!M. en. imersheim. l, sowie btt lotübtrßtbm (5884 30 80 50 60 80 80 isor, smitr außfedmi, st dtlltg«, len Paris« iiten zu fo limals am 'n oben auf' antel in | e sind in ♦ N mein | iijcint, r ♦hh4 cute ab M rn om, L 1 ♦I I II 1*1 IL i-H V A'l Mittwoch, den S October Str. 229. 1878. f Schulst-ab- B. 18. Erscheint tätlich mit Ausnahme des Montags. ' 2 Mart 20 Pt mit Bringerichn. CPx ^CDittondüureau: I ö Durch bte Post bezogen vierteljahrlrch 2 Mark 50 Pf. ■WJ> - — -7^..■ y a.u.■ ।■ ,»,m—i Aoli lisch er Th eil. Parlamentarische Wochenschau. Die Interpellation Mosle über den Untergang des „Großen Kurfürsten", welche den Reichstag noch vor der Socialistenvorlage beschäftigte, scheint ein Nachspiel zu erhalten in einer Art persönlicher Krisis in den höheren Marin estellen, welche durch die Art und Weise der Beantwortung jener Interpellation hervorgerufen sein dürfte. Unseres Erachtens wäre es angemesiener gewesen, wenn der Chef der Admiralität sich in seiner Antwort darauf beschränkt hätte, zu motivtren, aus welchen Gründen die Untersuchung des Unglückssalls so lange Zeit erfordert, und zu versprechen, daß nach endgültiger Entscheidung der Sache der Nation volle Kenntniß gegeben werden solle, im Uebrigen aber zu erklären, daß er sich über die Sache selbst, während sie noch in der Schwebe sei, nicht näher aussprechen könne. Hätte General v. Stosch dies gethan, so wären auch wohl die jetzt vorliegenden Consequenzen vermieden worden. Ueber die Beratungen der Commission, welcher die Sociallsten- Vorlage überwiesen ist, bringen die Zeitungen regelmäßige und ausführliche Berichte. Die erste Lesung der Vorlage ist dort jetzt vollendet, leider ohne die persönliche Theilnahme des Fürsten Bismarck, von dem man jedoch annimmt, daß er, wenn auch nicht mehr an den Commisfions-Berathungen, so doch an den Beratungen zweiter Lesung im Plenum Antheil nehmen wird. Was die Beschlüfle der Commission in erster Lesung angeht, so zerfallen sie in zwei Kategorien. Die einen mehr formaler Natur bezwecken den Grundgedanken des Gesetzes in den einzelnen Paragraphen noch präciser sestzustellen und die Möglichkeit von Mißdeutungen auszuschließen: diese Änderungen sind naturgemäß die leichteren und steht bei ihnen eine Einigung der Staatsregierung mit der Commission in sicherer Aussicht. Wichtiger und schwieriger sind die andern Aenderungen, welche sachlich in die Regierungsvorlage eingretfen und theils einzelne scharfe Bestimmungen derselben mildern, theils Garantien gegen den Miß brauch dieser Bestimmungen schaffen wollen. Wir enthalten uns, auf die Einzelheiten dieser Dtöcusstonen hier einzugehen, und möchten nur den einen Gesichtspunkt wiederholt hervorheben, welcher uns für das Schicksal der Vorlage entscheidend zu sein scheint. Das ganze Gesetz ist ein solches, welches der Regierung zur Unterdrückung der staatsgefährlichen Agitationen der Socialdemokratie Mittel und Vollmachten verleihen soll, die ihrer ganzen Natur nach nur discretionär sein können. Will man sich darauf steifen, den ganzen Apparat des Rechtsstaates einzusühren, so würde man ein Gesetz schaffen, welches für die Regierung ganz unannehmbar, weil unwirksam sein würde. Denn ein unwirksames Gesetz würde nach Allem, was vorhergegangen, schlechter als gar kein Gesetz sein. Man wird bei diesem Gesetz immer im Auge behalten müssen, daß es Gewalten verleihen soll in dem Vertrauen, daß dieselben nur zum richtizen Ziel und in der richtigen Weise angewandt werden. Hat man dieses Vertrauen, so ist all' die Tüftelei über ein Mehr oder Weniger in den einzelnen Paragraphen ziemlich überflüssig; hat man dieses Vertrauen nicht, so steht man vor einer unlösbaren Aufgabe. Zu der jetzigen Regierung hat nun, wie wir annehmen, der weitaus größte Theil der Nation das geforderte Vertrauen, daß sie das Gesetz nur seinem eigentlichen Zweck entsprechend anwenden werde. Gegen einen Mißbrauch durch eine anders componirte Regierung mag eine Terminbesttmmung für die Wirksamkeit des Gesetzes schützen, welche es dem Reichstag möglich macht, durch die dann nöthtge Zustimmung zu der Prolongation des Gesetzes eine Art Controle über die Anwendung deffelben auszuüben. Jrrthümer in der Anwendung des Gesetzes können allerdings unter der loyalsten Reichsregierung vorkommen, da die erste Anwendung nicht in den Händen der Centralregierung, sondern in denen der einzelnen Landesbehörden liegt. Darum ist es nöthig, eine Instanz zu schaffen, welche solcheJrrthümer ausheben und die einheitliche Auslegung des Gesetzes sichern kann. Der ursprung- llche Gesetzentwurf wollte hierfür ein eigenes Reichsamt. Partikularistesche Bedenken substituirten tndeß eine Commission des Bundesraths. Letztere findet m der Commission wenig Anklang. Man hat sich freilich noch nicht entschieden, was an ihre Stelle zu setzen. Unter den verschiedenen Vorschlägen ist der Gneist'sche, welcher eigentlich eine verhüllte Dictatur des Reichskanzlers will, wohl der logischste, aber er hat nicht genug Freunde gefunden. Wenig ansprechend ist der Lasker'sche Gedanke, die zu ganz anderen Zwecken emgesetz- ren Verwaltungsgertchte hier heranzuztehen. Vielleicht entspricht nach dem Vor. schlage Kardorss's das verstärkte Bundesamt für das Heimathswesen dem Bedürsniffe bester. Jedenfalls liegt die Hoffnung vor, daß man sich schließlich unter Fallenlasten allzu theoretischer Bedenken über ein wirksames Gesetz schon in der Commission einigen wird. Ein jüngst erschienener Artikel der „Prov.- Corresp." kann diese Hoffnung, die durch einen ziemlich groben Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." schon einen kleinen Stoß erlitten hatte, nur bestärken. Feulschland. Berlin. Die „Magd. Ztg." schreibt: „Wie es heißt, beabsichtigt man an maßgebender Stelle, das künftige Gehalt der erstinstanzlichen Richter (Land- und Amtsrichter) in seinem Höchstbetrage auf 6000 Mk. festzusetzen. Auch waltet die Ansicht vor, daß die Gehälter der Oberlandesgerichts-Räthe Nicht um Vieles höher zu bemesten und der ihnen zu gewährende Mehrbetrag weniger als Gehalt, denn als „Rangzulage" aufzusasten sei. Man will durch die annäherungsweise Gleichstellung der Gehälter das unruhige Streben der richterlichen Beamten nach bester dotirten Stellen, welches sich unter den bisherigen Verhältnisten in sehr erklärlicher, aber für die Justizverwaltung in sehr unbequemer und nachthetliger Weise bemerkbar machte, verhindern. Ganz wirb dastelbe nie zu vermeiden sein. Die Amtsrichter find in überwiegender Mehrzahl gezwungen, ihren Wohnsitz in kleinen und kleinsten Städten zu nehmen, welche nichts bieten, was zum Schmucke des Lebens dient und in denen namentlich keinerlei Gelegenheit vorhanden ist, den Kindern eine angemestene Erziehung und Ausbildung zu geben. Auch die beabsichtigte Erhöhung der Gehälter wirb zur Erhaltung der Kinder außer dem Hause nicht ausretchen und schon aus diesem Grunde wird die Seßhaftigkeit der Amtsrichter nicht größer werden, als unserer jetzigen Gerichts - Commtstarien. — Ueber die Abstufung der Gehälter und über ihren Mindestbetrag scheint man sich noch nicht schlüssig gemacht zu haben. In letzter Beziehung ist (in einem sonst sehr bemerkenöwerthen, in Heft 8 der Monatsschrift für deutsche Beamte enthaltenen Aufsatze) der Vorschlag gemacht worden, die Amtsrichter mit einem geringeren Gehalte beginnen zu lasten, als die Landrichter. Man ging hierbei von der Voraussetzung aus, daß der Richter seine Laufbahn als Amtsrichter zu beginnen habe, und daß er als jüngerer und der Regel nach unverheiratheter Mann sich mit einem geringeren Gehalte begnügen könne, zumal hierdurch eine desto reichlichere Dottrung der höheren Gehaltsstufen ermöglicht werde. Diese Voraussetzung trifft nicht zu, weil man die Abstufungen der Gehälter nicht von äußerlichen Umständen abhängig machen darf. Nur das Amt als solches ist maßgebend und hier stehen die Amtsrichter den Landrichtern völlig gleich. Im Uebrigen ist es auch gesetzlich unzulässig, die Gehälter der Amtsrichter und der Landrichter verschieden zu bestimmen, da § 10 des preußischen Aussührungsgesetzee zum deutschen Gerichts- verfaffungsgesetze ausdrücklich anordnet: „Die Gehälter der Landrichter und der Amtsrichter sind nach gleichen Grundsätzen zu bemesten." England. London, 28. Septbr. Übereinstimmenden Berichten aus Indien zufolge, deren Wesenheit Ihnen telegraphisch mitgethetlt wurde, wird drüben ohne Verzug das Nöthige zu einem Feldzug gegen Schir Ali vorbereitet. Bestehende Besatzungen im Süden und Osten werden verstärkt, Truppen vorgeschoben, Verhandlungen mit den Khyberiten behuss Erlangung eines freundlichen Modus vivendi etngeleitet. Was die Khyberiten betrifft, deren Freundschaft einem durch den Khyberpaß eindringenden Heere von großem Werthe sein würde, braucht England durchaus nicht zu verzweifeln, sich ihre Bundesgenoflenschaft erkaufen zu können. Diese Bergstämme sind zwar dem Emir lehnspflichtig, aber botmäßig nur so lange, als es ihnen paßt. Tost Mohamed bezahlte ihnen noch einen Tribut von jährlich 27,000 Rupien. Seitdem mußten sie sich ohne diesen Beitrag zu ihrem Einkommen behelfen. Im Herzen wohlgesinnt waren sie gegen Kabul nie gewesen. Bald wird sich zeigen, ob sie für Geld und gute Worte den Khyberpaß nicht lieber den Engländern öffnen, als daß sie ihn gegen diese zu Gunsten ihres Lehnsherrn verthetdigen. Aber selbst wenn sie über Erwarten unzugänglich sein sollten, würde der Paß einem wohlausgerüsteten englischen Heere keine unübersteiglichen Hinderniffe bieten. 25,000 Mann — so behauptet die „Times" — würden im vollsten Maße zur Erzwingung des Paffes hinreichen, 15,000 andere zur Vorrückung durch den Bolanpaß. Das macht zusammen 40,000 Mann (Combatanten). (Köln. Ztg.) Fiußland. Petersburg, 28. Septbr Die fortlaufenden Nachrichten der englischen Blätter über das englische Vorgehen gegen Afghanistan wegen der Zurückweisung der englischen Mission suchen noch immer Rußland für diese Zurückweisung in Mitleidenschaft zu ziehen. Man wußte, als die ersten Londoner Nachrichten hier eintrafen, im Kriegsministerium und im Auswärtigen Amte ebensowenig Bescheid, wie im Publikum. Was die englischen Behauptungen russischer Mitthätigkeit veranlaßt haben könnte, liegt in Folgendem: Während der orientalischen Krisis waren mehrfach Nachrichten eingegangen über englische Versuche, für Rußland in Centralasien Schwierigkeiten herauszubeschwören; die englische Mission nach Kaschgar (Forsyth) war constatirt; auch in Bokhara sogar wollte man von englischen Agenten wiffen. Dem gegenüber wurden russischerseits verschiedene Vorbereitungen getroffen und mehrere Recognoscirun- gen der angrenzenden Gebiete in Aussicht genommen. Sobald der Berliner Congreß eine friedliche Lösung stcherzustellen schien, sind alle solche Maßregeln rückgängig gemacht worden. Jedenfalls kann von einem Antheil der russischen Regierung an der Entschließung des Emirs Schir Ali, die englisch-indische Mission abzuweisen, nicht die Rede sein. Derartige Vorkommniste sind Folgen des Antagonismus während der Zeit des Krieges. Telegraphische Depeschen. Wagmr'» telegr. Aorrrfpvrrdekz-Bv-eaR. Wien, 30. Septbr. Vom 4. Armee-Corps ist folgendes Telegramm -ingelaufen : Am 27. d. ist das Reserve-Regiment 23 als Vorhut der 31. Division in Zwornik eingerückt, womit die Besetzung dieses Platzes durchgesührt ist. Vermischtes. Am 28. d. ist der Stab des 4. Armee-Corps und sodann die 31. Division daselbst eingetroffen. Eine Deputation angesehener Bewohner der Stadt empfing den Corpscommandanten am Eingänge des Ortes. In der -L-tadt selbst gab der Kaimakam die Erklärung der Unterwerfung ab. Um 1 Uhr ward auf der Festung die kaiserliche Flagge entfaltet. Es fanden sich 44 Geschütze und ansehnliche Munittonsvorräthe vor. Die Entwaffnung ist in der Ausführung tm gestrigen Blatte zu u,— . . - - . - _ , , ,, , »eigen. Wir dürfen aber wohl das Verlangen an unsere Mitbürger in gleichem Matze - stellen, datz auch hier dementsprechend gehandelt und dadurch für Alle ein segensreicher sitzt eine Person. WMchel 15749) Nachdem In Provinz Ober ifycn des Mer »eßen den form/ «Ml Hal, werd, «^fordert ihre 8 'iel nebst etwai x Termin Montag den 11 Lormitta ^-^kerzeichneteml IMlustes von bi wen. Im genam ;'gement versuä -•'N und ein N ■‘-i wegen VersilLe £-8 gefaßt werd, '^Mnden, beza WÄignn wirb ? J;'W|(en ber Meh angenomr j Nm, am 19. । » ''Äerzogliches C I Etlicher, I vtabtiitbter. yquKMuuuuu 8u Nur der Wiedereintritt in frühere Verhältnisse kann wieder frühere Beschäftigung für die Fabriken herbeiführen und vaß es hohe Zeit wird, ist nicht unschwer zu Sonderbar bleibt es, daß diejenigen Fabrikanten, welche sich doch auch i« ben Kauf- $ Unter ben frischen Fundgegenstäaden befinden sich einige Broncemünzen, e-.n Ring- schlüssst aus Bronce mit kleinem Kamme, der Weite des Ringe« nach zu urtretlm, von ” 1 1 — i.-a rr___ llf.J .. 1- rZ Ä J > >1 ilett (Sn 11 n 1 «R wird, damit die Harmonie zwischen der Bürgerschaft und^den^L^rganen^öffentt Gewalt nicht gestört werde. m'1" m‘* * '** iw— SiN .3’1 Anlieferung Wt unb Wch ”Väube rsirb i-'temSuJmif^r "Win jur i ff* »“f 0« auf ben l L . ptontt [&* einlauf, wte “f”1 , Lx» |2l 4 MMm ' 2 dakchrt . ^Pferne $ 4° bis 50 ft’** 5839) Htui V»in.z 1 ■ 3d einem '« S?»Ä i Son 1. OM i^dnungsflelegen^ ir am Schaltei ; außerhalb ber >iQenö eine halb ieizt- . ^Der Absender eitbreib-Briessenl mit Behänd -adung zu erlegen Gießen, bei Instand geschaffen wird, der für Publikum und Polizei ersprietzlich ist. Es richtet dann auch im polizeilichen Verkehr ein gutes unb vermahnendes Wort mehr aus als der strikte Hir.wciS auf die SS des Strafgesetzbuches. Uib so wünschen und hoffen wir von Km neuen Institut alles Gute, was wir von demselben erwarten können. --Das Drolchkenfuhrwesen sollte mit dem heutigen Tage auch eine Aenderuag erfahren, bezw. mehr Ordnung in dasselbe gebracht und ein fester Tnrtf einzefürrt werden- Wie es den Anschein gewinnt, wollen sich die Droschkenbesitzer mit btefer Neuerung nicht sehr befreunden, wenigstens waren heute früh keine numnertrten Drmch'en ,u sehen und so dürften wir in diesen Tagen einen kleinen Conflikt zwischen Fuhrherren und Polizei entgegensehen. --Wie sehr auch die Pfuscherei in die ärztliche Praxi« auf dem Lande je* trieben wird, zeigt nachstehendes Scriptum, welche« un« gestern in einer Wtrthschaff zu Rödgen in die Hände fiel. Wir wollen vorläufiz den Namen des Hetlküistler« verschweigen, machen denselben aber darauf aufmerksam, datz er in «letzen nicht al« Zpecialist sondern al« Colporteur angemeldet ist. Das Publikum auf dem Lande warnen wir hiermit, sich nicht allzu verttauenSseltg den Versprechungen hinzuaeden, sondern bei vorkommenden Fällen einen wirklichen Arzt zu Rathe zu ziehen. Die Offerte des Spectalisten lautet: P. P. Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, datz ich am 24. Auz. c. dort eintreffen werde um denen, welche äußere und offene Wunden, trockene und nasse Flechsen, kranke Augenlteder, wenn auch schon veraltet, durch meine He l» methode Linderung und Genesung zu verschaffen. Bei Nichterfolg zahle ich den Betrag zurück. Achtungsvoll N- N-, Specialist, Gietzen. Ich bin zu sprechen bei Wirth Erb, auf Wunsch komme ich auch in's Haus. Gießen, 1. Ostober. Die .Darmfi. Ztg." erhielt folgenden weiteren Bericht über die Ausgrabungen auf der Capersburg bei Friedberg: „Anschlietzrnd an mstnen letzten Bericht vom 22 srplember über die Ausgrabungen auf der Capersburg theile ich Ihnen weiter mit: Die via principahs, d- i. die erwähnte rechtwinkelig abzwrigende Stratzr, fü-rt nicht öle auf der Srulourg direkt nach oen Zeitenthoren hin, trotzdem sie mehr als ein Drittheil vom ganzen Castell für die retentura (der dem Fetndeslande am meisten abgewandte, zunächst der porta decumana gelegene Lagerraum) abschneidet. ES ergibt sich dies eigentlich schon auS^em ersten 8ericht, in welchem die mehr nach dem feindlichen Lande vorgeschobenen ^ttenthore erwähnt sind. DaS praetorium (das Hauptgebäude de« Castells) scheint im, Berha tnitz zum ganzen Castell auch von großer Ausdehnu"g gewesen zu sein und bleibt somit iur die praetentura (der dem Feindesland und b:r porta praetoria zunächst gelegene Lagerraum) wmig Raum Übrig, mit der Raumeintheilung der Saalburg nicht harmonirend. Ein Flüzelbau des praetorium ruht theilw'ise auf Bauschatt, es mutz also tmc Zerstörung eines früheren Baus stattzehabt haben- J i bem atrium (der von dem praetorium eingeschlossere Hof) fand sich isolirt ein Steinhaufen aus w.-lch-m sihm lächsten Sommer das sacellum (Aufbewahrungsplatz der Fstdzeichm) wird hoffentlich Ssß jo,, soll eine Re - ‘ Zarum wub »2 «t w» :WSoÄ(’5( cmnjkrr * * Falsche Humanität. Es ist unverkennbar, daß sich bei Gründung von Consum. Vereinen eine große Menge Humanisten betheiligt haben in dem guten Glauben, demi Arbeiter zu SKKSir™.. - «.< »«<*»•*-'*<»<>“« s-.sfiw.EK Unterzeichnung der österreichisch-türkischen Convention erwartet. roo ber Betreffende glaubt, Humanität zu Üben, nicht ahnend, daß er den Niedergang einer wmn bU F-stsktzun« d-s Angriff genommen wirb Mn bei, Fest' nNch'°?'gw-"">» bw,iw"^-Minm°°' D-l"S-bn'.mIw» stelluna des letzteren wird man sich tm Laufe des November zu beschäftigen . (n beT @emeinbe eln zufriedenes Gesicht. Der Fabrikant und Humamst glaubte iid? und anfanaen. seinen Arbeitern zu nützen, wenn er deren Bedürfnisse im Ganzen bezog und die Human' at ' UZariS 30 Sevtbr. Die Arence Havas" bringt folgende Meldung erstreckte sich schließlich soweit, daß jeder Arbiter bei Verlust der Arbeit sichbei bem V u aus London: Der englische Geschäftsträger in Prtersbncg überzab der russischeil °fomm" zum Anschlag, wofür Reichskanzlei eine Note, welche die Anfrage enthalt, wie die russische Regierung die Käufer mangeln; es sinb viele Gerneinbernitglieder steuerzahlungsunfahig geworben. Die schlechte die Mission Stolietoffs in Einklag bringen wolle mit ihren früher eingegangenen Zeit konnte auch an ber Fabrik nicht spurlos vorübergehen, ber Fabrikant hat gegen b0 Arbeiter Verachtungen, wonach Rußland auf Ausübung eines politischen Elnflusi-z in * M’Uun««* Afghanistan verzichtete. Die russische Regierung erwiderte aus^diese Not^. sie '^t Segen/wohl aber zum Verberb ber Gemeinbe, ber vermeintliche Humanist wird, sei stets gewillt, bestehende Verpflichtungen zu achten; was die Sendung Sto - um seinen Arbeitern wenige Thaler zu sparen, gerabehin zum Schäbiger einer ganzen Gemein^ i-toffs anbelange, so habe dieselbe, obwohl unter Verhältnissen beschlossen, die Dieser Fall steht nicht vereinzelt ba, möge er bazvl bienen ben vermeint^^ichen W-ltv«^ nicht m:hr b-stäudon doch l°dizlich dl- B-d-utuag eines A-t-s der Courtoisie 5ffa-n, gegen den Emir von Afghanistan. . Beschäftigung zu entziehen. Nur ber Wiedereintritt in frühere Verhältnisse.kann wieder frühere ßöttbott, 30. Septbr. „Times meldet aus Nikosia vom 27. d.. Beschäftigung für die Fabriken herbeiführen und vaß es hohe Zeit wird, ist nicht unschwer zu D-r englisch- Gouverneur Wolseley hielt dem türkischen Gebrauch- gemäß am kennen. Sonderbar bleibt -s, daß diejenigen Fabrikanten, weiche üch doch auch zn den «am. L.'.'Äi,,»i«..«»> bi.«««»» Nischen Bevölkirung beiwohnten. Wolseley verkündete bei diesem Änlaß, daß @in Fabrikant, welcher dem Kleinhandel den Krieg erklärt, vernichtet sich und Anvere ft die Königin die Bildung eines aus 7 Mitgliedern bestehenden legislativen befehdet das Kapital, welches ihn selbst in seinem Streben unterstützen soll. Man sollte kau IN Rathes befohlen habe, von denen die Hälfte aus der Einwohnerschaft Cyperns glauben, daß sich unter Geschäftstreibenden solche Ansichten verbretten konnten und doch lst k» entnommen werden soll Präsident dieses Rathes wird Wolseley; als fernere leider so. yu- gj Mitglt-d-r w-rd-n eintreten : Fuad Pascha, ein Gri-ch- Nikosia -in «U^muU He^G.^der Dttig n - Grundbesitzer italienischer Herkunft aus Larnaka und 3 Beamte. Außerdem wird „äsi«. Ztg ", die dem Danke für die Theilnahme und den Beifall des Publikums aa ein eiecutiver Rath gebildet. den Leistungen bes Gilmore'schen Orchesters gewidmet ist, heißt es da auch: „Für unser Wien 30. Sevtbr. Heute fand die constituirende Generalversammlung amerikanischen Freunde wird es auch befriedigend sein, zu wissen, daß mdem wir eine ^oncerlloar, d-r ist-rr-ichisch-ungarisch-n Bank unt°r d-m V°-siß d-s^^nannt-n Gou°-r- w-ich. s t id) j neurs, Dectionsches Moser, statt. Zu Generalräthen wurden Vincenz Miller D^tschland, mit dem Bewußtsein, keine einzige unbezahlte Rechnung hinter uns gelassen u und Gustav Figdor als gleichzeitig der Direction in Wien angehöcend, Stefan h^ben." Den Nachweis, ein ehrlicher Mann zu sein, pflegt man sich in Europa ersparen zu Kerstinger und Bernhard Rust als gleichzeitig der Direction in Pesth angehö- können; in Amerika und für Amerikaner scheinen die Verhältnisse das Gegentheil zu erfordern, rend aewäblt. Berlin, 26. September. Da« Neueste in Berlin sind die Nubier, d.,h. die afilkanisse ' 4 r\r|.cr . - ----- ' --Esel oder Kameel der Führer der Karawane, ein Eingeborener, der die Gegenc'kennt, ßtty Lokal-Notiz. ist mit einem langen Speer bewaffnet. Dann folgen die mit Gepäck, Getreide, Gießen, 1. October. Mit dem heutigen Tage ist für unsere Stadt ein sehr Futter u. s w. beladenen Kameele und hierauf bi«J ^“sSen. D« ,n bearützende« Institut ins Leben getreten. Wir meinen die Schutzmannschaft, in denen sich die eingefangenen jungen Thine, wie Löwen, Leopardeni u. i- -» werd welch? das Interesse des polizeilichen Dienstes mit der Humanität wohl vereinbare. Lastkameele sind durch Stricke, die an dem Schwänze der Qefüb^, «Uvx K4. (Änrmnnif zwischen der Bürgerschaft und den Organen der öffentl. miteinander verbunden. Den Lastkameelen folgen, ^on Eingeborenen ge , z ta-n rde. Wie aus der Bekanntmachung Grotzh. Polizeicornrnissariattz die Giraffen, von denen jede einzelne zur Führung durch die Wust^- zwei M e ersehen, soll sich der Schutzmann zuvorkommend und gefällt - die gekoppelten Elephanten, Schafe Ziegen, welche getrieben, und die Rhlnoceross , ch ,.(Xt ' •' - ---------- -----ein.eln geführt werden. Den Thieren folgen die Kameele mit den Menschen. Lus leoem " • - ‘ . Die Karawane der Nubier ging mehrmals in der für diese Porfuhrungm 9 Berlin, 30. Sept. Die nächste Plenarsitzung des Reichstags ist auf den 7. Oct. anberaumt. Auf der Tagesordnung stehen Wahlprüfungen nach den mündlichen Berichten der Commission und dem schriftlichen Berichte über dle Wahl des Grafen Grote (Harburg). Die zweite Lesung des Socialistengesetzes tm^Reichstage soll am 8. October beginnen. Der erste Vicepräsident, v. Stauffenberg, hat sich in Folge des Todes seines Bruders, des Oberstlieutenants v. Stauffen. berg, Adjutanten des Königs von Bayern, nach München begeben. Wien, 30. Septbr. Der Kaiser, sowie der Erzherzog Karl Ludwig empfingen die russische Milttärdeputation, welche hierher gekommen ist, um den Erzherzog zum 25jährigen Jubiläum als Chef eines russischen Regiments zu beglückwünschen. Die Deputation dinirte im Schloß Schönbrunn. London, 30. Septbr. Hinsichtlich der Beweggründe, welche den Vtce- könig von Indien bestimmten, die Gesandtschaft nach Afghanistan zu entsenden, ohne die Eclaubniß des Emirs zur Ueberschreitung der Grenze abzuwarten, theilt ein Telegramm der „Times" aus Kalkutta vom 29. d. Folgendes mit: Schir Ali erklärte: „Wenn ich die Gesandtschaft empfangen will, werde ich sie selber einladen; mittlerweile mag sie in Peshawer meinen Willen abwarten/ Berlin, 30. Septbr. Gegenüber der Meldung verschiedener Blätter, daß die Absicht bestehe, in der nächstfolgenden Reichstazssession eine Novelle zum Strafgesetzbuch vorzulegen, kann die „Nordd. Allg. Ztg." constattren, daß eine solche Absicht heute nicht bestehe. Wien, 30. Septbr. Die „Polst. Corcesp." meldet aus Ragusa vom 30 d.: Die bei Klobuk zur Flucht gezwungenen Korjenicer I lsurgenten sind durchweg Mohamedaner; dieselben wurden in Montenegro entwaffnet. D;e Felsenv.'fte Klobuk wurde demolirt, weil deren Besetzung wegen Waffermanzers nicht möglich war, und in der Absicht, einem eoentuellen Aufstandsversuche den Stützpunkt zu entziehen. _ Die „Polst. Corresp." meldet aus Konstanstnopel von heute: 5)ie britische Flotte "trat vorgestern die Fahrt nach Ardaki an, nachdem zuoor^das Admiralschiff zur Begrüßung der tückischen Flagge sich nach der Serail-Spitze begeben hatte. Gestern sandte der Sultan Osman Pascha zu Luyrrd, um ttUP ^yilvv ..................................... - t a seinen Dank wegen des Abzuges der britischen Flotte zu übermitteln. — H'ure Frauenzimmer getragen, ein verziertes Cap täleck einer saule oder eines G stns.« findet die erste Sitzunj, der internationalen Commission für die Organisation ins Vttb-ter Sandst-in aehium uid mi-d-m-n ______________ Ostrumeliens statt. Wiewohl der Eintritt eines türkischen Delegirten in die — ..... Commission von den Raffen angefochten ist, soll doch bereits an der heutigen Sitzung ein Vertreter d-r Pforte theilnehm-n. — Die Berufung des hier weilenden ehemaligen tunesifchen Ministers Kheredin Pascha hängt mit d-ff-n zu verkauft« durch Nene ross. Sardinen Schloßgasie B. 1. 4759) fenfter Feuerung und Aussatz, h) 4 Wormser Oefen Nr. 1 ^-64 Klgr., S. ««&■ ' 3D 2 Regulksüllösen = 125 Klgr, wie ei» 4) 2 Patentherde mit Bratofen und NN- verzinntem Wafferschiff, verzinntem Wafferschiff, J. II. Fuhr, Zonnenstraße. I. A.: 5839) V L. Hahn, Bezirksbauaufseher. it jung von kch-l- , dem Arbliln ii 1 es Biele slöaft hingewM kann es erkenne Wirklichkeit eMirt, Niedergang einer dwivihichch Md (4 ein W Irber glaubte sich und mb bie Humanität Unterjacken und Hosen in jeder Art und Größe, empfiehlt in bester Auswahl äußerst billig 5570) Julius Schulze. (5186 I. Blitz. OeffentlicheAufforderung. 5734) Johannes Engelhardt von Rödgen hatte in seinem am 11- August 1834 errichteten Testament seine damalige Ehefrau Anna Katharina, geb. H a r b a ch — zur alleinigen Erbin seines gesummten Nachlasses eingesetzt und da- bei bestimmt, daß nach deren Ableben 100 fl. an seine nächsten Verwandten )erausbezahlt werden sollten. Johannes Engelhardt ist am 13. August 1834 fle< torben. Seine Wittwe verehelichte sich nachher mit Johannes Kloos HI. zu Rödgen und ist am 30. Mat l. I gestorben. — Das Vermächtniß von 100 5921) _________WCLXX rj W AA vv v* Das Neuestem Besatzartikeln, als: farbige Gallons Tirßm. luch tn’ä Steren Bericht AArabM,en • die erwähl direkt nach Den für blt ■>ort& decumaai au; beji erften ien Scit.'nthore im Verhi!tH M&t foult für M Lagerraum lonireib. > maß also eine (der von beai w-lch-in fih m wird hoff-atlich lajen, eln RIag- a ixrt-jeil n, non ' eines GM? 5) 2 kupferne Waschkeffel Nr. 2 circa 40 bis 50 Klgr. Die Angebote sind (incl. Beschlag) per Klgr. anzugeben. Großen-Buseck, den 30. Septbr. 1878. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Butter und Eier empfiehlt zum Wochemnarktspreise, bei größeren Quantitäten billiger, W. Keuser, vorm. Kr. Bieter. * !Ä: P-KZ tÄS; ■ .1, lvii^v T ftfi &S* Versteigerung. Samstag den 3. «ctbr. l. I.. Nachmittags um 4 Uhr, soll das hiesige Gemeindehaus mit allem Zubehör, Thüren, Fenster rc. öffentlich meistbietend versteigert werden. Beuern, den 26. Septbr. 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. 5831) Ranft. ” 29. Aaz. c 'trockene unb $ meine Bettfedern und Daunen, Drell, Barchent u. Federleinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, empfiehlt die Möbelfabrik und Lager von Th, Brück, 4758) Schloßgosse Lit. B. I. Submission. Zur Anlieferung nachstehender Oefen, Heerde und Waschkeffel in das neue Schulgebäude wird hiermit die Vergebung auf dem Submissionswege ausgeschrieben und Termin zur Einreichung der resp. Offerten auf Großh. Bürgermeisterei Bekanntmachung. Von 1. October d. I. ab können Einschretb - Briefsendungen zu solchen Bisörderungsgelegenhetten, welche außerhalb oder kurz nach Beginn der für den »ierkehr am Schalter festgesetzten Dienststunden sich darbieten, auf Verlangen mch außerhalb der Dienststunden aufgegeben werden, falls die Einlieferung bis ^testens eine halbe Stunde vor dem Abgänge der Beförderungsgelegenheit it,0l9t©er Absender hat für derartig außerhalb der Dienststunden eingeltefertc ßmschretb-Briessendungen (Briese, Postkarten, Drucksachen, Waarenproben, Briefe mit Behändigungsschein) eine besondere Gebühr von 20 für jede Sendung zu erlegen. Gießen, den 30. September 1878. Kaiserliches Postamt. Lochm ann._________________________ . ..-unten Allee auf und nieder. Nach dem mit großem Beifall aufgenommenen Umzuge wurden ?! Sacken abgeladen, die Thiere wieder freigelassen und von den männlichen Mitgliedern der ieüschaft ein Waffentanz aufgeführt. Der Waffentanz ist nicht sehr zu rühmen, dagegen erregte tie stolze Haltung einiger hochgewachsenen Nubier Bewunderung. — Bei einem in Cassel slationirtenBremser der Bergisch-Märklschen Eisenbahn ,iue nroße Anzahl werthvoller Schmucksachen (Me»aillons), Brtllantrtnge, Nadeln, «erlDoueS, aoldne Knöpfe, gefunden worden. Der Beamte ist geständig, die Gegew fi nde in den letzten Iwit Monaten, während er als Packmeister auf den Strecken Kassel-Gerstungen und Kassel-Scherfede fungirte auf der Fahrt aus verschiedenen Ottern und Reisekörben mittels Anwendung von Nachschlüsseln gestohlen zu haben. Ä unbekannten, grötztentbeilS wohl unter den Badereisenden zu suchenden Eigenthümer werden tlut thun, sich an die Etsenbahncommtsston der Bergisch-Märkischen Eisenbahn jn Dassel zu wenden, welche die Ermittelungen leitet. ■iHinberutli ’ mit birst, JMS n,5uir6«rln ‘Mwbt . L" »Ht -!! Ä «f bin B«W«4un81n 1161 IMliia ch bei bem 8trdn ; ®tob, benn W m Anschiß *x otben. DiesGk t gegen 50 itini® ■ unteistützt Mr« , ba8 EtabWW Itße Humanist t ganzen fle* jen Weltvnbkst-M ich b-zu -führten F-bnk's« kann wieber f^^ it nicht uni^wK «i auch zu den U- henhandel den M it8 unbedingt * sich und Aaderil« ' ^M-n fottte,^ >“Ä) I f N »'"Ä öleP^nW. fl OeffentlicheAufforderung. 5749) Nachdem Großherz. Hofgericht bei Provinz Oberheffen über das Vermögen des Bäckers Carl Ockel in Gießen den förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden deffen Gläubiger msgesordert ihre Ansprüche an Carl Ockel nebst etwaigen Vorzugsrechten |int Termin Montag den 11. Stoobr. 18*78, Vormittags 9 Uhr, bei unterzeichnetem Gerichte bet Meidung Ausschlusses von der Maffe geltend zu machen. Im genannten Termin soll ein Arrangement versucht, sowie Gläubtger- msschuß und ein Maffecurator erwählt, auch wegen Versilberung der Maffe Be- schluß gefaßt werden. Von den nicht erscheinenden, bezw. nicht vertretenen Gläubigern wird Zustimmung zu den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger angenommen. Gießen, am 19. Septbr. 1878. Troßherzogltches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Gebhardt, Stadtrichter. Stadtg.-Affeffor. l. soll nunmehr an die nächsten Verwandten des Johannes Engelhardt zur Auszahlung gelangen. — Alle diejenigen,------ welcheAnspruch daran zu haben vermeinen, empfiehlt (5851 werden aufgesordert, binnen 4 Wochen von Emil Elschbach. heute an gerechnet — sich bei dem unterzeich- 4331) Stets frische ~ neten Gericht anzumelden^und Bescheinigung bezüglich ihres Verwandschaftsgrades zu Johannes Engelhardt beizubringen, als sonst das fragliche Vermächtniß an die bis jetzt ermittelten nächsten Verwandten des Johannes Engelhardt vertheilt werden würde. Gießen, am 18. September 1878. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Langermann, Landrichter. Landg.-Affeffor. Sendet Eure Rechnungen ein! Wie soll eine Rechnung bezahlt werden, wenn sie überhaupt nicht eingcsandt -LA? Warum muß man in Gießen bei größeren und kleineren Handwerkern, Kauf- lcvten, Bauunternehmern erst Wochen lang förmlich bitten, um die Einsendung der Rechnung? Dem Schreiber dieses ist c8 begegnet, daß ihm in höchst unwilliger Weise bedeutet wurde: man könne seine Rechnungen erst nach längeren Terminen erreichen; Und oft ist er fünf und sechsmal zu dem Lieferanten gegangen, ehe er eine Rechnung «halten hat. Klage man doch nicht daS Publikum einer Schuld an, welche vielleicA (Hmelnen zur Last fällt, aber doch vornehmlich den Handwerkern und Kaufleuten durch ibre Gleichgültigkeit, Geld zu empfangen zuzuschreibm ist, oder vielleicht auch ihrer Abneigung einen klaren Abschluß zu machen. Handel und Verkehr. Gießen, 1. Octbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 95 H bis JL 1.10, Hühnereier, per Stück 6^, Käse, per Stück 5—10 Käsematte, p-r Stück 3 Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 22 H, Tauben, das Paar 60 Hübner, per Stück JL — 85, Hahnen, per St- v4L —.70, Enten, per Stück 170, Kattoffeln, 100 Ktlo^L 5.50. Ochsenfleisch 70 — 72 per Psb., Kuh- und Rindfleisch 52—62 Schweinefleisch 66—68 Kalbfleisch 56—60 H, Hammelfleisch 60—70 Frankfurt, 30. Sept. (Fruchtbericht.) Am heutigen Markte wenig Umsätze; Angebot von Weizen nickt so dringend wie seither. Roggen ruhig. Gerste, nur hochfeine Waare coulant verkäuflich. Hafer sehr flau. Am Mehlmarkt keine Aenderung. Weizenschalen zu 4 per Ctr. übrig. Wir notiren heute: Mehl Nr. 1 Jü 39.—, Nr. 2 JL 35.—, Nr. 3 JL. 31.—, Nr. 4 27—, Nr. 5 JL 21.—. Roggenmrhl o/t (Berliner Marke) JL 21.—, do. n. (Berliner Marke) JL 18.—, Weizen, effect. hiesiger ab Bahnhof hter^L 19.50, ab unserer Umgegend 18.25—18.50, do. fremder je nach Qualität JL 19-20.50, Roggen je nach Qualität JL 13—16—, Gerste JL 13-18.50, Hafer JL. 13.50—15—, Kohlsamen JL 28—29, Erbsen JL 19—23, Wicken 15-16, Linsen JL 17-23, Rüböl, detail, JL 70. Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war: -; Dringend offerirt: - (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Vfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Frankfurt, 30. Sept. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 320 Ochsen, 180 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. JL 73-75, 2. Qual. 66-68, Kühe und Rinder 1. Qual. JL 63—65, 2. Qual. JL 56—58, Kälber 1. Qual. 64—66, 2. Qual. jt 60-62, Hämmel 1. Qual. JC. 60—62, 2. Qual. 54—56. 3HE- Markt-Empfehlung. 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