5 US, Mr 21«. Dienstag, den 10. September 1878. Hießener Wn^eiger ««‘»fPiten, wupttabak, 1 M'chn 5ün, "erien, Bür agenknöpfe«, ^rmnerung. ndkyllltz, >om 31. v. M, Vorstand ah. n Wahlmänncp len: !0. eking. yer. ll. L Ancken. i. -fannmüller. Üopbacb. ian Wallen- inter. Vereins Alen Pack 8VN. wird.) nittags 7 Ühr: S thr- £ schenk*' so - 1 Müncbe11' » f/Lv«rtr-= Qel Allieigc- unb Amiswtl fit htn Kreis Gießen. 3ttbadtoni»ttr«mt Sartenstraße B. 165. ÄrpedittonSbureaur Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme bc8 Montag-. Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßeit. Bekanntmachung. In Gemäßheit des §. 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistung für die bewaffnete Macht im Frieden, werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat August veröffentlicht: Hafer 17 J4, Heu 5 «X, Stroh 5 Jt, per 100 Kilogramm. Gießen, den 7. September 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. olitischer H H e i l. AeutsHkand. Aus Hessen, 6. Septbr. Beim 21. Landtag war, wie erinnerlich, in zweiter Kammer die Beseitigung des Octroi's angeregt worden, indeflen bei der Regierung und der ersten Kammer auf Widerspruch gestoßen. Auch die Vertretungen der einzelnen octroterhebenden Städte hatten sich dagegen ausgesprochen. Wahrscheinlich in Folge hiervon unterblieb eine weitere Anregung der Sache bei dem letzten Landtag. Ob bei dem folgenden Landtag diese Wiederanregung stattfinden wird, läßt sich begreiflich nicht sagen; soviel ergeben aber die jetzt im Druck vorliegenden Zusammenstellungen der Centralstelle für die LandeSstattsttk, daß eine Aufhebung des Octroi's die betr. Städte in die denkbar größten finanziellen Schwierigkeiten setzen würde. Für das Jahr 1877 haben nämlich an Ockroi nach Abzug der Rückvergütung erhoben: Darmstadt 194,857 Mk., Offenbach 170,066 Mk-, Gießen 73,892 Mk., Mainz 414,800 Mk. Man lege sich nun die Frage vor, wie namentlich bei Berücksichtigung der der- maligen ungünstigen Zeit- und Geschäfts-Verhältnisse, solche außerordentliche Lummen anderwärts sollte» beschafft werden können? Die Communalsteuern sind ohnehin hoch genug und mag man sonst über die Zweckmäßigkeit der Octroi-Erhebung denken wie man wolle, vorerst sollte die praktische Austragung der Frage jedenfalls vertagt werden. (Fr. Journ.) Berlin. Zur Wilhelm-Spende gehen, wie man aus Berlin schreibt, bei dem Central-Ausschuß noch immer gezeichnete Sauimellisten ein, so daß wohl vor 14 Tagen an eine definitive Aufstellung des Gesammtbetrages dieser Sammlung nicht wird geschritten werden können. Bet einer vor einigen Tagen stattgehabten vorläufigen Feststellung ergab sich, daß sich im ganzen deutschen Reiche über 11,300,000 Personen, also mehr als der vierte Thetl der Bevölkerung des deutschen Reiches, an der Spende bethetligt haben und von Uesen mehr als 1,800,000 Mk. gezeichnet worden sind. Berlin, 7. Septbr. Der „Reichs-Anz." meldet: In Folge des Auftretens der Reblaus in der Rebschule der Gebrüder Simon Louis in Planttores bet Metz fanden die eingehendsten Ermittelungen über die Personen statt, welche aus erwähnter Rebschule Rebpflanzen erhielten. Die Untersuchung ergab eine erhebliche Jnsection der zum Baumann'schen Garten in Sachsenhausen gehört- yen Wetnanlagen. Um der Verbreitung der Krankheit vorzubeugen, sind geeignete Maßregeln ergriffen worden. — Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge wählte der Bundesrath zu Com- miffarien bei der Berathung des Socialtsten-Gesetzentwurfs im Reichstage den Geh. Regierungsrath Brauchttsch, den Geh. Justtzrath Oehlschläger und den Geh. Regierungsrath Ittenbach. — Anderweitigen Nachrichten gegenüber con- ftattrt daffelbe Blatt, daß die Etatsberathungen des Cultusmtnisteriums mit dem Finanzministerium bereits in den letzten Tagen dieser Woche begonnen haben. — Ueber den in den letzten Tagen von den Zeitungen erwähnten Plan zu einem neuen Retchseisenbahn-Gesetze verlautet zuverlässig, daß diese Materie in neuerer Zeit gar nicht erörtert worden sei. Die Polemik darüber sei des- balb gegenstandslos. Hannover. Der „Deutschen Volks-Ztg.", welche den Verlauf des Ttraßentumults in Harburg vom 17. v. Mts. in durchaus wahrheitswidrtger Weise geschildert hat, geht, wie der „H. K." schreibt, von der Harburger Poli- zeidirectton, gez. Schorcht, eine Berichtigung zu, welche die amtlich ermittelten Thatsacherf wiedergibt und dadurch besonderes Jntereffe verdient. Sie lautet: -Nachdem am 17. v. Mts., Abends gegen 9 Uhr, die Stichwahl hier beendet, begab sich eine große und erregte Menschenmenge zunächst vor das Stadthaus (daß Steine von dessen Dach in den Menschenhaufen gefallen, wie die „Deutsche BolkS-Ztg." angab, ist unwahr), hier trotz der polizeilichen Abmahnungen ein Fenster einwerfend, und dann vor die Expedition des „Courier an der Unter- Abe", das sog. Hannoveranerlied und das Lied „Freiheit die ich meine" sinkend, und Lebehochs auf den Prinzen Ernst August und den Grafen Grote ausbrtngend. Von hier verfügte sich die stetig anwachsende Menge vor das Haus des Redacteurs der „Harburger Anzeigen und Nachrichten" und begann mter ähnlichen Kundgebungen mit Steinen die Fenster des Hauses zu bewerfen. Die — elf — Polizei-Executivbeamten, welche vergeblich die Menge ausgefordert, sich zu zerstreuen, wurden verhöhnt, geworfen und angegriffen. — Das inzwischen auf Requisition erschienene Detachement Soldaten — ein Sergeant unb zehn Mann — postirte sich mit der Polizeimannschaft in der Nähe des Stadthauses. Auch hier wurde mit Steinen auf Militär und Polizeibeamten geworfen. Als nun inmittelst die auf meine Ordre allarmirte Feuerwehr schon vor und bei der Sammlung thätlich angegriffen, auf dem Platze erschien, wurde, nachdem die aus mehreren Tausenden bestehende tumultirende Menge vielfach erfolglos zum Verlasien des Platzes aufgefordert und der Versuch sehlgeschlagen, die Masse mittelst des Strahls einer Feuerspritze zu vertreiben, die Räumung des Platzes durch gleichzeitiges Vorgehen der Feuerwehr, des Militärs und der durch einen Gensd'armen verstärkten Polizeimannschaft versucht. Dieser Versuch würde voraussichtlich ohne Blutvergießen gelungen sein, wenn nicht Militär und Feuerwehr aus einer von dem Platz abzweigenden Straße, bis wohin sie vorgerückt, durch Werfen von Mauersteinen, von denen große Haufen dort lagen, angegriffen worden. In Folge dieses Angriffes hat das Militär auf Commando des Sergeanten von der Feuerwaffe Gebrauch gemacht. Es gelang jetzt bald den vereinten Anstrengungen, den Platz zu säubern und den Versuch zu neuen Ansammlungen in den benachbarten Straßen zu ersticken. Bald nach Mitternacht war die Ruhe völlig hergestellt. — Zwei Personen sind erschoffcn, einer ist durch einen Stetnwurf getödtet; etwa dreißig, großentheils leichtere Verwundungen, darunter die einer Anzahl Feuerwehrmänner, sind vorgekommen. Augsburg, 7. Septbr., Abends. Der deutsche Kronprinz traf heute Nachmittag 4 Uhr 50 Min. in Begleitung des Generals v. d. Tann und der übrigen Generalität hier ein und wurde von den Spitzen der Militär- und Civtlbehörden am Bahnhofe empfangen. Auf dem Perron war der Veteranenverein mit Capelle aufgestellt, bet welchem der Kronprinz einige Zeit verweilte, jeden Einzelnen freundlich ansprechend. Dann fuhr Se. Kaiserliche Hoheit an der Seite des Bürgermeisters Fischer durch die retchbeflaggten Straßen, die von einer unabsehbaren Menschenmenge gefüllt waren, unter enthusiastischen Hochrufen in das Hotel zu den Drei Mohren. Vor demselben spielte die Veteranen-Capelle die Wacht am Rhein; der Kronprinz erschien aus dem Balcon, von stürmischen Hochrufen begrüßt. Nach dem Diner fuhr der hohe Gast gegen 7% Uhr wieder an der Sette des Bürgermeisters durch die festlich illu- mintrten Straßen zum Bahnhof und trat dann unter lebhaften Abschiedsrufen des Publikums die Rückreise nach Berlin an. Stuttgart, 7. Septbr. Der Oberamtsrichter Wirth, ehemaliges Mitglied des Reichstags, welcher vom Schwurgericht in Rottweil wegen Verleitung zum Meineid zu 2J/2 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, hat sich im Gefängniß erhängt. Hesterreich. Wien, 7. Septbr. Die „Poltt. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Mehemed Alt zeigte der Pforte an, daß er seine Pacifications-Mission in Altserbien als gescheitert ansehen müffe und im Begriffe stehe, von Djakowa, wo sein Leben in Gefahr gekommen, nach Skutari abzuretsen. Mehemed Ali glaubt, seine Mission in Albanien habe gleichfalls wenig Aussicht auf Erfolg. — Der „Polit. Corresp." wird aus Petersburg gemeldet: Fürst Tseretleff ist zum russischen Delegtrten bei der Organisations-Commission für Ostrumelien ernannt worden. — Aus Belgrad wird der „Polit. Corresp." gemeldet: In dem Gebiete zwischen Novtwarosch, Stenitza und Novibazar stehen 15000 moha- medanische Insurgenten, welche allenthalben ihre Positionen befestigen. — General Szapary meldet aus Doboj von heute Mittag: Der geschlagene Feind hat sich gestern unter dem Schutze eines bis Mittags anhaltenden, sehr dichten Nebels theils zerstreut, theils wohl in Unordnung, aber in größerer Zahl hinter Sprezza zurückgezogen. Szapary hielt die Straßen Gracänica- Trebuk und Doboy-Maglaj besetzt und läßt diese Stellung befestigen. Die Verluste am 5. d. bestehen in 5 Officieren, 60 Mann tobt und 12 Officiere, 330 Mann verwundet, 34 Mann vermißt. General Zach meldet aus Zavalje von heute Mittag: Heute hartnäckiges Gefecht. Am rechten Flügel gelangten die zwei wichtigsten Vorwerke von Bthacs in unseren Besitz. Die Positionen vor unserem linken Flügel sind noch im Besitze des Gegners. Wien, 7. Septbr. Genera! Seapary meldet, daß er die am 4. b. begonnene Offensivbewegung gegen den linken Flügel der feindlichen Ausstellung am 5. d. fortgesetzt hat, um die die Straße nach Maglaj bedrohenden Insurgenten vom rechten Ufer zu vertreiben. Dec Angriff auf die Insurgenten erfolgte am 5. d., Mittags, und dauerte der harte Kampf gegen die verschanzten und logen gestern Abend ab. iCHUUtlll UHVHUHl I v^v '"I l-l "7 u V f V VI. I- Vie ueui|iyeil “VU vn '='•*■‘‘0*’ ‘ I" Occuvations-Armee in Ostrumelten und Bulgarien zu verdoppeln, da Oie tn granFreid)g auf ver ganzen Linie zu schlagen. Ein dumpfes Gefui dem Berliner Vertrage vorgeschrtebene Stärke derselben in Rücksicht auf die bemächtigte sich der leichtbeweglichen Nation, neben welchem sich noch £Än cS'SS' in Bosnien gänzlich unzulängllch seß wird von M 5?. vor Schande schützen würde. aut unterrichteter Seite als völlig unbegründet bezeichnet. Ebenso wenig weiß man hier etwas von der angeblich beabsichtigten Errichtung eines an Stelle der dritten Abteilung tretenden Polizeimintsteriums unter dem Botschafter o;ndeß vergeblich. Am 2. September mußte das französische Heer mit seinem Kaiser die Waffen strecken, und damit war das Schicksal von Metz, in welchem das. letzte französische Heer stand, besiegelt. Wie ein Donnerschlag traf die schwere Kunde va8 französische Volk. Wie vom Blitze getroffen, willenlos und außer sich vor Schreck, ergab es sich den Kühnen, welche den Mutb hatten, nicht allen Mutb verloren zu haben. Die Abgeordneten von Paris, sämmtlich Feinde der Dynastie, schaarten'sich auf die Nachricht des Tages von Sedan zusammen, proclamirren die Republik und erklärten die Dynastie für entthront. Ein Mandat hierzu hatten sie nicht, die Volksvertretung war noch versammelt und in ihrer erdrückenden Mehrheit Feindin der Republik; die Armee war dem Kaiser nicht untreu geworden. Trotzdem gelang der Staatsstreich der neun Pariser Abgeordneten, weil die Dynastie und ihre Anhänger den Kopf verloren hatten, der Kaiser gefangen, der Prinz fern, die Rathgeber der Krone bei der Armee und die Kaiserin heimlich aus Parts entflohen war. Der Krieg wurde fortgeführt. Ohne Noth und ohne Nutzen wurden neue Heere aus der Erde gestampft, neue Schlachten gingen verloren, Paris kapitulirte und schließlich mußte die heute acht Jahre alte Republik einen erniedrigenden Frieden theuer Türk«. Konstantinopel, 7. Septbr. Ein Telegramm aus Hakova in Albanien meldet, daß Mehemed Alt Pascha, gewesener Bevollmächtigter bei dem Berliner Kongreß, gestern durch albanestsche Meuterer, die er jur Ruhe bringen sollte, ermordet worden sei. Kriechenland. Athen, 7. Septbr. Nachdem die Pforte auf die letzt- griechische Note blos erwidert hatte, daß sie di- Antwort der Mächte auf ihr Memorandum abwarten müsse, ließ der Minister Delyannis heute eine Circulardepesche abgehen, worin die Vermittlung der Mächte nachgesucht wird. Amerika. New - Orleans, 7. Septbr. Gestern sanden In Memphis 400, in Vtcksburg 186 neue Erkrankungen am gelben Fieber statt. In Vicksburg sind gestern 37 Personen gestorben. In den kleinen Städten ist die Sterblichkeit immer noch im Wachsen begriffen. In Grenada hat die große Sterblichkeit fast aufgehört, da nur noch wenig Personen vorhanden sind, welche von dem Fieber verschont geblieben sind. New-Orleans, 7. Septbr. In den letzten 24 Stunden sind hier 61 Personen am gelben Fieber gestorben und haben 289 neue Erkrankungen stattgefunden. In Memphis sind 105 Personen gestorben. Di- Verstorbenen wurden ohne Verzug beerdigt. ^Mehrere nach Saint Louis geflüchtete Personen sind ebenfalls gestorben. New-OrleanS, 7. Septbr. Das gelbe Fieber hat an Heftigkeit noch nicht nachgelassen. Nach officiellen Mittheilungen find seit dem Ausbruche desselben bis zum 6. September hier von 4609 Erkrankten 1395 gestorben. Die Truppen, die bei infictrten Orten ausgestellt waren, find nach anderen Städten verlegt worden. London, 8. Septbr. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel vom 7. d.: Nachdem es Mehemed Ali Pascha gelungen, einer Bande von Aufständischen, die ihn bei Dakova umzingeln wollte, zu entgehen, sei derselbe nach Hangar geflohen, hier von Aufständischen umringt und mit 20 Personen seines Gefolges niedergemetzelt worden. — Die türkische Regierung werde demnächst eine Gesandtschaft nach Afghanistan senden. Wien, 8. Septbr. Officiell. Die 36. Division meldet: Gestern wurde Prjedor unter sympathischer Begrüßung Seitens der Bevölkerung besetzt, nachdem in Novi und Umgebung die Entwaffnung anstandslos vollzogen worden war. — Am 6. d griff Generalmajor Sametz die Aufständischen in einer starken verschanzten Stellung bei Kljuc an und warf dieselben auf das San-Ufer zurück; nach hartnäckigem, bis in die Nacht hinein dauerndem Kampfe waren zwei Schanzen am rechten Jznica-User in österreichischen Händen. Der Ort RIj ic, sowie Häusergruppen am Südhange der steilen Felsen, worauf das Castell liegt, und eine Schanze zunächst der Straße nach Petrovac blieben nock im Besitze der Insurgenten. Der linke Flügel, die Hauptposttion deS Generals Sametz, ist von der feindlichen Stellung durch das Izuica-Thal getrennt. Da die Truppen durch den langen hartnäckigen Kampf in schwierigem Terrain sebr erschöpft waren, so wurde am 7. d. Rasttag gehalten. An Verlusten ist bisher constatirt: 2 Officiere tobt, 4 verwundet, darunter Oberst Jansky, jedoch nur leicht; Verlust an Mannschaften ca. 150. Laut Bericht des Msittärcommaudos Zara wurde am 7. ds.. Mittags ein nach Han Prolog vorgeschobenes Bataillon der Brigade Esikos von aus Livno anrückenden türkischen Truppen angegriffen; der auf ein Defile gerichtete Angriff'wurde von diesem Bataillon (3. vom Regiment Nr. 21) ohne Verlust glänzend abzewiesen. — Nach Meldungen aus Rrgusa wurde Trebinje gestern Mittag (wie bereits gemeldet) ohne Widerstand besetzt. An der Trebinjcica- Brücke hatten die Truppen ein Geplänkel mit Aufständischen, ohne Verluste zu erleiden. Die türkischen Truppen ziehen von Trebinje ab. Nagusa, 8. Septbr. Trebinje wurde gestern Mittag von den Oesterreichern ohne Widerstand besetzt; die türkischen Truppen Übergaben das Kastell * Zum achtjährigen Bestände der Französischen Republik. Leichten Herzens war Frankreich 1870 mit Deutschland in einen Krieg gegangen, zu welchem es in keiner Weise vorbereitet war. Wenige Wochen nach der Kriegserklärung zogen die Deutschen Heere über die französische Grenze und eine fernere Woche genügte, die Armeen - ' r" Ein dumpfes Gefühl von Angst und Bestürzung ) die Hoffnung geltend machte, Telegraphische Depeschen. W«gner'A telegr. Torresponveuz-Vnreas. Paris, 8. Septbr. Die „Agence Havas" meldet: Es bestätigt sich, daß Mehemed Ali Pascha bet Dakova durch Bewohner der dortigen Gegend ermordet wurde. Unter den Albanesen herrscht allgemein große Aufregung. — Ferner meldet die „Agence Havas" aus Ragusa vom Heutigen: Die Oesterreicher find gestern in Trebinje eingezogen. Petersburg, 7. Sept. Officiell. Der Großfürst Michael Nikolajewitsch hat dem Kaiser am 6. Septbr., Abends 8 Uhr 20 Min. telezraphirt: Ich habe das Glück, Ew. Majestät zur Besetzung von Batum zu gratultren. Ich erhielt soeben eine Depesche von dem General-Adjutanten Swiatopolk-Mirsky, welche lautet: Heute Morgen um 11 Uhr zogen die russischen Truppen in Datum ein und wurde sodann im Hafen von Batum die russische Flagge Die Verwaltung wurde von den russischen Behörden übernommen. Derwisch Pascha empfing mich an der Spitze einer Deputation von Einwohnern und der chriAichen und muselmännischen Geistlichkeit. Die türkischen Eivtlbehorden entfernten sich nock vor dem Einzug der russischen Truppen. In Datum sind noch gegen 15 Tabors Türken geblieben. Derwisch Pascha bemüht sich, dieselben baldmöglichst zu entfernen. General-Major Nurid wurde provisorisch zum Gouverneur von Batum ernannt. Im Lande herrscht völlige Ruhe. Rumänien. Bukarest, 7. Septbr. Jonrnal-Nachrichten zufolge glaubt man, daß die Kammern zum 29. September einberufen werden. Petersburg. D-m „©lobe" wird geschrieben, daß in Odessa drei weitere Meuchelmorde verübt worden sind. Eines der Opfer der „Dvornik ober Portier des Hauses, welches der unlängst erschossene Nihtltsten-Führer Kowalsky seiner Zeit bewohnte. Er hatte der Polizei bei der Arretirung Ko- valsky's Beistand geleistet und figurirte auch als Zeuge in der Untersuchung gegen ihn. Hierdurch hatte er sich den Haß der Nihilisten zugezogen und eines Abends in vorletzter Woche wurde er vor seinem Haus- ermordet. Die Namm der andern beiden ermordeten Personen sind noch nicht in bi« Oeffenfliajfet gedrungen, man glaubt aber, daß sie beide Zeugen tn dem Proc-ss- waren. Die Kühnheit der Nihilisten bei Verübung dieser Verbrechen macht di- Poltz-i- behördm ganz verdutzt. Seit den Ruhestörungen bei Gelegenheit des Nihilist-w Proceffes sind in verschiedenen Thetlen der Stadt Milttär.Plquets stattonirt, aber deren Anwesenheit bat di- Verschwörer an der Ausführung ihrer Mord, pläne nicht verhindert. Die in Odessa gefühlte Unbehaglichkeit nimmt schnell die Dimensionen einer Panik an. , o . n , Petersburg, 7. Septbr. Das von Konstantinopel aus in Londoner Blättern verbreitete Gerücht, daß die russische Regierung beschlossen 6&6e, die . Hießen, 0. Gießen w ert , -A Durch MBrUshst mit glanz lE eile einer! 4 * einer' zösischcn Regierungen stets zu befolgen verstanden haben. Ihre erste Aufgabe war stets die, Land wohlhabend zu machen. Eine gute Ehauffee, ein schiffbarer Eanal schien stets als daS leh Mittel, eine widerspenstige Gegend zu gewinnen. In Feinem Lande der Welt vielleicht ist 'N oben herab in diesem Jahrhundert mehr für die materielle Wohlfahrt des Volkes qetban, r!' gerade in Frankreich. Seit 70 Jahren, ja man kann fast sagen, seit Eolbert (-}- 16^3), bef:b Frankreich die nämliche Handelspolitik: Nichts im AuSlande zu kaufen, waS eS bei sich erzerqn kann, und bereits in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts konnte man von ihm sagen. eher ein Kameel durch eine Nadelöhr, als eine ausländische Nadel über die französische Grcvt gehen kann. DieseS Svstcm ist in Frankreich allen Stürmen zum Trotz stehen geblieben und l« aller Phrasenseligkeit und Verehrung der Liberty in allen ihren Formen haben die Franzosen t* den freien Handel bei sicd eingefübrt, wie sebr auch die Engländer sie dazu verleiten wolber Sicher des heimischen Marktes, weiß jeder Franzose, der arbeiten will, daß er auch lohnait« Arbeit findet und, auf den heimischen Absatz fest fundirt, kann seine Industrie dahin streben, dr» , besondere Güte ihrer Leistungen auch auswärtige Märkte zu erobern. Nicht sein natürlicher Ra» thum hat Frankreich zu seiner jetzigen Wohlfahrt gebracht, denn es führt viel mehr landwirv schaftliche Produkte ein als wir, sondern die Industrie war und ist es, die Industrie, wrl« über drei Millionen Menschen beschäftigt und jährlich für 12 Milliarden Werthe schafft. jvon unseren Feinden, das wollen und werden die Franzosen trotz aller Höflichkeit unS 61 eM 'können und müssen wir lernen! Pofftiomn, bereu stärkste mit dem Bayonn-t- genommen würbe, bis zum Einbruch ber Dunkelheit. Die Truppen btoouafirten in den erkämpften Positronen. Die am 6. Septbr. neuerdings festgesetzte Offensive ließ den Erfolg der vor- anaeaanaenen Kämpfe Überblicken, indem die Insurgenten die befestlgren rLtellun- flen vollständig geräumt hatten. Die Verluste sind noch nicht bekannt leider aber nicht unbedeutend, insbesondere bei dem braven 8. Regiment, welches mi einer selbständigen Aufgabe bettaut war. Die Straße nach Maglaj ist frei. — Im Bereich von Banjaluka ist Nichts vorgefallen. Von der 36. Division wurden Abtheilungen nach Bronzeni, Majdan und Kozarac entsendet, um die Entwaffnung durchzusühren. Diese nahm ungestörten Fortgang und haben m Kozarac die Behörden und die angesehensten Bürger schriftlich erklärt, sich ruhig verhalten zu wollen. Schweden. Stockholm, 7. Septbr. Das „Svenska Telegram-Byrau" ist auto- rtsirt zu erklären, daß alle im Auslande circulirenden Gerüchte über den Ausbruch' der Cholera in Schweden vollständig grundlos seien. Nußland. Andere Aeka MtflW ( Üd btm 14. Septem ^nalvnsaimlung ^BtziikSoereinS zu ctfinW, wird von it n-rajuj nach Gießen L-.)alttn auf stmmil v.WW abselaffen ’ Wahrt von Mda r 0 Ilhr Abends. IrJunft in Gießen , , Büdingen Großherzogli ___WU 'Mimt Betreffend: D irtrMai Genossen > Genossenschaft tuender Eintrag ve Der für Berhi Kassenbeamtei Prokurist Wilh ließen hat sein A N und ist Kau trbier als Proeur bistrllt worden. Wen, den 6. »-'^herzogliches St __ Böttii ^ersteige fammetgras- W kr Stad -"ltivoch den 11 den 12. Sept Äal von Born versteh den 1 ?,n Wiesen vor ^enwegerthor ( 7°"»°g be " ' n DGwlesi W".! lieft'an' tn Äw D I« S&t tyfa, bin - ’SliiB «llb prima «M. Mtroggrn zu haben bei ... Goldenb erg & Marcus £* ,A& Verkaufen. Goldenberg & MarcuS Näheres in der Exped. d. Bl. Gießen (5306 ! 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Die Zusammenkunft ist: Mittwoch den 11 September am Neustädterthor und Donnerstag den 12. September an den Ochsenwiesen. Die Großherzoal. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lasten. Gießen, den 4. Septbr. 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 5389) B. B r a m m. Dienstag den 10. Seotember l. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen die zum Nachlaß des Schnelders Carl Friedrich Heintg gehörigen Mo bilten, bestehend in Kleidungsstücken, sowie In einigen Nähmaschinen, in desien Wohnung in den Neuen Bäuen meistbietend versteigert Werden. Gießen, den 3. September 1878. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Jeilgeöotcnes. Restauration Lahnstein. Henninger Exportbier im Zapf.______________________(5398 5356) 15 Morgen Klee, 2. Scbnttt, 8 Morgen Grummet vor dem Neuenweger Thor abzupeben bei Oeconom Wagner. 4331) Stets frische Butter und Eier empfiehlt zum Wochenmarktspretse, bei größeren Quantitäten billiger, W. Heuser, vorm. Kr. Vieler. Donnerstag den 12. September d. I., Nachmittags V22 Uhr, < soll das Grummetgras von den der Franz Block Wtttwe dahier gehörigen Wiesen bet der Wiese am Pfau meistbietend versteigert werden. 5394) Semmler. Freitag den 13 d. Mts., ' Vormittags 10 Uhr, sollen in Beuern bei der Wohnung des Flurschützen Schneider die sämmt- lichen Geräthe, welche seiner Zeit zum H eintges'schen Steinbruchsbetrieb angeschafft wurden, darunter 34 Keile, 22 Schlageisen, 24 Zweispitzen, 4 schwere, 2 leichte Brecheisen, viele Hämmer und Hacken, 7 Kippkarren, 6 Schiebkarren, 1 Haferkasten, 1 Partie Bohlen und viele andere, zum Steinbruchs-Betrieb dienliche Sachen öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.(5397 Lokal-Nottz. -Z. Gießen, 9. September. Die kürzlich auf dem Exercierplatze gefundene Urne ist sicher germanischen, nicht römischen Ursprungs. In unmittelbarer Nähe (im irbilosophrnwalde, hinter der sogenannten Eulenburg, an der Anneröder Hecke, cf. Kraft, beschichte von Gießen und Umgegend) finden sich noch viele Hünengräber vor, bie zum Vröstten Theil schon geöffnet wurden. Beim Einebnen des Exerctei Platzes ist jedensalls Kuppe des Hügels abgetragen worden, und hatte die nunmehr noch über dem Mrfäß bleibende Erddecke eine so geringe Dicke, daß ein Prert»durchtreten konnte Die gefundene Urne hat eine gelbrothe Färbung der Oberfläche, ist durchaus ohne Verzierungen, auch nicht ganz regelmäßig gearbeitet, vielmehr auf der einen Seite niedriger. Ste ist aus einem schwarzgrauen Thon hergestellt, der viele Quarzstückchen ts.tbält. Bemerkenswerth ist sie durch ihre ungewöhnliche Größe: sie ist ca. 43 cm. hoch, ihr oberer Durchmesser mißte 31V2 cm., der des gebauchten Thetles 45 cm. Außer den schon früher erwähnten Knochenresten enthält sie: 1) ein kleines, nach unten spitz zulaufendes Gefäß, 4 em hoch, 4 cm im Durchmesser. 2) zwei Bruchstücke eines niedrigen, stark gebauchten Gefäßes von ca. 17 cm Durchmesser, mit glänzend schwarzer Oberfläche, ebenfalls ohne Verzierungen. 3) Theile einer kleineren, flachen Schüssel. , _ , , 4) Theile einer größeren, flachen Schüssel, welche wahrscheinlich als Deckel auf die ^^^Hauptmann Hof hat die Urne nebst Inhalt der Sammlung des hiesigen Vereins für Localoeschichte überwiesen. ______ De^Umstand, daß hier ziemlich allgemein bekannt ist, nach wessen Vorschlägen die Vacanzen in unserer Focultät besetzt worden sind, zwingt mich auf den Brief deS Herrn Prof. Dr. Hesse in Nr. 209 d. Bl. das Folgende zu ewtedern: 1) Es ist nicht wahr, daß Dr. W. eine unverdiente Behandlung widerfahren ist. Die neutestamentltche Professur ist mit der tüchtigsten der vorhandenen Kräfte besetzt worden. Auck wenn dies wegen der besonderen Lage der Facultät nicht nothia gewesen wäre, würde Dr. W. nicht in Betracht gekommen sein. Für seine etwaigen Verdienste ist er durch eine reichlich bemessene Zulage entschädigt worden. 2) Es ist nicht wahr, daß Dr. W in Folge se'ner N'chtbeförderung zum Ordinarius Erwachseneu. Kinder. k ^lascke 1 M., l‘/2 u. 3 M. besondere Bekanntmachungen Dberhessische Eisenbahnen. An dem 14. September, an welchem die Generalversammlung des landwirthschaft- lichen Bezirksoeretns zu Büdingen in Nidda staitfindet, wird von letzterer Station je ein Extrazug nach Gießen und Büdingen, mit Anhalten auf sämmtltchen Stationen und Haltestellen abgelassen. Abfahrt von Nidda nach beiden Richtungen 10 Uhr Abends. Ankunft in Gießen H Uhr 10 Minuten. , „ Büdingen 10 „ 45 „ Großherzogliche Direction. _________Mohn.__(5375 Bekanntmachung. Betreffend: Den Eintrag der Ge- werbebank zu Gießen tn's Genosienschafts-Register. Im Genosienschafts-Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Der für Verhinderungsfälle eines der Kasienbeamten bestellt gewesene Procurist Wilhelm Balser zu Gießen hat sein Amt freiwillig niedergelegt und ist Kaufmann Carl Loos dahier als Procurist für gleiche Fälle bestellt worden. Gießen, den 6. September 1878. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher.(5374 n Republik. " Krieg gegangen,,« '] Kriegserklärung M genügte, die 3rattt ’ 3ng(l und Beslümig jjfnung geltend mitye, ■ schände schützen »tot um Kaiser die Wisst» französische Heer sich, Volk. Wie Dom SBIi^t nen, welche den Mh ms, särnrntlich Mlvi Hammen, pioclanritidi hierzu hatten sit eicht, Mehrheit Feindin tn lang der StaatSM ffopf verloren hatten mee und die Kaisttii :otf) und ahne Äutzei :en, Paris tavitufirt? egenden Frieden thent! ii den Mahlum nub ii des Septemler I8'U .. Indeß uneinig w.i« erlich gemacht durch tu , den Preis der M- er das Spiel. Mn 7i Senate ein W ersammlung auf -tj ch noch später jeder Gefahr nut n|i i unanfechtbar gtltir, utbe, welches zwei se:e ibigung i$en des Communeausstl'E allen Nationen Ja. » ftanzösischer GeM n des großen Triu-M Sm'i 6‘«*a bifit W suh «K 'sM OK ..........2 , - , S ..........2 » n X Ohr. Daudt, X Ludwigsplatz Nr. I691. :XXXXX^. Kirchenvorstand zu Crumbach. Verantwortliche RedacN'on: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen- Ä Ihnbt i w 8^ *Ib bei Vertin, 9- •orten: Geehrte 4 rt Königliche Hohe nä zu eimächttgen .um des Reichstage M sich das tao reiche ein gegen di fTvorgtruftfi hatte. ^eilDoQeiem Ersolj reiches erhoben. E iüisers, aber die erl ,t$ zur völligen kohinehmng dersei - Schon nach bet berzeugt, baß die ; 1 welche durch ei hastsordnuug gerich 5it haben dehhaib * gemeingesähr Vorlage wurde abg :em Reich und der 7.ehr zum allgemeü urch 9ituwal)itn ju. züftn fafrn, ob bai re: Bestrebungen b Die verbündet stnd nach wie t -4er wetteren Aut V>.m für eine allv N fest, daß d '•^meinen zu scho öl«, mit dem ein -i Lulturlebens bt ^'tzeutwurf wird ^''»tingen hegen bi W bte Mittel nich TntMlung bei d*f- Sie g, ^7'tung der uch geleiteten au N n,l«e ich in ’M Ländtägs-Wahl. Auf Grund der in der Generalversammlung vom 31. v. M. erfolqten Abstimmung empfiehlt der unterzeichnete Vorstand allen Stimmberechtigten, bei der am IO. d. M. stattfindenden Wahlmänner- Wahl folgenden Herren ihre Stimmen geben zu wollen: Cursus für Meinkinderlehrerinnen. Am 1. October beginnt im Dlakomsserchause zu Treysa ein ewjahrigrr (ÄurfuS zur practischen und theoretischen Ausbildurg von Lebrertr^en für Klc.nkind-lschu en Der Pensionspreis incl. Unterricht beträgt 300 für solche Mädchen, welche nicht Lehrschwester werden wollen. Anfragen zu richten an den - ,a 5219) Vorstand des Diakomffenbauses. 4722) Ein tüchtiges Mädchen für Ki S und Hausarbeit sucht ~ _______________Professor «irnbauo^ Eine schwarze Dächselhündtn mitrctb- braunen Abzeichen, am Halse einekl't-r offene Wunde, ist abhanden gekomner Dem Wtederbringer oder Demjenstst. der Auskunft über dieselbe geben W eine Belohnung in der Exped. d. Vor Ankauf derselben wird gewam- Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6«, 12, 4«. ,m Dillenburg 6", 12, 4«, 9». Tiegen 6<5, 12. - q, ®8t6lar 12' 4*' 7^—' Dienstag den 10. d. M. beginnt das (53^ 2. Preiskegeln auf dem Lahnsteiai; 5393) Ein Haus mit Garten zum L - wohnen für eine Familie allein, mir bl1 miethen arsucht. Auskunft in der ExvedttM- J.*r Eifenbi uSarbett rucyng uno mu jvuiu«»» n- , vrs reifenben gehen kann, sucht Stelle. Zu erftagki ..t^ |fi Frau Brasch, Wetzftetngosse A.^. guten Pferdekr.echtUch^ L. Kinkels AlJ» 5396) Eine Famtlienwohnuna zu ver- miethen bet Louis Vogt, Mühlgasse. 5377) Ein Logis, bestehend aus 2 Zimmern mit Zubehör, ist zu vermiethen und auf sogleich zu beziehen. ____________Emil Lotz, Kircherplotz. 5392) Ein Famtlienlogis vermtethet _______I. Arnold, Asterweg A. HO. 5260) Die dritte Stock meines Hauses — 5 geräumige Zimmer mit Zuyehör — ist zu vermiethen._______Dr. Dornseiff. 5330) Ein schön möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. ______Rothenberger, Kaplansgasse. 5292) Laden mit Wohnung, Keller und Lagerraum zu vermiethen und olSbald beziehbar. Lud. Geißler Ww-, Reichensandstroste. 4915) Zwei kleinere Logis zu vermiethen Carl Haas a. d. Aktiendraueret. 4*73) Laven mit Wohnung u. Lager, raum per October zu vermiethen. ___________________Cbr. H o reyseck 5318? Ein möblirtes Zimmer, parterte, zu vermiethen bet ___________________F. Iutzi, Gartfeld. 4571) Ein Logt- mit Werkfräste 1 zu vermiethen und alsbald zu beztehm hn Darmstädter^ Hau- 3788) Der dritte Stock meMeS Hauick ist zu vermiethen und am 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu beziehen. __Dr PI och. 4778) Eine Famtltenwohnung von drei Zimmern nebst allem Zugehör, Anfangs' Oktob- an eine stille Familie zu vermiethr: Weidengasie 98. Fermiethungcn. 5388) Ein, auch zwei möblirte Zimmer zu vermiethen. Näheres bei ________I. Bärmaun, Linderplatz. 5380) Altcenstratze Lit. E. 102 ist eine Wohnung von 5—6 Zimmern auf gleich oder später zu vermiethen__ 5383) Em Laden mit Wohnung ist zu vermtethen. Nähere» in der Expedition- 5382) Ein Logis zu vermiethen. _________________________________D. 1292/ia- 4344) Die Paterre-Wohuung unseres Hauses ist zu vermiethen. E. Friedberger Sohne. 5387) LogiS -u vermiethen, Sandgasse Lit. D. 180. ______________________ 5395) Ein kleines Lopis zu vermiethen bet H. Kühn * Ww., Seltersweg. Gesucht eine kleine freundliche Wohnung für _ 2 Personen, Stube und zwei Cabinet« nwb» lirt oder unmöblirt sogleich. Nähere- Restauration Bramm.__________ S Ein Laufbursche wird gesucht. Wo? saat die Exoed d. dl. 5386) Tüchtige Spenglergesellen finden dauernde Beschäftigung auf Laden- und Stückarbeit. Persönlich oder schriftlich |ü melden bet A. H etnrich S chmtdt, AlSfeld._ Die Glas- und Porzellanwaaren-Handlun (£. Ph. PUltnnnn9 Netestadl D« empfiehlt ihr reichhaltig assortirtes Lager in feinem und ordinären Porzellan, in | Glas- und tlrystallgegenständen, sowie in Ihon- und Biscmi-fr i^nr« n, Marmorwaaretl etc. und bietet überhaupt in allen dahin einschlagenden GebraUCilS- und Luxus-Artikeln stets das Neueste und Geschmackvollste. i812 , ' 2’ ^_jii>AbBi JnBnB» ifimE 6131515a s (4594 g s Ö 1 v Q / er? s- 9 5-' 6T Ä CD S s s- Ä r s o c- s s- Ä / Feinstes Blüthenmehl \ aus der Mühle des Herrn F. Burk hier. Supp ermüde kn, Kiergemüsenudek«, itaf. Waccarom, Eiergraupen, Reis, Gerste, sowie sämmtliche Suppenartikel. Hülsenfrüchte. In- und ausländische *Weine, Champagner, Aechten Arrac, Cognac, Itiqneure und \ Spirituosen. j GIESSEN am Neuenweg B. 129. <7 Colonialwaaren-, Tabak- und Cigarren- Handlung