1878. Dienstag den 12. März So. 60 Kießener Wyeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Bekanntmachung Der Ortsvorstand von Saasen hat den Antrag gestellt an uns einzusenden. Dr. Boekmann. 55S 16 pitupijtytn zuttniimien 6« |uyitn |u ivuit vmu „ . , ,J der Ersatz-Ordnung zu fertigenden Auszüge aus dem Sterberegister des letzt- verflossenen Kalenderjahres über die Todesfälle männlicher Personen, welche das 25. Lebensjahr noch ntcht vollendet haben, ungesäumt der zusammkngUe^ten^Gr^^st Darlegung der vorzunehmenden Arbeiten, liegt nebst der Liste der Stimmberechtigten, m welcher auch der Nächengehalt und das Steuerkapital des bei der Zusammenlegung in Betracht kommenden Grundbesitzes jedes Stimmberechtigten angegeben ist und einem dazu gehörigen Verzeichniß der von der Zusammenlegung gesetzlich ausgenommenen Grundstücke vom 8. April bis 6. Mai l. I- auf dem Bureau der Groß der genannten Frist bei Meldung späterer Nichtberücksichtigung bei der Bürger- meisteret Saasen i 0 stimmberechtigt, welche in diese Liste eingetragen sind, und nach Maßgabe des dort angegebenen Flächengehaltes und Steuerkapitals. Aenderungen in dieser Liste bei eingetrctenem Eigenthumswechsel können nur auf Grund bezüglicher Einträge im Grundbuch, welche in der angegebenen Ze noch zu erwirken wären, vorgenommen werden, da sich die Liste auf das Grundbuch stützt und da nur diejenigen, oder deren Erben, stimmberechtigt sind, neiche im^Grundbuch^eingetr ^bst^mmung über den Antrag findet Donnerstag den 16. Mai l. I., von 9—12 Uhr Vormittags, ouf dem Be r mSelbstpeVsVn? no^ du^r"ch^gehörig Bevollmächtigte Abstimmenden werden als für die Ausführun g d er Zusammenlegung stimmend angesehen. Es müssen daher nur diejenigen, erscheinen, welche gegen den Plan (gatt, oder theilweise) stimmen »ollns- Grundbesitzer, welche nicht in der Gemarkung Saasen wobnen, werden zur Bestellung von Bevollmächtigten unter dem Rechtsnachtheil ausgefordert, d ß weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht mehr ergehen wird. Gießen, den 6. März 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. _________________________ __ --gaste » icster. oo'l. ML« , Wit *l'on« “ rvchs J *«r» 67 6b niQia RolssäUMj u oufgebauten dritten obnung eon vier Vm- en. Gebr-Tcheet. Anzeigen. Jene grüne Liter- und "erden gekauft. Von !>. d. Vitts,_______________ Montag . dm 11 Mrs, \ Abends 8 Ubr, \ im Cafe Geilfus: ; ßerlmmlung 1 und VerloolM. <657 kräftigen Jungen g (1455 ö im 7. März 1878. 8 ur Wolf und Frau, Q Qhttenljeiim. ö G. F. § Abend. . Hunker. |U'UtVM jL Ich wollte eine mehr ermuthigende als ablehnende Antwort ertheilen; zur Zett kann Ich nur rathen, den Antrag SchneeganS abzulehnen". Hierauf wurde die Debatte geschloffen. Das Haus lehnte den Antrag o. Francken fteiw ab, ebenso den Hänel'schen; für letzteren stimmten Fortschrittspartei, Centrum und Socialdemokraten. Der Antrag des Centrums, im S 1 der Vorlage die Worte „auf Antrag des Reichskanzlers" zu stretchen, wurde in namentlicher Abstimmung mit 201 gegen 79 Stimmen verworfen, die SS 1 und 2 der Vorlage unverändert angenommen. Die Debatte über S 3 wurde um 5yt Uhr auf morgen vertagt. Berlin, 9. März. Der Reichstag setzte heute die zweite Lesung der Stelloer- tretungsvorlage fort. Der zu S 2 beantragte Zusatzantrag Bühlers wurde einstimmig, der Zusatzantrag Wtndthorst's (Meppen) mit großer Majorität abgelehnt. Weitere Anträge von Windthorst, Reichensperger und Hänel wurden zurückgezogen. S 3- wonach dem Reichskanzler Vorbehalten ist, jede Amtshandlung auch wädrend der Dauer der Stellvertretung selbst oorzunehmen, wird von Treitzschke und Schmidt befürwortet, von Reichensperger bekämpft- Der württembergische Minister von Mtttnacht tritt für diese Bestimmung der Vorlage ein, die weder überflüssig noch schädlich sei und der ganzen Tendenz der Vorlage entspreche. Dem Reichskanzler müsse die fragliche Befug- niß zustehcn, wenn er für nothwendig erachte, während der Stellvertretung einzugreifen. Die Verantwortlichkeit der Stellvertreter werde von diesem Paragraphen nicht berührt und bestehe in der vom Reichskanzler bet der ersten Lesung charaktertsirten Weise. Sie falle dagegen natürlich fort für solche Handlungen, welche der Reichskanzler selbst wät) renb der Stellvertretung vorgenommen habe. Wenn man aus den Stellvertretern nichts weiter mache als was sie seien, könne man gegen den Paragraphen Nichts etnzumenden haben. Man habe Einwendungen bezüglich der Selbständigkeit des Stellvertreters erhoben. In diesen Dingen komme es aber auf die Person, den Charakter und die Befähigung der Stellvertreter an, wie der Abg. v. Bennigsen dies kürzlich treffend aus' geführt habe. Es sei nicht anzunehmen, daß der Reichskanzler ohne Noth und rücksichtslos interventre. Dem Reichskanzler müsse zumeist daran liegen, vertrauenswürdige und befähigte Personen zu Stellvertretern zu bestellen, oder solle er verurtheilt sein, ruhig zuzusehen, wenn der Stellvertreter unrichtige Bahnen einschlage? Hierzu komme ferner die Rücksicht auf den Verkehr der Einzelregierungen mit de» Reichskanzler. Die Einzelregierungen könnten nicht wünschen, den Reichskanzler hierbei verschwinden oder in den Hintergrund treten zu sehen. Fürst Bismarck erklärt: die für den Reichskanzler geforderte Befugnitz sei unentbehrlich. Gewähre man dieselbe nicht, so werde man auf U«wegen zu dem gewünschten Ziele zu gelangen suchen. Ohne diese Berechtigung werde man schwerlich einen Reichskanzler finden- Ohne sie würde der Zustand eintreten, welcher dem Abg. Lasker als Ideal vorzuschweben scheine, der Zustand der Zerfahrenheit und Anarchie in den einzelnen Ressorts, wobei jeder thun und lassen könne, was er wolle. Die preußischen Mtnistertalzuftände kämen diesem Ideale ziemlich nahe und bestünde der von Lasker gewollte Zustand, so müßten Lippe und Mühler noch heute Minister sein, denn er (Redner) würde ihnen niemals haben bretnreben können. Werbe dem Reichskanzler^ bie gebachte Befugntß nicht ertheilt, so könnten währenb ber Stellvertretung leicht Zustänbe eintreten, die mit ber Politik des leitenden Ministers in dem schneidendsten Widerspruch ständen und den letzteren zum Rücktritt zwingen müßten. — Windthorst (Meppen) erklärt sich gegen den S 3- — Lasker verwahrt sich gegen die Aeußerungen des Reichskanzlers, soweit dieselben auf seine Person sich bezogen hätten- Das Land und das ganze Haus würden ihm bezeugen, daß er stets das Gegentheil dessen verfolgt, was ber Reichskanzler ihm unterstellt habe. Uebrtgens wahre er sich die volle Freiheit der Kritik und ber Rede. Fürst Bismarck ermiebert, er wolle Lasker beide nicht verkümmern. Zum Beweis, daß seine Beußerung begründet sei, berufe er sich auf die Aeußerungen Laskers bet ber ersten Lesung. Bamberger spricht noch für bte Vorlage. Hieraus wurden die SS 3 und 4 unverändert angenommen. In ber Sitzung am Montag finbet die brüte Lesung ber Stellvertretungsvorlage statt- Berlin, 9. März. Der „Reichs-Anz." meldet: Mit der gedämmten geschäftlichen Leitung der Betbeiligung deutscher Künstler an der Pariser Ausstellung ist mit Allerhöchster Genehmigung vom Reichskanzler der Director der königl. Academie der bildenden Künste, v. Werner, betraut worden. Dresden, 9. März. Einem Telegramm des „Dresd. Journals" aus Wien zufolge lautet das Expose des Grafen Andraffy an die Delegationen sehr friedlich und versöhnlich. Daffelbe rechtfertige die Politik Rußlands und erwarte mit Sicherheit Berücksichtigung der europischen Jntereffen aus dem Congreffe. Hesterreich. Wien, 9. März. Die Vorlage der Creditforderung von 60 Mill- st- an die Delegationen weist auf die Möglichkeit hin, daß außerordentliche Maßregeln zur Wahrung des Jntereffes der Monarchie getroffen werden muffen. Der Credit soll zur Deckung der in diesem Falle entstehenden außerordentlichen Auslagen dienen. Es soll dadurch nicht die Completirung der Ausrüstung der Armee bewirkt werden, sondern die gemeinsame Regierung die Mittel erhalten, um auf ihre Verantwortung rechtzeitig Maßregeln zu treffen, die geeignet sind, bei rascher Verwerthung der durch die Armee-Organisation gebotenen Vortheile die Monarchie vor jeder Gefahr und Ueberraschung zu sichern. — Die Delegationsvorlage wegen Bewilligung zur Bestreitung der gemeinsamen Auslagen des zweiten Quartals 1878 besagt: Nachdem sich die Indemnität auf den Zeitraum eines halben Jahres erstreckt, sieht sich das Ministerium in die Nothwendigkeit versetzt, auch um die Bewilligung von 3 Mill. fl. auf Rechnung des außerordentlichen Heeres-Erforderniffes für 1878, daun von 726,700 fl. auf Rechnung des außerordentlichen Marine-Erfordernisses zu ersuchen, weil sich in diesen Erfordernissen Bedürfnisse befinden, deren Sicherstellung unter allen Verhältnissen ohne Beeinträchtigung der Schlagfertigkeit der Armee nicht aufgeschoben werden kann. Wien, 9. März. In beiden Deligationen widmeten die Präsidenten dem verstorbenen Erzherzoge Franz Carl einen warmen Nachruf. Die Delegirten bezeugten ihr Beileid durch Erheben von den Sitzen. Graf Andraffy unterbreitete 4 Vorlagen. Erstens betreffs der Indemnität über die gemeinsamen Auslagen im II. Quartal 1878; zweitens wegen Bewilligung eines Nachtrags -Credites für das Ministerium des Aeußeren und des Kriegsministeriums; drittens wegen Bewilligung eines außerordentlichen Credits von 60 Millionen; viertens wegen Subventionirung der Flüchtlinge ans Bosnien und der Herzegowina. Die österreichische Delegation wies alle Vorlagen an die Budget - Commission. Die ungarische Delegation wies die ersten Vorlagen den vereinigten Subcommissionen, die letzte der Subcommission für äußere Angelegenheiten zu. In Betreff des 60-Milltonen-Credits ersuchte Zsedenyi den Grafen Andraffy um eine Erklärung über den Zweck des Credits in öffentlicher Sitzung. Andraffy ersuchte, die vorliegende Frage, da es sich nicht nur um eigene, sondern auch um europäische Interessen handle und wir gegenwärtig am Vorabend des Congresses stehen, in der Subcommission zu verhandeln, was zum Beschlüsse erhoben wird. Banhedy interpellirt über die Friedensbedingungen. Andraffy erklärt, er werde auch hierüber in der Sub- commission ausführlich sprechen, bemerkt aber schon jetzt, daß er officiell keine Kenntniß von den Friedensbedingungen habe. Nachmittag findet eine Sitzung des Subcomitäs statt. — Nach Darlegung des Exposes seitens des Grasen Andraffy beschloß der Budgetausschuß der österr. Delegation, in der nächsten Sitzung am Montag Vormittag den Minister des Aeußeru behufs Information und Aufklärung zu interpelliren. Abg. Schaun verzichtete auf die weitere Erörterung der Frage, ob die Stenographen zugezogen werden sollen, nachdem Graf Andraffy bemerkt hatte, daß er in solchem Falle in seinen Auseinandersetzungen größere Zurückhaltung beobachten müßte. Der Antrag, daß zu der nächsten Ausichußsitzung auch andere Delegationsmitglieder beigezogen werden sollten, wurde abgelehnt. — Die „Presse" meldet: Es sind bisher keinerlei authentische Mitlhei- langen über die Friedensstipulationen hierher gelangt. Das Petersburger Cabmet hat hier angezeigt, daß es sofort von dem Fnedensmstrument volle Kenntniß geben werde, sobald daffelbe von Jgnatieff dem Kaiser übergeben sein werde. — In den Delegationen wird außer dem Credit von 60 Millionen auch die Forderung eines neuerlichen Nachtrags-Credites von 7 Mill. fl. für die bosnischen Flüchtlinge eingebracht werden. Triest, 9. März. Auf dem Lloyddampfer „Sphinx", von Kavala kommend, mit 2500 Tscherkessen an Bord, brach ein Braud aus und ist der Dampfer hierauf am Cap Elisa gestrandet. 500 Personen kamen um, die anderen wurden gerettet. Irankreich. Versailles, 8. März. In der Deputirtenkammer machte Baudry d'Asson (Legitimist) den Minister Dufaure auf einen Artikel des Journals „R6veil" aufmerksam, welcher die Katholiken der Verschwörung und der Begünstigung eines Krieges mit dem Auslande beschuldigt. Dufaure erkannte die Maßlosigkeit des Artikels an; indeß glaube er nicht gegen denselben einschreiten zu muffen; die Verletzten sollten selbst die Initiative zur gerichtlichen Verfolgung ergreifen. ßngkaud. London, 8. März. Im Oberhause antwortete Lord Derby auf Anfrage Delawars, er könne noch nicht sagen, wann er die Friedensbedingungen vorlegen könne. Auf die Frage Granville's antwortete derselbe, die Conferenz oder der Congreß finde in Berlin statt. Die Regierung verhandle jetzt mit den anderen Mächten, hauptsächlich Oesterreich, über die Grundlagen für die Conferenz. England habe bereits in der bekannten Depesche erklärt, es könne keine Veränderungen in den durch europäische Verträge getroffenen Arrangements anerkennen, bis sie die Zustimmung der übrigen Mächte erhalten hätten. Die Regierung habe die Ansicht ausgedrückt, daß nicht einfach ein Theil, sondern der ganze Vertrag zwischen Rußland und der Türkei dem Congreffe unterbreitet werden sollte. Auf Anfrage Dunravens erklärte Derby: Persien habe versichert, daß es kein Abkommen mit Rußland in Betreff der Abtretung eines Distrikts an der Küste des Caspischen Meeres getroffen habe. — Die Bill betr. die gerichtliche Competenz auf der breimeiligen Zone wird unverändert und ohne Debatte erledigt. London, 9. März, früh. Im Fortgänge der Unterhaussitzung erklärte Northcote, die Regierung werde das Budget in der ersten Woche des April vorlegen. London, 9. März. Heute Mittag trat in der Amtswohnung Lord Beaconsfield's das Cabinet zu einem Special-Conseil zusammen. Malta, 8. März. Vier englische Panzerschiffe verbleiben hier zur Empfangnahme weiterer Befehle. Das Transportschiff „Euphrates" geht mit 1068 Mann nach England, „Serapis" nach Ostindien. Vier weitere große Schiffe sind nach den Dardanellen abgesegelt und ein Schiff nach Kreta. Italien. Rom, 8. März. Die Majorität der Deputirtenkammer vermochte sich über die Wahl ihres Präsidenten noch nicht zu einigen. — Die „Agenzia Stefan!" meldet: Der französische Botschafter bet der Curie, Baude, bat in Folge der Ernennung Francht's zum Staatssecretär um seine Abberufung. In einem Rundschreiben forderte Franchi die päpstlichen Nuntien zu eingehenden Mittheilungen auf über die Beziehungen zu den Regierungen, bei welchen sie beglaubigt sind, und wünschte gleichzeitig darüber Auskunft zu erhalten, wie die Regierungen einen Wechsel der Politik des Vatikans in festem, aber doch jedenfalls weniger aggressivem Sinne ansehen würden. — Bezüglich der Meldungen über die Beglückwünschung des Papstes durch den König und die Antwort des Papstes darauf theilt die „Agenzia Stefani" mit: der König beauftragte einen hohen italienischen Prälaten, den Papst in seinem Nimm zu beglückwünschen, worauf der Papst dem König durch dieselbe Mittelsperson dankte. Rom, 9. März. Wie die „Agenzia Stefani" erfährt, soll in Folge ber gestrigen Abstimmung ber Kammer bei ber Präsidentenwahl das Ministerin n heute den König um seine Entlaffung gebeten, ber König sich die Entscheidung Vorbehalten haben. Rom, 9. März. Der „Agenzia Stefani" zufolge hat der Papst in einem Schreiben an den Kaiser von Rußland die Hoffnung auf Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen dem Vatikan und Rußland bezüglich der Kirche Polens ausgesprochen. Einen ähnlichen Schritt beabsichtigt, derselben Agentur zufolge, ber Papst bei bem beutschen Kaiser zu thun unb sogar einen Specialgesandten nach Berlin zu senden, doch machten bie Intransigenten noch Schwierigkeiten. Die Schweizerqarben würden wahrscheinlich ganz entlassen werden, weil sie in den letzten Tagen sich mehr Aufsässigkeiten hätten zu Schulden kommen lassen, indem sie die bei ber Thronbesteigung eines neuen Papstes üblichen Geschenke tumultuarisch verlangten. AußlavÜ. Petersburg, 8. März. Unmittelbar nach Eintreffen ber Nachricht von ber Unterzeichnung bes Friebens gab Kaiser Alexanber von biesem Ereig- niß seinem Oheim, bem Kaiser Wilhelm, telegraphisch Nachricht. Dies war die erste Mittheilung, bie von hier aus über ben Frieden fortging. Als einer der Delegirten Rußlands, welche ben Fürsten Gortschakoff zur Conferenz begleiten bürften, wirb mehrfach ber Fürst Alexis Labanow, früherer ®efanbter in Konstantinopel, jetzt Gehülfe bes Ministers des Innern, genannt. — Die Agence Russe" erklärt die Nachricht, ber bulgarische Tribut solle als Unter« pfanb für bie russische Krlegsentschäbigung bienen, für unrichtig. Es sei Überhaupt keinerlei Unterpsanb für bte Kriegsentschäbigung auSbebungen. Petersburg, 9. März. Nach ben letzten Nachrichten aus Konstantinopel soll General Jgnatieff erst morgen von bort mit Reuf Pascha zum Austausch ber Ratificationen nach Petersburg abreisen. Mit ber Wahl Reuf Pascha's zum außerorbentlichen Abgesanbten, welche auf ben speciellen Wunsch '"HA liu ."'“mIS» Bl* ES***-• Konstantins *TbuFsÄ?* kW« ’ fjttitt S ich-!-d-r mW * UBt> WM»* - •Ot KritOtfangenerl v Ater 6er Tuck' 11 ^onstantmopei Saflt Versailles, 9- tiiff d-i Äntauf« ta tarunttr $oM W ■irflW* leid)«" Hirt ®* Senat setzte auf Donners ffl “7 * MließlichSnglandsM Athen, 10. Mr den türkischen Behörden v bri Zlefultat des Congrel den die Feindseligkeiten n - Lord Derby li secretär Wyndham ossicie! es auf dem Songreffe zu Petersburg, 1 sich, daß Frankreich, Jt in Berlin zngchimmt ha Malta, 10. M sind abgrgangen. — Zr tichen Falls zum Einfch Der ru Der „Mn. Zlg." i Ätrtraflg tdtprapbirt: Denn H^pttlchalt t 1) Momenegro wird 2) lieber seine Bezirk halten. Streitigkeiten solle 3) Serbien wird un i-wornlk. 4) Die Mohamrdan kubische Lommission soll i tbumS, in drei Zabren i W) tnWbcn. V Wumfoltn tolrb u wen besonderen Vertraa i ™5*™ UnterfjMat mt anderen Machte ■rnJ'?1' ®r KL-Z “«' 6le ®""i ZLMS S>7sS- Lr-K'-r halten wird $ 0' öderer Ark,j L r-d' S'r-S'-S'i --"HrOtennK, wird haben. tm 11. 12. lnterhaussitzunz erklärte irsien Woche des April tton land vor der Ausführung zu Rathe ziehen wird- 16) Armenien erhält Reformen nach den örtlichen Bedürfnissen und Sicherheit des Sultans erfolgte, erklärte man sich russischerseits einverstanden. Morgen, am Geburtstage des russischen Thronfolgers, findet Empfang des diplomatischen Corps statt. 'tt Amtswohnung Lord famm t verölten hier zur Mhrates" geht mit , Vier weitere tzrohe chisi noch Kreta. 10) Die Pforte hat das Recht, eine Militärstraße für den Transport von Truppen und Kriegsmaterial nach den jenseits der Bulgarei gelegenen Provinzen zu bauen. Die Regelung der Post- und Telegraphenverbindung wird einer besonderen Commission Vorbehalten. H) In Betreff der Rechte der außerhalb der Bulaarei ansässigen Mohamedaner auf in der Bulgarei btfindlichcS Etgenthum gelt.« dieselben Bestimmungen wie bet Serbien. 12) Die Donaufestungen werden geschleift; es ist verboten, Befestigungen att der Donau anzuleaen und dieselbe mit Kriegsschiffen zu befahren. Gestattet sind nur Zoll- und Polizeischiffe. Die Vorrechte der internationalen Donau-Commission bleiben in Kraft. 13) Die Pforte stellt die Sultna-Mündung wieder her und leistet für die Privatverluste Entschädigung. 14) In Bosnien und der Herzegowina werden unverzüglich Reformen eingeführt, »te dieselben in der ersten Sitzung der Conferenz von Konstantinopel festgesetzt wurden, mit Zustimmung Oesterreichs und Rußlands. Steuerrückstände werden nachgelassen; zukünftige Steuern bis zum 1. März 1880 für die Entschädigung der Flüchtoeränderungen. 15. Fristgesuche auf Communalrückstände. 16. Den Bauplan der höheren Mädchenschule. Türkei. Konstantinopel, 8. März. Die Pforte hat in einer Note an die Mächte letztere ersucht, sie möchten eine Pression auf Griechenland ausüben, damit dieser Staat den Aufstand in Theffalien, Epirus und Kreta nicht begünstige und nähre. Wenn dieser Schritt wirkungslos bleibt, soll ein starkes türkisches Corps nach Theffalien und Epirus gesendet und von dem Panzergeschwader unter Hobart Pascha unterstützt werden. Nach Kreta sind bereits Truppen gesendet, und ist Mehemed Ali Pascha zum Generalstabs-Chef des dortigen Truppencorps, Nouri Pascha zum Commandanten von Creta ernannt worben. — Einige türkische Beamte sind behufs Rückbeförderung der türkischen Kriegsgefangenen nach Odeffa gesendet. Prinz Haffan von Egypten ist hierher zurückgekehrt. Konstantinopel, 8. März. Dem Vernehmen nach ist Savfet Pascha als Vertreter der Türkei auf dem Congreffe destgnirt. Konstantinopel, 8. März. L-uleiman Pascha trifft heute zu seiner Aburtdeilung hier ein. — Der bisher exilirte Mahmud Nedim Pascha hat die Eclaubnißerhalt en. nach Konstantinopel zurückzukebren. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz Bureau. Versailles, 9. März. I« der Kammer wurde der Entwurf in Betreff des Ankaufs der kleinen Eisenbahnnetze verhandelt. Mehrere Redner, darunter Rouher, billigen die Vollendung des Bahnnetzes, fürchten aber die wirthschastlichen Consequenzen des Ankaufs und halten die Frage für nicht ausreichend studtrt. Minister Freycinet wird am Montag antworten. — Der Senat setzte auf Donnerstag die Berathung des Gesetzentwurfs über den Belagerungszustand fest. — Privatnachrichten aus Wien zufolge haben alle Mächte, einschließlich Englands, den Zusammentritt einesCongreffes im Principe angenommen. Athen, 10. März. Die Insurgenten von Kreta haben den ihnen von den türkischen Behörden vorgeschlagenen Waffenstillstand angenommen; sie wollen das Resultat des Congreffes abwarten und dann je nach dem Ausgange deffel- ben die Feindseligkeiten wieder beginnen oder dauernd etnstellen. — Lord Derby ließ der griechischen Regierung durch den Legations- secretär Wyndham officiell mittheilen, daß England das Ersuchen Griechenlands, es auf dem Congreffe zu vertreten, annnehme. .. Petersburg, 10 März. Der „Agence Ruffe" zufolge bestätigt es sich, daß Frankreich, Italien und England dem Zusammentritt des Congreffes L o T1TI -Notiz. Gießen, 11. März. Wir lassen nachstebend die Tage sordnung für die Stadt- oerordneten-Sitzung am Donnerstag den 14« März 1878, Nachmittags 4 llhr. linge verwendet. 15) In Kreta findet die oraanisatorische Ordnung von 1868 genaueste Anwendung. Eine ähnliche Ordnung wird für Epirus, Thessalien und die anderen Theile der europäischen Türket geschaffen. Eine besondere Commission wird die Einzelheiten dieser Organisa- ausardeilen. Dieselben werden der Prüfung der Pforte unterworfen, welch: Ruß- in Berlin zugestimmt , Malta, 10. März. Die Transportschiffe „Serapis" und „Euphrates" sind abgegangen. — Zwei hiesige Regimenter wurden angewiesen, sich erforderlich en Falls zum Einschiffen bereit zu halten. Der russisch-türkische Friedensvertrag. Der „Köln. Ztg." werden aus Pera unterm 7. dss. die 29 Paragraphen des Vertrags teleprophtrt: Deren Hauptinhalt ist folgender: 1) Montenegro wird unabhängig u»d erhält Antivari. 2) lieber seine Beziehungen zur Pforte bleibt eine weitere Uebereinkunft Vorbehalten. Streitigkeiten sollen durch Oesterreich und Rußland geordnet werden. 3) Serbien wird unabhängig, erhält Risch, den Thalweg der Drina und Klein- zwornik. Mohamedaner können ihr bewegliches Etgenthum behalten. Eine türkischserbische Commission soll in zwei Jahren über die Fragen des unbeweglichen Eigenibums, in drei Jahren über die Veräußerung von Staats- und Kircheneigenthum Vakuf^entfi^e^em unabhängig; die Frage der Kriegsentschädigung soll durch «inen besonderen Vertrag zwischen Rumänien und der Türkei geregelt werden. Die rumänischen Untertanen werden in der Türket dieselben Rechte haben wie die der anderen^Mächt^^ültige Bulgarei wird durch eine türkisch-russische Com- Misston gezogen werden noch vor der Räumung Rumeliens. (Eine Karte ist beigefügt.) Die Gränze geht von Wranja über den Karadagh, die Karadrina, das Grammosge- btrge, Kastoria, vom Zusammenfluß der Moglenitza und des Wardar (westlich von Salonichij bis an die Mitte de8 Beschikgul, tritt mit dem Karasu (Struma) an die Meeresküste, umfaßt den Busen von Kawala, Burugul und die Tschaltepekette bis zum Rhodopegebirge, Karakolos, geht über den Fluß Arda bis Tschirmen, schließt Adria nopel aus, geht über Luleh BurgaS an daS Schwarze Meer bis Hekim Tabiasst, von da bis Mangalia, die Grenze des Sandjaks Tultscha entlang biß unterhalb Rassowa an bcr7?$eavUgürf-t ^ll frei durch die Bevölkerung gewählt werden, von der Pforte bestätigt werden und der Zustimmung der Mächte bedürfen. Kein Mitglied einer der Tvnastieen der Großmächte kann gewählt werden. Die National-Versammlung wird nach Tirnowa oder Pbippopel berufen wegen der künftigen Organisation des Landes, welche analog der Gestaltung der Donaufürstenthümer im Jahre 1830 bereits vor der Wahl des Fürsten unter der Ueberwachung eines russischen Commissars und im Bei sein eines iürkisch-n eingerichtet werden soll. Die Einführung der neuen Regierung wird für zwei Jahre einem russischen Commissar anvertraut. Rach einem Jahre können auch Bevollmächtigte anderer Mächte Theil nehmen, wenn dies für nothwendig gehalten Epische Armee verläßt die Bulgarei, alle Festungen werden geschleift aus Kosten der Gemeinden. Bis zur Bildung einer einheimischen Miliz bleibt die Bulgare für zwei Jabre von den Ruffen, und zwar von sechs Divisionen Infanterie und zwei Divisionen Cavallcrie, im Ganzen von höchstens 50,000 Mann besetzt, welche auf Kosten der Bulgarei unterhalten werden. , . 9) Die Höhe des Tributs der Bulgarei wird durch ein Uebereinkommen der Türkei, Rußlands und der anderen Mächte festgesetzt. Die Bulgarei tritt in die Verpflichtungen der Türkei der Eisenbahn-Gesellschaft Rustschuk-Varna gegenüber ein, nachdem eine Einigung zwischen der Pforte, der Bulgarei und der Gesellschaft erzielt ist. Eine Ordnung, die andern Linien betreffend, bleibt vorbehalten. Handel erlitten, 100 auf den Au'stand im Kaukasus, 10 für die Entschädigung der russischen Untertanen und Einrichtungen in der Türkei. 20) In Erwägung der bedrängten finanziellen Lage des türkischen Reiches und im Einverständniß mit dem Wunsche des Sultans ist der Kaiser von Rußland zufrieden, daß auch mit dem Sandschak von Tultscha (welches gegen Beffarabien ausgetauscht werden kann), Ardahan, Kars, Batum, Bajasid bis an den Soghanly-Dagh Zahlung geleistet werden kann. 21) Die Pforte verpflichtet sich, die schwebenden russischen Reclamationen in freundschaftlicher Weise zu erledigen. 22) Die Vorrechte der Mönche vom Athosgebirge verbleiben denselben. 23) Die Verträge und Conventionen treten wieder in Kraft. 24) (In Betreff der Meerengen bleibt es bei dem Bekannten.) 25) Der Rückmarsch der russischen Truppen aus dem türkischen Gebiet vollzieht sich in drei Monaten. Ein Theil schifft sich in den Häfen des Schwarzen Meeres, des Marmara-Meeres und in Trapezunt ein. 26) Die Rusten verwalten das türkische Gebiet bis zum Rückzüge der Truppen. 27) Die Pforte verspricht nicht gegen die ottomanischen Unterthanen einzuschreiten, welche Beziehungen mit den russischen Truppen gehabt haben. 28) Nach der Ratification erfolgt die Auslieferung der Gefangenen. 29) Die Ratification soll spätestens in 14 Tagen erfolgen, womöglich in Petersburg. Der formelle Friedensschluß bleibt vorbehalten, doch sind auf jeden Fall diese Präliminarien für Rußland und die Türkei bindend. Musikalisches. Im letzten Concert dieses Wintersemesters werden die Geschwister Epstein aus Wien die Solovorträge übernehmen. Die allgemeine deutsche Mustkzeitung hat über diese beiden Damen schon verschiedene gute Recensionen gebracht und in Nr. 6 dieses Jahres schreibt sie über deren Auftreten am 24. Januar in Antwerpen: „Der Cercle artistique hatte die liebenswürdigen Wiener Künstlerinnen Frl. Rudolfine (Cellistin) und Eugenie Epstein (Violinistin) für eine Soiröe engagtrt. Die beiden Damen erregten auf's Lebhafteste das Interesse des gewählten Publikums. Frl. Rudolfine entlockte ihrem für männliche Hände geschaffenen Instrumente einen prächtigen, runden, vollen Ton. Für große technische Schwierigkeiten, sogenannte Kunstsprünge, zum Glücke also gerade nach der dem Cellocharakter am wenigsten entsprechenden Seite, ist ihr Spiel weniger geeignet. Frl. Eugenie glänzte durch energisches, sicheres Spiel; ihr Ton ist groß, markig, ohne den leisesten Anflug von Rauheit, silberrein in den schwierigsten Lagen und was so selten bei Violinistinnen zu bemerken, im höchsten Grade gleichmäßig, sodaß man oft kaum den Uebergang auf eine andere Seite bemerkt. Sie spielte unter anderem den ersten Satz aus Vieuxtemps E-dur Concert, das bekanntlich an den Virtuosen die schwierigsten Anforderungen stellt, mit solch' künstlerischer Eleganz und Kühnheit, daß das sonst so kalte Cercle-Publikum förmlich hin- gerisien war. Was die beiden Künstlerinnen gemeinsam ganz besonders auSzeichnet, ist die deutsche Gründlichkeit und Pünktlichkeit, der echt künstlerische Ernst, verbunden mit musikalischer Intelligenz, die ihr Spiel durchzieht; sie machen somit ihren Meistern Hellmesberger, Rotten« stein und Popper alle Ehre. Auch die Tagespresse ist darüber einig, .daß die, beiden Damen vollständigen Erfolg gehabt und wünschen wir denselben in Brüssel, Brügge, Löwen und Ber« viers, wohin sie eingeladen sind, dieselbe freundliche Aufnahme". In den Frankfurter und Wiesbadener Blättern lasen wir nach dem Concertiren der beiden Schwestern Anfang Januar in einem Concert in Wiesbaden ähnliche gute Recensionen. — Jedenfalls haben die beiden Künstlerinnen eine große Zukunft vor sich und wir freuen uns, daß es gelungen ist, sie für eines unserer Concerte zu gewinnen. — Wir zweifeln nicht, daß unser «musikalisches Publikum sie freundlich begrüßen toirb. 2 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. geboten gegen Kurden und Tscherkessen. 17) Es soll eine vollständige und allgemeine Amnestie bewilligt werden. 18) Die Pforte wird die Ansicht der Commissare der vermittelnden Mächte über den Besitz der Stadt Khotour in ernste Erwägung ziehen und führt die Arbeit für die Abgränzung der türklsch-persifchen Gränze aus. 19) Die zu leistende Entschädigung wird auf 1410 Millionen Rubel festgesetzt, davon entfallen 900 Millionen auf die Kriegskosten, 400 auf den Schaden, den der Cocös-Matten in allen Qualitäten empfehle neben meinem Holzwaaren-Lager zu sehr billigen Preisen. 847) LouiS Lony, Marktstraße D. 205. Danksagung. 1479) Allen Denjenigen, welche unseren unvergeßlichen Bruder und Schwager stud. theol. Wagenbach L zur letzten Ruhestätte geleitet haben, unseren innigsten Dank. Altenbuseck, den 9. März 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. "Nte MtS ■ ‘ be6 3ournaU unb dir 58,; Wüte erfanttie bi, 1 Milben einschreiten «schlichen Ver- alten Realschulgebäude folgen: „ . 1. Die Erweiterung der Realschule zu einer Realschule erster Ordnung. Die Schießübungen deS hiesigen Regiments betreffend- Die Aufstellung von Pulverkasten des hiesigen Regiments betreffend. Concurs der Gebrüder Köhler. Die Straßenbeleuchtung bt-tnffenb. Den Viehmarktplotz betreffend. Die Reichensand-Bahnhofsstraße betreffend. Herstellungsarbeiten an dem städtischen Hause in der Weidgasse- Die Erweiterung der Caplansgasse. 10. Die Mulde am Wiksecker Weg zunächst der Gastwirthschaft zum Pfau. Die Abzugsgossen auf dem westlichen Trottoir der Grünberger Straße. Kostendecreturen- 13. Gesuch des Kaufmanns Käß um Bauerlaubniß. 14. Gesuch des Spenglermeisters Rühl um Erlaubnitz zur Vornahme vonBau- entammet vermochte sich im. - Du AM C«ii, tat W i ftine »tarufing. 3« tonen zn einge^enben •ungen, bet welchen sie ifanft ju eilten, >«>- _ B-ftzUch der M- ben Nniz ab ta■ Jj der M w in seinem 9W1 , b,ef» W* ■Mit soll in Holze der fS bie Mich»'1 •8 Mich der * X&e" * be V en Lpeual- nb L, Schwie- :an^ente!ftafitn werden, »an, en* „ MÄ-. *** rb Derby auf Anfrage ^ensbedingungm vor- steiöe, die Conserenz g verhandle jetzt mit ■ Grundlagen für die Iche erklärt, es könne getroffenen Arrange- lächle erhalten hätten. >rch elnThell, sondern Congresse unterbreitet i: Persien habe ver- der Abtretung eines i habe. — Die Bill iOnt wird unverändert Alterung o. "gen At66 9 bemerkt 'chsikn Zurück, en. tvurde ^ftnng ’blt °°" 60 °" ’M JJ* »Ä-ft "tamtnbl, a„, « b,r Nrld|t Sintteff'" " W raubet Dies ®at 5 14«* 818 ei"« !e- Ä«i w«; .(tu, «,nSal«C leib“* sei * “aStabrf"' fouK1' 1493) Polftermöbel, als: Sopha in allenFa^onS, Sessel, Stühle,Bettstellen mit Sprungfedermatratzen u- s. w. stets vorräthig bei jp, Holtmann. 1489) Holländ. Kümmel- und Limburgerkäse feinster Qualität pro Ctr. 38 X incl. Kiste versendet per Nachnahme Käserei Wengelsdorf bei Reichenau O-/L. Irische Sämereien sind ongefommen bet (1496 F. Welcker, Neustadt v. 154. Frische Hechte „ Karpfen treffen heute ein. (1501 Emil Fischbach. 1339) 150,000 sehr gute Feldbrandsteine abzugeben. Nähere- bei Andreas« Rinn, Neustadt. • 2) H. Vienxtemps. W. A. Mozart. n (1487 Heyl- L. van Beethoven. n der J. Rick ersehen Eintrittskarten für Nicbtmitglieder sind in 60 400 H n Die Heß- Versteigerung Heute Abend: n 24650 Wellen Fried r. Möhl- 1478) Bieber. M H fl r> 359 325 70 80 90 2 11 10 12 180 150 562 263 3) 4) 5) Chr. v. Gluck. A. Goltermann- Chopin-Servais. Popper. Ernst. 12 Mtr. Länge, mit 15,50 Festm., Nadetstämme und Stangen von 13—29 Centim. Durchmesser, bis 15 Mir. Länge, mit 87,26 Festm. Rmtr. Buchen-Schettbolz, von d Bekanntmachung. 1488) Im Laufe dieses Frühjahrs können aus den Pflanzgärten in der Försterei Winnerod circa 20000 Stück 3—4jährige Ftchtenpflanzen käuflich abgegeben werden. Näheres hierüber ist bei Unterzeichnetem zu erfahren. Winnerod, am 9. März 1878. Sänger, Förster. I. Helfenbein, Marburgerstroße, hält sich bestens empfohlen zur Anfertignn- von Gartenspalieren. Hütlln, Hallen und allen derartigen Arbeiten mit und ohne M a t er i a L(1489 1500) Eine ficui biio-c Wohuunu v.m 5—6 Räumen, womöclich ein Zimm r Parterre, in der Nähe des Bahnhofs p r 1. Mai zu miethen gesucht. Gefällige Offerten an die Expedition d. BlttS- Zusammenkunft ist jedesmal bei dem an ver Vicinalstraße nach Klimbach gelegenen Walddistrict „Kinnwald". Mendorf a. d. Lda-, am 8. März 1878. Gr Bürgermeisterei Allendors a. d. Lda. Holzversteigerung in der königl. Lbersörsterei firofborf. Montag, den 18. Marz er., Vormittac-s um 9 Uhr, werden zu Krofdorf beim Wirth Kahler, aus dem Königlichen Forste nachstehend bezeichnete Holz-Sortimente öffentlich meistbietend versteigert: Dtstrict 87, Schlag L, Hasengarten, co. 3Kilom. vom Bahnhof Fronbausen und ca. 4 Kilom vom Bahnhof Lollar entfernt: 82 Stück Eichenstümme II. und III. Classe, sehr geeignet zu Eisenbahnschwellen. Eichen 6 Rm- Nutzbolz, 462 Rm. Scheit u. Knüppel, 1030 Rm. Reiser. Dtstrict 12, Fohn- dachskopf Buchen: 4 Stamme III. Classe, 9 Rm. Nutztolz, 244 Rm. Scheit und Knüppel, 386 Rm- Stöcke und Reiser. Krofdorf, den 7. März 1878. Der Königliche Oberförster: (1483 Müller. ___ Epstein: a) Nocturno........ b) Mazurka........ 6) Rondo-Paragena für Violine ..... (Vorgetragen von Erl. Eugenie Epstein.) 7) Symphonie in C-dur No. 1 . . . . . a) Adagio molto et Allegro con brio, b) Andante candabile, con moto, c) Menuett, d) Finale. J agd verpach tung. Mittwoch den 13. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus, die der Gemeinde Leihgestern zustehende Wald- Jagd wegen nicht erfolgter Genehmigung wiederholt aus sechs Jahre verpachtet werden. Leihgestern, am 8. März 1878. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Marmorplatte, beschädigt, jedoch mit glatter Fläche, wird zu kaufen gesucht. Näheres 1494) Schlotzgaffe Nr. 251. Todesmutige. (Statt besonderer Mttihetlung). ES hat dem Allmächtigen gefallen, meine geliebte Frau Helene, geb. Weber, noch langjährigen Leiden heute Mittag zu sich zu rufen. ("82 Hildesheim, den 8. März 1878. Bildhauer Fr. Hüethardt. Holzversteigerung. Donnerstag den 14. und Freitag den 15. März I. I., des Vormittags von 9 Uhr an, sollen in der Zimmer'jchen Försterei Winnerod, in den Districten Waldburgsberg, Langenbuchen, Neuhof, Zipfen, Bauernhaide und Brug nachstehende Holzsorttmente versteigert werden, als: Eichenstämme und Stangen von 13—19 Centim. Durchmesser, bis Wegen rechtzeitiger Benutzung der Eisenbahnzüge Seitens Concert- besucher aus der Umgegend ist der Anfang des Concertes präcis 5 Uhr festgesetzt, worauf hierdurch speciell aufmerksam gemacht wird. Dauer desselben nicht ganz 2 Stunden. (1492 Achmer Jtonccrtoerem. Fünftes und letztes Concert in diesem Wintersemester Sonntag den 1?. März 1878, Abends 5 Uhr, im Clubsaale, unter Leitung des Grossherzoglichen Uni versitäts - Musikdirectors Herrn Adolph Felchner und unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Rudolfine und Eugenie Epstein aus Wien und des durch auswärtige Künstler bedeutend verstärkten Orchesters- „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz. V.r . wörtliche Web^tbn: A. Schevda. — Druck und Verlas der Brübl'scber. 'lnm Druckerei (Fr. Cbr. Vietsch) in 'Süßen. Ouvertüre zur Oper: „Iphigenie in. Aulis“ . Concert für Violoncello (A-moll)..... (Vorgetragen von Frl. Rudolfine Epstein.) Concert für Violine (1. Satz, E-dur) . . . (Vorgetragen von Frl. Eugenie Epstein.) Ouvertüre zur Oper: „Figaro's Hochzeit“ Solovorträge für Violoncello von Frl. Rudolfine „ Nadel-Reiser. ___Zusammenkunft findet jedesmal in dem Zim mer'schen Hof dahier statt. Winnerod, am 6. März 1878. 1484) In unserem Firmen-Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Robert Stuhl von Wetzlar, wohnhaft zu Gießen, betreibt seit 10. Januar I. I zu Gießen unter der Firma ^Robert Stuhl" eine Colonial- und Kurzwaaren- Handlung. Gießen, den 7. März 1878. Großherzogl. Stadtgericht Gießen. B 5tt ich er. Bekanntmachung. Betr.: Die Aufnahme der Schießgärten und des Krofdorfer Wegs in den städtischen Bauplan. 1486) Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nunmehr auch der Bauplan über die Scbießgärten genehmigt worden ist. Gießen, am 9. März 1878. Großherzogliche Bürgermeistern Gießen. A. Bramm. Main-Weser-Bahn. ES soll die Anlieferung von 3000 cbm FlußkteS in das Depot an der Badevbur^ bei Kilometerstein 128,8—129.0 der Gemarkung WiSmar in öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Kieslteferung" bis zum Submissionstermin am Mittwoch den 20. Mürz d. I., Vormittags 10 Uhr bei der unterzeichneten Betrtebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen. Die Bedingungen können bei dem Bahn meister Herrn Gerhard zu Gießen eingesehen und ebenda'elbst Submissions- Formulare in Empfang genommen werden. Frankfurt a. M den 9. März 1878. Königliche Betrtebs-Jnspection der Main-Weser-Bahn. Theater. Mittwoch den 18 März: Hb H-rrn Karl Berger. Gute Nacht, Hänschen! oder: Maria Theresia und ihr Hos. Historisches Lustspiel von A Muller 1440) Reingehaltene grüne Liter- und , _ Halbltter-Flaschen werden gekauft. Don aus Abbruch zu verkaufen, wem? sagt die Exped. d. Bltts. .'s ____________ ?r 1408) Sänger, Förster.________ Bekanntmachung. Mittwoch den 20. März d. I., Vormittags 10 Uyr, kommen 49 Stück Pappelstämme von 22,5 Festmtr. Inhalt an dem Vicinalweg von Nieder Gemünden nach Rülfenrod zur öffentlichen Versteigerung. Das Holz lagert 10 Minuten von der Bahnstation Burg- und Nieder-Gemünden. Steigerer werden hiermit eingeladen. Nieder-Gemünden, den 8. März 1878. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Gemünden. 1476) Hedrich.__ Ditnstag den 12. März und die folgenden Tage, Nachmittags 2 Uhr, werden im House deS verstorbenen Herrn GeheimrathS vr. Birnbaum in der Uni: oersitätSstraße dahier sehr gut gehaltene Hausmöbel, bestehend in Scpha, ein Maha goni - Tafelklavter, Schränken, Tischen Stühlen, Spiegel, Bettstellen und Bettwerk, Weißzeug, Küchen- und KellergerLthschaften und sonstigen Hautzrath, öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Die zu versteigernden Gegenstände können am ersten Versteigerungötag, Morgens von 9 bis 12 Uhr ang.sehen werden. (1423 Gießen, den 8. März 1878. In Auftrag: M- Pilger Prügelholz, „ Stockholz, Eichen-Scheitholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, Nadel-Scheitholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, Buchen'Reiser, 216) Durch Wegzug des Herrn Prof, vr. Lutterbeck ist besten Wohnung in meinem Hause anderweit zu vermiethen und bis 1. April zu beziehen. PH. Größer, Maurermeister. 1008) Ern großes und e:n kleines Logis zu vermiethen.______________„Lohmühle" 1426) Ein großer Kleiderschrank, fast noch vlu, ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expedition.__________________________________ 1427) Em Famllien-Logis hat zu ver- miethen Chr. Wallenfels am Markt. 1485) Mein zweistöckiges NebenhauS ist Samstag den 23. März, läßt die Dampsdreschgesellschaft zu Rockenberg ihre noch in sehr gutem fast neuen Zustand befindliche Dampfdresch maschine nebst Locomobile und allem Zu behör unter sehr günstigen Bedingungen öffentlich an denMeistbletenden versteigern. Für den Vorstand: Job. Gg. La nd vo g t.______ Hostverfleigerung bei der Stadt Allendors a- d. Lda- In den hiesigen Waldungen, Districten Vorderste u. Hinterste Mark, Kinnwald re- sollen versteigert werden und zwar: I. Freitag den 15. März, - Vormittags 9 Uhr anfangend, 834 Fichtenstämme von 15—34 cm Durchmesser, von 6 — 20 m Länge, zus. 284 66 cbm, 1441 Fichtenstangen (Derbstangen, pon 7—14 cm Durchmesser, von 6—17 m Länge, zus. 132,77 cbm. II. Samstag den 16 März, Vormittags 9 Uhr anfangei.d, 64 Rmtr. Nadel Scheitholz, 1449) CM Buchhandlung und Rudolp h’scben Musikalienhandlung (in Ersterer nur bis Sonntag Mittag um 12 Uhr) ä Al. 2 zu haben. Nummerirte Plätze ä AL. 3. Aermiethungen. 1480) Ein schönes Logis und ein großes unmöblirtes Zimmer zu vermiethen. ___________Job- Becker V., Gartfeld. 1481) Mein Nebenhaus zum Alletnbe- wohnen auf 1. Juni zu vermiethen. Oeconom Wagner, Marburperstroße. 1477) Ein Famtlterlogis mit 3 Zimmern und sonstigem Zubehör ist sogleich zu ver- miethen._______Emil Euler, Asterweg. 1499) Zwei möblirte Parterrezimmer sofort zu vermiethen. ____________ Wenzel'S Garten B 164. 164) Ein FamilienlogiS mit verschließbarem Corridor per April zu vermiethen bei Fr Fürst Wtttwe, Neustadt. 1085) Ein FamilienlogiS aus 4 Zimmern bestehend ist zu vermiethen, __Schloßgosse A. 258. 1004) Durch Ableben der Frau Douglas ist die obere Wohnung meines HauseS zu vermiethen und sogleich beziehbar. M- Rosenthal, Universitälsstraße. 849) Eine Mansardenwohnung von sechs Zimmern per 2. Mai zu vermiethen Reichensand C- 224. 721) Die Parterre-Wohnung in meinem Hause ist zu vermiethen und am 1 Mat zu beziehen. _______S- Katzenstein, Seltersberg. 1428) Eine kleine Familienwohnung pr. 1. April beziehbar. I. Helfenbein, _____________________Marburgerstraße. 1275) Ein möbltrteS Zimmer zu ver- miethen. Emil Sauer, Seltersweg. 1414) Ein Zimmer mit oder ohne Mö bel zu vermiethen bei W- Wendel, Gartfeld. 1445) 2 Familien Wohnungen zu vermie- then. Jacob Wacker, Mühlgasse. 146k) Ein kleines Logis ist bis den 7. April zu vermiethen. I. Ruckstuhl. Wermischte Anzeigen. 1497) Eine Brieftasche und ein Notizbuch verloren. Abzugeben gegen Belohnung ________________bei Chr Jughardr. 1495) Zu verpachten: Flur XXVI. Nr. 265, 204 Dtflftr. iirfer am untersten Riegelpfad, zwischen d»n Wegen. Auskunft ertbeilt Ernst Euler, Weidengaffe B. 93. 1490) Für ein? solide Hagel-Ders. Actten Gesellschaft wird iür den R' s Gießen ein tüchtiger Vertreter flciLd-t Offerten unter R. S. 9734. bef. d Central Ann.-Exped. von G L. Daube 66 Co Caffeb __________________ 1491) Haupt- und Spez. Agenten für eine höchst solide deutsche L»b. Vers.-Gesellschaft werden gegen vohe Provision gesucht. Offert, sud. O. F. 1645 befördert Rudolph Moise, Franklurt a. M. II n —****«■■■*'«——— 1389) 5000 AL sind gegen erste Hypothek auszuleihen. Näheres bei Hofg.-Advc. vr. Dittmar. » 0. l» Zur < Roch im®« iiifi ito M " «“ ftbtt tliiti wl, ® bui u»i> W « Mer es indetz fff bcrleit des uni ist, aus beni kein einzig Hanze zuiMmenstünt. 1 les Papstes über alle S Glaubensgrundfätzen tei turch die Kirche Mitral jclchen Nachrichten nur oder tin Patdel feine J jfgivtoäitige Papp, tri Rücksicht auf Zeit und 1 fprüchen nachzulesteu; ui gufunft nult eie E auf sie gegtündtien D nruePüpß ebtnjoffenv fltben: mit ihnen muß Leo XIII. hat a ttutlid) genug ergibt, i der päpstlichen Curie b\ ist die Antwort, die er jrankrechs" niheilt h Ausdruck ein Geist, di den älttfhn Sohu dei Tre „lathvlifcher letzten Negierungsjahre reich zu dm Zweck ge der Jurisprudenz bis modernen We/ianschauu ^gend zu einem gefugt Juten lein und find füi ^EvWche gegen das vei -liefe Brutstätten hn M und die hoff U'^chtet feiner UnölS «»etmerjen groiifl(: «uf Grbtn", ba 8r°°knich , U einen fielen Ailsi """ in! -r-L ®Ian5 »nliiht iMch a«f »ö™ S-H> »eütn ittüch b" "’*« ?or8ffü °"»d,n z, °>.E-gen bai d-s