' "'“‘«I 1.1,, Mth ^5l6 . Henckel. Wer, Flotten,<8«h^ -eich teM tMMe * unb mtHf|t W»W den ein Türkei lgen bei dem Unter- n9 zu bringen. enberger, ' fifflen erste Hyp^ )c. Dr, Dittmar. esiüen Cigarrcissbrlk rhrlinMrlle sacant. er Erped. abgrgtben beige. Taren trifft das be- heatre meihanik pito* löhme hier em. ch Annoncen und An- iiiacher bar bf_______(1307 »hignooS unb alle en werden billig und adel, Kaviansaaffr. ®etß, Metall u. lothenberier, Itutnrnep.___. rpachten lisse halber ein altes u. Spezerei-Söaaren- - der Stadt- Solvmte !s Nähere bei der^ itim. chienene Wt« 21 ■?=■ täi: ’ Historischer Roman .5 (Fortsetzuntz) 'gen aus dm M-n k?k-L 'sYS iMen W h einer bi gen un ° ginew tlase- uiid das ernen * Lius , ÄT, —■ ater- al*«»1" J$o. SS, Freitag, den 8. März 1878. Kichener WlZeiger AnBse- und Aurisblntt sm den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS Mevactionsbnreaur ©arten ft raffe B. 165. ionöbureaur Schulstraffe B. 18. PveiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmqrrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ■—B——ihHI' IlilUgl IT "i'ji ' Tll'IMMMBUa?:,--T'.-TZfi .TtV» Km 1 kicher Hheik. Bekanntmachung. Betreffend: Den Ankauf von Simmenthaler Zuchtvieh. Der landwirthschaftliche Provinzialverein beabsichtigt in diesem Jahre den Ankauf von Simmenthaler Zuchtvieh, zu welchem Zwecke ein Betrag von 700 Mark aus der Provinztalvereinskasse gegeben wird. Die Commission zum Ankauf, welche aus 3 Mitgliedern bestehen soll, wird durch Wahl Seitens derjenigen drei Bezirksvereine bestimmt, von welchen die meisten Anmeldungen erfolgen; bei gleicher Anzahl von Bestellungen entscheidet das Loos. Das angekaufte Vieh soll unter den betreffenden Bestellern versteigert werden. Nichtbesteller sind ausgeschlossen. Mehr- oder Mindererlös wird unter den Steigerern beglichen. Ort und Zeit der Versteigerung bleibt der Bestimmung des Bureaus des landwirth- schaftlichen Provinzialvereins überlassen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dies zur Kenntniß ihrer Gemeindeangehörigen zu bringen und etwaige Bestellungen von Simmenthaler Zuchtvieh längstens bis zum 25. l. M. zu meiner Kenntniß zu bringen. Es können jedoch auch solche Bestellungen von denjenigen, welche sich solches Vieh anschaffen wollen, bis zu dem angegebenen Zeitpunkte auch direct bei mir eingereicht werden. Gießen, am 1. März 1678. Der erste Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Boekmann. Iolitisch Die Aufgaben des ReichsgefundheitS-Amtes. Der Denkschrift des ReichsgesundheitS-Amtes, welche nunmehr auch dem Reichstage zugegangen ist, entnehmen wir folgende Darlegungen: Das Ge- sunbheits-Aml hat, von der Ueberzeugung ausgehend, daß die von der Reichs- Cholera - Commission geförderten Resultate durch fernere Erhebungen eine möglichste Erweiterung oder Bestätigung erfahren müssen, daß aber ohne eine centrale Leitung des Ganzen hier nothwendigen Ergründungs- und Abwehrver- sahrens die Thätigkeit auf diesem Felde eine zweckdienliche und fördernde nicht sein kann, im Einverständnisse mit der Reichs-Cholera-Commission der Reichs- Regierung die Vorlage zu einem direkten Erhebungsverfahren im Falle einer neuen Invasion der Cholera unterbreitet. Dasselbe ging hierbei von dem Grundsätze aus, daß eine directe mit Umgehung aller Instanzen in's Werk zu setzende Meldung eines jeden während des Ausbruchs einer Chslera-Epidemie auchlauchenden Cholera-ErkrankungSfalles an dasielbe stattfinden müsse. Die Ermittelung und Verfolgung des Weges, welchen eine epidemische, durch den Verkehr sich verbreitende Krankheit nimmt, erheischt unmittelba.e und prompt uuSzuführende Nachforschungen, deren Begrenzung auf das Gebiet eines kleineren Staates meist nicht zu befriedigenden Ergebniffen gelangen läßt. Nur über das ganze Reich ausgedehnte und rasch ausgeführte Ermittelungen können die hier zu erhebenden Thatsachen in der erforderlichen Vollständigkeit und Zuverlässigkeit beschaffen. Das Gesuudheits'Aml gibt sich der Hoffnung .hin, daß in solcher Weise von centraler Leitung ausgehendes einheitliches Verfahren wesentlich dazu beitragen wird, dieser Wanderseuche schließlich den Weg abzuschneiden, erachtet es aber zur möglichsten Vergrößerung deS Beobachtungskreises für sehr wün- jchenswerth, daß die Verhandlungen über Bildung der von der Wiener inter- uationalen Sanitätsconferenz beantragten ständigen Seuchen Commission wieder ausgenommen und zu einem baldigen günstigen Abschlusie geführt werden. Die den Aerzten im deutschen Reiche zufolge der Gewerbeordnung gewährte Freizügigkeit machte eine Gleichmäßigkeit des Verfahrens bei ihrer Prüfung schon früher nothwendig. Im Laufe der hierbei gewonnenen Erfahrungen hat sich jedoch herausgestellt, daß einestheils die bei den Prüfungen bisher an dieselben gestellten Anforderungen nicht mehr gleichen Schritt halten mit den Fortschritten der Wisienschaft, anderntheils aber auch die bisher bestehenden Prüfungsvorschriften nicht für alle unvorhergesehenen Specialverhältntsie den »öthigen Anhalt boten, um eine Verschiedenheit der Anforderungen an die zu prüfenden Candidaten bet den einzelnen Prüfungs-Commissionen in allen Fällen zu vermeiden. Dem hierdurch wachgerufenen Bedürfnisie einer einheitlicheren Handhabung des Prüsungsgeschästs für die Aerzte gerecht zu werden, hat die Reichsregierung einen vom königlich preußischen Cultusministerium vorgelegten Plan zu einer Prüfungsordnung für die Aerzte und für das Ten tarnen physi- cum dem Gesundheits-Amte zur Bearbeitung übergeben, welcher demnächst der mdgüliigen Berathung einer hierfür zu berufenden Commission unter Vorsitz des Directors des Gesundheits-Amtes unterworfen werden wird. Die im Werke begriffene Vorlage eins Gesetzes zum Schutze gegen die überhandnehmende Verfälschung der Nahrungs- «nd Genußmittel führte die zur Berathung der technischen Vorlage berufene Commission zu der Ueberzeugung, daß für eine wirksame Controle zu dieser Gesetzesübertretung die Errichtung von technischen Untersuchungsstationen in hinreichender Anzahl unbedingt erforderlich sei. Das Gesundheits-Amt hat eine Commission von Sachverständigen und Verwaltungsbeamten berufen, welcher die Aufgabe gestellt wurde, ein Normalstatut für Einrichtung und Arbeitsweise solcher Untersuchungsstationen zu entwerfen und dieses zur Annahme überall da zu empfehlen, wo die Bildung solcher Anstalten beabsichtigt wird. Im Laufe der Berathungen dieser Commission kam die Ueberzeugung zur allgemeinen Geltung, daß die Untersuchungs- und Control Einrichtungen Institute von amtlichem Charakter sein müssen. Man hob er Hh eil. dabei hervor, daß die Untersuchungs- und Control-Einrichtungen die Thätigkeit mehrerer Sachverständigen erheischen, namentlich eines Chemikers, eines Arztes und eines Thierarztes. Ferner wurde ausgeführt,'daß sämmtliche Beamte Der Untersuchungsstationen vereidigt sein müsien. An den Untersuchungsstationen sollen Polizeiorgane zur Ausführung solcher einfacher Prüfungsmethoden, welche sich zu vorläufigen Marktuntersuchungen eignen, technisch ausgebildet werden. Für jeden Staat oder, wenn derselbe eine zu geringe Bevölkerung zählt, für mehrere kleinere Staaten vereint, wird die Einrichtung einer oder mehrerer Controlstationen empfohlen, welche mit einem technisch-wiffenschaftltchen Hülfs- apparate sowohl, wie mit Personal wohl auszustatten sind. Dieselben nehmen in besonders wichtigen Fällen auf Erfordern von Staats- oder Gemeindebehörden Untersuchungen vor und ertheilen Gutachten. Die Commission erklärte es ferner für nothwendig, daß von Reichswegen bet dem Reichsgesundheits-Amte eine hygieintsche Untersuchungsstation dauernd errichtet werde. Die Commission war schließlich der Ansicht, daß das Gesundheits-Amt auch verpflichtet sein solle, jeder Untersuchungs- ober Controlstation auf deren Ansuchen bezüglich irgend welcher hygietnisch-technischen ober wissenschaftlichen Fragen alle biejenigen Aufschlüffe unb Rathschläge zu ertheilen, zu welchen es vermöge der ihm zu Gebote stehenden Erfahrungen und Hülföqueüen im Stande ist, eventuell auch Nor- malproben von Nahrungsmitteln zur Verfügung zu stellen. Die Commission zur Vorbereitung einer technischen Grundlage für ein Gesetz gegen die Nahrungsmittel-Fälschungen hat den Grundsatz aufgestellt, daß zur Ergänzung und Ausführung der bezüglichen strafrechtlichen Bestimmungen, sowie zur Verfügung der durch diese Bestimmungen mit Strafe bedrohten Handlungen kaiserl. Verordnungen für das Reich erforderlich seien, um eine thunlichst übereinstimmende Regelung dieses Verfahrens insoweit herbeizuführen, als dieselbe nicht schon durch die nach den Landesgesetzgebungen zuständigen Organe der einzelnen Bundesstaaten gegeben ist und nicht durch die besonderen Verhältniffe einzelner Bezirke oder Orte ausgeschloffen wird. Diese Verordnungen haben sich auf die Art der Herstellung und Aufbewahrung von zum Verkaufe bestimmten Nahrungs- und Genußmitteln, auf die Beschaffenheit der zum Verkaufe feilgebotenen Nahrungsmittel und auf die denselben zu gebenden Bezeichnungen, aus die Art Der Herstellung und Beschaffenheit von Gebrauchsgegenständen, auf die Ueber- wachung des Schlachtens, des Vieh- und Fleischverkaufs, auf die.Reinlichkeit auf Märkten, in den Schlachthäusern, Wirthslocalen und in gewerblichen Räumlichkeiten, in welchen Nahrungs- ober Genußmittel zubereitet, aufbewahrt ober feilgehalten werden. Die für diesen Zweck maßgebende technische Behörde kann nur das Gesundheits-Amt fein unb wird ihm bie Aufgabe zufallen, mit dem praktischen Leben und dem einschlägigen Zweige der Wiffenschast so in Verbindung zu bleiben, daß es fortlaufend im Stande ist, bei eintretender Nothwendigkeit den Erlaß solcher Verordnungen an geeigneter Stelle anzuregen. Deutschland. Darmstadt, 5. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 24. Febr. den Gymnasiallebramts-Accessisten Dr. Hermann Geist zu Büdingen zum Lehrer an dem Gymnasium daselbst und den Gymnasiallehramts- Accessisten Dr. Christian Röse zu Gießen zum Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, mit Wirkung vom 15. April I. Js. an, zu ernennen. Berlin, 5. März. (Reichstag. Schluß ) Windthorst (Meppen) will einen einzigen Stellvertreter für den Reichskanzler zugestehen und erklärt in Betreff der Frage der Reichsministerien auf dem Standpunkte der Vertreter Bayern« und Württemberg« zu stehen. Der Ernennung selbständiger Vorsteher der einzelnen Retchsämter könne er heute noch nicht zuftimmen, noch weniger der Schaffung eines Reichsfinanzamtes, von dem er sich keineswegs die großen Vorthetle verspreche, wie Bennigsen. Der Redner 1 Unterstaatssecretär Herzog wie« den Vorwurf der Vorredner zurück, als ob die Regierung an den gegenwärtigen beklagenswerthen Zuständen der Optanten die Schuld lrage; dieselbe habe weder em Versprechen noch eine Bertragsbestimmung verletzt. Der ÄM-ag Grad sei im Interesse der Sicherheit des Landes und im Interesse der G-rech. ttgrett vollständig unannehmbar für die Regierung, welche denselben abzulehnen bitte. Der Antrag der Autonom,sten scheine von der Voraussetzung auszugehen, daß die Regierung nicht m l Brlligkttt verfahre; daö sei ein Zrrthum. Redner suchte dies in e>ner längeren Ausführung nachzuwetsen und ersuchte die Antragsteller, auf Grund seiner Darlegung den Antrag zurückzuztehen. — v. Stauffenberg sprach sich im Sinne oeß Ammoements der Autonomisten aus. Herzog rechtfertigte nochmals den Standpunkt der Regierung. Nachdem sich noch Reichensperger und Simonis für den Antrag Grad ausgesprochen hatten, wurde die Debatte geschlossen und der Antrag der Autonomisten r Majorität angenommen. — Nächste Sitzung Freitag; auf der Tagesordnung steht die zpettc Lesung btr Stelloertretungsoorlage. London, 6. März. „Reuter'S Bureau" meldet aus Konstantinopel vom 5. d.: Der authentische Friedensvertrag führt den Titel „Friedenspräliminarien" und enthält 29 Artikel, wovon die ersten Montenegro, Serbien, und Bulgarien behandeln. Die Kriegökostenentschädigunz beträgt 1410 Mill. Rubel, wovon 1100 auf die Gebietsabtretungen in Asten angerechnet werden. Ueber die Zahlung der verbletbenden 310 Mill. Rubel sind bezüglich der Zahlungstermine und Zinsen noch keine näheren Bestimmungen getroffen worden. Die russische und die türkische Regierung werden sich hierüber spater verständigen. Die Grenze Bulgarien- bildet das rechte Ufer des Karaffu- Fluffes, das ganze Littorale, im Osten eine Linie von Tschirmen bis Barna, im Norden Pirot, welches noch zu Bulgarien gehört. Serbien erhält Sjenrßa, Novibazar und Vranja. Montenegro erhält Antioari, Podgoritza und Spuz. Durch Bulgarien wird eine Militärstraße angelegt, welche auch dem Post- und TelegrapheN'Berkehr dienen soll. Truppen dürfen stch ohne besondere Ermächtigung nicht in Bulgarien aufhalten. Paris, 6. März. Das „Journal officiel" meldet: Fürst Hohenlohe hat dem Minister des Äeußern, Waddington, mitzetheilt, daß der deutsche Kaiser die deutschen Künstler ermächtigt hat, sich an der Pariser Ausstellung zu betheiligen. Der Kaiser hibe gestern die Decrete, welche die Betheiligung regeln, unterschrieben und selber dem französischen Botschafter in Berlin diese Entschließung mitgetheilt. Wien, 6. März. Die „Polit. Corresp." meldet: Die Eventualität des Zusammentretens des Congreffes in Berlin gewinnt stündlich an Wahr- scheinltchkeit. Konstantinopel, 6. März. Savfet Pascha, welcher dem heutigen Minlsterrathe beiwohnte, sowie Jgnatieff, der Ende der Woche nach Petersburg abreisen wird, sind nach San Stefano zurückgekehrt. Die authentische Per- öffentlichung der gesammten Friedensbedingungeu erfolgt erst nach der Ratification des Vertrages. Bezüglich der Kriegskosten verlautet, daß von den baar zu entrichtenden 310 Mill. Rubel 10 Mill, für die durch den Krieg geschädigten russischen Unterthanen bestimmt sind. 300 Mill, sollen binnen 6 Jahren in Terminen von 4 Monaten gezahlt werden; die Garantien hierfür sind noch nicht endgültig specificirt. Die Einschiffung der russischen Truppen soll durch russische Transportschiffe von San Stefano aus erfolgen. Bezüglich des Gebietes des bulgarischen Staates liegen zuverlässige Mittheilungen noch nicht vor; doch scheint sicher zu sein, daß Salonichi und Seres nicht zu Bulgarien gezogen werden, während Kavala und Drama dem neuen Staate angehören, welcher stch bis gegen Monatzir erstrecken dürfte. Das bulgarische Küstengebiet am schwarzen Meere soll von Mangalia bis Midia reichen, und die Grenze gegen die Dobrudscha durch die Linie Mangalia Czernawoda gebildet werden. Nom, 6. März. Die „Agenzia Stefani" bezeichnet das Gerücht von der Demission des Ministers des Innern, Crispi, und von einem im Quirinal stattgefundenen Familienrathe für unbegründet. Petersburg, 6. März. Das „Journal de St. Petersbourg" meldet: Jgnatieff wird via Odessa nach Petersburg zurückreisen, um in Begleitung der türkischen Delegirten die Ratification des Friedensvertrages durch den Sultan hierher zu überbringen. Der Austausch der Ratificationen könnte dann in Petersburg erfolgen und würde alsdann die Publication des Friedensvertrages stattsinden. Das Journal glaubt von den bisherigen gerüchtweisen Meldungen über die Friedensbestlmmungen warnen zu sollen, und weist zugleich darauf hin, daß Rußland niemals das Vorhandensein europäischer Interessen übersetzen habe und nicht den Anspruch erhebe, über letztere allein zu entscheiden. Schließlich äußert das Blatt die feste Ueberzeugung, daß der Friedensvertrag kerne europäischen oder speciell englischen Interessen verletze. — Die „Agence Russe" bestätigt, daß General Jgnatieff mit den türkischen Delegirten etwa in 8 Tagen hier eintreffe und sodann der Austausch der Ratificationen und die Publication des Frtedensoertrages stattfinde; unverzüg- lich erfolge alsdann (etwa um Ende März) der Zusammentritt des Congreffes. Es bestätige sich, daß der Congreß in Berlin unter der Therlnahme der leitenden Minister tagen werde. Die Berliner und Wiener Regierung hätten hierzu bereits zugestimmt. Die Zustimmung der andern Regierungen werde erwartet. — Fürst Gortjchakoff befindet sich besser und geht nach Berlin. Wien, 6. März. Die „Presse" meldet: Graf Andraffy empfahl jüngst in einer Circularnote an die Mächte das Zusammentreten der leitenden Minister in Berlin, und ist die Abhaltung des Congreffes in Berlin bereits so gut wie entschieden. Petersburg, 6. Mär,. Die „Agence ruffe" bestätigt, daß General Jgnatieff mit den türkischen Delegirten etwa in 8 Tagen hier eintreffe und sodann der Austausch der Ratificationen und die Publikationen des Friedens- Vertrages stattfinde; unverzüglich erfolge alsdann (etwa um Ende März) der ' Zusammentritt des Congreffes in Berlin unter der Theilnahme der leitenden Minister tagen werde. Die Berliner und Wiener Negierung hätten hierzu bereits zugestimmt. Die Zustimmung der anderen Regierungen werde erwartet. — Fürst Gortschakoff befindet sich besser und geht nach Berlin. Berlin, 6. März. Hinsichtlich des Entlaffungsgesuches des Ministers Camphausen meldet die „Prov.-Corr.", daß Se. Maj. der Kaiser einstweilen Anstand genommen habe, demselben Folge zu geben. — Bezüglich des Friedensabschlusses zwischen Rußland und der Türket mx „Prov.-Corr.": das Eine sei gewiß und dürfe als unwiderruflich feststehend gelten, daß Rußlands ausgesprochenes, von der Zustimmung Europas begleitetes -streben, den Druck der türkischen Herrschaft über die christliche Bevölkerung Bulgariens zu brechen, vollständig erreicht sei. Dieses Ergebniß werde durch keine weiteren Verwicklungen von neuem in Frage gestellt werden * können. Betreffs der weiteren Bedingungen, wodurch Rußland den Ersatz für die Kriegsopfer für sich und für die Staaten, die sich seinem Kampfe anschloffen, zu sichern bestrebt gewesen, sei anscheinend manches vermieden ober vermindert Mtifirt die Vorlage in ben Detail- und bemängelt verschiedene Bestimmungen wegen tyrer Unklarheit. Fürst Bismarck: Ich war überrascht, welches Maß von Befürchtungen einerseits und welche Wünsche und Forderungen andererseits an diese einfache, durch die Sachlage geforderte Vorlage geknüpft werden würden. Das Ausland muß von den heutigen Debatten den Eindruck ev.psangen, als ob zwischen dem Reichstag und dem Bundesrath und im Bundesrath selbst Uneinigkeit herrsche. Ich freue mich, daß An träge auf Revision unserer jungen Verfasiung nicht gestellt worden sind, Reden über das, was ist, nicht ist ober sein könnte, ist an sich ein ziemlich unschuldiges vergnügen Was heißt es denn, wenn dauernd in der Preffe gesagt wird, unser Zustand sei unerträglich und könnte nicht so bleiben? Theoretisch sind unsere Einrichtungen vielleicht angreifbar, indessen find wir damit doch weiter gekommen, als mit Allem, was oorher- gegar gen. Geht es uns denn schlimmer, als vor einem Jahre? Können wir etwa die ruhige Entwickelung nicht vertragen? Wie ist die Vorlage entstanden. Als die Norddeutsche Bundesverfassung entstand, hatte man von der Institution des Bundeskanzlers eine ganz andere Vorstellung. Wir gewannen bald die Ueberzeugung, daß der Bundeskanzler und der preußische Ministerpräsident ein und dieselbe fein müsse. (Der Bundeskanzler entwickelt den zunehmenden Umfang der Obliegenheiten seines Amtes und fährt dann fort:) Ich war niemals im Zweifel, daß ich befugt war, mir mit Genehmigung des Kaisers einen Stellvertreter zu substitutren, auf den dann auch die Eontrasignatur und die Verantwortlichkeit überging. Z oeifel entstanden bei meiner Beurlaubung im vorigen Jahre über die Stellvertretung. Ich hielt für gerathmer, diese Zweifel zu lösen, aber ich ahnte nicht, daß dadurch so umfangreiche Dtscussionen entstehen könnten. Die Stell- vertletung des Kanzlers durch einen Vtcekanzler wird als zweifellos anerkannt Ueber die Stellvertretung in den einzelnen Ressort- läßt sich streiten, doch denke ich, daß der Reichstag auch hierüber eine Verständigung erzielen wird. Ich kann beispielsweise auf die Dauer Minister für Elsaß Lothringen nicht mehr fein, das absorbirt meine Kräfte; ich muß also dafür einen Stellvertreter ernennen dürfen. Ebenso muß der Reichst rnzler Präsi ent des preußischen Staatsmtnisteriums fein. Die Beziehungen der Reichsfinanz- Verwaltung zu den Einzelstaaten sollen verbessert werden, dies wünschen Alle. Wird sich das durch Schaffung eines Reichs-Finanzamts erreichen lassen? Möglich, daß die bisherigen nicht erwünschten Resultate der Reichsfiranzen auf die bisherigen Verwal- tungseinrichtungen zurückzuführen sind. Die ReichS-Finanzoerwaltung und die preußische Finanzverwaltung befinden stch gegenwärtig, wie zwei Locsmotioen aus demselben Geleise, unfähig, sich auszuweichen; er denke sich das künftige Verhältntß beider Verwaltungen wie das des Reichskanzlers zum Kriegsmintster. Ersterer zeichne mit diesem gewisse @rL sse gemeinsam. Dies Verhältntß habe sich sehr gut bewährt. So solle auch der künftige Schatzsecretär der Retchsfinanzen mit dem preußischen Finanrminister stehen. < Reichsfinanzen müssen vor Allem geschaffen werden. Die Matricular Beiträge reichen nicht aus. Man muß allseitig bemüht fein, den Uebelständen zu steuern und sich daran gewöhnen, keine Gegensätze zwischen Regierung und Volksvertretung zu sehen, die denn doch das gemeinsame Interesse haben. Fürst Bismarck oertheidigt die Vorlage und bemerkt: Daß der Bundesrath sie für besser halte, als die Reichsmtnisterien. Das Veto auch des beurlaubten Kanzlers, wie e5 der Paragraph 3 enthalte, sei unentbehrlich. Man möge sich doch den Kanzler wie einen Premierminister denken, der habe überall ein solches Veto, auch in England. Man möge die Vorlage mit Gründlichkeit wohlwollend prüfen, aber doch nicht wesentlich amendtren, da die Verständigung über eine Abänderung mit großer Schwierigkeit verknüpft sein würde. Es solle mit der Vorlage kein Abschluß geschaffen, sondern die Fortbildung unserer Jnitituttonen, wenn auch nicht in der Richtung der Reichsministerien, geschaffen werden. Darauf wird der Schluß der Discussion angenommen. Das Haus beschließt, die Vorlage nicht an die Commission zu verweisen. Für die Verweisung stimmen das Centrum und der Fortschritt. Schluß der heutigen Sitzung 5oche nach PeterLbmg ' öie authentische Bei- erst nach der föatifb et, daß von den biai ) den Krieg geschädigten binnen 6 fahren ntien hierfür sind nof 'n Truppen soll bur< n. Bezüglich des A llunzen noch nicht vor, chl zu Bulgarien geze- rate angehören, welchei ilche Rüjlengtbiet am mb die Gren;e gegen rildet werden. >net das Gerücht von an einem im Quirins! . Petersbourg" meldet: um in Begleitung bei ges durch den Sultan onen könnte bann in des Friedensverttagel rüchtweisen Meldungen iß zugleich daraus hin. meßen übttsehen pabt; , Meiden. Schließlich oensvertrag keine eure- Jgnatieff ■»*» «* brr ** « I stattjinve; unverzug untritt des CongreP. xbe,lnahme der leiten- W hätten W angtn *gSvr S-Ä* W* cnten dW g-SÜ-j l 0,t^ itl MB«« . Türk^ ürfi ali gir«P»> rj^01 über ßtgeM .1 DiA°> Mtfw’ ■"‘Ä j j Hieben worden, was in den letzten Wochen lebhafte Besorgnisse wegen Verletzung anderweitiger Interessen hervorgerusen habe. Volle Zuversicht in dieser Beziehung werde freilich erst die genaue Kenntniß der Friedensbedingungen geben können. Jedenfalls scheine das Zustandekommen der Conferenz, wo die weitere Ausgleichung der europäischen Interessen erfolgen solle, gesichert. London, 6. März. Reuter's Bureau meldet aus Konstantinopel vom 5. März: Die Pforte gestand Rußland zu, seine Truppen so lange in Sau Stefano zu belassen, wie die britische Flotte im Marmara-Meer sich aushalte. London, 6. März. Ueber das Verhältniß der mohamedanischen Bevölkerung tn Bulgarien ist einem Telegramm des „Reuterschen Büreaus" aus Konstantinopel zufolge im Friedensvertrage bestimmt, daß die Mohamedaner nach Bulgarien zurückkehren dürfen, daß aber, wenn sie binnen 2 Jahren die Angelegenheiten betreffs ihrer Güter nicht geordnet haben, letztere zu Gunsten der Wittern- und Waisen-Fonds verkauft werden sollen. Rom, 6. März. Cardinal Morichini ist zum Camerlengo der Kirche ernannt worden. Heute früh ist an die päpstlichen Nuntien das Circular des Cardinals Franchi abgegangen, in welchem er denselben seine Ernennung zum Staatssecretär anzeigt. Der Papst hat in Gemeinschaft mit Franchi das Vsr- halten sestgeftellt,' welches in den mit den verschiedenen Staaten schwebenden Fragen zu beobachten sein wird, um wo möglich die Interessen der Kirche und jener Staaten zu versöhnen. Vermischtes. Darmstadt, 5. März. (Postpersonalnachricht.) 1. Angenommen sind als Post- agenten der Großherzogliche Bürgermeister Jäger in Münzenberg, der Ortsgerichtsmann König III. in Obermörlen und der Landbriefträger Dohm in Eppelsheim; 2. Angestellt sind die Postassistenten Kopp und Schonebohm in Offenbach a. M-; 3. Versetzt ist der Postassistent Albrecht von Hoya nach Darmstadt. 4. Freiwillig ausgeschteden ist der Postogent Schmalz in Epoelsbetm. Theater. Wir wollen nicht unterlassen, auf da« Freitag stattfindende Benefiz des Fräul. L- Weber hiermit gebührend aufmerksam zu machen. Durch die Einfachheit und Naturwahrheit ihrer Darstellungen hat sich die junge Dame die allgemeinsten Sympathien erworben und zahlt mit Recht zu den geschätztesten der Kurde'schen Gesellschaft. Deshalb ist ihr ein volles Haus von Herzen zu wünschen und werden sich hoffentlich alle ihre Freunde zu einem zahlreichen Besuche ihrer Benefizvorstellung einstellen. Die gewählte Pteye: Schwere Zetten ist eines der besten Lustspiele des berühmtesten deutschen Lustspieldichters der Jetztzeit, Julius Rosen, und hat mit den Rosa Domino'S, diesem neuesten vorzüglichen französ. Bühnenproducte lanpe Zeit das Repettoir beherrscht und die Theaterkassen aui's Reichlichste gefüllt. Hoffen wir dasselbe auch hier, und Niemand wird bereuen, das reizende Stück besucht zu haben. — Handel und Verkehr. Frankfurt, 6. März. Der heutige Heu- u. Stroh-Markt war ziemlich gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Ctr. JL 2.20—3.40, Stroh per Etr. JL 2—3.40. Butter im Großen das Pfund 1. Qualität 85—90 2. Qualität 80 X im Detail 1. Qual. v4L 1.10, 2. Qual. 90—95 Eier, das Hundert JL 6—7, Kartoffeln 6.50—7 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Kuh- u. Rindfleisch 55 bis 64^, Kalbfleisch 65-75 Hammelfleisch 54-68 H, Schweinefleisch 70-75 H. Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 28—33 ganze Erbsen 24—28 JL, Bohnen 25—28 JL, Linsen 28—36 JL Buchenscheitholz per Quadrat-Meter JL 10.50—12.55, Tannenscheitholz Länge, mit 87,26 Festm. 70 Rmtr. Buchen-Scheitbolz, 80 „ „ Prügelholz, 90 „ „ Stockholz, 2 „ Eichen-Scheitholz, H „ „ Prügelholz, 10 „ „ Stockholz, 12 „ Nadel-Scheitholz, 180 „ „ Prügelholz, 150 „ „ Stockholz, 562 „ Buchen-Reifer, 263 „ Nadel-Reiser. Die Zusammenkunft stndet jeder mal in dem Ztm mer'ichen Hof dahier stutt. Winnerod, am 6. März 1878. 1408) Sänger, Förster.__ Hohverfleigerung in der Frstl. Obersörsterei Hohensolms. Dienstag den 12. d. Mts., soll in dem District „Eberstein" und „Helfholz" nachstehendes Gehölz versteigert werden: 17 Rmtr. Buchen-Prügelholz, 6 „ Tannen- „ 22 „ Buchen-Stockholz, 10000 Wellen Buchen-Forstreiser I. Cl. 4400 „ „ II. Cl. 1300 „ Tannen-Forstreiser, 6 Kiesern-Stämme mit 1,58 Festm. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist Morgens 9 Uhr, in dem District „Eberstein" zunächst der Obermühle und wird die Versteigerung gegen 10 Uhr in dem Districr ,.Helfholz" auf dem Eselweg, wo derselbe an dem Königsberger Feld einmündet, fortgesetzt. Hohensolms, am 2. März 1878. Fürst!. Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, 4349)Revierförfter. Holzversteigerung im Mrstlichen Sdjukbenrk Langsdorf, District Schwemahl und Klafterschlag. Mittwoch den 13. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk: 54 Stück Eichen-, Buchen- und gemischtes Stammholz — 6,96 Festm., meist Wagnerholz, und gleichzeitig je nach dem Standort: 272 Raummeter Eichen-, Buchen- und gemischtes Scheitholz, 238 „ „ Prügelbolz, 471 „ „ „ „ Stockholz, _ ®J/2 * n u ii u öffentlich verkauft werden. Hungen, den 6. März 1878. Fürfil. Rentamt: 1409) Demme. In der grossen Aula, Abends L Uhr, Sonntag den 10. März: Fünfter tuilTtiifd)nfllid)cr Vortrag, gehalten von Herrn Professor Dr. Bratuscheck : „über den Materialisniiisstreit der Gegenwart“, Da dieser Vortrag in der grossen Aula gehalten wird; dieselbe aber ohne Einrichtung zum Beleuchten ist, ist der Anfang präcis 5 Uhr. Einzel-Billete sind in der Ricker’schen Buchhandlung und Rudolph’schen Musikalienhandlung ä Mk. 1.50 zu haben. Sonntag den 17. März : Fünftes und letztes Concert in diesem \\ interhalbjahr unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Rudolphine (Cellistin) und Eugenie (Violinistin) Epstein aus Wien. 1415) Der Vorstand des Concert-Vereins. HolMigcrcr vonGießcn u. Umgegend! 1417) Sonntag den 10. d. M. findet auf dem Lahnstein von 2—4 Uhr Mittags eine Besprechung über den Stadtrathsbeschluß vom 28. Februar statt, betreffend: „das Ziel und die Bürgschaften bei Holzversteigerungen im Gießener Stadtwald", wozu sämmtlicke Holzsteigerer und Interessenten dringend eingeladen werden. Mehrere Holzsteigerer. Oessentliche Sihneiderversammlung Sonntag den 10. März, Nachmittags 3 Uhr, im Saale der Restauration Bramm (Neustadt). Tagesordnung: Die Lage des Schneiderhandwerks. Außer allen Schneidern und Schneidergeschäfts-Jnhabern, welche hierzu besonders eingeladen sind, hat Jedermann Zutritt. (1396 Jermietyungen. 1419) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mietben. Witlwe Becker, Afterweg. 1420) Der 2. Stock Mernes Hauses an der (Arünberger Straße zu oermtethen und sogleich zu beziehen. _________________Georg S t leier. 1405) Hübsche Familtenwohnung, 4 Näu- me, nebst Zubehör, per 1. Mai zu mtethen gesucht. Offerten „Pelikan-Apotheke." 1404) Ein elegant möblirtes Zimmer an einen Herrn zu oermiethen. _________________I. Weitzen körn. 1410) Em LogtS zu oermtethen und sogleich beziehbar, bet Emil Rödel, Ftügelsgosse 86. 1414) Ein Zimmer mit oder ohne M2- bei zu oermtethen bei ______________W. Wendel, Gartfeld. 1413) Ein FamtlienlogtS zu oermtethen und sogleich zu beziehen. Georg Noll, Gärtner, Licher Ehaussee. 1158) Ein möblirtes Zimmer per sofort zu oermtethen, Altcenftratze E. 104.________ 1085) Ein FomiltenioglS aus 4 Zimmern bestehend ist zu oermiethen, ____________________Schloßgasse A. 258, 849) Eine Mansardenwohnung von scche Zimmern per 2. Mat zu vermtethen. Reichcnsand C. 224. 721) Die Parterre-Wohnung in meinem Hause ist zu oermtethen und am 1. Mat zu beziehen. ________S. K a tzenst ein, Selteisberg. Ein Familienlogis von 5 Zimmern mit Zubehör nnd abgeschlossenem Cor- ridor zu vermiethen und sofort zu 6e- ziehen. 02ii) h. Schnell, Brandgasie. 1309) Eine kleine Famtlienwohnung zu oermtethen und gleich zu beziehen- A. Kalbfleisch Wwe. 1004) Durch Ablebender Frau D ouglas ist die obere Wohnung meines Hause« zu oermiethen und sogleich beziehbar. M- Rosenthal, Unioersitätsstraße. 1399) Zwei geräumige Keller zu Lager- räumen an der Frankfurter Straße zu oermtethen; Näheres in der Exped. d. B- 1400) Im Stuhlflechten und Korb- machen jeder Art empfiehlt sich J. Schwarzmeier, Mählgasie 81. 1336) Knaben, welche nächste Ostern schulpflichtig find, eine öffinlltche Schule jedoch vorerst nicht besuchen sollen, fit den bei einem Lehrer sorgfältige und gründl'che Vorbereitung zur Aufnahme in das Gymnasium ober in die Realschule. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bltts- Mr Mßm. 1398) Eine sehr leistungsfähige Tapetenfabrik beabstchtigi einem thätigen schäfts- mann in Gießen ein reichhaltiges Tapete? - lager in Commission zu übergeben. Frarco- Offerten unter U. 6. an die Exped- b. Bl- 1416) Auf dcm Wege von Wiefeck nach Altenbusek ist ein ungefähr Vr Jahr altcS Sckwein entlausen Der Wtederbringer erhält eine Belohnung bet Philipp Müller, Wieseck. 1418) Ein Garten mit Obstbäumen, am ober nahe am Nahrungsberge, wird zu pachten gesucht. Die Exp. sagt von Wem. ? Mrohhütt* werden gewaschen und fagonnirt bei I. Weitzenkorn, Kreuz. 1375) Unterzeichneter empfiehlt sich im Brunncngrabcn, sowie im BrunnenauS- ränmen, Annahme von Maurerarbeiten jeder Art- €lg Kuhl, wohnhaft bet Herrn Schneider, Wiesecker Weg. Bestellungen können bei Schuhmacher Walther, Wetzsteinsg., abgegeben werden. ß Theater. Freitag den 8. Märzr Zum Benefize für Fräulein Louise Weber Schwere Zeile». Original-Lustspiel in 4 Acten von Julius Rosen. vermischte Anzeigen. 362) Das Flechten von Stroh- unb Rohrstühlen, Unfertigen aller Gattungen in Stühlen von den gewöhnlichsten bis zu feinsten wird prompt und reell ausgeführt von Philipp Henkel, Stuhlmacher in dem Hause des Herrn Julius Strack am Wallthor. Geld-Cour-. 20 FrancS-Stücke • . . do. in ch *«8 »on 'öthalt h "hrer • k, Ittht bon 685 2 bit erst