152 Mittwoch, den 10. Juli 1878 Das 9 7 in der derstühle (330 Betreffend: Das Einhalten der Gänse. tten [en Iesstas. sester Uhr, Uhr, Dienstag den 16. Juli, in dem Rathhause zu «ich, Mittwoch den 17. Juli, im alten Rathhause zu Gießen, m B W Vormittags Vormittags Vormittags Es läiinen. 1- und s-Vereins. mooooxd Betreffend: Das «ber-Ersatz-Geschäft für 1878. Ober-Ersatz-Geschäft für 1878 wird im Kreise Gießen Der Civilvorsitzeude der Ersatzcommission bei Kreises Gießen. Dr- Hoffmann, Reg.-Rath. :u(e ab Eaffa. rs. habe, diese Opfer direct zu fordern, so wolle man den Zweck erreichen durch die Einführung des Tabaksmonopols, Einführung von Finavz- ,ollen und die Erhöhung der indirecten Steuern. Während man darüber brüte, f*!'® ?!” ausfindig zu machen, welche wesentlich von den unteren Schichten des Volkes getragen werden müßten, suche man zu gleicher Zeit die politischen 7 V°Mchichten mehr und mehr zu verkümmern. Es sei ein öffent- llches ^kcklmniß, daß das allgemeine gleiche und directe Wahlrecht ntm Reichs- beschränkt werden solle. „Bürger I Arbeiter 1 Könnt Ihr ein solches Beginnen unterstützen, wenn noch ein Tropfen demokratischen Blutes in Euren ®8al>laufnif der Socialdemokratie. , rar „ r k ber Socialdemokratie wendet sich nicht nur gegen die Aus, "“inn’ fonbfrn gegen die Reaktion, mit welcher sie die Regio Snrnt L'Der in’« Ungeheure ausgebildete Militär- ^underte b<1 ~ ""schkinge, Jahr um Jahr steigend, Millionen und 2 t’S Millionen die Kräfte des Volkes beginnen unter diesem Vf*”*'»3“ trl°^men' bie Gewalthaber aber wollen den Militar>s- Zte HM TO rr ränf8n' % """ bevor diese Obligationen vollständig eingezahlt wären. London, 8. Juli. Im Unterhause gab der Staatssecretär des Innern, Croß, auf Befragen Hartington's folgende Erklärung ab: Im Hinblick darauf, daß Rußland einen Theil der asiatischen Türkei behalte, wurde am 4. Juni(?) eine bedingungsweise Convention abgeschlossen, daß für diesen Fall E iglapd die Türkei gegen zukünftige Angriffe vertheidige. Zu diesem Zweck trete tne Pforte Cypern an England ab. England ergreift jetzt sofort Besitz von Cypern; Wolseley ist zum Administrator ernannt. Kopenhagen, 8. Juli. General Grant ist gestern hier eingetroffen. Prinz Louis Napoleon hat seit seiner am 5. Juli erfolgten Ankunft täglich bei dem König oder dem Kronprinzen dinirt. Zum Dienst bei demselben ist der Gouverneur des Prinzen Waldemar commandirt. Kulmbach, 8. Juli. In einer gestern gehaltenen Versammlung von Vertrauensmännern des ganzen Wahlkreises Kulmbach-Forchheim wurde Herz (Nürnberg) (Fortschrittspartei) fast einstimmig als Reichslazs-Candidat ausgestellt; derselbe hat die Candidatur auf dringendes Bitten angenommen. Berlin, 8. Juli. Die hauptsächlichen Arbeiten des Congresses werden , als erledigt bezeichnet. Batum bleibt bei Rußland und wird Freihafen, wie ' bereits gemeldet. In der heutigen Congreßsttzung, welche unter Theilnahme sämmtlicher Delegirter um 21/» Uhr begann, sollen noch einige Detailfragen . bezüglich Datums geordnet werden. In der heutigen und der folgenden Sitzung Dürfte sich der Congreß mit den Detailarbeiten der Commissionen beschäftigen. Die Unterzeichnung des Vertrages und Schlußprotokolles wird Donnerstag oder Offenbar hat letztere Absicht, die man merkt und welche verstimmt, dazu ! beigetragen, das nachstehende Programm durchzudrücken und alle weiteren । socialdemokratischen Ziele vorläufig unerwähnt zu lassen : „Keine Ausnahme- . aesetze; keine Vermehrung der Steuerlasten, sondern Minderung derselben; kein Monopol, wohl aber Hebung und Schutz der Industrie und Verbefferung des Looses der werkthätigen Klaffe; keine Erneuerung des Miiitär-Septennats, son. dern Wahrung des Budgetrechts des Reichstages und Minderung der Miltlar- lasten überhaupt: keine Verkümmerung des allgemeinen Wahlrechts, sondern Ausdehnung deffelben auf die Landtage und Gemeinden; keine Beschränkung-» der politischen Freiheiten, sondern Ausbau derselben nach den Prinetpien der ©ereditiafett." Man mag dieses Programm drehen und «enden, wie man TO(tI _ eg ist höchstens demokratisch, — von socialdemokratischen Ansichten findet sich nichts darin. Es ist ein neues und nicht das ungeschickteste Stück von Jesuitismus, was dieses Programm den Wählern bietet. Die ganze socta- listtsche ZukunftstrLumeret ist aus diesem Programm hinweggeblasen, — die Meisten Punkte können auch andere Parteien, ein süddeutscher Demokrat ober ein Mitglied der Frankfurter Volkspartei kann sie alle unterschreiben. Man laffe sich aber durch dieses neue Manöver nicht täuschen, an dessen Ende ,ur Eraäuzung der jesuitischen reservatio mentalis die Worte gehörten : „Ausgeschoben ist nicht ausgehoben!" Der Wähler, der sich durch ein so plumpes Waifl- manöver irre führen lassen könnte, soll das Programm der Soctaidemokratie von früher nicht vergeffen. Dieses lautet aber: „Allgemeine Arbeitspflicht und allgemeine Vertheilung des Arbeitsproductes, Verwandlung der Arbeitsmittel in Gemeingut der Gesellschaft, Abschaffung der Lohnarbeit (nicht etwa nur des Tagelohns, sondern aller Zeitlöhne, Gehalte, Accorbsätze) und Organisation der staatlichen genoffenschastlichen Production unter der demokratischen Controle der Arblller (Productiv - Genoffenschasien für die Industrie, Landwirthschaft, wie für das Kleingewerbe), internationaler Charakter dieser socialen Revolution, das directe allgemeine Wahlrecht pom zwanzigsten Jahre an für Staat und Gemeinde, das Stimmrecht der Frauen, die directe Gesetzgebung durch Volksabstimmungen, die Entscheidung über Krieg und Frieden durch das Volk, die Volkswehr an Stelle der stehenden Heere, allgemeine Wehrhaftigkeit, Abschaffung aller Preß-, Vereins- und Versammlungs-Gesetze, Rechtsprechung durch das Volk und unentgeltliche Rechtspflege, allgemeine und gleiche Volkserziehunz durch den G/aat, allgemeine Schulpflicht und unentgeltlicher Unterricht in allen BildMgsmMten, tzMruW der MiMy M Prioatsache, eine einzige progressive Einkommensteuer, unbeschränktes Coalitionsrecht, Normalarbeitstag, Verbot her Sonntags-, Kinder- und theilweise der Frauenarbeit, Ueberwachung der Industrie durch Arbeitercommiffare u. s. w." PZte die Spcialdemokratie über die Form des Staates denkt, wie sie zur Dynastie steht, was sie von der Religion hält, wie sie den Eigenthumsbezriff auffaßt — Alles das ist oft erörtert. Die jüngsten Ereigniffe haben aber auch ohne dies dem deutschen Bürgerthum die Angen geöffnet. ter"; u — -------« in den Augen dieser Partei malt, — «uv ,..... nur ihre Partei, sondern auch die demokratischen Elemente überhaupt zu annec- ßngland. London, 7. Juli. „Reuter's Bureau" mcloet aus Konstantinopel vom 6. d.: Russische und türkische Commiffare, unter letzteren Kiamil^Pascha u ib Reschid Pascha, werden unverzüglich die Räumung Varnas und Schumlas bewerkstelligen. — Die türkischen Congreßdelegirten in Berlin erhielten die Weisung. mit den österreichischen Delegtrten die Modalitäten der Occupation Bosniens festzustellen. — In den Gewässern Cyperns kreuzen die englischen Panzerschiffe „Jnvincible" und „Raleigh." Das Geschwader des Admirals Hay steht bei Larnaka. Telegraphische Bepeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz-Vurean. Berlin, 8. Juli. Der „Retchs-Anz." meldet amtlich die Abberufung des Prinzen Reuß von dem bisher bekleideten Posten als Botschafter in außer- Sonnabend erwartet. Berlin, 8. Juli. Bulletin von 10 Uhr V»rm. Das Befinden Sr. Maß des Kaisers ist unverändert beftiedigend. Straßburg, 8. Juli. Der Landes-Ausschuß für Elsaß-Lothringen wurde heute um 11 Uhr durch den Oberpcäsiventen mit einer Rede rein geschäftlichen Inhalts eröffnet, in welcher di- Theilung der diesjährigen Session motioirt und die bereits bekannten Vorlagen angekündigt wurden. Alterspräsident Goguel gedachte der gegen den Kaiser gerichteten Attentate mit folgenden Worten: Seit unferer letzten Zusammenkunft sind zwei verabscheuunzswürdize Attentate gegen die Person Sr. Maj. des Kaisers gerichtet worden; wie ganz Elsaß-Lothringen mit den Bezeugungen seiner tiefen Entrüstung nicht zurückge- halten hat, so will auch der Landes-Ausschuß die gebotene Gelegenheit nicht oorüber'gehen laffen, ohne bei Sr. Majestät seine Gefühle, welche in keiner Weise von denen des Landes sich unterscheiden, zum Ausdruck zu bringen. — Oie Bureauwahlen ergaben folgende Zusammensetzung: Schlumberger Präsident, Zorn von Bulach erster und Adam zweiter Viceprästdent. Berlin, 8. Juli, Abends. Bei Behandlung der Frage bezüglich Datums in der Congreß-Sitzung trat die Ueberzeugung von der Nothwendigkeit hervor, den Jntereffen Rußlands, seiner Großmachtstellung und den von ihm gebrachten Opfern Rechnung zu tragen. Bezüglich der Dardanellenfrage ist die Aufrechterhaltung des Status quo nunmehr definitiv beschloffen. — Bei dem türkischen Botschafter fand heute ein Diner statt, an welchem der Krtegsminister v. Kameke und verschiedene Diplomaten theilnahmen. Algier, 8. Juli. Die Nachricht von dem Tode des Kaisers von Marokko wird widerrufen, mit der Hinzufügung, daß sich fein Befinden ge- tst jedenfalls^nterellanr zu wn wi W _ n(xt roirb geflissentlich vermieden, er selbst erwähnt dasselbe Lenfalls mit ke ner t. uno ferner, wie unb nN- t-,'n- Wnnsckp nack belon- Veränderungen. Budapest. 3445> ä a Pfd. /is Pfg. (4202 haben bei zu 3739) IH. Kami, vorm. S. Weimersheim. Handel und Verkehr. Gießen, 9. Juli. Auf dem heutigen Mchenmartt kostete: Butter, per Pfr. u. 1—1.5, Hühnereier, per Stück 6 Enteneier, per Stück 6 Käse, per Stück 4—9 H, Kasematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 22 Tauben, das Paar 65 H, Hühner, per Stück JC. —, Hahnen, per St. F - 70- Enten, per Stück JL —, Kartoffeln, alte, 100 Kilo 6, neue JL 18. Ochsenfleisä. 70—72 ,A per Pfd., Kuh- u. Rindfleisch 58—60 Schweinefleisch 64 H, Kalbfleisch 56—60 Hammelfleisch 65—70 Kirschen per Pfd7 16 H. Frankfurt, 8. Juli. (Fruchtdericht.) Flau war heute das Losungswort an unserem Markte. Antwerpen, Berlin und Köln bombardiren unseren Platz mit Offerten, namentlich von geringer Waare. Zu folgenden Eoursen konnte man sich bequem Der sorgen. Prima ungar. Wetzen JL 24, sonstige Qualitäten von 20y2-23. Roggen ehr flau, französischer JL 17 übrig, russischer JL 143/«-15//v Gerste nicht genannt. Hafer ruhig JL 14-16. Am Mehlmarkt keine Aenderung. Futterstoffe flau. Raps umsatzlos, Forderung JL 33, Gebot 3iys. d Mehl Nr. 1 JL 40, Nr. 2 JL 36, 3^. 3 J4 32, Nr. 4 28, Nr. 5 Jü 22, Roggen- mehl o/i) Berliner Marke) JL 22, do. n. (Berliner Marke) JL 19, Weizen, effect- hies. ab Bahnhof hier JC. 23.50, ab unserer Umgegend JL 22.25—22V2, do. fremder je nach Qualität 20.25—24, Roggen je nach Qualität M 14.75—17. Gerste J4 12 bis 19, Hafer JL 14—16.00, Koblsamen JC. 32. Erbsen JL 19—22, Wicken JL 16 bis 17 Linsen JL 19-24, RübSl, detail, J4 74. Stimmung flau. Dringend offerirt: Getreide und Mehl. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewtchi — 10°Q^nffurt, 8. Juli. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Ange trieben waren 400 Ochsen, 1900 Kühe und Rinder, 250 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 66-68, 2. Qual. JL 62-64, Kühe und Rindei 1. Qual. JL 60—62, 2. Qual- J4 54—56, Kälber 1. Qual- JL 60—62, 2. Qual. JL 54 Ibis 56, Hämmel 1 Qual. JL 62—64, 2. Qual. - >»>« >->-m SSiÄÄ® 3—.>.» füllung eines Fluthgrabens. 6. Die Reichensand Bahnhofsstraße. 7. Gesuch des Adam Huhn um Bauerlaubniß. 8. Gesuch des Heinrich Rusag um Bauerlaubnitz. 9. Gesuch des M. Meyerfeld um Erlaubniß zur Vornahme von Bau- Gesuch des Wirth« Peter Prell wegen dergleichen. Gesuch des Glaser« Joch- ßtu dahiex um Aufnahme als Ortsbürger. Verloosung städtischer Schuldverschreibungen. Die Qukllenwasserleituug. Die Vexaecordiruna vyn Waldarheiten für das Jahr 1879. Bedarf an Brennmaterialien für die städtischen Gebäude pra 1879. Gesuch des Johannes Kolb in. von Wieseck um Erlaubniß zur Anlegung Ziochgeschirre, vernnnte und emaillirte, empfiehlt (4226 Wilh. Seibert, Marktstraße. 3896) Srch^ unlite Stühle und Sessel, eine Partie gebrauchte und neue Stühle aus einer Wirthschast, Sophas, 2 Wasch- consols (eines mit Marmoraussatz), Nachttische in Nuß- und Tannenholz mit Marmorplatten, Consolschränkchen, 1 Ausziehtisch, schöne ovale und Pfeilerspiegel, Kommoden, Bettstellen rc., alle diese Gegenstände sind sehr gut erhalten- Vollständige zweischläfrige Betten. I Rothenberger, Lindenplatz. einer Ueberb^stckunL-^ Tauschvertrag mtt Fuhrmann Pfaff betreffend. Gesuch des Jgkioh Baurguigng» weaß« Abgabe von Sand. DaS am 10. und 11. August dahier stattfindende Krieger-Fest betreffend 20. Den Oberbessischen Verein für Localgeschtchte. 21. Den Oberhessischen Bienenzucht-Verein betreffend. U. W. Dietz in Gießen. Newyork, 6. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdamufschiff Mosel, Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches, gm 23. Juni von Bremen und am 25. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. / Zu Ausstattungen | empfehle vorzügliche Qualitäten Delueil in allen Breiten, Haus- S macher u. Damast-f^bUd^ BarcliCIlt^ 8 Flaumendrell, staubfreie Bettfedern, Bau- s neu und Rosshäare. £ Anfertigung vollstämliser Betten unter S !' Garantie, zu äusserst billigen Preisen. Feinste Raffinade in Broder» von 10—12 Pfund empfiehlt ____ <4131 ' Grg. Wilh. Weidig. A. Lilienstern ans Grteuberg bezieht zum erstenmale den bevorstehenden €He**ener Markt mit einem reichen Lager in allen Sorten Mann's-, Frauen-, Mädchen-, Buben- und Kinder- Schuh u. Stiefel. Durch den Rückgang bet Seberptetfc bin ich in den Stand gesetzt gut- Maaren,u billigen Prellen zu verkaufen und bitte um geneigten Zufpruch.______________________L4144 4132) »ufs Beste empfehlen zum Einmachen: Feinsten Wein-u.Estraganessig, Zucker, per Pfd. 50—57 4» Ceylon-Zimmt, Nelken u. weissen Pfeffer, J, 1. Busch Sühne. 3963) Ein HauS, in welchem seither eine Wirthschast und ein Specerei-Geschäft betrieben wurde und welches sich außerdem noch zu jedem andere-' Geschäft eignet, ist billiH zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz. Die bei der am 5. d. Mts. stattgehabten Wahlversammlung ersolM ausführliche Darlegung des Programms des von der nationalen und liberalen Partei aufgestellten Reichtagscandidaten Freiherrn A. v. Nordeck zur Rabenau, das in handelspolitischer Hinsicht ebensowohl den Intentionen der Reichsregierung, als den von den Industriellen seines Wahlkreises ausdrücklich gestellten Forderungen entspricht, veranlaßt hioselben, sich der Wiedexwahl deffelben hiermit anzuschlteßen.Mehrere Industriell*._____ SehlffMberichl. Mitgetheilt von dem Agentm bcB Norddeuffcheu Lloy" ! Wanzentinktur, vertilgt sofort Wanze mit Brut, i Fl. 50 — Elfotn garantirt. Niederlage bet Carl Hoffmann. 4169) Gute Frühkartoffel verkauft Karl Euler, Neustadt. 3990) !! Neu !! 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Buchen Eichen 646 8 Friedberg kann ein Freitag 178,1 4 275,5 9 Reish. Wellen 6860 60 Abfahrt von Gießen ll41 V., Rückfahrt von 951 A. Von Friedberg bis Oberroßbach (l1/* Stunde) Omnibus benutzt werden. Anmeldungen dazu sind bis Abend an den Vereinssecretär zu richten. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Montag den 13. Juli 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem DistrictHochwart, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Unter dem Buchen-Stockholz sind 4 Rmtr. zu Kummet sich eignend. B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 7 Eichenstämme bis zu 80 cm Durchmesser, mit 9,64 Festmeter, 2 Buchenstämme von 41 cm Durchmesser, mit 2,27 Festmeter. Die Zusammenkunft ist an den Altentischwiesen. Gießen, den 9. Juli 1878. A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Raummeter Oberhess. Verein für Focalgeschichte. 4231) Die Vereinsmitglieder werden hiermit zu einem am 13. Juli stattfindenden Ausflug auf die Capersburg (Kömercastell, 2 Stunden von Friedberg) eingeladen. Turnverein fließen. Aufterordentl. Generalversammlung Donnerstag den 11. «Juli, Abends präcis Ahr, 4215) in der Restauration Schnell. Tagesordnung: IQOjähr. Jahnsfeier. _____ Geschäfts - Eröffnung. 4211) Einem verehelichen Publikum zur Nachricht, doß ich mit Heutigem ein Schuhmacher - Geschäft errichtet habe und empfehle mich zu aller in dieses Fach einschlagenden Arbeit bestens. Hochachtungsvollst _______________Georg Hohmeier, Katharinengasse C. 214. Ein Kanarienvogel entflogen. Dem Wrederbringer eine Belohnung. Wilhelm Flett, 4229)______________ Marktstraße. Todes - Anzeige. 4222) Freunden und Bekannten hiermit die traurige Anzeige, daß unser lieber Bruder und Onkel, Zerr Wilhelm Hilgardt, heute Nachmittag um 5 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 8. Juli 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. ©le Beerdigung findet Donnerstag den 11. Juli, Nachmittags um 4 Uhr, vom Sterbehause (Bleiche) aus statt. OeffentlicheAufforderung. 4218) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheffen unterm 27. Juni l. I. gegen den Johannes Kempf III. zu Bellersheim den förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden sämmtliche Gläubiger des Johannes Kempf III. auf Donnerstag den 10. Oct. 1878, Vormittags 8 Uhr, hierher zur Liquidation ihrer Forderungen und Vorzugsrechte und Vorlage ihrer Beweismittel bei Meidung des Ausschlusies von der Maste vorgeladen. Zugleich soll in besagter Tagfahrt der Abschluß eines Arrangements versucht und eventuell über Versilberung der Maste und Wahl eines Maffe- curators Beschluß gefaßt werden. Die Ausbleibenden und nicht gehörig Vertretenen werden als den Beschlüssen der Mehrheit der Gläubiger beigetreten erachtet. Hungen, den 3. Juli 1878. Großherzogl. Landgericht Hungen. Cellarius. Krauß. Versteigerungen. Samstag den 13. Juli, Vormittags 10 Uhr, werden im Pfandlocale dahier 2 goldene Uhren öffentlich gegen Baarzahlung ver- stetgert.___________________________________(4219 Montag den 15. Juli, Nachmittags 2 Uhr, lasse die Kornernte von ca. 10—12 Morgen auf dem Halm öffentlich meistbietend versteigern. Die Zusammenkunft ist an der schönen Aussicht. Gießen, den 5. Juli 1878. 4124)_____________________Müller. Montag den 15. Juli, Nachmittags 2 Uhr, läßt die Unterzeichnete eine Schmiedewerk« ftätte nebst Schmiedewerkjeug öffentlich versteigern. (4208 Ww. HaaS, An erod. Vermittlungen. 4210) Der zweite Stock zusammen oder getrennt und ein Mansardenlogts zu oer miethen und gleich zu beziehen. _______Carl Herbert, Nahrungsbera. 4232) Möbltrtes Zimmer zu vermlethen. ______________________Ltt. E 88, III. Stock. 4214) Ein kleines FamtUenlogts zu oer- mtethen und sofort beziehbar. Chr. Noll III., Canzleiberg B. 66. 4216) Ein Laden mit Logis, geräumigem Keller und Lagerraum zu vermiethen und per 1. October d. 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Krämer. 4066) Möbltrtes Zimmer zu vermiethen ______bei I. Böck, Wallthorftraße 223. 3879) Der 4. Stock an eine ruhige Familie zu vermiethen. __________________Chr. Schopbach. 3209) Ein Logis von 3 Zimmern, Küche, Speisekammer und sonstigem Zubehör, am 1. Aug. beziehbar, zu vermiethen bei HeinrichSchomber, Neustädter Thoi 4154) Ein möbltrtes Zimmer mit Cabi net zu vermtetben bei P. Frank, Sonnenstraße. 3969) Ein-schönes LogiS, auS 5—6 Zim- mer nebst Zugehör bestehend, ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und gleich beziehbar. Gartfeld A Nr. 115,. Vermischte Anzeigen. 4213) Ein Mädchen sucht für 2 Monate Arbeit in Küche und Haus. Näheres in der Exped. d. Bl.__________ ß Ein Notichuch schon vor einiger Zeit auf dem Wege vom Philosophenwalde über den Mittelweg Der- loren. Abzugeben in der Exped. d. Bltts. gute Belohnung.________________________ 4221) Ein grüner Stein aus einem Ninge verloren. Abzugeben gegen Belohn. 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Wittwe Schneider, Hebamme, Ä7O wohnhaft bei Heern Nagel in der Brandgaffe. NB. Schellenzug befindet sich am Laden. 4187) Rechnungen für das 12. Lahnthal Sänger fest sind bis Freitag den 12. Juli bei Herrn PH. Uhl einzureichen, widrigenfalls dieselben keine Berücksichtigung finden. Das Festcomite. Verantwortliche R-o-crwn: K Tch-yda. — Druck und Verlag der Brü-l'schen Untv.-Druckerei