li cni” 1“"”8 8*' -d-r ,l®(”ln E «5*. «j-sS $einb%er Cours iUW'JK, An"- %$&** y* r ^08 § *’• n„ ” «Platze, i fischen t>em ^mden -*2,5« an *hw» c rpf, (246» »hessischer Hof«. ir llwM- ge- leinks wiöbeli Preisberechnung. «t IFllw. t? braves Diensv lcht. Hintergebäude. hetz Dienstmädchen tm Hause des Herrn eld._____ imeiNMte itbtn und Faxootren oorrälhtg. Louli 6aU l^ükTÄbU HjüüfT ,h« Sri dmUat'I' "sch-S üpnl i. ^Mirw Mta"‘ ^ieigw. Montag dk" 6. Mai, Abindi 8 Uhi, im Cafe Geilte Monatr- Merfaminlung ___(657 merö. i 1 monatlich, nach wird nachgewtesen. Mschast und Fleiß; iteQiflfnttn Damen keine, Ansrazen ' umgchend erledigt Chiffre: »Agentur Spedition von 6. Mstrch 8, Wien. Lehrling sucht Trautlnann. itn gurr Llellen. 66 Frankfurt a. M- Ho. 105. Dienstag, den 7. Mai 1878. Kchenek MWger AMize- und Amtsblatt für den Kreis Gießen. Nedchetton-bitreaur Gartenstraße B. 165. GxpeditionSbureaur Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Pheil. Gießen, am 1. Mat 1878. Betreffend: Coloradokäfer. Das Großherzvgliche Kreisamt Gießen an die Moßherzoglichen Bürgermeistereien. Nachdem Ihnen bereits in unserem Ausschreiben vom 28. August 1877, Anzeiger Nr. 201, wegen der großen Gefahren, welche der Coloradokäfer dem Kartcffelbau droht, Weisung zugegangen ist, erscheint es nach Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 25. April I. I. zu Nr. M. d. I. 5749 von Neuem nothwendig, Mittel zu ergreifen, die eine Ausbreitung des etwa auftauchenden Käfers verhindern können, in solcher Weise, wie sie durch die mittlerweile anderwärts gemachten Erfahrungen nach den von Sachverständigen-Commissionen gegebenen Vorschlägen geboten erscheinen. Zunächst ist darüber zu wachen und zu veranlaffen, daß in Ihren Gemeinden die Ihnen früher zugesandten, mit Abbildungen des Coloradokäfers versehenen Placate angeheftet sind, daß durch geeignet erscheinende Belehrungen auf die große Gefahr für das ganze Land aufmerksam gemacht, und daß die Bevölkerung zur Beobachtung der Kartoffelfelder, beziehungsweise zur Anzeige irgend welcher verdächtigen Erscheinungen, an Sie dringend aufgesordert wird. Da die Käser, oder Larven, des Colorado nach den vorliegenden Erfahrungen sich namentlich bei kaltem oder nassem Wetter öfters der Beobachtung gänzlich entziehen und das Kartoffellaub von anderen Insekten und Nagethieren verhältnißmäßig wenig befreffen wird, so ist jede Fraßstelle am Kartoffellaub zu berücksichtigen. Insbesondere ist eine große Aüsmerksamkeit aus die frisch ausgehenden Kartoffeläcker zu richten und jede Spur von Zerstörung an dem jungen Kortoffellaub, welcher Art sie auch sein möge, genauer zu untersuchen. Es ist hierbei zu beobachten, daß die Eier des Coloradokäfers auf der Unterseite der B'ätter liegen und daher nur beim Umwenden der letzteren bemerkbar werden; die Larven sind im Anfänge sehr klein und können deßhalb ebenfalls nur durch genaue Untersuchung erkannt werden. Das Vernichten gefundener Käser oder Larven macht, wie hieraus zu entnehmen ist, die Anzeige nicht überflüssig, da sich die Vernichtung auch auf die schwer auffindbaren Eier und selbst auf die in der Erde befindlichen Puppen erstrecken muß, wozu eingehende Untersuchungen und umsaffende Maßregeln erforderlich sind, wie sie nur von der Behörde ausgeführt werden können. Die Bürgermeistereien, welche auck die Feldschützen und das ihnen sonst zu Gebot stehende geeignete Personal zur Aufmerksamkeit aufzusordern haben, wollen hiernach das Erforderliche vornehmen und sich, wie bereits in dem oben angegebenen Ausschreiben vorgeschrieben ist, nach jeder Anzeige sofort an Ort und Stelle begeben, um den vorliegenden Fall zu untersuchen, und, wenn dringender Verdacht auf den Coloradokäfer vorhanden ist, uns alsbald Nachricht geben, gleichzeitig aber auch das von dem Käfer befallene Feld absperren laffen, damit derselbe nichts durch Menschen weiter getragen wird. | ______________________________________________*__Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Nachdem die Frankfurter Straße, sowie die Schoor von dem Seltersthor nach dem Neustädterthor theilwetse gepflastert worden find und von Setten der Großherzoglichen Baubehörde die dahier vorgeschriebene Reinigung dieser Straßenstrecken keinem Anstande unterliegt, werden die betreffenden Eigenthümcr der oii diesen Straßen gelegenen Häuser auf Grund des dahier gültigen Localreglements aufgesordert, von Donnerstag den 9. diese- Monats an außer den Bankets und Rinnen die Hälfte der gepflasterten Fahrbahn zu den vorgeschriebenen Zeiten, als: Dienstag, Donnerstag und Samstag, Nachmittags von 4 bis 6 Uhr, bei Meidung der gesetzlichen Strafe in ordnungsmäßiger Weise reinigen zu lasten. Gießen, am 1. Mat 1878. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. politisch Borgwirthschaft. Die „Social. Corresp." brachte kürzlich folgenden beherztgenswerthen Artikel: Eine wirthschastltche Erbsünde. „Repetitio est mater stu- dioi Jna, sagte man uns in der Schule: „Wiederholung ist die Mutter der (5tf je", gilt von der Wirksamkeit der Tagespreste. Besonders im Kampfe wider eingewurzelte Gewohnheiten oder Neigungen muß das Richtigere, Vernünftigere, auch wenn es an sich noch so einleuchtend ist, längere Zeit hindurch stets von Neuem eingeschärft werden, wenn es zuerst m den Köpfen hasten und sodann den Willen ergreifen und zu praktischer Geltung und Anwendung kommen soll. Eine der übelsten Unsitten, die ein großer Theil des deutschen Publikums, namentlich auch des Beamtenstandes, von den Zeiten unserer ökonomischen Dürftigkeit und Gedrücktheit her auch heute noch beibehalten hat, und die unter dem Einfluß der gegenwärtigen Krisis wieder besonders im Schwünge geht, ist das lange und ausschweifende Borgen bei Handwerkern und Geschäftsleuten. In den größeren Städten zwar steht es hiermit nicht so schlimm, da es sich da meistens von selbst verbietet — doch haben einzelne Branchen, so namentlich der Sortimentsbuchhandel, auch hier darunter zu leiden, öfterer in kaum glaublichem Grade — um so stärker aber grassirt das Uebel noch in mittleren und kleinen Städten. Man hat da Gelegenheit, vom Specereihändler, vom Schneider, Schuster, oft selbst vom Metzger, Bäcker u. f. w. die eindringlichsten Klagen und die horrendesten Details über ihre großen Ausstände zu hören. Das Geschäft, seufzen sie, will sich immer noch nicht erholen, doch das ist einmal nicht anders; aber wenn nur wenigstens das Geld einkäme für das Bischen, das man absetzt! Sagt man: aber warum mahnen Sie denn nicht? Dann antworten sie: ja das nehmen die Leute furchtbar übel und wir verlieren ihre Kundschaft. — Nun gibt es ja freilich Leute, die mit dem besten Willen nicht prompt bezahlen können; sehr häufig jedoch nur darum nicht, weil sie sich nicht nach ihrer Decke zu strecken wtffen. zu viel für Entbehrliches ausgeben, die Frauen für Putz, die Männer für das Wirthshaus u. dergl.; aber viele Andere wären ganz gut dazu tm Stande, und laffen dennoch die Rechnungen auflausen, Jahr aus, Jahr ein, aus purer Saumseligkeit, Nachlässigkeit, oder auch aus jener sonderbaren Art Geiz, der wenigstens so lange als möglich das Geld in der Tasche behalten will. Man sollte es nicht glauben, daß dieser ordinäre t ja geradezu unsittlichen Praxis auch Leute huldigen, die sonst durchaus als respektabel gelten, den gebildeten, den gelehrten Klaffen angehören. Die schlimmen Wirkungen, welche dieser Creditmißbrauch nach sich ziehen muß, brgc.. auf der Hand. Die Consumenten, die ihn treiben, werden dadurch zu unordentlicher Wtrthschaft verleitet, es fehlt er Hh eiL ihnen die gehörige Uebersicht über das Verhältniß ihrer Einnahmen und Ausgaben, und sie geben auf alle Fälle mehr aus, als sie außerdem thun würden, da sie im Preise der Waaren die Verzugszinsen mit bezahlen müffen. In letzterer Hinsicht haben aber auch die Unschuldigen mitzuleiden; denn die Geschäftsleute können in der Regel keine doppelten Preise machen und müffen, sobald eine größere Zahl von Kunden dieser Unsitte fröhnt, ihren Zinsenverlust im Ganzen herausschlagen. Auf nicht wenige unter ihnen, namentlich die kleinen Handwerker, wirkt aber die Sache in mehrfacher Hinsicht auch geradezu demo- ralisirend: erstens überhaupt und durch das schlechte Beispiel, das ihnen die „Honoratioren" geben und zweitens spectell durch die Nothwendigkeit, in die sie sich versetzt sehen, ihren eigenen geschäftlichen Credit über Gebühr anzuspannen; sie bekommen in Folge davon schlechtere Waaren und Rohstoffe geliefert und ihr ganzer Geschäftsbetrieb nimmt allgemach einen unsoliden Charakter an. Kurz, es ist auf's Dringendste zu wünschen, daß hierin endlich ein durchgreifender Wandel geschafft wird und überall Vereine gegründet werden, deren Mitglieder sich zu steter sofortiger Baarzahlung verpflichten. Seitens der Geschäftsleute würden hiesür ohne Bedenken wohl auch gewiffe Vortheile bewilligt werden, so daß auf diese Weise das Rechte und Anständige gleichzeitig auch als das dtrect und handgreiflich Nutzbringende sich erwiese. Deutschland. Darmstadt, 4. Mai. Die zweite Kammer ist auf den 14. Mai etnberufen. Berlin, 4. Mai. Reichstag. Zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Abänderung der Gewerbeordnung. Zu den §§ 105 und 105a gemachte, aus die Beschäftigung der Arbeiter an Sonn- und Festtagen bezügliche Abänderungsvorschläge rufen eine längere Debatte hervor. Die Commisstons- anträge bezüglich der obligatorischen Feier der Sonn- und Festtage sind weiter gehend, als die Regierungsvorlage, welche die Sonn- und Feiertagsarbeit für die Arbeiter facultativ macht. Bei der endlichen Abstimmung wird unter Ablehnung mehrerer Amendements § 105 unverändert in der von der Commission vorgeschlagenen Faffung, § 105a mit einer unwesentlichen Abänderung in der Commissionsfaffung genehmigt. Vor § 105a beantragt Most einen neuen Paragraphen etnzuschieben, welcher einen 10- resp. 9stündtgen Normalarbeitstag einführt. Hirsch und Stumm bekämpfen den Antrag, der mit allen Stimmen gegen die Stimmen der Socialdemokraten abgelehnt wird. — Am Montag wirb die Berathung fortgesetzt. Auf der Tagesordnung für Dienstag steht die Tabaks Enquete. — Die „Nordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß Kaiser Wilhelm den Orden pour le merite mit dem Bilbniß Friedrich des Großen an Kaiser Alexander verliehen habe. Der Erbgroßherzog von Mecklenburg habe den Orden, sowie ein eigenhändiges Schreiben des Kaisers Wilhelm in Petersburg überreicht, worin es heiße: Meine Armee wird mit Stolz diesen Orden aus der Brust Ew. Majestät sehen. Königsberg i. Pr., 4. Mai. Der „Ostpreuß. Ztg." zufolge hätte der Reichskanzler Fürst Bismarck die Ausfuhr derjenigen Pferde gestattet, welche auf dem diesjährigen Königsberger Pserdemarkt (vom 25. bis 29. Mai) nach dem Auslande verkauft werden. Stuttgart, 4. Mat. Der König ist nach Ouchy bei Lausanne abge- relst, wo er mit der aus Nizza zurückkehrenden Königin zusammentrifft. Am 14. d. treffen der König und die Königin hier wieder ein. Hesterreich. Wien, 3. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel vom 2. Mai: Die mohamedanische Jnsurrection in Thracien ist im Zunehmen begriffen; dieselbe recrutirt sich aus versprengten türkischen Soldaten, sowie aus solchen mohamedanischen Landesangehörtgen und Pomaken, welcher wegen ihrer Wildheit gefürchtet sind. Das Gebiet der Jnsurrection erstreckt sich vom Rho- dopegebirgc bis zum Marltzathal. Alle bisherigen Pacificattonsversuche waren vergeblich. Die Pforte scheint der Forderung Rußlands wegen Räumung von Varna und Schumla nachzugeben; nach Varna sind Transportschiffe zur Abholung -von Truppen entsendet- Auch die Räumung von Datum scheint in Aussicht. — Aus Belgrad meldet dieselbe Correspondenz: in Folge erregter Stimmung der an der Demarkationslinie stehenden türkischen Irregulären behielt die serbische Regierung einen Theil der zur Beurlaubung bestimmten Milizen der ersten Klaffe unter den Fahnen zurück; anderweitige außerordentliche militärische Verfügungen wurden von der Regierung nicht getroffen. Wien, 4. Mai. Die Abendblätter melden, in Abgeordnetenkreisen verlaute mit Bestimmtheit, die Regierung beabsichtige demnächst im Abgeordnetenhause eine Vorlage über die Deckung des von den Delegationen bewilligten 60-Milltonen-Credits etnzubringen. Pesth, 4. Mai. Die „Pesther Corresp." meldet: In dem heutigen Kronrathe, welchem eine längere Berathung der beiderseitigen Minister bei dem Fürsten Auersperg voranging, wurden die schwebenden Ausgleichsdifferenzen durch gegenseitige Compromtsse endgiltig ausgeglichen. Das Emigungsresultat wird in Form einer Vorlage den Parlamenten in Wien und Pesth unverzüglich vorgelegt werden. Der Zeitpunkt für die Einberufung der Delegationen ist noch nicht festgesetzt. Die ungarischen Minister verweilen noch in Wien behufs endgtltigen Abschluffes des Etnigungswerkes bis Sonntag Nachmittag. Araukreich. Paris, 4. Mat. Gestern Abend fand im großen Saale des Hotel de Louvre ein großes Banket statt, welches die englischen Aussteller ni Ehren des Prinzen von Wales veranstalteten. Den Vorsitz führte Lord Granville. Dieser brachte einen Toast aus die Königin Victoria aus, welcher vom Marschall Mac Mahon erwidert wurde. Der Prinz von Wales sprach, nach der „Agence Havas" folgende Worte in französischer Sprache: „Mein ganzes Herz ist mit Frankreich. Meine Wünsche gelten dem Gedeihen und der Ehre der beiden ehemals getrennten und jetzt für immer vereinigten Nationen." England. London, 4. Mai. Das auswärtige Amt hat die diplomatische Correspondenz über die Angelegenheiten Cretas veröffentlicht. In derselben befindet sich eine Depesche Savfet Paschas an den türkischen Botschafter in London, Musurus Pascha, vom 2. März, worin derselbe beauftragt wird, die englische Regierung zu ersuchen, den Abgang bewaffneter Banden nach Creta zu verhindern. Wenn die griechische Regierung bezwecke, Reformen für die türkischen Grenzprovinzen zu erlangen, so sei die Pforte in dieser Beziehung durch die Friedenspräliminarien gebunden und bereite sie die sofortige Ausführung neuer Reformen vor. — Die „Times" läßt sich aus Petersburg von gestern telegraphiren, bie Unterhandlungen in der Abrüftungsfrage hätten einige Fortschritte gemacht. Es verlaute, daß das englische Cabinet im Principe die Rathsamkeit eines Ideenaustausches bezüglich der Quinteffenz, der Congreßsrage, anerkenne. Falls die formellen Schwierigkeiten, welche gegenwärtig den Zusammentritt des Congreffes verhindern, beseitigt würden, habe man Grund zu glauben, daß auch das russische Cabinet bereit sei, sich auf derartige Verhandlungen einzulaffen. Das Promemoria Gortschakoff's sei von Seiten Englands noch nicht beantwortet worden. London, 4. Mai. Die „Times" meldet: Das Haus Moormann & Comp. in Batavia hat seine Zahlungen definitiv eingestellt. Die Passiven sollen mehrere Millionen Gulden betragen. — „Standard" erfährt, daß in Folge der Nachrichten über den Ausbruch von Unruhen in Nicaragua ein englisches Kriegsschiff zum Schutze der englischen Jntereffen nach San Jose beordert sei. • London, 4. Mai, Abends. Eine Versammlung von 580 Arbeiterdele- gwten aus allen Theilen Englands nahm eine Resolution an, laut welcher gegen die Politik der Regierung protestirt wird, da diese, indem sie die Regelung der orientalischen Verwickelungen in die Länge ziehe, das Darniederliegen der Industrie verschulde und die Lage der Arbeiter verschlimmere. In einer zweiten Resolution erklären sich die Delegirten entschloffen, im Kriegsfälle ihren Euifluß dahin auszuüben, daß der Eintritt von Arbeitern in die Armee verhindert würde. Eine Conferenz von 300 Arbeiterdelegirten in Leeds protestirte ebenfalls gegen die Regierungspolittk und richtete an die Regierung die Aufforderung, das Parlament auszulösen, bevor sie in der Kriegsfrage Entscheidung treffe- AtaNe«. Nom, 4. Mai. Hier wird ein außerordentlicher türkischer Gesandter erwartet als Ueberbringer eines Schreibens des Sultans, in welchem dieser den Papst zu deffen Thronbesteigung beglückwünscht, und ferner eine- Vorschlages zur Lösung der Differenzen zwischen dem Vatican und der Türkei, wonach der von Haffun vorgeschlagene Ausgleich angenommen wird. — Die Cardinals- Congregation, welche beauftragt ist, die preußischen Maigesetze zu studiren, um darüber eine Meinung abzugeben, ob dieselben annehmbar sind oder gegen die Rechte der Kirche verstoßen/ soll Beschlüffe gefaßt haben, welche die Wiederherstellung der Beziehungen zwischen dem Vatican und der deutschen Regierung ehr erleichtern würden. Es wird versichert, die Congregation sei der Ansicht, daß die Maigesetze theilweise schlecht rnterpretrrt wurden. — Im Senate wird heute eine Interpellation über die orientalische Politik elnzebracht. Nom, 4. Mai, Abends. Der Senat berieth heute Montezemolo's Interpellation über die auswärtige Politik Italiens. Minister Corti wiederholte seine am Mittwoch in den Kammern abgegebenen Erklärungen und wres darauf hin, daß, indem Italien seine Großmachtstellung bewahrt habe, daffelbe keine Verpflichtungen eingezangen sei. Die Verhandlungen Italiens mit den Mächten bezweckten, den Krieg zu verhindern und das Zustandekommen des Congreffes zu fördern. Die seit zwei Tagen aus dem Auslände eingeg rngenen Nachrichten lauteten dem Frieden günstiger. Die Regierung werde demnächst ein Grünbuch diplomatischer Actenstücke vorlegen. Montezemolo und Mamiani brachten darauf folgende Tagesordnung ein: der Senat, von der Antwort des Ministers befriedigt, drückt volles Vertrauen aus und geht zur Tagesordnung über. Der Senat nahm diese Tagesordnung einstimmig an. Außlaud. Petersburg, 4. Mai. Es steht fest, daß die Thärizkeit der Geschworenen bei Proceffen, die politische Attentate gegen Personen in Ausübung ihrer Amtspflicht zum Gegenstand haben, aufhören wird. Die betr. Specialverhandlungen sind in Aussicht; der Centralisation politischer Proceffe in der Hiupt- stadr wird e n Ende gemacht werden. Die Gesundheit des Generals Trepow erheischt seine Entlastung; derselbe soll durch einen jungen fähigen und energischen General ersetzt werden. — Der Ernennung Labanow's zum außerordentlichen russischen Botschafter in Konstantinopel wird hier politischer Werth beigemeffen; derselbe ist aus seiner früheren Gesandtenstellung angenehme Person in Konstantinopel, gilt als ein Freund der Beseitigung von Conflicten und für sehr gemäßigt in seinen Anschauungen. Hinsichtlich der Regulirung der schwebenden Angelegenheiten legt man Werth darauf, an Stelle des bisherigen russischen Geichaftsträzers zu Konstantinopel einen außerordentlichen Botschafter in Function treten zu sehen. Petersburg, 4. Mai. Der Großfürst Nikolaus ist heute Nachmittag hier eingetroffen und wurde enthusiastisch begrüßt. Petersburg, 4. Mai. Das Journal „Golos" kritistrt die Reden des englischen Ministers Groß, indem es ausführt, nicht der Vertrag von £>an Stefano, welcher nur aus dem Papier exrstire, sondern die Einfahrt der britischen Flotte in die Dardanellen verletze thalsächlich die Convention von 1871. Eng- land setze sich über den Vertrag hinweg, welchen es für Rußland als obligatorisch erachte. Die unlogischen Forderungen des Londoner Cabinets zielten darauf ab, eine Weigerung Rußlands zu provociren, um den Krieg unvermeidlich zu machen. Türkei. Konstantinopel, 4. Mai. Die Räumung von San Stefano durch die Ruffen ist noch keineswegs beschloffen; ein Theil derselben besetzte wohl aus sanitären Gründen die Anhöhen der Umgebung, aber der größte Theil bleibt in San Stefano. Die Verhandlungen wegen des Rückzuges dec russischen Truppen und der britischen Flotte dauern fort. Die Nachricht, daß Totleben mit Hornby verhandele, ist unrichtig. In Batum wächst die Agitation gegen die russische Occupation. Der mohamedanische Ausstand in Thracien ist im Abnehmcn. Amerika. Washington, 4. Mai. Gestern fand ein Ministerrath wegen des mexikanischen Aufstandes statt, in Folge deffen General Ord die Anweisung erhielt, die größte Wachsamkeit zu beobachten, um die Invasion revolutionärer Schaaren aus Mexiko zu verhindern. Telegraphische Depeschen. Wagner'« telegr. «orrespondenz-Bureau» London, 5. Mai. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel: Sadyk Pascha erklärte, die Türkei werde die Neutralität auscechterhalten und dafür sorgen, daß ihr Gebiet respectirt werde. Auf die Anfrage Baker's, welche Vorkehrungen zu treffen seien für den Fall, daß die Ruffen auf Konstantinopel marschirten, erwiderte Mehemed Ali, er werde den Vormarsch zu hindern wiffen. — Die russische Artillerie vor Konstantinopel ist verstärkt. Petersburg, 5. Mai. Das „Journal de St. P6tersb." erwähnt der Nachricht über die angeblich auf Layard's Veranlaffung erfolgte Einstellung von Tscherkeffen in den englischen Dienst und wendet sich entschieden gegen diese Maßregel. Daffelbe Journal bezeichnet die Gerüchte über die bevorstehende Occupation Bosniens und der Herzegowina durch Oesterreich als verfrüht. Nom, 5. Mai, früh. Corti erklärte bei Beantwortung der Interpellation bezüglich der auswärtigen Politik im Senat noch weiter: Nachdem Deutsch« land seine guten Dienste angeboten, konnte Italien sicherlich keine gesonderte Verhandlung einleiten. Der Vertrag von. 1856 könne noch immer Ausgangspunkt der Verhandlungen sein; allein diese hätten den Zweck, das öffentliche Recht mit der neuen durch die Ereigniffe geschaffenen Lage in Einklang zu bringen. Italien werde bei diesen Unterhandlungen weder die fundamentalen Principien seines nationalen Bestandes, nach die Freiheit des Handelsverkehrs vernachlässigen. Man werde ohne Zweifel Mittel finden, um Europa ernstere Calamitäten zu ersparen; die neuesten Nachrichten ermuthigten zu dieser Hoffnung. Jedenfalls werde es die Regierung nicht am Schutze der Landes-Jntereffei fehlen lasten und, gewissenhafte Unparteilichkeit aufrechterhaltend, den Beweis liefern, daß Italien für Europa ein Element der Ordnung und Cwilisation geworden sei. Konstantinopel, 4. Mai. Dem neuernannten Botschafter Schakir Bey ist gelegentlich seiner Ernennung zugleich der Räng eines Muschirs verliehen worden. Der Premierminister und der Minister des Auswärtigen haben sich beute nach San Stefano zur Conferenz mit Totleben begeben. Paris, 5. Mai. Die „Agence Havas" meldet aus Athen: Oberst Aljio hat im Namen der rumänischen Regierung das Großkreuz des rumänischen Sternes für König Georg und die Minister Kumunduros und Delyannis überbracht. Die Preste der griechischen Hauptstadt betrachtet die Ankunft des <{5 Sßtii0' j AS Mta, ; , v von 1 k° «Viu ibernet» emtio« *l*1' tirai wirb®' ° Men, » ^iebijenW ' Staub w " tmlltätra mW' „tcrgrwM* m btm feit® ® Petersb» ber Situation ist übet bie devotste selbe liebe ’» 3r Iden ben C-bin sumste» Serba» d,r Stabt W Vertrages von § Aus dem S Ostern in mehrerer zwei verschiedenen Men her kam, - hatten bei Oberwal Niederwalgern und 150 Junge und Al bei Oberwalgern si Holz zu dem Feuer nächsten Obststämr abglschnitten oder wahner der Dorfe um die Aeli des <8 Unheil drohten, richtet waren, Hc zu gehen, auf de zu rotten, von d geahmt öirb, roa und sich Io sehr i 2803) und llmgeg dem Tage trete, über: mit unterz, meinen bej Allen persv Gießen Die K für betfammtlt sich «•einen Au|a d AnMndi, 2859) «ÄS*» »lene y», “Ätl 11 s«äir, ober J 'u,n wird '(/’S'tncIo'j 60,11 »iebet. 7^^ »ies , taMbe mit ben ^nbefommen btg bÄ'Wii ttertt bemnäcbft ' ° ""d bet.3l"f»ort des ,r s«9«Sorbnun3 der Ge>chivo- ^uöüvlnig ihrer . Specialverhand- i? m ber Hrupt- WaU Trepo-v W unb energi» n n#tu Bvt- effen; berjelbe ij onfhntinoptl, gilt lemäßizt in seinen igelegenheiten legt eichfftsträgerS zu n treten zu sehen, heute Nachmittag dtijlrt die Reden Vertrag von San tsahrt der britischen . von 1871. Eng- 1 nb als obligatorisch reis zielten daraus ig unvermeidlich zu oan Stefano durch befere wohl aui zrößce tyeil bleibt iges der russrschen icht, dah Totleben die Agitation gegen in Thmien im B-rr-ih ®t8‘" w £)rb die ÄElsunz >a|lon re»»luttonitft a»8 ffionflantinopel: ie Anfrage lW die M-" t htl] V-emaNch i« jst »etfiti!*- *SÄA S*Si rlich io1 ä9uäganä^ äjjentlii' 16' & e,K um Hoss' iigten . ftdtttiW n«"8 “ ... ZK W bli 2871) 9118 JüTouvaute empfehlen: Patent Wilh. Balser. eingetroffen. (2582 (2807 Aug. Montanus empfiehlt Seltersweg. 2720) der Form, durch Solidität und durch außerordentliche Annehmlichkeiten beim Ausziehen der Stiefel aus. Patent Serviettenhalter für Domen und Herren. 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Alexander der Große ist bis innerhalb der Pforten JnbienÄ vorgedrungen, astatische E roberer haben wiederholt Kriegszüge nach Indien unternommen und haben dort große Reiche gegründet. Aber dem ganzen Alterthume und dem ganzen Mittelalter blieb Indien das Land der Sagen und nur mythische Vorstellungen vermochte man sich von dem unbekannten Gebiete zu bilden. Diese Gebilde der Phantasie sind verschwunden; die WlEch- keit aber überragt hoch alle Träume der Einbildungskraft. Das anglo-mdische Reich, in welchem nur englische^Gouverneure die Verwaltung führen umfast 190 000 MlMonen S^n; 48 Mill. Bewohner zählen die England tributären, von einheimischen Fürsten regierten Staaten. ®ie «u"®n"ebVenen geb« indische Armee zählt 14°,»°° Manni dazu^k°mn. em, - P-liz-i ”on ItiO.uUO Mann. Da? Budget meser Armee betragt 15° M>»tonen Gulden st nahezu um die Hälfte größer als das östereichische Armeebudget. Das ist n militärischer riehunq das tndfiche Kaiserreich. Und die Truppen dieses Reiches m der Starke von 33u,OOO er*inn fteßen Enaland bis zu einer qewisten Höhe für jeden europäischen Krieg zur Setfugunß. ; Und zum ersten Male wahrscheinlich seit dem Bestände des Menschengeschlechts verlaßt eine indische Armee Indien, um auf europäischem Boden Krieg zu führen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 4. Mai. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war grtt b sahren." H-u kostet- je nach Qualität per Cmtner^ f5tro62POua im bs , 2.°°' StJmi2 New^Rork, 5. Mai. Einer Depesche des „New-Iork Herald" aus Miiffnlo iiifolae bereiten die Fenier einen Einfall in Canada vor. London, 5. Mai. Hobart Pascha wurde am Sonnabend von der ^'"^Konstantinopel", 5. Mai. Schakir Pascha reist am 13. Mai nach Peiersblirg ab. - Wegen der Rückkehr der Flüchtlinge aus den von den Rnsie» atcherhalb Bulgariens occupirten Orten ist eine russisch - türkische ®on- Bention abgeschlosien worden, wonach ruspsche Truppen die Flüchtlinge escor- 2808, Täglich frtfche Milch und Dick- Milch, sowie Kartoffeln verkauft __________Ludwig Pfaff, Tiefenweg. Strohhüte für Herrn von 1 50 an, für Knaben von 50 an bei A. Schultheis junior, M^Oberhesfifche Gesellschaft für Natur und Heilkunde zu Gießen versammelt sich Mittwoch den 8. d. M., Abends 1 Uhr, in der kleinen Aula der Universität. Angekündigter Vortrag von Herrn Professor 0r. Pflug. 2859) Heber die Rmderpest. Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. _______Der Vorstand. 2797) Ein fast noch ganz neuer zwei- Bekanntmachung. 2867) Der Flur I, Nr- 131, am Tiefenweg gelegene Platz soll Samstag den 11. d. M., Vormittags l01/2 Uhr, auf dem Bürgermelsterel-Burean auf 1 Jahr verpachtet werden. Gießen, am 3. Mai 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Bekannt m a ch u ii g. Die Lieferung der Kleider und Kleiderstoffe für arme Confirmanden auf Kosten der Armenkasse soll im Submissionswege vergeben werden und sind Offerten mit Muster bis zum 12. l. M. bei Herrn Hospital- verwalter Nehm eher, welcher jede gewünscht werdende Auskunft ertheilt, verschloffen einzureichen. Gießen, am 1. Mai 1878. Die Armen - Deputation daselbst. A. Bramm. Ä Köln Mindener Eisenbahn - Gesellschast. 1642) Am 1. Mai d. I. tritt sür die Beförderung von Personen im Btnnenverkehre der unter unserer Verwaltung stehenden Bahnen ein neuer, mit theilweiser Erhöhung und theilweiser Ermäßigung der Fahrpreise verbundener Tarif in Kraft. Vom bezeichneten Tage ab sind 1) die Personenzugbillete für die einmalige Reise von Schnellzugstationen nach Schnellzugstationen auf der Strecke Köln-Hamm, mit Ausnahme der Personenzugbillete für die Reise von und nach Köln und Düsseldorf nach und von Hamm, auch zu den Schnellzügen aller Art gültig; 2) können die Retourbillete mit zweitägiger Gültigkeitsdauer zu allen Zügen, mit Ausnahme der Expreßzüge, benutzt werden; 3) kommen auf der Strecke Deutz-Dortmund von und nach Deutz und Mülheim, nach und von Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Alten- effen, Esten, Gelsenkirchen, Schalke und Dortmund; von und nach Düffeldorf. nach und von Altenessen, Esten, Gelsenkirchen, Schalke und Dortmund; von und nach Duisburg, nach und von Gelsenkirchen und Dortmund; von und nach Oberhausen, Altenesten, Esten und Gelsenkirchen, nach und von Dortmund Tagesbillete III. Wagenklasse zur Ausgabe, welche für die Hin- und Rückreise in den Personenzügen und nur für den Tag der Ausgabe gültig sind. Der Preis der Tagesbillete stellt sich fast durchgehends nur unbedeutend höher, als der doppelte Preis sür die IV. Wagenklaffe. Alles Nähere ist vom 1. April er. ab aus unseren Stationen zu erfahren. Köln, den 16. März 1878. Die Direktion. Versteigerungen. Versteigerung Mittwoch den 13. d. Mts., Vormittags 10Uhr, werden dahier 16 Centner frische Butter, sowie l01/2 Ctnr. weiße u. 2y2 Ctnr. schwarze Hammelwohe zur alsbaldigen Lieferung öffentlich versteigert. Manenschloß, den 4. Mai 1878. Großh. Landeszuchthaus-Direction. 2855)_______Scriba.___________ Donnerstag den 9 Mai, Nachmittags 2 Uhr. werden in der Wohnung des Herrn Heinrich Battenfeld im Hause des Herrn Ingenieur M e rz in der Retchensand-Bahn- hofsstraße dahier nachstehend verzeichnete Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert : (2858 1 Sopha, Kleiderschränke, Commoden, Tische, Stühle, Bettstellen und Bettwerk, Weißzeug, Küchen- und sonstige HauSgeräth- schaften. Gießen, den 7. Mai 1878. ___________M. Pilger, Massecuraior. Kleeversteigerung. Donnerstag den 9. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen 2 Morgen junger Klee des land- wirthschaftltchen Versuchsfeldes an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. Mai 1878. G roßherzogliches Univeisitäts - Rentamt. 2 857)Schmi t t. Kermtetyungen. 2853) Ein Zimmer mit Cabtnet — per Semester 70 — zu vermiethen bei vr. Wittlinger Wwe., Seltersbcrg E -11 2865) In meinem neuerbauten Hause ist der Laden mit Wohnung und der erste Stock zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar. ___L. Klinke!. 2864) Möbltrtes Zimmer mit Cabinet zu oermtethrn bet Ing. Merz, Reichens.-Babnbofstraße. 2868) Der 3. Stock meines Hauses, — 5 geräumige Zimmer mit Zugedör — per 1- August zu vermiethen. Dr. Dornseiff 2863) Zn meinem Vorderhause ein neu hergerichtetts Logis aus 5 Zimmer und allen Btquemlichkeiten versehen zu vermie- tben und baldigst zu beziehen; auch kann ein Stück Garten dazu gegeben werden. Lit D. 201. Christian Lodert Wtttwe. 2766) Ein möbltrtes Zimmer zu ver- mitthen bet H. Hochstätter Wtttwe. 2764) Das seither vonFrau Lotz bewohnte Logis, 2ter Stock ist zu vermiethen, und den 1. August, auch früher zu beziehen. W- Kräm er, Retchensand-Bahnhofstraße 2685) Möblirte Mansardenzimmer mit Cabtnet zu vermiethen. _________Frankfurter Straße E. No. 4. 2676) Ein neu hergerichtetes Logis, be stehend aus 6 Pli-cen, verschließbaren Corrtdor und sonstigen häuslichen Bequem ltchketten, sowie Mitbenutzung des Gartens, und ein möbltrtes Parterre-Zimmer zu ver- mtethcn bei_____________________F. I u tz t. Eine schön möblirte Stube nebst Cabinet, in einem vor der Stadt inmitten eines Gartens gelegenen Haufe, zu vermiethen und sogleich zu be ziehen. Wo? sagt die Exped. d. BlttS.______________________ 2184) Wolkengasse C- 90 zwei schön möbl. Z'mmer mit Cabinetten zu vermiethen 2390) Mödlirt. Zimmer mit Cabtnet zu vermiethen. Bet der Exped- zu erfragen. 2542) Der zweite Stock meines Vorderhauses, Reichevsard C- 121, bestehend aus 5 geräumigen Zimmern, 2 Kammern und ollem Zubehör, ist, auf Wunsch auch mit Gartenanthetl, zu vermiethen und Anfangs August zu beziehen. F. W- v. Gehren- 2819) Ein kleines möbltrtes Ztmmer zu vermietben.________Neuenweg Lit. B. 116. Ein Familienlogis von 3 Zimmern nebst Küche und sonstigem Zugehör in der Nähe vom Marktplatz per 1. Juli oder auch früher zu vermiethen; wo? sagt die Erp. d. Bltts.______________________ 2848) Mardurgerstraße Nr. 161 ist ein freundliches, möbltrtes Ztmmer zu verm. 2828) Ein gut möblirtrS Zimmer ist zu vermiethen. Grünberper Straße 166,6 im Hause deS Herrn Weißgerber, 3. Stock- 2841) Möbltrtes Z'mmer zu oermielhe;. Grürberger Stratzc 149, >m Seitenbau 2833) Ein Fumilienlogis zu oeim.ethen bet Jost Bellosf Wütwe, (Stü; herber Straße 150. 2767) Ein FamiltenU'gts, gleich beztch- bar, zu vermiekhen. Lmd-nplotz A- 29. Logis und Kost für einen Schüler in einem freundlichen Haufe in der Nähe der Neal schule. Näh. Gartenstr 163. 2537) Em geiades möbltnes Mansa» denzimmer mit Cabinet zu vermieth-n bei ___ Oeconom Wagner. 2662) Ein möbltrtes Zimmer mit Cabimi auf sofort zu vermiethen. _____________________Alicenstraße E 104. 2667) Das bisher von Herrn Emil M öh! bewohnte Logis (früher Möhl's Garten) bestehend ouS 7 Zimmer ist auf den 16 Juli zu vermiethen. _______________Koch, Bauunternehmer. 1684) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und auf Wunsch alsbald zu beziehen. G. MalkomestuS II. 2074) Auf dem Seltersweg ein Laden mit oder ohne Logis zu vermiethen. J. Blitz. 2085) Ein Lagerraum zu vermteth.n. _____________________Wallthorftraße 66. 2179) Eine Familien-Wohnung zu ver miethen._________________Neuenweg 134. 2229) Ein FamtltenlogiS zu vermiethen Carl Haas an der Actienbrauerei. 2376) Em FaunUenlogiS ist per 1. Jul' zu vermiethen. __________I. Leun, Wittwe, Wallthor. 2724) Ein möbltrtes Zimmer zu ver miethen. Emil Loos, Goldarbeiter. 2496) Eine hübsche Familienwohnunp von 4 eoent. 5 Zimmern und allem Zubehör per 1. Juni zu vermiethen bet Martin Scheel am Marktplatz. 2738) Ein einfach möblntes Zimmer zu vermiethen.Lindenplatz 64. 2790) Ein freundliches Familienlogit, bestehend aus 4 geräumigen Zimmern, nebst 2 schönen Mansarderzimmcrn und allem Zubehör, ist vom 15. Juni ab zu vermiethen. Näheres zu erfragen Alicenstraße E. 104. 2796) Ein freundliches Zimmer möbltrt zu vermiethen.______________,,Hesf. Hof." 2257) Ein Familievlogis und ein Mansardenzimmer zu vermiethen und den 15. Mai beziehbar. F- Felsing. Gesellschaften u. Vereinen empfthle ich meinen neu und freundlich hergerichteten Saat zur glfl. Benutzung. Zugleich btmerke ich, daß jeden Tag, Sonntag ausgenommen, bie bekannten guten Waffeln gebicken werden. C. Braubach, 2854) _______ Westfiil. Hof. 2870) Einige Handlanger Rinnen 8c schäfligung erhalte bet _______Maurermeiücr Chr Haubach 2869) Ein braoee D enstmädchen auf sogleich gesucht- Wo? sagt d. Exv d. Bl- Für Sekreiner. I Eme geb, auckte Hobelbai k zu kaufen gebucht. Von w»m? sagt d. Exp. d. BlttS. Eine (Enijläiulrrin sucht Stelle als Gouvernante- Gest. Anfragen besorgt uutrr G. 5692 b'e Annoncen- Expedition von Rud. Moffe, Frankfurt a. M.(2866 2645) Ein mit der Eigarren und Tabaksbranche vertrauter Reisender^ tüchtiger Verkäufer, wünscht seine Stellung zu verändern. Derselbe vertritt gepei wärtig eines der ersten Häuser Süddeutschlands und ist mit der boyer. Kundschaft seit Jahren genau bekannt. — Gest Offerten sub Chiffre B. S. 99. bef. die ßcntr Aun Exped. v- M. L- Daube K» Co., Nürnberg. s 8000 Mark gegen gute Hypothek sind zusammen auszu- leiben. Näheres bei der Exped- d- Bltts. 2778) Ein Schüler der höhet en Lehran- stalten findet in einer stillen Familie freund- liche Aufnabme. Näh Ludwiafpl. Lit. B. 169. (Tüd)tigc Ncrrenschneider finden dauernde Beschäftigung. (2786 __________________I. Trupp, Wetzlar. 2840) Von meinem Erbbegräbnisse auf dem hiesigen Friedhof ist mir ein Vcrgiß- meinnichtkranz von Perlen gestohlen worden. Wer mir für die Thäterschaft oder Bethet- ligung einer erwachsenen Person solche Anhaltspunkte liefert, welche deren gerichtliche Ueberführung bewirken, erhält jroan» zigMarkBelohnung. __________Becker, HofaerichtSrath. vermischte Anzeigen. s Strohhüte werden gewaschen und feponnirt bei I. Weitzenkorn, Kreuz. Ein jung, solid. Mann sucht p. 1 Juni ob. spater ein eins möbl. Zimmer nebst Kaffee. Schrift!. Off. mit Angabe des Preises bef. d. Exp. d. Bl.___________________ Grober Bausebutt kann unentgeldlich abgefahren werden bet 2524)________Fr. Text or a. d. Hardt. Schüler, welche hiesige Lehranstalten besuchen, finden freundliche Aufnabme als Pensionäre in einer Beamtrnfamilie, auch sind daselbst schon möblirte Zimmer zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 2783) Ein tüchtiges Mädchen für Hausarbeit gesucht. Frankfurter Straße 83*. Unwiederruflich!!! nur noch beute Dienstag und morgen Mittwoch bis Abends 7 Uhr Dauert der Berliner Masaen-Ansverkanf in Gießen zum „LINDENHOF“ und soll bis dahin, um die tbeure Rückfracht zu ersparen, das ganze Lager a tont prix ausverkauft werden. *9G 100 Bogen Briefpapier 80 100 Stück Couverte 40 12 Stück Faberstifte 50 12 Stück Federhalter 25 12 Dtzd. Stahlfedern 60 41/2 Mtr. Stickerei 65, 6 weiße Taschentücher 75 3 Kindertücher 25 3 bunte Herren-Taschentücher 1 Jt, 6 Batist- tasckentücher, gesäumt, 1V4 Kinderschürzen 25 H, Damenschürzen 75 Damenbosen 11/2 Damenjacken 2 JL, Kluberhemden von 40 ^1, Mädchen- und Knabenhemden von 90 H, Damenhemden l3/» Herren-Nachthemden 2 JL, Oberhemden, lein., 4 Jl., Herren- und Damenkragen 3 St. 1 JL, 3 Paar Flügel-Manschetten 1 «X, Bettdecken 2i/4 «Al., Herren-Shlipse von 25 Damen-Shlipse von 25 weiße Damenröcke l3/4. Jl., Gardinen, 5i/2 Meter, I Fenster, 2 Jl., weiße und coul. Tisch- und Komodendecken, spottbillig, Kniestrümpfe 30 \ K. (2861 Academischer Gesangverein. 2851) Aus vielseitigen Wunsch finden die Probe« Dienstag und Freitag statt. Der Vorstand. 1 । ■ ■■»■■■ ■■ ______JL1Lf gfcläS —EJSU!—LU. S- Der heutigen Nummer liegt ein „Fahrplan der Main^Weser Bahn^ bei. Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag L.r BrÜht'schen Univ. Druckern tFr. Chi Pretsch) tn Gießen. yo. SlcdaciionSk SrpeditionS Die Wie viel Betracht zu zu Der in liches Tmchs^ gewinnt, wird von namtntlid Die wc tion und de einschließlich de Der Gr welchem gegen wird, erweist a Weitern rc. a. Tabaks lich kleinere bejchästigen. Cigarr Zur Ci arbetter . Fourni ltthograyhi und sonstigen^ nnb Cigarrenb ver^onal und ! unb ßigarr Waste, weid nicht ausschließ wesentliche Makler und Ag Wir stehe stknzen, welche oder fallen. Welche Ui b'rsrr EinzeleH zrigt sich (0(011, Deutschlm mindestens ^nWche Neo 'riebe Deutjchl. ^legt werden? W* Summ W werden wü ,Q genannt t gleichem dn< •feh.** Sea'" MtaJ 6lilb2?,el" r bas ßi 20 St ih Sa ihtn A.>-)?eitrr toaten Ä*