1879 Mittwoch, den 11. December fit. 289 Mchener Wrreiger M- H°k, (7350 Allzeigk- und AmisdKit sir den Kreis Gießen RebÄdiottÄbttteau: 1 n GxpeditionSbuteaur J Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MorrlagS. genden Wortlaut: Berlin, den 29. November 1878. il adeln. 2 i. // ii 30 n n H ff ►ach ■ c. 126. 60 35 45 . HO . 140 . 90 . HO . 170 . 240 . 240 . 190 ir it u it fiter den Verbrauch des Formularpapters vorzulegen. Gießen, den 6. December 1878. ist, der Aufenthalt innerhalb des ganzen vorerwähnten Bezirks von der unterzeichneten Landes-Polizeibehörde hierdurch versagt. König!. Polizeipräsidium, v. Madai. Das Behändigungs-Schreiben ist gleichfalls metallographtrt und hat fob Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Unter Zustellung der beiliegenden Verfügung vom heutigen Tage eröffnet das Polizeipräsidium Euer Wohlgeboren, daß mit deren zwangsweiser Durch, führung unnachsichtlich vorgegangen wird, sofern Str nicht innerhalb 3 Tagen, von Behändigung dieser Verfügung an gerechnet, den die Stadt Berlin, die Stadtkreise Potsdam rc. umfaffenden Bezirk verlassen haben werden. Zugleich werden Sie darauf htngewtesen, daß Zuwiderhandlungen gegen die erlassene Verfügung mit Geldstrafe bis zu 1000 Mk. oder mit Haft oder mit Gefängniß bis zu 6 Monaten bestraft werden. König!. Polizeipräsidium, v. Madai. — Die Tabaksenquete-Commission wird ihre Arbeiten voraussichtlich bis Mitte d. Mts. beendigen. Ein Thetl ihrer Berichte hat dem Reichskanzler bereits vorgelegen und ist von ihm vorerst dem Reichskanzleramte zur Prüfung überwiesen. Ueber den Inhalt verlautet, daß die Commission für jede der in Betracht kommenden Besteuerungsweisen des Tabaks nicht nur die Gründe für und wider nach dem von ihr gesammelten Material zusammenstellt, sondern zugleich auf die verschiedenen Besteuerungsarten berechnete Steuerprojecte fertig ausgearbeitet vorlegt, so daß die Reichsregterung, bezw. der Bundesrath, sobald die Wahl der Steuerart getroffen sein wird, wettere Vorarbeiten für den dem Reichstage vorzulegenden Entwurf nicht mehr bedürfe. Neben den drei Be- steuerungsarten, die bis jetzt zurDiscussion gestanden haben — Monopol nach französischem, Fabrikaisteuer nach amerikanischem Muster und Camphausen'sche Gewicktssteuerr — soll übrigens die Commission noch zwei andere Projecte tn's Auge gefaßt haben: ein auf den Rohtabak beschränktes Monopol, wobei die Fabrikation dem Privatbetriebe überlassen bleibt, und eine Werthsteuer in der Art, daß Producent und Importeur verpflichtet sind, den Verkaufswerth des producirten oder importirten Tabaks zu declariren und von diesem Werthe nach einem bestimmten Verhältnißsatze die Steuer zu entrichten ist, das Reich aber, als Waffe gegen Unterdeclaration das Recht erhält, zu dem declarirten Preise die Waare selbst zu übernehmen, was dann wohl weiter voraussetzt, daß der so erworbene Rohtabak in Reichsfabriken verarbeitet würde, die, wie heute schon die Straßburger Tabaksmanufactur, in Concurrenz mit der Prioat- Jndustrte arbeiteten. Berlin, 7. December. Die Commission, welche über die Vorlage des preußischen Ministeriums des Innern betreffs der Verwendung der G lder der Wilhelmsspende zu berathen hat, hielt gestern unter dem Vorsitz des Feldmarschalls Grafen Moltke ihre zweite Sitzung ab. Die Commission hat das Pro- ject einer centralen Capital- und Renten-Versicherungsanstalt im Princip angenommen und trat heute in die Berathung des Status der Anstalt ein. Die ersten vier Paragraphen des Statuts wurden erledigt, die Beschlüsse sind vorläufig nur provisorisch. Eine Subcommission von 7 Mitgliedern zur Redaction der Beschlüsse ist niedergesetzt worden. — Die Anzahl der im Betriebe befindlichen Fernsprech-Aemter betrug Ende October 272. Nach den gewonnenen Erfahrungen steht es außer Zweifel, daß mittelst des Telephon (Fernsprecher) aus Entfernungen bis zu 10 geographische Meilen telegraphische Nachrichten übermittelt werden können. Frankreich. Paris, 7. December. Die „Agence Havas" bezeichnet die Nachricht, daß Fournier, Botschafter in Konstantinopel, zurückkehren solle, um seine Can- didatur für den Senat zu unterstützen, mit dem Hinzufügen für unbegründet, daß derselbe durch gehäufte Geschäfte aus seinem Posten zurückgehalten werde. Ebenso unrichtig sei es, daß Tissot Fournier in Konstantinopel ersetzen solle. 3" die Meldung, daß die Rede davon Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Landrichter. Dr. Trapp, Landgerichts-Assessor. r Mr. 60'70 nut Snten, KarkT id)tn en t.ätoMt. IW- iltütig. M-O #K» W’ ur* IdN»“’ es andere FablM. Drutschtavl». Darmstadt, 9. December. Mit tiefster Bckümmermß vernimmt das hessische Volk, toß das Unglück, welches seit Wochen sein geliebtes Regentenhaus Heimsucht, sein Ende noch nicht erreicht hat, daß das Maß des Leidens noch nicht erjüllt ist, daß die theure Fürstin, die seither mit der selbstlosesten Aufopferung die Pflege des erkrankten Gatten und der erkrankten Kinder geleitet urb beseelt, auf das Krankenlager geworfen ist, daß der kaum von der gleichen schlimmen Seuche genesene hohe Gemahl, Seine König!. Hoheit der Großherzog, bfn Schmerz erfahren muß, aus dem Krankenlager Diejenige zu sehen, um die Gesundheit Derjenigen zu bangen, die Seinem Herzen durch das heiligste Band verknüpft ist. Es ist eine schwere Fülle des Leidens, die der Großheizoglichei. igomilk brschieden ist, es ist eine angstvolle Zeit, welche Land und Volk, deren Geschicke mit denjenigen ihreS Fürstenhauses von jeher Hand in Hand gegangen sind, durchzuleben haben. Daß diese Zett der Prüfung nur kurz sein, daß Gott der Herr Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Großherzogin recht bald die Gesundheit wieder schenken möge, einen lebhafteren, einen innigeren Wunsch könnte das hessische Volk nicht hegen, könnten wir an dieser Stelle nicht aussprechen. Golt sckütze und erhalte uns Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin! (D. Z.) Darmstadt, 9. December. Die eben ausgegebene „Darmst. Ztg." meldet : Die Krankheit Ihrer König!. Hoheit der Frau Großherzogin trat mit deftigem Fieber aus, welches bisher in gleicher Höhe fortdauert. Der örtliche dcmkheitsprozeß beschränkt sich auf die rechten Mandeln, ist aber noch fortschreitend. Die Drüsen sind wenig angeschwollen. Wegen der Erkrankung iunterbleibt der projectirte Aufenthalt der Großh. Familie in Heidelberg. Der Srbgroßherzog und die Prinzessinnen siedeln für die nächste Zeit nach dem Residenzscklosse über. Die Untersuchung der hygienischen Einrichtungen des amen Palais ergab, daß solche besser sind wie in fldem anderen Gebäude Darmstadts, denselben also ein Antheil an den Krankheitsfällen nicht zugeschrte- Ä nlffititm 90 , ioo . 90 , 70 . 80 . 60 50 M 3 „n 60 ff-an' I?n,$'tren ü Schuhe X 100 Pf- p' $llr' 100 „ " dm werden kann. , Darmstadt, 9. December. Nach einem heute Mittag ausgegebenen Metin hat sich bei Ihrer König!. Hoheit der Großherzogin das Fieber nicht turinaert und ist die Anschwellung im Haise und der Drüsen stärker. Darmstadt, 10. December, 12 Uhr 55 Min. Mittags. Ein soeben insaegebenes Bulletin meldet: Nach sehr unruhiger Nacht ist bet Ihrer König!. Hoheit der Großher.ogin das Fieber in gleicher Höhe erhalten. Die diphteri- M>e Erkrankung aus der linken Mandel und der Rachenschleimhaut ist tm Fortshreiten begriffen; die Lymxhdrüsen in der linken Halsseite sind stärker -ng-schw°llen. Berlin. In einem kürzlich ergangenen Erlaß des Handelsministers »ird das Verhalten des Dienstpersonals der Eisenbahnen gegen das Publikum irt Auge gesaßt. Derselbe lautet: Wiederholte Beschwerden berechtigen zu sir Annahme, daß die Vorschrssten, nack welchen das bei den Eisenbahnen an- »stellte Dienstpersonal zu einem zwar entschiedenen, doch aber auch bescheidenen, workommenden, höflichen Benehmen verpflichtet ist,.nicht immer genügende Beachtung finden. Der Minister veranlaßt deshalb die königlichen Eisenbahn- Direktionen, den bett. Dienststellen die gedachten Bestimmungen in geeigneter Reife in Erinnerung bringen und denselben bemerklich machen zu laflen, daß Verstöße gegen dieselben mit aller Strenge geahndet werden ollen. - Die Germania" ist in der Lage, eines der völlig gleichlautenden und buch metallographischen Druck hergestellten Ausweisungs-Decrete an Berliner Tocialdemokraten zu veröffentlichen. Es ist dies das dem früheren Retchstags- ldgeordneten Auer zugestellte Formular und lautet wie folgt: Berlin, den 29. November lö«»- Verfügung. Aus Grund der nach § 28 des Reichsgefitzes gegen die «imeingefährlichen Bestrebungen rc. mit Genebmigimg des Bundesrathes von dkm königl. Staatsmtnisterium sür den die Stadt Berlin, die Stadtkreise Pots- »trtSSs'ÄS LL 3± £?."Ä ÄffSÄ ÄÜ-6Ä sicher ein?Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zu besorgende!, französische Consulats-Posten in Metz und Mülhausen zu errichten. ,, pSl-k." Nr. 36 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 5. l. M., enthält: (Nr. 1273.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Bestimmung derjenigen militärischen Dtenstauszetchnungen, welche außer dem preußischen Militär- Ehrenzeichen zweiter Klasse neben dem Besitze des E'sernen Kreuzes zweiter Klasse zum Besuche der Ehrenzulage nach Maßgabe des Gesetzes vom 2. Juni Reichs-Gesetzbl. S. 99) berechtigen. Vom 19. November 1878. » (Nr. 1274.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Wiederübernahme der Regierungsgeschäfte durch Seme Majestät den Kaiser. Vom 5. ÄDecDr. iö/ö. Gießen, den 9. December 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ______________— An die Großh. Standesbeamten des Landgerichts-Bezirks Gießen. Betreffend: Die Standesbuchsührung. Im Lause der nächsten 14 Tage haben Sie die Staudes-Register pro 1879 persönlich bei uns abzuholen und dabei die von Ihnen geführten Tabellen Der Land- Basel, 9. December. Die „Busl. Nachr. müffen. Nutzland Auf Befragen Dilke's teilte Unterstaatssecretär Bourke mit: Der deutsche tu bester S 3500 Bastmatten. Rumänien. am Emile Säuret 'n großer Mit in Bau- eineS einer etneä 7541) A zlecimal gebildet: Bratiano Präsidium und Inneres. Demeter Slourdza Finanzen, Sta- tescu Justiz, Camptneanu Aeußeres, Fercehide Arbeiten, Cantüi Cultus und Unterricht, Oberst Dabija wahrscheinlich Krieg. Bozianu und Demeter Ghlka find zu Präsidenten des Senats ernannt worden. Äahl von Anhängern bet Soctalbemokratie, bie Gegenwart zahlreicher Agitatoren, tumultuarische Versammlungen unb Aufzüge. Bereits, nach ben Attentaten hatte man an sowie ®ett billigsten P 7596] g lowieRehbr p haben bet JBUbanbt führen würben. — Fortsetzung bet Verathung morgen. Karlsruhe, 9. December. Gestern wurde in allen Kirchen des Landes Mrd hn De Ttunden der tchwarz-m Lcdi wird billig 3- R- Veränderungen. „ , , „ _ . 4. Gesuch des Jacob Helfend ei« um Erlaubniß zur Erbauung Lagerhauses. 5. Gesuch des Balthaser Strauch um Erlaubnttz zur Erbauung Waschküche. 6. Gesuch des Wilhelm Wagner II. um Erlaubnis zur Erbauung gebracht] Leiber aber bestätigte sich bie Hoffnung auf frtebliche Unterwerfung ber Socialbemo- kratte unter bas Gesetz nicht. Es traten Anzeichen einer Organisation hervor, welche barauf ge- richtet war, bas Gesetz zu umgehen unb geheime Propaganba zu machen. Zu bieser allgemeinen trat nock eine besondere Veranlassung für bie Regierung hinzu, energischer vorzugehen. Wir leben in einer Zeit, in bet bas Leben allet europäischen Fürsten bebroht scheint; wir haben bas tn Berlin, Mabrib unb Neapel erlebt. Hierzu kam, baß wir in Berlin Nihilisten trafen, bie vom Auslanbe gekommen waren unb in Verbinbung mit hiesigen Socialbemokraten stanben. Dies war ber Anlaß für die Regierung, vorzugehen, wie sie vorgegangen ist. Sie mußte bie Schule bes Verbrechens schließen unb konnte bieg nur thun, inbem sie bie Lehrmeister beseitigte, welche in bieser Schule thätig waren. Mit Ihnen, mit bem Lanbe unb mit bieser Stabt bebauert bie Regierung aufrichtig, zu ben Maßregeln zu greifen genöthigt zu sein; allein bie Regierung hatte bie Pflicht, weiteren Gefahren vorzubeugen, unb sie kann bafür bie volle Verantwortlichkeit tragen. Sie burfte nichts versäumen, was geeignet war, ben öffentlichen Frieben, bie Orbnung bieser Stabt unb bas vor allen theure Leben zu sichern, weiches seit kurzem bieser Stabt wieder anvertraut ist. Wir konnten biese Verantwortung nicht von uns weisen, ebensowenig wie bas preußische Volk unb vor allem bie Einwohnerschaft bieser Stabt, welche soeben ihre Liebe unb Verehrung für ihren theuren Kaiser in ebenso glänzenber als würbiger Weise auSgebrückt hat.. (Beifall.) An bie Erklärung bes Ministers bes Innern schließt sich eine längere Besprechung, in welcher Virchow, v. Lubwig, Richter unb Häuel gegen die Maßregel ber Regierung, Graf Bethusy-Huc unb v. Rauchhaupt für bieselbe bas Wort nehmen. Darauf wird bie Berathung bes Tit. I. ber Ausgaben bes Ministenums bes Innern fortgesetzt. Gegenüber Bachem, welcher bie Maßregelung zahlreicher katholischer Lanbräthe unb bie Nichtbestätigung katholischer Bürger meister zur Sprache bringt, auch Bevorzugung liberaler staatstrcuer Beamten in, der Rbetn- provinz behauvtet, hebt bet Minister hervor: bei Auswahl ber Beamten sei bie Rücksichtnahme auf ben Culturkampf nickt ber maßgebenbe Gesicktspunkt. Richtig aber sei, baß er keine Beamten anstellen werbe, wenn er nickt wtffe, baß sie bie Staatsgesetze treu nnb gewissenhaft aus- t ?uttei 1 ®itr ( Yassir do. do. W.Ä Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 9. December. Abgeorbnetenhaus. Der Gesetzentwurf, betreffenb bie Zwangsvollstreckung in unbewegliches Vermögen, geht an bie für bie Justizausführungsgesetze eingesetzte Commission. Es folgt bie Fortsetzung bet zweiten Berathung des Staatshaushalts-Etats. Bei dem Etat bes Minlsteriums bes Innern will Virchow bie Lage zur Sprache bringen, in welche gegenwärtig Berlin durch Verhängung bes kleinen Belagerungszustanbes versetzt ist, unb fragt an, ob der Minister seinerseits die Beweggrünbe ber Maßregel mittheilen wolle. Mimller Gras Eulenburg erklärt: Im § 28 bes Socialtstengesetzes ist Berichterstattung an ben Reickstag vor- gesehen; nachdem inbeß bereits früher im Landtage der Wunsch nach Aufklärung kundgegeben, sei er bereit, solche schon dem Landtage zu erteilen. Voraussetzung zur Anwendung des § 28 tjl das Vorhandensein einer Bedrohung ber öffentlichen Orbnung unb Sicherheit. Die Gefahr braucht keine unmittelbare zu sein, braucht auch nicht ausschließlich zu bestehen in «-*«***"- ein Aufruhr bevorsteht. Es gibt noch anbere Gefahren, “*v r',x‘ " versichern gegenüber Mit- Hintergebäudes. 7. Gesuch des Rentners Bersch um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung. 8. Gesuch wegen Eröffnung der Blockstraße. 9. Gesuch des Gostwirths Sandner um Herstellung eine« gepflastertm Ueder- gany6 in der Bahnhofsstraße. 10. Die Straßenbeleuchtung betreffend. 11. Die Verbesserung des alten HeuchelheimerwegS. 12, Die Banquets der Staatsftrahe nach Rodhetm. 13. Verbesserung deö kleinen SchwarzlachwegS. 14. Anlagen auf der Schoor zwischen Neustadt und Wautyor. 15. Die Verwendung des Schießplatzes. 16. Den Stadtringgraben betreffend. 17. Die Herrichtung der Schuldienerwohnung in der Schule auf dem OswgloSberg 18. Koftendecreturen. 19. Die Sandgrube am Schiffenberaerweg. 20. Wohnungsvergütung für einen Lehrer. 21. Vergütung an einen Lebrer für Überzählige Stunden. 22. Gesuch wegen Rücko^ ütung von Oc'roi. "^484)6^ ovä!e SM" mit 3 theii^en Möbcl r^b'lli Iiim Ul Ksten. Lahore, 7. December. Die Antwort des Emirs Sckir Ali aus das Ultimatum ist angekommen. Dieselbe scheint nach der Eroberung von Mussid geschrieben zu sein. In derselben bestätigt der Emir den Empfang des Ultimatums, kritisirt die Freundschaflsversicherungen der britischen Regierung und hebt hervor, die früheren Handlungen der britischen Regierung, besonders die Vermittelung zu Gunsten seines Sohnes Jakub Khan ständen im Widerspruch mit diesen Versicherungen. Er habe die Mission aus Furcht, setne Unabhängigkeit zu verlieren, verweigert, erklärt, daß keine Feindschaft zwischen Afghanistan und der britischen Regierung bestehe, wünscht die früheren freundschaftlichen Beziehungen wieder aufzunehmen und ist bereit, eine kleine temporäre Mission zu empfangen. 7090) W» feite, per W a ollste alle empfehlt ij* KL Dioltnsl Publikums «* Es Ih °- $5^ beim Schweizer Bundesrath eingegangen sei. r London, 9. December. Heute Mittag wurde plötzlich ein Cabinet-» rath zusammenberufen. 93-nm 7. December. Großes Aufsehen hat die Erklärung des Mini- Lahore, 9. December. General Stewart ist in Q'ttttah etngetroffen siers des Innern, Zanardellt, erregt, nach welcher wirksame Maßregeln gegen und hat den Oberbefehl über die Division von Quettah übernommen. vme das Treiben der Internationalen ergriffen worden seien, und daß er auch be Recognoscirung des Khorteck-Defiles ergab daß daffelbe unbesetzt ist. viddulph sondere Maßregeln nicht zurückweisen würde, sofern dieselben notwendig und wurde angewiesen, mit einer Truppenabtheilung vorzurucken und das Defile gesetzmäßig bestimmt werden sollten. 1,f v'*Uhcm emnach den ihm gewordenen enthusiastischen Beifall reichlich verdiente. War sein- Execution in dem bekanntlich ungeheuer schweren Concert, sowie in der WtentawSk.- schen Tarantelle eine bezüglich der Fertigkeit und Sicherheit wahrhaft P^nonenalc, fo gestaltete sie sich hinwiederum in der Spohr',chen Barcarole als eine durch Feinb« . und Geschmack einnehmende, ja steigert stch zu Herztreffeader Innigkeit in der alS Zu- aabestück aespendet-n Cavatine von Raff. t „ an Ani Die ^VtdaSkaltaE schreibt nach dem MuseumS-Concert in Frankfurt a. M am 2. März 1877: Der Violinlp'eler des Abend«, Herr D auret au« Landoi^ ist ein Virtuose ersten Ranges. Mit wahrhaft diabolischer Hast, Ferti^eit und Sich.rhe^. schleudert er ein blendendes Feuerwerk der haarsträubendsten Schwtertgkettea den Hörern in's staunende Antl'tz und reißt sie hierdurch Ju begeistertem Beffalle hi». DaS -Mannheimer Journal^ schreibt am 2. Män l878 Die Btolinoortrizk des Herrn E mtl Säuret rechlferttgten den auSgebrettetenRuf, dessen sich der^genanw. Künstler al9 Violinvirtuose erfreut, seine Technik ist ^ne eminente und bet den hal brrcbenbften Figuren unfehlbare, aber auch die Cantilene steht demselben schön za "ot wie die Romanze von Ried bewies, wenn auch die eigentlichen virtuosen Letftunze- den Vorrang vkrdient-n. Di- famm.Udjcn oon H-rrn Saure. Nammen wurden mit außerordentlichem Beifall ausgenommen und der Künstler durch wieder hatten Gar,.n.4. Conrai ,n C-ln a Rb'°m " Januar M- Deu.sche und fran,-stich, «ri.tter nennen » Virtuosen hSi sig mit ©arafatc tn einem Äthern. DaS soll wohl nur heißen, ba6J3e^ febr vortresfl'ch spielen, denn sonst wüßte tch wirklich wenig zwingende innere Moments um B^ide nebeneinander zu stellen. WaS von äußerlichen Momenten jedem ZahSr- sofort in die Obren fällt, ist etwa Folgende«: Sar'fate'- Ton ist silberner, eleganter, btsonders sein Pianisstmo trägt etwa« mehr, spinnt sich gleichmäßiger au«; man laufti M MM epM bem WahMana. der Sauret'S Spiel erregt mehr, wir werden warm, wir treten aus der passt «Satte 8 D-cember. Di. Weltausstellung von 1878 hat nach den Dankgottesdienst für bie Wiedergenefung des «aif.rs g'balten — nunmehr ^tltch 'sestzestellten Rechnungen an Eintrittsgeld 12,653.447 Frcs. tags'Abgeorcnete Paraoleint (Bretten), früher auch Re,chstagsmitgU.d, tst geliefert. Die Lotterie hat ein Reinerträgmß von 11 Mill. Frcs. ergeben, von gestorb^. Äen hatte^er^französijche''Sla-t'sfchaxan m'VsO MiL Frcs. zufe^n the.lungen 'a'u-wärtiger Blättert daß'bis zur Stunde kein. Madrider Not. " io 9AnnbpÄTnth einakannnen fei. zu besetzen. Konstantinopel, 9. December. Die Führer ber Aufständischen in Mesopotamien boten ihre Unterwerfung an; die Pforte verlangt schriftliche Petersburg, 6. December. Zur Untersuchung der Mißbräuche mäh. Unterwerfungs-Erklärung. ... , rend de« lebten Krieaes tagen gegenwärtig, wie wir dem „Golos" entnehmen, London, 9. December. Unterhaus. Auf Befragen Havelock s erklärte vier Commifstonen in Odesia. Außer dem früheren Feld-Intendanten, Wirk- Schatzkanzler Northcote: Die Regierung habe keine directen Rachrichten au« llckier Staatsrath Arens sind folgende Jntendantur-Beamte und Lieferanten als Kabul. Salisbury fei von Schuwaloff benachrichtigt, baß ber rufst,che Gesanbte Angeklagte in Untersuchung: in Betreff ber kichtnew'schen Niederlagen (für, Afghanistan verlassen habe; auch anderweitig habe bie Regierung erfahren, baß Nroviant, Spiritus unb Fourage) Staatsrath Popow, welcher bie Getreibe- Letzterer nach Europa zurückgekehrt sei. 5Kebl< unb Fourage-Niederlagen bei ber Eisenbahn-Station unb bas Proviant- Auf Befragen Dilke's theilte Unterstaatssecretär Bourke mit . Der beuische Magazin verwaltete. Von Popow übernahmen bie Niederlagen Trtulärratd Dotichrster Graf Münster habe Salisbury im September eine vertrauliche Myschin unb Collegi.n-Affeffor Iwanow, welche bie Producte durchaus nicht M,„Heilung betreffs Ausführung des Berliner Vettrages ubergeben dreselbe von gehöriger Qualität befanden unb Popow keine unbedingte Quittung aus- könne nicht veröffentlicht werden. Es habe kein Sckwtfwechfel zwischen den stellen wollten • als sie aber den Befehl erhielten, entweder eine solche Quittung Mächten hinsichilich der Zuständigkeit der Cyper schen Gerichte über Ausl^ider auszustellen oder um ihre Entlastung einzukommen, mußten sie bem Befehl bet stattzesunben. - Whitbread entwickelte seinen Antrag; ." "-nnte ben Krieg Obrigkeit nachkommen. In der Folge sind Myschin und Iwanow in Folge einen ungerechten, der schnellstens beendet werden sollt, nach dem ersten Erfolg, eines verhältnißmäßig geringen Mancos i» ben Vorräthen in ihren Magazinen ohne den Emir von Afghrnistan sehr zu vemüthigen. _ . in Untersuchung gekommen. Oberst Litwinow war zum Vorsitzenden ber Com- Schatzkanzler Northcote erklärte aus eine Anfrag. Elchos. dl Rhodope misston zum Empfang ber Producte ernannt worden, erklärte letztere erst für Commission erstattete feinen gememschafilichen Bericht; vier T°mmttfarien er- untauglich erkannte sie aber später, wahrscheinlich nachdem er klarere Beweise statteten an ihre eigenen Regierungen einzelne, jedoch identische Berichte. Da« erhalten als tauglich an; in Wirklichkeit erwiesen sich die Producte als un- Cabinet erwäge, wie dem Nothstande abzuhelfen sei. Northcote verweigerte brauchbar Ferner ist Hofrath Ostrowski, welcher in Kifchinew bas Proviant- Auskunft barüber, ob bie Regierung ben Bericht für glaubwurbig halte. E 4° Magazin verwaltete, in Untersuchung. In Betreff ber Heu- unb Proviant- wird bie Frage wieberholen. Forster griff energisch ben Krieg an, ber unnothig Niederlagen in Rasdelnaja ist der Jntendanturbeamte, Major Timofejew, bet und ungerecht sei. — D«e Debatte wurde auf Dienstag vertag^_____________ dem in wenigen Monaten von 470,000 Pud Heu 150,000 Pud durch Eil^ f a o t i z. trocknen verschwanden, in Untersuchung; unter ihm entführte der Wind auch Gießen, 10. Dec. D«e Reihe oer Reoistanen traf gestern die htesnen Bäcker unb Metzger. Es wurden 6 thetl« ungesetzliche und theils nicht gestempelte Waagen sowie 49 alte Gewichtst-ine unb Einsatzzew'chle mit Beschlag belegt. --Wegen Trunkenheit wurde gestern Abenb ein hiesiger Einwohner ausge- _ „ . _ r. £ . r c r _ hoben unb bemselben im Arresthau« ein Plätzchen zum Ausschlafen bi« Rausches Bukarest, 7. December. DaS reconstrmrte Cabinet ist folgendermaßen angewiesen. .....Gießen, 10. D'cember. Tagesordnung für bie Stabtverorbnelen-Sttzung Donnerstag den 12. December 1878, -Nachmittag- 4 Uhr: 1. Gesuch bes Ä ufmanne August Montanus um Bauerlaubntß. 2. Gesuch des Braum-isters Abolph Möller um Bauerlaudniß. 3. Gesuch bes Martin Weiner um Erlaubniß zur Vornahme von (Fortsetzung.) Ein richtiges Bilb von bem aroßen Geiger, ber in bem Concerte an bem nächsten . Oraua) Sonntage hoffentlich auch bie Musikireunbe in unserer Stabt iu EnthustaSmus °-r -huq zu vytthm xn bet Sefürdjtung, b°ß setzen wirb, werben w'r unseren genetzten Lesern baburch am bestm entw^ m, wenn ein eiurtu9t «... „ unb solche bestehen aUerbingS sm Berlin wir einige von den Sußerst zahlreichen Berichten aus ben bebeutenbften Blättern unb Umaeqenb. Die Gefahr ist zunächst eine allgemeine: bas Dorhanbensein einer überaus großen Auszuge hier wieder geoen. Q.u>tinn- Gemanbbaus - Eoncerte 1877 Zahl «°n°«nhängern dir Eoeialbemoltaiie, bl?Gegenwart zahlreicher Ag.ialoren tumultuarische i.^'^cürezu'^nbIolo- LiottnooNräzen dell Herrn S Mill Versammlungen unb Aufzüge. Bereits nach ben Attentaten hatte man an ähnliche Maßnahmen, „Das Publikum i U D linh ni*t minder al« aele lentlich seines ja V-rLung bes KrlU-ustanbes über Berlin gebaut; man wollte indessen zunächst die Saure. SBtrfung be8 ©011011^086(6668 abwarten, ©ofort na^ würbe e8 jur ÄnWenbung °°rjähttgen h Kz « ftr't f « . dnsall reichlich oerbiente- War sein- Mai aus ben fein Mlt Wollen und bäumt unb Unterh zu billigen 5489) Pup zu veikaufw. I. S 7567) Ein Pianino btll der Exp.d. d. Gar Eine Pari gefärbter Strick- wird unter bis A 4 pr halben Psun Blüthenmehl, rL gest- Raffinade, Mandeln, ö Citronen, Citronat, (7323 Orangeat, gest. Zimmt, Sonn^nftr 7319) Anis, Amonium, Fotasche etc. Preis es in ------—— , j — Täglich frische Veilchen [e zu habe» bei (7dU Mor. ileallfbevOSv^Sbeu en. 7544) am Kreuz. Musik.- u. u billiqen Prelien: Glace- und Winterhandschuhe, Filx r 1 ° . . , « . .. ATA ... r aL Vll . «ItAft VitttOVr Handelsgärtner Otto Garn, Linden- nnd ^"ch^vlütz. 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M sür En w ergeben. . «merüae Wranjtn ander « Mülinentabst utib »et« ihr Mw°-h-nden L Ange .> w°n einstb W. kor ■ > btt 1 “ bl KiÄ'«" Rabntanten zugegangen . Bei Abnahme von 5 Fl. freie Verpackung, bei IvFl. freie Verpackung u. 1 Fl. gratis. Versandt gegen Postvorschutz durch die Niederlagen u.Lvgros-Dersandt durch Herrschafts-Mobiliar-Verkaus. Seltersweg C. 44 parterre wird Derhältniffehalber die complette Einrichtung von S Zimmern znBersteigerungs. preisen aus freier Hand verkauft. Dieselbe besteht in einer hocheleganten Salon-Etnrich. tung in schwarzem Holz. 1 Silberschrank, 1 Salontifch (Marie Antoinette) 1 Schränkchen. mit Spiegel, 1 Salongaruitur in Plüsch. Speisezimmer- Einrichtung in eichen, antique reich geschnitzt, 1 Buffet mit Aufsatz, 1 Ausziehtisch mit Einlagen, 6 Speisestühle, 1 Servirtisch, 1 Divan, 1 Spiegel. Eine äußerst feine Schlafzimmereinrichrung (Wiener Fabrikat) hell und dunkel polirt mit Marmor, Mattazen und Betten. 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Neuenweg 193._________ ..____________________;_____ Perantwortliche Redactton: A Scheyda. — Druck und Verlag bet Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 5524) EM größeres und kleineres FamiltenlogiS hat per gleich oder später zu oermtethen. _____Carl Lange, SelterSweg 0. 44. 7470) Ein Familienlogis zu oeiiriithem ____I. Mannberger. 7516) Zimmer mit Bett zu oermtethen. __Schloßgasse B. 5. 7366) Zu vermitihin btt größere Laben nebst Woyt una in meinem mueibauten Hause in der Retchensand-Bahnbosstroße. __PH. Strack. —7518) Ein kleines möbliitis Zimmer zu ----- 7525) Eine möbltne Wohnung, bestehend Betten, außer Cours gesetztes Gold und ^uS 2—3 Zimmern mit 4 Betten und Küch, Silber, Antiquitäten, Roßhaar, kauft wird zu mttthen gesucht. Offerten mit Am gobe deS Preises wolle man gefälligst in der Exped. d. Bl. ni-derlegem Ein Logis, bestehend aus 4 Zimmern und Zubehör zu veimiethen. Näheres bei 7429)________________I. Blitz. bau?) 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Johannes Herzberger von Stangenrod, werden hiermit, indem man sie in Kenntniß setzt, daß ihre genannte Schwester sie durch Testament vom 29. Mai l. I. völlig enterbt habe, aufgefordert dieses Testament sogewiß binnen sechs Wochen von heute ab, durch förmliche Klagerhebung d-chier anznfechten, andernfalls deffen Bestimmungen in Vollzug gesetzt würden. Weitere Versügungen erfolgen gültig durch Anschlag an der Gerichtstafel. (7164 Grünberg, den 14. November 1878. Großh. Landgericht Grünberg. Sellheim, Dr. Möbius, Landrichter. Landg. Affeffor. Oeffentliche Aufforderung. 6953) Nachdem Großherzogl. Hos- gericht der Provinz Oberhtffen über das Vermögen des Heinrich Ruhl von Steinbach den söimlichen Concurs erkannt hat, werden deffen Gläubiger aufgefordert, im Termin Dienstag den 7. Januar 187S, Nachmittags 2 Uhr, ihre Forderungen nebst Vorzugsrechte Lei Meldung Ausschluffes von der Maffe geltend zu machen. Im genannten Termin soll zugleich ein Arrangement versucht, Maffecurator sowie Gläubigerausschuß erwählt, und wegen Versilberung der Maffe Beschluß gefaßt werden. Von den nicht erscheinenden und bezw. nicht vertretenen Gläubigern wird angenommen, daß sie den Beschlüffkn der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beitreten. Gießen, den 4. November 1878. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter._________Landg.-Asseffor. Oeffentliche Aufforderunq. Nachdem der Oekonom Fritz Eckstein zu Grünberg seine Ueberschul- dung angezetgt hat, werden deffen sämmt- liche Gläubiger hiermit aufgesordert, ihre Forderungen an den Genannten sogewiß bis zum 13. l. MtS., dahier anzumelden, andernfalls dieselben bei Feststellung des Vermögens- und Schuldenstandes außer Berücksichtigung