Dienstag, den 3 September 1878 Kr. 204 chichener Mnfeiger Aiskize- iii AwtsM für icn Kn, GM. Erscheint täglich mit Ausnahme bei Montags. 4 er auses. 11S»W PreiS vierteksShrlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Jägermeisters ft StedaetionSdnreaur Gartenstraße B. 165. «rpedttion-bureaur Schulstraße B. 18. Jamburg. ; mit dB W Jjetet Sei*1* iKwj’i tion. derUntttzech SW und tz- zur Ertheilnn- e"1 ectiou- t fi-h »sions- und « - rtheilung * fr dem Herrn Wfäaft iiiei' stellt untie«. ®[i ;tion Branns Wien, 31. August. Die „Poltt. Corr." meldet aus Konstantinopel vom 31. August: Layard soll am Dienstag dem Sultan in Gegenwart Savfet Paschas ein englisches Reformproject für die asiatische Türkei überreicht haben. — Meldungen aus dem Rhodope-Balkan zufolge haben die Rusten die Insurgenten nach erfolgloser Aufforderung zur Niederlegung der Waffen angegriffen und viele Ortschaften des Arda-Thales eingeäschert. Dieselben stellten nach dreitägigen Kämpfen die Offensive bis zum Eintreffen von Verstärkungen em. An die Stelle der heimkehrenden Gardetruppen sollen 50,000 Mann andere heimlich von HauS zu Haus fortsetzen zu können, ohne dabei Handhaben für die Anwendung des Ausnahmegesetzes zu bieten. Da man jedoch auf die Dauer der Hilfe der Preste nicht gut entrathen kann, so beabsichtigt man, Parteiblätter im Ausland drucken zu lasten und gleich von vornherein Einrichtungen zu treffen, welche die Verbreitung dieser Zeitungen trotz Verbots und trotz Entziehung des Postdebtts ermöglichen sollen. Berlin, 31. August. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge ist die Einberufung der Eisenenquete-Commisston zum 16. September in Aussicht genommen. — Dastelbe Blatt dementirt die über die Formalitäten b?,i Eröffnung des Reichstages umgehenden Nachrichten. Die bezüglichen Bestimmungen würden erst in den nächsten Tagen getroffen. Aus Bayern, 30. August. An die mit gewaltigem Jubel verkündete Nachricht ultramontaner Blätter, daß das Centrum im kommenden Reichstag die stärkste Fraktion mit 105 Mitgliedern sei, knüpft Dr. Sigl's „Vaterland" folgende Bemerkungen: „Die Blätter des Centrums werfen sich gehörig in die Brust wegen dieser 105, verschweigen aber fast alle ihren Leserp, daß der Reichstag 397 Mitglieder hat und folglich das Centrum wenig mehr als blos den vierten Thetl derselben repräsentirt, daß also dastelbe, wenn ihm nicht Andere helfen, im Reichstag weder etwas verhindern, noch etwas durchsetzen kann, und daß, solange das „Reich" in der gegenwärtigen Gestalt existirt, das Ver- hältniß immer das gleiche, die Ohnmacht des Centrums immer dieselbe bleiben wird. Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig, das paßt beiläufig auch aus das Centrum. Was die Blätter weiter sich zu sagen hüten, ist, daß das Centrum thatsächlich im Rückgang begriffen ist, in Bayern wenigstens, .wo es gege, 1874 zwei Sitze und über 130,000 Stimmen, also fast die Hälfte seines damaligen Besitzes verloren hat und, in Bayern wenigstens, obgleich es von den 48 Sitzen noch 31 besitzt, den vereinigten übrigen Parteien gegenüber thatsächlich bereits um mehrere Tausend Stimmen in der Minorität ist. Zu Stolz und Jubel hat man demnach unter sothanen Verhältniflen nur sehr wenig, richtig gar keinen Anlaß und man thut Unrecht, diese Thatsachen und Wahrheiten deuz Volke beharrlich zu verschweigen. Ein General, welcher zwar gesiegt, aber in der Schlacht fast die Hälfte seiner Armee, verloren hat, muß weniger daran denken, Victoria zu schießen und Stegesfeste zu feiern, als vielmehr daran, seine geschwächte Armee zu reorganifiren und zu verstärken, |on(i? ist er in der nächsten Schlacht mit seiner Armee verloren. Merkt euch das und jubelt etwas weniger!" — Uebrtgens ergibt sich, daß die beiden Parteien, welche überhaupt aus Bayern Abgeordnete schickten, in derselben Stärke im neuen Reichstage sein werden, wie im alten. Von 48 Sitzen haben die Ultrq- montanen 31 und die Liberalen 17 inne. Einen Sitz, München I, haben diese verloren. Für diesen Verlust muß uns einigermaßen Kronach trösten, das den Ultramontanen abgenommen wurde. Sonst ist nichts verändert. Die Oberpfalz,, Ober- und Niederfranken habcn wiederum ultramontan, Unterfranken bis auf einen Wahlkreis ebenso, dagegen Meder- und Oberbayern je bis aus einen Wahlkreis liberal gewählt. Die Pfalz ist sich treu geblieben und sendet nur liberale Abgeordnete in den Reichstag. Hesterreich. Wien, 30. August, Abends. Die auswärts verbreiteten Gerüchte, der Erzherzog Johann Salvator sei gefallen und Gras Szapary befinde sich in voller Deroute auf der Flucht, bezeichnet das „Telegr. Corresp.-Bureau" als ersundeu. Graf Szapary, welcher felsenfest in Doboj zu einem bestimmten Zwecke stehe, habe, wie die mehrmaligen blutig zurückgewiesenen Angriffe der Insurgenten bewiesen, eine so starke Position inne, daß nicht einmal ein neuer Angriff mehr auf ihn gemacht wurde. Wien, 31. August. Die „Wiener Abendpost" veröffentlicht ein kaiserliches Patent vom 28. d., welches die Landtage von Galizien, Kram, Görz, Gradiska und Triest auf den 12. September, die übrigen Landtage, ausgenommen die von Istrien und Dalmatien, auf den 24. September einberuft. Wien, 31. August. Die „Wiener Abendpost" beginnt die Veröffentlichung einer Reihe von Berichten des General-Consuls Wassitsch in Serajewo an den Grafen Andraffy, in welchen die anarchischen Zustände in Bosnien vor der Occupatio» und bei Beginn derselben drastisch illustrirt erscheinen. '*§■ ' Conctrt g Cafe (5233 nnen. ähriger Kursus Mindnschulen. n, welche nicht Darmstadt, 30. August. Der Soldat Tatyreck von der 1. Comp. des Letbgarde-Jnfanterte-Regiments ist gestern während des Marsches von einem hitzschlag betroffen und getödtet worden. Die Leiche ist nach Offenbach in das "azareth verbracht worden. Noch 2 wettere Todesfälle und 17 ernstliche Erkrankungen von Soldaten sind zu verzeichnen. Von den Kranken wurde ein Heil in das hiesige Lazareth verbracht. Berlin, 29. August. Heute empfing der Kronprinz im Gebäude des Potsdamer Bahnhofes den Vice-Admiral v. Henk und ertheilte ihm den Auftrag, allen Behörden und Privatpersonen in England, welche wiederholt ihre Teilnahme bet der Katastrophe, von welcher der „Große Kurfürst" betroffen wrden ist, bekundeten, nochmals den wärmsten Dank abzustatten. Henk begibt to nämlich nach London, um die Taucherarbeiten bei dem „Großen Kurfürsten" insptctren. Erst nach dem von ihm abzustattenden Berichte wird sich über- Ichen lasten, welche wetteren Maßregeln zu treffen sein werden. Berlin. In socialdemokratischen Kreisen liegt nach Mtttheilung Berliner Blätter die Absicht vor, an demselben Tage, an welchem das Soctaltsten- M in Kraft tritt oder vielmehr, an welchem es im Reichstage angenommen v». ™ >----- - / -■ ~ tltb, ein Verbot ihrer Zeitungen nicht erst abzuwnrten, sondern ihr Erscheinen russische Truppen über den Balkan in Rumelien einmarschtren. - In Betreff kiwillig zu sistiren und ebenso ihre gesummten Vereine, Hilfskasien ic. aufzu- Griechenlands hat bte Pforte fftzch keinen Beschluß gefaßt. Es geht das losen, bamit für die Verfolgungen und Confiscationen kein greifbares Objekt Gerücht, daß eine Note des griechischen Cabtnets die Vermittelung der Mächte lidri, bleibe. Die Parte, hält fick für hinreichend erstarkt, um die Agitation anrufe. - Dieselbe Corresirondenz erfährt aus Belgrad von heute aus guter Die Steuer-Reform. Fast hat es den Anschein, als ob der Deutsche über die gründliche Durchbrechung des Socialtstengesetzes eine weit wichtigere Frage, die große Finanz- unb Steuer-Reform, für das Reich vergesten habe. Da hielten vor einigen Wochen die deutschen Ftnanzminister beim großen. Faß zu Heidelberg eine Zusammenkunft und bald darauf hörte man, daß sie sich rasch über einen jinanztellen Reformplan geeinigt hätten. Was da gesprochen und beschloffen wurde — . a. ' Was ihnen dort die Zeit vertrieb, Der Menschheit ein Gehetmntß blieb. Es scheint in den amtsverschwiegenen Kreisen die Parole ausgegeben zu sein, als solle das Projekt noch recht lange ein Gehetmntß bleiben. Kaum hofft man, daß im Reichstage einige spärliche Andeutungen stattfinden werden, weil er sich angeblich nur mit dem Soctalistengesetz befassen soll. Es darf mit Recht beklagt werden, daß eine der allerwichtigsten Reichsangelegenheiten auf unbestimmte gelt hinaus der öffentlichen Discusston entzogen bleibt und es trägt der Verzicht her deutschen Ftnanzminister auf die nationale Kritik ihres Steuer-Reformplanes leider nur dazu bet, daS Jntereste an der hochwichtigen Frage wesentlich abzu- schwächen. Wir wisten nur, daß irgend ein Project vorhanden ist und sehen allerdings ein, daß dies bester ist, als wenn die Herren zu Heidelberg sich nicht satten einigen können. Das Parlament wird den Plan eingehend würdigen, darauf dürfen sich die deutschen Ftnanzminister verlosten; haben sie wirklich einen Schritt zur Besterung und rationelleren Einrichtung unserer jetzigen, überall Mißbehagen hervorrufenden Steuerverhältntste gethan, so sind sie des Dankes ter Nation sicher und kein Parlament ist denkbar, das sich nicht auffs Freudigste angelegen sein ließe, irgendwie annehmbare Vorschläge gern gut zu heißen. Nur die Gehetmnißkrämerei der deutschen Finanzbureaukratie ist ein Räthsel. Man erinnert sich unwillkürlich daran, daß vor nunmehr zehn Jahren der Finanz- mister v. d. Heydt sein famoses Sleuerproject ebenfalls der Oeffentlichkeit ängstlich entzog. Wochen lang hieß e.s: er will fünf, dann wieder: er will sogar chn neue Steuern und die osficiöse Preste hatte gut dementirt, denn fünf und M waren falsche Zahlen, Herr v. d. Heydt hatte elf Einzelprojecte zu einem bunten Strauß vereinigt, der norddeutsche Reichstag fah ob dieser noch nicht dagewesenen Ueberraschung allerdings alle seine Erwartungen weit übertroffen, und Herr v. D. Heydt hatte doch seine Freude daran gehabt, die Latenkretse so lange und so unconsequent über seine Endabflchten im Unklaren gelosten zu buben. Im Umsehen lehnte das Parlament alle elf Entwürfe ab und Heydt's längeres Verbleiben im Amt war eine Unmöglichkeit. Es hat sein sehr Bedenkliches, gerade mit Steuer-Reform-Plänen das M und seine Vertreter überraschen zu wollen; das Heydt'sche Experiment bleibt eine Warnung für Alle, die ähnlich operiren möchten. Allein die Finanzminister brr Heidelberger Conferenz werden, wie wir nach den deutlichen Kundgebungen ttr öffentlichen Meinung bet den Wahlen annehmen muffen, nicht in die übrigen Mer des damaligen preußischen Finanzmintsters verfallen fein. Dieselben bestanden darin, daß die Steuer-Reform sich als einfache Steuervermehrung uilpuppte, noch dazu als eine Vermehrung, die des logischen Zusammenhanges Mehrte. Vor zehn Jahren waren ganz kritiklos elf Besteuerungsprojecte heraus- Miffen worden. Niemand begriff, weßhalb nicht ebenso gut zwanzig oder noch wehr Etnzelentwürfe ausgedacht worden waren. Die Finanzmtnister von heute : |bib in der glücklichen Lage, die Fehler ihrer Amtsvorgänger vermeiden und ein überreiches parlamentarisches Material verwerthen zu können. Deutschland. erachtet es für ihre Pflicht gegenüber jedem ehrlichen russischen Bürger dessen Niederste- - • prachtvoll. und 1 Officier Reguläre. ****«• kW lebens stören. Die Regierung wird fortan mit unbeugsamer Strenge die Leute verfolgen, welche sich als schuldig oder mitschuldig an den gegen die existirende Staatsordnung, die Grundlagen des öffentlichen und Familienwesens, sowie die Nadel- Birken-Knk Aspen- Nadel- öffentliches und Privatleben, sowie deffen Eizenthumsrechte vor Rechtsverletzern« gen zu schützen, welche Die ruhige und rechtmäßige Entwickelung des Staats. Bukarest, 1. Septbr. Der Appellhof hat das Urtheil des Handelsgerichts, welches die Lieferanten-Gesellschaft Horwitz, Gregr und Cohen fallit erklärte, aufgehoben und ausgesprochen, daß Concurs nicht vorhanden sei und den Gesellschafts-Mitgliedern die Fortführung ihrer Geschäfte freistehe. Lokal-Notiz. Gießen, 2. September. Heber die am Mittwoch und Donnerstag hier in Wenzels Garten concerttrende Gilmore's amerikanische Capelle bringt die ,,Köln. Ztg." vom 20. Juli E'genthumsrechte gerichteten Plänen erweisen. Doch bei aller En'rgie der Türkei. Konstantinopel, 30. August. Fürst Lobanoff hat neuerdings bei der Pforte aus die Uebergabe Datums gedrungen, deren Verzögerung die Pforte mit der Schwierigkeit der Räumung des 'angehäuften Materials entschuldigt. — Aus Rußland sind 1600 türkische Kriegsgefangene hier eingetroffen. — Zwei Dampfer wurden nach Varna abgeschickt, um die dortigen türkischen Functionäre und Archive hierherzubringen. Amerika. New-Orleans, 31. August. Gestern starben hier am gelben Fieber Italien. Rom, 31. August. Der „Italic" zufolge hat das Ministerium ein Telegramm von dem Vice-Consul von Serajewo erhalten, daß das Dort verbreitete Gerücht von der Ermordung des italienischen Consuls Perrod an Glaubwürdigkeit gewinne. Das Blatt fügt jedoch hinzu, daß die Nachricht noch nicht sicher sei. — Ferner erklärt die „Italic", das Ministerium habe keinerlei Nachricht in Betreff der dem Repräsentanten Italiens in Tanger zugefüzten Beleidigungen empfangen. — Graf Corti ist heute nach Oberttalien abzereist. __Jä Rußland. Petersburg. Als Ergänzung zu dem kaiserlichen Erlaß über die Ab- urtheilung von politischen Verbrechen durch Militärgerichte in Rußland ist gegenwärtig eine Verordnung des Kciegsministers erschienen, welche ebenfalls aus kaiserlichem Befehl ruht. In dieser Verordnung heißt es: „1) Alle Personen, welche sich politischer Verbrechen verdächtig gemacht haben oder Verbrechen gegen Staatsbeamte, werden dem Kriegsgericht überantwortet auf Anordnung des obersten Chefs der Militärbezirke. 2) Die Untersuchung und Aburtheilung in den in jenem Ukase bezeichneten Sachen sind in den Kriegsgerichten in der Weise zu bewerkstelligen, daß die in diesen Gerichten bestehenden zeitweiligen Glieder gemäß dem betr. Gesetze vom Jahre 1869 für jeden Fall besonders aus der Zahl der Stabsofficiere auf Anordnung des Chefs Der Militärbezirke ernannt werden. 3) Den Chefs der Militärbezirke werden in diesen Sachen die nach dem Gesetze vom Jahre 1869 den Höchstcommandiren- den zur Kriegszeit zustehenden Rechte übertragen." Es ist somit der Belagerungszustand zu einem Theile hergestellt. Odessa, 30. August. Der Kaiser ist heute Morgen hier eingetroffen und nach einer Revue über die gerade hier anwesenden Truppen nach Niko- lajeff gereist. Frankreich. Paris, 30. August. Die Zahl der Pilger, welche in Lourdes eingetroffen, ist sehr bedeutend.-ZDrei Erzbischöfe, der von Colöza in Ungarn, von Avignon und Nantes, und zwei Bischöfe, der von Saint-Albert (an der Hudson- Bai) und ein birmanischer, befinden sich gegenwärtig in dem Wallfahrtsort. Das „Univers" meldet, es Hätten wieder neue Wunder stattgefunden. ßngland. Londons, 31. August. „Daily Telegraph" läßt sich aus Pera vom 29. d. melden, daß General Totleben die Weisung erhalten habe, mit der Einschiffung der Truppen innezuhalten, weil die britische Flotte sich noch vor den Prinzen-Jnseln befinde. b°h-" Tbie Sta § £ sich rutlL flamt"1 ®lii ■,.«» «W 9“ tatf« , sowohl i Xis* i;i;Ä Te durch ihren Musikreferenten, Herrn Dr. Aug. Guckeis en, folgende Kritik: Die seit mehreren Tagen schon annoncirten Amerikaner haben vorgestern Abend im ©arten des Gertrudenhofes ihr erstes Coneert gegeben. Dieses Debüt laßt sich nicht schöner denken. Herrliches Wetter, herrlicher Garten und — herrliche Musik. In dem sehr zahlreichen Publikum Haren gerade die musikfreundlichen und musiktretbenden Kreise Kölns sehr stark vertreten. Man war neugierig, zu hören, was Bruder Jonathan Schönes leiste. Exacte, in's Einzelnste auS- gefetlte Ausführung konnte man schon selbstverständlich erwarten. Denn nicht leicht begibt sich eine Capelle auf eine große Concertreise, ohne daß sie erst hinlänglich so weit geübt hätte, daß sie auch den strengsten Anforderungen in Bezug auf musikalische Correctheit entspräche. Indessen von der Correctheit bis zur formschönen Gestaltung ist ein gewaltiger Schritt und der amerikanischen National^Capelle muß man nachsagen, daß sie in Bezug auf Formschönheit alles Mögliche leistet. Sie macht keine Streichmusik, sondern Militärmusik, aber die Zusammenstellung vn Holz- und Blechinstrumente ist so eigenthumlich, daß man wohl sagen kann, wir bekommen in Deutschland selten oder nie solche Klangfarben der Militärmusik zu hören. Da lst nichcs Schmetterndes, Dröhnendes, Blechgepanzertes, sondern trotz aller Blechinstrumente eine Weichheit und Fülle des Tones, die in Erstaunen setzt. Gar oft glaubte man leibhaftige Contrabäsie, Celli und Bratschen zu hören. Mit solcher Instrumentation darf die Capelle dreist an alle Ton- stücke herantreten; was an einzelnen schönen Farben des Streichorchesters verloren geht, wird durch andere schöne und im Streichorchester nicht vorkommende Farben ersetzt. Ein zweiter Vorzug der Gilmore'schen Capelle besteht in einer Reihe namhafter Solist» für einzelne Instrumente. So hörten wir vorgestern ein Piccolo-Concert (eine in Deutschland ganz ungewöhnliche Erscheinung) von Herrn Decarlo, ein Cornet-Concert von Herrn Emerson; das Saxophon-Solo ist durch Herrn Lefebre und das Flüten-Solo durch Herrn Bracht (früher dem Wieprecht'schen Corps angehörig) ausgezeichnet vertreten. Heberhaupt sind möglichst Die tüchtigsten Musiker für diese sogenannte Musikbande des 22. New-Aorker Regiments zusammen gelesen, und wir dürfen die Capelle daher fast eine amerikanische Narionalcapelle nennen, die uni zeigt, was in Amerika in Musik geleistet wird. Freilich sinden sich in dieser Capelle auch srhr verschiedene Rationalitäten, entsprechend der gemischten Bevölkerung Amerikas, und da dürfen wir mit Stolz hervorheben, daß die deutsche Zunge in dem Musikcorps sehr zahlreich vep 6253) 3» bir ® larkus Hamme U a. d. Lda. ist a x dn Mehrheit der k "tWiaei ein Arrangem ttbtn, von dem Eins« -nur genommen werde, Wannte Gläubiger t rt, ihre Einwendung ningement bi8 zum ft fogerch geltend iÖ dasselbe bestätigt Gchen, am 26. At Großh. Landgeri I. B. d. bngtnnannj!i treten ist. • Der Leiter des Ganzen, Herr Gilmore, ein geborener Irländer, spielt in Amerika eint hervorragende Rolle; er hat schon Tausende von Musikern dirigirt — bei Gelegenheit des :e» rühmten Boston-Jubiläums vor einigen Jahren. Man erkennt in ihm sofort alle Eigenschaft! eines tüchtigen Dirigenten. Die Art und Weise, wie er den Stab führt, sein ganzes Verhalt!« zu der Capelle, die musicalische Auffassung, wie sie aus dem Vortrage der Musikstücke herorv leuchtet, alles das kennzeichnet ein reichbegabtes musiealisches Talent. So ist es kein Wundir, wenn aus dem Zusammenwirken einer solchen Leitung mir solchen Musikern etwas Herrliche entsteht; und wir müssen nochmals unserer ungeteilten Befriedigung über die Aufführung^ Ausdruck geben- Präcision, Klarheit, Auffassung und Klangwirkung runden sich zu einem gax| wundervollen Gesammtbilve zusammen. Das schärfste Ohr hört selbst bei den rapidesten Passagw keine Jncorrecthcit, die Accorde treten auch bei raschem Wechsel scharf und bestimmt herv r. Melodieführung und Begleitung heben sich plastisch von einander ab, Licht und Schatten si0 überhaupt in dem Orchesterkörper richtig vertheilt. Von den Einzelheiten des Abends woüri wir hier nicht weiter sprechen, auch nicht von dem enthusiastischen Beifall, den das Publicum jeder Nummer zollte, auch nicht von der liebenswürdigen Aufmerksamkeit der Amerikaner, d:s Coneerr mit der deutschen Nationalhymne zu eröffnen und mit der Wacht am Rhein zu schließ'« — wir werden ja die Gilmore'sche Capelle noch öfter hören. Sie zu hören ist aber ein Dr- gnügen. — Ferner die Kölnische Zeitung vom 22. Juli 1878. Das gestrige Abendconcert tej amerikanischen Capelle im Gertrudenhof war ungemein zahlreich besucht, so daß man die Anzahl der bereitgestellten Gartentische nachträglich noch um ein Erkleckliches vermehren mußte. Wiederum fanden die Ausführungen unter Gilmore s Leitung den ungeteilteren Beifall und enthusiastisst Aufnahme. Ganz besonders zogen die Leistungen der Solisten, des Flötenvirtuosen Herrn Braat, des Cornctvirtuosen Herrn Emerson und das Saxophon-Solo des Herrn Lefebre die allgemeul Aufmerksamkeit auf sich. Vielfach hatte man wieder Gelegenheit, ganz absonderliche Klar?' Wirkungen studiren zu können. Nummern wir die Tell Ouvertüre von Rossini, das Andante tei O-vaoU-Symphonie von Beethoven erregten durch ihre Klangeffeete, die ganz tauschend an Eui und Contrabäffe erinnerten, förmliches Aufsehen. Auch sollte man kaum für möglich halM daß Stücke wie die ungarische Rhapsodie Nr 2 von Liszt so wirkungsvoll und charakterist'4 von einem Blasorchester gegeben werden könnten. Gießen, 2. September. Die außerordentliche Generalversammlung be8* nationalen uti liberalen Vereins am Samstag Abend war sehr mäßig, ca. 40 von 600 VereinsmitglieveM besucht. In derselben wurde Die vom Vorstände des Vereins vorqeschlagene Wahlmännerlsir mittelst geheimer Abstimmung acceptirt. Als Wahlmänner wurden vorgeschlagen die Hermr C. Demutl), Bürgermeister Bramm, L. Bücking, Airdr. Euler, F. Gail, Aug. Heß, I. Hofg.-Ädvocat Hirschhorn, F. Honmann, M. Hornberger, W. Keller, Py Kreiling Hi-- V. Kauf, C. Klinqspor, Ehr. Leo, Ph.Ludcking, A. Mayer, Aug. Roll, Adolf Noll, Gg. N>u, Prof. Dürfen, Anion Petri, Hofg.-Rath Pfannmuller, Anton Ricker, Ehr. Schopbach, Cßs. Wallenfels I. und Fr. Winter. Quelle: Von einem Wechsel oder Modification des Cabinels soll keine Rede 59, in Vicksburg 13 Personen. Von Memphis ist die Zahl der Gestorbenen mehr sein. Fürst Milan reist aus 6 Wochen nach Risch, Ristic auf einen nicht bekannt; die Sterblichkeit hat jedoch daselbst ebenfalls zugenommen, na Monat nach Karlsbad. — Aus Rom vom Heutigen wird der „Polit. Corresp." mentlich sind viele Geistliche und sehr viel Neger gestorben. »01 tnfortmrter Seite mttgetheüt, daß die Verhandlungen zachen dem Vatikan (Tfl enrnnhifdlt DrnefdlCtt und der preußischen Regierung keineswegs abgebrochen, sondern nur suspendirt (inegrapijl,ajc tirpqujcn, seien und daß der eventuelle weitere Verlaus von der künftigen Parteigruppirunz Wagner'- telegr. Gorrefpondear-B«rea«. im deutschen Reichstage abhängen solle. Petersburg, 1. Septbr. Der „Regierungsbote" veröffentlicht eine« __ Einern Telegramm des Feldmarschall-Lieutenants Jovanovic aus Mostar längeren Artikel, worin ausgeführt wird, daß Angesichts einer Reihe verbreche- zufolge besetzte am 28. d. eine Brigade Der 18. Division Nevesinje, ohne auf -ischer Thaten Seitens einer Menge schlimmgesinnter Personen, welche am Wrederstand zu stoßen. In Revefiuje wurde sofort die Medschlis constituirt 16. August in der Ermordung des Chefs der Gensd'armerie, Generals Men. und die Entwaffnung der Bevölkerung eingeleitet. — Em Telegramm des lenzow, gipfelten, die Geduld der Regierung gänzlich erschöpft ist. Die Regierung F.-M.-Lts- Szapary aus Dvboj von heute meldet: Gestern 10i/2 Uhr Vor- £‘- ;t— . Zig." vom 20. Hern Abend im Oiita .ch nicht schöner denkee hr zahlreichen Pnbiikm : stark vertreten. Ra :e, in’8 Einzelnste ui nicht leicht begiit id weil geübt hätte, :q ■ enhpräche. Znchr chckt uno der amt: nschönheit alles ML Zusammenstckmz tt an, wir bekommen i >ren. Da ist nich: Tumtntt eine Weitie eibhaftige 6onni!.T< elle dreist an alielra :8 verloren geht, cbi rsetzt. eihe namhafter it (eint in DeutWiri :t von Hem Kuck« , Herrn Bracht scke Haupt sind mözW.i ii Regiments jujun® tcapelle nennen, du ist dieser Capelle rW Amerikas, undda^ »rps sehr $ht|9 '® ■ spielt in Amick'"' 'bei Gelegenheit sofort alle Vf* der Musikstücke So ist es k-in IM’ nsikern etmar l über vie nven sich.t°7S un° b«2' Licht unv * eÜvesAm^ .fall, ven °-s h Zlbenvconck.' sLs ! ft fei, 600 r. W' v 1 Sr* k"6 bti StJii, s ten8e bii8’ ft ,6toil H Eil?roie selbst Volke- D-l, A ermuhu! Salzen re,sl » te vie v:rbreitelei !ud Rigusa: j siezen bii die Citadelle z, lr Kirche gefch« Das Wetter st theil des Hindelj ' und Cohen faHi vorhanden sei uit e sreistehe. In Giessen zu haben bei den Herren : j, Busch Sohne, L. Kalkhof, Emil FiscDibach. Apoth. Dr. Eaubinger, Apoth. Dr. Mettenheimer, H. Gobel, G«. Wilh. M eldig, Apoth. Dr. C. W. Hempel, 41) L. Müller vorm. E Hermes, Heinzerling de Tribus. Liebig Company s Fleiscb-Exlract aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). 1VT •• Li wenn die Etiquette den Namenszug J» V. Eleblg in blauer 13iur acm Farbe trägt. Hofiversteigerung. xreitag den 6. ^eptbp. l. I., Vormittags 8 Uhr, Men in der Freiherr!, von Rabenauischen Oberförsterei Rabenau, Districte Holz- apseltrusch, Dietzenkohl, Rinnwege Abth. 7, 8, 10 und Rabenkopf: Buchen-Scheiter, GG4 „ Nadel-Reisig, m den Meistbietenden öffentlich KeUgebolenes. 5252) Ein Tafelclavier für 100 X zu verkaufen. Wo? sogt die Exped. d. Bl. Ein schön gebauter Hühnerhund SSy (schwarz) zu verkaufen bei (5254 Ph. Aelloff Mw. in Wieseck. - - Die ^abn- und Sedanfeier d-r Stadt Gießen wurde gestern Abend würdig h der hoben Bedeutung der beiden Tage angemessen, cingelcitet. Ein imposanter Fackelzug chirte der Festzug, an welchem Ä auch die fremden Preis-Turner beteiligten, nach dem W e n z e lachen Garten. Hin wurde dne ^re und erhebende Volksfeier abgehalten. Man sah so stchtüch jedem Thellnehmer die Bewahre unv eiytucii । ö 7 j Sprecher des Turnvereins, Herr PH. kzck's-Zrt^in -tnn Ichr guten und mit größtem Fleiße ausgearbeiteten Rede di- Verdienste ter Jahn lowohl um das deutsche Vaterland, als w e zur Entwickelung nud K-aftlgung ul »rvellichen Wohlbefindens. Seiner Rede wurde der reichste und wohluerdlenteste Beifall sendet - Namens der Stadt begrüßte Herr Stadtverordneter Hanstein die Festdersammlung •fin fe6t sumuathlscher Weise und brachte ein Hoch auf den hiesigen Turnverein aus. - JnEöt fflnet als Vertreter des Kriegervereins brachte nach einer Ansprache ein * Ä Ä.W»? unsern Kaiser Wilhelm aus. - Zur Verherrlichung des Abends abe?auch hauvtsächl ch die Gesangvereine BÜrger-Gesellschast, Liederkranz und Sangerkrauz N Namentlich verstanden es die beiden letzteren Vereine durch ihre Geiänge die Zuhörer zu i'kgrendem Beifall hinzureißeu. Gegen 12 Uhr fand die Vorfeier nach Abflngnng eines kÄ ihren augemesienen würdigen Abschluß, um mit dem heutigen Tage ihren eigen lichen z «druck u finden. Hoffentlich werden wir von nassen Niederschlagen verschont und verspricht 'ih dann Alles einen festlichen patriotischen Tag.- ~ Grummetqrasversteigerung. Donnerstag den 5. September d. I-, von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummelgras von ca. 110 Morgen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist wie gewöhnlich bei der Fußmühle. Großm-Buseck, am 29. August 1878. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. 5200) Wagner. Grummrtgrasverstkigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. Donnerstag den 5. n. M., soll, Vormittags 9 Uhr, das Grummetgras von den cameralfis- calischen Wiesen in den Gemarkungen Leihgestern, Schiffenberg und Wätzen- born-Steinberg auf dem Rathhaus zu Watz-iiborn versteigert werden. Gießen, den 29. August 1»78. Großherzogl. Obersörsterei Schiffenberg. 5202) Georgi. 5230) Ein Ofen gutgebr. Feldbrandbacksteine , ca. 150,000 St. haltend, wird billig abgegeben, auch können dieselben in kl. Quantitäten abgegeben werden. ______________________B. Strauck. 4331) Stets frische Butter und Eier empfiehlt zum Wochenmarktspreise, bei größeren Quantitäten billiger, W. Heuser, vorm. K. Bieler. 5228) Meine, an der Neuen Anlage, nächst dem Selter sthor gelegene Hof- raithe, beabsichtige aus freier Hand zu verkaufen. Etwaige Rrflectanten wollen sich direkt an mich wenden. Philipp Uhl. Großh. Obersörsterei Treis a./Lda. find zu haben bet |_. Hormann, 5257) Umeudt. ngf Spiegelfabrik 8!Carl Leib, Vergolder,!* v. inter der Kirche) bji unterhalt Gßgor aller Arten y, n Spiegel, Bilderrahmen, Z n! Tische mit Harmorplatlen, 4 Gold- und Politurleisten, Alle Sorten Spiegelglas. i Das Einrahmen von Bildern wird billigst ausgoführt. Neuvergoldungen rden auf das Solideste bald gefertigt. Wenzel’s Garten Bei ungünstiger Witterung im Saale. Mittwoch den. 4. und Donnerstag den 5. September: «KOSSES ( OM EHT. vdri W eher. Meyerbeer, Meyer beer. r> T) n. ei Geld-CourS. n T) Hartman Wagner. n r> Rossini. De Carlo. Weber. Lanner. Lavari. V er di. Liszt. n r r> 7> n n n r> T) W ag-n'eT." F1 o t o w. Strauss. Liszt. Weber, e 1 i n i. Liszt. Rm. 16 16 20 16 16 9 4 von Neswadba: Rwe v i e r. GiTmdr*^. A rban. CM suchen T> T? Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Univ.-Druckerei (Ar. Ehr. Pietsch) i* Ließen Strauss. Levy. 23-21 23-^ 38-41 70-71 64 54-51 17-20 5208) Ein unmöblirteS Zimmrr an einen einzelnen Herrn oder Dame zw ver- miethen.Elias Meier Ww. 4778) ( Zimmern Oktob. an 3765) Zu allen in meiner Praxis vorkommenden Leistungen empfehle ich mich bestens. Witlwe Schneider, Hebamme, wohnhaft bet Herrn Nagel in der Brandgafft. NB. Schellenzug befindet sich am Laden._________________________ Loreley-Paraphrase .... Mosaic-Variationen für alle Instrumente Amerikanische und Deutsche National-Lieder. Anfang 5 5245) Bei mir kann gekeltert Werder Emil Schwall, Fraxkf- Hr 4722) Ein tüchtiges Mädchen für Küche unb Hausarbeit sucht Prof. Birnbaum. WirMchafls-Eri'ffnung. Restauration zur Marienhöh! Cineni verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich in meinem neu erbauten Hause an der Marburgerslraße eine Restauration zur Marienhoh eröffnet habe. Für gute Speisen und Getränke stets Sorgt tragend, bringe ich noch die so beliebten Waffeln in Erinnerung und find dieselben von jetzt an wieder zu jeder Zeit frisch zu haben. Um geneigten Zuspruch bittet j>226) L. Möhl Wittwe, geb, paulch. Todes-Anzeige. 5264) Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unser lieber Gatte, Vater und Großvater Konrad Schlag, Forstwart heute Nacht im 69. Jahre sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Baumgarten bei Schiffenberg, den 1. September 1878 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Mittag 1 Uhr statt. 4915) Zwei kleinere Logts zu vermietben. Carl Haas a. d. Aktiestbrauerel. 5259) ________________.__ Aermielhungen. 5256) Der 2. und 3. Stock meines Hauses in der Kaplansgasse, bestehend auS je 4 Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller rc., sind zu vermiethen und sofort beziehbar. L. Kauf. a Ein Laufbursche wird gesucht. Wo? sagt die Exped. Für Mittwoch: L Theil. Ouvertüre aus „Freischütz“ . „Hoffnungsstrahlen“, Concert-Walzer . „Original-Arie“, Solo für Saxophone . (Vorgetragen von Mr. Lefebre.) „lleminiscensen“, Grosses Potpourri II. Theil. Outf&Wfe aus „TaffiftRhiser* Fantasie aus „Martha“, Solo für Flöte (Vorgetragen von Mr. Bracht.} „Rigoletto“, Quartett . . Rhäpsodie-Hbngroisd NF 2 . III. Theil. harsch' des 22. Regirtlcnts zu New-York „Polka brillante“, Solo für Corn et (Vorgetragen von Mr. W. Emerson.) 20 FrancS-StÜcke . . . do. in Vi - Englische SouvereignS Russische Imperiales . . Holländische st. 10-Stücke Ducatm......' Dollars in Gold . - • ? Die Tat -l» poliHfi«,® ^itbwn WAlichi btrS liefet, W «i »cknchtW 8' *:li natiM«W|6er0,e,n Rill nthnlt beim ° Dhirigk-U iu ««« a unb di- P "ich' uMjmSitblcfen 8' # P--"i h-' i-> bii 3"«-hichbi . ttmnungen m W M baß aerobe mai «sich hich bie Fr- giitei zu stimmen. äit Stellung- Ob daS aus die Mtwotten. Wenn Mieden gegen die De iütionablibtTQle Part icn der absoluten Ur nng deS Reiches vc ieduclion der Partei «edrungen, die Mer Int Stfitning aiftiba. Xi zu suchen i Womit wir nicht r-ö Ziele der Partei, llchegeln, welche m abgesehen von' sqponen die Taktik J«n mit den consen - kommen schienen, z man schließlich 3: Sinne bei den 2m es dann zum hm Bruch mit bei aus eine den 2rten, die man besser Duplet hätte. Den Enkel in der graf Aktion damit we ''Hs, durch die Pi K sofort begreisen i lrldnßandssähigkejt v . ^arum griff n Momenten. 5bte $Cr Vorstände der ^o°lge besten jimdi t *- di- 8?’ toe™ fie etft Jnach toei ‘aitn theils ältere w ;ntt seitens seiner M im JxT 0 k ^scheidend °'chi<. * Mich wl" 8* unb binbur? nai "ich- dich 5« in doch ,7 " w 8u,awei"«4; Arbeiter Kauffmann & Cie. 5234) Einm Metalldrücker oder einen Arbeiter, der schon an der . Drehbank 'gearbeitet hat, suchen Kauffmann L Co. Eine schwarze Dächselhündin nut roth- braunen Abzeichen, am Halse eine kleine offene Wunde, ist abhanden gekommen. Dem Wiederbringer oder Demjenigen, der Auskunft über dieselbe geben kann, eine Belohnung in der Exped. d. Bl. Vor Ankauf derselben wird gewarnt. 5267) Ein Zimmer, mödltrt oder un- möbstrt, an'ein älteren Herrn oder Dame aus 1. November, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. Neuen Bäue 85. 5162) Der obere Stock (Fam'ilienwöhn- ung) nieines Neberhauscs zu vermiethen. ,___________________Dr. Weber. 5143) Ein kleines Logis für 1 auch 2 Personen zu vermiethen u. gleich zu beziehen. ____________Gg. Unverzagt. 5117) Laden zu vermiethen Kreuz Lit. B. Nr. 113: der auf einer Kimstreise durch Europa begriffenen und aus 65 Künstlern bestehenden amerikanischen Kapelle des 22. Regiments von New-York, unter Leitung ihres Dirigenten Mr. P. d. Gilmore. Programm: DOOOaGQaOODO 5255) Un)erin lieben G-ottfried K . . . h zu seinem heutigen Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche- Frohsinn* 200000000000 oooooc Acker zu verpachten im Altenfeld bei __________(4963) H. Becker, Anlage. | Metalldrücker sucht F. Habentcht, Lampenfabrik. 5262) Ein großes Familienlogis zu Der* miethen bei I- Belloff Ww. ________________Grünberger Straße 1 05 5260) Dte obere Etage meines Hauses — 5 geräumige Zimmer mit Zugehör — ist zu vermiethen. Df. Dornseiff. 5263) Durch Wegzug des Herrn Bauunternehmer Kockerbeck ist der II. Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, per 1. Decbr- oder früher zu vermiethen. Desgleichen ein freundliches MansardenlogiS, bestehend aus 2 bis 3 Zimmern nebst Zubehör. I» Stein, R ei cheN so n d-B ahnho fstraße 5184) Alicenstraße ßlt. E. 2 ist eine Wohnung von 5—6 Zimnnrn auf gleich oder später zu vermiethen.________________ 4192) Der 3. Stock meines Hause», — 5 geräumige Zimmer mit Zugehör — ist anderweitig zu vermiethen- Dr. Dornsetsf. lihr Billot© ä 1 Jt. sind bei den Herren Friseur Gr. Grerh.axd.t, Schulstrasse, und Heim. Flank, Selters weg, zu habet» Einen genussreichen Abend versprechend, lade ein geehrtes Publikum zu obigen Cöncerten ergebenst ein. ° Achtungsvoll Wilhelm Hensel, vermischte Anzeigen. 5251) Eine Köchin, die gut kochi und Hausarbeit übernimmt, sucht zmn 5. Sept- Frau Major Kolbe, ___________________Wtlhelmstraße 19. 5199) Grober Schutt unentgeltlich bd ___________Fr. Textor, an d. Hardt. Gesucht ein solider Agent für eine Nordhäuser Branntweinbrennerei. Offerten mit Referenzen erbeten unter L. 8. 34. a. d. Centr - Annonc. Erped von G. Ij. Daube «fc Co. Nordhausen (5258 4873) Laden mit Wohnung u. Lager- remnt per October zu vermiethen. ___________________ Ehr- Horeyseck. 5227) Ein Familtmlogiö und ein Stübchen mit Bett zu vermiethen. Ph. Friebel, Neustadt Nr. 198. 5224) Ein Herr kann Kost und Logt» erhalten. WetzsteinSgosse bei Barbier Schmidt. ,__Weidrngasse 98. . 4344) Die Parterre-Wohnung unsere? HauseS ist per 1. September zu vermiethen ___________E. Friedberger Söhne. 3788) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Oktober, aus Wunsch auch früher, zu beziehen. __Dr. Ploch. 4571) Ein Logis mit Werkstätte ist zu vermiethen und alSbald zu beziehen im Darmstädter Haus. 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