"WM M 4^»: Wvoll Wab. dijift * 7‘tiein I? ’ ü|if dem ""werde. I:ill: w «iis- 1 Ullfc werde ^"ken V,1231 SÄsseä PH***-, ,n -Dieter b E ^Gicht^ ‘.»«ip'S» erstündl^. ^stbehaud- titunfl i^eiben, jchluerrh^zo^inSrlef- SS.''1 4Ü- 443 12, 4 ' 1878. Xo. SS icBener Erstes Blutt. Sonntag, den 3. März A»Djk- md AmtsdtM fit heu Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Driiter in Einklang Ver^gptt^on/ 2. März. Das Marine-Budget weist einen Zuwachs von 85,000 L. gegen das vorjährige auf, von welchem Betrage 42,000 8. auf den Transport von Truppen und anderen Armeedienst kommen. Es wird veavstcy- tigt, vier neue Panzerschiffe erster Elaste zu bauen. Bukarest, 1 März. Der diplomatische Agent Rumäniens in Wien, Balaceanu, hat sich auf seinen Posten zurückbegeben. Zum diplomatischen Agenten in Berlin ist Georg Liteanu an Stelle von Degre ernannt worden. Commission bleibt unthätig. .ÄUAVlk„ Matte, 1. März. Unter den hiesigen Besitzern türkischer Staatspapiere herrscht große Aufregung; dieselben erklären, da die Türkei notorisch> zah ung - unfählq sei, so habe Rußland nicht das Recht, eine Krlegsentschädlgung zu fordern, welche in Wahrheit auf Kosten der türkischen Staatsglaubiger erhoben werden würde; es werden entsprechende Vorstellungen an die Conferenz vor- Meldung liegt nicht vor. wr . .. Stuttgart, 1. März. Oberhofprediger a. D-, Pralat v. Gruneisen, auch als kunsthistorischer Schriftsteller bekannt, ist gestorben. Königsberg, L März. Das Eis des Haffes ist abgegangen und somit die Schifffahrt frei- , „ , ,, ~ Berlin, 1. März. Die „Nvrdd. Allg. Ztg." bestätigt d.e Zettungs- Meldung, daß Minister Camphausen Sr. Majestät den Kaiser formell um Amtsenthebung gebeten habe; die Uebergabe des Demissionsgesuches sel am Mittwoch erfolgt; eine Entschließung darauf scheine bisher noch nicht gefaßt ^Wien, i. März. Die „Polit. Corresp." bringt folgende Meldungen: Aus Serajewo. Eine Deputation muhamedanischer Begs und bosnischer Katholiken ist nach Wien abgereist. — Aus London. Die von türkischer Sette erhobenen Schwierigkeiten bet den Friedensverhandlungen dauern fort. Dor türkische Vorschlag wegen Vertagung des formellen Friedensschluffes bts zum Zusammentreten der Conserenz wurde russischerseits kategorisch zurückgewiesen. Aus Cetttnje. Rußland verlangt für Montenegro u. A. die Abtretung des zwischen Piva, dem Lim und der Drina gelegenen Territoriums, so daß Montenegro bei Visegrad unmittelbar an Serbien angrenzen würde. — Em «ertcyt desselben Organs aus Cattaro stellt die Eventualität eines Abbruches der in Vtrbazar gepflogenen türkisch-montenegrinischen Verhandlungen über die Feststellung der Demarcations-Linie in Aussicht. 2 . Belgrad, 1- März. Der Fürst ist wieder hier eingetroffen; der Generalstab und das Obercommando verblieben in Risch. Rom, 1 März. Um etwaigen Demonstrationen vorzubeugen, beschloß der Papst, am Sonntag nach der Krönung tn der sixtinischen ^üpelle keine kirchliche Feier in der Basilika des Vaticans abzuhalten. — Der Papst wird Delegirte entsenden, um den Souveränen seine Thronbesteigung anzuzeigen. London, 1. März. Im Oberhause theilte Derby auf Befragen Gran- ville's mit • er habe Grund zu glauben, daß morgen der Frieden unterzeichnet werden würde; von vielen Seiten seien ihm Gerüchte zugegangen, und er hoffe, dieselben seien wahr, wonach Rußland auf die Abtretung der türkischen Flotte Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Nedaeiionsbrrreaur Gartenstraße B. 165. r-xpedttionsburcaur Schulstraße B. 18 es erfordert werde. (Beifall.) Wolff kündigt eine Anfrage für morgen an: ob im Hinblick auf die am 17 Januar 1871 von den Conserenzmächten unterzeichnete Erklärung, daß keine Macht sich von dem Pariser Vertrage ohne Zustimmung der anderen Kontrahenten emaucipiren könne, Rußland und di- Türket die Mittheilung erhalten hätten, daß kein Vertrag, welcher den Abmachungen von 1856 und 1871 zu- widcrlause, als gültig anerkannt werde. Oberhaus. Dorchester klagt über Derby's Art, Interpellationen zu beantworten und fragt, ob die Regierung über die Position der türkischen Panzer- flotte unterrichtet sei. Derby weist Dorchester's Beschwerde als ungerechtfertigt zurück und ist bereit, die gestellte Frag- in einem g-wiflen Grade zu beantworten. Die Regierung glaubt, genaue Informationen über den größeren Theil der türkischen Flotte zu besitzen, halte aber deren Mittheilung nicht für wun- schenswerth, weil es nicht Sache der Regierung sei, Fragen über die Bewegungen fremder Flotten zu beantworten und weil die Regierung noch nicht über die Unterzeichnung des Frieders unterrichtet sei. Tas gegenwärtige Verhältniß sei suspendirte Feindseligkeit, Waffenstillstand, kein Frieden. All- hoffen den Krieg beendet, aber immerhin bestehe die Möglichkeit der Erneuerung des Krieges und wäre es der Sache der Türken, die Dorchester befürworte, nicht dienlich, ganz Europa und somit auch den etwaigen Feinden der Türket die genauen Positionen der türkischen Flotte mitzutheilen. Amerika. Washington, 28. Februar. Die Kammer der Repräsentanten nahm ungeachtet des Vetos des Präsidenten die Silberbill von Neuem mit 196 gegen 73 Stimmen an. Nach der Annahme der Stlberbill seitens der Repräsentanten ging dieselbe in den Senat, der sie mit 46 gegen 19 Stimmen ebenfalls annahm. Die Bill wird somit Gesetz. — ßngland. London, 28. Febr. Im Fortgänge der Sitzung des Unterhauses erwiderte Northcote auf eine Anfrage Harttngton's: Napier und Wolseley seien nicht zu Chefs der Expedition ernannt, sondern nur dazu ausersehen, falls die Expedition nölhig werden sollte. Die Wahl der Genannten sei vor 10 oder 12 Tagen erfolgt. Napier sei aus Gibraltar hterherberufey, damit derselbe mit den Militärbehörden berathschlagen könne und zum Handeln bereit sei, wenn ständigung. „ ,, , , Karlsruhe, 1. März. General Cialdini est hier eingetroffen, um dem Großherzog die Thronbesteigung des Königs Humbert zu notificiren. des Ministers. London, 1. März, Abends. Im Unterhause wies Schatzkanzler Northcote zur Erwiderung der gestrigen Anfrage Wolffs aus den veröffentlichten Schriftwechsel hin, wonach Rußland die anderen Mächte bereits von Englands Ansicht, daß die Zustimmung der Mächte zu den Europa berührenden Verlrags- stipulationen nothwendig, informirt worden seien; der Schriftwechsel umsaffe auch die Antwort Gortschakoffs, welche Englands Ansicht beipflichte. Auf Befragen Gourley's theilte Unterstaatssecretär Bourke mit: Rußland habe sich behufs Beseitigung der Hindernisse an der Sulina-Mündung mit der Donau-Commission in Verbindung gesetzt; weche Fortschritte tn der Ausführung bereits gemacht worden, sei der Regierung nicht bekannt. Petersburg, 1. März. Der Aeußerung des Journals „Standard" gegenüber, daß, wenn Rußland keine Concessionen mache, das Schwert ent- cheiden müsse, äußert die „Agence russe": die britische Regierung habe erhärt, einen Krieg nur um englischer Jntereffen willen unternehmen zu wollen, Rußland habe nun aber die englischen Jntereffen respektirt. „Standard" muffe demnach schlecht unterrichtet sein oder die britische Regierung würde ihren formellen Erklärungen zuwider handeln. Was die Concessionen Rußlands betrcffe, so sei den Cabineten bekannt, daß Rußland entschloffen sei, die wesentlichen Resultate des Krieges intact zu erhalten, aber auch jederzeit genetzt, Mittel zu acceptiren, wodurch die Unverletzlichkeit des Krtegsergebnisses mit den Jntereffen Dritter in Einklang gebracht werden könne. Drohungen mit militärischen Vorbereitungen seien aber ein wenig geeignetes Mittel zu friedlicher Ver- London, 1. März. „Daily Telegraph" läßt sich melden: Die britische Regierung informirte den Fürsten Gortschakoff, sie werde ihren Botschafter Lord Loftus abberufen, wenn die Russen mit oder ohne Zustimmung der Pforte in Konstantinopel einrücken sollten. — Eine anderweitige Bestätigung dieser Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr» Eorrespondeuz-Bureau. Petersburg, 1. März. Eine Depesche des „Golos" aus Jaffy vom 28. Febr. meldet: Unter den im Laufe des Januar und Februar durch Jaffy transportirten Verwundeten hat sich die Zahl der Typhuskranken starr vermehrt und ist aus 19 pCt. gestiegen, während dieselbe früher nur 5 pCt. war. Sämmtliche Waggons auf der Eisenbahnlinie Fratesty-Jaffy smd mficttt, Desinsection ist nur in geringem Maße angewendet und schafft kerne Avhulse. Auf der ganzen Linie Simnitza-Fratesti verwesen maffenhaft unbegrabene Leichen. Es ist unbedingt nothwendig, daß die aus Bulgarien und Rumelten zuruck- kehrenden russischen Truppen nicht über Simnitza-Fratestl-Jaffy, sondern über das schwarze Meer transportirt werden. Die m Jaffy befindliche Sanitats- bereitet. — Der Prinz von Wales ist hier etngetroffen. — Der Kronprinz von Oesterreich wird morgen früh nach Berlin abreisen. Versailles, 1. März. Im Senat beantragte der Kriegsmintster die Vertagung der Discussion über das Generalstabsgesetz; alsdann werde er eine Vorlage einbringen, welche das gestern vom Senat angenommene Princip zu- laffe und es der Regierung anheimgebe, die Details zu regeln, wie solches in Italien Geltung habe. Der Senat erklärte seine Zustimmung zu dem Antrag Deutschland. Darmstadt, 28. Februar. Die morganatische Vermählung Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Heinrich von Heffen und bei Rhein mit Fräulein Caroline Willich genannt von Pöllnitz wurde heute Vormittag vollzogen. Die bürgerliche Eheschließung erfolgte zu Beffungen vor dem als Standesbeamten des Großherzoglichen Hauses sungirenden Minister Freiherrn von Starck. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben unter dem 28. Februar 1878 der in morganatischer Ehe verbundenen Gemahlin Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Heinrich von Heffen und bei Rhein rc. Caroline geborenen Fräulein Wlllich genannt von Pöllnitz, Namen und Wappen einer Freifrau zu Nidda beizulegen und dabei zu bestimmen geruht, daß die aus der erwähnten ehelichen Verbindung hervorgehenden Kinder denselben sreiherrlichen Namen mit dem angegebenen Wappen führen sollen. Hesterreich. Pesth, 28. Februar. Im Unterhause stellte Simonyi eine Interpellation, betreffend die Hinrichtung österreichisch-ungarischer Unterthanen in der Türkei durch die Russen. Ministerpräsident v. Tisza erklärte: er werde die Interpellation später beantworten; seitens des Ministeriums des Auswärttgen würden Erhebungen veranstaltet werden, um die Richtigkeit der bezüglichen Angaben zu ermitteln. an den den Aecht kölnisches SBaffcr Iohsm» 9Ä*ri* Karin« in Köln. des die y Im 1 <)( Adolf Noll, ziemlich schlecht weg. Herr Noll richtete nun folgende Eingabe Großh. Bürgermeisterei Hierselbst: Gießen, 25. Februar 1878. Verehr!. Grotzherzogl. Bürgermeisterei dahier. In der Stadtoerordneten-Sitzung vom 7. Februar wurde ein Gutachten Herrn Uhrmacher Alt von Darmstadt verlesen, worin sich derselbe nachthetltg über Lokal-Notiz. Gießen, 2. März. (Sitzung der Stadtverordneten am 28. Febr) Der Voranschlag der Stadt wird wie alljährlich der Fmanzdeputation überwiesen. — In Betreff der Quellwasserleitung hielt die Quellwasserdeputation in Verfolg eines Beschlusses der Stadtverordneten vom 14. Febr. am 18. eine Sitzung und einigte sich in derselben zu dem Anträge: daß die Stadtverordneten vorläufig die von der anonymen Gesell- lellschaft gemachten Vorschläge ablehnen, weil die Versuche im Stadtwalde genügende Wassermengen ergäben und die Versuchsarbeiten an dieser Stelle fortsetzen mögten, da gegen von einer Suche an anderen Stellen abzusehen sei. Herr Grubendirektor Bansa stellt ein aussührltcheS Gutachten über die Versuche in Aussicht. Die Versammlung beschließt: den Antrag der Quellwasserdeputatton zu acceptiren mit dem Anfügen, daß nach Ablauf von 3 Monaten Bericht über die seitherigen Erfolge dem Stadtrathe zu erstatten sei. — Die Baugesuche der Herrn Singer und Wilh. Reiber werden ge nehmigt. — Herr Bauunternehmer Kraus grill bittet in einer Eingabe um Auffüllung der Straße an seinem Hause und erbietet sich eoent. bk Auffüllung selbst zu besorgen, wenn ihm die Stadt hierfür 1,45 JL pro Cbkm. vergütet. Die Baudeputation ist für Genehmigung des Vorschlags und beschließt die Versammlung demgemäß. — Behufs Anlage von Straßen in der Schwarzlach muß die Stadt ca. 780 Klstr. Gelände von Herrn Jutzt erwerben. Nach Verhandlung mit demselben will er das belr. Gelände für den Pauschalpreis von 4000 JL abgeben. Die Baudeputation ist der Ansicht, daß man, um die Sache aus dem Wege zu bringen, diese Offerte annehmen könne und bewilligte die Versammlung die geforderte Summe. — Eine Ueberschrettung des Etats für Jnseratkosten in 1877 mit 64,77 wird zu Lasten der Ueberfchüsse genehmigt. — Herr Stadtverordnete Wort mann lenkte in einer Eingabe das Augenmerk der Versammlung auf das Grundabfahren aus dem Ebel'schen Garten, wo die höhere Töchterschule erbaut werden soll, nach der neuen Realschule. Als geborener Asterweger halte er es für seine Pflicht auf den schlechten Baugrund aufmerksam zu machen und man würde den Grund wol zum Auffüllen später nothwendtg haben, ge^en etwaige Wasser-Calarnttäten. Nach Ansicht des Stadtbaumeisters ist jedoch dieser Eingabe nicht beizupflichten, die Kellersoole sei 90 Ctm. über dem Niveau vom Hochwasser vorgesehen. Die Baudeputation will die Eingabe auf sich beruhen lassen und ist >ie Versammlung hiermit einverstanden. — Eine längere Dtscussion rief der Punkt 9 dec Tages Ordnung betr. Credilbewilligung und Bürgschaftsleistungen bei Holz- versteigeruugen hervor. Auf Anregung des Stadtverordneten Homberger beschloß die Versammlung s. Z. diese Angelegenheit der Finanz-Deputatton zur näheren For multrung diesbezüglicher Anträge zu überweisen. Dieses ist nun geschehen und beantragt diese Deputation folgendes: 1. Bet allen Holzoersteigerungen soll eine Zahlungs- 1 frist von sechs Monaten gestattet werde«. 2. Alle Fristgesuche bet welchen es sich um : einen Betrag von 200 je und darüder handelt, sollen einer Commisstün zur Begutachtung überwiesen werden. 3. Diese Commission soll bestehen aus dem Bürgermeister l und 3 Mitglieder der Stadtverordneten, von welchen eines, wenn möglich, aus den- : jenigen, welche zugleich Mitglieder des Ortsgerichts sind, zu entnehmen ist. 4. Beträgt ; die Schuld 200 und mehr, so sollen bei Frtstgesuchen 5% Zinsen vom Verfalltage , an berechnet werden. 5. Die Bürgschaftsleistungen sollen, wenn die Schuld 200 und mehr beträgt, von der unter Ord. Nr. 2 erwähnten Commission geprüft werden, f 6. Außerdem bleibt es dem Ermessen de« Bürgermeisters überlassen, auch in Fällen, i in welchen es sich um einen geringeren Betrag als 200 handelt, und wenn die be- i gehrte Zahlungsfrist über den Schluß des Rechnungsjahres nicht hinausgeht, das Frist- I gesuch der Commission resp. Stadtoerordneten-Versammlung zur Beschlußfassung vor- । zulegen. Zu Commissions-Mitgliedern sollen vorgeschlagen werden die Herren Lüde- king, Haustein und Wortmann. — Stadtverordnerer Grüneberg ist mit dem Beschlüsse 4. nicht einverstanden. — Die Versammlung accepttrt diese Anträge und wählt die vorgeschlagenen 3 Mitglieder. Ein Antrag des Herrn Grüneberg: Bei Fristgesuchen den Stadtrentmeister vorerst zu hören ob die Finanzen der Stadt solche er- ‘ laubten, wurde zurückgezogen. — Betreffend den Concurs der Firma Gebr. Köhler ? tritt die Stadt dem Arrangement derselben bei. — Die Bewohner des Riegelpfads pett- tionirten um Herstellung der Ludwigöstraße. Die Baudeputation schlägt vor, dieselbe : vom öftl. Thetl der Altcenftraße bis zum Riegelpfad zu chaussiren und beschließt die Versammlung demgemäß. — Eine Kostenrechnung der Feldgeschworenen pro 1877 im Betrage von 159 jt. wurde gutgeheißcn. — Der Herr Bürgermeister verlas ein Schrei den des Provinzial-Ausschusses, worin derselbe die Wahl des Herrn Hofg.-Rath Pfa n n- müller als Stadtverordneter für gültig erklärt und die Reclamanten in die Kosten verurtheilt. — Wir brachten in dem Referat der Stadtverordneten vom 7. Febr. ein Gutachten des Uhrmachers Alt von Darmstadt über den Zustand der städt. Uhren und kam darin die Uhr auf der Neuen Realschule, bekanntlich ein Geschenk des Herrn Den 24. Februar. Dem Schuhmacher Philipp Wootz, ein Sohn, Ludwig Johann, geb. IS. Januar. Denselben. Dem Schreiner Wilhelm Weber, ein Sohn, Louis Wilhelm Johann, geb. 3. Januar. Beerdigte. Den 1. Marz. Georg Philipp Lampas, ev. Pfarrer, alt 80 I., gest. den 27. Februar Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeindf. Getraute. Den 1. März. Peter Merkel, Arbeiter dahier, des verstorbenen TaglLhners zu Romrod, Friedrich Merkel, ebel. Sohn; und Gertraud Katharina Röder, des verstorbenen Acker- mannS zu Queckborn, Johannes Röder, ehel. Tochter. Auszug s. d. Standesamtsregiflern des Standesamts Gießen. Vom 23. Februar bis 1 März 1878. Aufgebote. n 1. März. Der Heizer an der Cöln-Mindener Bahn Christian Hörster von Fürthen mit Louise Scheer von Lauterbach. — Der Schuhmacher Heinrich Friedrich Loder mit Philippine Elisabeth Marie Wagner, beide von Gießen. Handel und Verkehr. U 1 dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 6Ö6^er-. penr ?tüZ.5-6 «änfeeter p et (St. 16 ,3, Qntender, per St. 8 X Käse, per Stück 5—9 Kasematte, p. St. 3 A, Erbsen. 1 Liter 20 A fUnkn l Liter 23 A Tauben, das Paar 1.20, Hühner, per SMck ^1.50 Höhnen p7r 1'60, Enten, per Stück JC. 3.50, Kartoffeln, 100 Kilo 1 JL 50 A. Ochsen- hia ß»79.50-60 X Rindfleisch 50-56 Schweinefleisch 62 dis 64 H, Kalbfleisch 55 u. 60 H, Hammelfleisch 60 X Eheschließungen. 1. Marz. Schmiedgeselle Peter Hardt von Hadamar mit Marie Schneider von Fellingshausen. — Arbeiter Peter Merkel von Romrod mit Gertraud Katharine Röder von Queckborn. — Maurer Philipp Lang, Wittwer von Hochelheim mit Clara Katharine Lange von Hermannstein. Geborene. Febr. Käthchen Karoline, Tochter des Schlossers Georg Heller. 23. Febr. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) des Feldwebels im II. Großh. hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116, Heinrich Bruchhäuser. 19. Febr. Mathilde Franziska Karoline Tochter des Kreisbauaufseher-Aspiranten Heinrich Eichler. — Karl, Sohn des Schäfers Caspar Post. 23. Febr. Johann Wilhelm, Sohn des Locomotivheizers Johannes Wienhold — Elt- sabethe, ein außereheliches Kind von auswärts. 22. Febr. Clara Wilhelmine, Tochter des Kaufmanns Jacob Wagner. 26. Febr. Gustav, Sohn des Handelsmanns Louis Rothenberger 22. Febr. Karl Friedrich Emil, Sohn des Mechaniker Georg Hauß 23. Febr. Elisabeth Marie Hermine Henriette, Tochter des Schreiners Heinrich Prinz. — Heinrich, ein außereheliches Kind von auswärts. 24. Febr. August, ein außereheliches Kind von auswärts. 25. Febr. Wilhelm ein außereheliches Kind von auswärts. 24. Febr. Elisabeth Emilie Marie Bertha, Tochter des Obertelegraphen-Assistenten Ferdinand Friedrich Christian Flory. 25. Febr. Karl Emil Sohn des Schreinermetster Christian Karl Heinrich Haubach. G e st o r b e n e» 25. Febr. Friedrich Wilhelm, 2 Jahre 11 Monate 10 Tage alt, Sobn des Schmiedes Friedrich Wilhelm Lehmann. 24. Febr. Marie Wolf, 25 Jahre, Dienstmädchen von Heppenheim. 25. Febr. Johann Peter Bätsch, 67 Jahre alt, von Brachbach, Kreis Altenkirchen (im academischen Hospital gestorben.) 27. Febr. Pfarrer Georg Philipp Lampas, 80 Jahre alt. 28. Febr. Peter Wilhelm Robert, 3 Monate 1 Tag alt, Sohn des Kaufmanns Friedrich Wilhelm Köscr. 1. März. Marie Werner, geb. Fischer, 70 Jahre 1 Monat 20 Tage alt Wittwe des Schreinermeisters WUhclm Werner. «■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■MIM von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition deS Gieße, ittMHient st" Mlchiigulig bis p -'nubrinzen- ». btfl 22- m Wßberzoaliches E sicher.__ Lekannt Kchdem die ß -lrisgertchtsraths! * Erbschaft o _-,t die Ueberschuldi chestrllt ist, wird IL sömiichen Co, N, sowie zur si sing der Fordem mb zur Wahl ei Mn auf den 29. Ma Vormittag Lm.-Zeit bestimmt nnthetl, daß die zu grapharifchen (Ä Tüieverfuchs als Mehrheit der Ei angesehen werden. Marburg, am t Sönigl- Amcheri 1314) Spang 1298)' Di« L 14 und vev Donnerst^ ««! *8 1 Gießen, a Gültige Privat Banknoten. ienißen Staates, welcher denselben die Befugnlß zur Notenausgabe crtheilt bat iur werden: 1. Badische Bank in Mannheim. - 2. Bayerische Notenbank in München. - 3. Bremerbank in Bremen. - 4 Breslauer Bank in Breslau T^^^iblnnitzer Stadtbank in Chemnitz. — 6. Cölnische Privatbank in Cölrn —' 9' ^"Danzig. — 8- Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.— «Xu onnoversche Bank in Hannover. — 10. Leipziger Cassenoerein in Leioüa. —11 ?3bfRnfr<-n^?nnier^hnrfifn /-^-Ubeburger Privatbank in Magdeburg. — 3. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden __ i »nutif Di^e I.^bdeutschland in ®armftabt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. — bUnQ ^er Noten anderer deutscher Prioat-Notenbanken ober Korporationen jur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelaffen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft weiyeg dieselben r x Seitens der Nationaldank für das Großherroathum Lurembura W 271L^' s'Uf ^eechswahrung lautende Banknoten in Abschnitten z^u 5, 10 “nb 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoten zu Rablunaen ittlk mlrh wUCL——E- — rx r t vom 14. März 1875^ver" boten und wird mit G-ldltrafe von 50 500 Mk.. im Fall- gewerbsmäßiger Ser, Wendung daneben mit G-sän^nih bis zu einem Jahr- bestraft. Acrsteig Holzverst her jiönigl. Ober Montag den . Vormittag- 2-rdm zu Krofdorf b 'ch tcheno bezeichnete -Ech meistbietend o. '^ict 11a Fohnbachi 2 Stamm ^Rmtr «J R-ntr. Stock un' 55 ober den sc 2"- l Rmtr. S Scheit und j ototfe und Reiser UM : k Rmir ) aa bau war ganz außerordentlich besucht und ernbteten die schwarzm Sänger den reichsten und wohlverdientesten Beifall iu,warzen öanger Den u _ ----------------Gießener Anzeigers empfehle iq )U M. 13,70 per Dutzend, M. 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen zu M. 1,28 und 68 Pfg. gehorsamst. in 33 814) I- I. F- Popp. 601 6 23 540 306 1328) boden billig abzugeben. (1292 1333) Vogel. angefertigt bei (1^94 Ernst ^S«FF^J^Mäusburg- ilumor.Fastnacbtsfächer 1304) empfehlen 1291) Müller. Rmtr. Eichen-Scheitholz, 70 18,2 Rmtr. Nadel-Scheitholz, Exped. d. Bltts. (1332 u II 300 ii M II II II II 30 6000 500 300 42 2 196 2 2 140 16 6 198 700 200 4700 23,6 20 1460 11 31 81 830 Prügelholz, Stockholz, Reisholz, 4—14 Centi- und 5 — 6 60 2690 137 125 141 46 H II II 1334) Gefunden: ein Schleier. Ab- zuholen in der Exped. d. Bl- S. Katzenstein Holzhandlung. H Wellen Am ersten Tage kommt das Stamm- und Stangenholz und am zweiten Tage das Brennholz zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist jedesmal an dem Wege nach Hachborn und am Wege von Treis nach Sichertshausen. Mainzlar, am 1. März 1878. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. ii Wellen Hohversteigerung im Mainzlarer Gemeindewald. Donnerstag den 7. und Freitag den 8. März d. I., des Vormittags von 9 Uhr an, kommen im Mainzlarer Gemeindewald, Districte Zipfen und Hundrück zur Versteigerung : „ Stockholz, Nadel-Wellen, Eichen-Wellen, Fichtenstangen von meter Dnrchmefser Meter Länge, Hohverffeigerung. Donnerstag den 7. März l. I., des Vormittags um 10 Uhr anfangend, sollen in den Waldungen der Gemeinde Rödgen nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert werden, als: 38,8 Rmtr. Buchen-Scheitholz, Zum ArrMtterr habe eine große Quantität guten Mutter- Meter Nadel-Knüppelholz, theil- weis 3 Meter lang, non hichn von Fürthen mit ritbnd) Löber mit Philippine Hohversteigerung. Donnerstag den 7. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald und Markwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1331) Frankfurter geräucherte Leber- und Blutwurst empfiehlt in bester Qualität Wilh. Weidiy. Magen- u. Darmleiden oder chronische Verschleimung der Derdauungsorgane und deren so zahlreichen Neben- u. Folgeleiden werden mit bestem Erfolge gründlich geheilt. Kranke dieser Art wollen nur so viel Vertrauen fassen und alles Nähere, sowie die vielen Atteste — auch aus Hessen, deren Aussteller nicht öffentlich genannt sein wollen, gratis und franco in Empfang nehmen. Heide, (Schleswig-Holstein). Eichen von 13—28 Centtmeler Durchmesser, bis 12 Meter Länge, mit 9,87 Festmeter, Fichten von 14—36 Centtmeter Durchmesser, bis 18 Meter Länge, mit 202,20 Festmeter, Buchen von 37 — 47 Centtmeter Durchmesser, bis 7 Meter Länge, mit 3,93 Festmeter, Eichen-Derbstangen von 3 — 6 Meter Länge, mit 0,83 Festmeter, Fichten-Derbstangen von 4—10 Meter Länge, mit 28,89 Festmeter, Fichten-Reisstangen von 2,54 Festmeter. Brennholz: Rmtr. Buchen-L-cheitholz, 1326) Zur Befchmüekung m Leichen, Gräbern rc. empfehle ich mein großes Lager von Kränzen, Kronen, Guirlanden, Bouquets rc. von getrock neten Blumen und Gräsern in deutscher, französischer, englischer und russischer Fassung. MooSkränze von 50 Pfg. an. Friedrich Rüger auf dem Kreuz. (kostete: Butter, per Psd. rt. 16 4 Enteneier, per St. dsm, 1 Liter 20 4 Linsen, stück Jk 1.50, Hahnen, per Io 7 jk. 50 4 Ochsen- -56 H, Schweinefleisch 62 Stunde im District Rothläufchen am Vicinalweg von Garbenteich nach Grü- titngen. Fortsetzung der Versteigerung gegen 11 Uhr im District Langenwald, nächst dem Markwald. Garbenteich, am 28. Februar 1878. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 1313) Schwarz. Wellen Buchen-Retser, „ Eichen- „ „ Nadel- „ 1320) Wir offeriren: Rothe-, Luzerner- und Wiesenkleesaat, sowie verschiedene Sorten Grassaaten, zu den billigsten Preisen. Flick & Kröll. mbtsamts Gießen. 18. ,... 6,6a bei Schmid!» ire '?*m',a3'88$ti?bri** iSTw*** 7) Zu prompten Lieferungen großer Posten Nrngofen-Ziegelsteine, Fu^on- und Verblendsteine re. für Frühjahr und später, empfiehlt sich L. Weygand in Wetzlar. 1319) Spanischer Hahn, englische Enten billig abzugeben. D. 217._______ Nussensteine können täglich aus meiner Fabrik in der Schwarzlach abgefahren werden. Bauholz - Versteigerung. 1226) Donnerstag den 7. März l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden im Naunheimer Gemeindewald in verschiedenen Diftricten versteigert: 88 Stück Eichen mit 77,87 Festmeter (Wagnerholz), (Anerkennung.) Ich litt 6 Jahre an chronischem Magenkatarrh verbunden mit furchtbaren Leibschmerzen, Diarrhoe und Erbrechen Ich gebrauchte allöopattsche u. homöo- pattsche Aerzte, aber alles vergebens. Jetzt bin ich 4 Wochen von diesem furchtbaren Uebel befreit gewesen. Durch Herrn I. I. F. Pop p's, Heide (Holstein) Heilmethode bin ich so weit gesundet, daß ich fast alle, auch schwer verdauliche Speisen, vertrage u. s. w. Teuchel, bei Wittenberg (Rgsbez. Merseburg), 29. Mai 1876. Lehrer Henze. Aufforderung. Einwendungen gegen die beantragte Bestätigung des heute zwischen N- Felbel Eheleuten zu Gießen und ihren Gläubi gern vereinbarte, aus den Acten zu ersehende Arrangement sind bei Meldung der Nicht- berücksichtigung bis zum 20. f. Mts. dahier vorzubringen. (1312 Gießen, den 22. Februar 1878. Großberzogliches Stadtgericht Gießen. B ö t t i ch er.Dr. ® tim er. Bekanntmachung. 1298) Die Quartierträger der am 5. bis 7. und 20. September 1877 dahier einquariirt gewesenen Mannschaften des II. Hessischen Husaren-Regiments Nr. 14 und des Nassauischen Feld - Artillerie - Regiments Nr. 27 werden hierdurch aufgesordert, ihre Vergütungen binnen vier Wochen, vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung an, an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag dahier in Empfang zu nehmen, widrigenfalls solche aus ihre Kosten überbracht werden. Gießen, am 1. März 1878. Der Stadtrentmeister: Enders. Bohnenstangen. Der Anfang ist zur bestimmten Mdt Eikßeil. d f. Aleilgeöotenes. Buxbaum iU Lustadt 95295 Marie Schneider vonFellings- kbarine Röder von Queckborn. mrint Sangt von Hmnannfiein- q Heller. 23. Febr. Lin Kind n IL Großh- hessischen > gatbilct Franziska Kamme, Sohn des Schäfers Kaspar Johannes Wienhold. - M' ira Wilhelmine, Tochter des stsmanns Louis Rothenberger, 'p 93 Febr. Elisabeth Marie inrich, ein außereheliches! Md 2*. 8* fcl M 255 ,, Kiefern- und Fichten-Stämme mit 81,84 Fstm-, 40 „ „ „ „ Stangen „ 3,30 Die Zusammenkunft ist im District Tannewald bet Nr. 1. Die Eichen der Zahmheck kommen gegen 1 Uhr Nachmittags zur Versteigerung. Naunheim, den 26. Februar 1878. Der Bürgermeister: Kern. Bekanntmachung. Nachdem die Erben des verlebten Kreisgerichtsraths I. B. Auth dahier dessen Erbschaft ausgeschlagen haben -und die Ueberschuldung dieses Nachlasses festgestellt ist, wird Zwecks Abwendung des förmlichen Concurses durch Vergleich, sowie zur summarischen Anmeldung der Forderungen der Gläubiger und zur Wahl eines Massecurators Termin auf den 29. März l. I., Vormittags 10 Uhr, Cont.-Zeit bestimmt, unter dem Rechts- antheil, daß die zurückbleibenden chirographarischen Gläubiger hinsichtlich des Güteversuchs als dem Beschlüsse der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Marburg, am 28. Februar 1878. König!. Amtsgericht Abtheilung III. 1314) Spangenberg. Versteigerungen. Holzversteigerung in der Königl- Obersörsterei Krofdorf. Montag den 11. März er., Vormittags um 9 Uhr, werben zu Krofdorf beim Wirth Kahl ert nachstehend bezeichnete Holz-Sortimente öffentlich meistbietend versteigert: District Ha Fohnbachskopf. Buchen: 2 Stämme III. El-, 5 Rmtr. Nutzholz, 160 Rmtr Scheit und Knüppel, 224 Rmtr. Stock und Reiser. District 55 ober den schwarzen Gründen. Eichen: 1 Rmtr. Scheit. Buchen: 141 Rmtr. Scheit und Knüppel, 821 Rmtr. Stöcke und Reiser. District 70 Hirschsprung. Eichen: 32 Rmtr. Scheit, 10 Rm- Stöcke. Buchen: 13 Rmtr. Nutzholz, 693 Rmtr. Scheit und Knüppel, 670 Rmtr. Stöcke und Reiser- Krofdorf, den 28. Februar 1878, Der Königliche Oberförster: „ Prügelholz, „ u. Nadel-Stockholz, „ Reisholz, Nadelstangen „ 25,18 Eichenstangen „ 6,07 Nadelstangen „ 1,90 „ Prügelholz, Wellen „ Reisholz, Elchenstämme mit 21,64 Festmtr. -xrS-k'- ’ w M- Moritz Gregori 8t Sohn. Akchten Malaga «. Tokayn empfiehlt billigst (391 Gg Wilh. Weidig. Au verkaufen: ein Glasschrank für Silber ober Bücher, zwei Kleiderschränke (der eine von Nußbaum, der andere von Tannenholz),-eine Sprungfedermatratze mit Roßhaarmatratze, eine Bettstelle von Nußbaumholz mit Deckbett und Kissen (fast neu). Zu erfragen bei der Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1878 gestattet. Rödgen, am 27. Februar 1878. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. 1268) Jnderthal. 1318) Ich beabsichtige meinen, im Gart- felb neben bem Wohnhause bes Postschaff' nersBötz gelegenen, 1032 lDMtr. haltenden Garten, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. A. Henrich, Geometer. ,*.<**•*. „,*****' Elchen- „ Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- Montag den 4 März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Saal der Restauration „93ramm" in der Neustadt dahier nachstehend verzeich« nete Maaren öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 1 Häckselmaschine, Radschlösser, Spaten mit Tritt, amerikanischeHeur undMistgabeln, Kochtöpfe, Thürbänder, Fügblöcke, Vogelkäfige, Sprungfedern und Bandeisen. Gießen, den 28. Februar 1878. (1219 M. Pilger, Massecurator. Am Montag den 4. März, Morgens 10 Uhr, lassen Unterzeichnete zwei recht brauchbare Arbeitspferde, wovon das eine leichtere im Acker, das zweite sehr schwere für große Lasten im langsamen Zuge geeignet, auf der Bahnstrecke am Wege nach Gleiberg öffentlich versteigern. 1240) Siepmann 8t Theisen. Donnerstag den 7. März, Vormittags 11 Uhr, lasse ich an dem ehemals Ronstadt'schen Hause eine Partie alte Falzziegel, altes Bauholz, Thüren rc. gegen Baarzahlung versteigern. (1290 R. Scheel. Louis Hahn, Neustadt D. 54. Mz Lhadlonen zum^Wäfche- zeichnen, ■Ü Einzelne Buchstaben und Monogramms. Ferner werden solche nach jedem Muster 8 * "*> rMer. «ÄLZ ?unb aÄ,e »foäiÄ Seiten sofÄw?°be, £rntr M ■ Mutigen Lnpä1®ebert» s*« r3tn Sanger den ^*****- Nauer Ä*; ba"( " be Ur8. _• Dresden. - 15 V,. ten&anf in Stuttgart. - für welches dieselben ^!°Wum 8u$emburfl in Äbschnitten zu 5, 10 anfT!tenJ-u 3ahlungen om 14. Marz 1875 -er- illr gmerdsmaßiger Ver- N. Preisgekrönt in Paris und von vielen Aerzten empfohlen ist der G. A. W. Mayer'sche (1289 weisse Brust-Syrup ein sicheres u. wohlschmeckendes Hausund Genußmittel bei jedem Husten, Brustschmerzen, Heiserkeit, Asthma, Reiz im Kehlkopf, Blutspeien u. s. w. Allein bei Fr. Bieler in Gießen und Georg Hammel in Hungen. verschiedener Große von 4000 bis zu 63000 Mark können zum Ankauf zu jeder Zeit von mir nachgewi^fen werden. 1329) J. Blitz. 1327) Ein Haufen Dungasche und ein Haufen Eomposterde zu verkaufen im neuen Arresthaus. Avis 1202) Geschw. Heerz, Neuenweg. Das Ailressbuch für Giessen 1261) - gegeben werden. E. Pittban. Culturanwetsung füge jedem Auftrage gratis bet. Emst Lange, Schöneberg bei Berlin. kostet 1 X 50 1322) wtethen. Lindenplatz A. 29. gesucht von I. B e r n h a r b t (1307 Hierzu eiu zweites Blatt Benefice nur den Grund- Haupt-Depöts in: Genf, Dresden und Gießen (KaplanSgaffe Nr. 230) 1305) Zöpfe, EhignonS und alle sonstige Haararbeiten werden billig und bald verfertigt. Zu erfraaen bei __________Frau Wendel, Kaplansgasse. Montag Abend tut „Löwen". Awgust Becker Stidifabrilmnt. ist erschienen und sind Exemplare in der Expedition des Giessener Anzeigers, sowie in meiner Wohnung, Gartenstrasse 165, ä 3 M. zu haben. A. Scheyda. Tgürmgkr .KmisffiirfH’n’i, Wuigsee. Chemische Reinigung. Färberei von Sammeten. Färberei von Federn. Färberei ä Reffort für Seide. Große Auswahl in neuen modernen Färb- und Druökmußern. Durck gutes Umfärben rc. aller Arten Gegenstände wozu obige Anstalt die anerkannt beste Gelegenheit bietet werden wesentliche, von den Zett- verhältniffen gebotene Ersparnisse erzielt. Gütige Aufträge vermitteln unentgeldlich und werde ich auch fernerhin eifrigst bestrebt bleiben, dadurch dauernd zu erhalten, daß ich bei bescheidenem solide und schöne Fabrikate zu festen Preisen sühre und sätzen strengster Reellität treu bleibe. St. Gallen, den 20. Februar 1878. Hochachtungsvoll Durch den günstigen Erfolg meiner Unternehmungen sehe ich mich veranlaßt, bedeutende Vergrößerungen und Neueinrichtungen in. meinem Etablissement vorzunehmen und beabsichtige demzufolge eine Umänderung meiner sämmtlichen Depots damit zu verbinden. Die älteren Muster werden vom 1. April ab theils geändert, theils durch neue, dem modernen Geschmack entsprechende ersetzt und meine Lager wieder aufls Reichhaltigste ausgestattet. Die verehrten Damen meiner Kundschaft in Gießen und Umgegend, welche noch Stickereien in den bisherigen Mustern wünschen, bitte ich Ihren Bedarf bis zu genanntem Termin zu decken, da ich mich nach Ablauf dieser Frist nur noch bei größeren Aufträgen zum Fabriciren bisheriger Muster verpflichten kann. Um die Liquidation der auf meinem Gießener Lager befindlichen Maaren zu beschleunigen, gewähre ich von jetzt ab bis zum 1 April auf meine bisherigen Preise 5% Rabatt. Für das meinem Depot in Gießen seit seinem 4jährigen Bestehen in so reichem Maße zu Theil gewordene Zutrauen danke ich aus's Beste mir dasielbe 1317) Todes - Anzeige. Theilnehmenven Verwandten und Freunden hiermit die traurige Nachricht von dem gestern Abend erfolgten Ableben unserer lieben Gattin und Mutter Jeanette Katz, geb. Katz. Um stille Theilnahme bitten Die Hinterbliebenen. Gießen, am 2. Mär; 1878. Die Beerdigung findet Sonntag den 3. März, Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause, Grünbergerstr. Nr 166,6, au§ statt. 1) Ein möblirtes Parterre-Zimmer za oermiethen. F. Z ö l l e r, Neustadt. Heute • Sonntag tten 3. März Tanzbelustigung. Anfallg Abends 7 Uhr. Das wichtigste q)dhiM, welche le S- Di. W°h Mi genannt hat , r w Fanatiker, jeden Misten betrachtet; ttr Nachfolger W Vollen wie Deutsch! Las inbejj seither ut Papstes bekannt gewc itn. Ließ schon der vit Päpste es srüher , derab, sondern nur \'on possumus (eine1 im Alican" weiter j: Zweisel mehr. Ench iwi der Wahl emstir ten Staat protefiirt ^eichnrt, daß rr ih lieh, während er Schreiben davon ir hörten die an den Genf, einen der far die katholischen Um montanismus. W it)m ein( Srge&enljei gegenwärtige schmerz daß Frankreich bald werde, seine srüher, Tancos, zu denen Centrumsmännn, wi Uunbe Lobsprüche \ richt, daß der neue $ letin Louise Lateau Handkusses) halte, der Weise, daß mm Pecci sei der Candid den schenken darf. 2 Namens Leo (Löwe) gehörenden Träger bi sehnlichen, sondern qi lMsterhochinuth erst für ein Glück M feine ldirchenges . Ä unserm bei Nt zu im ! „ |e ali ftttj Sorte «e ^anzministn^ qk sch ^erAem e,nt '««tote sich nte « ? ■ chU!N fn. ,7 ! Noch ^nben geh, 8?n°ninien , na *• »«äS -für £ani)= imö flcftenmrtlje. 1. Engl. Futterrüben Samen Diese Rüben, die schönsten und ertragreichsten von allen jetzt bekannten Futterrüben, werden 1—3 Fuß tm Umfange groß und 5, ja 10—15 Pfund schwer, ohne Bearbeitung. Die erste Aussaat geschieht Ausgangs März oder im April. Die zweite Aussaat im Juni, Juli, auch noch Anfangs August und dann auf solchem Acker, wo man schon eine Vorfrucht abgeerntet hat, z. B. Grünfutter, Frühkartoffeln, Raps, Lein und Roggen- In 14 Wochen sind die Rüben vollständig ausgewachsen und werden die zuletzt gebauten für den Winterbedarf aufbewahrt, da dieselben bis im hohen Frühjahr ihre Nähr- und Dauerhaftigkeit behalten. Dos Pfd. Samen von der großen Sorte kostet 6 jl, Mittelsorte 3 jt. Unter */r Pfd. wird nicht abgegeben. Aussaat pro Morgen Vr Pfund. 2. Bokhara Riesen-Honig Klee. Dieser Klee ist so recht berufen, Futterarmuth mit einem Male abzuhelftn, denn er nächst und gedeiht auf jedem leichten Boden. Er wird, sobald offenes Wetter eintritt, gesäet und giebt im ersten Jahre 3—4 Schritt und im zweiten 5—6 Schnitt. Man kann denselben unter Gerste und Hafer säen. Mit letzterem zusammen geschnitten, giebt er ein herrliches Futter für Pferde, auch ist der Klee seines großen Futter- reichthums wegen ganz besonders für Milchkühe und Schafvteh zu empfehlen. Vollfaat per Morgen 12 Pfd., mst Gemenge 6 Pfd. Das Pfd. Samen, echte Originalsaat, kostet 3 JL Unter 1 Pfund wird nicht abgegeben. 3. Schott. Riesen Turnips, Runkelrüben-Samen. Diese Rüben werden im tiefgeackerten Boden 18—22 Pfd. schwer. Das Pfd. 1325) Es werden zwei bis drei große Orleander - Bäume zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts._________ 1303) Einen jungen Mann für einige Stunden des Tags zu schriftlichen A'beiten gesucht. Von Wem ? zu erfragen bei d. Exp. Wickelmaclier | Theater. Heute, Sonntag, den 3. März: Die Maschinenbauer von Berlin Große Posse mit Gesang und Tanz in 3 Abtheilungen und 6 Bildern von A. Weih raucb ; Musik von A. Lang. Montag keine Vorstellung. Frankirte Aufträge werden mit umgehender Post expedirt, wo der Betraq nicht betgesügt, wird solcher durch Postvorschuß entnommen.(1288 Asiatische und Griech. Weine in 11 Sorten empfiehlt als gänzlich rein und ächt, die Orig.-Flasche ä 3/4 Liter 1,50—2 918) das Allein-Depot von Dr. Hempel, Hirschapotheke, in Giessen. Zum Besten ves unter dem Protectorat Seiner König!. Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein stehenden patriotischen Unternehmens des Ausbaues der Katharinen-Kirche pt Oppenheim, welches sowohl aus Mitteln des Großherzogthums Hessen als auch des deutschen Reiches unterstützt werden soll, wird mit Genehmigung des Großherzoglich Hessischen Ministeriums eine Lotterie ohne Nieten von Kunstwerken veranstaltet. Jedes Loos gewinnt. Zu obiger Verloosung sind Loose ä M. 3 ju haben in der Expedition des Gießener Anzeigers, Achulstraße 18. PromenadehauS. — 1176) Eine kleine Wohnung an eine ruhige Familie zu oermiethen. ________________________Weidengasse 98. 834) In meinem neuerbauten Hause, via-k-vis P ö s cb e l's Bierhalle, sind Fami lienloais von je 3 bis 6 Zimmern nebst Zubehör, Gartenantheil und Bleichplatz vom 1. April ab zu oermiethen. _______________G g. Unverzagt I. 216) Durch Wegzug des Herrn Prof. Or. Lutterbeck ist dessen Wohnung in meinem Hause anderweit zu oermiethen und bis 1. April zu beziehen. Ph. Größer, Maurermeister. 1145) Ein schönes Logis und ein großes unmöbl rtes Zimmer zu oermiethen. _______cker V., Äartfeld. 1071) Der 3. Stock in oeim>etben und pleich beziehbar bei Ehr. Schopbach. 833) Ein kleines Log s mit etwas Garten- antheil zu oermitthen bei _________ Kennel, Riegelpfad. 603) Mansardenwohnung alsbald zu oermi'tbkn bei (Bn, Ehr. Spruck. Ein Familienlogis von 5 Zimmern mit Zubehör und abgeschlossenem Cor- ridor zu oermiethen und sofort zu be« ziehen. (1211) H. Schnell, Brandgaffe. Aermietyungen. 1311) Die II. Etage meines neuen Hauscs an der Reichensand-Bohn Hofstraße mit 5 Zimmern nebst Zubehör zu oermiethen. ___________________I. Stein, Architekt. 1330) In meinem neu erbauten Hause in der Ludwigsstroße Eck der Alicenstraße ist eine Wohnung von 5 auch 6 Zimmern im Juni beziehbar zu vermiethen. _________Näheres Gortenstraße B. 165,5 1321) Ein kleines Logrs zu oermiethen und am 1. April zu beziehen. __________________Koplansgasse Nr. 196. 1315) Ein kleines möblirtes Stübchen sofort zu oermiethen. Neuenweg B. 194 1309) Eine kleine Familienwohnung zu oermiethen und gleich zu beziehen. ______________A. Kalb fleis ch Wwe. 1293) Die I. Etage (Beletage) meines neuen Houses in der Reichensond-Bahnhofs- stroße mit 7 Zimmern rc., Wasser- u. Gasleitung, großem Garten, zu oermiethen. ______________Gg. Emil Möhl. 1299) 3 Stuben mit Zubehör zu ver miethen. Auch kann eine Werkslälte dazu 542) Eine Wohnung von 5—6 Zimmern im 2. Stock ist zu oermiethen. ______2______________Chr. Weiß. 422) Der III. Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, ist sogleich oder später zu oermiethen. _____________ Georg Lüdeking. 1300) Ein FamilienlogiS zu vermiethen bei Davut Hatz Wallthorstr. 1124) In dtM ehemals R o n ft a d t'schen Hause ist in dem neu ausgebauten dritten Stock eine schöne Wohnung son vier Zimmern rc. zu oermiethen. Gebr. Scheel Vermischte Anzeigen. 1324) Ein kräftiges Dienstmädchen, welches Gartenarbeit versteht, wird auf Ende d. M. (März) gesucht. Gartenstraße 1656, eine Treppe hoch. Schachclub, l Montag Abend 8% Nhr r Vortrag. Oer Vorstanck. 1296) Ein fleißiges Dienstmädchen wird gegen guten Lohn zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sogt die Exped. d. Bltts. 1297) Ein fleißiger Junge der Lust hat die Brauerei zu lernen wild angenommen in A. Pösch els Brauerei in Gießen. 1323) Ein gut möblirtes Zimmer mit schöner Aussicht Hobe zu oermiethen. H. F. Nassauer, Neue Anlage, im Hause des Hrn. Bauunternehmer Huhn. 1302) Möblirtes Zimmer zu oermiethen. _________________Wwe. Strauch. 1306) Ein Familienlogis in meinem Hinterhause zu vermiethen. Carl Lony, am Neuenweg. 1301) Ein freundliches Famrlrenlogis, sowie ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. ______Wilh. Böger. 1279) Ein Familienlogis ist zu oermie- then und gleich beziehbar. Georg Noll, Gärtner, Licher Chaussee 1276) Ein Familicnlogis sowie ein kleines möblstteS Zimmer zu oermieihen. _______________Seltersweg 10. 1126) Ein kleines Familienlogis zu oermiethen. Frau^P^ip p, Wwe. GrÜnbergerftraße. 1119) Der 3. Steck meines Houses — Alicenstraße Nr. 101 — ist in Folge Wegzugs des Herrn Pfarrer Schnabel per 1. Juli ds. I. zu vermiethen. ____Louise Wille. 658) 2 Familienlogis, II. und III. Stock von je 6 Zimmer, Küche und Zubehör, sowie ein geräumiger Laden bis 1. August beziehbar, zu vermiethen. _____________Näheres in der Expedition. 1149) Marburgerstraße Nr. 161 ist ein möblirtes Zimmer zu oermiethen.________ 1250) Ein möblirtes Zimmer zu oer