Zweites Blatt. Wo. «9 Sonntag, den 3. Februar 1878 Kichener ^(lucißer AMi-k- null Amtsblatt sm de« Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. über die im Jahre 1877 von der Gießen angezetgten Verbrechen, Vergehen und Übertretungen. Wegen Gießen, den 29. Januar 1878. Wochenübersicht. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Mila, ichschulei ire und/ ht frei. / ober, / Baupolizeivergehen . Feuerpoltzetvergehen Feilhalten verfälschter Lebensmittel dem Bundesrath ist nämlich im Laufe der vorigen Woche eine Vorlage zugegangen, wonach der Kaiser auf Antrag des Reichskanzlers Stellvertreter desselben aus anderen Mitgliedern des Bundesraths allgemein oder für einzelne Amtszweige ernennen kann. Mit diesem Gesetzentwurf, der auf einer kurz nach Reujahr vom Fürsten Bismarck eingereichten Denkschrift beruht, ist wenigstens der erste Schritt zur Ausführung der von ihm mit dem Präsidenten v. Bennig- sen besprochenen Pläne, bezw. zu der von ihm gewünschten Reorganisation der Reichsämter gethan. Auch Griechenland ist durch die gewaltigen Erfolge der Rusten in Aufregung gerathen: es fürchtet offenbar bei dem bevorstehenden Friedensschluffe zu kurz zu kommen. Das neue Ministerium, welches sich unter Komunduros gebildet, hat erklärt, es habe sich für die Politik der Action, die Verthetdigung der Rechte Griechenlands und die Befreiung seiner Brüder aus türkischer Knechtschaft entschieden. Eine tumultuarische Kundgebung der Bevölkerung von Athen, welche die Regierung zu sofortigem kriegerischem Vorgehen drängen wollte, wurde freilich mit Gewalt unterdrückt. König Georg scheint aber doch jetzt im letzten Augenblick wirklich noch Ernst machen zu wollen, hat auch schon Truppen zur Unterstützung des in den benachbarten türkischen Provinzen aus- gebrochenen Ausstandes abgehen lasten. Während König Humbert die Herzen seiner Italiener immer mehr für sich gewinnt, ist der Papst, der durch den Tod Victor Emanuels etwas weicher gestimmt worden war, wieder in das frühere System des Hastes und der Feindschaft gegen das geeinigte Königreich zurückgefallen. Nicht nur, daß er allen katholischen Höfen einen förmlichen Protest gegen die Thronbesteigung des neuen Königs von Italien hat zugehen lasten, er hat auch an das Mailänder Jesuitenblatt, welches von dem dortigen Erzbischof wegen Beschimpfung des verstorbenen Königs getadelt worden war, ein Belobigungs-Breve gerichtet, worin er die Freunde einer „unmöglichen Versöhnung" für gefährlicher erklärt^ als die offenen Kirchenfeinde I Der Kuß aber, den der deutsche Kronprinz dem jungen italienischen Thronerben unter dem Jubel des Volkes gegeben, hat im Vatican eine solche Erbitterung hervorgerufen, daß ein päpstliches Preßorgan sich nicht schämt, denselben mit dem Küste des Judas auf gleiche Stufe zu stellen! Mit dem Haste gegen Deutschland und Italien geht endlich auch die Feindschaft wider Rußland Hand in Hand: die soeben erfolgte Veröffentlichung Verkaufs unreifen Obstes .... Ruhestörung und groben Unfugs . unterlaffkner Verwahrung bissiger Hunde unterlastener Verwahrung von Hunden bei ausgebroch ner Tollwuth ..... Straßenpolizeivergehen .... Übertrag 922 56 38 18 4 544 19 Hebe Localpolizei der Stadt 4 . 25 . 104 1 . 36 8 1 . 398 2 11 3 1 89 1 * ... 2 . 31 . 29 95 3 . 13 46 6 3 . 10 Bestechung .... Betrugs, Unterschlagung Sachbeschädigung Kuppelei..... Bettelns ..... Hausfriedensbruchs Beleidigung öffentlicher Diener . fahrlässiger Brandstiftung . unterlaßener Fleischbeschau Thierquälerei .... widernatürlicher Unzucht unsittlicher Handlungen Störung der Sonntagsseier Bölleret..... Übertretung der Feierabendstunde unterlastener Fürsorge für Angehörige unterlastener Beaufsichtigung von Vieh Bahnpolizeivergehen . Führung falscher Maße Ueöertretnng der Marktordnung Concubinats .... PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. leit. ges Mädchen f-üher 9_- Neustadt, ich em Mann, «selben voll- ’■ d. Exptd. unterlastener Fremden-Anmeldung Jagdvergehen . ' . unerlaubten Gewerbebetriebs Unterschlagung der Stempelsteuer Obdachlosigkeit Hundesteuer-Defraudation . Octroi-Desraudation verbotenen Schießens falscher Anschuldigung unbefugten Collectirens Gebrauchs falscher Legitimationspapiere Vergehen gegen das Preßgesetz verschiedener sonstiger Vergehen t Harrenstraße B- 165. r Schvlstraße B. 18. I 16 ! ; 9 16 16 20 16 4 ^Q/^""besrath hat sich mit Eifer der Berathung des Reichsetats pro 1878/79 gewidmet, der sich in Einnahmen und Ausgaben auf 546,341,701 und die erforderlichen Matricular-Umlagen auf 109,521,758 Mark, 28,413^242 mehr als im laufenden Jahre, fixirt. Die Annahme der Tabaks- steuer-Vorlage gilt, nachdem die Ausschüsse die Grundlagen derselben einstimmig ohne wesentliche Aenderungen genehmigt haben, als eine ausgemachte Thatsache. Ein in Darmstadt abgehaltener hessischer Städtetag hat dagegen die Novelle zum Gesetz über den Unterstützungswohnsitz für unannehmbar erklärt, weil die- seloe den Ruin der größeren Städte herbeiführen würde. Aus dem Gebiete des Cu l t u r kamp fes ist, soweit er Preußen betrifft, von einem — allerdings sehr bedeutsamen — Bescheide des Cultusmini- sters auf eine Jrnrnediat-Eingabe orthodoxer westfälischer Protestanten gegen die Emsührung paritätischer Schulen zu berichten: es wird darin erklärt, daß die religiöse Erziehung in solchen Schulen keinerlei Beeinträchtigung erfahre, über- begründet $C S°rge der Petenten um die Zukunft der Volksschule nicht Pf- 65 ,, b Zu übertragen 922 | Großherzogliche Polizeivepwaltung Gießen. Fresenius. Em höchst beachtenswerthes Zeichen der Zeit war eine äußerst zahlreiche socea .demokratische Volksversammlung in Berlin, auf welcher der bekannte Agitator Most gegen das Pfaffenthum donnerte und zum Austritt aus der Landeskirche auffcrberte. Als die „christlich-sociale Partei" einige Tage rodlet eine Versammlung akhielt, in welcher der Hosprediger Stöcker ein aus Forderungen der social-demokratischen und der katholischen Arbeiteipartei rusam- mengesctz es Programm vortrug, hatte dies die Folge, daß auf der einen Seile M Saales Aufnahme-Acte für die christlich-sociale Partei, auf der andern aber Austrittserklärungen aus der Landeskirche stattsanden. , O-esterreich-Ungarn seufzt gegenwärtig mehr unter den Schwierig. ä e hm der „Ausgleich" bereitet, als unter den Wirren des orientali- f^en Krieges. Die Ministerien der beiden Reichshälsten haben sich zwar längst ll6er Bedingungen des Ausgleichs geeinigt, der österreichische Reichsrath l\Qnber®tlt beziehen *°or ja , Ker *ß W ^kich ober Zidern ^miethen. ^118. «"■*( 6» SM MfiS reisberecdnung' er« ruarl^'' §|e«r s w NS unM°nJ ‘ >öh1, «t 18?81 Te 1. Wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt Körperverletzung Diebstahls .... te die Pflicht auf, gegenüber den beab fichtigten Gesetzesänderungen entschieden Stellung zu nehmen, und die auf praktische Erfahrung gestützte Ueberzeugung hiervon überall zur Kenntniß und Anerkennung zu bringen, wo auf Gehör und gerechte Behandlung zu rechnen ist. — Man schritt in maßgebenden Kreisen nun auch zu der Erkenntnth gekommen zu sein, daß es nicht an geht, vom grünen Tisch aus nach bestimmten Doctrinen und Theorien Gesetze zu fabrkken, sondern daß dieselben, wenn sie von gedeihlicher Wirksamkeit sein sollen, aus dem Bewußtsein und BedÜrfntß des Volkes herauswachsen müssen. Die Großh Regierung hat bezüglich der heutigen Fragen bereits umfassende Ermittelungen über die seither gemachten Erfahrungen anstellen lassen und wird es deshalb derselben nicht unangenehm sein, aus dem Munde der heutigen Versammlung ein bestimmtes Urtheil zu hören. Es ist sodann in der Denkschrift auf die Zustände vor Erlaß des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz Bezug genommen, ebenso auf die Grundtendenz desselben und die Geschickte seines Zustandekommens, endlich auf die Zustände, wie sie sich unter der Geltung des fragt Gesetzes gestaliet haben und dermalen vorliegen. Ein deutsches Hetmathsrecht gab es bis zur Gesetzgebung des norddeutschen Bundes resp. bis zur E-nführung des Unterstützungswohnsitzgesetzes nicht. Innerhalb des deutschen Bandes mußte Jeder einem Bundesstaat angeboren und nur theilweise konnte das Hetmathsrecht durch längeren Aufenthalt erworben werden. Vom Heimathsrecht hing die Bereck- tigung und Verpflichtung zur Unterstützung ab. In Hessen konnte die Gemeinde den Anziehenden, welcher nicht genügende Mittel nachwtes, den Ortsfremden, welcher h'lfs bedürftig wurde, abweisen. Damit in Verbindung bestand in den meisten deutschen Staaten, so auch in Hessen eine gesetzliche Beschränkung der Befugniß zur Verehelichung Die Verfassung des Norddemscken Bundes führte ein gemeinsames Jndigenat für alle Norddeutschen ein, wie dies später die deutsche Reicksverfassung für alle Deutschen that, und woran sich das Gesetz über die Freizügigkeit, das Gesetz über Auf Hebung der Ebedeschränkungen, die Gewerbeordnung und das Gesetz über den Unterstützungswohnsitz anschlossen. Die Motive zu diesen Gesetzen werden nunmehr einer eingehenden Betrachtung unterzogen und weiter ausgesührt, daß auf dem so wichtigen und schwierigen Gebi.te des Unterstützun^swesens, wenigstens in einzelnen Bundesstaaten ohne entsprechenden Ueberpang ganz rasch in ein entgegengesetztes neues System übergesprungen wurde. Was sind nun die Folgen. Tie Verhältnisse in den Dorfgemeinden und Landstädtchere sind auch jetzt noch nickt der Art, daß sie den Armen fesseln oder anzieyc.,. Dtc Br ftimmungen rc. des Untetslützungswohnsitzgesetzes gehören auch heute rock den Landgemeinden zu den böhmischen Dörfern, sie sind für die Auffassung und Denkweise unser-s Landvolkes kaum faßbar und werden voraussichtlich nie m Fleisch und Blut des Volk s übergeben. Em den Anforderungen des neuen Gesetzes entsprechendes Unterstützung wesen besteht in der Mehrzahl der Landgemeinden gar nicht, ein der Gemeinde angehöriger Hilfsbedürftiger wird in dem Hirtenhaus untergebracht und mit wenigen Pfennigen unterstützt, im Uedrigen ist er auf den Bettel angewiesen. Gegen den Anzug Unbemittelter weiß sich eine Landgemeinde mit allen möglichen Mitteln zu schützen. Ganz anders liegen die Verhältnisse in den Staaten. Durch ihre bessere Gelegenheit zu Erwerb, ober zum Bettel und Müßiggang, durch ihr Armen- und Unterstützungs- wesen, durch Armenhäuser, Schulen rc müssen dieselben einen unwidersteblichcn Anziehungspunkt für die ärmere Landbevölkerung bilden. Die früher gegen das Eindrinoen des Proletariats geschützten Thore der Städte sind nun durch durch das Freizügigkeitsgesetz geöffnet, und neben unbeschränkter Befugniß zur V rehelichung und zu fr hm Gewerbebetrieb, jedem die Niederlassung gestattet, wenn ihm die Gemeinde nicht beweisen kann, daß er nicht hinreichende Kräfte besitzt, um sich und seinen Angehörigen den notdürftigen Lebensunterhalt zu verschaffen. Zum Beweis eines Mangels an bestimmtem Erwerb wird die Gemeinde nicht zugelassen, sondern nur zum Beweis des Mangels hinreichender Kräfte, woran es in der Regel auch den größten Faullenzern nickt fehlt. Auch die Nothwendigkeit öffentlicher Unterstützung vor Erwerb des Unter- stützungswohnsitzks kann nur dann zur Versagung des weiteren Aufenthaltes berechtigen, wenn die Gemeinde Nachweisen kann, daß die Unterstützung aus anderen Grün- >en, als wegen vorübergehender Arbeitsunfähigkeit habe gewährt werden müssen. Obdachlosigkeit, Bettelei bet Privaten und Vereinen rc. berechtigen nach der Gesetzesaus legung des Bundesamtes für Heimathwesen zur Ausweisung nicht Der Proletarier, welcher in einer Stadt den Unterstützungswohnsitz erworben hat, kann der Zukunft ruhig cntfceben sehen, da er vor eigentlichem Elend zettlebends gesichert ist. Ob er seine Steuern, Schulgelder rc. bezahlt bat, ist einerlei, der bloße zweijährige Aufenthalt gilt als genügender Beweis «wirthschastlichen Vortbeils', dessen Aequioalent eine lebenslängliche Unterstützungspflicht der Gemeinde ist. In welcher Weise dadurch der Zuzug der ärmeren Klassen in die Städte gewachsen ist, und in welch erschreckender Weise dadurch die Armenbudgets der Städte und die Anforderungen an die Steuerzahler gewachsen sind, braucht, weil allgemein bekannt, nicht weiter auseinander gesetzt zu werden. (Schluß folgt) van Houten’s reiner Cacao. Aus die unwahren und unbegründeten Gerüchte, welche man über die Reinheit unsere- Fabrikats zu verbreiten gewußt hat, haben wir keine andere Antwort als folgendes Votum der Wissenschaft: „Von den Herren C. J. van Houten dc Zoon in Weesp in Holland ersucht, daS von ihnen unter dem Namen „Keiner Cacao. — ein lösliches Pulver", — in den Handel gebrachte Präparat zu untersuchen, resp. zu begutachten, ließ ich durch einen Assistenten aus dem beim Hoflieferanten Herrn I C. F. Schwartze zu Berlin, Leipzigerstraße 112, lagernden größeren Vorrath zwei Büchsen des erwähnten Produktes entnehmen, deren Inhalt in meinem Laboratorium der Untersuchung unterworfen wurde. Die in, äußerlich mit einer Blech kapsel umgebenen Papierbeuteln verpackte Masse bildet ein feines, angenehm nach Cacao riechendes Pulver, welches unter dem Mikroscop Fragmente sowohl der pigmentlosen als der pigmentirten Zellen und der darin enthaltenen Cacao-Stärke erkennen ließ Mit Jodlösung befeuchtet, trat letztere mit dunkelblauer Farbe hervor und zeigte die schon von Mitscherlich („Der Cacao und die Chocolade", Berlin 1859) beobachtete Kleinheit und eigenthümliche Form, wodurch sie sich wesentlich von den meist größeren Körnern der, anderen Vegetabilien zugehörenden Stärke unterscheidet". „Das mikroscopische Bild stimmte im Allgemeinen mit dem von Mitscherlich wiedergegebenen überein. Mit kaltem destillirtem Wasser angerührt, lieferte die Masse nach dem Absetzen eine rothbraune Flüssigkeit, welche die Reaktionen des Cacao Pigments zeigte. Durch Abschlemmen gelang cS nicht, den Cacaobohnen fremde, beigemengre Substanzen, als Stärke rc-, auSzuschetdeu. Die chemische Analyse ergab: Cacao-Fett......31,57 Cacao-Stärke 10,38 Protein-Körner 18,00 Cellulose, Extract rc. . . . 31,70 Asche 8,35 In der Asche wurde gefunden: Kali........39,41 Magnesia 11,84 Kalk 2,57 Eisenoxyd und Thonerde . . 1,67 Phosphorsäure 24,13 Chlor........0,86 Schwefelsäure 2,33 Natron, Kohlensäure rc. . . 17,19 „Aus den vorstehenden Untersuchungen geht hervor, daß die organischen Bestandtheile des untersuchten Cacao-Pulvers mit denen der Cacao-Bohnen von Guayaquil im Wesentlichen übereinstimmen, die unorganischen Bestandtheile die Menge derselben um ca. 3% übersteigt, Dieser, meist aus kohlensauren Alkalien bestehende Ueberschuß dient zur Präpartrung der Bohnen, welche für den Genuß als irrelevant zu betrachten ist". , Hiernach kann ich mein Gutachten nur vahin abgeben, daß der von C. I. van Houten K Zoon in Weesp dargestellte „van Houten s reiner Cacao, ein lösliches Pulver“, ein aus reinen Eacavbohnen dargestellteS unverfälschtes Präparat ist, welches durchaus keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthält". Berlin, den 21. Januar 1878. Dr. Fr. L. Sonnenschein, (Li- S.) Professor an der königlichen Universität und vereivigter Sachverständiger bei den königlichen Gerichten. Allgemeiner Anzeiger. He Rudolpli’s Wwe. Musikalienhandlung und Leih-Institut Sorgfältig ausgewähltes Lager klassischer und moderner Musik für Streich- und Blasinstrumente, Pianoforte, Orgel etc. (Quartette, ©erjette, Duette und Lieder für eine Singstimme. Billige Ausgaben Peters, Litolff, Holle, Breitkopf & Härtel. Musikalien-Leihanstalt- 669) Günstige Bedingungen. Stichhaltige Iusmahlsendungen stehen gerne pt Diensten. Meine so beliebt gewordene, nicht durcksicktige aber wirklich gehaltvolle ^überall als vorzüglich anerkannte" Universal Glycerinseife empfehle für Jedermann als mildeste, billigste und für die Gesundheit der Haut zuträglichste Wasckseife, per Stück 15, 20 und 30 H. Unentbehrlich zum Waschen für Kinder. Fabrik von H. P. Beyschlag in Augsburg. (91 Alleinige Niederlage bei Herrn Gg. Wilh. Weidig, Marktplatz. Häuser in FRANKFURT zu verkaufen ___________ und zwar für Häcker | | ITIelztfer | | Schreiner | | Schlosser^ | zum Alleinbewohnen | | mit Specereigeschaften rc. bei Anzahlung von Jlarh 9000 an. Näheres durch den Beauftragten: (127 Sensal Isr. Schmidt, FRANKFURT a. m„ Zeil 49. J rc M°s»'n°n.F-br-kundEis°ng«°ß°r.Nn UM.ttliv • . i Radicale vorm. S. Weimersheim. 545) J j S ^UlljllllldlP 129 Giessen: in den Apotheken. 3 Aechten Malaga u. ToKayer empfiehlt billigst (391 Gq. Wilb. Weidig Aeilgebolenes. 555) Sämmtliche Waaren im Geschäft HeinrichBattenfeld dahier werden zu ermäßigten Preisen abgegeben, was mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß de. Ausverkauf nur noch kurze Zeit wahrt. 190) Empfehle meine, alle zur Krankenpflege nöthigen Apparate und Instrumente. — Ferner eine große Auswahl in Meffern, Scheeren und Korkziehern. — Bettunterlagestoffe (doppelt gummirt), Laufgürtel für Kinder. Reparaturen werden schnell und gut besorgt. Das Schleifen geschieht Mittwoch und Samstag. HV« Chirurg. Instrumentenmacher7 Ecke der Kaplans- und Reichensand-Vahnhossstraße. Für Ausstattung eil empfehle alle Arten Leinen, Damast und Hausmacher-Tisck- tücber mit Servietten, Handtücher, Vorhänge, Pique decken, Sopha■, unc Bettvorlagen, Tischdecken, wollene Colters, Plumeauxstoffe in allen Breiten, Zwillch und Barchent, Federleinen und Flaumendrell, Bettfedern unv Flaume«, Roßhaare rc. Sämmtliche Artikel nur in anerkannt soliden Fabrikaten. Auch übernehme die Liefernng vollständiger Betten unter Zusicherung streng reeller Ausführung zu den billigsten Preisen. 7/. Hmm Geaenwärtiaer Preis in der Gasanstalt 70 Pf. pr. Centner, ö „ an s Haus geliefert 73 „ „ ,, Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasanstalt aus bei Ab- nähme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantttuten g^kleinern der Cokes gewünscht, so wird hierfür 10 per Centn er b er e chnet. ____________2----- Gebrannten Java-Iiaffee I. Qualität ä 1,80 Mark per Pfnnd, enipfiehlt A. Zuutz sel. Wwe. in Bonn. Dieser aus den besten Sorten nach einer eigentümlichen durch lang' Erfahrung erprobten Methode gebrannte Kaffee zeichnet fich ebenso durch gnn | heit wie durch Kraft des Aroma aus, so daß sein Gebrauch allen andere Sorten gegenüber nicht nur einen bessern, sondern auch einen billigeren Trat! bietet. Dem entsprechend hat sich mein Kaffee in wenig Jahren nickt nur w Rheinlande, sondern auch durch ganz Deutschland zahlreiche Freunde e> worben. Alleinige Niederlage bei — J. JU. Schulhof, Marktftrafle. Wein iu Flaschen empfiehlt (18 A. Frank, Kaufmann Hensel III. Stock. 388) Mein Lager in prima Bett- febern und Daunen, Zwilch, Barchent, Damaste und Zederleinen, bringe in empfehlende Erinnerung. J. Bär mann, Hotel Einhorn. Lager in Wööetn, Spiegeln etc. jeglicher Art und allen Hölzern. Polster - Möbel in der reichhaltigsten Auswahl. Korbwaaren, als: Sessel, Blumentische, sowie Kinderstühle und Sopha’s. Cocos - Läufer und Matten. Linoleum. Fussboden-Wachstuch. (330 Wachstücher Heilung von Gicht und Rheumatismus. Nach unzähligen Versuchen und unter Beihilfe von medicinischen Autoritäten ist es mir endlich gelungen, den an Gicht und Rheumatismus Leidenden ein rettendes Mittel an die Hand zu. geben. Dasselbe ist im Stande, diese Krankheiten im acuten Entstehungsfalle sowohl, als auch in dem äussersten Stadium, wo sie bereits jahrelang chronisch bestehen, Verbesserte Dampfpumprn N^ninskessel unb Reservoir - Speisung diesen 700 Stück in Betrieb, Nefern Mr jede aewünfchte Leistung J §5 Lager unter Garantie Wegelin & Hübner, Kinderseife. 122) Diele eiaens für die zarteste und empfindlichste Haut präparirte Seife paranttrcn wir für gänzlich rein und frei von Schärfe. Kürzester Gebrauch zeigt ihre wobltbatige Wirkung gegen Aufspringen und Sprödigkeit der Haut. Immanuel K» DuSwald, Paifümeriefabrik, Frankfurt a. M- Ganzes Paquet k 8 Stück «M. 1,50 Halbes „ „ 4 „ „ -,80 zu haben bei: C. Conrad, Friseur. 649) Ein 4rädr. Handwagen zu verkaufen. _____________Wo? sagt d. Exped. d. Bl. Geschäfts-Empfehlung. mi4 d-hL "aMkt§6obeb,eg»6^nWeniSÄ 7u aUen in mein ® Fach eirschlagenden Arbeiten, bet prompter und reeller Bedienung bestens und bitte um geneigten Zuspruch. Achtungsvollst Wilhelm Dietz, Reichenfaudstraße Nr. Bettfedern u. Daunen. Barchent, Zwillich- und Federleinen. Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung. Gallerien und Rosetten. Weiße Vorhänge alter Art. Zloukeaur-Drell in den gangöarsten Dessins. Gemalte Fenster - Rouleaux. Uebernahmo vollständiger Einrichtungen mit kürzester Lieferungs - Zeit. klOO(X?OODOOOC)tX?CDOOw*COO r Möbelfabrik & Spiegellager / / von TH. BBÜCK, TAPEZIER früher: Seltersweg, jetzt: Schlossgasse B. 1 (vorm. Brühl’sehe Univ.-Druckerei) für immer zu beseitigen. Dass diese Kurmethode mit den gerade auf diesem Gebiete so zahlreichen Quacksalbereien und Kurpfuschereien nichts gemein hat, glaube ich hinlänglich durch die mir seit der Erfindung bereits zugegangenen Dank- und Anerkennungsschreiben beweisen zu können. So theilen mir die Einen mi , dass bereits I Tag nach der Kur die Schmerzhaftigkeit im —-___Gelenk, sowie dessen Anschwellung verschwunden und sie nach starken Erkältungen sogar von diesem hartnäckigen Uebel befreit geblieben sind. Andere, die bereits alle Hoffnung auf Wiedergenesung au gegeben«und sich in die elende Lage versetzt sahen, völlig gelahmt lebenslanglic T entgegenzugehen, melden mir, dass ihr Leiden sich schon nach einige 9 gebessert, dass die Gichtknoten sich in Kürze erweichten und res0* , ? kurz, dass die völlig unbeweglich und unbrauchbar gewordenen Gelenke nach kurzer Zeit ihre normale Thätigkeit wieder erhielten. Dies nur wenige Beispiele von der erstaunlichen Heilkraft dieser Mittel. Ich kann h“^uf^en ' ^8 dieselben nicht nur in einzelnen Fällen, sondern bei allen Affectionen der G und ihren Begleitern, mögen sie sich nun auf einzelne oder mehrere Korpertheile erstrecken, äusserst wirksam in den krankhaften Urgamsmus eingreifen denselben zur Norm zurückführen und dem Leidenden somit in kürzester Frist zur Heilung verhelfen. Als ganz besonders empfehlenswert!! haben sich die Komblir- ger’schen Mittel gegen Kopfgicht und gegen das hartnackige Huft^w®^ &e g. Gleichzeitig bietet die Kur die Annehmlichkeit, dass der Gebrauch der Mitte äusserst einfach und weder hinderlich ist, noch Schmerzen verursacht - Hilte- suchende bitte ich weniger auf Ursachen und bereits angewendete Heilmethoden das Augenmerk zu richten, als mir vielmehr Näheres über dm krankhaft afficirter Korpertheile mitzutheilen unter gleichzeitiger genauer Angabe ihres Wohnorts. Auf Wunsch bin ich gern erbötig , vor Gebrauch meiner Kur überzeugende Beweise für deren Solidität, in Gestalt zahlreicher Anerkennungsschreiben, die zugleich die unbedeutenden Kosten rühmend hervorheben, zur geneigten Einsicht 3 I o 10 vorzulegen. ____ . . - . »■ Z, Hoxxiburger, Holzgraben, in Frankturt a. m. Loose. Sankt Katharinen-Loose h ^Our Wie derberstelluna der Katbcrinenkrrch? zu Ov penbeim), Darmstädter ^ühiahrspfet^enmrkL x 2 AL JU haben bei Carl twwttie TfcarmW g-g-n Einsendung d. Frankf. Würstchen empfieblt (77) Gg.'Wilh. Weidig^ —540) Mein in der Baultnte gelegentr Garten auf dem Nahrungsberg ist zu ver- faufen. Fr a u Dr. H a Isländisch-Moos-Pasta von der Grotzherzoglichen Saline Bad Nauheim, aus gravirter Soole dargestellt, durch seine Schärfe und Leichtlöslichkett aus- gezeichnet, ist stets vorräthig und zu billigsten Preisen zu beziehen in unterer Niederlage oei Grofch. RendanDn H>-rrn Becker und Herrn Kaufmann J. D. Bapet auf dem Markt in Gießen- (71 Grotzherzogliches Salinen- und Bergamt ___________Bad Nauheim.___________ TiieeropÄ Deutsches Fabrikat. aus reinem schwedischen Theer. 20 Stück == 40 50 „ = 90 „ Pelikan-Apotheke 502) von Dr. A. Mettenheimer. □ in verschiedenen Mustern und Farben. J Fepprch- und Möbetbesen 5 Thürschoner. ■ Arabische Gummikugeln. Bekannte, von den meisten Aerzten empfohlene Brust-Bonbons in stets frischer Waare, per Schachtel 40 und 20 bei 253) Stück-, Knabbel-, Nuß- und melirte Kohlen^ oon 25 Ctr. an frei an das Haus geliefert, klein gemachtes Holz und im Raummeter, empfehle zu den billigsten Preisen. Bei Entnahme von i/i und i/2 Waggons Zech en preise. Wallach in Gießen. Jo/i. fischet 126) H» jftoog Büdingen. Meter Abtheilung 2 für schwarze Costümes und Confirmandenstoffe v* A Meter 50 per 50 Abtheilung 3 für schwarze garantirte Seidenstoffe A Robe Robe Abtheilung tk für Leinen Stück breite 50 f! Abtheilung 5 für Gardinen und Möbelstoffe: breite Meter per II — 60 •I Abtheilung 6 für Tischteppiche und Bettdecken: für Long Chiles und Tücher: 7 Reinwollene Futterfachen für Schneiderinnen: 668) A? ■ * breite breite breite breite 70 80 90 100 5 — 4 — 1 1 1 1 50 50 50 25 50 50 % % V4 V4 6 8 9 10 12 13 15 16 1 2 2 3 4 ”/» 7» 7« 7» 7, 7» V - V» V- 7- V - V - V- 2 2 3 4 A 75 25 JL 1 2 2 25 50 75 50 50 50 hockfeinste englische Tüll-Gardtnen türkisch gestreifte Möbel-Ripse reinwollene Möbel-Damaste glatte schwerste Möbel-Ripse französische Cotelines in allen Farben französische bedruckte Möbel CrStonnes 6/4 breite englische Double-Alpacca % breite englische Seiden - Alpacca % breiten englischen Wollen - Rips - Velourj «A. 30 — 40 — 50 — 60 — per Meter u Rein seidener Foult de soi Rein seidener Faille de Lyon Rein seidener Cachemir de Lyon; Rein seidener Drap d« France Taillen Cöper-Futter Taillen-Eöper-Futter, prima Reinwollene englische Angora-Chäles Schwarze französische Cackemir-CHLles Französische gewirkte grand fond Chäles schwere gestreifte Jnlettzeuge Sorauer Bettbezüge schwerste Sorauer Bettbezüge etgengemachte Küchenhandtücher Jt A — 45 — 45 — 60 — 70 — 75 — 80 — 85 Schwere sehr dauerhafte Hauskleiderstoffe. Seidenglänzende Double-Alpaccas Double Croisö’s rayö, schön decatirt Cachemir London nowell’s Neige mottled, gediegenstes Winterkleid Französische Mattlassös, Haut relief Gewebe KniggeifBogger, feinstes Winterpromenadenkleid 8/4 breiten allerbesten Schweizer Futter-Mull 6/4 breiten englischen Besatz-Orlean 8/< breiten französischen Cachemirienne 8/4 breiten französischen Cachemir prima 8/4 breiten französischen Double-Cachemire per Meter — 75 „ - 90 „ 1 50 Rein seidener Grosgrains de France Rein seidener Velour de France Rein seidener Velour de Lyon Rein seidener Velour Bonnet] und Baumwollwaaren: Julius Moses aus Berlin Zur Zeit in GIESSEN, Wallthorstraße, Ecke des Asterwcgs. Von. 1—2 Uhr bleibt das Geschäft geschlossen. Abtheilung Ilmschlagetücher, 10 Ellen im Quadrat, sckwere Velour-Tücher schwerste Velour-Plaids Abtheilung 8. den ich durch die Gute und noch nie dagewesene Billigkeit aller meiner Maaren in so erstaunlich kurzer Zeit errungen habe, veranlaßt mich meinen Aufenthalt am hiesigen Patze noch einiae Taae ui verlängern. - Als besonders preiswerth empfehle: * 9 ö 5 Abtheilung 1 für Mode-Kleiderstoffe: Weiße grhäkelle Zwirn-Phantasic-Sophadecken in allen Delfins, per Stück 35 Pf. Weihe gehäkelte Zmirn-Phaniasie-Tischdecken in prachtvollen Mustern, per Stück 1 Mk. Weiße gehäkelte Zwirn-Phantasie-Kommodedecken, größtes Format, per Stück 1 Mk. 50 Pf. Bielefelder rein leinene Damast - Dessert-Servietten, in allen Farben, 1|2 Dutzend 1 Mk. 50 Pf. Bielefelder rein leinene Taschentücher unter Garantie, ’2 Dutzend 2 Mk. Schwärs seidene Herren-Lravatten, per Stück 25 u. 35 Pf. Lyoner seidene Herren-Lravatten mit Mechanik, per Stück 75 Pf. Hochelegante seidene Herren-Lravatten von bester Seide, per Stück 1 Mk. 25 Pf. per Meter — 45 „ - 50 6A breite Shirtings und Chiffoi s 6/4 breite gute Negligsestoffe % ' ----- per Meter — 25 „ — 50 „ — 50 „ - 60 „ — 70 „ — 25 „ - 60 it - 75 vÄ A — 85 — 90 — 90 6A breites % „ F^luntwolliichr fteoactun; A- Lscueydo. — ULiud Unt Jberla« der rv r UHlfcyen Umo.-^ruaercl ljZr. Cyr. Preljcy) m lSletzen. eigengemachte lein. Zwirngarnhandtücher 6A breiten Winter-Neglig^e-Piqus ^ugl- Half mourning’s, ein sammetartiges Gewebe per Plewna Cloth, ein sehr weich. Stoff auf Chenille-Kette Isolde, dos hochfeinste Eesellschafts-Piomenadenkleid Neige perlö, mit tausenden von illum. Flöckchen besäet Mattlassä a soi, ein warmes geflochtenes Gewebe Flockonö bouflon, englischer Originalstoff Irish Seiden-Fopeline, rein seidene Rette] per Meter — 25 „ - 50 Stück 3 — „ 5 - „ 8 - vtt. 4 Stück 12 — „ 5 - „ 15 - engl. Dowlas, bes. zu Kinderwäsche sich eignend ergl. Dowlas, in der Wäsche wie Rein-Leinen schlesisch Halb-Leinen, Qualität No 40 Herrnhuter Halb-Leinen No. 60 ungeklärt Crsas-Rein-Leinen Herrnhuter Bleich Rein-Leinen Hausmacher Rein-Leinen feines Bielefelder Oberhemden-Leinen % breite bedruckte Kattun-Gardinen per Meter ji A 45 7, „ brochirte Zwirn-Gardinen — 50 7. „ brochirte Zwirn-Gardinen — 60 '7. „ englische Zwirn-Gardinen — 75 “/< ,, englische Zwirn-Gardinen iu 1 — ’7i „ Schweizer Tüll-Gardinen ,, 1 — Reinwollene Tuch-Commodenteppiche Stück JL 4 1 50 Weiße Waffel-Bettdeckcn mit geknüpften Franzen Stück „ Tuch-Tischteppiche Reinwollene Tuck-Commodenteppiche mit gestickter Bordüre n ii 2 2 50 50 „ ii „ Franzen, schon gebrüht n „ „ hockstehenden Mustern ii „ Tuch-Tischteppichc mit gestickten Bordüren ii 4 — „ „ aus Houschild'schen Strickgarnen ii Französische Ript-Tischteppicke mit seidener Bordüre 7 50 Weiße Waffel-Kaiser-Gala-Bettdecken h „ Gobelin-Tischteppiche in türkilchen Mustern ii 9 — Rothe Waffel-Bettdecken mit Franzen n ii