3U$ dein Distrit. a3b,n b " a Und b3 3J«« HL g(Qf|t 730 $M. Ie" Säufern <« mg ^ossber» 'W Ob, §' StmefterS PriisW 6tn- AnmelduWi l am Taunus". .Wagener^ arM on 61 der schön- l>d einspännigen eit- und Fahr- [H. 63550] Aurta.U. L Mk. sollst ck ivfgefärbt unb M I, gtifeut. iNMyS dia. agen gegen sch, Z78: ►4,318,385 4 16,209,889 „ 19,973,001 „ n Hosgerichtsadck zufolge freund^ ; Prospecte, Antie unentgeldlich- Concordia: ?hler, äS-h* ine emMU w lli« Lsoi">'"° Tgßerflt w VAtti kaust (5) 14W!^ TticW ICR* JJtr« 189. Freitag, beit 16. August 1878 Hießener WWW A«M- ,Ä AvisdM fit ira Km» Gkßk«.___________ — ' 1 " ■■■■ -—, - _ --~ . n ’ . " PreiZ vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmyerlohn. Rtdaettonsbureemr Gartenstraße B 165. Erscheint täglich mft «uSnahme deS Montag». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. SrpedittonSbureaur Schulstraße B. 18. ----w . 9 f -----——— Deutschland. Darmstadt, 14. August. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beil Nr. 20) enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Verkehr znischen dem Großheizogthum Hesien und den angrenzenden Vereinsstaaten mit steuerpflichtigen Getränken betreffend. 2. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität zu Gießen im Winterhalbjahre 1878/79 gehalten werden und am 4. November chren Anfang nehmen. 3. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 22. Juni dem evang. Pfarrer Bernhard Berck zu Heidelbach tie evang. Pfarrstelle zu Romrod zu übertragen; am 29. Juni die Hetzer bei der Main-Neckar-Bahn Moritz Kötter, Karl Bangert und Adam Ahl zu thut's nicht! zugetheilt ist. Offenbach, 12. August. Die hiesige Handelskammer hat, um Handelsverbindungen nut China anzuknüpfen, im Jntereffe der hiesigen Industrie die chinesische Gesandtschaft zu Berlin zum Besuche unserer Stadt und zur Besichtigung ihrer Industrie-Erzeugnisse eingeladen. Der Gesandte nebst Gefolge trifft am 19. August d. I. hier ein und wird die größten Fabriken und eine Ausstellung der geeignetsten Artikel der verschiedenen Branchen besichtigen. Aus Berlin wird der „Franks. Ztg." berichtet: Aus wohlunterrichteter Quelle wird mir mitgetheilt, daß auf der Heidelberger Konferenz das Tabaks- Monopol mit Majorität abgelehnt worden, dagegen das Princip hoher indi- recter Steuern angenommen sei. Betreffs der Besteuerungsart des Tabaks habe die Conferenz der Enquete nicht vorgreifen wollen. Außerdem sei anerkannt worden, daß verschiedene Artikel, wie Petroleum, Bier, Branntwein u. s. w.,. einem Gehalt von 900 J-L 7. Sterbefälle. Gestorben sind: am 1. April der Geh. Bergrath i. P. Georg Geyger zu Theodorshalle; am 19. April der Schullehrer i. P. Johann Georg Weis zu Ellenbach; am 18 Mai der Schullehrer Johannes Müller zu Trebur; um 19. Mai der Dtstrictsemnehmer t. P. Rendant Adam zu Darmstadt; am 2. Juni der evang. Pfarrer Johannes Münch zu Bad Nauheim; am 5. Juni der Oberforstregistrator i. P. Forstrath Karl Mmmenäuer zu Darmstadt; am 8. Juni der evang. Pfarrer Wilhelm Weitzel zu Stockstadt; am 13. Juni der Hosmusiker i. P. Georg Frank zu Darmstadt; am 14.Junr der Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz Profeffor Tr. Ferdinand Beck; am 19. Juni der Distrtctsetnnehmer i. P. Rendant August Danzinger zu Wormö; am 4. Juli der evang. Pfarrer und Dekan; Ferdinand Friedrich Fertsch zu Kaichen; am 9. Juli der Geh. Obergertchtsrath i. P. Gottfried Uhler zu Mainz; am 12. Juli der Schullehrer Sigm. Jacob Krauß zu Groß-Umstadt; an deins. Tage der evang. Pfarrer Rudolph Ebel zu Beienheim. Darmstadt, 14. August. Am 1. April 1879 tritt mit einem neuen Servistarff eine neue Klaffenetntheilung der Orte ein. Wir entnehmen dem „R.-G.-Bl.", daß mit dem genannten Zeitpunkte Darmstadt mit Beffungen, Mainz mit Kastel, sowie Offenbach der I. Servisklasse, Gießen und Worms der II., Friedberg, Butzbach und Babenhausen der III., Erbach der IV. Klaffe Lokomotivführern, die Hülfsheizer Johann Georg Julius Naumann aus Darm ftadt, Ludwig Vollhardt aus Langen, Georg Erle von Rodheim, Ludwig Schwank aus Darmstadt, Peter Lorenz von Darmstadt und Jacob Alt von Darmstadt zu Heizern, die Hülfswagenwärter Ludwig Petri von Weiterstadt und Theodor Sproß von Darmstadt zu Wagenwärtern bei obiger Eisenbahn, am 3. Julr den Profeffor Dr. Theodor Schäffer zum Director der technischen Hochschule für die Zeit vom 1. September 1878 biß zum 31. August 1879 auf Vorschlag des Lehrer-Collegiums zu ernennen. IW Am 27. Juni wurde der Schulamts-Aspirantin Anna Jäger aus Mainz die erste Mädchen-Schulstelle zu Kostheim, der Schulamts-Aspirantin Anna Marckwardt aus Mainz die zweite Mädchen-Schulstelle zu Kostheim übertragen; am 29. Juni wurde der von dem Herrn Frhrn. v. Leonhardi zu Beffuvgen auf die erledigte erste Gemeinde-Schulstrelle zu Groß-Karben präsentirte Schullehrer Friedlich Musch zu Romrod bestätigt; am 2. Juli wurde dem Lehrer an der zweiten Gemeinde-Schulstelle zu Dauernbeim, Johann Peter Jost, die erste Gemeinde-Schulstelle daselbst, tum Schulamts-Aspiranten Wilhelm Strack aus Haarhausen die Gemeinde-Schulstelle zu Rainrod, dem Schulamts-Aspiranten Wilhelm Zimmer aus Eschenrod die eiste Gemeinde-Schulstelle zu Mfa übertragen. 4. Charakterertheilungen. 5. Ruhestandsversetzungen. Am 26. Juli wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Neutsch Wilhelm Drentlau in den Ruhestand versetzt. 6. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Romrod mit einem Gehalt von 685 «M. 71 ; die Gemeinde-Schulstelle zu Leihgestern mit einem Gehalt von 685 c/fl 71 H ; die dritte Gemeinde-Schul- steüe zu Klein-Krotzenburg mit einem Gehalt von 716 Jl. 57 H; die dritte Gemeinde-Schulstelle zu Treieichenhain mit einem Gehalt von 900^.; die Gemeinde-Schulstelle zu Schönnen mit einem Gehalt von 685 Jl. 71 H. Tas PräsentattonSrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach zu; eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Beffungen mit einem Anfangsgehalt von 1114 29 H; die mit einem kath. Lehrer zu besetzende dritte Gemeinde-Schulstelle zu Ockenheim mit i Parlamentarische Arbeit. Das Schicksal der Gewerbeordnung liefert den besten Beweis, daß bei redlicher Bemühung, einer Uebereinftimmung der Regierungs- und Volksanfichten zu erzielen, immerhin recht brauchbare Gesetze geschaffen werden könnest. Würde \ ruan auch hierbei die volle Freiheit, wie sie das Manchesterthum proclamirt hat, , gelten lasten, so verkennen wir völlig die thatsächlichen Verhältnisse. Wir kommen ; tunn bei der Ansicht der extremen Volkswirthe an, daß Gemeinde und Staat, das Recht hätten, Greise, Kinder und Kranke verhungern zu lasten, wenn sich die freiwillige Mildthätigkeit ihrer nicht annehme. Gerade die Entwicklung der gewerblichen Ordnung beweist uns, daß die schrankenlose Freiheit, mit einem Male eingeführt, doch von fast allen Parteien gefürchtet wird. Die Gewerbe- oidnung entkleidete die alten Innungen des Ausschließungsrechtes, ließ sie sonst aber bestehen; sie gab Bestimmungen über die Bildung neuer Innungen und verwandte überhaupt auf die Organisation derselben 25 Paragraphen; auch enthält die Gewerbeordnung die wohlmeinendsten Vorschriften über die Pflichten von Meistern, Gesellen und Lehrlingen in ihrem Verhältmß zu einander. Das alte Prüfungswesen war zum Schein geworden, der Geselle und selbst der Lehrling waren dem Hause des Meisters entfremdet. Nicht das Gesetz hatte daö Handwerk aufgelöst, sondern das Eingreifen der Maschinen, das Ent- suhen der Fabrikation im Großen, die Bildung neuer Gewerbe, der Betrieb auf Grund neuer Erfindungen und Entdeckungen und vermehrter Capitalkräfte. Solche Wandlungen in der Production kann kein Staat hemmen. Andererseits darf man aber in solchen Entwicklungsstadien keine zügellose Freiheit proclamiren, keinen offenen Kampf um das Dasein, wie die Manchestermänner, es gilt dann die Ursachen der Veränderung zu studiren und neue Gesetze aus Grund ernsten wirthschaftlichen Studiums und nach Anhörung der vielgeschmähten Practiker zu schaffen. Es finden dann Enquöten statt, besonders aber hat das Parlament die Pflicht, Fühlung mit dem Volke zu halten und seine Bedürfnisse zu studiren. Der Abgeordnete hat nicht nur seine hohe politische Weisheit überall auszukramen, er soll auch, sich selbst fortbildend, sich genau nach Allem umsehen, was er von der Ansicht des Volkes lernen kann. Denn die Summe der Volksan- f chauung, der common - sense, der Volksinstinct, die Volksstimmung, das Volksbewußtsein — oder wie man es neunen mag, sie bleiben für alle.Zeit und waren immer mehr Werth, als die erleuchtetste Ansicht eines Einzelnen. Unsere sociale Statistik steckt noch in den ersten Anfängen. Wir wiffen verhä'.tmßmäßig wenig über den Bau und die Structur des gesellschaftlichen Körpers, bekanntlich pfuscht jeher,Ar,t tn’« Blaue hinein, ^r nicht vorher über den Sitz der Krankheit sich genau i^rmirt und die Lebensfähigkeit des Patienten erforscht hat. Gewiß fuib auch bei uns schon die dankenswerthen Anfänge einer industriellen Statistik gemacht; dieOnquöten über Lehrlingswe en, über Frauen- und Kinderarbeit, die Berichte der Fabrikinfpectoren, die Volks- Mlung mit ihrer Gewerbestatistik haben viele Aufschlüffe geliefert und werden sie noch liefern, die an sich ebenso willkommen geheißen treten, wie die Ergörmann, Herr dankten, hervor tzr. selben Saale. st{ elaufene Jahr ar ttLMgliede »lzemeine deM tigtillld) für Fr 11 r die Gabels vSzeMMe G fr. b bei allen 5 Mall. W V dessen Geschäfts! er er Reihe von fc.Tü&burp, Heil nu»men, welcher; 1 dhr schloß Hn ^"lihoi zu den besser Veranlasst! -n^burger Ster drrch den anwesen •dfternben Bet a! bi'se statt. , „Franksu ” ft Kreisen ™l«W'nut®a Langte ^oh ur Jlt waren, die ffrt ein Ben g* Funkei wohl den «uSgang u, ^n’n dem reli Wnm schon Orchester, Q Kassel, 13. August. Wie aus Wilhelmshöhe gemeldet wird, traf dort Bei der Schloßverwaltung die Weisung ein, die Räumlichkeiten des Schlosses zum Aufenthalt des Kaisers und seines Gefolges für die Tage vom 20. bis 23 September bereit zu stellen. Se. Majestät w.rd während der großen Manöver des 11. Armee-Corps in Wckhelmshöhe sein Hauptquartier aufschlagen. Mit Rücksicht darauf, daß der oberste Kriegsherr nach schwerer Zeit zum ersten Male wieder die altgewohnten Functionen ausübt, wird, wie weiter ausgeführt wird, der Fremdenandrang voraussichtlich ein enormer werden. Im Allgemeinen erfreuen sich ja militärische Schaustellungen der Sympathien aller Kreise der Bevölkerung. Dazu kommt, daß sich die Bewegungen der einzelnen Truppentheile ans das Vortheilhafteste von den erhöhten Punkten des hessischen Hügellandes übersehen und verfolgen laffen. alles Umstände, die annehmen lasten, daß Fremde von Nah und Fern mastenhaft zu den Manooertagen her- Leiströmen werden. . München, 13. August. Der deutsche Kronprinz trifft, von Ulm kom mend zur Jnspection des ersten bayerischen Armee-Corps am 7. September hier ein und nimmt Quartier in Babenhausen bei dem Fürsten Fugger-Babenhausen. Die Dauer dieses Aufenthalts ist auf zwei Tage festgesetzt. Kesterreich. «SLz .. gctir^tn‘ e;i ti:3m unt »,nn C tt austtichen tt grfltwiüig|i< sind oia Lei sehr E BtfTf SeLiriengrei. iannlung nach der §cte sieben und eb nehmbar. Kassel und die Sl/Versammlung^deutscher Naturforscher und Merzte. Die von verschiedenen Blättern jüngst gebrachte Nachricht, daß Se. Majestät der Kaiser für einige Zeit seine Residenz auf Wilhelmshöhe nehmen werde, wird jetzt bestätigt und erscheint dieselbe auch allen, die Wilhelmshöhe kennen, im höchsten Grade wahrscheinlich. Denn es giebt in Deutschland wenig Punkte, die einen so angenehmen, reizvollen und zugleich gesunden Aufenthalt bieten wie gerade Wilhelmshöhe. Kassel und Wilhelmshöhe, die in den letzten Jahren mehr und mehr der Zielpunkt der Vergnügungsretsenden geworden sind, müssen in der That eine große Anziehungskraft ausüben, schon durch die wundervolle Lage in einer Gegend, die in, unmittelbarer Nahe und in geringeren und weiteren Entfernungen überreich ist an landschaftlichen Schönheiten. Wilhelmshöhe zugleich durch seine herrlichen Parkanlagen mit zahlreichen, prachtvolle Ausblicke gewährenden Aussichtspunkten und durch seine berühmten Wasserwerke, die Stadt Kasiel noch durch die gesunde weitläufige Bauart mit ihren ausgedehnten schönen Plätzen, durch ihre vorzüglichen Kunstinstituten, große Eoncertgärten und die herrlich gelegenen Felsenkeller, den mächtigen Auepark, u. s. w. u. s. w. — Neben dem guten und verhällnißmäßig billigen Theater übt dann namentlich auch die berühmte Bildergallerie ihre Anziehungskraft aus, besonders setzt, nachdem in dem kürzlich vollendeten Neubau den zahlreichen Meisterwerken eine in jeder Hinsicht würdige Stätte geschafft wurde, die auch erlaubte, den Gemälden eine solche Aufstellung zu geben, daß sie zur vollsten Geltung kommen können. So kann es denn nicht Wunder nehmen, daß mehr und mehr für kürzeren Aufenthalt und zu dauernder Ansiedelung Fremde nach Kassel wallfahren. Und wie die Zahl dieser Einzelnen eine sich immer steigernde geworden, so haben auch gerade in diesem und den letzten Jahren zahlreiche Versammlungen dort sich vereinigt, dort getagt, denen freilich auch die so äußerst günstige geographische Lage der Stadt,in der Mitte Deutschlands zu Gutt kam, wodurch dieselbe für die meisten Besucher verhältnißmäßig sehr leicht zu erreichen ist. In diesem Jahre werden wir so auch noch eine der bedeutendsten, angcsehendsten und ältesten Wandervcrsammlungen in Raffel begrüßen dürfen, die Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte, und die Stadt rechnet es sich zur großen Ehre, daß die Vertreter jener so unendlich wichtigen Wissenschaften dieses Jahr dort tragen wollen. Es haben deshalb sowohl die in München gewählten Geschäftsführer, als auch die durch letztere zusammenberufene Eomitv s es für ihre Pflicht gehalten, alles Mögliche zu thun, um all den mannigfaltigen Bedürfnissen und allen laut gewordenen Wünschen gerecht zu werden und den Theilnehmcrn an der Versammlung den Aufenthalt in Kassel jo nutzbringend und angenehm wie möglich zu machen, kurz überhaupt die Zwecke der Versammlung in vollkommenster Weise zu fördern. So wird vor allen Dingen einer gedeihlichen Arbeit in den Sectionsjitzungen, auf denen ja das Hauptgewicht bei der ganzen Versammlung ruht, jeder Vorschub geleistet werden. ES wird jede Sectton ihr eigenes entsprechendes und entsprechend eingerichtetes Sitzungszimmer sur sich allein haben, so daß auch zu jeder anderen Zeit und in größerer Anzahl, als vorher angenommen, ganz nach Bedürfniß und Wunsch der Seetionsmitglieder Sitzungen gehalten werden können; es werden für Organisation derselben, für Sicherung einer lebendigen Thätigkeit in denselben vorbereitende Schritte aethan, und ferner sollen Inhalt der Sitzungen und Referate über die gehaltenen Vorträge alsbald zur Veröffentlichung gelangen^ so daß sie noch späteren Ät* । sprechungen zu Grunde gelegt werden und Mitgliedern anderer Sektionen zur Kenntniß kommen können. Sämmtliche Loeale für die Seetionen befinden sich in nächster Nähe bei einander, an oder nahe dem Ständeplatz, und damit auch nahe dem Bahnhof, wie ebenfalls Empfangs-, Korrespondenz-, Post- und Telegraphen- sowie Auskunftsbureau Gleichfalls sind in nächster Nahe, zahlreiche, zu empfehlende Restaurattonslokale mit deren Wirthen über Tischzeiten, Preise re. genauere Abreden getroffen werden, so daß jedmögliche Bequemlichkeit und Erleichterung für ungestörte Arbeit und regen Verkehr geschaffen jein wird. Das Local für die allgemeinen L-itzunzen zeichnet sich durch besonders schöne Lage aus; es ist für dieselbe die Halle der Aetienbraueret gewählt, welche in nächster Nähe der Stadt und an der Trambahn in dem großen, schattigen Garten (dem ehemals Gräflich Heffenstein'schen Park) der letzteren gelegen, auf der L>ud- und Wit J^0S London, 13. August. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel vom 12. d.: General Totleben unterhandle mit einer russischen Gesellschaft wegen Uebernahme des Rücktransportes der russischen Garde nach Odessa binnen 20 Tagen auf 50 von ihr zu mtethenden schiffen. Die Räumung Datums sei in Folge eines Telegramms des Czaren an den Sultan und in Folge be- züglichen Rathschlags des Vertreters Deutschlands von der Pforte nunmehr beschlossen; ebenso sei auf Rath des Letzteren Hast; Pascha telegraphisch angewiesen, die Pactficirung Bosniens zu beschleunigen. London, 13. August. Unterhaus. Lord Stanhope erläuterte das Budget für Indien, theilte mit, daß der Verlust an Menschenleben in den durch HungerSnoth heimgesuchten Districten auf 1,350,000 geschätzt werde und zeigte an, daß Verträge mit den eingeborenen Fürsten abgeschlossen würden, welche die allmältge Aufhebung der Zoll-Linie und Aufhebung des Zuckerzolles gestatteten. Der Ueberschuß der Einnahmen über die Ausgaben in dem Jahre 1878/79 wird auf über 2 Millionen geschätzt; die Einfuhr und die Ausfuhr haben sich bedeutend gehoben, die Erndte-Aussichten sind gut. Italien. Nom, 11. August. Der päpstliche Staatssecretär Nina hat, die Mel düng seines Amtsantritts zum Anlaß nehmend, an den Fürsten Bismarck ein Schreiben gerichtet, worin er seinen Wunsch, daß die Unterhandlungen fortgesetzt werden möchten, und seine Bereitwilligkeit, zu einem guten Schlüsse derselben mitzuwirken, ausdrückt. Rußland. Petersburg. Wie dem „Golos" gemeldet wird, soll Hadschi Loja eine Depesche an die Pforte gerichtet haben, worin er anzeigt, daß er vom Volke und den Truppen in Serajewo einstimmig zum Civil- und Militär- Gouverneur gewählt wurde, an das Volk Waffen vertheilen ließ und der österreichischen Armee Widerstand zu leisten beabsichtige. Eine ähnliche Depesche soll Savfet Pascha auch aus Mostar erhalten haben. — Dem „Golos" wird gemeldet, daß anläßlich der Urtheils-Publication über acht Tumultuanten, welche sich seinerzeit der Polizei mit bewaffneter Hand wiedersetzt hatten, sich ein kleiner Straßenkampf in Odessa entsponnen habe. Von den herbeigerufenen Soldaten wurden 4 Mann durch Revolverschüsse verwundet, zwei Menschen aus dem Publikum wurden getödtet. 2389) H. Rübsamen. 'äbiebe, daß Fürst se vor Herstellung : Ministerpräsident Dung mit Corti. sorstuiänner v>W Sommerröcke empfiehlt zu sehr billigen Preisen Hackklötze für Metzger, von 3' Durchmesser, sind zu haben bei (4896 Ph. Morgel, Reiskirchen. 49 °0) Umzagshalber sind zwei noch gut -erhaltene Fensterpritschen zu verkaufen. Theres bei der Exped. d. Bl- Herren-Sonnenschirme empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen. (3091) H. Rübsamen. 4898) Ein LadenaesUU mit Zubehör, für ein Specerei-Geschäft sich eignend, billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. daß die Gerharden eine günfiigeit men seien bereits ax wndrn. Mittlei- beruhigend auf die erstandes zu bewe- fewo längstes am de. in seiner Heutip zschl-sse zur Vock- Vorlage für unan- Natursorscher Leichte Sommerunterhosen u. Unterjacken in Wolle und Baumwolle, in allen Größen und Wetten empfiehlt zu sehr billigen Preisen. (3092 II. Rübsamen. Vermischtes. Augsburg, 11. August. Die zahlreich aus allen Städten Schwabens zur II. Wanderversammlung des schwäbischen Gauverbandes eingetroffenen Stenographen wurden gestern Abende, im Cafe Deller von den Mitgliedern des hiesigen Stenographen- verems auf daS herzlichste empfangen und begrüßt. Ein Gas'-Jlluminatiovskörper, der 'n stenogr. Flammenschrift „Hoch Gabelsbergerl" darstellte, fand als eine Neue- 'ung im Decorattonswesen die Bewunderung der Feftthetlnehmer (Verfertiger Schaff- stad t, Gießen). Die stenographische Ausstellung im goldenen Saale in der Jesuttengasse mar von beute Vormittag 9 Uhr an dem Publikum zugänglich, impontrte nicht bloß durch die Reichhaltigkeit, sondern ganz hauptsächlich durch die Schönheit und künstliche Qualität der Gegenstände. Besondere Aufmerksamkeit erregten die stenographischen Zeichnungen und ideographischen Composittonen von O t t o B er g e n in Gießen, die vielen Manuskripte von der Hand Gabelsbergers, darunter dessen dreibändiges Silbenlexikon und sein letzter im Jahre 1848 an P. Grotzmüller dahier gerichteter Brief. Eine sehr gelungene, vom Bildhauer Hautmann in München gefertigte Büste Gabelsbergers, die nn der Front des Saales aufgestellt war, rief die Bewunderung aller Besucher der Ausstellung, unter denen wir Se. Exz. Herrn Staatsrath und Regierungspräsidenten ? Hörmann, Herrn Regierunasrath v. Schmalix, Herrn I. Bürgermeister Fischer u. s. w. bemerkten, hervor. Um 11 Uhr begann die Hauptversammlung des Gauverbandes in demselben Saale. Zuerst erstattete Herr Lehrer Söldner von hier Bericht über das abgelaufene Jahr; demselben war zu entnehmen, daß der Verband aus 10 Vereinen mit 452 Mitgliedern besieht. Die Versammlung hatte sich auszusprechen, wo der nächste allgemeine deutsche Stenographentag abgehalten werden solle und entschied sich stimmen- einheitlich für Frankfurt a. M. Herr Professor Rueß von München erstattete Bericht über die Gabelsberger-Denkmal-Angelegenheit. Der vom Münchener Centraloeretn ausgegangene Gedanke, dem Meister Gabelsberger ein würdiges Denkmal zu errichten, fand bei allen Vereinen und in allen Kreisen, an die man sich wendete, ungethetlten Wfall. Als Vorort für die zwei folgenden Jahre wurde wieder Augsburg gewählt, dessen Geschaftsleitung Herr Baterlen von Stuttgart alle Anerkennung erthetlte. Aus tiner Reihe von zur Verlesung gelangten Telegrammen und Zuschriften von Urach, Straßburg, Heilbronn, Königsberg, Landshut, Leipzig, Pforzheim u. s. w. war zu entnehmen, welcher Achtung und Thetlnahme sich der schwäbische Gauverband erfreut. Um i llhr schloß Herr Dr. Rueß die Versammlung, deren meiste Thetlnehmer sich in den Casthof zu den drei Mohren zu einem gcmeinfchaftlichen Diner verfügten. Der bei dieser Veranlassung ausgebrachte Toast auf Pater Grotzmüller. den Gründer des Augsburger Stenographen^Vereins als den größten Schüler des Meisters Gabelsberger turdb dm anwesenden Vertreter des Gießener Vereins Herrn GaStechntker Berge n fand be- Mernden Beifall. Heute Abends 8 Uhr findet gesellige Unterhaltung im Mohren- jOpf£ (Nach dem Augsburger Tageblatt ) Frankfurt, 12. August. Das Brandunglück in unserem Palmengarten erregte -iu allen Kreisen die außerordentlichste Theilnahme. Am gestrigen Nachmittag war die Hockenheimer Gasse kaum in der Richtung zur Stadt zu passiren, in solch dichten Massen rrönate Groß und Klein hinaus zur Brandstätte, wo die öffentlichen Organe in Thattg- Lit waren, die Ursache der Entstehung des Feuers zu ermitteln. Der Herd desselben Mint ein Ventilationsschacht gewesen zu fein, in dessen Innerem man schon am Homstaa Funken bemerkt hatte, und die in demselben befindlichen verbrannten Stellen Men wohl den Schluß zu, daß das Feuer ursprünglich ein Wechselbrand gewesen, litr Ausgang und Nahrung gefunden und von da aus nach oben gedrungen ist und l-ann in dem reichen Holzwelk des Daches rasch sich verbreitet hat. Der große Saal mit seinen schon gedeckten Tischen ist total ausgebrannt, und die der Galerie zur Stütze Simenden Steinsäulen sind von oben nach unten geborsten. Der eiserne Träger über Lmr Orchester, auf welchem sich zwei eiserne Reservoirs befinden, hat sich durch die METTE’s Stubenluftkühl- n. 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Was das Palmenhaus anlangt, so sind die Spitzen der Palmenblätter angesengt, die Bambus sehen ganz welk aus. Um dem Rauch und Qualm Abzug zu verschaffen, mußten von oben die Fenster eingescblagen werden. Die, Herren Sießmeyer und Heiß erklärten, erst in einigen Tagen ihr Urtheil abgeben zu können, ob das Herz der Palmen noch gesund und triebfähig sei oder nicht. Ist ersteres der Fall, so bedarf es doch mehrerer Jahre, bis die Wedel sich wieder in der jetzigen Weise entwickelt haben. Heute wurde das Restaurationshaus nach dem Palmengarten hin abgeschlagen und abgesprießt, und am Nachmittag wird der Garten oem Publikum wieder geöffnet. Was das Feuer anlangt, so war dasselbe längst vor drei Uhr schon ausgebrochen und weithin sichtbar, jedoch ohne gemeldet zu werden, weil der Thürmer nicht unterscheiden konnte, ob dasselbe sich hier ober in Bockenheim befinde. Als die Feuerwehr um 3 Uhr an den Katharinenthurm kam und der Branddirector hinaufrief, ob der Thürmer genau erkenne, wo das Feuer ausgebrochen sei, verneinte es dieser. Erst ganz in dessen Nähe erkannte man die Brandstelle. Bei der Ankunft der Feuerwehr stand schon das ganze Dach in lichten Flammen. Die Garten> Hydranten konnten die Spritzen nicht hinlänglich speisen, und, da im Palmengarten auch nicht die geringsten Löscheinrichtungen sich befanden, kamen dieselben zum erstenmal wieder als Saug- und Druckmaschinen in Thätigkeit- Das Wasser mußte theils aus den beiden Weihern, theils aus dem Hydranten am Ginnheimer Weg, theils von dem auf der Bockenheimer Chaussee genommen werden. Die Anlage der Schläuche war eine derartige, daß auch nicht ein Blumenbeet in irgend einem Theile beschädigt wurde und das herrliche Blumen-Parterre vollständig unversehrt ist. Von der freiwilligen Feuerwehr waren der zweite, vierte, sechste, achte und fünfte Zug, letzterer, weil das Feuer in seinem Bezirke war, in Thätigkeit und die anderen standen in Reserve. Wären auch diese in Activität gewesen, so hätte nicht mehr geschehen können, als was geschah; denn das Feuer war schon zu weit vorgeschritten, als daß ihm noch hätte Einhalt gethan werden können. Die gestellte Aufgabe, die östliche und westliche Seite, in der sich die Wohnung des Restaurateurs, die Geräthzimmer rc. befanden, zu erhalten, wurde vollständig gelöst. Zur Ablösung der Feuerwehr bei den Maschinen griffen die Führer zu dem altbewährten Frankfurter Mittel, aus der Zahl der Zuschauer sich die Pumpmannschaft herauszunehmen, und es wurden manche wunderbare Griffe gethan. Da stand z. B. ein Banquters-Sohn an der Druckstange und mußte ebenso pumpen wie zwei unserer ersten Beamten, zwei kräftige Männer, die ganz willig der Aufforderung Folge leisteten und sich ein wahres Vergnügen daraus machten, thätig sein zu können und mit gutem Beispiel voranzugehen. Schließlich wollen wir noch erwähnen, daß gestern gegen 11 Uhr ein Bursche auf der Brandstelle wegen Diebstahls verhaftet worden. Frankfurt, 12. August. Wir sind im Stande, einiges Nähere über die Erhaltung der einzelnen Hauptobjecte des Palmenhauses aus dem Augenschein mitzutheilen. Am Wunderbarsten haben von allen Species, welche das große Palmhaus enthält, die Farren-Arten der Gluth widerstanden. Die großen Cyath.-m sind fast gänzlich unversehrt. Nicht minder die Dattel-Palmen, deren drei oder vier größte Exemplare, die Phönix-Arten, rechts und lmks an den Seiten der Halle, mehr oder weniger unberührt dastehen. Dagegen sind leider alle Fächer-Palmen — und rabe sie sinb der Haupt- schmuck des Hauses — in einer empfindlichen, vielleicht tödtilchen Weise an den Blättern geröstet und bei der Schönsten derselben ist sogar der hohe Stamm selbst durch die Hitze braun gebrannt. Es sind dies jene prachtvollen Exemplare, die aus Homburg und aus den Borstg'schen Gärten in Berlin bezogen wurden und deren neue Aufzucht bis zur gegenwärtigen Größe jedenfalls Jahrzehnte erfordern würde. Die Farren der größeren Gattungen haben sich selbst noch bis zu einer. Höhe von vielleicht 30 Fuß leidlich conservirt; so ist die prachtvolle Baumfarre, Ctbottum, erstaunlich frisch u; b anscheinend lebendig geblieben. Eines der Hauptstücke des Palmenhauses, die chinesische Arenga Sacchartfera ist leioer arg zugerichtet und wohl dem Untergang verfallen, obwohl auch das noch nicht als entschieden angesehen werden kann. Im Ganzen ist jedenfalls alles Hochgewächs am Empfindlichsten geschädigt, zum großen Theil wohl verloren. Die Seitengalerien wurden nicht im Geringsten von dem Brande berührt. WaS das Restaurationshaus betrifft, so ist im eigentlichen Hauptsaale alles zerstört, die schweren Steinsäulen sind sogar geborsten. Die Nebensäle sinb theilweise erhalten, doch ihre Decken meist durchbrochen. Das Mobiliar des Verwaltungsraths-Zimmers wurde gerettet. In der Küche ist Alles unversehrt. Hier bemerkten, wie uns mrigetheilt wurde, bereits um 12 Uhr Nachts die drei ober vier noch beschäftigten Personen, darunter der controlfrenbe Havpikellner, der Secretärdienste that, Flammen aus beer Hauptkamin herausschlagen, was indeß weiter nicht beachtet wurde. — Im Jnseratenthetl der „Barm. Zeitung" fanden wir folgende Aufforderungm an die Wähler: „Drum prüfe, wer zum Wahltisch schreitet, Ob er nicht irre wirb geleitet. Die Wahl ist kurz, der Reichstag lang." *« tri?"81' * S * b«6 lu8_Ma vom «fr» Di! tr- ohne Wcher- 12. AuM 11 Nooaca aus Wt Erholung ordnete das Wn Landwehr- :i ^je begon- W. welche 6000 ' aus knegs- T worden. rnter allem Vor- "Heilung, wonach lr Unterzeichnung >"och ein Einvet- kürkifche Flagge wpten werde, it das seit 1876 en, jedoch ist für der Heizegowina )t die wesentlichen cgelegten Antrages Bestrebungen der Westseite von Terassen mit prachtvoller Aussicht in das Fuldathal und nach Wilhelmshöhe um- qcben, so daß den Theilnehmern für die Zeit vor und nach den Sitzungen und während etwaiger Pausen der angenehmste Aufenthalt und beste Gelegenheit zur Restauration bei, beiläufig gesagt, fehl gutem Stoff geboten sein wird Zweifellos werden die Zwecke einer solchen Versammlung, bei welcher im raschen Verfolg von Vorträgen, Demonstrationen und Dtscussionen, also bei strenger wissenschaftlicher Geistesarbeit auch die geistigen Kräfte auf s höchste angespannt werden, sehr gefördert, wenn einerseits nach der Arbeit Gelegenheit zur Erholung, zu geistiger Auffrischung geboten wird, und andererseits den Fachgenossen die Möglichkeit gegeben ist, auch außerhalb der Sitzungen in gemüthlicher, zwangloser Vereinigung mit einander zu verkehren. Für beides wird in Kaffel ausgiebig Sorge ge- tragen ^em ^nn ani)erg t>ag Wetter nur einiaermaßen günstig ist, so dürfen die Theilnehmer an der diesjährigen Versammlung auch auf recht genußreiche Tage rechnen. Denn wenn auch vor allen Dingen darauf Bedacht genommen ist, der Versammlung ihren wissenschaftlichen Cbaracter zu wahren, so ist man in Kaffel doch nicht taub gewesen, den zahlreichen Wünschen qeqenüber, die Wissenschaft nicht so kahl und ungeschmückt walten zu laffen. Den poetischen Schmuck soll die Versammlung aber erhalten durch fröhliche Vereinigungen, in der ca. 4000 Pionen fassenden Halle der Actienbrauerei, durch einfache gemüthliche Festlichkeiten in dem weiten herrlichen Auepark (dessen Fußwege allein eine Länge von 15 Stunden haben) und auf unserer vielberühmten Wilhelmshöhe, deren Reiz man durch Beleuchtung der Wasserkünste noch zu erhöhen gedenkt. Sehr willkommen werden jedenfalls auch die für den Sonntag in Aussicht genommenen weiteren Ausflüge sein, welche unter spezieller Leitung und Organisation nach Marburg, Göttingen, Münden, Wildungen, Nauheim (von letzteren beiden Orten sind besondere Hinladungen erlassen), Wilhelmsthal und den Habichtswald unternommen werden sollen. Für Mineralogen und Geologen sind auch für diesen Tag und für einige Nachmittage wiffenschaftliche Ercusionen vorbereitet worden. Es haben so alle Betheiligten in Kaffel sich bemüht, das Möglichste zu thun um den erwarteten Gästen Genüge zu leisten und für die Hebung und Förderung dieser altberühmten Versammlung mit zu arbeiten, und es steht zu hoffen, daß der Erfolg nicht hinter den Erwartungen zurückbleiben wird. Manche große Schwierigkeiten waren zu überwinden, unter denen die Beschaffung der nöthigen Wohnunaen mit in erster Linie stand, da die Gasthäuser bei weitem nicht ausreichen werden, die Theilnehmer an der Versammlung aufzunehmen. Aber auf das Bereitwilligste sind von den Kasseler Bürgern Wohnungen zur Verfügung gestellt worden, so daß auch bei sehr großer Betheiligung keine Verlegenheit erwachsen wird. Und so gelang es auch andere Schwierigkeiten zu überwinden und darf die Hoffnung gehegt werden, daß die erste Versammlung nach der Münchener Jubelversammlung in jeder Hinsicht den ftüheren würdig an der Seite stehen und ebenso würdig eine neue Aera inauguriren werde. Handel und Verkehr. Limburg, 14. August. (Fruchtbericht.) Rother Weizen X 19.—, Weißer Weizen X —, Korn X 11.30, Gerste X —, Hafer X 7.65. (Durchschnitts - Preis pro Malter.) Frankfurt, 14. August. Der heutige Wochenmarkt batte wieder alles in Fülle. Weißkraut kostete 20—25 Gurken das Hundert je nach Qualität X 1—1.20—1.50. Bohnen baS Pfund 6 H. Tauben 50—60 junge Hahnen 80—90 H. Kartoffeln X 6—6.50. Vatter bas Pfund im Großen 1. Qual. 90 H, 2. Qual. 80, im Detail 1. Qual. X 115—20, 2. Qual. X 1—1.10. Eier das Hundert X 4.50-6. Erbsen geschälte (per 100 Kilogr ) X 26—30, ganze Erbsen X 22—24; weiße Bohnen X 25 bis 28; Linsen X 28—36. Roggenbrob 2 Kilo 1. Sorte kostet 48 2 Kilo 2. Sorte 42 H, 1 Kilo 1. Sorte 24 H, 1 Kilo 2. Sorte 21 H, gemischtes Roggenbrot, 3 Kilo 81 H, iy2 Kilo 42 H Buchenscheitholz erste Sorte X 11.5, zweite Sorte X 9.80, Tannenholz erste Sorte X 7.90, zweite Sorte X 6.80. Tanr.äpfel per Hect. 50 k. Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 k, Rindfleisch 56—64 k, Schweinefleisch 70—75 Kalbfleisch 60—70 H, Hammelfleisch 55—68 H. Speck X 1. Heu kostete je nach Qualität per Ctr. X 1.80—2.50, Stroh X 2—2.30. In Frankfurt a. M., in bester Lage vor der Stadt, ist Familienver- bältniffe halber unter sehr vortheil- haften Bedingungen, ein Haus mit großem Garten zu verkaufen, welches sich zum Wirthschaftsbetrieb mit ober ohne Kegelbahn, großen Gärtnereien rc. empfehlen dürfte. (4928 Nur Selbstkäufer belieben sich zu milden. Philipp Hauff, II. Hirschgraben 2, Frankfurt a. M. uf btnc _ ib .Mnier -8@is5 t n» noch koMtl ! ■Aä r st. Majestät der Kaiser t bestätig unb e#i« M. Denn c8 grebt n l ib» sä ; MO lrrcht eun0 Men |' NeUgebotenes. 433') Stets ftilch- Butter und Eier saltrgkn & Wpfiehlt zum Wochenmarktspreise, bei ttn an «Meren Quantitäten billiger, ™ W. Heuser, vorm. Kr. Bieler. Limburger- u. Holland. Kümmelkäse, feinster Qualität pro Ctr. 32 X incl. Kiste, versendet gegen Nachnahme die Käsesabrik in Meugelsdors b. Reichenbach O. L. (4927 Hemden nach Maaß unter Garantie des guten Paffens liefert in kurzer Frist (2388 H. Rübsamen. Abel, Wirth. 9 Dr. Schneider. Worms a. Rh. ' Äug. r. Sckäfer, Curator. GettucM ein Grselle oder Handlanger von 4881) Gustav Koch, Tachdeckermeistet. 4906) Einen tüchtigen Pferdeknecht siÄ And reas Euler. kuseuden an den_______________i Agenten N Hebungen der Quartiere rc.. Bezü 3ln I 1875 auf die 7. Januar U peqen Duittu: Wäh beabsichtigt, n ter Mndver bet Fall wai W> » i M strtsbehörder Cie Weise iibernr rfon oerben; bere Die Akademie für £anÖmirtf)e, ^ierörauer und Mütter, drei getrennte Fachlehranstalten, 1861 begründet, beginnt das Wintersemester am 1. November. — Programme zu beziehen durch die Direction Erntefest zu Wißmar. Sonntag den 18. und Montag den 19. d. M findet unter Leitung des Gesangvereins das Erntefest zu Wißmar statt. Zug mit geschmückten Wagen um 2y2 Uhr. Es ladet ergebenst ein Der Vorstand. Bei obigem Feste halte ich mich mit guten Speisen und L 01 -rpevitiont Deutscher Oet-Glanz-Lack, anerkannt schöner, billiger rind dauerhafter Anstrich für Fußböden, aus der Fabrik von ft. <7. HFarbenwerk Nassmühl, 20- FrancS-Stücke . . . do. in Vs . Englische SouvereignS Wlssische Imperiales . • Holländische fl. 10-Stücke Ducaten......* Dollars in Gold . . . Wermiethungeu. 4923) Ein kleines Familien - Logis per 15. September zu yermlethen- Settersweg 50. 4926) Eine kleine freundliche Famtlten- Wohuuog im zweiten Stock ist zu ver- mielhm und gleich zu beziehen ,bet Ferd. Werner, -Rtegelpfad. tzchtosser - Denkmal. Allen Denen, die unser Unternehmen so gütig gefördert haben, verbindest dankend, zeigen wir hiermit an, daß die Enthüllung des zum Andenken Friedrich Christoph Schlosser nunmehr hier errichteten Denkmals 2. September d. I. stattfindet. Die Wethe rede hat Profeffor Dr. Oncken in Giessen übernommen. Etwa gewünschte nähere Auskunft wird gern erthetlt. Irver, den 5. August 1878. Das Comite für das Scblofser-Denkmal. Da unter solchen Umständen die Nachfrage nach guten Logen und reseroirten Plätzen groß sein wird, so bitten die Unterzeichneten, die Abnahme der Karten in den allernächsten Tagen vornehmen zu wollen und im Bureau Bahnhofsstraße 23, Parterre^ aber Hel den Herren Th. Dietrich <8? Co. in Cassel, sowie deren sämmtltchen Filialen und Agenturen. Auswärtigen Reflektanten werden die gewünschten BilletS gegen Franko-Etn« senduna des Betrags ober unter Postoorschuß zu-esandt. ftaeeel, Bahnhofsstraße 23. Kölnische Feuerversicheruiigs-fiesellschalt Colonia. Grundkapital: Neun Millionen Mark. Gefammte Neferven: Acht Millionen, 906,600 Mark. 4794) Die bisher von Herrn Hofgerichtsadvokat 1?. Barth in Giefierr verwaltete Agentur der Colonia ist vom 1. d. Mts., zufolge reundschaftltcher Uebereinkuufl, auf . Herrn Theodor Küchler zu Griesaen überaeaapgen, was wir uns beehren, anzuzeigen. Darmstadt, den 2. August 1878. Dre General-Agentur: J. 6. Kahlert & Söhne. Auf Vorstehendes Bezug nehmend, empfiehlt sich die Unterzeichnete zur Vermittelung von Versicherungen gegen Brandschaden bei der Colonia, sowie zur Erledigung aller auf laufende Versicherungen bei derselben bezüglichen Angelegenheiten, unter Zusicherung rascher und billiger Ausführung aller Aufträge. Gießen, den 2. August 1878. Die Agentur der Colonia: Theodor Küchler, Seltersweg 79. Herzogliche Baugewerkschule zu Holzminden a. d. Weser. A. Schule für Bauhandwerker, Baubeflissene, Tischler rc. B. Schule für Maschinen- u. Muhlenbauer, Schlosser rc. Schülerzahl im Winter-Semester 1877/78 — 1025. Beginn des Hauptunterrichts tm Winter Semester 1878/79 am 4. November, de> Borunterrichts am 7. Oktober- Verpslegungsanstalt m,t Easernement für 500 Schuler, roaramm mit Lehrplan auf Avfordern gratis. Meldungen möglichst frühzeitig efin ' ' 1 ‘ (3222)Direktor ft. Haarmam. i«ä Die erschienene Nr. 44 enthätt: Erkämpft- Novelle von M. Franck. (Fortsetzung.) — Bilder aus den Sevennen. Von «. Ebrard. V. VI — Ein Blick auf die Geschichte ^nperng. Von Franz von Löher. Vor dem Stürm. Historischer.Roman von Theodor Fontane. Fortsetzung.) — Nach Westen. Mit Origmalzeichnung von B- Woltze: Da da geht die Bahn! — Sine schottische -KdUerttinerunp. MttxOrigtnal- zeichnung von G- Conräder: Rizzio hei Maria Stuart. — Eine merkwürdige Kanzel. — Moderner Sklavenhandel. — Dtebetzlichr. Mit einer illustr- Beilage: Hochsommer. zeit dqheim und auf.Reisen- 49117) an co 9 Aesondere Uekanntmachungen Vergebung von Spengleracheit. 4920) Die Spengierarbeil für das neue Gerichtsgebäude und Gefängniß 1 dahier, veranschl. zu 3244,10 «/#., soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Zeichnungen, Voranschlag und Bedingungen liegen in dem Bureau auf der Baustelle (vor dem Wallchor) zur Einsicht offen und wird daselbst die Eröffnung der portofrei, versiegelt und unter der Aufschrift „Submission auf Spenglerarbeit" einzureichenden Offerten Donnerstag den 22. August, Vormittags 10 Uhr, in Gegenwart der etwa erscheinenden Submittenten stattfinden. Gießen, 14. August 1878. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. _________Holzapfel.__ Jagdverpachtung. 4921) Wegen eingetretener Hindernisse soll die Jagd der Gemarkung Rödgen nicht am 17. August sondern Montag den 2. September, des Vormittags um 10 Uhr, verpachtet werden. Rödgen, am 14. August 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. Ein Küchenmädchen gesucht (4919 ______Bahnhofrestauration 4922) Am Mittwoch Mittag ist mir ein zahmer Storch abhanden gekommen; vermuthlich ist er entwendet worden. Ich warne hiermit Jedermann, das Thier zu kaufen oder zu verhehlen. Dem Wiederbrtnger oder Ermittler wird eine gute Belohnung zugesichert. ____________Otto Luft im Löwen. 4905) Ein Hetzer findet Beschäftigung bet Andreas Eul er. 4925) Diejenigen, welche Forder ungen an den Nachlaß des Bleicher- Wilhelm Hilgardt von hier v bilden haben, werden aufgefordert, solch« binnen 8 Tagen bet Meldung der Nicht berücksichtigung bei dem Unterzeichnete! anzumelden. Gießen, den 15. August 1878. Daniel Hilgardt, Seilerweister. Eine Wirthschast neben welcher sich ein Metzger-, Bäcker, Küfer- oder Schreinergeschäft rc. betreib:', läßt, ist billig zu verpachten. Näheres b‘. 4757)3- Blitze 4453) Eine Famtltenwohnung, parterre, von 4 Zimmern und sonstigem Zugehör zu vermietben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 3964) Die obere Etage meines Hauses, 7 Zimmern rc. mit abgeschlossenem Vorplatz, ist zu vermiethrn u. alsbald beziehbar. __Otto Kempff. 4b73) Laden mit Wohnung u. Lager- raum per October zu permtethen. _______________Ehr. H oreyseck. 4232) Mödltrtes Zimmer zu oermtethen. __Ltt. E. 88, III. Stock. 4571) Ein LogtS mit Werkstätte ist zu oermtethen und alsbald zu beziehen tm Darmstädter Haus. 4192) Der 3. Stock meines HauseS, — 5 geräumige Zimmer mit Zupehör — tst anderweitig zu oermtethen. Dr. Dornseiff. 4691) Das Doflein'sche Haus ist tm Ganzen oder tm Einzelnen zu oermtethen. Chr. Vix. 4585) Der mittlere Stock meines Hauses in der Retchensand Bahnhofstraße ist per 1. September er. zu vermietben. ________________Wtlh. Reiber. 4530) 3 Zimmer mit Zugehör im 2. Stock zu oermtethen.Ehr. Schopbach. 4091) Im Btnzer,'scheu Hause an der Marburgerstraße tst dn Familienlogts 6 heizbare Zimmer und Zuhehör enthaltend mit der Hälfte des Hintergartens zu ver- mstthen und am 1. October cr. zu beziehen. 4339) Das von Herrn Prof. Dr. Lorey bewohnte Logis im v. Klip ftein'schen Hause, Frankfurter Straße Nr. 4, ist vom ersten October an zu oermtethen. für Mittel-Balkon, eine Loge (6 Sitze) 45 Mk. für Loge ersten Ranges (6 Sitze) . . 36 Mk. für Loge zweiten Ranges (6 Sitze) . . 30 für Sperrst-...........4 für zweiten Platz ......... 2 JEscIthol® 4* Co Frisch gebrannten Kaffee, per Pfd/.«. 1,60, 3t. 1.70 und 3t. 1,80,