1878 Donnerstag, den 5 December Nr. 28M «ft. An?eigk- mb AmisM für btn Kms Gießen Nedaetionsbureau: \ Expeditionsbureau r f Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Schulftraße B. 18. (7382 geliebte Krankreich. Versailles, 2. Decbr., Abends. Im Senat legte der Ftnanzmtnister Bern, 2. December. Angesichts der soctaldemokratischen Verfolgungen b. Deutschland, Spanten und Italien ist man tn der Schweiz besorgt, daß die genannten Mächte die Einschränkung des Asylrechts verlangen werden. Der „Bund", das einflußreichste Blatt der Schweiz, schreibt in Betreff dieser Frage: Die Schweiz hat ihr Asylrecht, soweit daffelbe Bedrängten und Verfolgten Schutz bieten soll, unter allen Umständen heilig zu halten und mit Aufbietung aller ihrer Kräfte zu wahren und zu vertheidigen. Dagegen soll sie gewiffen- losen Agitatoren und gewerbsmäßigen Ehrabschneidern, welche unter dem Deckmantel des Asyls ihr verderbliches und schmähiches Handwerk treiben, mit Energie entgegentreten. Sie wird das Asylrecht hochhalten, aber auch dafür zu sorgen wissen, daß das Asyl nicht mißbraucht werden kann; wer sich eines Mißbrauches im Sinne der obigen Ausführungen schuldig macht, der hat den Schutz des Asyls verwirkt. So lange die Schweiz in der Theorie und in der Praxis streng an dieser Auffasiung ihrer Pflichten und Rechte bezüglich des Asyls festhält, so kann sie auf der anderen Sette auch alle zu weit gehenden Zumuthungen der Diplomatie von der Hand weisen mit der Erklärung, daß schast k AbmdS 7 Uhr hieB W Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ' Garten Unterricht im Hufbeschlag 1879. Der Unterricht im Hufbeschlag für junge Schmieve an der Gioßh. Veterinär-Anstalt zu Gießen in laufendem Winter soll am 6. Januar 1879, Junge Schmiede, welche an demselben Theil nehmen wollen, haben sich zeitig bet unterzeichnetem Präsidmm schriftlich anzumelden unb der Anmeldung önmnifie über erworbene Schulkenntniffe, bestandene Lehrzeit und gutes Betragen sowohl, als auch über die Mittel zu ihrem Unterhalt in Gießen vorzulegen. 0 Der Unterricht wird unentgeldlich ertheilt; dagegen haben die Theilnehmer an demselben für ihren Unterhalt selbst zu sorgen. Unbemittelte muffen pch mit etwaigen Unterstützungsgesuchen an die betreffenden Bezirksvereine oder ihre Heimathgemeinde wenden. _, , „ ’ Friedelhau en, am 24 November 1878. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberheffen. o v Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. Summe der dauernden Ausgaben des Ministeriums der geistlichen u. s. w. Angelegenheiten beträgt: 47,979,381 Mk. An einmaligen und außerordentlichen Ausgaben setzt der Etat an: 11,226,361 Mk. Straßburg. Die Interpellation Schorlemer-Alst, betr. die Wuchergesetze, sitidet im preußischen Landtage zur Zeit im dieffeitigen Bezirke du', ch das Vorgehen der Justiz gegen die gewerbsmäßigen Wucherer eine bemeikenS- werthe Illustration. Seit dem Erlaß der bekannten Entscheidung des ReichL- oberhandels-Gerichtes als Caffationshof für Elsaß-Lothringen, wodurch bie dauernde Geltung der ältern französischen Wuchergesetze im Reichslande sanctio- nirt wurde, geht man diesen Leuten immer schärfer an den Kragen. Die Un- tersuchungs-Aemter publicireu der Reihe nach steckbriefähnliche Bekanntmachungen tn der hiesigen Tagespresje, worin alle diejenigen, welche Seitens dieses oder jenes Wucherers benachtheiiigt worden sind, um ihre Adresse ersucht werden. Ab und zu spielt sich dann der Schlußact dieser strafrechtlichen Untersuchungen vo; den Schranken des Zuchtpolizeigerichtes ab. Es unterliegt keinem Zweifel, daß diese radikale Kur binnen Kurzem unsere Stadt von diesen Pestbeulen der modernen, namentlich großstädtischen Bevölkerung gänzlich säubern wird. Kefterreich. Wien, 2. December. In der Sitzung des Finanz-Ausschusses der Reichsrathsdelegation hat Graf Andrasiy eine sehr lange Verteidigungsrede gehalten, die jedoch einen durchschlagenden Erfolg nicht gehabt zu haben scheint. Die Monarchie habe, ohne an einem opferreichen Kriege thetlzunehmen, an An- sehen gewonnen und genieße, wie die Ertheilung des Mandats beweise, das Vertrauen Europas. Die österreichische Politik trachte nach keinem Landerwerbe. So lange Aussicht gewesen, d ß die Türket im Besitze Bosniens und der Herzegowina bleiben würde, habe man Alles vermieden, was zu einer Occupation führen könnte; diese habe jedoch tn's Auge gefaßt werden muffen, als diese Provinzen auf dem Sprunge standen, ihren Herrn zu wechseln. Der Versuch, Bosnien und die Herzegowina autonom zu machen, sei aussichtslos gewesen, hätte den Verlust Dalmatiens, d. h. der Seeküste, d. h. der Machtstellung für Oesterreich zur Folge gehabt. Vermieden habe daher die Occupation nicht werden können. Sw hätte auch nicht verschoben werden können, weil der Widerstand Zett gewonnen hätte, zu einem wohlorganisirten Kriege anzuwachsen. Was die finanzielle Frage anbetrifft, so habe die Regierung Alles gethan, um die Lasten nicht allzusehr anwachsen zu lasten. Dieselben haben nicht die Hälfte der Summe betragen, welche die einfache Mobilisirung der Armee gekostet hätte. Seine Politik, die eine gut österreichische, aber auch die einzige sei, welche der Türkei ermögliche, sich in ihrem jetzigen Bestände zu erhalten, könne nicht anders lauten, als „Durchführung des Berliner Vertrages durch Oesterreich- Ungarn und durch die anderen Staaten." Schweiz. Deutschland. Darmstadt, 2. December. Wie wir vernehmen, wäre nunmehr ein mehrwöchiger,Aufenthalt der Großherzoglichen Familie in Heidelberg tn Aussicht genommen. Darmstadt, 2. December. Sofort nach Zusammentritt des 23. Landtags hat der Abg. Schröder tn der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, dieselbe wolle Großh. Staatsregierung ersuchen, den Ständen sofort Vorlage auf Verw'lligung der entsprechenden Gelder zur Anstellung von einem oder mehreren Fabrikrnspectoren zu viachen, um Nöthiges noch in dem vorzulegenden Staatsbudget vorsehen zu können. Durch die inzwischen erfolgte Vorlage des Hauptvoranschlags der Staats-Einnahmen und -Ausgaben für die Finanzperiode 1879—1882 ist dieser Antrag gegenstandslos geworden, da in dem Etat des Ministeriums des Innern unter der besonderen Rubrik „Fabukinspector" eine Anforderung von jährlich 3600 Mk. für einen von Anfang des Jahres 1879 zu bestellenden Beamten als desten Besoldung und von jährlich 3100 Mk. für sachliche Ausgaben enthalten ist. Letztere zerfallen tn Reisekosten und Dwten des Fabrikinspectors 2300 Mk., Bureaukosten desselben 300 Mk., für Publikationen und für Beschaffung von Arbeitsbüchern für jugendliche Arbeiter 500 Mk. Die dem betr. Special-Etat von der Regierung beigegebenen Bemerkungen führen aus, wie es die Bestimmung des § 139a des Reichsgesetzes vom 17. Juli 1878, die Abänderuna der Gewerbeordnung betr., der Regierung zur Pflicht wacht, von Anfang 1879 an einen Beamten zu bestellen, von dem die dort bezeichneten Funktionen auszuüben sind. Bei der Nothwendigkeit, für diese Stelle einen technisch befähigten Mann zu gewinnen, glaubt man einen geringeren Betrag als 3600 Mk. für seine Besoldung nicht vorsehen zu dürfen. Hebet die zur Bestreitung der sachlichen Ausgaben erforderlichen Mittel fehlt es zwar bisher an Erfahrung, doch werden die hierfür angesetzten Beträge wohl als genügend angesehen werden können. Die erste Ausfertigung der Arbeitsbücher für jugendliche Arbeiter hat nach dem Gesetz kostenfrei zu geschehen und sind dieselben daher aus Staatskosten den Polizei-Behörden zu 2. December. Die Ausschreitungen Seitens des Militärs nehmen bedauerlicher Weise ihren Fortgang. In der verflossenen Nacht sand in der Neustadt zwischen Soldaten und Schutzmännern ein wahrer Kampf statt. Die Soldaten machten von der blanken Waffe Gebrauch und brachten dem Revier-Vorsteher der Schutzmannschaft des vierten Bezirks verschiedene Verlegungen Hieb- und Stichwunden, bei. Die Bewohner der Neustadt befanden 3 der größten Aufregung; mit ihrer Hülfe gelang es schließlich, bk taten zu bewältigen und in Hast zu bringen. Man erwartet strenge Befehle iber: oncerl , Hess. I«1'1 >isters C. Krausse. e50P&- »ÄS MNUlig' 5 kmit ä J" * «einer $ M fe Rich,! ?■ J'ctmBer Mz. eom December. Der Alterspräsident des Abgeordnetenhauses und des Reichstages, v. Bouin, ist heute gestorben. „ B-rlin 2. December. Die Verhängung des „kleinen" oder „trockenen" Belagerungszustandes Über Berlin, Potsdam und Charlottenburg nebst Umge. buna8 d b bie Kreise Teltow, Nieber-Barnim unb Ost-Havellanb hat, schon weil sie so plötzlich kam, einen tiefen Einbruck auf bie Bevölkerung, namentlich ber Reichshauptstabt, gemacht. Bis jetzt sinb auf Grunb ber von bem Ministerium der Polizei zugestanbenen Befugnisse 57 Socialbemokraten au«getmiffen worden, darunter selbstverständlich alle mehr bekannten socialdemokratischen Größen wie die Abgg. Fritzsche unb Haffelmann, bie Herren Auer, Baumann Rackow, Finn unb selbst bie sattsam bekannten Frauen Hahn, Dtagemann unb Cancius. Die Ausgewiesenen mußten sich binnen höchstens vier Tagen na» Emvfana ber Ausweisungs-Orbre aus Berlin entfernen unb ffnb thells nach Hamburg, thells nach Leipzig, größtenthells aber nach Köln gegangen. Die Fortschrittspartei beabsichtigt im Abgeorbnetenhause bie Legierung Über die Gründe zu befragen, welche die schwere Maßregel veranlaßt haben. Ob die Regierung diese Frage beantworten wird, ist freilich sehr ungewiß, da sie ^f^^^^ch^Efchx"'t;M^ta^^R^che^!lch^!t ^l^egen^^ folgende sie" die Kraft und auch den Willen habe, im eigenen Hause Ordnung zu 'schaffen Vollen: für die Universitäten 5,540,337 Mk., für Gymnasien unb Realschulen unb zu erhalten ohne frembes Zuthun. 4 515 991 Mk., für das Elementar-Unterrichtswesen 2,133,157 Mk., für Kunst --- unb Wissenschaft 2,610,233 Mk. , für das technische Unterrichtswesen 1.808,125 Mk., für Cultus und Unterricht gemeinsam 6,370,209 Mk. Die izer Pud'lhuvd pidi i. Derselbe «st put fit- Anfragen bei der •r ßunt), ioil) giflttl fang entlaufen- obMben 81t. D. 21? 'tzuetiinde. Gliche Schutz Renting 10 irden Älwr, W M ezuständen ete. Bert jeM m bUfa lÄ?' ^ s-hoii, des leversetzollgeli m freut ürs eS deshalb feiner weiteret riginal • Ansgabe or »Pzi«. ein OcUrbud ar t. Wildungen ist durch jA Serfüfier, Leipiig, fop)u> oejie^en gegen stronco-lntzirr t zu iabm in bei Zos. $il= n Sieätaben, Mhlia^i $ Öffentlich 7277) lieber i Amanns Karl Vbafitr der Firma - Troßherzoglichk lminz Oberheffen n!annt. Es werden r^ögensrechtliche ktmnten beziehunc l Zlhmitz L Eo. zu Mw, solche b "dlchs von der B Munfl etwaiger imntn H'kitag den 24. vormittag! '^^rlden und zu b ®ln >°ll zugleich die M weiterer For (Wahl eines $ ^usschuffes rc.) grsaßt werde fts*mcrbtn di lebiger als mit drr anwes Dich«,. 1 ®^en, am 18. herzogliches £ ÖÄh V- -Eimann^ Z7"1 L N s ^^ittao HL " 3S urue »ZLL und 2 Fälle Kinder von 2 und 14 Jahren. G. Dr. Wilhelm Oncken, Professor, 6. 1. 16. 10. 11. 12. 7438) Die 3 mb gelbfhafen luW M 12"; t ramstag bei Großhe Antreibung zu erfol Gießen, der das Ausgabe-Budget vor. — Die Deputirtenkammer begann die Berathung des Einnahme-BudgetS und nahm die Herabsetzung der Stempel- und der Eichorien-Steuer an. 7. Louis Perri III, Bauunternehmer, 8. Adolph Oppenhümer, Kaufmann, 9. Karl Wilhelm Wallenfels, WetnhLndler, Simon Reiß, Branntwetnhändler, Fr^nz Arton Ricker. Buchhändler, Heinrich Schnell, Gastwirth; fämmtlich in Gießm. II. Haupt-Geschworene: --Gestern Morgen wurde Schlosser Wagner an der Oberheff. Eisenbahn, welcher an einem Puffer zu arbeiten hatte, durch eine Rangirmaschtne gedrückt und an der Brust verletzt. Derselbe wurde nach seinem Wohnorte, Klein-Lmden, verbracht --H.'rte Morgen wurde ein Übel berufenes Frauenzimmer aus Neukirchen bei Ziegenhain wegen Diebstahls verhaftet. Dieselbe gab an, letzte Zeit bei Mutter Grün gewohnt zu haben Es ist eben doch etwas zu kühl für derartiges Logement und wird ihr in den gastlichen Räumen der Wilhelmsburg wohler zu Muthe sein. --Herrn Kapellmeister Krausse ist es gelungen, der RestmertSkapelle wiederum eine bedeutende Kraft zuzusühren und zwar in der Person des Cellisten Herrn ,>a nn§. Derselbe wird sich im morgigen Abonnements-Concert in einer Fantasie ür Cello von Grauer zum ersten Male hören lassen. Freunde des Cello seien sier besonders darauf aufmerksam gemacht. Gießen, 4. December. Montag den 6. Januar k. I., Vormittags 9 Uhr, werden die Sitzungen des Schwurgerichts vom I. Quartal unter dem Vorsitz des zum Präsidenten des Schwurgerichtshofs ernannten Grotzhc-rzo glichen HofgertchtS - Rath« Herrn Muth, bezw. des zu deffen Stellvertreter bestimmten Grohherzoglichen Hof- gerichts-Raths Herrn Hoffmann ihren Anfang nehmen und es find demzufolge in der gestern stattgehabten öffentlichen Sitzung Großherzozlichen HofgerichtS dieser Provinz, die Haupt- und Ergänzungs-Geschworenen in folgender Ordnung auSgeloost worden. I. Ergänzungs-Geschworene: 1. Richard Scheel, Ellenwaarenhändler, 2. Emil Ptstor, Kaufmann, 3. Wilhelm Stamm, Gymnasiallehrer. 4. Dr. Ludwig Noack, Professor, 5. Dr. Theodor Taschs, Reallehrer. «vgland. London, 2. December. Die letzten Nachrichten aus Indien lauten minder günstig als die früheren. Die Grenzstämme sind hinter dem Rücken der englischen Truppen unruhig geworben und haben Munttions- und Transport- Sendungen überfallen. Selbstverständlich sind sofort die umfaffendsten Abwehrungsmaßregeln angeordnet worden. Spanien. Madrid, 2. December. Die Gerüchte von einer bevorstehenden Wie dcrvermählung des Königs Alfonso werden dementtrt. — Die Regierung hat bie ausländischen Mitglieder der Internationale ausgewtesen. Kußlaud. Petersburg, 2. December. Die Herren in Petersburg und Lioadia treiben eine cigenthümliche Politik. Erst werden die wildesten Drohungen ausgestoßen, dann folgen ihnen zahme Dementis nach. Die Rede des Generals Kauffmann wird in Abrede gestellt. Fürst Dondukoff-Korsakoff, der die Bulgaren neulich so wacker ermuntert uud ihnen ein ungetheiltes Bulgarien in Aussicht gestellt hat, wird desavouirt. Es wird htnzugefügt; daß der Fürst bet seiner Anwesenheit in Ltvadia die bestimmte Weisung erhalten habe, keine persönliche Politik zu treiben, sondern sich genau an die ihm persönlich vom Kaiser Alexan- der ertheilten Instructionen zu halten. Türkei. Konstantinopel, 2. December. Der Milttärgerichtshof verurtheilte Suleiman Pascha wegen seines Verhalteus im türkisch - russischen Kriege zur Degradation und Einschließung in einer Festung. Der Führer des Kurden- Aufstandes in Bedarhan nahm den Titel „Emir von Bohtan" an. In der Frage der Occupation von Novtbazar entschied man sich virtuell für eine ge mischte Occupatton. 21. 22. Lokal-Notiz. Gießen, 4. December. Die Thättgkett unserer Schutzmannschaft im verflaffmen Monat November ist eine sehr rege gewesen, wie man aus nachstehenden Zahlen erst-ht. Es wurden arretirt: Bettler 40, Obdachlose 6, wegen Ruhestörung 13, Trunkenheit 5, Prostttuirte 2, wegen Widerstand 5, Diebstahl 7, Betrur und Unterschlagung 5, sonstiger Vergehen 8, aus Requisition wurden 6 Personen arretirt und Schulkinder 15. Anzeigen erfolgten in sanrtätSpolizeilicher Beziehung wegen schädlicher Ausdünstung 19, LebenSmtttelfälschung 5, böSart'ger Thiere 6, in ficherhettSpoli- -etlicher Beziehung gegen Bettler 40, Trunkenheit 3, Ruhestörung 113, Diebstahl 30, Betrug 2, Meldewesen 16, sonstige Sicherheitspolizei 8. Ferner wegen Thter- quälerei 7, Störung der Sorntagsfeter 6, liebertretung der Feierabendstunde 22, sonstige Sittenpolizei 4, wegen falscher Maaße und Gew'chte 60, Droschkenordnung 4, Dienstmannsordnung 4, sonstiger Gewerbepolizet 10, Stratzenpoltzet 111, Vergehen gegen die Bau Polizei 1, Feuer-Polizei 8, Feld-Polizei 2, Steuer-Defraudation 1. Summa sämmtlicher Anzeigen 505. --(Sterblichkeit in Gießen.) In der letzten Woche de« Monats November (24. bis 30.) starben hier 5 Personen, nämlich 3 Erwachsene (ein Todesfall durch Magenkrebs, einer durch Rose, einer durch Schlagfluß) und 2 Kinder im ersten Lebensjahre, von denen das eine einer Darmentzündung, das andere einer Lungenentzündung erlag. Während deS Monats November überhaupt starben hier im Ganzen 36 Personen und zwar von 28 Erwachsenen 7 an Lungenschwindsucht, 3 an acuten E stzündunaeu der AtbmungSorgane, 2 an Lungenemphysem, 2 an Herzfehlern, 2 an Brighttsch-r Nierenkrankheit, 2 an Krebsgeschwülsten tin Unterleib, 2 an Altersschwäche, ferner an Ktndbettfieber, Rose, Schlagflutz, Lähmung, Melancholie, Magenkrebs, Darmblutung und Bruchfellentzündung je 1 Person. Von Kindern starben 5 im ersten Lebensjahre, davon 2 an Lungenentzündung, eins an Keuchhusten, eins an Darmentzündung, eMS an Krämpfen. Von 2 Kindern, die im 2. Lebensjahre standen, wurde das eine durch Gehirnentzündung, das andere durch häutige Bräune weggenommen. Ein Kind von 8y2 Jahren erlag einem Unterleibstyphus. Todgeboren wurde ein Kind. Im November des JahreS 1877 ereigneten sich in Gießen im Ganzen 27 Sterbfälle, unter welchen 10 Fälle Kinder betrafen, die sich im ersten Lebensjahre befanden 17. 18. 19. 20. ..... b<8 S'°t bedach'» , , >2° \.n rhierschuh ° 'S-«1, W"w 1 Mui« ««8 Ä! Ä* 5n,T3'” Mdd.-Du.ll-S anderen 1 J Folgende ®ef< Ebesra Kund wünfite K L. ging za del - r m ertbeilen, un / ,.hnlk das Gesuch a tüfirtiifrd taufen. n We ans Herz ijilifil Mll-nsl- < Herr Prediger, .1? die habe ich nicht IM, geben Sie dak 4en machen! Ich :m Prediger G-MÜc noch die 2 Thlr. Telegraphische Depeschen. WOgucr-'S telegr. Eorresp»Kbe»z-B«re«». Berlin, 3. December. Zum Empfange Sr. Majestät des Kaisers werden hier auf dem Bahnhofe anwesend sein: Die obersten Hofchargen, die Minister, Generalfeldmarschälle, Generale, der Commandant, der Polizeipräsident, der Oberbürgermeister, Bürgermeister, Stadtverordnetenvorsteher und deren Stellvertreter. Berlin, 3. December. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die erste Berathung der Vorlage, betr. die Abänderung der gesetzlichen Bestimmungen über die Zuständigkeit des Finanz-, des Handels- und des Landwirthschafts-Ministeriums fort und beschloß die zweite Lesung im Plenum. Im Laufe der Debatte hob der Ministerpräsident Graf Stolberg hervor, die Regierung fei weniger durch principtelle Erwägungen, als durch Zweckmäßigkeitsgründe zu der Vorlage bestimmt worden, sie sei dabei von dem Grundsätze ausgegangen und halte an dem Grundsätze fest, daß die Organisation der Behörden, namentlich der Mtntsterrestorts ausschließliches Recht der Krone sei. Es sei unbegründet, daß die Vorlage diese- Recht verletze; dieselbe sei kein Organisationsgesetz, sondern eine Novelle zu zahlreichen Gesetzen, in denen bestimmten Ministern bestimmte Zuständigkeiten zugewiesen worden seien. Diese Novelle sei nothwendig gewesen, um etwaigen Rechtsunficherhetten vorzubeugen. Bei der zweiten Berathung des landwirthschaftlichen Etats erklärte sich der Minister Friedenthal auf's Entschiedenste gegen die beantragte Unterstellung der landwirthschaftlichen Schulen unter das Cultusministerium. Das Haus beschloß die Berathung dieser Frage mit der Berathung des Etats für die übrigen Fachschulen zu verbinden. In Betreff des AuSbruchs der Rinderpest in Stallupönen erklärte auf eine Anfrage Minister Fttedenthal, die Rinderpest sei durch den Schmuggelhandel eingeschleppt worden. Auch im Oderbruch sei an 7 verschiedenen Orten in Folge des nämlichen russischen Viehtransports die Rinderpest ausgebrochen. Alle zur Verhinderung der Weiterverbreitung dtensamen Maßregeln seien ergriffen worden. Nächste Sitzung morgen. Pesth, 3. December. Der zu Ehren der ungarischen Oppositions- Führer projecttrte Fackelzug sand gestern in vollkommener Ordnung statt. Kiel, 3. Decbr. Die „Kieler Ztg." meldet zur Affaire des „Großen Kurfürsten" : Den Angeschuldigten sind die betr. Theile des Gutachtens des Contre-Admirals Jachmann und des Capttäns Klatt zur Gegenerklärung vorgelegt worden und wird erst demnächst die Abgabe der im Ucbrigen abgeschloffenen Acten an die Admiralität erfolgen. Die Abhaltung des Kriegsgerichts toitb bei dem Corpsgericht des Garde-Corps stattfinden. Atom, 3. December. Gestern fand in Mailand eine Demonstration zu Gunsten des Ministerium- statt. — „Dtrttto" beklagt diese außerparlamentarische Agitation, da über die Thaten des Ministeriums nur dem Parlamente ein UrtheU zustehe. Die „Nuova Antolozta" bringt einen Artikel von Luzzatti, worin dieser nachweist, daß die Erneuerung der europäischen Handelsverträge in Gefahr schwebe. Ein Theil der Verantwortung für diese Thatsache entfalle auf England, das im Jahre 1877 die versöhnlichen Anträge Leon Say's zu- rückgewiesen habe. Das Verhalten Italiens sei ein loyales gewesen. Lahore, 3. December. Nach einem viel verbreiteten anscheinend nicht unglaubwürdigen Gerüchte fand gestern den ganzen Tag über eine Schlacht zwischen einer Abtheilung britischer Truppen unter General Roberts und afghanische» Truppen im Peiwar-Paffe statt. — Die britischen Truppen unter General Stewart sind in Kirta im Defils von Bolan eingetroffen. — Nachrichten aus Kandahar zufolge hat der afghanische Gouverneur daselbst seine Familie nach Farag gesandt. — Emir Schir Alt soll 20,000 Rupien aus die Einkünfte von Kandahar im Voraus erhoben haben. — (Amtlich.) Authentischen Nachrichten zufolge ist Djellalabad geräumt und stehen die nächsten afghanischen Truppen bei Kabul. General Roberts ruhte am 1. December zwei Meilen von Peiwar-Kota und wartete die Zufuhren ab. Der Feind hat eine starke Position auf einer Anhöhe des Peiwar-Paffes. Gesundheitszustand und Stimmung der Twppen sind vorzüglich. Das Wetter ist schön-kalt. ES heißt, daß die von Kuscht entsandten Verstärkungen nach Kabul zurückbeordert seien. Aus dem Kbyber-Paffe wurde kein Zusammenstoß gemeldet. Bruffel, 3. December. Die im Prozeß T'Kint fungirenden Geschworenen zogen sich Vormittags 11 Uhr zur Berathung zurück. Vor dem Justizpalast ist eine ungeheure Menschenmaffe versammelt. Hunderte von Gensd'ar- men und Polizetbeamten find zur Aufrechterhaltung der Ordnung anwesend. Der Eintritt in den Justizpalast ist untersagt. — Im Prozesse gegen T'Kint und Fortamps wurde Ersterer zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren, Letzterer zu Gefängniß von 1 Jahre und zu 6000 Francs Geldbuße verurtheilt. Jacob Köhler, Landwirth in LangSdors. 2. Jacob Koch X., Müller in AlSfeld. 3. Wilhelm Semw, Buchhändler in Lauterbach. 4. Friedrich Möller II., Müller in Angersbach. 5. Conrad Köhler, Kaufmann in Ltch. 6. Jacob Rößner, Bauunternehmer in AlSfeld. 7. Heinrich Kaul, Bürgermeister in Effolderbach. 8. Conrad Klingelhöffer IV., Bäcker in AlSfeld. 9. Seltgmann Marburg IL, Fruchthändler in Düdelsheim. 10. Seltgmann Reitz, Ellenwaarenhändler in Herbstein. 11. Julius Hoch, Bauunternehmer in Gießen. 12. Dr. Emil Glaser, Reallehrer in Gießen. 13. Heinrich Bücking VII., Ellenwaarenhändler in AlSfeld. 14. Christian Haubach, Maurer in Gießen. 15. Hermann Holzapfel, Baurath daselbst. ~ Jacob Appel II., Landwüth in Eichelsachsen. Wilhelm Fay, Kaufmann in Alsfeld. Johannes Stein in., Landwirth in Ober-Breidenbach. Johannes Geisel, Landwirth in Reuters. Dr. Ernst Karl Ludwig Bratuscheck, Profeffor in Gießen. Dr. Hermann Hoffmann, Profeffor daselbst. .... Ludwig Bingel, Müller in Mainzlar. 23. Jacob Diehm, Fabrikant in Lauterbach. 24. Jacob Jacob, Fruchthändler in Burg-Gräfenrode. 25. Arnold Oehlschlägel. Bauunternehmer in Butzbach. 26. Georg Heinrich Weiß, Müller in Altenburg. 27. August Geiß, Branntwetnhändler in Altenstadt. 28. Philipp Heinrich Conrad Windecker, Metzger in Friedberg. 29. Karl Volkmann II., Müller in Heuchelheim. 30. Rudolph Krause, Liqueurhändler in Groß-Linden. Vermischtes. Darmstadt, 2. December. Don der für Deutschland bestimmten Post des am 14. Ro». ou8 Newyork abgegangenen Dampfers „Pommerania" sind diejenigen Briefsäcke, welche auf de« Wege über Belgien Befördernng erhalten sollen, in Plymouth gelandet und ihrer Bestimmung zugeführt worden. „ Die übrige Post nach Deutschland ist mit der „Pommerania" untergegangen. Diesel»« enthielt Correspondcnz aus den Vereinigten Staaten von Amerika, sowie au« Canada. Butzbach, 28. November. Gestern ragte unter dem Vorsitz deS ersten Schrtffführers, Herrn Dr. Schäfer aus Darmstadt, in Vertretung deS verhinderten Präsidenten, die trotz des schlechten Wetters recht zahlreich besuchte 5. Generalversammlung des Thierschutz-Vereins für das Großherzogtbum Heffen. Der Vorsitzende gedachte bet Beginn der Versammlung des schweren Unglücks, das unser hohes Fürsteahaus betroffen und gab der Freude Ausdruck, daß der all»- gnädigste Protektor des Vereins, Seine «önigl. Hoheit der Großherzog, alb wiederhergestellt betracht-'t werden könne, worauf ein diesbezügliches Glückwunsch-Telegramm beantragt und tfrge- sendet wurde. In etwa I VMndlgem freie« Vortrag erstattete nun Herr Dr. Schäfer Bericht über die seitherige Thätigkeit des Vereins, indem er zugleich auf die seit dem Bestehen ver. flosienen 5 Jahre einen Rückblick warf. Wir entnehmen diesem Rechenschaftsbericht, daß »* Verein welcher im Jahre 1873 aus kleineren Anfängen entstand, dermalen ca. 5200 Mitglied« zählt, somit der größte deutsche Verein ist, und daß seine Zeitschrift in 5500 Exemplaren druckt und vrrtheilt wird, welche Anzahl kein anderes Thierschutzblatt erreicht. Außer einer großen Anzahl nützlicher Bücher wurde auch noch Geld und Diplome alS Prämien verthellt; dem Verein gehören -ine Anzahl Zwetgvereine, sowie Schülervereine zum Schutze btt Vögel an. Ocffenttiäie Ladung. Oberhessische Eisenbahnen. Mit dem 1. December b. I. gelangt de Miaiiiitmadjiuifl. Altvater. 7440) 1879, Januar den Samstag aufge- daher Lavdg-Assessor. Erdmann, Landrichter. Oessentliche Ladung. 7277) Ueber das Vermögen des Kaufmanns Karl Schmitz dahier, Inhaber der Firma C. Schmitz & Co. hat GroßherzogUches Hofgertcht der Provinz Oberheffen den Concursproceß erkannt. Es werden daher alle, welche vermögensrechtliche Ansprüche an den Genannten beziehungsweise die Firma C. Schmitz & Co. zu bilden haben, auf- gefordert, solche bei Meldung Aus« schluffes von der Masse unter Geltendmachung etwaiger Vorzugsrechte im I. Nachtrag zuw Hessisch-Rheinisch-West- fälischm Verbandsgüteitarif vom 1. September d. I. zur Etnführuna. Derselbe enthält unter Anderem Sätze des Ausnabmeta. if« B (Roheisen rc.) Zwischen den Belgisch Märkischen Stationen Menden und Nehhetm Hüsten einer- und Gelnhausen, Grünberg, Hungen und Gegen den Hutmacher Emil Gail (in Firma Louis Gail) zu Gießen ist der förmliche Concursproceß erkannt worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, hiermit anfgesordert, solche in dem Montag den 16. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, werden im Schneider'schen Wirths- hause zu Roßberg aus den Districten: Eisenberg, Lichtenberg, Rödderburg, SaUplatz und Ktrchhainerschlag der Oberförstern Roßberg — 2 Nm. Eichen- Scheite, 8 Rm. dergleichen Stockholz, 35 Rm. Buchen-Nutzscheitholz II. Classe, Donnerstag d«n «. ©ecembet, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung deS Herrn Hofge- richtSrath Becker, Garlenstratze, 1 ©opöa, 6 Stühle, 1 Kleiderschrank, ein verschließ- bares R.genfatz, 3 8cttlabcht in Folge deffen nicht mehr in's Wirthshaus.^ Von einem Freunde veßhalb zur Rede gestellt, sigte er: „Ich sitz' nirgends lieber als auf dem neuen Plafond und laß die Leut' an mir vor- M ^Jena*, 24. November. Am vergangenen Freitag hat im Rauhthale ein Pistolen- kuell zwischen zwei hiesigen Studenten, einem Hamburger und einem Russen, Statt oifunden. Die beiden Gegner müssen sehr erbittert gewesen sein, denn die vor und vabrend deS Duell« getroffenen Bestimmungen lassen auf den ernftl chsten Willen, den Gegner zu tobten, mit Bestimmtheit schließen. Da auf fünf Schritt Entfernung ge- iLossen wurde, ist eS als ein Wunder zu betrachten, daß dem einen Duellanten nur Arm, dem anderen der Schenkel nicht unerheblich verwundet wurde. — Folgende Geschichte wird dem Berliner „B.-C." aus Frankfurt a. O. ge- fckrieben: „Die Ehefrau deS Zimmergesellen L. in F. lag mit dem vierten Kinde in Wochen und wünschte dringend, daß daffelbe, weil eS so schwach war, die Nothßaufe -'.hielte. L. ging zu dem zuständigen Prediger G. und bat ihn, diese dem kleinen Weltbürger zu ertheilen, unter dem Versprechen, die verlangten Taufgebühren im Betrage gon 6 Jm die er jetzt nicht habe, Ende der Woche bezahlen zu wollen. Der Prediger O. lehnte daS Gesuch ab: L. würde die Mittel schon austretb n, wenn die Mutter die 7 :ufe so sehnltchst wünsche; schon um seiner Amtsnachfolger willen könne: er kein K nv - Mhrenfret taufen. - Betrübt ging L. von dannen und begab sich au die Mttheilung einer seiner Freunde, der katholische Prediger taufe umsonst zum Erzpr ester W-, diesem s:ine Bitte anS Herz legend. „Aber lieber Mann , sagte W, «Sie find ja nicht katholisch! Wollen Sie Ihr Kind nicht lieber in Ihrer Kirche taufen lassen? — »Das uwhl, Herr Prediger-, entgegnete L., aber der Prediger verlangte dafür 2 Thlr und die habe ick nickt! — »Hier", antwortete W-, »mein lieber L., vaoen Die du .»niaermaßen für die Verluste ves ^anoeis unu uci ** i Thlr., geben Sie das Geld dem Prediger G ! Auf diese Weise will ich keine Prose- berechnet hat die Ernte einen Gesammtwerth von 540 Millionen Kronen^ loten macken! Ick wünsche dem Kinde und der Mutter gute Besserung!^ — ^kehrte * «t*nh mnr hifSmal aroßartiaer alS in ar um Vrediaer G- zurück- „Sehen Sie wohl", empfing ihn dieser, .„da haben Sie ja doch noch die 2 Thlr. mein F«unb^Ja^J^!^Das^ht^stch^so^^Ohne^ebübren Die Interessenten werden fordert die Zahlungen an diesen Tagm in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich iu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. , . Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses tn ihren Gemeinden auf ortsüblich? Weise bekannt machm zu laffem Gießen, den 28. November 1878. Der Rechner der Spar- und Leihkaffe. Ä e b r. (6504 I. diesjährige Der Seltersweg O. parterre. (7346 Friseur. 7436) mtethen. Dr. Weder. Jf. 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Deeember: Todes Anzeige. 7435) Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dast unser innigst geliebter Vater, Schwieger- und Großvater, flafliuirlfj Horn im Einhorn, nach längerem Leiden heute Morgen um 8 Uhr sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Steinbach, den 3. Deeember 1878. Die Beerdigung findet Donnerstag Mittag um 1 Uhr statt. Kleiderstoffe! habe eine große Partie ausgesetzt, die ich streng zum Einkaufspreis abgebe. Martin Scheel »™ Markt. Bemerke noch, daß'dies nur reelle gute Sachen und viel billiger wie die geringen Qualitäten im sog. Ausverkauf sind.(7442 Darmstat Regierungsblatt 9 num8 der Finanz Darmstal Stamme: roirb Sar Wtftrate t>rr einze Theile des Gchtzen unb der ^oncurS-§ ichastlicher Berath' ckzutreten, aus Gl ter Kammer festge tri der Wichtigkeit ttn Ständen zugej — Wie betr mitgetheilt wird, hc ium Ausen'halt wäl dk Lffchle zur In Bezüglich der Ueb stimmte Nachricht i Mainz, 2 "l^aphisch benach tout^r in dem die hDfrn werden müj Mainz, 2 ^iegsministerium J)hp8en Garnis »’ö'be von Berlin Demselben Zwei Wauten sür die ^lvenhofKaserneV bis j,6t n(l M Aus Hefi W entnebmei Mo, °°° bttcks 1876 “"b M bemnäd)f der ” ilnd d«h„ Q tz,hr, 8„"nnorW fli R-ub^ Dorsch,, J W werden. ÄS'" iS *4 da tzArntzc d. Ci Feinst geröst. Kaffee Rr. O (Privat-Mischung) per Pfv.^.2.— ,, ,, ,, ff 1 (Holländer ,, ) ,, „ ,, 1-80 ,, ,, ,, ff 2 (Wiener ,, ) ,, „ „ 1.60 7446) Gesucht werden 2 Maschmen- techniker, 3 Bautechn'ker und Zeichner, Bauausseher , Oekonomteoerwalter, Gärtner, und Förster. Zeugnißabschriften erforderlich! Annoncenexpedition v. P. F. de la Croix in Leipzig.__________________________ 7456) Der bekannte Finder des auf dem Wege nach Groß-Linden verlorenen Henkel- vermischte Anzeigen. 7434) Ein Zimmer gesucht, still. Offerten sofort an d. Exped. d. Bl. Colportage-Geschäfte, 'K zablnngsfähtg, werden zum Vertrieb für illustrtrte SubscriptionsArtikel und feine i Wenzels Garten Donnerstag Abend: Gesalzene Ochsenzunge in Seiet; Sellerie-, Endivicn- und Kartosse^lsalat. 7441) Gesucht wird sogleich eine tüchtige Köchin, die jede Hausarbeit versteht und gute Zeugnihe oufroeifen kann. Näheres Frau Krieß, LudwigSplatz. Jacken, Unterhosen, Hosenträger, Kragen, Manschetten, Binden empfiehlt 7361 L. Kattrein. TlieäteE 7445) Den geehrten Abonnenten zur Nachricht, um Mißverständnisse zu vermeiden, daß die Abonnementskarten für „die ganze Saison" Gültig- feit haben; also ganz nach Belieben benützt werden können. Gießen, den 4.-November 1878. Hochachtungsvoll C. Alberti, Director. 7433) Eine kleine Familienwohnung aus Wunsch mit Garten, sogleich beziehbar. Wetzlarer West E. 69