kibif). Hiu'SV^ SiT' ,®°nntQn ia , «Ä &y.S*ä Mltz,izE7 «» mlt gu- r-Lv- cn Buffets er Houtzfraa WüT- nl am Vallthor. g von Ruffel ehlt sich ein 3J?annr ng derselben voll- rn b. d. Exped. : Dodr.ung in sie- Mort ober per en fttluit. \ d. Vilis. verden: Zeichner, Ach conomen, gdr|ta> ter. bruar 1878' ncy! nmenfügt, nicht scheM. 0. Koberstein. rftibürtau ildorf.___________ ehmer oder Henle Itntr. siegler übernimmt nen von Feldbaek- rfertirung aller errichtet neue Irien Oesm und Jßaare in Accord- [, Zieglermeister- bei ’M — MS Kett' W 1S7S Samstag, den 9. Februar So. 34 Aykigt- und Mgdlntt für den Kreis Gichen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Redartionsbnrean: Gartenstraße B. 165. OxpediLrorrsbureau: Schulstraße B. 18.____ Telegraphische Depeschen. Aeutschland. auf dieser Grundfläche in eigener Person und durch Dritte berechtigt. Es ist Nachmittags a uyr «°ttor°en- Extrablatt mitgetheilt. D- Red.) dabei gleichgültig, ob die zusammenhängende Fläche in einer oder in mehreren (Unsern Lesern in taBtt ^^^tlu^g des „Reuter'schen Bureaus" Gemarkungen gelegen ist. r /;«Lrbtesiaer Morgenblätter von dem Einmarsch der Art. 5 lautet: „Grundeigenthumer, deren Eigenthum von dem Eigen- war Hinsicht! ch der Mch ch VN g dem russischen noch dem türk.schen thum eines Anderen eingeschloffen ist, auf welchem diesem nach dem vorigen rugri . $ W Vormittag 11 Uhr irgendwelche Bestätigung zugegangen. Artikel wegen seiner Größe und seines Zusammenhangs die Ausübung dn BotschafterJ» h D?e Antworten der Signatarmächte auf die dieffei- Jagd zusteht, können die Jagd aus ihren Enclaven weder selbst ansnben, noch «Lubiina liegen nunmehr allseitig vor. Sämmtliche Mächte, steht der Gemeinde die Ausübung der Jagd aus denselben zu, dagegen ist der Eigen- ttge Conferenz-Einladung liegen nunmehr aUfemg thumer des umgebenden Geländes verpflichtet, der Gemeinde für die Enclaven einen Pacht zu entrichten, welcher dem Pachtertrag, zu welchem die ganze Gemarkung verpachtet ist, nach Verhältniß der Morgenzahl entspricht." — Nun hat aber das Gesetz vom 2. August 1858 die 1848 aufgehobenen Jagdberechtigungen den früheren Berechtigten wieder zurückgegeben, jedoch bestimmt, daß die Gemeinden diese Jagdberechtigung wieder durch Ablösung erwerben können, was in den meisten Fällen auch geschehen ist. Bei dieser Sachlage wirft sich nun die Frage auf, kommen hierbei die der Mali gen Verhältnisse in Betracht, oder diejenigen, wie sie bis zum Jahr 1848 bestanden. Sollte ersteres angenommen werden, so liegt die Möglichkeit nahe, daß viele Gemeinden, welche das Jagdrecht durch Ablösung erworben, empfindlich geschädigt werden könnten. Ein Großgrundbesitzer könnte alsdann leicht durch Ankauf einiger Grundstücke eine neue Enklave bilden, die den besten Tbeil der betr. Jagd umfaßt, wofür er alsdann einen sehr geringen Pacht zu zahlen hätte, während die Gemeinde für den ihr verbleibenden schlechten Jagdbezirk unter solchen Umstanden natur- lich nur einen sehr geringen Pacht erlösen wird. (N. Hesi. Volksbl.) Darmstadt, 6. Februar. Se. Großh. Hoheit der Prinz Alexander sind heute Vormittag wieder hier eingetroffen. Berlin, 6. Februar. Das Abgeordnetenhaus fuhr in seiner heutigen Sitzung mit der Berathung des Ausführungsgesetzes zum Gertchtsverfasiungs- gesetze fort und erledigte dasselbe zunächst bis § 53a. Während der Discussion dieses Paragraphen trat der Justizminiper ein und gab eine Erklärung ab, wonach gemäß den Wünschen des Hauses das Ausführungsgesetz noch m dieser Session zum Abschluß gebracht werden soll. Das Staatsministerium habe be- schloffen, mit den Mitgliedern des Herrenhauses, insonderheit der Justizcommission deffelben, zu conferiren; diese heute Morgen stattgehabten Conferenzen hätten ergeben, daß an der Neigung und dem Willen des Herrenhauses und seiner Justizcon Mission nicht zu zweifeln sei und das Herrenhaus wie die Commission Alles ihun würden, um den Wünschen der königlichen Regierung, welche ’ mit denen des hohen Hauses übereinstimmten, zu entsprechen. Bei dieser Sachlage werde die Regierung den Schluß der Session nicht eintreten lasten, tn der Hoffnung, daß die Erledigung des Ausführungsgesetzes möglich sein werde. Die Berathung wurde daraus bei § 56 auf morgen vertagt. * Zur allgemeinen politischen Lage. ] Die Grundlagen des Friedens und der Waffenstillstand sind endlich un- - terzeichnet, Oesterreich hat sogar schon an die Signatarmächte des Pariser Friedens die Einladung zu einem Congreß in Wien ergehen lasten, dieser hat alle Aussicht, demnächst zusammenzutreten — damit ist indeß die vollständige Herstellung des Friedens noch keineswegs gesichert. Die Pforte, welche die Conferenz in Konstantinopel durch ihre Wider- spenstigkeit zum Scheitern brachte, wird heute zwar der Ausführung der Be^ schlüste der Mächte kein Htnderniß mehr in den Weg legen: ist es doch nicht einmal sicher, daß sie zu dem Congreß zug« lassen wird. Auch Rußland erkennt die Nothwendigkeit, die Europa berührenden Punkte des Friedens unter Mitwirkung der Mächte festzustellen, rückhaltslos an, es erklärt sogar, einen gemeinsamen Act Europas als Weihe für die bevorstehende Neuordnung der Dinge im Orient zu wünschen. Dabei will es aber nicht blos die von ihm aufgestellten Friedenspräliminarien den Congreßverhandlungen zu Grunde gelegt wisten, sondern unterhandelt auch mit der Türkei weiter über den definitiven Frieden und setzt zugleich seine Rüstungen energisch sort. Wie Kaiser Alexan- der selbst über den gegenwärtigen Stand der Dinge denkt, beweist vcr Inhalt seiner jüngsten Ansprache an höhere Osficiere, denen er sagte, der Waffenstillstand sei noch nicht das Ende. Rußland müsse sich vielmehr in Bereitschaft halten, bis es einen dauerhaften und seiner würdigen Frieden erreicht habe! Die Schwierigkeit der Lage liegt eben darin, daß jetzt der Augenblick gekommen ist, wo die orientalische Frage definitiv gelöst werden soll, es also gilt, zwischen den verschiedetiartigen, sich vielfach widersprechenden Interessen der übrigen dabei betheiligten Mächte einen friedlichen Ausgleich zu Stande zu bringen. Oesterreichs Interessen decken sich bekanntlich keineswegs mit denen Rußlands. Noch leichter begreift es sich, daß jetzt, unmittelbar vor der Entscheidung, die Spannung zwischen England und Rußland einen hohen Grad erreicht hat. Auch der so eben erfolgte Eintritt Griechenlands in die Action, welches damit für die Befriedigung der Wünsche seiner Stammesgenoffen auftritt, dient natürlich nicht dazu, die Situation zu vereinfachen. Man braucht indeß die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Lage nicht zu unterschätzen, um den Glauben an eine gütliche Beseitigung derselben festzuhalten. Das Fortbestehen des zur Erhaltung des Friedens geschloffenen Drei-Kaiser- Bündnisses, das seinen Zweck bisher mit so glanzendem Erfolg erfüllt hat bildet auch für die Zukunft die Grundlage unserer Hoffnung Es scheint uns undenkbar, daß die Lösung der Differenzen, welche augenblicklich zwischen Rußland und Oesterreich hervortreten, nicht schon vor dem Beginn des Krieges in's Auge gefaßt und - wenigstens in allgemeinen Zügen - vereinbart sein kUte. Daß jetzt überhaupt, trotz der bekannten Abneigung des Fürsten Bismarck gegen derartige Verhandlungen, ein Congreß zu Stande kommt, ist uns ein gules Vorzeichen zu dessen Verlauf. Italien steht entschieden auf der Seite der Drei Kaiser-Mächte. Frankreichs Stellung zur onentalischen Frage kann nach den sreundschaftlichen Aeußerungen, welche foeben bei der Antritts-Audienz seines Botschafters in Berlin gefallen sind, nur als eine dem Frieden günstige betrachtet werden. Unter diesen Umständen wurde England geradezu wahnsin nig handeln, wenn -e seinen Sonderintereffen allein mit dem Schwerte Geltung zu verschaffen versuchen wollte. Trotz alles Mißtrauens gegen Rußlands Absichten klingen denn auch die Erklärungen, welche d,e englischen Minister nach dem Bekanntwerden der Friedensgrundlagen im Parlament gegeben haben schon etwas friedlicher, indem sie den von ihnen verlangten Credit als Mittel nicht -ur Führung eines Krieges, sondern zur Erreichung eines dauernden Friedens binstellen und die Befreiung der unterdrückten Völkerschaften sowie die Forderung der Sache der Humanität als ihr Programm bezeichnen. Bei dieser Sachlage scheinen uns die Aussichten auf Erhaltung des Weltfriedens, zumal wenn wir die fortgesetzte vermittelnde Thätigkeit der deutschen Regierung in Betracht ziehen, nicht ungünstig zu stehen. Darmstadt, 6. Februar. Der Abg. List hat eine Interpellation eingereicht, welche die Auslegung der Art. 4 und 5 des Gesetzes vom 26. Juli 1848 das die Jagderechtigung Dritter auf fremdem Grund und Boden aufhob und bestimmt, daß die Ausübung der Jagd nur durch die Gemeinde vermittelst Verpachtung für Rechnung der Gemeindekaffe geschehen dürfe, betrifft. — Art 4 jenes Gesetzes bestimmt nämlich: „Derjenige Grundeigenthümer, welcher eine zusammenhängende Fläche von 300 Morgen Flächeninhalt und darüber besitzt, ist selbst, mit Ausschluß der Gemeinde, zur Ausübung der Jagd auf dieser Grundfläche in eigener Person und durch Dritte berechtigt. Es ist Wagncr'« telrgr. «orresponden,-Bureau. Berlin, 7. Februar. Reichstag. Auf Antrag von Wlndthorst (Meppen) wurden bas Präsidium und die Schriftführer der vorigen Session wieder- gewählt. Nächst- Sitzung Dienstag. „ ß.p[.bs B — Das Herrenhaus genehmigte ,n seiner heutigen Satzung den Ges tz entwurf über die Executtonsbesugniffe der Commiffarien die bischöflich Vermögensverwaltung unverändert in der Fassung des Abgeordnetenhause , ebenso das Gesetz, betr. die Unterbringung verwahrloster Kinder. Sodann wurden noch Petitionen erledigt. „ , . „ - Rom, 7. Februar. Die „Agenzia Stesani meldet. Bei dem Papst ist Nachmittags gegen 1'/- Uhr der Todeskampf eingetreten; man erwartet jeden AuS^blick^seinen^ Tod. Stesani" meldet: Der Papstist Nachmittags 3 Uhr gestorben. Das Conelav.: wir sog - ch^-mm-ntre n. Hesterreich. Wien, 6. Februar. Der Budget-Ausschuß des Abgeordnetenhauses genehmigte den Dispositions-Fonds mit 15 gegen 7 Stimmen, nachdem der Ministerpräsident die Nothwendigkeit deffelben wiederholt dargelegt hatte. Die Anträge auf Verwerfung des Fonds, sowie auf Einstellung nur des vierten Theiles sür das erste Quartal wurden abgclehnt. England. London, 6. Februar. Lowther wurde zum Obersecretär von Irland ernannt. - Die „Morning Post" befürwortet die Ernennung von Lyons und Elliot zu Vertretern Englands auf der Conferenz. Amerika. Wasbinaton, 5. Februar. Seitens der Finanzcommisfion wurde im Senate eine Bill vorgelegt, wodurch di- Regierung zur Emitttrung von 100 Mill. Couponbonds ermächtigt wird, die, mit 3.65 pCt. verzinslich, binnen 50 Jahren zurückzuzahle» sind. Die Auszahlung des Capital« und der Zinsen findet in Metall statt. Diese 100 Mill. Couponbonds sollen an die Stelle einer gleich großen Summe 4procentiger Couponbonds treten. mit Einbegriff Rußlands, haben die Einladung angenommen. Rußland gibt als Conferenzsitz einem Orte in einem politisch unbetheiligten Lande den Vor- zug. Die Aeußerung Rußlands gibt zu Bedenken keinen Anlaß. Die Verständigung über den Conserenzort wird, nachdem die Conserenz angenommen, kaum Schwierigkeiten bieten. Oesterreich hatte Wien vorgeschlagen, weil es nut der Aufforderung zur Conserenz selbst sofort den Ort bezeichnen wollte, wo die Bevollmächtigten gern gesehene Gäste seien. London, 7. Februar. Die „Times" glaubt, die russische Besetzung Konstantinopels habe nur einen dem Einzug der deutschen Armee in Paris analogen Charakter; sie warnt vor Aufregung und Alarm und setzt das größie Vertrauen in die friedlichen Versicherungen der Rede des deutschen Kaisers. — „Daily Telegraph" und „Morning Post" publiciren geharnischte Artikel, und fordern Geuugthuung für die gekränkte Ehre Englands. — Heute ist Cablnets- rath und werden heute Abend wichtige Erklärungen der Regierung im Parlamente erwartet. Wien, 7. Februar. Das hiesige „Telegr.-Corresp.-Bureau" meldet aus Rom vom Heutigen: Der Zustand des Papstes hat sich während der letzten Nacht sehr verschlimmert; derselbe empfing bereits die Sterbesacramente. Der Cardinal-Vicar wurde in den Vatican berufen. Der Eintritt in die Appartements des Papstes, sowie der Austritt der im Vatican befindlichen Personen aus dem Palaste ist verboten. Die Cardinäle sind telegraphisch nach Rom berufen. In den Kirchen der Stadt ist das Allerheiligste ausgesetzt. *Rom, 7. Februar, 4 Uhr 35 Min. Nachm. Die Cardinäle wurden aus dem Vatican um 3 Uhr Nachmittags heimgeschickt, um die Vorbereitungen zum Conclaoe zu treffen. Principe Chigi ist als Marschall des Conclaoes in den Vatican berufen. Nom, 7. Februar, 6 Uhr 40 Min. Nachm. Ich erfahre von einem um 6t/4 Uhr Abends aus dem Vatican zurückgekehrten Cardinal, daß der Papst erst um 5 Uhr 47 Min. gestorben sei. (Die Nachricht, daß der Tod schon um 3 Uhr erfolgt sei, wird daher entstanden sein, daß, wie in vorstehendem Telegramm gemeldet, die Cardinäle um jene Zeit aus dem Vatican entlaffen worden waren.) London, 7. Febr. „Times" äußert sich bei Besprechung der Thronrede zur Eröffnung des deutschen Reichstags folgendermaßen: Dieselbe bekunde bezüglich der orientalischen Frage den festen Entschlutz desjenigen Monarchen, dessen Macht bei jedem europäischen Conflict jetzt selbst die Macht Rußlands übertreffe und der bei den schwebenden Unterhandlungen ein sehr bedeutendes, wenn nicht entscheidendes Gewicht in die Wagschale zu werfen vermöge. Demnach könne mit Befriedigung bemerkt werden, daß der deutsche Kaiser keiner extremen Anschauung Vorschub leiste. Da der Kaiser wahrscheinlich bessere Mittel habe als irgend Jemand anders in Europa, den Character des schließlichen Frtedensprogrammes Rußlands zu kennen und auch zu beurtheilen, ob solches für die europäischen Mächte annehmbar sein dürfte, so seien die sried- lichen Versicherungen deffelben eine solide Thatsache, worauf man bauen könne. Wenn Rußland nach einer Stellung in Osteuropa trachten sollte, durch welche die Jntereffen Oesterreichs und Deutschland geschädigt werden könnten, so würde ein Wort des Kaisers genügen, um Rußland Mäßigung aufzuerlegen. — „Morning-Post" meldet: Ein Theil der liberalen Parlamentsmitglieder beabsichtige, Hartington zu veranlaffen, er möge dahin wirken, daß das Amendement Forster nicht znr Abstimmung gelange. — Der Correspondent der „Daily News" in Adrianopel hatte am 28. v. M. eine Unterredung mit Server Pascha, wobei letzterer erklärte, die Türkei sei durch das Versprechen englischer Unterstützung irregeleitet und ermuntert worden, den Kampf fortzu- setzen; namentlich hätten Beaconsfield und Layard die Pforte in jenem falschen Glauben bestärkt; er (Server) werde den Beweis dafür durch zu veröffentlichende Documente liefern. Schließlich erklärte Server, er acceptire nun die russische Politik nnd Allianz. — Die Nachricht von der Ernennung Lowther's zum Generalsecretär für Irland wird amtlich als unbegründet bezeichnet. — Der vom deutschen Botschafter Grafen Münster zu Ehren des Kronprinzen von Oesterreich gegebene Ball nahm den glänzendsten Verlauf; der Prinz und die Prinzessin von Wales, sowie andere fürstliche Personen des diplomatischen Corps und die Elite der Aristokratie waren anwesend. Berlin, 7. Februar. Hinsichtlich des Gerüchtes von dem Einmarsch der Ruffen in Konstantinopel liegt bis jetzt in hiesigen diplomatischen und sonstigen Kreisen keinerlei Bestätigung vor. Petersburg, 7. Febr. Auf die hierher gerichtete Anfrage, ob und wann der von Londoner Blättern gemeldete Einzug der russischen Truppen in Konstantinopel erfolgt sei, kann nur erwidert werden: der Einzug erfolgte nicht, die betreffende Zeitungsnachricht ist erdichtet. Wien, 7. Februar. Das „Fremdenblatt" äußert sich über die deutsche Thronrede dahin: dieselbe biete keinen Anhaltspunkt dafür, daß die deutsche Politik aus ihrer seitherigen Reserve herauszutreten gedenke. — Die „Deutsche Zeitung" erblickt in dem Hinweis der Thronrede auf die Konstantinopler Con- ferenz die Mahnung an das Petersburger Cabinet, nüchtern und maßvoll zu den Friedensverhandlungen zu schreiten; die Thronrede vtndictre den Mächten das Recht, die von der Conserenz aufgestellten Bedingungen wieder zu Ehren zu bringen. — In der „Preffe" heißt es: die Darlegung des politischen Standpunktes in der Thronrede wirke frappirend durch Einfachheit und Ob- jectivität. Man könne daraus mit Bestimmtheit ersehen, daß Deutschland an den Grundsätzen der Konstantinopler Conferenz festzuhalten gedenke. Das Blatt spricht sodann die Ueberzeugung aus, der Einfluß Deutschlands werde sich im Sinne einer mäßigenden und vermittelnden Politik geltend machen. (Versvätet eingetroffen.) London, 7. Febr., Abends 8 Uhr 30 Min. Nach äußerst lebhafter Debatte willigte das Unterhaus ohne Abstimmung in die Zurückziehung von Forsters Amendement ein. * London, 7. Februar. Der Schatzkanzler bestätigte im Unterhause auf Grund einer amtlichen Depesche Layard's die Nachricht von dem fortgesetzten Borrücken der Ruffen auf Konstantinopel, der Serben auf Salonichi. Die Regierung forderte Rußland durch Loftus zu einer Erklärung aus und erinnerte an das Versprechen des Czaren, Konstantinopel nur im Nothfall zu besetzen Eine später verlesene Depesche Gortschakoff's leugnet den Weitermarsch des russischen Heeres, behauptet, der Vormarsch und die Feindseligkeiten seien aller- warts eingestellt. Forster bat Angesichts der geänderten Sachlage um Erlaub- niß zurZuruckziehung seines Antrages auf Ablehnung der Crebitforderung. Wien, 7. Februar. Die „Polit. Corresp." enthält nachstehende Meldungen: Aus Athen. Es bestätigt sich, daß die Gesandten der Mächte der Regierung gerathen haben, die griechische Armee aus Theffalien zurückzuziehen, indem sie für die Sicherheit der Christen zu garantiren erklärten. Die Regierung wirb die Kammer um ihre Ansicht befragen. Dermalen stehen 18,000 Mann reguläre Truppen und Milizen Griechenlands jenseits der Grenze. Ein Theil der mobilen Nrtionalgarde marschirt nach Athen, dem Piräus und Me- gara. Nach dem Bekanntwerden der Landung von türkischen Truppen m Volo fillirtc die Regierung den Abmarsch von Freiwilligen, da sie derselben zum Schutze von Athen bedarf. Der türkische Gesandte hat seine Abreiie verschoben. Aus Bukarest. Der Senat soll in seiner gestrigen geheimen Sitzung eine Commission eingesetzt haben zur Abfaffung eines Protestes an die Garantie- machte gegen die Retrocesston Bessarabiens. . London, 7-, Febr. Dem „Standard" zufolge ist in den Waffenstill- standöbedlngungen die Bildung einer neutralen Zone verabredet worden, wobei Buyuk Tschekmedje für die Russen, Kutschuk Tschekmedje für die Türken die Demarkationslinie bilden soll. London, 7. Februar, Abends 6 Uhr 15 Min. Auf Befragen Harting- ton s erklärte L>chatzkanzler Northcote: Es bestätige sich, daß die Russen bis auf eine Entfernung von 30 englischen Meilen von Konstantinopel vorgerückt seien und die Türken gezwungen hätten, sich zurückzuziehen. Es möge dieS vielleicht dem Waffenstillstand entsprechend sein, obschon die Türken Ueber- raschung vorgäben. Die englische Regierung habe heute in Petersburg Aufklärungen verlangt unter Hindeutung auf das Versprechen des Kaisers von Rußland, daß er Konstantinopel nur im äußersten Nothfalle besetzen wolle. Forster zog fern Amendement zurück. Schatzkanzler Nothcote verliest hierauf ein so eben emgegangenes Telegramm Gortschakoff's an den hiesigen russischen Botschafter Lchuwaloff, wonach die russischen Befehlshaber überall den Befehl hätten, die Feindseligkeiten einzustellen; die in England kursirenden Gerüchte von dem Vorrücken der Russen seien total unbegründet. — Im Hause und außerhalb desselben herrscht große Aufregung. Lokal-Notiz. für lH7®‘C^iu6 ?u8r«o9i3?.)nfc6aft8beridit b'8 6inn Stamm Erläuterung der Abweichungen der vorgesehenen Beträge von den wirklichen • Ergebnissen. Ord.-Nr. Einnahme. 104 Diäten und Gebühren. 115 121 122 123 125 Die Mehrausgabe unter dieser Rubrik ist hauptsächlich durch die Kosten für geometrische Aufnahme zum Stadtbauplan entstanden. Zurückzuzahlende Kapitalien. hierunter waren vorgesehen 31142 .x 42 A es sind aber abgetragen worden 57713 , 84 ,, also mehr abgetragen .......26571 42 a Zur besseren Uebersicht darüber, daß die Voranschlagsbestimmungen hinsichtlich der Schuldentilgung für das abgelaufene Jshr 1876 «Ungehalten worden sind, wird folgende Nachweisung geliefert. Es kommen hierbei folgende Betrage in Betracht: a) der Erlös für Erbbegräbnisse 1311 — a b) die zurückempfangenen Kapitalien, Rubr. 41 . . . 38428 , 57 °) die neu aufgenommenen Kapitalien Rubr. 42 . . 138700 „ — „ d) der Erlös für verkaufte Güter, Rubr. 43 ... . 15780 36 e) das von der Kirche in Leihgestern etngezahlte Ablösungskapital, für den zu oem Einkommen der hiesigen Schule zu leistenden jährlichen Beitrag mit 100 „ — ,, 0 die zur Schuldentilgung vorgesehenen .... 27113 , 85 „ 3728 Jü 2. 922 3. 4067 46 1200 5. 9977 29 6. 16994 63 7. 57713 24 Zusammen durch Kapttalaufnahme rc. zu decken 69614 63039 1331 76 08 66 32 H 28 „ 8. 9. 10. . .. Zusammen . . . . und diese wurden auf Grund des Voranschlags zur Deckung folgender Ausgaben verwendet, nämlich: 1. der Kosten für Herstellungen im Innern der alten Realschule der Kosten für Arbeiten am Aeußern der Stadtkirche...... . . . zur Bestreitung der Kosten für Einfriedigung des Turnplatzes der Kosten für Herstellungen an den Gossen in den Neuenbäuen..... zur Bestreitung der Kosten für Arbeiten der Quellwasserleitung der Kosten für den Ankauf von Grundstücken ............ zur Bezahlung weiterer Kosten der neuen Realschule........... zu den Straßenbaukosten zu den Kosten der Parzellenoemessung . zur Abtragung von Passiokapttalien der Stadt.......... verglichen so erscheinen als aus den Ueberschüssen bestritten Erbauung von Schulhäusern. 221433 JC. 7b ,228589 JL 32 7155 JL 54-H Vorgesehen waren unter dieser Rubrik: a. für die innere Einrichtung und Ausstattung der neuen Realschule .................... 8000 je b. für den Neubau eines Mäochenschulgebäudes 25000 „ , Zusammen 33uuo Die wegen des Neubaues einer höheren Mädchenschule geführten Verhandlungen waren in 1876 noch nicht zu Ende geführt worden und ist dies der Grund, daß von den vorgesehenen 25000 jl Eredit nichts verwendet worden ist. Dagegen sind, die Kosten für die noch in 1876 ausgesührten Arbeiten an der neuen Realschule einschließlich des Aufwands für die innere Ausstattung derselben mit zusammen 69614 76 H verausgabt worden. Erbauung von Straßen, Brücken und Wegen. Vorgesehener Betrag nach dem Voranschlag verwendet wurden laut Rechnung .... also weniger 33628 37 a W-ntgerauSnabk hauptsächlich dadurch entstand-»'ist, daß die" Dorur !^ «E'bauung einer Brücke über ble Wie,eck in der verläng-rt-u Reichen- sand-Bahnhossftraße sowie di- Auffüllung der Straß- daselbst durch die t>on ben dortigen Grundbesitzern bei Abtretung ihres Geländes erhobenen Schwierigkeiten nicht zur Ausführung kommen konnten. 96727 JL 45 A 63099 „ 08 ,, Beitrag zu den Kosten des UniversitätSgebäudeS. . Auszahlung» des von der Stadt zu leistenden Beitrags zu den Koste« des UmoelsiiatSgebaudes mit 20982 85 ist von der Inangriffnahme der 1 % oem rubricirten Bau abhängig gemacht worden uno da dieselbe in 1876 nicht erfolgte ist die Auszahlung des Beitrags unterblieben. Kosten der Parzellenvermeffung. Von dem vorgesehenen Betrag für die Parzellenoermesiunq, sind für die ".Lau^c Jahres 1876 davon ausgeführten Arbeiten 1168 34 A weniger nothig geworden. Hers Bramm den wirklichen ■ ft“. L 5'^; ' «breite 1 e Panties »«Ha. O e Gurken die ,b ,Hn bii ?.el "«'äerüit ». W blei Surfen Uebki. ’leri6urg «u, W üon jftus.. F»ch« ein jo eben ^B-Ishch« $ Bitten, die ; vsn dein Vor- außirhalb des- h die Kosten für 31142 A 42 A 57713 , 84 „ j^Tnnr^ limmungm hin- itn^alten mors hinbri folgende 1311 38428 , 57 „ 138700 , - „ 15780 , 36 „ 100 t — n 27113 , 85 „ 221433 JL M .228583 JL 32j ■* «WM , 250QOjl. ’**33Ü0Ö^t K'S» ZKS 5e*w 967M* l5?, 'SS* Äst: 5Ä-» . «•••'S uno uu bltebeo- Eingesandt. Der schon seit einigen Tagen hier am Platze im Einhorn wohnende Hühneraugen-Operateur, Herr E Wiechmann, ist wi'kltch eine Wohlthat für das leidende Publikum. Derselbe ist daher jedem, der mit Hühneraugen belastet ist, bestens und argelegcntlichst zu empfehlen, um so mehr, da die Operation ganz schmerzlos ist und man in Anbetracht der Schmerzen, von denen man befreit wird, nur ein mäßiges Honorar zahlt. Ich kann daher Herr W. Jedem aufs Beste und Dringendste empfehlen, da derselbe etwas ganz außerordentliches leistet- Man lasse also nicht diese seltene Ge- legenheit unbenützt vorübergehen, welche sich den hiesigen Einwohnern so schnell nicht wieder bieten wird. 0. Z. Schirrsberlcht. Mitgethetlt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd (5. W. Dietz in Gießen. Southampton, 6. Februar. Das Postdampfschiff Mosel, Capt. H. A- F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 26. Januar von Newyork abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat uach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 1 Uhr Nachmittags die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Mosel überbringt 49 Passagiere und volle Ladung. Handel und Verkehr. Frankfurt, 6. Februar. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut be fahren. Heu kostete je nach Qualität p. Ctr. 2.20—3.30, Stroh p. Etr. JL 2—2.30, Butter im Großen das Pfund 1. Qualität 80 H, 2. Qualität 70 H, im Detail 1 OuaL 110, 2. dual. JL 1. Eier, das Hundert JL 7—8.80, Kartoffeln JL 6 50—7.50 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Kuh- u. Rindfleisch 55 bis 44H, Kalbfleisch 60—75^, Hammelfleisch 50—63 Schweinefleisch 75-80 H, Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 28—33 JL, ganze Erbsen 24—28 x, Bohnen 25—28 JL Linsen 30—38 Tannäpfel per Hectol. 50 Buchenschettholz per Quadrat-Meter 12—12.55, Tannenscheitholz Jt 8—8.55. Vermischtes. Darmstadt, 6. Febr. (Postpersonalnachrichten.) 1. Entlasten ist im Wege der Kündigung: der Postassistent Bornträger. 2. Aus dem Postdienste geschieden ist: der Postagent Metzger in Münzenberg. 3. Gestorben ist: der Postagent Rühl in Obermörlen__________ Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 10. Januar. Ludwig Kroneberg in der Neustadt. Heinrich Faß nm Kreuz. Konrad HaaS am W^llthor. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag, den 10. Februar: Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 10. bis 16. Februar besorgt Pfarrer Dr. Seel. Knüppel H (788 Schwarz. (779 644) u 20 Meter 32 447 6 Nadel, 15 tt 22 (789 Dern. 754) Colnot. laoroocxxxDoooaooQoo 615 650 Stangen: Nutzholz: Derbholz: 100 1114 Eichen, 148 Buchen, 43 94 3870 27 10 50 450 26 14 18 Centi- Meter Stöcke: Reiser: Centi- Meter Centi- Meter 82 30 48 950 11 64 164 4980 32 40 68 1000 1500 148 43 685 1 527 71 35 451 n o 325 125 240 4800 6 11 23 600 meter Durchmesser, 6 bis Länge, Fichtenstangen von 7 bis meter Durchmesser, 5 bis Länge sodann: Mittwoch den 13. Februar l. I. 92 Etchen-Stangen von 10—14 meter Durchmesser u. 5—8 Rmtr. Rmtr. Rmtr. Eichen-Stämme von 15—30 meter Durchmesser u. 5—11 Lange. Dienstag den 12. Februar: Rmtr. Buchen-Scheitholz, „ Eichen-Knüppelholz, „ Buchen-Stockholz, Wellen Buchen-Reisholz, Rmtr. Etchen-Schettholz, „ Eichen: Knüppelholz, „ Eichen-Stockholz, Wellen Reisholz, Wetchholz, Buchen-Durchforst- „ „ Stockholz Wellen „ Reisholz Rmtr. Eichen-Knüppel „ „ Stock Etchen-Wellen Nadel-Wellen Holzverkauf. Mittwoch den 13. d Mts., Vormittags 9 Uhr beginnend soll im Gemeindehause zu Wiß mar nachverzeichnetes Holz aus den Dis- tricten 7, 17, 18, 19, 20, 21, 22 des Gemeinde-Waldes Wismar versteigert werden: „ Buchen-Knüppelholz, „ Buchen-Stockholz, Wellen Reisholz, Rmtr. Kiefern-Sckeitholz, „ Kiefern-Knüppelholz, ,, Kiefern- und Fichtenstockholz, Wollen Kiefern-Retsholz, Eichenstämme von 15—56 Centimtr. Durchmesser, 5 — 12 Meter Länge, 27 Fstmtr. Inhalt. Buchenstämme von 33—69 Centimtr. Durchmesser, 4 — 10 Meter Länge, 15 Fstmtr. Inhalt, Kiefernstämme Holzversteigerung. Freitag den 22. Februar l. I. Morgens 10 Uhr, sollen in dem Gemeinde-Wald zu Roßbach, District Kirschberg: 57 Stück Eichennutzbolzstämme von 40 — 70 (Zentimeter Durchmesser bis 12 Meter Länge zusammen 67,26 Fest- meter, 80 Raummeter Stockholz öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist bei Nummer 1. Roßbach, den 29. Januar 1878. Frink, Crofdorf, den 5. Februar 1877. Der Bürgermeister: C o l n ot. Holzversteigerung. Donnerstag den 14. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, oll im Garbeuteicher Gemeindewald, District Ftchten-Stämme III-, IV Cl. „ Stangen I, II., III. El-, Eichen-Stomm III. Cl., Rmtr. Buchen-Scheit-Knüppel, „ Fichten-Knüppel, „ Stockholz, „ dio. Reiser. 802) Von Monat Mai an sind monatlich 50 Waggon zerkleinertes Brandholz in Scheit, sowie auf Meterlänge zu haben. Rest kürende wollen sich an den Unterzeichneten wenden. Neunkirchen, 7. Feb. 1878. (Deutz Gießener Bahn) Ferdinand Reiffenrath, Dampfsägewerk. öffentlich versteigert «erden. Zusammenkunft zur bestimmten Stunde im District Bruch beim Wegweiser am Vicinalweg von Hausen nach Annerod. Hausen, am 5. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. Montag den 11. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf freiwilliges Ansuchen der Erben der Heinrich Lö b er's Eheleuten die denselben gehörige Hofraithe in der Löwengasse nochmals versteigert werden. Gießen, den 7. Februar 1878. (792 Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Müller. Holzversteigerung im Gemeindewald Hausen. Mtttwoch den 13. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewald, District Bekcrtswald und Bruch nachverzeichnetes Holz: 1 Rmtr. Nadel-Scheitholz, meindewald 15a, 24, 25a, Stämme: Länge, hauptsächlich für Wagner geeignet. 1 Nadelstamm von 27 Centimeter Durchmesser u. 6 Meter Länge. 11 Nadelstangen von 9—13 (Zentimeter Durchmesser u. 4—10 Meter Lange. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde bei Ord. Nr. 1. des Holzes. Garbenteich, am 6. Febr. 1878. Gr. Bürgermeisterei Garbenteich. Hostversteigerung. Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. Februar l I-, sollen in dem Steinbacher Gemeindewald, District Embach-Todenzipfen nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: Jagdvcrpachtung. Dienstag den 12. Februar l. I., Vormittags 11 Uhr, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Jagdgerechtsame in der Gemarkung Münzen- berg auf hiesigem Rathhause anderweit auf 6 Jahre verpachtet werden. Münzenberg, den 1 Februar 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Münzenberg. 760)Jäger. Aerffeigerunge«. Holz-Bersteigerung jw Gießener Stadtwalde. Montag den 1L Februar 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Districte Waldshute, nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Nadel 114 753 259 8740 Die Zusammenkunft ist auf der alten Steinbacher Straße an der zweiten Schneiße. Gießen, den 6. Februar 1878. Großherzog!. Bürgermeisterei Gießen. 768) A. Bramm- aus „ in Mücke Jagdverpachtung der Gemeinde Röthges. Dienstag den 19. Februar 1878, Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung des Bürgermeisters dahier die Gemeinde-Jagd auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden, wozu Jagdliebhaber eingeladen werden. Röthges, den 6. Februar 1878. (790 Großh Bürgermeisterei Röthges. Döpfer. 2) Botenpost von Ermenrod nach Ruppertenrod aus Ermenrod 445 früh, in Ruppertenrod 6 früh. Gießen, den 7. Februar 1878. Kaiserliches Postamt. Lochmann. Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr, den ersten Tag neben der Embach auf der Chaussee, den zweiten Tag am Buchen- Brandholz in der Heegheck und Mittags 12 Uhr am Bauholz im Todenzipfen. Zahlungstermin Martini 1878 Steinbach, den 7. Februar 1878. (793 Großherzogl. Bürgermeisterei Steinbach. Nicolaus. * „ Knüppelholz, „ „ Stockholz, Buchen Durchforstungs-Wellen, Nadel-Wellen, Fichtenstämme von 15 bis 27 Centi- Gescbälls-Eröfliiiing d- Empfehlung. 787) Den geehrten Herrschaften und dem gesammten Publikum Gießens hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem heutigen Tage KaplanSgaffe Nr. 233 ein Friseurgeschuf l eröffnet habe. Unter Zusicherung guter und billiger Bedienung zeichnet hochachtungsvoll Valentin Reuter, Friseur. Jagd Verpachtung. ^Freitag den 15. d. M., Vormittags 9 Uhr, soll die der Gemeinde Reiskirchen zustehende Gemeinde Jagd, anderweit auf 6 Jahre auf dem Gemeindehause dahier meistbietend verpachtet werden. Reiskirchen, am 5. Februar 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Reiskirchen. 785)Jünger. Morgens 9 Uhr beginnend soll im Gemeinde-Saale zu Krofdorf nachoerzeichnetes Holz aus dem Ge- " Crofdorf - Gleiberg District im District Heegheck und Ameisenkopf: Rmtr. Buchen-Scheitholz, ung, „ 868 , div. Durchforstung Crofdorf, den 5. Februar 1878. Der Bürgermeister: Bekanntmachung. In ihrem Gange sind verändert worden: 1) Personenpost I von Ulrichstein nach Mücke aus Ulrichstein 5 früh, in Ruppertenrod 65 Vormittags, Höhlerkopf, angrenzend an den Fürstlichen Höhler, nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung kommen: 137 Rmtr. Buchen-Scheitholz I. Classc. 116 „ „ Knüppel Bkssmtliche Aufforderung. 800) Forderungen an den Nachlaß des Heinrich Repp II. von Ettingshausen sind binnen 14 Tagen bei unS anzumelden, wenn sie bei Verthei- lung des Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Lich, 1. Februar 1878. Großh. Landgericht Lich. Weyer. 20 versteigert werden: 9 Eichen III., IV., 57 Nadelholz IL, III., IV., Cl. 30 Eichen, 6 Nadelholz, 56 Rmtr. Eichen - Pfahlholz, 2 Mtr. lang, _______Bürgermeister.________ Holzverkauf. Donnerstag den 14. d. Mts., OOQCOCXX3OOOaiPOOaOOOOQ Geschäfts-Empfehlung. 457) Einem geehrten Publikum von Gießen die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als etablirt habe. Ich empfehle mich daher zu üllen in mein Fach eir.schlagenden Arbeiten, bet prompter und reeller Bedienung bestens und bitte um geneigten Zuspruch. Ackiunosvollst Wilhelm Dietz, Neichenjandstraße Nr. 130. Der Vorstand des Concert-Vereins. 796) (386 bei; H. C. Bingmann. e :c< (690 Julius Schulze, (763 = 90 50 224) prämiirt Philadelphia 1876. Deutscher Oel-Glanz-Lack | für Fussboden - Anstrich. für Fussboden - Anstrich Vermischte Anzeigen 'S Geld-CourS 794) bei Weitem vorzuztehen. 'S- er =• N 795) Berlin. Double für Frauenjacken u. Joppen von kauft _______________Carl Euler, Neustadt. 799) 2 C. Meter Küfe> spalten zu verkaufen. Haus No. 28 in Vollnkiichen. Pelikan-Apotheke 502) von Dr. A. Mettenheimer. 761) Einige Wagen voll sehr guten Kuhmist sind zu verkaufen bei Justus Bärrn. Nenstädter Thor. 805) Gleich beziehbare Logis zu ver miethen.___________Neuen-Bäum B- 90- 804) Em Logis zu oermtethen bet A. Hofmann, Metzger, Wallt^or^ 801) Im Hause der Gebrüder Köhler im Gortfeld ist eine geräumige Wohnung mit allem Zubehör zu vermiethen und so fort zu beziehen. Näheres zu erfragen bei M- Pilger, Sonnenstratze B- 77. 87) Ein kl. Famtltenlogis ganz oder getrennt zu vermiethen und sogleich zu beziehen bet Dr. Btudewald, Grünbergerstr. 519) Der zweite Stock meines Hauses am Neuenweg, bestehend aus 8 Zimmern, Küche, Bleichplatz und allen Bequemlichkeiten, sowie die Mansarde, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und Zubehör, ist per 15. April zu vermiethen._______H- Keck. 109) Eine Wohnung, vier Pidcen mit Zubehör.______Bismarckstraße B. 170,12. 725) Ein Familtenlogis per 1. 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Etage (Beletage) meines neu erbauten Hauses in der Reichensand-Bahn Hofsstraße von 7 Zimmern nebst dazu gehörigen Bequemlichkeiten, großen Hausgarten, zu vermiethen und im Juni zu be- ztehen.____________G g. Emil Möhl. 216) Durch Wegzug des Herrn Prof. Dr. Lutterbeck ist dessen Wohnung in meinem Hause anderweit zu vermiethen und bis 1. April zu beziehen. Ph. Größer, Maurermeister. Rm. Pf- 16 65 9 50-55 16 18—22 16 18—22 20 30—35 16 66—71 4 16-19 Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ-.Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen Er Die in Wen zu 36™ Ans Gi -R'G.-Bl. ( ZiPtung für 9 BerU Rom, 7 Astaster in A ÄM den Znsta! Man entsende! i” Mientchten. i^linibigte Tip! cmoni eine U bfien, nur die fc Hlm Sicheiheiti Wfecretdr C Tod des Pt ,lW Die P. hoffen. •"‘Ä wer < 4 ' Ttr V 'W ein. 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