dK iGeh'N^ P^L Gewerbe- 7t?-20 Aul. " (ohne Aaltg,. B (4 1. lof ’ Kft Schrift Clch hig bei > Mäusburg. s daß ich untern -aße ein ■eile Bedienung j um geneigten II.. ifsstram. Ling. ent" betriebene ner gründliches dieselbe einem ohle«. vorzügliche iu8 btt Mich I zm gesälligkir oll seks. Lpiegel jie dem Fürsten Gortschakoff, daß die rumänische Armee zermalmt werden kann; so lange ich aber am Leben, wird sie nicht entwaffnet werden." Die Haltung des Fürsten flöße dem Lande und der Armee den lebhaftesten Enthusiasmus ein. - Von anderer Seite meldet die „Politische Corresp." aus Bukarest: Die Berichte Bratianos über feine Wiener Mission lauten sehr befriedigend: Bratiano konnte in maßgebenden österreichisch-ungarischen Kreisen, nach deren Auffaffung die ruffo-rumänischen Streitfragen nur durch eine europäische Entscheidung beglichen werden können, die aufrichtigsten und wärmsten Sympathien für Rumänien constatiren. — Derselben Correspondenz wird aus Bukarest gemeldet: Die Russen begannen in Skulenia (bei Jassy) eiligst eine große solide Brücke über den Pruth zu bauen. In Jassy treffen neuerlich russische Truppen ein. England. London, 5. April. Die Edinburgher Handelskammer und die liberalen Vereine in Bath, Darlington, Petersborough, York und anderwärts faßten Beschlüsse gegen die Kriegspolitik der Regierung und zu Gunsten der Erhaltung des Friedens. Loudon, 5. April. Aus der weiteren dem Parlamente zugegangenen diplomatischen Corespondenz sind folgende Schriftstücke hervorzuheben: In einer Depesche Rusiell's an Derby vom 13. März heißt es, Fürst Bismarck habe Russell ersucht, Derby mitzutheilen, daß Deutschland nicht ohne England an der Eonferenz theilnehmen werde; er (Bismarck) begreife nicht, wie ein Con- greß behufs Revision deS europäischen Rechtes ohne England al» einen der Hauptcontrahenten würde stattfinden können. Eme Depesche Elliot'S an Derby vom 1. April bringt zur Kenntniß des Letzteren eine Depesche Eozalniceanu's an Bolutschano, in welcher es heißt: Ghika hatte auf Verlangen Cogalntceanu's eine Unterredung mit Gortschakoff über die beffarabtsche Fraxft und die betreffenden Absichten Rußlands; Gortschakoff erklärte hierbei: der bezügliche Entschluß Rußlands sei trotz alles rumänischer- seits im In- und Auslande erhobenen Geschreies ein unwiderruflicher. Rußland werde diese Frage nicht vor den Congreß bringen, weil dies eine Beleidigung deS Kaisers sein würde. Sollte eine andere Macht die Frage vor den Congreß bringen wollen, so werde Rußland nicht darauf eingehen, denn es sei nur Rumänien, mit welchem Rußland darüber verhandeln wolle. Wenn Rußland nicht dazu gelangen könne, Rumänien zu beugen, werde es Beffarabten gewaltsam nehmen; wenn Rumänien bewaffnet Widerstand leisten wolle, so könne das für Rumänien verhängnißvoll werden. Dieser Drohungen ungeachtet (so schließt die Depesche Cogalntceanu's) beharrt Rumänien auf Ablehnung von Verhandlungen über die Frage, sowie der Abtretung Beffarablens selbst. Eine wettere Depesche Elliot's an Salisbury vom 3. April enthält folgende Mittheilungen des rumänischen Agenten in Petersburg: Heute Morgen lies mich Gortschakoff bitten, ihn zu besuchen, und fragte mich, ob es wahr sei, daß die rumänische Regierung gegen den Art. VIII des Vertrages von San Stefano, welcher Rußland ermächtigt, die Verbindung mit der russischen Armee in Bulgarien auf dem Wege über Rumänien aufrechtzuerhalten, protestiren wolle. Der Kaiser sei in Folge der Haltung Rumäniens in der beffarabischen Frage gegen Rumänien bereits übel gestimmt und würde die Geduld vollends verlieren, wenn ein solcher Protest erhoben werden sollte. Der Kaiser habe dem Reichskanzler befohlen, dem rumänischen Agenten zur Information für seine Regierung mitzutheilen, daß der Kaiser, wenn Rumänien gegen den Artikel VIII zu protestiren und sich demselben zu widersetzen beabsichtige, die Occupation lind Entwaffnung Rumäniens anbefehlen werde. Auf den Einwand des rumänischen Agenten: Rußland werde sich mit Rumänien und nicht mit der Türket über den Durchmarsch der russischen Truppen zu verständigen haben, erklärte Gort- schakoff: Rußland wolle mit Rumänien in Folge seines Verhaltens nichts mehr zu thun haben. Er lege Gewicht darauf, Rumänien wiffen zu lasten, daß Rußland auf freien Durchmarsch seiner Truppen durch Rumänien bestehe. Er möge seine Regierung von der Erklärung des Kaisers benachrichtigen; Rumänien müsse sich kategorisch aussprechen, ob es beabsichtige, sich gegenüber dem in Artikel VIII Rußland vorbehaltenen Rechte zu widersetzen oder nicht. London, 6. April. Dem Vernehmen nach beabsichtigen die Radikalen im Unterhause bet der am Montag bevorstehenden Adreßdebatte durch Lawson eine Resolution zu beantragen, daß die Maßregel der Einberufung der Reserven nicht gerechtfertigt und unklug sei. Seitens der übrigen Opposition ist bis jetzt ein Amendement zur Adreste nicht in Aussicht genommen. „Standard" erfährt, die Canalflotte würde in der Nähe von Malta bleiben, um für Truppentransporte von dort disponibel zu sein; die Anstalten seien danach getroffen, um innerhalb weniger Stunden 3000 bis 4000 Mann etnscktffen zu können. — Bei Lloyds werden jetzt täglich Handelsschiffe gegen Wegnahme zur See versichert. — Die „Times" meldet aus San Stefano vom 5. d.: Gestern und heute wurden 3000 Rusten nach Rußland eingeschifft. — Dasselbe Blatt meldet aus Bukarest: Die Rusten haben die Contracte für Lieferung von Provianttransportmitteln, welche nach der Unterzeichnung des Friedens annulltrt wurden, erneuert. Italien. Nom, 5. April. Das Journal „Avvenire" meldet; Der am Mittwoch abgehaltene außerordentliche Ministerrath befaßte sich mit der Erwägung der orientalischen Frage. Obgleich die Meinung vorwaltete, im Falle eines englisch - russischen Conflictes strenge Neutralität zu beobachten, erkannte die italiemsche Regierung dennoch die Nothwendizkett an, einige Vorsichtsmaßregeln im Kriegs- und Marine-Departement zu treffen. Rom, 5. April. Es wird versichert, daß die britische Regierung auf eine indirecte Anfrage erklärt habe, sie würde keine Schwierigkeiten erheben, in Beziehungen zum Vatican zu treten, behalte sich aber vor, Grundlagen dafür vorzuschlagen. Ferner heißt es, die Curie habe den Bischöfen Deutschlands Weisungen zugehen lasten, eventuelle Unterhandlungen zur Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Berlin und dem Vatican in keiner Weise zu behindern. Nach Berichten, welche dem Vatican zu gingen, solle Rußland als Grundlage für Wiederherstellung der Beziehungen mit Rom die Annahme des gegenwärtigen Standes der Dinge Vorschlägen; im Falle der Annahme dieser Basis Seitens des Papstes werde Rußland einen Botschafter zum Vatican entsenden. Rom, 6. April. Cardinal Berardi ist gestorben. — Die Anwort des deutschen Kaiser an den Papst ist äußerst höflich gehalten. Derselbe dankt für die Mittheilung der Erwählung des Papstes und bekundet seinen guten Willen nach guten Beziehungen zu dem päpstlichen Stuhle. Das Schreiben enthält jedoch kein Wort, welches eine Basis zu Verhandlungen abgeben könnte. Nutzland. Petersburg, 6. April. Anläßlich der Londoner Nachricht, daß das britische Cabinet geneigt wäre, Unterhandlungen über eine Vorkonferenz wieder aufzunehmen, bemerkt das „Journal de St. Pötersbourg", das russische Cabinet könne den Schwankungen einer nervösen Politik ruhig entgegensehen, indem es unverändert in der von ihm eingenommenen Position verbleibe und bei voller Discussionsfreiheit zur Erzielung eines Einverständnistes für alle Wünsche unerschütterlich an dem Entschlüsse festhält, Rußlands Recht als kriegführende und europäische Macht zu vertheidtgen. Türkei. Konstantinopel, 6. April. Die zu San Stefano tagende gemischte russisch türkliche Commission beschloß, sofort Delegirte nach Bulgarien abzusen- den, um die Rückkehr der geflüchteten Familien in deren Heimath vorzubereiten. — Heute wurden Comm ffäre nach Oveffa und Bukarest wegen der Rückbeorderung der türkischen Gefangenen abgeschickt. — Die von San Stefano nach Odeffa zurückkehrenden Truppen bestanden bis jetzt aus Kranken und durch Strapazen dirnftunfähig gewordenen Soldaten; auß?r diesen ist heute Abend die aus etwa 800 Mann bestehende kaiserliche Eskorte mit einer Batterie nach Rußland abg gangen. Ein Linienregiment soll demnächst folgen. — Großfürst Nikolaus wird anläßlich des Festes von Mariä Verkündigung der kirchlichen Feier in der russischen Botschaftscapelle beiwohnen. — Admiral Hornby ist hier angekommen. Amerika. Washington, 6. April. Die Regierung befahl den Kriegsschiffen, Handelsfabrzeuge, welche Sclavenhandel treiben, mit Beschlag zu belegen. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz-Bureau. London, 6. April. Heute Nachmittag fand ein Cabinetsrath statt. — Die „Pall Mall Gazette" erfährt officiell, daß die Meldung des „Standard" in Betreff der Stationirung der Canalflotte in der Nähe Maltas unbegründet sei. London, 7. April. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel von gestern, Seitens Rußland sei von Neuem das Verlangen an die Pforte gestellt worden, die Einschiffung der russischen Truppen in. Bujukdere zu gestatten. Die Absicht, die russischen Truppen in San Stefano einzuschiffen, sei als «nausführbar aufgegeben. — Die türkischen Truppen im Umkreise von Gallipoli und Konstantinopel sollen 248 Bataillone betragen. Konstantinopel, 6. April. Savfet Pascha hatte heute eine längere Eonferenz mit dem Sultan. London, 7. April. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel via Syra) vom 5. d.: Im Falle eines englisch-russischen Conflictes würde Vefik Pascha die Entfernung der türkischen Panzerschiffe aus dem Bosporus ür nothwendig erachten, um die Verpflichtung, die Einfahrt der britischen Flotte verhindern zu müssen, zu umgehen. Der Sultan würde auch nur gegen die Durchfahrt protestiren. Reuf Pascha dagegen sei der Ansicht, daß bie Durch- ahrt zu verhindern sei und wenn dies unmöglich sei, daß den Russen eine Compensation zu bewilligen sei und durch Einräumung irgend eines Punktes am Bosporus. Portsmouth, 7. April. Die russische „Petersb. Ztg." erhielt eine Verwarnung wegen eines zum Kriege aufreizenden Artikels. Das Regiment Podolien bat über Odessa den Marsch nach der Heimath angetreten. Konstantinopel, 7. April. In Folge Befehls des Sultans sind die Journale von Seiten der Regierung aufgefordert worden, sich kriegerischer Artikel zu enthalten und bei Besprechung der Beziehungen der Türkei zu England und Rußland eine neutrale Haltung zu beobachten. Petersburg, 6. April. Der britische Botschafter. Lord Loftus, hat nunmehr der russischen Regierung die Circularnote Lord Salisbury's überreicht. Der österreichische Botschafter, Baron von Langenau, übergab die Antwort des österreichischen Kaisers auf ein eigenhändiges Schreiben des Kaisers von Rußland, sowie die Bemerkungen der österreichischen Regierung zu dem Vertrage von San Stefano. — Der Großfürst Michael wird morgen hier erwartet. — Die Petersburger und Moskauer Zeitungen wenden sich gegen die gemäßigte Haltung der „Agence ruffe" und des „Journal de St. P6tersbourg", und heben hervor, die britische Regierung versetzte Rußland, indem es dessen Würde engagire, in die Unmöglichkeit, sich ihren Forderungen zu fügen. Wien, 7. April. Die „Montags-Revue" schreibt: „Die Chancen für eine friedliche Lösung der politischen Krisis sind in den jüngsten Tagen etwas kräftiger in den Vordergrund getreten. Deutschland anerkennt die Existenz und die Berechtigung der allgemeinen europäischen Interessen und neben dem Verhältnisse zu Rußland Freundschaftsbeziehungen mit anderen Staaten, welche es nicht einfach opfern kann. So wird Deutschland zu der Rolle einer mäßigenden und berichtigenden Macht gedrängt. Wenn ein Staat von solcher militärischen und politischen Bedeutung diese Aufgabe aufgreift, muß dies als die erste und vielleicht entscheidende Friedensbürgschaft betrachtet werden. Wie heute die Dinge liegen, ist eine friedliche Lösung fast untrennbar von dem Zustandekommen des Congresses. Die Petersburger Antwort auf die englischen Eröffnungen ist demnach für die nächste Zukunft unzweifelhaft entscheidend. Wenn dieselbe für die Congreßvorschläge die Thür offen läßt, so ist zu hoffen, daß die den politischen Horizont gegenwärtig verdüsternden Zeichen allmälig verschwinden und die Interessen Aller in dem gemeinsamen Friedensbedürfniß und der Thatsache eines allgemeinen Friedens einen versöhnenden Abschluß finden. Weder auf die englische Note noch auf die Auseinandersetzungen An- drassy's ist bisher eine Antwort erfolgt, doch gestatten alle Anzeichen die Hoffnung auf einen friedlichen Ausgang." » p t a o t ( Gießen, 8. April. Aus den Verhandlungen der Grobherzoglichen Handelskammer zu Gießen; Sitzung, Mittwoch den 20. März 1878. Anwesend: Homberger, Noll, Georgi, Fritz Koch, F. E. B- Koch und Liebrich. Ein Ctrcularschreiben des Vorstandes des Vereins zur Reform der deutschen Zahlung-weise soll nach dem Anträge des Präsidenten in dem Sinne seiner Ausführungen bei der Delegirten-Versammlung am 24. Januar in Frankfurt a. M. und gemäß der in dem Jahresbericht pro 1876 kundgegebenen Stellung der Sammer zu dieser Frage beantwortet und für die Bestreitung der Veretnskosten ein Beitrag von dreißig Mark für daS Jahr 1878 bewilligt werden. Die Handelskammer zu Halle a. S- theilt eine Vorstellung au den zur Pflege der Fortentwicklung des deutschen Eisenbahntarifwesens ernannten Ausschuß von Ver- kehrStnterrssenten mit, worin dieser ersucht wird, in der voraussichtlich am 9. Mai d. I. statifindenden Sitzung der Tartfcommtsfion nachstehenden Antrag etnzubrtngen und zu befürworten. „Nach den gegenwärtig bestehenden Besttmmunaen der allgemeinen Tarifvor- schrtften des Reformtarifsystems kommen die für 10000 Kg Ladungen geltenden billigen Frachtsätze (der Klasse 8 und der Specialtartfr) nur dann zur Anwendung, wenn die Aufgabe der Güter mit einem Frachtbriefe für einen Wagen erfolgt- Da sich nun der Mißstand fühlbar gemacht hat, daß auf einigen Eisenbahnstationen Wagen solcher Conftruction, welche die Verladung von Gütern der WagenladungSclaflen im Gewicht von 10,000 Kg auf einen Wagen ermöglicht, ?Si in Ol Aage Ubun 2) ffb einer ober . 10,00 wend .»SS« ?«£ Mein ttid^aW Dan (ben Hut in elegantem I 8turnen ic, 1979) A '"Ghlt ,9-3__Hand A-ill 2175) Zu beziehen vr Hunderte von A urb franco. Die veranlassen mich, wrffam zu mach ”«fe versehene' fabulftnb, M Denners; Pros Schöne Erbsen sowie Kornstroh oeif _ Tonrad N Mein j !" Herren * Comp Hel,|r.Th ,C1 >c. crlan «mpsedlen. —EfhJ aK! ural Hornby ist l”$9wfk UbelkW. nicht immer vorhanden ftrb, die Bahnverwaltungen aber bei Verladung solcher Güter auf zwei Wagen ä 5000 Kg den höheren Frachtsatz (der Klass«: A.,begw. A2) in Anwendung zu bringen pflegen, so wird beantragt, eine Abänderung der betreffenden Bestimmung, generell festzustellen ar„at*r„6 ««.„nun li daß der Versender bei Ausgabe von Gütern (mit Ausschluß von Sperrgut) J in Quantität'n von 10,000 Kg mit einem Frachtbriefe die Gestellung von Wagen k 10,000 Kg Tragkraft resp. solcher Eonstructton welche die Verladung dieses Quantums auf einen Wagen ermöglicht, verlangen kann 2) daß, wenn auf der betreffenden Station solche Wagen mcht vorhanden sind 1 die Babnverwaltung zwar berechtigt ist, statt dessen mehrere Wagen mii e uer Gesammt agfäh'gkeit von 10,000 Kg zur Beladung zu stellen dann aber ^ch ^verpflichtet ist, die Sätze der für Ladungen im Gewicht von 10,000 Kg gellenden Tarife der Klasse B, bezw. der Epecialtarife in An unh umnbbk0Äodfat6ion den Namen der Kammer einem Rundschreiben an d^lsck n Handelskammern zum Zweck event. Anschlusses aniügen zu dürfen, in An.-k-nnung d-r B-r.chttgun, und Zw.ckm°bigk-,t d-d An- tr-g» befSHefet ferner, die am 7. April b. I. in Saffet statifindende Bttfamwluna Tur Sera tun’ der Mittel und Wege, welche geeignet stnd die geinein- kmen Werefien der r°bakspr°ducti°n, der Fabrckatian und de« Handel« ,u wahren, ,ü b,schicken und werben ju Delegirten au« b'M Kreil, ber hiesigen Inter.,s.nten di. Herren Adolph Noll, L Georgi und Hch. Schirmer unter dem ausdrücklichen Auftrage gewählt, datz diesseitige bereits veröffentlichte Programm in der vorliegenden Frage auf das Entschiedenste zu vertreten. Einem am 5. d. M- eingegangenen Ersuchen Großberzoglicher Bürgermeisterei dahier, die Delegirten gemäß ein.s Stadtverordnet'Nbeschluffes vom 4. April noch weiter zu beauftragen, dahin zu wirken, daß die in Caffel zusammentretende Bersamm- ung ihre gegen die Einführung der Fabrikatsteuer oder des TabakSmonopols gerichteten Resolutionen den Vertretungen derjenigen Städte Deutschland« zum Anschlüsse msttheile, r>eien industrielle und wirtschaftliche Interessen durch dieselben bedroht seien, wird bereitwilltgst entsprochen. Gießen, 8. April. Von dem Schwurgerichtshof wurden am 6. d. M- oerurtheilt: 1) Heinrich Hahn von Oppenrod wegen Diebstahls zu einer Gefängnißstrafe von 1 Jahr und Sophie, dessen Ehefrau, wegen Hehlerei zu einer solchen von 4 Monaten. 2) Ewald Beinhauer von Eichenried wegen schweren Diebstahls, — unter Mit- berücksichtigung der von dem Gr. Bezirksstrafgericht erkannten Strafe — zu einer Zuchthausstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten, an welcher jedoch der bereits verbüßte Toetl derselben in Aufrechnung zu bringen ist, sowie zum Verlust der bürgerlichen | ©brenn chte auf die Dauer von 3 Jahren und zur Zulässigkeit der Polizeiaufsicht. ^rath stast. __ le$ „Standard" Maltas unbe- $ Konstantinopel n an ble Pforte wWH sei im Umkreise von flute eine längere S Konstantinopel Eonstictes würde dem Bosporus ' britischen Motte h nur gegen die daß die Durch- den Russen eine nd eines Punktes Ztg." erhielt eine Das Regiment getreten. Sultans sind die h kriegerischer Är- Mi zu England !ord Loftus, hat bury's überreicht, die Mwort deS Kaisers von Ruh- . zu dem Vertrage hier erwartet. - egen die gemäßigte Mersbourg" und n es dessen Würde irn. .. „Die Chancen für gsten Tagen etwas nt di-«-»! °«d ib neben dem Ven Staaten, welche es 'oöe einer mäßigem w f»Ich-r jtd »«btn- ® , n&ar W d-«> 3 auf di- «Hch-« -lh-st Hoi? ju 4*. LbenebMif® nanb**/t alle Archen Sinne W und Franks gflinnter ij es*-' illgemeine" LadunÄ^endB - ’Sfei-'S. en m ■ ■ ■ ■" rnnnrTYinrrmTnnrifTTimm HoU-laiousie« A. Fangmann 1979) w Hein Gift. MNur tödtl. fürNagethiere. äi ifVVVTnnnrvTnnrirTruTiTXXJtXlOtJL»JJlXIOÜOOOCItXXrMTrinririOOOOO Beginn . t. Regl. vom 10. August 1875 (Einj. Freiw.-Berechtigung). n. (316 Auswahl ^empfiehlt 2172) «ornstroh^d^ Gabuns Trauben-Brustsy rup C. F. Semmler ill Giessen. M. Rosenthal- bei zur Vertilgung von Ratten und Mäusen. Zug- und Mund- Harmonikas in bester Qualität und grösster in verschiedenen Mustern und Farben. Aeppich- und Möbetöesen Thürschoner. H. Rudolph’s Wwe., Musikalienhandlung in Giessen. Preis der Büchse ca. 700 Gr. JL 3. Bettfedem u. Daunen. Barchent, Zwillich- und Federleinen. mit Fenchelhonig, bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, HaIs- und Brustschmerzen. In Flaschen k.M. 1, (97 Landwirthschaftsschule zu Weilburg a. d. Lahn, flois. 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April laufenden Jahres zu Butzbach abgehalten werden, an welchem Tage auch der seitherige weitere Zucht- Viehmarkt fich anschließt, wodurch den Landwtrthen Gelegenheit gegeben wird, chren Vtehstand in gewünschter We,fe zu wählen und zu ergänzen. — Die aufgetrtebenen Fasel werden durch eine hierzu bestellte Kommission gemustert und wird den Eigenthümern der als prelswürdig erkannten Thtere eine Geldprämie bewilligt. Die eigene Züchtung der Thiere durch deren Eigenthümer erscheint Nicht als eine Bedingung der Prämiirung. Von der P.reisbewerbung find Gemeinde-Fasel ausgeschloffen, desgleichen Fasel, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze sind. Nicht genügend gefeffelte Thiere werden vom Platze weggewiesen. Die zum Abschluß kommenden Verkäufe «ollen dem unterzeichneten Großh. Bürgermeister zur Anzeige gebracht werden. Zu zahlreichem Besuche des Marktes wird hiermit eingeladen. Außerdem bringt man hierbei noch zur allgemeinen ffenntniß, daß an jenem Markttage — den 16. d. M. — auch noch eine Verloosung von Vieh und londwirthschaftlichen Gerätschaften stattfindet. Butzbach, am 1. April 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. _________________________________Küchel- _______________________________ Bekanntmachung. Vom 1. Juli d. Js. an können in hiesiger Anstalt gegen 80 Züchtlinge, welche bisher mit Cigarrenfabrikation beschäftigt waren, als Arbeiter zur Disposition gestellt werden. Cigarrenfabrrkanten oder sonstige Fabrikanten, welche ein der Gesundheit nickt schädliches Geschäft mit Ausnahme von Bürsten- und Dütenfabrikation hier betreiben wollen, werden ersucht, sich wegen des Näheren an die unterzeichnete Direction wenden zu wollen. Mariensckloß, den 6. April 1878 Großherzogliche Landeszuchthaus - Direction- 2159) Scriba. 2152) Der Wirth Johannes Grosch in Lohra bat ferne lieber schuldung angezeigt. Zur summarischen Anmeldung der Forderungen zum Güteversuch behufs Abwendung des »förmlichen Concurses und zur Wahl eines Eoncurskurators wird Termin auf Mittwoch den 17. April d. I., Vormittags 10—12 Uhr, bestimmt. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als dem Beschluß der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Zum vorläufigen Masiecurator ist Düreaugehülfe Homburg dahier bestellt worden. Fronhausen, am 3. April 1878. Königliches Amtsgericht. gez.: Fenner. begl.: Lul ly. Bekanntmachung. Betr.: Lieferung von Duugkalk auf das Domanialgut Merlau. Montag den 15. d. M., Morgn s 9 Uhr, soll im Domanialbofe ru Merlau die Lieferung von ca. 500 Centner gebrannten Kalkes (Dung- kalk) auf die Station Mücke an btn, Wenigstfordernden vergeben werden. Grünberg, am 5. April 1878. G>oßb. Oberförsterei Nieder-Obmen. 2153)_______Hüter.___________ 2145) Das Fahren von 100 Mtr. Mauersteinen von Staufei.berg nach Gießen soll Dienstag den 9. April, Nachmittags 2 Ubr, auf hiesiger Bürgermeisterei an den Wenigstfordernden vergeben werden. Staufenberg, den April 1878. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel. 2130) Der Ausve k- uf im Laden des D e i n H d) Battenfeld findet nur nock bis Ostern Statt, und werden btv dahin >äm' tliche Mooren zu bedeutend ermäßig len Preisen abgegeben. Kersteigerungen. Hosiverfleigerung. Freitag den 12. d. M., Vormittags 8 Uhr, sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, District Badenburger - Wäldchen versteigert werden: 178 Rmtr. Buchen-Scheit, 10 „ Sichen- „ 4 „ Nadel- 64 „ Buchen-Prügel, 8 „ Eichen- „ 80 „ Buchen-Stock, 28 „ Etchen-Stock, 3360 Stück Bnchen-Wellen, 140 „ Eichen-ÄZellen, 51 „ „ Stämme mit 23,82 Festmeter, 5 „ Nadel-Stämme, 5 „ Buchen- „ 4 „ „ Stangen, 10 „ Nadel- Wieseck, den 6. April 1878. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. 2166) Lang Holzversteigerung in der Fstl Obersörsterei Hohensolms. Montag den 15. d. Mts., Morgens 9 Ubr, soll in dem D'strict „Wiedelbach" in der Abtheilung Schwarckoch bei dem Dachsbau anfangend, nachstehendes Gehölz versteigert werden: 26 Rmtr. Buchen- u. Eichen-Scheith., 141 „ dergl. Prügelh., 91 „ dergl. Stockh., 3000 Wellen dergl. Reish. 5300 „ d^rgl. Forstreiser II. El., 35 Eichen - Stämme von 15 — 58 Centimtr. Durckmeffer u. 4—10 Mtr. Länge mit 26 49 Festmtr., 7 geringe Kiefern - Stämme mit 1,34 Festmtr., 17 Eicken-Stangen für Wagner. Hohensolms, am 6. April 1878. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. 2164) Dörmer, Revierförster. Holzversteigerung. Donnerstag den 11. und Freitag den 12. April 1878, sollen im Treier Mugrbrauchswalde nachverzeicknetes Holz aus den nachstehenden Districten öffentlich meistbie« tend versteigert werden. I District Neue Wald: 360 Rmir. Buckeure,s, (geeignet für Horrgärten), 5 Nadelstämme mit 1,32 Eubmtr., 68 Derbstangen mit 3,63 w 9 Reisstangen mit 0,12 „ II. District Aspenstrauch: 73.6 Rmlr. Buchen-Scheitholz, 84 „ „ Prügelholz, «9 „ „ Zopf-Reis, III. District Buchwald: 4 Rmtr. Bnchen-Sckeitholz, 4 „ Nadel-Prügelholz, 50 „ Nadel-Reisholz, 27 Eickenstämme mit 12,81 Eubm., 1 Nadelstamm mit 0.25 „ IV. District Alte Urner: 4 Rmtr. Eichen-Scheitholz, 3 „ Nadel- 24 „ „ Prügelholz, 285 „ „ Reisholz, 2 Eichenstämme mit 0,87 Eubm., 2 Nadelstämme mit 0,50 „ V. District Heege: 1 Rmtr. Buchenschettholz, 20 „ „ Prügelholz, 120 „ „ Zopfreisholz, 22 „ Aspen-Scheitholz, 14 „ „ Prügelholz, 90 „ „ Reisholz, 5 „ Nadel- 2 Eichenftämme mit 1,20 Eubmtr-, 1 Nadelftamm mit 0,28 „ 5 Derbstangen mit 0,20 „ VI District Holzgeschirr: 1 Rmtr. Buchen-Prügelholz, 5 - „ Zopfreisholz. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage Morgens präcis 9 Uhr im District Neue-Wald. am Wege von Climbach nach Alten Buseck. Und am zweiten Tage im District Buckwald bei Holz-Nr. 12. Treis a. d. Lda., am 6. April 1878. Großh. Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. 2165)_______Benner.___________ Holzversteigerung. Freitag den 12. April l. I , des Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen in dem Rodheimer Wald, District Hegstrauch folgende Holzsortimente zur Versteigerung: 16 Rmtr. Buchen-Sckeitholz, 8 „ „ Knüppel, 42 „ Eichen-Scheitholz, 24 „ „ Knüppel, 1332 „ „ Wellen, 80 „ „ Stockholz, 74 Eichen-Stämme ,zus. 24 Festmtr. Die Zusammenkunft ist im Holzschlag bei Nr. 1. Rodheim, den 6. April 1878. Der Bürgermeister: 2158)_______Bender.___________ Mittwoch den 10. L Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im hiesigen alten Rathhaussaale versteigert werden: 1) Zwei Loose Straßenreinigungs- JL arbeit, veransckl. zu 94,50 2) Schreinerarbeit (Anfertigung von Subsellien), veranschl. zu 478,— 3) Lieferung von bleiernen Tintenfässern, veranschl. zu 18,— 4) Ztmmmerarbeit (Aufstellung eines Brückenstegs), veranschl. zu 262,62 5) Aufschlagen von Schutzgeländern in der Lahn,' veranschl. zu 48,— 6) Weißbindcrarbeit veranschl. zu 178,— 7) Erdauffüllung „ „ 54,— Gießen, den 6. April 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2126) A. Bramm. Obkrhessiscbe Eisenbahnen. Zum HessischRheinisch-Westfälischen ver- bandS-Eütertarlfe vom 1. Mai 1873 ist der 24. Nachtrag erschienen. Derselbe enthält verschiedene AuSuahme- krachtsätze für Eisenstein, Schwerspath, Eisenbahnschienen und Roheisen, Aufnahme der Station Her darf in den Verband, Aufhebung der Tarifsätze für die dieSse-tigen Stationen ir.it Station Ea> b der Nassauischen Bahn und die Bestimmung, daß für Braunkohlen in Ladungen d 10,000 Ädo im ganzen VerbandSverk hre der prozentuale Zuschlag auch auf Entfernungen unter 75 km in Wegfall gekommen ist. Näh*>