Samstag, den 7. September 1S7S. -rr. 208 Erscheint IL-ttch mit Ausnahme des Montag-» Grund- und Flurbücher rc. in die neuen verweisen wir Sie auf Küchler's Handbuch, Band II, Seite 338. Weiter wollen Sie Ihren Rundgang durch daS Kinter. Äetadixmitttf tmit Sartenstraße B. 165. ^xpeditton-bAkea«r Schulstraße B. 18. vom 31. v. 9« Borstand M )enWahlmänM ollen: !eo. ideking. cher. )ll. r dies möglich ist. Wir empfehlen Ihnen, die Beschädigten hierbei dringend aufzufordern, feine über» veranlaffen, sich den Beträgen, welche Sie mit den beiden zugezogenen Schätzern nach pflichtmäßiger übertriebene Ansprüche später von der nach retchsgesetzlicher Vorschrift zu bildenden Abfchätzungs- Prei» vkrteslichrttch 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Past be-sgen vierteljährlich 2 Mari 50 Pf. gelegentlich der Debatten über die neuen Steuergesetze in der zweiten Kammer von einem Ausfall in der Einnahme aus den directen Steuern in Folge zu hoch angeschlagener Progression in dem Anwachsen der Steuerkapitalten sprach, versicherte später der Finanzdirector In der ersten Kammer, daß auch die mit diesem Jahre zu Ende gehende dreijährige Finanzperiode Überschüsse ergeben werde. Wie dem nun sei: Steuerermäßigung, namentlich der Grundsteuer und der Einkommensteuer in den unteren Klaffen ist dringend angezeigt. Neben diesen Aufgaben, und theilweise zu ihrer Erledigung in nothwendiger Voraussetzung, sollen aus dem kommenden Landtage die bet der Verhandlung über die Civilliste gegebenen Zusagen zur Vereinfachung der Staatsverwaltung unsere kleinen Landes, die Organisation der Oberrechnungskammer zu einer selbstäM- gen Aussichts- und Controlbehörde (wie sie Baden besitzt), die gesetzliche FH- stellung des Etatsrechts der Stände, abermals die Steuer-Reform in Verbindung mit den Reichösteuerprojekten, die wichtigen Gesetze zu einer principientreuen und zweckentsprechenden Durchführung der Reichsjustizorganisation und manche andere sehr weitwirkende und wichtige Angelegenheit zum Austrag kommen. „Freisinn, Unabhängigkeit und Erfahrung, erprobte unabhängige Männer" thun Deutschland. Darmstadt, 3. Septbr. Ueber die hessischen Landtagswahlen wird dem „Schw. Merkur" Folgendes geschrieben: Die Erschlaffung, welche auf die Wahlkämpfe der jüngsten Zeit gefolgt ist, scheint durch die bevorstehenden Wahlen zur Erneuerung der Hälfte der Mitglieder der zweiten Ständekammer nicht besonders gehoben zu werden. Die national-liberale Mehrheit der Mitglieder der zweiten Kammer ist mit einer Ansprache aufgetreten, welche für die Unergiebigkeit der letzten parlamentarische» Session vollgilttges Zeugniß gibt, trotz der schönen Sprache des Manifestes. Es ist von den größeren Reform-Entwürfen keiner zum Abschluß gelangt; höchst wichtige, wie die Steuer- Reform, die Beschleunigung der Budgetarbeiten u. s. w. durch den Widerstand der ersten Kammer in's Unbestimmte verschoben; untergeordnete, weniger weit tragende Materien, tote die Verbesserung der Volksschullehrer-Gehalte u. der-!., allerdings erreicht worden, für die angespannte Steuerkraft des Landes besteht dagegen vorerst keine Aussicht auf Erleichterung. Allerdings gibt es in letzter Zett sonderbare Widersprüche, denn während B. ein Vertreter der Regierung s-lbe Posten rechtzeitige Beschaffung eines gedruckten Formulars nicht möglich sein, so ist eine Reinschrift im Actenformat nach Maßgabe des «m Reichsgesetzblatt von 1878, Seite 241, angegebenen Schema'«, Beilage E, von Ihnen zu fertigen, deren Spalten 1—5 von Ihnen aus Ihrer Liste zu vollziehen^sind. ^igem ausgesüllten gedruckten, beziehungsweise von Ihnen angelegten Formularbogen sammt Ihrer schon bei Beginn des Augenscheins geführten Liste wollen Sic längstens binnen drei Tagen, nachdem die betreffende Trupp-nubung stattgefunden hat, °n ""^SchUeßttch «öffnen wir Ihnen noch, daß zum Regterungs-Commiffär zur Leitung der Abschätzung der im Kreise Gießen vorkommenden Flurbeschädi- gungen der Großherzogliche Kretsaffeffor Nover dahier von Großherzoglichem Ministerium des Innern ernannt worden ist. Vv. B o e k m a n n. ___ Gießen, am 4. September 1878. B -treffend: Die Herbstübungen der Truppen in 1878, hier die Abschätzung der dabei vorkommenden Flurbeschädtgungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglrchen Bürgermeistereien des Kreises. Lucke«. Pfannmüllei- ker. . istianWallk' wv„v„ vw„...0„.,0 Feld und Ihre Aufzeichnungen in die Liste so einrichten, daß Sie beim Anfang der Truppenübung in Ihrer Gemarkung beginnen, so daß sich der letzte Posten der Liste wo möglich da findet, wo die Abschätzungs-Commission, dem Gange der Truppenübung folgend, in die angrenzende Nachbarsgemarkung übertreten muß. Haben Beschädigungen rundum in der Gemarkung stattgesunden, dann ist es allerdings nicht zu vermeiden, daß der Rundgang an dem Anfangspunkte endigt. rr Da das militärische Mitglied der Abschätzungs-Commission voraussichtlich nicht vor Beendigung aller diesjährigen Truppenübungen, also wohl mcht vor dem 20.—24. l. M., abkömmlich sein wird, also mit den Abschätzungen durch die nach dem Reichsgesetze zu bildende Commission nicht früher als nach dem 20. l. M- begonnen werden kann, so wollen Sie in den Fällen, in welchen beim Verbleiben der Früchte auf dem Felde Lin höherer Schaden entstehen trürde, als durch die Truppen verursacht ist, namentlich also bei Früchten, welche den Verderben ausgesetzt sind, verfügen, ob und in wie weit die Aberntung der beschädigten Felder einzutreten hat. Wenn Sie demgemäß die Aberntung vor dem Eintreffen der Abschätzungs. Commission anordnen, wollen Sie in Gemeinschaft mit den zugezogenen beiden Schätzern, beziehungsweise unter Zuziehung solcher, den Stand der beschädigten und abzuerntenden Felder, das Quantum und die Qualität der übrig gebliebenen Früchte und deren etwaige wettere Verwendbarkeit und den sich hiernach ergebenden Umfang des Schadens fest- steüen, die Ergebnisse in Ihre Liste etntragen, Ihre Verfügung wegen des Aberntens in Spalte 10 besonders erwähnen und am Schluffe Ihrer Liste anfügen, welche Sachverständigen Sie zugezogen hatten und welches Amt diese begleiten. A c, - u o- M Wir werden den Großherzoglichen Bürgermeistereien derjenigen Gemeinde«, in welchen nach den uns bekannten Marschrouren voraussichtlich Truppen- übunaen stattfinden werden, gedruckte Formularbogen kurzer Hand zusenden. Diejenigen von Ihnen, welche keine solche erhalten, ober dennoch Abschätzungen u veranlaffen haben, wollen sich wegen Zusendung solcher Formularien alsbald nach dem Eintritt des Bedarfs an uns wenden. In diesen gedruckten srormularbogen wollen Sie aus der von Ihnen angelegten Liste die Spalten 1—5 einschließlich mit Dinte sauber übertragen und in Ihrer Liste die Ordnungsnummer mit derjenigen im gedruckten Formular gletchstellen, oder wenigstens in dem gedruckten Formulare mit Bletstlft anmerken, wo in Ihrer Liste sich der- “Mote’ÄlS, "i'igk». : 3li). 'S.» LH ML -------------- - " " Gießen, am 3. September 1878. Betreffend: Statistische Ermittelung der landwirthschastlichen Bodenbenutzung und des Erndte-Ertrags im Deutschen Reiche. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Verfügung vom 15. v. M. — Anzeiger Nr. 192 — bis jetzt noch nicht nachgekommen find, werden an deren Erledigung binnen 8 Tagen erinnert. Dr. Boekmann. Wegen der durch die diesjährigen Truppenübungen vorkommenden Flurbeschädigungen verweisen wir Sie im Allgemeinen auf das Reichsgesetzblatt von 1878, Seite 236, pos. 8 zu § 14. Demgemäß wollen Sie alsbald nach Beendigung der Truppenübungen in Ihren Gemeinden, sobald Sie sestgestellt haben, daß Vergütungen für entstandene Schäden in Anspruch genommen werden, auf geeignete Weise bekannt machen laffen, daß diejenigen, welche Schadensersatz in Anspruch nehmen, zu einer von Ihnen zu bestimmenden Zett an ihren beschädigten Grundstücken auf dem Felde anwesend zu sein hätten. Sie wollen alsdann, am Besten, indem Sie schon gleich Anfangs zwei verpflichtete, der Abschätzungen dieser Art kundige unvarthetische Personen zuziehen, Augenschein eim-.ehmen, und hierbei ein Verzeichniß nach dem in dem erwähnten Reichsgesetzblatt, Seite 241, vorgeschriebenen Formular E anlegen, in welchem Sie alle Spalten und zwar Nr. 6. 7. 8. und 9. nach bester Ueberzeugung ausfüllen wollen, soweit Ihnen " ' "n'" —k k setzte Forderung zu stellen und dieselben nöthigenfalls zu Ueberzeugung für angemessen halten, anzubequemen, da Commission doch nicht gebilligt werden würden. Wegen der Umrechnung der alten Maße der Kichener Anzeiger Aifkizk- nub Mtswtt fit Men Kreis Gieße«. ^egelpreise 111 statt. | cht! n, Virköuser, Teü- - Verwalter, Wtrth- gehülfinnenwerd.,. gut empf. Bi- andel u. Gewerte, l. Rh. es Frauenztm^ Iten und eine HanS- ihren versteht, wtrb e filtere Person. Exped. b. Bl. zuverlässiges Machen Lohn aus sofort ion b. 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Während in der zunächst auf den Krieg von 1870 folgenden Zett oft Klagen laut wurden über die Vernachlässigung, ja Beschimpfung, welche den Gräbern unserer gefallenen Krieger Seitens fanatischer Franzosen zu Theil wurde, kommt jetzt die erfreuliche Kunde, daß die Ruhestätten unserer Krieger in würdiger Weise gepflegt und erhalten werden. Ma; Bauer, welcher unermüdlich im Dienste des rothen Kreuzes und der Armen pflege ist, veröffentlicht in der soeben ausgegebenen Nummer der „Gegenwart" einen interessanten Bericht über einen Ausflug, den er während seines jüngsten Aufenthalts in Paris nach denjenigen Orten der Umgegend unternahm, wo er 1870/71 den blutigsten Kämpfen beigewohnt hatte. Er sand die Ruhestätten unserer Gefallenen, welche überall mit Gittern umgeben sind, auf das Sorgsamste erhalten. „Allüberall — schreibt er — sind Ehrfurcht und Pietät die Wächter unserer deutschen Gräber, überall habe ich sie sorglich und gut erhalten gefunden." Berlin, 3. Septbr. Die Zusammenkunft des Cultusministers Falk mit dem Reichskanzler in Gastein ist im gegenwärtigen Augenblick der schwebenden Verhandlungen mit der Kurte ein Ereigntß von hohem Jntereffe. Man konnte bisher schwanken zwischen der Besorgniß, die Regierung könne bei diesen Unterhandlungen der Würde und Ehre des Staates etwas vergeben, und andererseits der erfreulichen Aussicht, es werde ein Friede zu Stande kommen, wie wir ihn Alle erstreben, ohne Preisgebung der staatlichen Stellung. Die Besorgniß vor einem schwächlichen Rückzug des Staates knüpfte sich nicht zum wenigsten an die Thatsache, daß man ein Eingreifen des Cultusministers Falk, mit dessen Namen eine ehrenvolle Lösung des Conflictes fast untrennbar verbunden ist, in jene Verhandlungen nirgends bemerkte. Es schien fast, als würden sie gänzlich über seinen Kops hinweg geführt, und nichts ließ darauf schließen, daß man seinen Rath und seine Zustimmung einhole. Wir sind nun freilich auch jetzt keineswegs unterrichtet, in welchem Stande die Verhandlungen sich gegenwärtig befinden, worin die beiderseitigen Vorschläge oder Concesstonen bestehen und ob der Reichskanzler und der Cultusminister zum Einvernehmen über die zu befolgende kirchliche Politck gekommen sind. Jndeß schon allein die Thatsache, daß der Minister Falk sichtbar wieder persönlich in diese Verhandlungen eingreift, hat für uns etwas ungemein Beruhigendes. Ob wir über diese, für unser gesammtes politisches Leben so überaus wichtigen Fragen schon in allernächster Zeit Aufklärung zu erwarten haben, ist allerdings zweifelhaft. Eine Rückwirkung der Verständigungsversuche mit Rom auf unsere parlamentarischen Verhältnisse dürfte jedenfalls noch nicht in der nächsten Zukunft zu verspüren sein. Au der Thatsache, daß die Regierung im Reichstage und im Landtage das Centrum vollständig in der alten schroffen Opposition sich gegenüber sieht, ist nicht zu zweifeln. Die Führer des Centrums haben sich überhaupt theils so stark in den klerikalen Fanatismus hineingeeifert, theils sind ihre kirchlichen Bestrebungen so eng mit den Jntereffm des politischen Partiku- larismus verbunden, daß eine Förderung der Friedensoerhandlungen von dieser Seite schwerlich zu erwarten ist. Es könnte sich möglicher Weise zeigen, daß das Zentrum ia den gesetzgebenden Körperschaften und überhaupt die ultramontane Agitation in Deutschland päpstlicher ist als der Papst selbst. Kaffel, 4. Septbr. Die in Folge der gestrigen Mittheilunzen gehegte Besorgniß, daß die Hierherkunft des Kaisers in Zweifel stehe, wird durch das heutige vom Continental-Telegraphen-Bureau aus Gastein mitgetheilte, die Abreise des Kaisers betr. Telegramm wieder zerstreut. Obgleich ganz bestimmte Dispositionen über die Anwesenheit des Kaisers bei den in Betracht kommenden hiesigen Behörden noch nicht eingegangen sind, so deuten doch andere Umstände darauf hin, daß Se. Majestät seinen Plan, den Manöoern beizuwohnen und der Stadt Kaffel einen Besuch zu machen, zur Ausführung bringen wird. Vor allen Dingen wird eine günstige Witterung viel zur Entscheidung nach der gewünschten Richtung beitragen. Dürfen wir nach den beiden^ jüngst verfloffe- nen Tagen einen Maßstab anlegen, so scheinen wir an der schwelle des sog. Altweibersommers zu stehen. (Heff. Mrgztg.) Hesterreich. Wien. Der Correspondent der „Nar. Nov." entwirft folgende Schilderung nach dem Straßenkampfe in Serajewo: „In der dritten Gaffe zur Rechten der Hauptstraße, unweit der brennenden Häuser, sahen wir drei Leichen unserer braven Soldaten. In einem Hofe, der Thüre zunächst, liegt ein Officier- Stellvertreter — die Kugel muß ihn getroffen haben, als er die Thüre öffnete. Etwas weiter liegen vier Mann von Sachsen-Meiningen-Jnfanterie — einer über dem anderen. Im nächsten Hause liegen abermals zwei Mann, der eine da, der andere dort. Ein todter Türke liegt nach seiner ganzen Länge hingestreckt zwischen unseren Soldaten. Inmitten von 40 brennenden Häusern liegt eine Türkenleiche neben und über der anderen, die Pflastersteine sind mit Blut bedeckt. Dichter Rauch erfüllt die Straße, jetzt fällt ein Balken krachend nieder, dann stürzen Ziegel herab, in den Häusern brennen die zurückgebliebenen Kleider, Leichen und Geräthschaften. Es erhebt sich ein Nordwestwinv. Unsere Geniesoldaten reißen Häuser ein, um den Brand zu localisiren, sie plagen sich, daß ihnen der Schweiß vom Angesichte rinnt — endlich ist der Verbreitung des schrecklichen Elements Einhalt gethan. In den brennenden Häusern explo- diren Patronen; auch die Dschamien (Kirchen) sind voll Munition — man staunt darüber, wer die Insurgenten damit versehen haben mag. Vor der ersten Dschamie liegen drei von einer Kanonenkugel erschlagene Leichen, ein Türke, ein Christ und eine Mohamedanerin, die gerade in die Dschamie wollte, um zu beten. Zur Linken in einer Gaffe liegt ein todtes Kind, neben ihm hin- gestreckt Vater und Mutter und zu ihren Häuptern zwei weinende verwundete Kinder, die von unseren Soldaten in's Spital getragen werden. Um 2 Uhr ist Alles ruhig in den Straßen. Christen, Juden und die angesehensten Moha- medaner empfangen unsere Truppen als Befreier aus einem Zustande des schrecklichsten Terrorismus. Seit 23 Tagen waren alle Läden geschloffen. Hadschi Loja zog mit seinen Handlangern durch die Straßen, nahm und raubte, was wegzutragen war. Wer Geld besaß, mußte es bei Todesstrafe herausgeben; wer die Stadt verließ, dem wurde daS Haus niedergebrannt. Am ärgsten waren die österreichischen Untertanen daran, etwa 30 an der Zahl. Während des Bombardements auf die Stadt flohen dieselben in das preußische Consulat. Das war ihre Rettung. Sie wären sonst Alle maffacrirt worden. Endlich nach 23 schweren Tagen durften wieder die Glocken läuten und nicht minder die teiroriprte besitzende mohamedanische Bevölkerung, athmeten wieder auf. Hadschi Loja, der sich zufällig und leicht am Fuße verwundet hatte, floh in der Nacht vor der Erstürmung der Stadt und überließ diese ihrem Schichate. Dir empörten Mohamedaner brannten fein Haus lieber." Gastein, 4. Septbr. Gestern machte Kaiser Wilhelm trotz der ungünstigen Witterung seine gewöhnliche Morgenpromenade und Abendspazierfahrr. Heute nahm er das zehnte Bad. Hvgkand. London, 3. Septbr. Das Kriegsgericht in Portsmouth hat betreffs des Unterganges der „Eurydice" gestern folgendes Urtheil gefällt: Das Schiff sei am 24. März gesunken durch Druck des Windes auf die Segel während eines plötzlichen und außergewöhnlich dichten Schneesturmes, das Offenstehen der oberen Luken habe wesentlich zu dem Unglücke beigetragen, sei aber durch die Umstände gerechtfertigt gewesen. Niemandem sei ein Tadel beizumeffen, da der Capitän häufig auf dem Deck sich befunden; auch die Festigkeit der „En- rydice" sei gehörig überlegt worden. Die (zwei) Ueberlebenden treffe gar kein Tadel. großen Tapferkeit der Truppen zu danken. Der Verlust übersteigt jedenfalls .«M unb fr 130, von denen die meisten verwundet sind. — Das Militärcommando von Castelnnovo meldet die Räumung der Sntorina Seitens der Montenegriner, welche auf Befehl der montenegrinischen Regierung erfolgte. Wien, 5. September. Der Armee-Commandant Philippovich berichtet aus Serajewo von heute: Auf die Nachricht von der Ansammlung zahlreicher Sehlffsberle »> W. vietz in Gie Bremen, 4. A ^deutschen Lloyd in iKdommen. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. Torresp-udenr-Vnrea». Konstantinopel, 4. Septbr. D.r griechische Gesandte, Konduriot'-, stellte an den Großoezir das Verlangen, daß die Pforte vor Ende der W)che die griechisch; Note in Betreff der Grenzberichtigung beantworte. Die Pforte wird wahrscheinlich erwidern, daß Griechenland das Eintreffen der Antworten der Großmächte auf die letzte diesbezügliche türkische Note abwarten möge. Berlin, 5. Septbr. Der „Reichs-Anz." meldet: Se. Majestät der Kaiser und König ernannte den bisherigen Chef der Oeconomie-Abtheilung des württembergifchen Kriegsministeriums, v. Mand, zum Director des Rechnung-' Hofes des deutschen Reiches. Wien, 5. Septbr. F.-M -L. Szapary meldet aus Doboj vom 4. d., Abends: Generalmajor Pistory hat die Entwaffnung des Ortes Tesanj durchgeführt. Gleichzeitig wurde von Doboj aus ein gelungener Vorstoß zur Re- cognoscirung der feindlichen Front gemacht. Nachdem sich dieZihl der Insurgenten auf dem rechten Bosna-Ufer an der Straße nach Maglaj als bedeutend hkrausgestellt hatte, wurden das 54. und das 8. Regiment nebst einer Gebirgs- Batterie unter dem Commando des Generalmajors Waldstätten gegen Liprc vorgesendet; nach 7stündigem hartnäckigen Gefecht wurden die Insurgenten auf allen Punkte i zurückgeworfen und bis zum Einbruch der Dunkelheit verfolgt. Dieser günstige Erfolg ist der ausgezeichneten Führung Waldstätten's und bet Pad ttichhalllj wiBn Nt die ,W Pt* uns soeben da- ‘ Daftlbe bringt er w eine ydfle von fessel 2-nu. qehün nicht nur Z asm >'l N die Aalt ■e, Lebens geschöpft % nn Mel, der uns eit unterrichtet. Sin ft . - an eine geistreiche S Q.;:rq eines liebensmrdii yitirin“ von Wchcnt! fci; und nach diesem V - Gcitin. Eine humv Aoinmtt schließt diesei j! aßen Gebieten und 1 jein terllichrn Aussiatt Umschnitte, Genrebilder Uuavrrstische Skizzen in U-wderung abnvthigt, t j «kalt einen ganzen Oft egenes in so anziehende Mr empfehlen d g S ÄKs <5 Äti Air ^Äalidelt Stillt 'es«.»,? LZÄ gelehnt. Athen, 5. Septbr. Die griechische Regierung hat von der Pfortr hinsichtlich der in den Bestimmungen des Berliner Vertrags vorgesehenen grenzungs-Commission bestimmte Antwort bis zum 6. Septbr. verlangt. 38 Falle neuen Aufschubs oder ausweichender Antwort wird sich das gnechishr Ministerium unverwellt an die Signatarmächte wenden. Ulm, 5. Septbr. Der deutsche Kronprinz traf heute Abend 6*/2 Uhr in Begleitung des Erbprinzen von Meiningen hier ein, wurde am Bahnhrft von den Spitzen der Civil- und Militärbehörden empfangen und fuhr durch dir reichbeflaggten Straßen unter Hochrufen des Publikums zum Gouvernemew-' Gebäude. Abends 9 Uhr findet Beleuchtung des Münsters statt. Paris, 5. Septbr. Die „Liberty- glaubt versichern zu können,_ daß die Aussteller die ihnen verliehenen Preise spätestens Anfangs October ofsicell erfahren werden. — Das „Journal des D6bats" theilt mit, daß Midhat Pascha seine Abreise von London bis zur Beendigung der zwischen ihm und der Pforte schwebenden Verhandlungen verschoben habe. Ieilgekot l vik. I. «orte Wi I IL " . j gutes Äortib hißj« w M Kochen der ma*t, Dhnp .. Fe I yuD5 ^eneral^e, iSgg 3 50 Pfg. ün Carl Sie eng L ’M 3 :8< «SW (lH «»w*» '«öfta S? ^at 6«tn» mb? । ?' Jel aber begleit der §t ««nben treffe a< i. ^bte, K-iburiotij r Tabe ber WiL volle. Die W ffetl der ilntaiottfl lbwnten möje. Se. Majestät bt mie-Mtheiluag de tor des Rechmiyz! Doboj Dom 4. d )rte8 Tesaaj burct er Vorstoß jut & die Zahl ber M !aglaj als bebeuteit nebst einer T.'bikzr stätten gegen )ie Insurgenten oii Dunktyeit vetM Wdttert und bei Ersteigt (ebtnfatt it&rcommanbo ve er Monv.mzckk! HWpvvich immlung zchch.i rirzsbrlgabe btt 1 itjenbet. Am 3. d onne bei Kabimjrli colonne unter DM oe Kolonnen in W rgner, sich in!le^> ciüzel-Coloime wei ^feiten nm TW m belief stch «V 10 Tobte unb w m 31. Iägerb» irzenbs *W xnb ©reberntca, w as Annee-Comm^ B Uegrab M' M ®i« $* abgebrochen, M' . Hit, beiden V u bieten. ,Ä ^Wrech-n •* libi«n Mo»«11: S'SS * «*S ®urt'A( int*".' 5%^ Lvkal-Notrz. Gießen, 6. September. Kommenden Sonntag wird Herr Professor Engel- bard t aus München einen Vortrag hatten über „Ton-und Stimmbildung" für den «weck des Gesanges, der Deklamation und den deS öffentlichen Redens. Die seit einem lalben Jahre geradezu epochemachenden Vorträge desselben über diesen Gegenstand sind in Karlsruhe, Mannheim, Trier, Stuttgart, Tübingen, Heidelberg, Frankfurt a. d. O- v'it großem Interesse und Beifall ausgenommen worden. Sowohl von hervorragenden Autoritäten, Korporationen, wie auch einstimmig von der Presse wird hervorgehoben, daß die genannten Themata noch nirgends wissenschaftlich und mit solch' piäcisirten Grundsätzen behandelt und vorgetragen wurden, daß die von demselben ausgebildete Methode der Stimmbildung auf sehr ansprechende und verständliche Weise erläutert und deren Entwickelung wie praktischen Vortheile für „recht" und „schön" zu sprechen, au deklamiren und zu singen „meisterhaft" vorgeführt werden. Engelhardt ist rhetorisch öle künstlerisch als Sänger ausgebildet, machte jahrelange Studien bei den ersten Gesangs - Meistern in München, Wien und Paris, wie auch in theoretischer, d. h. phystologiich-anatomischer Beziehung an der Klinik zu München. Wir wollen deßhalb nicht versäumen, das kunstliebende Publikum, besonders die musikalische, resp. gesangliche oder deklamatorische Zwecke anstrebende Damenwelt, sowie die berufsmäßig mit vielem öffentlichen Sprechen befaßten Kreise auf diese im höchsten Grade interessanten, fesselnden und genußreichen Vorträge des Herrn Engelhardt — dem einzigen Ver- ireter dieser für das allgemeine Bedürfniß so höchst wichtigen Gebiets in Deutschland— aufmerksam zu machen. --Auch das 2. Concert der amerikanischen Capelle in Wenzel's Garten war -echt gut besucht und ernteten die Künstler den wohlverdientesten Beifall. Wir können an§ füglich auf die bereits früher gebrachten Kritiken beschränken, wollen aber an einem Beispiel die Tüchtigkeit der Kapelle daran constatiren, daß dieselbe zwei Märsche, welche nerr Kapellmeister Krautze derselben kurz vor Beginn des gestrigen Concertes dedtcirte, ein „Gießener Corps-Lteder-Marsch" und „Mtlitär-Jubel-Marsch", ohne alle Probe vom Zlatte weg auf das Sauberste spielte. — In Gießen ist die Kapelle, wie man hier gewohnt, auf die Kosten gekommen, während ste z. B. in Darmstadt richtig heretn- gefallen ist. , —: £tte raUsch es. DaS reichhaltigste und billigste Familien-Journal! So dürfen wir mit vollem Recht die „Illustrirte Welt" (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger) nennen, von welcher uns soeben das erste Heft des neuen, siebenundzwanzigsten Jahrgangs zugegangen ist. Dasselbe bringt einen Reichthum an gediegener Unterhaltung und Belehrung durch den Text, eine Fülle von fesielnden, interessanten Bildern, daß man wohl sagen darf, dies Familienjournal gehört nicht nur zu den sorgfältigst geleiteten volksthümlichen Zeitschriften unserer Lage, sondern ist auch die inhaltreichste und billigste. Der neue Jahrgang beginnt mit einem aus der Tiefe des Lebens geschöpften vortrefflichen Roman: „Lebenswirren" von F. ß. JReimor. Diesem folgt ein Artikel, der uns über die Entstehung der gebräuchlichsten deutschen Wörter und Redensarten unterrichtet. Ein schönes Gedicht wendet sich an die poetischen Gemüther. — Nach diesem lesen wir eine geistreiche Kruninalgeschichte: „Die schöne Handschrift". Dann erhalten, wir den Anfang eines liebenswürdig und fesselnd geschriebenen, hvchinteresianten Romans: „Auf einsamem Felsenriä" von Weißenthurm der in Amerika spielt. Ein heiteres Gedicht unterbricht die Prosa, und nach diesem folgt ein außerordentlich intereflanter Artikel: „Cirkusgeheimnisse" von O. Corvin. Eine humoristische Novelle: „Mein Freund Kunkel", und eine Skizze aus der Aumenwelt schließt diesen Theil des Heftes, dem sich nun eine Fülle von gemeinnützigen Rezepten aufc allen Gebieten und Unterhaltendes, wie Schach, Räthsel, Rösselsprung re., anschließt. Mit dieser textlichen Ausstattung halten die vorzüglichen Bilder Schritt. Künstlerisch ausgeführte Holzschnitte, Genrebilder, Reisen in ferne Länder, Weltausstellungs-Illustrationen, Historisches, humoristische Skizzen in reicher Abwechslung bietet uns dies erste Heft, das uns gerechte Bewunderung abnöthigt, wie bei dem außerordentlich billigen Preis — das mit feinem reichen Inhalt einen ganzen Oktavband füllende Heft kostet nur 30 Pfennig! — so viel, so Gediegenes in so anziehender, schöner Ausstattung gegeben werden kann. Wir empfehlen den neuen Jahrgang der „Jllustrirten Welt" allen unseren Lesern als vortreffliche Haus- und Familienlektüre auf's Wärmste. Sctiifftoberleht, Mitgethetlt von dem Agenten üe« Norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Bremen, 4. September. Das Postbampfschiff Salier, Capt. I. Hesse, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 2. September wohlbehalten in Buenos Ayres angekommen. Handel und Verkehr. Limburg, 4. Sept. (Fruchtbericht.) Roth er Weizen 17.60, Weißer Weizen , ^orn x 11.05, Gerste X 9.90, Hafer X 6.50. (Durchschnitts - pro ^L^kfurt, 5. Sept. (Fruchtbericht.) Unser hiestzer Markc bleibt ruhig, das Hauptgeschäft dreht sich in Wetzen ab unserer Umgegend zu X 20—20.25; für Export sehr wenig genommen, da die seither exportirte Waare wegen aeringer Qualität beanstandet wurde. Prima ungarischer Weizen X 22, während Wetterauer ab Bahn die Route Frankfurt-Gießen zu 20.50 übrig bleibt- Roggen wenig im Verkehr je nach Qualität, X 13—16.50. In Gerste geht noch immer wenig um, da die Malz-Saison noch nicht begonnen hat. Wir taxiren X 18—19.50. Hafer ruhig und varttrt der Preis je nach Qualität von X 14—16. Am Mehlmarkt herrscht weitere Stille; die Bäckereien verhielten sich passiv, da sie behaupteten, daß Mehl im Verhältnitz zu den Körnerpreisen zu theuer sei. Futterstoffs kaum anzubringen. Reps und Rüböl ruhig. Mehl Nr. 1 X 39.50, Nr. 2 x 35.50, Nr. 3 X 31.50, Nr. 4 x 27.50, Nr. 5 X 21.50. Roggenmehl °/i (Berliner Marke) X 21.50, do. II. (Berliner Marke) X 18.50, Wetzen, effect. hiesiger ab Bahnhof hier x 21.—, ab unserer Umgegend X 20—20.25, do. fremder je nach Qualität X 19-22.-, Roggen je nach Qualität X 13.50-^16.50, Gerste 13-19, Hafer X 14—16, Kohlsamen 29—30, Erbsen X 19—23, Wicken ^tnfen X 17—23, Rüböl, detail, X 72. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war: — Dringend offerirt: unsere Landweizen, Mehl, Futterstoffe. (Die Preise verstehen sich sämmtltch per 200 Vfund Zollgewicht — 100 Kilo) ** Seit einigen Wochen ist ein neuer Artikel auf den Weltmarkt getreten, welcher geeignet scheint, bei unseren Hausfrauen das größte Aufsehen zu erregen und auch manchem braven Familienhaupte die Tage der großen Wäsche erträglicher zu machen. In England, welches uns schon so häufig mit praktischen Artikeln versorgte, wird eben eine Seife fabricirt, welche die Producte unserer heimischen Seifensiederei weit hinter sich läßt und welche bet großer Ersparniß an Zett und Arbeit das Kochen der Wäsche vollständig entbehrlich macht. Auch hier in Gießen angestellte Versuche haben sich ganz vorzüglich bewährt und können wir unfern praktischen Hausfrauen nur anrathen, eine Probe mit dieser neuen Seife zu veranstalten, um sich von der Vortreffltchkeit derselben zu überzeugen. Es kann hier nicht unsere Sache sein, eine Gebrauchsanweisung abzudrucken. Wir verweisen in dieser Beziehung die Consumenten an Herrn Emil Fischbach, welcher das Depot für unsere Stadt übernommen und bereitwilltgst jede weitere Erklärung geben wird. Irischbäcker in Gießen. Sonntag den 8. September. Ludwig Kroneberg in der Neustadt. Heinrich Faß am Kreuz. Konrad Haas, Wallthorftraße. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zn Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 8. September: Morgens: Pfarrvicar Schöner- (Feier des heiligen Abendmahls.) Nachmittags: Mitprediger Drescher- (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 8. bis 14. September besorgt Pfarrer Dr. Seel. Ieitgeöotenes. 4 Pfd. I. Sorte Weißbrod 36 Pfg., do. II. „ „ 48 „ do. gutes Kornbrod 42 „ verkauft 5327)_____Carl Steinberger. Äkeue englische Kalt-Wasser-Waschseife !! Säcke!! 5129 ä 50 Pfg. und höher i ei Georg Grieb Schloßnasse. Leonberger Hund, Moires Exemplar, ist pretswücdtg zu verlasen Näh eres in der Exp. d. Bl. (5331 Echrader'- züglichste HauS- Depot in Gießen bei v mittel. Per Fl. 1 M. Apotheker 3nl. Schrader, (3844 W. Eigner, Kreuz. D°i einem AankhNtSfaN <„ >jamtlte habe ich mich von bet roohl tätigen Wirksamkeit Ihrer Lrbrnsessen," überzeugt rc. :c. Geißelhardt. Schultheiß «och. Bissingen. Bei Allen, bit” ->hre -weiße LebenS-Essrnz" benützten, hat sie die trefflichsten Dienste geleistet. __ Prof. Hausch/ 1enben Sie mir zwölf Flacons SebenS-Essenz". DaS eine Fläsch- chen hat schon merkwürdige Sesseruna hervorgebracht. Tübingen. Krerfrau v. Tt. Andre;, a-b v. Tesstn. ^ist baS 60t: welche bei großer Ersparniß an Zeit und Arbeir das Kochen der Wäsche vollständig entbehrlich wacht, ohne auch nur im Geringsten dieselbe anzugreifen, empfiehlt 1Emil fr'esehbach. Von dem General-Ve'treter für Deutschland wurde mir der Alleinverkauf für hier und Um -eoenb übertragen. (5337 Gießen (5306 Bettwerk »MB bet zu verkaufen bei (5000 Oeconom Selileuning, 3885) Raden-Auslese-Maschimn (Trieurs) 5329) zum Ausscheiden von Raden, Wicken, gebrochenen u. verkrümmten Körnern und anderen Unkrautsamen, halten LouiS Rothenberger Neuenweg. Prima Oual. Saatroggen zu haben bei Goldenberg & Marcus Dresch-Maschinen. für Dampf- und Wasserkraft, Göpel- und Handbetrieb. Mit und ohne Putzvorrichtung, allen Verhältnissen entsprechend. Ausführliche tUustr. Cotaloge auf Anfragen gratis und franco. Heinrich Lanz, Maschinenfabrik L Eisengiesserei, Mannheim. Qbtge Maschinen liefern zu Fabrikpreisen 5204)Flick & Kröll in Gießen. 1 Im Reich der Kebe. Vom Hetrathen. Winke für Braut- unb Eheleute oon Dr. Heinisch, versendet für 1 X Briefmarken franco R. Jacobs Buchhandlung in Magdeburg. (53511) Soeben erschien: „Erfolgreichste Behandlung der Schwindsucht durch einfache, aber bewährte Mittel". — Preis 30 H — Kranke, welche glauben an dieser gefährlichen Krankheit zu leiden, wollen nicht versäumen sich obiges Buch anzuschaffen, es bringt ihnen Trost und, soweit noch möglich, auch die ersehnte H ei l u n g, wie die zahlreichen darin abgedruckten Dankschreiben beweisen. — Vorräthig in 3. DleM’s Sortbh. in Darmstadt, welche auch dasselbe gegen Einsendung von 35 H franco per Post überall hin versendet. (2776 Bettfedern und Daunen, Drell, Barchent u. Federleinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, empfiehlt die Möbelfabrik und Lager von Th» Brück, 4758) Schloßgasse Lil, ö. I. auf Lager und liefern sofort unter Garantie. — Solide Agenten erwünscht. Pli» Mayfarth C«, Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. 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Wiese zwischen der Mühlbach und der Lahn, die ehemals Oeser'sche Wiese. Acker über dem Rod auf die Rodgärten, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Christian Leo. Philipp Lüdeking. August Maver. Adolph Noll. August Noll. Georg Noll. Professor Dr. Onckeil. Anton Petri. Hofger.-Ratb Pfannmüller. Anton Ricker. Christian Scbopbach. Georg Christian Wallenfels I. Friedrich Winter 1878. * Zur Die allgemeine Movwu weil ;V 1(* in um j ; und der P * über die ÄS.”* 672/io 682/,o 69°/,o i 7O8/i0 712/,o 727,0 77 Der Vorstand drs Vereins der nationalen und liberalen harter 29361 eine Kartoffelsortir-Maschine, neuester Construction, 3 Stück Decimalwaagen, 4, 6 und 10 Centner auswiegend, 5296) Em tüchtiges braves Dienstmädchen wird gegen guten ßor.n auf gkidi oder sväter zu miethen gesucht. Von wem ? sagt die Exped. d. Bl.L Montag den 9. September, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Rathhaussaal dahier folgende dem Kausunger Stift gehörende Grundstücke, in der Gemarkung Gießen gelegen, anderweit aus 9 Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird, daß einzelne Stücke anders eingetheilt worden sind: Vermischte Anzeigen. 5332) Ein PortemonatS mit ca. 7 JC Inhalt wurde von dem Fischbach'schen Laden bis anS Kreuz verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen Belohnung in der Exped. d. BlttS. abzuliefern.___________ 4116) Ein Logis von 4 Zimmern und 2 Cablneten ist zu vermiethen und sofort 4722) Ein lücvttgeS Mädchen für Küche und Hausarbeit sucht Professor Birnbaum Louis Bücking. Bürgermeister Bramm. Karl Demuth. Andreas Euler. Ferdinand Gail. August Heß. Hofq.-Advokat Hirschhorn. Julius Hoch. Ferdinand Hoffmann. Meyer Homberger. Louis Kauf. Wilhelm Keller. Karl Klingspor. Philipp Krailing UL Gießen, am 2. September Arbeitsverweigerung. Mittwoch den 11. d. M. Mittags 1 Uhr ollen bei unterzeichnetem Bürgermeister nachfolgende Arbeiten öffentlich in Accord 378k) Der dritte Stock mehiel HauseS ist zu vermiethen und am 1. Oktober, aus Wunsch auch früher, zu beziehen. Dr. -Noch. 5333) Tüchtige Spengler finden Arbeit l Kauff-ann L Co. Nr. 28 Dienstag den 10. September l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß des Emil Geiß- mar gehörenden Immobilien: Flur I. Nr. 444. 50 Mtr. Hofraithe in der Kühgasse, Flur l. Nr. 445. 31 Mtr. Hofraum daselbst, Flur 28. Nr. 133,3. 1794 Mtr. Acker am Sandkautenweg, auf dem Bureau des hiesigen Ortsgerichts einer letztmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen, den 3. September 1878. Grobherzogliches Ortsgcricht Gießen. Lüdektng.(5301 Versteigerungs-Anzeige. Montag den 9. dieses Monats, Nachmittags 2 Uhr, laffe ich in meiner Wohnung folgende Gegenstände öffentlich versteigern: Oeffentliche Aufforderung. 5339) Nachdem Großherzogliches Hosgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögendes Heinrich Braun, seither Gastwirth in Allendorf an der Lumda, den förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden deffen Gläubiger, insofern sie dies nicht schon in Folge öffentlicher Ladung vom 8ten Juli 1878 gethan haben, aufgefordert, ihre Ansprüche an die Heinrich Braun Eheleute nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin: Dienstag den 29. October 1878, Nachmittags 2 Uhr, bet unterzeichnetem Gericht bei Meidung Ausschlußes von der Maffe geltend zu machen. Im genannten Termin soll ein Arrangement versucht sowie Gläubigerausschuß und ein Maffecurator erwählt, auch wegen Versilberung der Maffe Beschluß gefaßt werden und ergeht zu diesem Zwecke hiermit an die mit unbekanntem Aufenthalte abwesenden Heinrich Braun Eheleute die Weisung, ihre Jntereffen in Selbstperson oder durch einen Bevollmächtigten zu wahren, widrigenfalls nach den Anträgen der beiden bereits gerichtlich bestellten Beistände Wilhelm Otto und Wilhelm Kliebe von Allendorf an der Lumda verfahren werde. Von den nicht erscheinenden resp. nicht bevollmächtigten Gläubigern wird Zustimmung zu den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger angenommen. Gießen, den 30. August 1878. Großherzogliches Landgericht Gießen. I. B. L. vr. Trapp, Landgerichts-Assessor. Grasversteigerung. DaS diesjährige Grummetgras von den Wiesen der Gemeinde Wieseck soll nächsten Dienstag den 10. September versteigert werden. Der Anfang ist zu demjenigen bei Wieseck des Vormittags 9 Uhr in dem Dorfeld- schm Garten und zu demjenigen bei Baden- durg deS Nachmittags 5 Uhr auf der Badenburg. Wieseck, den 5. Seprember 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. (5338 c 5X52?“’! w««i G. xxanierc, \ H. Wagner, Gleiberg. Sonutafl den 8. u. Montag de» 9. Septbr.: Kirchweihfest in Krofdorf und Gleiberg wozu ergebens! einladen Abonnenten für Mittag-Tisch billigste Preisberechnung Restauration Kamp. 5197) Neustadt 54. vergeben werden: Lieferung von bearbeiteten Lung- steinen, veranschl. zu 229 84 H, Maurerarbeit, veranschl. zu 57 JC. Sonntag den 8. und Montag den 9. September Kirchweihfest zu flnneroö, wozu ergebens! einladet 5285 Kaftwirth Balser. _ Nr. 28997 1 Wage mit Marmorplatte, passend für Metzger. Sämmtltche Gegenstände ganz neu. 5310) K. Griinebaum. Landtags-Wahl. Auf Grund der in der Generalversammlung vom 31. v. M. erfolgten Abstimmung empfiehlt der unterzeichnete Vorstanv allen Stimmberechtigten, bei der am 10. d. M. stattfindcnden Wahlmänner- Wahl folgenden Herren ihre Stimmen geben zu wollen: Die Haupts " abzunehlmn fd * les Fnedenl die Psorte ze klingen nach wie t die Okßenc tlt Lccupation 3 *"■? gescheitert. J Armee bedroh. Die Verha Bekanntmachung. 5282) Di- am 1. August und 1. September er. fällig gewesenen städt- Holzgelder können in den nächsten 8Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaste bezahlt werden. Gießen, am 3. September 1878. Der Stadtrentmeister: Enders. _______________ 29 30 37 663/io 40 Schmiedearbeit, veranschl. zu 17 Ji. 93 Die Landes^ » Jo6reH«i“‘ , |ntn 15. 11 ’ Bititlhe i' „ h-lie-d, vM j-r, Wgwhnt ° ttalichen ihm-»!- ^.iii und Entwersiii d fofl die Baugewi flüjjtbtm ic. diener ' Ter Unterricht t i folgenden Herren istssor Dr. Nell, Z. Möser, Handi Tie Schule ms *: Keihand-1 IchckLchatlenconst :üii!stäts- und Feflii nn, Iachzeichnm, bnischrs Rechnen, i Planzeichnen), ; '