Mittwoch, den 9. x. 2SS Gießen, am 5. October 1878. wollen von der Occupation Bosniens nichts wissen. Die 60 Mill. Gulden, welche für diese Occupation bewilligt worden, reichen nicht aus, wertere Geld- If* werben 'ours. 20 16 IS S Der iRtalfäult bfi WHtm In tlnjtlnn geben, sowie auch m mtastütz«. .b.Dl. S$St®attfeIh Redaclionsburean: l Schulstraße v. 18. W£»ition8burcau: i ea|ul,T ” &* * -— 1 Loose, Mk-QuittuWn (5554 (bei Söhne utt o. M. Keutfchland. Berlin, 6. October. (Fachmännische Antwort auf die Rede des Ministers v. Stosch im deutschen Reichstage). Unter diesem Titel veröffentlicht das October-Hest der „Deutschen Revue" aus der Feder eines „vormaligen Seeofficiers" einen Artikel, in welchem die Behauptungen, die der Marineminister v. Stosch bet der Beantwortung der bekannten Interpellation im Reichstage aufgestellt und die ihre Spitze hauptsächlich gegen einen Artikel „Fachmännische Beleuchtung" im September-Hefte der genannten Zeitschrift richteten, fachmännisch widerlegt, resp. richtig gestellt werden. Berlin, 6. Octbr. Von verschiedenen Seiten geht dem „Berl. Tagebl." die Mittheilung zu, daß die national-liberale Fraktion fest entschloffen sei, stch Die ungarische Ministerkrlfis. Die Ereignisse in Bosnien und die an den österreichischen Kaiserstaat her- mtretenden großen Creditbedürfnisse sür den Krieg haben die P°l"ion Andrassy s si erschüttert, daß es zunächst natürlich erscheinen muß, wenn das Münster um Lisza, die Stütze Andrassy's, unhaltbar geworden ist. In Erk-nntniß dieser Umstände hat sich der österreichische Kaiser nach Pcsth begeben und die De- »Won des gesammten ungarischen Cabinets entgegengcnommen, ohne indeh lernte einen Entschluß gefaßt zu haben. Man vermuthet, daß der K-'ser die Bildung einer parlamentarischen Regierung aus den bisherigen Parteien versieben wird. Jedenfalls ist die Krisis eine hochinteressante, weil sie vielleicht jüt die gesammte staatsrechtliche Stellung Ungarns maßgebend fern wird. Hebet die Ursachen, welche zunächst den Finanzmmister Szell und dann e-,' „neuIri -littet für die Organisation und die Verwaltung werden nothwendig sein. Gegen solche weitere Geldbewilligung weiden die Ungarn in ihren Dele- Jitjji- zationen energisch opponiren. Die Minister fühlen sich nun gegenüber der er- ;TH£— I httterten Votksmeinung nicht gewachsen, die Verantwortlichkeit weiter zu übernehmen und drängen die österreichische Regierung wenigstens zu einem Tagen bitter darüber, daß die Besetzung Bosniens förmlich als -ine kroatische Angelegenheit behandelt wird. Die Verwaltungs-Beamten, die der Feldzeug, meister Philippovtc für Bosnien bestimmt, sollen durchgehends Kroaten sein nach Sprach- und politischer Anschauung. Phtlippovic will ein Groß-Kroatien, wie es der Überzeugteste Panslavist nur wollen, und der großmächtigste Magyar nur fürchten kann. Eine solch- Politik kann natürlicher Weise den Ungarn nicht behagen: man kann stch auch nicht wundern, daß st- für solche Pläne zur Stärkung der slavischen Macht nicht gern ihr gutes Geld hergeben wollen. Das widerstrebt auch dem Magyar Tisza, der bisher Andrassy immer zu unterstützen suchte, und jeden der übrigen ungarischen Minister. Sie wollen vor der nahen Eröffnung des Reichstages abtreten, um sich vor der erregten öffentlichen Stimmung in Ungarn nicht ein scharfes Mißtrauensvotum auszuladen. Die Frage ist: wird der Kaiser die ungarischen Minister gehen lassen, werden zum Zweck- eines beruhigenden Ausgleiches Ungarn Conc-sfion-n zuge- ichert werden, oder wer wird eventuell an ihrer Stelle bas Ministerium über« nehmen? Die österreichische Regierung wird sicher seine Annexions-Politik für Bosnien nicht ändern; wahrscheinlich wird es dazu kommen, daß das gemeinsame österretchisckie Ministerium ein Occupations - Budget entwirft , daß die ungarische Regierung dasselbe annimmt als äußerste Concession der Ungarn und , — die österreichische Militärpartei dann lustig weiterwirthschastet. Aus der > ganzen Affaire und dem, was mit derselben zusammenhängt, geht hervor, daß in Oesterreich außerordentlich viele Einzelinteressen von Völkerschaften sich reiben und sehr gefährlich auf einander zu platzen drohen. ggf WZ 1 El-liih», „ WM. Sei timi üüng befindet ßi 1 Hoffmann, n Seitenbau, w angebracht iß. cüfte Hebamme. geS SBcK leit wird zum st von llmann, Garlfeld. * W C gSSgfcifc “ U1 Ntt, h auch gute Erfolge erwirkte. Er muß nun erkennen, daß seine Anstrengungen eK. | vrrgeblich waren und zwar in Folge der Occupation, die nichts blos von den j ■ Ungarn, sondern auch von der Hälfte der cisletthanischen Bevölkerung verur« V theellt worden ist. n;f 2 Weiter ist es bekannt und Wiener Blätter beschwerten stch in den letzten Bekanntmachung. k it 3, M s- S d,< »am IS. 1-7- M„ dl. sianr.ll»«« für di- ».».,»« W.chl Im m.rd.n !»-,»" D-Mch.»l-»-r»».ch- «.» M-E 3 X « * per 1» Ma,ramm. Gt-ß-n, den 7. October 1878. ’ Großherzogliches Kreisamt Gießen. p ' vr. B o e k m a n n. ---------------;----Pveis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. zn Mfche oor welcher Ackerbau rtigem Eintrit ge- n EM d. T an wohne iiiz inr Kirchenplatz. loliliiigi eiche sich den» h widmen * nterricht erhalt ich, d. d««« Lt duWUL 'Ach,. Betreffend: Die Uebergabe der Güter von Eltern an ihre Kinder. , Das Großhcrzogltche Kreisamt Gießen an die Grostherzoalichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie noch besonders darauf aufmerksam daß diejenigen welche «« Sinb« u ,M, ein- Dispensation nicht mehr nöthig haben. (Sieh- G-s-tz vom 25^ September 1878, Regierungsblatt Seite 125.) Dr. Boekmann. ________________ __ _____ ■ Bekanntmach l n g. Winter - A-kerbaufchnle des landwirthfchaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen betreffend. Der Unterricht an der Ackerbauschule zu Friedberg beginnt am 4. Novemberdüses 2^'s 'n ständigen Lehrern° und dem Veretns- z-ribildungsfächer sowie besonders auf die verschiedenen Zweige der Naturkunde: und Landw rthsch ftsl h^.^ z st ,,^c gelegener Wiesenbautechntker unterrichten noch mehrere Hulfslehrer so daß jedes Fach Auisickt eines Lehrers Wiederholungs- und Arbeitsstunden «er, sowie durch zahlreiche Lehrmittel unterstützt. Jeden Abend von 7 b9 Uhr find n «nt-r Aufsicht eines ^rrs^i-oery 9 weichet und wird das Verhalten der Schüler in und außerha b der Schule ftjen9E. fn ob», wenn sie die nöthigen Borde in einer Volksschule erreichbaren Kenntnisse besitzen. Di- neu Aufiun-hm-nden r-ten n die t » l 9 haben. Das Schulgeld Mr? !;,r------ «•» - Bekanntmachung. 1»-M- s ? &s y,w" ää-ä* '' p ' Fresenius._______ l' W” Ausgleich Ungarns. Dem Finanzminister Szell wird nachgerühmt, daß er 3^' Ls nicht nur der erste ungarische Finanzverwalter gewesen ist, welcher die ' Äefferung der Finanzen ernstlich erstrebte, sondern bei diesen Bemühungen "Ruo «tü- u«b-r die Ursachen, w-iche zunächst °-n Jinanzmm,1-1 n>. U8 fldammtc Ministerium zum Rücktritte drängten, verlautete Verschiedenes. iipkfllCÖ i rh-ils wollte man den Abschied mit der kurz vorher stattg-suudeiien großen Slolksversammlung zu Pcsth in Beziehung bringen, auf welcher die heMIutig-n «81“,a*1 Ragyaren in der leidenschaftlichsten Weise Anschuldigungen gegen die öster- i«5Üt- «ichische Regierung und den Reichskanzler Andrassy kundgegeben haben. th-ils w man den Beweggrund des Entlassungsgesuches in den finanziellen ^chwie- nb, Mll- I« A nigkeiten, welch- für Oesterreich-Ungarn in der Occupation Bosniens erwachstn. gz jil Neides wird wohl zusammengebören und richtig sein. Die Ungarn, seit Be- - h« bl • ■1? Pflran des russisch. türkischen Krieges ganz enragtrte Turk-nfr-und- wollten und Telegraphische Depeschen. Geländes. 6. Gesuch wegen Verpachtung städtischen Geländes. 7. Die Viehmärkte. 8. Frauenoerein für Frauenbildung und Erwerb. 9. Voranschlag der evangelischen Kirche pro 1879. 10. Voranschlag der Armencasse und der Plocktschen Stiftung pro 1879. 11. Die Straßenbeleuchtung. 12. Straßenauffüllung an dem neuen Justizgebäude. 13. Verbesserung deS WegS im alten Feld. 14. Pflasterung der Trottoirs der BiSmarckstraße- von der in der Commission beschlosienen Gültigkeitsdauer des Socialistengesetzes von zwei und einem halben Jahre unter keinen Umständen abwendig machen zu lasten, selbst dann nicht, wenn die Regierung das Zustandekommen des Gesetzes überhaupt von einer Abänderung dieses Beschlustes abhängig erklären sollte. Dergleichen muthvolle Aeußerungen haben wir freilich, so lange es sich nicht um die entscheidende dritte Lesung handelt, von der national-liberalen Fraktion schon öfter vernommen, ohne daß sie gehindert hätten, daß schließlich doch der Wille der Regierung in Erfüllung ging. In diesem Falle aber scheint man wirklich mit voller Zuversicht auf die Aufrechthaltung der dritthalbjährigen Geltungsdauer zu vertrauen, da man angeblich in Erfahrung gebracht hat, daß die Regierung ihr letztes Wort in dieser Frage noch nicht gesprochen, vielmehr sich sehr wahrscheinlich noch entschließen werde, aus dieser Terminfrage keine entscheidende Cabinetsfrage zu machen, vorausgesetzt, daß keine weiteren Abschwächungen an dem Gesetze vorgenommen werden. Wie schon gesagt, will die Mehrheit der national-liberalen Fraktion die Commissions-Beschlüste zweiter Lesung als ein untrennbares Ganze betrachtet wisten, und diese Auffassung würde selbstverständlich, wenn die Regierung nur in der Frage der Geltungsdauer nachgtebt, einer Verständigung keine weitere Hindernisse in den Weg legen. Denn an einer Einigung über die zu constituirende Control - Instanz, wird in national-liberalen Kreisen nicht der mindeste Zweifel mehr gehegt. Berlin, 5. Octbr. Privatnachrtchten über das Befinden des Kaisers lauten durchaus erfreulich. Die Zunahme der Kräfte zeigt sich in gesteigertem Maße und die Bewegung des Kaisers ist frei und ungehemmt. Eine weitere Nachkur des Monarchen in Wiesbaden, von welcher vielfach die Rede war, ist von einer Berathung der Aerzte abhängig, welche demnächst in Baden erfolgen sollte. Ueber den Zeitpunkt der Rückkehr nach Berlin ist noch keine Bestim mung getroffen, und es erhält sich die Annahme, daß dieselbe etwa mit dem Zusammentritt des Landtags erfolgen dürste. (Siehe jedoch Dep. Die Red.) Posen, 6. October. Wie aus Warschau gemeldet wird, nimmt die Rinderpest in Kongreßpolen große Dimensionen an. In Moczydlo (Kreis Warschau) ist die Seuche ausgebrochen. Eine Pocken-Epidemie ist in der Guber- ntalstadt Radom heftig ausgebrochen, auch in Warschau ist die Krankheit stark zunehmend. Steßen, 8. October. Tagesordnung für die Stadtverordneten -SttzMS Donnerstag den 10. October 1878, Stach»ittagS 4 Ubrr 1. Offerte derJ. JfterltngS Wtttwe wegen Ankauf threSHauscS durch die Statt Lokal - Notiz. Gießen, 8. October. Wegen Verdachts des Straßenraubs wurde ein frühem Dienstmann am Sonntag verhaftet. --Gestern wurden verschiedene Damen kaltaeftellt; eine derselbm von Ne in Wagner « telegr. Uorrespondeur - Vnrean. Merlin, 7. October. Der Reichstag erledigte heute die auf der Tagesordnung stehenden mündlichen Berichte der Abtheilungen und der Wahlprüfungs-Commission durchweg dm von Bek Donnerst! Am joötn in bem @arni[onüeitt) WaÜWen h lerne, dir V hinter dem W msitäts-Stall stülks auf und stück im Licita Die br^üglt iu| dem Gesch Verwaltung - Wht offen. Nfn, den öffentlich 5769) Hur1 '^bersochm «n Slt Wiedei Mm, fm ,,ne Keih, ( «ann V unbekami Ma abwrs •Jen »der \[ ♦'wnit auhefo dabi 8 Mi J* onisefeibei Ilio, ?vttiche. -Achter Landsitze zurück Es heißt, die Minister würden vor dem Lordmajors-Baekffi nicht wieder nach London kommen. Konstantinopel, 7. October. Die Pforte soll ein Rundschreiben cl ihre Vertreter bei den auswärtigen Regierungen zu erlassen beabsichtigen, woul sie gegen das inhumane Verfahren der Oesterreicher gegenüber den bosnische ' Mohamedanern, welches mit der angeblich pacificatorischen Mission Oesterreih? ! in Widerspruch stehe, protestiren und von den Mächten verlangen würde, deil sie die Wiederholung dieses Verfahrens verhindern. Gleichzeitig würde b-'t Pforte von Oesterreich fordern, daß es den Vormarsch seiner Truppen bis Eintreffen der Antwort der Mächte einstelle. Berlin, 7. October. Der „Reichsanzeiger" bemerkt den vielfache, Hoffnungen und Befürchtungen, welche hinsichtlich der Eisen-Enquete in öffer.. lichen Blättern hervortreten, gegenüber, daß die Enquete-Commission überhauu nur den Auftrag hat, die Lage der Eisenindustrie ^bjectiv durch Vernehmurg von Sachverständigen festzustellen, dagegen nicht befugt ist, subjective Urteile abzugeben und Vorschläge bezüglich der Zollgesetzgebung zu machen. London, 7. October. Eine Meldung des Reuter'schen Bureaus au| Stmla vom heutigen bezweifelt die Richtigkeit der Nachricht indischer Zeitungm von der bereits erfolgten Besetzung Ali-Musjids durch die Engländer. Kopenhagen, 7. October. Der Reichstag wurde heute vom Conseil. Präsidenten eröffnet. Das Budget wird dem Folkethtng morgen vorgelegt. Wien, 7. October. Meldungen der „Polit. Corr." Konstantinop:!. Nachdem der Sultan bei seiner Weigerung beharrte, die Ermächtigung zum Abschluß der Convention mit Oesterreich zu ertheilen, ist letztere als endgültig aufgegeben zu betrachten. Nichtsdestoweniger ist es Thatsache, daß man in dm Kreisen der Pforte fortsährt, das größte Gewicht auf die Erhaltung des besten Einvernehmens und der ungetrübtesten Beziehungen zu Oesterreich zu legen. - Die Pforte ernannte Thair Pascha zum Delegirten für die bulgarische ur.b Dachja Pascha für die serbische Grenzfeststellungs-Commission. Letztere Ernennung scheint erst erfolgt zu sein, nachdem der Fürst von Serbien telegraphisch beim L-ultan unter dem Ausdruck seines aufrichtigen Wunsches wegen Wiederher- ftellung freundschaftlicher Beziehungen bezügliche Vorstellungen gemacht hatte. Die türkisch-persische Grenzregulirungs-Commission ist vorgestern zusammenge- treten. Feridun Bey wurde zum General-Consul in Pesth ernannt. — Aus Belgrad. Senator Christic ist zum Mintsterresidenten bet der Pforte ernannt. Angeblich auf den Rath Rußlands beschloß der Fürst, bei der Neubildung des Cabinets conservative Elemente in dasselbe einzubeziehen. Berlin, 8. October. Der Reichskanzler hatte während seiner gestrigen Anwesenheit im Reichstage in einem Conferenzzimmer eine Unterredung mit btui Abg. v. Bennigsen. Köln, 7. October, Abends. Die „Köln. Zig." meldet aus SBien: Karatheodori Pascha übergab heute dem Auswärtigen Amte das Rundschreiben der Pforte, worin dieselbe den Wunsch aussprtcht, mit Oesterreich in freund' schaftlichen Beziehungen zu bleiben, aber unter Hinweis auf das Verfahren der österreichischen Truppen in den occuptrten Provinzen den Abschluß einer Con« venttou ablehnt. Wien, 7. October, Abends. Der päpstliche Nuntius Jacobini ist aus Rom hier eingetroffeu. Karatheodori Pascha reist morgen in Begleitung seines Sekretärs nach Konstantinopel ab. — Der Krainer Landtag lehnte den Anttag auf Erlaß einer Adresse an den Kaiser ab; dafür erklärte sich nur die nativ- nale Minorität. Haag, 7. Octbr., Abends. Der Kriegsminister ist heute gestorben. Wien, 7. October, Abends. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein kaiserl. Handschreiben vom heutigen an den Fürsten Auersperg, wonach der Kaiser das Entlassungsgesuch des Gesammtministertums für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder unter Anerkennung der eifrigen und treuen Dienste desselben anntmmt; alle Minister werden zugleich beauftragt, bis zur Bildung des neuen Ministeriums ihre Amtsführung fortzusetzen. Bukarest, 7. October. Die Deputirtenkammer debattirte heute den Berliner Vertrag. Der bessarabische Deputtrte Urechia legte dar, daß die Berufung einer constttuirenden Versammlung nicht nothwendig sei. Er Halle dafür, daß man sich den Congreßbeschlüffen unterwerfen müsse und rathe, bl* Dobrudscha anzunehme». Später werde man zur Beschlußfassung über die Judenfrage eine Constituante berufen müssen. Redner schloß mit bewegten Abschiedsworten an Rumänien. Miscail erklärte: man müsse die Bewohner der Dobrndscha befragen, ob sie der Einverleibung in Rumänien zustimmtm Es sei Pflicht der Regierung, Europa zu beweisen, daß die Judenfrage für Rumänien eine Lebensfrage ist. Gradisteano empfahl, den Antrag des Minister! des Auswärtigen auf Einsetzung einer Commission anzunehmen, welche mit Äcs- arbeitung einer Motion zu beauftragen sei. Die Kammer nahm diesen Anttls I an und wählte die aus 7 Mitgliedern bestehende Commission, deren MajortiL i für die Unterwerfung unter die Bestimmungen des Berliner Vertrages ist. Hu “'""»/ein' tin 8[(f r nt U in l an I dtt t i 5"' t»nb( m ‘p*n, Li «{pH 2. Ankauf des Hauses der Jeremias Friedels Wtttwe. 3. Tauschvertrag mit Mühlenbesitzer F. Burk. 4. Erweiterung des Friedhofs. 5. Gesuch deSKaufmanns A. Montanus um käuflicheUeberlaffung städtische 15. W Ifi. cflt 17. 5Bi 18. ein 19. Di 20. «ieß« ,o6S8ltl*!,ir? Dagegk __ Pon »W. “f11" «*L ein w ,n 8* xa Ängeflagte 21 L-tt-h'lgun [o in 30Tn' °° miuqekommencr " Fistel (n ZnilblSbof, so 1 an den Ära w ■ S-Hutzma «ngeklagten Präs: - Angeklagt «i*‘? D-t M Sakal verlass! Präs.: 5 faauäftiirtn last Angell.: iirintn Leicrkastn vsiglichen Gerici fudjidt wüthend Prä>. '$u Angell', misibmeißcn ui Der Ano Lulhenden gewi mb toben. Jnjwisch Arankreich. Paris, 5. October. Für die hiesigen Preßverhältnisse mag eine Notiz, die von einem Eingeweihten über die finanzielle Situation der „R^publtque fran^aise" veröffentlicht wird, charakterisirend sein. Der politische Dirigent dieses Journals ist bekanntlich Gambetta, der dasselbe auch gegründet hat. Als das Blatt in ein Actten-Unternehmen umgewandelt wurde, erhielt Gambetta die Hälfte der Actien. Das Journal besitzt ein Hotel, Pferde und Wagen, welche zur Verfügung seines politischen Dtrectors stehen, wie es für ihn ein Landhaus ankauste. Es kann seinen Director auch sonst noch überaus anständig honortren und subventioniren, und doch noch den republikanischen Capitalisten, welche Acttonäre desselben sind, mehr als 10 pCt. Dividende zahlen. Die Actien der „Ropublique sran-aise" sind unauftreibbar, unbezahlbar. Das Blatt ist in der Lage, seinen Dtrector, ohne den es nicht bestehen würde und von dem es lebt, nahezu wie einen Minister zu unterhalte«. England. London, 5. Octbr. Den heutigen Cabinetsrath besprechend, bezeichnet die „Pall Mall Gazette" die verbreitete Annahme, derselbe werde ein sofortiges Vorgehen gegen Afghanistan beschließen, für trrthümlich und wiederholt die Versicherung, die Regierung beabsichtige vor dem Frühjahr keine Feindseligkeit. Indessen gewinnt auf Grund heutiger Drahtnachrichten die Erwartung Boden, der Emir werde durch eigenes Vorgehen den Zusammenstoß beschleunigen und durch Aufreizung der angegriffenen Grenzstämme seine Lage verschlimmern. Der Marsch der Engländer bis Kabul ist allerdings vor dem Frühjahr kaum ausführbar. Unverbürgte Zeitungsnachrichten nennen bereits zum etwaigen Nachschub nach Indien bestimmte Regimenter. — Von den 1400 Millionen Rubel, welche die Türket als Kriegsentschädigung Rußland schuldet, soll, wie die „Pall Mall Gazette" schreibt, nur der Betrag von 200 Millionen Rubel in Geld zur Auszahlung kommen. Der Rest von 1200 Millionen soll durch die Gebietsabtretungen der Türkei für beglichen betrachtet werden. Die russische Regierung verlangt n«n, daß von den zu zahlenden 200 Millionen die Hälfte an die russische Regierung, die andere an russische Kaufleute gezahlt werden soll, welche durch den Krieg Verluste erlitten haben. Außer dieser Kriegsentschädigung verlangt Rußland, daß die Pforte der internationalen Donau-Commission eine halbe Million Francs be- zahlen soll, um mit dieser Summe für die Beseitigung der die Schifffahrt in der Donau bedrohenden Hindernisse sorgen zu können. e r «.flalU« Qf . " -C cm - < \-----«„gv-vsvhh,»., pv.i VtH VVIl -- -- IVUIUCH U11 | Urf l C U CllC XJUUlCIl lUllUCJlCUl , CHIC UCl JCl UCU UUU Am J^^TCl^.ber Stkung verweilte Fürst Bismarck kurze Zeit kirchen wegen Diebstahls, eine, welche wegen Obdachlosigkeit bei „Mutter Grün" log ick! imh lin, L rm Sitzung Mittwoch. Tagesordnung: Präsidentenwahl und zwei, welche sich unter falschem Namen im „Russischen Hof* etnlogttten und unv und Lesung des Socialistengesetzes. Controle stehend, einen nicht ganz reinen Lebenswandel nebenbei führten. heute Abend die am Vormittag begonnenen Bcrathungen --Heute Nacht wurden eine liederliche Frauensperson nebst zwei LouSl lASfmnhofn fte|e m t / wurde beschlossen, die Verhandlungen als verttaultche welche sich sämmtlich unter falschem Namen seit dem 30. v. Mts. im „Rheinischen Htf rub-h°ndeln Der „Nattonal-Zettung" zufolge bewegt sich die Fraction im Großen und Ganzen einlogirt hatten, eingeheimst. auf d.m vod.n d« Commissions-Beschlüsse. - - Auf b?m Ärofborfer Weg ging eS heute Nacht auch ,-hr lebhaft 6® Toeritn, 7. October. Dem Vernehmen nach begibt sich Se. Majestät Verschiedene Pflüge wurden demolirt und allerhand grober Unfug verübt. Die Thäin der Kaiser von Baden-Baden zu mehrwöchentlichem Aufenthalte nach Wiesbaden seinen jedenfalls gestern beim Anzünden eines BacksteinofenS bethetligt gewesen |i und kehrt erst Mitte November mit Ihrer Majestät der Kaiserin hierher >urück fefn’ bk! >?lchn Gelegenheit reichlich bit Kehle angeseucht.t wird Definitives indesten ist bisher noch nicht bekannt. am 71 Dcibr. Rach einer Meldung des F.-M.-L. Jovanovic haben die Vertreter der griechisch-orientalischen Gemeinde in Trebinje, ferner die Ver- treter der Ortsgemeinden Zubci, Krusevica, Sutorina und Suma Adressen überreicht, worin sie dem Kaiser ihre Dankbarkeit und Anhänglichkeit versichern. 7. October. „Daily News" melden aus Stmla vom 6. d.: Der Emir von Afghanistan hat den Abgesandten (Nustar) des Vicekönigs von Indien bis zum 28. Septbr. zurückgehalten, um den Brief des Vicekönigs zu beantworten. Es gehe das Gerückt, der Emir werde das Verhalten des Com Mandanten von Ali-Musjid der englisch,indischen Mission gegenüber desavoutren, die Annahme irgendwelcher kritischen Bedingungen aber ablehnen. — Der Ministerrath am Sonnabend dauerte 2^ Stunden. Nach Schluß desselben verließen sämmtliche Cabtnets-Mitglteder London und kehrten auf ihre l'us Jacoiini ß M in Bkgleitung sk«s lehnte den SM sich nur dir nani meldet aus W» te das RulidshiÄn Oesterreich in frtmb s das Ver^nn Mi Abschluß einer Wt Ovrben, iz" vnöjfrMcht ein csperg, wonach h r die im Wrch! [ eifrigen md Vxw j beauftrag bis M UftuM 1te 161 ’ 3*t!l ^bsective lu fachen. Bureaiij ■ Sy* $tult »on "«M „ Minti- 'Mttw,: ^'-r- «18 ,L «4 M’Itmj btu>, ,iu '• ^tetefoi^ 1 weg!« Bte "8“ zmitz fn ge^ki« ch ernannt. - der Psorte trona der Neubildung!« hrend seiner gtfe Unterredung mit in !k Ö®1* isetzen. debattickbesetne legte dar, ^b,e; endig sei- müsse und *« Wsch"« «lr!1 schloß mit bi«? muffe di! &* ftutnänien j di« 3”b(”K Antrag dei ®* men, «B- •“* * : »* fron, bereu W !tt SBeiWjJt » wart« # I* wd-rl«!b«Ä SB !>-•** mr. 15. Äoftenbecreturen. 1<>. Gesuch deS Franz Nolte um Bauerlaubntß. ,7'ı? SP*,UPP Ä”illn9 B” Erlaubnlß zur Erbauung dncr 5 l.r*»or™'niT ^.«4« 3eu«t^ ^aia-ruye. habe ,ebn fftnSpr in M, 1«. Gesuch deS Bauunternehmers Krausgrill um ErlaubNiß zur Errichtung einer Einfriedigung. 19. Die Octroi-Erheberstätte am Seltersthor. 20. Die Holzpreistadife für die Communal-Walvungen. Gießen, 8. October. Der Schwurgerichtshof sprach gestern den Louis Schäfer von Bleidenrod, von der auf Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, gerichteten Anklage — nachdem die Geschworenen ein „Nichtschuldig" erklärt hatten — frei. Dagegen verurteilte derselbe Nachmittags, den Wilhelm Gilbrt von @inart§= Haus en, wer.en Urkundenfälschung in eine Gefänanißstrafe von 6 Monaten. Vermischte s. — Von Berlin wird die Ausgabe einer ganzen Menge verschiedenartiger Geld-Falsifikate gemeldet, besonders sind es Zweimarkstücke, welche int Umlauf angehalten werden. Also Vorsicht! — Ein Hofmustkns. Vor der Hülfs-Criminaldeputation des Berliner Stadtgerichts stand der Drehorgelspieler Fistel mit seiner Ehehälfte und einem Arbeiter Neumann unter der Anklage der Beleivlgung von Polizeibeamten und des Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Der Angeklagte war eines schönen Tages von einem Hofe der Gitschinerstraße, auf welchem er ohne Berechtigung musicirte, von einem Schutzmann heruntergewiesen worden, gerieth aber darob so in Zorn, daß er den Schutzmann am Kragen packte und mit Hülfe seiner Frau und des hinzugekommencn Neumann einen mächtigen Straßenauflauf provocirte. Fistel (mit theatralischer Grandezza am Schluß seiner Vertheidigung): Sehn Se, Herr Jerichtshof, so war es und nich anders. Was die Schutzleute sagen, is Allens falsch; sie haben unS an den Kragen gepackt und denn sind wir janz ruhig mit in die Wache gegangen. Präs.: Lassen Sie die Zeugen hercinkommen. Schutzmann Fischer bestätigt die Anklage im vollen Umfange und fügt hinzu, daß er von dem Angeklagten Ftstel und anderen „Strolchen" hart bedrängt worden sei. Präs : Bitte, unterlassen Sie solche Redewendungen. Angeklagter Fistel (wüthend auf die Bank schlagend): Wat hat er jesagt? Strolche hat er jesagt? Det wirb ja immer besser! Det lasse ick mir nich jefallen und werde augenblicklich bet Lakai verlassen. Präs-: Angeklagter, bleiben Sie hier und verhalten Sie sich ruhig, sonst muß ich Sie htnausfüdren lassen. Angekl.: Immer zu! Det wird ja immer doller! Ick bin ein freier Mann und spiele meinen Leierkasten,^ aber „Strolch" schimpfen von 'nem Constablcr un rausschmcißen von 'nem königlichen Gerichtshof, det lasse ick mir nich und wenn Sie mir hundertmal inspunnen! tEr fuchtelt wüthend mit den Händen umher.) Thränenstrom stößt sie laute Wehklagen aus: „Is et denn blos möglich, daß so 'n UngereLtia- kett e^lstirt Jiebt s denn gar keenen Herrjott mehr im Himmel. Die Leute nehme ick Alle nich v r1?.» m'r“? “• v“vv Nee, et ls jar nich zu jlooben ; lck passiren " n bie I^setzt und nu muß mir uff meine ollen Dage noch so was Literarisches. 1R7q cÄt?amiIi^nfaJc,ntlcr des Lahrer Hinkenden Boten für 5. - Lahr I H. Geiger. — Der Kalender für 1879 zeichnet sich wieder durch seinen echt volksthümlichen Ton und eine große Reihe von belehrenden und erheiternden Er- zahlungen und Anekdoten aus; ein Kalender zu dem Meister wie Friede. Boden- 1 e.;tz “• Stof egg er, Ludw. Anzengruber betgesteuert haben, bedarf keiner weiteren Empfehlung, er empfiehlt sich selbst am besten. Darum wollen wir nur noch erwähnen, daß die Haupterzählung .Der Kanzleirath" (aus der Feder des Hauptmit- w?rden oerdtent.^^^ ®*uf*er volkSthümlicher DarftellungSkunst genannt zu Mit dem 1. October erscheint die Jllustrirte Frauen-Zettung nunmehr in vierzehntagiger Ausgabe, — das Modenblatt mit dem Unterhaltungsblatte zugleich hf rab^nrcnte? uQi? tUnter^Itung86Iatt acht Tage früher erhalten, als bisher. Bet dieser Gelegenheit hat auch das äußere Gewand des Blattes eine Verschöne- 'ung erfahren, indem jede Nummer in einem eleganten Umschläge ousgegeben wird, ein großes Portratt tragt; der Abonnementspreis von vierteljährlich 2 jl 50 ’JJ trotz dieser Erweiterung nicht erhöht worden. Wettere Mitthetlungen über u™™ des Inhaltes der Unterhaltungs-Nummer, — das bekanntlich mit ber Übereinstimmende Modenblatt bleibt mit seinen Beigaben unverändert, — Erhalt das Probeheft, welches von jeder Buchhandlung zu erhalten ist. Auck ntmnv : ■bc Postanstalt Bestellunoen auf die „Jllustrirte Frauen-Zettung" an. Die wird nur mit Mühe beruhigt. Nach Schluß der Beweisaufnahme wird Fistel wieder hereingeführt. - cm i ,?cr Gerichtshof verurtheilt sämmtliche Angeklagte und' zwar den Fistel zu 6 Monaten Gefangmß, die Frau Fistel und den Neumann zu je 2 Monaten Gefänaniß. Außer- dem hat der Gerichtshof beschlossen, den Fistel wegen ungebührlichen Betragens vor Gericht sofort drei Tage in Haft zu nehmen. Fistel (vergnügt mit dem Kopfe nickend): Warum denn nich jleich sechs Dage? O Deutschland, Deutschland, wo bist du jeblieben! Präs.: Lassen Sie jetzt jede unpassenve Bemerkung. ,, kea^eJ!;r/iu Frau): Nun adje, Mutter' Hier bast 'n Schlüssel zu't Haus und hier den Schlüssel zu de Dühre. Präs. : Beeilen Sie sich gefälligst, wir können hier nicht länger warten. Angekl. (im Fortgehen): Ach Jott, Sie haben woll Hunger? Na, ick ooch! Präi. >zu dem Gerichtsboten): Führen Sie den Mann hinaus! Angekl.: Rühren Sie mir nich an, sonst können Se was erleben! Ick lasse mir nich rausschmeißen und wenn Se sich uff'n Kopp stellen! Der Angeklagte wehrte sich so standhaft, daß vier Gerichtsboten hinzuspringen und den Wüthenden gewaltsam entfernen. Vom Corridor her hört man denselben noch mächtig lärmen vnd toben. Inzwischen sinkt Frau Fistel wimmernd und schluchzend zusammen. Unter fortgesetztem Handel und Verkehr. wa1!n Octbr. Aus dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Psb. bis Sv Hühnereier, per Stück 6-7 Käse, per Stück 5-8 Käsematte, per Mck ^-bsm, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 22 Tauben, bas Paar 60 \ H^uer, per SMck JL -.70, Hahnen, per St. JL. —.80, Enten, per Stück JL 1.50, -^^osteln, 100 Kilo JL. 6.—. Ochsenfletsch 70 — 72 per Pfd., Kuh- und Rindfleisch >2-62 4, Schweinefleisch 66-68 Kalbfleisch 56-60^, HammeMsch 60-70 ’T. Bekanntmachung. Donnerstag den 10. October, Vormittags 9J/2 Uhr, sollen in dem Büreau der unterzeichneten Garntsonverwaltung von den sogenannten Wallstücken hinter der Zeughaus-Ca- serne, die Verpachtung des seitwärts hinter dem Wohnhausedes hiesigen Universitäts-Stallmeisters belegenen Garten« stücks auf unbestimmte Zeit ein Gartenstück im Licttationswege erfolgen. Die bezüglichen Bedingungen liegen auf dem Geschäftszimmer der Garnison- Verwaltung — Nahrungsberg — zur Einsicht offen. (5994 Gießen, den 1. October 1878. Großh. Garnison-Verwaltung. Oeffentliche Aufforderung. 5769) Zur Erbschaft der am dritten Juni l. I. dahier verstorbenen Wittwe des Oberförsters Friedrich Kalkhos von AltMiedermus, Karoline, geborne Gelhaar, sind nach dem Gesetz Hermine Keitz, geb. Gelhaar u. Hermann Gelhaar gerufen. Da beide mit unbekanntem Aufenthaltsort in Amerika abwesend sind, so werden dieselben oder ihre etwaigen Leibeserben hiermit aufgesordert, über Antretung der Erbschaft binnen einer Frist von zwei Monaten dahier sich zu erklären, als sonst Verzicht unterstellt und solche den hier anwesenden Erben überlasten werden wird. Gießen, den 17. September 1878. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Gebhardt, Stadtrichter.________Stadtg.-Asteffor. Verpachtung Triebvierteln bei der Stadt _ , Gießen. Freitag den 11. October d. Z., t n von Nachmittags 2 Uhr an, folkn 69 lethfällig gewordene Trieb- Ferteln, eine Wiese am Wismarer Weg, ein Acker auf der Hohleiche und ein dgl. in der Schwarzlach anderweit verpachtet werden. Zusammenkunft am Naffauerhof. Gießen, den 8. October 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 6146) 81. Bramm. 6128) Stets vorräthia: Feinst marinirte Häringe, per Stück 12 Pfg., bei Ohr* Wallenfels* Arbeitsverweigerung Aepfetversteigerung. Donnerstag den 10. d. MtS., Vormittags 9 Uhr, sollen die diesjährigen Gemeinde-Aepfel versteigert werden. Der Anfang ist bei der Walkmühle. Lauter, am 6. October 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Lauter. 6102)Feldmann. = WePkl g Garten. Heute Mittwoch Abend: Haas im Topf. Kartoffellrlös. Gefchäftskalender mit breitem Felde, Comptoirkalender, Miniaturkalender, Kleine Taschenkalender 6131) bet Willi. Klee* erhalten Rabatt. Freitag den 11. Octbr. d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause in Langgöns nachfolgend verzeichnete Arbeiten öffentlich in Accord vergeben werden: -jH,. H Wetßbinderarbeit, veranschl. zu 30 20 Maurerarbeit, „ „ 3 — Schreinerarbeit, „ „ 7 — Schlofferarbett, „ „ 4 80 Dachdeckerarbett, „ „ 130 — Spenglerarbeit, „ „ 155 92 Anfertigung eines eichenen Bohlenbelags, veranschl. zu 45 — Langgöns, den 5. October 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Langgöns. 6112) Brücke! Ausverkauf von Porceltan- und Glaswaaren. 6077) Sämmtliche Waaren des Wilhelm Balser dahier werden von heute an in deffen Laden am Kirchenplatz zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. Gießen, den 6. October 1878. M. Pilger, Maffeverwalter. AeUgevoteues. 6132) Auf dem Gräfl. Hofgute Utphe in der Wetterau bet Hungen, sind Brama- putras (graue) Hühner und Hahnen rc. zu verkaufen.__________________ Frische Schellfische treffen heute ein (6143 Emil Fischbach. Die Delikatessenhandlung von Carl Schwaab empfiehlt: ächte Veroneser Salami, Leberwurst mit Trüffeln, Leberwurst mit Sardellen, Braunschweiger geräuch. Leberwurst, Gothaer Zungenwurst, süsse Kieler Bückinge zum Rohessen, Lachsforellen ditto. (6138 Gute ".welschen sind zu verkaufen. (6114 __Walltborfiroße A. 77. 6075) Ofenschirme und -Vorlagen, Verdampfschalen, bronctrte und rohe Kohlev- kasten, Cokesfüller, Feuerungsgerätüe bet ________________________E. PLftor. Militär-ilandschuhe empfi,blt in qroß?r Auswahl Wilh. Wirfig, Schulstraße Nr. 17, 5948) neben Friseur Gerhardt. Zum Rebssock Ecke der Neuen Baue u. Sonnenstraße. Von heute an verzapfe Aktien-Er- portbier im GlaS. 6H7)_________E Klein. 6104) Von der im vorigen Jahre mit vielem Beifall aufaenommenm Kartoffelsorte liefere sich auch diefin Herbst wieder per 200 Pfund 4 6 franco ins Haus. Bestellungen erbitte ich gefälligst per Postkarte zu macken L. Thon, Poststation Londorf. Honigtopfe? Steirrgutwaare, zu außergewöhn-. lich billigem Preise, in großem Vor- rathe, bei (5689 Heinrich Zimmer, Lich. 6036) Prima Ahorn - Laubsägenholz, Vorlagen und Blaubogen empfiehlt billig Ernst Balser, Mäusburg. I Hof-Apotheker Boxberger'S Hühneraugen-Pflaster fertig aestrtchen, beseitigt stcherSchmerz und Hühnerauge, per Etui 50 tn Gießen in r,er Hirschapotheke. (5154 t Strickwolle ♦ ♦ in jeder Farbe u. 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BlitS.__ 4485) Der zweite Stock des HauseS Walltborsttatze 66, Ist per 15. October, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. Nähere« bei Franz Kerbode. 5852) Mödllrte Stube mit Cobinet. JuliuS Wallach. 4048) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sofort zu beziehen bei H. M Sie r I. Donnerstag Abend 8 llbr : VOKKTKIjIjUHKw« _ __ Berantworillche Nedaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der BrÜhl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 6ii5) Herr Martin Steinmayer (Firma: K. Baldauf) in der Schlofigafse hat von heute ab den Verkauf meiner Weine zu den gewohnten Preisen übernommen und zwar: Nothwein (Burgunder) . . . *7ör Monzinger Weißwein 6051) In meinem neu erbauten Hause ist ein Laden nebst zwei FomilienlogiS zu vermiethen und baldigst beziehbar. _____________P. Hubcler, Brandpasse. 6076) Ein möblntev Zin.mer zu veimie ihen bei____H Mccf. ""4691) DaS Doflein'sche Hau« ist irn Ganzen oder im Einzelnen zu vermiethen. Chr. Vlx« 5418) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. Gartfeld H4,8. 5524) Ein größeres und kleineres FamilienlogiS hat per gleich oder späte, zu vermiethen Carl Lange, SelterSweg 0. 44. 5993) Möbln les Mansardenzimmer mit Cobinet zu vermiethen. Fron Pfarrer Blödner, Gartfeld H83/i0. 6013) Ein kleines LogiS, und eine einzelne Stube zu vermiethen. „ r Jacob Balser, Grünbergerstratze. Kermietyungen. vermischte Anreigen. 6119) Möblirte Zimmer zu vermiethen 6124) Ein^iünaer^r Schüler finb-t Wernsaat" Pension und Vtachstulre bei einem Lehrer iluufl zum Ällrinbewohnen nebst Bletche zu vermiethen. Näheres bei Franz Senner, Seltersweg.__-— Heute, Mittwoch Abend 8'/r Uhr: 6120) Eine kleine Wohnung, flxoM Zimmer mit zwei Cabtneten und Küche, tniBlinim 1« au vermiethen. bei H. Schnell (X r e t D D a u v). BiSmarcksstraße b. 170,12. 6122) Der Vorstand. '/n- " ? 6141) Eine ältere deutsche Feuer-Dersich.- G^lstU) «esellsch. sucht sür GteHen einen tüchtigen 6113) MöblirleS Zimmer zu vermiethen. Vertreter. @fl. Off. M. 339 bef. Ferd. Neustadt D. 27. ^Htfter» Bureau M Frankfurt a./M. 6130) Der zweite Stock deS Hauses JU'4'14 Wallthorftraße 66 zu vermiethen. T 2t Näheres btt Franz Gerbode. zum sofortigen Eintritt gefugt 6126) Ein möbtirie« Blum.» .u «M__„Weinsa-i^, miethenbei Jul. Roth, Gaitseld. 6116) Unserem lieben Freunde ~6129) Ein Mansardenzlmmer hat zu PH . . . . p L . g vermieihen. Lu seinem 17jährigen Wiegenfeste ein breU Chr. WallenselS, am Markt. )ach^onnerndetz Hoch! Brüderschaft. 6133) Eine schöne Mansarde mit Wasser-' leitung an eine ruhige Familie zu Der» miethen. Alicensiraße E. 100. 6140) Ein möblirte« Stübchen zu Der- miethen. Neuenweg Lit. B. 1SK. , 6135) -EüHß«« möblirte« Zimmer M k'rs) Zur «r°finung de« b.°°rstehenden veimielhen. K»chenpl°d L.t. B. Nr. 6. Mnierteueft»« i°° dir erste 5985) Die Mansardenwohnung in meinem w erCillSBltZling^ Hause, Franksurterstratze, ist alSbald oder Donnerstag den 10. ßctbr., per. 1. Januar zu Derrniethen. Abend« 8 Uhr, __________________________ A. Geiße. {m Vereinslokale stattfinden und werden 5949) Ein Stübchen mit Bett auf sosort hie verehr!. Mitglieder um recht zahlreiche zu vermiethen. Neustadt 57 Hinterhaus. Betbeittgung gebeten. 4585) Der mittlere Stock memev Haust« ^üeSordnung r in der Re,che»I°ud-B°hnb°,str°be ist al« 1) B°'b-r°'hun« «b» die Feier be« halb ,u vermieihen. .(Reiber. 2, Sonstige wichtige 5»ereln«angelegen= 4359) 4 Zimmer nebst Kllche im ersten 6elten' qnh