** 7 Uhr, -8,000,000 äJlatf '8,830,000 6-550,000 " Neat. 41 a»,ntl" entge8eil, U- Ricker, A in «den vor- ^eiser, Kaplansgaffc, (ter Weg. 11 bet Schuhmacher ■■■> obgegcben werden. wen ingoldnrsMMon. vird gebeten solches (geben bet (1372 chmaN, Neustadt- nT gefunden- Abzu- Lindenplatz A. 29. ite für Damen u. ft^önfic gewaschen te tmHrunneriauS- ’n Maurerarbeiten out^. tücke Am- 16 16 20 | 16 - 16 I 9 4 Pensionat on Söttger mstadt, irch 26. neu finden bei liebe- rwtstenhafterUeber- renbcit zurEme ie- schaftllchen AuSbil- üblichen 6rle* :idt Mädchen von tnommtn- >r,u Gießen, Herr Darmstadt, g t»5tt9et- (10M * 20—24 20-24 32 7 50 -5J 17-20 uNmannLL^P -T^Dtenstmbchen, tit, ”ltb “f ater. „n6.«»«»’ ÖS* 'angmann. tfauf von getragenen Hemden, Wecheug, Mer, außer Cours Oelgemälden, Anti- ng, Zinn, Rohhaaren Nothmdngn, suenweg 193, Maus zum Löwen". Mo. L« Donnerstag, den 7. März 1878. Kichener Hln^eiger Anzeige- nnd AnitsW für den Kreis Gießen. RedactionSbureanr Gartenstraße B. 165. , , _ _ * Gießen, 6. März. In unserer inneren Krisis geht es vorwärts, und zwar, wie es scheint, über Ministerleichen hinweg. Der preußische Finanzminister und Stell- Vertreter Preußens im Bundesrathe hat dem Kaiser sein Entlassungsgesuch ein- < gereicht und ist gesonnen, auf demselben zu bestehen. Camphausen ist ein ; Mann von Charakter, er ist entschlossen, mit seinen Steuervorlagen im Reichs- , tage zu siegen oder zu fallen. Die ablehnende Haltung des Reichstages . gegenüber den Steuervorlagen Camphaufen's läßt aber den Gedanken an einen Sieg des Ministers nicht auskommen, deshalb zieht es dieser vor, sein Porte- , siuille ntederzulegen. Zunächst streitet man sich nun noch darüber, ob der Kaiser Wilhelm nicht das Bleiben des Ministers Camphausen verlangen werde. : Dem gegenüber ist zu bemerken, daß Camphausen aus constitutionellen Gründen, d. h. weil die Mehrheit des Reichstages gegen seine Steuerpolitik ist, ausscheiden will und einer solchen Thatsache Beachtung schenkend, wird der Kaiser schwerlich ein Veto gegen das Entlassungsgesuch des Ministers Camphausen einlegen, wenn er auch das Scheiden einer tüchtigen Finanzcapacität aus dem Staatsdienste bedauern wird. Doch durch das Scheiden Camphausen s ist noch lange keine neue und besiere Finanzpolitik in Aussicht gestellt. Auch mit den wirthschaftlichen Ideen des Reichskanzlers stimmt die Mehrheit des Reichstages nicht überein und es ist daher erst in dieser Beziehung eine Ver- einbarung oder ein Ausweg zu schaffen, ehe man an eine wirkliche Reform der Finanzpolitik gehen kann. , Bezüglich der Etats berathungen verliefen die Sitzungen itn Reichstage ziemlich ruhig, denn es wurde im Grunde genommen keine der bisherigen zur Berathung vorgelegenen Positionen beanstandet. Eine Bilance des Etats kann ohnedies noch nicht gezogen werden und wir erwähnen daher die Interpellation des elfaß-loihringisch-n Abg. Winterer wegen der Erlaubniß-Verweigerung em Wochenblait in Elsaß-Lothringen erscheinen zu lasien. Innerhalb der Preßge- setze findet die Regierung für dieses Verbot allerdings kein Recht, da jedoch in Elsaß Lothringen einestheils Ausnahmezustände herrschen und andernthe ls das betr. Wochenblatt den ausgesprochenen Zweck haben sollte, den kirchen-politischen Kampf zu schüren, so ist die diesbezügliche Maßregel der Regierung aus den schwierigen politischen Verhältniflen in Elsaß-Lothringen zu erklären. Außerdem gelangte in der letzten Woche eine Interpellation des Abg. Eysold wegen einer Erhöhung der Unterstützung der zum Dienste einberufenen Reservisten und Land- wehrleute zur Erledigung, ohne daß jedoch ein befriedigendes Resultat erzielt worden wäre. — In der am 2. März stattgesundenen Sitzung wurde in -weiter Lesung der Rest des Etats für das Reichskanzleramt und den Bundes- ralh unverändert genehmigt und die erste Lesung der Gesetzentwürfe über die Revision der Gewerbeordnung und Gewerbegerichte begonnen. Aus den an letztere Vorlage sich knüpfenden Debatten heben wir nur die Bemerkung des Präsidenten des Reichskanzleramtes, Hofmann, hervor, daß bezüglich der Wanderlager und Waaren-Auctionen Erörterungen eingeleitet feien und noch sortge- anzuzeigeu. Gießen, 5. März 1878. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. AranKreich. Paris, 4. März. Bet den gestern stattgehabten 17 Nachwahlen zur D-pniirienlamm-r an Stelle der cassirten Mandate wnrden 10Republikaner und 4 Conlervative, unter den Letzteren Larochefoucault-Bisaccia. gewählt- Drei engere Wahlen haben noch stattzufinden. Aelgien. serhause präsentiren und wird dasselbe gewiß nicht verfehlen, dem erlauchten Gaste zu Ehren die entsprechenden Festlichkeiten zu veranstalten. In Oesterreich werden zuverlässigen Mittheilungen zufolge die Vorarbeiten für eine Mobilisirung eines großen Heeres mit aller Emsigkeit betrieben. Im österreichischen Krtegsministertum, sowie in den verschiedenen Generalstabs- Bureaus herrscht daher auch eine fieberhafte Thätigkeit. Die Krtegseintheilungen für alle bei den Hauptquartieren und Stäben zur Verwendung gelangenden Organe sind bereits sestgestellt und die Heeresverwaltung ist mit mehreren Unternehmern in Verbindung getreten, um die entsprechenden Vorräthe zu beschaffen und man steht in Oesterreich den Krieg vor der Thüre. An einer kriegerischen Stimmung fehlt es jedoch, mit Ausnahme der Ungarn, den Bewohnern Oesterreichs ganz und gar. „Sie wissen halt nit, für was sie sich schlag Rußland und der Türkei der Friede abgeschlossen ist, beginnen in Griechenland die kriegerischen Elemente wieder in Bewegung zu gerathen. Die griechische Regierung zog bekanntlich ihre Truppen wieder aus den türkischen Provinzen zurück, als türkische Panzerschiffe ihre Fahrt nach Griechenland richteten, ließ aber das Einfallsheer unmittelbar an der Grenze stehen. Nunmehr beklagt sich das griechische Cabinet, daß es ihm fast unmöglich geworden sei, die Truppen vom Kampfe zurückzuhalten, da die tülkischen Irregulären in den türkischen Provinzen fast unter den Augen der griechischen Truppen fortwährend neue Greuelthaten verübten. Es darf uns daher nicht zu sehr Wunder nehmen, wenn uns die nächsten Tage die Nachricht bringen sollten, daß Griechenland von Neuem in Action getreten ist. , m . Die Beute, welche sich Griechenland erst noch holen will, betrachtet Serbien bereits als ihm legitim zugehörig. Es beschäftigt sich eifrig damit, in den besetzten Theilen Verwaltungen nach seinem Sinne einzurichten und sich die neuen Flecken möglichst vorteilhaft aus das alte Kleid zu setzen. Fürst Milan ist am 1. März nach Belgrad zurückgekehrt und als glorreicher Sieger von seinem Volke enthusiastisch empfangen worden. In den französischen Regierungskreisen ist man der Ansicht, daß möglichste Reservirung bezüglich der orientalischen Frage dem Lanbe am besten nützen werde, und so wird man wohl auch die Einberufung der Territorial Armee in den Klaßen von 1866 und 1867 für Ende April, nicht nut den jetzigen Wirren in Verbindung bringen dürfen, sondern diese Maßregel vielmehr auf Rechnung des Bestrebens Frankreichs, fein Heer mehr und mehr auszubil- den, setzen müssen.---------- ------ ---- Bekanntmachung. Da nach Anzeige des Königlichen Landrathsamtes Wetzlar zu Lützel-Linden bei einem Hunde die Tollwuth festgestellt worden ist, verordnen wir hiermit auf Antrag der Sanitätsbehörden für die Orte Allendorf a. d. Lahn, Großen-Ltnden, Kletn-Ltnden Md Lang-Göns eine Hundesperre, wonach alle Hunde bis auf Weiteres entweder eingesperrt zu halten, oder mit gut schließenden Maulkörben ^^versehen^fin^ ^^^meistereien der genannten Orte wollen dies alsbald ortsüblich bekannt machen lasten, und den Tag der ^^^machun^g btnneNb Anordnungen nicht nachkommen, find auf Grund des Art. 261 des P -St.-G. zur Bestrafung Telegraphische Depeschen. «xrer x werden zwischen der Reichsfinanz- Zieh' । 1. e X London, 5. März. Unterhaus. MnfrAA» • rn______, . ■ r man, daß Fürst Bismarck dieser Anregung gegen- )• Es bestätigt sich, der Friedensvertrag enthalte die Klausel, daß dessen Ratification innerhalb 14 Tagen, vom Unter» Ofpckll. San Stefano, 3. März. Die Unterzeichnung des Friedens- ^folgte heute Nachmittag um 5 Uhr. Es fand darauf eine große Wagner'S telegr» Eorrefpondenz-Bureau. Berlin, 5. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Ueber das Entlassungsgesuch des Finanzministers ist eine abschließende Entscheidung bisher nicht getroffen worden und dürsten augenblicklich auch nicht getroffen werden, Türkei. Konstantinopel, 4. März. Der Organisator Bulgariens Fürst Tscheikaekl ist gestern zu San Stefano in Folge eines Schlagfluffes gestorben. Petersburg, 5. März. Der „Regierungsbote" enthält folgende Bekanntmachung: Die Reichsbank emittirt am 13. März für 50 Millionen N"bel Reichsschatz Obligationen erster Claffe mit sechsmonatlicher Umlaufszeit zum Nominalwerthe von 1000 und 5000 Rubel, rückzahlbar an den Vorzeiger zum Nominalwerth nebst 41/, pCt. Zinsen pro anno. Wien, 5. März. Die „Poltt. Corr." meldet aus Petersburg: In den ~ c ** r ’3 man wieder sehr lebhrft mit dem Zusammentritte des Kongresses beschäftigt. Neuerlich wurde Berlin als eventueller Congreßort in Wj 2' tine elegante 2 keschirrten ei ^rith: 6000 31elegante ( 2 geschirrten r Werth: 5000 R.., ^2^'Wnte ( geschirrten lel , Werth: Wo R.s I aesl^ante tz inAirrten edt Werth: 3500 _ ,en, deren Veröffentlichung als unmittelbar bevorstehend bezeichnet wird, sollen auch Reformen in Armenien verlangt werden. Die Dauer der ,ial| ÖÄgfrftS öiWs <,a,a8 fiancnSonnta?§!r dn Mittel in Anwendung ged ictzen. Unser Kamerad hm zweiten und xtenmale zum Bankreihen nach und nach um die einzeln „Gib's we! rasch! - - Bet einem er zu vetvollständigen, entglii de? Monarchen. Der Kat das corpus delicti in der i Zammergestalt meines Ka Entlassung aus der Akad< Wien hoben Sie mit nrtn,P»%^eauOrf Clf(ärt bie Vorlage sei für ihn UN» seine politischen Freunde ihrem aanzen Inhalte nach acceptabel. Das Institut der Retchsmintsterten würden sie be- da vorher über di- Schöpfung M Reichsfin^t^d Lr°dmÄ^s 7-r &m« Stellvertretung des Retchskanzlers entschieden werden, auch die Stellung des ro (fdu"9 zu kämpfen habe. Gegenüber der Abneigung der Einzelstaaten Reichstags zu der Steuerfrage mit ganz anderer Bestimmtbett als bis lebt ^en °te Errichtung von Relchsmintsterien sei zu constattren, daß die Parteien, deren erkennbar sein muß. * 1 U bis jetzt, föderative Gesinnung außer Zweifel sei sowohl tm constituirenden Reichstage wie später, tinJsnw. s cm- rv , r ,, _ angeftrebt hatten. Allerdings werde bet Reichsministerten die Stellung . London, 5 Marz. Im Unterhause erläuterte Kriegssecretär Hardy ?e$ Vundesraths modtfictrt werden müssen. Die Schwierigkeiten habet würden io groß das Budget des Knegsministeriums, indem er erklärte, dasselbe sei wesentlich fdn' einer systematischen Regelung ganz absehen müsse. Man dü fe nicht ein Friedensbudget. Der Gesundheitszustand der Armee sei vortrefstich en erhöhten Kosten für Kriegsmaterial zuzuschreiben. Dec Zustand der Reserve ^^^^esriedtgend, als der Zustand der Armee; letztere zähle ungefähr "0.000 Mann, tm Nothfalle unterstützt durch eine Hülfsstreitkraft von 400,000 Mann, welche militärisch ausgebildet seien. — Auf Befragen Nor- wood's erklärte Hardy ferner: Die Verteidigung der britischen Handelshäfen werde gegenwärtig ernstlich erwogen; man könne indeß jetzt die Forts am Hum- ber nicht mit schweren Geschützen armiren. ' ü tsche ?!eb^Cc.r,irba® er 0anj uiegbletde oder eine präctsere Fassung erhalte, 8 2 hebt Redner die Theilung der Arbeiten hervor, bei welchen eine Vertretung zuläisi , sein soll und bei welchen nicht; eine Theilung, welche oom Bundesrath vorgenommen, in der ursprünglichen preußischen Vorlage nicht enthalten gewesen sei. o Benni zsen weist auf die Schwtertgketten solcher Thetlungen hin, geht dann auf die Verhandlungen der letz-, ten Woche über die innere Reform und sagt: Wenn die gegenwärtige Dorlaae nur -.....-... ......... vs/vi^upvH umiUtli. Folge hatte, daß wir eine verantwortliche Ftnanzverwaltung erhalten, so würde ... iSs«™:™*"’d.' B.»«,.«. m, I.... S«. riaäXiWÄ*aÄ,'Ä LL c ÖU6tcr zu machen und namentlich sei dies wünschmswertd hinsichtlich der Ftnanzver- ^erersvurg, 5. März. Nachstehende Telegramme werden amtlich waltung. Redner betont, die Ftnanzverwaltung des R-tches müsse nothwendiger Weise ^’0l»nial rr-tzL «nb J"d,v, ( c; »uf 8. "‘•Mi » veröffeiitlichl: Der" Stellvertreier des ®ouoetneur^"Bon-'@ofi'ä"t7lcaräübirk « ‘.ln anderes B-rhöltniß gebracht' werden jü Ter « S. b dem K°i-gsm.n.ste-t Die Bewohner von Sofia Ä UmL?er! Jticpen, Dem Kaiser ihre Glückwünsche zu seiner Thronbesteigung zu unterbreiten, Bezüglich der Steuervorlage bemerkt Redner, die Steuer müsse dem Reiche wtrk- sowte Die grenzenlose Viebe und ewige Dankbarkeit der Bevölkerung des Landes A erhebliche Einnahmen und den Einzelstarten wirkltch große Erleichterungen otr» für dessen Rettung und Befreiung auszudrücken. — Der Kriegsminister tele- ^t»fs^^?^??^ikularbe!träge fast ganz wegfallen könnten Der wu tt mber« graphirte am 4. d. dem Gouverneur von Sofia- D?r Kaiser hpaiiftrrrif Minister o. Mlttnacht erklärt: Auch seine Regierung würde gegen die Varlaze feinen Dank für . V ’ beau’traat mich, votirt haben, wenn dieselbe die Errichtung von Ruchsministerien gewollt hätte. Aber sei en ^ank für die Beglückwünschung auszusprechen; der jetzt unterzeichnete keine Regierung habe im Bundesrathe Derartiges gewollt. Für ein Ideal vermöchte Friede laßt dte Herstellung von Ruhe und Wohlstand im Lande hoffen. die Reichsmtn.sterien nicht zu halten. Zwischen Preußen und der Reichsregterung Der Sultan telegraphirte dem Kaiser aus Konstantinopel vom 3 b • bm7a^hCn ia b°^°^re Beziehungen. Die Gesetze würden meist in den preußischen Bet Gelegenheit der Feier der Tdronbesteiauna (5m Ministerien gemacht. Der Bundesrath gäbe schnell seine Zustimmung und die Ver- Gratulat.on mit bPm nf* ^onoqtetflung Cw. Majestät bringe tch meine tretung im Reichstage erfolge durch preußische Minister und Regierungsbeamte. D's * bem Wunsche, unsere freundschaftlichen Beziehungen zu erneuern, würde durch die Retchsmintsterten auch nicht besser werden. Die württembergische R° ^)er ^"fer telegraphirte dem Sultan aus Petersburg vom 3. d., Abends ' Zierung halte die Errichtung von Reichsministerten nicht ohne Kränkung der Rechte Ich danke Ew. Majestät für die ausgedrückten Glückwünsche: ich erhielt die- bCr Einielftaaten im Bundesrathe für denkbar und thunlich. selben gleichzeitig mit der Nachricht von der Friedens-Unterzeichnuna und ersehe « - Petersburg, 5. März. Der „Regierungsbote" enthält folgende In bleiern Zusammentreffen bas Vorzeichen bauerhaster auter B-tiebuna" 2-kanntmackunai -Die WelAffi.nf .miHi.e <1 svo»,. k.-.. m ™.n----- zwischen uns. ö * ö densvertrages würben Adri-nopel Salonichi und Erzerum im Befitz bei Türkei «-rli», 5, Mär,. «Reichst»,., Für» Bismarck ist anwesen^Au^e^aae?- bleiben, die Abtretung der türkischen Flotte wurde nicht verlangt; die Kriegs- ^dnung peht die erste Lesung der Vorlage betr. d^e Stellvertretung des Retchskanzlers kostenentschädigung werde zu 3/4 ihres Betrages durch die Abtretung von Kars, fü„r verantwortltche Reichsministerien. Ein preuß scher Minister Ardaban, Bajazid und Datum beglichen werden; es werde keine Ueberlasiuna mit ßenn nnn babe "^lich von Vervandlungen des RelchskanzierS von R-v-nu-n g-sorb-rt, bi- vorher schon anb.rw-itig als Garanti-n »crz-b-n wcrd-r> Di-,- V-,hand,ung-u7.',-n Worden seien; Serbien und Montenegro würden Gebietszuwachs erhalten. «nftoß zum Uebergange zu einem System, welches den wahren Rückhalt der Re- sollten aber dadurch nicht zu Grenznachbarn werden; die Dardanellenfraae sei hn?UJ?J?blr ^?lvr'tSt der Volksvertretung suche. Der jetzige Zustano sei umhin den Friedensbedingungen nicht berührt; bezüglich der Donauschifffahrt solle fle/tebuna Ct^.,d)lun?/n a? prc.0DiJ°.tc^en 5^a’act€r in ilber b« f-üh-r- Znstanb Utx h-?g-st°ll. werben3; V Dobrubscha VL-.L worden, um spater anderweitig ausgetauscht zu werden. fc,1 nur biScutabel, wenn die Stellvertreter volle Verantwortlichkeit hätten • daran sei eine be^e einen Rotbstand; andererse.ts' beseiuge sie Arauen. Cf»t br g,(.L ®er Z6ctl, welcher die Einsetzung eines Vicekanzlers be- Rom, 4. März. D°r E°mmand-ur b-s Arm--,Corps von Rom, Herzog & an & H b n b36nfbU ^nenn 6rTAff militärischen Ehrenbezeigungen erlassen b^nd«t werden könne,. ^D-r verfassungswidrige Zustand^bestehe bahn, daß sich d!? für den Fall, daß der Papst sich öffentlich zeigen sollte. Cardinal Sirneoni ist ? Verantwortlichkeit des Reichskanzlers mit der jetzigen compiiclrten an Stelle von Franchi zum Präfekten der Kongregation ad propagandum fidem ^nrinnJ mÄr? ,.A*d mebrf decke, daß man vor einer breiten Lücke steh,. Die ernannt worden. m m^ ÜtfI^ra0en,Jn' wenn diejenigen ReichSämter sofort bezeichnet R°m, 4. M-„ DI. Slesa.I" <ä„W, b„ ’S."ÄSTÄftW.: König habe an den Papst ein Schreiben gerichtet, in welchem er diesen ver- ^nbern um sachliche Hlndernisfe, um Gründe des Reichskanzlers — da sichere, daß die öffentliche Ordnung aufrechterhalten werde, für falsch ; der Me ™ m bic4^nb bc® ?d4-ran»lci8 legen, damit be rün&e man König habe dem Papste keinerlei Erklärung gemacht. - Bei der gestrigen bern \neb?^an'0bte Er kö.ne hieran nicht glauoen son- Krönung b-s Papstes begab sich eine große M-nschenmaff- nach b-r Basilika m.hr Raum zu gönnen Damit würde"» cMmrftanden °°im" Er°'wün!ch^^"?tt'n des Vatikans, in d-m Glauben, ber Papst würde öffentlich den Segen spenden; Auir-chnrhaliung der V-raniwo.iltchk-it b,r R-ichsSmi-r d-m R-ichsiaa- a-.i-nüb-r der Papst zeigte sich aber nicht. Äus bem St. Peterplatz waren einige Com- Je ^°°/gen »Immen. Er wünsche ferner die M twirkunz pagnien Solbaten aufg-stellt^um d.e militärischen Ehren zu erweisen, alls b-r die kas «udä?t -rf°la-'"°<7',7nnnnn-^5 Papst von b-r Logg.a b-n Segen -rtheile. n ♦nbe?r?t&$ ausgenommen wissen von den Institutionen, welche als -nhqlt- ^b^v ®L b°ltc für verpflichtet, dte Stellung der baye.ischen Re- Retchsmintsterten zu practfiren: Dieselbe ist entschied n gegen Retchsministerirn. Sie kennt als einziges verantwortliches Retch«organ mit der Reichs ^^chskanzler. Sie anerkennt dte Rothwendigkett einer Stellver- Lr„cLu"0 bes Reichskanzlers, wie sie die Vorlage will. Sie mürbe aber in Reichsm'ni- ffimpmnnf ^^ochung deS BundesratheS, eine Beeinträchtigung der Autenomie der Ä ^bl.cken. Wir- finden eine nothwendige Hülse für die Geschäfte in der Vorlage. Gegen Reichsministerien dagegen müssen und werden wir unS energisch er- 5 1000 Gewi 2 Kto1.* iS04\ . k°"don, ?. März. Unterhaus. ..... nOt6 b-r Bestätiaung. ______ ___ Sd^n ' o®^gnatieff habe sich gegen den Dragoman de? Verwischte». fmo LiÄ*. t Konstantinopel während dessen Anwesenheit in San Sie- ..... ~ <3® B-ichtstu-le.) Aus Eilli ist der „W. N. Fr. Pr." folgende kleine Ge- s 10, gewisser Nicht eben freundlicher Ausdrücke bedient; es sei aber Kein Grund •? *r!e 6^weldet worden : In der hübschen kleinen Pfarrkirche zu Gallizin gab es vorhanden zu glauben, daß das Leben des Draaoman gefährdet sei !u!a »C ao0e?r®failb^1‘ war am Sonntag während des vormittägigen Gottes- 8 )utafloman 9 ra9roct >“• di-nst-r. Die Landleuie drängien sich nicht nur zur Messe, sondern auch ,u den Beicht- Sri” I. äs « s A* w‘" 14 lasten, um di- religiös- und bürgerliche^Freche» b-r Bulga?-n" sich-^uM-n" ^"ungs^g- a» »-rechn-si in P-t-rsburg -rsolg-n muffe, sowohl Derjenigen tm Süden, in Adrianovel und Kalvniesti Mi- h,rL»H< 1 “< ' <. ” Der nämlichen Correspondenz wird aus Galatz vom 5. März ge- Norben. Anbernsalls müßte er das Merk bald^vo^ Reu^m beginnen "" 91'^n .^Ben 6er Donauschifffahrt -ntg-g-nst-h-nben Die „Ageuce Russe" glaubt, die Mächte würden die trüber- i.™ ^n^crnlffe 3U beseitigen. Die Ausfischung der Torpedos dürste Ende dieser sichtl.ch des Zusammentritts der Conseren ^woran di- Chefs der MlE-Uen durchgeführt sein und die Donauschifffahrt daher in nächster Zeit eröffnet th-ilnebmen, wieder aufnehmen, als bestes Mittel zu einer allgemein?» V r" "»^en können. • standiguug. ® Konstanttnopel, 4. März. Die russischen und türkischen Beooll- Konstantinopel, 5. März. Der russische Unterhändler Onon batte un'-rstichtt-len, werden noch in Sm am Montag eine Audienz beim Sultan um diesen im Namen des ^?^ano verbleiben, um einige Details zu regeln. Die Räumung der Um» Nikolaus anläßlich der Unterzeichnuna des Friedens zu bealückmüns^en n ^^bung von Konstantinopel soll nach Ratification des definitiven Friedens, welche tieff kam heute nach KonstaLnop?!umerhalb 14 Tagen »Petersburg statifinden dürfte, beginnen. K. den Friidens- d-s Auswärtigen, sowie die Botschafter und kehrte Abends nach San Stefano ■ U* _ 5 Sliti 9P «** „ >« «• «»S< •» itivenor^ 'nefl'Xnb be^eich^ ©..er stützten, um ihre schuldbeladenen Gewissen zu erleichtern. In einem der Stühle saß, den grünen Vorhang halb vorgezogen, ein Geistlicher, der den Gläubigen besonders eifrig mit der Hand winkte, just ihm ihr frommes Vertrauen zu schenken. Ein acht zehnjähriges Bauernmädchen trat denn auch in den Beichtstuhl und sagte unter großer Zerknirschung ihr Sündenregister her. Wie wurde aber der jungen und reuigen Sünderin zu Muthe, als der Geistliche ihr nun, anstatt salbungsvoll die Absolution zu sprechen, durch das Gitter ein Stück Zuckerwerk in den Mund steckte, sich gleichzeitig eine Eigarre anzündete und das Mädchen jovial fragte, wobin es Nachmittags zum Tanze gehen werde. Der Fall war so arg, daß die verblüffte Sünderin aus dem Beichtstühle stürzte und Lärm schlug. Man sah sich nun den seltsamen Geistlichen «twas näher an und fand, daß es — ein angeheiterter Bauernbursche war, der sich einen kleinen Sonntagsfpaß hatte machen wollen. Der falsche Geistliche ist dem hiesigen KretSgertchte etngeltefert worden, da wird nun er beichten müssen. — (DeS Kaisers Feberhut) In der „Budw. Ztg." erzählt der Feuilletonist folgende hübsche Anekdote von dem österreichischen Kaiser: „Der Monarch pflegt zu weilen die von Maria Theresia anno 1762 gegründete Militär-Akademie zu Wiener- Neustadt zu besuchen und einer eingehenden Besichtigung zu unterziehen; sein Haupt augenmerk jedoch richtet der Kaiser auf den Unterricht, die wissenschaftliche Heranbildung der Zöglinge. Stundenlang verweilt der Monarch in den einzelnen Classensälen, die gehaltenen Vorträge aufmerksam verfolgend und Fragen einwerfend, die er sich von einem der Zöglinge beantworten läßt. Ich selbst war noch ein Zögling dieser Musteranstalt, als eines schönen Tages der Kaiser unangesagt in derselben erschien und in feiner gewohnten raschen Weise — plötzlich, ohne erst die Ankunft des herbeigerufenen Akademte-Dtrectors General Knoll abzuwarten — unfern Classensaal betrat. Professor Hauptmann Ebersberg (Bruder des brkannten Schriftstellers Berg) hielt gerade einen seiner vorzüglichen geschichtlichen Vorträge ab, als sich die Thür öffnete und Kaiser Franz Josef, gefolgt von seinem Flügeladjutanten und einem Jnsp ctions Officter der Anstalt, in unserer Mitte stand. Wie electrisirt fuhren wir von unseren Sitzen empor. Der Kaiser grüßte freundlich, schritt dann bis an den Katheder vor und sprach zu Hauptmann Edersberg: „Lasten Sie sich durch meine Gegenwart nicht stören, Herr Hauptmann; ich bitte, setzen Sie Ihren Vortrag fort " Der Kaiser stellte hierauf feinen Generalshut auf die erste Bank, gerade vor meinen Kameraden Julius B., und sich gegen die Bank lehnend, hörte er dem Vortrage unseres Geschichtsprofessors zu. Mein Blick, welcher unausgesetzt auf der hohen stattlichen Gestalt des Kaisers ruhte, fiel zufällig auf Julius B., und ich war nicht wenig erstaunt, ja erschrocken, als ich das frevle Beginnen desselben bemerkte. Julius B hatte soeben ganz sachte die linke Hand vorgestreckt und den Hut des Kaisers ergriffen, dann langsam mit der rechten vorlangend, erfaßte er eine der arünen Federn des prachtvollen Busches — ein Blick zur Seite, wo der Jnspectionsofficier straff wie eine Bildsäule stand, ein Ruck und — der Hut des Kaisers war um eine Feder ärmer, Julius B- aber um ein werthes An denken reicher. Ich war übrigens nicht der Einzige, der diese waghalsige Manipulation B-'s mit aufmerksamen Blicken verfolgte; rechts und links, vor und hinter mir wurde eine Bewegung sichtbar, Zeichen wurden gewechselt und alle, selbst die verzweifeltsten Mittel in Anwendung gebracht, um Julius B. zu vermögen, sein kühnes Werk fortzufetzen. Unser Kamerad hat begriffen und schritt mit heroischer Selbstaufopferung zum zweiten und rtenmale zum Sturme auf den kaiserlichen Hut, indetz sich in den hinteren Bankreihen nach und nach eine förmliche, doch nur dem Eingeweihten sichtbare Schlacht um die einzeln „Gtb's weiter" anlangenden Federn entspann. Doch das Unheil schreitet rasch!--Bet einem erneuerten Versuche B.'s, die in den Federbusch gerupfte Bresche zu vervollständigen, entglitt ihm der Hut, schnellte vor, und — traf unsanft den Arm des Monarchen. Der Kaiser blickte sich um und bemerkte sofort den Uebelthäter, der, das corpus delicti in der Hand, bleich, zitternd dastand. Nie werde ich die komische Jammergestalt meines Kameraden vergessen. B- schien vor Entsetzen starr, die sofortige Entlassung aus bet Akademie stand ihm in Aussicht, doch es kam anders. „Was für Absichten haben Sie mit dieser Feder, mein Lieber?" frua der Kaiser den Knaben. — „Ein Andenken, Majestät," gab Julius B., ermuthigt durch ded Kaisers Huld, zur Antwort. — „Und genügte Ihnen d e eine Feder?" — „Nein, Majestät," sprudelte es keck von B-'s L ppen, „meine Kameraden verlangten jeder eine." — „Nun, dann bleibt mir nichts übrig, als Ihnen den ganzen Busch zu lasten", sagte der Kaiser lächelnd, und er löste mit eigener Hand die Federn von seinem Hute und reichte sie dem c.lück- lichen B. — „Herr Hauptmann", sprach er dann gegen Professor Ebersberg gewendet, „Sie müssen die Güte haben, mir indetz Ihre Kappe zu leihen." Ein donnerdes Hoch begleitete den scheidenden Kaisers " entschiedener Gegner aller sogenannten Geheimmittel, hatte in seinem KL Hl cCvtJb bedeutenden Wirkungskreise sehr oft Gelegenheit, die verschiedenartig- sttn Haus- und Heilmittel kennen zu lernen und darunter sehr viele, welche längst verschollen sind. In den letzten Jahren traf er häufiger, ja so häufig die wohl keinem Arzte dem Namen nach mehr unbekannten Dr. Airy'ichm Specialitäten an, datz er stutzig wurde. Anfangs glaubte er, die überraschend schnelle Aufnahme den Annoncen zuschretben zu müssen, sah aber bald ein, datz die meisten seiner den besseren Ständen angehörenden Putenten nicht in Folge der Annoncen, sondern auf Empfehlung von Bekannten hin, die Airy'schen Remedien in Gebrauch genommen hatten Dieser Umstand und die ihm entgegengetretenen überraschenden Resultate veranlatzten ihn, jene Specialitäten am Krankenbette selbst zu prüfen. In keinem einzigen Falle konnte er eine absolut schädliche Wirkung diesen Mitteln Schuld geben, in sehr vielen aber einen so enschtedenen Umschlag zur Besserung des Krankheitsfalles, daß der Arzt selbst in eigner Familie diese Atry'>chen Specialitäten als Hausmittel einführte und seither kein mitzbilltgendes Urtheil über dieselben mehr gelten laßt. Wer sich nähere Kenntnitz über die Naturheilmethode des Dr. Aiiy verschaffen will, beziehe das inftructive Buch welches klare Abhandlungen über die meisten Krankheiten, sogar mit belehrenden Illustrationen für den enorm billigen Preis von nur 1 X gewährt, direct aus Rtchter's Verlags-Anstalt in Leipzig. Handel und Verkehr. Gießen, 5. März. Auf dem heutigen Markte waren aufgetrieben: 1724 Stück Rindvieh und 520 Stück Schweine. Der nächst - Markt findet den 19. und 20. März statt ; an letzterem Tage auch Krämermarkt. Frankfurt, 4. März. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren circa 330 Ochsen, 200 Kühe und Rinder, 180 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise der letzteren sind, weil der Landwirth vor der Schur ungern ablätzt, für gute Waare erheblich in die Höhe gegangen. Ochsen sind im Preise gegen seither gewichen, auch Kühe guter Qualität. Schweine wurde das Pfund immer noch mit 60^ bezahlt. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 66—68, 2. Qual. X 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X 58—60, 2. Qualität X 52—54, Kälber 1. Qualität X 60—62, 2. Qual. X 50—52, Hämmel 1 Qual. X 63—65, 2. Qual. X 52—54. Frankfurt, 4. März. (Fruchtbericht.) Am hiesigen Markte bleibt es beim Alten. Wetzen ab Umgegend nicht mehr so dringend offerirt, X 22 50—75, fremder wenig gethan X 23.50—24 Roggen, hauptsächlich französischer zu X 17.40 gehandelt. Gerste ruhig. Hafer ohne Leben X 13—16.50. Am Mehlmarkt keine Aenderung. Futterstoffe fester. Wir nottren heute: Mehl Nr. 1 X 41, Nr. 2 x 37, Nr. 3 X 33, Nr. 4 x 29, Nr. 5 X 23, Roggenmehl o/i (Berliner Marke) X 24, do. II. (Berliner Marke) X 20, Weizen, effect- hies., X —, ab Bahnhof hier X 23, ab unserer Umgegend X 22.50—22.75, do. fremder je nach Qualität X 23—24, Roggen je nach Qualität X 16—17.50, Gerste X 19—23, Hafer X 13—16 50, Kohlsamen X —, Erbsen X 19—,23, Wicken -/-L 17 —, Linsen X 19—23, Rüböl, detail, X 80. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war nichts; bringend offerirt: sämmtliche Getreidesorten. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Allgemeiner Anzeiger. Ziehung am 29. Mai 1878 3. 4. 1394) XXXXXXXXXXXXIXIXIXXXXXXXXXXX Th. Dietrich 4* in Cassel. 3. eine elegante Equipage mit 1 geschirrten edlen Pferd, Werth: 3500 R-M; 2. eine elegante Equipage mit 2 geschirrten edlen Pferden, Hauptgewinne: 1. eine elegante Equipage mit vier geschirrten edlen Pferden, Worth: 10,000 R.-Mark. Werth: 6000 R.-M.; eine elegante Equipage mit 2 geschirrten edlen Pferden, Werth: 5000 R--Marine elegante Equipage mit 2 geschirrten leichten Pferden, Werth: 4000 R-M.; Außerdem: 1000 Gewinne im Werth von 3—300 R.-M., bestehend in besten Reit und Fahr-Requisiten, Stall-Utensilien, Landwirthschaftltchen Maschinen und Geräthen, Uhren, Kunst-, HauS- und Wirthfchafts Gegenständen rc. Loose ä 3 Mark sind sowohl im Einzelnen wie in Partieen (Wiederverkäufer erhalten Rabatt) zu beziehen durch xxxxxxxxxxxx\xm\xxxxxxxxxxx i Casseler Pferdemarkt-Lolterie. 8 6. ein Paar Chaisenpferde, Werth: 3000 R-M.; 7. ein Paar Arbeitspferde, Wcrth: 2500 R-M.; 8. ein edles Reitpferd mit Sattel- u. Zaumzeug, Wrrth: 2000 R.-M ; 9—32. 44 einzelne Reit- und Wagenpferde, im Wetthe ron 600—1900 R- M. Geschäfts - Eröffnung. 1371) Unterzeichneter erlaubt sich hiermit die ergebenste Anzeige, daß er seit dem 1. d. M. ein Colonial- und Kurpvaarm - Geschäft int Hause der L. Geißler Wittwe, Neichensandstraße, betreibt und macht besonders aufmerksam, daß er stets frische Butter, Eier, Kartoffeln re. auf Lager hält. Indem er einem geehrten Publikum bei geneigtem Zuspruch die reellste und prompste Bedienung zusichert zeichnet Hochachtungsvoll Louis Horrmann. Zum Besten des unter dem Protektorat Seiner König!» Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein stehenden patriotischen Unternehmens des Ausbaues der Katharinen-Kirche Oppenheim, welches sowohl aus Mitteln des Großherzogthums Hessen als auch des deutschen Reiches unterstützt werden soll, wird mit Genehmigung des Großherzoglich Hessischen Ministeriums eine Lotterie ohne Nieten von Kunstwerken veranstaltet. Jedes Loos gewinnt. Zu obiger Verloosung sind Loose ä J/. 3 $u haben in der Expedition des Gießener Anzeigers, Schulstraße 18. Japanische Schreib - ri- Copir -Tiute (Euere violette ä copier). Dieselbe ist von violetter, dem Auge angenehmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch nach kurzer Zeit schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei längerer Aufbewahrung nicht und ist unauslöschbar. Auch dann, wenn die Schrift bereits mehrere tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich des schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher. Niederlage davon in 4 Flaschenfüllungen ä % Vifer Jl. 2, i/2 Liter X. 125, 1/4 Liter 75 Vs Liter 50 H, in Giessen bei der Expedition des Gießener Anzeigers. He Bubsainea, GIESSEN, Mäusburg D. 9. empfiehlt sein reichhaltiges Lager in weißen und farbigen Hemden für Herren und Knaben, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie stets das Neueste in allen Arten Halsbinden, ferner wollenen Hemden, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhofen, in Socken, Hosenträgern, Glace-, Wildleder-, Buckskin-, Zwirnung Militär-Handschuhen, eine sehr reiche Auswahl m Kragen- und Manschetten - Knöpfen rc. (5101 1350) Von mehreren Seiten aufgefordert, beabsichtigt die Unterzeichnete von Ostern an, im Anschluß an den Kindergarten, einen Privatunterricht in den Elementarfächern einzurichten, für Kinder, welche das schulpflichtige Alter erreicht und die nöthige Reife erlangt haben. Der Unterricht wird von einem hier angestellten bewährten Lehrer ertheilt. Das Nähere sagt ein Prospectus, welcher bei der ergebenst Unterzeichneten zu erhalten ist. H» Fritsch, Hol »versteigerte»! g Rmtr. Bucken-Schniholz, 1376) angefertigt bei (1294 gebucht von I Bern h a r d t (1307 tethen. Auf der Bach A. 35 (1178 Daheim ? 1380) A. Bra m m. A. Buch in Hungen. Lick, im März 1878. 89 34 62 409 Der Bahnmeister: Gerhard. 11« Bau-, Werk- und Nutzholz. 47 Eicheu-Siamme mit 31,57 Fest- Meter, bis zu 62 Cemimeler Duich- m sser und 12 Meter Länge, 2 Buchen-Stämme mit 2 Festmeter. Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee nach Grünberg an den Alten- tischwtesen. Gießen, am 5. März 1878. Grvßh. Bürgermeisterei Gießen. Aepselspalten, Aepsel, ganze geschälte, Birnen, Brünellen, Franz., Brünellen, Bamberger, Kirschen, Cathar. Pflaumen, Bamb. Zwetschen, empfiehlt Buchen Prügelholz, Eichen-Prügelbolz, Eichen- und Buchen-Stockholz, Eichen- und Buchen-Reiserholz, 1339) 130,000 sehr gute Feldbrand steine abzugeben. Näheres bet Andreas Rtn n,Neustadt. Julienne, Julienne-Gries, Tapioca, Tapioca-Julienne, Tapioca-Perl-Gries, Haferarütze, Grüne Kerne enipfiehlt in besten Qualitäten Die soeben erschienene Otr, 21 enthält: g s 1 Ein Lehrling mit den nöthtgen Schulkenntnissrn versehen, kann bis zum 1. April I. I. eintreten in die Handlung von A. Buch in Hungen. Icrmischte Anzeigen. 1382) Ein tüchtiges, gewandtes Ladenmädchen zu baldigem Eintritt für ein Ma- nufokturwaarenpeschäft gesucht. Näheres bet der Exped. d. Bl. Hochachtungsvoll Louise Bertram. Main-Weser-Bahn. Verkauf alter Bahnfchwellen. Samstag den 9. März d. I., Nachmittags um 3 Uhr, sollen an dem Neustädter Viaduct eine Partie alter ausrangirtcr Bahnschwellen an die Meistbietenden verkauft werden. Gießen, den 4. März 1878. 1270) Mirsheim'sche Fatent-Schrotmühlen von 20 Mark an, sowie englische Schrotmühlen von 100 bis 300 Mark vorräthig bei \ w n n ferner: 1238) Ein Garten in der Nähe der Wilhelmsstraße zu verkaufen durch I. Blitz. •Chablonen zum Wäsche zeichnen, Einzelne Buchstaben und Monogramms. Ferner werden solche nach jedem Muster Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 11. März 1878, von Vormittags 9 Ubr an, soll im Gießener Stadtwaide in dem District Hochwarte nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Schetth. Prügeih. Stockh. Reish. Raummeter Wellen. Ein trlcines Gut von höchstens 5000 x jähil. Pacht wird von einem unoerhetratheten sehr praktischen Landwind sogleich, bis spätesten- Johanni d. I., zu packten gesucht- Gute Ländereien mit weniger Areal, erhalten den Vorzug. Ausführliche Beschreibung, mach Neg. Bezirk, Kreis, Lage, foroit Bedinoungen wolle man gefälligst franco mit Chiffre H. 5088 a nach Hochheim bei Erfurt postlagernd einsenden. (1387 1056) Einem geehrten Publikum Die ergebene Anzeige, daß ick mit dem ersten April im Hause des Herrn StaDtverordnetcn Ehr. Schopbach, Neuen-Bäuen B. Nr. 80 im zweiten Stock, unter t er Leitung meiner Schwester, Frau Johannette Köhler, ein Ptelzgeschiifl eröffne und bitte das derselben früher geschenkte Vertrauen auf mich übe-zutraaen. Gleickzs'tig verbinde ich einen Verkauf über die Straße in allen zum Putzgeschäft gehörenden Artikeln. Strohhüte zum Waschen und Färben werden von heute angenommen. Louise Roth. Zu verpachten ist Familienverhälinisse halber ein altes sehr gutes Colonial u. Spezerei-Waaren- Gkschäft tn bester Lage der Stadt. Solvente Bewerber erfahren das Nähere bei der Exp. ds. Bltts.(1224 | Theater. Freitag den 8. M ärzr Zum Benefize für Fräulein Louise Weber Schwere Seiten. Original-Lustspiel in 4 Acten von Julius Rosen. *6 i Forderungen an den Earnkvalverein Türkei sind innerhalb 8 Tagen bei dem Unterzeichneten zur Geltung zu bringen. 1199) Den geehrten Damen empfehle ich mich in allen vor- kommenden Haararbeiten zu den billigsten Preisen. 1388) Im Gräfl. Solms-Laubach scheu Revier Arnsburg sollen Montag den 11. März versteigert werden: 80 Rmtr. Bucken-Sckntholz. Geschäfts-Anseige* 1393) Einem geehrten Publikum in Lick und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich am hielt.-n Platze »in Ptelz-Geschieft eröffnet habe und empfehle alle dahin einscklagende Artikel, sowie Kragen, Manschetten, Barben, Brautkränze re. Auch übernehme ich das Waschen und Faconntren von Strohhüten. 19 Eichenstämme von 6—9 m Länge, 19—34 cm Durchmesser — 649 cbm, 386 Fichtenstangen „ 4—8 „ 4-9 „ „ —516 „ Die Zusammenkunft ist um 9 Uhr am Dorfgiller-Fußpfad. Utphe, den 5. März 1878.Henckel. 474 8790 19 50 Buchen 826,2 337 Eichen 26 6 20 (1179 Emil Fischbach. Dor dem Sturm. Historischer Roman von Theodor Fontane. (Fortsetzung.) — Persönliche Erinnerungen aus den Jahren 1848 — 1850. II. Abtheilung. 7. 8. — Schwarzwälder Geburtstagskuchen. Ori- ainalzeichnung von Sondermann. — Ein Postiäuber. Aus den Erinnerungen eines deutschen Californiertz. — Pto nono. Bon Dr. W- Herbst- Mit Originalzeichnuna von H. Merts: Pabst Pius IX., den Segen ertheilend, sowie Autograph des PapsteS. — Am Familientische: die Quintessenz de« Socialismus und ihre Kritik. — Die katho- liiche Presse im deutschen Reiche. — Ein Medaillon-Kalender. Mit einer farbigen und einer tllustrirten Beilage: Von Einem, der das Gruseln lernen wollte und das Porträt von Papst Pius IX. Zu Bestellungen empfiehlt sich: die Ferber'scke Univ-Buchhandlung, E. Heinemann, I. Ricker. 1389) 5000 jt sinv gegen erste Hypothek auszuleihen. Nähere« bei Hvfa -Adoc. Dr. Dittmar. 1379) In einer hiesigen Cigarrenfabrik wird demnächst eine Lehrling? stelle Dacant. Offerten können bei der Exped. abgegeben werden. •A <*• Ritsert, Uergoförr, W allthorstrasse 156, liefert in geschmackvoller Ausführung und billigen Preisen: Spiegel jeder Ark und Größe, Consol- und Nipptische mit Marmorplatten, Bilver- Nahmen für Oelgemälde rc., Photographie-Rahmcn, reich verziert- Gallerten mit und ohne Verzierungen. Das Neuvergolden obiger Artikel wird schnell und aufs Beste aus« geführt. Das Einrahmen von Bildern in Gold-, Politur- und antiken Leisten wird bei billigstem Preise schnellstens besorgt.(106£ ^^6(^*2^tuchtige^l^onnenten?amm- 1 ler bet hoher Provision gesucht von " 27. v. Mts. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 16. l. M. an bei Großherzoglichem Rentamt Gießen erhoben werden. Ueber- lieferung des Holzes und erster Abfuhrtag Montag den 18. l. Mts. Gießen, am 5. März 1878. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Georgi.__________ Versteigerungen. 1391) Die an den Schooien vom Neuenweg nach dem Seltersthor und Neustadt ausgearbeittten 60 Hausen Linden-AuSputz- reiser, zu Erbsenreisern sich eignend, sollen Freitag den 8. dieses Monats, Nachmittags 2 Uhr, versteigert werden. Anfang am Neuenwegerthor. Gießen den 5. März 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. Biramwortllcke Nedietion: A. Sckeyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Unto.-Druckeret (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Der landwirth! {tPfrfe ein Betrag von Ebenso«, wirdW gleicher Anzahl von Be Das angekaufte Kinvererlös tvt'rv unter sihaftlickn Provinzialver ' Die Herren Bü von Simmenthaler Zuch von denjenigen, welche Gießen, am 1 Die Aufgaber Drr Drnlschrist des , SiechstW zugegangen ist, suncheits-Äml hnt, von bi I (Holera - Kommission gefi I aogiichsie (Srnttüminfl obt । tuurale Peilung beb &aujt schleus die Tha'tigkeit auf, I hm fann, im Eiiiveißänbn I ditgieiuiig dir Vorlage zu heuen Znvaston bei Chole i -rnndsatze aus, baß eine' i'lrnde Meldung eines iet "chlauchenden Kholera-Er ijiDiiitelung und Verfolgu I vnkehr sich verbreiteiibe K Wjuführenbe s^achforschun meist nicht ju Re Sud) ausgedehnte m * "Wto« Thaisachen Das G-sm **«" ff?’;s- sM to,' grtfe'Seat' ba ^fun3güorj. Sn Ä "«ht l P’^nben Sanbih ?'n ’ "" ^meiden. de j V'^habung ÄMi ra?8lefllttUll9 i 1 p einet V? : ;n^-'8entil8N, ^itcctot« h s !!nfi eitii L’^fien* iSotin8 ®e^i W ein«.« I 5sotrft ^"hilingj Stufen iu bi s- 111 7'°N 6,tZ l>»t «ine K&”8 i«r