Freitag, den 4. October 1878 -rr. 231 Kichmer Anzeiger Anzeige- imii Amtsblktt für len Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags» und ^Ssplatz 145,1 Gießen, den 16. Juni 1878. den der von voller Beschäftigung. Hoffentlich ist dieser Um- und bald verschwindender, sondern ein dauernd Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Landtag. Berlin. Die „Prov.-Corresp." ergänzt gewissermaßen die Erklärungen sabrikatton auf dem Thüringer rere andere Betriebszweige in schwung nicht ein momentaner begründeter. Unterredung, welche der Fürst Bismarck mit dem Abg. v. Bennigsen, als dem Vorsitzenden der Commission, hatte, hörte man in Abgeordnetenkreisen, daß der Fürst lediglich dabei die Nothwendigkett betont hatte, die Vorlage nach den Beschlüßen der Regierung mit dem Reichstage zu vereinbaren. Der erwähnten Bundesrathssitzung ging übrigens eine Conferenz des preußischen Staats- mtntstertums vorauf, welche gleichfalls das Soctalistengesetz zum Gegenstände hatte. München, 30. Septbr. Bet der am 25. Sept, in Würzburg stattgehabten, sehr stark besuchten Versammlung der katholischen Volkspartet in Bayern, in welcher Dr. Stgl den Vorsitz führte, wurden folgende Resolutionen angenommen: 1) Die katholische Volkspartet in Bayern ersieht in dem angeblich gegen die socraldemokrattsche Partei gerichteten Gesetzentwurf, welcher augenblicklich im deutschen Reichstage berathen wird, einen gegen die politische und sociale Freiheit des deutschen Volkes gerichteten Angriff. 2) Die katholische Volkspartei befürchtet, daß auf dem damit betretenen Wege unser Vaterland in unabsehbares Unglück gestürzt wird. 3) Die katholische Volkspartet ist der Ueberzeu- gung, daß die sociale Gefahr blos aus dem Wege von Reformen auf politischem und wtrthschaftlichem Gebiete sich beseitigen laßen wird, und erwartet nur von der Erfüllung berechtigter Forderungen der arbeitenden Klaßen Beruhigung derselben und Abwendung der befürchteten Gefahren. 4) Die katholische Volkspartet ist schließlich der Ueberzeugung. daß ohne die Unterstützung und Mitwirkung der katholischen Kirche eine befriedigende Lösung der socialen Frage unmöglich ist. (Karlsr. Ztg.) Aus Sachsen. Aus Meerane und Glauchau kommen Mitthetlungen über einen erfreulichen geschäftlichen Aufschwung. Sämmtltche Handweber und die mechanischen Webereien sind vollauf thätig; trotzdem findet man bei keinem Fabrikanten erhebliche Vorräthe. Die Hauptursache dieser günstigen Conjunctur liegt darin, daß Meeraner und Glauchauer Fabrikate beliebter geworden find und die ausländische, namentlich die englische Concurrenz zu verdrängen beginnen. Auch in mittleren und ganz billigen (Export-) Maaren sollen Glauchau und Meerane leistungsfähig sein. Für Winterwaaren haben verschiedene Häuser Bestellungen bis Mitte November empfangen; auch liegen schon Aufträge für Nm Wen tollt( Großherzogliches Stadtgericht Gießen, gez. Bötticher. der Lumdi vvüte. Aeutfchland. Mainz, 1. Octbr. Wie wir aus Aögeordnetenkreisen vernehmen, wird In der ersten Sitzung der zweiten Kammer ein Antrag bezüglich der Einführung des dtrecten Wahlrechtes bet den Wahlen zu dem hessischen Landtag eingebracht werden. Gleichzeitig mit diesem Antrag wird auch eine Abänderung der Wahlbezirke empfohlen, bezw. wird eine gerechte Vertretung der größeren Städte in der Kammer befürwortet. Währenddem beispielsweise Mainz mit einer Bevöl« lerung von 50,000 Seelen nur durch zwei Abgeordnete in der Kammer vertreten ist, wählen kleinere Orte von 5—6000 Seelen einen Abgeordneten in «8. läiff »ei des Fürsten Bismarck über seine Stellung zu Lasalle. Der Kanzler selbst hatte schon betont, daß seine Beziehungen zu dem Demagogen den Charakter rein persönlicher und privater Plaudereien gehabt und keinen Einfluß auf sein Verhalten als Staasmann gehabt hätten. Letzteres wird durch die Reproductton der damaligen halbamtlichen Aeußerung tn der „Prov.-Corresp." im vollsten Maße bestätigt. Das Regierungs-Organ hätte sicher die Bestrebungen der Socialdemvkratie nicht ausdrücklich als solche bezeichnen können, welche zum Umsturz aller staatlichen und bürgerlichen Verhältniße führen müßen, wenn der Ministerpräsident dieselben Bestrebungeu irgendwie begünstigt hätte. Die Reproductton des Artikels über die Weber-Angelegenheit bekundet vollends in schlagender Weise, in welch' besonnenem Sinne und Geist die Regierung diese Frage auch damals behandelt hat. Berlin, 1. Octbr. Die Post- und Telegraphen-Verwaltung hat, wie wir hören, im Etat pro 1879—80 wiederum bedeutende Erweiterungen des Telegraphennetzes in Aussicht genommen, und zwar durch Ausführung neuer Linien und Leitungen, bezw. durch Errichtung von 800 neuen Telegraphen- Stattonen. Auch sollen bereits die nöthtgen Vorbereitungen getroffen sein, um die Ausführung der beabsichtigten Anlagen sofort tn Angriff zu nehmen, sobald die für diesen Zweck erforderlichen Geldmittel durch den Reichstag bewilligt worden sind. Berlin, 1. Octbr. Es ist tn diesen Tagen vielfach von der Wieder- üöernahme der Regierung durch den Kaiser die Rede gewesen. In unterrichteten Kreisen wird mit Bestimmtheit behauptet, daß in dieser Beziehung Verabredungen zwischen dem Kaiser und dem Kanzler erfolgt wären, welche darauf htnaus- gingen, daß der Kaiser nicht vor dem Abschlüße des Socialistengesetzes in einer oder der anderen Weise die Zügel der Regierung wieder in die Hand nehmen wollte und daß die Eventualität einer nochmaligen Auflösung des Reichstages dabei in das Auge gefaßt worden sei, und zwar so, daß der Wiedereintritt tn die Geschäfte Seitens des Kaisers ccst nach einer event. Neuwahl erfolgen würde, an welche tndeßen jetzt schwerlich mehr gedacht wird. Die nächste Retchstagssitzung wird am Montag, 7. Octbr., Nachmittags 2 Uhr, und zwar zur Erledigung von Wahlprüfungen, stattfinden. Die zweite Lesung des Soltaltstengesetzes beginnt am Dienstag, 8. Octbr., und man steht dem Schlüße der Session am 15. Octbr. entgegen. Berlin, 1. Octbr. Gestern Nachmittag fand eine vertrauliche Sitzung des Bundesraths unter dem Vorsitze des Reichskanzlers Fürsten Bismarck statt, welche mehrere Stunden währte und lediglich die Stellung der Regierung zu den Beschlüßen der Commtsston über das Soctalistengesetz zum Gegenstände hatte. Der Inhalt der Berathung, welche ohne Hinzuziehung des Protokollführers stattfand, entzieht sich selbstverständlich der nähern Kenntlpß; man weiß nur, daß sämmtltche anwesende Mitglieder des Bundesraths der Sitzung beiwohnten und Fürst Bismarck sich sehr lebhaft und eingehend an den Debatten betheiligte. Im Großen und Ganzen wird sich bestätigen, was wir über die Grenzen mitgetheilt haben, tn denen sich dte Regierung der Commission gegenüber bewegen will. Als unannehmbar bezeichnet dieselbe die von der Commission beschloßene Zettbeschränkung aus 2i/3 Jahre. Es gilt als sicher, daß mindestens eine Zeitdauer von 5 Jahren von der Regierung gefordert wird, wenn dieselbe überhaupt auf eine Zettbeschränkung etngeht. Für unannehmbar bezeichnet dte Regierung ferner das System der Verwarnung vor dem Eintritt des Verbots von Druckschriften. Bezüglich der Recurs-Jnstanz wird die Regierung, wie es scheint, eher bereit sein, den Commtssionsbeschlüßen — der Antrag Harnier's ist bekannlich eine Reproductton des srühern preußischen Regte- rnngsvorschlags — zuzusttmmen, obschon vie süddeutschen Minister noch stark dagegen zu Gunsten des Bundesraths-Ausschußes protesttren. — Ueber die „Accession" Cyperns ehrlich, ehrenwerther Lord? Türkei. Konstantinopel, 1. October. Fürst Lobanoff und Savfet Pascha verhandeln fortgesetzt in Betreff der Regelung derjenigen Punkte, welche der die Frühjahrs-Saison vor. AuS Thüringen. Es wird in der Regel früher und mehr von dem Sinken des Geschäftsverkehrs gesprochen, als von der etngetretenen Hebung und Belebung desselben. In der That scheint man aber jetzt endlich dte Wendung zum Befleren als begonnen annehmen zu dürfen. Hier tn Thüringen bekundet sich diese Wendung nicht allein dadurch, daß die thüringische Eisenbahn einen früher eingestellten Güterzug wieder tn Betrieb gesetzt und wiederum mehr Personen in Thätigkeit gebracht hat, sondern auch durch die Nachrichten, welche aus den industriereichen Dtstricten etngehen. So sind die Glaswaaren- Mald, dte Strumpfwaaren-Jndustrie und meh- Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Amtstage unterzeichneten Gerichts, wie seither, Dienstags Mittwochs abgehalten werden und die Bureaustunden von 8 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr dauern. britisch-indischen Gesandtschaft durch die Boten Schir Ali's an der Grenze Afghanistan bekannt wurde, soll Lord Beaconsfield dte Kunde mit den Worten ausgenommen haben: „Wir schlugen den Rußen mit ehrlicher Klinge in's Gesicht, sie haben uns mit einem Dolchstoß tn den Leib geantwortet." Ehrlich? War die dem Congreße, speciell Rußland verheimlichte Kossand. Haag, 1. Octbr. Das amtliche Blatt veröffentlicht dte Verlobung des Königs mit der Prinzessin Emma von Waldeck. (Der König, am 19. Februar 1817 geboren, war seit 1839 mit einer Tochter des Königs Wilhelm I. von Württemberg vermählt und ist seit dem 3. Juni v. Js. Wittwer. Prinzessin Emma ist am 2. August 1858 geboren). England. London. Als in London die erste Nachricht von der Zurückweisung iS®»-“ Zß Redactionsbureau r l B 1R Expeditiousbureaur J Schulstraße V. 18. ^troleu«1 bi. *$6, Helgen. ger Bursche 6« welcher M- ctigem Eintrit pieT M hohe Pmikr len eriorberliä, ft lud. Moffe, jyritfi __M elche sich dem M? ) widmen ttjolh : nterricht erhalte. ieb. d. Bl. räadening ne ich Reicher' 224 im M , (M Mermei'Ktl. fto^mann. Acer, udftdta in ein« MilMU iu<Ü pafltnbe NW nter Q-C.W inttMri Keßler, ufen. Ihündin, f(Wc i Namen WaN» mfeli. Mer ;ine gute BeleM nsand-BahnboimH hrlN n & treten in t* lucb in Wt ISerßT'®^ hen knuft . .. er, Nammen lobst bezeichnet. Amerika. Telegraphische Depeschen. richtig Zusammenwirken wollen. Pesth, 2. October. „Ellenör" bezeichnet es als unrichtig, daß die poli. tische Seite der Occupationsfrage zu der Cabinetskrtse geführt und daß bad ungarische Cabinet erklärt habe, daß es der Majorität des Parlaments nicht sicher sei. Politisch bestehe keine Meinungsverschiedenheit. Die schwiertgtei bilde nur die Geldbeschaffung. Auch sei es unrichtig, daß di- ungarischen Mlnu ster sich mit der Austastung des Finanzministers Szell vollständig tdentlsictrteit Nur weil der Finanzmtntster demtssionirte, glaubte das Cabinet gleichfalls leini Portefeuilles dem Monarchen zur Disposition stellen zu muffen. — TiSza ist heute Abend von Wien nach Pestb zurückgekehrt. _______ Lokal-Rot»,. m , Siegen, 3. October. Wegen des heute unter der Anklage de« Meineid« cor da« Schwurgericht verwiesenen Moses Herz Stern °°n L»nsenschw°r,, erging, n-» beendigter Verhandlung Urtheil aus ZuchthauSstrase von 3 3a&rtn unb auf SBerlu« blt bürgerlichen Ehrenrechte aus gleiche Zeitdauer, sowie dauernde UnsahigkeitSerkiärM« als Zeuge oder Sachverständiger vernommen ,u werden. deutschen Reiches sind heute Nachmittag kurz nach 2 Uhr von Baden - Baden hier eingetroffen und werden um 6 Uhr ihre Reste nach Potsdam fortseßen. London, 2. October. „Standard" meldet aus Bombay von gestern: Berichten aus Simla zufolge wurde dem Emir L>chir Ali Gelegenheit gegeben Abbitte zu leisten. — Die „City of Glasgow Bank" hat ihre Zahlungev Wien, 2. October. Meldungen der „Polit. Eorresp." Belgrad, 2. d. Mehr als 4000 Insurgenten, darunter 2 Paschas, 200 Begs und ein ganzes Nizam-Bataillon flüchteten nach Serbien, woselbst sie entwaffnet und interntrt wurden: dieselben führten 3 Krnpp'sche Geschütze, einige Tausend Hinterlader, viele Pferde, Proviant und Munition mit sich. Fast täglich überschreiten kleiner- türkische Jnsurgentenbanden mit Weib, Kind und Habe die serbische Grenze. — Die Grenzregulirungs-Commstsion begab sich nach Risch. Serbien übergab den District Adlte an die Ruffen. Nach der demnächst bevorstehenden Ankunft von Ristic wird die Neubildung des Cabinets erwartet. — Konstantinopel, 2. d. Die internationale Commission für die Organisation Ostrumeliens hielt gestern eine vorbereitende Sitzung und wählte Affym Pascha zum Präsidenten und den Franzosen Rozet zum Secretär. Fcanzöstscherseits wurde der Antrag gestellt, die ottomanische Bank mit der finanziellen Organisation Ostrumeliens au betrauen. Pera, 2. October. Der britische Botschafter Layard confertrte gestern 5 Stunden lang mit dem Sultan. — Kademkoi wurde wieder von türkischen Truppen besetzt, welche nun auf Gallipoli marschiren. Es heißt, Mukhtar Pascha würde von Kreta wieder abberusen und durch eine andere Persönlichkeit ersetzt werden. Konstantinopel, 2. October. Der frühere tunesische Minister Khered- din Pascha ist zum Senator ernannt worden. — Die zweite Sitzung der ost- rumelischen Commission findet am Donnerstag statt. Der Gegenstand der Berathung ist der Abstimmungs-Modus. — Dem Vernehmen nach hat Sultan an Hackt Pascha telegraphirt, er mache ihn für alle Grausamkeiten verantwortlich. Petersburg, 2. October. Der „Regierungsbote" veröffentlicht einen kafferlichen Befehl, wodurch die Polizei und Gensd'armerte ermächtigt werden, alle Fabriken und Manufacturen jederzeit zu besuchen. Durchsuchungen müssen im Beisein des Fabrikverwalters vollzogen werden. Berlin, 2. October. Die „Prov.-Corresp." bemerkt zu dem letzten päpstlichen Schreiben: Diese Kundgebung bestätige von Neuem in erfreulicher Weise den ernsten Willen des Papstes für die Wiederherstellung des kirchlichen Friedens, sowie die Ueberzeugung desselben, daß das gleiche Streben auf Seiten der deutschen Regierung bestehe. Mit dieser Stellung aber stehe in schroffem höchst auffallendem Widerspruche die Haltung der ultramontancn Presse gegenüber jenen friedlichen Absichten und Ansichten. — Ueber die Dauer des Aufenthalts Sr. Maj. des Kaisers in Baden-Baden und den Zeitpunkt der Rückkehr nach Berlin sind demselben Organ zufolge noch keinerlei Bestimmungen getroffen. New-Hork, 2. October. Der ehemalige Gesandte in Berlin, Ban- croft, ist durch Sturz aus dem Wagen ernstlich verletzt. Darmstadt, 2. October. Der Kronprinz und die Kronprinzessin des Aenderungen Annahme. 14, 15 unb werden unverändert genehmigt; § 11 unter Streichung des letzten Absatzes und mit dem von Goßler beantragten Zusatze „gegen das Verbot findet nur Beschwerde an die Aufsichtsbehörde statt." § 16 » wird unter Streichung der Worte : „Durch aufreizende Worte- und „im Geheimen", § 17 und 18 mit kleinen redactionellen Abänderungen genehmigt. Zu § 19 wird der Helldorf'sche Antrag, wonach Die Recurs-Jnstanz aus 9 Mitgliedern (dem vom Kaiser zu ernennenden Präsidenten, 4 Mitgliedern aus der Mitte des Bundesraths und 4 Mitgliedern der höchsten Gerichtshöfe oder Verwa tungsgerichts- Behörden der Neichsbundesstaaten) bestehen soll, mit 13 gegen 7 Stimmen abgelehnt und der Paragraph wesentlich in der Fassung der ersten Lesung genehmigt. § 20 wird mit einigen Abänderungen, § 21 unverändert angenommen. Zu § 22 erklärt Graf Eulenburg, die verbündeten Regierungen beharrten nach wie vor darauf, daß keine Geltungsfrist im Gesetze ausgesprochen werden solle. Unter allen Umständen sei eine Frist von 2'/r Jahren zu kurz und vereitle die Absicht des Gesetzes vollständig, indem sie jede Beobachtung der Wirkung des Gesetzes unmöglich mache. Er bitte durch Annahme dieser Frist nicht das soeben aufgebaute. Werk zu Falle zu bringen. Der Antrag Schwarze auf eine 5jährige Frist wird abgelehnt und der § 22 in der Fasiung der ersten Lesnng (Frist von 2>/r Jahren) angenommen. Das ganze Gesetz wurde sodann mit 11 gegen 8 Stimmen angenommen. _ , Berlin, 2. October. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt das Gerücht, die Regierung beabsichtige, falls das Socialistengesetz nicht zu Stande komme, dem jetzigen Reichstage einen anderen Gesetzentwurf auf dem Boden des gemeinen Rechtes vorzulegen, für vollständig unbegründet. Die Regierung halte eine wirksame Bekämpfung der Socialdemokratie nur durch ein Specialgesetz für möglich und werde von diesem Gesichtspunkte aus jedenfalls auch weiter eingestellt.^ veröffentlicht eine Zuschrift des ehemaligen Vicekönigs von Indien, Sir Lawrence, welche eine Invasion in Afghanistan ^als für die Finanzen Indiens kostspielig, mißbilligt und erklärt, es sei keine Schande für England, sich mit dem Emir Schir Ali zu vergielchen. . Berlin, 2. October. Die „Prov.-Corresp." schreibt bezüglich der Berathung des SociaUstengesetzes: die Hoffnung auf weitere volle Verständigung in der Commission des Reichstages darf nach den bisherigen Anzeichen ernsten Willens und Strebens für das Zustandekommen innerhalb der Mehrheit der Commission wie der gemäßigten Parteien des Hauses durchaus aufrechterbalten werden. Bei Beurtheilung des bisherigen Ergebnisses der Commissionsberathungen fällt betreffs einzelner noch streitiger Punkte die Thatsache ins Gewicht, daß die betreffenden Beschlüsse nicht das Werk eurer Vereinbarung zwischen denjenigen Gruppen sind, welche das Zustandekommen des Gesetzes wirklich wollen und dasselbe zu fördern bestrebt waren (Nationalliberale und konservative), sondern das Ergebniß des Zusammenwirkens eines Theiles der Nationalliberalen mit den entschiedenen Gegnern des Gesetzes. So ist denn der Entwurf, wie er aus der ersten Lesung in der Commission hervorgegangen, noch nicht das Ergebe niß einer wirklichen Verständigung zwischen den Freunden der Vorlage, welche die eigentliche Mehrheit in der Commission bilden, vielmehr theilweise das Werk einer zufälligen Mehrheit, in welcher die Widersacher der Regierung, welche schließlich doch gegen das ganze Gesetz stimmen «ollen, das Uebergewicht hatten. Dieser innere Widerspruch bedarf der Lösung und Ausgleichung und wird sie hoffentlich in den weiteren Stadien der Berathung finden. Es muß zu einer vollen Verständigung unter denjenigen Gruppen kommen, welche mit der Regierung das Gesetz nach seinem Zweck und in seinen wesentlichen Grundlagen als unerläßlich erachten und deshalb zum Zustandekommen desselben ernst und auf- Washinaton, 28. Septbr. Der chinesische Botschafter Tschm Lam Pin hat heute dem Präsidenten der Vereinigten Staaten Beglaubigungs- Schreiben überreicht. — Bei South Norwalk m Connecticut ist der Kessel des Dampfschiffes „Adelphi" geborsten, wodurch 10 Leute um s Leben kamen und 20, zum Theil tödtlich, verletzt wurden. — In New-Orleans st ein Ausschuß ernannt worden, welcher eine gründliche Untersuchung über Ursachen des gelben Fiebers anftellen wird. Bis jetzt weist Neu-Orleans 2^58 Todesfälle auf, Memphis 2469, Vicksburg 790, Greenville 300, Grenada 274, Holly- Svrinas 133 Port Gibson HO, Canton 99, Stickman 95, Brownsville 66, Semine 58, Grand Junction 44, Louisoille 36 Patter- svnville 33, Morgan City 30, Labadieoille 30, Chattanooga 26, andere Orte ungefähr 200. _______________________ einem T«°uss-l Ueberf6rift „Beste« Futter ®W'k(Th°«Z*f, rt for cattle) und mit einer entsprechender Abbildung verschiedener Wer Rinder, F Pferde spukt wieder seit einiger Zeit in allen Blättern und veranlaßt so manchen tanc- trotz dem ihm angeborenen Mißtrauen, dem Hange der menschlichen Natur nach dem, QM vollen und Wunderbaren nachzugeben. Er kauft dann eine Kiste des genannten Wun w-lch.« in Heinen Packeten ;u '/. Pfd. englisch (114g) eine Miichung m>ni gemablenem £ und etwas Leinsamen enthitt, die mit 10 Pfg. für da« Packet überteuer bezahlt ist, dem sind das 40 Mk. für den Gentner. . ° Nach einer Analyse der Versuchsstation des Landwirthschaftlichen Verems fur ba« * Herzogtum Baden in Karlsruhe enthält Das genannte Pulver in 100 v 13,24 Eiweiß. In 25 Pfd. gestoßenem Leinsamenkuchen nebst 75 Pfd. fein peschrote em W sind ziemlich genau dieselben Mengen von Fett und Eiweiß enthalten. Der Cen Mischung wird sich jedoch höchsten- auf 10 Mk. stellen. . . b;. -$ In dem Thorley schen Pulver sind aber nicht immer gestoßene Leinsamen^chen, M den deutschen Landwirtben als die vorzüglichsten mit Recht anerkannt werden, enthalten, °°si°lb- enthält eine große Menge gewöhnliche« Rapßkuchenmehl, w°« be'm Anrübrm schon durch Geruch und Geschmack leicht zu erkennen tft, denn es bildet sich Da ein w flüchtiger, dem Senföl ähnlicher Stoff. 95 jt ' Das „beste Futter für Vieh," soll nach dem beigelegten Empfehlungsschreiben * Fett und stickstoffhaltige Stoffe enthalten, und kein Thier, welches das Futter genieß , i d-r Rinderpest befallen werden. Außerdem heißt ,8: „In kurz» Zeit werd da« Pf.-d Vermischtes. Mainz. 30. September. Gestern Abend um 83/< Uhr brach in der Joh. PH- W-an-r-fch-n Ebocoladefabrik in der N-ulh°rftratz- Feuer au«, da«i die Fabrikgebaudt in Ascke leate. Unserer Feuerwehr ist es allein zu verdanken, daß derBrand keine größeren Dimensionen angenommen hat, wäre jedoch von Anfang der ingd nicht so groß gewesen, dann hätte noch viel mehr gerettet werden kennen. Der Brand entstand, so viel bis jetzt bekannt, in der Schreinerwerkstätte der Fabrik und^heilte sich von da aus rasch der nebenan befindlichen Selterswasserfabrik mit. Die beibm, rechts im Hofe liegenden Gebäulichkeiten, waren bald ein Flammenmeer ein gehüllt, als .plötzlich aus der SelterSwasserfabrik ein lauter Knall, ähnlich wte bet dnn Ervloston ertönte und bald darauf die Funken haushoch emporstiegm. Die Hch war mittlerweile ganz intensiv geworden, so daß das links liegende^F°bMaud alsbald ebenfalls Feuer fing. Schwarz wälzte sich der dichte Rauch über da. ganze Gebäude und im Nu schlugen auch schon die Flammen ^mmelhoch empor. Do» jetzt war hinreichend Wasser vorhanden und unsere Feuerwehr that mit bewunde « würdiger Aufopferung ihre Schuldigkeit. Nach 11 Uhr war man des F-uerS größten theils Herr geworden, nur noch Rauehwolkm bezeichneten die Stelle der^ erlosch, »a Gluth.^ Heute haben wir uns von dem Schaden Überzeugt, den das Feuer angerM hat. SDerfelbe ist sehr bedeutend, doch Dank der TbRtigkett der Feuerwehr sind bi werthvollen Fabrikationsmaschinen gerettet worden. Es wird aber "och geraume Z-c dauern, bis die Fabrik wieder ihre Thätigkeit aufnehmen kann. Ueber die EEebw. des Brandes hat man noch keine sicheren Anhaltspunkte. , j'L — (Starker Tabak) Die verstorbene Königin von Holland btmente riw Tages auf dem Promenadewege einen Soldaten, welcher vergebliche versuche m seine Pfeife anzuzünden. „Da nehmt", rief sie, ihm einige Geldmünzen reichend, M Euch guten Tabak!" „ES ist die Königin!" flüsterte ein H^ng dem verblüh Kriegtzmanne zu. Dieser stammelte einige Dankesworte, als die Königin beme^ .Ich fürchte, unsere Tabakfabriken müssen nicht gut ein!" Der Soldat öffnete en« Tabaksbeutel und drückte der verblüfften Königin eine Handvoll Tabak in die za! Finger. „Kauen Sie nur einmal diese« Schandzeug, Madame, dann werden t teilen_!ÖrMlT’3ubU5um80e^enf überreichte nach der „Schles. Schulztg." die-Temrvb« KroSkau in Schlesien ihrem Lehrer zu seinem am 2. September er. ^"gehabten fllnl? jährigen Amtsjubiläum — ein Paar derbe Stiefel! Und da will man noch W daß die Gemeinde die Dienste ihrer Lehrer nicht zu würdigen wissen — l Darmstadt, 30. September. „Dincken ist im großen Woog zu finden , also ein Zettel, welchen eine Küchenfee am vergangenen Samstag in der Küche ihrer Herpcyas S- - ließ und verschwand. Gestern Vormittag im Woog anaestellte Nachsuchungen nach - ; blieben erfolglos, wohl aber fand man Dinchen am Nachmittag wohlgemuth in der ivi ll ■ B-rlin-i V-rtrag d-r b-s°nd-r-n V-r-inbarunz d-r b-id-n St-°t°n üb-rlafi-n. Da« Auftreten d-s Fürsten Lobanoff, welcher in Lwadia eben weitere B-s-hl- des Czaren über diese Verhandlunzen etngeholt, wird al8 durchaus versöhnlich Wagner'« telegr. Uorrefp-ndenr-Vnrea«. Berlin 2. October. Die ReichstagS-Commission für das Socialisten-Gesek setzte heute die zweite Lesung fort. Zu § 1 wurden Die Worte „socialdemokratische, socrallstische oder com- munistische Bestrebungen" mit 12 gegen 7 Stimmen aufrechterhalten. Die von der ^Regierung gewünschte Wiederherstellung des Wortes „Untergrabung" an Stelle des Wortes „Umsturz ward mit 13 gegen 6 Stimmen abgelehnt. Dagegen wurden dem Wunsche der Regierung entsprechend die Worte „Eintracht der Bevölkerungsklaffen" mit 13 gegen 7 Stimmen gestrichen. Der so abgeänderte § 1 wurde als Ganzes mit 12 gegen 8 Stimmen angenommen. Zu §5 beantragte Brüel den in erster Lesung zu § 20 beschloffenen Zusatz einzufugen, wonach die Beschränkung des Versammlungsrechtes sich auf Versammlungen zur Vorbereitung von Reichstagsund Landtagswahlen nicht erstrecken soll. Minister Graf Eulenburg erklärte sich lebhaft gegen den Brüel'schen Antrag, Lasker trat für denselben ein. Der Anttag wurde Darauf mit 10 gegen 10 Stimmen abgelehnt. Zu 8 6 sprach der Minister den lebhaften Wunsch aus, daß der Beschluß der ersten Lesung, wonach dem Verbote einer Druckschrift eine Verwarnung vorausgehen soll wiever beseitigt toerbe- Das Alinea 2 des § 6 wurde in folgender Fassung angenommen: bei periodischen Druckschriften kann das Verbot sich auch auf das fernere Erscheinen erstrecken, sobalD auf Grund dieses Gesetzes Das Verbot einer einzelnen Nummer erfolgt ist. Der ganze $ 6 wurde mit 12 gegen 8 Stimmen genehmigt. Die §§ 7 und 8 fanden mit unwesentlichen 6«' ■:.irCI* flUf den ST** ®,,a” Landwirts -Es« L nack 8 t oirtiaa von <»: qu den 6^4 uÄhn-en Scbuler A«! * Wlift ?”rte I verkennen M Mund Freun -i-erkiam und be ^Wtabschnitten, wr Gründung tl auf d°S AtM itzMaMeSB Mng entwirft, jgtanbe ist, trotz Meidet- Denn ^ig M möglich an fein vo !5 lömifchen Sch Sommfen, Schwe jrfaat |U werden. Eilten batten u Worschtb gebildeter Wurst Bekai Donnerstag Sormih sollen in btm Bu Girntsonvnwaltl Vallstücken hint serne, die Vers Ach «D totu, 1« stitau Rei Mitose di oher^ Malang Madeira Oporto Ran. 101 6af' Aerst Freitag bi . Nachm JJben tt der D Einbach an de •n, ""chverzeichni offe"tlich Aerner Kasse 1 Küchrnsc den 2, । ; hinter dem Woh i '.rntäts'Stallmi | W auf unbest tid im Licitatic Die bezügliche I uis dem Geschäf ^Waltung — Glicht offen. I Hetzen, den 1 Troßh. hohen Rabatt. (5534 J. Ile Flihr, Lonnenstraße. 5547) l Pueinte Reine per Flasche tt H Lokal bestens empfohlen. H zu verkaufen durch (5186 I. 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September von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. r be8 WM to chwarz, * nil und auf BeM nfWdtSntlütN W daß ditM hrt und datz td Parlaments M Die SchmieG.^ !UnzarisjenM indig ibfntifidrttL iet gletlhM jiio Jen. - Titz ii für Ntchtmitglieder). ■■ (Man wolle genau auf die Firma achten.) ■■ Tuch und Buckskins für die jetzige Saison in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung (1916 JtAitlwig Marktstrasse 25. NB. Reste, und zurückgesetzte Stoffe zu Frauenkleider, bedeutend unter dem Preise. 5967) Täglich frische Bierhefe bei Fr. Führer Ww. Bekanntmachung. Donnerstag den 10. Oktober, Vormittags 9y2 Uhr, sollen in dem Büreau Der unterzeichneten Garnisonverwaltung von den sogenannten Wallstücken hinter der Zeughaus-Ca- ferne, die Verpachtung des seitwärts hinter dem Wohnhausedes hiestgen Uni* verfitäts-Stallmeisters belegenen Gartenstücks auf unbestimmte Zeit ein Gartenstück im Licitationswege erfolgen. (5994 Die bezüglichen Bedingungen liegen auf dem Geschäftszimmer der Garnison- Verwaltung — Nahrungsberg — zur Einsicht offen. Gießen, den 1. October 1878. Großh. Garnison-Verwaltung. Handel und Verkehr. Gießen, 3. October. Auf dem am 1. und 2. October dahier abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben 1292 Stück Rindvieh und 1195 Schweine; nächster Markt am 22. und 23. d. Mts. Am letzteren Tage auch Krämermarkt. Frankfurt, 2. Octbr. Der heutige Markt hatte an Cerealien reiche Zufuhr aufzuwetsen, die Qualität in Blumenkohl entsprach jedoch nicht der Quantität, im Ganzen scheint das hierorts so sehr beliebte Gemüse nicht sehr gerathen zu sein, der Käse stellte sich durchschnittlich auf 20 Weißkraut waren 40 Wagen am Platz; der Gentner zum Einschneiden kostete X 1.80-2, Kohlkraut da« Stück 15-20 Hasen X 3.50-4. Hahnen 90 H bis X 1 20. Kartoffeln per 100 Kilo «^5.50—6. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. 95 H bt§ 1 X 2. Qual. 80—90 im Detail 1. Oual. X 1.15, 2. Qual. X 1.05—10. Eier das Hundert X 5 20—7. Heu war in guter Zufuhr am Platz, es kostete per Gentner je nach Qualität X 2—3, Stroh per Cenwer 1.50-2. Erbsen peschälte (per 100 Kilogr.)^ 23-27^ ganze Erbsen X 20-22; Linsen X 18-23; Bohnen X 26-28. Ochsenfleisch per Pfd. 70-75 Kuh- und Rindfleisch 54-60 Kalbfleisch 60-70 Hammelfleisch 58-68 Schweinefleisch 70-75 Das Holz dürfte in nächster Zett einigen Aufschlag erfahren. Buchenscheitholz erste Sorte per Q--M- X 10.80—11.05, zweite Sorte X 9.60—80, Tannenholz erste Sorte X 7.50-90, zweite Sorte X 6.70—80. Geschnittenes Holz, je nachdem geschnitten, der Centner X 1.60—70. Lohkuchen das 1000 x 10—12. Limburg, 2. Octbr. (Fruchtbericht.) Rother Weizen X 16.85, Saatkorn X 12.80, Korn X 10.25, Gerste X 9.80, Hafer X 5.90, Erbsen X " 50. (Durchschnitts - Preis pro Malter.) _ 5991) Trockenes Buchen-Brennholz, Prima Qualität, ist fertig gespalten in Stückchen von 1/4 Meter Länge, bet 200 Centner und in bequemer Packung zum Preise von IOV2 Mark pro Raummeter oder cu. 10 Ctr. franco Bahnhof Gießen zu beziehen aus der Dampf'Holzschneiderei und Spalterei von W. A. TJhl in Harrnöv. Münden. Wirthschafts - Verlegung. 6010) Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Restauration aus der Löwengaffe nach der Schlofigaffe, im Hause des Herrn Posthalter Krausch, verlegt habe. Unter Zusicherung guter Speisen und Getränke halte mein neues Jeilgeöoteues. 5988) Ein kupferner Zwetfchen-Durch, schlag zu verkaufen bet K- Grünebaum. Achtungsvoll Heinrich Kirchner. Das Bureau für Stellenvermittelung d. Kausm. Vereins in FRANKFURT a. M. (unter Patronat der Handelskammer), besetzte in den letzten 3 Zähren über 2600 GommiS- und Lehrlingsftcllen «'auch Lahrer hinkende Bote, sowie Deutscher Reichsbote und Landkalender bei Wilhelm Klee. Wiederverkäufer erhalten Briefkasten. Worschtblatt, Herr Doktor, sagt man nicht, gebildeter Wurstblatt!? ________________________ MMagstisch a 86 Mg 5880) um 12 V2 und um I Uhr, im Cafv Klein (Karl Fuhr). Versteigerung. Freitag den 4. October, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Wilhelm Steinbach an der Grünberger Straße dahier nachverzeichnete Mobilien gegen Baar- zablung öffentlich versteigert: 1 eiserner Kassenschrank in Commodeform, 2 Sopha, 1 Commode, 2 Tische, 1 Kleiderund 1 Küchenschrank und 1 Kochherd. Gießen, den 2. October 1878. (5963 M. P'lg er, Massecurator. ♦ Strickwolle ♦ ♦ in jeder Farbe u. Quali- ♦ ♦ tat, das Pfd. von 3 Mk. ♦ J an, empfiehlt (5968 J Julius Schulze- ♦ * N ötLn *■ < Literartsches. Geschichte der Romer von OScar Jäger, Director des K. Friedrich-Wilhelms- Gymnastums zu Köln. Mit einem Titelbilde. Vierte Auflage. Gütersloh. Druck und Verlag von C. Bertels man 1877, 575 S. Zu den geschichtlichen Büchern, welche Knaben und Jünglingen reiferen Alters auf höheren Schulen, aber auch andern Erwachsenen, Männern wie Frauen, die Freunde biftorischer Lectüre sind, für ein Studium größerer Werke jedoch nicht Zett und d e nöthigen gelehrten Vorkenntnisse haben, unbedingt empfohlen werden können, gehört die römische Geschichte des verdienstvollen DirectorS Jäger, zu der desselben Vers. Geschichte der Griechen", von gleichem Umfang und in demselben Geiste bearbeitet, das Seitenstück bildet. Welche Verbreitung und Anerkennung das Werk bereits gefunden bat, beweist am besten die seit der Zeit seines ersten Erscheinens im Jahre 1861 nöthig gewordene vierte Auflage, die in Bezug auf Anordnung und Inhalt von den früheren Licht verschieden ist, aber doch in Bezug auf Einzelnes die nachbessernde Hand deS Verf. nicht verkennen läßt. Wir machen hier gerne, wenn auch etwas verspätet, namentlich Eltern und Freunde der Jugend auf den abermaligen Ausgang des trefflichen Buches aufmerksam und bemerken nur für diejenigen, die es noch gar nicht kennen, daß eS tn 4 Hauptabschnitten, die wieder in Unterabteilungen zerfallen, die Geschichte Roms von seiner Gründung an bis zum Untergang des weströmischen Reichs vorführt und^ überall auf das Wesentlichste sich beschränkend, in ansprechender, fließend correcter Sprache rin anschauliches Bild deS römischen Wesens nacü den verschiedenen Seiten seiner Ent- Vickelung entwirft, welches Begeisterung für die Geschichte eines großen Volks zuZ wecken ia Stande ist, trotzdem daß es jeden oratorischen und anekdotischen Schmuck geflissentlich vermeidet. Denn seinem Werke den Charakter der Wahrhastigkeit zu geben und so wenig alk möglich eine „gemachte Geschichte" zu bieten, darauf richtete der Verf. von Anfang an sein hauptsächlichste« Augenmerk. Daß es„außer auf gründlichem Studium der römischen Schriftsteller auch auf den besten Quellenwerken der Neuzeit (Niebuhr, Mommsen, Schwegler, Drumann, Gibbon, Schlosser, Becker u. A.) ruht, braucht kaum gesagt zu werden. — Zu Geschenken oder Prämien an Schüler höherer Unterrichts- anstalten batten wir das Buch auch wohlgeeignet. Geschäfts - Veränderung. 5870) Verehrlichem Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mein seither auf der Mäusburg betriebenes Geschäft in das Haus der Frau Th. Heerz Wittwc, Neuenweg, verlegt habe. Gefällige Aufträge beliebe man in dem Laden der Geschw. Heerz aufgeben zu wollen, für deren sorgfältige reelle Ausführung ich stets bestrebt sein werde. Indem ich für das seither geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte mir daffelbe auch ferner gütigst erhalten zu wollen. Hochachtungsvoll F. Baumann, Uhrmacher. firfommt glänzende Augen und ein sammetartiaes Fell. In wenigen Tagen wird man (bei den «üben) über großen Zuwachs von fetter Milch und Butter angenehm überrascht sein." In diesem Ton geht es weiter und es werden den Landwirthen ähnliche Wunderdinge besprochen wie von Ernst Lange in Alt-Schöneberg mit seinem bekannten Rtesen-Turntps oder 2der von Eduard Crcnzien in demselben Orte, dessen „Riesen-Futter-Mast-Dauer-Rüben" in vier Monaten auf den Morgen 1200 Ctr. sicher bringen. Schade nur, daß diese Herren füt ben Erfolg keine Garantie übernehmen; es würde der Landwirthschaft dann mit einem Mal ge- $OlfCn Den Landwirthen aber sei bei dieser Gelegenheit das Beispiel der hessischen landwirth- schaftlichen Consumvereine dringend zur Nachahmung an's Herz gelegt. Am 26. Juni d. I. bielten dieselben in Mainz ihre Generalversammlung, bei welcher mitgetheilt wurde, daß der Verband seit fünf Jahren aus 18 Vereinen mit 1400 Mitglieder sich zu 62 Vereinen mit 4000 Mitgliedern emporgearbettet habe, welche sämmtlich ihren Bedarf an Kunstdünger, Kunstfutter und Saatfrüchten durch eine Centralstelle beziehen, welche dieselbe nach Gehalt kauft und an die Unterverbände nach Aufgabe versenden laßt, die erst dann bezahlen, wenn der garanttrte Gehalt nach Angabe der Controlstation des Vereins auch genügend vorhanden ist. ■ HA« mi- ■0 , einFj'®, ' b« 4®** Niederlage $. Heyer'scher Sanitäts-Weine I .. „ 3 - L.Frohnhäuser. e n Wy bit $ -sd ZL Zollen ch lonJ onaUtBeralen J Wurf, J Mii ■Mi b««fe lnfl Uilb Wilb ß N JJ Mk h- mit bei Sijii । ©runblagen ab «n ernji mb 4331) Stets frische Butter und Eier empfiehlt zum Wochenmarktspreise, bei größeren Quantitäten billiger, W. Heuser, vorm. Ir. Vieler. Haarbalsam. sehr beliebt als bestes Mittel für die Erhaltung und für das Wachsthum der Haare Fl ä 60 Pfg. u. M. 1,20. Haarfärbemittel die Flasche 2 X- 39) C. F. Semmler in Giessen. Restauration Lahnstein. Samstag Abendi 6008) Spansaw. Reingehaltene Aepfelwein-Fasser verkauft Ehr. Schmidt, 6005) in Groß Bufeck. h in dn Joh. H 1 dir ^aWbäii rtfete ^tanb fti btt Wchnrmg tSnntn. MM abrtt unbMkM Ä mit. A W mmenmett Wich wk W W porstie-en. Dk W tegenbe Elte Rauch üta W melhochE^ that mit bt»- n dtS FwttSM Stelle bet E bas Feuer E ,r Feuerwehr Ueber bte W« )0IIanb fliag.dem bte «ontejSi ■Äl» -chulztg'" dk S^ 'geS^ beT^ | Ein neues Heilmittel. Daß in jetziger Zeit jedes neu auftauchende Präparat vom Publikum anfänglich mit einem gewißen Mißtrauen beobachtet wird, liegt in den Zeitverhaltmsien, wo neue Heilmittel ebenso schnell auftauchen wie verschwinden. Wir können jedoch nicht verneinen, daß uns das Pflanzenreich mit den kräftigsten Mitteln unterstützt und liegt es nur an tüchtigen Chemikern, die Kraft dieser und jener Pflanze und Wurzel zu ergründen. So hat ein Dresdener Chemiker, Herr Nieske, ein Alkaloid-Präparat mit Namen „Menyl" zusammengestellt, welches mit außerordentlicher Heilkraft auf die Haut wirkt und nebenbei durch Frost, Ansammlung scharfen Blutes rc. herrührenden rothen Hautstellen die normal blaffe Hautfarbe wiedergiebt, indem dieses Menyl durch die Poren der Haut eindringt und in Folge seiner außerordentlich starken antiseptischen Wirksamkeit jede Ansammlung von scharfem Blut zertheitt, Blüthen, Mitesser rc. beseitigt. Ein großes Kontingent der Abnahme stellten, wie uns bekannt ist unter anderen namentlich in den letzten Jahren russische Offiziere, welche durch innere und äußere Einwirkungen der Kälte die normale Hautfarbe der Nase einbüßten. Mit Vorliebe wenden besonders SpeciabAerzte dieses unschädliche und dabei doch so wirksame Mittel an, welches ohne Es Hingt anständiger und bombastische Anpreisungen bereits in allen Kreisen Anklag fand, und können auch wir unsererseits gern auf dasselbe aufmerksam machen. .Blumenzwiebeln, Syarinthen, Tulpen, Croeus, ciUa in den schönsten Farben, für die Zimmercultur wie auch für das freie Land geeignet, empfiehlt (5815 Carl Deines, Kunst u. Handelsgärtner. Ein Wohnhaus mit Garten in der Nähe des Main - Weser-Bahnhofes üt Maschinen-Treibriemen in jeder Stärke stets auf Lager, empfiehlt unter Garantie zu billigstem Preise 5940)________LouiS Senner. Gothaer Cervelatwurst empfiehlt (5350 Emil Fischbach. die I. Becker, Asterweg. sucht Betr Lit. B- 127, Neuenweg. vermiethen. Carl Heil Gießen, den 3. October 1878. (6009 4 D. S. an die Exved. d. Bl. (5986 Reiber Frau I Rabbiner Dr. jLevi Verantwortliche Redaction: A. Sckeyda. — Druck und Verlag der Brühl'sche» Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Vermischte Anzeige«. 6002) 12000 Mark sind auszuleihen. Reflectanten wollen Ihre Adressen unter Thiffre R. N. bei der Expeb. etnlegen. Für Schneider. 5995) Tüchtige Hosen- und Westenarbeiter 5989) Vier Frauenhcmden find am 27. v. M. aus der H tlg ar d l'schen Bleiche liegen geblieben- I. Schmitz. Zwei Schüler finden in der Familie eines pensionirten Beamten Wohnung und Kost. Wohnung gesund und gut eingerichtet. Pianino im Hanse. Näheres in der Erped. (5945 heute Morgen 9 Uhr nach kurzem aber schwerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Giefien, den 3. October 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag denü.Oktober, Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause Lit. B. 86, Neuenbäuen, statt. anzuzeigkn, und laden ;u der Freitag den 4. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, stattfindenden Beerdigung hierdurch ein. Die Hinterbliebenen dürfte es ein wirksameres Organ nicht geben, ä Zeile 30 Pf. - Insertion« - Auftrage nimmt die Expedition dieses Blates entgegen. Probenummern gratis und franco von der Expedition der Allgemeinen Zeitung für deutsche Land- und Zorstwirthe Berlin W., Körnerstr. 24 5998) Maurergesellen und Handlanger gesucht von Aiiy. Nauheimer Ww. O 5999) Unserem lieben Ha ... f k .. eröffnet habe, und liefere von bestrenommirten Zechen: Stückkohlen, Knabbelkohlen, Nußkohlen, Melirte Flammkohlen (stückreich), Schmiedekohlen und demnächst ausgezeichnete Steinkohlen Briquetts zu den billigsten Preisen. Bestellungen nehme entgegen in meiner Wohnung bei Herrn Kaufmann Philipp Schlatter, Neuenweg. Gießen, den 3. October 1878. Chr. Müller, Kergverwatter. Jemand., der die doppelte Buchhaltung gründlich versieht, findet stundenweise Beschäftigung. Offerten mit Preisangabe unter Ch'ffre Todes Anzeige. 6012) Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere innig geliebte Tante Allen praktischen Landwirthen wirb dringend zum Abonnement empfohlen, die bereits im 43. Jahrgange wöchentlich 2 mal in l‘/2—2 Bogen erscheinende Allgemeine Zeitung für deutsche Land- und Forstwirthe. Central-Annoncenblatt für die Interessen der Land - und Forfiwirlhschaft. Preis pro Quartal 4 Mark Für olle die Land- und Forstwirtbschasi berührenden Todes Anzeige. Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Verwandten und Bekannten das vergangene Nacht so plötzlich erfolgte Ableben unseres unvergeßlichen Vaters, Schwieger- und Großvaters Herrn ... "W uns 1 '■ M ■Wr s** Kl >« p. Testes-Anzeige. 6015) Freunden und Verwandten die traurige Nachricht, daß unsere unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Groß, mutter Marie Pimper, geb. Brogli, gestern Mittag 12^4 Uhr nach schwerem Leiden saust verschieden ist. Gießen, den 3. October 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. NB. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag um 4 Uhr statt. Zeschüffs-Eröffnung. 6000) Den geehrten Einwohnern Gießens und der Umgegend ergebene Anzeige, daß ich mit dem Heutigen dahier ein Kohlen - Geschäft Die diesj Zmittags 11 Ul Gegenstäi n n n H Nach Art Asrvwärter vorz Wir 6eau 11 SR. anher vc In diesen 1) ob 2) wel wo' nig wch riä 3) Vr 18 Zu Nr. •jötn, welche M ijtn wären, als lohörung des Ä >llen einstweilen Das Pi tyil zu nehmen, Sollte t : iti folfy zu ber, '•otfianbti vernehl Venn 7^ctio«sb«re fikpeditionsbur 6001) Um irrigen Annahmen zu begegnen, erkläre ich hiermit, daß, als ich bei der Beerdigung des Herrn Adolf Homberger die Aose von feinem Sarge entfernen ließ, es mir völlig unbekannt gewesen ist, dap sie ein Symbol des Freimaurertbums, dem er angehörte, sei. Ich ließ sie, gleich den anderen Blumen einfach darum wegnehmen, weil as Mitgeben von Blumen ins Grab bei jüdischen Beerdigungen ungebräuchlich ist. Von beute ab wohne ich Reicher« sand Lit. C. Nr. 224 im Hau« des Herrn Dtarcus. (5973 W. Dietz, Dachdelkermeifter. 5932) Am 1. Octbr. hat ein Unterricht im WeißstUgnähe» für Mädchen begonnen. Anmeldungen bitte gefl. im Laden der Frau Löbermann Ww., Kaplan?- gaffe. abzugeben. Naturheil-Methode von Ford. Schumacher, Essen. Rheinpreußen. Dauernd schnell und sicher werden brieflich von mir geheilt: trockene u. nafle Flechten Krätzc,BctntvUNden,Frcn enkrantticircn u. a. Weinfluh, Bleichsucht, Auacn- leiden, Bandwurm mit $tovf in höchstens 2 Stunden ohne Cousso u. (Granate rourtel- RbeumatiömuS, ttopfgicht, alle Arten von Gcschlcchtökrankheitcn, (selbst in den hartnäckigsten und rer- zweiseltslen Fällen. Magenleiden aller Art. Bei Nichterfolg zahle Betrag zurück. Meine illustrirte Aroschiire: Naturheil- Methode, 7. Auflage, gegen Einsendung von 30 Pf. franco zu beziehen und versäume kein flranker sich dieselbe anzuschasfcn. 5835) Junge Leute, welche hiesige Lehranstalten besuchen, werden in Pension genommen, auch sind einige möblirte Zimmer zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 5882) Im Liefern und Versenden von gutem gebrochenem Tafelobst halte mich bestens empfohlen. Carl Schwalb, GroWusek. Restauration Lahnstein. Heute Freitag den 4. d. M.: Schluss und Stechen des 6007) Preiskegelns. zu seinem heutigen 17. Wiegenfeste O die herzlichsten Glückwünsche. Q Bv g Verlaufen. 5969) Eine Dächselhündin, schwarz und braun, hört auf den Namen Waldbiene, hat sich gestern verlaufen. Wer dieselbe zurück bringt, erhält eine gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. L Hormann, Reichensand-Bahnhofstroße. Ein Eehrling welcher die nöthigen Vorkenntuiffe besitzt kann sofort eintreten in die Handlung von (5970 A. Buch in Hungen. 7 Nach § 3- ’W« dem Präs Der Untei Fried 5985) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, Frankfurterftraße, ist alsbald oder per. 1. Januar zu vermiethen. __A. Geiße. 4091) Im Binzer'schen Hause an bet Marburgerstraße ist ein Familienlogis, 6 heizbare Zimmer und Zubehör enthaltend, mit der Halste des Hintergartens zu ver- miethen und am l.Ociober cr. zu beziehen. 5563) In meinem neuerbauten Hause in den Schießgärten sind der zweite und dritte Stock ganz oder getrennt, sowie auch ein einzelnes Zimmer, zu vermiethen. ____________Adolf Hoß, Sandgasse. 5949) Ein Stübchen mit Bett auf sofort zu vermiethen. Neustadt 57 Hinterhaus. 4691) Das Doflein'sche Haus ist im Ganzen ober im Einzelnen zu vermietben. __Ohr. Vix» 4585) Der mittlere Stock meines Hauses in ber Reichensanb-Bahnhofstraße ist als- balb zu vermiethen. __________________Wilh. Reiber. 3964) Die obere Etage meines Hauses, 7 Zimmer rc. mit abgeschlossenem Vorplatz, ist zu vermiethen unb alsbalb beziehbar. __________________Otto Kemp ff. 4873) Laben mit Wohnung u. Lagerraum zu vermiethen. _______________________Cbr. Horeyseck- 5432) Ein FamilienlogiS ist zu ver mieiben im______Darmstädter Haus. 5609) Ein rnöbllrtes Zimmer nebst Ca binet zu vermiether . ______________L. Baer, Wallthorstraße. 5617) Ein möblirtes Parterre-Zimmer an einen anstänbigen Herrn sofort ober 1. October zu vermiethen. ______ Schulftraße B. 21. 5755) Ein kleines Logis von 3 Zimmern zu vermiethen.________Mäusburg v. 11. 5889) Ein Familienlogis, beftebenb aus 3 Zimmern, Küche unb sonstigem Zubehör, zu vermiethen. _____________Jacob Reiber, Gartfeld. 5933) Eine Familienwohnung zu ver- mietben. ________________________D. 79. 5943) Ein FamtlienlogiS zu vermiethen unb sogleich beziehbar. ____________________Wallthorstraße 137. 5946) Im 3. Stock meines Hauses in der Kaplansgasse ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.g. Kauf. 5524) Ein größeres und kleineres Familienlogis hat per gleich ober später zu vermiethen Carl Lange, Seltersweg 0. 44. 5418) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. _____________Gorifeld 114,6. 5934) Möblirtes Zimmer zu vermiethen ____________________ Marktplatz A. 8. 5931) Ein möbl. Zimmer mit ober ohne Cabinet zu mcmi,then. Zu erfragen bei Herrn Euler, Schmieb, Asterweg. Aermirthuugea. 5993) Möblirtes Mansatbenzimmer mit <£obinet zu vermiethen. Clara Blöbner, Gartfeld 1183/10. 6004) Ern kleines Famtlienlvgitz zu oer- miethen, gleich beziehbar bet ________Gg. Unverzagt, Kaplansgasse. 6006) Möblirtes Stübchen zu vermiethen- ________________Seltersweg 50. 6014) Der untere Stock tm Ganzen oder getrennt zu vermiethen. __________________________Gartfeld 119,8. 6013) Ein kleines Logis, und eine einzelne Stube zu vermiethen. Jacob Balfer, Grünbergerstraße. 6011) Ein Logis von 3—4 Zimmer im 3 Stock ist zu vermiethen und gleich zu beziehen. Wilh. Krämer, Reichensand-Bahnhofstr. 5997) Eine Stube mit ober ohne Bett zu vermiethen. Ioh. Arnold, Asterweg 110. 5987) Eine Masarbenlogis zu vermiethen bei Carl Herbert, Nabrungsberg. 5990) Der Mansarbenstock in meinem Hause am Krofborfer Weg zu vermiethen unb gleich zu beziehen; Näheres im Hause bei Ph. Morgel. 5992) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen bei ________P. Hollmann, Neuenbäuen. 5996) Ein freund!, möblirtes Stübcken zu