1878. Dienstag, den 2. Juli K«. ISO Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P RedaettonSburea«r Gartenstraße B. 165. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Expeditionsbureaur Schulstraße B. 18. ——■ durch die wiederholte Gesüyrvung oes Zevens vi. «r p N-rirruna ÄX-r: ÄR ä- «St? fc ”k 1ÄX2"! LR.s,!ch-.L„« *‘3' yÄÄ S*" ™ »•" *•'*” und D-r.s°u'w-u^-n 'n Wjgj« **>•* Wirksamkeit der betreffenden Be- stnnwLen weL'v de7nL7V'°riage, sowie durch anderweitige Schärfung GroßherzoglichesMinisteriun> des Hai bem ^^dtEstand ^ju^ Ortenberg Jahre abjuhaltkadcn sogenannten kalten Markt >u O,Irnberg **,^^"1*”«*^* Kießemr Wyciger Anzeizk- mi> Amtsblatt für brn Kreis Gießen. D,- u°d Wik-fch- Ä.l-L",M w“* Angesichts Der Wahlen. M Die Regierungen wähnen freilich nicht, daß diese Maßregeln staatlcher Die Wahlbewegung ha?überall im Deutschen Reiche begonnen : di-Par. sür sich allein im Stande sein sollten, ' i-cial stffchen V r- teien haben ihre Wahlausrufe erlaffen und in denselbenmehr oder « nd« . durchgreifend zu Hellen und zu> überwinden - sie find v,.lmehr u»n !ihr, ^e.lluna ui dem Kampfe gegen die Socialtemokratie, sowie zu »bflg fcie «esitzsiche Vorkehr nur dazu dienen kann , zunächst den -vooen d n n^anslläuUcken wetteren Ausgaben des künftigen Reichstages genommen, P frei u machen für ein- positiv heilend-Wirksamk-ll aller dazu berufenen TenwS Volkskreisen der Wille b-rvortritt, die Regie-“£* u’b bürgerlichen Kreise. »<« W««nflen « «««« *« «l» A ™ ßrff.nnna ihrer ernsten und schwierigen Mission wirksam zu unter- ’ ,7 BedjUen Aufgaben, diese von Innen heraus bessernde Wirksamkeit rung i Lfdidhiaer dagegen unter der Einwirkung des Parteitreibens . , Weise anzuregen, zu beleben und mit Rath und That zu forbern, Kel UnHo^dttn Mb Bedenken über die nächsten und weiteren Absichten! ^1^^ ^„läßliche Vorbebingung für jedes Gelingen m> die erBestehung der Regierung verbreitet werden, - desto dringender ist es geboten, di- wük-! daß zuvörderst der °-rsuhrer!sch-n Agitation^welche i-d ^°hl'b lichen Ziele der Regierungspolit.k, sowie di- Wünsch- und Erw°rtung-n, welche Einwirkung den Boden ooren, ält die bish-nge .°Em wer^ . «'s*"’ sää , 3" l,",^/t di°Reat°ru^ von dem neuen Reichstage i»- '"Erblichen Krisen werden di- Bestrebungen, die Gewerbe-Ordnung unter Fest- MMSBZMWUWWW rrLLÄr Nachdem inzwischen durch die neuesten traurigen Erfahrungen fowoyl ßraft und bletben maßgebend sur das wettere LZorgeyen bie überwieaende Heranziehung und Ausnutzung der dazu vorzugsweise geeig- n .n M tten Swler77m gleichzeitig di?s-it Jahren immermehr gesteigerten Anforderungen der direeten Besteuerung im Staate, fow.e in den Kreis- uno Communalverbänden vermindern zu können. Als Aufgabe der Finanzpolitik des Reiches ist in den Motiven zu den iünasten Steuervorlagen bezeichnet: „daß durch Vermehrung der eigenen Einnahmen des Reiches aus den ihm zur Verfügung stehenden Dttbrauchssteuern eine Entwickelung eingeleitet werde, welche erne Entlallung des Budgets der *t -T “7 " ' Dr. B oef mann._________________________________— --Das Großherzoglichc Rentamt Gießen an die GrMrnoaiichen Dürgermeisterkien des Byirks. LL«,aa-tsBg-yag1° dec Production wie der Consumtion, sorglich gewahrt werden. Frauen und Kinder in der Nahe Kaneas ermordet hätten. Er hoffe, daß die betr. Zeitungsberichte übertrieben seien. Uebrigens sei der Botschafter Layard angewiesen, zu remonstriren. Kriechenlan-, Athen, 29. Juni. Der griechische Consul von Lariffa, von dem britischen Consul aufgefordert, gegen 20,000 aus Epirus und Thessalien Geflohene Berlin, 29. Juni. Die Stadtverordnetenversammlung erklärte sich in e^ner gestern stattgefundenen nichtöffentlichen Sitzung mit der Ausführung eines 5i?^'Btldes einverstanden und bewilligte hierzu die geforderte Summe von dO.OOO Mark. Der Magistrat wird nunmehr mit dem Director von Werner die erforderlichen Verabredungen treffen. Berlin, 29. Juli. Wie gemeldet, ist in der gestrigen Sitzung von allen . ss/t-m. Durch Gou^rurmmts-Brfehl ist den Truppen der irnst der gründlichen stmendirung'^der^Verträge "m Snn^Siestnw^durch"den 5'eJ*8*" 6« ««W« ®arnffon der Besuch von acht Wirthschaften, welche Congreß, noch ungünstig genug sei und die Pforte nur einen sehr beschränkten stets von Socialiste» besucht wurden, untersagt worden. Daß der Schaden Rayon unmittelbarer Herrschaft behalten werde. Im Ralle, wie es scheine «in» k 6esm^bCn o Betrdd,tli* if*< ld&t vorausbekimmen. die Türkei sich ihrem Schicksale füge, wäre die Ruhe im Orients wenigstens t ,1 V' beffen 8ocal vorzugsweise die Soldaten des 117. Jnfan- auf einige Jahre wieder gesichert. — Das .Fremdenblatt" zweifelt nicht daß terie-Reglmenis verkehrten, hat um Zurücknahme des Verbotes bei dem k. Gou- die Berechtigung Oesterreich zu der Ueberwachung der Neugestaltung im Westen »iscken^Va/te^n"'d TOM?'? f“r bire fei~ Räume keiner sociali- der Balkanhalbinsel allseitig anerkannt werde. Es bedürfe das Eingreifen stischen Partei- und Wahl-Versammlung mehr offnen. Die Social-Demokraten einer ebenso kräftigen als gerechten Macht, um dauernden Frieden, dauernde SÄrZik aU ble? ?"?^triebeu,^bel der Großherzoglichen Ordnung auf dem von Leizenschaften unterwühlten Boden herzust-ll-n. — Die blrf.(Ul6er a^unä Slcabcmlc. eaaM IM ehemaligen kur- „Deutsche Zig." ist überzeugt, daß Rumäniens Proteste wegen B.-ffarabien m. ri " °"e "vchsuchen, nm in demselben ihre Volks-Versammlungen erfolglos bl-iben. Europa werde der rumänischen Herrschaft in B'flarabien abhalten zu können. ju Liebe keinen Krieg beginnen. - „Tagblatt» sagt, jetzt oder nie muß unser 29; ?Une Morgenblatter bestätigen, daß die gestrige Oruntmanbat zur Geltung gebracht werden. Nur die politische Machtfülle m rbIr 9 att kCT4a^CS aI8 bic Nutzeren. Die Vertreter gewährleiste im Orient die Förderung der materiellen Interessen. Auch sei es der Türkei wehrten sich gegen das Oesterreich zu erthetlende Mandat, Bosnien nothwendig, gegen den Slavismus Schutzwälle zu errichten k9Zl*6Ia-^8[ mik -x-cutivischer Ausführung des Con- Wien, 29. Juni. Die „Polit. Eorresp.» meldet aus Konstantinopel: »«hnrrlsrlH 8h„8„bJ T s‘L ^°dus wurde seitens des Congreffes Oie türkischen und diplomatischen Kreise erörtern ernstlich die Frage der Occu« d^ß der künftige Gouverneur Ost-Rumeliens p-tion Bosniens. Graf Zichy bezeichnete Saofet Pascha gegenüber die Maß. ’JXn inir 6uii fi?“Itan °t>ne Controle der Mächte ernannt regel als eine temporäre, welche vor Allem die gesicherte Rückkehr der Flücht- 's,' ™ ®r.af 9S£It,c' Bennigsen und die Bürgermeister vieler Städte linge bezwecke. Der vorgestern stattgefundene große Conseil unter dem Vorsitz mt^VifX 1^!» ?^mmlung von Fonds, genannt „WilhelmS-Spende", des Sultans und unter Beiziehung der Ulema's, Generale und Würdenträger SoIM ürS Bn Jh ' bE" bw Ä#,fel Thetlnahme des bat sich gleichfalls mit der erwähnten Frage befaßt. - Türkische Rekruten Äh. *Io 8< f Einstelstaaten auf die Dauer herb-iführt, so daß es den letzteren dadurch ermög- Großmächten ein Einschreiten Oesterreick« in Rosai.n ,,„b , W wird, drückende Steuern zu beseitigen oder zu ermäßigen, oder wenn sie als wünschenswert an-rk7n.n vo ^ E wmdu n find von^de Len dies für angezeigt halten, einzelne, dazu geeignete Steuern den Provinzen, erhoben. Weitere Schritte dielen aenenül,^ finn „h?, « ,7 » ., Streifen und Gemeinden ganz oder theilweise zu überlasten." Großmacht erfolgt Irgendwelch-r ffiPberfo uA Sh,uH*Unh B T ? '""7 Unter den Verbrauchsgegenständen, durch deren höhere Besteuerung eiie Interesse für Oesterreick - C5ni mh »«ts i? ?f Deutschland bezeugt warmes Mehreinnahme des Reiches in bedeutendem Umfange zu erreichen ist, stcht nach o,e Vertreter Englands '°w D:scussion einqeUiM^väs RedattionsE»«öä°bat allseitigem Anerkenntniß in erster Lime der Tabak, besten höhere Besteueruna seine Bnlaarien betreffenden ‘ j!elcim' ^3« Redactwns-Comits hat mit Leichtigkeit den größten Theil der wünschenswerthen Mehreinnahmen für ' - ™ "i £7 .nRckckan' das Reich einbringen kann- Ob dabei die Forn dechMonopols oder eine hohe gebrach'e Wünsche gestern nickt ,ur ^enHilnÄ.n^’* f 8 Fabrikatsteuer oder ein anderer Modus in'« Auge zu fasten sein wird, bleibt der türk ick.n Aarnikvn i.nd d./ ^ ^-Handlung gezogen. Betreffs abbänX-@t8eBniffe bel m verhaftet 3 8 " >gung des deutschen Kaisers heute näle u. s. w.) und die sorgliche Berücksichtigung ber Volkswirthschaftlichen In- Nürnberg, 29. Juni. Die Comitös ber vereinigten liberalen Parteien ÄtiÄ °T" Emen n,^“8en ^C6el «bg-ben, im Wahlkreise Nürnberg haben heute, nachdem ber b b ® Productionsfähigkei zu steigern. zur Annahme einer Wiederwahl nicht zu vermögen gewesen, den der Fortsckritts- ^K1setia‘1i?elr<. n vllen diesen Beziehungen ihre Absichten Partei angehörenden Profeffor Günth-r in Ansbach einstimmig >um R-icksta,s- fur ble Wohlfahrt und das Gedeihen des Volkes nur durchführen, wenn sie Candidaten ausgestellt ’ iUm M der willigen unb entschlossenen Unterstützung einer festen Mehrheit im Reichs- Stuttgart, 29. Juni. In ber Antwort des Kürffeu Rismarff a,.k hl. gcroiS stnd. Möge das deutsche Volk bei den bevorstehenden Wahlen dazu Ludwigsburger Adresse beißt es: Ick bin mit ^bnen der Ansickt ' bi6 LrA n°^1rtvb? Ick° anrtl9e a“ä Männern bestehe, denen das aufrichtige bte meuchlerischen Anfälle auf dm Kiiser das deutsche Volk und fein G-meim unb erfolgreiche Zusammenwirken mit den Regrerungen nicht blos unter den wesen angegriffen sind ^ck werde nack Ecäfren mitmt?k?n bi» n augenblicklichen außerordentlichen Umständen, sondern auch bei den weiteren . J BettS, ««bereum"r tr/rtüe frnßlam ßmen'lPeflt1111’6 pOtitif^e Urtb wirthfchaftliche Entwickelmig im Reiche J„ biefem Kampf wirb mir bas Vertrauen, welches Sie und Jhre^Mitbürg/r e _ am Herzen liegt.______ (Pr. C-) mir ausgesprochen, Stärkung gewähren. B 2?€rqnOO2/Äi^0rJ <24“26 'M, ganze Erbsen 20-24 jl, Bohnen 25-28 Unsen 44—oU .M«. wUPff 1 Ai gcxxxxxxxxxxxxxxxxxsiainocx Lager (221 l1 (18 Julius Schulze. 3956) 206) Werkstätte für Reparaturen. Sur Rückkehr in die Heimath zu bewegen, wollte hierfür aus Furcht vor neuen Mafsacres die Verantwortung nicht übernehmen. Amerika. Mlimaschinentheile, Oel, Zwirn und Nadeln. Garantie für tadeilose Waare. Preise billigst. Auf Wunsch erleichterte Zahlungs-Bedingungen. in Singer-, Wheeler L Wilson-, Grover & Baker-, Howe-, Elastic-, Pechdraht-Maschinen etc. für Familien und Gewerbtreibende. jP8te<@ol£»fe,’s IFwee, Musikalien- u. Instrumenten-Handlung in GIESSEN. 3939) Vorzügliche, stückreiche Ofenbrandkohlen aus der Zeche Franziska Tiefbau, welches anerkannt die besten stad, ferner Stückkohlen, babbeln-, Nuß- und Sckmiedekohlen liefert zu den billigsten Preisen A. Beling Ww., Frankfurter Straße. Wein in Flaschen empfiehlt A. Frank, Kaufmann Hensel III. Stock. Aeitgeöotenes. 4027) Ausgeschleuderten und reinen Bleneaihonlg, das Pfund zu 1 Mark, verkauft H. L utz, Gartfeld M Herrn Un verzagt. Feinsten saftigen Schweizerkäse empfiehlt (3959 Gg. Wilh. Weidig. Washington, 29. Juni. Der Zusammentritt der internationalen Munzconfcrenz ift bis zum 8. October verschoben. Die Vertreter der Union werden sich für die Annahme dec Doppelwährung aussprechen. — In einer gestern zwischen dem Präsidenten Hayes, dem Staatssecretär Evarts und den Generalen Sherman und Ord über die Schwierigkeiten an der mexikanischen Grenze stattgefundenen Conferenz berichtete General Ord über das fortgesetzte mexikanische Marodeurwesen und theilte einzelne Fälle mit, in welchen auf Amerikaner geschossen wurde. Die Regierung ist in Folge deffen über ^a|b regeln zum Schutze der amerikanischen J'tereffm in Berathung getreten. Handel und Verkehr. i r a n r f u r t, Sunf. (Fruchtbericht.) Die sämmtlichen uns vorliegenden l IafJt ne,un3 vorerst über die Import- und Export-Verhältnisse der verscki?denen Länder tm Unklaren. Feststehend ist es nach der Statistik des letzten ^abnebnta hnü lowohl Württemberg und Baden als auch die Schweiz selbst bet der allerbrlllan'testen Ernte importtren müssen, Amerika und Rußland sind natürlich in erster Ltrie doru bestimmt, Deutschland ist seit Jahren nicht productiv genug seineneigenen -Bedarf u aestesti L?^^ortUngarns betrifft, so muß es in diesem Augenblick noch dahiü gestellt bleiben, ob ein solcher überhaupt stattftndet; die ungarischen Getretdepretse sind momentan dero^t hoch, daß an einen Export nicht zu denken ist. Unser Markt bleibt >uhtg. Ueber Raps verlautet nichts Sicheres, man spricht für August-September ^eferung von 33 wahrend unsere Oelfabrtkanten behaupten, daß Rüböl im Ver- 1U nL ^vurse bleiben Wetzen ab unserer Umgegend JL 22 V» fremder lb nach Qualität 221/2-231/2 geringer unverkäuflich 20.65 Übrfn Roaaen norddeutscher^ 16.60-16^, russischer abwärts bis 15. Gerste ohne Handel 3b Bahnhof hier jl 23.50, ab unserer Umgegend JL 22.50, do. fremder je nach £?a Ö9 tätK 22Z~2A‘5Ca* Doggen je nach Qualität JL 16-17.25. ' Gerste 19 “Ä =®e me*u (®ie ”rcif£ DtlMtn» 3un\ Der heutige Heu- und Stroh-Markt war in Folge des ^holischen Fetettags nur gering befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner •M 2 20-^20 Stroh per Centner 2-2.20, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. 2.‘.«.QPaI'..80.Em Detail 1. Qual. JL 1.10, 2. Qual. 95 bis 1 Eier 3740) I. Sorte Steinkohlen, Stückkohlen, gewaschene »uß- und Schwiedekohlen, Heffenbrücker Braunkohlen, in großen und kleinen Partieen, empfiehlt die Kohlenhandlung von Gr. tTnverzagt, Kaplansgasse 197. Bürger und Behörden der Stadt dem Consul ihr lebhaftestes Bedauern bnrAR», Qligbrüdkn. Der Minister fügte noch hinzu, die Regierung beklage solche Acte werde sich informiren, ob die Localbehölden ihre Schuldigkeit aetban bätte,/ und dl- schuldig Befundenen unverzüglich bestrafen. -©?e UfXä £ «arten sich durch die Auskunft des Minister« befriedigt. J P empfiehlt in jeder Größe äußerst billig empfiehlt (3857 3956) Julius Schulze.Gg. Wilh. Weidig. Telegraphische Depeschen. Wagner'ö telegr. Eorrefpondenz- Bureau. „ a Berlin, 29. Juni. Bulletin von 10 Uhr Vorm. In dem günstigen Befinden Sr. Mas. des Kaisers ist keine Veränderung eingetreten. B na (Unterz.) v. Lauer, v. Langenbeck. Wilms. ruhe fldnbt ' 3°* ^Uni* @e* bcr ^affer haben fast ungestörte Nacht- Berlin, 30. Juni. Bulletin von 10 Uhr Vorm. Nach einer sehr guten Nacht befinden sich Se. Mas. der Kaiser wohl. Nachdem die Wunden am Kopf sammtlich vernarbt sind, hat der bisherige Schutzoecband wegaelaffen werden können. " "Mhnmschises -Sanökmg von THEODOR HAUBÄCH in G-IESSSEKT, Reichensand - Bahnhofsstrasse. 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Gestern Abend fand in Venedig eine Demonstration einiger Individuen gegen den österreichisch-ungarischen Consul statt; dieselbe soll durch das Gerücht veranlaßt worden sein, der Consul hätte eine von einigen jungen Leuten veranstaltete Vergnügungsfahrt von Triest nach Venedig verhin-,.. ^uai. tm ^ctatl Uual. , 10 bert. In der heutlgen L>itzung der Depul,rtenkammer gab der Minister des da« Hundert M. 4J0-6. Kartoffeln alte M. 5—6 neue m. 10—12 ner l'oö Sil» Innern anläßlich einer Interpellation Anfklärunp über diesen beklagenswerthen ^stchpreffe: Ochsenfleisch per Pfd. 68-75 Kuh- u. Rmdfleffch 55-64 T Kalb- Vorsall, führte indeß Umstände an. welche die Bedeutung desselben verringern Hammelfleisch 55-68 Schweinefleisch 70-75 Erbsen, gefchälte und auch beweisen, daß die Bevölkerung Venedigs die Unruhen mißbillige indem 24-30°^Speck / 8°nie ®r6fen 20-24 lohnen 25-28 M, Linsen W, Pianiims Tafelklaviere aus den renommirten Fabriken von Steinweg, Schwechtent Biese, Bliithner, Kaps, Neumeyer, Ibach, Schiedmayer & Sohne, Lipp & Sohn, Dörner, Quandt, Lockingcn, Homuth, Strobel & Co., Schönleber, Keppler & Co., halte ich stets in einer Auswahl von 25 bis 30 Exemplaren auf Lager und verkaufe solche zu den Original-Fabrikpreisen und unter mehr i ährisrer Garantie. 8 Preise: 500 bis 1500 Mark- Beim Ankauf neuer Instrumente nehme ich gebrauchte zu den höchstmöglichen Preisen an. Leichte Zahlungsweise. Ausserdem habe stets vorräthig ; Gespielte Pianos aller Gattungen zu den billigsten Preisen (50 bis 400 , sowie neue und gebrauchte Harm on i um s. 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Schneider, Sonnenstrasse. treten können. Gebhardt. Bötticher. W t n heim. 4029) Bieber. 4022) 4031) W- S e u I i n g. 3451) Rosine Weigand, geb. v. Horix. Mathilde Flach, geb. Weigand. Dr. Flach, Oberlehrer am Gymnasium zu Wiesbaden. Grasverfleigerung. Donnerstag den 4. Juli d. I., Vormittags 8 Uhr anfangend, oll das diesjährige Heugras von den dem Marienstift Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Oberbessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 29. Juni 1878. Un capriccio. Novelle aus der itül. Gesill schäft von M- Lion. — Gustav Süs. Mit Proträt und dem Bilde von Süs: Besiegt. — Aus den Erinnerungen eines Juristen Die soeben erschienene Nr- 38 enthält: Freitag den 3 Juni l. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen in dem Lagerraum des MarcuS Engel dahier 100 Säcke Roggen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 28. Juni 1878. Großherzogliches Ortsgertchl Gießen. 4024)Lüdeki ng. mit gute Schulbildung für em diesige» Fabrikgefchäft gesucht- Schriftliche Offert* n b- d. Expeo. ebzugeben. (3841 Gdictalladung. 3952) Etwaige nicht bekannte Gläubiger der Anna Katharine Löbermann von Gießen werden ausgefordert, gegen Bestätigung des in dem Schuldenwesen derselben zu Stande gekommenen Arrangements innerhalb 14 Tagen Einwendungen bei Vermeidung Ausschlusies vorzubringen. Gießen, den 19 Juni 1878. Großh. Stadtgericht Gießen. Dersteigerungen. Donnerstag und Freitag den 4. und 5. Juli, Nachmittags von 2 Uhr ar, kommen die Waarenvorräihe, Drehbänke und Werkzeuge aus dem Nachlaß des Mecha nikerS Carl Reinhard, bestehend aus: Emer Partie seiner Salontischlompen, „ „ gewöhnlicher Tischlampen, Hängelampen, Hand- und Wandlampen. 4 Zughänglampen. 2 2armigen Pctroleumlüsterd. L< ck-rten unb blankrn Blechwaaren und Küchengeräthen, sowie Papierschirmen, Cylindtrwischern, Dochten Milchschirmen ui d Eyltndern, 2 Drehbänken, davon die eine mit Patronenspindel und Support, 2 Waarcnschränkcn zur öffentlichen Versteigerung gegen Baar- -ahlung im Bramm'schtn Lokal. An bitöen genannten Tagen wird Vormittags von 9—12 Uhr in demselben Local sehr billig aus der Hand verk uft. 4032) Chr. Reinhard. Heugras - Versteigerung. 4023) Gelegentlich der Mittwoch den 3. Juli l. I., von Vormittags 7,Uhr an, stattfindenden städtischen Heugrasver- fteigerung soll auch das Heugras von den der hiesigen Pfarrei, sowie von mehreren dem Großherzoglichen Bürgermeister Bieber und dem Großherzoglichen Beigeordneten Noll dahier gehörigen Wiesen öffentlich versteigert werden. Allendorf a./Lda., am 28. Juni 1878. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a./Lda. Bieber. , (Sachsen.) — Höhere Fachschule^ für Maschinen-Ingenieure undV Die Beerdigung findet Dienstag den 2. Juli, Abends 6 Uhr., statt. Deutz Gießener Eisenbahn. Submission. 3976) Die Lieferung von Ö200 kiefernen Pfählen zur Unterhaltung der Einfriedigungen längs der Deutz Gießener Eisenbahn soll an den Mindestfordernden vergeben werden. Die Bedingungen find während den Dienststunden im Bureau der hiesigen Betriebs-Jnspection einzusehen und die Offerten bis zum 10. Juli d. I. bet mir einzuretchen. Wetzlar, den 25. Juni 1878. Der Betriebs-Jnspector: Polko. Versteigerungen. Heugras-Versteigerung zu Allendorf a. d. Lda. Mittwoch den 3. Juli l. I., Vormittags 7 Uhr anfangend, soll das Heugras von den städtischen Wiesen circa 50 Morgen öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist in Allendorf a. d. Lda. selbst am Oberthor oder auch in der Dörnbachswiese. Allendorf a./Lda., am 28. Juni 1878. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a./Lda. 4083) Hierdurch die Nachricht, 'dass mein Cursus im Anfertigen von Damenkleidern begonnen hat und weitere Theilnehmerinnen noch bis zu Ende dieser Woche bei- Bekanntmachung. 3994) Vom Großherzogltchen Kreisgesundheitsamt Gießen ist Termin zur unentgeldlichen Impfung aus Mittwoch den 3. Jult, Nachmittags 3 Uhr, in dem Rathhause auf dem Marktplatz festgesetzt. Die Einwohner der Stadt Gießen werden hierdurch aufgesordert, ihre un Jahre 1877 geborenen und in 1878 impspflichtigen Kinder in dem erwähnten Termin und in dem bezeichneten Locale zur Impfung vorzustellen. Es können auch die in diesem Jahre geborenen Kinder zur Impfung gebracht werden. Gießen, am 26. Juni 1878. Grohherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 4034) E'n tücbtiaes knaves Mädchen auf sofort gesucht von Jul. Buch, MäuSburg. Tuch und Buckskins für die jetzige Saison in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung (1916 Ititltrif/ JLiing, Marktstrasse 25. Leinene und wollene Turntuche. NB. Aeltere Muster und Reste unter dem Preise. Die Dampf-Färberei. Druckerei und chemische Kunstwascherei von Adolf Vogt, Sonnenstr. B. 60, empfiehlt sich zum Färben von Damen- und Herren-Garderoben (unzertrennt) in allen Modenfarben. Gleichfalls empfehle meine Wascherei für Herren- u. Damen- Garderoben, Sonnenschirmen jeher Art. ______________(251a Von Arnold Friedrich. — Mein deutsches Volk, o dcnke dran! Gedicht von Fedm von Koppen. — Lebensläufe eines deutschen Schriftstellers in auf- und absteigei der Linie. — Vor dem Sturm- Hiftor. Roman von Theodor Fontane. (Fortsetzung.) — Aus der Zeit — für die Zeit: Maklergeschäfte. Graf Schuwalow, der russische Unterhändler bet Fürst Bismarck in Friedrichsruhe. Mit Illustrationen von G. Koch- — Am Familientische: Ein erstes Trinitatisfest. Von A. Uhlmann. Mit ein er illustr. Beilage: Dreizehn Jahre vorher: „Uebersegelt." Mit einer Zeichnung von Graf Monts.________ 2285) Wegen vollständiger Aufgabe des Cigarrenaeschäfts — das Local ändernd — verkaufe fämmtlicke nod vorräthigen Cigarren nebst allen dahin gehörenden Artikel n »sowie auch eine große Menge Parfümerien verschiedenster Art; ferner Bürsten, Kämme, Spiegel re. re. zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Christian Frech, Lindenplatz. Cabinet zum Rasiren, Haarschneiden und Frifiren Bekanntmachung. 4025) Heinrich Pansch IV« von Wies eck hat heute mit der Mehrheit seiner gerichtsbekannten Gläubiger ein Arrangement abgeschloffen, von dem Einsicht in der Gerichts-Registratur genommen werden kann. Etwaige unbekannte Gläubiger werden aufgefordert, ihre Einwendungen gegen dieses Arrangement binnen 4 Wochen, von heute an gerechnet, geltend zu machen, als sonst doffelbe bestätigt und in Vollzug gesetzt werden würde. Gießen, den 28. Juni 1878. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Langermann, Landrichter._______Landg.-Affeflor. Den am 30. Juni, Nachmittags 5 Uhr, nach längerem Leiden erfolgten Tod unseres Gatten, Vaters und Schwiegervaters, des Grossherzogi. Professors Dr. "W zeigen mit tiefbetrübtem Herzen hiermit an Giessen, den 1. Juli 1878. 20 Francs-Stücke • • do. tn 1 a ■ Englische Souvereigns Russische Imperiales Holländische fl. 10-Stücke Ducaten...... Dollars in Gold . - 4018) Ein FomilienlogiS zu vermiethen in Nr. SO, Nerunbäuen.__________________ 4014) Ein möblut.s Zimmer, parterre, zu oermieth'N-_______Schulstroße B. 21. 3971) 1 freundliche« Zimnurchtn in der Nähe deS Scltersb. Thore« zu vermieihcn. Näheres bei der Exvebilion. 7) Zu prompten Lieferungen großer Posten Ringofen-Ziegelsteine, Fa?on und Verblendsteine re. empfiehlt fich . Li. Weygand I» Wetzlar. Kermiethungen. 4035) Indem ehemals Ronst adt'scken Hause ist ein schönes Logis von 2 Zimmern rc. zu vermieihen._____________R. Scheel. 4026) Vom ersten October a. c. ab, ist in dem Hause E. 32,3 (Fcankfurterstraße) der erste Stock und die Mansardenwoimug zusammen oder auch getrennt zu vermiethen. Näheres im Hause selbst durch Tborn. 4030) Eine Famtlieliwohnuna zu vermie- thrn._____________A. Volp, Lindengosft. 3962) Ein möblines Zimmer mn &a- binet zu vermiethen. Alicenstraße E. 104 3910) Em LoglS von 3 Zimmern, Küche und Zubehör, ist zu vermiethen, bei Theod. Schmidt, Gartseld. 3457) Dös von Fl au Milpicdlgei B alser bewohnte Logt« ist anderweitig zu vermiethen und alsbald beziehbar. ________I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104. 3836) 2 mödlirte Zimmer, parterre sind zusammen oder getrennt zu vermiethen bei ____F. Jutzi. 3788) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu beziehen. __________________________Dr. Ploch. 3562) Eir hübsches Logis am Marktplatz neu hergerichtet, mit oder ohne Möbel zu vermiethen. Wo? sapt die Exp. d. Bl- meinem neu maulen Hause im Gartseld ist tm ersten Stock ein sehr — M schönes Familienlogis mit allen Be- quemlichkeiten, Wasserleitung,Garten- Antheil rc- an eine rudige Familie zu nm mietben und sofort beziehbar. Jtuu Pi 16 20—2* 16 20—24 20 28—33 16 65-70 16 65 9 52-57 4 17-20 Verantwortliche Redaktion: Ä. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Unw..Druckerei (Fr- (r61. Pietsch- in Gießen-