Freitag, den 10. Mai No. 108 1878 Kichener Wnzciger Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. RedactionSbureaur Garteustraße B. 165. Expedit tonst» urcau r Schulstraße B. 18. ' bet n'?to «S°L h« »h-n.'L '•l-lfn. ^6<6 ^chen kN s. b. M.: itzungB nung: ^°gr- Literatur. ^Ir.Ich-m I Ysytland» Hund entlaufen ' tQIP; Drm Wieder: ’ bei der Expedttion liärteiT- ublikm zur Nach- PPeBCarouffel geöffnet ist, davon 4 Uhr und ilhr ab. H. Görke. amtnfttol)l)iitt färben unb§a?onirtn r Donäibtg. Loul» 6>U, ^langer können Be^ iet er Ehr. Haubach. inijtrtinen ! neu unb sreundlich | al en- ■ÄS efftnß/ D S**ff**. ich, daß jeden Tag, Mn, die bekannten den werden. Biaubach, jgtffdl. M - erroerö-1 ark monatlich, M br,wirdnachgeveen. kanntschaft und Fleiß , Intetlißtnten Damen Jn teile. W bte umeh^d nlrdigt er Chiffre', t Spedition von @- Se ö gihreffe: Gene- e. n>e8S '"L Amtlicher HHeit. Gießen, am 7. Mai 1878. Betreffend: Die Denunciationsgebühren, insbesondere die Strasantheile der Gemeinden an den Feldstrafen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien des Kreises. Wie in den vorhergehenden Jahren ist uns auch für 1877 ein entsprechender Betrag zur Belohnung besonders pflichtgetreuer Feldpolizetbediensteter zur Verfügung gestellt worden. Wir sehen daher Ihren baldigen Berichten darüber entgegen, ob sich Feldpolizeibedienstete in Ihren Gemeinden befinden, die von Ihnen zu einer Belohnung empfohlen werden können, und bejahenden Falles, welche. Sie wollen alsdann die in Betracht kommenden Umstände, insbesondere die Größe der Gemarkung, die Länge der Dienstzeit, Gehalt, dienstliche, sowie außerdienstliche Aufführung und persönliche Verhältniffe neben Eifer und Brauchbarkeit der Betreffenden ausführlich schildern. Vorschläge, welche bis zum 25. d. M. nicht bei uns eingetroffen sind, bleiben unberücksichtigt. __Dr. Boekmann. Gießen, am 8. Mai 1878. Betreffend: Verhütung von Beschädigungen der Baumanlagen an den Staatsstraßen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großher^oglichen Bürgermeistereien, Mspolizkibehörden und die Gendarmerie des Kreises. In Folge Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 2. l. M. zu Nr. M. d. I. 6193 schärfen wir Ihnen ein, daß bei Beschädigungen von Baumpflanzungen an den Staatsstraßen alsbald die sorgfältigsten Ermittelungen über die Thäter anzustellen sind, und daß dem zuständigen Gerichte die erforderliche Anzeige zu machen ist. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen dem ihnen untergebenen Polizeipersonal hiernach Weisung ertheilen._________________________________________________ Dr. Boekmann._________________________ Bekanntmachung. In Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistung für die bewaffnete Macht im Frieden, werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat April veröffentlicht: Hafer 17,22 °Wpb, Ka *u,g' Weidig, ü schmied Fp, w Drill I ?»£*# »on 3”Pen s;ffe JftlH* * “mithin «4 1 S auf qemeinf«men •Jl Ä an *[l lwrLÄ«, «“IJ1 M st^ern ein:-o wn t6«n ” „,iH Irin *=8 tat Mizliit»""" Die vorstehende iurdi zahlreiche W -mchten unv Derm (i daher für ihre W ßttuerbelastung, von Bestreben einig mltj 2 U p &.N.I SFä Eintritt tote ^tttoffen jn. i930) ° lich die Besserung warten sei. Das Cwoß habe sch t gestellt. Gleich- sür die anderen eingehalten habe, uch der Krieg jei a nach dem Miß- zuerst, der Psorte ich dem Congcesse zreß sich von dem onen Wißen der habe; andecensalls Aebäudes ersolgen. deutet. MS zA-r tt ft feiner ktn Beitpuntt »nitiong- JL* Mn ff unb beten 7* b”«n beute, ein eU‘^ltb«(eit '^offenen 8iute, In g,„; ' bi" legitimen w wiederholt Bet nicht nur 1 Schwierigkeiten » in Oxford ^Äderung auf des eng- ^ßiltzung es der 1 ,ju überwinden, tlich ihrem Ende t 1876 zur Gewerbe- re Derartige Geuossen- tete Die Gewerbebank, lenbe Eingabe an die imä hchm. Neuerung betr. )»»etbebant ju Gießen, )je Hilfe tzoher Stände- e dem Staate ober der 1876 die Steuerbehörde - am 7. Februar 1876 rauf, daß die Gewerbe» icwerbe der Mitglieder ®n Wit- nba6 der Beschwerde Lrterungen die Steuer- ^dankreeurrckehEf ift daß ße mudeslenS Zerium reseribirte am en Daß nach den bisher Men M .alS 9, Eigenen Beiträgen «b- ’ J welchem ermittelt K-"-* JJS?»®' sat«*** lerungmit W fr btT Sitzung °'s daher in TSSys 'ißt w U®^«! 1,1 ub 1U vel' Kr-'- Mitgliedern unternimmt, so ist e6 nicht erfindlich, warum sie, und zwar nach jahrelanger Steuerfreiheit jetzt zur Gewerbesteuer herangezogen wird. Wenn der Begriff des Gewerbes in dem bewerbe von Dritten liegt, so darf man fragen: von wem erwirbt die Gewerbebank Gießen etwas wenn nicht von sich selbst, das heißt von ihren eigenen Mitgliedern? Ihr Erwerb besteht in Hinseinnahmen. Da sie aber Zinsen blos von eigenen Mitgliedern nimmt, so stießt in der That in die Kasse der Genossenschaft kein Pfennig, den nicht die Genossenschafter selbst gegeben Laben. Zwar entsteht durch die Differenz des Zinsfußes der Anleihe und Ausleihe ein sogenannter Geschäftsgewinn, allein diesen Gewinn ziehen die Gesellschafter nicht von Dritten, sondern aus sich selbst, er ist auch keineswegs Zweck der Vereinigung, die vielmehr nur gegenseitige Crevit- unterstützung beabsichtigt; und wenn am Jahresschlüsse neben der Veranlagung eines zur Deckung von Verlusten bestimmten Reservefonds noch die den Zwecken der Genoffenschaft an sich ganz r„ne liegende, übrigens auch bei der Beschränktheit der Mltgliedereinlagen für den Einzelnen Lochst unbeveutende Vertheilung einer sogenannten Gewtnndividende stattfindet, so vergüten hiermit die Genossenschafter sich lediglich dasjenige zurück, was sie selbst im Jahreslaufe in Form von Zinsen dem Gemeinfond entrichtet haben. An welche der Genossenschafter und nach welchen Grundsätzen diese Dividendenverabfolgung geschieht, kann für die Erwerbfrage gleichgtltig sein; es bleibt die Thatsache unverrückt, daß die Gesammtzahl der Genossenschafter nichts von Dritten erwirbt, mithin auch kein Gewerbe treibt. Freilich entnimmt die Genossenschaft Gelder leihweise auch von Dritten; ja es ist sogar Ihr wesentlicher Zweck, solche Gelder, deren Beschaffung aus dem Schoße der Mitglieder unmöglich auf gemeinsamen Credit von Dritten zu erlangen. Allein das Anleihen bildet keinen Erwerb- nicht am angeliehenen, sondern am ausgeliehenen Selbe wird verdient, und ausgeliehen werden Gelder, nur an Mitglieder der Genossenschaft. Daß allerdings den Gesellschaftern mit dieser Beschaffung von Gelder auch von Dritten eine wesentliche Unterstützung geschieht, wird nicht in Abrede gestellt. Der hierdurch erwachsende Vortheil ist aber kein Vortheil der Genossenschaft, sondern ein Vortheil der Einzelgewerbe, welche die Genossenschafter betreiben, und wird von ihnen in der Gewerbesteuer jedes einzelnen Genossenschafters versteuert. Die Genoffenschaft treibt kein eigenes Gewerbe, sie fördert nur durch richtige Leitung des Geldstromes die Gewerbe ihrer Mitglieder und erhöht dadurch deren Steuerkraft und Steuerpflicht. Die vorstehenden Erwägungen haben mit Recht in Hessen die jahrelange Steuerfreiheit der Creditgenoffenschaften zur Folge gehabt, so wie auch anderwärts und insbesondere in Preußen durch zahlreiche Entscheidungen die Frage des Gewerbebetriebs dieser Genossenschaften von den Gerichten und Verwaltungsbehörden verneint worden ist. Die Gewerbebank zu Gießen erachtet «s daher für ihre Pflicht, kein gesetzliches Mittel unversucht zu lassen, um sich der ungerechten Steuerbelastung, von der sie neuerdings betroffen wurde, zu entziehen. Sie weiß sich in diesem Bestreben einig mit den anderen hessischen Genossenschaften, einig auch mit den vom Anwälte der deutschen Genoffenschaften, Herrn Dr. Schulze-Delitzsch von jeher verkündeten und empfohlenen ^Grundsätzen. Wir alle leben der Ueberzeugung, daß diese Besteuerung nicht nur eine ungerechte Vermögensbenachtheiligung enthalte, sondern auch geeignet sei, eine Verdunkelung der uneigennützigen Zwecke der Creditgenoffenschaften und eine durchaus falsche Auffassung deren Wesens zu bewirken. Wir richten daher an hohe Ständekammer die vertrauensvolle Bitte: dieselbe wolle geneigtest bet Großherzoglicher Staatsregierung auf eine baldige Regelung unserer Steuerfreiheit nach Maßgabe der angedeuteten Grundsätze hinwirken. Gießen, den 26. April 1878. Gewerbebank zu Gießen, (eingetragene Genoffenschaft.) I. Hanstetn, Vorsitzender. Chr. Wallenfels I. Wagner. Eingesandt. Einige Bewohner der Grünberger Straße scandalistrten (!) sich biefet Tage über den Anblick des im Trabe von dem Friedhöfe heimkehrenden Leichenwagens, der von den darin sitzenden Dienern gelenkt wurde und erlauben sich hiermit an zuständige Stelle die Bitte zu richten, der Wiederholung dieses unwürdigen Schauspiels vorbeugen zu wollen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 8. Mat. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war schlecht fcc fahren. Die Käufer wollten wegen der Nässe der Waare nicht kaufen. Heu kostete je nach Qualität per Centner X 2—2.70, Stroh per Eentr. X2.—, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. X 1.15—20, 2. Qual. X 1.10, im Detail 1. Qual. X 1.40 bis 50, 2. Qual. X 1.25—30, Eier das Hundert X 4.60—6. Kartoffeln X 6—7 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfletsch per Pfd. 65—75 Kuh- u. Rindfleisch 55—64 H, Kalbfleisch 60—70 H, Hammelfleisch 55—68 H, Schweinefleisch 70—75 H. Speck 1 X Erbsen, geschälte (per 100 Ktlogr.) 28—33 x, ganze Erbsen 24—28 x Bohnen 25—28 X, Linsen 28—36 x, Spargeln per Pfund 40 H. — Buchenscheit- holz per Quadrot-Meter X 10—12.50, Tannenscheitholz X 7.50—8.55, Tannenbengelholz 5 X, Tannäpfel per Hectol. 50 Mai-Fisch per Stück 70 H bis X 1.20. Limburg, 8. Mai. (Fruchtbericht.) RotherWeizen X 20.50, Weißer Weizen X —, Korn X 13.50, Gerste X 11.60, Hafer X 7.45. (Durchschnitts-Preis pro Malter.) Goldfische Wilh. Balser. eingetroffen. in Eiugemachte Gurken per 1. Mai Rud. Göbel, Neuen-Bäuin 99,5. in unseren Mauern begangen weroen. Bl u . , c , , . Sänger aus Wetzlar, Weilburg, Grünberg, Marburg, Butzbach und Nauheim ziehen bei uns ein, um Gemeinschaft mit 5 hiesigen Gesangvereinen in mannigfaltigen Gesaugsoorträgen aufzutreten. c>m Vertrauen auf die rege Mitwirkung der Einwohnerschaft haben die zwei hiesigen, zum Lahnthal-Sängerbunde gehörigen Vereine die Wahl Gießens als Festort angenommen, und es ist der verehrliche Stadtvorstand denselben bereits in liberalster Weise entgegengekommen. , v,_ „ . Die Unterzeichneten sind als Fefieomite zusammengetreten, um das Unternehmen möglichst fordern zu Helsen, und erbitten sich hierzu die freundliche Unterstützung der Bewohner Gießens. Die nothwendigen Vorrichtungen zu diesem Feste, besonders die zwar in bescheidenem, aber würdigem Stile her- Lustellende Sängerbühne erfordern Geldmittel, welche die ordentlichen Einnahmen des Festes weitaus übersteigen werden. Sodann bedarf es auch der Aufnahme der auswärtigen Sänger, welche in einer Zahl von ca. 300 erscheinen Neue Lissabonner Kartoffeln eingetroffen in der Aelicateffeu-HandUms 2930) von Carl Schwaab 2848) Marburgerstraße Nr. 161 ist ein freundliches, möblirtes Zimmer zu verm. pro 100 Stück Mk. 3 2845) bei I. M. Schulhof. werden, in Prtvatwohnungen. t , if f t . cvn beiderlei Beziehung wenden wir uns vertrauensvoll an den so vielfach bewährten gastlichen Sinn unserer Mitbewohner und bitten um freiwillige Beiträge zu den Festkosten, sowie um Quartär für unsere Gäste. Möge ein Jeder mit freudigem Herzen nach seinen Kräften beitragen zum würdigen Gelingen des schonen Festes! fienra Ttzbach ©Areher^Ferd. Bapst, Kaufmann, Ph. Bauer, Musiklehrer, Karl Brück, Ootbnrbeiter, Theod. Brück Möbelfabrikant, H. Cämmerer, Musiker, Carl Demuth, Kohlenhändler, Wilh Demuth, Bürgerm.-Secretar, Chr Eise Schneider, Jul. Euler, Kaufmann, Adolf Felchner, Musikdirector, E. Franz, Calculator, K. Franz, Reallehrer,' K. Äug. Faber, Spengler, L. Georgi, Fabrikant, Fr. ttabenioht, Fabiiküut, Jean ttanstem, Stadtverordneter, Jul. Hoch, Stadtverordneter, Ferd. Hofmann, Kaufmann, H. Hollmann, Tapezier, H. Hochstatter, Kaufmann, K. Jann, Reallehrer, Ludw. Kaufmann, Registrator, F. C. B. Koch, ga6ri£ant, Moritz Kramer, Actuariatsaspirant, Karl Kranz, Philipp Kreiling III., Schremer, Justus Kreiling, ^d)loffer^Otto Kempf, kant, Chr. Leo, Uhrmacher. M. Loos, Lithograph, F. W. Löber, Schuhmacher W. ^«ber, Spengler, 0r. A. Mettenheimer, Apotheker, Georg Noll, Director, Adolf Noll, Stadtverordneter. Äug. Noll, Stadtverordneter, Aug. Oppenheimer, Fabrikant, Wilh. Orbig, Spengler, Aug. Ossmann, Tapezier, Dr. M. Per s, Professor, Anton Petri, Bauunternehmer, L. Petri II., Stadtverordneter, L. Petri III., Bauunternehmer, ^OOb Berber, Weißbinder, Soldan, Realschuldirector, A. Scheyda, Redacteur, H. Seidewand, Schuhmacher, Ph. Schlatter, Kaufmann, Chr. Schopbach, Stadtverordneter, M. Steiner, Musikiehrer, Th. Stohr, Schuhmacher, Dr. A. H^bng, Professor, Balth. Schwan, Schreiner, H. Schnell, Restaurateur, Karl Stohr, Schlosser^ L. Textor, Gastwirth, Philipp Uhl, Photograph, Karl Wenzel, Stadtverordneter, Heinr. Wagner, (Sontroleur, Ottmar Weidig, Ho^S^E^^ocat, Aug. Weidig, Fabrikant, Th. Wortmann, Stadtverordneter, Edmund Wetter, Kaufmann, Philipp Walther, Schmied Fr. Winter, Bürstenmacher._________________________________________L---- Sn die Remohner Gießens! Verehrte Mitbürger I Wie bereits bekannt, soll am 30. Juni und 1. Juli d. I. das 12. Gesangsfest des Lahnthal - Sängerbundes Palm Wien-Gesellschaft in Frankfurt a. M. Sonntag den 12. Mai a. c. ist der Eintrittspreis für den ganzen Tag aus 50 Pfg. per Person, für Kinder auf 25 Pfg. ermäßigt. Nachmittags von 4 — 6 Uhr und Abends von bis Concert der Kapelle der Gesellschaft unter Leitung des Kapellmeisters Herrn L. Stasny. Der Eintrittspreis zum Skating - Hink ist an diesem Tage auf 25 Pfennig per Person ermäßigt und findet daselbst Vormittags von 10 bis 1 Uhr Früh-Concert statt. Frankfurt, den 8. Mai 1878. 2927) Der Verwaltungsrath. Aeilgeöstenes. Gesangbücher. Sehr solide in meiner eigenen Buchtinderei gebunden, offerire billig in sehr geschmackvollen Einbänden. 2852)______Ernst Balser, Mäusburg. 2929) Gute Kartoffel verkauft Wirth C. Retter, Teufelslustgärtchen. ' 2925) Sorber, erschien in L. Körner'ö Verlag, Berlin, Friedrichftr. 235 und ist vorräthig in allen Buchhandl. Kettung von Trunksucht und Beseitigung ihrer schrecklichen Folgen. Ein Wort zur Warnung und Beruhigung aller derjenigen, welche von diesem Laster geheilt und wieder in sichern Besitz von Gesundheit gelangen wollen- Gegen Einsendung von 20 H in Briefmarken wird obiges Merkchen jedem franko zugesandt. Aermietyungen. 2915) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Valentin Herdt, Glaser, Wallthorstr. 145. 2916) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. _____________Flügelsgasse A- 92. 2685) - Möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen. _______Frankfurter-Straße E- No. 4. 2917) Das von Herrn Mitprcdiger Dres.cher seither bewohnte Logis aus 5 Zimmern nebst Zugehör bestehend ist ander- weit zu vermiethen.________L. Bramm 2923) Zwei kleine Logis zu^vermiethen und gleich beziehbar. ________Gg Unverzagt, Kaplansgafle. 2766) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei H. Hochstät ter Wtttwe. 1684) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und auf Wunsch alsbald zu bezieheu. G. MalkomeffuS II. 2764) Das seither von Frau Lotz bewohnte Logis, 2ter Stock ist zu vermiethen, und den 1. August, auch früher zu beziehen. W- Krämer, Reichensand-Bahnbosftraße. 2817) Das seither von Herrn Weimersheim bewohnte Logis ist wegzugshalber bis zum 15. Mai zu vermiethen. ___CH Haubach 2877) In einem neu erbauten Hause in der Ludwigsstraße, Eck der Altcenstraße ist eine Wohnung von 5 auch 6 Zimmern, tm Juni beziehbar zu vermiethen. Näheres Gartenstraße B. 165,5. 2849) Ein Logis zu vermiethen. _________________________Flügelsgasse 94. 2816) Ein kleines Familtenlogis sofort zu vermiethen. Karl Kratzenberger, Scbreiner, Gartf. 2741) Möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen. Gartfeld 118y10. 2594) Mansarde, an eine ruhige Familie vom 1. Juli an, billigst zu vermiethen.____________Näheres Anlage C. 25. 2542) Der zweite Stock meines Vorderhauses, Reichensand C. 121, bestehend aus 5 geräumigen Zimmern, 2 Kammern und allem Zubehör, ist, auf Wunsch auch .mit Gartenantheil, zu vermiethen und Anfangs August zu beziehen. F. W- v- Gehren. 2257) Ein Familienlogis und ein Mansardenzimmer zu vermiethen und den 15. Mai beziehbar.___________F- Felsin g. 2537) Ein gerades möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen bei __Qeconom Wagner- 2667) Das bisher von Herrn Emil M öh l bewohnte Logis (früher Möhl's Garten) bestehend aus 7 Zimmer ist auf den 16. Juli zu vermiethen. _______________Köch, Bauunternehmer. 2868) Der 3. Stock meines Hauses, — 5 geräumige Zimmer mit Zugehör — per 1. August zu ssrmiethen. Dovnfeiff. 2434) Ein gut möblirtes Zimmer nach vorn und ein unmöblirtes Zimmer vermie- 2908) Gut gebrannte Russenstetne zu thet verkaufen bet L. und A. Petri. Bekanntmachung. 2924) Unter Bezugnahme aus die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Gewerkschaft Schalter Gruben-^ und Hüttenverein unterm heutigen Tage mit dem Eisenerzbergwerke „Staufenberg" in drr Gemar- kung Staufenberg, Kreises Gießen mit einem Felde von 333750 Quadratmetern beltehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung muffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gericht« ltche Klage gegen den Bergwerks-Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsriffes bei der Bergmeisteret Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 25. März 1878. Großherzogliche Ober-Korst- u.Domiinen-Direction, Berg-Abtheilung. Bose. vdt. Tecklenburg. Oeffentliche Aufforderung. In Sachen der Firma Ludwig Richters Nachfolger in Magdeburg, Klägerin, Querulantin, Appellantin gegen S. Walldorf von Gießen, Beklagten, Querulatcn, Appellaten Forderung betreffend, wird drm unbekannt wo? abwesenden Beklagten S. Walldorf unter der Benachrichtigung, daß ihm der Großh. Hofgerichts Advocat Kraft dahier die Anwaltschaft gekündigt habe, hierdurch eröffnet, daß unterm 19. März 1877 von dem unterzeichneten Gericht folgende Entscheidung: 1) daß auf Grund der außergerichtlichen Beschwerde der Klägerin das Fristgesuch des bisherigen Anwalts des Beklagten vom 12. November 1876 als unbegründet zu verwerfen und das stadtgerichtliche Jnterlocut vom 26. August 1876 für den Beklagten als rechtskräftig zu erklären, 2) daß in Stattgebung der Appellation der Klägerin der Beklagte mit seinem die Rechtzeitigkeit der Monitur betreffenden Vorbringen als factisch nicht gehörig begründet, zurückzuweisen, demgemäß die dem Beklagten sub A. a. 1, 2 und 3 deS Jnterlocuts (ad 3 in primärer Richtung) nachgelassenen Beweise, sowie der der Klägerin sub A. b. 1 auferlegte Beweis zu streichen und Beklagter schuldig zu erachten sei, die eingeklagte Waarenforderung von Zweihundert Sechs und Sechsztg X vierzig H nebst 6 % Zinsen vom 23. Mat 1875, von Einhundert Vier und Siebenzig X Vier und Dreißig $ und Zweihundert und Einer X mit 6% Zinsen vom 17. April 1875 an, abzüglich der am 6. Juli und 2. August 1875 mit je 60 und 50 x geleisteten Zahlungen und ferner unter Abzug der zur Zeit noch streitigen 32 x für Emballage und 2% angeblich bewilligten Nachlasses an der Klagforderung, sowie V« der Kosten erster Instanz und die Kosten der klägertschen Appelation und außergerichtlichen Beschwerde zu bezahlen, erlassen worden sei und zulässige Rechtsmittel gegen diese Entscheidung um so gewisser binnen zehn Tagen vom Erscheinen dieser Aufforderung in den öffentlichen Blättern an gerechnet, von ihm dahier an- zuzligen seien, als sonst dieselbe die RechtS- rrast beschreite und auf Anrufen vollstreckt werde. Zugleich wird demselben bemerkt, daß alle weiter ergehenden Verfügungen in dieser Sache ihm lediglich durch Anschlägen an das Gcrichtsbrett eröffnet werden. Gießen, den 6. Mai 1878. Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen. Dr. Buff. 2920) vdt. Dieckmann. Lieferung von Menage-Bedürfnissen. 2836) Vom 1. October d. I. ab auf die Dauer eines Jahres soll die Lieferung von Fleisch und Victualien nach Gewicht für die Menage-Anstalt des unterzeichneten Bataillons vergeben werden. Hierauf Reflectirende wollen Ihre Offerte bis zum 21. d. Mts. portofrei einsenden. Auch Theil-Lieferungen können zuge- lasten werden. Gießen, im Mai 1878. 1. Bataillon 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments (Großherzog) Nr. 116. Die Grasernte aus meinem Garten ist zu verkaufen. Clir. Pietsch. Versteigerungen. Montag den 13. Mai, Nachmittags 2 Uhr, und die folgenden Tage werden im Saale der Restauration Bramm die noch vorhandenen Waaren des HetnrichBatten selb, bestehend in: Schaufeln, Spaten, Sensen, Sicheln, Str ohmesserv, Ketten, Drahtstiften, Kaffeemühlen, Maulkörben, Feilen, Sägen, Schrauben, Muttern, Nieten, Kreuz- und Winkelband, sowie verschiedene Messing- und Kleineisenwaaren öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 8. Mat 1878. (2918 ___________M. Pilger, Massecurator. Samstag den 11. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhaussaale behufs Anfertigung einer Kehrichtgrube und von Schulbänken, sodann zur Aufstellung von Blitzableitern versteigert werden: X 4 1) Maurerarbeit, veranschl. zu 91 45 2) Steinhauerarbett, „ „ 77 60 3) Schreinerarbeit, „ „ 353 — 4) Weißbinderarbeit, „ „ 87 — 5) Schlosterarbeit „ „ 282 80 Gießen den 7. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2890) A. Bramm. Holzversteigerung. Dienstag den 14. Mai l. I., Vormittags 8 Uhr, anfangend soll im Lethgesterner Ge- meinde-Wald, Dtstrict Horst und Mühlberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 137 Meter Nadel-Scheit, 258 „ „ Knüppel, 155 „ „ Stöcke, 4400 Wellen Nadel-Reisig, 18 Nadel-Stämme mit 3,65 Fstm., 31 „ Stangen „ 3,26 „ Zusammenkunft am Mühlberg. Leihgestern, am 8. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. 2926)Heß. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 13. Mai 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Dtstrict Wanne' nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen. Buchen 132 201 125 4790 Eichen 51,5 268,8 154,7 3370 Erle 3 7 2 — Nadel». Dörner ödU B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 507 Eichen-Stämme mit 140,42 Festm. 41 Nadel- „ „ 20,98 „ 13 Buchen- „ „ 1,45 „ 8 Erlen- „ „ 5,93 „ 124 Eichen'Stangen „ 9,94 „ 7 Buchen- „ 0,32 „ 206 Nadel- „ 12,80 „ 10 Rm. Buchen-Nutzr. m. 2,00 Fstm. Die Zusammenkunft ist auf der Steinbacherstraße an der 7. Schneise. Gießen, am 7. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2891) A. Bramm. Holsver Steigerung» Mittwoch den 15. und Donnerstag den 16. Mai d. Z. soll in dem Stadtwald zu Hungen nachstehendes Bau-, Werk- und Brennholz versteigert werden: Mittwoch den 15. Mai in den Districten Rockeberg, Hubbach und ßangtSDorfrt Dren^wald: Großer und Kleiner 160 Eichen-Stämme von 15 — 46 cm Durchmesser und 4—12 m Länge, 8 Buchen- „ „ 40-46 „ 5-8 „ „ 32 Hainbuchen „ „ 19-32 „ 5-10 , „ 67 Fichten- „ „ 15—28 „ 15-20 „ „ ICO Kiefern« . „ 15-34 „ 5—16 „ „ 91 Fichtenstangen „ 7 — 12 „ „ „ 6-15 „ „ 21 Kiefern „ „ 7-12 „ „ 5-10 „ „ Donnerstag den 16. Mai im District Langsdorfer Grenzwald: Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raumm eter TT40 346 100 556 Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten Tag im District Großer Rocksberg, am zweiten Tag im District Langsdorfer Grenzwald. Hurrgen, den 4. Mai 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. 2919) Bender. Arbtitsvergcbung zu Hausen. Dienstag den 14. Mai, Mittags um 4 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Hausen nachstehende im Psarrhos vorzunehmende Reparaturen öffentlich in Accord gegeben werden, als: 1) Maurerarbeit, veranschl. zu 74,85 2) Schreinerarbeit, „ „ 5,12 3) Weißb.-Arbeit, „ „ 40,87 Gießen, den 9. Mai 1878. I. A. Körner, 2931) Bezirksbauaufseber._________ Gras Versteigerung. Die diesjährigen GraSnutzungen an den Gräben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden und zwar: 1) auf der Straße von Gießen über Reiskirchen Samstag den 11. Mai, Ansang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Schützenhofs. 2) auf der Straße von Lich gegen den Hessenbrücker-Hammer Montag den 13. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr, in der Nähe des Friedhofs zu Lich. 3) auf der Straße von Gießen über Lich gegen Langsdorf Dienstag den 14. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Gießener Friedhofs. 4) auf der Straße von Lich bis Hof-Gill Donnerstag den 16 Mai, Anfang Morgens 9 Uhr, in der Nähe des Ersenbahn-Viaducts. , Die resp. Gr oßherzoglichen Bürgermeiste reien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinde besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. April 1878. Großherzogl. Kreisbauamt Gießen- In Vertretung: M. Wahl, 2668) Großh. Kreisbauaufseher. Versteigerung. Mittwoch den 13. d. Mts., Arbeits-Versteigerung zu Kirchberg. Donnerstag den 16. Mai, Mittags 1 Uhr, soll die Reparatur der Pfarrgebäude zu Kirchberg durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 43,40 Weißb.-Arbeit, „ „ 72,72 Gießen, den 9. Mat 1878. I. A.: Körner, 2932) Bezirksbauaufseher. vermischte Anzeigen. 2922) Ein kl. schw. u. weißeS Hündchen entl. Dkm Wiederbringer eine Belohnung. LoniS Lony, Marktstraße D. 210. Generalversammlung 2921) der Metallarbeiter Giessens. Samstag den 11. Mai, Abends Vt9 Uhr. in der Restauration Bramm. Tagesordnung wichtig. — Aufnahme neuer MitgUedei.______Der Vomtand. Z Strohhüte werden gewaschen und foyormirt bei I. Weitzenkorn, Kreuz. 2892) Ein Mädchen hat noch einige Tage frei zum Ausbeffern und Flicken. Näh, zu erfragen auf der Bach A. 35. 2884) Em Knabe, der eine hiesige Lehr anstatt besuchen will, kann Kost und Logt- erhalten bei________________Dr. Weber. „ &in leichtes einspänniges Ökonomie-Wägelchen wird zu kaufen gesucht; von wem? sagt die Exped. d. Bl._______ 2903) Zur Stutze der Hausfrau wird für die Monate Juni, Juli und August ein Mädchen aus guter Familie in eine Bade Hötelwirthschaft gesucht. Näheres 6et der Exp^d d. Bltts Geld-Cours. Vormittags 10i/2 Uhr, werden dahier 16 Centner frische Butter, sowie lOi/z Ctnr. weiße u. 2y2 Ctnr. schwarze Hammelwolle zur alsbaldigen Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 4. Mai 1878. Großh. Larrdeszuchthaus-Direction. 2855) Scriba. 1 20 Francs-Stücke . . . do. in Vs - Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten......• Dollärs in Gold . . . Rm. Pf 16 22—26 16 22—26 20 32—37 16 66—71 16 65 9 52-57 4 18-21 2928) Unterzeichneter empfiehlt hiermit sein reichhaltiges Schuh- und Stiet'ettayer (Herren-, Frauen- und Kinderstiefel) zu den billigsten Preisen. — Reparaturen werden schnell u. pünktlich besorgt. Friedrich Vogel, Wiescck. En-tout-cas und Sonnenschirme in neuester und elegantester Ausstattung zu billigsten Preisen empfiehlt 2681)____________ A. Fangmann, Kirchenplah. Feinsten saftigen Schweizerkäfe, Holländer-, Limburger-, Rahm- und Parmesan-Käse empfiehlt 2831) Gg. Wilh. Weidig. Verantwortliche Redattion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) In Gießen.