flfc». ALS Sonntag, den T Juli 1878. IT 50 Ffg. Kiekmer Dlnicisicr Amige- i«i Amtsliw fit in Kreis Sich». NedaetionSburea«r Gartenstraße 8. 165. ErpeditionSbrrrearr r Schul ft raße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MorrtagA Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. littmit dm ö'n Herren Demüth, •fangomintn gergeftlt- ivohnern der gergDe den etzen, ouie. werein mtuug äs 8 Uhr, mfesi 2«N c.' o istand. * Speisen Md ahlert. r rbundes .ausen. rstand- N* . 29. ZU« E sreundlichß «"■ wtr tu dkll 2 Spei56? 9», (enrr» Gießen ' 12, 4 ' er Gießen, am 3. Juli 1878. Reichstagswahl Einladung des Vorstandes des Vereins der nationalen unv liberalen Partei vie allgemeine Wählerversammlung stattgefunden, in welcher unser seitheriger Reichstagsabgeordneter Freiherr vonRabenau sein Programm entwickelte und darnach fast einmüthig wiederum als Candidat aufgestellt wurde. Die Versammlung war ganz außerordentlich zahlreich besucht. Zum Vorsitz berief sie Herrn Hofgerichtsadvokat Dr. uhl, der nach einigen einleitenden Worten dem Herrn von Rabenau das Wort ertheilte. Dieser verlas zunächst als kürzesten Ausdruck seines Programms nachstehendes Schreiben, welches er am 30. xSittii an den Vorstand des nationalen und liberalen Vereins gerichtet batte: Für die finanzielle Selbstständigkeit des Reiches durch Beseitigung der Matricularumlagen und durch weitere Ausbildung des Systems der indirekten Besteuerung bin ich eingetreten und würde ich auch ferner im Reichstag eintreten. Eine erhöhte Besteuerung des Tabaks ist zu dem Ende auch in Aussicht genommen. Ich würde für eine angemeffene Erhöhung „In Erledigung Ihrer Anfrage beehre ich mich, Sie zu benach- rtchtigen, daß ich als Reichstagsabgeordneter es als meine Aufgabe Betreffend: Die Besteuerung der s. g. Wanderlager. Gießen, am 4. Juli 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen _ , «« die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir erinnern Slc an die Einsendung der Verzeichnisse der von Ihnen ausgestellten Bedeckschcine. Dr. Boekmann. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Ortspolizeibehörden. . m be,m ®efe^ vE 26. Juni l.'.J., (Regierungsblatt Seite 35) haben Personen, welche außer dem Meß- und Marktverkehr an einem Orte des Großherzogthums außerhalb ihres Wohnsitzes vorübergehend Verkaufslokale zum Absatz von Maaren halten, oder Waarenversteiqerunqen entweder selbst, oder durch andere vornehmen, für» jeden Ort des Betriebs sowohl, als jedes einzelne Verkaufslocal je für eine Woche, oder den Theil einer Woche m der Stadt Greßen 30 Mark, in den übrigen Orten des Kreises Gießen 20 Mark Gewerbsteuer zu entrichten, wovon je ein Dritttheil der Gemeindekasse des Betrtebsortes zuflteßen soll. Gelangen ausschließlich gebrauchte Gegenstände (Trödelwaaren) zum Verkauf, so beträgt die Abgabe nur die Mfte der angegebenen Sätze. Em Zusatz für Gewerbsgehülfen findet jedoch nicht statt. j Zum Betrieb solcher Gewerbe (Wanderlager) ist ein Gewerbspatent erforderlich, welches vor dem Beginn in Orten des Kreises Gießen von uns zu erwirken ift. Wer um em solches Patent nachsuchen will, hat sich bei uns anzumelden und sich ordnungsmäßig zu leqitimiren. Als eine aenüaende Legttnnatton werden wir ber deniemgen Personen, welche innerhalb des Kreises Gießen wohnen, die Vorlage eines Berichtes der Bürgermeisterei des Wohnortes derselben anichen, m welchem bescheinigt wird, daß gegen den Gesuchsteller keine Anstände gegen Ausübung eines Gewerbes im Umherziehen 57 ber Gewerbe-Ordnung (Srehe Bundesgesetzblatt von 1869 Seite. 245) vürliegen. Wegen Ausstellung dieser Berichte verweisen wir die Großherzoglichen Bürgermeistereien auf die denselben mit unserem Amtsblatt vom 17. December 1869 Rr. 18 mitqetheilte Anweisung dos 4 tauch aba<- bruckt int Gießener Anzeiger von 1870 Nr. 2) sowie auf unser Amtsblatt vom 12. Januar 1875 Nr. 1. Diejenigen jedoch, welche nicht im Kreise Gießen wohnen, haben uns den für den Gewerbebetrieb im Umherziehen vorgeschriebenen Leqitimationsschein vorzulegen, dessen Ausstellung von der zuständigen Behörde des Wohnortes zu erwirken ist, oder sich durch Vorzeigen eines in demselben Jahre von uns oder einem anderen Großherzoglichen Kreisamte ausgestellten Patentes derselben Art, als zum Gewerbebetrieb im Umherziehen befugt, zu leqitimiren. fnf, f Gewerbspatent wird von uns unter Verwendung eines dem Steuerbetrage entsprechenden Stempelbogens in ähnlicher Form ertheilt, wie solche fetther schon für Anßehonge anderer Lander üblich war. / ' eo11 das Gewerbe nach Ablauf der angemeldeten Zeit am nämlichen Ort, oder an einem anderen Orte fortbetrieben werden, so ist ein neues -parenr zn erwirlen. VtClCpötu^Srodyl. betrachten würde, in dem Kampf gegen die Ausschreitungen der Gießen, 6. Juli. Gestern^Abend hat in Wenzel'sSaalbau auf Socia ldem okratic den verbündeten Regierungen meine Unter- stüßung zu gewähren. Eine prineipielle Stellung jetzt schon zu dem in Aussicht stehenden Gesetzentwurf zu nehmen, vermag ich zur Zeit nicht, da ich die Principien nicht kenne, auf welchen dieser Gesetzentwurf beruhen wird. Zur wirksamen Bekämpfung der sich organi- sirenden socialen Revolution scheinen mir außerordentliche Vollmachten hinzureichen und den Vorzug zu verdienen vor einer allgemeinen Beschränkung der bürgerlichen Freiheiten des deutschen Volkes. Wer em Wanderlager ohne Patent betreibt, verfällt in eine Strafe gleich dem doppelten Betrage der für die Zeit des unbefugten Betriebs sich berechnenden Steuer, welch' letztere außerdem noch zu erheben ist. . a 1 .. .. ~ .^r«gen dieser Art sind bei Großherzoglichem Hauptsteueramt Gießen anzubringen. (Siehe Bekanntmachung vom 23. December 1873, Reqierungs- n66CrCt e^43‘2 ^aS ?erfa^enk s Vorschriften, welche über die Bestrafung der Gewerbsteuercontraventionen der außerhalb des ^s0ßqers°^^E^o^'^^si und dauernde Niederlassungen tm^nlande nicht besitzenden Personen bestehen. (Siehe Küchlers Handbuch, Band I, Seite 254, pos. o, ।oroie ronno 11, oeiie voi zu 192, 111.) Sie wollen hiernach verfahren, Gesuchsteller demgemäß verständigen und den Vollzug des Gesetzes überwachen. Dr. Boekmann. , Betreffend: Die Ableistung des VerfiJsungs-Eides vom II. Quartal 1878. ©legen, am 6. Juli 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an ine Großherzoglichen Bürgermeistereien Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Harbach, Lauter, Lindenstruth Bdenhausen, Bueckborn, Saasen, Stockhausen, Weickartshain und Weitershsin. Unter Hinweis auf unsere Verfügung vom 29. December 1874, im Anzeiger Nr. 5 von 1875, forvern wir Sie rur umgehenden Benchtserstattung auf. ' ’ 6 ‘ Dr. Boekmann. London, 5. Juli. Die „Times" glaubt als wahrscheinlich bezeichnen zu dürfen, daß Datum Rußland zugesprochen werde unter der Bedingung, diesen Platz nie zu befestigen. Berlin, 5 Juli. Nach Schluß des Congresies wird in nächster Woche am Mittwoch oder Donnerstag zu Ehren der Congreßdelegirten ein größeres Diner im Weißen Saale des königlichen Schlosses stattfinden. Für den folgenden Tag ist eine Fahrt nach Potsdam und Sanssouci, eine Fahrt auf der Havel und eine größere Festlichkeit bei dem kronprinzlichen Paar in Aussicht genommen. Berlin, 5. Juli. Die heutige Congreßsitzung beginnt um 3 Uhr. Vorher haben Vorberathungen stattgefunden. Heute wird sich das Plenum des Congresies mit der griechischen Angelegenheit beschäftigen, ohne daß die griechischen Vertreter anwesend sind. Die griechischen Wünsche finden vorzugsweise bei Frankreich und Italien warme Sympathieen- England hält sich mehr zu» rück. Im Ganzen tritt Niemand gegen die griechischen Wünsche auf, als die Pforte. Doch ist es schwer für die europäischen Mächte, über den Punkt der autonomen Gestaltung htnauszugehen. Die hierher telegraphirte Mittheilung Der „Times", wonach Karatheodori Pascha gestern erklärt hätte, er sei auf Grund eingegrngener Instructionen nunmehr in der Lage, die Occupation Bosniens und der Herzegowina im Princip zu acceptiren, ist dahin, zu berichtigen, daß die türkischen Vertreter nur erklärt haben, die Pforte wünsche in dieser Frage direct mit Oesterreich in Verhandlung zu treten. Ebenso unbegründet ist die von Wien verbreitete Nachricht, der türkische Botschafter in Wien sei bereits angewiesen, bei Ueberschreitung der Grenze durch die Oesterreicher die diplomatischen Beziehungen abzubrechen und Wien zu verlasien. — Ueber die nächste Woche hinaus dürfte derCongreß nicht währen, vielmehr ungefähr Donnerstag, wie man vernimmt, seine Endschaft erreichen. Die schwierig; Frage, Batum betr., wird gegenwärtig in Vorberathungen debattirt. Man hofft einen Aeutschland. Darmstadt, 4. Juli. Die Kriegervereine sind diesmal in Anbetracht der außerordentlichen Verhältnisie auch in die Wahlbewegung eingetreten, wenigstens der Deutsche Kriegerbund mit seinen 730 Vereinen und 65,000 Mitgliedern. Der Bundes-Vorstand hat an die dem Bunde angehorigen Ver- «lne einen Aufruf erlasien, in dem er im Allgemeinen den Mitgliedern des Bundes an's Herz legt: „Seien wir alle Mann — nicht Einer fehle am Wahltage auch auf unserem Platze- Eure Sorge, Eure Pflicht ist es, Kameraden, die ihr mit dem Vorsitz betraut seid, an der Wahlurne mit allen Euren br wen Mitgliedern zu erscheinen. Unsere Loosung aber sei an diesem Tage. Kein Vaterlandsfeind darf gewählt werden! Unsere Stimme erhält nyt ein Mann, dessen Liebe zu Thron und Vaterland unzweifelhaft feststeht! Aus den Motiven des Aufrufes geht hervor, daß sich die Spitze desselben gegen die Sxialdemokratie kehrt.g Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. «orrespondenz-Bureau. Berlin, 5. Juli. Die heutige (13.) Congreßsitzung schloß kurz vor 51/2 Uhr. Die Congreßdelegirten sind heute zum Diner bet Fürst Bismarck eingeladen. . — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Gegenüber den verschiedenen in der Presie auftauchenden Lesarten über den Stand der Dinge bezüglich der künftigen Haltung und Stellung des Herzogs von Cumberland kann versichert werden, daß bisher von keiner Seite ein amtlicher Schritt in dieser Angelegenheit unternommen wurde. Alle darüber umlaufenden Mittheilungen beruhen lediglich auf Muthmaßungen und Erfindungen. Konstantinopel, 5. Juli. Das Journal „Vakit" äußert sich am Schluß eines Artikels, überschrieben: „Unsere Zukunft", folgendermaßen: Für uns Türken ist Rumelien die Vergangenheit, Anatolien die Zukunft. Nom, 5. Juli. Die Regierung hat betreffs der Vorfälle in Venedig eine Untersuchung etngeleitet; demzufolge sind noch keinerlei Maßregeln bezüglich des Präfekten und der Polizeibehörden ergriffen worden. Pari-, 5. Juli. Die abenteuerliche Nachricht des „Gaulois", daß die preußische Regierung einen marokkanischen Hasen erworben habe, entbehrt selbstverständlich jeder Begründung. Petersburg, 5. Juli. Die von Berlin eingegangenen Nachrichten über die veränderte Stellung Englands zu der Frage, betr. Batum, erregen die öffentliche Meinung und die Presie. Ein allzugeharnischter Artikel des Journals „Rusi. Welt" hat demselben eine Repressivmaßregel zugezogen, indem ihm der Einzelverkauf aus der Straße untersagt wurde. Berlin, 5. Juli. Bulletin von 10 Uhr Vorm. Der günstige Zu- stand im Befinden Sr. Maj. des Kaisers dauert an. (Unterz.) v. Lauer, v. Langenbeck. Wilms. Berlin, 5. Juli. Rußland tritt mit seinen Geldansprüchen, soweit dieielben nickt ausdrücklich durch Territorialabtretungen gedeckt sind, hinter diejenigen Gläubiger der Türkei zurück, welche hypothecirte Rechte haben. München, 5. Juli. Seitens der reichstreuen Wähler wird als Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis München II Staatsrath v. Schloer in Vorschlag gebracht. Oesterreich. Wien, 4. Juli. Die „Polit. Corresp." läßt sich aus Berlin vom Heutigen melden: Die Kriegsentschädigungs-Frage ist derart geordntt, daß keine türkische Hypothek angetastet, auch die Kriegsentschädigung in keine Gebietsabtretung umgewandelt wird. Die Donauschifffahrts-Fragen sind tm Wesentlichen erledigt. Die Schwierigkeiten bezüglich der griechischen Frage sind groß, und ist kaum eine solche Erledigung zu erwarten, daß mit Sicherheit aus Anbahnung dauernder friedlicher Verhältnisie zwischen der Türkei und Griechenland gerechnet werden könnte. Die englisch-russischen Differenzen wegen Batums sind so ernst, daß Bismarck die Lösung dieser Frage späteren directen russi ch- englischen Verhandlungen Vorbehalten wisien will. Falls diese Ansicht nicht durchdringt, könnte die Frage wegen Batums die Dimensionen eines Confl ctes annehmen. Die neuen Instructionen der türkischen Delegrrten in der bosnischen Occupations-Frage sind nicht darnach angethan, diese Frage zu vereinfachen. Der Congreß acceptirt die Bedingungen der Pforte nicht und ist dadurch gezwungen, von der Zustimmung derselben abzusehen. der Tabaksteuer stimmen, jedoch immer nur in derjenigen Form, welche die Privatindustrie und Production am wenigsten belästigt mit absolutem Ausschluß ves Monopols und der Fabrikatsteuer. (Großer Beifall.) Die Zoll- und Handelspolitik des deutschen Rcrches muß meines Erachtens darauf gerichtet fein, unter Festhaltung der seit Gründung veö Zollvereins stetig beobachteten unv bewährten Gesichtspunkte Cie thatsächlichen Interessen und Bedürfnisse des gesummten nationalen Verkehrs, der Production, des Handels unv der Consumtion Ml wahren. Die Zolltarife werden zu regeln sein nach dem Maße der zunehmenden Erstarkung der deutschen Gewerbthatigkert auf Grund von Gegenseitigkeitsoerträgen mit Staaten, imt welchen das Reich Handelsverträge abschließt und auf Grund autonomer Tarife mit Staaten, mit welchen das Reich in kein solches Vertrags-Ver- hältniß tritt." , f f Dies Programm hatte vollständigen, durchschlagenden Erfolg. Nachdem der Redner noch Mittheilungen über den letzten Reichstag qemacht und einige kurze Anfragen befriedigend beantwortet hatte, beschloß die Versammlung mit allen gegen eine verschwindende Zahl von Stimmen die endgiltige Aufstellung des Herrn v. Rabenau als Reichstagscandidaten der Wählerschaft unserer Stadt. Unter dreifachem stürmischen Hoch auf Kaiser Wilhelm ging die Versammlung auseinander. Die ganze Verhandlung hatte 3/4 Stunde gedauert. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici« und ohne Kosten durch die Heilnahrung: REVALESCIERE von London. «eit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen «esundheit«- sveise widerstanvcn und b-wihrt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kmdern -chn- M-dic ■ und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Driam-, Echleimhau Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unrerdauliä-cit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Waffsrsucht, Riebet, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkett und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmtlch vorzuziehcn. — Ein Auszug auS 80 000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificale von Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Sboreland, vx. Campbell, y-o-- fessor vr. D6dä, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de BrLhan, und vielen anderen hoch» gestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug au« 80,000 Eertific-te«. Certificat des Medicinalraths Dr. Wurzer. Bonn, 10. Juli 1852 Revalesciere Da Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Äwfrtn angewandt bei allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinweg«, Rlerenkrankhetten k, bei Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnrohre, bei franryoft«n Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, BlaserHämorrhoiden re. — Mit de« ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blo« bei HalS- und Brustkrankheit-n, sondern auch bet der Lungen- und LuftrSbrurschwindsucht. L. S. Rud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalescifere hat mein ILsähriges Leiden im Magen und in de» Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwache nnd nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Eomparet, Pfarrer ßainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15 April 1875. Seit vier Jahren sgenteße ich die köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich wahrend langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich zetzt der vollkommensten Gesundheit. out Nr. 64210. Marquise von Br6han von 7jähriger Leberkrankhett, Schlaflosigkeit, Sitter» an den Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardetn, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handelslehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Rervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Ab magerung? ?593g zgaron Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen re. Die Revalesciere ist viermal so nahrbaft al« Fleisch und erspart bei Erwachsene« und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen Preise der Revalesciere 1/r Pfd. 1 80 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 JL 70 5 Pfd. 14 JL, 12 Pfd. 28 JL 50 24 Pfd. 54 JL JQ Revalesciere Chocolat6e 12 Tasten 1 80 H, 24 Tasten 3 50 H, 48 Taster 5 JL 70 120 Taffen 14 JL, 288 Taffen 28 Jt 50 H, 576 Taffen 54 JL Revalesciere Biscuites 1 Pfd. 3 JL 50 2 Psd. 5 70 Zu beziehen durch Du Barry & Eo. in Berlin NW., 25 Loutsenstr., und bet Wien guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicateffenbandler im ganzen Lande. In Gießen bet Philipp Sehwß*er. (11W zufriedenstellenden Modus zu finden. — Die rumänischen Minister Bratiano und Cogalniceano sind heute Nachmittag von hier abgeretst. Berlin, 6. Juli. Se. Maj. der Kaiser haben während der Nacht anhaltend ruhig geschlafen. Wien, 5. Juli, Abends. Der Schah von Persien ist heute Nachmittag 41/2 Uhr hier angekommen, am Bahnhofe vom Kaiser begrüßt worden und in ter Hofburg abgestiegen. Morgen und Dienstag finden zu Ehren des Schah Galadiners statt. , Rom, 5. Juli. In der Kammer sind Interpellationen angekundigt betreffs der Haltung der Regierung auf dem Congreß und hinsichtlich der Gebietsveränderungen im Orient. London, 5. Juli. Die Truppen-Transportschiffe „Himalaya', „Oron- tes" und „Tamar" sind bereits unterwegs nach Malta; nunmehr erhielt auch das zu gleichem Zweck bestimmte Schiff „Simoom" Befehl, am 10. Juli nach Malta aufzubrechen. Vermischte-. Aus Nassau, 2. Juli. Eine der verderblichsten Pflanzen auf dem moralischen und socialen Felde ist die Denunctation. Sie gedeiht namentlich in Zeiten politischer Krisen. Wenn ein politischer Umschlag, sei es nach rechts oder nach links, errontd wird, giebt es stets auch feile Seelen, welche durch das Mittel der Denunctation entweder sich selbst heben, oder anderen in boshafter Weise schaden wollen. Letzteres geschieht namentlich durch anonyme Zuschriften. Schreiber dieses, der Schultnspector ist, muß bekennen, daß es einen moralischen Ekel in ihm erregt, wenn er der anony men Zuschriften gedenkt, mit welchen er den seiner Aufsicht unterstellten Lehrern gegenüber heimgesucht wird. Das ist eine giftige Pest, gegen welche Eonseroattoe wie Liberale mit gleichem Abscheu kämpfen müssen. . ------------------- Loka l'N o tiz. Gießen, 6. Jult. Der Schwurgerichtshof v.'rurtheilte gestern den Heinrich Wahl von Angersbach, wegen Körperverletzung mit tö etlichem Erfolg, in eine Gefängnißstrafe von 3 Jahren, woran indessen 3 Monate der erlittenen Untersuchungshaft in Abzug zu bringen sind, neben Covfiskation des zum Verbrechen gebrauchten Pistols. Außerdem wurde Karl Schwinn von Lichtenberg, wegen Diebstahls, in eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren, an welcher jedoch 2 Monate der erstandenen Untersuchungshaft in Abzug zu bringen sind, veruriheilt, und neben dem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren, die Zulässigkeit der Polizeiaufsicht erkannt^ nächsten Woche werden sodann noch folgende AnklagefSlle zur Verhandlung kommen: Am 8. Juli, Vormittags 9 Uhr, aegen KaSpar Andreas Martin von Bernsburg, wegen Urkundenfälschung; Vkrtheid.: Gr. Hofg-Advocat Tborwart. Dens.'lben, Nachmittags 3 Uhr, gegen Georg Lott VI. von Vonhausen, wegen Meineids; V-rthetd.: Gr. Hofg.-Adoocat Kraft. Den 9 Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Johannes Lauf von Schotten, wegen Todtschlags; Verthetd.: Gr. Hofg. Advocat Dr. Rosenberg. Den 10. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Adam Hepperts Ehefrau in Gießen, wegen Brandstiftung und Betrugs; Vertheid.: Gr. Hofg-Advocat Dr. Reatz. Handel und Verkehr. Gießen, 6. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 95 H, Hühnereier, per Stück 6 H, Enteneier, per Stück 6 H, Käse, per Stück 5—9 H, Kasematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 24 Tauben, das Paar 70 H, Hühner, per Stück JL. 1.20, Hahnen, per St. JL. —.75, Enten, junge, p. Stücke 1.50, Kartoffeln, alte, 100 Kilo 6, neue JC. 18. Ochsenfl effch 70—72 H per Pfd-, Kuh- u. Rindfleisch 58—60 Schweinefleisch 64 H, Kalbfleisch 56—60 Hammelfleisch 65—70,$. Kirschen per Pfd. 14^, Durchschnittspreis. Auszug a. d. Standesamtsregiftern des Standesamts Gießen. Vom 29. Juni bis 5. Jult 1878. Aufgebote. 3. Jult. Bäcker Eduard Christian Noll mit Phtlippine Louise Lotz, beide von Gießen. 4. Jult. Lehrer Heinrich Brücher in Gießen mit Friederike Klein oonHergerS- hausen. — Etsenbahnarbeiter Karl Keller mit Marie Hardmann, beide von Kloppenheim. Geborene. 28. Juni. Johanna Katharine Margarethe, Tochter des Weißbinders Johannes Röhmig. 29. Juni. Mathilde, Tochter des Häutehändlers Simon Nußbaum. — Ein Sohn — noch ohne Vornamen — des Taglöhners Johannes Roth. 25. Juni. Eine Tochter — noch ohne Vornamen — des Hülfsarbeiters an der Oderheifischen Bahn Heinrich Habermehl. 1. Jult. Ein Sohn — noch ohne Vornamen — des GaftwtrthS Ludwig Feidel. 28. Junt. Georg, Sohn des Bahnorbeiters Konrad Schweitzer. 2. Juli. Susanne Justine Katharine, Tochter des Arbeiters bei der Main-Weser-Bahn Justus Beinhauer. 28. Juni. Friedrich, ein außereheliches Kind von auswärts. 29. Juni. Friedrich, ein außereheliches Kind von auswärts. 30. Juni. Wilhelmine, ein außereheliches Kind von auswärts. 3. Jult. Emilie Auguste Anna, Tochter des Dienstknechts Andreas Eidmann. 30. Juni. Bertha Caroline Brunhilde Elfriede, Tochter des Capell- meisters im H. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Karl Krauste. 3. Jult. Karoline Wilhelmine, Tochter des Schneiders Wilhelm Wiedmeyer. Gestorbene. 30. Juni. Der Großh. Professor Dr. Friedrich Karl Ludwig Weigand, 72 Jahre 7 Monate 12 Tage alt. — Louise Lagerin, geb. Klein, 71 Jahre alt, Wittwe des zu Fellingshausen verstorbenen Heinrich Lagerin. — Grubenarbeiter Wilhelm Höhner, 15 Jahre alt, von Kohlberg, Kreis Waldbroel. 1. Juli. Marie Christine Gilbert geb. Buß, 37 Jahre alt, Ehefrau des Bremsers bet der Cöln- Mindener Bahn Johannes Gilbert. 2. Juli. Mathilde, 4 Tage alt, Tochter des Häutehändlers Simon Nußbaum. 4. Juli. Karl, 11 Monate 10 Tage alt, Sohn des Sergeanten im II. Großh. Hessischen Infanterie Regiment Nr. 116 Friedrich Wilhelm Reibeling. — Schreiner Konrad Schäfer, 55 Jahre alt, von Ober-Gleen, Kreis Alsfeld. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 30. Juni. Dem Weichensteller Heinrich Rusag, ein Sohn, Heinrich Martin Ludwig, geb. den 17. Juni. Denselben. Dem Gaftwirth Jakob Helfenbein, ein Sohn, Adolf, geb. d. 6. Mai. Denselben. Dem Wildprethändler Johannes Hormann, ein Sohn, Ludwig, geb. den 23. Mai. Denselben. Dem Dachdeckermetster Wilhelm Dietz, eine Tochter, Elisabeths Marie Helene Karoline, geb. den 9. Juni. Den 3. Juli. Dem Kaufmann Georg Wilhelm Weidig, eine Tochter, Anna Marie Auguste, geb. den 16. Mai. Beerdigte. Den 2. Jult. Dr. Friedrich Ludwig Karl Weigand, Großherzoglicher Professor, alt 72 I. 7 M. 12 T., gest. den 30. Juni. Den 3. Juli. Marte Christine Gilbert, geborene Buß, Ehefrau des Bremsers Johannes Gilbert, alt 37 I. 12 T., gest. den 1. Juli. Bekanntmachung. Die Vergebung der Zinsen des Vermächtnisses des Christian Gerhard Hast für das Jahr 1878 betreffend. 4081) Anmeldungen wegen Berücksichtigung bei Vergebung der oben bezeichneten Zinsen haben bis zum 13. dieses Monats einschließlich auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu geschehen. Gießen, den 2. Juli 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. A. Bramm. Betreffend: Die Bestellung von Ehrenschützen. 4094) Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß unterm 25. Juni der Pächter des Domanialguts Schiffenberg, Carl Lynker, auf den Feldschutz der Gemarkung Gießen und Schiffen berg bestellt und in Pflichten genommen worden ist. Gießen, den 2. Juli 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Vergebung von Wegbauarbeiten im Gießener Stadtwald. Die zur Herstellung von Wegen im Gießener Stadtwald erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, nämlich: 1) Lieferung von Steinen, veranschlagt zu 1020 80 2) Planirarbeit, veranschlagt zu 580 „ — „ 3) Für Fertigung und Ausräumung von Gräben, veranschlagt zu 195 „ — „ 4) Erbauung von Kanälen, veranschlagt zu 192 „ — „ 5) Chausstrarbeit, veranschlagt zu 980 „ — „ sollen Samstag den 13. Juli 1878, Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses öffentlich vergeben werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lasten. Gießen, den 6. Jult 1878. (4179 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Versteigerungen. Montag den 8. Juli, Vormittags 10 Uhr, werden im Pfandlocal 1 Herrn-Sommer- Anzug, 1 Ziese und verschiedene Haus mobilien öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 6. Jult 1878. Großherzogllcbes Ortsgericht Gießen. 4167)_________Müller._____________ Hausversteigerung. Die Hsfratthe aus dem Nachlaß der Frl. Eltsabetha Weber hier, Sonnenstraße B. 55, soll auf freiwilliges Ansuchen der Erden auf hiesigem Ortsaericht Montag den 13. lfd. Monats, Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert werden. (4168 Gießen, den 7 Juli 1878. ______________________Fr. Müller. Montag den 8. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, sollen die rum Nachlaß der Oberförster Kalkhof Wittwe gehörigen Mobilten, bestehend in Bett- und Weißzeug, Möbeln, Haus- und Küchengeräthe, in deren Wohnung meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. Juli 1878. Großherzogliches OrtSgericht Gießen. 4117) Lüdektng. Aeilgevotenes. I Borstig!. Aepfelwein empfiehlt Emil Orbig, Retchensand. 4169) Gute Frühkartoffel verkauft ____________Karl Euler, Neustadt. la. Emmenthaler-Käse, vollfaftig u. reinfchmeckend. Feinsten Limburger Käse (4184 bet Carl Lony. 4166) Frühe Johanni - Kartoffeln bei Ww. Röber, Kreutz. Feinstes Maschinen- u. Magenfett. Dasselbe ist frei von all^n Stoffen, welche Holz und Eisenwerk beschädigen, setzt keinen Schmutz ab und wird nicht fließend, in Ein-Pfd.-Kästchen k 30 empfiehlt 4164) I. Retter. Feinstes reinschmeckendeS Mohnöl, la. Weinessig 4182) bei Carl Lony. JMMANUEL & DUSWALD' 8 KINDER-SEIFE g^StFRANKFURT7M.&t Diese eigens für die zarteste und empfindlichste Haut präparirte Seife wird für gänzlich rein und frei von Schärfe garantirt. Kürzester Gebrauch zeigt ihre wohlthätige Wirkung gegen Aufspringen und Sprödigkeit der Haut. Ganzes Packet i 8. Stück dtg. 1.50 Halbes „ n 4 „ „ -.80 Zu haben bei: C. F. Conrad, Coiffeur, H. Plank, Coiffeur in Glessen; N. Spiegelberger in Butzbach. (4139 Hoizsersteigerung in -er Oberförsterei Schiffenberg. 4092) Donnerstag den 11. l. M. sollen in den Abtheilungen Tempel und Schinderskopf versteigert werden: 616 Raummeter Nadelholz-Scheiter, 373 „ „ Knüppel, 490 „ „ Stöcke, 7160 Wellen „ Reisig, 320 „ Eichen-Reisig, 12 Stück Nadelholz - Stämme von 24—43 cm Durchm., 9—15 m Länge mit — 8,48 cbm. Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung Vormittags präeis 8 Uhr aus dem Vicinalweg von Gießen nach Steinberg an der Sandkauten- Schneiße. Die in Abtheilung Schinderskopf lagernden Stämme wollen Stetglieb- haber einsehen, dieselben werden gegen 12 Uhr Mittags in Abtheilung Tempel ausgeboten. Auf einen schönen Stamm von 43 c Durchmesser wird hiermit aufmerksam gemacht. Gießen, den 3. Jult 1878. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. A. Lilienstern aus Ortenberg! bezieht zum erstenmale den bevorstehenden Giessener Markt mit einem reichen Lager in allen Sorten Mannas-, Frauen-, Mädchen-, Buben- und Kinder- Schuh u. Stiefel. Durch ben Rückgang der Lederpreise bin ich in den Stand gesetzt gute Maaren zu billigen Preisen zu verkaufen und bitte um geneigten Zuspruch. (4144 Prima Raffinade, zum Einmachen, Würfelzucker, frisch gebrannten Kaffee, garantirt reinschmeckend, Choeoladen, aus den ersten Fabriken Deutschlands, grünen und schwarzen Thee empfiehlt (4183 Carl Lony. Prima weiße Kernseife, Schmierseife, Beste Reisstärke, Prima Kugelblau, Dr. Links Fettlaugenmehl empfiehlt billigst (4181 Carl Lony. 4150) Ein Dienstmannskarren zu verkaufen bei Bäckerm. Kroneberg, Neustadt. Victoria-Erbsen, Linsen, la. Suppen-u. Gemüsenudeln, sowie sämmtliche Suppenarttkel empfiehlt (4185 Carl Ijony. Freirv. städtische Feuerwehr. Montag Abend: Hattet- Uebttng» 4186) Das Commando. WenseTs Garten. Sonntag den 7. Juli 1878: GROSSES VOCAIXWCEBT von den bei ihrem letzten Hiersein mit so großem Beifall aufgcnommenen Knut hat er Ty roter von Hans Rechner. Anfang 8 Uhr. DL" im Saale. Programm ander Kasse. Entree 50 Ffg. 4082) ö 4174> Ein Spazierstock ist gefunden Y worden. U Von wem? sagt die Exped. d. BlttS. 41 < () Unserem lieben Joseph II.......I zu seinem morgigen 18. Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche. F-a. Man bittet vor Schluß der H. Abtheilung nicht )u rauchen (4161 Restauration Bramm Restauration Bramm zö/V’t' D 0 0 0 0 0 0 □ 0 0 0 0 20 edle Reit- und Wagenpferde, Werth 24,000 Jl. 50 Gewinne im Werthe von 5000 4095) Em braves solides Mädchen, daS in Küche und Hausarbeit erfahren, wird auf sogleich in Dienst gesucht. Näbcres bei der Exped. d. Bl. von ausgekämmtem Haar werden für 1 gemocht. Für gute, dauerhafte Arbeit wird garanttrt. V. Reuter, Friseur, KaplanSgasse No. 233. Die trauernde Familie Gießen, den 6. Juli 1878. Hierzu eine „Beilage" 4157) Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit, zum baldigen Antritt, sucht Frau v. Gerha rdt, Garifeld. £ Zuverl. Leute all. Stände finden lohn. Erwerb d. d. Verkauf V. concess. Anlehens- u. Serie- □o Loosen u. Bezugsscheine^ f. e. sohd. gross. Bankgesch. Off. V. 933 an G. L. Daube &, C. Bert Pferde-Lotterie zu Pyrmont am 27. Juli d. J. Hauptgewinn: 1 elegante Equipage mit 4 hochedlen Pferden und completem Geschirr, Werth 10,000