©olmg. ' L°° «n. 400 300 " 100 ” 7° «f b,„ önberaumt ' Wt ein- rb,n"* * 1 Gebote (per N aus duz Mo. 81. Freitag den 5 April 1878. WWW MUWk Anikige- unb Amtsblatt für btn Kreis Gicht». ■ ■ - —— --Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. 8tfbadion#tmrr i“ jjjgt- es Stübchen Ist za n n e l, Moisasse^ rou Lehrer Sv- , Zull anderweitig r SLovbach. rtrn mitZubthör^ und Bleichplch a 11-. Gartßlb-, t^TmSW: ^mZub^U' . «usammkN ober , mb «l'l» ( ^ahrunMG- । lis^ssHauieVder: 4-5Ä®i* und di» 11 * , WchiÄ» politischer T - e i t. denselben P^^Weise hat seit 1856 die Umwandlung der Weltlage stattge- funben und wenn die geschilderten Vorgänge auch allgemein bekannt sind, so ist es doch keineswegs gänzlich unnütz, derartige geschrchtUche Erinnerungen wieder hervorzusuchen. Geschähe dies auch nur, um im Rückblick auf überstandene schwere Zeiten, sich einer gesicherten Gegenwart bester bewußt zu werden und dieselbe höher schätzen zu lernen- Hefterreich. Wien, 2. April. Salisburys Circular-Note hat hier den besten Eindruck gemacht. Das „Fremdenblatt" sagt: Consequentes Zusammengehen Eng- !ands und Oesterreichs werde die Erhaltung des Friedens und die Sicherung der Unabhängigkeit Europas bewirken. Die Zeit fei nicht darnach, ein Separatabkommen zuzulasten. Wolle Rußland eine friedliche Verständigung, so fei der Congreß das einzige Mittel hierzu. Es verlautet, daß Jgnatieff nächste Woche hierher zurückkehren werde. Arankreich. Versailles, 2. April. In der heutigen Sitzung des Senats sagte der Senator Lafond de Saint-Mur (von der Rechten): Angesichts der äußeren Verwickelungen glaube er die Aufmerksamkeit der Regierung auf die Lage der türkischen Staatsgläubiger hinlenken zu sollen. Er ersuche den Minister des Aeußern, dem Senate die Instructionen mitzutheilen, welche er den Vertretern Frankreichs über diesen Gegenstand zu ertheilen beabsichtige. Minister Waddington antwortete: Angesichts der ernsten Ereignisse im Orient sei es unmöglich, eine präc.se Antwort zu ertheilen; er könne nur erklären: wenn der Congreß zusammenträte, wenn wir uns in dieser Frage im Einvernehmen befanden mit den anderen dabei interessirten Mächten, so wurde diese Frage vielleicht zu denjenigen gehören, welche dem Congrefte unterbreitet werden konnten. Der Senator Lasond nahm von dieser Erklärung Act. — Der Senat votirte den Gesetzentwurf, welcher die Posttaxe für Briese und Zeitungen im Innern des Landes herabsetzt und vertagte sich sodann bis rum 29. April. — Die Kammer nahm das Belagerungszustands-Gesetz mit den vom Senat beschlossenen Modificationen an. Finanzminister Löon Say legte das Budget für 1879 vor; darin sind die Einnahmen zu 2714 Millionen, die Ausgaben zu 2713 Millionen veranschlagt. Die Ausgaben des Kriegsbudgets haben sich um 14 Millionen, die des Marinebudgets um 3 Millionen vermehrt. Ein Credit von 248 Millionen ist in das Budget für 1879 zur Ausführung der von dem Arbeiter-Minister Freycinet projecttrten öffentlichen Arbeiten eingestellt worden. Deutschland. Darittstadt, 1. April. Das Großherzogliche Regierungsblatt, Beil. Nr. 10, enthält: , 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, die für das Jahr 1878 zur Bestreitung der Communal-Bedürfniffe nach dem Voranschlag der Stadt Offenbach zu erhebenden Umlagen betreffend. 2. Uebersicht der für das Jahr 1878 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal-Bedurfnifte in den israelitischen Religions Gemeinden des Kreises Gießen. 3. Uebersicht der für das Jahr 1878 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal-Bedürsnifte in den Gemeinden des Kreises Friedberg. cm, , 4. Uebersicht der für das Jahr 1878 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Worms. 5. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste Gemetnde-Schu stelle zu Angenrod mit einem Gehalt von 771 «X; die zweite Gemeinde-Schulftelle zu Hausen mit einem Gehalt von 685 ^. 71^; die dritte Gemeinde-Lchul- stelle zu Grünberg mit einem Gehalt von 1114 dt 32 H. Dem Stadtvorstand zu Grünberg steht das Präfentationsrecht zu. Darmstadt, 2. April. Se. König!. Hoheit der Großberzog haben allergnäcigst geruht: am 9. März 1878 den pensionirten Stations-Controleur, Zoll-Jnspector Karl Mann, zum Hauptsteueramts-Controleur bei dem Hauptsteueramt Gießen zu ernennen. Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr» Eorrespondenz-Burea«. London, 3. April. Das „Amtsblatt" veröffentlicht die Ernennung W. N. Jocelvn's, gegenwärtig Secretär der britischen Botschaft in Konstantinopel, zum Geschäftsträger für Baden und Hessen-Darmstadts - Dem Vernehmen nach wird Sandon zum Präsidenten des Handelsamtes an Adderley s Stelle ernannt werden, welcher Peer wird. , . Wien, 3. April. Die hervorragenden Morgenblätter besprechen das Rundschreiben Lord Salisbury's günstig und äußern meist die Ueberze^ng, daß nur die Nachgiebigkeit Rußlands den Ausbruch des Krieges mit England ""^"’sonbon', 3. April. Ein Telegramm des Standard" aus Kvnstan- ttnopel vom 2. d. meldet: Da die Rusi.n fürchten die Türket werde tm Falle eines englisch - russischen Krieges ihre Neutralität bchaup.en, so verengte der Dragoman Onou die Räumung der Forts an den toben Uf»n des Bosporus, die Uebergabe Gallipolis. Bnlairs. Maschlaks, Makl.kats und di- U-beriasiung mehrerer Kasernen und Hospitäler. Großsürst Nikolaus bette,bt diese F°rde- rungen, welche als Ultimatum angesehen werden. Der Sultan und Vesik Pascha^sind^gegen^ dieselben.ig^ b(e Regierung beschlossen, den Herzog von Edinburgh unverzüglich vom Mittelmeer abzuberusen. D» C-nalflot - gehe wahrscheinlich demnächst nach dem Piräus. — Der Erzbischof von Canterbury hat im Hinblick auf die ernste Krisis Friedensgebete angeordnet. — Die Times" weift darauf hin, daß Oesterreich und England in ihrer Ansicht über den russisch-türkischen Friedensvertrag und über die Mittel, durch Kngkaud. London, 2. April. In Devonport werden für den Hospitaldienst im Mittelmeer zwei hölzerne Kriegsschiffe eingerichtet. — Granville und Hartington empfangen morgen eine Deputation der liberalen Vereine Englands, die von John Bright geführt wird. Dieselbe will sich zu Gunsten der Erhaltung des Friedens aussprcchen. - „Standard" zufolge ist, um nicht die Elfersucht der ausländischen Mächte zu erregen, die Absicht aufgegeben worden, auf Tenedos eine Flottenstatlvn zu errichten. Amerika. Washinaton, 2. April. Die Justiz Commission der Repräsentanten- Kammer genehmigte die Bill, betr. die Bezahlung der vom Genfer Schiedsgericht in der Alabama-Angelegenheit der amerikanischen Regierung zugesprochenen Entschädigungs-Summe nebst Zinsen. Tempora mutantur. In diesen Tagen, wo w.r das Zusammentrele» eines europäischen Con- areNes in Berlin zu erwarten glaubten, dürfte manchen unserer Leser em Ruck- L auf den Pariser Congreß vom Jahre 1856 und eine Vergleichung der damaligen politischen Lage Deutschlands mit seiner gegenwärtigeninteressnem oUr Qeit des Krimkrieges war unser Vaterland noch m 36 Staaten und Stäätchen zerstückelt, der Name „Deutschland" existirte politisch ganz und gar picht. Es gab nur ein Preußen, ein Bayern, ein Heften u. s. w. und all diese , Länder, statt sich zu nähern und in gegenseitiger Unterstützung einen Halt gegen Bedrohungen von Außen zu gewinnen, silchten in nichtiger ^^U^telei sich gegen einander möglichst abzuschließen. Der einzige deutsche Staat, welcher zur Mitwirkung im europäischen Concerte zugelaften worden war, war Preußen, und auch dieses wurde nur geduldet. Die erste stimme im politischen Rache Batte Frankreich sich angemaßt. Sein ränkevoller Herrscher Napoleon III. liebte es ein wenig den Jupiter tonnans Europas zu spielen, von Zeit zu Zett die ihm aufmerksam lauschenden Staaten durch drohende und -um Thett unverständliche Orakelsprüche in Furcht zu setzen oder durch eine friedlich klingende Thronrede belebenden Sonnenschein auf den Gebieten der Politik hervorzurufen. Es konnte unter diesen Derhältniften der Congreß von 18u6 nur in Pans, nur unter Frankreichs Präsidium ftattsinden. Nachdem die französischen Truppen aus der blutgetränkten Krim w eder nach Frankreich zurückgekehrt waren, eröffneten die Vertreter der europäischen Großmächte den Congreß. Den Vorsitz führte für Frankreich der Graf Colonna Walewski, ferner waren gegenwärtig d,e Vertreter Rußlands. Englands, Oester reichs, Italiens und der Türkei. Nur für Preußen ivar Niemand anwesend, dieser Staat war nicht einmal eingeladen worden Nach den ersten Sitzungen fiel es den Diplomaten aber doch ein, daß eine solche Rücksichtslosigkeit gegen Preußen zum mindesten unhöflich sei. Es wurde daher rasch nochpost^festum ein Einladungsschreiben nach Berlin geschickt, worauf der preußische Mmister Präsident, He^rr v. Manteuffel, nebst dem preußischen Botschafter, dem Grafen v Hatzfeld, an den ferneren Berathungen theilnahm. Freilich gelten die Vertreter Preußens dabei nur eine stumme Rolle, die übrigen Großmächte glaubten Preußen durch die Erlaubniß, seinen Namen unter den Vertrag setzen zu dürfen, hinreichend genug Ehre angethan zu haben. Mit solcher Geringschätzung wurde Preußen und mit '^ Deutschland von seinen Nachbarstaaten vor 22 Jahrnr betrachtet Die rast os zerstörend und neuauibauende Zeit hat seit jenen Tagen die Verhältnisse der Großmächte zu einander in ungeahnter Weise verändert. Die poKttfd)e Macht Frankreichs ist gebrochen, sein Imperator im Exil gestorben. Um des mächtigen Deutich- lands Gunst buhlen aber die Großmächte. In der Hauptstadt ^s deutschen Reiches, in Berlin, sollte der Congreß ßcrttfinden und der deutsche Reichskanzler Am Schluffe des Jahre» 1872 zäblte dei selbe 278 Mitglieder, Ende 1877 war Vie Zahl bei feinen auf 860 gestiegen (U behaupt onfldört_ haben dem Beretn b>S vahtn 1071 Prrsonen, von welchen j doch 211 — giöktenthcilS in Folge ihrer Beisetzung in an ere Bezi fc — wi-der ousgefchleden sind.) Das Einlage-^utdaben der M'tgueder betiug E de 1872 (49/6 fl. = X 8530,29 und En^e 1877 = x 108265,71. An ordentlichen Einlagen sin) ttn letz.n Jahre X 30736,00 und an auh rordentl chcn Einlagen X 2073,30 vereinnahmt woroen. Vorschußweise wurden in 1877 an Veretnsmttglirder utj *blr X 56d72,90 und von denselben auf erhaltene Vorschüsse wieder zurück.ezablt X 44793,36. Die Zinsen füc dre gewahrten Vorschüsse betrugen im vergangenen Jahre X 2250,54; ferner wurden an Zmsin aus den dem Vereine gehörigen Werthpapiercn »eretnnaymt X 2830,34. Nach Abzug der v.rwaltungskosten und des dem Reseoe- sonds überwiesenen Betrages Fannie den Mitgliedern auf ihre Einlagen neben den statutenmäßigen Zinsen von 3»/0 noch ein Gcwinnantheil von 2,22% mit X 1993,53 gutgeschrteden werden. Für durch Vermittelung des Vereins bezogene Maaren (Duchstoffe, Leinewaaren, Nahmaschinen, Uhren, Stahlwraren, Fleischwaaren, Eolonialwaaren, Meine, Steinkohlen rc. rc.) sind in 1877 an die betieffmben Lieferer circa X 11,700,00 aus der Veretnskass: gezahlt worden, daneben Haven jedoch die Mitglieder aus den ihnen eröffneten Bezugsquellen noch Maaren, namentlich Eolonialwaaren von nicht unbeträcht> lichem Werthe unmittelbar bezogen. , r- m — Was der Mensch säet, wird er ernten! Auf keinen Beruf srndet diese Verheißung so dtrekle Anwendung wie auf dieLandwtrthschaft, — macht sich die Wahrheit dieser Morte in den Folgen so un r.thelbar geltend — Was nützt Kuistvünger, was nützt Kraftfutter, wenn diese unentbehrlichen Hilfsmittel ntcht^richtig angewenoct werden; was nützt dem Landwirt-) der eisernstc Fleiß, die äußerste Soariamkeit, wenn er nicht den Ergebnissen der wissenschafilichen Fo schungen mit Aufmerksamkeit folgt und sich dieselben zu Nutzen zu machen sucht? Der Ertrag w rd die Auslagen nicht wieder hereinbringen und der auf ^wendete Fleiß zum großen Theil vergeblich gewesen sein, während der besser belehrte Nachbar sein Gut verdoppelt. — Es ist daher Pflicht eine« jeden Landwirths sich fortwährend über alle Vorkommiiffe auf dem Laufenden zu cr- oalten, sich eines zuverlässigen Führers und Nathgebers zu versichern. Diesen Zweck erfüllt am Besten die in Frankfurt a. M wöchentlich einmal erscheinende, in aller Theilen Deutschlands verbreitete Süddeutsch- Allgemeine Ze tung für Landwtrthschaft, Gartenbau und Forstwesen, auf welche man bei allen Postanstalten für X 1 — das Vierteljahr abonntren kann, und welche es sich angelegen sein läßt, in k iapper und gedrängter Form alles mitzutheilen, was Neues, Wichtige- und I iteressrnteS auf dem Gebiete oer Landwtrthschaft, sowohl in p attischer als wtsfenschafiltcher Hinsicht vorgeht aber keine Vorschläge. . Konstantinopel, 3. April. Der Knegsannister stattete gestern dem Großfürsten Nikolaus vor deffen Abreise nach San Stefano einen Besuch ab. Der Großfürst wird morgen wieder hier erwartet. Das die kaiserl. Eskorte bildende Detachement russischer Truppen schifft sich morgen in San Stefano nach Rußland ein. ™ m Wien, 3. April. Meldungen der „Preffe : Die Nachricht des Standard", daß Rußland von der Pforte die Uebergabe von Bulair, Galli- poli und der Forts am oberen Bosporus forderte, wird in hiesigen unterrichteten Kreisen für unbegründet bezeichnet. — Auf Ansuchen der englischen Regierung, intervenirte Graf Andraffy bet der Pforte wegen der schlechten Be- dandlung der serbischen Gefangenen in Salonichi. Die Pforte erklärte sich hierauf sofort bereit, die Gefangenen auszuliefern. — In Smyrna trafen Functionäre des englischen Kriegsamtes ein, welche Vorsorge für die Verpflegung der englischen Armee treffen. r London, 3. April. Lord Granville und Marquis of Hartmgton em- psingen heute eine Deputation von 120 Mitgliedern der liberalen Vereine, welche beabsichtigten, Protest zu erbeben gegen die Einberufung der Reserve als einen Schritt, welcher bezwecke das Land in den Krieg zu stürzen. Der Führer der Deputation John Bright hob die Nothwendtgkeit des Zusammenhaltens der Führer und Mitglieder der liberalen Partei hervor. Lord Granville erwiderte. Er besprach das Circular Saliöbury's, erklärte sich mit mehreren darin aufgestellten Grundsätzen einverstanden, bedauerte aber, daß die Depesche die Grenzen der britischen Jntereffen erweitere und die Möglichkeit des Zustande kommens des Congreffes vermindere. Man dürfe nicht annehmen, daß die Opposition im Stande sei den Krieg zu verhindern, wenn die Regierung entschlossen sei, eine kriegerische Politik einzuschlagen. Er selbst und Hartington würden ihr Möglichstes thun, um dem Kriege vorzubeugen. Der Marquis of Hartington erwiderte, er habe mit Befriedigung die freimüthigen Worte Salisbury's in feiner Depesche vernommen; er hoffe, es werde möglich sein, ein beftiedtgendes Abkommen zu treffen. England könne durch den Conflict Nichts gewinnen. Es sei die Pflicht der Opposition, jeder unüberlegten Handlung der Negierung, welche eine unmittelbare Collision zur Folge haben könnte, entgegen zu treten. ________________________________________ Handel und Verkehr. Gießen, 4. April. Auf dem am 2. und 3. April abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 1630 Stück Rindvieh und 839 Schweine; Preise sehr hoch. Nächster Maikt am^30.fAprtl.i Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. An- aetrtebcii waren 360 Ochsen, 230 Kühe, 190 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 66-68, 2. Qual. X 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X 58-60, 2 Qualität X 50—54, Kälber 1. Qualität X 60-62, 2. Qual. X 54—56, Hämmel 1. Qual. X 62—64, 2. Qual. 54—56. Frankfurt, 1. April. (Fruchtbericht.) Unser heutiger Markt war sehr aufgeregt, dennoch können wir uns keiner großen Umsätze rühmen. Weizen ab unserer Umgegend war sehr knapp offerirt. 1. Qualität Weizen brachte es bis an bie «reue oon 25 X Roggen aus Frankreich spärlich offerirt; aus zweiter Hand wurden KleinU- ketten mit 18% X gehandelt. Norddeutscher 1 Qualität Roggen brachte 17.80—18 * Gerste ohne Leben. Hafer steigend, selbst ordinäre Qualität coulant verkäuflich^ Am Mehlmarkt gute Stimmung und Preise zu Gunsten der Verkäufer. Futterstoffe fest Mehl Nr. 1 X 42, Nr. 2 X 38, Nr. 3 x 34, Nr- 4 x 30, Nr. 5 x 24, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 25, do. II. (Berliner Marke) X 21, Weizen, effect- htef. X—, ab Bahnhof hier X 24.25—24.50, ab unserer Umgegend X 23 50—24, do. fremder je nach Qualität X 23.50—25, Roggen je nach Qualität X 17—18.25, Gerste X 19 bis 23 —, Hafer X 14—16.50, Kohlsamen X —, Erbsen X 19—23, Wicken X 15 bis 17.—, Linsen X 19—23, RÜböl, detail, X 78. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war: 1. Qual. Weizen; dringend offerirt: — (Die Preise verstehen sich sämml ltch per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Limburg, 3 April. (Fruchtbertcht.) Rother Weizen 20.—, Weißer Weizen X 19.80, Korn X 13.60, Gerste X 12.25, Hafer X 7.50. (DurchschntttS-PretS pro ÜZaItCr9ranrfurt, 3. April. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut be° fahren. Heu kostete je nach Qualität per Gentner X 2.40—3.40, Stroh per Centr. 2 — bis 2.40, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. X 1.15—20 2. OuaI.vX_l.10, iw Detail 1. Qual. X 1.30-40, 2. Qual. X 1.15-20, Eier da« Hundert ^.50-6.50 Kartoffeln X 7-7.50 per 100 Kilo. Fletschpretse: Ochsenfletsch per Pfo. 70-75 Kuh- u. Rindfleisch 55 bts 64 H, Kalbfleisch 60-70 H, Hammelfleisch "-68 H, Schweine- fleisch 70—75 Erbsen, geschälte (per lOO Kilogr.) 28-32 X, ganz; Erbsen 24-26 X Bohnen 25-28 X, Linsen 27-35 X Dr. Linck'scheS Fettiaugenmchl. Wir lesen in der „Berliner BSrsenieitung" vom 18. Januar d. I. Nr. 29 folgende Mlttheilung der Redaction: .DaS Dr. Linck'sche Fettlaugenmehl das sich tn Süddeutschland seit Jahren eingebürgert hat, isi als billigstes, bestes und unschädlichstes Wasche und Reinigungsmittel eine Erfindung der Neuzeit, die die vollste Beachtung des Publikums verdient, da bet Anwendung des Fcttlaugenmehls Zett, Arbeit und Geld erspart wird. Wir nehmen um so mehr ®er anlassung, auf diese Erfindung hinzuweisen, als in allen größeren Städten die renonv mirtesten Droguenhandlungen sich für den Vertrieb lebhaft interefftren und dadurch jeder Haushaltung die Gelegenheit zur Benützung desselben geboten wird.- Dieser verdienten Anerkennung, welche eines unserer einheimischen Fabrikate im AuSlande findet, fügen wir Hinz», daß auch hier der Gebrauch stetig zuntmmt und der nunmehr etngetretene Preisabschlag noch dazu beitragen wird, das echte Dr. Linck'sche Präparat, welches in allen Lokalen des Konsumvereins, sowie In den meisten hiesizen Hand langen vorräthtg ist, jeder Hausfrau zum unentbehrlichen und willkommenen Hause mittel zu machen. Wir können Jedermann anrathen, einen Versuch mit dem Artikel zu machen, der gewiß höchst befriedigend ausfallen wird. dem Eongreffe nicht zulasten. a . o , Berlin, 3. April. Das heutige Bulletin über das Befinden der Kaisers lautet: Se. Majestät schlief mit Unterbrechung; der Schnupfen ist im Abnehmen, das Befinden befriedigend. — Ueber die Mission Jgnatieff's nach Wien schreibt die „Proo.-Corr. . Die Verhandlungen schienen dahin geführt zu haben, daß die österreichische Regierung ihre Austastungen und Forderungen bezüglich ihrer eigenen und der europäischen Jnteresten gegenüber dem Friedensoertraze bestimmter ausge- ^'Och Stuttgart, 3. April. Der italienische Botschafter beim Deutschen R-iche, Graf de Launay, ist aus Berlin hier eingetroffen und hat heute dem Könige seine Beglaubigungsschreiben als außerordentlicher Gesandter, sowie die Anzeige von der Thronbesteigung des Königs Humbert überreicht. Petersburg, 3. April. General Ignatieff wurde heute vom Kaiser empfangen und hatte eine Conferenz mit dem Fürsten Gortschakoff. SDie Jtflcnce Rüste" bespricht die Circular-Depesche Lord Salisbury's, deren voller Tert ihr noch nicht vorliege. Sie sagt: wenn der Zweck der Depesche der sei, den Congreß abzulehnen, so sei der Zweck erreicht; wenn aber der Zweck der sei, schriftliche Erörterungen vom Cabinet zu Cabinet zu eröffnen, so würden solche außerordentlich lange dauern, da die Depesche wohl Kritiken enthalte, welche der Vertrag ohne Krieg mit den gerechten Forderungen anderer Mächte in Einklang gebracht weiden könne, einig seien. Die öffentliche Meinung Europaö s-l mit ihnen; wenn b-,d- Staaten s-st und lo,al zusammen Hande - ten, dürste Rußland bewogen werden, seine offenbar unhaltbare Stellung auf- lugeben. - Der Korrespondent der „Times" in San L-tes-no berichtet über eine Unterredung mit dem Großfürsten Nikolaus. Dieser hab-s tm Laufe der- (dben erklärt • Die Grenzen Bulgariens könnten geändert werden, damit dre Jntereffen anderer Mächte mcht litten; aber Rußland wurde di- Srenzbesttm, mung nicht ändern, um Griechenland zu vergrößern. Rutzland wolle weder ikonstantinopel nehmen, noch die Türken aus Europa oertretben oder den Status r,uo an den Dardanellen und dem Bosporus andern. Wenn die britisch- «lotte absegelte, würde die Eurschiffung der Ruffen sofort beginnen, aber momentan fei es unmöglich, die Transportschiff- der Gnade d-r brttstchen Flotte Preis, ruaeben und die gegenwärtigen Stellungen aufzugeben. Rußland hoffe, seine Reizung zum Frieden und die Vernunft der Engländer durften den Krieg a6ro Ehe t Scheidung vnlö Mninaagm würden al§ J 100 F bean pr Da der Au nicht Hai «mit tbm di-Kl°ae Ladung bekann ausgegeben. unterzeichnete erklären, widr Behauptungen gelten, er nut schlossen wird, Sache ergeben lediglich durch' breit btfannt g Gießen, 30. Großh- Böitich besondere Bekanntmachung. n 2047) Frische 2 0,10 II 209 ii empfiehlt 1956) ii Für prartische Hausfrauen! II II zu 2052) 18—32 n 83 Ftchtenstangen am Flössholz Beginn des Sommersemesters den 23. April. WWfMe Sberförftcrei Lich von 2058) ii n ii ii ti 1,22 0,33 0,28 266 35 46 299 165 67 593 3 1 4 Nadel- Bnchen- ii n Gebr. Adami, Emil Fischbach, F. C. Henzerling, E. Hainbach, C. Hofmann. ii ti cm h Ph. Nau & Co., J. Retter, W. Seuling, Gg. Wilh. Weidig. Dtmooni»*, rother, weißer und ewiger Kleefaamcn (1939 Carl Hensel. Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Schlofierarbeit, 3 Hainbucken-Stämme 116 Fichten-Stämme Aspenstangen — Etchen-Derb- ftangen — Buchen-Derb- ftangen — Nadel-Derb- ftangen = Nadel-Reis- 62,90 1,50 Aal in Geltie | in 2-Vfd -, 5-Pid. Dosen und im Anbruch per Pfd. XA 60. Nordische Delicateß Häringe, ff. marinirte Brat-Häringe, Fürsten Nennaugen. Bückinge zum Braten, geräucherten Rhein Lachs, frisch etngetroffen in der Delicatessen-Handlung vo> Carl Schwaab, Vorzügliche Braunschweiger Sämerei empfiehlt OUo Garn. 1967) Handelsgärtner, Lmdenplatz. 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Elise Salberg dahier hat ke.en „Ferdinand Salberg dahier, zur Ze^t , an unbekanntem Orte" bei unterzetchnttem t Gericht Klage auf Ehe^dung und Ali mentotion erhoben. Zur Begründung wird angeführt, daß sie bie Ed-fr°u beS »et aflten fei, dah sie beide anfänglich in -verun ge wohnt und von da im April 187 ih Domizil nach Gießen verlegt Hütten, Herbst 1875 Habe Beklagter sie ohne Veranlassung bö-willig verlassen sich unbekannt wohin, wahrscheinlich nach Amerika, begeben obne seitdem seiner Verpflichtung zur Ali mentaiion irgendwie nachgekommen zu sein. Mit Rücksicht auf die Länge der unoeran- laßten Abwesenheit des Beklagten sei anzu- nebmen, daß derselbe nicht Willens sei, die eheliche Gemeinschaft mit ihr P wiederauf- runehmen, es werde deshalb auf Ehescheidung wegen böslicher Verkostung angettagen. Klägerin sei Protestantin, Beklag er Israelit/die Ehe kinderlos. Da Beklagter d e Scheidung verschulde, sei er verpflichtet, die Klägerin angemeffen zu alimenttren,^urw würden als Alimente vorerst monatlich Beklagten nicht hat ermittelt werden können, io wird ihm die Klage hiermit durch diese öffentliche Laduna bekannt gemacht, und es wird ihm auiaeaeben, sich binnen drei Monaten bei unterzeichnetem Gericht auf diesilbe zu erklären, widrigenfalls die thatsachlichen Behauptungen als von ihm zugestanden gelten, er mit etwaigen Einreden ausgeschlossen wird, und alle weiter in dieser Sache ergebenden Verfügungen rc t^ni lediglich durch Anschlägen an das Gerichtsbrett btkannt gemacht werden. Gießen, 30. März 1878 (2064 Großh. Stadtgericht Gießen. Bötticher. O ppermann. Damenstiefel von 6 «X. an, do. in f. Chagrin-Leder von 7 an, do. in Kldleder mit Pariser Absätzen von 8 «X an, Kinderstiefel von 70 an, Zeugstiefel. 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Wg »!lst!h-N ft« 20- »IfrtW wtt I. lrtetw» ’»-»ü nze Erbsen" । $idifiifof)rinÖe=Pcr|letominfl in. der Oberförsterei Gladenbach. 2050) Am Dienstag den 16 April, Vormittags von 1» Uhr ab, inn lm (Snftbaufe zur Post" zu Gladenbach das bie8jabr^e Ergebmß an @i»enlobrinbe aus den Staatswalborten Scheltersau und Keller, circa bentner Glanrlohe. unter de» im Termin bekannt gemacht werden- ^0Bedingungen 7ffen"ich me/stbietend versteigert werden. Ferner werden auch ds° Eicheniohrinde» Quantitäten aus den meisten der hiesigen Gerne,nd-w°ld>mg-n im Ganzen circa 600 Centner, in dem oben bezeichneten Termine von den betreffenden Bürgermeistern zur Versteiaernng ausgeboten werden. Gladenbach, den 3. Av'il <878. Der Königliche Oberförster: Weyland. «SS»»? aiabe cE/Mcr 2. 1K $,”IJ 681» ' mal trf e»; Ierlgebotenes. 2053) Eine starke Drehbank für Holz und Eisen zu drehen, nebst Sup- Port, sowie mit Säge-, Fraß- und Bohr- Einrichtung billig zu verkaufen bei Chr. Dremp« Instrumentenmachers» Wehlar. Einige Centner Packbeu tu verkaufen; bei wem sagt die Erped. d. Bltts. | “”2002) Ein Kinderbettlädchen mit Läu. st-dt billig zu »'"ppIo6 A. 23. •Tommi** : Ich fühle mich veranlasst, nach vorangegangener längerer, r itfo-Tr Praktischer Prüfung des ächten »r. Linck’eciien Fett- lauKen-Wehla diesem unübertrefflichen Präparat das Zeugniss zu ertheilen, dass?s bei gänzlicher, vollkommenster Unschädlichkeit als Wasch- und Bleich- mi“” die Frankfort a. M. K. B e n a c k. Es sollte keine Hausfrau versäumen, eine Probe mit diesem bewahrten Präparat zu machen ! , Nur ächt, wenn jedes Paquet Dr. Linck S Namen und Schutzmarke trägt! 2— auf die Gemeindewege, ..... veransastagt z Handarbeiten hieran, . • • Ar Geschäftsleute, welche sich für ihr™ Beruf öder e,» Examen vorbereiten wollen. an den gewöhnlichen Cursussiunden thedzunehmen aber behindert sind, ist ein Abend-Cursus eingerichtet. Der Vorsteher: Dl'« D-tlOCl» Reichensand-Bahnhofsstrasse 93r,/t0- Durchmesser und 4-14 m Länge, „ b—11 „ „ 10-18 „ „ 4-12 „ Misse Bralbückinge treffen heute ein, per Stück *1 Pfg. J, A. Busch. Söhne» Weiße Vorhänge aller Art, Nouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins. Anfertigung jeder Decorations - Arbeit in ieschmackoollster Ausführung, bei 170) Th. Brück, Kanzletberg B. l.e 33 unter ÄÄdänn bekannt gemacht' werdenden Bedingungen im R-thhaus- Londorf an die Wenigstnebmenden versteigert werden. Londorf, E^hherMliche Bürgermeisterei Londors. Weber. 1197 Bau- und Nutzholz- Versteigerung. Montag den 8. und Dienstag den 9. April 1878, sollen im Londorfer Gemeindewald folgendes Bau- und Nutzholz meistbietend versteigert werden, als: Eichenstämme — 23,44 Festm. ----- 151,66 „ 2) Mittwoch den 10. April in dcm District Herborn t 340 Kiefern-Stämme von 10-30 cm Durchmesser unb 5-16 m Lange, 30 r», Im WM »m»»"l», »» »'M» St.« ™ ®*M H"b», - Hungen, den 2. April 1878. 2 Grohherzogliche Bürgermersterel Hungen. Bender. JUolsvertfleifferuttff. 2031) »«.,..»«•. ”•» lollen in dem Stadtwald zu Hungen, 1 uns Nutzholz ver- wald und Herborn, nachverzeichneteS Bau-, Werk- und ^UHyorz steigert g April in den Dtstricten Buchwa! d u. Galgenwaid 116 Eichen-Stämme von 18—40 2051) Moritz. ------------ Arbeits-Bersteigerung. sonnet»«« »en 11. April ». 3.. Nnchmill««» 2 U»r neben dem Expeditions-Bureau des ..Gießener Anzeigers^ Das große Schuhlager von E. Falkenstein aus Frankfurt a M. wird auf kurze Zeit einen Ausverkauf tn Jjerretv, Damen- und Kinderstiefeln halten und zwar zu vlgenden billigen Preisen. Herrenstiefel von 7—8 Ah. an, bo- doppelte Sohle, von 10 an, do. (Reiterstiefel) von 22 Jt. an, bo. (Schaftenstiefel) von 8 Jl. an. StA« nnaftm»* Jal>re )0 uns ttOto«n. unb ooa den- Ä? 3«ire '»2" l6,‘"«- "Ht unbtkäty, neb ble 2B ihrbeit uMvüager/L tewkkiset werden; ‘t, roenn er nicht t lolzt und sich M nicht wieder I «e-v-sen sein, Pflicht eine« cuufenöen zu er- tn; Diesen Zweck Wntnbt, tn Mi t Lrndwlrthschast llt Ut 1 - das ' l.? k tappet unb neffuites aus dem 'rHlnsi-tvsrgeht. aer Birsennttustg' Das Dr. Ltnck'sche rfltrt hat, ist als tne Erfindung der :l Anwendung des um so mehr Ver- lädten ble renoin- Iren und dadurch n wird." Dieser ate im AuSlande und der nunmehr : inLsche PlSparat, । ien hiesigen Hand' Ifommenen Haus- i h mit dem Artikel Weiizel’s Garten. (Saalbau ) Sonntag den 7. April 1878: Zur LinweilMij öes stanz neu unö örilfant reflaiirirten Sanfes «KOSSES CORTCERT ausgeführt vom ganzen Mustkcorps des 2. Großh. Heff. Jnf.-RegimentS Nr. 116, unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausse. 2oi5)Anfang 6 Uhr. — Entree 40 Pfg. ä Person. Palmeiipleii-Gesellschaft zu Frankfurt a« HI. Beginn der diesjährigen großen Frühjahrs - .Mliinicn - und Manzen-Änsfteftung. imWalmenhause, den Blütheii-Gallericn und dem neuen Warmhaus am 1. April 1878. Ausstellung einer großartigen Sammlung neuer und neuester Azaleen, Rojen in 670 Sorten, Neuheiten von 1874—1877; Rhododendron; einer reichen Sammlung von Cyclamen und einer reichen Collection von exotischen Pflanzen. Die Ausstellung und sämmtliche Räume des Palmengai tens sind täglich vor Morgens 7 Uhr ob geöffnet und finden im großen Saale täglich Nachmittaas von 4 — 6 Uhr und Abends von 7i/z —10 Uhr Concrit der eigenen Kapelle unter Leitung deS Kapellmeister Herrn L. Stasny start. Restauration I. Ranges unter Führung des Herrn A. Radunsky. Frühstück, Mittag- und Abendessen für c-iößere und kleinere Gesellschaften in Extra-Säälen zu jeder Zeit; an Sonn und Feiertagen Mittags IVr Uhr vorzügliche Tadle d'Höte. Im Parke: Scatiny Stiati, anerkannt großartiges Etablissen.nt b eier Art, mit eigener Kapelle und täglichen Concerfen von 4—10 Ubr Abends. Reu hergerichteter Schleßpavillon mit Waffen neuester Construction. Auf dem großen Teiche Gondclfahrt. Der Eintrittspreis in den Palmengart.n beträgt 1 Mark per Person, für Kinder 50 Pfennig. Alle 7 Minuten Pferdebahnfabrten zwischen der inneren Stadt und dem Palmengarten. Frankfurt a. M, den 1. Ap-tl 1878. 2056) _____________Brr Berwaltungsralh. Darmstadter Pferde- und Fohlen-Markt am 29. und 30. April 1S78 mit Verloosung, Prämiirung und Rennen aus dem städtischen Viehmarktplatz nächst den Bahnhöfen. Zu dem obigen Pferde» und Fohlen Markt ladet das unterzeichnete Eomite die geehrten Herren Züchter, Verkäufer und Käufer freundlichst ein. Musterung und Prämiirung von Pferbrn und Foblen am ersten Markt tage von Vormittags 9 Uhr ab. Um 3 Uhr Nachmittags Prämie nver» the ilung, wozu wie hüb«r nawhafie Ehrenpreise, Geldpreise und Diplome vorgesehen sind. Am 30. April 1878 um 1 Ubr: Verloosung von Pferden und Fohlen, Pferdegeschirren, Fahr- und Reitrequisiten im Ge sammtwerthe von 26,000 Mark. ®e winne: 30 auf dem Markt angckauftc Pferde und Fohlen im Gesammt- werthe von 19,300 M., 470 andere Gewinne im Werthe von 10—250 M und im Gesammtwerthe von 6500 M. Die in den Loosen für den Darmstädter Pferdemarkt in Aussicht genommenen Tage sind, wie oben stehend, abgeändcrt Den Loosevertrteb hat Ge- neralagen' Gaule, Darmstadt. Sonntag den 28 April, Nachmittags Rennen für Landwirthe und Pferdehändler. 2057)__Pferdemarkt-Comite. 1990) Den Herren Bauunternehmern und Architekten von Gießen und Umgegend halte Mick bei Ausführung von Neubauten und bei Reparaturen bestens empfohlen. — Muster der verschiedensten Sorten Dachschiefer, sowie Preisverzeichnisse stehen zur gefl. Verfügung. Streng solide Arbeit bei billigster Bedienung unter Garantie. Wetzlar. Achtungsvoll Peter Wolf, Dachdeckermeister. OOOOOOOOOOOOIOIOIO g === Cafe Klein. = o... 2067) Unterzeichneter beehrt sich hierdurch ergebens! mitzutheilen, o daß er mit Heutigem das o CAFE KLEIN- O übernommen bat und unverändert weiter betreibt. o Ä Gute Küche. Reingehaltene Weine, Gießener Aktien-Bier. Lotz'sches Bier. Mittagstiscli im Abonnement ä 86 Pfg. Q Aufmerksamste Bedienung. q Elegante Lokalitäten zur Abhaltung von kleineren Hochzeiten Q und Familienfesten Q bestens empfohlen. X Gießen, den 1. April 1878. V Hart Fuhr, g Asiatische und Kriech. Weine in 11 Sorten empfiehlt als gänzlich rein und ächt, die Orig.-Flaache ä 3/4 Liter 1,50—2 Jl 918) das Allein-Depot von Dr. Hempel, Hirschapotheke, in Giessen. Icrmietyungen. 2046) Ein möblirtes Zimmer zu vermie- theri. Ltndenplatz No. 64.__ 2065) Ein Familtcnlogis zu vermtelhen. ________________________Lindenplatz A. 29. 2066) Ein schön mödl. Parterre-Zimmer zu vermiethen C. Böß, Bismaickstraße. 2063) Möblirtes Zimmer mit Cablnet ist zu vermiethen bet ___________Carl Becker, Reichensand. 2045) Eine kleine Familtenwovnung zu petm-etben bet_____________Dr. Weber. 2060) Mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen tm________„Frankfurter Hof". 2061) Ein kleines FamilirnlogtS zu vci- miethen; Näherest, d. Exp. d. Bl. 1555) Eine Familienwohnung aus vier Zimmern nebst allem Zubehör ist auf den 1. April b. I. zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bltts._________________________ 1004) Durch Ableben der Frau Douglas ist die obere Wohnung meines HauseS zu vermiethen und sogleich beziehbar. M Rosenthal, Untveisitälsstraße. 849) Eine Mai fardenwohnung von sechs Zimmern per 2. Mat zu veimiethen ___________________Reicheniand C 224 2005) Ein möblirtes Zimmer zu vermte- then. Auf Wunsch wird Kost verabreicht. __________Näheres bei der Exped. d. Bl. 1949) Ein möblirtes Zimmer in der Nähe der Caserne zu vermiethen. Näheres im Laden bei __________W. Balser am Kirchenplatz. 1917) Ein kleine- LogiS an ruhige Leute, sofort zu vermiethen. ____Ludwig Lang, Marktstraße 25. 2019) Ein kleines FamiltenlogiS zu vermiethen. _ Näheres b. d. Exp d. Bl 1986) Ein größeres u. ein kleineres Logis zu vermiethen. __SelierSweg 63. 2000) Eine kleine Wohnung per 1. Mai an eine ruhige Familie zu vermiethen. Wetdengaffe 98. vermischte Anzeige«. 5 Strohhüte werden gewaschen und fayonnirt bei __I. Weitzenkor«, Kreuz. In ein hiesiges Geschäft wird ein Mädchen gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl. 2048) Ein Sohn achtbarer Eltern, m den nötbigen Schulkenntnissen versehem kann zu Ostern bei uns in die Lehre treten- — Demselben ist Gelegenheit geboten, sich in allen Comptotrarbeiten, sowie in der Tapetenbrai.che gründlich auSzubtlden. — Selbstgeschrieb-ne Offerten u Abschrift des Schulzeugniffes nimmt entgegen die Marburger Tapetenfabrik __zu Marburg______ 2055) Portemonnaie mit Geld - eiunden. _____________Bahnwärter Leh r's Frau. 20541 Ei» leistungsfähiges, gut eingeführ- teS Erfurter LandeSoroducten-Geschäft sucht für Gießen und die Lahngegcnd einen tüchtigen Vertreter. Offerten unter M. 17. postlagernd Erfurt erbeten. [H.543a. 2059) Eine reinliche Lauffsau wird gesucht; zu erfragen bei der Expedition d BlatteS.___ 2068) Vom 1. April an wobne ich Reu stadt 54. bei Frau Fürst Wittwe, eine Stteae hoch. Feder-Vieh zur Zucht und zum Schlachten, wird billigst verkauft. Buch. Hehrer, ß Es wird für eint berechtigte Prioatlehr- am.alt ein unoerhetratheter, wenn's möglich, fleprüfter Lehrer gesucht, um Deutsch und die Realien zu unterrichten. Eingabe ohne Zusendung der Zeugnisse unter Ebiffre B 61514 wird durch Haafen stein S» Vogler in Frankfurt a M e> beten. 1872) Ein bis zwei Schüler welche die diesigen Lehranstalten besuchen, werden in Pension gewünscht.________B. 32. Markt- 1901) Ein tüchtiger Kellner gesucht ___.Cafö Leib/' 2034) Zum sofortigen Eintritt suche :