1878 Donnerstag, den 15. August Nr. 188 chichener "Anzeiger AiM- Md Amtsblatt für 6tn Kreis Gieße« trachten. ,-Cours. allen Richtungen der Windrose sich zerstreuen. iter Erdmann, nnehmer Kauf. 16 16 20 16 16 S l 2H 2fr 32- ich zu einem Comit6 vereinigt, um durch freiwillige Gaben dem Dahingeschie- >enen auf dem hiesigen Friedhof ein Denkmal zu setzen. — Wie wir vernehmen, ist von Setten des Ausschusies der soctaldemokratischen Arbeiter-Partei gegen die Redaction der nattonalliberalen „Mainzer Ztg." eine Klage wegen Beleidigung erhoben worden. , , z _ Berlin. In den Kreisen der Centrumspartei soll man noch keineswegs überzeugt sein, daß die Verständigungsversuche zwischen dem Reichskanzler und der Kurie zum Ziele führen; wenigstens wird als taktische Verhaltungsmaßregel anempfohlen, sich nicht aus der Oppositionsstellung herauslocken zu lasten, ehe der Preis für das Aufgeben der Feindseligkeiten ganz klar erkennbar ist. Das Verhalten des Centrums bei den Stichwahlen bestätigt diese Anschauung und auch die „Germania" erklärt ziemlich schroff, daß der Reichskanzler bei verschiedenen seiner Lieblingsprojecte wirthsckaftlicher Natur, namentlich dem Tabaksmonopol, niemals die Zustimmung des Centrums finden werde. Auch in anderen sonst gut unterrichteten politischen Kreisen wird versichert, man dürfe sich die Verständigung schwerlich so unmittelbar bevorstehend denken, wie viel- Nedaetion-bureanr Gartenstraße B. 165. GxpedittonSbureaur Schulstraße B. 18. n */i ' igns ■ yrStü^ Deutschland. Mainz, 11. August. Der vom „Franks. Journ." nach Schweizer Nachrichten zuerst aufgedeckte Prämienschwindel der hiesigen „Deutschen Exportbuchhandlung" hat gestern die Verhaftung der beiden Inhaber derselben, Ackermann (früher Herausgeber der „Deutschen Reichslatern") und Bingenheimer, auf Requisition der Staatsanwaltschaft nach sich gezogen. Beide sind beschuldigt, das Publikum durch schwindelhafte Vorspiegelungen von Prämien betrogen zu haben. — Gleichfalls verhaftet wurde ein Arbeiter, der kürzlich ein Frauen- zimmer wegen Majestätsbeletdtgung fälschlich denuncirt hatte. — Im Saufe des Monats Juni starb hier der Gymnasiallehrer Dr. A. Beck. Die zahlreichen Freunde des Verstorbenen in fast allen Städten des Großherzogthums haben ach anaenommen wird. _ .. Berlin, 12. August. Im dritten Braunschweigischen Wahlkreise, wo v. Bennigsen gewählt ist, aber die Wahl abgelehnt hat, weil er das Mandat eines alten Hannoverischen Wahlkreises annimmt, wird Frhr. v. Stauffenverg auf Anrathen Bennigsen's als Candidat aufgestellt. Stauffenberg ist außerdem noch einem Berliner Wahlkreise vorgeschlagen. Berlin, 12. August. Die Tabaksenquete-Commission wird am Iv.Octo- ber wieder zusammentreten, um die Fragen für die mündliche Vernehmung der Sachverständigen feftzustellen, wenn bis dahin das Resultat der örtlichen Erhebungen vorliegt. Aus den Fragebogen sind alle auf bestimmte Steuersysteme bezüglichen Fragen ferngehalten. Die Fragebogen für die Enquete über die Leinen- und Baumwollen-Jndustrie sind bereits zur Versendung gelangt. — Ein für die Wahlen ziemlich wichtiges Ereigntß hat sich im Laufe dieser Woche vor dem magistratischen Schiedsgericht abgespielt. Mehrere Mau» rergehülfen strengten gegen ihren Meister deshalb Klage an, weil dieser sie in der Ausübung ihres Wahlrechts gehindert, resp. ohne Kündigung entlasten habe, nachdem sie trotz seines Verbots um 5 Uhr statt um 6 Uhr Feierabend gemacht, um noch rechtzeitig zur Wahlurne zu kommen. — Der Senat hat die Klage als vollständig berechtigt anerkannt und den Einwand des Verklagten, daß die Leute ja in der Mittagszeit Zeit zum Wählen gehabt hätten, verworfen. Der Verklagte wurde zur Entschädigung verurtheilt, zog es aber vor, die entlaßenen Leute wieder zu beschäftigen. Hesterreich. d. H J'/z Uk " Vorstand. Weisen ui l, MJirtlj. ^lchnele fe* ?' m diesem ö^inn ihres m, -wsgebild. ,600 Mark. at F. Barth u 1. d. Mts, * •iessen TVien. Ueber die Revolution in Serajewo bringt das „Wiener Tagbl." ergänzende Mtttheilungen. Von wohlunterrichteter Sette wird dem Blatte ge- chrteben: In den letzten Tagen hat der an der Spitze der Bewegung stehende Hadschi Loja durch ein „Manifest an das Volk" alle Beamten der Pforte in Bosnien „für Verrätber an der Sache des Vaterlandes" als abgesetzt und ihr sämmtltches Hab und'Gut als confiscirt erklärt. Sodann erließ die „nationale Regierung", wie sich die im Konak installirte gemischte Gesellschaft nennt, ein Decret folgenden Inhalts: 1) Hadschi Loja, „der erste Patriot des Landes", ist durch den Willen des „„gesammten"" Volkes zum Chef der Regierung gewählt worden. 2) Derselbe hat mit Zustimmung aller Mitglieder der Regierung die Einberufung aller Söhne des Landes vom 17. bis zum 60. Lebensjahre zu den Fahnen angeordnet. Wer sich, bet normalen Gesundheitsverhält- hältnisten, innerhalb 8 Tagen nicht zum Dienste meldet, wird als Verrather erschosten werden. 3) Alle Bürger des Landes haben eine Krtegssteuer zu entrichten. Wer mehr als 100 Ducaten im Besitze hat, muß 20 pCt. seines Vermögens auf den Altar des Vaterlandes zum Behufe der Verteidigung desselben niederlegen. 4) Jeder Bürger ist verpflichtet, seine sämmtlichen Waffen der Regierung zur Verfügung zu stellen, damit jene Bosnier, die unbewaffnet sind, bewaffnet werden können. 5) Die Zuwiderhandelnden werden mit dem Tode bestraft werden. „Telals" (Ausrufer) verkündeten in Serajewo diese Anordnungen der Regierung, während 50 Boten nach dem Innern mitdem 1 betr. Schriftstück abreisten. Die Wohlhabenden, eine Brandschatzung befürch- : tenb, flüchteten sich theils in's Gebirge, theils an die Grenze. Bei 4000 ge- wesene Baschi-Bozuks btvouakiren in den Straßen Serajewos, angeblich, um unverzüglich verwendet zu werden. In der Stadt herrscht Panik. Die fremden Vertreter sind bis jetzt ungefährdet geblieben, vielleicht deshalb, weil sie, nach einer gepflogenen gemeinschaftlichen Berathung, sich mit zahlreichen bewaffneten Momkes" umgeben haben. Auch sind die Fahnen der fremden Staaten entfaltet worden, um das Ansehen der Consuln zu erhöhen. Um den Leuten eine angenehme Zerstreuung zu verschaffen, wurden sie am 1. d. zum Schanzengraben vor der Stadt commandirt. Bet 2500 Mann sollen Tag und Nacht °ei diesen Arbeiten beschäftigt sein. Die Commandos sind bereits vertheilt und Hadschi Loja versichert, die Bosniaken werden die Welt durch „große" Thaten in Erstaunen setzen: so ließ er wenigstens den Functionären im englischen Consulate vermelden. Viele aber sind der Ansicht, die Banden werden bei Zetten nach ^Was sich vor den Augen der Welt entwickelt, ist nichts mehr und nichts 1 „enioeT als ein neuer Krieg, der allem Anschein nach Oesterreich beträchtlich, engaaiten wird. Es ergiebt sich daran«, daß Ne »en B.smarck dem österretcht. , Ich«,, Kaiserhause empfohlene „Verlegung des Schwerpunktes der Paltt k nach , Cflen" nicht ohne „Blut und Eifen" möglich sein wird. Zwar hat Niemand । taran gezweifelt, daß Gras Andrassy, welcher zur rechten Zeit sich große Kredite «ewähren ließ und die Mobtlisiruug energisch betrieben hatte, me mehr aus Bosnien herausgeben würde. Nur fehlte der Rechtsgrund vom Uebergang von ter provisorischen Oceupatton zur ännectlon. Die großen Opser, welche Oester- uich^durch die leichter gedachte als errungene Paeifieatton Bosniens auferleg werden, schafft ihn herbei. Der Berliner Vertrag hat diese Verhältnisse nicht in Reckmung gezogen. Oesterreich wird den Krieg localifiren und nachher mit der Pforte abrechnen, das Faeit wird augenscheinlich in beträchtlichen, territorialen r eränNruugeu^best h^ handelt es sich, um keinen Ausstand. Sieben- stündige Gefechte, in denen acht Bataillone engagirt sind, das Auftreten regulärer türkischer Truppen in Stärke von 6000 Mann mit Stabsosstcieren, noch dazu äug afrikanischen und astatischen Truppen bestehend, die Gefangennahme von Hunderten, die Betheiligung der Artillerie am Kampfe, alles das sind Militärische Momente, welche den Namen „Ausstand" nicht mehr zuläsfig erscheinen lassen. Die Ausgabe von Papiergeld mit ZwangskourS, die Organitauon Nr -ter traltuna, endlich das Banner, welches unter dem einigenden Ruse: „Tod den ftremblinaen" aufgehißt ist, beweisen, daß man nicht Insurgenten, sondern einer wohlorganisirten Macht gegenüberfteht, welche wahrscheinlich in türkischer Subven- hDn 'Die^Schwierigkeit des Kampfes steigert sich durch das gebirgige Terrain. Man wird daher in den nächsten Tagen von einer größeren österreichischen Machtenfaltuna hören. Die Oesterreicher werden ebenso siegen, wie die Russen. Das Endresultat ist unzweifelhaft ein Oesterreich günstiges; — eine andere c^aae aber ist, ob dieser neue Kampf nicht gleichfalls wechselvolles Kriegsgluck 'm Gefolge haben wird; — ob er nicht dadurch zu viel größerer Bedeutung oelanaen kann, daß er nur einen Ausgangspunkt weiterer Verwickelungen zu bedeuten hat. Es wäre voreilig, schon jetzt auf die Haltung der Türkei ober gar Rußland Schlüsse zu ziehen. So viel steht nur fest, baß bis jetzt stets politische und kriegerische Verwicklungen gerade in diesem südöstlichen Thelle Europas schwer zu localisiren gewesen sind. Es werden dort nicht nur die Interessen Sc neuen, staatlich noch nicht organisirten Nachbarstaaten, Serbiens, Rumäniens und Bulgariens, sondern auch Griechenlands, Rußlands und der Türkei offenbar berührt. Hinter diesen Mächten aber zeigt die orientalische Sphinx von Neuem ihr räthselhaftes Antlitz, und darum wäre es Leichtsinn, den Kamps in Bosnien als eine untergeordnete Sache für den europäischen Frieden zu be- Ein neuer Krieg. Die neuesten Nachrichten aus Bosnien stellen es außer Zweifel, daß der Widerstand der Bosniaken, sowie der türkischen Elemente bedeutender ist, als Oesterreich erwartet hat. Es kann sich somit leicht das Wort des kaiserlichen Heerführers Philippovich erfüllen, daß der Doppelaar eine schwierige Aufgabe ,u lösen hat. Die Insurgenten finden sich in sehr bedeutender Anzahl vor und war was trotz des angeblich ausgeübten Terrorismus der bosnischen Führer auffällig erscheinen muß, in Verbindung mit regulären türkischen Truppen. Was unter solchen Verhältnissen die Erklärung der Pforte, daß sie dem Aufstande sernstehe, für einen Werth hat, das mag verstehen wer will; - der Unbeteiligte urtheilt nach den Thatsachen und kann die jesuitische Tactik der türkischen Staatsmänner bei Seite lasten. Es dürste jedenfalls eine zeitgemäße Reminiscenz sein, sich daran zu er- Innern, daß in denselben Gegenden, in der Herzegowina, sowie in dem benachbarten Serbien schon 1875 jene zähen Aufstände sich behaupteten welche einen großen Unabhängigkeitssinn der Eingeborenen der Türkei gegenüber documentirten, und endlich, nachdem die Türken den offenen Weg nach Belgrad erzwungen batten, zur Einmischung Rußlands, zum orientalischen Kriege führten. Erne ähnliche Strömung macht sich jetzt gegen das Protektorat Oesterreichs geltend und es mag vorläufig dahingestellt bleiben, in wie weit die Pfone die Hand rl-Ägentur^ irt & Söhne. die Unterzeichnete l d de- (elfen ieW * $,un8** der E-lo-i' Medäsr, weg?-!:—rrf •säS fr etiien » »nb U M ulerinnen ebenfü 30 Jt. f2 St. wöchentl: en mit wöchE jährig. ei dem fielen neiden wöchM risches Rechm Mitte SenM sofort und spacht n abzuqeben, bin ber THei/nehmet hr auch ein W sür WfltmMi --------------— " o Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme bei Montag». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. aufspeichert. Berlin, 13. August. Die Kissinger Verhandlungen haben die Zustim. ^29) M »Möthtg bei Lor Ti unter \ FW van 10 Pfir Msirhit Ju S MANU v faftilicbKII Kg'iiltiemi Guus Paqne1 PHuet l < SL C.F. Conrad. ( in Giessen; H. $ Hat f Mrtzser, do Wm bei 7Ä *«53'i tfysi “Äs*! gstyi »tcieS ö&erti«; allverel Ä «’rt 6«orMlt»nr(ltlhtfdlß Devesdien. Kürzung, indem bloS die Neustadt, Mäusburg, Seltersweg und Neue Anlage den w “ rfff r t ) Anblick des sonst stattlichen Festzuges genießen konnten. Auf dem Festplatz tn Wenzels Wagner'» telegr. Gorrespondeur-Burea» Etablissement angelangt hatte der Himmel ein Etnsehm, dte Sonne brach sich durch 40 9r.M„n g°dg°b°lt-n worden ftt, di- Kri-g-r in k-in-r Weise fo herzlich reichen Di-n-rp-isonal zu handhaben und alle seine Gaste zur größten ZusZ-dmh-st Md sreundlich -mpsaag-n und ausgenommen worden seien, als wie eS hier In Gi-b-n.mtt ganz «orzüglichem G-trank- und Speisen b-wirth-n zu können, wie -s der Festwtrth i ” 8j habe ihm am Samstag der Empfang am Bahnhase schon gezeigt, welchlHerr W-nz-l gethan, und darum Anerkennung wem dieselbe gebührt. geschehen. Es habe ihm am Neilgeöotenes. 4900) (4499 sorgt. empfiehlt bestens Gff» flilh» Weittiff, (1961 Gießen. 4843) Eine Partie Itltungs- u. Actcnpaprer Kochösen. Säulenöftn,Herde „e.äthig b,'oiij6 Rothenbergers" -usnabmSw-is-billig Neuenweg 193. Carl Lange, Seltersweg 44. Neuenweg 193. 3729) Julius Schulze 4853) Bildhauerei u. Marmorgeschäft Oberbrechen. (Station der Hess. Ludwigsbahn, Strecke Limburg a. d. Lahn — Frankfurt a. M.). von der Großberzogl. Saline Bad Nauheim, aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit ist stets vorrätbtg und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. D. Bapet auf dem Markt in freundliches Einvernehmen in Gießen untereinander herrsche und welch patriotischer Sinn sich hier geltend mache. Ein Hoch auf die Stadt Gießen folgte seiner Rede. In vielen nun folgenden Reden und Toasten wurden nun Kaiser und Reich, der Protector der Hess. Krieger-Kameradschaft, Se. Kgl- Hoheit Großherzog Ludwig IV., u. s. f. gefeiert. — Nach Aufhebung des Tisches wurde, um den Festdamen, sowie der Bewohnerschaft unserer Stadt gerecht zu werden, ein zweiter Festzug arrangirt, welcher dann die im Programm vorgesehenen Straßen, mit Ausnahme der vergessenen Neue Bäue, passirte. — Auf dem Festplatz angelangt, vergnügte sich nun wieder Alt und Jung bis in die späte Nacht hinein. Für die Bewohner unserer Stadt mögten wir wohl den Montag als den eigentlichen Festtag bezeichnen- Es herrschte eine gewisse Würde und konnte Jeder, wessen Standes er auch sei, sich vortrefflich amüssiren. — Des Abends gab der Krieger-Verein den Festdamen und seine» Gästen einen splendiden Ball und war es leider nicht möglich, allen Gesuchen um Theilnahme an demselben gerecht zu werden. — Werfen wir nun einen letzten Blick auf das ganze Fest zurück, so drängt sich uns der Gedanke auf, daß das Fest ein sehr gelungenes und ansprechendes war- Die Stadt Gießen genießt wiederum das Vergnügen, daß ihrer altbewährten renom- mtrten Gastfreundschaft in den fernsten Gauen des deutschen Vaterlandes rühmend gedacht wird. Zum nicht geringen Theil trug zum Gelingen des Festes der Festwtrth, Herr Wenzel, bei. Waren auch beim Entstehen der Fcstfrage die Meinungen über den Festplatz getheilt, zogen Einzelne den Oswald'schen Garten dem Wenzel'schm Etablissement vor, so überzeugte das Fest jedoch auch die Gegner, daß es doch eine ganz andere Sache ist, hier, wo Eleganz und Schutz auch bei Unwetter, und dort wo dies nicht der Fall oder nur bei schweren Opfern zu beschaffen ist, ein Fest zu feiern und den fremden Gästen einen Genuß zu bieten, der denselben nicht überall geboten wird. Abgesehen nun auch vom eigentlicken Festplatz, so waren für daS leibliche Be- 4898) Ein Ladengestell mit Zubehör, für ein Specerei-Geschäit sich eignend, billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. Zur Eiomadiszeit! Gurken-, Bohnen- und Krautsäßchen vorräthiq im Holzwaarenlager von Louis Lony, Marktstraße D. 205. Reparaturen werden prompt be- 4769) Ein Haus, in bester Geschäftslage (des Selterswegs) gelegen, zum Betriebe einer Fabrik sehr geeignet, ist billig zu erwerben. 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Bis zur frühen Morgenstunde dauerte überdies das Ge- woae auf dem Festplatze und als am andern (Montag) Morgen die Gaste zum Frühschoppen und Concert sich wieder einfanden, gewahrte man nicht, daß Tags zuvor mehrere Tausend Menschen verpflegt und bewirthet worden, so sauber und reinlich waren Halle und Garten wieder hergerichtet. — Wenn wir bis jetzt nur von der eigent- ttchen äußeren Feier berichteten, so haben wir dies aus eigener Anschauung und Wahrnehmung thun können. Von den Verhandlungen der Delegirten können wir leider unseren Lesern bis heute noch keine ausführlichen Mittheilungen machen, indem uns das Material bis dato nicht zugestellt worden. Es darf wohl erwartet werden, daß dieses nock geschieht und werden wir alsdann das Weitere schon mittheilen. Eines LauptpuvkteS wollen wir jedoch gedenken. Es ist dies die Vereinigung aller deutschen Krieger-Vereine und .Verbände zu einem Verbände unter der Protection unseres allverehrten HeldenkatserS, welche am Sonntag Morgen von allen De e- airten ausgesprochen worden und Sr. Majestät dem Kaiser, dem Kronprinzen rc. telegraphisch angezeigt wurde. Es geschah diese Vereinigung auf Antrag des Herrn Lander von Bonn und wurden die Prasidtal-Mitglteder Kienemund (Köln), Di er sch (Berlin), Dinckelberq (Magdeburg) und Becker (Hungen) delegirt, auf dem bevorstehenden allgemeinen Eongreß in Frankfurt a. M. im ©inne eines von Sr. Erc. des Herrn Generals v. Glümer erlassenen Rundschreibens unbeschrankt zu handeln. - Gegen 2 Uhr Miltaas vereinigten sich die Delegirten, sowie Mitglieder des Comites , ° n-. n i— /ä- --1 - n fflnrhnK ftipr hfnrfi&t«» .fSptr Nurner- , Stiplo (mUü; 7 Stimmen, tzti Prima geräucherten Landschwein-Speck, z Ctr- 57 Mark, offerirt [H. 5642b] 49Q4) 6. 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Vermögens bei dem unterzeichneten Gericht anzu melden, als sonst nach Ablauf dieser Frist Philipp Schlerf für tobt erklärt und sein Nachlaß den nächsten gesetzlichen Erben, welche sich bis jetzt gemeldet haben, vorerst gegen Kaution ausgeliefert 4768) Zöpfe von ausgekämmten Haaren werben für 1 Mk. solide und dauerhaft gefertigt, alte abgetragene Zöpfe frisch aufgefäibt und wie Der Unterzeichnete, auf welchen die bisher von Herrn Hofgerichtsadvokat Barth dahier verwaltete Agentur der Concordia zufolge freundlicher Uebereinkunft vom 1. d. Mts. ab übergegangen ist, ertheilt Prospecte, Antrags formulare und jede gewünschte Auskunft bereitwilligst und unentgeldlich. Gießen, den 2. August 1878. Die Zusammenkunft ist auf der Chausiee nach dem Schiffenberg am Eingang des Waldes. Gießen, am 13. August 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Versteigerung. Mittwoch den 21. d. Monats, Vormritags um 10i/2 Uhr, werden dahier 37 Fuder Roggenstroh unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, zur Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 9. August 1878. Großh. Landeszuchthaus-Direction. vermischte Anzeigen. 4887) Einen zuverlässigen gewandten Arbeiter suchen , , Mettenheimer 8< Schultheis. Tische und ein Koffer mit Kleidern steigert werden. pichen den 14 August 1878. Großh. Ortsgericht Gießen. Müller. 4571) Ein Logis mit Werkstätte ist zu vermtethen und alsbald zu beziehen im Darmstädter HauS- Das G rMer Bei zu eTjielen, । man auch P'1 sehr mäßige Prämien. Geschäftsresultate pro ultimo Juni Versicherte Capitalien ...... Gesammtfonds der Gesellschaft ultimo 1877 : AuSbezahite Versicherungs-Capitalieu seit Eröffnung des Geschäfts .... Jaqdverpachtnng der Gemeinde Nodheim bei Hungen. Freitag den 23. August, Nachmittags 1 Uhr, soll die mit Jagdaufgang leihfällig gewordene Feld- und Waldjagd der Ge- meinde Rodheim, circa 1600 Morgen, auf weitere sechs Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Der Wald grenzt an die Gemarkung Harbwald und ist ungefähr V4 Stunde von der Bahnstation Oberwiddersheim entfernt. Steigliebhaber werden hiermit einge- laden. Rodheim, am 12. August 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Rodheim. 4895)________Raab. zresoudere Bekanntmachungen Oeffentliche Aufforderung. 4370) Philipp Schlerf von Mendorf a./Lda. — geboren am 23. Februar 1808 — Sohn des verstorbenen Johann Melchior Schlerf und deffen gleichfalls verlebten Ehefrau Eva, Katharine, geb. Wießner von da hat sich ungefähr im Jahre 1832 aus seiner Heimath entfernt und ist seit dem Die Agentur der Concordia: Theodor Küchler, Seltersweg 79. BberhkMchr Eisenbahnen. 4911) Mit dem 10. d. M. ist ein Aus nahmetarif für den Transport von Bau- und Nutzholz, Holzdraht und Holzmehl von Stationen der Böhmischen Westbahn, Rako ntc-Protivtner-Staatsbahn und Buschtherader Eisenbahn nach Stationen der Cöln- Mindener und der Main-Weser-Bahn, sowie nach Station Gießen der Oberhessischen Bahn in Kraft getreten. Dieser Tarif kann zum Preise von 20 H, per Exemplar, soweit der Vorrath reicht, von unserer Drucksachenverwaltung bezogen werden, im Uebrigen ertheilt unsere Güler- erpedttton Gießen nähere Auskunft. Gießen, den 11. August 1878. Großherzogliche Direktion. Mohn. neu hergerichtet. Mäusburg 48. 4^10)_______________________________________________ Sonntag den 18. und Montag den 19. August: Gesuch! ein Geselle oder Handlanger von 4881) Gustav Koch, Dachdeckennetster- Kölnische Lebensversicherungs- Gesellschaft Concordia. Grundkapital: 30,000,000 Mark. Die Concordia übernimmt Lebens-Verstcherungen gegen feste, tiinn bei ter das Recht hä Die freiii'lllige ^erblichen S Male eibgesii nbniiDfl entkl >ber bestehen: orrwandte üb enthält die E oon Meistern Das ( selbst bei Leh Halle baö H p.hen bei \ ' aus Grunb; Solche Wan darf man ab keine» offene, । tie Ursachen rnirthschafllich au schassen, b'.e Michl, \ Der Abgeorl krame», er s er von bei ichaunutz, b1 hrmhisün waren imtn Unser ver^lnrjm Lchers. , über ben C Patienten e Anfänge ein über Flauer chlung mit fttMd) lief niste neuer alle bitfe uchl - to auf gleich, ffructivnlp reiche ab,7 -nd die £ Wabe in j •i* abjuspr ^sorm unt '«ne sehr b n