Ko. 38. Donnerstag, den 14. Februar 1878. AMP- und Msbllltt für kn Kreis Elchen. ■■4 Lz9^_ Buttes <0 n N atterre-Zimmer;il Her, Meuflabt. rebft Stall unb tethen. Dr. Weber. Anzeigen. u pachten gesucht, Ml ßit D 222. JLL pt. 1. tlltärz ebi :a9W im HE n mit Preisangabe »«9- . sä*: it [Ar 1878. erunb_Frait___ Srennbolj über- Hs^önUtrageneu hJ8 £ ■ s , 16 ' I 16 20 16 4 othelMgtt, ZLLL' M 1/5 Acteu ■'16 k» t«-22 3 fragen, «eiche ^nurkationslnue ,riete $erb» ..« toai @6t*’ "die S-tse-dung ‘r6a3 iS Wo" noch ketne A ' iuf Liranlass'N'S Grieche"' xMl"v Liberte & _ meld^ daß Tscherkeflen und Baschibozuks Domoko plünderten und in den umliegenden Ortschaften unter der christlichen Bevölkerung ein Blutbad anrichteten. Papst Pius IX. ii. So hatte nun der erste Theil der jesuitischen Manifeste und Prophezeiungen leine Erfüllung gefunden. Welchen Anthetl mögen die Urheber der bösen Weissagungen und der aufrührerischen Schriftstücke an dieser Entwicklung der Dinge gehabt haben! Sie fanden es nicht mehr nöthtg, ihr Programm auch in seinem zweiten Thetle auszuführen: Pius IX wurde nicht abgesetzt — er wurde daS Werkzeug der Jesuiten. Sie erkannten bald, daß der Charakter des Papstes für die Ausführung ihrer Pläne nicht besser angelegt sein konnte. t Der kurze Traum Italiens, daß ein Papst der Führer zu politischer und natio naler Freiheit sein könne, hatte sein Ende erreicht — für immer. Eine Deputation der Römer überbrachte Pius die Bitte: er möge zurückkehren. Er wies sie ab. Zwei Monate später, am 8. Februar 1849, wurde die weltliche Herrschaft detz Papstes für aufgehoben erklärt und die Republik proklamirt. Aber fchon im Juni wurde derselben durch die französische Republik ein Ende gemacht. Die Franzose?, zo ren in Rom em und Übergaben die Regierung den vom Papste gesandten Kardtnälen della Genga, Vanicellt und Altieri. Es war ein Schreckensregtment furchtbarer Art, welches dieses Triumphirat über Rom brachte: nicht die Gerechtigkeit, sondern die Rache führte die Herrschaft. Die geheime Polizei spürte unaufhörlich nach Opfern, die in den berüchtigten römischen Gefängnissen und auf dem Blutgerüst ihre Theilnahme an der nationalen Bewegung büßen mutzten. Noch am 20. April 1849 hatte der Papst in einer Allokution erklärt, datz er nie den Charakter seiner Regierung ändern wolle, und nun, zwei Monate später, waren alle seine Reformen gänzlich abgeschafft. Am 4. April 1850 kehrte Pius IX. nach Rom zurück. Die französischen Occu- pationstruppen und eine starke Fremdenarmee waren die Stützen seiner Herrschaft. Frankreich und selbst OÖsterreich suchten den Papst um der Ruhe Italiens willen zu einer milderen Regierung zu bewegen. Er versprach auch Reformen, aber nie kämm sie zur Ausführung. Die Reaktion, welche allenthalben nach dem Jahre 1848 auftrat, hatte nirgends einen so bösartigen Charakter wie in den päpstlichen Landen. Es lag ni ht in dem Gemüthe Pius IX. zu verzeihen. Jede revolutionäre Regung war unterdrückt, das Volk war in der bitteren Schule nationalen Unglücks und staatlicher Anar ch'e mit dem heißen Verlangen nach geordneten Zuständen erfüllt worden. Hätte bei Papst als kluger und großmüthiger Fürst das Vergangene vergessen, Versöhnung und Milde walten lassen, die Herzen des letchtbewegltchen Volkes wären ihm auf's Nme zugeflogen. Aber für Pius handelte es sich nicht darum, eine Gefahr vom Staate fern zu halten — er wollte Rache für die ihm persönlich widerfahrene Unbill. Ketne Bitte einer gebeugten Mutter, eines trostlosen Weibes, weinender Kinder für das Leben des Sohnes, des Gatten, des Vaters wurde von dem Papste erhört. „Man muß die Re- volutionäre durch Beispiele schrecken" sagte er und unterzeichnete die Todesurthetle. Tue geheime Polizei spürte unablässig, nicht blos nach verborgenen Herden der Revolution sondern nach Solchen, die irgendwie an der Bewegung Theil genommen hatten. Die Verbannungen und Einkerkerungen nahmen kein Ende. Man erinnerte sich nun aus hem früheren Leben des Papstes, daß er nie eine Kritik ertragen, eine Beleidigung oer zeihen konnte. Diese Charakterschwäche riß ihn einmal, als er noch Erzbischof von Svoleto war, soweit hin, in der Kirche, während des Gottesdienstes öffentlich Aerger- ntß zu geben. Als der Priester in der Predigt einer bischöflichen Anordnung abfällig erwähnte, rief Erzbischof Mastat, ohne die Predigt beendigen zu lassen, solange: herunter! herunter! bis der Geistliche die Kanzel verließ. Diese Selbstliebe macht es begreiflich, daß Schmeichler so große Gewalt über Pius gewinnen konnten, und indem sie es verstanden, ihre Ideen ihm in einer Weise beizubrtngen, daß er sie für seine eigenen hielt, ihn zu so verderblichen Schritten verleiten konnten. Liverani, Hausprälat und Protonotarius des heil. Stuhles, schilderte Anfangs der sechziger Jahre in fernem Buche: „Das Papstthum, das Kaiserreich und das Königreich Italien" das Treiben der einflußreichen Personen am päpstlichen Hofe. Dieser fromme und dem hl. Stuhle so ergebene Mann sagt davon: „Alle haben sie das Ohr des Papstes und machen ihn zum Opfer und Spielball ihrer Jntrtguen...... Er war 15 Jahre lang der Sptelball der Erbärmlichen jeder Gattung, jedes Landes, jeder Partei und Fraktion, die sich beständig auf das Geschäftigste bestrebten, sich einander seine Gunst zu stehlen, um sie zu profaniren und unter die Füße zu treten. Das HauS des Stellvertreters Christi ist ein Morast und eine Kloake von Skandal und schänb- licher Ungerechtigkeit." Das römische Volk wurde gebrandschatzt, die Lebensmittelpreise künstlich zu ei#< ungeheuren Höhe getrieben, um die Monopolisten, die Familie Antonelli und ihren Anhang, zu bereichern Die Finanzwirthschaft im römischen Staat entreißt Liverani oag harte Wort: .,Das Principal der heiligen Kirche ist in eine Schacher- und Wechslergesellschaft aufgelöst." Zu den gewissenlosesten Unternehmungen wußten die Günstlinge des Papstes seine Unterschrift zu erlangen. Er genehmigte die römische Bank, diese von einem Betrüger entworfene Gründung, und ebenso unterstützte er mit seinem Segen und dem Gewichte seiner Autorität jene infame Schwindelunternehmung oon Langrand- Dumonceau, die nur auf Betrug gegründet, unter dem hohen päpstlichen Schutze zumeist die ersparten Pfennige von Bauern, Arbeitern, Wittwen unter BeihÜlfe der Geist- lichkeit an sich zog und pMe Tausende in's Elend ftünte.______________________________ Theater. tt Nachdem letzten Sonntag „Dr. Faust's Hauskäppchen" die LachmuSkeln der Zuhörer während des ganzen Abends nicht zu Ruhe kommen ließ, brachte uns Herr Direktor Kurde gestern eine Novität: „Königin Margot und die Hugenotten", oer Reine Margot von A. Dumas frei nachgebildet von Adami Wie weit diese freie Nachbildung dem französischen Originale treu blieb und wieviel aus,Rechnung des deutschen Bearbeiters zu setzen ist, können wir auS Unkennlnitz des Originals nicht entschejd Brüchen zu b) Anfahren von 2550 cbm Bruchsteinen zur Baustelle c) Lieferung von 230 qm gefugter und bossirter Saut steinplatten zu d) Lieferung von 105000 Stück Ruffen- oder Backsteinen z e) Lieferung von 100 cbm schwarzem hydraulischem Kalk z f) Lieferung von 110 cbm -Luftkalk g) Lieferung von 600 cbm reinem scharfem Mauersand zi h) Lieferung von 25 Tonnen Portland-Cement zu 3) Steinhauerarbeit gu 4) Zimmerarbeit zu 5) Dachdeckerarbeit zu 6) Schreinerarbeit . 7) Lieferung von schmiedeisernen Trägern zu 8) Schlosterarbeit zu 9) Gußwaaren- und Ofenlieferung zu ... 10) Glaserarbeit zu 11) Weißbinderarbeit zu 12) Spenglerarbeit zu sollen auf dem Submissionsweae an die Wenigstfordernden vergeben werden. Die Gebote muffen in Procenlen der Voranschlagssumme versiegelt mit der Aufschrift: Submission zur Uebernahme der .... arbeit resp. Lieferuyg für das Gymnasium zu Büdingen" versehen, längstens bis zum Eröffuunas- termtn Samstag den 2 3. Februar 1878, Vormittags 10 Uhr, franco bei unterzeichneter Stelle eingereicht fein, woselbst auch Pläne, Voranschlag nebst den Bedingungen zur Einsicht der Uebernahmslustigen offen liegen. Nachträglich wird noch bemerkt, daß die Gebote auf die einzelnen Arbeiten und Lieferungen getrennt, sowie auch für die Maurerarbeit mit Materiallieferungen oder auch auf sämmtliche Arbeiten zusammen geschehen können. Friedberg, 11. Februar 1878. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 17674 69 . 5100 — . 5100 - 690 — u 3150 — u 2100 — 1540 — 4 2100 — 362 50 13053 39 15611 16 3330 — 8488 80 3500 — 4693 50 4750 40 4170 08 8834 50 510 — 903) R.euß. Versteigerungs Anzeige. 875) Donnerstag den 14. d. M., von Nachmittags 1 Uhr an, sollen im Saale der Restauration Bramm eine große Partie neuer Herren-, Damen- und Kinderschuhe, Stiefeln und eine Quantität Leder an den Meistbietenden gegen Baarzahlung versteigert werden. Ernst Euler• 910) Der Unterzeichnete hat sich dahier als Geometer und Bau- Techniker niedergelassen und empfiehlt sich zu allen in dieses Fach ein- schlagenden Arbeiten. — Alle Aufträge werde ich in kürzester Zeit ausführen. Die geehrten Bewohner des Kreises Gießen bitte ich, mir ihre werthen Aufträge gefälligst zukommen zu lasten. Die Herren Bürgermeister des Kreises Gießen bitte ich besonders, mir bei derart vorkommenden Arbeiten schriftliche Mittheilung zugehen zu lasten. Bestellungen können auch bei Spenglermeister Gustav Rühl in der Neustadt gemacht werden. Gießen, den 12. Februar 1878. W. Rühl, Großherzoglicher Geometer und Bautechniker. Wolkengasse 89. Aeilgebotenes. 899) Ein neues Sopha zu verkaufen bei Wilh. Vi x, Tapezier, _______________Seltersweq L't. C-, Nr. 69. Kieler Feltbückinge empfiehlt (906 Gg. Wiih. Weidkg. 807) Ein schyn angelegter Gqrten mit guten Obftbänmen, V< Morgen groß, an der Grünbergerftraße an der Banlinie gelegen, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bet der Expedition. 852) In der Staotmühle zu Allen- dorf a. d. Lda. steht ein ganz neuer, 60—70 Centner tragfähiger Waoen zu verkaufen. Feinster Leberthran fast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit Metall-Verschluss ä 60 Pfg., M. 1.— und M. 1,70. Eisenhaltig pr. Fl. ä M. 1,—. 157) C. F_. Senimler in Giessen. Für Maskenbälle empfehle ich: (839- Grosse Auswahl von Gold- und Silberspitzen. Litzen, Franzen, Flitter und Perlen rc. Diademe, sowie alle zu Berz'e>.ui-o-'n nöthigen Gegenstände. Er* Rüger*, Kreuz. Soeben große Auswahl von Masken, Bärten, Kopfbedeckungen rc. echgetx offen. Tlieercapselu. Deutsches Fabrikat, aus reinem schwedischen Theer. 20 Stück = 40 50 „ = 90 „ Pelikan-Apotheke 502) von Dr. A. Mettenheimer. 908) Ein fast neuer Porzellan Heerd ju verkanten. Näheres b. d. ExpLd. d. Bltts. Der enorme Andrang in dm letzten Tagen, wodurch ein großer Theil der Käufer nicht befriedigt werden konnte, veranlaßt mich den Verkauf noch einen Tag, also bis Donnerstag Abend S Uhr, W,L Julius Moses aus Berlin. (905 Zur Zeit in GIESSEN, Wallthorstraße, Eckt des Asterwegs. Bekanntmachung. 895) Die Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs- Geschworenen für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen vom zweiten Quartal 1878 soll Donnerstag den 21. Februar 1878, Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in dem Hofgerichtsgebäude vorgtnommen werden. Gießen, den 11. Februar 1878. Der Präsident Großherzoglichen Hosgerichts der Provinz Oberhessen. Dr. Buff. Cella rtus. Jagdverpachtung. Mittwoch btn 20. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll die Jagdbeiechtipung in der ca. 350 Morgen haltenden Gemarkung Ringels- hausen, — je !*/< Stunde von den Stationen Hungen und Nidda entfernt — auf wettere 6 Jahre öffn tltch auf dem Fürstlichen Hofe daselbst verpachtet werden. Hungen am 12. Februar 1878. (902 Für stl. Rentamt. __________Demme.________ Iagdverpachtung 904) Da der Iagdverpachtung vom 7. Februar l. I. die Genehmigung nicht ertheilt worden ist, so soll dieselbe Montag den 18. Februar 1878, Vormittags 9 Uhr, nochmals verpacktet werden. Alten-Buseck, 13. Februar 1878. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. W a ei en doch. Ladung. 827) Philipp Schmal! Wittwe in Gießen hat erklärt, ihre Gläubiger nicht befriedigen zu können und um deren Zusammenberufung behufs Arrangementsver fuchs gebeten. Zu diesem Zwecke werden ihre Gläubiger auf Freitag den 22 d. Mts., Nachmittags 3 Uhr anher geladen und wird bezüglich der nicht Erscheinenden deren Beitritt zu dem etwa erzielt werdenden Eoncordat und den Beschlüssen der Mehrheit b 9. Februar 1878. In Auftrao: Gräfliche "^ »Verwaltung. Volk. Iagdverpachtung. 624) Dienstag den 19. Februar d. I., Nachmitt us 1 Uhr, soll die hiesige Gemeinde-Wald- und Feld jagd auf hiesiger Bürgermeisterei auf weitere 6 Jahre meistbietend verpacktet werden. Annerod, am 29. Januar 1878. Großh. Bürgermeistrret Annerod. Engelhardt. Versteigerungen. Montag den 18. d. Mts., soll im Lollarer Gemeindewald nachstehendes Holz versteigert werden: 7,2 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 2 „ „ Prügel, 2 „ „ Stock, 2 , Nadel-Prü el, 33,3 „ „ Stock, 2400 Buchen- und Nader-WellenNeisholz, 92 Fichten Stämme von 13—26 Centi- meter Durchmesser und 14 Meter Länge, mit 20,80 Feftmeter, 1166 Ftchten-Stangen mit 71,64 Festmeter. Das Flchten-Stamm- und Stangenholz ist besonders zu Dachsparren, Spalieren, Letterbäumen rc. geeignet. Die Zusammenkunft ist Morgens um 9 Uhr, am Weg oberhalb der Baumfchule, wo der Anfang am Stammholz beginnt. Lollar, den 11. Februar 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Lollar. 897) F u ch s. Holzversteigerung iw Gießener Stadtwalde. Montag den 18. Februar 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Districten Stran^swieie, Bruderwinter, Bannwald rc. nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scketth. Prügelh. Stockh. Retsh. Rau u> meter Wellen Buchen 19 23 — 690 Nadel 7,2 41,5 109 5390 Eichen — 8 — 130 Aspen 4 2 — 610 B. Bau-, Werk- und Nutzholz r 37 Eicken-Stämme mit 7,75 Festmeter, 555 F.chten- und Kiefern Stämme mit 258 Festmeter, bis zu 20 Meter Länge und 41 Centtmeter Durchmesser, 46 Eichen-Stangen mit 5,50 Festmeter, 759 FichUn- und Kiefer^ -Stangen mit 89,8 Fest Meter. Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gießen, den 13. Februar 1878. Großherzogl. Bürgermesterrt Gießen. 914)A. B ra m Versteigerung Von Ausputzreiser. Die Auvputzr. ki von den Bäumen auf dem Viebma.tiplatz und u.. der Schoor von der Nrustodt ned) d.m Wallthor und N'Uenweg, sowie 6 Pappelbäume am Vieh- marktplotz uxv en e Partie ulte« Gehölz im städtischen Mapozin sollen Freitag d.n 15. d. Mts., NockmittagS von 2 Uyr an, versteigert werden. Anfang auf t em V ehmarktplatz. Gicß.n, den 12 Frbrua 1878 Großherzogl. Bülgerme!steret Gießen. 884) A. Br o mm. Holz-Versteigerung in der Frstl. Obersörsterei Hohensolms. Dienstag den 19. d. MtS., soll in dem Dtstrict „Scheuernwald" zunächst Hohensolms, nachstehendes Gehölz versteigert werden: 186 Rmtr. Buchen-Scheitbolz, 135 „ Buchen- u. Etchen-Piügelholz, 180 „ „ Stockholz, 5000 Wellen „ Reisholz, 211 Eichen-Stämme von 15—32 Centi- mkter Durchmesser und 5—15 Mtr. Länge mit 60,13 Festmeter, 4 Linden-Stämme mit 3,14 Festmeter, 74 Eichen- und Ftchten-Stangen. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist Morgens 9 Uhr, beim Teich. Hohensolms, am 9. Februar 1878. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, 856) Revierförster. 870) Mein im Gartfeld gelesener Garten, einen Morgen haltend, ist ganz oder getheilt zu verpachten. Pachtliebhaber werden gebeten, sich binnen 8 Tagen mit mir zu benehmen. David Schneiderns Wwe., Sonnenstroße B. 57. Wermietyungen. 907) 2 möblirte Zimmer an Herrn zu oermiethen._____________„Schützenhof" 915) Ein möblrrtes Zimmer zu vermie thin. A. Recker Wittwe, Afterweg. 913) Ein Familtenlogts (3 Zimmer nebst Zubehör) zu vermiethen und am 15. März zu beziehen. I. Heß, Teufelslu'teä'tcken. 893) Der 2. Stock meines Hauses ift zu vermiethen, und auf Wunsch alsbald zu beziehen.________G. Malkomesius II. 896) Der I. und II. Stock meines neuen Hauses (Anlage) je 7 Zimmer, Kammern, Wasserleitung rc. kann per l.Mai beziehbar, vermiethet werden._________H. Adami. 833) Ein kleines Log s mit etwas Garten- anthetl zu vermiethen bet ________________Kennel, Riegelpfad. 603) Mansardenwohnung alsbald zu vermiethen bei Gg. Ehr. Spruck. 838) Der 3. Stock zu verm'etben und gleich beziehbar bei Ehr. Schopbach. 633) Ein neu hergerichtetes Familienlogis hat zu vermiethen C/w. Wallenf'elti) __________am M arkt.____ 805) Gleich beziehbare Logis zu ver mtetben.___________Neuen-Bäuen B. 90. 308) Ein Famtlienlogis zu vermiethen. ______________I Mannberger. 337) In meinem neuen Hause vor bem Neuenwegerthor ist ter II. Stock bestehend aus 5 Zimmer nebst allem Zugehör zu ver- mtethen und sofort beziehbar. Näheres jeden Dienstag und Som og im Hause selbst. Perer Pitz Zim ermeister. vermischte Anzeigen. 898) Das in der Wallthorstraße Eck des Asterwegs) belegene, im besten Zustand sich befindliche, mit Laden, Comptoir, großem gewölbtem Keller und Magazin, sowie mit sonstigen Bequemlichkeiten versehene Haus des wieder nach Mainz übergezogemn Herrn B. Dofletn ist zu verpachten, auch zu verkaufen. R flectanten wollen sich wenden an den Bevollmächtigten Chr. Vlx, am Nemuwegerthor. 900) Eine Frau empfiehlt sich zu Weißzeug- und Flickarbeiten in und außer dem Hause. Zu erfragen Neustadt D. 154 im unteren Stock._______________________________ JfafäöefMiimjeii und sonstige Correspondenzen für mich bitte ich genau zu adrefstren an: Kalkbrenner Ph. Größer 912) in Gießen. 901) Eine geübte Friseuse empfiehlt sich k Ball- v. Abonnen ent Frisiren zu mäßigen Preisen. Zu erfragen Neuftodt D. 154, im unteren Stock 615) Ein größeres Kapital gegen doppelte gerichtliche Sicherheit auszuleihen. Wo? sagt die Exped. d. BlttS. 326) Lumpen, Werg, Metall re. kauft Louis Rothenberger, __________Neuenwea.____________ 872) Ein Garten zu pachten gesucht, das Nähere Rurggrab'Nstraße L t. D 222. Vaheim. LZ i E 5 ZT Die soeben erschienene Nr. 18 K enthält: Vor dem Sturm. Historischer Rowun von Theodor Fontane. (Fortsetzung) — Panajot Hitow, der Balkan-Haiduck- — Persönliche Erinnerungen aus den Jahren 1848-1850. II. Abteilung. 4 — Der alte Meiian. Von Dr W Herbst. Mit Merians Po'träi und der Ansickt von Tübingen im 17. Jabrbundert als Jllustra- tionsprobe aus feinem Lrtädtewerk — Am Familien tische: Ein vatei ländisches Prachtwerk. Mit dem Defregger'schen B lde: Der Gansräuber. — Eine Audienz beim Grsß- vezier. — Ein Medaillonkalender. Mit einer farbigen und illu- ftrirten Beilage. Zu Bestellungen empfiehlt sich: die Ferber'scke Univ-Buchhandlung, E- Heinemann, I. Ricker._____ = Theater. Freitag den IS. F e bruar 1878: Das Blitzmädel, neueste Operette con Costa. Leo Brülle — Herr Teile vom k. k. Lhe. ler in Metz olS Gast Weither* Freitag den 1. März, Abends 7 Uhr : (Eonccrl to3uöi(äums=8(infler, (emancipirte Sclaven) Studenten der Fisk-Universität zu Nassville, 894) Ver. Staaten *■ 861) Offerire aUc Sorten Steinkohlen, Hessen- brücker Braunkohlen in bekannter Güte zu billigem Preise. Georg Unvenagt II., Kaplansgasse 197. Unter ZuffcherunZ guter und billiger Bedienung empfehle ich mein Cabinet zum Haarschneiden, Frisiren und Rafkren. Valentin Reuter, Iriseur, 863) Kaplansgasie Nr. 233. Verantwortliche Redaction: A. Sckeyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Dar« rnngsblatt 9' die Abänden für den Rhe Berl die Aushebn Unterrichts - woüen, da Landes-Univ' legenfeit gelt gen fein will bei Üniceifiti weitgehendsten nchtsbarkeit n tie Lehrer uni Ämter dieser alle Tiscipliw die Polizeistra sie zur Compe Gerichtöbarkeii Gerichte zu Gc Ullkn wird j thnls von d haben die Un 6erg und das ?ch nur auf Mertretungei üi Verhältnis geringe $ ^hneversuch rin Verweis Tödiuug, Vei gehen, welche öat bei filäge 3>i ßibilfaefytij Studirend,^ Gerichi »chnien. Die gebildet. - Di Judsdictlvn, f welche Anwendi Uungen und Hlebwasfeu, fof, lun9en, welche s . Ttuttgc ö9 'n allen ’*■>» «„! daß < die licht d^bllng Nin'y "»S, Wffd n rilan ln kllli, Ä*«