8 8lntnttt, fÄSsJ* OAL !f-i Ä'-’'®^ U"s '“'>bd Vliit9bar. ^SSMerwtii. ^'Wohnung ,j77T- ___I^enweg 134F °L^Lkn wte,. ltber von Krn' ’« bewohnte ?!*9 tu meinem *?. »der auch >ethen. LÜ_l£t (Sorten, venntettcn und vom _. Lit B, 77, ^Lnsardenpmmer mit 1 '«en Hause, Zart- Anzeigen. llen Bequemlickkeiten )vn 4-5 Zimmern pater am Sellerswe^ a'gebung zu miethm ingabe unter C. F.D. enes Mocken findet Btlteroiberfl E. 33,3. orbentl Dienstmädchen tenarbtit. Zu erf. in itn^rtuubtM.... n 18 jährigen Wiegenfeste erndcs Hoch, daß die worfelt. Seine Freunde. jchäst in Hanau ge= ejorgt die Annoncen- Rubolpb Moffe ), Hanau- (22.0 1 eines Knaben von « isher Privatunterricht ich ein Jahr kam prt- fi-itt in die Sexta d-tz SwerbenfoütW oben, wetSe zu i- etchem »MW Pr'vaiunierrlch M Das Nähere M eatei* ßlltzbach. 16. Äpkil 1878' Ä Saale: #Sa,St! y.m fO‘vme“' nach otai ü (91 733, 9S- fjloöill. -Ü-K""' ’tf** w 0‘*t,5O f i,|t( « l..t „n : i * * Äo. 89. Sonntag, den 14. 2lpril 1878. Kießener 'SHmeißcr AnM- iü AiiisM für tri Kreis Gieße«. --------------—--------——T—, D 1«. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Dringertöhi.. NedaetionSbureaur Gartenstraße B 165. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. $urcb bie M bV.oqen vierteljährlich 2 Äark 50 Pf. Vxpetditionsoureaar Schulstraße B. 18. -----~~ Darmstadt, am 18. März 1878. Nr. M. d. I. I. S. 2303. Zu Gießen, am 11. April 1878. Betreffend: Die in den. Verlage non Jonghaus erschienene Schrift von Funk über das Verfassungs- und Veriöaltuügsrecht des Großherzogthums Hessen. rr<» r Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commifsion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Nachstehendes Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern. Abtheilung für Schulangelegenheiten, vom 18. März d. I., theilen wir Ihnen zur Kenntnis, mit und empfehlen Ihnen die Lehrer auf das Buch aufmerksam zu machen und dasselbe für die Fortbildungsschulen unter Eintrag in das Schulinventar anzuschaffen. Dr. B ° e k m ° n n. ---------------------------------------------- " Gießen, am 11. April 1878. Betreffend: Lehrbücher'für die Volks- bezw. Fortbildungsschule, hier das Schriftchen von A. de Beauclair über das Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Großherzogthums Hessen. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comnnsswn Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir lassen Ihnen nachstehende Ministerialverfügung in rubricirtem Betreff zur Kenntnißnahme zugehen. Sie wollen derselben entsprechend dafür Sorae trauen daß das oben bezeichnete Schriftchen mit Anfang der Fortbildungsschulen ,n den Händen der Lehrer und Schuler ist. y 9 ' Dr. B o e k m a n u. Zu Nr. M. d. I. S. 3979. Darmstadt, am 20. März 1878. Betreffend: Wie oben. , c Das Großherzogliche Ministerium des Innern Abtheilung für Schulangelegenheiten an die Gros-Herzoglichen Kreis-Schul-Coimuissioncn. Das von dem Großherzoqlichen Ministerialregistrator A. de Beauclair verfaßte Schriftchen über das Verfassungs- und Verwa ungsrecht des Großherz^chums^ welches von iw/ nüt der Prüfung Ler das gleiche Thema eingelaufenen Arbeiten beauftragten Commission nut dem ersten Preise ge- frhnt murhp ist nunmehr bei A B e r q st r ä ß e r hier im Drucke erschienen und um den Preis von 40 Pf. IM Buchhandel käuflich. krönt wurde fft nunm hr bei t V 1 B 9 Anhörung der Kreis-Schulcommissionen beschlossen, daß dieses Schriftchen von Beginn des Wnttrs 187-f, an in allen Fortbildungsschulen obligatorisch eingcführt und bem betreffenden Unterricht zu Grunde gelegt werden soll. ©.« mmmehi bTe erf°rderlichen An°rdn5ngen treffen, daß dasselbe rechtzeitig in den Händen der Schüler sich befindet und IN Gebrauch genommen wird. Für ftde Schulklasse ist ein Exemplar des Schriftchens auf Kosten^ der^Gememde anzuschaffen und in das Inventar der S* **'"' Betreffend: Wie oben. ' Das Großherzogliche Mimstermm des Innern Abtheilung für Schulangelegenheiten an die Großherzoglichen Krcis-Schul-Cmmnisfionen. Die rubricirte Schrift ist von der Commission, welche zur B-urtheilung der zum Behufe der Preisbewerbung eingelauf-n-n Arbeiten über das IlersaiiunaS- und Verwaltungsrecht des Großherzogthums Hessen eingelaufenen Arbeiten ernannt worden war. wegen ihrer Aussuhrkchkeit sowie ihrer ttckecheüschen Fwrm füw sehr geeignet erklärt worden, als Nachschlagebuch und Rathgeber für Erwachsene, insbesondere auch für den Lehrer zu di-nen der sich für den Unterricht in der Fortbildungsschule vorzubereiten habe. Nachdem dieselbe nunmehr zum Preis von 1 Mark 50 Pf. im Buchhandel er, schienen ist wollen Sie die SchulvoMnde wie die Lehrer Ihres resp. Kreises auf dieselbe aufmerksam machen und den Geinemdevorstanden die Anschaffung von je einem Exemplar für jede Klasse der Fortbildungsschulen unter Aufnahme ,n das Schulinventar empfehlen. * aBebetinb jv ti o x r* ___ - — Bekanntmachung. Diejenigen Einwohner von Gießen, welche Tauben halten, werden hiermit aufgefordert, dieselben ohne Ausnahme vom 15. April bis 13 ®?ai i I bei Meldung der im Art. 79 des Feldstrafgesetzes vorbestimmten Strafe in den Schlagen -»«gesperrt zu halten. Gießen den 12. April 1878. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. ' Fresenius. Bekanntmachung. Die Garten- und Feldbesttzer werden hiermit aufgefordert, binnen 3 Wochen Bäume, Strauche und Hecken von den Raupennefiern zu reinigen bei Vermeidung der im Art. 80 des Feldstrafgesetzes angedrohten Strafe. Gießen, den 12. April 1878. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius._________ ___________________ Dr. Wilhelm Heinrich Dorotheus Eduard Kölln er, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und eifrigen Dienste mit Wirkung vom 1. October 1878, und den ordentlichen Proseffor in der evangelisch-theologischen Fakultät der Landes-Universität, Geheimen Kirchenrath Dr. Hermann Hesse, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und eifrigen Dienste, mit Wirkung vom 1. October 1878, in den Ruhestand zu versetzen. — Se. Königl. Hoheit der Grvßherzog empfingen heute Vormittag den Forstmeister Herpel, sowie den an die medicinische Fakultät der Landes- Universität berufenen Professor Dr. Bose in Audienz. Deutschland. Darmstadt, 12. April. Se. Königl. Hoheit der Grvßherzog haben aüergnädlgst^ geruhtPolizei-Inspektor der Polizeiverwaltung der Stadt Bad Nauheim, Polizeirath Friedrich Gleim, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treuen und eifrigen Dienste mit Wirkung vom 1. Mai 1878, am 6. April den ordentlichen Profeffor in der evangelisch-theologischen Fakultät der Landes-Universität, Geheimen Kirchenrath Berlin, 10. April. Als den „Wortlaut des Briefes, in welchem der Papst dem deutschen Kaiser seine Thronbesteigung angezeigt hat", bringt der in Antwerpen erscheinende „Pröcurseur" mit der Bemerkung: „aus dem Italienischen übersetzt", folgendes Schriftstück: Papst Leo XIII. entbietet dem allerdurchlauchtigsten und mächtigsten Kaiser und König seinen Gruß. Durch die unersorschlichen Wege des Herrn und ohne irgend ein Verdienst von unserer Seite sind wir auf den Stuhl des Apostelfürsten erhoben worden, und wir erlegen uns die angenehme Pflicht auf, Ew. kaiserliche und königliche Majestät, unter deren mächtigem und ruhmreichem Scepter eine so große Anzahl von Anhängern unserer heiligsten Religion lebt, von dieser Thatsache unverzüglich in Kenntniß zu setzen. Da wir zu unserem Bedauern die Beziehungen, welche in früherer Zeit so glücklich zwischen dem heil. Stuhl und Ew. Majestät bestanden, nicht mehr vorfinden, so wenden wir uns an Ihre Hochherzigkeit, um zu erlangen, daß der Friede und die Ruhe des Gewissens diesem beträchtlichen Theile Ihrer Unter- thanen wiedergegeben werde. Und die katholischen Unterthanen Ew. Majestät werden nicht verfehlen, wie es ihnen ja auch der Glaube vorschreibt, zu dem sie sich bekenenn, sich mit der gewissenhaftesten Ergebenheit achtungsvoll und treu gegen Ew. Majestät zu zeigen. In vollster Ueberzeugung von der Gerechtigkeit Ew. Majestät rufen wir Gott den Herrn an, daß er Ihnen die Fülle seiner himmlischen Gaben verleihe, und fleben ihn an, er wolle Ew. Majestät mit uns durch die Bande der vollkommensten christlichen Liebe bereinigen. Gegeben zu Rom, in der Basilika von St. Peter, den 20. Febr. 1878, im ersten Jahre unserer Regierung. Gezeichnet: Papst Leo XIII. Ob das Schreiben durchaus echt ist, müssen wir dahingestellt sein lassen. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 12. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." constatirt anderweitigen Versionen gegenüber, daß Fürst Bismarck vorgestern Bratiano empfangen hat. — Ferner schreibt dieselbe: Der von russischer wie von englischer Seite ausgehende Apell an die Vermittlung Deutschlands habe jedenfalls nur dann einen Sinn, wenn bei beiden Parteien die Bereitwilligkeit zu Concessionen bestehe, durch welche die Absicht wie die Möglichkeit einer Herausforderung des anderen Tyeiles anögeschloffen werde. Petersburg, 12. April. Das „Journal de St. P^tersbourg" bespricht die von der ausländischen Presse über das Circularschreiben Gortschakoff's geäußerten Ansichten und constatirt, daß die gejammte Presse den realen Wunsch Rußlands, eine friedliche Lösung herbeizuführen, anerkenne. Das britische Ca- binet müsse nunmehr aus seiner rein negativen Haltung heraustreten und entweder Europa einladen, zur gemeinsamen Verhandlung rasch zusammenzutreten oder selbst die Lösungen Vorschlägen, wodurch das englische Cabinet den Frieden von San Stefano ersetzen möchte. Wenn die Mächte irgend eine versöhnliche Lösung finden sollten, würde das russische Cabinet der Disclsssion gerne beitreten und den Vertrag abändern; nur dürfte diese Lösung die durch Blut erreichte Sache nicht in Abrede stellen und müsse den von Rußland gebrachten Opfern Rechnung tragen. London, 12. April. „Times" schreibt: Die Aussichten der orientalischen Krise sind in Folge des gemäßigten, versöhnlichen Tones von Gortschakoff's Circular viel hoffnungsvoller. Rußland hat die sehr entschlossene Demonstration Salisbury's mit gutem Humor ausgenommen; hoffentlich wird Salisbury ebenso versöhnlich antworten. Das Circular läuft auf eine freundliche Einladung an England hinaus, es möge bestimmte Vorschläge zur Lösung der Krise machen. Wenn die englische Regierung, unter welcher formellen Veränderung auch, entschlossen die Forderung aufrechterhält, daß die Lösung eine europäische sein müsse, so braucht die Hoffnung auf einen günstigen Ausgang der Verwickelungen nicht aufgegeben zu werden. — Aus Petersburg wird der „Times" gemeldet: Die officiellen Kreise glauben, der Congreß werde in Kurzem zusammentreten; diese Ueberzeugung habe eine ziemlich solide Unterlage, da Deutschland die Absicht, zu Gunsten des Friedens zu wirken, nicht aufgegeben habe. Posen, 12. April. Aus Gostynin in Russisch - Polen wird der Ausbruch der Rinderpest gemeldet. Konstantinopel, 12. April. Zur Abholung der türkischen Kriegsgefangenen sind acht türkische Transportschiffe nach Odessa abgesegelt. Petersburg, 12. April. Die Gerichtsverhandlung gegen Wera und J assulttsch, die des Attentats auf den General Trepow beschuldigt sind, dauerte von 11 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends; Jaffulitsch wurde freigesprochen, was im Gerichtssaal und auf der Straße freudige Kundgebungen heroorrief. London, 12. April, Abends. Im Oberhause erwiderte der Geheim- raths-Präsident Richmond auf Befragen Granville's: Gortschakoff's Rundschreiben nebst Annexen würden dem Parlamente mitgethellt, sobald die Regierung dieselben empfangen habe. Im Unterhause lenkte Odonnell die Aufmerksamkeit des Hauses auf das Verfahren der Regierung zu Donegal anläßlich der Ermordung Leitrim's und beantragte ein Tadelsvotum, indem er zugleich die Gutsbesitzer in Irland auf das Heftigste angriff. Schließlich beantragte derselbe die Anberaumung einer geheime« Sitzung. Das Haus faßte mit 57 gegen 22 Stimmen entsprechenden Beschluß und ging darauf zur geheimen Sitzung über. Wien, 12. April. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: Die rumänische Protestnote gegen Artikel 8 des Friedensvertrags ist insofern nicht wirkungslos geblieben, als der hiesige russische Geschäftsträger Stuart nunmehr den Abschluß einer neuen Convention mit Rußland urgirt, um bas Durchzugs- recht der russischen Truppen durch Rumänien für die ganze Dauer der Occu- pation Bulgariens sicherzustellen. — Aus Konstantinopel vom 11. d. meldet dieselbe Correspondenz: Der Premierminister Achmed Vefik Pascha beauftragte Mussurus Pascha in London, Salisbury im Namen der Pforte zu feiner Circulardepesche zu beglückwünschen und ihm Dank zu sagen. Salisbury antwortete mit dem Aiisdruck der Hoffnung, daß die Pforte die Aufgabe der britischen Politik erleichtern werde. Lokal-Notiz. Gießen, 18. April. Der vor iwei Jahre als ordentlicher Professor der Rechte hierher berufene vr. Lothar Seuffert ist als o. Professor des Civilprozeßrechts an die Universität Würzburg berufen worden, hat diesen Ruf jedoch abgelehnt und bleibt unserer Universität erhalten. Gießen, 13. April. (Sitzung der Stadtverordneten am 11. April) Die Aufstellung einer Laterne am östlichen Thorhaus vor dem Neuenwegerthor betreffend, so genehmigte die Versammlung den von der Baudeputation erwählten Platz für dieselbe. Herrn Bauer werden für Speisung einer Petroleumlaterne in der Relcheniand-Bahn- hofstreße pro Tag 6 H bestimmt. — Bei Gelegenyest der Dielung des Schulhauses auf dem Oswaldsberge sollen 4 Lustschachte an den Meidinger Oesen angebracht werden. — Die Anlegung einer Senkgrube an der alten Realschule wird genehmigt. — In Verfolg eines Beschlusses der Stadtverordneten betreffend den Erwerb von Gelände vom Lenz'schen Felsenkeller, theilte Herr Lenz Großh. Bürgermeisterei mit, daß er auf seiner Forderung von 50,000 je für abzutretenoeS Gelände eoent. 100,000 je. für das ganze Anwesen beharren müsse im anderen Falle sehe er dem angedrohten Ent- eignungsoerfab'-en ruhig entgegen. Die Baudeputation beantragte, mit Herrn Lenz nochmals in Verhandlung zu treten und stimmte die Dersamnlung mit geringer Mehrheit für diesen Antrag. — In Betreff der Ei Öffnung der Bleichstraße lagen zwei Eingaben von Bewohnern der Straße vor. Nachdem aber die Stadtverordneten die Forderung der interessirten Anwohner, welche Ge ände abzutreten haben, gehört, (dieselbe beläuft sich auf beiläufig 32,546 beschließen sie einfach zur Tages-Ordnung überzugehen. — Betreffend Pflasterung eines Theiles der Wetzsteingasse wird auf das Gesuch verschiedener Interessenten nicht eingegangen, «eil dieselben der Stadt das Eigenthumsrecht an die zu pflasternden Stellen nicht zuerkennen wollen. — In Betreff weiterer Pflasterung verschiedener bisher chausstrter Straßenstrecken wird der Antrag der Baudeputation angenommen, wonach zuerst die Kreuze an den verschiedenen Thoren gepflastert werden sollen. — Als Mitglieder der Kreisersatzcommission des Aushebungsbezirks Gitßen werden die Herren Adolf Noll und Th. Aortmann, sowie als Ersatzmänner Herr C. L. Münch und F. Gail erwählt- — Der Handwerke,-eichnen- Schule werden die verlangten Räumlichkeiten im Schulhause auf dem Asterweg bewilligt. — Für die Fortbildungsichulen werden die Kosten für Beleuchtung, sowie die Gehalte der Lehrer im Betrage von 812 bewilligt. — In Betreff der Aborte in der neuen Realschule werden die Pläne des Stadtbaumeisters genehmigt. — Die Aborte in der Stadt-Mädchenschule befinden sich in einem desolaten Zustande und soll nun bei derselben das Tonnensystem eingrführt werden. Man will hier versuchsweise eine große fahrbare Tonne mit 600 Liter Inhalt anlegen. — Das Baugesuch des Schretnermeisters Herrn Gg. Franz wird genehmigt. — Herr Metzgermeister Fr. Möhl, welcher im sog. Schipka Paß bauen will, will einige Aenderungen an seinem bereits genehmigten Baupläne vornehmen und finden dieselben die Zustimmung der Stadtverordneten. — Das Baugesuch deS Herrn Carl Port, sowie dasjenige des Herrn Oeconomen Heß, welcher einen Viehstall am Viehmarktplatze erbauen will, werden genehmigt. — Herrn Jakob Reiber wird die projektirte Errichtung einer Einfriedigung an seinem Hause nicht gestattet. — Die Bewobner der Schwarzlach halten sich in einer Eingabe an Großh. Ministerium beschwert über die stiefmütterliche Behandlung, welche die Stadtverordneten fragt Gegend angedeihen ließen. (I?) Die Beschlußfassung über diese Eingabe, zu welcher verschiedene Fragezeichen zu machen wären, wird bis zur nächsten Sitzung vertagt. Herrn Schäfer wird für abzutretendes Gelände in der Schwarzlach 7 jü pro □Älftr- bewillrgt. — Bei der Holzoersteigerung am 1. April war der Taxpreis nicht erreicht worden. Die Versammlung beschließ', nach den gehörten Gutachten, Genehmigung derselben. — Für die ftäbt. Schulen wird das noch nothwendige Brennmaterial gutgeheißen. — Die Stelle, worauf der Plank'sche Stall am Tiefenweg gestanden, will e;n Anwohner käuflich erwerben; die Versamm- lung beschließt jedoch, daß die Stadt fragl. Platz behalten solle. — Behufs Erbreiterung der Kaplansgasse resp. des Platzes vor dem Zwesch'ichen Hause, fanden lebhafte Erörterungen statt, welcheL'nie zur Erbreiterung am zweckmäßigsten sei, 1. durch Ankauf und Niederlegung des Zwesch'schen Hauses oder 2. durch Ankauf und Niederlegung be§ Vorderhauses des gegenüberstehenden Lony'schen Hauses. Die Versammlung b schließt, einem Antrag des Herrn Bürgermeisters entsprechend, mit Herrn Zwes cd vorerst in Unterhandlung zu treten und demnächst wieder Vorlage in diesem Betreff machen zu lassen. — Das Pachtgeld für seither innegehabte Bürgertrteboiertel roh o auf der seitherigen Höhe den Inhabern belassen resp. ermäßigt. — Eine Kostendecretur in einer Prozeßsache der Stadt wird genehmigt. — Herrn Rübsamen wird ein Der tangier Streifen Wiese oberhalb seiner jetzigen Badeanstalt genehmigt. — Eine Eingabe des Herrn Tborschreiber Vix betr. die Anlegung von Bosquets vor seinem Hause wodurch ihm Lust und Licht vorenthalten werde, wird durch Uebergang zur Taget Ordnung erledigt. — Einem Gesuch desHerrnJ.B- Singer umAbgabe von ca. 10 Wagen Kies wurde willfahrt. — Der Versammlung wurde zum Schluß mitgetheilt, daß einer Deputation, bestehend aus den Herren H o mb er g er, Diery und Pros. Br atusch eck, welche in Darmstadt bet Herrn Minister v. «Starck Audienz halten, von demselben die freudige Zusage ertheilt worden, daß die Realschule I. Ordnung für unsere Stadt genehmigt sei. Die Versammlung drückt ihren Dank der Deputation für ihre Wirksamkeit aus. In Folge der Erhöhung der Realschule, welche ihre Thätigkeit nach Ostern beginnt, sind verschiedene Anschaffungen nöthig und genehmigt die Versammlung dieselbe- -»• Gießen, 13. April. Gestern Abend gegen 11 Uhr verurtheilte der Schwurge- richttzhos den Gerson Steinberger und Meier Oppenheimer von Angenrod, wegen Meineids, und zwar einen Jeden zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten, sowie zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren. Theater. Wie schwer es einem Prioatunternehmen ist, auf eigene Kosten nur durch feine Einnahmen eine Gesellschaft zu erhalten, mögen folgende Angaben beweisen. He r Kurde hatte an täglichen Kosten ca. 70 JL zu zahlen, ohne die Gagen seiner Schauspieler. Da er nun 16mal in einem Monate spielte, bildet allein die Summe der Tageskosten die respectable Zahl von 1120 JL Gage für seine Schauspieler betrug per Monat 1700 JL, also hätte Herr Kurd e jeden Ab-nd ca. 213 JL dnnebmen müssen, nur um die täglichen Kosten und die Gagen zahlen zu können. Diese Zahlen sind notorisch und können detailltrt werden Wer nun das schlechte Theattrgeschaft dieser Saison sah, wird nach obigen Angaben zugestehen müssen, daß Herr Kurde sehr viel zusitzt, u ib Niemand wird es ihm verdenken, wenn jetzt seine Kräfte total erlahmt und erschöpft sind. Herr Kurde theilt das Schicksal vieler feiner Collegen, in diesem Winter durch die geschäftslose Zeit alle früheren Erwerbnisse verloren zu Haden. Hätte Herr Kurde in seiner Frau nicht eine so opferwillige Unterstützerin seines Unternehmens gefunden, die ibm nicht nur viel ober Alles von ihren eigenen Benefizeersparnissen und sogrr fast ihren ganzen Schmuck gab, damit Herr Kurde nach Zusetzung feines Eigenen seinen Verpflichtungen nachkommen konnte, so wäre er gar nicht im Stande gewesen, so lange auszuhalten. Jetzt sind aber auch deren Mittel erschöpft und Herr Kurde bat heute noch die laufende Gage zu zahlen. Um allen seinen Verpflichtungen nachzu- fommen und in Gießen, rote im Vorjahre, ein freundliches Andenken zu hinterlassen, wiid er am Montag noch eine Abschiedsvorstellung und letztes Auftreten der Frau Kurde lAbsch'edSbenefize) veranstalten. Bei der allgemeinen Beliebtheit der Frau Kurde wird hoffentlich jeder Theaterfreund noch einmal das Theater besuchen, damit der an; oeftrebte Zw.ck erreicht wird. Frau Kurde wirb die Theaterfreunde zu freundlichem Theaterbesuche persönlich einladen. —1— Seh 1 (Tebericht. Mitgetheilt von dem Agenten de« Norddeutschen Lloyd (£. W. Dietz in Gießen. m ,r a Southampton, 11. April. Das Postdampfschiff Donau. Capt. R- Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 30. März von Newyork abgegangen war, ist gestern 12 Uhr Mittags wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 3 Uhr Nachmittags die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Donau überbringt 156 Passagiere und volle Ladung. _ Handel und Verkehr. Gießen, 13. April- Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 1.5—1.6, Hühnereier, per Stück 5 H, Gänseeier per St- — ®nteiIe*er' ?e.r 5 X Käse, per Stück 5 Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 24 I», Tauben, das Paar 90 Hühner, per Stück JL 1.20, Habnen, per 5t. JL 130, Enten, p. Stücke 3.60, Kartoffeln, 100 Kilo 7 JL 20 H Ochsenfleisch 70 H per Pfd-, Kuh- u. Rindfleisch 56-60 Schweinefleisch 64 Kalbfleisch 50 bis Herborn, (an der Köln-Gießener Eisenbahn), den 11 Avril. Arif den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 248 Ochsen, 234 Kühe und Rinder, 723 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag, den 29. April l. I. . der Schwurge- Ingtnroh, wegen und 6 Monaten, on 3 J-Hren.^ । nur durch btöd|en-£e„- ien seiner W. bje Suwine der pieler betrug per men müssen, nur Un sind notorisch W Saison s°h. nt und erschoß m Winter vnrch ÖHjfe .inen und „ eines Wur diese s -"'^d-Äahn' Vyk 100,000 ?’r Ä- ?ttr" 8(01 ’’ ‘“O"1 M *«t-nbk °"-d auf bao « Stabt b« b »-r Antrag TH-nn 1 Ehebungs- n- sowie aig ^Ä"^tchnen- 1 «iterroeg he- H sowie die Aborte In der — ^ie Aborte und soll nun r versuchsweise Aauzesuch deS dgermeifter Fr. ngen an seinem juntrnmung der ' dasjenige deS erbauen will, rrichtung einer warzlach hatten mütterliche Ye- 6 Herrn Zwesch i diesem Betreff rieboltrtd whö : Äojlenbecrdur i wirb tin oer- • Eine Eingabe seinem Hause ng zur Läget onca. tv Wagen cheitt, datz einer ^Hraiuscheck. on dewsetden die unsere Stadt ge- lr ihre Wirksam- jfeit nach Ostern ,t Versammlung Mtttt '> St. Ententier' v 5* •Mi »er, Auszug a. d. Standesamtsregistern des Standesamts Gießer. Vom 6. bis 12. April 1878. Aufgebote. 6. April. Schäfer Peter August Velmeden, Wittwer von Waldkappel mit Elisabeth Barbara Lieberum von Friemen. 9. April. Landwtrth Ludwig Geißler I. in Staufenberg mit dem Dienstmädchen Christine Zecher in Staufenberg. — Der pcac- tische Arzt Dr. med. Georg Karl Franz Wilhelm Ludwig Otto Prinz in Nidda mit Johanna Georgine Philippine Wilhelmine Gail von Gießen. Eheschließungen. 10. April. Buchhandlungs - Agent Victorian Wendelin Bötttnger von Herbstein mit Katharine Elisabethe Stämmler von Grünberg. — Ctgarrenarbeiter Heinrich Bellof von Gleimenhain mit Marie Werther von Bersrod. Geborene. 4. April. Georg, Sohn des Händlers Johannes Zörb. 5. April. Elisabeth Susanne Valentine, Tochter des Cigarren-Fabrikanten Franz Jacob Lütticken. 7. April. Warte Elisabeth, Tochter des Rangirers an der Main-Weser-Bahn Heinrich Reitz. 5. April. Katharine, Tochter des Hilfsarbeiters an der Main-Weser-Bahn Johannes Heinrich Lemp. 7. April. Marie, Tochter des Steuer-Controleurs Ernst Peters. 5 April. Marte, Tochter detz Fuhrmanns Lsrenz Goß. — Elisabeth, Tochter des Schlossers an der Matn-Weser-Bahn Heinrich Laval. 6. April. Otto, Sohn des Vergolders Johann Mter Ritsert- 7. April. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) des Hilfsbremsers an der Main-Weser-Bahn Friedrich Noll. 7. April. Georg Heinrich, Solm des Feldwebels im II Großherzogltch Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Wilhelm Meltor. — Karl, Sohn des Ltqueur - Fabrikanten Adolph Oppenheimer — Ein Kind männlichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) des Bureaudteners Jacob Balser. 4. April. Adolph August, Sohn des Wirths Jacob Thomas. — Martin Emil, Sohn des Gastwtrths Emil Harms. 8. April. Emilie, ein außereheliches Kind $on auswärts. 9. April. Karolme und Wilhelm, außereheliche Zwtllingskinder von euSwärts. — Otto, ein außereheliches Kind von auswärts. — Bertha Ernestine Wilhelmine, Tochter des Schuh machers Georg Bender. 5. April. Karl August Heinrich, Sahn des Schuhmachers Wilhelm Herbert. 10. April. Ein außereheliches Kind männlichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von auswärts. Gestorbene. 7. April. Katharine, 5 Jahre alt, Tochter des Bremsers an der Main-Weser- Bahn Johannes Kuhl. 8. April. Mathilde, 20 Jahre alt, Tochter des verstorbenen Privat-Scribenten Karl Wiegand. 8. April. Dienstmann Heinrich Launspach, 35 Jahre H Monate 22 Tage alt. — Der Bterbraueretbesitzer, W'rth und Küfermeister Friedrich Führer, 55 Jahre 3 Monate 16 Tage alt. 9. April. Anna Elisabeths Krämer, geborene M, 72 Jahre 11 Monate 9 Tage alt, Wtttwe des Universitäts-Pedellen Karl Daniel Krämer. 10. April Helene, 7 Monate 26 Tage alt, Tochter des verstorbenen Küfers Johann Leun. 9. April. Wilhelm Moritz, 2 Monate 12 Tage alt, Sohn bed Kaufmanns Wilhelm Seuling. — Sophie Clara, 1 Jahr 1 Monat 7 Tage alt, Tochter des Secrelärs Carl Petri. 10. April Karl Emil Heinrich, 11 Monate 20 Tage alt, Sohn des Bäckermeisters Konrad Haas. — Jettchen Hermann, geborene Rothenberger, 78 Jahre 6 Monate alt, Ehefrau des Handelsmanns Heinemann Hermann. 12. Avril. Franz Wilhelm Karl, 2 Jahre alt, Sohn des Barbier und Heilgehilfen Franz Nolte. 11. April. Ein außereheliches Kind männlichen Geschlechts von auswärts, 6 Stunden alt (ohne Vornamen gestorben.) Auszug au» den Kirchenbüchern der Stadt Gießen Evangelische Gemeinde. Getraute. Ten 10. April. Heinrich Belloff, Cigarrenarbeiter dahier, des Ackersmanns zu Gleimenhain Philipp Bellof ehel. Sohn, und Marie Werther, des Ackersmanns zu Bersrod Johannes Werther ehel. Tochter. Getaufte. Den 7. Avril. Dem Locomotivführer an der Main-Weser-Bahn Ludwig Kinkel, du Sobn, August Ludwig, geb. den 21. März. Denselben. Dem Diätar an der Matn-Weser-Bahn Eduard Franz, eine Tochter, -uguste Elisabeth Martha, geb. den 15. Februar. Denselben. Dem Schlosser Johann Georg Heller, eine Tochter, Katharine Online, geb. den 18. Februar. Denselben. Dem Schmied Johannes Becker III., ein Sohn, Karl, geb. den 4. März. Denselben. Dem Schaffner an der Oberhessischen Bahn Heinrich Debus, ein Sohn, Heinrich Ludwig Karl, geb. den 15. März. Den 9. April. Dem Kaufmann Wilhelm Seuling, ein Sohn, Moritz Wilhelm, geb. den 28. Januar. Den 10. April. Dem Eisenbahnbremser Johannes Weber, eine Tochter, Margarethe Rosa Dorothea, geb. den 23. März Beerdigte. Den 10. April. Friedrich Führer, Bierbrauerei-Besitzer und Küfermeister dahier, alt 55 I. 3 M. 17 T-, gest. 8. April- Den 11. April. Anna Elisabeth Krämer, geb-Lotz, Wittwe des Großh. Unioersi- tätspedellen Karl Daniel Krämer, alt 72 I. 11 M. 9 T., gest- den 9. April. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohm Kosten durch die Heilnahrung: REVALESCIERE Seit 31 Jahren hat feine Krankheit dieser angenehmen GefundheitS- spcrfe widerstanven und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medici» und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unvcrdaulichkeit, Verstopfung, Diarrböen, Schlaflosigkeit, Schwache, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate von Professor Dr. Wurzer, Medtcinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D6dä, Dr. Ute, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brähan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug au- 80,000 Certificaten. Certificat des Medicinalraths Dr. Wurzer Bonn, 10. Juli 1852. Revalesciere Da Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bet allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinwege, Nierenkrankhetten rc., bei Steinbcschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bei krankhaften Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen - Hämorrhoiden rc. — Mit dem ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blos bei Hals- und Brustkrankheiten, sondern auch bet der Lungen- und Luftröhrenschwindsucht. L. S. Rud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalescifere hat mein 18jähriges Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren sgenieße ich die köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. Nr. 64210. Marquise von Bröhan von 7jährtger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zittern an den Gliedern. Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K- K. Militärverwalter,. Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwtndel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handelslehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalesciere ist viermal so nahrbaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere V2 Pfd. 1 80 1 Pfd. 3 3t 50 2 Pfd. 5 3t 70 5 Pfd. 14 3t, 12 Pfd. 28 3t 50 H, 24 Pfd. 54 3t. Revalesciere Chocolatde 12 Taffen 1 80 24 Taffen 3 50 H, 48 Taffen 5 vM 70 120 Taffen 14 31, 288 Taffen 28 3t 50 576 Taffen 54 3t Revalesciere Biscuites 1 Pfd. 3 3t 50 2 Pfd. 5 3t 70 Zu beziehen durch Du Barry & Co. in Berlin NW., 25 Louisenstr., und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Deltcateffenhändler im ganzen Lande. In Gießen bei Philipp Schwager. (1100 Besondere Bekanntmachungen Bauoeröing. Donnerstag den 18. d. Mts,, Morgens 10 Uhr, wird dahier die Herstellung der Brücke otn Orte Salzböden veranschlagt in Sandsteinquadern zu 277,95 Jt. vergeben werden. Crofdorf, den 11. April 1878. Der Bürgermeister: 2292)___(Soin o t._______________ Giehenlohrmde ierGemeinden Krofdorf Cleiberg 40 Ctr., Kinzenbach 50 Ctr., Atzbach 55 Ctr., Dorlar 55 Ctr., Dutenhofen 15 Ctr., Garbenheim, 190 Cir. steht zum Ver- 'huf und werden Gebote bis zum 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, entgegen genommen. Crofdorf, den 11. April 1878. Der Bürgermeister: 2291)Colnot. 2271) Der Ausverkauf im Laden Heinrich Battenfeld findet nur noch bis Ostern statt, und werden dahin sämnttliche Maaren zu 6e= Artend ermäßigten Preisen abgegeben. KeUgevotenes. Frische Pumpernickel fotb eiugetroffen bei (2315 Carl Schwaab. Akt gemeiner Hnzeifler. 2306) Täglich frische Hefe bet Frau Bob in der Bade-Anstalt v. Herrn Euler und bet Geschirrhändler Wagner, Neustadt___ Dörsdorfer Apfelwein im Zapf. 2310) Restauration Lahnstein. 2329) Eine Pcnthie Grummet zu verkaufen____________C. 40, N-ue Anlage. Apfelwein, 2308) (Prima Wetterauer) bei F. Felfing, Neuenweg. 2297) Ein Bauplatz in "en Swietzgärten ist zu verkaufen. 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Eingemachte Gemüse empfiehlt____________ Portland Ceinent, frisch angekommen, empfehlen zur gef. Abnahme (2303 ___Flick St Kröll. 2289) Mehrere neue Futter- Schneid-Maschinen sind billig abzvgeben. K. Grünebaum. ß Theater in Butzbach. Dienstag den 16. April 1878, Abends 8'/z Uhr, im Grüninge r’schen Saale: Einmaliges Kesammt-Gastspiel der ersten Kräfte des Großh Hoftheaters zu Darmstadt. Zur Ausführung kommen: I. Dir wie Tür» Lustspiel in 1 Akt nach dem Französischen. II. Doctor Robin. Lustspiel in 1 Akt. III. Zu Befehl Herr Lieutenant. Schwank in 1 Akt. Vorausbestellung auf Billets nimmt Herr A. Weickhardt entgegen. Preise der Plätze: Reseroirter Platz 3t 2,— I P'atz „ 1,50 II. Platz „ 1,- Das Nähere besagen die Tageszettel. 2307) Einige Wagen guter Mist werden zu kaufen gesucht. Handelsverein Ktd-clisnsb (2325 der Sti Neustadt D- dl. Dflrmidber. 1 Hctienbra täglich entgegengenommen. Geld-Cours. Am 22. April, Abends 8 Uhr: 2133) Hierzu eine „Beilage". 52-51 18 21 Rm. 16 16 20 16 16 9 4 Carl Kalin, Wehsteinsgasse Ar. 45. Zur Beigeordneten ! Adami, E ! von Mi Buderus, Buderus, . Burk, Ferd (Hemm, Fi Cöln-Mind Amelius, Fernie, E. Fiscus, G Gail, Geo Gail, @eo: Gail'sche L Geise, Alb« Georgi uni von titolw Großherzvt Heichelheiir aus dem Rath! benannten Stil Gie! in Wenzel’s Saalbau. Karten sind zu haben bei den Herren Gastwirthen 6rün (Neustadt) ib Weber (Stadt Cassel), im Cigarrenladen des Herrn Louis Reuter ^Neustadt), sowie bei den Comite-Mitgliedern. Da» Coniile. M Augu Hofmann, Aring, Ht Kc Kempfs, Lu ^ib, Mayer, Al! Moser, Hej 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 20 FrancS-Stücke • . . do. in Vt . Englische SouverctgnS Russische Imperiales . . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten......' Dollar« in Gold . • • moussirenden Weinen und Champagner, Spirituosen, Liaueuren, Essenzen re., Porter und Aal. Preislisten sowie Proben stehen auf Verlangen gerne zu Diensten. Pf. 20—2 r )-2 32—3 67—72 3 t 4 * 5 6 7 I 8 ( 9 < 10 : 11 ; Magen- u. Darmlciden oder chronische Verschleimung der Verdauungsorgane und deren so zahlreichen Neben- u. Folgcletden weiden mit bestem Erfolge gründlich geheilt. Kranke dieser A' t wollen nur so viel Vertrauen fassen und allrS Nähere, sowie die vielen Atteste — auch ouS Hessen, deren Aussteller nicht öffentlich genannt sein wollen, gratis und franco in Empsang nehmen. Heide, (Schleswig Holstein). 814) I I. F. Popp. Der Unterzeichnete constatirt, daß er durch die Heilmethode des Herrn I- I- F Popp in Heide (Holstein» in kurzer Zett von einem hartnäckigen Magenkatarrh befreit und geheilt wurde, nachdem diese Krankheit durch den Gebrauch vieler anderer Medicinen und selbst der Karlsbader Thermen nicht gehoben werden konnte. Enchenrerth, in Oberfranken (Bayern), 26. Sept. 1875. (L. S.) Krug, Pfarrer. Vorstehendes bestätigt auf Verlangen DaS Bürgermeisteramt dahier. (L. 8.) Schott, Bürgermeister. Herrn Pfarrer Krug'S Leiden wahrte angeblich 6—7 Jahre. 2300) Herrn Joh. Fischer in Gießen haben wir seit dem 1. d. M- den Alleinverkauf unserer Dohle für Gießen und Umgegend übertragen. Mühlheim a./Ruhr, den 1. April 1878. _ „ , M Gewerkschaft der Zeche ver. Sellerbeck. Auf Obiges Höst. Bezug nehmend, wird es mein Bestreben sein, meine verehr!. Abnehmer sowohl bezüglich der Qualität, als auch der Preise, der als vorzüglich bekannten Kohle „Sellerbeck" stets zufrieden zu stellen und halte ich mich für bevorstehende Ziegelperiode bestens empfohlen. Achtungsvoll Job. Fischer, Alicenftraße E. 104. Restauration Laiinstein# 2309) Hiermit erlaube ich mir meine neugebaute Kegelbahn in empfehlende Erinnerung zu bringen. W. Hofmann. Iich nflT» 9fn des PK «SÄ1 Oie Sj * Ä ! «4b Qi, ö "HU f >■ M.bn 2286) Die Tapetenmusterkarten auS der bekannten Tapeten» fahr« Gebrüder Scherer tu Bammenthal bei Heidelberg p.o 1878 cutbolten eine sehr reiche Auswahl von Tapeten m vorzüglicher Qualität und den neuesten Dessins von 20 per Stück bis zu de» ^^^^Bchellungen werden von Unterzeichnetem prompt ausgeführt und die Tapeten frachtfrei Gießen geliefert. Gießen, im April 1878. Willi. Balser am KtrchsNplatz. 1714) Mein Nebenhaus (FamiltenlogiS) zum Alletnbewohnen auf 1. Juni zu ver- miethcn. Auch ist in meinem Vorderhause ein grades Mansardenztmmer mit Cabinet (möblirt) zu vermiethen. Oeconom Wagner, Marburgerstroße. 1301) Ein freundliches FamiltenlogiS, sowie ein möbltrtes Zimmer zu vermiethen. W t lh- Böger, SelterSweg. Die Weiuliandluüg.««Carl üchwaab m Giessen empfiehlt unter Garantie der Reinheit ihr Lager in deutschen Weiß- und Rothweinen, Bordeaux, spanischen, ital., portug. uno ungar. Weinen, SanUät»welnen^ 2318) Stube und Kammer an eine ein die Expedition dieses Blattes. zelne Person in meinem Nebenhause in * der Maigasse zu vermiethen. Jul. Bach > llieil l LsULIl. 2317) Der zweite Stock meines Hauses Zum Ad'atz eines leicht und überall o»r ist zu vermiethen. käuflichen AitikelS, wozu keine kausmän- Moritz H eich el beim. Nischen Kenntnisse nothtg sind, werden mtetben.______________Selter «weg No. 8. ^xvedttton dieses Blattes. (23." 2299) In meinem Vorderhaus ist der ---==----------=—■ ■ ■ - 2. Stock, 8 Zimmer nebst Zubehör und Herrnkleicleir vermiethen. Heinrich Becker, «nlage. @m(l Zinßer, Sandaasse D. 186. „x2,324) nn,?mhl6ben 3'“6< bt* 2328) «m leiten Markt,-g- in d.r SSlner «^"»-'«^oermi-chem be^ffl en,el’«en Sorten« ein W- 2311) Zwei inetnanbergehende, möblirte 1 -ibzuholen C. 40, Neue Anlage Zimmer b'S zum 1. Mai zu vermiethen b.i - — —— w-- -- , —. —~ btm 8.n,! Rei00 IFommiS- und Lehrlingsstellen (auch für NtchtmitgUeder). 541) — (Man wolle genau auf dir Firma achten.) 2208) Das seither von mir geleitete 1T|> flßpll-flU lltfltt übernahm am l.d.M. Herr ßebTcr Hahn. JlllUUlH'UIHlUUl Dankend für das mir gefchenkte Vertrauen, bitte ich, dafielbe auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Dr- Äug. Dieckmann. Auf Obiges Bezug nehmend, erlaube ich mir die Bitte, ein geneigtes Publikum möge das mir als Lehrer scdon seit 25 Jahren geschenkte Zutrauen auch fernerhin bewahren, und gebe meinerseits die Versicherung, daß es mein einziges Streben sein soll, die mir anvlrtrauten Zöglinge in jeder Hinsicht gut heranzubilden. n . Der Unterricht beginnt wieder den 29. April. Anmeldungen werden Dienstag den 16. April, Abends 8 Uhr, im CAFE EBEL. Tagesordnung: 1) Eingänge. , 2320)_____________________2) Bericht über die Versammlung m Caffel. Aermietyungen. i vermischte Anzeigen. 2319) Familienwobnung zu vermiethen 2322) 3 btS 4 tüchtige Weißdindergesellen I. Wacker, Mühlaosse. können sofort in 9h bett treten. Wo, sazt Z? Peh-Waaren werden aufbewahrt resp. über S sommert unter Garantie bei A. Schultheis junior, A Kürschnerm-, Seltersw. Nr. 10. -ö* (2287 ~2101) Empfehle für Umzüge ge- älltgste Benutzung meines Möbel- cvagens. Billigste Pretsberechnuna 2210) E.l. Mädchen vo L^nd 'Uch- dahier bet einer ruhigen Familie auf Osten ein n Dienst. Näheres zu erfraaen bei der Expedition. 2239) Ein Märchen, welches büiwuiti zu kochen versteht, fuckt eine Stelle bi! Ostern. Zu erfahren Alicenstrahe No- 1(N 4 Stock. 2238) Ein tüchtiger Arbeiter sucht em Stelle als Fuhrknecht, Hauebursche odns Packer. Nähere« bei der Erved. dieses. Blattes. 2186) Dienstmädchen gesucht von M Schäfer, Grün berg er Straße