seh enKlöW- tilg R 'in Mitt! M t,r ______(338> ermeistn tn bie ' w der EM d. einem Gartrn Morgen haltend o", zu oeipadten. nler der Birdie. 'wasser. Sal2e[( iCsll'r Bitte.'1 eT?” Erfo)ge’ ■fe? Äx- n dauernde Bk- iteimtifiir Wadenpfuhl iborf a./Lda. rann, militäisret, t, dem die befielt en, fud)t Stellung liebsten bei einem '.-AdvoketJöckel, Zitedberg. ;he büfltlt uns rasch n Hmterhause be& binder Mäh!. ast neues Kinder- ichen zu verlaufen» jtotnobilen b. itschland verkauft, igserleichterungen. franco. Käst enös Wr btt Vst voll .kiosrt-«de» (3438 tft_____ es Herrn ofsstraft- * ß«*® r* s d-l ^ob”’ 's*/" Mo. t£9. Mittwoch, den 5 Juni 1878. Aietzener 'AnMger Anikige- nai Amtsblatt für den Kreis Gieftn. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Zum Attentat auf Kaiser Wilhelm Wilms. v. Langendeck. v. Lauer. Leben vorzubereiten, zu besonderem Danke verpflichtet fühle. Dasselbe Princip: non scholae sed vitae discimus, war das leitende auf dem königlichen Pädagogium zu Züllichau, welches ich darauf besuchte und dessen fünf oberste Elasten Ober-Tertia, Unter- unkt Ober-Secunda, Unter- und Ober-Prima ich in 4Vz Jahren, von Ostern 1863 bis Michaelis 1867, durchmachte. Nach zurückgelegter Schule widmete ich mich zunächst drei Jahre der praktischen Landwirthschaft, studirte darauf während drei Semester von Michaelis 70 bis Ostern 72 Staatswissenschaften und Landwirthschaft in Halle an der Saale, ging nochmals zwei Jahre in die Praxis zurück, theils auch auf mehrmonatliche Reisen, um eine größere Anzabl Wirthschaften, industrielle Etablissements verschiedener Art kennen zu lernen. Von Ostern 74 bis 75 studirte ich alsdann nochmals dieselben vorhergenannten Fächer in Halle a. S. und von da ab das 6., 7. und gegenwärtige 8. Semester an hiesiger leipziger Universität. Leipzig, im Mai 1876. Karl Nobiling." Nachdem er das Doctor-tLxamen gemacht, kam Nobiling vor etwa zwei Jahren ^nach Berlin. Er hat sich seitdem vergeblich bemüht, Stellung zu finden, hat auch kurze Zeit beim Geheimrath Engel im Statistischen Bureau gearbeitet und sich, wie er Herrn Landes-Oeconomierath Thiel erklärte, seit etwa acht Wocken auf die Schriftstellerei geworfen. Nach den Aussagen desselben Herrn rnackte cr den Eindruck eines in seinem Fache bewanderten, sonst aber geistig nicht hervorragenden Menschen." So wett das Montagsblatt. Berlin, 3. Juni, Vorm. 10 Uhr. Se. Maj. der Kaiser haben die Nacht gut und im Ganzen schlafend zugebracht. Fieber findet nicht statt: das Gesammtbefinden ist durchaus befriedigend; der Eisumschlag auf dem Arm thut wohl. — Das Befinden des Kaisers ist fortdauernd befriedigend.. Se. Maj. ist bei leutseligster Laune und nimmt vollen Antheil an den zahllosen von auswärts eingehenden Kundgebungen der Sympathie. — Das hier verbreitete Gerücht von dem erfolgten Tode des Attentäters Nobiling entbehrt der Begründung. Die in Posen wohnenden Schwestern des- zustande des Kaisers. Berlin, 4. Juni, Morgens 63/4 Uhr. Bulletin. Der Kaiser hat diese Nobiling am Leben zu erhalten. Berlin, 4. Juni, 2 Uhr 10 Min. Nachts. Se. Maj. der Kaiser bat li/2 Stunden geschlafen; die Aerzte sind sehr zufrieden mit dem Gesundheits- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. »«-aeltsnObirrechirr Sartenstraße B. 165. r Schalstraße B. 18. selben sind vernommen worden. Berlin, 3. Juns. Den neuesten Extra-Blättern entnehmen wir folgende Mttthetlungen: Der Zustand des Mörders Nobiling ist hoffnungslos. In den Erbrechungen haben sich bereits Gehirntheile gezeigt. Die Aerzte halten es für unwahrscheinlich, daß er den heutigen Abend noch erlebt. Seine Vernehmung war unter den Umständen mit außerordentlichen Schwierigkeiten verknüpft. Gleichwohl ist sie nicht resultatlos geblieben. Nach den uns von verbürgtester Seite zukommenden Meldungen hat Nobiling auf die Fragen des Untersuchungsrichters die deutlichen Worte gesprochen: „Habe viele Mitwisser, will sie nicht schonen, aber sie auch nicht verrathen. Mich hats getroffen." Die letzte Aeußerung legt den Verdacht eines gemeinschaftlichen verbrecherischen Unternehmens, für deffen Ausführung der Thäter sich irgend einer zufälligen Macht, vielleicht dem Lose, hat unterwerfen müffen, sichtlich nahe. Aus den Aeußerungen des hier wohnhaften Stiefvaters des Mörders (Majors v. G.) geht hervor, daß Nobiling zu seiner Familie in sehr losen Beziehungen gelebt und seit längerer Zeit ein höchst geheimnißvolles Wesen gezeigt hat. Bon elterlicher Seite ist er mit Geldmitteln nicht unterstützt worden, hat indeß gleichwohl in nichts weniger als dürftigen Verhältnissen gelebt und mehrfach Reisen unternommen, bet denen Niemand seiner Angehörigen wußte, woher er die Mittel dazu genommen. So habe er vor einiger Zeit seinem Stiefvater erklärt, „er muffe nach London", und auf die Frage, was er dort wolle, erwidert, darüber könne er nichts sagen, das fei feine Sache". In einem andern Falle habe er feinen Verwandten in gleicher Weise erzählt, daß er nach Posen reisen werde. Befragt, von welchen Mitteln er die Kosten dieser Reisen bestreite, antwortete Nobiling, „das habe keine Noth, er werde das Geld schon auftreiben". Berlin, 3. Juni. Die Aussagen von Bediensteten in dem Hause, wo Nobiling wohnte, ergeben, daß derselbe während der letzten Zeit stets in frühester Morgenstunde Personen in Arbeiterkleidung bei stch empfing, welche ebenso still gingen wie sie gekommen waren. Nobiling unterhielt auch intimen Verkehr mit einem eifrigen Anhänger der Socialdemokratie aus den besseren Ständen, der sich jetzt in Paris aufhält. Berlin, 3. Juni, 4 Uhr 30 Min. Nachm. Bulletin. Der Gesund- \ heitszustand Sr. Majestät ist befriedigend, der Kaiser hat geschlafen und ' etwas Nahrung zu stch genommen. Berlin, 3 Juni. Der Kaiser hat die Kaiserin und die Großherzogin von Baden aus einige Minuten gesehen. Die Kaiserin, die Großherzogin von Baden, Prinz Karl, der Großherzog von Sachsen, Prinz Heinrich der Niederlande und die hier anwesenden Mitglieder der königlichen Familie weilen in der Nähe des Kaisers. Von sämmtlichen auswärtigen Hofen, von zahllosen Vereinen und Privatpersonen giftgen theilnehmende Telegramme an den Kaiser ein. - Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge soll Nobtlmg die Frage seiner ihn in der Haft aufsuchenden Mutter: „hast du etwas dafür bekommen?" verneint, die weitere Frage: „hat dich denn das Loos getroffen?" kopfschüttelnd mit • ach Gott! beantwortet haben. Es ist Aussicht vorhanden, den Berlin, 2. Juni, 5 Uhr. Ich schreibe Ihnen unter dem ersten Eindruck des furchtbaren i Ereignisses, welches der heutige Tag über Preußen un- Deutschland gebrockt hat. Ein zweiter 1 Mordanfall nack kaum drei Wochen ist auf den Kaiser gemacht. Diesmal ist leider der Mord- anschlaa nicht spurlos an der Person des Kaisers vorbeigegangen, wenn auch unmittelbare ' Lebensgefahr zum Glück nicht vorliegt. Um 2 Uhr fuhr der Kaiser im offenen Wagen, auf deffen Kutschersitz sich in gewohnter Weise der Kutscher und ein Jager befanden, vom Palais aus, um eine Spazierfahrt in den Thiergarten zu machen, durch die Südseite der Lindenpromenade. Als der Wagen vor dem Hause Nr. 18 sich befand, fiel aus einem Fenster des zweiten Stockes ein Schuß, der den Kalser sofort in die rechte Wange traf. Der Kaiser bedeckte sofort mit Dem i Taschentuch die Wange, welche blutete; allein schon im nächsten Augenblick fiel ein zweiter Schuß, i welcher den Kaiser erheblich verwundete. Der Monarch wurde von zahlreichen Schrotkornern : getroffen, welche Helm und Mantel durchlöcherten und daher ihre Kraft verloren, zum Theil sedock in den Körper eindrangen. Der Kaiser behielt vollkommen Ruhe und Bewußtsein und nQb Befehl zum Umkehren des Wagens. Der Jäger sprang in den Wagen und unterstützte den 1 Kaiser, den nun die Kräfte zu verlassen schienen. Nach fünf Minuten der Entfernung kehrte der I Wagen in das Palais zurück, und nun wurde der Kaiser von dem Jäger und den herbeteüenden Dienern die Treppe hinaufgetragen. Schleunigst war Geheimrath v. Langenbeck zur Stelle; der Gcheimrath Wilms folgte ihm bald darauf und der Leibarzt Dr. v. Lauer wurde herbeigeholt. Der Kaiser war angegriffen, namentlich durch den starken Blutverlust, dessen zahlreiche Spuren ich im Innern des Wagens noch bemerkt habe. Jedoch verlor der hohe Herr das Bewußtsein keinen Augenblick. Die Aerzte legten thätig Hand an, um die sehr zahlreich eingedrungenen ! Schrotkörner zu entfernen. Inzwischen war gleich nach der verruchten That das Volk massenhaft in das Haus Linden Nr. 18 gedrungen. Der Mörder hatte sich in seinem Zimmer verrammelt; die Thür wurde jedoch eingetreten. Den ersten ver Hereinstürmenden, den Wirth des ■ Lindenbotels, Holtfeuer, schoß der Mörder mit einem Revolver durch den Hals, worauf er selber i Die Mordwaffe gegen sich richtete, ohne sich erheblich (?) zu verletzen. Einer der Nachdringenden, i ein junger Officier vorn 82. oder 83. Infanterie-Regiment, schlug dem Mörder die Wasft aus j der Hand, und nun erst bemächtigte man sich seiner. Polizei war zahlreich sofort zur Stell - s Es wurde festgestellt, daß der Mörder auf den Kaiser aus einer Büchsflmte mit gezogenen Läufen Schrotkugeln Nr. 3 oder Nr. 4 geschossen hatte. Er gab an, Nobiling zu heißen und Doctor der Philosophie zu sein. Man feffelte ihn und ließ sofort den Wagen zum Transport I Gefangener herbeiholen, mittlerweile wurde Herr Holtfeuer verwundet aus dem Hause getragen. Das ; Volk hielt diesen für den Mörder und nur mit Mühe gelang es, den Unglücklichen vor der Wuth ' der Menge zu schützen, leider geschah ein weiteres Unglück. Der Kutscher, der den Gefangenen führte, stieß bei der Einfahrt in das Haus so unglücklick an die Thorpsosten, daß er «ne Vn- } i letzung des Rückgrats davontrug und sofort in ein Krankenhaus gebracht werten mußte. (Der Urmeif bereits aestorbew D. Red.) Nun führte man den Mörder in jenem Wagen sofort auf die Criminalpolizei. I ±‘ÄtUÄff™M, der Untersuchungsrichter Johl, d« Sta g-nch sprastden ; Krüger und andere hohe Gerichtsbeamte erschienen. Es begann sofort d e Vernehmung. Der , Mörder wiederholte, er sei der Doetor der Philosophie Nobiling. Auf die Fragedes Staats' anwalts Tessendorff, ob er persönlicke Gründe für die That hatte, antwortete er, im Gegenth t, STJSe ich nicht Auf die weitere Frage, welche Motive ihn sonst geleitet, erwiderte er, es seien politische Motive gewesen. Näheres und Weiteres über die Vernehmung war bis zu der Stunde, wo ick Ihnen schreibe, nicht zu erfahren. Die Stadt hat lnzwiscken eme vollig ver- änderte Physiognomie angenommen. An allen Straßenecken standen die Menschen 'n dichten Gruppen aus^llen Stadttheilen strömten die Massen nach den Linden und der Umgegend des Valais. 'Am Palais des Kaisers sowohl Unter den Linden als am Ausgang nach der Bchren ilraße war die Volksmenge indessen so stark angewachsen, daß polizeiliche Maßnahmen getroffen werden^ mußt en um^'v?e S traßen frei zu halten, überdies war aus dem Palais der strenge Befehl gekommen, die möglichste Ruhe so schleunigst wie möglich zu schaffen- Die Mas^n wurdrn hohn- in die nächsten Straßen zurückgedrängt. Im Palais hatten die berühmten Operateure schnell Hand angelegt, um dem Kaiser energisch Hülfe zu leisten. Derselbe die une^chütterlichste Ruhe. Es wurde von Personen aus der Umgebung des Mo«archen erzah , , seine erste Sorge sei gewesen, man möge der Kaiserin und denii Kronprinzen mittheilen, & 9 nur ein Stteifschuß getroffen habe. Er ließ sich sodann über Namen und Person des Mörders näbere Mittheilung machen. Nack Verlauf einer Stunde hatte der greise Monarch schon den ibm eiaenen seine^Umgebung bezaubernden Humor wieder gewonnen, so daß er ^ck)elnd fragen * Jun .ins dem Diner für den Schah von Persien werden sollte. Sammtliche Minister, M bie»oÄ1?nb®eWttn WE im Palais -tfdjknen. Man ftÄ 7as Eintreffen des Fürsten Bismarck in Berlin unmittelbar beuorstehe^ D> Stadt ist andauernd in unbeschreiblicher Aufregung. Erschütternd toirfte b e Kunde w - Ich buTd) einen Kufall erfahre, auf die Mitglieder der rnorokkamschen Gesandtschaft, welche wemenv ! Schußwaffe auf sich abgedrückt hatte, war eine große Blutlache mit zum Theibbereits geronnen Blute Nobiling stand in der linken nach der Thür zu gelegenen Ecke des Zimmers, dwHand ! 77s Nücken mit Stricken zusammengebunden, den Kopf mit Blut überströmt; namentlich war die reckte Seite und zumeist in der Schläfengegend, die eine starke Geschwulst zeigte, mit Tbell aeronnenem Blute bedeckt. Der Criminal-Commiffar Schuchardt leitete unter Beistand (Xiaer Officiere und anderer Personen, welche unmittelbar nach der That zugegen gewesen waren^ da» V?rfahren In so weit als !s bei der .ugenblicklich herrschenden Verwirrung möglich i ? silberne Cylinderuhr Nobiling's, die ihm gleich abgenommen wurde, lag auf bem ; Tisch. Die Waffensammlung, welche Nobiling zur Zeit der Ausführung der Tha esaßi un Kollno b"i Birnbaum in d-r Provinz Posen, denn Pächter mein Vater n-nr das^kicht der Welt Den ersten Unterricht erhielt ich von -m,gen Hauslehrern, von Berlin, -*■ ~ ------- ' den n ich mich namentlich dem kfct.n, dem damaligen Candidaten der Phil°-°b^ H--tn Fr.-dt ch flut geschlafen. Kem Fieber, Schmerzen vermindert Li-ve dessen Grundsatz bei der Erziehung es war, seine Zöglinge nicht nur möglichst vicii-mg v. Lauer. V 0--- i?wiff-nfch°fttich°-B-Sl-hung au-zubilden, sondern sie eben so setzt auch für das spatere praktische Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Torresp-ndenz-Vucea«. Berlin, 3. Juni. Die Zahl der bei dem Schiffsunglück Geretteten beträgt nach am 1. Juni vorgenommener Zählung 218. Möglicherweise wurden noch Leute in und um "Folkestone durch Fischerboote gerettet; der deutsche Consul in Dover ist desfalls befragt worden. Für die Auffindung einer jeden Leiche ist eine bestimmte Geldsumme als Prämie gesetzt. London, 3. Juni. Unterstaatssecretär Bourke empfing eine Deputation der evangelischen Allianz, welche davon Mittheilung machte, daß der Rath der Allianz beschlossen habe, eine Deputation nach Darmstadt zu senden, um dem Großherzog Vorstellungen zu machen bezüglich der Verfolgung von evangelischen Geistlichen wegen Abhaltens von Gottesdiensten in Privathäusern. Petersburg, 3. Juni. Der türkische Botschafter Schakir Pascha ist von Odessa nach Petersburg abgereist. Wien, 3. Juni. Die „Polit. Corrsp." meldet aus Konstantinopel vom 3. d.: Savfet und Edhem Pascha sind als Bevollmächtigte für den Congreß ernannt. Demeter Bratiano ist hier eingetroffen und hat sofort Savfet Pascha besucht. Totleben urgirte neuerlich die Räumung der Festungen; die Pforte ist geneigt theilweise nachzugeben. Gestern fand dieserhalb Ministerrath unter dem Vorsitze des Sultans statt. Wien, 3. Juni. In der Sitzung der ungarischen Delegation beantragte Appony: die Delegation möge in Vertretung der ungarischen Nation nicht blos ihrem schmerzlichen Bedauern darüber Ausdruck geben, daß seit kurzem ein zweites Mal auf den deutschen Kaiser ein schmähliches Attentat ausgeübt wurde, sondern auch den Minister des Auswärtigen ersuchen, dem deutschen Hofe das Gefühl ihrer Freude darüber zu vermelden, daß die Vorsehung den deutschen Kaiser am Leben erhielt. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Andrassy erklärte, er werde mit Vergnügen dem Wunsche der Delegation unverzüglich nachkommen. — In Beantwortung einer Interpellation erklärte Andrassy: die Regierung habe bisher keine Gelegenheit versäumt, auf die Verbesserung des Looses der Israeliten des Orients im allgemeinen, also auch Rumäniens hinzuwirken, und werde, falls auf dem Congresse sich die Gelegenheit biete, in derselben Richtung für das Princip der Gleichberechtigung, welches sie nach innen wie außen vor Augen habe, vereint mit anderen Regierungen eintreten. Berlin, 3. Juni. Fürst Bismarck ist Nachmittags 5 Uhr hier eingetroffen. Berlin, 3. Juni, Nachm. 4 Uhr 20 Min. Der Contre-Admiral Bätsch berichtet an den Chef der Admiralität, General v. Stosch, über den Untergang des Panzerschiffs „Großer Kurfürst": Die Katastrophe vollzog sich Vormittags 10 Uhr, als ich eben das Deck verlassen hatte und im Begriff stand, wieder hinaufzugehen. Oben angekommen, sah ich den „Kurfürst" in diagonaler Stellung vor dem Steuerbordbug des Flaggenschiffs und erschien mir der Zusammenstoß schon da unvermeidlich. Derselbe erfolgte auch sogleich derart, daß der Rambug dieses Schiffes den Hinteren Theil des Unterschiffes des anderen aufriß; daß Letztere glitt zwar ab, aber füllte sich doch so schnell, daß die Absicht ^es Commandanten (mit der vorhandenen Maschinenkraft das Schiff auf den Strand zu setzen und dadurch vor dem Kentern und Sinken zn bewahren) nicht mehr erreicht werden konnte. Das Schiff neigte sich zusehends, füllte sich dann auch von oben durch die Pforten, kenterte und sank. Die Mannschaft war, soweit die kurze Zeit von einer Viertelstunde gestattete, aus allen Räumen auf Deck gerufen. „König Wilhelm" und „Preußen" sandten ihre sämmtlichen Boote; eine Anzahl englischer Lootsen (Fischer und Lootsen) war ohnehin da; trotzdem befürchte ich, daß der größere Theil der Verunglückten sein Grab in den Wellen fand. — Der Admiral berichtet dann über die Havarie des „König Wilhelm" und fährt fort: über die Ursache der Collission lasse ich alle Betheiligten vernehmen und kann hier nur an- führen, daß ein Befehl des Wachhabenden, das Backbordruder zu stützen und dasselbe Steuerbord zu legen, falsch verstanden ward und statt Steuerbord hart Backbord gelegt wurde, so daß auch das Rückwärtsgehen der Maschine nichts mehr fruchtete. Die Formation des Geschwaders war doppelte Kiellinie mit gewöhnlichen Distanzen, aber mit geschlossenem Treffenintervall von 1 Hectometer. Der „Große Kurfürst" befand sich jedoch wohl reichlich vor seiner Position. Beide vorderen Schiffe wollten dem quer vorübersegelnden Schiffe ausweichen; thaten es auch und schor namentlich der „Kurfürst" weit nach steuerbord aus, lenkte aber, als das Schiff vorbei, wieder zurück in seinen Cours; dies wollte auch „König Wilhelm" thun und ereignete sich dabei gerade die umgekehrte Ausführung des Rudercommandos, welche die entsetzliche Katastrophe herbeiführte. Wien, 3. Juni. Die „Wiener Abendpost" schreibt über das Berliner Attentat: Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ist das Leben des greisen Monarchen von verruchter Hand bedroht worden; zum zweiten Mal hat sich das Walten der Vorsehung beschützend über dieses Leben gebreitet. In höherem Grade als je zuvor wenden sich in Deutschland Liebe und Verehrung, die der Preis seiner Monarchenlausbahn geworden, der Person des Kaisers zu. Die Welt theilt die Gefühle, welche das deutsche Volk in diesem Augenblicke kummervoll zugleich und freudig bewegen. Mit Bangeii sieht man den nächsten Nachrichten über das Befinden des Kaisers entgegen. London, 3. Juni. Das in Berlin verübte Attentat gibt den Zeitungen Veranlassung, die ivürmsten Sympathien für den deutschen Kaiser auszusprechen. „Times" äußert: der Tod des Kaisers wäre ein Unglück für ganz Europa gewesen. Seine reinen Verdienste räumten ihm einen größeren Platz in den Geschäften des Landes ein, als irgendein Herrscher einnahm. Die deutsche Nation könne nie vergessen , daß sie ihm ihre Einigkeit danke. Der jetzige Moment zeige, das; sein Einfluß es gewesen, der die Verständigung zwischen England und Rußland herbeisühren half. — Die Mannschaften der deutschen Knegsjchrffe feierten die Erhaltung des Lebens des Kaisers durch stürmische freudige Kundgebungen. Der Club deutscher Arbeiter des Londoner Ostends sandte an den Kaiser ein Glückwunschtelegramm ab. Konstantinopel, 3. Juni. Der „Levant Herald" ist in Folge der Veröffentlichung eines anonymen aufrührerischen Schreibens über die Vorfälle un Ltcheragan - Palatt unterdrückt und der Director dieses Journals des Landes verwiesen worden. Stuttgart, 3. Juni. Der „Staatsanzeiger" meldet: Der König hat auf die Nachricht von dem Attentate auf den Kaiser sofort telegraphisch seine herzliche Theilnahme und innigsten Wünsche ausgedrückl. Londou, 3. Juni. Im Unterhause theilte Schatzkanzler Northcote mit: der deutsche Botschafter Graf Münster hat am 3. d. zum Congreß nach Berlin für den 13. Juni eingeladen zur Discussion über die Stipulationen des Vertrages von San Stefano, unter der Versicherung, daß England mit der Annahme der Einladung die freie Discussion des Gesammtinhalts des Vertrages zulaffe. Salisbury nahm die Einladung an in der Meinung, daß die anderen Eingeladenen unter der selbigen Bedingung zustimmen. Beaconsfield, Salisbury und Odo Ruffel vertreten England aus dem Congreffe. Im Fortgänge der Sitzung gab Northcote Namens der britischen Regierung und des britischen Volkes der Entrüstung über das Attentat auf Kaiser Wilhelm Ausdruck (lauter anhaltender Beifall); er hoffe, daß der Kaiser bald wieder hergestellt sei. Hartington schloß sich den Wünschen Northcotes an. — Hartington besprach die Wahl Beaconsfields und Salisburys als Abgesandte zum Congreß und bemerkte, die Regierung werde bei dieser Vertretung ohne Controle sein. Hanbury kündigte eine Resolution an, welche Tadel über einen Artikel Gladstones in der Zeitschrift Nineteenth Century ausspricht, weil derselbe geeignet sei, Unzufriedenheit in Indien hervorzurufen. — Im Oberhause äußerte sich Salisbury ebenso wie Northcote im andern Hause. Rom, 3. Juni, Abends. In der Deputirtenkammer theilte der Präsident mit, daß eine Anzahl Deputirter folgenden Antrag eingebracht habe: die Kammer, empört über das verabscheuungswürdige Attentat gegen den deutschen Kaiser, gibt den Gefühlen des italienischen Volkes gegenüber der deutschen Nation Ausdruck, indem sie die lebhaftesten Wünsche für baldige Wiederherstellung des Kaisers ausspricht. Ministerpräsident Cairoli erklärte, die Regierung habe bereits im Namen der Nation die gleichen Gefühle ausgedrückt; dieselben bezeugten den allgemeinen Schmerz und die allgemeine Entrüstung über solche unbegreifliche Verirrungen und Verbrechen. Glücklicherweise lauteten die Nachrichten über das Befinden des Kaisers günstig; er (Cairoli) hoffe, daß bald jeder Grund zu Befürchtungen schwinde. Die Bande der Freundschaft, welche Italien mit Deutschland und seinem Oberhaupte verbänden, seien so vielfältig, daß Italien bei keinem Ereigniß, welches jenes Land oder jenen Monarchen betreffe, gleichgültig bleiben könnte. — Der gestellte Antrag wurde darauf angenommen. Brüssel, 3. Juni. Der deutsche Kronprinz und seine Gemahlin, die Kronprinzessin, sind heute früh von Calais kommend, hier eingetroffen und alsbald nach Berlin weitergereist. Der König begrüßte die hohen Reisenden auf dem Bahnhofe. Petersburg, 3. Juni. Schuwaloff hat angezetgt, daß er gestern London verlassen habe, um vor dem Congreß noch hierher zu kommen. — Sämmtliche Zeitungen geben ihrer tiefen Entrüstung über das Attentat auf Kaiser Wilhelm Ausdruck. — „Golos" schreibt: Der deutsche Kaiser und ganz Deutschland soll wiffen, daß das gesammte russische Volk beim Allmäch. tigen die Errettung des deutschen Kaisers erfleht. Im gleichen Sinne spricht sich die „Neue Zett" aus. Berlin, 3. Juni. Die bet den Signatarmächten des Pariser Vertrags beglaubigten deutschen Vertreter werden heute die Einladungen zum Congreffe, welcher Donnerstag den 13. Juni in Berlin zusammentreten soll, übergeben. Reichskanzler Fürst Bismarck wird heute Nachmittag hier eintreffen. (Wiederholt, weil nicht in allen Exemplaren der vorigen Nr. enthalten). Prinz Karl von Preußen und der Großherzoz von Weimar sind heute früh, die Kaiserin und die Großherzogin von Baden Vormittags 10 Uhr eingetroffen. — Das kronprinzltche Paar trifft Abends 10 Uhr, der Großherzog von Baden morgen früh ein. — Der Schah von Persien reist um 6V2 Uhr Abends nach Paris ab. Posen, 3. Juni. Heute Vormittag 11 Uhr findet auf dem Wilhelms- platze Felbgottesvienst statt, um Gottes Beistand für die Erhaltung des Lebens des Kaisers zu erbitten; die königlichen und städtischen Behörden find zur Theilnahme daran etngeladen. Stuttgart, 3. Juni. Der „Mercur" meldet: Oberbürgermeister Hack drückte noch gestern dem preußischen Gesandten v. Magnus die Gefühle tiefster Entrüstung und der innigsten Theilnahme der Stadtbehörden aus. Dieselben bereiten eine Adreffe der Bürgerschaft an den Kaiser vor. — Aus Rottweil wird dem „Mercur" gemeldet. Der Oberamtsrichter und Reichstags-Abge- ordnete Wirth, (der kürzlich wegen Amtsvergehen verurtheilt wurde) ist am Samstag verhaftet worden. Paris, 3. Juni. Die hiesigen Zeitungen sind einstimmig in der Brandmarkung des Attentats gegen den deutschen Kaiser, zugleich constatirend, daß es der Kaiser sei, dem man zum Theil das Zustandekommen des Con- greffes verdanke. Berlin, 3. Juni, Abends. Der Kronprinz und die Kronprinzessin sind Abends 10y4 Uhr eingetroffen, von den Prinzen Wilhelm und Heinrich, der Großherzogin von Baden und dem englischen Botschafter am Bahnhof empfangen. — Schuwaloff ist hier angekommen und im russischen Botschaftshotel abzestiegen. — Das hier verbreitet gewesene Gerücht von dem Brande des neuen Palais bei Potsdam ist völlig unbegründet. Bern, 3. Juni. Zum Präsidenten des Nationalrathes wurde heute Philippin (Neuenburg), zum Präsidenten des Ständerathes Veffaz (Waadt) ernannt. Petersburg, 3. Juni. Gortschakoff's Befinden ist bester und wird seine baldige Wtedergenesuug erwartet. London, 3. Juni. „Daily News" melden aus Konstantinopel: Die Pforte brachte in Erfahrung, daß England und Rußland über die Lösung der orientalischen Frage vollständig einig find und zwar unter folgenden Bedingungen: Herstellung eines unabhängigen bulgarischen Staates, Einverleibung von Thestalien, Epirus und Kreta in Griechenland; Serbien und Montenegro erhalten Gebietszuwachs mit Einwilligung Oesterreichs; alle anderen türkischen Provinzen erhalten Autonomie unter einer internationalen Commission. Der Sultan bleibt in Konstantinopel mit nomineller Souveränität. Schuwaloff hat gestern Abend die Reise nach Petersburg angetreten, um daselbst noch vor dem Congreß Bericht zu erstatten und Instructionen ein- zuholen. Die Morgenblätter berichten, die Regierung beabsichtige heute dem Parlamente anzukündigen, daß die Verständigung betreffs des Congreffes erzielt sei. Beaconsfield, Salisbury und Rustell würden England auf dem Congreß sine Gemahlin, dir "getroffen und als- ohrn Reffenden aus daß er gestern Lon- kommen. g über das Attentat deutsche Kaffer und1 Volk beim Allmch' n'chen Sinne spricht' s Pariser Vertrags jen zum Congreffe, m soll, übergeben, mtreffrn. (Wieder- Iten). Weimar stnd heute üttags 10 Uhr ein» lhr, der Großherzog reist um 6y2 Uhr aus dem Wilhelms» chaltung des Lebens eden stnd zur Theil- erbüraermeisterHaik die Gesühle tiesster -en aus. Dieselben _ Jus Rottmeil nb W** jeiwurde) ist am einstimmig in der ualeich conffatitenb, Inne« des C» HS; J werbe bei biefet ”*ufwn an, reelle W Scntnr, ^kwrjunifei ^cole m anbetn c ßeilte der P^ ^gebracht !* i tatet gegen dm, ® gegenüber bett Esche für baldige! . ^airali erklärte | >chen Gefühle aus, i? nnd bte allgemeine £ rechen. GlüKcher, t iaisers günftig; ir» Winde. Die Bande I m Oberhanpte »er, I mß, welches jene; kennte. - Sa Unb H-mnch, 1 ■Ä'i ist test-- u"d »i'1 üb-- ? . S(blng» s°lKin°g * , ®’ fflontenef !fl "seren anderen ,6omtnifftß,b il- , , gngftttt1”- terSbn-g « (l«' 3e« 66gW Liebhabern vorzuführen, vurch glerchfalls bereit, Beiträge für die Hinterbliebenen )t doch auch große Mühe der auf dem „Großen Kurfürst" Verunglückten anzunehmen" Allgemeiner Anzeiger. Feinstes Wiener Miiilieiiinelil ff7» Eigner^ Kreuz. 3476) Ltt C. 373, parterre. 3.430) Ein Holzschuppen, circa 3 Qm. billig zu »erkaufen. Näheres vertreten; die beiden ersteren würden ihre Reise Donnerstag oder Freitag wahrscheinlich auf einem Kriegsschiff mit Ehrenbeglettung über Hamburg antreten. „Morning Post" schreibt, die den Congreß betreffenden Frage» seien im Prtnciv vereinbart. v r — Neuerdings tritt hier das Gerücht auf, Beaconsfield werde selbst rum Congrefle gehen. 1 0 — Das „Reuter'sche Bureau" meldet: der deutsche Admiral Bätsch halte die Untersuchung des Unglücksfalles des „Großen Kurfürst" Seitens der englischen Behörden nicht für erforderlich, da die Collision des Schiffes mit König Wilhelm" nicht innerhalb der dreimaligen Zone um die Küste stattgefunden habe. Dem Vernehmen nach ist Seitens der Offiziere des deutschen Geschwaders bte Voruntersuchung eingeleitet und das Resultat nach Berlin berichtet. Der Commandant des „Großen Kurfürst", Graf Monts, habe sich geweigert sein Schiff zu verlassen und sei mit demselben gesunken, jedoch später gerettet worden. Lokal-Notiz. Gießen, 4. Juni. Wir lassen nachstehend die T a a e S o r d n u n g für die Stadt- am Donnerstag den 6. Juni 1878, StachmittagS 4 Uhr, im alten Realschulgebaude folgen: v 1. Wahl eines Ersatzmitglteds für die Kreisersatzcommission. □ An Wirthschaftsplan über den Gießener Stadtwald für daS Jahr 1879 betr 3. Gesuch des Philipp Kreiling um Bauerlaubntß. 4. Gesuch des SpenglermeisterS Gustav Rühl um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveranderungen. y 5. Gesuch des Karl Möser weaen desgleichen. 6. Gesuch des Großherzoalichen Regierungs-Rath Haberkorn um Erlaubniß zur Errichtung einer Gartenhütte. B 7. Pflasterung auf dem Ttefenweg. 8. Das Begießen der Straßen betreffend. 9- Gesuch der Firma C. Schmitz & Comp. wegen octroifreter Steinkoblen- Ntederlage. v 10. Die Anlagen zwischen Wallthor und Neustadt betreffend. 11. Crediterweiterung für angeschafftes Brennmaterial. 12. Fristgesuche auf Communalrückstände. Gießen, 4. Juni. Ihre Majestät die Kaiserin passirte am Sonntag Abends 10 Uhr untere Stadt behufs Rückreise von Baden nach Berlin; desgleichen gestern Nacht der Schah von Persien auf der Reise von Berlin nach Parts. 8 Das Neueste in Damenkragen, Manschetten, Binden, Corsetten, Schurren, Strümpfen, Filetstauchen und Sommerhandschuhen (in allen Größen), empfiehlt zu billigen Preisen Jeikgeöoterres. 3487) Ein gebrauchtes, aber noch in gutem Zustande befindliches Clavier zu verkaufen. Zu erfragen b. d. Exped. Schwalheimer- Wassers LudwigSbrunnen, Seltersbrunnen-Waffer Bei ]L. Kor mann5 3469) Reichensand - Dahnhofsstraße. Vermischtes. „ . . — (Die große Pflanzen- und Rosenausstellung zu Darmstadt.) Immer neuen Reiz üben die Blumenausstellungen, und während die Rundgänge durch weite Säle, angefüllt mit den Schätzen der Industrie und Kunst, bei allem Interesse, welches wir ihnen widmen, er- müthend auf Nerven und Gemüth wirken, empfangen wir von den Ausstellungen der Kinder Flora's, und dann liegt ja der Zauber ihrer Anziehungskraft, den erfrischenden Eindruck, wie ihn nur die Natur geben kann, und wie er uns belebend und erhebend bei jedem neuen Erwachen des Frühlings durchströmt. Die großen Ausstellungen des Gartenbauvereins zu Darmstadt von 1873 und 1870 sind noch m bestem Andenken; vereinigten sie doch wahrhaft wunderbare Sammlungen der schönsten und seltensten Pflanzen, und die Rosenausstellungen, damals die ersten in Deutschland, verlieben ihnen besonderen Reiz. 7 7 Handel und Verkehr. 60, Hammel 1. Qual. 60—62, 2. Qual. Jü 54 56 Sckweink 5R 9. «f gn fo Äw’t’ burij'ba^in1 att^ffreffe^flekaaene ^??2er*n};rne n ?, e oeftrigen Vorgänge in eine absolute Geschäftslosigkeit Gestaltet Mehl Nr. 1 JL 41, Nr. 2 JL 37, Nr. 3 Jü 33, Nr. 4 JL 29 Nr 5 mtx mehl % (Berliner Markes JL. 23, do. II. (Berliner Marke) & 20 23~2^ °b unterer n«Ä M22^75%®K bt8 22 fia^r V Ü CuaIftät “* ^-'- 25. ®mte M. 19 Stnfen’ÄU?, Stimmung unsicher" Me Sieben sich sammtlich per 200 Pfund Zollgewicht = 100 fiilo.) ’ verstehen ^crmanb' der die Combination, welche das Fach schließt nickt kennt i-äMäK '•>•»««'« »i»- Dieses Fach eignet sich daher besonders: ßaffen mätir^nb °b^e ®^f^^äft^f^lunbe^ ma^r£n^e unb der eiferneu Ö43U (Vin Pirt/üZTÄ •? >—_ ____ ,9tS??e?rtide Blätter fordern zu Sammlungen für die $cr auf dem „Großen Kurfürst" Verunglückten aus. So schreibt die „N.-Z.": Es scheint uns eile nationale Pflicht zu fein, daß für die .Hinterbliebenen der Verunglückten, fo weit fie dessen bedürftig find, nicht blos '« £er durch das Gesetz vorgesehenen Weise gesorgt wird sondern daß jeder Einzelne unter uns freiwillig dazu beiträgt 5»”r jjerecjbten Schmerze um den unwiederbringlichen Verlust theurer Angehörigen wenigstens den Stachel äußrer Noth ternzubalten. Wir meinen, daß das deutsche Volk, wenn es ficb seiner Sympathien für die deutsche Flotte fürder noch mit gerechtem Stolze rühmen will, nicht hinter dem von London aus gegebenen Beispiele Zurückbleiben darf, wo der Lord Mayor angegangen worden ist, eine Subskription W-ttwei, und Waisen der Verunglückten zu eröffnen. Wir fordern hiermit dazu auf, Samwlunaen tu dem gleichen Zwecke zu veranftalteü. 8 “ $U ®‘e( beS Gießener Anzeiger erklärt fich hier- L.n?356,m ^?ue Sendung eleganter uns billiger Gartenmöbel erhalten. Emil Pletor. Der Fürsorge und Opferwilligkeit des Vereins ist es nun gelungen, den damals von Tagenden von Fremden beklagten Umstand, oder nennen wir ihn Fehler, daß das Ausstellungslokal zu entlegen war, dadurch zu beseitigen, daß er die Ausstellung dieses Jahres vom 20 bis 25. Juni im Saalbau in der Stadt abhalten wird. Es wird hierdurch Gelegenheit geboten, den sehr verschiedenen Ansprüchen der Pflanzen und der abgeschnittenen Rosen gleichzeitig zu entsprechen. Während die ersteren in einer dem Saalbau angefügten Halle, von erheblich größerem Flächeninhalt als das große Orangeriehaus in Beffungen Licht, Luft und für jede Sammlung passende Aufstellung finden, bietet der prachtvolle große Saal des Gebäudes den für die Königin der Blumen so lange vergebens gesuchten Ausstellungsort von stets gleichmäßig kühler Temperatur, welche allein die längere Frische der Blüthen sichern kann. Die überaus günstige, in großer Höhe von den Seiten einfallende Beleuchtung des Saals ist anerkannt, sie muß aber bei einer Rosenausstellung von wahrhaft zauberischer Wirkung sein. Es macht ja bekanntlich jedem Gärtner Freude, die Pflanzen und Blumen, welche er mit -unablässiger Liebe und Sorgfalt gehegt und gepflegt, in ihrer Pracht nun den ‘ " °6cr ihre Ausstellung, namentlich die von größeren Sortimenten, verursacht doch Pfingstmontag Schluss von dem Franks. Schuh- u. Stiefel-Ausverkauf, Schulstraße 19, neben der Expedition des „Gießener Anjeigers". Immer noch große Auswahl in Damen-Kidlederstiefel, -Chaarin-, Zeug- und Promenadenschuhen, Hausschuhen, Kinderschuhen mallen Arten, sowie Herren-Kalblederzugstiefeln, Schaftenstiefeln, Knabenstulpstiefeln, Confirmandenstiefel, Binbschuhen re. re. Um damit zu räumen, werden die schon so billigen Preise um 5% heruntergesetzt.____________________________________________(3483 Ludwigsbrunner Waffer, per Krug 25 Krug ret. Schwalheimer „ „ „ 20 „ „ „ „ ZsStz sowie alle andere Sorten Mineralwaffer, empfiehlt billigst 3482) Emil Fischbach, unb bedeutende, Kosten. Der Gartenbauverein zu Darmstadt hat es sick von ieber r,;«. affen, beibe möglichst zu erleichtern, inbem er den Transport von und nach den Bahnhöfen auf seine Kostm übernimmt, er ist aber auch diesmal wieder, nach Auskunft seiner Droaramm, in ber glücklichen Lage, Preise für die verschiedenen Concurrenzcn aussetzen zu können ^welck, ' hpn ju b7°hn'n WmS'n -ntsp'-ch-n und im Stande sind, bie 3^ier b^fonbere anÄgen ,, bnd bor Allem zwei kostbare Ehrenpreise bes h.hen Proi«t°rs bei Vereins Sr Könial Hohe, bes Grotzherzogi, je ein beszieichen b°n Ihrer König, Hoheii ber ®ro6ßmod« Ärer fiontgi ^o^ett ber Frau Prinzessin Carl, Sr. Großh. Hoheit bem Prinzen Meranber unb'^» Wuchtigster Gemahlin, sowie von Sr. Exeellenz dem H?rrn^MinisterprLsibkmm "fff unb Commerzienrath Heyl in Worms. Ehrenpreise in Gold würben gestifteten b» kon Kr?m77^» e V0.»®“"' ”On Wilh. Merck in Darmstab 7nb Fre heE Kremp in Homburg ^e 1 Preis von 100 Mark, von Herrn Wilh. Schwab sen 2 S bfT Rosenzüchter Gebrüder Schultheis in Steinfurt 200 ed!e UN» Ä1ron-fne"s°7ie^ö° Mark°in°WbPreisen^ 35 d.sgieichen silberne Der diesjährige Mai ist in der That in jeder Hinsicht werth als Wonnemonat von den Aur^mt^6 Brinnf ’f ^rd^n, und wenn er auch in warmen Lagen manche Pflanze etwas früh «2 6tofeÄn b?0C9en rahlreiche Hanvelsgärtner, welche die Ausstellungen von sich an'Lr'Lunin,'ÄLen^nnen""' waren,diesmal JJioge das schöne Unternehmen sich reicher Betheiligung und schonen Weiters erfreuen. Neue Häringe, per Stück 5 Pfg., marinirte, per Stück 10 Pfg., stnd eingetroffen bet (3470 lie Hormanii) _________Reichensand - Bcchnhofsstraße. 3480) Eine Steinsammlung, seltene Exemplare, zu verkaufen. ___________________Alicenstraße Nr. 101. 3455) Oberndorfer Dtckwurzpflanren verkauft Jungblut, Promenadehaus. liefert, per Pfd. 27 Pfg., in größerem Quantum entsprechend _________Carl ScAwaab. K. K. priv. tfletöfädjer mit Comüiimtion n. flffarm aus der berühmten Fabrik von S. Weisberger empfehlt und liefert unter prompter und billigster Bedienung Carl Flett, Schlosser. ..... Ä’ÄÄKÄÄU" «"“■ ° ™- Schloß d-st-lben besteht aus 30 (Kombinationen; der Besitzer des Backes bemselb"e^ULng^° ""deren, nur ihm bekannt-'n" B„fchZ^au zum Oeffnen als auch zum Schließen des Faches bedarf c8 keines Ä sog°/das°V-rtteren d^Sch!L^^'°^n häufige unangenehme Ver- btwegungSUm °