Mo. SS. Erstes Blutt. Sonntag, den 3. Februar 1878. Anzeize- iinb Amtsblatt für den Kreis Meßen. --------- — ---------—-—-—f p ~ ---- " I I Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Redactionsbureaur Gartenstraße B. 165. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Expeditionsbureaur Schulstraße B. 18. M»«iii«i»- — - Amtlicher HHeil. Gießen, am 31. Januar 1878. Betreffend: Die Instruction zur Dienstführung der Gemeinde-Einnehmer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gemeinde-Einnehmer des Kreises. Wir senden Ihnen demnächst einen besonderen Abdruck der neuen Instruction vom 4. December v. I. zu Dr. Boekmann. Ihrem Dienstgebräuche zu. Berlin, 1. Februar. Das Herrenhaus erthetlte in seiner heutigen Sitzung Decharge zur allgemeinen Rechnung über den Staatshaushalt pro 1874 und genehmigte den Gesetzentwurf betreffs Ausdehnung verschiedener preußischer Gesetze aus den Kreis Lauenburg; sodann wurden Petitionen ohne allgemeines Jntereffe erledigt. , . Durch Versehen des Berichterstatters war in der gestrigen Sitzung des Herrenhauses unrichtiger Weise Wetzlar anstatt Limburg als Landgerichtssitz gemeldet; thatsächlich bestimmte das Herrenhaus übereinstimmend mit dem Abgeordnetenhause Limburg als Sitz des Landgerichts. Paris, 1. Februar- Der „Agence Havas" wird aus Konstantinopel vom 30. Jan. (via Alexandria) telegraphisch berichtet: Von den Waffeustill- tands-Unterhändlern ist keine Nachricht eingelausen; vom Resultat der Unterhandlungen weiß man nichts. Die Ruffen sind im Vorrücken begriffen unD haben zahlreiche Streitkräfte in Adrianopel. Die Forts von Tschataldja, die Vertheidigungswerke von Konstantinopel sind in widerstandsfähigem Zustande. Die Botschafter der Mächte verlangten die Entfernung der Tscherkessk»; die Pforte versprach, Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Sicherheit zu treffen. — Das „Journal des DWats" gibt bei Prüfung, der gegenwärtigen Lage ihre Meinung dahin zu erkennen, daß Alles auf den Congreß ankomme. London, 1. Februar, Abends. Lord Beaconsfield hat in einem an be;; Lord-Mayor gerichteten Schreiben den Eingang der gestern unter deffen Vorsitz in der Guildhall erlaffenen Resolution angezeigt, hinzusügend, diese spontane Kundgebung der öffentlichen Meinung für die auswärtige Politik der Regierung werde den Bemühungen letzterer für Erhaltung des Friedens, Wahrung der Ehre der Königin und Sicherung der wahren Jntereffen des Landes als Stütze dienen. — Eine Deputation der Kaufleute des City-Getreide-Marktes überreichte dem ersten Lord der Admiralität eine Resolution ähnlich der gestern in der Guildhall beschlossenen; Smith sprach seinen Dank und die Hoffnung auf Erhaltung eines ehrenvollen Friedens aus. Petersburg, 1. Februar. Ein amtliches Telegramm aus Tiflis berichtet über einen Angriff, den das russische Cabulett-Corps am 30. Jan. in der Richtung auf Datum machte. Die Ruffen erstürmten zwar die Sameba- Höhen, stießen aber bei Ueberschreitung des Kintrischi-Fluffes aus große Schwierigkeiten und zogen sich bei der numerischen Ueberlegenheit der Türken aus ihre früheren Positionen zurück. Petersburg, 1. Februar. Die „Agence Ruffe" schreibt: Auch hier liegen keine directen Nachrichten betreffs des Waffenstillstandes vor. Nach den letzten directen Nachrichten aus Konstantinopel war der telegraphische Befehl des Sultans, die Präliminargrundlagen anzunehmen, am 25. Januar von Konstantinopel abgegangen. Das letzte Telegramm des Großfürsten Nikolaus erwähnt nicht, daß dieser Befehl bet den türkischen Bevollmächtigten eingegangen war. Man muß daraus schließen, daß der Befehl wegen des langen Umwegs noch nicht angekommen war, denn die formelle Instruction der russischen Regierung ging dahin, über den Waffenstillstand zu verhandeln, sobald die Annahme der Präliminar-Grundlagen erfolge. Die mehrfach erwähnte österreichische Note beschränkt sich darauf, zu constatiren, daß Oesterreich sich das Recht Vorbehalte, an dem definitiven Friedensabschluß theilzunehmen, ein Recht, das Rußland niemals bestritt. Sollte eine Conserenz vorgeschlagen werden, so erhebt Rußland dagegen keinen Einspruch. Loudon, 31. Januar, Abends. Im Oberhause antwortete Derby dem Mitgliede Stratheden, er habe niemals behauptet, daß die Flotte unter keinen erdenklichen Umständen nach Konstantinopel gehen dürfe; es könnten Umstände eintreten, unter denen die Entsendung der Flotte dorthin ein Act der Zweck« Mäßigkeit wäre und wo sie durchaus nicht den allgemeinen Frieden gefährden, vielmehr, wenn im Jntereffe der Humanität unternommen, die Erhaltung des Friedens fördern könne. w c — Im Unterhause kündigte Kenealy für morgen eine Anfrage an, ob es wahr sei, daß das Drei-Kaiser-Bündniß völlig wiederhergestellt sei. Jenkins will morgen fragen, ob ein Theil des verlangten Credits bereits verausgabt sei. Unter- ftaatssecretär Bourke antwortete Chaplin, der Telegraph zwischen Konstantinopel und Adrianopel sei bis zum 29. ungestört gewesen; er habe heute gehört, daß der Draht zwischen Gallipoli und Konstantinopel abgeschnitten sei. Bourke antwortet auf Veranlaffnng Hay's, die Regierung stehe jetzt in Correspondenz mit der Botschaft in Konstantinopel, um sestzustellen, wie viele Personen dort auf britischen Schutz Anspruch haben. Forster beantragte hierauf das bereits bekannte Ammendement zum Supplementär- Credit und führte aus, daß derselbe bis jetzt durch Nichts gerechtfertigt sei. Seinen Ausführungen wurde lauter Beifall von der Opposition zu theil. Croß, Staatssecretär des Innern, reckt- I fertigte die Politik der Regierung und betonte wiederholt, Englands Ziel sei Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr» Eorrespondenz-Bureau. London, 1. Februar. Der bisherige Generalsecretär für Irland, Hicks- Beach, ist zum Colonialminister ernannt. — Die Mitglieder der Home-Rule- Partei haben beschloffen, sich bei der Werben Müfiunggcrebtt der Abstimmung zu enthalten. — Das Vorräthe-Schiff „Wye hat m Woolwich 21/2 MM. Gewehrpatronen und eine Quantität Bomben nebst Geschützen on Bord genommen. Konstantinopel, 1. Februar, (via Malta). Hobart Pascha ist mit 10 Bataillonen von Datum hier eingetroffen; Derwisch Pascha wird ebenfalls Lier erwartet. , Petersburg, 1 Februar. Aus Adrianopel vom 27. Jan. wird amtlich gemeldet: General Strukoff besetzte am 25. Jan. Luelle Burgas und holte demnächst einen aus 10,000 bis 15,000 Wagen bestehenden Tram von 50,000 aus der Flucht befindlichen bewaffneten Muselmännern ein, welche entwaffnet und nach Rodosto escordirt wurden, um von da nach der asiatischen Küste transportirt zu werden. Am 26. Jan. wurden Demotika und Usunk^ri besetzt, wo die russischen Truppen als Besreier von Baschi-Vozuks und Tscyerkesten Seitens der mohamedanischen Bevölkerung mit Salz und Brod empfangen wurden. Am 27. Jan. erfolgte die Ankunft des Dortrabes des Radetzky schen Corps in Adrianopel. Heute wohnte Großfürst Nikolaus in der Kathedrale einem Tedeum bei, bei welchem die Bevölkerung mastenhaft zugegen war. — General Zimmermann meldet aus Medsckidje vom 30. Jan., Nachmittags: Er fei am 27. mit der Kavallerie in Bazardschik eingezogen und habe die Stadt unzerstört gesunden; 3000 bulgarische und 150 türkische Familien seien daselbst verblieben. Durch starkes Regenwetter würden die Wege unpasfirbar Deutschland. Berl 31. Januar. Heute Nachmittag 4 Uhr nahm Se. Maj. der Kaiser in Gege wart des Staatssekretärs v. Bülow das Beglaubigungsschreiben des neuen französischen Botschafters, Grafen St.-Vollier, entgegen, wobei Se. Majistät sich gnädig der früheren ersprießlichen Geschäftsführung des Grafen in Nancy erinnerte. Bald darauf machte der Botschafter auch Ihrer Maj. der Kaiserin und dem kronprinzlichen Paar seine Aufwartung. Rußland. Petersburg, 31. Januar. Die Aenßerungen des Schatzkanzlers North- cote im Unteihause am 28. Jan. ergaben Veranlagung, daß in der Presse irr- thümlich von einem gemeinschaftlichen Auftreten Englands und Oesterreichs in Petersburg die Rede ist. Der „Daily Telegraph" spricht sogar von Absendung identischer Noten Oesterreichs und Englands. Hier liegen weder identisch? Noten vor, noch ist das Auftreten Oesterreichs und Englands materiell und formell ein übereinstimmendes. Zwischen hier und Wien findet gegenwärtig ein in der Natur der Verhältnisse liegender freundschaftlicher Memungs- austausch statt und die neueste Auslastung des Grafen Andrasty über die Friedenspräliminarien trägt keinen anderen Charakter. Die Haltung Oesterreichs ist diejenige einer befreundeten Kaisermacht. Alle Aenßerungen Oesterreichs über ihm wünschenswerthe Berücksichtigung finden hier ein durch das persönliche Verhältniß zwischen beiden Souveränen von vornherein bedingtes Entgegenkommen. Diesseits herrscht keine Abneigung, gemeinschaftlich zu regeln, was von gemeinsamem Jntereffe ist. Amerika. New-Bork, 30. Januar. Die Rebellion gegen die Regierung der Samoa-Inseln endete mit der Gefangennahme der Insurgenten. Unter diesen Ehen befinden sich: 3. n und 20. alt 57 I. 6 M. |29 T., Stade ein Sohn, Heinrich Ernst Otto, geboren den 97 2 5 21 Total 454 138 b) c) d) e) Mädchen 212 62 Den 31. Januar. Dem Kaufmann Ludwig Lang ein Sohn, December 1877. „ Mannspersonen und Wtttwen Wittwer und ledigen Frauenspersonen Wittwern und Wittwen ledigen Mannspersonen u. geschiedenen Frauenspersonen ein dauernder Frieden, aber da die Ruffen ihr Vorrücken fortsetzten, muffe die Regierung auf ihrem Anträge beharren. Paris, 1. Februar. Die „Agence Haoas" meldet aus Athen von heute: Die kretensische Nationalversammlung hat die Unabhängigkeit von der Türkei und Annection an Griechenland beschlossen; die Bevölkerung genehmigte den Beschluß mit Enthusiasmus. Zn Griechenland sind alle Männer zur Nationalgarde einberufen, es herrscht große Begeisterung für den Krieg. London, 1. Februar. Das Reuter'sche Bureau meldet aus Konstantinopel vom 31. Jan.: Der Sultan habe sich telegraphisch an den Kaiser von Rußland gewendet, um den Abschluß des Waffenstillstandes zu erbitten. Wien, 1. Februar. Die „Polit. Corresp." entnimmt einer Petersburger Meldung von gestern, daß Gortschakoff auf die Einwendungen des Wiener Cabinets gegen bedenklich erscheinende Punkte der Friedenspräliminarien analog geantwortet habe, wie auf die zwar nicht identische, aber gleichartige Remonstration des britischen Cabinets. Gortschakoff habe neuerdings auf das Nachdrücklichste versichert, daß alle die europäischen Jntereffen im allgemeinen oder die Jntereffen Eines Staates insbesondere berührenden Fragen nicht ohne europäisches Einvernehmen geregelt werden sollten. Die in den politischen Kreisen Petersburgs herrschenden Dispositionen deuteten an, daß kein Grund sei, anzunehmen, Rußland widersetze sich der Conserenz. Den 28. Januar. Doxothea Pracht, geborene Plitt, Ehefrau des Locomottvführers an der Cöln-Mindener Bahn Karl Pracht, act 39 I. 5 M. 14 T., gestorben den 26. Januar. Den 30. Januar. Dorothea Walbrach, des Arbeiters an der Main-Weser Bahn Heinrich Walbrach eheliche Tochter, alt 30 I. 11 M. 2a T., gestorben den 28. Januar. Den 1. Februar. Emilie Eleonore Douglas, geborene le Juge, Wütwe des in Königsberg verstorbenen Kaufmanns Karl Hermann Douglas, alt 65 I. 10 M. 11 T., gestorben den 30. Januar. Unter schlechts._____ Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu M. 13,70 per Dutzend, M. 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen^zu M. 1,28 und 68 Pfg. gehorsamst. Johann Maria Karina in Kö In. Denselben. Dem Sergeanten Theodor Wanke eine Tochter, Loulse Minna Emilie Georgine, geboren den 12. Januar. Den 29. Januar. Dem Schaffner an der Oberhessischen Bahn, Georg Friedrich Brücke! ein Sohn, Ernst Friedrich, geboren den 30. November 1877. Den 30. Januar. Dem Professor Dr. Bernhard Wilhelm Waldemar, geboren Den 13. November 1877. rein evangelische Ehen „ katholische „ . „ . Eheschließungen wurden vollzogen und zwar: a) Zwischen ledigen Personen 1. 2. Beerdigte. Den 27. Januar. Heinrich Ockel, Bürger und Oekonom, gestorben den 25. Januar. Gebore angezeigt und zwar: „ israelitische 4. Mischehen In der Entbindungsanstalt wurden außerehelich geboren 112 und zwar 62 Knaben 50 Mädchen und sind diese unter der obigen Zahl der Geborenen enthalten. Unter der Zahl der Geborenen befinden sich 5 Paar Zwillinge und imar: 3 Paar Mädchen, 1 „ Knaben, o t Handel und Verkehr. 85—90 te heMiZen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 9 V 8 Ganseeier per Stück 10^, Enteneier, per Stück i in Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 16 Linsen, 2/v das Paar JL. 1, Hühner, per Stück je. 1,40, Hahnen, per St. JC. 1.50, Enten, per Stück at 2 60, Gänse, per Pfd. 36—34 Kartoffeln 100 ©iio kn Achsen stelsch70^ perPsd., Schwetnrflet,ch 64 X Hammrlfl'eisch 60 Rindfleisch 50, 5b u. 60 Kalbfleisch 50, 56 u. 60 Kuhflelsch 50 u. 60 Es wurden 592 I. II. Auszug aus den Kirchenbüchern der Slaöl Gießen. Evangelische Gemeinde. Wetflufte. Den 27. Januar. Dem Kutscher Wilhelm Küster ein Sohn, Wilhelm Heinrich Karl, geboren den 8. Januar. Denselben. Dem Schreiner Adolf Laudon ein Sohn, Karl Ludwig, geboren den 22. December 1877. Lokal-Notiz. Gießen, 2. Februar. (Sitzung der Stadtverordneten am 31. Jan.) Zwecks Anlegung eines seitherlgen Streifen Waldes zu Wiesen am Schtffenberger Waloe, lag ein Vertrag zwilchen dem Fiscus und der Stadt Gießen betr. Anlegung von Entwässerungsgräben aus dcm Domantalwald, der Versammlung zur Sancltontrung or. Dieselbe wurde jedoch bis nach beni 1. April vertagt. — Ein Pachtgesuch der Akttenbrauerer Gießen über einen Acker an den städtischen Sandkauten wurde der Baudeputation überwiesen. — Mehrere Branntwein Großhändler ersuchten in einer Eingabe um Per- etnfachung des Modus beim Bezahlen des Oktrois für Spirituosen. Dieselben genießen die Vergünstigung dasselbe monatlich an die Stadtkasse bezahlen zu dürfen und wurden seither sammtltche Declarationen rc. mit auf die Stadtkasse gesandt. In der Eingabe, welche durch zwei Gutachten von competenter Seite unterstützt wurde, lag die Bitte: für die Zukunft nur einen einfachen Einnahme-Beleg von der Bürgermeisterei auf die Stadtkasse zu rntsenden. Die Versammlung beschloß einstimmig die Gewährung des Gesuches. — Als Beitrag zur Armenkasse, welche der dem eben bestehenden Nothstande sehr in Anspruch genommen ist, wurden wettere 1000 jü tm Ganzen 11000 be- 0t;"72?etreff* bcr definitiven Besetzung von drei Lehrer,rellen an der Stadtmädchen- H“1; beschloß die Versammlung, die erste Stelle, welche mit einem academisch ge- vtldeten Lehrer zu besetzen ist, nochmals zur Concurrenz mit Angabe des Gehalts aus zuschretben. Zur zweiten Stelle soll Herr Lehrer Lehr präsenlirt werden, während von ®elc&un6 der dritten Stelle vorläufig abgesehen wurde. — In einer Ku fyrtft Großherzogl. Kretsamts Gießen, theilt dasselbe der Stadiverordnetenoersamm- Oart5d) %ct.x Techniker Bröl an dasselbe gewandt, behufs Einführung des TonnensyskemS in unserer Stadt. Aus dem längeren Schreiben heben wir bak; dasselbe unter Berücksichtigung der häuslichen Anlagen successive hier etn- ^onne, daß zwei beeidigte Visitatoren zur Untersuchung der @ebfiuli(fr Inn?h\i™ ^en der Stadt emgesttzt werden möchten u. s. w. Dte Versamm^ wrg«b/niHn ?.,gemäß, die Zuschrift der Baudeputatton schloß die S'tzung 6 Uhr Abends. genehmigt,! — Aus Belgrad vom heutigen meldet dasselbe Organ: Die Verstimmung über die aus den Verhandlungen des englischen Parlaments bekannt gewordenen Friedensbedingungen geht so weit, daß man entschlossen scheint, ohne Rücksicht auf den Waffenstillstand, die Feindseligkeiten nicht früher einzustellen, als bis sich das Gesammtterritorium Altserbiens in serbischer Gewalt befinde. Wie officielle Meldungen angeben, sind die russisch-türkischen Verhandlungen in Folge von militärischen Forderungen des russischen Hauptquartiers in's Stocken gekommen. — Die „Pol. Corr." meldet ferner aus Bukarest: Fortwährend treffen russische Truppen in Rumänien (Jassy) ein, die zum Thetl nach Bulgarien weitermarschiren. — Dieselbe Correspondenz meldet aus Athen von heute: Die kretensischen Insurgenten hatten einen Zusammenstoß mit den türkischen Truppen bei Rodeoision. — Der Aufstand m Thessalien verbreitet sich weiter nach Epirus. London, 1. Februar. Im Parlament ist eine weitere Folge der diplomatischen Korrespondenz über die orientalische Frage vertheilt worden, welche folgende bemerkenswerthe Aktenstücke enthält: Nach einer Depesche von Loftus an Derby vom 30. Januar erklärte Gortschakoff in Beantwortung der Depesche Derby's bezüglich der Endgültigkeit der Friedensgrundlagen: es seien für den Waffenstillstand gewisse Grundlagen nothwendtg, welche jedoch, soweit sie Europa anbeträfen, nur als Präliminarien und nicht als definitiv betrachtet werden sollten; Fragen von europäischem Interesse sollten mit den Concert- mächten geregelt werden. Eine andere Depesche von Loftus d. d. 30. Januar besagt: Gortschakoff erklärte, der letzte Artikel der Friedensbedtngungen bezüglich des eventuellen Einvernehmens betreffs der russischen Interessen an den Meerengen sei vage und unnöthtg; er (Gortschakoff) habe nichts dagegen, denselben überhaupt zu unterdrücken. Gortschakoff bestritt ferner, daß besagter Artikel sich auf ein Separateinvernehmen zwischen Rußland und der Türkei beziehe, und ermächtigte Lord Loftus zu der kategorischen Erklärung, daß Rußland die Meerengenfrage als eine europäische betrachte, welche nur unter den Con- certmächten zu regeln sei. — Derby antwortete am 31. Januar: er habe die Erklärung Gortschakoff's mit Genugthuung empfangen und hoffe, Rußland werde den Artikel annulliren. — Gestern Abend wurde in der Guildhall ein Meeting zu Gunsten der Regierungspolitik unter dem Vorsitze des Lordmayors gehalten. Der Gouverneur der Bank von England und ein anderer Redner erklärten: diejenigen, welche Rußland glauben machen wollten, daß das englische Volk uneinig fei und seine Interessen nicht vertheidigen werde, seien die wahren Beförderer des Krieges. Die von der Versammlung angenommene Resolution besagt: man wünsche sehnltchst den Frieden, wenn die Aufrechterhaltung desselben mit der! Ehre und den Interessen Englands vereinbar sei; der Friede sei am besten gesichert wenn man die Politik der Regierung unterstütze. Die Resolution soll unverzüglich durch eine Deputation an die Regierung und im Parlamente überreicht werden. Von der Regierung nahestehender Seite wurde der Deputation erklärt, die Resolution entspreche den Ansichten der Regierung. Freiburg t. Breisgau, 1. Febr. Hofrath Ritter von Buß, Mitglied des Reichstags, ist an einem Schlaganfalle im Alter von 75 Jahren gestorben. Auszug s. d. Standesamlsregiilern des Standesamts Gießen. Vom 26. Januar bis 1. Februar 1878. Aufgebote. 26. Januar. Der Bauunternehmer unb Mitglied der Stadtverordneten Ver- » ma1!8 ^3c?b ®&riftmn Julius Hoch von Gießen mit Anna Elisabetha, Wittwe oes Photozravhen Friedrich Christian Theodor Klauec, geborene Forger in Offenbach a. M. 28. Jan. Maurer Heinrich Roth von Helpershain mit Pauline Dilaer von Herborn. 29. Jan. Kaminfeger Franz Nebl in Gießen mit Friederike Emilie Neuling von Gießen. 30. Im. Backer Heinrich Hofmann von Niederjosse mit Emilie Weber ?r‘ Fuhrmann Heinrich Fleischer von Queckoorn mit Anna Marie Diedrich von Weitershaln. - Der Hafsbremsec an der Main-Weser-Bahn Jrcob Weldenhaus von Grüningen mit Elisabeths Schmidt von Frankenbach. Geborene. 20. Januar. Helene, ein in der Entbindungsanstalt geborenes außereheliches cy26- % »Marine Friederike, Tochter des Schreinergesellen Eduard Menn. 19. Jam Ein Kmd mainlichm Geschlechts (noch ohne Vornamen) °°n schuhmach-rm-i,I-r Pdtt.pp 23. 3m. flarl, Sohn d-z T-glodn-rs Karl in' c?7i" Kmd weiblichen Gescylechts (noch ohne Vornamen) von Schreiner- geselle Heinrich Christian Wetdig. 24. Jan. Eugeme, ein in der Entbindungsanstalt ?l*Ore™3r*,Ule.rc6cl?c8mSlnb DOn "Uiwätts. 29. 3m. Em rntz-r-b-lich-s Kmd mann, ltchcn Geschlechts (ohne Vornamen) von auswärts. 27. Jan. Leonore, ein in der Ent- btndungsanstalt geborenes autz-reheliches Kind von auswärts. 29. Jan. Sally, Sobn des Kaufmann Hermann Katz. — Georg, Sohn des Fuhrmann Georg Appel. 30. Jan. ^a.cob Sohn des Bahnhofsarbeiters Jacob Werther. 28. Jan. Anna IJJarte Wilhelmine Auguste, Tochter des Hilfsweichensteller Johann Gotthard Schneider. 29 Jan. Marie Magdalena, Tochter des Fuhrmanns Karl Jacob Schmidt. Gestorbene. J^uar. Ein todtgebornes Kind männlichen Geschlechts des Schubmachermeister« Christian Weeg. 26. Jan. Dorothea Pracht geb. Plitt, 29 Jahre 5 Monate 14 Tage alt, Ehefrau des Locomottvführers Karl Pracht. 28. Jan. Louise Patlwotne Dorothea Cyarlotte Wallbrach, 30 Jahre 11 Monate 27 Tage alt. 29 Jan. Schreiner Christian Poppendick, 36 Jahre alt. — Ein außereheliches Kind männlichen Geschlechts von auswärts, 1 Stunde alt, ohne Vornamen gestorben. 30. Jan. Emilie Eleonore Douglas, geborene le Juge, 65 Jahre 10 Monate 11 Tage alt, Wittwe des Kauf- manns Karl Hermann Douglas. 31. Jan. Hermann Christian, 8 Monate 9 Tage a!t, Sohn des Kaufmanns Karl Lony. 1. Febr. Georg, 3 Tage alt, Sohn des Fuhr- manns Georg Appel. 31. Jan. Karoline Raab, geborene Bub, 40 Jahre 3 Tage alt Ehefrau des Schneiders Konrad Raab. .1877 wurden von dem Grobherzoglichen Standesamte Gießen 147 Paare aufgeboten. D 109 4 7 3 2 125 Knaben Eheliche 242 Uneheliche 76 1 „ Knaben und Mädchen. Geftorbene. Total. efälle wurden angezetgt: Männlich. Weiblich. Unter einem Jahr 58 35 93 Von 1 bis 5 Jahren 24 17 41 „ 6 „ 10 „ 3 1 4 „ 11 „ 15 „ — 6 6 ,, 16 „ 20 „ 16 4 20 „ 21 „ 30 „ 31 12 43 ,, 31 „ 40 „ 10 12 22 „ 41 „ 50 „ 17 9 26 „ 51 „ 60 „ 12 14 26 „ 61 „ 70 „ 14 7 21 „ 71 „ 80 „ 11 15 26 „ 81 „ 90 „ 4 _ 4 „ 91 „ 100 „ _ 1 1 Todtqeboren wurden 22 12 34 den Todesfällen ist ein Selbstmord und 3 Verunglückte männlichen Ge- Allgemeiner Anzeiger. Jagdverpuchtung. Mittwoch den 6- Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, soll die der Stadt Gießen zusiebende Wald- und Feldjagd, beftebenb in 5516 Morgen Wald und 9259 Morgen Feld auf 6 Jahre in dem Saale des alten Realschulgebäudes meistbietend verpachtet werden. Gießen, den 27. Januar 1878. (575 Großherzoglickk Bürgermeisterei Gießen. _____A. Bramm-___________ Jagdvcrpachtung. Donnerstag den 7. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die hiesige Gemeinde Wald- und Feld jagd in 3 Abheilungen, auf wettere 6 Jahre, auf hiesigem Rathhause meistbietend verpachtet werden. Lang-Göns, den 26. Januar 1878. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. 570)____________Brückel.________________ Iagdvcrpachtung der Stadt Allendorf a. d. Lda. Mittwoch den 13. Februar l. I., Mittag« 12 Uhr, soll die hiesige Gemeindejagd in zwei Ab tbeilungen auf wettere 6 Jahre auf hiesigem Rathhause öffentltch verpachtet werden. Die Bedingungen werden in dem Versteigerungs-Termine b'kannt gemacht. Allendorf a. d. Lda., am 19. Jan. 1878. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. 509)____________Bi eb er.________________ Zagdverpachtung. Montag den 11. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Jagd der Feldgemarkung Obersteinberg auf 6 Jahre verpachtet werden Watzenborn, am 30. Januar 1878. Für den Gemarkungsvorstand: Großherzogl. Bürgermeisterei Watzenborn 671) Schäfer. Versteigerungen. Holzversteigerung. Montag den 11. Februar d. I., des Morgens um 8 Uhr, anfangend sollen im Gemeindewald zu Al- bach, Distrtct Kreuzholz, Abtb. 10, 11 und 12, folgende Holzsorttmente öffentlich meist- bietend versteigert werden: 252 Eichen-Stämme mit 68,90 Fstmtr. 6 Nadel- „ „ 3,82 2 Birken- „ „ 0,97 „ 3 Eichen-Derbst. „ 0,17 11 Nadel- „ „ 1,34 80 Rmtr. Buchen-Scheit, 18 „ Birken- 31 „ Buchen-Knüppel, 22 „ Birken- „ 72 „ Eichen- „ 6 „ Aspen- 50 „ Buchen-Stöcke, 70 „ Eichen- 1450 Wellen Buchen-Reis, 2350 „ E'cken- und Birken-Reis, 200 „ Nadel-Reis, Die Zusammenkunft ist im Orte. Vormittags kommt das Brennholz und Nachmittags das Bau- und Werkholz zur Versteigerung. Albach, am 31. Januar 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Albach. 672) Schäfer. Holzversteigerung. Donnerstag den 7. Februar I. I., Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Beuerner Gemeindewald, Dtftrtct Heegwald, Neuwtesenkopf u. Langenbruch nachverzeichnete Holzsorttmente oerstet' gert werden: I» Donnerstag den 7. Februar, 154,4 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 2 „ Eichen- „ 3 „ Nadel- „ 35 „ Buchen-Plügel, 126 „ Nadel- „ 3350 Wellen Buchen-Reifer, 50 „ Eichen- „ 6000 „ Nadel- „ 57 Rmtr. Buchen-Stockholz, 48 Eichen- und Nadel-Stockholz, Sodann: Freitag den 8. Februar, Vormittags 9 Uhr, Fstmtr. 19 Stämme Eichen-Bauholz mit 7,76 287 „ Nadel- „ „ 95,43 16 Etchen-Derstangen „ 0,91 958 Nadel- „ „ 55,78 2035 „ Reisstangen „ 32,63 Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünf Hausen. Beuern, den 1. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. 670) Ranft. Aeiltzeborerres. Erste Auszeichnungen in Paris, Ulm, Moskau, Wien, Santiago und Philadelphia. Löflund’s Malz-Extract, das ächte concentrirte, gegen Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Athmungsbe- schwerden, von Niemeyer statt Leber- thran empfohlen. L.’s Brust-Malz-Honig, angenehmstes Linderungsmittel bei Brust- und Hustenleiden, für Kinder bei Keuchhusten. L.’s Malz-Extract-Bonbons, durch Wohlgeschmack und leichte Verdaulichkeit allgemein beliebte Husten- Bonbons. 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Februar, Abends 7 Ahr, im Locale des Herrn Lenz am Bahnhof, wozu alle Mitglieder hiermit eingeladen werden. Tagesordnung: 1) Geschäftliche Mittheilungen; 2) Rechnungsvorlage; 3) Festsetzung der Vergütung für die Geschäftsführung; 4) Festsetzung der Gewinnantheile von den Einzahlungen der Mitglieder; 5) Berathung und Feststellung der neuen Satzungen; 6) Wahl der Vereinsbeamten. Gießen, am 1. Februar 1878. 688) Die Verwaltungs-Commission. Anerkennung! Die Fahnenfabrik von J. II. Metz in Cassel, lieferte unserem Vereine, eine in Seide und Gold gest ckte Fahne bei sehr billigem Preise, in so guter, un- tadelhafter AusfÜhrun', daß wir nicht unterlassen können, für die den Kamerad n gewährte Ueberraschung, diesem Institute noch besonders Dank zu sagen mit der Versicherung, daffrlbe oorkommcnden Falles aus vollster Ueberzeugung angelegenlichst zu empfehlen. Daher „Glück auf" der soliden Fahnen- fabrik von J. H. Metz in.Cassel. Im Uebrigen wird noch hinzugefügt, *ba6 diese Dankesanerkennung in Folge eines einstimmigen Beschlusses der Ka- ßmeraden gewünscht worden ist. ; 3 erb ft in wachsen, im Dcbr. 1877. Der Vorstand oes Militär-Vereins. I V.:'! 664) G. Hinze, Schriftführer. Herrenkragen, Manschetten, Shlipse, Handschuhe re. empfiehlt billigst (690 Julius Schulze- 680) Ein Haufen Mist zu verkaufen in B 90 Neuenbäuen. noooooi ooöoooo 9 Schon über 22 Jahre! r ist der G. A. W- Mayer'sche weiße U Brust-Syrup das bewährteste und Obeste Haus-und Genußmittel bei allen Husten, Brustschmerzen, Heiserkeit, Ver- y ichleimung und jedem Lungenleiden, 0 sowie Schwindsuchtshusten und dem Blutspeien. (660 0 Lager bei fr. Kitzler inGi eßen und Q Georg Hamel in Hungen. 000000X0000000 Aür H'ferde- und Viehbchtzer! Patent-Schrot- und Quetsch - Maschine. | 3)udi Jflassenfaßrißaäon mitSpeciaf-jBafjiinen -Vur 20—40 Mark. futter-Srfpamiß 20-35 % Maschine bald zahlend. Stein Hasermehr imMist als Spatzen- uiler! 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M., Abends 8 Uhr, in der Restauration Schnell statt. Tagesordnung: 1) Berichterstattung. 2) Ersatzwahl des Vorstandes. 3) Antrag einiger Mitglieder bezüglich Abhaltung eines Turnerkränzchens. Der Vorstand. 667) Um oefällige Zurücklieftrung folgender Drucksachen bittet ergebenst Dr» Pli. Phoebus r Jahresbericht üb. Pharmakogn., Pharmacie u. Toxikol., f. 1876. sGr. 8. In gelben Umschlag geheftet) Archiv d. Pharmacie. 1877, Mai. sAeußeres eben so.) Pharmaceut. Zeitschr. f. Russland. 1877. Nr. 11 s— Bogen 21. 22; gr. 8; lose, ohne Umschlag) Die JlTetaffgiesserei von H. SCHAFFST AEDT, Giessen, Reichensand 133, empfiehlt sich zur Anfertigung von Saug- und Druckpumpen, rotirenden Pumpen, Anlage von Wasserleitungen, Bierdruck- Apparaten mit den neuesten Verbesserungen, Hand- und Gartenspritzen, Hähne, Ventile, Verschraubungen, Dampfkessel- Armaturen, ferner Thürdrücker und Fensterruder nach verschiedenen Modellen. 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Februar er., von Morgens 9 bis 4 Uhr Nachm. zu sprachen Eintrittskarten für Nichtmitglieder ä JL 2 sind in der J. Ricker'schen Buchhandlung und Rudolp h'schen Musikalienhandlung [in Ersterer nur bis Sonntag Mittag um 12 Uhr] zu haben. Nummerirte Plätze, soweit solche disponibel, üqnger Hausbursche gesucht; gute dauernde Stellung. NäbereS bet der Expedition. 684) Etn Glaser (Rahmenmacher) der selbstständig arbeiten kann, findet dauernde Arbeit. H. Werner, Blsmarckstratze. V Fe Ge F. Montag Ab end bei E Junker. 682) Etn Drenttmädchen für Hausarbeit gesucht. Näheres tn der Expedition._______ 694) Gesucht ein gewandter junger Mann. Zu erfragen tm _____________________Russischen Hof. Schachclub. Morgen Aberd Forts, des Vortrags über Spteleröffnungen. 697) ___________Der Vorstand. Mr jßauuntmidjmcr oder sonstige inlestigente Geschäftsleute. 400) Ein praktischer Ziegler übernimmt das Anfertigen und Brennen von Feldbacksleinen, sowie die Verferti ung aller Arten Ziegelwaaren, errichtet neue Ziegeleien, sowie alle Arten Oesen und Kalköfen und fertigt die Waare tn Accord. Näheres bei Anton Gottron II., Zteglermeister ______zu Mombach bet Mainz.______ 698) 700—800 JL gegen doppelt gerichtliche Sicherheit zu le hm gesucht Nähere« bet der Exped d. Bltts.___________________ Gesucht ein junges Mädcpen zur Erlernung deL Handschuhnähen bei (652 __F. 653) EtN m>t guten ZeUgnstseN vrisehe- nes Mädchen für Küche und Hausarbeit p.sucht. Reick-nsand C. 130. 315) Empfehle für Umzüge gefälligste Benutzung meines Möbelwagens. Billigste Preisberechnung. F. Fürst Wttw. | Theater. Son ntag, den 3-Februar 1878 r Der Jongleur oder: Vie Kunstreiter auf der Messe, große Poste mit Gtlang und, Tanz tn 4 Abth. von Pohl. Montag, den 1. Februar 1878: Die Tochter der Höste. Preislustspiel von KneiseL Geld(5 pur».________ 609) Ein möblirtes Zimmer zu vermte- then._______________ Flügelsgasse A. 94 256) Das seither von Herrn Herm- K a tz bewohnte Familienlopis Ist anderweit zu vermiethen und tm Apr,l zu beziehen. ___________I Retter om Kreuz. 282) Etne gerättmipe Wohnung im 3. Stock, am Eck gegen die Sckoor, ist zu vermiethen bei Jng. H. M erz, R -Bahnhofsstraße. 422) Der III. Stock, bestehend auS 5 Zimmern nebst Zubehör, tft sogleich oder später zu vermiethen. Georg Lüdektng. 542) Eine Wohnung von 5—6 Zimmern im 2. Stock ist zu vermiethen. ____________________Chr. Weiß. 674) Eine Wklkstätte, welche sich arch als Lagerraum eignet, ist zu vermiethen. Neuenweg Lit: B. 116. Vermischte Anzeigen. 663) Ein fleißiges, zuverlässiges Mädchen wird für den 25 März oder auch früher gesucht van Frau A. Rausch. Neustadt. 662) Zur Anfertigung von Russen- steinen (Feldbrand) empfiehlt sich ein Manm welcher mtt der Zubereitung derselben vollkommen vertraut ist. _______________Zu erfahren b. d. Exped. / Technicum Mittweida. / / (Sachsen.) — Höhere Fachschule/ /für Maschinen-Ingenieure und/ /Werkmeister. Vorunterricht frei. / SjESStXx