"'kereilltll “,,b "-UW? ! tt jeden T-g, M S»f. ’ la* keiner. I fr« Mm lonörrin ®efl. An- M^^noncen- ^°5e, Frankfurt (2866 n Zigarren- und ÜÖ?l?t Eisender, eine Stellung ^vertritt geperwärtig ser SüddeutfchlandS ^ndschast seit Jahren Offerten sub Chiffre tr -Aiin.-Erped. v. .Nürnberg. Mark id zusammen auszu- rr Exped. d. Bltts. der höheren Lehran- iÖm Familie fteund- !udwia?vl.Lit.B.l69. mWM aftigung. (2788 . Trupp, Wetzlar. i Erbbegräbnii'e auf ’ ist mir ein Vergitz- rlen gestohlen worden. itersLaft oder Bethel« senen Person solche welche deren gerlcht- lirttn, erhält zwan» ng. r, Lokaerichtsrath. Zmficbutt )°efahrrn werden des i^oA^bt^ esige Lehranstalten bt$ idliche Aufnabme als Beamtrnsamilie, auch möblirte W«/ izt dte &peb. jJL .s Mädchen iürHauS- ffurter SttotzlL^- kN ,6 bis ®»W verk«l,f I te th-ur- •ix -y* DalNkn!^"^ 7 ;t*H 1 *25 j,, **T* > IJ, llt^. Her No. 106. Mittwoch, den 8. Mai 1878, chichener ÄMlger Anikl-k- md Amtghlitt fit he» Kreis Gießen. MedactionSbureau r ExpeditionSburean r Gartenstraß e B. 165. Schul st raße B. iS. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Uokilischer Htzeil. Die Zahl der bei Tabaks-Bau, -Industrie und -Handel Jnteressirten *)♦ Wie vielseitig die Interessen, welche bei Lösung der brennenden Fragen in Betracht zu ziehen find, mag aus folgenden Zahlen erhellen: Der inländische Tabaksbau, welcher ein jährliches Durchschnitts-Quantum von 700,000 Ctr. Rohtabak gewinnt, wird in 4000 Ortschaften betrieben und beschäftigt von namentlich kleineren Grundbesitzern.......— 100,000 Pers. Die weitere Bearbeitung, die Fermentation und der Handel des Rohproducts, erfordert einschließlich der Comptoirpersonale und Arbeiter .... — 5,000 „ Der Großhandel in ausländischem Tabak, von welchem gegen 1,000,000 Ctr. in Deutschland eingeführt wird, erweist an Großhändlern, Commis, Reisenden, Kupern, Arbeitern rc. a. in Bremen 2400, b. in Hamburg 1600 . — 4,000 „ Tabaks- und Cigarrenfabriken, e irr schließlich kleinerer Betriebe, welche mindestens 4 Arbeiter beschäftigen — 13,000 „ Cigarren- und Tabaksarbetter — 113,000 „ Zur Cigarrensabrikation gehörige Hülfs- arbetter................ Fourntersch neidemühlen, Ktstenfabrtken, lithographische Anstalten, Maschinenfabriken und sonstigen Nebenindustrien, so weit solche für die Tabaksund Cigarrenbranchen thätig sind, einschließlich Comptoirpersonal und Arbeiter Engros - und Detailhändler im Tabaksund Cigarrenfach, unter Berücksichtigung derjenigen Geschäfte, welche den Handel mit Tabaksfabrikaten zwar nicht ausschließlich betreiben, immerhin aber diesen als wesentliche Erwerbsquelle betrachten muffe«, so wie Makler und Agenten . . — 200,000 „ in Summa — 470,000 Pers. Wir stehen somit vor der gewaltigen Zahl von 470,000 socialen Existenzen , welche zum Theil mit der freien Tabakstndustrie stehen oder fallen. Welche Unsumme von Arbeits-, Erwerbs- und Steuerkrast aus dem Kreise dieser Einzelexistenzen durch Einführung des Monopols geschädigt würde, das zeigt sich sofort, sobald man vergleichende Zahlen ausstellt. Deutschland hat 13,000 Betriebe für Tabaks- und Cigarrenfabrikation mit mindestens je 4 Arbeitern, darunter 1500 größere Manufacturen. — Die französische Regte arbeitet nur in 16 Fabrik-Etablissements. — Wie viele Betriebe Deutschlands müßten also bei Einführung des Monopols sofort brach gelegt werden? — Eine wirkliche, ausgleichende Entschädigung erforderte so kolossale Summen, daß der Regiegewinn dadurch aus viele Jahre hinaus abjor- birt werden würde. — Man spricht zwar von einer Entschädigung der Fabrikanten, diejenigen Ziffern, welche jedoch hier und da genannt werden, sind so lächerlich niedrig gegriffen, daß sie eher einem Almosen, als einer wirklichen Realablösung gleichen. In den 16 Fabrik-Etablissements der französischen Regie sind beschäftigt 1000 Werkführer und Aufseher mit 18,000 Arbeitern — unter letzteren nur 1675 männliche — zusammen also ein männliches Arbeitspersonal von 2675. In Deutschland leben 143,000 Arbeiter von der Tabaks- und Cigarrenfabrikation, darunter ca. 53,000 weibliche. — In Frankreich kommt auf einen männlichen Arbeiter im Durchschnitt 33/4 grc6. — 3 Mk., auf einen weiblichen 2 Frcs. — 1 Mk. 60 Pfg. pro Tag. — In Deutschland sind annähernd dieselben Sätze anzunehmen. Aus diesen Zahlen erhellt die schwerwiegende Verantwortlichkeit, welche diejenigen auf sich laden, welche die Existenz zahlloser Menschen in Frage stellen wollten. *) Kein Tabaksmonopol — Keine Fabrikatsteuer, Gewichtssteuer. Von Karl Hindenburg. Magdeburg. Im Selbstverläge des Verfassers. Bei Entnahme von mindestens 20 Stück das Exemplar zu 50 Pfg.; bei Entnahme von mindestens 10 Stück das Exemplar zu 75 Pfg.; Einzel-Exemplar 1 Mk. Aerrtschlarrd. Darmstadt, 4. Mai. In seiner gestrigen Sitzung hat der erste Ausschuß der zweiten Kammer der Landstände die letzten Gegenstände, über welche ihm Berichtserstattungen obliegen und die kaum erst an die Kammer gelangt waren, berathen und sich vorbehältlich einer auf den 9. d. Mts. anberaumten Besprechung mit den desfallsigen Ministerien schlüssig gemacht. Es gehören namentlich hierher, die Proposition des Großh. Justizministeriums wegen Bewilligung der Mittel für die Bauten demnächstiger Amtsgerichts-Locale und Schöffen-Sääle, sowie für deren innere Einrichtung, — die Vorlage des Finanzministeriums betreffs der Vereinigung der Hauptstaatskaffe und der Staatsschuldentilgungskaffe und der desfallsigen Organisation, sowie ein Antrag des Abg. Hirschhorn und Genoffen, welcher hauptsächlich die Aufhebung derjenigen Bestimmungen der Verfaffung und der landständtschen Geschäftsordnung bezweckt, vermöge deren bisher das Budget sonstige Geldverwilligungen und Gesetzesvorlagen nicht sofort im Plenum der Kammer ohne vorherige Verweisung an einen Ausschuß verhandelt werden konnten. Die zweite Kammer wird auf Dienstag den 14. d. Mts. zusammenberufen werden und dann ein quantitativ und qualitativ ziemlich reichhaltiges Material vorfinden. Wie zu erwarten steht, daß dann die erste Kammer so bald zusammentritt, daß der Schluß des Landtags doch noch im Monat Juni erfolgen kann, so darf man auch der Hoffnung Raum geben, daß weitere Arbeiten diesem Landtag nun nicht weiter angemuthet werden. Hefterreich. Wie«, 4. Mai. Ein Telegramm der „Polit. Corresp." ans Athen bestätigt das Zustandekommen eines Übereinkommens zwischen den thessalischen Jnsurgenten-Chess und den britischen Consuln und meldet weiter, daß die englischen Pacificationsvrrsuche auf Kreta bis jetzt erfolglos gewesen seien, indem 12,000 wohlbewaffnete kretenstsche Insurgenten das ganze Gebiet zwischen Lassithi und Sphakia innehaben und von einer Versöhnung mit der Pforte nichts wtffen wollen, und einzig die Vereinigung mit Griechenland anstreben. Derselben Korrespondenz wird aus Bukarest gemeldet: Rußland soll den Entwurf einer neuen Militärconvention der rumänischen Regierung unterbreitet haben. Der Entwurf würde Rußland das Recht Vorbehalten, zwei Lager (bei Plojesti und Tokschani) zu errichten, dagegen Rußland verpflichten, alle zur Armee gehörigen Anstalten von der Hauptstadt fernzuhalten und selbst das Obercommando der russischen Truppen in eine Stadt der Provinz zu verlegen. Bisher verweigert die rumänische Regierung noch den Abschluß einer solchen Convention. Der „Polit. Corresp." wird aus Konstantinopel gemeldet: Vorgestern fand eine lange Conferenz zwischen Savfet Pascha und General Totleben in Betreff der von den Russen energisch geforderten Räumung von Schumla, Varna und Datum statt. Es hänge damit der russische Gegenvorschlag, einen großen Theil der russischen Truppen in die befestigten Linien von Tschataldja zurückzuziehen, zusammen. Von russischer Seite werden die Einwendungen der Pforte gegen die Räumung der erwähnten Festungen als versuchter Vertragsbruch erklärt und zurückgewiesen. — Die gemischte Pacifications-Commission für Thracien ist bereits in Philippopel zusammengetreten. ' Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr» Eorrespondeuz-Bureau» Berlin, 6. Mat. Der Reichstag fuhr heule fort in der zweiten Lesung des Gesetzentwurfs betr. die Abänderung der Gewerbeordnung. § 107 bestimmt nach der Retzierungsvorlage und in der Commiffionsfassung, daß Arbeiter unter 18 Jahren mit einem Arbeitsbuch versehen sein müssen. Ein Amendement Ackermanns und o. Kar- dorffs will die Führung des Arbeitsbuches für alle gewerblichen Arbeiter schlechtweg obligatorisch machen. Stumm beantragte anstatt des 18. Lebensjahres das 21. als Grenze für die Führung des Arbeitsbuches zu setzen. Blum beantragte, daß die Be« ftimmungen des Paragraphen auf schulpflichtige Kinder keine Anwendung finden sollen Nach zweistündiger Debatte, in welcher Bundescommissar Nteberding für die Fassung der Regierungsvorlage eintrat, wurde der Paragraph in dieser Fassung mit den Amendements Stumm und Blum angenommen. § HO der Vorlage wegen Abänderung der Gewerbeordnung, welcher die facultative Führung von Arbeitsbüchern für erwachsene Arbeiter bestimmt, wurde dem Commisfions- antrape gemäß, abgelehnt; die übrigen Paragraphen bis § 119 wurden in der von der Commission oorgeschlagenen Fassung genehmigt. — Fortsetzung der Berathung morgen. Wien, 6. Mai. Die „Polit. Corresp." bringt folgende Meldungen: Aus Petersburg. Die Ankunft Schuwaloff's erfolge nicht, um Gortschakoff's Stelle zu vertreten oder denselben zu ersetzen, sondern auf Schuwaloff's eigenes Verlangen, um Über die schwebenden Verhandlungen mit England persönlich zu berichten. — Aus Bukarest. Man hört von anhaltender Beförderung frischer russischer Reservetruppen von Galatz nach Giurgewo; in letztgenannter Stadt werden 10,000 Mann russische Reserven dislocirt. — Aus Cattaro. Eine österreichische Schildwache wurde von einem Montenegriner durch einen Schuß verwundet. — Aus Konstantinopel. Die Anzeichen friedlicherer Dispositionen der Pforte wegen Räumung der Festungen sind vorhanden; zunächst dürfte Schumla geräumt werden. Totleben ist beordert, die Niederwerfung der Jn- surrection energisch und mit größter Raschheit vorzunehmen. Admiral Hornby conferirte am Freitag in Therapia mit Layard und kehrte Samstag nach Jsmid zurück, wo augenblicklich englische Transportdampfer mit Kriegsmaterial und Torpedos eintreffen. Berlin, 6. Mai. Die zu dem diesjährigen Uebungsgeschwader gehörigen Schiffe sind heute in Dienst gestellt, und zwar in Wilhelmshafen „König Wilhelm", „Großer Kurfürst" und Aviso „Falke", in Kiel „Friedrich der Große" und „Preußen" ; das Geschwader tritt erst am Ende des Monats, wahrschein- 30,000 „ 5,000 . crrx.vr . wUmm.n - bation der Bank gestellt, mutzte aber gestehen, datz dieser Antrag von ihm ganz allein ausgehe, und wurde derselbe, da auch nicht ein einziger einigermahen stichhalttger Grund dasür vorgebracht werden konnte, schlietzlich einstimmig abgelehnt, auch der Antragsteller selbst stimmte dagegen. von AbweiSsteinen. Einfriedigung an den Thorhausern am Wallthor. Die laufende Unterhaltung der Strahenbanquette pro 1878. Gesuch des Apothekers Dr. Laubinger um Erlaubnitz zur Verebnung eines städtischen WegS. CommunalrückstSnde aus dem Jahr 1876. Decretur von Rechnungen. Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich^^ Ev. in übernimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreifen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler Tagespost") Krieges erreicht werde. London, 6. Mai. Schatzkanzler Northcote erklärte im Unterhause aus Befragen Hartington's: Lebhafte Unterhandlungen waren und sind im Gange zwischen England und Rußland; eine Discussion darüber wäre gegenwärtig dem Staatsinteresie nachtheilig. Die Unterhandlungen betreffs der Unruhen tn Thessalien seien dem Abschluß nahe, er (Northcote) hoffe auf baldige Paci- fication. Die Entsendung der indischen Truppen sei längst beschloffen gewesen, eine vorherige Ankündigung derselben als unnöthig erachtet worden. Eine Debatte darüber betrachte er am zweckmäßigsten anläßlich der betreffenden Creditvorlage. _____________________________ Vermischtes. Die Landwirthschaftliche Creditbank in Frankfurt a M. hielt am 25. April d. I hie Generalversammlung. Die Anträge des AufsichtSraths wurden sämmtlich genehmigt, Lokal-Notiz. Gießen, 7. Mai. Wir lassen nachstehend die Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag den 9. Mat 1878, Stachwittags 4 Uhr, im alten Realschulgebäude folgen: 1. Die Wahl der Mitglieder der EinfchatzungS-Commisston. 2. Die Reorganisation der Executto-Polizei. 3. Die Pflasterung des Stadtringgrabens. 4. Die Räumung und Gradlegung deS Bruchgrabens. 5. Die Pflasterung der Wetzsteinsgasse. 6. Die Pflasterung des Trottoirs auf der Schoor zwischen Seltersthor Md Neustadt. 7. Gesuch wegen Verbesserung eines FutzpfadS. 8. Gesuch des Gerbermeisters Karl Becker um Erlaubnitz zur Anbringung gesendete Expedition wird ihren Weg nach Suez nehmen. London, 6. Mai, Abends. Im Fortgänge der Unterhaussitzung griffen Fawcett und Campbell die Verwendung indischer Truppen in Europa an und sprachen Zweifel an der Weisheit eines solchen Schrittes aus; auch berge derselbe die Gefahr der Verwendung derartiger Truppen in England in sich. Harcourt bestritt der Regierung das Recht, diese Truppen ohne Zustimmung des Parlaments, zu verwenden. Northcote vertheidigte die Maßregel, welche unzweifelhaft sehr wichtig, aber nichts mehr und nichts weniger bedeute, als den Beschluß, die Streitkräfte aus dem einen Reichstheile nach dem ander,» Reichstheile zu versetzen. Dem Parlamente stehe diesbezüglich daffelbe Recht zu, als bei allen britischen Streitkräften, nämlich die Bekämpfung des betr. Credits. Die Maßregel sei constitutionell. Die Verwendung indischer Truppen in England sei durch Gesetz verhindert. Er halte an seiner vor den Ferien abgegebenen Erklärung der Regierungspolitik unverändert fest. Es sei kem Grund zu erhöhter Besorgniß. Die Politik der Regierung ziele auf bie Herbeiführung einer friedlichen und befriedigenden Lösung der orientalischen Frage. Er wiederhole, daß er keinen Grund sehe, zu glauben, daß jetzt weniger Wahrscheinlichkeit einer solchen Lösung bestehe als zuvor. Diese Hoffnung könnte jedoch getäuscht werden und daher seien Vorsichtsmaßregeln nöthig. Im weiteren Verlaufe der Unterhaussitzung wurde nach Erledigung der Anfrage Hartington's bezüglich der Entsendung indischer Truppen von Fawcett angedeutet, er werde einen Protest gegen die Verwendung indischer Truppen ohne Zustimmung des Parlaments beantragen, falls kein einflußreicheres Mit- 9. 10. 11. — Welcher Unsinn manchmal vom Kriegsschauplätze gemeldet wirb, davon n Folgendem ein kleines Pröbchen. In der vorgestrigen „Voss. Z." befindet sich eine Correspondenz, in der von allerlei Kriegsl'eferanten die Rede ist. Einer hätte die Bahn Z'.mnica-Frateschti gebaut. Als der Czar diese auf seiner Rückreise benutzte, wäre dU Lokomotive durch hinter dem Zuge herausgeriflene Schwellen geheizt worben." D-e Geichichle erinnert doch ein klein wenig an den Herrn von Münchhausen, der sich an seinen eigenen Haaren tn bie Lust emporgehoben hat. — Eine Kölner Dame, bie viel an Zahnweh leibet, spazierte dieser Tage am Rhein unb traf zwei Knaben am Fischen; ber eine hatte eine gewaltig dicke Backe „Ach, du armer Junge, hast gewitz auch Zahnweh", sprach die mitleidige Dame. »Na, Madämche," entgegnete der Strick, .de Zang bont mer nit wieh, do verwahr ech meer de Wörm, sonst stiehlt fe meer de Pitter af" — Landgraf Georg II. von Hessen, der Gründer detz Gymnasiums zu Darmstadt und Neubegründer der Universität Gietzen, Uetz auch den Volksschulen seine Fürsorge angedeihen, und bestimmte 1634 hierüber u. A. Folgendes: „Sollen alle Knaben und Mägdlein niemanden ausgenommen, sie seien arm oder reich, die nur das Alter erreicht haben, daß sie etwas fasten und behalten können, zum wenigsten so lange, bis sie lesen und schreiben können, in die Schule geben, es wäre denn, datz einer bet seinen Kindern einen privatum praeceptorem hielte, der eben das verrichtete, was in der Schule aebanbelt wirb, welches ihnen wobl vergönnt ist." Erwerb und Verbrauch. Die Kunst reich zu werden, besteht theils im fleißigen und redlichen Erwerben, theils im vernünftigen Verbrauchen von Gütern. Aus das reichliche Erwerben und Einnehmen wird im Allgemeinen viel mehr Gewicht gelegt al« auf das haushälterische Verbrauchen und Ausgeben. Und doch ist letzteres nicht weniger wichtig. Manche Arbeiterfamilie, die nur über eine jährliche Einnahme von 1000 verfüat, schafft sich eine angenehme Häus- ltchkeit und reines Familienglück, während eine daneben wohnende Familie bei 1500 X< Ein-- nähme herunterkommt unb sich die Hölle auf Erden bereitet. Die Mehrzahl der Verarmungsfälle entstammt weniger dem Mangel an Erwerb als dem Mißbrauch im Verbrauch. Leider ist bie Wirtschaftlichkeit duichaus noch keine allgemein geschätzte sociale Tugend. Gewohnheit und Mode üben eine furchtbare Tyrannei. Die Mehrzahl der Menschen will immer gern mehr und reicher deinen als sie wirklich ist. Schwarzbrod und Wasser schmecken gar nicht so übel; aber dabei ertappt zu werden, ist den Leuten ärgerlich. Und doch ist nichts lächerlicher, als die blinde Nachahmung des LuxuS der Reichen. Die wahre Bildung und der wahre Schönheit«,inn wissen auch mit geringen Mitteln Harmonie zu verbreiten und das Leben mit seinen Gewohnheiten unb Einrichtungen freunblich zu gestalten. Die einfache Ausschmückung mancher bescheibenen Wohnung enthält oft viel mehr Geschmack, wohlthuende Ruhe unb Harmonie, als in thcuer ausstassirten Salons zu finden ist. Ein einfacher Veilchenstrauß ist oft eine weit größere Zierde und Aufmerksamkeit als das theuerste Bouquet. Ein einfaches Kleid ziert und ehrr die «ürgersfrau je nach ihren Vermögensverhältnissen oft weit mehr, alS ein schwere« seidnes Gewand. Das Unglück vieler Menschen ist ein falscher erborgter Glanz, der ebenso dem Geldbeutel wieder Wurde des Menschen und seinem guten Gewißen Eintrag thut. Benjamin Franklin, der große Volksmann, dem wir so viele goldene Lehren verdanken, hat in seiner Schrift unter dem Tirel: „ Der arme alte Richard, oder Mittel reich zu werden" in mustcrbafter Weise denjenigen Güterverbrauch, der die Einnahmen übersteigt, charakteristrt und aezeiat daß das Mittel reich zu werden, ebenso sehr vom vernünftigen Aus geben, als vom reichlichen Einnehmen abhängt. Er läßt einen alten Vater Abraham bei einer öffentlichen Versteigerung von allerhand Kafmannsgut und Galanteriewaaren auftreten und vor dem Ankauf von billigen Maaren warnen. Er läßt ihn u. A. sagen: „Ihr nennt diese zu versteigernden Dinge Güter; aber wenn Ihr nicht auf Eurer Hut seid, so werden sie für Einige unter Euch zu Uebcln werden. Ihr denkt, sie werden wohlfeil, vielleicht weit unter ihrem Werth Weggehen; allein, wenn Ihr sie nicht unentbehrlich braucht, so werdet Ihr sie auf jeden Fall zu theuer bezahlen. Denkt an Das, was der arme Richard sagt: Kaufe nur, wa« Du nicht nöthig hast, so wirst Du bald das Röthige verkaufen muffen. Viele haben sich blo« durch ihr wohlfeiles Einkäufen zu Grunde gerichtet. Bedenke Dich immer ein wenig, ehe Du einen guten Handel eingehst. Der Vortheil deffelben ist oft blo« scheinbar; der Kauf kann, indem er Dich von Deinem Gewerbe abzieht, Dir im Grunde unendlich mehr Schaden, als Gewinn bringen." Mancher hatte ein artiges Vermögen geerbt; er vergaß aber, wie er dazu gekommen war unb dachte: nun ist es Helle unb wird nicht wieder dunkel. Eine so geringe Ausgabe von einem Vermögen, wie das meinige, kommt nicht in Betracht ; aber wie Der arme Richard sagt: „wenn man immer aus dem Mehlfasse nimmt unb Nichts wieder hineinfüllt, kommt man bald auf den Boden — Der kindische Geschmack am Putzwerk ist eine gefährliche Thorheit. Ehe Du eine EE befriedigst, sieb nach Deinem Beutel! Eitelkeit ist eine ebenso zudringliche Bettlerin als Armuth, und noch viel unverschämter. Hast Du ein schönes Stück gekauft, so mußt Du noch r eh n dazu kaufen, damit die ganze AusstafsiruNg zusammenpaßt; denn, wie der arme Richard sagt- es ist leichter, dem ersten Gelüste zn widerstehen, als allen folgenden; und der Arme, oer dem Neichen nachäfft, ist ebenso lächerlich als ber Frosch, ber sich aufblies, um so groß zu wurde angenommen. Berlin 6. Mai. Ihre Majestät die Kaiserin reist heute Abend 10 Uhr nach Baden-Baden ab. — Der Generaladjutant Sr. Majestät des Kaisers, Graf Lehndorf, hat sich am Sonnabend Nachmittag nach Friedrichsruh zum Reichskanzler begeben. Wien, 6. Mai. Das hiesige „Telegr.-Corresp.-Bureau" meldet: Gutem Vernehmen nach beabsichtigt die Regierung an einem der nächsten Tage den Parlamenten in Wien und Pesth die von den Delegationen genehmigte Credit- sorderung von 60 Mill. fl. als Vorlage, betr. den Modus der Beschaffung, zugehen zu lasten. Mottvirt ist dieser Schritt der Regierung durch die Noth- wendigkeit defensiver Vorkehrungen in Siebenbürgen und Dalmatien (Bocche di Cattaro). L London, 6. Mai. Das „Reuter'sche Bureau" meldet, Schuwaloff werde im Lause der Woche in Petersburg erwartet; seiner Reise werde große Bedeutung beigelegt, sein Aufenthalt in Petersburg nicht über 14 Tage dauern. Konstantinopel, 5. Mai. Chcsket Pascha ist zum Commandirenden tn der Herzegowina und Ali Saib Pascha zum Commandanten von Larista ernannt worden. London, 6. Mai. „Daily News" berichtet aus Alexandrien vom 5. d.: Admiral Hornby mit den Schiffen „Minotaur", „Defence", „Black Prmze" und „Pallas" wird am Dienstag bei Port Said erwartet. Wie eö heißt, sollen Anstalten getroffen werden, indische Truppen in Suez und Port Said zu landen. , Bombav, 5. Mat. „Times of Jndia" meldet: Die von Indien ab- roerben wie der Stier." . .. „Liebe Freunde unb gute Nachbarn!" fahrt er fort: „Die Abgaben, über bie Ihr jammert, sinb allerbings schwer; allein wenn wir sonst keine, als bie an btc Obrigkeit zu zahlen hätten, so wollten wir wohl fertig werben. Wir haben aber noch ganz anbere, bie uns viel schwerer fallen. Unsere Faulheit, zum Beispiel, nimmt uns zweimal mehr ab als bie Dbrig^ feit unsere Eitelkeit dreimal und unsere Thorheit viermal mehr Von diesen Abgaben kann uns kein Landesdeputirter weber ganz, noch halb befreien..... Was hilft es, beffere Zeiten zu wünschen und zu hoffen. Aendert Euch nur selbst, so werden sich die Zeiten auch aubern.- « Gewerbebl.) Handel und Verkehr. Gietzen. 7. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Psd u i,5 Hühnereier, per Stück 4-5 Gänseeier per St- 10 Enteneier, per et. 5 a Käse, per Stück 5—9 Käsemaue, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 piter 25 H, Tauben, ba5 Paar 80 H, Hübner, per Stück X —, Hahnen, per St - ^ten p Stück 3 60, Kartoffeln 100 Kilo X 6.50. Ochsenfletsch 68-70 H per Pfd., Kuh- u. Rindfleisch 58—60 Schweinefleisch 64 Kalbfleisch 50-5«» $ammelfIeU$ 60 62^^^ ^er heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. An- aetrieben waren 380 Ochsen, 190 Küye, 200 Kälber und 360 Hämmel. Die Pretie stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 66-68, 2. Qual. X 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X 60—62, 2. Qualität X 54—56, Kälber 1. Qualität X 62—64, 2. Qual. 58—60, Hämmel 1. Qual. X 60—62, 2. Qual- X 52—54. Frankfurt, 6. Mai. (Fruchtbericht.) Am heutigen Markte machte sich das alte Sprüchwort geltend: ,Sonnenschein macht sott". (Äetreibcbänbler, Consumenten unb Müller sprechen über PoUtik anstatt zu handeln. Die Auffassung der Politik ist von der schwankenden Fondsbörse abhängig. Wer auf Frieden fpeculirt, pcrliert heute sein Geld, wer an Krieg glaubt, verliert es morgen. Es wäre wirklich wünschenSwerth, datz dieser unerträgliche Zustand der Ungewihheit reckt bald ein Ende nähme. Mehl Nr. 1 X 42, Nr. 2 X 38, 9^. 3 X 34, Nr. 4 X 30, Nr. 5 X 24, Rogaen- l mehl o/i (Berliner Marke) X 25, do. II. (Berliner Marke) X 21, Weizen, effecL hief. ab Bahnhof hier X 24.50, ab unserer Umgegend X 23.25—23 75, do. fremder je noch Qualität X 23.50—25, Roggen je nach Qualität X Gerste X IS bis 23, Hafer X 14—16.25, Kohlsamen X —, Erbsen X IS—23, 2Bicfcn X [■> 1 hi« 17 -, Linsen X 19-23, Rüböl, detail, X 78. Stimmung unsicker. Hauptsächlich gefragt war nichts; dringend offeriN nichts. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewickt — 100 Kilo.) _ glteb diese Pflicht Übernehme. Wien, 6. Mai, Abends. Die „Preste" meldet aus Konstantinopel: Die Pforte habe sich hinsichtlich der Räumung Schumla's der Forderung Rußlands gefügt, werde aber Varna und Datum vorläufig nicht räumen. Petersburg, 6. Mai. Schuwaloff wird wahrscheinlich am Sonntag hier eintreffen. — Die „Agence Russe" schreibt: die Petersburger Correspondenz der „Times", welche die Zugeständniste aufzähle, denen Rußland zustimme, fei übertrieben, namentlich aber viel zu bestimmt. Das russische Cabinet habe entgegenkommende Dispositionen kundgegeben, wenn anders nur der Zweck des der Asseßor als M) u m n *i ®°rin:hi "StaSe Hoizversi 'Ul Gießener Montag ben 1 von Vormitta ?lm Gießener Z 4iict Wanne nai ^tigert werden: A. Bren 13) der Großh- Sto Mer, , „ j) der Aroßh- Acre Untersuchung Wilhelm Ä wegen '^dte am heutigen •jaent Verhandlung, i den vorn Großh- ^ltn Antrag -4 stallgehabter Ser; -Mstrasgerichts im ■ v Grund Nachfolger J86, 196, 200 St Ipril 1877 und Art Erwägung, datz rc- zu Recht < iB der AnMagtr 9 in Harbach, U Jahr .leibigung des M »n da schuldig zu n s eine Gesängn! Iiattn unb in fcu omnlbdltn fei- . jugkid) wirb dem Lrfannt, die Verurt 1 Jgten auf Kosten dies : t läge vorn Tag der -:i&Wrlft an ger üßener Anzeiger zu 1 V. R. gegeben und alsb< verkü :■ rihmlkalder. Or - Richter sder G Wesio' «M. Prüz m , • “ Q li m n 8" 5 '5 268,1 fcd,3 7 •is),sterre>ch^, h flen • tTbe ■2 und K» befl hirei uhtfatzi für iffonen wv flQ; Endurl ^001«" - 1 Radel- Nen. 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Das Un- utel wie der Würde Lehren verdanken, el reich zu werden" charakterisirt und igeben, als vom einer öffentlichen ) vor dem Ankauf rsteigernden Dinge ter Euch zu Uebeln weggehen; allein, theun bezahlen, nothig Hs, i» Mst svhlseiles Einkausen en Handel eingehst. ch von Deinem Geien." dazu gekommen war Ausgabe von einem Ward sagt: wenn t man bald aus den eit. Ehe Du eine Me Bettlem als so muht Du uoch vie der atmeM^ .en; und der W dlies, um so iu ■eni. 2-i?,n»u wünsche« «Utter, »«$ MM ’ A-S rtte ’‘Ä#"90t L Ais' 1 i5 -Holk '' Donnerstag den 9. Mai Die 1) 2) i/ Assessor Dr. Großmann, Goldfische 80 Wilh. Balser eingetroffen. 2690) Carl Hoffmann. 2872) W W Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. U e r Wellen. t e 830 Bau-, Werk- und Nutzholz. II Erlen- u II m. 2,00 Fstm. Rm. Buchen-Nutzr. 4790 3370 3) 4) Steinhauerarbeit, Schreinerarbeit, Weißbinderarb^t, 77 353 87 282 41 Nadel- 13 Buchen- u II 125 154,7 2 Stamm-Prügel, Ast-Prügel, 8 124 7 206 ii n ti 11 n ii 1) 2) 3) 4) 5) u m m 201 268,8 7 Eichen-Stangen Buchen- Nadel- 1,45 5,93 9,94 0,32 12,80 Geber 2574) Zwei Waschkomoden und Nachttisch mit Marmoraussatz billig zu verkaufen. I. Rothenberger, Ltndenplatz. Montag den 13. Mai 1878, von Vormittags 9 Uhr an, Für den Auszug Kattrein. •Billigt Bauplätze, verschiedener Tröße, zwischen dem obersten und untersten Riegelpfad, in der Nähe der Villa Wolff gelegen, zu verkaufen. (2639 Fr. Kreuder. der Großh. Staatsanwalt-Substitut Müller, , der Großh. Secretatr Kattrem. In Untersuchung gegen Wilhelm Wenzel von Harbach wegen Beleidigung Holzversteigerung. Freitag den 10. Mai er Vormittags 10 Uhr anfangend, werden im Distritt Suppach, markung Lohra (l-/r Stunde von Bahnstation Fronhausen entfernt): ca. 160 Meter Buchen-Scheit, Endurtheii. Auszug Oessentliche Sitzung des Großh- Bezirksstrofperichts Gießen vom 6. April 1878, ii ii ii Schlosserarbeit „ „ Gießen den 7. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. versteigert werden: A. Brennholz. Grosse Mobiliar - Versteigerung ( Jeden Tag Vormittag 9>/2 Uhr, u. Freitag den 10. Mat I u. Nachmittag 2'/2 Uhr, werden wegen Räumung in der Wohnung Bleiclietrasse Xr. I I. Stoek Feinster Leberthran fast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit Metall-Verschluss ä 60 Pfg., M. 1.— und M. 1,70. Eisenhaltig pr. Fl. ä M. 1,—. 157) C. F. Semmler in Giessen. wobei zugegen waren: als Vorsitzender der Großh. Justizrath .. 65 „ Karl Fuhr» "uf^die am heutigen Tage gesetzlich ge- cuf°8ben ^°m°Gr°bh' Staatsanwalt ge- »öch^stmtaehabter Berathung des Grotzh B-zirksstrasgerichts im Berathungsztrnmer; aus Grund nachfolgender Gesetzesstellen, c 186 196, 200 St. G. B. d. G- vom 5. April 1877 und Art 322 St. P- O. in Erwägung, daß rc. tu Recht erkannt r daß der Angeklagte W ilh elm Wenzel von Harbach, 44 Jahre alt, der offenttichtn Beleidigung des Bürgermeisters Münch von da schuldig zu erkennen und deshalb in eine G es ä ng n iß straf e von dre i Tagen und in die Kosten des Verfahren- ^Zug^ich^wird dem Ankläger das Recht rvÄannt, die Verurteilung des Angeklagten auf Kosten dieses binnen der ersten 14 Tage vom Tag der Zustellung der Ur. tbeils-Abschrtft an gerechnet, ein Mal im Gießener Anzeiger zu veröffentlichen. V- R- W- So gegeben und alsbald in öffentl. Sitzung verkündet. v. Schmalkalder. Onvrier. Hohmann. R a Buchen 132 Eichen 51,5 Erle 3 Nadeln.— Dörner „ 90 „ Stock öffentlich meistbietend versteigert. Zusammenkunft ist im Walde. Lohra, den 1. Mai 1878. Der Bürgermeister: als Richter ber Großh. Landgerichts- nachverzeichnete elegante Herreeharts-Mobiliar-Gegenstftnde etc., als : Salon-Möbel In schwarzem Holz, 1 feines Pianino, 1 rothe Plüschgarnitur, als : 1 Sopha, 2 grosse Sessel und 4 Stühle mit Docier, 1 Salontisch, 1 Salonschrank , I Pfeilerspiegel mit Crystall- soheibe und 1 Trumeaux mit weisser Marmorplatte, I vergoldeter SalontlSCh, I vergoldete Pendule (von Leuchs), 2 Vasen, Oelgemälde etc., I Speise-Zimmer- Einrichtung in reich geschnitztem Eichenholz, 1 hohes Buffet, 1 Ausziehtisch, 12 Speisestühle mit geflochtener Lehne, 1 Spiegel in geschnitzter Rahme, 1 Buttetschrank, 1 Silberschrank, 1 Schreibsessel, 1 Nähtisch etc. 2 feine Wohnzimmer- Einrichtungen in Nussbaumholz, als: I überpolsterte Garnitur in grünem Plüsch, 1 Verticow, 1 Salontisch zum Ausziehen, 1 Schreibsecretar, 1 Spiegelschrank, Rohrstühle, 1 Aquarium, 1 Fenstertischchen, 1 Nähtisch, 2 Spieltische, 1 °Yal®r Goldspiegel, Oelgemälde, I Causseux und 6 Sessel in feinem rothbraunem Plüsch, 1 Ausziehtisch, 1 Büffetschrank, 1 Servirtiscb, 1 Goldpfeilerspiegel u. 1 Console m. w. M.-Platte, 1 Bücherschrank, 1 Divan, 1 Regulator, I Herrenschreibtisch, I Damenschreibtisch, Rohrstühle, Commoden et«.; 2 Schlafzimmer- u. I Fremdenzimmer- Einrichtung, als : 4 feine französische Bettladen und 1 breite englische Bettlade mit Sprungfedermatrazen, Waschcomode und Nachttische mit Marmor- platten, I Betthimmel, Fenstervorhänge, Tische, Rohrstühle, 2 Canapees, Kuchenschränke, Porcellan, Nippsachen, Gaslustres, Petroleumlustres, Wandlampen, I Portiere, Spiegel, . . t öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert. Frankfurt a. HI., im Mai 1878. Ruttmann & Co. Obige Gegenstände sind Mittwoch den 8. Mai, Nachmittags von 2-6 Uhr daselbst anzusehen. Das Pianino wird Donnerstag den 9. Mai, Vorm. II Uhr versteigert. Dr. v. Schmalkalder, der Großb. Stadtgerichts- Assessor Justizrath Ouvrier, besondere Bekanntmachungen 2881) Die Großherzogliche Direction der Oberhessischen Eisenbahnen hat zum i.Jun er ihren Austritt aus dem Hannover- 8-ayerisch-Oefterreichtschrn Verbände erklärt. nIt Holpe besten r erden die nach dem Ver. b,aü-Gütertarif Nr. L vom November 1872 und seinen Nachträgen bestehenden Frachtsätze für den directen Verkehr zwischen Stationen der Oberhessiichen Bahnen einem ,nd Stationen der Kaiserin - ®lttabet^P^n lndererseits mit diesem Zettpunkt ausgehoben. Frankfurt«. M. den 2. Mai 1878. y Königliche Eisenbahn-Directton, Namens des Hannover-Bayertsch- - Oesterreichischen Eisenbahn Berbands. & „ 120 „ ioo Die Zusammenkunft is^auf der Stem bacherstraße an der 7. Schneise. Gießen, am 7. Mai 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Maurerarbeit, veranschl. zu 91 45 ~~ 60 Dachschsiegel, glasirte, gedämpfte und rothe liefert die Fabrik von (2697 Theodor Cremer in Rheindorf b. Hitdorf a. Rhn. Buchene Holzkohlen soll im Gießener Stadtwalde, in dem District Wanne nachverzeichnetes Holz Geschäfts - Empfehlung. Einem verehrlichen Publikum halte hiermit bestens empfohlen: meine electiischen Schellen (Haustelegraph). Reelle Bedienung. - Mehrjährige Garantie. Preis-Courante stehen jederzeit zur Verfügung. führung. (2874) ___________Carl Wlegauill. j, p. miserl9 UertjoIöer, Wallthorstrasse 156, liefert in q-schmackvoll-r Anssührun« und billigen Preisen Spiegel l°d«r Art und Größe, Consvl- und Ntppttsche mit Marmorplatten, Bilder- Rahmen für Oelgemälde rc., Photograph,e-Rahmen, reich verziert. Gallerten mit und ohne Verzierungen. ,, - » Das Neuverqolden obiger Artikel wird ichmll und auss Beste aus- gesührt. Das Ein rahm en von Bildern in Gold-, Politur- und antike» 1 Leisten wird bei billigstem Preise schnellstens besorgt. *-10M Strümpfe und Beinlangen weiß und farbig, für Damen und Kinder. Das Neueste in vamenkragen, Manschetten, Karben. 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W Recht zu, bui ^ibtsterung der $ •I g"ade gegenwä um Veranlagung, ^nem Partei-Stai 1,1!" entsprungen ®>t ste in einem a, ■tt 6M8 geübt r *n dn eiHte*, 'intt Sjjjtuna ttg 'Wn nalionaltn W jultigtn [je t'hUtti »tt iL W«Wf. z *Niffa M U,,pa?fe 1(8ten |i, '7-'« UNd M t h iyi bä j; von dem , 7* 9lau^«n te®1 *hni A Witn 1'" 8n b'OblHtt 9-Maubt ti »M da fit blt* mift WiflenlÄe