Ho. 4 Samstag, de« 5. Januar 1878 Kießener Mnzciger Amigk- und Amtsblatt für den Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. 'N- und alter. Betreffend: föntien e, jiietben fl’»"*1™ 6 TrcM^ RedactionSbrrreairr Gartenstraße L. 165. Gxpeditionsbureaur Schulstraße 8. 18. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Wir benachrichtigen so daß in den Jahren 1878 * Gießen, 4. Januar. D i e politische Situation im deutschen Reiche, welche nach den bereits erwähnten Vorgängen der letzten Tage ziemlich rosig anzuschauen war, wird in ihrer Wendung zum Bessern im neuen Jahre doch nicht so rasch vorwärts schreiten, wie man ursprünglich anzunehmen Grund hatte. Das, was man von kompetenter Seite über die Verhandlungen des Fürsten Bismarck mit Herrn v. Bennigsen, welcher bereits aus Varztn nach Hannover zurückgekehrt ist, vernimmt, ist schon ein gutes Ergebniß, denn der Reichskanzler sieht die Nothwendtgkeit ein und hält auch an derselben fest, daß man Elemente in die Regierung bringen müsse, welche mit der Mehrheit der Volksvertretung dtrect Fühlung haben. Der diesbezügliche Modus ist jedoch noch nicht gefunden o. h. der Reichskanzler hat sich mit Herrn v. Bennigsen, welcher wohl als ^”N6eilr[ 1 besonders M % ßifer Spedition £5» 11 gter. fe le'W eflC rleiire* unten sind sub ^entral-Ännomn ' L. Daube & da. zu richten- 1 *' Bekanntmachung. Setreffenb: Erhchung^de^ Spanischen Zolltarifs, hier insbesondere die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und deren Legalisation durch G^bh^ostltches Ministerium des Innern läßt uns im Verfolge der Mitthetlungen vom 28. September laufenden Labres die absckristlick nAAfttfcenS» Note des ^chskaGers^ l^dteses Monats zugehen, welche wir hiermit zur Kenntniß des betheiUgten Hmdelssta^ <**^* "gehende Großherzogliche Handelskammer. M. Hornberger. ! berufener Vertreter der nationalltberalen Partei gelten darf, noch nicht vollständig über das Regierungsprogramm einigen können. Der gute Wille scheint jedoch beiderseitig vorhanden zu sein und man dürfte dann schließlich einen Wea zum rechten Ziele finden. Man kommt jetzt aus den Sensationsnachrichten gar nicht heraus. Än diejenige von der politischen Mission Tiszas nach Berlin reiht sich eine andere von einer politischen Sendung Gambetta's nach Rom. Es heißt, Gam- betta habe fich nach Rom begeben, um die Beziehungen der französischen Republikaner zu den italienischen Regierungskreisen zu bessern und dem Einflüsse des deutschen Reiches auf die italienische Politik entgegenzuarbeiten, besonders deshalb, weil der Einfluß Deutschlands seit der Anwesenheit des italienischen Kammerpräsidenten Crispi in Berlin, im Wachsen begriffen sei. Wenn auch iht; Martti der si Die Eintheilung der Kaminfegerbezirke. Gießen am 2. Januar 1878. Das Gwßhcrzogliche .Kreisamt Gießen an die Großherzolichen Bürgermeistereien des Kreises. ®’5 hiermit, daß gemäß der früher getroffenen Anordnungen die Kaminfeger in Gießen jetzt ihre Fegbezirke iu wechseln haßen 1879 der I. Bezirk von dem Kaminfeger Zwesch und der II. Bezirk von dem KanttnfegerN-b luverehentst ' ' vr. B o e k m a n n. < , Darmstadt, den 15. December 1877. „ K- 0,1 die Großherzostlichrn Kreisämter ic. U\t'\?nterC,|e“t^tllad,tI’elI'9tn ^stand-s, finden wir uns veranlaßt, mit Wirkung von 1878 an, die Fälligkei stermine ür^ die Mea^Ider^de? sM-ike» m den Provinzen Ob-rheffen und Rheinheflen welche zum größten Theile mittelst Anweisungen auf die Dchr ttL chm resin r WL a gelanam au ®on^e7aniJt6|l878 ?"b V" ^°^ner der Landes-Waisenkaffe einzusendenden Quittungen über die Pflegegelder aus 1877 auch'die PflegegAder für den Ä» Lr-asv* •* * wS« r LL j ___________ K ü ch l e r. . ,^Dem Gr. Gesammtmnusterium beehre ich mich in Verfolg meines Schreibens vom 31. October d. I. 11644 1. ganz eraebcnst mitzutbeilen daü die Königlich Spanische Regierung durch Erlaß vom 18. November l. I. weitere Erleichterungen für die Durchfuhr der nach Spanien gehenden Produkt? der 7b Spankn verbundenen Länder durch die in dieser Weise nicht verbundenen Länder hat eintreten lassen. Nach Inhal? dieses Erlassessollen nämlcch unbeschadet der Wirksamkeit der bezüglichen bisherigen Bestimmungen, die Industriellen und Handelstrcibenden der Vertragsstaaten der Be bringuna solcher Trausitzeugmsse uberhoben sein, wann m -ocivungung . ®cnj Spanischen Consuln auf dem die Waarensendung begleitenden Ursprungszeugniffe selbst die Route, die die Sendung bei ihrer Einfuhr nach Spanien einschlagen soll, nach den hierzu von dem Kaufmann oder Fabrikanten des Ursprungsorts zu macheuden Angaben bescheinigt wird und .. „. "n Spanischen Zollbehörden auf ihr Verlangen ter Eisenbahnfrachlbrief oder ein ähnliches Beweisstück vorgelegt wird, damit sie'aus demselben die Gewißheit erlangen, daß der Transit unter den Voraussetzungen erfolgt ist, welche durch die Ursprungszeugnisse angegeben werden. Das Gr. Gesammtministerium darf ich ganz ergebenst ersuchen, diese Anordnung in geeigneter Weise zur Kenntntß des Handelsstandes gef. zu bringen Der Reichskanzler I. V. , (gez.) Eck. An das Gr. Heff. Gesammtministerium zu Darmstadt. en auf eine sch leihen gesucht unb ung zugesichnt-i ?b. b. Bltts. lein bin tcb benoll- i in der Wall'chor- ltgtz) belegenes, im Zustand befindlicher dasselbe enthält eim siptotr, Parterre,M itqe gewölbte Kelln Bodenräume, sovst kleinere Familiea unb ist mit allen en. t je noch Umstanden, ,wie die WohnunM eaeben werden. Re- gtsaüigst an mch ^Neuenwegkrtbcr- laufsielle. Vetzlar. :hc •Wascherei Betreffende Die Auszahllmg der Pfleggelder für die in die Großherzozl. Landes-Waisen-Anstalt a^fgenbommenen^Waffem Das Großherzogliche Kreisamt Gießen ..... . 9r ... .. . «« die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. JnteresseMen^mgprechend"bedeMen" Großherzogl.chen Prov.nzial-Direction Starkenburg bringen wir zu Ihrer Kenntniß und wollen Sie hiernach d.e Dr. Boekmann. Abwesenheitserklärung. 5. Ordensverleihungen. 8. vorhanden. ,, , , ,, . Nach den neuesten Depeschen aus Hmterasien haben Die Chinesen ihre drohende Haltung gegen den ränkevollen Staat Kaschgar in einen Krieg mit diesem Staate verwandelt und demselben mehrere Niederlagen zugefügt. Darmstadt, 31. December. Das Großh. Regierungsblatt Nr- 50 e,,tbäir ^^anntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Arz- neimitteltaxe für das Großherzogthum Hessen betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, bte Verordnung vom 16. Ocrober 1876 über die Vorbereitung zum Staatsdienste ttn Justiz- und Verwaltnngsfache betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Verwaltung der Districtseinnehmerei Bensheim betreffend. 4 Bekanntmachung desselben Ministeriums, den Ausschlag der direkten Steuern und der Beiträge zu den Kosten der Staatsstraßen für sdas Jahr 1878 betreffend. Guntersblum, dem Schulamts-Aspiranten Philipp Joseph Schöppler aus Abenheim die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Verdersheim. dem Schulamts-Aspiranten Heinrich Geck aus Friedberg die erste Gemeinde-Schulstelle zu Ooernheim, dem Schulamts-Aspiranten Jacob Kopp aus Obernheim die vierte Gemeinde- Schulstelle zu Odernheim, am 6. Decbr. wurde dem Lrchullchrer Phil. Ferber zu Wörrstadt die zweite Gemeinde Schulstelle daselbst, dem Schullehrer Johann Ludwig Albert zu Wörrstadt die dritte Gemeinde-Schulstelle daselbst übertragen; am 7. Decbr. wurde der Landgestütsbeiknecht Simon Kaltenttzaler auS Herrnsheim zum Landgestütsdiener bei dem Landgestüt ernannt; am 8. Decbr. wurde dem Schullehrer Johann Wiesel zu Ober-Roven bte zweite Gememde- Schulstelle zu Heidesheim, dem Schullehrer Johann Baptist Reitz zu Heides- Heim die dritte Gemeinde-Schulstelle zu Ober-Roden übertragen; am 10. Decbr. wurde der von dem Fürsten zu Isenburg Birstein aus die erste Gemeinde-Schul- stelle zu Götzenhain präsentirte Schullehrer Karl Eschbach zu Mcktel-Semen für diese Stelle bestätigt; am 11. Decbr. wurde dem Schulamts-Aspiranten Franz Rüdinger aus Erbes-Büdesheim die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Spiesheim übertragen. 10. Charakter- und Titelertheilungen. fl ch Auch Spanien hat es für nöthlg erachtet, bezüglich seiner aus- wärtiaen Politik die Erklärung abzugeben, daß es in der »rtenlalljchen Frage vollkommene Neutralität bewahren werde. Daß dies sich bei der polttüchen Schwäch- Spaniens von selbst versteht, sieht Jedermann -in ' dah-r wohl bester gethan, wenn cs sich - - . „ aenb hinweggesetzt und seine Ansmerksamkeit anderen Dingen zugewandt hätte. Die Jntriguen gegen die spanische Regierung scheinen überhaupt nie zu ruhen, denn di« Exkönigin Isabella hat neuerdings häufige Zusammenkünfte mit dem berüchtigten Don Carlos in französischen Städten gehabt. Daraufhin hat die spanische Regierung von der französischen die Ausweisung de« Don Carlos aus Frankreich verlangt, woraus die französische Regierung auch wirklich denselben ausgewwsen afi bcr Lösung der orientalischen Frage scheint auch im fernen Asien im Wachsen begriffen zu sein, denn der Schah von Persien hat dem Kaiser von Rußland zum Falle Plewnas etnen herzlichen Glückwunsch gesandt, welche Thatsache in Konstantinopel einen sehr mederschlagenden Eindruck gemacht hat. In Anbetracht des Umstandes, daß der Schah von Per- sien ber hervorragenbste Glaubensgenosse bes Sultans ist, mag btefe Nachricht allerdings sehr betrübenb sein. , Der Winter und bie Vorbereitungen zu neuen kriegerischen Thaten lähmen noch immer bie Actionen aus bem russisch-türkischen Kriegsschau- vlatze. In Aruunien verhinbert ein häuserhoher Schneefall bie Operationen vor Erzerum. Mukhtar Pascha ist von bort nach Konstantinopel zurückgerusen worben, Ismail Pascha hat au seiner Stelle bas Obercommanbo in Armenien übernommen. Die Serben bewegen sich allein rüstig vorwärts; sie haben Pirot erobert unb ben Türken eine Anzahl Kanonen abgenommen. Desgleichen wirb bie kleine Festung Risch schon hart von ihnen bedrängt. Die werben scheinen auch bie Absicht zu haben, sich mit ben gegen bie starke türkische Festung Wib- bin operirenben Rumänen vereinigen zu wollen, wenigstens sind Nachrichten über ein Einvernehmen zwischen ber serbischen unb rumänischen Heereslertun kräfte zu statten käme. f , Pest, 3. Januar. Anläßlich ber Neujahrs-Gratulation gab bte liebe- rale Partei dem Ministerpräsidenten v. Tisza ihr Vertrauen kund. 3n feiner Erwiderung appellirte dieser an den Patriotismus und versprach, die baldige Lösung ber schwebenben Ausgleichsragen mit aller Macht anzustreben, jedoch nur mit Hülfe ber Majorität ber Legislative. — Die Worte bes Ministers wurden mit lanaanhaltenden Eljenrufen ausgenommen. Berlin, 3. Januar. Die „Provinzial-Corresp." meldet bestätigend: Se. Majestät ber Kaiser habe beim Neujahrsempfang ber Minister bte zuversichtliche Hoffnung ausgesprochen, baß bas neue Jahr eine friebliche Entwickelung nach auftcn wie im Innern bringen werbe. . Nom, 3. Januar. Der König hat heute Morgen Gambetta empfangen. Ministerpräsident Depretis gab Letzterem zu Ehren ein Dejeuner. Heute Nachmittag reift Gambetta ab. Berlin, 3. Januar. Die „Provinzial-Correspondenz schreibt. Die englische Regierung hat von bem Ersuchen ber Türkei um Vermittlung behufs Einleitung von Friedensverhandlungen in Petersburg vorzugsweise wohl in bem Sinne Mittheilung gemacht, um baselbst bie Geneigtheit ber $urfeiUnr Anknüpfung von Friebensverhanblungen zur Kenntniß zu bringen. Wirkliche Verhanblungen bürsten nach Lage ber Dinge wohl unmittelbar zwischen den beiden kriegführenden Mächten einzuleiden fein. . Wien, 3. Januar. Die „Preffe" meldet aus Sistowa vom 2. b. JDt. Seit gestern sinb alle Donaubrücken auf bas linke Ufer geschafft. Bei bem Corps des Generals Gurko eingetroffene tscherkessische Deserteure berichten, baß bas türkische Corps bei Sofia Mangel an Lebensmitteln unb Winterkleidern 8. Namensveränberungen. mc , 9. Dienstnachrichten. Am 21. Noobr. würbe bem Schulamts-Aspiranten Martin Keilmann aus Hechtsheim die dritte kath. Schulstelle zu Lampertheun, am 27 Novbr. wurde bem Schullehrer Wilhelm Schenkelberg zu Pfaffen- Schwabenheim unter Enthebung von der ihm übertragenen zweiten Gemeinde Schulstelle zu Laubenheim eine Lehrerftelle an Der Volksschule zu Oppenheim, bem Schulamts-Aspiranten Simon Uhrtg aus Hofheim bie Gemeinbe-Schulstelle >U Kri-asheim, dem Schulamts-Aspiraoten Karl Zinßer aus Elbenrod die evanp. Schulstelle zu Linbenfels, bem Schulamts-Aspiranten Heinrich Koch aus Ober- Klingen bie zweite Gemeinbe-Schulstelle zu Eschollbrücken, am 1. Decbr. würbe bem Schullehrer Wilhelm Müller zu Hamm bie zweite Gemeinbe-Schulstelle zu 6. Orbeusverleihungen. , o . . 7. Ermächtigung zur Annahme unb zum Tragen eines fremben Ordens. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Corrcspondenz-Bureau. Paris, 3. Januar. Das „Journal officiel" veröffentlicht bte Ernennung Fourniers zum Botschafter in Konstantinopel; ferner bie Berufung ber Wähler in 9 Bezirken, beren Deputirte nicht bestätigt worben ober ihre Mandate niebergelegt hatten, zu Nachwahlen am 27. b. Mts. Petersburg, 3. Januar. Amtliche Melbung aus Bogot vom 2. d.: Der Kampf zwischen Serben unb Türken bei Pirot am 28. Decbr. war äusserst hartnäckig unb blutig. Die Türken, 12 Tabors stark, zogen sich auf Sofia ^zurück; dieselben hatten in ber Zeit vom 24. bis 28. Decbr. mindestens 900 Mann Verlust. Der commanbirenbe Pascha würbe verwunbet unb versteh bie Truppen. Die Serben erbeuteten 24 Geschütze unb verloren ihrerseits 700 Mann an Tobten unb Verwunbeten. Wien, 3 Januar. Die „Polit. Corresp." melbet aus Bukarest: Schon vor einiger Zeit wurden türkischerseits vertrauliche Anknüpfungen wegen eines Waffenstillstandes im russischen Hauptquartier versucht, jedoch ohne Resultat zu eniden. Im russisch-» Hauptquartier ist bie Ansicht vorherrschend, man muffen, entsprechendes Aequivalent für die Portheile erhalten, welche dte Pforte durch den Waffenstillstand erlange, der der Orzanisirung der türkischen streit- 685 71 14. Sterbesälle. Gestorben sind: am 25. Octbr. der Bauaufseher i. P. Adam Köhler zu Worms; am 1. Novbr. der Obersteuerkalkalator 1. Kl. i. P. Johs. Lyncker zu B-ffuug-n; am 12. Novbr. der coang. Lehrer i. P> Pabst von Gumbsheim zu Bingen; am 20. Novbr. der Lehrer Jacob Hcmr. Hechler ,U Nieder-Jnq-lh-tm; am 5. Decbr. der Lerwalter des Arbeitshauses Georg Scheich zu Dieburg; am 9. Decbr. der Pfandmetstcr t. P. Kramer zu Beffungen. __ bie Franzosen manchmal bumtne Streiche begehen, so trauen wir boch dem ( neuen vorsichtigen Ministerium Frankreichs keine solche Taktiosigkelb zu, -Ul-n republikanischen Parlamentarier nach Rom zu schicken, um Einflusie auf di politischen Entschließungen des italienischen Königreiches auszuuben. Die Libe^ ralen Italiens dürften Gambetta schon freundilch aufnehmen aber Emfluff- auf bte italienische Regierung würde er wohl nicht im Stande sein, au«juubeit. , Die französische Regierung Hal es Angesichts der kritischen Lage des Erbtheiles doch für nothwendiz erachtet, an die Großmächte, mit England ■ beginnend, eine Art politisches Programm Frankreichs zu übermitteln. Nach demselben würde sich die französische Regierung im Falle einer Papstwahl dem unter den vier katholischen Mächten bestehenden Einvernehmen süzen^ Was die innere Politik angehe, so werde Frankreich ben Etat bes Cultusministeriumö gegen dessen Gegner vertheidigen, aber auch die weltliche Gesellschaft gegm kie- rikale Uebergriffe schützen. In der ortentaluchen Frage werde Frankreich bis ,ur Eröffnung von Friedensvermittlungen eine rein beobachtende Haltung bewahren ,^u,ch, wenn um seine Meinung befragt, dieselbe offen aussprechen. Frankreich zögere aber nicht, schon jetzt offen zu sagen, daß es V-raiid-rungen wi Mittelmeere nicht gleichgültig »nsehen könne. astatischen Frage oder der Reorganisation der europäischen Provinzen der Türkei sei Frankreich un- interesstrt; es hab- keine Verpflichtungen übernommen und suche sie nicht. Von England weiß man jetzt wahrhaftig nicht, ob man ihm sagen soll, wenn es dem Es-l zu wohl ist, g-ht er aus'« Eis tanzen. Die englische R-gierung hat das Friedensvermittlungsgesuch der Türkei nicht allein angenom men, sondern auch bei der russischen Regierung entsprechende schritte gethan die jene nach den A-uß-rungen des Czaren einfach ignoriren wird. Was soll daun England thun, wenn Rußland seine Friedensvermittlungen abwetst^ Es kann zwar sein, daß England den Fricden nur deshalb will, um nach dem Scheitern derselben eine Ursache zur Einmischung in den rusßsch-turk,scheu Krieg >u haben, doch dürfte dann England bei dem Mangel an genügender Landmacht feine Intervention Rußland gegenüber übel bekommen. Vielleicht denkt jedoch England auf diese Weise auch nur ein sog. Faustpfand, z. B. Egypten oder die Insel Kreta, in feine Hände zu bekommen. c»m italienischen Senat hat am 2 9. December der Ministerpräsident Depretis die neue Ministerliste in der bereits gemeldeten Summen* Luna mitgetheilt. In derselbe» ist das Ministerium des Ackerbaues unbesetzt gelaffen morten, dagegen ist ein neues Ministerium des Schatzes mit Bargom 11. Dienstentlassung. , c 12. Versetzungen in ben Ruhestanb. Se. König!. Hoheit ber Großherzog haben allergnädlgst geruht: am 28. Octbr. ben Kanzlei-Jaspector bei bem Ober- consiftorium Christian Heim auf sein Nichsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dunste, am 8. Novbr. ben Bauaufseher Anbreas Kramm zu Wörrftabt auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung feiner mehr als 50j5hn- zen, tnt Elfer und Treue geleisteten Dienste, am 18. Novbr. ben Letbreuknecht Peter Philipp mit Wirkung vom 1. Januar 1878 an, unter Anerkennung seiner langjährigen Dienste, am 28. Novbr. ben Hofmusiker Bernhirb Lorenz, am 19. Decbr. ben zweiten Brückengelderheber zu Castel Philipp Fries, unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treu geleisteten Dienste, auf sein Nahsuchen, in ben Ruhestanb zu versetzen. Am 21. Novbr. würbe ber Landgestütsdiener bei bem Lanbgestut Gwrg Weber am 5. Decbr. würbe ber Schullehrer an ber Gemeinbeschule zu Ensheim Georg Philipp Maul, bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, am 20. Decbr. wurde der Zeichnenlehrer an dem Gymnasium und der Realschule zu Darmstadt Karl Rauch, mit Wirkung vom 1. Januar 1878 an auf sein Nachsuchen, in den Ruhestand versetzt. 13. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder-Jngelheim mit einem Gehalt von 942 85 H bis zu 1372 JL.; die fünfte Gememde- oei cer Schulstelle zu Lorsch mit einem Gehalt von 942 85 ; bie Gememde- rftebt liebt jedermann em und Spanien hätte Schulstelle zu Nieder-Hilbersheim mit einem Gehalt voll^771 Die es sich über Die orientalische Frage stillschwei- mit einem kath. Lehrer zu besetzende zweite Gemeinde-Schulstelle zu W^inols es sich über Die orienmuw 6 B ' Jmlt einem Gehalt von 685 JL 71 Die mit einem kath. Lehrer zu be etzende zweite Gemeinde-Schulstelle zu Lörzweiler mit einem Gehalt von QSEEzraa *) Trotzdem wir gestern bereits des Unglücksfalles erwähnten, gewähren wir vorstehender von geschätzter Hand uns zugehenden Notiz Aufnahme. D- Jt. -----Darm ft adt, 29. Dec. lBericht des Finanzaussckusses zweiter Kammer über die Gesetzvorlage wegen Besteuerung der Händler int Umherziehen mit vorübergehenden Verkauf-Niederlagen- Fortsetzung aus No 2.) Zwischen den oben angeführten Gesetzen einerseits in Preußen und andererseits in Ba^en, Württemberg und der Vorlage für Hessen bestehe übrigens ein prtncipieller Unterschied. In ersterem Staat betrachte man die Wanderlager a\e> Hausirgeschatte, wer solcke betreiben wolle, habe ein Hausirpatent zu lösen und könne dann in dem ganzen Staat an jedem Ort und so lange er wolle sein Geschäft betreiben. Im Gegen- -atz hierzu werde in den anderen Staaten ein Wanderlager wie ein Kaufgeschäft gleicher Art nur mit vorübergehender Zeitdauer angesehen und danach die Besteuerung für jeden neu gewählten Aufenthalt wieder vorgenommen. Nach dem Bericht der Petitionscommission der III. Periode 1875 habe der Kommissär des Reichskanzleramts wörtlich erklärt: „Wanderlager stellen in der Reichsgesrtzgebung keinen rechtlichen Begriff dar. Es falle darunter ein thatsächlicher Gewerbebetrieb, welcher ebenso in der gesetzlichen Form des stehenden, wie des umherziehenden ausgeübt werden könne." , Diese Auffassung sei durch eine inzwischen erfolgte Entscheidung des preußischen Obertribunals, wonach sämmliche Wanderlagertnhaber als Haustrer anzusehen seien, für Preußen geändert und gemäß dieser Entscheidung sei der Erlaß des Gesetzes vom 6 ^^^Für^miheru^zwei Drittel der Bevölkerung des Deutschen Reiches gelte somit die aenonnte Anschauung und es frage sich, ob wir uns nicht d erselben an bequemen sollten, oder ob so schwer wiegende Gründe bestehen, die uns nötigen, der Art der Besteue Kirchliche Anzeigen 6er evangelische» Gcnicindc z« Gießen Gottesdienst. Sonntag, den 6. Januar. LandeS-MisstonSfeft. Morgens: Pfarrer Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. (Collekte für die Mission.) Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Schlosser. leibe; dasselbe zählte 27,000 Rebifs und Baschibozuks, sowie 2000 Tscher- , fe^en' London, 3. Januar. Der Colonienminister Earl of Carnarvon empfing ' eine Deputation der Kaufleute vom Cap der guten Hoffnung, welche bie Befürchtung aussprach, daß ihre Interessen, im Falle einer weiteren Verwickelung im Orient, vernachlässigt werden könnten. Der Minister erklärte, er sähe trotz des Falles von Plewna keine materielle Aenderung ber Situation. Die Haltung Englands sei ebensowenig verändert. Obgleich England nicht vorbereitet wäre, die türkischen Jnteresien als solche zu unterstützen, sei die Regierung doch ent- -ckloffen — wie sie es von Anfang an gewesen — bei der Regelung der Orient- f/aJ ihre Stimme geltend zu machen. In Betreff des Schrittes Englands bei Rußland hob der Minister hervor, daß England keine Mediation und eben- sowenia eine Intervention in gewöhnlichem Sinne angeboten habe. „Wir über- aeben nur Eröffnungen eines Kriegführenden bezüglich des Friedens dem Andern kann in der Antwort Rußlands keine Beleidigung oder Beschimpfung Englands sehen und hoffe aufrichtig, daß die russische Regierung und das russische Volk nicht vergeffen werden, daß die gegenwärtigen Fragen solche sind, deren Regelung nicht den Kriegführenden allein zusteht. Es handelt sich um europäische Fragen. Wir, als Mitglied der europäischen Familie, haben nicht nur das Recht, darüber gehört zu werden, sondern es ist sogar sehr wichtig, daß wir eine entscheidende Stimme bei der definitiven Regelung der obwaltenden Fragen haben. Ich glaube, es gibt wenig Personen, welche sich des Krimkriegs mit Genugthuung erinnern und bin gewiß, es gibt Niemand in diesem Lande, der f0 chörigt wäre, eine Wiederholung des Krimkrieges zu wünschen. London, 3. Januar. Der „Standard", sowie die liberalen Blatter, sprechen sich mit Befriedigung über die Rede des Colonien-Ministers Earl of Carnarvon aus. — Die „Times" meint, die Rede solle den Allarm und die Aufregung im Lande endgiltig beschwichtigen und glaubt, eine Politik, geleitet durch solche staatsmännische Ansichten unb Prinzipien, wie die durch Carnarvon ausgedrückten, würde die einmüthige Unterstützung des Landes finden. — „Daily News" sprach sich in gleichem Sinne aus. 42) Der Gesundhcitsrath in Sanct-Petersburg hat die Einführung der Guyot'schen Tbeerkapseln, welche von so ausgezeichneter Wirkung in Erkältungs allen, bei Katanhen Ä gegen Bronchitis und Schwindsucht sind, gestattet 2 oder 3 Kapseln bei jeder Mahlzeit genommen, führen eine fast augenblickliche Linderung herbei. Die ganze Cur stellt sich auf den aum nennenswerthen Preis von 10 -20 H täglich. , . _ qut Vermeidung der zahlreichen Nachahmungen ist genau darauf zu sehen, daß sich auf jedem Flacon die Unterschrift des Herrn Guyot Tn dreifarbigem Drucke befindet. Depot bei Dr. Hempel, Hirschapotheke. Irischbiickcr in Gießen. (Snoto den 6. Januar. W. Hartmann in der Neustadt. Ludwig Sämi^e?er auf bem SelterSwejr- Ernst Wall-ns-ls in ber Wallthorstraße. _ (Russisch) Aus Warschau wird folgende spaßhafte Geschichte erzählt: Poli- reidirector Trepoff geht die Gasse entlang, hinter ihm sein Letbkosak, ein stämmiger, kräftiger Bursche" Da tritt plötzlich ein junger, elegant gekleideter Mann an denPoli- »eidirector heran, versetzt demselben ohne ein Wort zu reden, einen heftigen Schlag MS Gesicht und entfernte sich dann ruhig und unbehelligt. Der hohe Beamte, starr vor Schrecken und Aufregung, vermag kaum zur Fassung zu kommen. Endlich bricht er sein Sckweiaen: „Hund!" — herrscht er seinen Kosaken an „warum ließest Du den Frechen entwischen, der mich ins Gesicht schlug?" - „Ich habe geglaubt, es sei Dein Vorgesetzter," erwiderte ruhig der Kosak. ** Rodlreim*), 2. Jan. In den Kalksteinbrüchen bei Bieber ereignete sich heute Mittag ein schrecklicher Unglücksfall. Ein ungeheurer Felsblock loste sich plötzlich und rermallnte einen Fuhrmann, der im Laden begriffen war, gänzlich zerschmetterte Herrn ja Besitzer des Steinbruches, und einem Arbeiter beide Beine, brachte einem anderen"Arbeiter starke Contustonen bet und zertrümmerte den Wagen des Fuhrmanns vollständig. Ob vielleicht Unvorsichtigkeit dieses Unglück herbeigeführt, konnte man noch nW beurthetlen, jedenfalls ist es doch wieder eine starke Mahnung zu größerer Vorsicht, als gewöhnlich in unfern Steinbrüchen angewandt wird. Ganz besonders aber kann bei solchem Thauwetter, wie wir es letzt haben, in solchen Kalkstetnbrüchen nicht vorsichtig genug zu Werke gegangen werden. rung der süddeutschen Staaten beizutreten. , , , ,, SoN. Während die Erwägungsgründe des Obertribunals die Frage wohl von de. rechtlichen Sette beurtdetlen werden, gebe es außer ihnen auch eine Reihe praktische. Gründe für die gesetzliche Lösung der vorliegenden Frage in gleichem sinne Zunächst fei unzweifelhaft, daß die Bestimmung der Wanderlager als Hausirgeschafte dem Ge- werbtreibenden die möglichste Freiheit in der Ausübung seines GewerbeS tzesta ttt. Der selbe zahle einfach nach Lösung seines Legittmationsschemes sein Hausirpatent und könne dann innerhalb des ganzen Landes nach Belieben lang oder kurz an jedem Orte ve - weilen und weiter ziehen, wie es sein Interesse erheischt. Gs bedürfe keiner An- un Abmeldung, keiner sonstigen lästigen Anzeige u. s. w. und wolle der Gewerbtretbende irgend eines anderen Staats sein Geschäft in Preußen betreiben, so bedürfe es einfach der Lösung eines Hausirpatentes und er bleibe dann wahrend des ganzen Jahres unbelästigt. Auch die Erhebung der Steuer geschehe in möglichst einfacher Form. Werde dagegen in der Art Badens und Württembergs die Besteuerung bestimmt, fo müsse der Betreffende seine Ankunft melden und für eine Woche seine Steuer be zahlen, wenn er es für unvortheilhaft hält, am achten Tage wieder von vornAnfängen und wehe ihm, wenn er einen Tag verfehlt. Am nächsten Orte beginne das Spiel von Neuem. Die Polizei- und Steuerbehörden müssen fortwährend auf der Hut sein, daß. der Unglückliche sich in den Grenzen der Gesetze bewegt, und für ihn sowohl, wie für die Steuerbehörden werde das Verfahren eine fortwährende Quelle von Unannehmlich- keiten sein. haß jede höhere Belastung, wie die gewöhnliche leicht umgangen werden könne. Ein Kaufmann errichte einen Laden, verkaufe eine oder mehrere Wochen, inbe seine Rechnung nicht dabet und gebe das Geschäft wieder auf. Wer könne wissen, weiche Absicht derselbe anfänglich gehabt? Er lasse sich einfach unter einer bestimmten Rubrik besteuern, umgehe also die Wanderlagersteuer. L>et er schlau genug, nicht sofort an einem andern Orte des Landes dasselbe Manöver zu wiederholen, gehe er vielmehr in einen andern Staat, so könne ihn kein Gericht des Umgehens des Besteuerungsge- "tzes schuldig erkennen. Wiederhole er nach einiger Zeit das Verfahren am anderen Ende des Landes, so werde es selbst bet dessen Kleinheit kaum zu den Ohren der Steuerbehörden dringen, daß der Missethäter schon einmal versucht hat, die Steuerge- setz- ru umgeben. ^xatorische Behanblung ber Wanderlager einen Fehler b-r Gewerbeordnung berichtigen zu können, müsse ber besonderen Besteuerung bcrldben das Wort reden. Der Finanzausschuß stehe, wie schon im Eingang bemerkt, nicht auf diesem Standpunkt; er wolle vielmehr nur eine dem Verdienste entsprechende Besteuerung der Wanderlager und gebe der Einreihung derselben unter dem „Haustrgewerbe ben Vorzug vor besonderer Behandlung. __ (Schluß folgt ) Vermischtes. Besondere Bekanntmachung. 88) In unserem Firmen-Register ist Leute folgender Eintrag vollzogen worden: Georg Unverzagt zu Gießen betreibt daselbst seit 1. Marz l I. unter der Firma »Georg Unverzagt" eine Kohlenhandlung. Giiß.n, den 31. December 1877. Großherzogl. Stadtgericht Gießen. Bötticher. Versteigerungen. Montag den 7. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfandlocale dahier Kleiderschränke, Stühle, ein Stotzkarren, eine Taschenuhr und ein Spiegel meistbietend versteigert werden. Gießen, den 3. Januar 1877. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. 102)_________Müller.____________ Dienstag den 8. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht 2 Nähmaschinen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 3. Januar 1878. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 101) Müller. Aeilgeöotenes. Frankf. Würstchen empfiehlt (77) Gg. Wilh. Weidig. A f s g e m e i n e Dampfdreschmaschinen-Verkaus. Montag den 14. Januar, Vormittags 11 Uhr, soll bei Unterzeichnetem wegen Gesellschafts- Auflösung eine noch sehr gute G a rett scke Locomobtle nebst Dreschwagen und vollständigem Zubehör öffentlich versteigert werden. t104 Ober-Rosbach im Januar 1878. Simon Jacobi. WM» ETi]aWucherer's beweisen bk in dem reich iWn.n^Buche-> -0r. Airy’s Naturheilmethode Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12, 4«. 6*5, 12, 4*3 Ab. (91 , 12 Wetzlar 645, s«, 9», 12, 445, 733, 95. Musik-Unterricht! Wfrtfcfi'tn Unterrtdjt tm Violm C-llosple, Sri fOn,lt Tn° unb r^uarrelk empfiehlt sich /o9 Richard '«'rosse, Hautboist im 2. G- Todes - Anzeige. 106) Freunden und Bekannten, statt jeder besonderen 9Tnl,.v., °»2-' ”■ "Ms“> eneli»™ r«di Berglkchiiikers Wilhelm Briel in Bieber. Bieber, Giessen unb Leipzig, den 4. Januar 1878. (Earucoatoerein „Türkei". Zweite (ioo Wooliensilzung. Heute, Samstag den 5. San., in Wenzel's Saal. Anfang 8 Uhr. £ie tiestrauernden Hinterbliebenen. »M7.»s-r.8* *-*• aus start. ’ ’ - Danksagung. 108) Allen Denen, welche während des Krankenlagers des Großh. Psandmeisters WiGelm -)$a|lert ^?^"ahme bewiesen, sowie allen Denjenigen, die denselben zu seiner letzten Ruhestätte begleiteten, innigsten Dank. 3 Gießen, den 4 Januar 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. Sonntag den <>. Januar 1878: ABSCHIEDS-CONCJEBT WENZELS GARTEN (Saalbau). Viehversicherungs - Gesellschaft 105) Da aus der Generalversammlung vom 30. December die Tages- ter Heben Tfi*' '^em die Mehrzahl der erschienene» Mitglieder er Ueberzeugung war, daß, wenn die Gesellschaft fortbestehen solle, eine Uw- aich°Monta^d-n Vorkommen ererben müsse, so werben die Mitqlieder auf Montag den 7. Januar, Abends 7 Uhr, zu einer ausierordenttichen Generalversammlung eLbasL2°Cal ?.eS '^’JnJ$Übter Ungeladen, um darüber abzustimmeu, ob infi, y‘reni6 vorgenommen, oder dieselbe aufgelöst werden P* b,e Generalversammlung für das erstere entscheidet, fo ist die Sagr^rbnung der vorigen Versammlung (Präsidenten- und Vorstaedswahl l zu erledigen, im anderen Falle dagegen über die Verwendung des noch vorhande- nen Vermögens zu bestimmen. Die nicht erschienenen Mitglieder werden nli feer Mehrzahl der Abstimmenden bettreteud angesehen. / . ___ K Simon. W ortglnal-Altcstc, laut W XJtL J-JfV l°lcht Kranke noch Heilung fanden, KLi’i ? nicht mehr möglich schien. Es darf RS um (a „brr w \ Weihnachtsgeschenke für die Kleinkinderschnte. bedacht^'"" btr ^«"i°^^besuche haben unsere Schule noch weiter mit Gitbeit Rechnungsrath Reuning, I. Honstein, Prof. Dr. Phöbus, Trn^tnb»r' Dr' Ditimor, Prof. Dr. Köllner, Advocat Ä Mtm«hst«r «m Rabenau, Präsident Buff, Telegraphen- 1' Regtenmgsferretär Doerr, L. Kirsch, Frau Steuer^ K A 2Bflttmann ' Stabsquartiermeister Kalbfleisch, 8tt^neT,$.*illfleit oix ®tifrdfle: in der Loge gesammelt, und von Herrn s^owie SUaDel^"^^ ben S.1106 a"8 Sefommelten Crgarrenabschnitten, fSerrl^en^ e bn "l(tt eingelegter Abschnitte. 'Vkrzllchen Dank allen gütigen Gebern! Für den Vorstand: --------Dr. Seel.__________________ (Gießener 9küder GescllfchäK7^ llusere deute Abend stattstndende tctltchfrff (im cOaio des Prmz Carl) beginnt mit dem Esien 'räcr' r i l... _2 Der Vorstand. ® W eiieKlIKl, Nordhausen, gegründet Kremieret achten Nordhausers, des Korn-Weins der alten Steint Art unb Französische und deutsche Mühl- u. Schleifstein-Brüche und Fabrik _ Preislisten gratis und fronen. Renten, wo noch nicht vertreten, geiuchr Gaqiioin, vermischte Anzeigen. 65) 20,000 jl werden auf eine sehr gute erste Hypothek zu leihen gesucht und p/ompte,te Zlvszahlum, zuAesichert. Näheres bei der Exped. d. Bltts._______ aufwenümmen. Hebamme Müssig in Mannheim _________(89 '®iuc 5rau sucht Beschäftigung im Waschen und. Putzen. Näheres bet Frau Brück, Sandwsse D. 156. Nev-Mi Expedition aus bi;fn rP 1 reicht? % ^le ^ürbi Aaß vom '^rdlichkeit \ Me des w üon Reutin i Unfei im stuist te gestiktl- D folge statt, sandten unb beantwortet! dens sowoh Reiches unt Botschafter Mittelbar v nähme seine Das Lösi ng ber die sichere' Freunden t chvngen, t georbnetenh wenigstens Kaisers bei hohem Ära Prästdenten des Reichst entsprechend Ziehung vor des Reichst welche zunä ten hatten, daß der Kai legten Prog Man ficht t Wiederaufiia entgegen, die naheliegenden dürfen. , Was d ln liberalen Oberkirchenr^ ^katholischem tS ^klärun M", den be Njn In 5)t ^laufen bw»' Ä "“«9 her • '"mrsefis den. ft'7 1 Tisr, ^ßes 'sB sK MM