1878. Freitag, den 15. November Nr. 267 Sei; Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS. RedaetionSbureaur l 6AuIft -»xpeditionSbureau: \ raße B. 18. Die Zollpolitik. hältniffe erblühen. regen beginnt. 3tm- 16 16 20 16 16 S 4 S ■ Fe taten rod) vruester M j le WnnM i bkfiivS achiM theis junior, Abend: albW. 7?5e*äirE i sogleich, I Msm verW,f.i.j tru brauchens I 1 mich werden. eln. ?ri*st-Bonk SMOdij. Sieben. ’ l. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. K 19"? 'U 0 auf. r@8 winkt ein neuer Kampf gegen das Centrum. weiches sich zwischen den Frieden Deutfchlands mit dem Vatican schiebt - und vor die Eisyphus-Arbett der Finanzresorm und der neuen deutschen H^velspoUtir. Aus Hobrecht's Schultern lasten zumeist die Vorarbeiten, und er wird sicherlich erfreut sein, daß eine Theilung der Arbeit von Bismarck bereits genehmigt ist- E n neues Ministerium für Handel und Gewerbe wird die neue Aera einleiten, die in allerlei neuen wirtschaftlichen Vereinigungen ihre Schatten vorher wirft und hoffentlich die Hydra des wirthschastlichen Notstandes bester bezwingen wird, als die Aera Delbrück-Camphausen, — vielleicht um so bester, «lS nach vielen Berichten in einzelnen Industriezweigen schon jetzt sich neues ufccn zu .enwelt, ch * 1.25, •sM 8S.» ÄJTÄ H"? Ä S Ä-.S * <"»>6™ sää£Wm -!7- Kießmcr Wmeiger Anieigt - «nd Amtsblatt für den Kreis Keßen.___________ einigen Tagen an Diphtherie erkrankt war und sich gegenwärtig wieder aus dem Wege der Besterung befindet, wurden am 12. November die Prinzessinnen Alix un? Marie von derselben Krankheit schwer befallen. Heute rst auch Prinzesfi Keut^sand. Darmstadt, 13. November. Nachdem die Prinzessin Victoria vor Irene in ähnlicher Weise erkrankt. Berlin. Folgender „Entwurf zum Programm der deutschen Fortschrittspartei" wird Seitens des Central-Wahlcomites und des geschäftsführendenAus- chusses dem vom 23. bis 26. November hier versammelten Parteitage zur Beralhung und Beschlußfassung vorgelegt werden: Die deutsche Fortschrittspartei, im Jahre 1861 in dem doppelten Kampse um die Einigung des deutschen Vaterlandes und um die Wahrung der ser- fosiunasmäßigen Rechte der Volksvertretung entstanden, hat nach wie vor jum ofcerftcn Kiele dem deutschen Staatswesen immer festere Grundlagen zu troffen durch SÄnst-°Ü"g der'bürgerlichen Freiheit, durch Hebung der Mch-nund materiellen Wohlfahrt des Volkes, durch Kräftigung der constitutionellen Rechte seiner Vertretung. In Treue gegen den Kaiser, auf dem v-rf°ssungsmLßt e. Boden des Bundesstaates wird die Partei die Aufgaben »füllen, die ihr für das Deutsche Reich und das deutsche Volk erwachsen. Diese Ausgaben be- ; zeichnen zugleich die Grundrichtung, welche ihre politische Thatigkeit auf dem . Boden de/ constitutionellen Berfaffungcn in den Einzelstaaten ^»zuhalten ha. : In diesem Sinne hat der Parteitag beschlossen als leitend- Grundsätze, um , di- wesentlich die Parteigenoffen sich zu sammeln haben, die f° 0enb fn?1/ gaben der deutschen Fortschrittsparter zu bezeichnen. 1) Di- 6nt»td ung parlamentarischen Verfassung durch Kräftigung der Rechte des und durch Einrichtung eines demselben verantwortlichen ReichEmcheriuns. Erhaltung des allgemeinen, gleichen, directen und geheimen Wahlrechts und der dreijährigen Legislaturperiode. Gewährung .von Diäten an die R-ichs^gs- Mitalieder 2) Volle Durchführung des Rechtsstaates, insbesondere Gleichheit vor dem ^Gesepe^ohne Ansehen des Standes und der Partei; Abur.HM.ng von politischen und Preßvergehen durch Geschworene; Sicherung der Pr-ß , Versammlungs- und Vereinssreiheit. 3) Entwicklung der vollen Wehrkraft des Volkes/unter Schonung der wirtschaftlichen Interessen, daher Vermin Lung und gleichmäßigere Vertheilung der Militärlast durch Abkürzung d-r Dienstreit und volle Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht- Jährliche Feststellung der Friedenspräsenzstärke durch das Etatsgesetz. ^Erhaltung Rechtes des Reichstages auf jährliche Steuerbewilligung; bis i« * Sicherstellung dieses Rechtes in anderer Form: Beibehaltung der Matricular- beiträge unter Annahme eines gerechteren Vertheilungsmaßstabes. Vertheilung der Steuerlast nach Maßgabe der Steuerkraft; insbesondere keine Ucberburdung der weniger bemittelten Volksklasien durch nnverhältnißmaßige Besteuerung . alla-m-7n-r Verb7auchsgegenstände. Festhaltung der bewährten Grundsatz- der , volln-reinspolik; keine Steuer- und Zollpolitik im Dienste einseitiger Inter- essen. Keine Monopole. 5) Aufrechterhaltung der Freizügigkeit, der Gewerbe- lreib'eit der Coalitionsfreiheit. Weiterer Ausbau der wirthschastlichen Gesetz- Luna' insbesondere zum Schutze für Leben und Gesundheit der Arbeiter, der Frauen und der Kinder. Gewerbliche Schiedsgerichte. Gesetzliche Amr- kennung der aus Selbsthülfe begründeten Vereinigungen (Pensionskaffen, Arbeitgeberverbände, Gewerkoercine, Einigungsämter), Förderung der allge- mein n und technischen Bildung der arbeitenden Elasten. Reform der tolen-- 7-s tzgebnna. 6) Festsetzung' der im öffentlichen Jnt-r-ste nothw-ndgen Bedinaunaen für die Anlage und den Betrieb der Eisenbahnen durch Reichs- aesetze und Handhabung derselben durch Reichsbehörden mit unmittelbarer Ex-cutivg-walt; dagegen Ablehnung des R-ichs-is-nbahnproj-cts. 7) Individuelle Gewiffens- und Glaubensfreiheit. Abgrenzung des Rechtsg-bietes der Kirchen, und Religionsgesellschaften gegenüber dem Staat durch Staatsg-setz. Daher allgemeine Gesetzgebung über die Religionsgesellschasten ohne Rucksich auf einzelne Consessionen und ohne Bevorzugung oder Zurücksetzung b-stimm^r Kirchen, namentlich Feststellung der Bedingungen, unter welchen Religionsgesellschasten staatlich anerkannt werden und Corporationsrechte erhalten wüsten. Selbstständigkeit der Schule gegenüber der Kirche, unbeschadet der Ordnung des I & Umtairi en von gieren- )n Coupons igBÜonen n da Couraen. pitalanlagen flSten Bedrosungen l Trier isionö-GM 9 Götheplatzll Rutsche Wv,. fwuptugt* Mmgegenö, - 0 von circa 200ut< fort anbttwdtis i je mit bet BlaO [lieben ihre Anse lnnoncen-.@n)fWif ! (Jean Boelj m. noer Der HchW! 8W, Mit, fogtnfianbem A I b. 81. 'M-s G'ld o «tw’T Im deutschen Handelstag- ist der Gegensatz zwisch-y Schutzzoll und Frei- handel zu einem naturgemäßen Ausgange gekommen, — das Lager dieser alt- , gemeinen Jnteresten-Vertretung hat sich gespalten. Im Interesse des Handelstages, d. h. hinsichtlich der Frage "Sein oder Nichtsein .ist das gekommene Resultat zu bedauern, weil es außer der Freihandelssrage noch so viele Gebiete giebt, auf welchen die Gesammt-Vertretung des deutschen Handels anregend und nützlich wirken konnte, weil der Handelstag nicht eigentlich berufen schien, in dem Zwiespalt der Seehandelsplätze und des Binnenhandels, in den Conflicten einzelner Hauptstapel- und Großindustrilplätze mit den Orten, deren Handel und Industrie mehr localer Natur ist, endlich auch auf den Grenzgebieten der Industrie und der Landwirthschaft vermittelnd und versöhnend zu wirken. Im Grunde bleibt doch bei ollen widerstrebenden Jnteresten die Förderung des allgemeinen Wohles das höchste Ziel. Die Entscheidung; desHaw d-lstages auszunutzen, um für die extremste Freihandelspolitik Kapital zu schlagen, ist jedenfalls verkehrt. Wenn es gilt, einen Vorwurf zu formuliren, so richtet sich derselbe gerade gegen jene großen Pkätze,w-lcheausbemdeu schen Handelstage ausgeschieden, weil man ihre e,nft tig F^h°nd-Isp°litik nicht billigt; sie haben der allgemeinen Sache einen schlechten Dienst erwiesen. Auf ihrer Seite auch ist man am wenigsten zum Hadern berechtigt, kenn ftt haben die Flinte in's Korn geworfen und dadurch sich ihres Einflusses begeben, »att ibn aeltend zu machen. Dadurch haben sie die Bedeutung des Handels- ag s norm geschädigt und den statVquo ante - di- einseitige Jnt«effen- Vertretung proclamirt. Die Seehandelsplätze, sowie die^ausgetretenen Städte mußten sich vielmehr sagen: Ist unsere Sache — der Freihandel gut und unsehlbar, so wird er schließlich doch siegen, selbst wenn wir einej Z-itlang majorisirt werden. Auch der Umstand, daß man di- Stimmen lieber wägen und nicht zählen soll, dürste nicht entscheidend sein, um den verdienstlichen deut- scheu Handelstag nicht zu den tobten Institutionen zu werfen, kenn twir der Lite wo jetzt geklagt wird, daß die Handelskammern größerer L>tädte, wie Berlin k. , eine nicht wichtigere Stimme hatten, als di- Kammern weniger bedeutender Plätze, wäre es richtiger gewesen, zunächst auf eine Aenderun^ des Statuts vielleicht in der Richtung hinzuwirken, daß man den großen Plätzen mehr Stimmen als den kleinen eingeräumt hätte. . Von einem fortschrittlichen Freihänbler, der tm Reichstage die Finanz- volitik als seine Oppofitionsdowäne betrachtet, wird nun die Behauptung aufi ^stellt, daß die „Verwirrung", welche im deutschen Hankelstage zum Ausbruch bekommen sei und sich auch bereits im Lager der volkswirthschastlichen Vereini- amig kundaebe, sich zu einem „babylonischen Thurmbau" gestalten werde, wenn L erst di- umfassende Revision' des Zolltarifs in Aussicht nehmen werd-, welche das jüngste Schreiben des Reichskanzlers an den Führer b-r Schutzzoll- Partei, Herrn v. Varnbüler, in Aussicht stelle. Es werde kann n „vollstaw biger Wirrwar" eintreten. Diese Ansicht ann nurberjenige thei n, welcher sich vor ker positiven Arbeit, welche natürlich unerläßlich ist, um eine felbfl5n- di-e deutsche Handelspolitik zu schaffen, fürchtet; zugegeben, daß im: Handels- laae und in der volkswirthschastlichen Vereinigung keine Einmuthtgkeit herrscht, folgt d-raus nur, daß die Arbeit, um zu einer mit der Steuerreform und mit der'aesammten Reichsfinanzpolitik im engen, inneren Zusammenhang stehenden a lunden ZollPoliÜk zu gelangen, eine äußerst schwierige ist. Unmöglich aber ist sie nicht, — unb daß sie nothwendig, daß sie gar nicht zu umgehen ist, sollten doch auch die enragirtesten Freihändler emsehen. Die Gründung des Vereins für Handelsfreiheit ist bereits ein Zugestänbmß in bte em Sinne, benn eine blos rhetorische Metamorphose bes Wortes „Frerhanbel in »Hnndels- freibeit" wirb bie beutsche Manchesterpartei schwerlich zur Aenberung berlFirma a-ttieben haben. Im deutschen Handelsstande wird - mit Ausnahme der Seehandelsplätze - Einmüthigkeit darüber Herrschen, daß nur eine ken gegebe- neu Verhältniffen angepaßte Tarifpolitik geeignet sein kann, unserer Jnb st 5“T Hloemige/eo/sBofition^ Position offeneren/- und unsere schließ- Selbstständigkeit Der llck-Entscheidung darf dcht abhängig ein von den Einnahmen der Eisenbahnen, Religionsunterrichts, von ^n Erträgen des Seefrachtverkehrs, von der Blüthe des groß-» Transit «»rlin. 13 Kandels nicht allein von den Fragen über Ex- und Import, sondern vor Allem « oükavita und di- Laa unserer Arbeiterverhältniff-, die Rohproducte und @eft^n clner entente cordiale zwischen England, Frankreich und Oesterreich litit degrößtmöglichen Nutzens für uns hat auch im Handel chr Aufgaben von Tag zu^Tag, wie die Politik des Auswärtigen und des Innern Die?- Rechnung mit den gegebenen V-rhältniff-n, nicht mit kenwirthschaftlich- Jdealen ist schwer und erfordert eine -norme Arbeit, — sie mag Manchem als „Wirrwar" erscheinen, aber aus diesem „Wirrwar" oder vielmehr )aus der B-seitigung deffelben kann allein eine Gesundung aller wirthschastlichen Ver fuhren im offenen Vierspänner vom Bahnhofe zum Schloß, von dem zahlreich versammelten Publikum sympathisch begrüßt. Pesth, 13. November. Das Unterhaus hat den Antrag Jranyi's, betreffend die Vorlegung der aus den Aoschluß der Convention mit dec Türkei bezüglichen Correspondenz, abzelehnt, nachdem Minister Tisza erklärt halte, daß die Verhandlungen noch nicht abgeschloffen seien und btc Vorlegung solcher Aktenstücke dem Minister des Auswärtigen zustehe. — Der Ausschuß für äußere Angelegenhelten der ungarischen Delegation Dollar am 23. December auszahlen. Madrid, 13. November. Bei Diskussion des Wahlgesetzes in den Cortes sagte Castelar, die Proclamirung des Königs Alfons war ein Unglück, worauf Canovas de Castillo erwiderte: Nein, ein Unglück war die Vertreibung der Cortes durch General Pavia. Paris, 13. November. Die konservativen Journale veröffentlichen das Manifest der Rechten bei den gesetzgebenden Körperschaften, gerichtet an die Delegirten für die Lrenatswahlen. Das Manifest warnt die Wähler vor den Tendenzen der radikalen Partei, die, sich hinter einem opportunistischen Schleier verbergend, den Einfluß des Senats vernichten, die Autorität der Behörden, die Religion und die Armee zerstören und das Einkommen besteuern wolle. Das Manifest schließt mit einem Appell an die Einigkeit der Conservativen, um dem Radikalismus Widerstand zu leisten. — In Folge der Schritte der französischen Regierung zu Gunsten Griechenlands erklärte Fürst Orloff dem Minister des Auswärtigen, Waddington, daß die stricte Ausführung des Berliner Vertrages die Basis der gegenwärtigen Politik Rußlands bilde. Die französische Regierung könne bet ihren -L-chritten zu Gunsten Griechenlands auf die Mitwirkung Rußlands rechnen und habe Fürst Lobanoff bereits darauf bezügliche Weisungen empfangen. Wiesbaden, 13. November. Der Kaiser hat in den letzten Tagen verschiedene Besuche gemacht. Das Regenwetter verhinderte größere Spazierfahrten. Heute ist der erste sommerhelle Tag. Dem gestrigen Diner wohnte die landgräflich hessische Familie bei. Am Abend besuchte der Kaiser das Theater, in welchem der Violinspieler Dengremont auslrat. Heute Mittag 12*/, Uhr hat der Kaiser die Kaiserin am Bahnhofe im offenen Wagen abgeholt. — Der König von Württemberg ist heute Nachmittag gegen 2 Uhr mit Extrazug hier eingetroffen und von Ihren Majestäten dem Kaiser und der Kaiserin am Bahnhofe herzlichst empfangen worden. Der Kaiser und der König Leim empfehlen.) . 01tnk, Celle, 9. November. Einem seit dem 3. d. M- hier wellenden, im Lande herumziehenden Kurpfuscher, welcher sich auf seinen Karten als Carl Bischof, Litera^ Vertreter der Ordens-Apotheke in Neustadt in O -Schl-, bezeichnet, feines aber ein Schauspieler aus Hamburg ist und die sog. Parat'schen Klostermittel aaS de? Geheimmtttelfadrrk von Kietz, Ophey & Comp. in Düsseldorf gegen alle urölltchea Krankhellen hier vertreibt, wurde vorgestern von der hiesigen Polizei sein Handwrrr gelegt. Leider hat eS auch hier Leute genug gegeben, welche glaubten, datz das, wo» auS einem Kloster stamme, auch was Gutes sein müsse, die hohen Kosten nicht scheu e und sich d'e betr. Mittel von dem Chemiker Kietz in Düsseldorf kommen l<.-hen. — Steuer-Executor Hasselbaum, der in den letzten Tagen so viel von sich reden macg c, hat sich am Samstag Abend freiwillig im Gefangenhause eingestellt. Wie wir Horen, die Angabe gemacht haben, die in seinen Händen befindlichen 5000 Mark seien ihm 9 worden. Was Wahrheit und Dichtung hieran ist, wird die Untersuchung klarstellen. Krllt Montag der t Vormttla :'(n bet Herrn E ' obrere Hobe! Ih ^llständtgew «n Handmöbe Mannt 7013) Wjui 1 chn Weichem llk Quantum «ute i kitte in prallt Mir Farm, l° jur 31 khmcheMsm kniebti. weiden. Die Bedingung pichen Ingenieur- 4|:tn Wochentagen Munden einten t ■’tfienbtn Offerten ;um 9. Drei Vormttas i megelt und mi i stift versehen Ir i linlsplah 3, ein ' stunde die Eröffn 'ErgeMarlder nnten stattsinden Frankfurt a.U., Bc L /°ch- & । Aa.b ein Hindernitz anbringt. Dieses besteht in dem s. g. Klebegürtel, indem man einer 8 bis 10 Zentimeter breiten Streifen starkes Papier, am besten Wachstuchpapter obre Oelfarbentapete, an einer glatten Stelle fest mit Bindfaden ober Draht befestigt uu!> ihn so stark mit einem Klebestoff überstretcht, daß die Schmetterlinge nicht darüber kommen können, sondern kleben bleiben. In einzelnen Jahren findet mm auf einen Gürtel oft große Mengen von Weibchen. Der angewendete Klebestoff mutz nur b: Eigenschaft haben, lange klebrig zu bleiben. Theer, am besten Olltheer mit Flschthran- dickem Terpentin oder Leinöl vermischt, bleibt etwa 8 bis 10 Tage klebrig. Sobab die Masse nicht mehr klebt, muß der Anstrich erneuert werden. Noch besterbewähret sich Trichtergürtel. welche man au5 einem Stück Pappe herftellt, welches trlchter-orrnu etwas hoch am Stamme befestigt wird. Man bestreicht die inneren Setten z'emtt- stark mit Seit (Schweinefett), so daß die Schmetterlinge beim Uebersteigen nicht haster können, sondern herabfallen. Daß eS augenblicklich die höchste Zeit ist, hier vorzugeyer> wird man sofort erkennen, wenn man jetzt in der Dämmerung den Obstgarten beimyi, man sieht allenthalben die weißgrauen, mottenartigen Schmetterlinge fliegen. Legt mai den Klebering nicht an, so legt der Schmetterling seine Eier an die Knospen der Bäume an, und im Frühjahr kriechen die Raupen aus und bohren sich w.)leich in o- Knospen ein, wo sie sich bet langsamer Entwickelung derselben bei kaltem Wetter do: innen herausfressen. Wenn ein Baum kahl gefressen ist, lassen sich die Raupen ar Fäden herab und gehen auf andere Bäume. Allein durch dieses Insekt werden oft b't schönsten Hoffnungen auf eine gute Obsternte vollständig vernichtet- Erzählte mir dog ein Kieler Bürger, daß in seinem Garten durch die Raupe des genanntm Schmetterlings in diesem Frühjahr zwei üppig gedeihende Bäume ihrer sämmtlichm Blüthen um Blätter beraubt wurden. (Statt der oben beregten Klebstoffe dürste sich der Bcumato- Mgt WSnit® \ $PieM und pW Detfaufcr I ^Rothel und Ja, I ' marary- & r’° Bif Plb,n s°rM •* 15 SÄ r A1 »«hm s ui“1.* ir 9« ! AÄ'wck FÄ'-nZ ksrs jgftSftsgö. — Die preußische Verwaltungsresorm ist, wenn st- fruchtbringend und keine Last für das Land sein soll, unzertrennlich von einer Finanzrcform, welche dem Staate gestattet, auf einzelne der bisher von ihm erhobenen, ihrer Natur nach aber besser den Verwaltungs-Körperschaften zu überlassende Steuern zu Gunsten eben dieser zu verzichten. Dieses kann hinwieder nur geschehen, wenn der Staat von den Beiträgen entlastet wird, welch- er heute an das Reich abzu- fbhren hat und statt deren Letzteren besser eigene Einnahmequellen angewiesen werden. So verschlingt sich die große Frage der Finanzresorm im Reiche mit ö .... . ■ . .. -n der nicht minder großen Fdage der Verwaltungsresorm in Preußen; beide wer- hat beschloflen, das Normalbudget zu berathen, bevor noch tu auf die Occu- den miteinander, keine wttd ohne di- andere gelöst werden. pation bezüglichen Vorlagen -tngebracht sind. — Aufklärungen Seitens des — Die Verhandlungen der Curie mit Berlin, welche vor einiger Zett Ministeriums des Aeußern sind bis jetzt nicht erfolgt. Gras Ändrasiy wohnte einen etwas schleppenberen Gang angenommen hatten, sind mit der Rückkehr der betreffenden Sitzung nicht bei. a 4 _ d^ ßtItn v Keudcll wie ich aus bester Quelle erfahre, in ein schnelleres — Der Budgetausschuß dec Delegation des R-ichsraths y-t gestern in Tempo übergegangen 'unv dürften in nicht allzuserner Zett einen beide Theile zwei Sitzungen das Kri-gsbudg-t im Wesentlichen nach der R-gi-rungs°°il-ge befriedigenden Abschluß finden; wenigstens soweit es sich um die vertraulichen erledigt. Nur dl- von der Regierung angesproch-n-n Beträge von 17i2M0 fi. Bespreckungen betreffs der Besetzung der vacanten Bischofssitze handelt. Diese zur Adapt.rung der W-rndlg-wehre für verstärkte Patronen, von 2-MV0 fl. letztere dienen alsdann als Grundlage der wirklichen Verhandlungen, welche in für die Versuche zur Erzeugung stahlbroncener Kanonenrohre und von 200,000 fl. Berlin durch einen päpstlichen Nuntius geführt werden sollen, ohne jede Rück- zur Beschaffung von 25 Festungsgeschützen und zur Ausbesserung der Festuags- ficht auf die Wünsche des Centrums. minirungen wurden trotz der eingehendsten Befürwortung Seitens des Kriegs- — Die russtsche Regierung, besorgt über di« allarmirenden Gerüchte, Ministers abgelehnt. — Die nächste Schanz des Ausschuffes findet nächsten welche jüngst wieder im Umlauf, hat Gelegenheit genommen, von Neuem die Dienstag, die nächste Plenarsitzung wahrscheinlich am Mirrwoch statt. Versicherung ihrer friedfertigsten Gesinnungen abzugeben. Gras Schuwaloff, Pesth, 13. November. Di- „P-sth-r Correspondenz meldet : Gras dessen Rückkehr nach London beschleunigt würbe, erhielt den speciellen Auftrag, Schuwaloff hat heute den Besuch des Grafen Andraffy erhalten Nachnittag« dem Londoner Cabinet die Absicht des Czaren - die gewissenhafteste Ausfüh- um 2 Uhr war Graf schuwaloff zu einer Prioat-Audienz beim Kaiser b,° runa des Berliner Vertrages — in vollem Umfange zu betheuern. Wieweit schieden. sich ch- Versprechungen erfüllen werden, muß die Zukunft lehren. Thatsache London, 13. Nobr. Die gestrig-Mittheilung des Globe wird heute ist, daß man im Innern Rußlands frische Truppen mobilisirt und als Nach- von sämmtlichen Morgenblättern als ein aus dem Auswärtigen Amte herruhren- schüb über die Donau zur Occupations-Armee dirigirt! Alle Gerüchte, daß des Communlque veröffentlicht. Preußen bereits bestimmte Vorschläge über Zollerhöhungen formulirt hab-, Rom, 13. November. Die ..Capital-' meldet: O^cielle Nachrichten werden in gut unterrichteten Kreisen als völlig irrthümlich bezeichnet; versichern, di- von den Mailänder Behörden gegen einige Deutsche ergriffene ebenso aber auch daß in dieser Frage Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Maßregeln seien nicht durch deren internationalistische Meinungen, sondern wegen Fürsten Reichskanzler und dem Präsidenten des Reichskanzleramtes beständen, begangener Vergeben veranlaßt worden. u 01 Pesth, 13. November. Der Redacteur der „Pesther Corresp." wurde AMNkrerH. fyeute Abend vom Grasen Schuwaloff empfangen und im Lmse des Gesprächs Paris, 10. November. Diesen Nachmittag um 5 Uhr wurde die ersucht, zu erklären, daß Gras Schuwaloff nicht der Träger irgendwelcher neuer Ausstellung geschloffen. Die Zahl der Besucher war äußerst groß, im Palais Propositionen und alle diesbezüglichen Nachrichten grundlos seien. Der Kaffer sah es jedoch schon ziemlich wüst aus; ein Theil der Aussteller war bereits von Rußland ebenso wie der Kaffer Franz Josef seien entschloffen, den Berliner mit dem Packen beschäftigt und die deutsche Kunstausstellung war sogar abze- Vertrag in allen seinen Theilen auszusühren. Allerdings seien Zwischen zwei schloffen, da man in vollem Einpacken begriffen ist. Ueberall wurde gehandelt durch vielfache Interessen so nahe berührten Staaten, wie Rußland und Oester- und verkauft, und die Aussteller scheinen ziemlich gute Geschäfte zu machen. reich-Ungarn, immer einige kleinere Angelegenheiten zu ordnen und es sei der Im Ganzen genommen machte die Ausstellung nicht mehr den imposanten Ein- Wunsch des Czaren gewesen, daß er, Graf Schuwaloff, sich nach Pesth be- druck wie am 31. October, wo dieselbe noch nicht in ein Verkaufs- und Ver- gebe, um die Erledigung dieser Angelegenheit herbeizuführen. packungslocal umgestaltet worden war. Die liberale Partei hat den Adreß-Entwurf der Majorität in der npe- Türkei ctaldebatte angenommen. $ ' -------------------- Lok al-No t r z. Konstantinopel, 11. November, Abends. Midhat Pascha ist zum Gießen, 14. November. Vorgestern und heute Morgen würben Seitens ber Generalgouverneur von Syrien ernannt. — Der Ministerrath berieth die Ant- Polizei 20 Liter zu dünne Milch von einem Wiesecker Milchmann beschlagnahmt, wvri auf di- griechisch- Not- in weicher du Ernennung vvn D-iegirien> für Die Zvglinge^r «derschui- -rbenbnrübe^n.»^^ fein.^ die Grenzberichilgung verlangt wird. Dem Vernehmen nach ist der Beschluß 6alblltermaa6c, als „icht vorschriftsmäßig, confi«ctrt und scheu die Betreffenden des Ministerraths dem Ansprüche Griechenlands günstig; derselbe ward dem Strafe entgegen. Sultan vorgeleat. — In Burgas treffen fortgesetzt russische Truppen ein. --Wegen grobem Unfug wurde gestern Abend ein eben aus dem Zuchthaus ..... in — zu Ziegenhain Entlassener aus einem Zuge der Wescrbabn ausgesetzt und da derselbe » t die Belästigung des Publikums auf dem Perron und Wartefaal fortsetzte, verhaftet. Celegrapyljlye Kepeflyen. --Zwei Zuchthäusler aus Marienschloß, darunter ein gefährlicher Ausbrecher, WEmrer'» telegr. Eorresp»»de«r*v»rea«. erregten heute Morgen durch ihre sorgfältige Bedeckung von 2 Gendarmcn und Stuttgart, 13. N°v-mb-r. D-r „Staatsauz-ig-r" enthält B-kanni- - S»utzmänn-rn nach und von dem Hoso-richt. Auss-h-n. --- machungen, betreffend das Verbot der Liedertafel „Lassalia" in Stuttgart, sowie der württembergischen Mitgliedschaften der Gewerkschaft der Schuhmacher mit — (Ein schlimmer Feind unserer Odfibäume.) lieber das Vorkommen eines bem Certralük in Gotba solchen, sowie die Bekämpfung desselben siebt Dr. Gtersberg in dec „Kieler Ztg. vom dem ^Ealfltz M ^olya. f, c ™ 8 c» 6. b. M. interessante Mittheilungen, welche wir, obwohl sie zunächst nur auf lokaler Bombap, 13. November. Em Mitglied des Rathes des Vlcekönigs deobachtung beruhen, doch um so mehr Veranlassung nehmen, hier zu reprobuclren, sand bei Bereisung des Distrtctes Wynaad im Gouvernement Madras stark aI8 ber fragliche Schädiger der Obstzucht sich zweifelsohne auch in anderen^Segen>)ea aoldbaltiaes Erdreich. Die Regierung ordnete hierauf an, daß australische zeigen wird. Dec genannte landwirthschattltche Wanderlehrer für die Provinz SchleSwn,- tiftnTbnrÄbpr bfP nitnliMf des (Noldes ermitteln sollen Holstein schreibt: Seit drei Tagen schwärmen in den Garten am Abend ,2hlreiche 3.».«««.w- w mä rath theilte der Minister Evarts mehrere Depeschen des Unions-Gesandten in Vertilgung dieser Thicre zu erftrecen, und dies tft allein in der Weise möglich, bas London mit, welche sich auf die Hauptpunkte der Antwort Salisbury's hin- man die Schmetterlinge von den Obstbäumen abhält. DaS Weibchen dieses Schmetter- t da dieselbe dem Washingtoner Vertrage entspreche. — E^ heißt, die Unionsregierung werde die ihr durch das Schiedsgericht auserlegte Summe von 5 Mill. bt” li-t» lolÜ N»e ** »* Aat il ° ‘-712.000, 0« 2 5 0,000 ' »»n 200,000 a ä ?« $hj '• Mailte 6t|m fallet k °bi" Bttb te ärnte hnH,^ Mt Nächtigt :uW< «* l, sondern wegtt Corresp." vch Berlin, lieber das heutige Commiswesen wird geschrieben: „Wenn wir gegenwärtig den Jnseratentheil der Zeitungen durchsehen, finoea wir eine zahllose Reihe Stellengesuche von jungen Leuten die theilwetse seit längeren Jahren Commisposten tajie gehabt, theilwetse als Reisende bereits fungirt haben und jetzt anderweitige Besch Lfttaung suchen. Aber noch mehr ergibt sich, wie groß die Zahl der jungen Leute ^re Beschäftigung ist, wenn man die Unmasse von Offerten betrachtet, die auf eine Annonce einlaufen, durch welche ein junger Mann gesucht wird. Der Grund dafür ift gewiß zunächst die schlechte Geschäftslage. Betrachten wir die Sache aber etwas -mauer, so werden wir finden, daß in den guten Jahren verhältnitzmäßig viele junge xmle veranlaßt worden find, in den Kaufmannsftand zu treten. Immer mehr Lehr üngc wurden angenommen; wer nur eben schreiben und rechnen konnte, wurde engagirt- Die Zeit der Lehre ging zu Ende — mit ihr auch die guten Jahre. Der Herr Principal ist rr.it einem jungen Manne ganz zufrieden, bedauert aber sehr, auf ein weiteres Engagement nicht etngehen zu können, da die Zeiten zu schlecht seien, und wünscht zu fernerem Fortkommen Glück und Segen. Der junge Mann geht und sucht anderweitig Beschäftigung. Und was thut der Herr Principal? Er nimmt sich einen neuen Lehrling. Und so geht daS fort. Was ist die nothwendige Folge davon? Immer mehr vnge Leute, die drei bis vier Jahre umsonst treu gedient haben und nun hoffen, sich selbst den Unterhalt zu verdienen, werden stellenlos und gerathen in höchst bedrängte Lage. Gibt es nun da keine Abhülfe? Ich finde solche nur in einer Aendcrung unserer heutigen GeschäftSprtnctpien. Dadurch, daß immer neue Lehrlinge angenommen werden, muj eine Ueberzahl an jungen Geschäftsleuten etntreten. Dann aber sollten die Prtnci- AoU auch größere Vorsicht in der Wahl der Lehrlinge anwenden und nicht Jeden an nehmen, der nur gut schreiben und rechnen kann. Man sollte mehr und mehr nur olche junge Leute wählen, die sich durch den Besuch höherer Lehr-Anstalten eine Bildung verschafft haben, welche der Stellung eines späteren selbstständigen Geschäftsmannes angemessen ist. Auch würde eS nicht schaden wenn der Lehrling nach bestandener Lehret einer scharfen Prüfung unterzogen und ihm ein Zeugniß ausgestellt würde, woraus m ersehen wäre, daß er einer Commisstelle selbstständig vorstehen kann, während bisher so vielfach allgemein gehaltene Atteste gegeben werden, aus denen sich nichts entnehmen läßt. Auch würde die Gründung von kaufmännischen Vereinscassen ein Vortheil ein. Schreiber dieses besitzt eine tüchtige Realschulbtldung und hat eine vierjährige Geschäftspraxis hinter sich; aber trotz aller Anstrengung ist es ihm nicht möglich, Be- Mtigung zu erhallen, obschon er gute Zeugnisse aufzuweisen hat und nicht daS Geringste gegen ihn vorliegt. Grund seiner Entlassung war einfach der augenblickliche schlechte Geschäftsgang, bei welchem sein Principal lieber ein Lehrling nimmt, der ihn nichts kostet, als daß er einem jungen Manne etwa 1OOO Selair bezahlt, der ihm drei Jahre umsonst gedient hat." Bei Blankenburg waren im vorigen Monate in den Herzogl. Braunschweigischen Jagdrevieren über 300 Wildsauen in Saufängen eingefangen, um von den hohen Herrschaften nach mittelalterlichem Jagdgebrauch „abgefangen" zu werden. Leider wurde die Jagd durch Unwohlsein des Herzogs aufgehoben und die Sauen wieder aus ihrer Gefangenschaft befreit. Jetzt hat nun die Jägerei den Abschuß auf ihren Revieren zu besorgen und sind bereits seit acht Tagen tn den Blankenburger und Sßteurober Revieren über 100 Sauen und seit der Festzeit bisher 90 Stück Rothwild erlegt. — Von einem seltsamen Reiseabenteuer erzählt die „R Fr. Pr.", daß einem Frankfurter älteren Bürger, der sich noch gern tn Thalta's Musentempeln aufhält, widerfahren ist. Derselbe konnte dem Drange seines Herzens, die Musentempel von Paris während der Ausstellung tn Augenschein zu nehmen, nicht widerstehen und dampfte gen Parts. Da er nicht französisch sprechen konnte, so schrieb er sich an der Straßenecke seiner Meinung nach den Namen der Straße, in der fein Hotel belegen war, auf, und wanderte wohlgemuth durch die Straßen von Parts seinem Ziele zu. Auf dem Rückwege sprach er verschiedene Leute an, hielt ihnen seinen Zettel hin und bat um Zurechtweisung. Die Angesprochenen lachten ihn jedoch aus und gingen weiter. Endlich kam unser biederer Landsmann an einen Deutschen, der sich vor Lachen bald ausschüttete, als ihm der Zettel hingehalten und er gefragt wurde, wo die Straße sei. Der Deutsche mußte sich erst von seinem Lachen erholen, um unferm Verehrer der Pariser Masentempel zu erwidern, daß das, was er sich ausgeschrieben habe, gleichbe deutend sei mit unfern hiesigen Polizei-Plakaten: „Dieser Ort darf nicht verunreinig." werden " Hanau, 11. November. Demnächst werden Se. König!. Hoheit der Herr Landgraf von Hessen nebst hoher Familie und Gefolge Wtnteraufenthalt in Wiesbaden beziehen. — Humor des Setzkastens. „Ein Gutsbesitzer beabsichtigt, wegen Kränklichkeit sein Rittergut zu versaufen (verkaufen)." — „Nur im Besatz (Besitz) der Geliebten kann Julius Glück und Ruhe finden." — „Mehrere Hundert Lumpen (Lampen) gaben dem Garten ein magisches Ansehens — „Oesterreich hat eine große Anzahl von Füssen (Flüssen), welche das Land nach allen Richtungen durchlaufen." — „Geschenk für artige Rinder" (Kinder) ein Titel einer Jugendschrtft. Handel und Verkehr. Limburg, 13. November. (Fruchtbericht.) Rother Weizen M 17.— , Weißer Weizen JL 16.50, Korn JL 11.60, Gerste JL 10, Hafer JL 6.—, Erbsen «X —, Kartoffeln JL —. (DurchfchnittS-Preis pro Matter.) Allgemeiner Anzeiger» Original Singer Baumwollgarn, Seide und Zwirn in allen Farben. 5658 M In bet Hl- S* Original Singer-Maschinen-M, Nadeln, Maschinentheile. — Reparaturen. (6866 zugeben. 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Der Sch len, den Betlinn en zwischen ch ilanb und n und es sei der h nach W id Bekanntmachung. 7013) Das zur Neupflasterung der großen Eschenheimer Straße erforderliche Quantum guter Bafaltpstaster- steine in parallelopipedischer, f. g, Pariser Form, soll auf dem Submissionswege zur Anlieferung in Höhe Do.i hundertsechsunddreisigtausend Stück vergrbeii werden. Die Bedingungen sind auf dem städtischen Jngenieur-Büreau im Römer in den Wochentagen während der Arnts- drrsl.egelt und mit entsprechender Aufschrift versehen in unferm Amtslocale, Pnilsplatz 3, einzureichen, um welche Ltirnde die Eröffnung der Submissionen in Gegenwart der etwa erschienenen Offe- renten stattfinden wird. Frankfurt a.M., den 1 l.Novbr. 1878. Bau-Deputation. entsprechend billigen Preisen G-ebr. Hergenhahn, Bildhauerei u. Marmorgeschäft Oberbreclien. (Station der Heff. Ludwigsbahn, Strecke Limburg a. d. Lahn — Frankfurt a. M.). Priorato secco Priorato dulce Garnacho Sherry Malaga Madeira Oporto IeUgedotenes. 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D !L-elt bekannt. ^nser Al^ndn Mächten über di trejp. Erweiterur !ßch augenbliM 5985) Die Mansardenwohnung In meinem Hause, Frankfurter Straße, ist alsbald oder per L Januar zu vermiethen.^ 6970) Herrschaften, welche auf Weih- no(fiten, sowie auch auf sogleich, Dienst Mädchen, mit guten Zeuanissen versehen, für Haus- und Mchenordeit zu brauchen haben, wollen sich gefälligst an mich wenden. 5524) Ein größeres und kleineres FamilienlogiS hat per gleich oder später zu vermiethen. Carl Lange, SelterSweg 0. 44. Vrrmietherin Frau LangSdorf Ww. Lindenplatz 244. 6938) Unterricht im Zeichnen, Aquarell- und Oelmalen ertheilt Herrn. G-astauer, Wallthorstr. bei Hrn. Th. Geismar. F. Schubert. R. Schumann. J. Raff. R. Schumann. Brahms-Joachim. (Vorgetragen von Herrn de Ahna.) Liedervorträge der Fräulein Bayerle: a) Frühlingsglaube...... b) Aufträge........ c) Kein Sang um den Weg . . . Solovorträge des Herrn de Ahna: a) Abendlied........ b) 2 Ungarische Tänze . . rL-iSbirr- 6987) Im Waschen und Färben von allen Sorten Glac« u. Waschledernen Handschuhen in allen Farben empfiehlt sich F,au Merz, Marktftraße D. 31. Militärhandschuhe per Paar 10 Montag den 18. November, Abends 8 Uhr, auf dem Lahnstein. Aermiclhungea. 7017) Ein kleines FamilienlogiS zu ver- Tuch und Buckskins für die jetzige Saison in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung C1916 jLtulwig Marktstrasse 25. NB. Reste, und zurückgesetzte Stoffe zu Frauenkleider, bedeutend unter dem Preise. Strickwolle und alle Arten wollene, halbwollene und baumwollene Herbst- u.HJintßr=Hrtike( sind zu billigsten Preisen und in größter Auswahl eingctroffcn. rmi ./. A. Busch Sohne. „Fuimus Troes“ „Tempora mutantur“ etc. (7025 2) Arie, gesungen von Fräul. Bayerle. 3) Fantasie C-dur, op. 15, für Pianoforte (Vorgetragen von Herrn Enzian.) 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Ricker sehen Buchhandlung und Rudolph’schen Musikalienhandlung a JL 1.50 (Sperrsitze ä JL 2) zu haben. , Dauer des Concertes l3/4 Stunden und können die Abendzuge der Oberhessischen Bahnen von Seiten der auswärtigen Concertbesucher rechtzeitig zur Rückfahrt benutzt werden. (<021 6922) Möbltrtes Zimmer zu vermiethen. ZH. (. Z O Löwengasse C. 160. gg £ J 7002) Ein FamilienlogiS zu vermiethen.I „ Nahles bei ^Carl Baum, Niuer.weg. Die erschienene Nr. 6 enthalt. 7007) Ein mltt-lgroSl« S-milirnl°»ls G-äch!et. Roman von M. Gerhard. (Fort- .. ...... 5— Bä, 6553) MöbUrt.« Zimmer -errntUH^- gta• 3«t ^"^üdbraM-n. Son vr. Wilh. L'nderpletz. Lit. A. in L-opoldo. I. II - 6975) Etn kleines FamUtenlosttS tm Marlboroughs. Historische Skizze von 3. Stock meines Hauses zu vermiethen. La ßutl. 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T D an bte Exped. b. Bl. Taqesordnung: 1) Berichterstattung. 2) Neuwahl des Vorstandes. 3) Allgemeine Vereinsangelegenhettea. 701l-) Der Vorstand.. Heute, Donnerstag den 14. November im Gasthaus „Zum Löwen": J, tatJW großes Zither- unö ^ehmg-CoiiM Auftreten des Gesang- und Damen-Komikers F. Huber und e . M \\ Qt^PThiTHinfi'n Reufer. ’°Win. Sonate für Violine und Pianoforte, op. 47, (Kreuzer-Sonate) .... von (Vorgetragen von Herrn de Ahna und Herrn Enzian.) htes. Volksbüdungsverems statt. Gegenstände der Tagesordnung sind. 1) Abänderung der §§ 6, 19, 20 und 28 der Vereinssotzungetn 2) Berichterstattung über die am 29. September -.. c. in Fran sur -.D M stattgehabte Generalversammlung des Verbandes „mittelrhemisihe ||l1#n 1|M1 v BUdungsvereine". o . w, . 3) Berathung über die für diesen Winter einzurichtenden Lese-Miti der Fortbildungsschüler rc. 4) Berathung und Beschlußfassung über die Statuten für den prosecl-la Handwerker-Bildungsverein. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein NamenS des Vorstandes: zu vermiethen. mobltrte Zimmer per 1. Dec. ^telle-GesUlH. P» Hollmann, Neue Bäue. 7012) Ein junger Mann welcher seine 6872) Ein Zlwiner mödlirt oder un zizh^E Lehrzeit in einem Engros-Geschäft möbltrt an einen älteren Herrn oder Dame sucht um die Manufccturwaarenr zu vermiethen Neue Bäue 85. hrnnf^g kennen zu lernen eine Stelle als 6786) Die Parterre'Wohnung in meinem Dolontair. t c