ein. 8 «Ihr, 41,3 (A-dur); rt Schumann, nd ' Wo» s Freitag, den II. Januar 1878. Meßmer ÄnMger An?kizk- mä AmtsblÄ für in Kreis Gießen. -ledaetionsburraur Gartenstraße B. 165. Expeditionsbureau r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. nde.) c h o 1 z. n beider Compo- • b9,t (F-dur); an Beethoven, J. Rick ersehen 8 2 zu haben, , dieses Concertes is zum 11, Januar sind die Billete losch vorherlzu- ' Vortrags einer (171 1 Uhr. Wäsche», welches ttt hr geübt tft, wünscht der Woche besetzt M 0 Pfa. rsweg Lil. C. Nr. 184, 'ebtlii’d suchen Bedingungen [• HäIi* iltte strved. d Bltts^. ^STÄuWand- besorgt. uer ihren« Ml ienene M. IS p l Nummer- “k r Iw®1* ßSggK >=■ ewÄiab’ »3* Äa"41 ilm 3amil!‘1r schlM". ^en hainpas^' -"^Lnd-l tflO- l »en naciS 8 Uhr Sitzung. er Vorstand. lortn Brieftasche von bis zum Riegelpsad tiefen, biefelbe gegen 3enber (wbnbaft bei ner, Neustadt) ab- der Gaben bedarf, sondern noch viel mehr der Überwachung, der Ermahnung, der Belehrung, der Ermutigung, des Trostes, mit einem Worte: der persönlichen, der moralischen Hilfe, der es allein gelingt, die Armen vor dem Versinken in Verbitterung und Stumpfsinn zu bewaren. Jede Unterstützung, der dieser persönliche, moralische Nachdruck fehlt, trägt mindestens die Gefar in sich, das Gegenteil von dem zu bewirken, was sie bezweckt. Darum sei es Grund - satz: Keine zufälligen, gedankenlosen Woltaten, die meist eher Uebeltaten als Woltaten sind, sondern planvolle, wolbeda chte, mit persönlicher Hingabe geübte Unterstützung. Das allein kann uns helfen. Das ist der Grundsatz, von welchem der hiesige „Frauenveretn für Armenpflege" ausgeht. Der Vorstand, aus 16 Damen bestehend, von welchen je vier auf jedes der vier Quartiere der Stadt verteilt sind, übt seine Tätigkeit so, daß grundsätzlich keine Unterstützung gewärt wird, one daß eine der betreffenden Damen des Quartiers sich persönlich von den Umständen unterrichtet habe, und dann auch die Uebermittlung der Beträge, überhaupt die Leitung der Unterstützung und damit, so lange die Zeit der Hilfsbedürftigkeit dauert, die Fürsorge für die Unterstützten übernäme. Außerdem hat der Verein nun eine Diaconissin aus dem Darmstädter Elisabethenstift als Gemeinde- Pflegerin angestellt, um in allen den Fällen, in denen Alter und Krankheit eine bauernde Hilfsbedürftigkeit begründen, eine ausreichende Pflege und Hilflei- stung zu gewären. Die Bekämpfung der Bettelei insonderheit hat sich der hiesige „Armen- veretn" zur directen Aufgabe gestellt, indem die Mitglieder sich verpflichten, keinem Bettler etwas zu verabreichen, wogegen den Bedürftigen ein kleiner Betrag von der Vereinskaffe ausgezalt wird. Wenn aber diese Vereine ihr Ziel erreichen sollen, so muß es dahin kom- men, daß Jeder unter uns die Uebung der Woltätigkeit nicht als eine Nebensache, wol gar als eine Last ansehe, sondern es für seine Pflicht halte, ihr die eingehendste Sorgfalt zu widmen, sie mit persönlicher Hingabe, mit Opfern an Zeit und Geld zu betreiben, wie wir sie von Gott und Rechtswegen unseren notleidenden Mitmenschen schuldig sind. Möchten sich das insonderheit die Frauen und Jungfrauen recht angelegen sein lasten. Versailles, 8. Januar. Kammer und Senat setzten die Bureaux- und Präsidentenwahl auf nächsten Donnerstag fest. In der Kammer erinnerte Alterspräsident Destaux an den inzwischen verstorbenen Deputirten der Linken, Ducamp, der im Jahre 1852 nach Algier transporttrt worden war, und bezeichnete denselben als das Opfer eines verabscheuungswürdtgen Regimes. Caffagnac unterbrach ibn mit dem Ausruf: Die Republik ist gemein! (ignoble). Caffagnac wurde zur Ordnung gerufen. t Zur Armenpflege. *) I. Vom Betteln und Almosengeben. Es ist eine allgemeine Erfarung, daß die an Arme verabreichten Unterstützungen sehr oft nicht den gewünschten Erfolg haben. Wer mit seinen Gaben wirklich helfen will, der beabsichtigt doch, der Not ein Ende zu machen. Der Zweck wird aber selten erreicht, nicht nur in den Fällen, in welchen Krankbeit, 21Uct und Schwäche zur Arbeit und zum Erwerb unfähig machen, sondern auch M der weitaus größten Zal der Hülfesuchenden. Man hat im Gegenteil das (Sefül, als ob man Wasser in ein Faß one Boden schüttete, ein Gefül, das auf die Dauer mißmutig machen und jede Freude am Woltun lämen muß. Es ist eine Tatsache, daß viele Armen die ihnen gewärte Unterstützung geradezu als ihr Recht in Anspruch nehmen, daß sie, statt alle ihre Kraft daran -u setzen, um aus dem Zustande der Unterstützungsbedürftigkeit herauszukommen, sich allmälig darauf verlassen, und so nicht blos in ihren Vermögensver- hältnisten zurückkommen, sondern auch mehr und mehr das Gefül der sittlichen Verantwortlichkeit für ihr Ergehen und jede frische Lust zur Arbeit verlieren. Darum ist es auch nicht zu verwundern, obwol tief zu beklagen, daß es so wenig „fröliche" Geber giebt, wenn Woltun mehr als lästige Pflicht, denn als eine Herzensfreude betrachtet wird. Am meisten ist das wol der Fall bei den an den Türen verabreichten Almosen, bei denen man so gar keine Controls, dagegen ein sehr gerechtfertigtes Mißtrauen bezüglich ihrer Verwendung hat. Von ihnen kann man mit Recht sagen, daß sie geradezu „vom Uebel" sind. Man tut sich und den Empfängern damit ein Unrecht; denn wir empfinden dabei ein wolbegründetes Miß behagen, als ob wir unser Geld verschleuderten, den Empfängern dagegen, insonderheit den Gewonheitsbettlern und Fechtbrüdern, dient die Gabe nur bazu, sie immer tiefer in den Zustand der Verkommenheit hineinzufüren. Dies Bettelwesen ist ein warer fressender Krebsschaden. Es wird damit nickt eher besser, als bis wir uns sammt und sonders entschließen, grundsätzlich an den Türen gar nichts mehr zu verabreichen, es sei denn Esten, das freilich keinem Bittenden abgeschlagen werden sollte. Eine Ausname davon ist höchstens in den Fällen zu machen, wo sogenannte Hausarme, meist alte Frauen tiom Lande, schon lange Zeit Stammgäste bet uns sind. Unter keinen Umständen sollte man aber an Kinder etwas geben, auch wenn fte noch so sehr bitten; denn wenn auch ihre Angaben war sind, was sehr h rLr!?1 8"ll ist- f° verfallen solche arme Bettelktnder fast unrettbar l xxJt- t(m Verwarlosung, aus dem Gewonheitsbettel .erwächst die Gewon- hettsluge, Arbeitsscheu, und bet Gelegenheit auch Diebstal. ,., ^er *nit dem bloßen Abwetsen ist es freilich nicht getan. Wir dürfen ntdjt einfach unsere Verpflichtung zur Hilfe abschütteln, sondern müssen sie nur trnifo ernster anfasten. Wir sollen unsere Almosen nicht für unsere Tasche ' sparen, sondern stenur richtiger verwenden. Hält man Hilfe für geboten, so i Ia(fe man sich die Muhe nicht verdrießen, selbst an Ort und Stelle nach dem Rechten zu sehen, und helfe dann gründlich und zweckentsprechend, oder man trenbe ftef) an di- vorhandenen.Organe der Armenpflege. Dabei wird sich Denn Herausstellen, daß die Bedürftigsten meist nicht die zudringlichen Bettler i pnb, sondern die, welche in der Ltille ihre Not tragen, und zum Andern, daß. 1 wenn die Woltaten wirklich etwas Gutes schaffen sollen, es nicht blos der! --------------------------------------------------------- । Setbehatten^ 0ec<cn $etrn Verfassers wurde dessen Orthographie hier 1 B e f (i n n tmach u tt g. In Gemäßheit des §. 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat December 1877 veröffentlicht: Hafer 16 43 , Heu 6 Ji. 50 und Stroh 6 Jl. per 100 Kilogramm. Gießen, den 9. Januar 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. B o e k m a n n. Hesterreich. Wien, 8. Januar. Der „Polit. Corresp." wird aus Bukarest mttge- lheilt. es mache dort Aufsehen, daß der vormalige rumänische Agent in Konstantinopel, General Joan Ghika, am 3. Januar in geheimer Mission nach Bulgarien abgereist ist. Nach Ansicht der dortigen politischen Kreise beziehe sich diese Mission auf die Eventualität von Waffenstillstands-Verhandlungen, wobei Rumänien directe Vertretung beansprucht. General Ghika solle als künftiger Repräsentant Rumäniens bei den Verhandlungen zur Hand sein. Frankreich. Nachdem wider den Gardisten Ludwig Mathias der 4. Compagnie 1. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 115 aus Gießen, Kreis Gießen, gebürtig der Descrtionsprozeß eröffnet ist, wird derselbe hiermit aufgeford ert, zu seinem Truppentheil zurückzukehren , spätestens aber in dem auf Mittwoch den 15. Mai d. I., Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin sich zu gestellen, widrigenfalls die wider ihn eingeleitete Untersuchung geschloffen, tr in contumaciam für einen Deserteur erklärt und in eine Geldbuße von 150 bis 3000 Mark veruriheilt werden würde. Darmstadt, den 4. Januar 1878. Großherzogliches Gericht der Großherzoglich Hessischen (25.) Division. ßngland bescheinigen. Ziußland Graf Münster äußerte sein Bedauern darüber, daß Paffe dauert der Artilleriekampf fort. Aegypten Aachener un 6. d. nach einem Kampf mit 6 den Russen besetzt. — Bei der unbedeutende Scharmützel statt, bete zurück. Trajans-Paffes und gegen Teke. von Nizams und Artillerie besetzt gefunden, ken und 48 Schützen kamen dabei durch die Kälte um. irgend welcher Macht sich hinzugeben. London, 9. Januar. Dec deutsche Botschafter Graf Münster empfing gestern eine Deputation von hier arbeitenden deutschen Maurern, welche mehrere wurden geschloffen. Kronprinz Humbert wurde zum Könige von Italien pro- clamirt und bestätigte die Minister in ihren Stellungen. ühren. Petersburg, 9. Januar. Die „Agence Raffe" bezeichnet als wahrscheinlich, daß jetzt ausnahmslos alle Cabinete der Pforte gerathen haben, birect mit Rußland zu verhandeln und keinerlei Hoffnungen auf materiellen Beist ind Pascha, Commandant von Widdin, benachrichtigte die Führer der anrückenden rumänischen und serbischen Corps, daß er die F stung bis auf den letzten Mann vertheidigen und dann einem russischen General übergeben werde. Berlin, 9. Januar. Die „Prov. Corresp." schreibt: Die Schritte behufs eines vorläufigen Waffenstillstandes dürften nur unter der Voraussetzung erfolgreich sein, wenn dieselben zugleich die Bürgschaften eines demnächstigen annehmbaren Friedensschlnffes gewährten. Die neuerlich staitgehabten vertrau- licheii Erörterungen würden immer mehr als günstige Vorzeichen für eine baldige friedliche Wendung gedeutet. Nom, 9. Januar. Der König empfing heute Nachmittag den Priester, welche ihm die Srerbesacramente spendete, in sehr ruhiger Stimmung. Er ließ den Kronprinzen und seine Gemahlin rufen, mit denen er einige Minuten sprach. Einige Momente darauf nahm der FrieselanSschlag zu. Der König ließ sodann seine Umgebung berufen und richtete sodann an Jeden einige Worte. Handel und Verkehr. Limburg, 9. Jan. (Fruchtbericht.) Rother Weizen JL 19.40, Korn JL 13.26, Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrefpondenz-Bureau. Berlin, 9. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Zeitungsmeldung, daß Staatsminister Hofmann um seine Entlastung gebeten oder zu bitten beabsichtigte, nach ihren Informationen für jeder tatsächlichen Begründung entbehrend. Rom, 9. Januar. Nach dem heute früh ausgezebenen Bulletin hat fich der Zustand des Königs während der Nacht verschlimmert. Die Athembe- schwerden und Pulsunregelmäßigkeit nehmen zu. Man beobachtet den Beginn eines Frieselausschlags. — Der deutsche Kaiser, die Kaiser von Oesterreich und Rußland, wie die meisten anderen regierenden Häupter, auch das deutsche Kronprinzenpaar und viele andere Fürstlichkeiten haben telegraphische Anfragen über das Befinden des Königs hierher gerichtet. Auch der Papst drückte den Wunsch aus, über den Zustand des Königs unterrichtet zu werden. Die Mitglieder des diplomatischen Corps beeilten sich gestern im Qutrinal-Palaft bezügliche Erkundigungen einzuziehen. Prinz Amadeus und der Prinz von Cartgnan werden hier erwartet ; voraussichtlich treffen auch die Königin von Portugal und Prinzessin Clotilde demnächst ein. Von zahlreichen Municipal- und anderen Behörden gehen Telegramme mit Wünschen für die baldige Genesung des Königs ein. — Der König ist heute Nachmittag 2*/2 Uhr, mit den Tröstungen der Religion versehen, verschieden. Konstantinopel, 9. Januar. Die Allknüpfung von Unterhandlungen über einen Waffenstillstand ist beschlossene Sache, nachdem die Zustimmung des Sultans erfolgt ist; bezügliche Instructionen ergehen an die Armee Comman- danten. Der Entschluß ist gefaßt worden, nachdem auf ein letztes Telegramm des Ministers des Aeußern, Server Pascha, an den Botschafter in London, Musurns, durch welches diesem der Auftrag ertheilt wurde, er möge Derby ersuchen, mit Rußland die Bedingungen eines Waffenstillstandes zu vereinbaren, Derby geantwortet hatte, Rußland werde jedes derartige Verlangen Englands ablehnen; England könne der Pforte nur zu directen Verhandlungen mit Ruß land rathen. — Die Pourparlers zwischen England und Rußland bezüglich der spätereii Arrangements dauern fort. Wien, 9. Januar. Die „Preffe" meldet aus Sistowa: Mehemed chieden habe. Der Kriegsminifter, Reuf Pascha, schickt sich an, nach dem russischen Hauptquartier abzurelsen, um die diesbezügliche Unterhandlung zu Petersburg, 8. Januar. Ein osficielles Telegramm aus Bogot vom 7. d. berichtet über die Verfolgung der aus Slatinitza gegen Kosnitza zurück gezogenen Türken und über die am 4. d., Abends, sowie in der Nacht zum 6. d. bei 22 Grad Kälte ausgeführte Recognoscirung gegen den Abhang des Der Paßabhang ward stark befestigt und Zwei russische Osficiere, 12 Kosa- Beschwerden vorbrachten. ____ . Achmedli wurde am Die deutschen Maurer sich hätten bestimmen laffen, in London Arbeit zu nehmen Tabors?Türken und Kisla ohne Kampf von und erklärte, er werde in Deutschland vor weiterem Zuzug warnen laffen. — Armee des Thronfolgers fanden am 6. d. nur Midhat Pascha ist hier eingetroffen. In Sofia ließen die Türken 1500 Verwun- Konstantinopel, 9. Januar. In der gestrigen Sitzung der Deputirten- kammer erklärte der Minister des Auswärtigen, Server Pascha, am Schluß Vermischte-. Mainz, 6 Jan. Bekanntlich findet am 13. und 14. l. Mts. in unserer Stadt die Feier des 50 jährigen Dienstjubiläums des dahier wohnenden dermaligen Prälaten des Großherzogthums Hessen und hiesigen ersten evangelischen Pfarrers Dr. theol. j? a r l Schmitt statt. Bet der allgemeinen Beliebhett des Gottlob noch sehr rüstigen Jubilars dürfte mit Zuversicht einer sehr regen Betheiltgung aus dem ganzen Lande an dem seltenen Fest zu erwarten stehen und glaube ich mir detzhalb die Dankbarkeit vieler Leser zu erwerben, wenn ich das in Aussicht genommene Programm Ihnen nachstehend zur Veröffentlichung mittheile. Sonntag den 13. Januar, Vormittags 9 Uhr: Choralmusik vor der Wohnung des Herrn Jubilars. Um 10 Uhr: FestgotteSdienft, in welchem der Jubilar die Predigt hält. Nach Beendigung des Vormittagsgottesdienstes Gratulation der Behörden nach einer noch näher mitzuthetlenden Ordnung in der Wohnung des Jubilars. Nachmittags 5 Uhr: Festgottesdienst und Feftpredigt durch Herrn Pfarrer Büttel. Montag den 14. Januar. Vormittags halb 12 Uhr: Gratu'ation der rheinhessischen Geistlichkeit und auswärtiger Deputationen in der evangelischen Kirche, mit gottesdienstlicher Feier durch Herrn Pfarrer Dr. Steinmetz und Gesang eingeleitet. Nachmittags 1 Uhr: Festmahl, für welches die Einzetchnunqsliften in den Buchhandlungen der Herren V. von Zabern und I. Diemer für die Theilnehmer auS der Stadt Mainz bis Freitag den 11. Januar offengelegt sind. Das Couvert kostet ohne Wein (einschließlich aller Kosten) U Sin den kirchlichen Feierlichkeiten wirken mit: Herr Capellneifter Lux und Mitglieder der .Liedertafel" und des Vereins „Lie- oerkranz" unter Leitung des Herrn Capellmeisters Rupp; außerdem ist dem^Feftcomtts von Herrn Oberst Ehrhardt die Musikcapelle des 3. Großh. Hess Infanterie-Regiment Nr. 117 unter Leitung des Herrn Capellmeisters Fischer bereitwilllgst zur Verfügung gestellt worden. (Die Universität Gießen wird dem Jubilar eineVotiotafel Üder- reichen. D. R) Cairo, 8. Januar. General Grant ist hier angekommen. Amerika. Washington, 8. Januar. Das Cabinet beschloß, sobald es die Umstände zuließen, den Schatzsecretär zu neuen Zeichnungen auf die 4proc. Anleihe auffordern zu lassen. Rio de Janeiro, 7. Januar. Ein neues Ministerium, welches aus Liberalen besteht, ist an's Ruder gekommen; daffelbe besteht aus folgenden Mitgliedern; Silveira Sinimbu, Präsidium und öffentliche Arbeiten; Herval, Krieg; Leonicio, Inneres; Lasayette, Auswärtiges; Villabella, Marine; Andrade Pinto, Finanzen. London, 8. Januar, Abends. Lord Beaconsfield ließ durch ein Konstantinopel. 9- Januar. Die Journale bestätigen, daß die Schreiben feines Secretärs an den Vorsitzenden des antirussischen Meetings von Pforte einen Waffenstillstand nachgesucht, für welchen sie sich im Princip ent. Trafalgar-Square den Empfang der von letzterem erlaffenen Denkschrift einfach e Nachricht, welche sich aiöbald ytmourg, 9. yan. ^ruwioeriqr.) »totptr Weizen m verbreitete, verursachte eine allgemeine und große Bewegung. Die KauflädenI Gerste M 11.30, Hafer 7.15. (Durchschnitts-Preis pro Malter.) ft* an **« SSSt ®artn(iabt, 11,11 p-°, die .?tlnc'P ent, nad) beut 6wi“n» it L’lj »ahr. 8»' d'iüt ” Bkißuid * ‘mufing d,h lf i“ ulten fa||en. __ ®»utirfen.- Schluß 3?$e in in- |ub tiolirt, .über einen Wand ab- Kilt werben. >er Minister, VN- Centrum >«b den Ber- 'Nkrech unab- )er Elvbrrung Pertum mutz hnb und bit 'en, daß bie fen. rurthrilte am ne Zuchthaus !>M fotnmtn; r bie Sittichen bie StaatS- w. Bedrohung, jedoch 4 Mo- „ x 13'16' 1.40, btn Johann )iedstahls, Se- Jahren, sowie n weitere zwei )er bürgerlichen ms ZulässiM t ein grötzereS ebalten werden. Lieberkranz, itn bethciligen. *.intn Satzungm Abend auf dm ren AuSschuffes. t B- Schwan z Büreaus, beut wurden bie die Herren $ engeres Somit* ung bestimmtere itte. Zu diesem ■, I. Euler, »• 8, Gz.M und 1-8 der e* fein in unserer Stabt maligen Mat« Ä"3* sg SftjottelbM« S*bfc Urti) tt ans iS« kKS Die Umgestaltung und Erweiterung der Handwerker- Zeichenschule in Gießen. Die Weiterbildung in den technischen Hilfswissenschaften wie in der schönen Kunst des Zeichnens wlrd für unsere jungen Arbetter ein immer fühlbareres Bedürsniß. Allerorten werden Einrichtungen getroffen, jungen strebsamen Leuten Gelegenheit zu bieten, sich in genannten Fächern zu üben und zu vervollkommnen. So werden z. B. — um nur von unserem engeren Vaterlande zu sprechen — auf Anregung der betreffenden Localgewerbvereine und mit Unterstützung der Großh. Centralstelle für den Landesgewerbverern, sowie der Gemeindebehörden, in Mainz und Offenbach geräumige Neubauten ausgesührt und in Darmstadt entsprechende bauliche Vergrößerungen vorgenommen, in welchen ständig ange- stellte tüchtige Lehrer im technischen Zeichnen, Rechnen u. s. w. unterrichten sollen und jungen Handwerkern und Kunsthanowerkern jederzeit es ermöglicht werden soll, sich weiter auszubilden. Auch in Gießen ist — der neulichen Bekanntmachung des Localgewerb- Vereins zufolge — in vorläufig etwas bescheideneren Verhältnissen eine Neuerung in dieser Beziehung eingetreten, und gestattet sich Einsender, auf besonderen Wunsch des Vorstandes genannten Vereins, in Nachstehendem die Aufmerksamkeit auf dieseU hochwichtigen Gegenstand zu lenken. Nach mehrfachen Berathungen hielt es der Ausschuß des hiesigen Local- aewerbevereins für Gießens besondere Verhältnisse für angemeffen, zunächst die bestehenden 2 Abheilungen der Sonntags-Zeich^nschule um eine dritte Ab- theilung zu erweitern und den Zeichenunterricht selbst für die Folge nach seinen verschiedenen Fächern getrennt ertheilen zu lassen, so daß ein Lehrer im Freihandzeichnen, einer im linearen Zeichnen und in der darstellenden Geometrie und einer im constructiven, d. i. bau- u. maschinentechnischen Zeichnen zu unterrichten kQt. — Aus diese Weise wird sich der Lehrer eingehender mit dem einzelnen Scküler beschäftigen, das vorhandene Unterrichtsmaterial zweckentsprechender benutzen, überhaupt eine planmäßigere und ersprießlichere Lehrmethode beobachten können, als dies bei der seitherigen Einrichtung möglich war, wo jeder Zeichenlehrer gleichzeitig in allen genannten Fächern unterrichten mußte. Eine besondere Beachtung verdient der — von der Sonntagsschule ge- trcnnte — offene Zeichensaal (Weidegasse, alte Realschule), in welchem Jedermann Gelegenheit finden soll, sich in jedem beliebigen Zweige der Zeichenkunst, wie in der Anfertigung von Kostenanschlägen zu üben, wo namentlich auch der Vorgeschrittenere Anleitung im selbstständigen architectonischen Entwerfen und Componiren kunstgewerblicher Gegenstände finden wird. Gewerbtreibende wie Privatleute dürfen sich hier, soweit dies in den Rahmen dieses Instituts paßt, bei Anfertigung von Zeichnungen Raths erholen. Da in diesem Locale au 4 Wochentagen während des Vormittags und des Abends (an 2 Tagen wird der betr. Lehrer in Friedberg in gleicher Weise thätig sein) bei guter Einrichtung und zweckmäßiger Beleuchtung unter steter Aufsicht und Anlettung des Lehrers gearbeitet werden kann, so dürfte wohl bei gutem Willen jeder strebsame junge Mann die Theilnahme an dem gerade für seinen Beruf erwünschten Unterricht möglich machen können. Die Großh. Regierung, bezw. die Cmtralstelle des Landesgewerbvereins, nimmt das lebhafteste Jntereffe an der Reorganisation auch unserer Zeichenschule und hat derselben eine namhafte Subvention zugewandt; ebenso hat unser verehrt. Stadtrath dieses Unternehmen in Anbetracht seiner Gemeinnützigkeit, durch kostenfreie Ueberlaffung geeigneter Locale und Stellung der nöthigen Heizung und Beleuchtung in dankenswerthester Weise unterstützt! Sehr zu beklagen war seither die äußerst geringe Theilnahme (etwa seitens 30 Schüler) gerade der hiesigen jungen Arbeiter san dem gebotenen Unterricht der Sonntagsschule, während die jungen Leute vom Lande den hohen Werth deflelben für ihren Beruf besser schätzen zu wiffen scheinen. Letztere nahmen seither in erfreulicher Zahl an dem Unterrichte Thetl und kommen zu diesem Zweck zu Fuß und mit der Bahn allsonntäglich, zum Theil einige Stunden Wegs weit, in unsre Stadt. Was ein ernster Wille auch hierin zu leisten vermag, beweisen die mitunter vorzüglichen Leistungen einzelner dieser Schüler. Die jungen Handwerker aus hiesiger Stadt haben allerdings schon in den von ihnen besuchten Schulen einen besseren Zeichenunterricht genoffen; aber gerade deshalb könnten sich diese noch in der Handwerker-Zeichenschule einige sehr willkommene Fertigkeit im Zeichnen für ihren besonderen Beruf leichter aneignen, im eigentlichen Fachzeichnen, welches ja das höchste Ziel der Handwerker-Zeichenschulen ist. Wie unbeholfen ist doch Jedermann, der in der Kunst der bildlichen Darstellung nicht die für seinen Beruf erwünschte Fertigkeit besitzt, insbesondere aber der Handwerker, dem dieselbe abgeht, der z. B. kein genügendes Ver- ständniß einer Werkzeichnung besitzt, der in Verlegenheiten geräth, wenn er körperliche ^und ähnliche Berechunngen zu machen, oder z. B. sehr kostbares Material für einen zu fertigenden ^Gegenstand zu verschneiden hat, von dem er zufällig keine „Schablone" besitzt, dessen Oberfläche geometrisch zu entwickeln tbm aber leider unmöglich ist! Behaupte doch Niemand, welchem Berufe er auch angehöre, eine Fertigkeit im Zeichnen nütze ihm nichts. Zum mindesten übt diese Beschäftigung doch das s. g. Augenmaß, es bildet den Schönheits- und Formenflnn, es erleichtert ein genaueres Arbeiten und dem Gelehrten wird es durch die ausführlichste Erklärung oft nicht gelingen, ein Ding so klar zu machen, als dies durch die flüchtig hingeworsene Skizze eines geübten Zeichners geschieht! — Im Haus, Hof und Garten findet der und die zeichenkünstlerisch Geübte die mannichfaltigste Gelegenheit, seine Fertigkeit practisch auszuüben und nicht ohne guten Grund ist man bestrebt, auch in unseren Mädchenschulen einen gründlichen Zeichenunterricht zu pflegen! — Einerseits soll hierdurch das ästhetische Gefühl der Mädchen gebildet, andrerseits sollen dieselben dadurch geschickter für ihren künftigen Beruf gemacht werden. — Das Abonnement auf das Modejournal allein genügt nicht mehr für die künftige Hausfrau, es muß mit Verständniß am Schnittmuster wie am Zierrath abgeändert werden können. — Der geschickte Bekletdungskünstler, dessen Talent nur ein Einsichtsloser nicht gebührend zu schätzen versteht, betreibt einen Theil der practischen Jngenieurkunst! Die Zeichnung, das Bild, ist die Gedankenmittheilung, die einem jeden Gebildeten aller Zungen verständliche Sprache! Mindestens die Elemente dieser Darstellungskunst sich anzueignen ist in der Jetztzeit geradezu unentbehrlich für den strebsamen Handwerker. Mit welchem Eifer unsre kunstgeübten und formgewandten, westlichen Nachbarn gerade den Zeichenunterricht betreiben, soll hier nur noch flüchtig erinnert werden. Verdanken doch die in der jüngsten Zeit von mehreren einsichtsvollen deutschen Regierungen getroffenen Einrichtungen zur Hebung des Zeichenunterrichts zunächst ihre Entstehung dem bekannten Mahnworte, welches ein Berufener von der Weltausstellung zu Philadelphia aus gesprochen; aber auch der Schutz, dessen sich jetzt das geistige Eigenthum durch Reichsgesetze zu erfreuen hat, mahnt nicht minder den Arbeiter, wie den Kunsthandwerker, seine höchstmögliche wissenschaftliche und künstlerische Ausbildung anzustreben. Mögen daher die Hoffnungen, die an die Reorganisation auch unserer Handwerker-Zeichenschule geknüpft werden, in Erfüllung gehen, zum Besten des einzelnen Theilnehmers und zum Segen des ganzen Gewerbestandes! 0. ß. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Aachener und Münchener Jener-Versichcrungs- Gesellschast. 228) Nachdem Herr K. Volp in Lieh die Agentur für obige Gesellschaft wegen anderwetter Geschäfte niedergelegt hat, ist solche dem Herrn Sekretär August Gros daselbst übertragen worden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wirv. Darmstadt, am 7. Januar 1878. Dr. Heyer, General-Agent. Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich zur Vermittlung von Versicherungen und bin zu jeder sonstigen Auskunft in Feuerversicherungs-Angelegenheiten gerne bereit. Sekretär A. Gros zu Lich. Geschäfts - Eröffnung. 166) Einem geehrten Publikum zur gefl. Nachricht, daß ich am 10. Januar Marktstraße 23 im Hause des Herrn L. Süst eine Colonial- & Kurzwaarcn - Handlung eröffne. Es wird mein Bestreben sein, durch gute Waare und reelle Bedienung mir das Vertrauen des geschätzten Publikums zu erwerben und zu erhalten. Achtungsvoll __________jRofeerf Muhl. Corned Beef (amerikanische Rinber-Rvulade), Beef Tongues (amerikanische Ochsenzungen), Ham (amerikanischer Schinken), (5811 billigst «K. Willi. Weidig. Gewerbverein. 233) Bezugnehmend auf unsere Veröffentlichung im Anzeiger vom 30. December v. I., betr. „die Umgestaltung und Erweiterung der Handwerterschule^ machen wir auf den im heutigen Blatte, auf unseren Wunsch verfaßten Artikel von der Hand eines unserer Ausschuß-Mitglieder aufmerksam. Der Vorstand der Localsection des Gewerbvereins: Dr. H. v. Ritgen. Tuch und Buckskins in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung Ivudwig Ita/ng, Marktstrasse 25. Ausverkauf r Winter-Buckskin und rein Woll-Ratine von 4 an, Berlin. Double für Frauenjacken u. Joppen von JL 1,60 an, 224) Engi. Ratine und Melton von JL 2,60 an per Elle. Brennholz. Buchenfcheitholj per Raummeter Jt 11. do. kleingeschnitten, per Rmtr. J/. 12, do. kleingemacht, „ „ „ 13, do. per Ctr. M. 1,50, Tannenholz per Ctr. Jf. 1,20, bei Abnahme von 1 Raummeter oder 8 Ctr. frei an's Haus, empfiehlt 72) Andreas Euler. Bekanntmachung. 230) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes Dom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen K-nntniß gebracht, daß Se. Erlaucht, Graf Friedrich zu Solms-Laubach unterm 25. November 1877 mit dem Braunkohlen!) rgwerke „ßobengrin" in der Gemarkung Arnsburg, Kreises Gießen, mit einem Felde von 2,000,000 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung muffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks Eigenlhümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsriffes bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 7. Januar 1878. Großherzogliche Ober-Forst- u. Aomänen-Direction, Derg-Abtheilung. n Gießen, den 9. Januar 1878. 79. 80. daselbst daselbst 1100 825 2481 Meter. ff tf •f n H H Versteigerung. Montag den 21. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Cer co. curssalligen Actungesellschaft „Laon butte" zu Gießen gehörigen, in der Gemarkung G'kßen gelegenen Grundstücke: Flur XXII, Nr. 76. Acker am Schlangenzahl „ „ „ 121. „ am obersten Wingert 956 „ auf hiesigem Ortsgericht öffentlich versteigert werden. Bedingungen und Aus" kunft bei Curator S. Pascoe dahier. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 220) Lüdeking Bose. vdt. Tecklenburg. Bkssrnllichr Bekanntmachung. Die offene Handelsgesellschaft Gebr. Köhler dahier (Inhaber die Kaufleute Ludwig Köhler, Hermann Jacob Köhler und Joseph Köhler dahier) hat wegen Zahlungsunfähigkeit eine Zusammenrufung der Gläubiger beantragt. Es werden deß halb alle Diejenigen, welche vermögensrecht- ltche Ansprüche an die genannte Firma oder einen der Inhaber zu bilden haben, aufge- fordert, solche unter Begründung etwaiger Vorzugsrechte bis längstens zum 9. Januar 1878 bei unterzeichnetem Gericht anzurnelden. Zum Versuch eine? Arrangements wird Termin auf r Freitag den 2L. Januar 1878, Vormittag- 10 Uhr, anberaumt, wozu alle Gläubiger unter dem Rechtsnachtheilgeladen werden, daß die Aus- bleibenden als mit den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden einverstanden angesehen werden. Die Einsicht der Acten ist vom 16. Januar an gestattet. Zugleich wird bekannt gemacht, daß Zahlungen für die Firma Gebr Köhler oder einen der genannten Inhaber mit Rechtsgültigkeit nur an den provisorischen Masse- curator Herrn Max Pilger dahier geleistet werden können. (222 Gießen, den 3. December 1877. Großherzogl. Stadtgericht Gießen. Bötticher, Oppermann, Stadtrichter. Stadtg.- Assessor. Oeffentlicbe Aufforderung. Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen Über das mit 34893 «x 62 H überschuldete Vermögen des Kaufmanns Hermann Ritter von Grünberg formellen Concurs erkannt hat, werden hier- m t alle Gläubiger desselben oufgefordert. Forderungen und Ansprüche jeder Art an denselben unter gleichzeitiger Namhaftmachung von Vorzugsrechten im Termine Donnerstag den 28 Februar 1878, Vormittags 9 Uhr, bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Concursmasse und der Annahme Verzichts auf Vorzugsrechte vor unterzeichnetem Landgerichte zur Anmeldung zu bringen. In diesem Termine soll zugleich Arrangement versucht und jede sonst sich ergebende Beschlußfi ssung erstrebt werden und wird man bezüglich aller n cht persönlich Anwesenden oder durch gehöiig Bevollmächtigte nickt Vertretenen stillschw igevden Beitritt zu sämmtlicben von der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger gefaßt werdenden Be schlüssen unterstellen. (223 Grünberg, den 17. December 1877. Großherzogl. Landgericht Grünberg. Sellheim, Edel, Landrichter. Landg.-Assessor. Mflniitmacfjung. Zur Bezahlung der Z nsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind, nachstehende Termine festgesetzt und zwar: Samstag den 12. Januar 1878, Dienstag „ 15. „ „ Mittwoch „ 16. ,, „ Donnerstag „ 17. „ „ Samstag „ 19. „ „ Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die aus den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die Übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weife bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. November 1877. Der Rechner der Spar- und Leihkasie: Kehr. Versteigerung. Montag den 14. Januar, Nachmittags 1 Uhr, werden im Hause des Carl Berger ar der Frankfurter Straße dahier eine Partie Specerei- und Kurzwaaren, sowie Wein in Flaschen öffentlich gegen Baarzahlung ver- steioert- Gießen, den 10. Januar 1878. M Pilger, 218) Masseoerwalter. Ieilgeöotenes. 231) Die Gartenlaube, Jabrg. 1863 bis 1877 einscht. zn verkaufen, ^ä: heres bei der Expd. d. Bltts.____________ Frische Milch zu jeder Taoeszeit von der Seb l enke'scher Hardt empfi blt Hermann Vogt, Bäcker, 219)______________Seltersw g._____________ 215) Eine große Partie Eierkisten (7 Fuß lang) verkauft billig ____________I. Buch Lird-nplatz 244. la. Magdeburger Sauerkraut zu haben bei (217 M. Schäfer, Grünberger Straße Filzschuhe und -Stiefel. Wegen Aufgabe dieses Artikels verkaufe ich meine sämuttlichen Schuh- waaren zu Fabrikpreisen. (232 Fouls Gall, Mäusburg. 187) E>r- vollnändiges Schmiedewerk zeug zu üeifiufen bei Wwe. Schwalb in Wiksick. Weiße Vor hänge aller Art, Rouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins. 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XIII XIV. — Das preußisch Eisenbahnregiment. — Auf den Banin- uni Marlanenivseln. Von Dr. Körniger, Arz an Bord S. Maj. Korvette Hnhu — Wehl los. Nach dem Bilde von Tetzner. — Aw Familientische: Der Felsentempel von Abi S'mbel. Mit dem Bilde von W. Genh Vor dem Tempel von Abu Simbel. - Gescheitste Thiere. Mit einer ♦ 11 u ft r i r t e n Beilage. Zu Bestellungen empfiehlt sich: die Ferber'sche Univ--Buchhandlung. E Heinemann, I. Ricker. Lager (22 i r in Singer-, Wheeler & Wilson-, Grover & Baker-, Howe-, Elastic-, Pechdraht - Maschinen etc. für Familien und Gewerbtreibende. Werkstätte für Reparaturen. Garantie für tadellose Waare. Preise billigst. Auf Wunsch erleichterte Zahlungs-Bedingungen. Näfimaschinentheile, Oel, Zwirn und Nadeln. AähuttFchitmr -Sanökmg von THEODOR HAUBACH in GIESSEN-, Reichensand - Bahnhofsstrasse. □ iö a Frische Schellfische treffen heute ein. Gg. Wilh. Weidig. Bcranlwortlichc R-daction: A- Sch-,da. - Druck und Verlag der Brühl'schen Untv.-Druckeret tFr. Chr- Pietsch) In Gießen. SRadft tcrfflbe hier» 8ov lern wln rr in contunia Darn II. Tas ist ir ttchl schwierige chge ist, Last i daraus von jelbl Tenn Geld ist nun meist nchl lern Armen fei tzhbrn, oue sich Hngers zu M; 6s ist darum fr »«hält es sch ji Wmittel m ^chiste eingeht hchn, unb bei btn tooltut nni ste doch i ™p^iing al bis die Slot wir ^»digleit, feine Hllfe kann man Familie, bi fi« feiner glin - ^uyauni (n dem beste» A «mran i ?le W ga 7 «. die nut Bechö Sb e*e,bitDlar iß i V" * "rach«! Lt Z'L q,/ W an SÄ) - Mei