1 'J- Oitiltt «8. iS?* frei »ngsvoll koma» 'S*« tonn ^fgtngenomiisi. unidt. iten K. Comitö. ng. t. daß ich meine- lasse, im Hch halte mein Mts lsvoll Kirchner. ISenbg 8 Uhl', mg te\\% ) viechpigeil tien, (owitlÄtu : einer Witt8 iltänzerivKl. Abends 8 M atz 50 PiS- bMittheilE' g§ tjt dem §eirn bliebenev' >er, Morgens •ti rttr r'. w* * * 12 t/ Er. Ä33. Erstes Blatt. Sonntag, den 6. October ^878. Kießener Mnzeiger _____________ AMp- iiiiii AmtsdlÄ str iirn Kreis Gießen. ^rVcbiHcndbitrcatt* \ Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. — Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politischer Hheil. Keukfchkarrd. ^cr^* Die „Post" theilt mit, daß ihr von der Redaction der „Deutschen Revue" jetzt die positive Erklärung zugegangen ist, Admiral Werner sei in keil er Weise an dem vielbesprochenen Artikel über den Untergang des „Großen Kurfürsten" betheiligt. — ^on 145 verschiedenen Seiten sind Vorschläge zur Hebung des „Großen Kurfürsten" gemacht worden und dadurch soll das Marineministerium in der Annahme bestärkt worden sein, daß die Hebung des Schiffes noch nicht zu den Unmöglichkeiten gehört. Auch läßt die Ordre, die „Loreley" in Wil- helmshaven fertig zu halten, um eventuell nach England zu gehen, darauf schließen , daß man noch weitere Versuche anstellen wird. | Ob nun die kaiserl. Marine selbst die Hebung des Schiffes versuchen oder Fachmännern diese Arbeit überlaffen will, darüber ist bislang noch nichts verlautet, auch drängt die Zeit nicht gerade zu einem raschen, bestimmten Vorgehen, da vor April nächsten Jahre^schwerltch an eine Wiederaufnahme der Arbeiten zu denken ist. Berlin, 3. October. Der Kronprinz ist hierher zurückgekehrt. Der Kaiser dürfte vor seiner Rückkehr noch einen kurzen Aufenthalt in Wiesbaden nehmen. — Eine Verständigung zwischen dem Reichstag und der Regierung wird vom Plenum erwartet, nachdem mit der Commission keine herbeigeführt werden konnte. Berlin, 3. October. Diese Woche tagten in Wiesbaden Vertreter der unter der Geschäftsführung des Berliner Lettevereins verbundenen Frauen- Bildungs- und Erwerbs'Vereine, deren allgemeiner Zweck Förderung des weiblichen Erwerbs durch gesteigerte Bildung ist. Doch haben sich, wie das natürlich erscheint, verwandte Bestrebungen hinzugefunden, denen das Ziel gemeinsam ist, die Sphäre der gemeinnützigen Wirksamkeit der Frauen auszudehnen. So steht beispielsweise diesmal auf der Tagesordnung „die Stellung und Thätigkett der Frauen in der Armenpflege", in welcher Richtung dahin getrachtet wird, daß die städtischen Armenverwaltungen eine regelmäßige weibliche Hülfe heranzieben, cheils um die Arbeit freiwilliger männlicher Pfleger sachgemäß zu ergänzen, theils nm einen sentimentalen Dilettantismus aus der Wohlthätigkeit der Vereine und der Einzelnen immer mehr zu verbannen. Hinsichtlich der Erweiterung der weiblichen Privaterwerbszweige steht im Vordergrund „der ärztliche Beruf der Frau", über den einer der wenigen bis jetzt in Deutschland vorhandenen weiblichen Aerzte sprechen wird, Fräulein Anna Dahms aus Hamburg. Auch in Berlin sind seit Jahr und Tag zwei Damen auf diese Art thätig und haben sich um die Armenkrankenpflege bei Frauen und Kindern ein anerkanntes Verdienst erworben. Nachdem so das praktische Leben selbst nicht unglücklich mit dem Experiment vorangegangen ist, erachten die verbündeten Frauenvereine es nicht mehr sür zu früh, die Frage generell und theoretisch zu öffentlicher Erörterung zu bringen. Ein derartiges Verfahren entspricht dem zugleich besonnenen und rastlos vorwärts strebenden Geiste, welchen die Leiter dieser Vereine von ihrem Haupte, dem unvergeßlichen Präsidenten Lette mit auf den Weg bekommen haben. Köln, 3. October. Die unterirdische Telegraphenleitung zwischen Berlin und Köln ist gegenwärtig vollendet. Am 23. v. Mts. wurde dieselbe zum ersten Male aut Uebern ittelung von Depeschen in beiden Richtungen benutzt. AuS Bayern, 2. October. Die bayerische Staatsregierung beabsich- iigt mit Einführung der Reichs-Justizgesetze die Competenz der Schwurgerichte sür Abtheilung von Preßsachen zu beschränken, indem sie in den §§ 18 und 28 des Reichs-Preßgesetzes mit Strafe bedachten Vergehen wieder der Abthei- lung dr Schwurgerichte entzüht. Hamburg, 2. October. In aller Stille fand hier in letzter Woche fin „geheimer Areopag" von Vertretern sämmtlicher socialdemokratischer Ge tiossenschaften und Zeitungen Deutschlands statt. Der einzige Gegenstand der Tagesordnung war, „wie die durch das Socialistengesctz bedrohten Gelder am besten in Sicherheit zu bringen seien." Das Resultat des Conventikel soll in d" ersten Versammlung ein erfolgloses gewesen und soll eine zweite Versamm- lung zur definitiven Beschlußfaffung angesetzt sein. Italien. Rom, 2. October. Seit mehreren Jahren bieten die Jesuiten Alles auf, um die Verurteilung der philosophischen Schriften Rosmini^s durchzusetzen, ^"denselben die Jünger des heiligen Ignatius mit ihrer Herrschsucht nicht c n wegkommen. Mit Hülfe von Ranken und Verleumdungen hatten 5 so viel erreicht, daß die Sache vor das heilige Officium gebracht wurde; aber dort rückte fle aus verschiedenen Gründen nicht vor. Jetzt hat T^pst Leo XIIL von derselben Kenntniß erhalten und entschiedenen Befehl aepeben, die Angelegenheit ganz fallen zu lasien. — Unter der Führung von Heißspornen, welche dem friedensuchenden Papste Hinderniffe in den Weg legen wollen, haben die aus Deutschland ausgewiesenen Jesuiten eine Schrift ausge- Ja xli 12 bettl b' S^hle überreicht werden und ihm darlegen soll, daß die Gerechtigkeit es erfordere, die Sache der Verbannten — natürlich in ihrem c aufzugeben. Für den wahrscheinlichen Fall, daß die Auseinandersetzung kein Gehör finden wird, darf man wohl eine Verschärfung des geheimen Krieges erwarten, der gegen den Papst gegenwärtig geführt wird. Rach den beim Vatitan aus Frankreich etnlaufenden Berichten zuj schließen, haben die dortigen Ultramontanen den Brief des Papstes au den Cardinal Nina nichts weniger als freudig begrüßt; zumal haben die dem deutschen Kaiser und dem deutschen Volke gespendeten Lobsprüche ihnen unangenehm in's Ohr geklungen. Andererseits hat der freisinnigere Tbeil der franz. Katholiken Anstoß an den scharfen Aussprüchen Leo's XIII. gegen Italien genommen und meint daraus schließen zu müffen, daß der Papst noch immer unter jesuitischem Einfluß stehe. Freilich wird sowohl den ultramontanen, wie einem Theil der liberalen Katho- liken Frankreichs das Urtheil getrübt durch die Verstimmung, welche in ihnen die Versöhnung des Papstes mit Deutschland Hervorrufen muß, weniger ans religiösen als aus politischen Gründen. Können sie dann sich doch nicht mehr den Lieblingsgedanken einreden — wie falsch er auck sein möge — daß Deutschland durch die Fortdauer des Kulturkampfes sowohl nach innen wie nach außen eine dem abgünsttgen Nachbar keineswegs unwillkommene Schwächung erleiden würde. (Köln. Ztg.) Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. Uorrespaudep, Vnrea« London, 4. October. In Folge des Fallissements der „City of Glasgow Bank" haben das Haus Smith & Fleming hierselbst (Laedenhall Street), sowie die correspondirenden Häuser William Nicol in Bombay und Fleming & Comp. in Kurrachee ihre Zahlungen eingestellt. Die Höhe der Passiva ist nicht bekannt. Loudon, 4. October. „Daily News" meldet aus Kalkutta von gestern: Das Vorgehen gegen Kabul findet unverzüglich statt. — „Standard" berichtet aus Simla vom 3. d.: Vom Emir Schir Ali ist noch kein Schreiben einge- laufen. Eingeborene melden das Zufammenziehen von Streitkräften aus allen Landestheilen Afghanistans gegen die britische Jnvafion. Eine kleine britische Abtheilung ist bereits im Anzuge gegen Tamrud. — „Daily Telegraph" wel- det, Layard werde binnen kurzer Zeit in England eintreffen, um mit der Regierung über die britische Politik im Orient zu berathschlaqen. — Die Passiva von Smith & Fleming betragen beinahe 3 Mill. L.; man befürchtet die Zahlungssuspension dieser Firma werde andere erhebliche Fallissements in London und Glasgow nach sich ziehen. Die Passiva der „City of Glasgow Bank" werden nunmehr auf 14 Mill. L. geschätzt. — Der Unter-Staatssecretär im Kriegsministerium, Vivian, hat seine Entlassung genommen und ist Thomson zu seinem Nachfolger ernannt worden. — Der Gouverneur von Gibraltar, Lord Napier of Magdala, hat sich auf seinen Posten zurückbegeben. Pesth, 4. October. Der Ministerrath beschloß gestern, nachdem der Finanzmintster Szell auf seiner Demission beharrte, nunmehr auch formell und schriftlich seine Entlassung einzureichen. Tisza wird heute dem Kaiser in Goe- doello persönlich dos Demissionsgesuch überreichen. Rew'Avrk, 4. October. Einer Depesche aus Jamaica zufolge ist unter den Negern von Santa Cruz ein Aufstand ausgebrochen; von den Aufständischen werden viele grausame Handlungen verübt. Berlin, 4. October. Der Kronprinz empfing heute Nachmittag den Fürsten Bismarck. — Der „Reichs-Anz." meldet: Nach amtlicher Mittheilung ist russischerseits die Desarmirung der russischen Häfen am Schwarzen Meer und die Aufhebung der unterseeischen Minen angeordnet worden. — Bei der heutigen anderweitigen Verhandlung gegen den ehemaligen Legationssecretär von Loe, welcher angeklagt ist, den Fürsten Bismarck durch mehrere Artikel der „Reichsglocke" und der „Deutschen Eisenb.-Ztg." beleidigt zu haben, erkannte der zweite Criminalsenat des Kammergerichts auf Bestätigung des Erkenntnisses erster Instanz, durch welches von Loe zu einem Jahr Gesängniß verurtheilt wird. Fürst Bismarck batte seine von dem Angeklagten beantragte Vernehmung als Zeuge unter Berufung auf § 313 der Criminal- ordnung und § 11 und 12 des Reichsbeamten-Gesetzes abgelehnt. Vom Gerichtshof wurden die Seitens des Angeklagten gestellten Beweisanträge abgelehnt, da die beleidigende Form der incriminirten Artikel ganz besonders unter Anklage gestellt, somit der Beweis der Wahrheit der vom Anaeklaaten bebauv- teten Thatsachen sachlich unerheblich sei. — In der heutigen Sitzung der Reichstags-Commission für das Socia- listengesktz wurde der Text des Gesetzes nach den Beschlüssen der zweiten Lesung und der sehr umfangreiche von Schwarze erstattete schriftl. Bericht festgestellt. Der Vorsitzende, v. Bennigsen, dankte den Commissions-Mitgliedern für ihre mühevolle Arbeit. — Die national-liberale Fraktion tritt Montag, Vormittags 11 Uhr, zur Berathung des Socialistengesetzes zusammen. Wien, 4. October. Vom zweiten Armee-Commando ist folgendes Telegramm aus Serojewo vom 4. d. eingelaufen: Generalmajor Sametz, Com- mandant der 1. Truppendivision, meldet, daß die 1. Infanterie-Brigade heute früh 8 Uhr in Vifegrrd ohne Kampf eingezogen ist. Die Insurgenten hatten frühzeitig ihr Lager und ihre Verschanzungen verlassen unter Zurücklassung vou ®fW^en' ßflten und Munition. — Gestern rückte die 8. Infanterie-Brigade, ohne Widerstand zu finden, in Gorazda ein und besetzte heute Caanica mit 2 Bataillonen. — Die 7. Infanterie-Brigade trifft morgen in Konjica ein. öffentliche ^nbtn Di »mV.. Mi 5695) M j°Iznicht der P 65 $frmö^nbei üWsersheim t erkannt h< Imidbung der < -'Mlhte, sowie »Wittel auf jreitag den Somit träumt, wozu '' Meldung bei geladen w .^gleich soll »Wgement Vers Versilbern ™8 eines ®nben. auöblelbei Wenen ®läu’ [Nen der M Preten eracht Hungen, den ■ » Nb. La- ^larius. Sä Kletzen, be Handel und Verkehr. 3Cft ^Denselbe^^Karoline Reiber, geb. Reiber, W'ttwe deS verst. Bürgermeisters Georg Reiber, alt 61 I. 3 M. 3 T-, geft. den 3. October.______________ , Tuch und Buckskins für die jetzige Saison in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung t1916 JLuclirifJ JLanff, Marktstrasse 25. NB. Reste, und zurückgesetzte Stoffe zu Frauenkleider, bedeutend unter dem Preise. Auszug LUS den Kirchenbüchern der Stadt Ließen, Evangelische Gemeinde. 23. (Sept. Johanna Jacob ine Louise Anna, Tochter deS Schlossers bei der Oberhessischen Bahn Heinrich Schmidt. 28. Ernst, Sohn des tlhrmacherS Robert Hartmann 27. Ludwig Philipp Emil August Johann, Sohn des Küfermeisters und Wirths Ludwig Martin Heinrich Georq Herbert Hl- ^arl^ranz, Sohn des Buchhalters Louis Dauernheim- 26. Elise, ein außereheliches Kind von auswärts. 26. Hermann Wilhelm, ein außereheliches Kind von auSwarts- 26. Johann J^ob, ein außereheliches Kind von auswärts. 28. Johann Jacob, ein außerehelich es Kmd von auswärts. 28. Johann, ein außereheliches Kind von auswärts 29. Elisabtthe Katharine, Tochter des Weißbinders Konrad Heck. 4. Marie Karoltne Elisabeth, Tochter des Lademeisters bei der Cöln-Mtndener Bahn Heinrich Wienstroh. Gestorbene. x 28. Sept- Cbarlotte Oßwald, geborene Krebs, 78 Jahre 4 Monate 12 Tage alt, Wittwr des HofkammerrathS Wilhelm Oßwald. 28. Ein lodtgeborener^Sohn )cs Taglöhners Peter Borre. 30. Christine Huppert, geborene Müller. 28 Jahre 7^Monate 3 Tage alt, Ehefrau deS Schneiders Wilhelm Moritz Huppert. 1. Oct. Eine Tot ter des HandschuhrFabrikanten Ferdinand Ritkau, 13 Tage alt, ohne Vornamen gestorbew 2 Marte Anna Pimper, ged. Brogli 65 Jahre 10 Monate 23 Tage alt. ^^fra! deS Schneidermeisters Louttz Pimper. 3 L-derhandler Karl Keil, 71Ja re 3 Mora - 9 Tage alt. 3. Karoltne Reiber, geborene Reiber, 61 Jahre 3 Monate 3 Tage alt, WUtwe deS Großherzogltchen Bürgermeisters Georg Reiber. 3. Weißbinder und Lacktrer Jacob Mauß, 44 Jahre 9 Monate 2 Tage alt. __ - Tem Gaftwir.h Karl Balzer, eine Tochter. @milie El.se W* Maximiliane, geb. den 29. August. Beerdigte» _ Den 30. September. Charlotte Oßwald, geb. KrebS, Wittwe deS verst. kammerrathS Wilhelm Oßwald, alt 78 I. 4 M- ^2 T-, gest. dm ^8- Den 2 October. Christine Huppert, geb. Müller, des Schneider« Wtlvern Moritz Huppert Ehefrau, alt 28 I. 7 M- 3 T, gest. den 30 September Den 4. October. Karl Keil, Bürger und Lederhandler, alt 71 I- 3 M. 9 Auejug a. d. StanöesamtsregiLern des Standesamts Gießen. Vom 28. September bis 4. October 1878. Aufgebote» 30 Sept. Der Königlich Preußische Amtsrichter Johann Karl Siegmund Julius Wachsmuth zu Jesberg, Kreis Fritzlar, m.t Marie Thaler, Tochter deS Großhmroaltchen Landrichters in Pension Reinhard Thaler zu Gießen. 30. Kaufmann Johann Wilhelm Karl Scheid von Diez mit Joha -na Marie Jacobine Sophie Vogt, Tochter des K us- manns Georg Martin Vogt von Gießen. 1- Oct. Der Bremser bei der Eoln-Mindener Bahn Hermann Joseph Pauli, Wittwer von Asbach mit Margarethe Lämmer, Toch r v,a verstorbenen Leinwebers Christoph Lämmer von Allendorf a. d. Lda. 2 Sattler Wilhelm Christian SpieS von Gießen mit Katharine Schmitt, Tochttr- deS^auau seherS Johann Conrad Schmitt zu Gießen. 4. Kaufmann Karl Ludwig Schultheis, Wittwer, zu Gießen mtt Emma Etchelmann, Tochter des Färbers Karl Berthold Eichelmann "°" Berstadt- Eheschließungen. 29. Sevt. Der Seconde-Lteutenont im II. Großberzoglich Hessischen Jnfantetie- Regiment N^. 116 Otto Naumann zu Gießen mtt Marie Wilhelmine Thorwart, Tochter -es Großbe^zoqlichen Hofgertchts-Ädoccaten Eüuaid Thorwart zu Gießen. 1- Octbr. Gerichts Accessitt Johann Daniel Heinrich Franz Wahl von RuppertSdur^ wohnhast n< Alsfeld, m't Antonette Margarethe Louise Anna Hamebacb, Tochter des'Großherzog, lichen Gymnasiallehrers Professor Dr. Johann Helnrrch Hainebach ^u Gießen. 1. Gutii- bksitzer Konrad Friedrich Wicke von Gut DörniShof, Gemeinde sandhetm, mit Justme Louise Elisabeth Wehn, Tochter deS verstorbenen Großherzoglichen Unterrichts-Repetenten und practtschen Arztes Hofrath Dr. Heinrich Wilhelm Wehn von Gießen. Bet 6063) D i dis i‘ »Kst-Sl ‘"N6"9 beI Gießet ~oc. M von Insurgenten. Hiermit ist der Au,stand in flau; Bosnien nie. | al* ’l"‘' “■ ’S'Ä °L Ä. «s feit einer Reise des Cardinals Hohenlohe nach Berlin.— Frankfurter 8chuh- u. Slieftl-Ausverkaus Giessen, am Kreuz — 203. Eine Partie hohe Damenkuopfstiefel, das Paar i« 6 M, früher 12 M, sowie alle noch erdenklichen Schuhe und Stiefel, Hausschuhe u»k Kinderschuhe zu den bekannt billigen Preisen. KiSiche ALs-dd-s 5^5 «liit-r-d» :,tie H-MNch äioIiu9 rikilsiag den Kachmti wlchich-s von *. J°> 6", fnangement wf »öd «>n tid) wegen Versu N ® :i|tm Zwecke hie intern Ausenthl rd) Braun W Dreßen in S intn Beooüme ddrigenjalls n< iiiben bereits g üinbe Wilhel leim kliebe iimba Verehrer scheinenden res Kläuugern wir Iejlblüjsen ber' bn &liubi^r a Gießen, ben 3 TroßherzoglicheL I. Dr. Trapp, (Hie ft en 5. Octbr. Auf dem heutiger Wochevmavtt kostete: Brr^" rsr Pf>. q0 a bi? i j/ Aübncreier per Stück 6-7 H, Käse, ver Stück 5-9 X Käsemotte, per '’ffitürf 3 Ä utte 20%, Lü sen 1 Liter 24 -S>, Tauben, oatz Paar 60 X Stück - W Hahnen, per 5t JL - 65. Enten, per Stück JL 160, Kartoffeln9 WO Kilo 5.50. Ochs- fleisch 70 - 72 $ per Pfd. Kuh- und Rindfleisch 52—62 V Schweinefleisch 66—68 -3> jfalbflr’ld) 56—60 H. Harnmrlflki.ch 60—70 «testen, 5. Dctoto. Der i 4°3a®Uen"be» »«%«* 3«br«ud)ten, schon früher beschlag- ; X3& WS» = '»^u^ensuLM7mİ"Uhr^ge^^ fil,*U%cUnnb8®Sx,8 U^,° 8^n Friedrich Albert Haak »an Hohenstadt wegen °°n S.-'nberg wegen Diebstahls; gegen « «»efil^eteute non Rüdingshain Dr- ®^nm?r Oetober, Vormittags 8 Uhr, gegen Lina Wehn von Hirzenhain wegen Kindes- mMb8iÄ; 8ön(et von Angersbach wegen Urkunden. fälschun^e^er^he^.Großh^Hofger.-AdvocatrW^e^d^ s' m Ehefrau von Bieben wegen Diebstahls; Bertheid. Großh. Hosgen-Aooorat Batst. ---- Den 29. September. Otto Naumann, Seconde Lieutenant und BataillonS-Adiutant tm II Grofih. H-sstschen Jnsant-rt- Regiments Nr. 116 des eoang Pfarrers zu Buh "ch Karl Naumann, ehel. Sohn, und Marie Wilhelmine Thorwart, des Großh. f,ofaerichtS-Advokaten Eduard Thorwart dahier, ehel. Tochter. $ Den 1. October. Konrad Friedrich Wicke, Gutsbesitzer auf dem Dormishose bei Homberg, Regierungsbezirk Kassel, des Gutsbesitzers äoyanneS Wicke in Vomber^ ehel. Sohn? und Justine Louise Elisabeth Wehn, des verst. Hofrath« Dr. Heinrich rn?elb"m Jo^hamiDanttl Heinrich Franz Wahl, ^nichtSaccesstst in AlSseld, ... ancx.c siHrthr Änhn. nnb Antonette Mar- otth«rf. q Drtflhrr Die Offenbacher Zeitung" bringt folgendes „Etnge- MZSZWWSH wE' mb(adem?(neabflccn etnroobner, welche durch ihren Geschäftsbetrieb gezwungen sind ^aß^24Vr^P^enn?g"für^^en^Cubikmeter^^dner^drt0^anse^>lttchsten im ^deutschen Reichs- fangen'E°Wtr'richttn T ben ^rtngend^Ersuchen d -s-m Uebelst°nd doch ein- gründliche Unt-rfuchung ang-d-ih-n zu lassen; dt- Mt,drift manchmal^ -in w-ni^star^^ lm jüngsten Kriege der Rusten mit den Türken b°ä ^L°°kn7'3°°Lep^°Der'1.e^L^7Grub hatte b^ntlich se.m ehemals L7nUÄ?t?°n°Z7m'V-g«tcht''^ llnSe«a08un a^t8CL" “Ä'lm Reiche der Maschinerie ist im Begriffe, die edle Eorporation und die Kugeln wieder nach dem Ende der Kegelbahn snsM-XSÄflVSÄl-Ä.UKWS’’’ '’ toilbm_ Schweizerisches. In Basel hat unlängst eine Musterung der Landwehr stattge- Dm 29. September. Dem Gönner Georg Noll, eine Tochter, Marie, geb. den s,in8«>n (Sin dortiaes Blatt berichtet über diesen mehr drolligen als feierlichen Act. */^n ö 1 der-Jnspee°tion. ^Da ^,M° den 6. Au^ust.^ Maurer Martin Laugsdoiff, eine Tochter, Emilie Ettsabet», Bei°eMem'Andern"hie^°sV „Euer Ser,ack bet jo kei^^Hor me!" - 8Cb" " Den W^Smtember. Eine unebeltch- Tochter, Elisabeth, geb. den 2. Wmuft Johr uf em Estrig g'hange, aber die Schabe Hann enn bald doch g fresie! Dn: Dn e wu 2. October. Dem Hautbotsten Karl Medebach, eine Sohn, Ludwig, 5ks°Lch;Mt'gLe7°n°Ur?r:rL"''Dkhat s gern^t « ben 10$S.P3t änlMitli* SßtofefiotDr.W11 Aeilgebotenes. 6075) Ofenschirme und -Vorlagen, Ver- dawpfschalen, bronctrte und rohe Kohlenkasten, Cokesfüller, Feuerungsgerätbe bet E. Ptstor. i Monate 12 eborener Sohn M 28 Jahre 7 Mönch Oct. Eine Älter iornamen geßorben. je alt. Ehesrai M Jahre 3 Morrte Jlonate 3 Tage alt, ibfnber und Mer Grösste Auswahl (n den schönsten und neuesten Mustern (6052 Blaudruck. I. Schmücker, vorm. H. M. Jughartt. C. Pingel, Göttingen, (Provinz Hannover). Atteste wie nachfolgendes stehen in großer Anzahl zu Jedermann« Einsicht bereit: Attest: Se. Hochwürden Herr Pfarrer Jsemann In Steinbach (Baden) berichtet: Ersuche Sie freundlichst um sofortige Sendung von 5 Fl. Benedicttner da die Wirkung sich erprobt hat rc. (4) Nur echt zu haben in den meisten Apotheken, Colonialwaaren- und Delikatessen Handlungen. C4616 Rufs. Sardinen, Sardines il l’huile, in Originalpackung, sowie im Anbruch, Berliner Rollmöpse, in pikanter Sauce, llifh. llcitlifj» Gesellschaft „Fröhlichkeit". Sonntag, den 20. d. Mts., Abends 7V2 Uhr: Tanzunter- haltung im Saale des Prinz Carl. 6072) Karten find zu haben, L 1 M, in der Restauration Junker. S'liMNaiM W* l-Ö* *t«. WM : «i TrshhüM I. nichts.Ryn» eßen. Glossers bet ds hmachers Roikii Kusermeisters um ^anz, Sohn w 'b von auömärti 5- Johann 3j(oj ußeredeltchetz 8iti ts- 29. Eltsobch Elisabeth, Tochln Ätz Stil ®WI1 £”»5, «“z' 1* nd Geldstrafen hat in den ersten 25 Tagen dieses Monats und zwar mit Ausschluß des 12., 13. und 14. an den gewöhnlichen Zahltagen: Dienstag und Samstag, Vormittags, an Großherzogl. Districts-Einnehmerei Gießen 1 bei Meidung der Beitreibung zu erfolgen. Gießen, am 4. October 1878. t Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Tuch und Buchskius, das Neueste für die Winter-Saison, empfiehlt in großer Auswahl bei billigen Preisen Martin Scheel. iter, Marte, M er, JohalM Marie Augusts er, Ewilte eb. ben 2. Sohn, ß* ne Tochter, 6* Wille M- * tttwe des L.S-- -ast. *** Grg. Willi. Weidig. Neues Mainzer Sauerkraut in bekannter Güte empfehlen (5669 Große Versteigerung in Frankfurt a. M. Dienstag den 8. und | Jeden Tag Vormittags 9V2 1lt)t Mittwoch den 9. 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Gießen, den 6. October 1878. M. Pilger, Mast(Verwalter. | Zwetschen, frische, vorzügliche. SelterSweg 10. 6073) Einige alte Fenstern und eine hausthüre billigst abzugeben. K. Keßler, Neustadt. Neichspatent Nr. 3100 Asthma-Cigarren, auf selbst erfundener Dampf-Maschine ber- geftkllt. verkauft (6085 Heinrich Nanz, Seltersthor E. 75. Anweisung zum Gebrauch unentgeldlich. 6064) Einige gebrauchte Oefen, versch. Größe, werden billig verkauft bei Martin Scheel. Oeffentliche Aufforderung. 5339) Nachdem Großherzogliches Hosgericht der Provinz Oberheffen über I das Vermögen des Heinrich Braun, 1 seither Gastwirth in Allendorf an der Lumda, den förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden deffen Gläubiger, insofern sie dies nicht schon in Folge öffentlicher Ladung vom StenJuli 1878 gethan haben, aufgefordert, ihre Ansprüche an die Heinrich Braun Eheleute nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin: Dienstag den 29. October 1878, Nachmittags 2 Uhr, bet unterzeichnetem Gericht bei Meidung Ausschluffes von der Mafle geltend zu machen. Im genannten Termin soll ein Arrangement versucht sowie Gläubigerausschuß und ein Maffecurator erwählt, ' auch wegen Versilberung der Maffe Be- ■ schluß gefaßt werden und ergeht zu ' diesem Zwecke hiermit an die mit unbe- 1 kanntem Aufenthalte abwesenden Hein» rich Braun Eheleute die Weisung, ihre Jntereffen in Selbstperson oder durch einen Bevollmächtigten zu wahren, widrigenfalls nach den Anträgen der beiden bereits gerichtlich bestellten Beistände Wilhelm Otto und Wilhelm Kliebe von Allendorf an der Lumda verfahren werde. Von den nicht erscheinenden resp. nicht bevollmächtigten Gläubigern wird Zustimmung zu den Befcklüffen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger angenommen. Gießen, den 30. August 1878. Großherzogliches Landgericht Gießen. I. B. L. Dr. Trapp, Landgerichts-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 5695) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögendes Wilhelm Müller zu Wölfersheim den förmlichen Concursproceß erkannt hat, wird Tagfahrt zur Anmeldung der Forderungen und Vorzugsrechte, sowie zur Vorlage der Be- wrismittel auf Freitag den 20. December, Vormittags 8 Uhr, anberaumt, wozu sämmtliche Gläubiger bei Meidung des Ausschluffes von der Maffe geladen werden. Zugleich soll an besagtem Tage ein Arrangement versucht, eventuell Beschluß über Versilberung der Maffe und Bestellung eines Maffecurators gefaßt werden. Die ausbleibenden oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger sollen als den Be- schlüffen der Mehrheit der Gläubiger beigetreten erachtet werden. Hungen, den 16. September 1878. Großh. Landgericht Hungen. Cellarius. Krauß. Wissenschaftlich geprüft und begutachtet. Benedictiner, W Doppclkräuter - Magenbitter, " Schulhof. Todes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere innigst geliebte Mutter, Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, 6090) Frau Minna Mendel wohn, heute Nacht nach kurzem Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, Frankfurt, Heidelberg, Mannheim, b. Qctbr. 1878. Danksagung. Allen Denjenigen, welche unsere unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Marie Pimper, zu ihrer letzten Ruhestätte geleitet haben, sagen wir unfern innigsten Dank. Danksagung. 6050) Allen Denjenigen, welche meine liebe Frau zur letzten Ruhestätte begleitet, sowie Allen, welche während ihrem schweren Leiden ihr so rege Theilnahme bewährt, meinen herzlichsten Dank. Die Spar- und Leihkaffe zu Lieh betreffend. Die Beitreibung der noch verbliebenen Ausstände der hiesigen Spar- unb L-ihk-sie ist nunmehr soweit vollzogen, daß diese Ausstände im Wesentlich,» bereits cingegangen sind oder in nächster Zeit sicher eingehen werden. Die Unterzeichnete hatte hiernach die Absicht, die Vertheilung der Rest, mässe, welche im Ganzen sich auf mehr als 20000 Mk. — d. i. über 3 Pro. cent der ursprünglichen Einlage — belaufen wird und welche, soweit einqe. «angen, zum Theil bet der hiesigen Vorschußvereinskaffe zu 4*/2 Procent, jum Theil in baierischen 4procenttgen Dlaatspapleren angelegt ist. baldigst in Ananff zu nehmen und damit die Schlußrückzahlung an die Einleger, sowie die vollständige Auflösung der Anstalt in Ausfübrung zu bringen. Leider ist dies» Absicht, wenn auch hoffentlich nicht aus lange Zeit, ein Hlnderntß dadurch bereitet worden, daß der frühere Rechner der Kaffe noch in den letzten Tag,, nicht allein eine Nachforderung von 2100 fl. wegen angeblich zu wenig erhaltenem Gehalt in den Jahren 1865—1872 geltend gem rcht hat, sondern auch andere Ablieferungen an die Kaffe, mit denen er im Rückstand geblieben war, auf «or uns nicht als richtig anerkannte sonstige Gegensorderungen compensirt haben will Wir versäumen nicht, die Interessenten von diesem Sachverhalt hierdurch indem Bemerken in Kenntntß zu setzen, daß Herr Rechner Helm von jetzt n k-tne Zahlungen mehr für die Spar- und Leihkaffe dahier in Empfang m nehmen hat, daß vielmehr Herr Rechner Leidig in Grüningen die Einkassirur, von Geldern besorgt. /ggv, Lich, 4. October 1878. ( _____________Die Verwaltung der Spar- und Leihkasse ;u Lich. s Ztöpfe von ausgekämmtem Haar werden für 1 gemacht. Für gute, dauerhafte Arbeit wird garanttrt. V. Heuler, Friseur, Kaplonsgett'c No. 233 Zur Ausbeutung meiner, durch Reich-pater t geschützten Er- findrng, Afibmo-Cisarren rc.beti essend, suche geeigvetev Thetlhaber; am ltebstm Ctgorren- fabrikanten. (6058 Heinrich Nanz, Seltersthor 75 5981) Gin junger Kaufmann, t>or Zwei Jahren Buchhalter in einem bedeu- tenden Elberfelder Fabrikge- fchaft, sucht für seine freie Zert eine paffende Beschäftigung. Gest. Offerten unter Ö. C. besorgt d. Exped. d. Bl. Reparaturen an Uhren u. Musikwerken werden schnell u. billig ausgelührt von Rob. Hartmann, Uhrmacher, Schulstraße B. 21. 4681) Perkauf aller Arten Uhren. J. Blitz zu G-iessen empfiehlt sich zum Abschluss von Geschäften jeder Art. Derselbe hat zu verkaufen Geschäfts- und W olinhäuserCiastwlrth- schaften^ Güter u. Mühlen in verschiedener Grösse. (4435 Grössere Kapitalien können gegen genügende Sicherheit jederzeit nachgewiesen werden. i Gesucht ein Housbursch tm Alter von 16 bis 17 Näheres in der Exped d. 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Wendel, ^artfelb. 6087) Ein kleines F '^lltenlopis zu ver- miethen bei LouiS Dogt, Mühlgasse. 6088) In meinem reu erbauten Hause in den Schießgärten ist der zweite Stock ganz oder getrennt zu vermiethen. Earl Heil. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ 6079) Ein Siegelring von der S t e i n'- schen Wtrthschaft bis auf die Actten-Brau- erei verloren. __Gegen Belohnung abzugeben daselbst. 6078) Ein braves Dienstmädchen gesucht. Von wem sagt d. Exp^d. b. Bl. ________bei Emil Junker._______ 5932) Am 1. Octbr. hat ein Unterricht im Weißzeugnshrn für Mädchen begonnen. Anmeldungen bitte gefl im Laden der Frau Löbermann Ww., Kaplans- gaffe abzugeben. 11