1878. lunger AüM- uni) Amtubkit für itu Kreis Gießen. Erstes Blatt. Sonntag, den 13. October 'Wen. -er. 238. } Abend K ( 16)1 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. RedactionSbureaur 1 _ , rn , D 1O Cxpeditionsbureaur I Schulstraße 8. 18. Gießen, den 10. October 1878. XL Darmstadt, den 3. October 1878. Gießen, am 12. October 1878. lomite. Haim. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. t längstens lii andernfalls bk Telegraphische Depeschen. Wagrrer'« telegr. Torrespon-esr^Wnrea«. Berlin, 11. October. In der heutigen Reichstagssitzung erklärte vor dem Eintreten in ^Tagesordnung der Abg. Bamberger: Vorgestern habe Sonnemann ein Citat aus einer »rsschüre verlesen, die er (Redner) vor 29 Jahren veröffentlicht habe. Jetzt habe sich heraus- Wllt, daß nicht seine Worte, sondern die Worte eines Andern aus der Einleitung zu der ;en Publikum Annoncen in ä empfohlen, woncen he- ’ auch skunft bereit- Aeutfch land. Berlin, 9. October. Folgender Antrag ist von den Unterzeichneten, bie im Auftrag der national-liberalen Fraktion zusammengetreten waren, vereinbart worden und wird voraussichtlich im Reichstage zur Annahme gelangen, zumal der Anwalt der Genoffensckasten principiell seine Zustimmung erklärt hat. „Der Reichstag wolle beschließen: Zu § la. 1) Statt des ersten Absatzes dem § 1 folgenden dritten Absatz hinzuzufügen: „Den Vereinen stehen gleich Verbindungen jeder Art." 2) Den Absatz 2 durch folgende zwei Absätze zu ersetzen: „Auf eingetragene Genossenschaften findet im Falle des § 1 Abs. 2 der § 35 des Gesetzes vom 4. Juli 1868, betreffend die privatrechtltche Stellung der Erwerbs- und Wtrthschasts-Genoffenschaften (R.-G.-Blatt S. 415 ff.), Anwendung. Aus eingeschriebene Hülsskaffen vom 7. April 1876 (R.-G-Bl. S. 125 ff.) Anwendung." 3) Als § laa folgenden Paragraphen anzunehmen: „Selbständige Kaffenvereine (eingeschriebene), welche nach ihren Statuten bie gegenseitige Unterstützung ihrer Mitglieder bezwecken, sind zunächst nicht zu verbieten, sondern unter eine staatliche Controls zu stellen. Sind mehrere selbständige Vereine der vorgedachten Art zu einem Verbände vereinigt, so kann, wenn in einem derselben die im § 1 Abs. 2 bezeich- litten Bestrebungen zu Tage treten, die Ausscheidung dieses Vereins aus dem Verbände und die Controls über denselben angeordnet werden. In gleicher Weise ist, wenn die bezeichneten Bestrebungen in einem Zweig- Itrdne zu Tage treten, die Controls auf diesen zu beschränken. Berlin den 9. October 1878. Dr. Gareis. Dr. Lasker. Rickert (Danzig). Dr. v. Schauß. Dr. Thilenius. Dr. Witte (Mecklenburg)." Außerdem hat Schulze-Delitzsch selbständig Anträge eingebracht, indeffen ^ziehen dieselben sich nicht auch aus die Hülsskaffen. In jedem Falle gewähren beide Anträge den Genoffenschaften wie den Hülsskaffen die Sicherheit, daß sie nur nach den für sie bestehenden Gesetzen behandelt werden können. Die Erwähnung der Genoffenschaften und Hülsskaffen im Socialistengesetz ßß nothwendig, weil die Regierung in der Commission ausdrücklich erklärt hatte, mch ihrer Auffaffung erstrecke sich das Socialistengesetz auch auf die Genoffen- jchrften u. s. w. Diese wären also gegebenen Falles nach dem Ausnahmegesetz abgeurthetlt Morden, wenn nicht in demselben Vorkehrung zu ihrem Schutz geeroffen würde. Armee'Corps, Großh. Heff. (25.) Division. Sect. I., J.-Nr. 3882. ie(ien« pfall1' ichts. enW“9** •hnUdt_ znöber! M Bekanntmachung. Nachstehendes Schreiben des Commandos der Großh. (25.) Division an Großh. Ministerium des Innern bringen wir hiermit zur Kenntniß der Kreis-Angehörigen. Sera, w fdUf* ,«0 )Ct< w *■ Schrift verlesen worden seien. Dies habe Sonnemann zwar gesagt, es sei aber weder im Hau noch auf der Journalistentribüne so verstanden worden. — Sonnemann berief sich auf den stenographischen Bericht. — Es folgte nunmehr die Fortsetzung der zweiten Lesung des Socialistenc gesetzes. Zu § 1 a (Kastenwesen) sprach Sämlze-Delitzsch zu Gunsten der Genostenschaften, di nach des Redners Ansicht direct durch das Gesetz nicht getroffen werden sollten. Schulze-Delitzsch befürwortet sein Amendement betreffend die Eximirung der eingetragenen Genossenschaften und der registrirten Hülsskaffen von den Bestimmungen des § 1 a. v. Goßler räumte die segensreiche Wirksamkeit der SchuUe'schen Genossenschaften ein; er glaube indeß nicht, daß dieselben etwas von dem Gesetz zu fürchten hätten. Lasker trat für das auf größere Sicherstellung der Genoffenschaften rc. abzielende Amendement Gareis ein. Melbeck vertheidigte ein der Regierungsvorlage sich näherndes Amendement, welches die socialtstischen Genossenschaften absolut unschädlich zu machen bezweckt. Minister Graf Eulenburg empfahl den Commissions- Vorschlag. Es sei in der That eine ganze Anzahl soctaldemokratis^er Genoffenschaften und eingetragener Hülsskaffen vorhanden und gebe es eine ganze Reihe von Einrichtungen, welche der socialtstischen Bewegung Vorschub leisten. Die Commission zeige ven geeigneten Weg, den er allen übrigen Anträgen vorziehe. Delbrück trat für Schonung der Genossenschaften ein und empfahl das Amendement Gareis. Schulze-Delitzsch zog sein Amendement zu Gunsten des Amendements Gareis zurück. § 1 a wurde hierauf nebst dem Amendement Gareis mit erheblicher Majorität und § 1 b ohne Debatte angenommen. Ohne erhebliche Debatte wurden die 2, 3 und 4 in der Commiffionsfassung angenommen. Zu § 5 lag ein Amendement Brüel vor, welches Versammlungen zum Zwecke der Wahlen von den durch das vorliegende Gesetz einzuführenden Beschränkungen auszunehmen bezweckt. Windthorst wendete sich gegen die Ausführungen v. Bennigsen's, sowie gegen Lasker und Gneist. Man hätte die gefährlichen Momente, welche sich in der Socialdemokratie finden, definiren und diese unter das Strafgesetz stellen sollen, wie es Hänel versucht habe. Zur wirksamen Bekämpfung der Socialdemokratie bedürfe es einzig der christlich-religiösen Grundlage; diese sei durch den Gang der heutigen Bildung vernichtet. Redner erörterte die Stellung des Centrums zur Regierung und schloß mit den Worten- Wir sind nicht gegen eine Regierung, aber gegen diese Regierung. — Hierauf vertagte sich das Haus auf morgen 11 Uhr. Alexandrien, 10. October. Der Nü steigt in Unter-Egypten fortwährend, beginnt dagegen in Ober-Egypten zu fallen; der entstandene Schaden ist nur unbedeutend und jede Gefahr fast ganz geschwunden. London, 11. October. Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Konstantinopel: Layard hat bei den Conserenzen mit dem Großveztr bezüglich der armenischen Frage durchgesetzt, daß der außerordentliche Gerichtshof in Erzerum aus 2 Mohamedanern und 4 Christen (anstatt eines Christen) zusammengesetzt werde. Savfet bot auf Ersuchen Layard's den Armeniern den Posten eines Musteschars an, die Armenier verhielten sich jedoch ablehnend. Infolge deffen bat Savfet den Patriarchen, seinen Einfluß bei den Armeniern entsprechend geltend zu machen; der Patriarch antwortete indeß abschlägig, mit der Erklärung, diese Concessionen würden die armenische Bevölkerung nicht zufrieden stellen. Wien, 11. Octbr. Das „Telegr.-Corresp.-Bureau" meldet aus Rom vom Hcutigen : Die päpstliche Regierung, welche der Centrumspartei des Berliner Reichstages nicht beweisen kann, daß Ergebniffe der Verhandlungen mit Deutschland gesichert seien, überläßt es der Partei, bei dem Socialistengesetz so zu stimmen, wie sie für gut hält. Die Ankunft des Erzbischofs von Bamberg m Rom steht zu den Verhandlungen mit Deutschland in keinerlei Beziehung; derselbe wird dem Cardinal-Staatssecretär Nina blos behülfllich sein, einige unerheblichere, die Wahl von Bischöfen in Bayern betr. Fragen zu regeln. — Viele spanische Pilger treffen gegenwärtig hier ein. London, 11. October. Nach hier vorliegenden Nachrichten hat Rußland den Mächten die officielle Anzeige gemacht, daß es den Rückzug seiner Truppen aus der Türket ausgehalten habe, und die Cabinete gleichzeitig ersucht, ivehk. nach Lich ftr ___(M > ßackii- Wst. Wxk -nchm u\ dn Zeit von etober er. b ForstwirlWst °m 15. d. 3)1. di WmS Ates Gold uö Haar, kaust henberter. weg 193. RotT zu leihen gesch, J Blitz, Es gereicht mir zur besonderen Genugthuung, dem Großh. Ministerium auch in diesem Jahre mitthetlen zu können, daß alle schriftlich wie mündlich zu meiner Kenntniß gekommenen Berichte der Truppen der Großh. Division, sowie der ihr für die Herbstübungen unterstellt gewesenen Truppentheile anläßlich der soeben beendeten größeren Uebungen in Bezug auf Unterbringung, Verpflegung und sonstige Leistungen sich voller Anerkennung über die Bereitwilligkeit und das Entgegenkommen aussprechen, welches ihnen sowohl seitens der beteiligten Kreise und Gemeinden, als auch der einzelnen Landesbewohner des Großherzogthums zu Theil geworden ist. Der Dank hierfür, welchen ich Namens der Truppen der Division abzustatten mir erlaube, gebührt aber nächst dem Einzelnen und nicht zum kleinsten Theile den Bemühungen der Großh. Behörden, insbesondere aber der gefälligen Einwirkung des Großh. Ministeriums selbst, welches sich in bemerkenswerther Weise den diesseitigen Wünschen entgegenkommend gezeigt hat und bitte ich ganz ergebenst, in geeignet erscheinender Weise den beteiligten Großh. Krets- Aemtern rc. — in Sonderheit den am Meisten betroffenen Kreisen Friedberg, Gießen und Alsfeld — sonne deren Bewohnern hiervon geneigtest Kenntniß geben zu wollen. von Wichmann, __Generallteutenant und Divtsions-Commandeur.___________________________________________________ Gefundene Gege » ftände: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Kistchen mit schwarzer Wäsche, 1 Taschentuch, mehrere Schlüssel, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Umhängetäschchen, 1 Kinder - ßrumpf, 1 Kinderschuh, 1 Wagenlaterne. Potsdam. Sanssouci. R. Buttmann, Königlicher Hofgärtner. M" 8, «iefien, 12. SDctober.%°onntag d-n^Z. b. M.! Mittags 4 Uhr, hält bk freto. ^euerwebr Lick ihre erste grohe Hebung vor den eingeladenen Nachbarcorps ab. Ein J H 2 Fübrer Herrn A. Sartorius, in Druck gegebenes Schriftchen Über die Etnr chtung und denDienftbetrieb dieser Feuerwehr legtZeugniß ab von dem tüchtigen Ernst mit welchem dieselbe ihrer Aufgabe nachzukommen sucht und erweckt hrdaS nünfttafte Vorurtheil. Hoffentlich wird letzteres auch die ^org ge Uebungl beftättgen. 6 ^(«testen 11. October. Der Schwurgerichtshof verurtheilte heute die Lina Wehn von Hirzenhain, wegen Ktndesmords, in eine Zuchthausstrafe von 4 Wahrem von Htrzenyam, i« Nachmittags-Sitzung verurtheilte der Schwurgerichtshof den Andrea« Bönsel von Angersbach, wegen Urkundenfälschung, unter Aufrechnung der seit 9WP 3 Wen Untersuchungshaft, in eine Gefangnitzstrafe von 3 Monaten^ nächsten Woche werden weiter noch folgende Anklagen zur Verhandlung Aufgebot e« 7. October. Bierbrauer Johann Valent n Appel von OzgerShein mit Änolir Balser, Tochter des verstorbenen Schuhuach rmetsterS H-inrich Balser von Gletzea. 8^ Schuhmachermeister Friedrich Euler. Witt Der. von Gießen mtt ^iederike Charlotte Bieber Tochter des Itadtgärtners Christian Bieber von Gießen. 8. Schutzmann Stevbän Pf7ff-r oon 3? Jöltirdren mit ™arie ©mrldit ffiibelmlne OppTitann Tochter des Frtsmr« Christoph Oppermann von Gießen 9. Schutz nann Andreas Göbel von Bruchenbrücken mit Anna Elisabeth Katharine Neckel. Toch'er des verstorbenen Weißbinders Peter Meckel von Vilbel. 9. Der Vicefeldwebel im ll. Groß^ Hessischen Jafanterte-Regiment Nr. 116 Konrad Stock °on Ober-Ohmen mit Susan Henriette Klenk von Gießen. 10. Fabrikarbeiter Karl Dietz von Alsfeld mit Anno Marte Albrand, Tochter deS verstorbenen OrtSdieners Johanne« Albrand von Renzen^ dorf. H. Revierforster Heinrich ©övtftiaii @rnft I »on öatfe mit Marie Kalkhof, Tochter des verstorbenen Rwterforster« Friedrich Ernst Kalkyof vor Marienborn, KretS Büdingen. * lteßungen 9. October. Graveur Emst August Haßler von Gieß erl mit Sophie Karoltn- Ruckstuhl, Tochter deS verstorbenen Zimmermeifter« Georg Ruckstuhl von Gießen. r Octobkl'. ®,ütS 3 * 5 0=t*' 0 fiepte^ (§»»> Meineid; Vertbeid.: Gr. Hofg.-Advocat Metz. sich Rußlands enerztsch-n Schritt-n bei der Psorte wegen der in den geräumten ; Tistricten verübten Grausamkeiten anzuschließen. , - Das Reuter'sche Bureau" meldet aus Bombay: Wie ver.autet, wird General Haines den Oberbefehl über das bei P-shawer zu v-eeungenk- Corps von 35 000 Mann übernehmen. Der Ausbruch der Feindseligkeiten wird für unvermeidlich gehalten. Ali-Musjid soll mit schwereren Geschützen befestigt sein als man glaubte. Erhebliche Verstärkungen wurden nach Pefhawer gesendet - „Standard" berichtet aus Kalkutta: Es heißt, d,e bei P-shaw-r stehende Abtheilung habe Befehl erhalten, unverzüglich angmfend gegen A , - Muss d vorzugehen; eine Abtheilung Infanterie mit einer GebirgSbatterre sei in den Neapel, 11. October. Die Ausbrüche des Vesuvs dauern in kurzen verkauft. ? Octob«. Heute bat sich hin ein schreckttcker Unglücksfall ereignet. Während heS Gottesdienstes am gestrigen hohen jüdischen Feiertage entstand in der Synagoge blinder Lärm, Weicker auf der Franengaücrie groß. iS.rw.rrung anrichieie. Das G-iändn brach und viele Personen stürzten in den unteren Raum hinab. So viel bisher bekannt, sind außer einer Anzahl leicbter ^rtttzungen s^^^^^Minute kann ist in dem neuesten Kolportageroman also zu. lesen: Theodor ritt biö an den Garten, sprang vom Pferde, kroch durch den Zaun, flog) Handel und Verkehr. Gießen, 12. Octbr. Auf dem heuttgen Wochenumrkt kosttte: Butttc. per P d 85 bis 90 H Hühnereier, per Stück 6—7 Käse, per Stück 5 8 H, Käsematte, per Stück 3V'Ä 1 2it« 20 4, ßinkn 1 M-r 24 a Tauben, da, Paar 60 * RARrtor t>rr (Si hi cf 4t 85 Habnen per St. —.70, Enten, per Stück JL 1.50, 100 . Stand essmtsregikern des Standesamts Gießen. Vom 5. bis 11. October 1878. 3. October. Dem Fabrikanten Robert Simon, ein Sohn, noch ohne Bornam r. 1. Heinrich Theodor Karl, Sohn des Lederhändlers Konrad Karl Keil. ^Dem BScktt meister Eduard Christian Noll, eine Tochter, noch ohne Vornamen. ^ Dem Schreinc Hermann Treppinger, ein Sohn, noch ohne Vornamen. 3. Fredrich, Sohn deSSchätm Georg Lemp. 5. Emilie, Tochter beä Kaufmann« £^300 ftuboIpSi®urt oon 9 Heinrich, ein außereheliches Kind von auswärts. 8. Elisabeth Katharine Ju « Tochter des Hülfsführers bei der Cöln-Gießener Bahn Johann Peter Manns. 7. Lu. wig Karl, ein außereheliches Kind von auswärts. 8. Karl Heinrich, ein außerehelich Kind von auswärts. Gestorbene» 5. Dct.ber. Heinrich Ludwig Rat” « Monate 20 Tage alt, Sohn de, Schaffneck an der Ob-rh-fsilch-n Bahn Heinrich D-duS. 5. Ludwig, 2 Iah" 0 Monate M ial alt, Sohn des Schäfers Johann Heinrich Winter. 5. Minna Mmd-lfohn, gebott. Boeet 76 Jahre 4 Monate 21 Tage alt, W'ttwe de, Kaufmanns Mose, Leo! Mende sohn. 7. Barbara, 5 Jahre 7 Monate 29 Tage alt, Tochter des Lademeifters bei da Main-Wefer-Bahn Heinrich Jäger. 8. Amalie Hoffmann, geborene Herzftein, 7° all, Wittwe des Schneiders Balthasar Hoffmann. 11. August, 1 Monat 2 Tage wt, ein außereheliche« Kind von auswärts.__________________ Zwtschei^aumen ^rt. Abends. Durch ein von der Amtszeitung ver- Lffentltcktes kaiserl. Handschreiben an den Ministerpräsidenten Auersperg wird , Cp sppifhstaa auf den 22. d. M. einberufen. — Die Minister Andrassy, Tisza und Wenkheim wurden heut- vom Kaiser in einer 3 Stunden dauernden Audienz empfangen Am Montag dürste Tisza provisorisch das Fin-nzminist-rtum und Menkbeim das des Innern übernehmen. , - Das Vorschußgeschäft der österreichischen Regierung mit der Gruppe der Bvden-Creditanstalt und Banque de Paris nebst Einräumung des Opttons- rechtes auf die nächste Goldrenten-Emission gilt als abgesch offen. ■ Maraw, H. October. Der dem Landtage vorgelegte Adreßentwurf, welcher Montag zur Berathung gelangt, enthält folgenden aus dm Orient 6e= rüalichen Passus: Durch die glänzenden Stege unserer tapferen Armee ist die aroße^ Ausgabe erfüllt, welche der Krönungseid dem Könige in Erinnerung bringt: Die durch Ungunst der Zeitverhältniffe entfremdeten Lander seiner erhabenen Krone wiederzugeben. Der Landtag glaubt dauernde Lo ung de mtt der Occupation übernommenen Ausgabe nur zu gewärtigen, wenn die Orga nisation der occupirten Provinz allmälig derart gestaltet wird, daß dieselbe m,t der fielt dem Organismus Dalmatiens, Kroatiens und Slavoniens in ihrem staatsrechtlichen Verhäitntffe zum Königreich Ungarn angepaßt werden konnte. Eine solche Gestaltung ist nur durchführbar, wenn die im Ausgleichsgesetz garan- tirte im Jntereffe der Monarchie und Ungarns gelegene Integrität der Königreiche Dalmatien, Kroatien und Slavonien rechtzeitig zur Thal wird. $ Rukarest 11. October. Die von der Commission der Deputirten- kammer vorg-schlagen- und im Plenum verlesene Motion enthält für die Regierung die Ermächügung, sich dem Willen Europas zu fügen. Die Debatte darüber h,it begonnen und wird morgen fortgesetzt. __ Das Männchen ist schmutzig braun-grau, 10 mm. lang, Flügelspannung 30 mm. Das Weibchen ist grau bestaubt, 6 mm. lang, 4 mm. breit ; es hat nur Flugelrche, kann sonach nicht fliegen und muß auf dem Baume kriechen; wahrend dieser Ze,t suchen die Männchen taumelnden Fluges das Weibchen. Die Behauptung, daß dies Insekt zu den gefährlichsten Obstbaumverderbern gehöre, ist aus folgenden Gründen gerechtfertigt. Die Schmetterlinge kommen aus der Erde im -Spätherbst hervor, wann man das Er» scheinen von Insekten nicht mehr vermuthet, sie fliegen Abends, auch in finsterer Nacht, sogar bei Schneegestöber (vergl. Oken's Naturgesc^chte). . Die Weibchen kriechen dann an den Baumen hinauf, um ihre etwa 250 bis 400 Eier vereinzelt (nicht in Eierhäufchen, wie viele andere Schmetterlinge) an Vie Blattknospen zu legen, wo sie chwer fast unmöglich zu finden sind. Die Raupen haben im Fruhlmge die matgrune Farbe des jungen Laubes und sind um so schwerer zu erkennen und zu sinden, weil sie bie -arten Blätter der^ jungen Triebe zusammenspinnen, um sich vor Nachtfrost, Schlupfwespen ,c. zu schützen und sich in dem dadurch entstandenen Knospen- und Blatter-Knauel, den sie mnerlich ausfresien, zu verbergen. Ende Mai erscheint Vas Laub der OWb°ume to*c .*2^ ®^TOlc" durchlöchert; der Jahrcstrieb ist zerstört, erst tm Juni um JohanniS, zu welcher 3 »t d,e Spänner-Raupen sich an einem Faden herablassen, um sich etwa 2cm tief in der Erde zu verpuppen, erholen sich scheinbar die Bäume, treiben aber nur an der Spitze der Zweige Blatter, nicht Schoßlinge^^^nnten Mitteln zur Vertilgung dieses gefährlichen Insektes ist der lange Zeit fiebrig bleibende Brnmata-Ltim des ersten Lehrers an der Mädchenschule, Hem, E. Beck er in Jüterbog (Reg -Bez. Potsdam), das den sichersten Erfolg gewahrende ( /2 K'lo reicht zu etwa 30—35 Bäumen mittleren Umfanges aus). Schon der um den Gartenbau hoch vervtente Jnspector des Königlichen botanischen Gartens in Berlin, Herrn C. Bouchö hat, auf eigene Beobachtungen und Erfahrungen gestützt, denselben dringend empfohlen; auch ich habe mich durch eigene Versuche an Obstbäumen unserer Obstplantage, sowie durch Einsicht anerkennender Berichte von Obstbaumbesitzern aus den verschiedensten Gegenden Deutschlands von dem Nutzen de« Brumata-Leims überzeugt unv kann ihn mit voller Ueberzeugung den Herren Obstzuchtern, die seine Brauchbarkeit noch nicht kennen, empfehlen. . , . Denjenigen, die sich mit ihren Bestellungen direct an Henn C. Becker wenden, legt er außerdem eine genaue Gebrauchsanweisung, in der die schädlichsten Oostinsekten ^minttt abgebildet sind, und Proberingc, die Anfangs November um die Baume etwa 1 m. vom Erdboden hoch, gebunden und dann mit Brumata-Leim bestrichen werden, bei. $ Nach einem mir tm Manuscrtpt vorliegenden Bericht des Directors des Großherzogllchen Forstinstituts der Universität Gießen, Herrn Dr. Heß, wurde mit dem Brurnata Leim in einem Hausgarten und im akademischen Forstgarten daselbst, im November v. I. gegen die Frostspanner mit sichtbarem Erfolge operirt und die günstigen Fangresultate genau verzeichnet. Eß heißt darin wörtlich: ... , . . . . . . Mit dem Effolg der Becker'schenLeimringe konnten wir sehr zufrieden sein unv nehmen «Ur »rrn Neranlasiuna dieselben nicht nur gegen den Frastspanner, sondern auch gegen die Obstmaden zu empfehlen. — Es verräth einen großen 3nbiffeTenH8mu8, wenn ^r Obstzüchter auf dies einfache Mittel verzichtet und gereicht ihm sehr zum Nachthetl weil er in diesem Falle die Hälfte seiner Obsternte mit jenen kleinen und unscheinbaren, aber dafür um so wirksameren Obstfeinden theilen muß. 8) nxn-fpn (treibt man* Wie gefühllos und roh noch unsere polnische EssSSmStBsm? strengen 'Vorwürfe des Geistlichen, daß do» wenigsten« ''"Arzt geholt werden möge, LI M hn6 dem Kranken noch zu helfen, versprach die Frau einen ^rzr zu sielen (c^att aber sofort zu fahren, warteten die Leutchen noch bi« zum anderen Tage, SSssgÄSBiS Deckel vor die Thür gestellt. Nun setzte sich die Familie mit einigen F^unden in s W°bnzimmer nieder, um im haben, «lUer^n iS ffK K.SÄ.ÄÄ ■ Durck einige Eimer Wasser war das Feuer gelöscht — über die Seitenwände deS *SQrfl waren vollständig und die Leiche theilweise verbrannt! Den andereri Tag« war die Frau des Verstorbenen wieder bei demselben Tischler. Sie brachte Sargdeckel m t, um sich einen Sarg zum Deckel auszusuchen und erzählte mU bem ®Ieht^I^ltZ: wa8 ihr passirt sei! Eines Kommentars bedarf dieser Beittag zur Geschichte der Roh- bett der polnischen Bevölkerung nicht- __ Bicrftrik. Das Städtchen Hersfeld, wohlbekannt durch seine berühmte Kloster- schule, hat in diesen Tagen das Ende eine« mehrwöchentlichen Stttkes gesehen. Die Bierbrauer hatten nämlich, eingedenk ihrer Unentbehrlichkeit, bcschlosien, das^Glas Biernur noch f»r 12 Pfi statt für 10 Pf., wie bisher, zu verkaufen. Darob herrschte eine allgemeine Entrüstung tm Laaer des consumirenden Publikums; man berief Biertrinker-Versammlungen und beschloß in diesen, die Wirthe, welche die Preis-Erhöhung anwendeten, zu meiden. Zugleich bewog man einige Schankwirthe, Bier von auswärts kommen zu lassen und zu dem bisherigen Preise z verzapfen. Den Herren Bierbrauern wurde bei dieser großarllgen „Arbeitseinstellung der Bie - trinker doch nicht wohl zu Muthe, allein sie hatten sich durch Eonventionalstrafe von 900 Mk^ verpflichtet, an dem Vertrage festzuhalten; auch hofften sie, das Publikum werde sich m sein Schicksal ergeben. Sie täuschten sich; getreu dem Rathschlage eines ber Hauptstriker, die Wirths welche mit dem Preise heraufgegangen waren, zu melden, verharrten die Consumenten !kchrer Renllenz und - Heuti wird° in ganz Hers'feld wieder das G.aS Bier zu 10 Pfg. Für Obstzüchter. c^n kurzer Zeit, Anfangs November, wird den Obftbäumen ein Feind erscheinen, dessen verheerenv wirkende Thätigkeit gegen die Entwickelung und daS Gedeihen deS Obstes und die Gewinnung auch nur eines mäßigen Obsterttags, in neuerer Zeit bekannt geworden ist. Daher es nicht überflüssig, die betreffenden Obstbaumbesitzer rechtzeitig auf diesen heimlichen Feind aufmerksam zu machen und die Zeit und Art des Fangens in Erinnerung zu bringen Dieser unbedingt schädlickste Obstbaumfeind (verg Professor Dr. Taschenbergs Entomologie für Gärtner k. S. 275) ist der FrostschmetterttNg, Frostspanner, Reifmotte, Geometra nach der Laube, wo Kunigunde ruhte, schlich zu ihr hin und stürzte zu ihren Füßen. Freudig bod sie ibn empor, er setzte sich an ihre Seite, sank an ihre Bcust unv schwamm in einem Meere von Seligkeit — vaS Alles war das Werk einer Minute." — lSckule tm Küssen.) Eme iuttige Anekdote wird von dem ebe.l beendigten Gastspiel der Gallmeyer aus Bcünn berichtet: Als die Proben zu ,Jbr Korporal abgehalten wurden und die Scene kam. wo der schauspieler Drucker, als Jtoan, der Gästin Frau Gallmeyer, einen Kuß im zweiten Akte zu aPP^ren hat, wagte er nur schüchtern und leise die Livvrn der Künstlerin zu berühren. ^Ah da« ist nix, rief ihm Frau Pepi zu, „Sie müssen bester kästen.- Er that e« mit Verzuüzen, aber ohne Effekt.^,Noch nicht gut/ rief die Gästin, .frischer, kecker feuriger. All zeme.ne Heuer, kett ergriff das Personal, als Herr Drucker mindestm« fünfmal den Kußprobiren mußte. Die Heiterkeit ging jedoch in homerische« Gelächter ü^er, als Fruu Grllmeper endlich lachend rief: ^Na, bören Sie, jetzt muß ich nach Brünn gastiren komme-, damit Sie da« Küssen lernen!" SefaiW R253) In unsere । t Wma „En w Groß-Linden Am 9. d ; Rudolph Kra ^JodannX muth von Air 1. V MS. M btt Firma „Ri für gemeinschas Liquer- und Ess von ihnen hat zn zeichnen., 33 Emil Gail Inhaber -er Gail" W Lohne Earl ( tragen« Procura Githtn, dtn 9. S ^skioßherzogliches C Böt! LeffentlicheZ 6252) lieber Lhrtintts Josep rin wurde her (c knnt. Bekannte LMger werden Bnfügen in Kenntniß W-trungen unter »cher Vorzugsrecht Kreiiag den 28 Vormittas ^'°in anzumelden ii-bkn bei Vermeide ,tel«nben Ausschlu T'eßen, am 7. ^herzogliches 1 g) ' Böl Jerßei 6257) Dik ( in U°b, Mn ’ bin ■ _ Rachmii 'Ctt »Id St ‘Wt »erber Wi"' kn i! Bi —___M L-.'L «n ii. n «intu 17. Stptember- in 3) 318 62 MS MV 9 28 28 30 31 116 172 178 418 438 i mhottu tti aufy geqtn bif >m 'bet OißMtn , er in bii/m um jo ttirffmtm Buttmann, chktHofzättm 31 einer Grüninger Erdkauter- Grüninger den Weg, Wiese am Pfad und Weg, Wiese am Nr. 47 48 25 25a 41 37 Weg, Acker daselbst, t Wiese im Altenfeld, auf das Bruch, Wiese daselbst, Acker am Atzelbusch, auf 6241) Unterzeichneter verkauft öffent- lich meistbietend Montag den 28. October, Nachmitlags 2 Uhr, sein neu erbautes Wohnhaus mit großen Kellerräumen, zu jedem Geschäft geeignet, (in der nächsten Nähe des Bahnhofs), mit Garten und Hofraum. Ehringshausen (Kreis Wetzlar), den 11. October 1878. Mar. Schneider. als: Flur 9 Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Versteigerungen. 6257) Die Gebäulichkeiten in der ehemals P i p p'schen auch Georgenschanze, bestehend in Wohnhaus und einem Stall- gebäude sollen Dienstag den 15. Ociober d. I., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle auf den Abbruch versteigert werden. Gießen, den 12. October 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 6264) Einige Wagen guter Mist abzu- bolen im Löwen. _______________ zu zeichnen. Gmil Gail zu Gießen, alleiniger Inhaber der Firma „Ludwrg Gail" daselbst, hat die seinem Sohne Carl Gail von da übertragene Procura zurückgezogen. Gießen, den 9. October 1878. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. B ö t t icher. f. Guatemala-Kaffee, gebrannt per Pfd. M 1.30 roh per Psd. X 1 zollfrei. 9 Psd. portofrei, gegen Nachnahme empfiehlt <6232 Heinrich Hein, Hamburg. ----3155) Zur »Anfertigung neuer Pumpen aller Art, B.ev Apparaten, Wasserleitungen, sowie U' Reparaturen derselben empfiehlt sich Friedrich Weber, Pumpenmacher, I Gartfeld. : Wtn. s>nV 1 A, KLsmEt, k I , das Paar^i per Stück Ml ih- unb Stnbflfi- ,elfleiiau hoch vmiente r hat, auf eigene ch habe mich burch fennenbet Berichte dem Nitzm bei i Obstzuchten,, iit er ttenben, iezt er teil illumirt m, vom Wm Großherzoglicheis ta&im in einem die Frostspanner Nur Sonntags bCi ^Kaplansgafse 218, feine C^arren aus der Fabrik I. Neumann, Berlin, Stück 3, 3V-, 4«w 41/2 Pfennig. ------------------------------ 6265) Hochstämmige Rosen mit starken Kronen, sowie starke Centtfolienrofen u. dergleichen Gewächse sind durch Verkauf des Gartens abzugeben. Gärtner Schaum. Hemden nach Maaß unter Garantie des guten Passens liefert in kurzer Frist (5491 H. Rübsamen. AeUgeöotenes. 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Octbr. 1878. Großherzogl. Landeszuchthaus-Directwn. 6103)__Scriba.__ Dienstag den 13. ©etober, Nachmittags 2 Uhr, lassen die Erben der Ludwig Hammels Wittwe, Mühlgasse Lt^v. 84 Weißzeug, Bittwerk, Möbel, uub mefftbtettnd gegen Baarzahlung versteigern. 6227) Den geehrten Einwohnern von Gießen und Umgegend hiermit zur gefl. Kenntniß, daß mein früher tn der «ch l o ki q a ss e bestandenes Geschäft in v,e Retchensand - Bahnhofsstraste verlegt worden ist und^am heutigen Tageeroffnetwt^ aUm fluten Schoppen und warmer Gpene fnpnnhlirbft ein mit aller Hochachtung Jacob Tyawsmawa* Acker auf der großen Weide am Heuchelheimer Km-rm-fft-rr Georg Ruckstuhl, -heb Tochter., Dm 5 Ociober. Dem Schreiner Johann Jokob Schmidi, -ine Tochter, Karoline ^«'-L^LZb-^'D^m Z.egl°; H-knr?ch'Schomb-r, ein Sohn, Hermann Friedrich, d w «BMKTÄÄÄ iq w‘*&« «">«■” d» Sohn”54 Allgemeiner Anzeiger, o Feinster Lofodinischer Bekanntmachung. Dorsch-Leberthraii 6174) Die Nealschulgelder pro I. Halbjahr cr. können in den von K. Sardemann in Emmerich 9 Gießen, den 9. October 1878. Der Rechner der Realschulkasie: Enders, Stadtrentmeister. _____ Dienstag den 15. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhaussaale 2 Loose Grdaustüllung versteigert werden. Gießen, den 11. October 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 6214) A. Bramm. Dienstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß des Georg Friedrich Plank dahier gehörigen Grundstücke, t Spiegelfabrik Carl Leib, Vergolder, 3 Giessen (hinter der Kirche), IK unterhält La^er aller Arten Spiegel, BUderrahmen,D Tische mit Marmorplatten. Gold- und Politurleisten. Alle Sorten Spiegelglas. Das Einrahmen von Bildern wird billigst ausgefiihrt. Neuvergoldungen werden auf das Solideste bald gefertigt. Anfang ckVr Uhr Entree 35 Pfg 6263) Bier im G-lase. xoxxx 6261) Betreffend Feine ( (i Merkchen „Die Brust- und Lungenkrank- ) 11 Heiken" praktische Heilvorschläge gegeben I ( sind, deren Werth aus den zahlreichen da» WiHMNoMlung >.» Hitodor llaiMi T/teodor Haubaeb 6250) Bet Musiklehrer Geller Famtltenlogis zu oermtethen. 5414) 4681) DerKauf 6258) Entree 20 Pfg. einladet H. Hoffmann Frau Eichenberg, Ludwigsplatz. 6226 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Unio.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. I ( 77 n n y> 77 7) n 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 77 40, 28, 25, 22, 18, 27, 5) 77 77 77 77 77 77 77 25, 18, 16, 14, 10, 18, 3, to CO cn 77 77 77 77 77 77 77 Bei anhaltend öcheibehörde Banke hi) zweimal, Mc »t 2 Uhr, mit rein Wenzefs Garten 6234) Ein Logis zu vermtether, und per t5. October zu beziehen. Wetzste'nSaosse Lit. A. Nr. 54. Geschäfisverlegimg. 6240) Dem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum die ergebenste Anzeige, daß sich meine Wohnung nebst Werkstätte von heute ob Löwengasse <£. 152, vis h vis von Bäcker Steinberger, befindet. Achtungsvoll H. Sckerff, Glaser. Eitilmsteht» Heute Abend 7‘/2 Uhr: Milltär-ConCOrt 6095) Aermtelhunzen. • SebinttCtiei'^ vorm. H. M, Jughardt, Marktstrasse, xxxxxxxxxxxxxxxxx !rptditionsbur^ Ö250) Bet Musiklehrer Geller tn der Retchensand-Bahnhofstraße ist ein kleines tiltOSSES iHlLITAlt-COIVCERT ausgesührt von dem Mustkcorps des 2. Grofih. Hess. Jnf.-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausse. Grünberger Gnllnsmarkt Mittwoch den 16. und Donnerstag den 17. Octbr. Der Ball 'M „Gasthof zum Hirsch" Aus Auffordern lc: den Hosraithen, , 1:: den öffentlichen S Zur Winterzeit a) Sobald Glc der Höfe, ( öffentlichen s hauden ist, \ genügend be Morgens ui der ersten h ’V» Uhl $ DJ «n den auf lonsttgen AI drn Seiten Troßherzogi c) Außerdem f Zunern ax ?ntn auf d) den Jfi und mit As ) einlrete s* °h« n fr1"»1» llw Plitz Wer bei r>ä i die 8) «Sj'fr fr* Das Reinigen l.Cctobet bis 31. r intl.) bis 9 Uh' ul im Sommer di uim dieser Tage ei 8«klage vorzunehw mm soweit dieselk toten und sonstige fchrbah». Bei wc >v! dem Kehren zur »i-t>en. Dm Koth auf i rntersagt. Damit bezeichnet man oft daß erste I Stadium der immer allgemeiner werdenden ) Lungenkrankheiten, gegen welche in dem 6245) Kleines Logis, gUich dezlehbar, zu vermietben in_________Neuen Bäuen 90. 6244) Ein kleines Famtltenlogts zu ver- miethen und gleich beziehbar. _______Gg. 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Nr. 57. 6228) Ein Logis zu vermtetden. ___.___ Kirchenplatz A. 13 6222) Ein möblirtes Ztmu.rr mit Gd; b net zu vermielhen. Altcevstraße E 104. 6220) Die Mansarden-Wohnung tn meinem von Herrn Julius Hoch erkauften Hause, Frankfurter Straße Nr. 1, ist zu oermtethen und am 1. Nobr. d I. be- ziehbar.___Philipp Ühl 6223) Etn Famtlrenlogts mit alldn Be- qucmlr ketten zu vermteth-n. ____________ Fritz Fürst Ww,. eu-uj .8wer kicme und etn größeres Logis zu oermi-tben bei ___________^l^alf Hoß, Schießgärten. 6224) Zw:t Zimmer, parterre, mit oder ohne Möbel, zu vermtethen. _____________Fritz Fürst Wittwe. Reparaturen an Schnell und Decimalwaagen, sowie die Anfertigung von neuen Schnellwaagen besorgt auf'S Prompteste und Billizzste. Start Schmidt, Schlaffer, 6251)________________Löwmoaffe._______ 6237) WeißbindergeseÜen u. Handlanger gesucht von ___________Chr. Petri V. 6239) Ein Hund, schwarz ur.d grau gefltckte Dogge, wird vermißt. ES wird um Rückgabe gebeten und vor Ankauf gewarnt. L. 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