Nr. 181 Samstag, den 10. August 1878. Sen Hark. * frv 4W8-» ufok J8entur: L Söhne. ^"zeichnete Jllt /^'glichen An- 5 QlIcr Aufträge, . ^olonia: lchler, 79. ' ^lchnete Couiiie 111 diesem Blau ihres erflen ausgebildeten !en, Sticken W ufsatz und Brief) erden; Zeichnen lerinnen ebenfalls. 10 A 2 St. ivöchentliii H mit wöchenllic w Dem freien Hani» ;iden rröchenlliL sches Rechnen litte des Semestett ifort und späteste»! > abzugeben, damc er Theilnehmeren e auch ein (Suifu? ür Landgenieinb!» r Erdmann, nehmer Kauf. Warten. (« Küchen' Ubt ^«eeßnK irteib »“ ^'5 Kietzener "Anzeiger AiM- Mld AiilKbM fit ire Kreis Gießen. RedaettonSburea«r Gartenstraße B. 165. Gxpedittonsburea«r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag». Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar? 50 Pf. Aolitischer VfeU Der Fabrikant als Lehrer und Erzieher. Das Leben eines jeden Menschen soll ein Lernen und Lehren sein. Jedermann soll bis an's Ende seiner Tage Kenntnisse und Erfahrungen etnsammeln und gleichzeitig Andere durch Unterweisung oder Beispiel weiter fördern. Auch der niedrigste Tagelöhner und Handlanger kann diesem höchsten Berufe dienen, sobald er seine Arbeit durch Gewissenhaftigkeit, Treue und edle Gesinnung adelt und Tausenden von Mitarbeitern als leuchtendes Vorbild dient. Was ober der bescheidenste Arbeitnehmer kann, ist in noch viel höherem Grade der Beruf des Arbeitgebers. In den Werkstätten der früheren Zeiten war der Meister oder Lohnherr selbstverständlich auch Lehrer und Erzieher seiner Arbeiter. Seine Autorität erstreckte sich noch über die Werkstatt hinaus, da Gesellen und Lehrlinge in der Regel beim Meister mit wohnten und aßen und gewisiermaßen zur Familie gehörten. Diese Famtlienbande zwischen Meister und Gehilfen haben sich gelockert. Die moderne Großindustrie operirt mit Massen von Arbeitern, die oft Stunden Weit von der Fabrik entfernt wohnen und den Fabrtkherrn zuweilen Wochen lang nicht sehen. Obwohl der Kleinbetrieb und die Handwerks-Industrie noch keineswegs auf den Äussteröe-Etat gesetzt sind und, wie die neueste deutsche Gewerbezählung beweist, immer noch wett mehr Arbeitskräfte beschäftigen, als der Fabrikbetrieb/ so ist der letztere doch tonangebend für das Verhältntß von Arbeitgebern zu Arbeitnehmern geworden. Die Fabrikanten sind die Hauptträger der industriellen Entwickelung. Ihnen ist viel anvertraut und darum muß von ihnen auch viel gefordert werden. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben besteht darin, daß sie ihre Fabriken mehr als bisher zu praktischen Lehrstätten der gewerblichen Jugend umwandeln. Die Grundlage einer guten Fabrikation ist die Fähigkeit der Fabrikanten, ein wirklicher Meister und Lehrer seiner Arbeiter zu sein. Je besser die Arbeiter ausgebildet werden, um so mehr gewinnen sie Eifer und Fleiß für ihre Arbeit und gewöhnen sich daran, zu denken und den Zusammenhang ihrer Beschäftigung mit den Jnteresien des Geschäfts und mit der Production im Allgemeinen zu verstehen. Mit dem Denken beginnt dann auch ein verständnißvolles Zusammenarbeiten und der Ideenaustausch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wodurch der wirkliche Fortschritt und die allmälige Vervollkommnung der Fabrikate erzielt wird. Bet diesem System findet der Fabrikant nicht nur seinen eigenen Vorthetl, sondern auch die Freude, seine Arbeiter noch Verdienst belohnen zu können. Der Fabrikant gelangt zu einem Fabrikate, welches ihm nicht jeder beliebige Unternehmer aus den Händen winden kann, weil demselben ein tüchtiges Misten und langjährige Erfahrungen zu Grunde liegen. Der Arbeiter wird mit seinem Lehrer, der ihn erhoben und zu einem tüchtigen Menschen herangebtldet hat, auch durch ein moralisches Band verbunden und nimmt an dem Gedeihen des Geschäfts ganz anderen Antheil, als der Miethltng, um den sich kein Fabrikant oder Meister jemals bekümmert hat. Diejenigen Fabrikanten, denen die praktische Uebung in allen oder einzelnen Zweigen ihrer Industrie fehlt, sollten wenigstens die von ihnen angestellten Handwerksmeister und Techniker anhalten, den Lehrlingen einen gehörigen Unterricht in ihrem Fache zu ertheilen und können im Uebrtgen für das physische, geistige und moralische Wohl ihrer Arbeitnehmer in den verschiedensten Richtungen wirken. Durch Sorge für gute Wohnungen und vernünftige Kost kann der moderne Fabrikant dasselbe leisten, was die Frau Meisterin früher leisten sollte. Ein Vorzug der modernen Industrie-Entwickelung besteht darin, daß der Arbeiter zeitiger selbständig wird und am eigenen Heerde eher der Schmied seines eigenen Glückes werden kann. Die erzieherische Sorge, welche die Meister früher nur wenigen Lehrlingen und Gesellen zu widmen brauchten, soll der Fabrikant jetzt auf eine größere Anzahl von Angestellten und Arbeitern ausdehnen. Welch schönen Beruf können sich alle diejenigen Industriellen schaffen, die diese Lebensaufgabe begreifen und sich entweder selbständig oder im Bunde mit größeren Unternehmern der Belehrung und Erziehung ihrer Mitarbeiter zu widmen suchen! Die Vorbedingung zur Erfüllung dieses Berufes ist unausgesetzte Selbsterziehung. Wer über Andere mit Erfolg herrschen will, muß zuvor gelernt haben, sich selbst zu beherrschen und zu erziehen. Wie das Haupt, so auch die Glieder. Die socialen Uebelstände, an denen die Gegenwart krankt, sind die Frucht einer gemeinsamen Schuld von Reichen und Armen, von Herren und Dienern, von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Aber Diejenigen, welche die Intelligenteren hätten sein sollen und durch Geburt, Erziehung oder materielle Hilfsmittel berufen waren, Erzieher zum Guten zu werden, sind vielfach Führer zum Schlechten geworden. 8. C. Hesteneich. Wien, 7. August. Die „Wiener Abendpost" meldet: Vom 13. Armee- Corps-Commando sind bis jetzt keine weiteren Nachrichten eingelaufen. Nach Besetzung Mostars empfing der Divisions-Kommandeur Jovanovic am 6. d. Deputationen aller drei Konfessionen. Mittags erfolgte der feierliche Einzug der Truppen. General Jovanovic ernannte einen neuen Kadi und constttutrte die auseinandergesprengte Medschltß von Neuem. Der Zustand der Truppen ist ein sehr guter. Wien. Fast scheint es, als ob die österreichische Husaren-Schwadron bet Maglaj absichtlich in einen Hinterhalt gelockt worden sei, wenigstens möchte man dies aus einer Correspondenz des „Fremdenbl." vom 1. August nahezu folgern. Dort heißt es: „Am Vormittag kam zum Commandtrenden ein Beg, der einflußreichste der Gegend, und bot ihm seine Dienste an. „Herr !" sagte der Beg, „Du bist unser Freund, die Leute verstehen und kennen dich noch nicht; laß mich vor deinem Heere ziehen und ich werde sie auf deine Ankunft vorbereiten I" Der Commandirende nahm dieses Anerbieten an und am Nachmittag ritt der Beg mit der Recognosctrungs- Schwadron des 7. Husaren- Regiments. Baron Phtlippovic hatte den Beg mit dem Rechte ausgestattet, Provtantvorräthe einzukaufen, um auf diese Weise auch unter die Bosnier Geld zu bringen." Diese Schwadron ist offenbar dieselbe, die nachher fast vernichtet wurde. Der Generalstabs-Hauptmann Milltnkovic scheint früher k. k. Vice» Konsul in Serajewo gewesen und jetzt wegen seiner Kenntniß von Land und Leuten der Operations-Armee zugethetlt worden zu sein, mit welchem Erfolge, ist bekannt. — Die Oesterreicher haben auch durch die Marschstrapazen nicht unerhebliche Verluste. Die meisten Todten, es sind ihrer mehr als zehn), hat das Regiment König der Belgier; das Regiment Marotcic hatKacht,Todte und das Regiment Hartung einen Todten. «8|-j Teplitz, 6. August. Der Kaiser Wilhelm empfing heute Nachmittag um 31/2 Uhr den hiesigen Bezirkshauptmann Marbeller und den Bürgermeister Uherr in Audienz und sprach sich denselben gegenüber wiederholt sehr huldvoll über den festlichen Empfang Seitens der Bevölkerung und die Opferwilligkeit der Bürger-Ehrenwache aus, von der der Kaiser bereits Vielen persönlich gedankt habe. Se. Majestät ersuchte den Genannten nochmals seinen Dank auszusprechen. Sodann unterhielt sich der Kaiser über die in Teplitz vorgenommenen baulichen Veränderungen und sprach die Hoffnung auf einen recht guten Erfolg der Bäder aus. Später wurde auch der Stadtrath Walker aus Berlin empfangen. Der Kaiser sprach demselben seinen Dank für die Adresse der deutschen Kurgäste aus. — Der Großherzog und Prinz Ludwig von Baden dürften am Freitag Abend hier etntreffen. Krankreich. Paris, 6. August. Der Strike der Pariser Kutscher hat Paris seit gestern in Aufregung versetzt. Und mit Recht; denn von den 11- bis 12,000 Wagen, die bet der Ausstellung schon nicht genügend waren, fahren heute nur ungefähr 3- bis 4000, und der ganze Verkehr stockt. Parts hat ein ganz verödetes Aussehen, ja, wenn man nicht wüßte, daß der Strike besteht, so könnte man glauben, daß seit gestern unaufhörlich Marschalls-Revuen auf dem Long- Champs des Boulogner Wäldchens stattfinden und „tont Paris“ mit allen seinen Fuhrwerken sich dort befinde. Italien. Nom. Im italienischen Parlament war am Montag das Gerücht verbreitet, der Sultan habe die Königin Victoria telegraphisch ersucht, den Kaiser von Oesterreich zu bewegen, daß er seine Truppen aus Bosnien und der Herzegowina zurückrufe, damit diese Provinzen nicht von Neuem der Schauplatz blutiger Kämpfe würden. Eine ähnliche Mittheilung erschien am Abend in Form eines Telegramms aus Konstantinopel in der „Liberia", mit dem Unterschiede, daß der Kaiser von Oesterreich gebeten werden möge, seine Truppen den Marsch in die genannten Provinzen hinein nicht fortsetzen, sondern sie in Banjaluka Halt machen zu laffen. Die „Italic" will die Angaben bestätigen können. Geradezu unwahrscheinlich sind sie allerdings nicht; indessen weiß man zu gut, daß Oesterreich auf ein solches Gesuch nicht eingehen wird, und zwar um so weniger jetzt, da es schon mehrere blutige Treffen zu bestehen gehabt. Nom, 7. August. „Diritto" spricht von den angeblichen Enthüllungen der „Rtforma" in deren Berliner Briefe und sagt: Weder Bismarck noch Beaconsfield versprachen jemals Italien Compensationen in Folge der Occupatio» Bosniens durch Oesterreich. Venedig, 7. August. Das italienische Königspaar ist hier eingetroffen und mit Jubel empfangen worden. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. Eorrespondeur-vnrea«. Wien, 8. August. Der Kaiser ist heute von Teplitz hierher zurückgekehrt. — Die „Wiener Abendpost" veröffentlicht folgenden telegraphischen Bericht vom Kommando des 13. Armee-Corps aus dem Lager von Maglaj vom 6. d.: Die Hauptcolonne brach gestern in strömendem Regen nach Maglaj auf. Die Seitencolonnen traten den Marsch schon um 5 Uhr früh an, um gleichzeitig eintreffen zu können. Der Marsch war sehr mühevoll, die Truppen mußten bis über die Knöchel im Wasser und Koth waten. Nördlich Mosevac fielen von der linken Thalhöhe einzelne Gewehrschüsse von Aufständischen, welch' letztere jedoch in dem waldigen Terrain nicht angegriffen werden konnten. Die itr töW L o k a l - N o 1 t z. 1 an 10 48 ßl'ondere Aek Nontag der Nmittci tDn aus ttm udflefitnbe Aibei! plntnb in Accor •JIouuTaibut,1 j.immenM, HastnaM, Äcvß-Buseck, bi ^chstcn Sonnta (Diei? Da der Verein diese Anstalt nicht zum Erwerbe, sondern allein zur Forderun g eines gemeinnützigen Zweckes gegründet hat, so sehen wir uns veranlaßt, die Aufmerk samkett der hiesigen Damen auf dieselbe mit der Bitte zu lenken, die Bestrebungen des dortigen Vereines durch den Besuch der Anstalt zu unterstützen. Soviel wir vernommen haben, sind die Direktrice, sowie die anwesenden Dam.n des Comttä's aucb gerne bereit, über lokale Verhältnisse Mrskunft^z^erthetlem^^^^ Sonntag d ^^SdterW Vermischte-. Wetzlar, 9. August. Wie wir hören, wurde vor einigen Tagen ein Hochofen der Sophienhütte ausgeblasen. Es ist dies im Interesse der Arbeiter hiesiger Gegend und der Geschäftsleute unserer Stadt in hohem Grade zu bedauern, denn die Summen, welche dadurch in Wetzlar weniger in den Verkehr gelangen, ftnb nicht unbedeutend. Wir glauben nicht fehl zu gehn, wenn wir in Anbetracht der Groß; und ^eistungs fähtgkeit der Hochöfen des genannten Werkes den Ausfall an Arbeits- u^ Fuhrlöhn-n, welcher durch das Ausblasen dieses einen Ofens entsteht, auf 37—38000 Mark p.a Monat veranschlagen. Wir meinen damit nur diejenigen Summen, welch: b red a n hiesigen Platze zur Auslohnung gelangen; außerdem aber wird die Minder etnncchme der Eisenbahnen an Kokes- und Rohetsenfrachten pro Monat etwa 18-19000 Mark I unb diejenigen der Kokeslteferanten ungefähr 15000 Mark pro Monat betragen Da die letzteren bet der andauernden schlechten Geschäftslage genothigt sind, zu den Selbste kosten zu verkaufen, so bedeutet die genannte Summe ebenfalls einen Ausfall an Arbeitslobnen in den Kohlenrevieren. i’Milit * 1 Stimmung fleflan0l)‘9tobßcn 10 jl 30 H. 2) Bellersheim 17 JL 60 3) Ullendorf an der Lumda 43 JL 45 4) Lollar 22 jl 90 5) Dorf'Gill 14 40 6) Harbach JL 7) Bersrod 4 JL 47 8) Nonnenrod 7 je. 20 9) Reinhardshain 2 JL S?rftebenbe3fflaben roabcn bankenb mit bem Bemerken bescheinigt, baß bteselben bte Casse bes Landes-HülfSvereins in Darmstadt abgeltefert worben sind. Gießen, den 8. August 1878. Der Vorstanb bes Zwetg-HülfSvereins. Haberkorn. Ä5 ’Ssj Ms- el-^^.-fühen1 äialte»b ist ne London, 8. August. Im Unterhause antwortete Generalpostmeifter Manners auf Anfrage Withwells, der internationale Telegraphen-Congreß finde im Juni nächsten Jahres in London statt. Die Regierung verhandele mit den auswärtigen Regierungen wegen Assimiltrung des Tarifs für 5e^nu^bc^e^ef" nach London mit denjenigen nach der Provinz. Die Einführung des Worttarifs seilens Englands sei erwogen worden; aber die Ausführung sei schwierig. 3U Crll®ie#en, 9. August. Die Stabt Frankfurt a. M. ist seit Kurzem um eia Etablissement reicher geworben, welches namentlich für die dort zahlreich verkehrenden fremden Damen von großer Annehmlichkeit sein dürfte. „ ’ Es hat nämlich der dortige Frauenbildungsoerein neben der seit 1/r Jahren bestehenden^ und überaus schnell zu hoher Blütbe gelangten Fortblldunqs-und Gewerbeschule für Damen noch eine Kochschule für bürgerliche und feine Küche errichtet und damit eine Restauration für Damen verbunden, welche den ganjen Tag über geöffnet ist und worin Speisen und Getränke zu billigstem Preise^ (Mittagessen von 70 A an) verabreicht werden. Das Lokal, bestehend aus zwei geräumigen schon eingerichteten Restaurationssälen mit großem schattigem Garten, bietet durch s-ine voc- züglicke Lage mitten in der Stadt (Eingang Tongesgasse 40 unb Holz graben 11, mit ber Seil durch die Passage vis-fc-vis dem russischen Hofe verbunden) nicht allein den die Sehenswürdigkeiten Frankfurts besichtigenden, sondern vornehmlich den zu geschäftlichen Zwecken Frankfurt besuchenden Damen vorzügliche Gelegenheit zur Ausruhe w Gros Sto 4 Dutzend r 4 Pfund Ob in eine: sowie 36 Pfund Kot m einf « Submission ^desfallsige Mustern ur Z*n,f unb t 7 " untetfe, I- ’S. s* !°! I & Ries Mitte 115 n Conce 2 ii Deäe 4 .. li.® Vorhut traf um 4V2 Uhr Nachmittags vor Maglaj ein. Der Commaudant ] tzer linken Flugelcolonne war zum Zwecke einer Umfaffung früher emgetroffen und batte die Aufständischen durch einige Kanonenschüffe im Lager am Unken Vosna-Ufer aufgeschreckt. Als sie später den Rückzug gegen Zepce versuchten, wurden sie bei Ceiskopolje von der rechten Fiüzelcolonne des Obersten Kinnart in blanke und Rücken genommen. Es entspann sich ein halbstündiges Gefecht, wobei den Aufständischen zwei Fahnen, viele Waffen, Munition und Lebensmittel er sten wurden. Viele derselben, durch Geschütz- und Gewehrfeuer niederge- streck lagen in Haufen beisammen. Eine Abtheilung von ewigen zwanzig Mann streckt, wge v I ’ roaT Abends und die Truppe erschöpft. Die^Verfolgung unterblieb wegen Grundlosigkeit der Wege und auch weil General Philippovic die Kavallerie allein in das Defilöe von Zepce nicht vo. senden wollte. Die Haltung der Truppen im Gefecht war musterhaft. Die R v ä 7 ^-nsanterie-Regiments sind: 1 Mann todt, 3 verwundet, 4?‘» U?SÄ’ 1 Ä tobt UN» 7 verwund.. Di-E.schöpfun» d r Tiuvven durch den beschwerlichen Marsch und di- Unmvzüchkett «„es rech'- ... ^nr1Phen8 der Verpflegungscolonne in Folge der schlechten Lttratze ver- Sn ^Ä^commTbo8 den Truppen für den 6. August R-st.-g zu aeßJ Maqlaj ist bis auf sehr wenige christliche Fimilien von den Emwoh- ® norinnpn Eine ^üchtiauna der leeren Stadt wäre zwecklos gewesen ; Non der 5^ Husaren-Escadron sind mehrere Husaren, welche sich in die Walder , APrdtet batte? äußerst erschöpft eingetroffen. Die Zahl der zuruckgekeyrten betragt 25 daher sich der gemeldete Verlust der Husaren-Escadron von 70 auf 453Tebucirt. Einige tobte Husaren würben schrecklich verstümmelt aufgefunden, weshalb mehrere mit ben Waffen in der Hand ergriffene t welchen Habseligkeiten der Gefallenen vorgefunden worden, standrechtlich er- schoffen wurden. Das Gros der 7. Division hatte bis zum 7. August auf dem Vormarsche keinen Widerstand gefunden. Nerlin, 8. August. Der Ministerial-Director Dr. Forster im Cultus- ministe^um ist gestorben - Der „Reichs-Anz." enthält eine vom Kronprinzen ün Auftrage des Kaisers erlaffene. aus Homburg, den 5. August bahrte, vom Grafen Stolberg contrasignirte Verorbnung, durch welche der Bundesrath zum 14. August nach Berlin einberufen wird. Bern, 8. August. Der Nationalrath bat soeben die beantragte Subvention von 6V2 Mill. Frcs. für die Gotthard-Bahn beschlossen. — Der Nationalrath beschloß heute nach achttägiger Discussion mit 87 gegen 41 Stimmen auf die Vorlage des Bundesrathes, betr die Convention für die Gotthard-Bahn einzngehen. Ein Gleiches ist vomStanderathe z - warten, indeß werden die bezüglichen Beschluffe voraussichtlich noch der Volks- abstim^ng ^ilitterstellt^ Aßends. Stichwahl im Wahlkreise Darms^dt- Großgerau. Soweit bis jetzt bekannt, erhielt Büchner (Fortschr.) 7275 Kuchner (nat-lib.) 6396 Stimmen und ist die Wahl Büchners Nicht zweifelhaft. In Darmstadt erhielt Küchler 2099, Büchner 3223 Stimmen. Mainz, 8. August. Stichwahl. In der Stadt Mainz erhielten. Weiileaur 3281 Monfang 5596 Stimmen. Moufang's Sieg unzweifelhaft. Mainz, 9 August, Morgens. Stichwahl. Monfang 11,283, Reuleaux Gießen, 9. August. Dekanatssynode zu Gieycn. Am 5 August wurde dre Synode deS Dekanats Gießen in ver Stadtkirche zu Gießen abgchalten und zwar 'U Gegenwart des Präsidenten des Oberconsistoriums Herrn Gebeimerath Dr. Goldmann und be? ©upedntenbenten Habicht. Pfr. He nkelmann vonGroßcn-Linven hieltdre Eroffnungspredigt über I.Cor. 15. 58. Cr wies Dabei auf die Verhältnisse hin, unter welchen Paulus den Brief geschrieben habe,^ und Zeigte, wie auch die kirchlichen Verhaltnisie der Gegenwart viel BedcnNiches darboten Hierauf gründete er sein Thema -. Was die Synoden in der Gegenwart zu beobachten hatten, um fegens' «ick M wirken? Er gab mit dem Terte die Antwort: Sie müßten 1) fest se.n und unbeweglich im Werke des Herrn und 2) sie müßten immer zunehmen in diesem Werke, 3) dann könnten sie gewiß sein daß ihre Arbeit nicht vergeblich sei in dem Herrn. Es hatten sich alle Mitglieder der Synode' einqefunden bis auf 3, welche durch Krankheit verhindert waren. Der hierauf vom Borsikenden Dekan Strack, vorgetragene Rechenschaftsbericht des Dekanatsausschusses bot tm Ganzen kein unerfreuliches Bild von den kirchlichen Verhältnisien des-Dekanats dar. Die tm vorigen Jahre virgenommenen Ersatzwahlen für die Gememdevertretung und Kirchenvorstande fint>9 durchschnittlich in kirchlichem Sinne ausgefallen. Es wurde nur das Bedauern ausgesprochen daß die Theilnahme an Den Wahlen eine äußerst geringe gewesen fei, cS ja ten nur tn wenigen Fällen 2 o/o der Berölkerung gewählt, in manchen Gemcinden nur vte Mitglieder deS Kirchenvorstandes, oder auch nur die der Wahlcommtsston. - Diese Thetlnahmslosigkeltkonn^ aber übelc Folgen haben, indem dadurch die Femde der Kirche veranlaßt werden konnten sich zu vereinbaren, daß sie chre Gesinnung an's Ruder brachten. Bei den Erganzungswahlcn der Abgeordneten und deren Stellvertretern für die Dekanatssynoden sind ^'t Aus^nahme von d ' Fällen die früheren Personen wieder gewählt ivorden, dock wurde daS Wahlverfahren in einzelnen Gemeinden bei den Verhandlungen der Dekanatssynode über die^Wahlen1 selbst beanstandet. Es waren nämlich in einigen Pfarreien der Abgeordnete und der Stellvertreter in einem Akt und auf einem Zettel gewählt worden. Es wurde darauf hingewie en, wie dies Wahlverfahren unter Umständen das Resultat, namentlich bei der Wahl des Stellvertreters ganz und, «ar alterircn könne. In einem vorliegenden Falle hatte der bisherige Abgeordnete von 36 abgegebenen Stimmen 17, sein Gegner 18 erhalten. Als Stellvertreter batte ersterer keine einzige Stimme; natürlich, da seine Freunde ihn nicht alS Abgeordneten und Stellvertreter zugleich auf^ schreiben konnten. So fei die Möglichkeit, ja mitunter die Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß bei aaualiter unixten Pfarreien, wenn der Abgeordnete aus der einen Gemeinde genommen, Anstand und Billigkeit die Wähler bestimmen, den Stellvertreter aus der andern zu entnehmen. Wurden aber beide Wahlen in inem Akte vollzogen, so könnten die Wähler-Gemeinde Bedenken tragen, den Stellvertreter aus der andern zu wählen. Es wurde darum beschlossen, daß in Zukunft beide Wahlhandlungen getrennt vollzogen werden müßten. Der Dekanatsausschuß hatte seit der letzten Synode (am 10. October v. I i 3 Sitzungen gehalten. Seine Thätigkeit erstreckte sich besonoers auf Prüfung der verschiedenen Wahlen; auch hatte er in Gemeinschaft mit dem Ausschuß des Dekanats Hungen eine Ansprache an die Gemeinden über die Sonntagsfeier in mehreren 1000 Eyemplaren verbreitet. Das kirchliche Leben in den Gemeinden hat sich seit vorigem Jahr wenig oder kaum geändert. Heber Abnahme beß Kirchenbesuchs wird aus keiner Gemeinde eine Klage geführt, vielmehr wird au8, einigen berichtet, daß der Ernst der Zeit wohlthälig auf den Kirchenbesuch gewirkt habe. Rur über die geringe Theilnahme am Nachmittagsgottesdienst wird in den meisten Berichten wie auch in früheren Jahren ernstliches Bedauern ausgesprochen- Die Theilnahme am heiligen Abendmahle hat in mehreren Gemeinden nicht unbedeutend zugenommen, so daß die Zahl der Abendmahlgäste jetzt in den meisten Gemeinden die Zahl der Einwohner übertrifft. Auch Über den Besuch der Catechismuslehre wird im Ganzen Erfreuliches mitgetheilt; in den meisten Gemeinden dauert der Besuck wenigstens 3 Jahren, in einigen 4 in einer sogar 5, nur in einer läßt sich der zweijährige Besuch kaum aufrecht erhalten- Wie wohlthätig die Theilnahme der Mitglieder des Kirchenvorstandes auf den Besuch wirkt, wird in einigen Berichten anerkannt; namentlich ist dies tn der, Gemeinde in welcher der 5jährige Besuch noch stattfindet, der Fall. Verweigerungen von 1\ MU * n>.’rhfn n. tfl“, u sßr. 1 sM firrfdirfier Eheschließung, von Taufen, Lonfirmationen und kixchlichex Beexdigung aus kirchen» “O-KSS aSftÄSWK mnitens^twar^ering^u^^ J1Dfi Körperverletzungen mit Gdtlichem Erfolg, zu.^"vahnm, darunter sogar eine von Seiten eine« Ehemannes gegen seine ; ein zunger 4^nsch von 2 AaScn wurde wegen Vergehen gegen die Sittlichkeit destratt. Bestrafungen wegen Diebstahls wa«n 14 zu erwähnm, darunter war einer mittelst Einbruchs begangen worden- S stmoxde drei In einer Anzahl von Gemeinden, selbst von größeren, kam keine- uneheüche »«bur m- O,n Setreff ver Sonntagsfeier wird hauptsächlich nur über Entweihung veffelben durch Volksfeste kllerk Art wobe7die gesetzlich gezogenen Schranken vielfach nicht beobachtet wurden über zunehmenden 'W.rthshausbesuch u. dergl. geklagt. Von Sonntazsarbeitcn auf dem Felde weiß man nichts wohl aber wird in Werkstätten der Sonniagmorgen noch vielfach wie ein -W^Itag behandelt 'so daß Lehrlinge und Gesellen verhindert find, Den Gottesdienst zu befuchem Des Sonntaasvereins, der sich in Gießen gebildet hat, wurde lobend gedacht, mit bem Wunsche, baß cirielfae einen guten Fortgang haben möge. Schließlich würbe an den Ernst der Zeit erinnert, und wie biesc/ alle treuen Glieder der Kirche, besonders bie durch das Vertrauen ihrer Mitdurg ex mit einem kixcklichen Ehrenamte betraut worden seien, aufforbern, im Kampf mit ben negativen Mäckien ber steil nach Kräften zu wirken, um bereu verberblichen Einfluß zu nichte zu machen. 1 T)aÄ märe qerabe ber beste Segen bes synobalen Lebens, wenn die weltlichen Glieder sich immer I S S. Ulten, mit den «eistuchen Buf«mmen sich ,u daß d,e «trche . Hufgabe lösen könne, dem Herrn ein Eigenthnmördik erziehen, da, fle.Big >sl in gnlen eröffn,len ein weite» Feld sdr die gesegnete Thöti,kei, auch vyeltli&en Mitglieder ber Kirchenvorstänbe. DaS Oberconsistorium hatte nämlich ben Dekanatssynoben die Aufgabe gestellt, über bie Frage zu verhanbeln: „WaS hat zu geschehen, UM die nach § 47, 3 der Kirchenverfassung den Kirchenvorstanden zur Pflicht gemachte “n m ÄÄ “’M" da» Resern, überndmmen und seine Ansicht in 10 Thesen ausgesprochen, welche gebrückt vorlagm unb Nationen großencheils einstimmig angenommen wurden. Die von ihm munblich mit großer Grünblickkeit weiter ausgeführten Gedanken waren folgenve: Die Hebung Der Barmherzigkeit unb brüderlicher Hülfeleistm^ ist von Anfang an als «ne ßediqe Pflicht ber Chnstengemeinbe betrachtet worben unb tm Wesen unseres Glaubens unb D r Kirclw unabweisbar begrünbet. Die kirchliche Armenpflege wirb burch b.e bürgerliche keineswegs überflüssig gemacht. Letztere geht über die Befriebigung ber brmgenbsten Bcburfmffe nick h'naus > , sie bringt hauptsächlich äußere Hülfe in ber Roth, kümmert sich aber weniger um moral ich-Besse- runa und aciftige Rettung; ja sie kann oft in sittlicher Beziehung verderblich wirken, indem sie ben Leichtsinn fordert, bie Menschen anmaßenb unb anspruchsvoll macht, das Gefühl der Dankbarkeit unterbrückt unb Unzufriebenheit erregt, wo sie bie stets wachsenben Ansprüche nicht befriebigen kann. Die kirchliche Armenpflege hat bie christliche L.ebe zu Grunbe, mcht die oft- unvull^e Beugung unter das Gesetz; sie hat zum Ziel ebensowohl bie geistige und geistliche als l ibliche gr-ttuna bet nothlridenben ©lieber ber Gemeinbe. Sie wartet nicht bis sie ausgesucht wirb, sic sticht selber neben ben in sittlicher Gefahr schwebenben Gliebern ber^Gemeinben auch b.e v^- schämten Armen auf. Sie hat überall da einzutreten, wo bie bürgerliche Armenpflege nicht aus- r?icht ober nach ben bestehenden Gesetzen nicht eintreten kann ; dabei ist es dringend> zuempfehlen, mit der büraerlichen Armenpflege stets Fühlung zu behalten unb mit allen nicht kirchlichen, aber christUchen^ od« humanen Vereinen zur LinberuLg menschlicher Roth in Verbinbung zu treten; namentlich gilt bies von ben Vereinen ber inneren Mission, boch soll ber Kirchenvorstanb mcht verabsäumen, seinerseits nach Kräften bieArmenpflege in bieHanb zu nehmen unb n.ackUmstanben 1 von besonders bestellten Helfern unb womöglich von Gemeinbebtakomsten sich unterstützen zulasten. In bas Gebiet seiner Thätigkeit fällt zunächst bie Fürsorge für verwahrloste Kinder für entlassene Sträflinge, für Gesellen aller Art, unb ist diese Fürsorge unbedingt mit allem Ernst in ^"^^Hm"die^nöthigen Geldmittel zu verschaffen, wurde beschlosten, an Großh Oberconsistorium die Bitte zu richten, dastclbe möge dahtn zu wirken suchen, daß alle Klrchenopfer, sowie für die Waisenanstalt gesammelten kirchlichen Collecten und Büchsengelder verwendet werden konnten Die Vertreter des Kirchenregiments saaten ihre Mitwirkung zu. Es ist nun zu wünschen, daß man vom Rathen zu Thaten übergeht und daß die Kirchenvorstande sich eifrig bemühen, MC in 6erYrf"fiung iljncn in dieser Beziehung nuserlegi. Pslicht mit Hart und Etter Bezirke Mann 4807) Die d'sgniäll der 1879 eijoi Sigel'Matnicki Kehlffeberlebt. Mitgetheilt von dem Agenten bet Norddeutschen Lloyd tham^/on^,August. Das Postdampfschlff Donau. Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 27. Juli von Newyork abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere Post und Ladung 5 Uhr Nachmittags die Reise nach Bremen fottgesetzt. Die Donau überbringt 208 Paffagiere und volle Ladung. _ — 2ln Beiträgen für die Hinterbliebenen der mit dem ^Großen Kurfürst^ verunglückten Seeleute sind weiter aus folgenden Gemeinden deü Kreises Gießen ein- »n sthr g> I auch im tteb werden. H<.rliSe»rlii'-re,IBdlfrttrn iui6$3mincn verzinnte u. ernaillirte. (4819 empfiehlt Wilh. Seibert. 4758) Gchrader'4 Schloßgaffe B. 1 ■ 4759) H. WW«\^WtXi ZlllihMaschinen Neuenweg. 3885) r28 Einmachfässer empfiehlt Emil Fischbach. W. Faber, empfiehlt Neuenweg („im Löwen"). 115 2 4 Couceptpapier, Deckelpapier, für Gras, Klee u. 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Abendmahl geleiert (Die P'arr°e'ch°N°^r^W°»e °°m^l. bis 17. August 9?. N; JJVW* . ha6 dir'tlbk" 6tfn*9'finb- ■ i äp* rtot»- Kirchlich« Anzeigen »tt ivangelilchea G-meiude z» Gießeii. Gottesdienst. Sonntag den 11. August: Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. K- b" ÄÄ rs: Nen. De« ?"uschc, daß , 3flt erinnert i ^Aitbnrqer "" "rgativen i s p.^chen. | r,^ immer ’J.fcie Kirche , WN ist in Gütigkeit auch ; nämlich den «MWt n, W Machte men und seine .Nen Modi, uch mit groher >ng an als eine Glaubens und 'liche keineswegs e nicht hinaus; noralische Besse- t indem ste den »er Dankbarkeit nicht befriedigen ne oft unwiüize iche als leibliche fgesucht wird, sie en auch die ver- ipsiege nicht aus- nd zu einpfchsen, t kirchlichen, aber rndunz zu treten; chenvorsiand nicht o nach Umständen «stützen zu lasten. Kinder, für enk- it allem Ernst in . Obmonsistonm ifer, sowie für die werden könnten. zu wünschen, daß eifrig bemühen, W und Kurzem um ein eich verkehrenden seit IVr W [gsUrtblSemtw- je errichtet und anjen Tag über Niitazessen von mtgen schön eln- dnrch W- ooc- [nraben H, mit nicht allein den den zu «efchaft' itit zur Ausruh! -in zur Förderm laßt, die Aufmeifi t Beftrebmigen des anwesenden W i erteilen.___ mng, sowie 36 Pfund Kordel, ebenfalls in einer Lieferung, im Wege ter Submission vergeben werden und smd desfallsige Anträge unter Vorlage von Mustern und Preisangabe, gehörig b°zeicknet und versiegelt, w Mittwoch, den 28. d. Mts. bei der unterfertigten Stelle, woselbst die Lieferungsbedingungen vorher emge- sehen werden können, abzuzeben. Gießen, den 8. August 1878. Großh. Hofgerichts-Kanzlei-Jnspectron. Weidig. Garben-Binde-Maschim», Heuwender, Heu- und Ernte-Pferdc-Nkchcn, Preisen (2837 Fh. Mayfarth & Co., Frankfurt a. M-, Baumweg Nr. 7. final. OriglVamps-Dreschmaschinen ä- Loromöbllm von Olayton Shuttleworth der größten Fabrik dieser Branche in England. m-inmmtabsatz derselben bis Ende 1877 ca. 16000 Locow. und ca. 14000 Dreschmaschinen. Heber 600 compl. Sätze wurden von mir nach Süd- und Mittel-Deutschlan vcr auf. Liestrung franco aus jede Cisenbahnst., Probezeit, Garantie, Zahlungserleichterungen. Ausführliche illustr. Kataloge auf Anfrage gratis und franco. 439b) HEINRICH LANZ in Mannheim & Regensburg. Kandel und Verkehr. n e i Frankfurt. 8- AuMst. cFruchtb^ch.tWstdrrum .«nacht Tage zahlreiche Gewitterregen und zum O st n guten: Roggen ergibt ^gesucht. Die uns vorliegenden°uth ntfich^ Ausbeute sowohl im G-bund »n iebr geringen Ausdrusch, Weizen Bnentten unb toxtren wir nur eine Mim Ausdrusch, Gerste bat bur^ibte »affe aomai nw wj $on Äors ! WErnte, Hafer fällt tn.°“aIlht^ SdntnMe SpatEm löffeln bis heute ergiebig ein sind die frühen angefault, dagegen sch in^n dl ^ ^z^sgana betrifft, so bleibt r um°s-lm°b>g, o-u-r W-tzen prompt ob um-r 91 R tg oer= fe Äl“ ÄÄ i trockener Waare «^ 3131/4 zu . • btc geringste Frage zu oer- Frischgebrannten Jav93 st-hmd, «f«ue ich mich j-b» langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten In meinem / g„vy, Pfarrer. b" von B-Sh-M »°n WW' -.b°r-,°nkh.ch. Ech>°fi°s'g°-», 3'»"" an bm ^li€?5877ab8E"Ä ®ro6n,«tbM °°n -ungm- uni. «nw h°h"7 6«nbdWa» ®ie^t‘n6e57™ » "••"1; srx-Ä MÄ - *uä,!?-~.e‘Ä • "w ■ »I*- •» “ * =»-5 5 Pfd. 14 X, 12 Pfd. 28 X 50 Ä 5t0<^i 24 Tasten 3 X 50 48 Tasten Revalescibre ChocolatSe 12 Tasten XX 80^, M > - ..... - (4815 Vorräthig bei Urtheile ärztlicher Autoritäten : 4276) £ dem - Se. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) iw Gießen. 4800) Schwarze Fräcke und jacken zum Fest zu verleihen bet L. H o s cb, SonnenstM» Festlichkeiten befinden sich bei den Herren: Cigarrenh. D. Heil, Kirchenplatz, Dar« *n sämm 30. 3ui Wat i Ulli Sott Deut Deu^ Deut] Denn In * aber auch W, « girten und Vas fttieflttf« Durch d Kitt geschaffen, „ach den ernst' Hröße und M' biefigen Krieger gefeiert wird,' Kriegeroereine { tzie großen heu Kampf gegen Deutsche, der jiogtn in frem! feit Teutfchla und gelitten h Mrd und Si rin. Tragen bereit, wenn । und Kind, ihr Darum deutsche Ehre, es dem „gebier einen „Krieg nach gepflogen vollen Märsche denen Tagen I politischem P< schaftlichleü, und kranlen im Wohlthu: über mildthä können ein f| Und fle tn Wasser Niedrig, Reic und keine soc Darum laßt uns denf Kriegerfest in Giessen* 4721) Die Verkaufsstellen für die Eintrittskarten zu den Das „Hunyad i Jänos Bitterwasser“ ist zu beziehen durch die Herren EMIL FISCHBACH und JUL. WALLACH in GIESSEN. Der Besitzer: Andreas Saxlehner, Budapest Deutscher Oel-Glanz-Lack, anerkannt schöner, billiger und dauerhafter Anstrich für Fußböden, aus der Fabrik von €?• €X Hisgett, Farbenwerk Nassmühl, prämiirt Philadelphia 1876, per Pfd. .X 1 20 incl. Blechflasche. Krieger - Verein* 4825) Die Damenkarten für Vereinsmitglieder find t Schriftführer, Kamerad Adam, abzuholen. Saxlehner’3 Bitterquelle Hunyadi Janos 5J Das Gehaltreichste und Wirksamste aller Bitterwässer * analysirt durch Liebig 1870, Bunsen 1876, Fresenius 1878. Der Krieger-Verein sammelt sich zum Festzug; Sonntag Öen 11. Hngnll nm 2 llljt 4824)______________auf dem Ijaliiistein. Danksagung. 4806) Allen Denjenigen, welche unserer guten Mutter, der Frau Ph. Leib, die letzte Ehre erwiesen haben, unsern innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Ballkarten sind bei den Herren Petri, Adam «i Wallach zu haben. _____________ I Prof. Dr. von Nussbaum, München : Senken dengewünscht Erfolg“ ■_________________________________________________________________________ «"Mieten. '"»6-rb9; iÄ > Aebenr n . n n _H____ . -Habe keines der andern Bitter- Prof. Dr. Spiegelberg, Breslau. Wäs8er 80 prompt, 80 andauernd gleichmässig und mit so wenigen Nebenstörungen wirkend gefunden“. 4821) Einem verehrten hiesigen und reisenden Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unter Heutigem den Gasthof M Eisenbahn Münzgasse 6, käuflich übernommen, und werde die mich beehrenden Gäste in jeder Beziehung zufriedenzustellen suchen. Frankfurt a. M., den 1. August 1878. Hochachtungsvoll Fritz Beutler, seit letzten 6 Jahren Oberkellner im Grand Hotel und Hotel Metropole in Wien. Prof. Dr. Kussmaul, Strassburg : sicher wirkendes Abführmittel“. Mn-Eichener Mn Abfahrten von Gießen nadr l Deutz 6«, 12, 443. Dillenburg 6<5, 12, 4*3, 9®. Stegen 645, 12. Wetzlar 645, 835, 955, 12, 4" 7, Prof. Dr. Virchow, Berlin : °nd promptem Erfo1* Straßburger Kaffee Essenz von Kessler & Co., das Vorzüglichst« und Feinste als Zusatz zum Kaffee, ist in frischer Füllung angekommen und per Glas k 30 H zu haben bet Herrn 4753)_____________tiff. Wilh. Weidiff. 4820) Zu bevorstehendem Kriegerfest mache ich ein geehrtes Publikum auf ein vorzügliches Glas Exportbier aus der berühmten Brauerei Löschborn in Frankfurt a. M. aufmerksam. HI. Schilfer,, Grünbcrgerstraße. Friseur Gerhard, Schulstraße, I Cigarrenh. D. Heil, Kirchenplatz, Kaufmann N. Göbel, Neue Bäue, | Friseur Plank, Seltersweg. Während der Dauer der Festlichkeiten außerdem an der Kasse am Eingänge zum Festplatz in Wenzel's Garten. Die Karten sind sichtbar, mit der Druckseite nach Außen und der Figur nach Oben zu tragen. Das Comite. 4782) Lumpen, Werg, Messing, Zinn und Bierflaschen kauft LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. 4722) (£tn tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit sucht __________________Prof. Birnbaum. 4734) Ich suche auf Mtchaelt ein tüchtiges Mädchen für HauS und Küche. Frau Pfarrer Draudt im Hessischen Hof. Emil Pistor in Gießen. 4778) Eine Famtltenwohnung von drei gfmmcrn nebst allem Zugehör, Anfangs Hob. an eine stille Familie zu vermiethen. Weidengasie 98. 4755) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen.________Marktplatz D. 225. 4783) Neue Anlage C. 29 tm dritten Stock ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 4796) Ein unwöbirtes Zimmer an einen älteren Herrn oder Dame zu vermiethen und am 1. November auf Wunsch auch fr über, zu beziehen. Neue Bäue 85. Ein schönes Familienlogis von 5 Zimmern mit allem Zubehör zu vermiethen und so- gleich zu beziehn. Wo? sagt orc §£2^- d. Bl. 4571) Ein LogiS mit Werkftätte fft vermiethen und üisdald zu beziehen im _____________Darmstädter HauS vermischte Anzeigen. 4811) Gesucht ein Logis von 5 heizbaren Zimmern und Zubehör. Adressen abzu geben bei Prof. Stade, Frankfurierstr. 82. Wcrmiethungen. 4809) Ein Logis im 3. Stock von vier Zimmern nebst Zubehör ist zu vermiethen und den 15. September zu beziehen. Wilh. Krämer. 4816) Ein größeres und kleineres Familienlogis hat per gleich oder später zu vermiethen. _____Carl Lange, SelterSweg C. 44. 4812) Eine Wohnung, drei, auf Wunsch vier Zimmer, mit Zubehör, auch Bleichplatz zu vermiethen. Bismarckftraße B. 170,12. 4813) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethem Bismarckstraße B. 170,12. 4760) Der H. Stock meines Hinterhauses, 4 Zimmer mit Zugehör, per 1. October zu vermiethen. H. Bepler, Ludwigsstr. 170*. 4798) Ein kleines Famtlien-Logts auf 1. September zu vermiethen. __Wallthorstraße 137. 4531) Ein Logis, bestehend aus 2 Ztm- mern mit Zubehör, ist zu vermiethen und Mttte August zu beziehen. ______________Emil Lotz, Kirchenplatz. 4133) Ein Famtlienlogis zu vermiethen _____________Lit. C. Nr. 1. 4116) Ein Logis von 4 Zimmern und 2 Cabtneten ist zu vermiethen und sofort zu beziehen bet Fr. Fürst Ww. 4634) In meinem neuerbauten Hause ist der Laden mit Wohnung zu vermiethen. L. Klinkel. 4485) Der zweite Stock des Hauses, Wallthorstraße 66, ist per 15. October, auf Wunsch auch früher zu vermiethen. Näheres bei________Franz Gerbode. 4461) Mansarden-Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl.___________ 4110) In meinem neuen Haus ist noch ein Logis von 3—4 Zimmern zu vermiethen und gleich beziehbar. ______I. Georg Unverzagt, Gartfeld. 3788) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu beziehen. _________________________Dr. Ploch. 4344) Die Parterre - Wohnung unseres HauseS ist per 1. September er. zu ver- miethen. G. Friedberger Söhne. 4728) Ein Familtenlogis ist gleich beziehbar.________Chr. Dan. Fillmann. 4739) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen bei H. Kühn, SelterSweg. 4740) Der 2. u. 3. Stock meines Hauses in der Kaplansgasse, bestehend aus je 4 Zimmer, 2 Kammern, Küche, Keller re. sind zu vermiethen und sofort beziehbar. _________________________L. Kauf. 4770) Ein Familienlogis, 2 Stuben, Cabinet, Küche und alles sonstige Zubehör enthaltend, sofort beziehbar, zu vermiethen- Ein kleines Famtlienlogis, per ersten September beziehbar, zu vermiethen. EliaS Meier Ww. — , .... „ Mit ausgezeichnetem Erfolg bei Prof. Dr. von Bamberger, Wien: ”llen jenen Krankheitsfocmea angewendet, in welchen die Bitterwässer ihre Indication finden“. Prof. Dr. Wunderlich, Leipzig ■ ausleerendes Mitte.]," nicht unangenehm zu nehmen, und dem Magen unschädlich“. Prof. Dr. Scanzoni von Lichtenfels, Würzburg: g^eXrtJ in allen Fällen, wo die Anwendung eines Bitterwassers angezeigt, ausschliesslich in Gebrauch“. Prof. Dr. Friedreich, Heidelberg : ’^mm“ zu wünschen übrig“.___ r> ö n li UM" . „Wirkt rasch, zuverlässig, ohne Be- Prof. Dr. von Buhl, München: ^werden-. Arbeiterinnen Ä««l.ssin7-r° 4817) Ein Battisttaschentuch, gez. L. B., verloren. Abzugeben Franksurterftr. E. 84 IL J. Blitz zu G-iessen empfiehlt sich zum Abschluss von Geschäften jeder Art. Derselbe hat zu verkaufen €?esclmfts* und Wo!inliäiiser5(*astwirtli- scliaHen. Güter u. Mühlen in verschiedener Grösse. (4435 Grössere Kapitalien können gegen genügende Sicherheit jederzeit nachgewiesen werden. 4665) Eine Bäckerei wird zu kaufen oder zu miethen gesucht. Offerten beliebe man an die Annoncen-Expeditton von KarlBinder- nagel in Friedberg zu richten. 4801) Ein tüchtiger Accordant zum Nussenbrennen auf sofort gesucht von Ang« Nauliebner Ww. 4786) Meinen langjährigen Jtunoen zur Nachricht, daß ich auch in diesem Herbst wieder mit Preißelbeeren hier etntreffe. Frau Plett aus Erndtebrück. ^785) Eine junge Dame sucht Stelle als Stütze der Hausfrau, kann auch die Erziehung jüngerer Kinder leiten. Gefäll. Offerten werden unter Chiffre F. A. an die Exped. dieses Blattes Ödeten. __ 4763) Forderungen und Zahlungen an den verstorbenen Metzgermeister Emil Geismar sind binnen 14 Tagen anGeorgStieber, Markt- ftraße, zu richten._________________________