II. * >-> „ •F£:- 1 ^kmeindehach. Director ' in der kleinem M., Nachmittags I ider “~8 n bei lin, ^chen auf Wort oe- Mcenstraße E. 97. ilbige Herrs, können Flügeltzgüsfe A. 92.1 nrcinigliilg i Zahl Häuser and oeranschl. zu 950 X rgeben. Uebernehmer Hause, Frankfurter i, melden. (3533 > l uhigc Familie sucht Zimmer nebst Zubehör, am 15. August, in der oder Mbe derselben. W Offerten letztere Angabe nimmt die n, _ -cabsicktize die t benutzte Wod" -m Hause au der Straße, bestehend > bäumen, Suche utung, 2pe.se- w, Bügelstuiwer, Gemüsegarten itzu verpachten, chendew Gebet b das ganze 21«- JwoBcn sich b" Thorn« _ < • • 16 Stücke 9 I* 20-24 20-24 32-; 66'» 52-57 17-2» W- 16 16 20 16 WH«, b(ffl ,,, b.ionheti d'M Reiskirchen, wM 8» Ä Mo. 139. Samstag, den 8. Juni 1878. Meßmer WKiW Anzeige- nnd AmtsbiaU für iien Kreis Gießen. Sartenstraße B. 165. r Schmlstraße B. 18. ' I.IMmilMWiiU.i iUI. uh lli IWWMBWBIBPM Erscheint ILglich mit Ausnahme des MonlagA. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Aolitischer Hheik. * Zur allgemeinen politischen Lage. Es steht jetzt fest, daß der Congreß zum 13. Juni nach Berlin einberufen und die Einladung zu demselben von allen Mächten angenommen ist. Daß die Hindernisse, welche seinem Zusammentritt bisher im Wege standen, hinweggeräumt worden sind, ist hauptsächlich das Verdienst der deutschen Reichs- regierung, welche die Einladungen zum Congreß erlasien hat. Letztere hat Gießen, 8. Juni. In der vorgestrigen Stadtverordneten-Ver- sammlung wurde beschlossen die unserer gestrigen Nr. beigegebene Adresse auflegen und von der Bewohnerschaft unterzeichnen zu lassen. Ein Stadtverordneter meinte unter Anderem: Möge die Untere zeichnung der Adresse derPrüfstein für die Gesinnung der Stadt Gießen sein, möge unser Kaiser ersehen wer für ihn, für Recht und Gerechtigkeit ist und sich abwendet von den Bestrebungen die nicht zumHeile des Vaterlandes dienen. Auf denn Ihr Bewohner von Gießen! benutzet den heutigen Tag, wer gestern nicht konnte, zur Unterzeichnung der Adresse an unseren Kaiser, damit unsere Stadt glänzen möge durch den Patriotismus seiner Einwohner und Zeugniß gebe, daß die Bürgerschaft nicht einverstanden ist auch mit den hier schon erlebten Vorgängen einer anderen vaterlandslosen Partei und damit durch die Unterzeichnung documentirt wird, daß sie diese Bestrebungen verdammt. Deutschland. Berlin, 5. Juni. Die socialdemokrattsche „Berl. Fr. Pr." bespricht schon ganz offen die socialdemokratische Propaganda in der Armee. Das Blatt erhält von einem Unterosficier einen Brief, worin er u. A. mittheilt, daß unter den ihm unterstellten 14 Mann sich 11 Socialisten befinden; das Verhältniß in seinem ganzen Bataillon stelle sich so, daß drei Viertel deffelben aus überzeugungstreuen Socialdemokraten bestehe. In einer ironischen Redewendung auf das Eulenburgffche Wort: „Die Flinte schießt, der Säbel haut", spricht er die weitere Ansicht aus, daß in wenigen Jahren vielleicht in einer großen Anzahl von Regimentern das Verhältniß sich ähnlich gestalten werde. Namentlich die Landwehr sei jetzt schon vom „socialistischen Gifte" durchtränkt. — Mit tiefer Betrübniß haben wir zu melden, daß am Montag Abend die Zahl der wegen Unfugs und unehrerbietiger Aeußerungett in der Stadr- voigtei eingelteferlen Personen die hohe Zahl von 37 erreicht hat, deren Jn- hafthaltung durch die Rathskammer des Stadtgerichts auf Grund der §§ ,95, 113 und 185 des Strafgesetzbuches beschlossen wurde. § 95 verhängt Gefäng- niß nicht unter 2 Monaten oder Festungshaft von 2 Monaten bis zu 5 Jahren für Majestätsbeleidigung. § 113 handelt vom Widerstande gegen Beamte im Dienst (Gesängniß von 14 Tagen bis zu 2 Jahren). § 185 handelt von der Beleidigung (Geldstrafe bis zu 600 Mk., Haft oder Gefängniß bis zu 1 Jahre. Bet damit verbundenen Thätlichketten Geldbuße bis zu 1500 Mk. oder Gefäng- niß bis zu 2 Jahren). Fast alle am Sonntag und Montag wegen obiger Vergehen verhaftete Personen gehören dem Janhagel an. Zum Theil bekannt, n sie sich mit einem gewissen „Stolze" als Socialdemokraten. Am Dienstag Abend war die ganze Criminalpolizei „Unter den Linden" conccntriit um Wiederholungen solcher scandalösen Vorkommniffe zu unterdrücken. (Berl. Tgbl.) -*«-*'«**» v- Nvvtlina fccfhtbtfc stch __ Zustande. Derselbe yarre im tnvp WHVMB1T eneuer Mireyr' mit einem Polen, der fett Freitag nicht mehr daselbst erschien. Mittwoch war Nobiling ebenda von einem ziemlich gut deutsch sprechenden Engländer aufgesucht, aber nicht angetroffen worden. — Gestern Abend sind wieder verschiedene Personen wegen Majestätsbeleidigung in öffentlichen Localen verhaftet worden. Stuttgart, 5. Juni. Die Kundgebungen württembergischer Städte mehren sich. Die vereinigten Arbeiter mehrerer Gewerbe in UInt sprachen dem Kaiser gegenüber aus: Wir kennen die gegenwärtig Noth der arbeitenden Klaffen, verabscheuen aber alle die Mittel, welche auf anderem Wege, als dem der Arbeit und der Ordnung Abhülfe bezwecken. — In Stuttgart und an anderen Orten finden vollbesuchte Gottesdienste statt. Kaiserslautern, 5. Juni. Der socialdemokratsche Agitator Drees- bach aus Mannheim hatte auf heute Abend eine Volksversammlung ausgeschrieben mit der Tagesordnung: „Attentat auf den Kaffer und das „Hödel- Gesetz." In Folge deffen erschien ein von 70 Bürgern unterzechneter Aufruf an alle ordnungsliebenden Bürger, diese Versammlung zu besuchen tnb den Soctal- demokraten entgegenzutreten. Daraufhin wurde die Versarnwung von den Veranstaltern abbestellt. Wilhelmshaven, 5. Juni. „Preußen" ist heute Mit^g mit der geretteten Mannschaft angekommen. Oesterreich. nämlich, indem fte vte unrerzeiryncr v« V.—' Discussion der Bestimmungen des von ihr vorzulegenden Vertrages von San ? Stefano auffotberte und sich juflleid) für eine freie Diskussion des gesummten , Vertrages verbürgte, die Einladung so gefaßt, daß weder Rußland noch Eng ] land daran Anstoß nehmen konnten. Noch wichtiger aber als diese Ueberwm- ( düng der formellen Schwierigkeiten ist es, daß die Vermittlungs Bemühungen der deutschen Regierung zugleich eine sachliche Verständigung über dw Grund- , lagen der Congreßberathungen zwischen Rußland und England herbeigefuhrt haben. Dazu kommt endlich, daß Rußland jetzt auch die Verhandlungen mit; Oesterreich wieder ausgenommen hat: ist daber auch bisher, wie es scheint, noch kein definitives Resultat erzielt worden, so lassen doch die jüngsten Aeußerungen des Grafen Andraffy in den Delegationen über die von ihm verfolgten Ziele erwarten, daß die beiden Mächte, welche bisher durch das Drer-Kaffer Bundntß so eng verbunden waren und deren Einverständniß allein die bisherige Entwickelung der orientalischen Frage ermöglicht hat, nicht zu guter Letzt feindlich aneinander gerathen werden. Man steht denn auch der Eröffnung des Con- greffes allgemein mit der zuversichtlichen Hoffnung entgegen, daß der Friede aus seinen Berathungen hervorgehen werde. Man darf freilich nicht glauben, daß man schon jetzt ganz über den Berg hinüber wäre. Recht bedauerlich ist es, daß die Unterhandlungen über bte gleichzeitige Zurückziehung der rufsischen und engltschen Stretikrafte aus der Umgegend von Konstantinopel keinen günstigen Erfolg gehabt haben, die beiden Gegner sich also noch immer gerüstet Auge in Auge einander S^enuberstehen. Auch beweist das fortgesetzte Drängen des Generals Totleben auf Rmamung der türkischen Festungen, daß das Mißtrauen auf russischer Seite noch nicht geschwunden ist. Arn bedenklichsten ist aber die Lage der Dmge in Konstantinopel selbst. Ta die Pforte nämlich fürchtet, daß die zwischen Ruß and un England erfolgte Verständigung eine Aenderung der bisherigen Verhältnisse des osmanischen Reichs in's Auge gefaßt Hat, welche vielleicht n°ch «°llständiger mit der Unabhängigkeit der Türket aufräumt, als es der Vertrag von San Stefano beabsichtigte, so arbeitet die Kriegspartei in Konstantinopel unablässig blrauf hin, die europäischen Mächte aufeinander zu Hetzen und die Arbeit des Congrestes durch irgend einen unvorhergesehenen Zwischenfall zu stören. Nachdem der Congreß lndeß durch die Bemühungen des „ehrlichen Maklers" einmal zu Stande gekommen ist, wird dieser: es wohl auch nickt der nöthlgen Klugheit und Energie fehlen lasten, um die Sache des Fried selbst gegen den Willen der Pforte in den sicheren Hafen zu fuhren. Die Nä des auf seinem Schmerzenslager liegenden ehrwürdigen Kaisers, der das Ops einer alle Staaten gleichmäßig in ihren Grundfesten bedrohenden revolutionären Bewegung geworden und desten letzte Handlung vor dem Attentat in der Ordr znm Erlaß der Congreß-Einladungen bestand, wird zugleich aller Voraussicht nach den Geist der Versöhnlichkeit und Nachgiebigkeit unter die Bera hm n bringen und sie zu dem Entschluß veranlassen, die Kräfte ihrer Völker, nicht z gegenseitigen Zerfleischung und Schwächung, sondern zum Wettkampf aus dem Gebiet friedlicher Arbeit und zur Heilung d°r inneren Schäden ihrer Staat zu verwenden. Die Hoffnungen auf einen glücklichen Ausgang des Congrestes scheinen daher auch uns wohlbegründet. Wien 5. Juni. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstanjnopel vom'S. Juni: Die neuesten Mintsterveränderungen sind als ein, rusischiu und englischen Einflüsten gegenüber eingegangener Kompromiß aniusehen, dem die Ernennung Mehemed Ruschdi Paschas zum Großvezier rusflschersttS, jene Mahmud Damat Paschas zum Kriegsminister britffcherseits angefochtn worden war. Neuerlich wird wegen des gleichzeitig mit der^Räumung vo. Schumla und Varna zu erfolgenden Rückzuges der Ruffen nach Tschorlu und der britischen Flotte von Jsmid bis nach Galllpoli noch vor der Eröffnung des Conareffes, jedoch mit wenig Aussicht auf Erfolg verhandelt. Dtt insurgirten Pomaken südlich von Tatar-Basardschik lmtrven^von den Ruffen am 30. Mai angegriffen und gefangen genommen. — Dieselbe Corre- ^ondenz Erfährt aus Bukarest: Das russische Obercommando ha wegen angeblicher Gefährdung der russischen Verbindungslinien durch dte Ausstellung der rumänischen Armee die C nC^{e3nKl ' Kavallerie-Regiment, sowie einer Batterie beschloffen. — Die „Pollt. Corresp. ' veröffentlicht den vollständigen Text des von der Pforte für den Congreß vor- i bereiteten Memorandums über die Geschichte der Präliminar-Verhandlungen 'von San Stefano. ___——. t , ....... 1 Telegraphische Pepeschen. Wagner's telegr. Correspondenz-Bureau. I Berlin, 6. Juni. Bulletin von 4V3 Uhr Nachm. Se. Maj. haben 5 mit 4‘mWtit gegesten; im Uebrigen feit W«®»* (Unterz.) v. Lauer, v. Langenvea. lusutn». v. Kameke. Maybach. Frankfu> Stttrrung recht" «irtbe sind sehr Än, trockenem WeitM-nom. Itti ungeheuren Mt uvinteressa -Mintane StW (oDtfnflrt ortentm -Mühe an. 2)i SJtal'^Ä i Mehl Nr. i ich!«/. (Berliner ib Sahnhof hin Qualität X 22- H 21, Hafer JL frbftn * -limmng unsiche «reife oerstehm fli W7) Die lWrütke sollen toben. . L HlttM ist Tt "hnbrücke Mo' --ülogs U Uhr a Bedingungen M Erstattung d Wetzlar, i 3545) Die ciisgen Bahnhose wdnndkn vergebe Dienstag n Bureau des G :■< Bedingungen z Offerten stni üti einzureichen. Gießen, d Gi Fürst v. Bismarck. v. Wilmowski. v. Albedyll. v. Bismarck. Otto Graf zu Stolberg. Leonhardt. Falk. Frrrdenthal. v. Bülow. Hofmann. Graf zu Eulenburg. Hobrecht. An den Kronprinzen des deutschen Reiches und von Preußen Kaiser!, und König!. Hoheit und Liebden. In der Anlage laste Ich Ihnen eine von Sr. Maj. dem Kaiser und König an Mich gerichtete Allerhöchste Ordre mit der Weisung zugehen, dieselbe nebst Meinem gegenwärtigen Ertaste durch das Reichsgesetzblatt zur öffentlichen Kenntntß zu bringen. Es ist Mein fester Wille, die Mir von des Kaisers und Königs Majestät übertragene und von Mir übernommene Stellvertretung unter gewiffenhafter Beobachtung der Verfastung und der Gesetze nach den Mir bekannten Grundsätzen Sr. Maj. Meines Kaiser!. Vaters und Herrn zu führen. Berlin, den 5. Juni 1878. v- Bismarck. Friedrich Wilhelm, Kronprinz. An den Reichskanzler. ♦ * Dem Staatsministerium laste Ich in der Anlage eine von Sr. Maj. dem Kaiser und Könige an Mich gerichtete Allerhöchste Ordre mit der Weisung zugehen, dieselbe nebst Meinem gegenwärtigen Erlasse durch die Gesetzsammlung zur öffentlichen Kenntntß zu bringen. Es ist Mein fester Wille, die Mir von des Kaisers und Königs Majestät übertragene und von Mir übernommene Stellvertretung unter gewiffenhafter Beobachtung der Verfastung und der Gesetze nach den Mir bekannten Grundsätzen Sr. Maj. Meines König!. Vaters und Herrn zu führen. Berlin, den 5. Juni 1878. Friedrich Wilhelm, Kronprinz. v. Bismarck. Otto Graf zu Stolberg. Leonhardt. Falk. v. Kameke. Friedenthal. v. Bülow. Hofmann. Graf zu Eulenburg. Maybach. Hobrecht. Berlin, 6. Juni. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht die nachstehenden amtlichen Documente: Da Ich in Folge Meiner Verwundung zur Vollziehung der nöthigen Unterschriften augenblicklich nicht im Stande bin, Ich auch nach Vorschrift der Aerzte, um die Heilung der Wunden nicht aufzuhalten, Mich aller Geschäfte enthalten soll, so will Ich Euer Kaiserliche und Königliche Hoheit und Liebden für die Dauer Meiner Behinderung Meine Vertretung in der oberen Leitung der Regierungsgeschäfte übertragen. Ew. Kaiser!, und König!. Hoheit und Liebden ersuche Ich hiernach das Erforderliche zu veranlaffen. Berlin, den 4. Juni 1878. Auf Allerhöchsten Befehl dazu berufen, bezeugen wir, die unterzeichneten Chefs des Civtl- und Militär-Cabinets, daß Se. Maj. der Kaiser und König in unserer Gegenwart den Inhalt der vorstehenden Verordnung nach genommener Kenntniß von derselben ausdrücklich genehmigt und die Vollziehung und Veröffentlichung durch Allerhöchst Ihren dabei gegenwärtigen Reichskanzler und Ministerpräsidenten befohlen haben. _ , D e r m i s ch t e s. ntrhrHtrt™ $“"1 brach der gestern in hiesiger Stadt durch unsere Depeschen M6 bem Snmbmm den Äaiier erfolgten rudtlofen Attentat hat 1“$'Schuhmacher daraus bezügliche beleidigende er sosott vtthafttt W JU Sd>u[btn r°minc" -assen, wetzhalb An das Staatsministerium. Berlin, 6. Juni. Bulletin von 10 Uhr Vormittags. Se. Mai. haben _ dnt Nackt verbracht. ^Sckmerzen sind auch ~ix,l «•, --«— *>•- vermeyrre WaMtt urAT CWVinyaräd'cuu»?rt Vlv iciyien Voroerarms sind vermindert Der Appetit läßt noch zu wünschen übrig. Fieber ist nicht eingetreten. Berlin, 6. Juni. Bulletin von 9 Uhr Abends. Die gemeldeten gün. stigen DerLnderungen im Zustande des rechten Vorderarms Sr. Mai. dauern fort. Auch im Allgemeinbefinden ist keine Störung eingetreten. »• Lauer, v. Langenbeck. Wilms. Berlin, 7. Juni. Bulletin von Morgens 61/z Uhr. Se. Mai der Kaiser hat den größten Aeil der Nacht ruhig geschlafen; in dem verletzten rechten Arm ist weder Schmerz noch Hitze eingetreten. — In verschiede>en Städten haben anläßlich des Attentates weitere Verhaftungen und Veru-theilungen stattgefunden. Das Kreisgericht in Spandau verurtheilte den tlljäirigen Commis Crohne wegen Majestätsbeleidigung ,u 2V- Jahreü Gesängnß In Dresden wurde bei dem Socialisten Paschky welcher Nobiling in reffen Wohnung u. d. Linden besuchte, gestern Haussuchung gehalten. Der ber-hmte Chirurg, Geheimerath Profefior Dr. Esmarch von «ei ist gestern hi- eingetroffen, um im Vereine mit den übrigen «entert den Kaiser zu behandln. ’ - Das Stadtgericht verurtheilte heute den Arbeiter Giese wegen Beleidigung des Kaisers anläßlich des Hödelhchen Attentats zu einer Gefängnitz- 2tafC T» ^Ona^n• Das Kre^gericht sprach „gen den Viehtreiber Karou wegen des -leichen Vergehen eine Gefängnißstrafe von einem Jahre aus. Oberkirchenrath hat am 5. Juni eine Circularver- fugung £ ’l5nlnV Eonsistonen erlaffen, welche anordnet, daß alle Geistliche an dem bevorstehenden ersten Pfingstfeiertage zur Buße rufen und gleichzeittg » » *ftba “n8 und der Fürbitte für die Wiederherstellung deS Katses Ausdruck geben sollen. In dem Erlaß heißt es: Die Kirche hat den ^?Er ratMi bc J'8en .Ernst und in der Kraft des Gotteswortes das Augenmerk ~a.rauf hinzulenken, daß solche verbrecherische Thaten, mögen sie a>ch nur von Emzelnen geplant und vollbracht fein, doch Anzeichen sind für Volkslebens^Wi' in865,onbere für religiös sittliche Schäden des Volkslebens. Wte diese gehoben werden können durch gemeinsame Umkehr so in Aster Demutb dies zu erkennen 'und IN ncf|ier ^emuth vor Gott sich zu beugen. btS ,«tOnpIlnl em^"8 im Laufe des gestrigen Tages außer dem Chef m 5."^ ben F'ldmarschall Graf Moltke, höhere Officiere und Nachmittags den Chef der Admiralität v. Stoscb. Abends 8 Uhr fand ein Sonfeil t>e« gesummten Staatsministeriums im kronprinzlichen Pala z statt ÄoiÄ* arbeitete der Kronprinz mit dem Kriegsministe^ und d m Ch f von « - Prmz Wilhelm von Preußen und der Erbgroßhenog von Baden werden morgen aus Bonn hier eintreffen. 8 ,08 8 Juni. In der Kammer kündigte Demeter Ghika an er »erbe eine Juterpellation über die Situation Rumäniens auf dem Congreiie tiren'toerbe“ darüber verlangen, wer Rumänien daselbst repräsen- . Die „Nationalzeitung" fügt ihrerseits dem Vorstehenden hinzu: tritt die SSVeV'i Reichstag mit der Erklärung, daß sie für die Sicherheit der Dynastie des Landes autzerordeutliche Vollmachten beanspruchen muffe, so sind fXVs lh6erjeU?>lln8' duß diese Vollmachten Der Regierung unter ihrer ver- saffuiigsmäßigen Verantwortlichkeit von der Mehrheit des Reichstages bereit- willigst gewährt werden. Das Urtheil darüber, ob solche Vollmachten nöthig sind,^muffen wir selbstverständlich der Regierung überlasten. — Wie die,Rat- Ztg. erfahrt, ist da« Eatlastungsgesuch des Cultusministers definitiv zurück- fle6o6enefin”°rbEn' n^bem bie Schwierigkeiten, welche dastelbe veranlaßt haben, „ ra ® Juni. Daß bcin Attentat ein weitreichendes Komplott 3U örunbe hegt, kann schon jetzt keinem Zweifel mehr uitterliegen. Vo,t Lonbon aus war, rote verlautet, eine allgemeine Warnung schon Sonntag m^ 3elk^Cr ^Srtroffeii, eine Warnung aus Paris, welche bestimmter lautete und auch den Tag der Ausführung bezeichnete, soll verspätet erst am Montag mer angclangt fern. Aug In ÄQl Lehr y .'Rraf,, tz-He7 ! Ää d- 9un worin er ersucht, der Congreß möge das Loos der Katholiken in jenen Ländern wahren, bezüglich deren Berathung gepflogen wird. Das für den 24. Juni bestimmt gewesene Consistorium ist auf einige Tage verschoben worden, da die Acten bezüglich der Ernennung der Bischöfe nicht bereit find. — Herr v- Keudell drückte dem Ministerpräsidenten und dem Grafen Eorti den Dank der kaiserlichen Familie für die Kundgebungen der Kammern anläßlich des Attentates aus. Augsburg, 7. Juni. Die „Allg- Ztg." meldet: Der König von Bayern hat die Einberufung des Landtags auf den 1. Juli angeordnet. 6. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg.^ macht über den Zustand Nobiling's folgende zuverlässige Angaben: Nobiling hat keine anderen Wunden als diejenige, welche er sich selbst nach dem Attentate, noch ehe sein Zimmer mit Gewalt geöffnet war, beigebracht hat- es ist eine Kopfwunde auf der rechten Stirnseite. Die Zeichen entzündlicher Reizung resp. Gehirndruck halten sich noch aus mäßiger Höhe. 'Nobiling ist seit Sonntag Abend ganz be- jinnungsloo. Rach Anordnung des Gefängnißarztes ist er Dienstag früh in die Lazarethstation verlegt worden; zwei Wärter überwachen ibn. Dr. Lewin erstattet jeden Mittag dem Kaiser Rapport. Jede etwaige Kundgebung Nobilings wird seitens der Gefängnißbehörde registrirt. Beichten hiesiger Zeitungen zufolge war im Befinden Nobiling's Besserung eingetreten; es sei Aussicht auf Erhaltung seines Lebens vorhanden. — Ferner ist den Zeitungsberichten zu entnehmen: Heute Abend soll ein Comite zusammentreten, welches beabsichtigt das Haus unter den Linden Nr. 18 anzukaufen und dasselbe religiösen Zwecken zu widmen. — Zwei Brüder Nobiling's, Offiziere im 59. bezw. 79. Infanterie-Regiment, trafen heute früh hier ein und wurden Vormittags von einem der höchsten Offiziere aus der Umgebung des Kaisers empfangen. Der Wunsch derselben, sich zu jeder Vernehmung zu stellen, fiel zusammen mit dem der Behörden, durch sie über ihren Bruder Auskunft zu erhalten. Beide fanden durchaus wohlwollende Aufnahme. Bei dem auswärtigen Amte ist ein Telegramm der Deutschen in Dokohama eingelaufen, worin Beileid ausgesprochen und Nachrichten über das Befinden des Kaisers erbeten werden. gereitif aÄinifler be6 Nutzern hat feine Demission ein- g renpL oic vom Khedive auch angenommen wurde. Nom, 6. Juni. Der Papst richtete ein Schreiben an bie Mächte. Perpignan, 6. Juni. Ein Eisenbahnzug, welcher von Barcelona nach Frankreich ging, wurde in der Nähe der Station Moncada unweit Barcelona ausgeplündert. Kiel, 6. Juni. Das schleswig-holsteinische Musikfest wird mit Rücksicht auf die schweren Schtcksalsschläge, welche das Vaterland betroffen, in diese?, Jahre nicht stattfinden. Morgen wird öffentlicher Gebetsgottesdienst gehalten. Petersburg, 6. Juni. In Jaroslaw fand am 5. d. unter großer Betheiligung des Volks im Beisein der Militär- und Civilbehörden ein feierlicher Gottesdienst anläßlich der Errettung des Kaisers Wilhelm statt. Nom, 6. Juni. Da der Senat nicht versammelt ist, so trat er gestern zusammen und unterzeichnete eine Adreffe an den deutschen Kaiser, worin dem Abscheu über das Attentat und den aufrichtigsten Wünschen für baldige Genesung des Kaisers Ausdruck gegeben wird. — Der Minister des Aeußern, Graf Eorti, reist am Sonntag Nach Berlin ab Konstantinopel, 6. Juni. Sadyk Pascha und Karatheodorst reisen am Samstag zum Congreffe nach Berlin. London, 6. Junü Die Limes" homoiiHrt nuf h.iS Nachdrücklichst,, UtgianD uno Rußland hätten ein Prioatabko umen zum Nachtheil der Jntereffen Oesterreichs getroffen. England Hobe feinen ®runb zu einem solchen Verfahren. „Morning Post melbet: Die Ruffen concentrlren 27,000 Mann unb 125 'I ‘r berichtet auü Petersburg: In Folge ßnal^nb 8 bet.S,ltfen' F-ivbselkgkeiten zu vrovociren, sind Rußland unb S l?te Streitkräfte nicht vor dem C° tgreß zurückzu- 1 ^nigin hat bem Botschafter Lavirb baö Großkreuz des Bath- I veile verueyen. k" ?Un<" ,®ie „N-tionalzeitung" erhält aus ben Kreisen von Reichstagsabgeorbneten, welche am 24. Mai nicht für bie Vorlage 6etr. social- bemofrat(f4e Bestrebungen gestimmt haben, eine Zuschrift, worin es heißt : Am 9u’üen oie e von denjenigen Mrtgliedern bes Reichstages, welche mit il« w i । (llmtntei’' Don der Voraussetzung auS, baß das Attentat Hövel's eTmü nVn J’-Cr?mme[nK Objects keine weiteren Folgen haben und baß (Mnbirt8 $ 1 »u.rbc' ,auf b.c” Boden bes gemeinsamen Rechtes burch Vervoll- ständiguiig der Gesetzgebung über da« Bereinswesen unb burch Ausfüllung von Luck-N des D rafgesetzbuches bem brohenben Uebel zu steuern Diese Voraus, s tzung ist heute gefallen. Die Vorbereitungen, welche Nobiling traf, bie Ver- binbungen in denen er stanb, bie über bie Grenzen Deutschlands Hinaustugehen scheinen, das svstemattsche, das im Morbplan lag, bie Verbreitung ber ruchlosesten m bober"^ bHir* weite Volksschichten, bie freche Bebrohung gegen Personen öffentlicher Stellung, das Alles enthüllt unseren Augen eine Tiefe uns» ®5C ter bef Verderbens, welchem aus dem Boden des gleichen Rechtes allein ^^"3 und,wirksam entgegengetreten werben kann. Vielmehr muffen üefchloff"^ '"t>D u"8 unseres Staatswesen« jetzt außerordentliche Maßregeln «0 t Hf. Mainz/3 Malheur, NdckSanzeu ge- 3540) K. Schön. Einladung im das alle n. der Medicinalrath Dr. Kehrer, 3527) Müller. Heugras-Dersteigerung. 3467) Fr- Lampus. von Barcelona Woncabn unweit Uhr, Akkord 4U0) Im Stuhlflechtcn und Rach . machen jeder Art empfiehlt sich Schwarzmeier, Mühlgasse bi. irb mit Rücksicht offen, in birfeyi eSdienff gehalten, b. unter großer Hörden ein seier- lm statt. o trat er gestern ii(er, worin dem baldige Genesung Bern, Gras Cotti, (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 9. bis 15. Juni besorgt Pfarrer Schlosser.) Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 9. Juni. I. Pfingstfeiertag. Morgens: Pfarrer Schlosser. Nachmittags: Pfarroicar Schöner. (Tollckte für Theologiesiudirende) Montag den 10. Juni, n. Pfingstfeiertag. Morgens: Pfarrer Dr. S eel. Confirmation der Knaben und Feier des heil. Abendmahls. Nachmittags: Gymnasiallehrer Stamm. Die Gemeinde wird gebeten, bei der Confirmation die vorderen zehn Bank- relhen für die Angehörigen der Confirmanden frei zu lassen. Hierzu ist Termin auf Freitag -en 1/1. Juni c. an der Dorlar er Bahnbrücke Morgens 9y2 Uhr und an der Lollarer Lahnbrücke Vor- mittags 11 Uhr anberaumt, wozu Kaufliebhaber hierdurch eingeladen werden. Bedingungen liegen im diesseitigen Abtheilungs-Bureau aus, können auch gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 1. Juni 1878. Der Abtheilungs - Baumeister: ___________ Kluge.__________ Schulstraße 19, neben der Expedition des „Gießener Anzeigers". Immer noch große Auswahl in Damen-Ki-le-erstiefeln, -Chagrin-, Zeug- und Promenadenschuhen, Hausschuhen, Kinderschuhen m allen Arten, sowie Herren-Kalblederzugstiefeln. Schaftenstiefeln, Knabenstulpstrefeln, Confirmandenstiefel, Bindschuhen re. rc. Um damit zu räumen, werden die schon so billigen Preise um 5° r heruntergeseht. (34^ Versteigerungen. Freitag den 14. Juni, von Morgens 9 Uhr an, soll das Heugras von den Wiesen Herren: Arbeits-Versteigerung. Mittwoch, -en 12. Juni d. I./ Mittags 1 füllen auf hiesigem Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich in geben werden, als: nachfolgendes Beileidstelegramm nach Berlin abaehen zu lassen: oeraniaßt, ?ber das wiederholte frevelhafte Attentat auf Seine Majestät den fff Hb« ° , $ ®e d« M' befinit'» f oer>H* des (autelt Handel und Verkehr. «ni^t,rtmrnarn,^U.Ltt, 6' (Fruchtbericht.) In der abaelaufenen Woche-war die unfreundlich und fielen einige sehr schwere Regenschauer- Unsere Land- wirthe find sehr um die Entwickelung der Halmfrüchte besorgt und Zehnen ra «<■>*. d-iß-m, trockenem SB etter. Die Umsätze an unseremGttretdemarktHabenan Serina* fflaißfeit ^genommen. Die Speculation hält sich hauptsächlich Angesichts des Umstandes refervirt, daß wenn auch die Ernte-Aussichten so schlecht als möglich, die zu erwarten- den ungeheuren Exportirungen Seitens Amerika'« schwer ins (Zeucht fallen werden (Nicht uninteressant dürfte es bei dieser Gelegenheit für unsere Leser sein flhpr di- momentane Willigkeit der Frachtsätze für Getreide Abladungen von Newyork' nach dem LL8L ru werden und führen wir im Nachstehenden beispielsweise einige Frachtsätze an. Dieselben verstehen sich bei vollständiger Schiffsladung per 100 Kilo' Lk^^ork-Antwerpen per Segelschiff ca. 1 jl 25 do. per Dampfer 2 ^ An w^ven' Mainz-Mannheim 80 Rotterdam-Mainz-Mannheim 65 p Nkehl Nr. 1 40, Nr. 2 36, Nr 3 32, Rr 4 al 28 sr?r 5 m 99 mehl °/i (Berliner Marke) JL 22, do. II. (Berliner Marke) 19^ Weiten Oualität «AL. 22 24 50 i«AL 22.50, do. fremder^ je nach Qualität 22—24 50, Roggen je nach Qualität JL 16—17.25. Gerste 19 CrMen Jt i» "22’5^°6!f.a7men,,.‘f 30 P« 91uguft=Septetnber=£leferung. grölen JL i’—22, Wicken JL 16—17, Linsen-19—24, Rüböl, detail AL 72 Stimmung unsicher. Dringend offerirt: Sämmtliche Getreidesorten und Mehl. (Die Preise verstehen sich sammtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) | Bberhesfische Eisenbahnen. 3539) Die in Gemäßheit der SS 56 und 59 des Betriebs-Reglements für die Eisenbahnen Deutschlands durch die Special- vestimmungen unseres Local - Gütertarifs vom 1. Juli 1877 (Seite 58 und 59) auf sechs Stunden normirte Frist für die Seitens der Versender bezw. der Empfänger auszu- lührende Be- und Entladung von Wagen iadungsgütern ist für den Bereich der ! Oberhessischen Bahnen auf 12 Tagesstunden sestgesetzt worden. Gießen, den 3. Juni 1878. Großherzoaliche Direktion. M 0 h TT. Oberhessische Eisenbahnen. 3552) Die von dem Bundesrathe in seiner Sitzung vom 25. März d. Js. beschlossene Veränderung der Anlaoen B. u. C. zu S 50, Ziffer 7 des Betriebs-Reglements für die Eisenbahnen Deutschlands vom 11. Mai 1874, betreffend eine anderweitige Fassung der Frachtbrieftexte, wird vom 1. Januar 1879 auf den Oberhessischen Bahnen zur Einführung gebracht. Die neuen Frachtbriefe werden rechtzeitig bei unseren Stationen und Drucksachenverwaltung zum Verkauf gelangen. Gießen, den 5. Juni 1878. Großherzogliche Direction. Mohn. Georg Vogt, Daniel Ebel Erben, G. Eh. Spruck Erben meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr in der Schwarzlach, Nachmittags 2 Uhr am Neuenweger Thor. Gießen, den 6. Juni 1878. r ben 24 ?rn »orten V* int. bie 1 an,N s - Manb Ü« Mr ‘fei ' ,a#f d°r S9ani bi- 6 *9 'nih in ®r' $emin ■9' Runbgebung Miling’ä * «Kl Menb s°s ein -Men Nr. 18 ' Zwei Brüder ^en heute früh Wxt aus ter lf zu jeder l» N sie über nö lvvhtVoüente n der Dmffchen Nachrickten Äer Ksr Heinrich Becker, Christian Jughard, Carl Lö'ber Ww., 35*5l Die Anfuhr von 130 Mille Berblendsteine vom ytkfigen Bahnhöfe zum Neubau des Garnison - Lazareths soll an den Mindest- sordernden vergeben werden, wozu ein Termin auf: 4 m ^Eensta^ den 11 Juni er., Vormittags 11 Uhr, m Garnison-Lazareths (Seltersweg) anberaumt ist, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht ausliegen. frei einzureiche/"^ ^XmitX' mit gehöriger Aufschrift versehen, porto- Gteßen, den 6. Juni 1878. ________Großherzogliches Garnison-Lazareth. Berlin - Codierter - Eisenbahn. Streckt Nordhausen-Wetzlar. Abtheilung I. 0 t 13.4I97)- Die Materialienfchuppen an der Lollarer und Dorlarer tzahnbrucke tollen im Wege der öffentlichen Versteigerung meistbietend verkauft werden. »um grossen Preisskegeln Fritz scheu Felsenteeller in Bad ZTauheim, welches bis juttt 30. Juni abgehalten werden soll. 3541) Es werden bei diesem Kegelschieben 10,000 Loose geworfen und LE, welches aus 3 nacheinander zu werfenden Kugeln besteht, kostet 20,3). , tonnen jeden Tag Loose geworfen werden, am 29. Juni müssen abe Loose geworfen sein. Das Stechen der gleichstehenden Würfe findet am 30. Juni, Nachmittags n"ch «uhn, am Kreuz. Karl Okel, am. Auszug. In Untersuchungssachen gegen Karl Schäg, Sohn des Lehrers Schäg v. Lollar wegen Beleidigung wird in Erwägung rc. iu Recht erkannt: daß der Angeklagte wegen Beleidigung des Theodor Kimmel von Lollar in Gemäßheit des S. 185 des R. St. G- B. in eine Geldstrase von 15 jl, eventuell in eine Haftstrafe von 4 Tagen zu ver- urtheilen sei und daß dem Ankläger in Gemäßheit des $ 200 des R- St- G. B. die Befugniß zuzusprechen sei die Verur- theilung des Angeklagten binnen vier Wochen von Insinuation des Uithells an im Gießener Anzeiger bekannt zu machen । auf Kosten des Angeklagten unter Verur- theilung .des Angeklagten in die Untersuchungskosten. V. R. W. Gießen, den 8. Mai 1878. Grobherzogliches Landgericht Gießen, irz-Erdmann. v. Grolman. Für ben Auszug. 3548) Christ. . rÄe 3ur Erbauung eines Spritzenhauses: (L-telnhauerarbeiten in Lungstetn, '" — Maurerarbeiten und Materiallieferung, Zimmerarbeit incl. Holzlieferung, Dachdeckerarbeiten, Spenglerarbeiten, Schreinerarbeiten, Glaserarbeiten, Schlofferarbeiten, Weißbinderarbetten, »».Erbauung eines Stück Wegs nach Burkhardsfelden/ Maurerarbett, veranschlagt zu 200 JL. — Pflasterarbelten, „ 372 Chaussirarbeiten und Steinlieferungen, " ” 1704 " ' Nieder-Bessingen, den 5. Juni 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. veranschlagt zu 257 JL. 11 11 u 1087 u 74 n tl 505 II 90 ~ n II 271 n 89 11 11 108 11 36 11 II 544 11 74 »1 II 119 22 II 196 H 20 u ,, 456 11 22 tfoJ3 Wenzel’s Garten (Saalbau) 2 «BOSSE COU’KKTK Anfang 5 Uhr. ausgeführt von dem Musikcorps des 2. Grofib. Hess. Jnf.-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausse. Entree 3® Pfg. 3551) Bei unftünstiqer Witterung finden die Coneerte stets im Saale statt. >C Zu dem Reickensand-Badndofsftraße 3530) Das Comite. Anfang 4 Uhr. 3529) @ie| |B bevor er eine Äur unternimmt, oder die I I nung aus Genesung schwinden lähi, sich h «osten von den durch Dr. Slirb't Hcilme 5$ 3543) Am 3. Pfingstf eiertag: Grosses Militär-Concer l Entree 30 Pfg. Anfang 4 Uhr. Der Liederkranz r» Heuchelheim auf dem am Samstag Bemerkt wird, 3538) i - Westfälischen Hof bei Giessen den 8. Juni ladet ergebenst ein. 9lad Orte Leihg« Poll^irSiraf- geßattet wird, kaß sie keinen @lei kniff bestehen Gießt ......................................, 1.1 '.IHilHI Damit jeder Kranke «osten von den durch Dr. Airh'« Heilmethode er,i«lten Ibfrrnfdifnbrn firilnnqrn über,rügen kann, sendet Rich tc r o Verlaga.Änslalt in Leipzig aus ^ranco-Lerlangrn gern Jedem einen „Attest.Auszug" (19V. Aufl.) gratis und franco. — Brrsäumc Niemand, sich diesen mit vielen daß die Mufikcapellc des 2. Grofih. Hess. Jnf.-Rqts. Nr. 116 spielt. M nachstebknde Duri 3265) Das Doflein'fche Haus in der Wallthorstraße (Eck des Astcrwegs) ist zu nunmehr herabgesetztem Preise bei entsprechender Anzahlung zu verkaufen. Clir. Vix. Neuenweger Thor. lieuen-SoiiiienscInnne mpfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen. (3091) H. Nübsamen - «rankenberichten versehenen „Auszug" kommen ä zu lassen. — von dem illustrirten Original« 3 werke: Dr. Air»,» Raturbeilmetbodc erschien die 100. Aufl., Jubel-Ausgabe, Preis 1 SW., zu beziehen durch all« Buchhandlungen. Leichte Aommerunterhosen u. llntcrjadten in Wolle und Baumwolle, in allen Größen und Weiten empfiehlt zu sehr billiaen Preisen. (3092 H. Hübsamen. Ball-Anzeige. an ten israelitischen Festtagen stattfindenden Keilgeöotenes. 3546) Badesalz von Saline Nau- heim empfiehlt I K. D. Bap9. Ludwigsbrunner Wasser, per Krug 25 Krug ret.1(M1 * SchMalheimer ,, „ „ 20 „ „ sowie alle andere Sorten Mineralwasser empfiehlt billigst 3482) Emil Fischbach Neue Häringe, per Stück 3 Pfg., marinirte, per Stück 10 Pfg., sind eingetroffen bei (3470 L. Hermann, Reichensand - Babnbofsstraße. 2286) Die Tapelenmusterkarlen aus der bekannten Tapetenfabrik Gebrüder Scherer in Bammenthal bei Heidelberg pro 1878 enthalten eine sehr reiche Auswahl von Tapeten in Vorzug, licher Qualität und den neuesten Dessins von 20 H Per Stück bis zu den feinsten Sorten. Bestellungen werden von Unterzeichnetem prompt ausgesührt und du Tapeten frachtfrei Gießen geliefert. Gießen, im April 1878. Wtlh. Balser am Kirchrnplah. Burgruine Staufenberg Am 2. Pfingatfeiertage: Hamburger Cigarren zu verschiedenen Preisen empfiehlt Ä Elsoffer., Reichensand-Babnoossslroße. Geräucherte Frankfurter Brat Würstchen per Stück SO Pfg. 1894) I. A. Busch Söhne. Pianinos, 10 bis 12 Stück (gebraucht), im Preise von 250 bis 400 JL, habe zu verkauftN. 2224) C. L. Glück, Friedberg. 3357 ______________________ , flssocie sucht in Gießen ein vielseitig technisch und kaufm. Gebildeter bei einem nachweislich rentablen Geschäft bet sicher zu stellender Einlage von JL 10,000. Franko - Offerten erbeten sub Chiffre S. 3853 durch Rudolf Moffe in Frankfurt a. M (3442 Java-Cigarren, abgelagert, » 2 H, offtttrt S. Elsoffer, Angesichts Mgefm, über n die deutsche Rat M mn die W Subjecte von bei *e HAfsmitt und Aobiling, ol *l'nnen, wenn fi Wer erscheinei und ii M Große j Luther her be Jotatie ist ein toofehnntc * ’n tedl ihr, S"! - T°ß Styt nut in ej W,nn X,ror «Um : '""'m. $it6 *,(n ^itationen bunU'^h. Sei n Hi eilt nut Ttflll1!)! wZV"1 °"n nur (S'" hält am 2. Pfingatfeiertage in meiner (Sartcnwirthschast jlcfoiup und LanMnterhallmuj. Wüt gute Speisen und Getränke (u. A. gutes Aktien-Bier, sowie div. Weine) sorge bestens und l-de zu zahlreichem Besuch ein. 3544) II Volkmann. 'P-r-n.°°rtl.ch-Re»°-.t°n: A. Sch.esda - Druck und B-rl-g der BrübNchen Untv.-Druck-ret ,Fr. Ehr. Pietsch) m «i-h-n. Abfahrten von Gießen «ach: Deutz 6" 12, 4*3. Dillenburg 6«, 12, 4«, 9». (94 Tteaen 6^, 12 Wetzlar 6«, 8» 9* 12, 4« 7, 95. Vermischte Anzeigen. 3514) Eine kleine ruhige Familie sucht Wohnung om ca. 4 Zimmer nebst Zubehör, beziehbar spätestens am 15. August, in der Frankfurter Straße oder Nähe derselben. Mündliche und schriftliche Offerten letzte)e unter M. 101 mit Preisangabe nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. 3'400 Mark auf gute erste Hypothek gesucht in 3542)__________________Wetzlar C. 152a. 3517) 20—25 Erdarbeiter gesucht. Baustelle Asterweg bei Melchior Keßler. 3523) Ein Laufmädchen auf sofort ge> sucht. Altcenstraße E. 97. Heu gras verkaufen bet Ludwig Kämmerer 3524)_______ auf d PW S ei t e t s rve o. 1.50,000 gute Feldbrand-Backsteine werden billig abgegeben. Näheres in der Exp. d. .Bltts.__(3503 ‘ Hochfeine der £nr (n tto H Kauf. 2179) Eme Familien-Wohnung zu ver miethen._________________Neuenweg 134. Durch Wegzug der Frau vr. D t e ck m a n r ist der untere istock meines Hauses, im Ganzen oder getrennt, zu vermiethen. 3293)________Jacob Reiber, Gartfeld. 2594) Mansarde, an ttne ruhige Familie vom 1. Juli an, billigst zu vermie then.________ Näüeres Anlage C. 25. 3392) Em sofort beziehbares Familie, - logis bestehend aus 3 Zimmer, 2 Kammern, Küche und sonstiges Zubehör, sowie ein möbltrtes Mansardenzimmer zu vermiethen. Gelt er s w e g 193. 3444) Zwei kleine Fomilienwohnungen auf sofort zu vermiethen bet B. Katzcnftcin. 3447) Em schönes Logrs, bestehend aus 4Zimmern, Küche, abgeschlossenemCorridor । und allen Bequemlichkeiten (in der Nähe der neuen Realschule und des Gymnasiums) zu vermiethen. Näheres in der Exp d. Bl. Geräncherte Braunschweiger Hansmacherwursl empfingen wieder (1892 J. A* Husch Söhne. Schwalheimer-Waffer, LudwigSbrunnen, Seltersbrunnen-Waffer bei JL. Horm ann9 3469) Keichensand - Pahnhofsstraße. 3266) Ein neues Wohnhaus mit Hofraum und einem einen halben Morgen haltenden Hausgarten am Wiesecker Weg ist billig zu verkaufen. Näheres bet der Expedition d. Bltts. Feinst gerösteter, eandirter Kaffee, Wiener Mischung, Z anerkannt vorzügliche Qualität nach Wiener Art geröstet. Alleinige Niederlage bei Julius Wallach, Gießen meinem neu erbauten Hause im Gartfeld ist im ersten Stock ein sehr schönes FamilienloatS mit allen Be quemlichkeiten, Wasserleitung, Gar len- Antheil rc an eine ruhige Familie zu ver- mtethen und sofort beziehbar. 3451)_______________W- S e u l i n g. 3457) Das von Frau Mi Prediger Balser bewohnte Logis ist anderwetttg zu vermiethen und alsbald beziehbar. _________I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104. 3494) An einer frequenten Straße außer- halb der Stadt ist ein Logis im mittleren Stock von 4 Zimmern, Küche, großem Abschluß, auf Verlangen auch ein Mansardenzimmer mit Cabimt zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bltts. 1684) Der zweÜe Stock meines Hauses ist zu vermiethen und auf Munich alsbald zu beziehen.____G Malkomeflus II« 2085) Ein Lagerraum zu vermiethen. Wallthorstraße 66. 2868) Der 3. Stock meines Hauses, — 5 geräumige Ztmmcr mit Zugedör — per 1. August zu vermiethen. Ile. Dornsciff . 3102) Eine Wohnung im mittleren Stock von 4 Zimmern Küche mit Zubihör, auch Bleichplatz; beziehbar Mitte August zu vermiethen. Bismarckstraße 8. 170,". > 2889) Die Parterre-Wohnung mrines Hause«, bestehend aus 4—5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist per 15. Juli zu vermiethen. Arnold Müller. 3322) Ein Logis, 2 Zimmer, 3 Cabi- netten nebst Zubehör, zu vermiethen bet Louis Benner a. d. Schoor. 3370) Eine große Stube und Kammer sind sofort zu vermüthen. _____________Hermann Euler. 2958) Der zweite Stock meines Hau,es, 4 Zimmer, Küche, Keller, Waichküche u. s. w., sofort beziehbar zu vermKthen. -2083) Ein FamiltenlogiS zu vermiethen bei Fritz Fürst, Willwe. In meinem Vorderhaus ist das Mansardeu- Logts zusammen oder getrennt zu vermie- tben und gleich beziehbar. Earl HaaS, 324D a. d. Actiendranerei. Wagen-Verkauf. 3164) Die Wagenfabrik von Joh. Wtlh. Kruck, Allerhetligenstr. 22, Frankfurt a. M empfiehlt ihre solid gearbeiteten Wagen, als Landauer, Coupäs, Mylord, Halbverdeck den Bock zum Abn hmen und selbst fahren. Hettgras I. Qualität, von einer 2y3 Morgen großen Wiese verkauft (3490 Lehrer Kraussmüller ______________zu Ettingshausen. 3455) Oberndorfer Dickwurzpflanzen verkauft Jungblut, Promenadehaus.