1878 Sonntag, den 1. September ßnchener -Anzeiger Auikize- mi Amiswtt für de« Kreis Meße» Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. 9{f Gießen, am 30. August 1878. ^Vereins. Mlllisiären ernannt worden stnv: t Aum Sedantage. Aeutschkand. i* Dte isniroiaiungen vev junycu I hatten ein. Die bedeutende politische Neuschöpfung fand ihre energischen v TQßlog tbLtigen Feinde. Aus kirchlichem Gebiete entbrannte ein langjähriger t! sich'nicht gleich in ihr Schicksal, dem deutschen Reiche anzugehören, fügen nuten: es ertönten die alten Klagen und Proteste der Welfen, Dänen und men. "MWfyn Siij iT* Thej, d„ ■ '1W i* unb n M«! mit bn ,en. '^dacUonsdttreattrGartenstraße B. 165. speditivn4bureaur Schulstraße B. 18. jolen. ’ Aber dte große und starke nationale Partei ließ sich nicht beirren und Schritt für Schritt vorwärts. Wohl erklang das heisere Geschrei nach Manche im Nachbarlande jenseits des Rheins, aber bald sahen die Franzosen tin, daß sie besser thäten, ihr eigenes Wohl durch Versöhnung der Parteien und neue friedliche Arbeiten zu sördern, als mit einem neuen Kriege neues Elend vaufzubeschwören. Unten im stets unruhigen Südosten entbrannte dte orren- laltsche Frage; ein wilder Glaubensstreit entfachte den Krieg zwischen Rußland und. der Türket zu ungeahnter Heftigkeit, bis endlich das Kreuz den Halbmond besiegte. Deutschland aber war es, dem die schwere Rolle derVer- mttlung zufiel; es war die junge Reichshauptstadt, in welcher nach vielen Nühen der Vertrag von Berlin den europäischen Frieden besiegelte. Zwar ß das Feuer in Bosnien noch nicht verglimmt, aber die große Gefahr eines «uropäischen Krieges ist, Dank der Politik des Kaisers Wilhelm und des Krsten Bismarck, beseitigt. Welch' wunderbare Wendung durch Gottes Fügung! Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf dte Nation die Schreckenskunde °on den gegen Kaiser Wilhelm gerichteten ruchlosen Mordversuchen. Dte das Lolksgemüth vergiftende so cialdemokrattsche Agitation hatte sich in wahnsinnigen Thaten verkommener Subjekte selbst gerichtet. Die Hand der Vorsehung hatte den greisen Kaiser geschützt; ein gütiges Geschick bewahrte den Lchöpfer der deutschen Einheit, der in des Feindes Land vor der Kugel geschützt war, von dem ihm zugedachten Ende und gab ihm nach rascher glücklicher Kur das kostbare Gut der vollen Gesundheit wieder. Welch' wunderbare Wendung durch Gottes Fügung! Das Alles ruft mit Macht ein so patriotischer Gedächtntßtag, wie dte krinnernngsfeter an dte Schlacht von Sedan in unser Gedächtntß. Predigt doch gerade dieser Tag deutlich und herrlich dte Lehre, daß Einigkeit stark macht W, der, streng genommen, seit einem Jahrtausend die deutsche Entwicklung -ihmmt hatte. Es war ein Kampf zwischen Staat und Kirche, in welchem es miger galt, einen Steg zu errtngen, als dte Macht grenze zwischen beiden Autoritäten zu ziehen. Nur wenige Jahre sind verflosien und schon steigt auch 5Uf diesem Gebiete dte Sonne des Friedens empor. Und wiederum sind es tr greise Heldenkaiser und sein treuer Rathgeber Fürst Bismarck, welche auch dikse geistige Frtedensaera einleiten. Wenn wir aber zurückdenken an alle Aus- mng und alle Hitze und Schärfe des leidigen Kulturkampfes, so können wir m diesjährigen Erinnerungsseste an Sedan wohl ausrufen: Welch' wunderbare Wendung durch Gottes Fügung! Auf dem politischen Gebiete schaarten sich unzufriedene Parteien im Par- Imente, um die neue Ordnung der Dinge anzufechten. Da gab es Elsässer, Berlin, 27. August. Wie bereits gemeldet, war es den beim Wrack des „Großen Kurfürsten" beschäftigten Tauchern gelungen, einen schweren Anker vom Schiffe klar zu machen. Gestern ging nun einer der Taucher, Namens Thomas, hinab, um den Anker mit dem Hebungs-Ponton in Verbindung zu etzen. Nach etwa anderthalb Stunden ward er auf ein von ihm gegebenes Zeichen heraufgezogen. Als ihm darauf der Helm und die übrigen Taucher- leider abgenommen waren, versiel er in Bewußtlosigkeit, das Gesicht war pur- purroth und Schaum trat ihm vor den Mund. Er ward sofort an's Land und unter ärztliche Pflege gebracht, ist tndeß noch nicht wieder zum Bewußtsein gekommen. Nach Ansicht der Aerzte hat er durch zu langes Verbleiben unter Wasser einen Schlagfluß und inneren Bluterguß erlitten. An seinem Auskommen wird gezweifelt. (Köln. Ztg.) Witzenhausen, 28. August. Saubere Zustände scheinen in und um Frankenhain (Kteis Eschwege) zu herrschen. Binnen einigen Wochen kamen dort drei Raub- und Mordanfälle vor, davon zwei mit lebensgefährlichem Ausgange. Das „Wttzenhäuser Kreisbl." giebt den nach diesem einladenden Orte Reisenden den Rath, nur bewaffnet zu kommen, da den betreffenden Strolchen das Handwerk noch nicht gelegt sei. Langensalza, 30. August. Bei der Reichtags-Nachwahl erhielt -Graf Wilhelm Bismarck 6600, Neuleaux 5500, Schilling (Centrum) 2100 Stim- Stichwahl zwischen Gras Bismarck und Reuleaux. ■208 Betreffend: Landtagswahlen. ,, , _ ,~ Das Großhcrzoqlichc Krcisamt Meßen . an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Provinzial-Hauptstadt Greste«, des III. und VI. Wahlbezirks der Provinz Oberhesten. Unter Bezugnahme aus unsere vorderen Verfügungen, und indem wir Sie nochmals darauf aufmerksam machen, daß die Wahl der Wahlmanner finstag den 10. September stattzufinden hat, theilen wir Ihnen mit, daß nach Verfügung Großherzoglichen Gesammt - Ministeriums zu Wahl- Hesterreich. Wien, 27. August. Die „Pol. Corr." meldet aus Cettinje von heute: Der in Prizrend in besonderer Mission eingelroffene Mehemed Ali Pascha zeigte dem Fürsten telegraphisch an, daß er die Mission habe, die Schwierigkeiten zu beseitigen, dte sich bei der in Gemäßheit des Berliner Vertrages durchzufuhren- den Gr-nzregulirung zwischen der Türket und Montenegro ergeben. — Dieselbe Correspondenz meldet aus Konstantinopel von heute: Bis M haben 12 £tan8= portschiffc mit 18,000 Mann russischer Garde den Bosporus nach Odessa passirt. Anstatt dieser rücken frische russische Truppen, welche aus dem Innern kommen, in die vorgeschobenen Stellungen ein. — Die Ruffen haben die von den Lazen bei Saturn in Betriff der Uebergabe gestellten Bedingungen zuruck- gewtesen, weßhalb die Räumung Datums neuerdings auf den 12. September verschoben wurde. — Von mehreren Mächten sind Erwiderungen auf das Memorandum der Pforte in der griechischen Frage tzingelaufen, nach welchen die betreffenden Diplomaten angewiesen wurden, bei der Pforte auf eine rasche Verständigung mit Griechenland zu dringen. — Die „Pol. Corr." meldet ferner aus Belgrad: Fürst Milan hat sämmtliche Minister angewiesen, ihre Portefeuilles bis zu seiner Rückkehr aus Nisch, Pirot Vranja und Leskovac zu be- behalten. Die^Fraction Gruic-Jocanovic weigert stch, unter Rtstte im.^mnnet »u bleiben. — Der neueste Angriff der Arnauten gegen die Demarkationslinie von Vranja wurde zurückgewiesen. Die Arnauten haben von dem von den Serben nicht besetzten Kurschumlie Besitz genommen. Welch' wunderbare Wendung durch Gottes Fügung! Wie ost haben wir in den letztverfloffenen Jahren Gelegenheit gehabt, p diesen Ausspruch des Kaiser Wilhelm zurückzudenken, der nach den Wzenden Siegen unserer Armee in Frankreich eine historische Berühmtheit [langt hat. Trotz aller tiefinneren Erregung der neuesten Zeit wird niemals /ritt aeflatit H Andenken an jene große Zeit erlöschen, deren Erfolge in der Nachricht von krdan gipfelten. Im wüsten Treiben der Tagespolitik wird leider allzu rsroana. : yergeffen, daß Alles, was wir an nationaler Einheit und Wohlfahrt bisher ttember Mcht haben, mit dem Blute unserer Armee gewonnen worden ist, mit Hülfe ^Volkes in Waffen. _ x ,, ------ In die Entwicklungen des jungen deutschen Reiches drängten sich trübe und daß dem rastlosen Ringen auf keinem Gebiete der Sieg fehlt, wo Gebor- am und Treue, kameradschaftliche Liebe und fromme Zuversicht zusammen wirken. Ja, Leben heißt Kämpfen! In der Schlacht, wie auf dem Gebiete der unthetlbaren Cultur gelten zuweilen des großen Dichters Worte,: Und setzet Ihr nicht das Leben ein, — nie wird Euch das Leben gewonnen sein! Durch K a ni p s zum Sieg! Dann rufen wir an einem andern Sedantage, an welchem Eintracht gekrönt werden wird, hell und laut: • Welch' wunderbare Wendung durch Gottes Fügung! w» * 4-, ' .. imar. jtember: Bttl PretS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar? 50 Hf. -Ä-T Ä 6intei’ 111 > Eintritte K«»d le» für die Provinzial-Hauptstadt Gießen: Provinzial-Director Dr. Boekmann zu Gießen, „ den III. Wahlbezirk: Kreisaffesfor Küchler zu Friedberg. VI. „ „ Nover zu Gießen. m r Alsbald nach beendigter Wahl der Wahlmänner ist gemäß § 40 der Anleitung das Wahlprotvcvll nebst sämmtl.chen dazu gehörigen Be,lagen und in versiegeltem Umschlag betzufügenden Stimmzetteln an den bestellten Wahl-Commissär einzusenden. Dr. Boekmann. i ein Kranker ntiihodr haben, imetbcbt, > diese M-ih°d-i°^ rtitt imw. jSSa rheilmeth* noch Wlt-ls A .glichsch'in- «2 rbrn-Shrten^'Z urdj baffirMW ihieiii "■*, (l,u 'S Mwrh'ufZ feier. Zur BeihL r Etntheilmz ittfinben. HPiti iliing 3 8 Uhr, MUSal AntF öum Präsidenten des Schwurgcrichtshofs besilmmten SroßherzoM, Dniselben- Dtl H°d^cht«-«ath» Henn Kornmesser bezw. des zu veffen Stellvertreter ernannten droK dertrudt, gib. den 2. zogltchen Hofger>chts-Rath8 Herrn Wey land ihren Anfang nehmen und sind demzufolge inte Denselben. Di heute stattgehabten öffentlichen Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberheffen Lalrvtin, geb. den 27. und Ergänzungs-Geschworenen in folgender Ordnung ausgeloost worden. Denselben- De I- Ergänzungs-Geschworene: |t6. den 12. Juli. 8. 18. Fritz Barth, Hofgerichts^Avvocat in Gießen. 19. 20. 21. 22. 23. 11. 12. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Denselben. De Mr, geb. den 19. 2 Dm 28. August Uristtan Albert, geb. Dm 24. Augus ro. Pfarrer» zu Nied 23. Auaust. Dmselbm. Kl dm 23. August. Dm 27. Augu Mühlig, alt 44 I. 6 Siegen, ^O^Auzust. Die Sitzungen des Schwurgerichts vom IV. Quartal L totra _ _ Montag den 1. October, Dormittag- 9 Uhr, * 5243) Neger M eine gelt lanx Gießen, den 3 G 1. Dr. Otto Buchner, Reallehrer. 2. Susmann Katzenstein, Holzhändler. 3. Emil Glaser, Reallehrer. 4. Karl Lotz, Bierbrauer. 5. Heinrich Emil Jughardt, Kaufmann. 6. Heinrich Michael Merz, Bauunternehmer. 7. Dr. Moritz Pasch, Professor. ° Dr. Ernst Ludwig Karl Bratuschek, Profeffor. Dr. Johann Baptist Braun, Privatdocent. Ludwig Kauf, Privatmann. Ludolph Lynker, Rentamtmann. Anton Joh. Ferd. Wernhard Petri, Bauunternehmer; sämmtlich in Gießen. _ _ , H- Haupt-Geschworene: Georg Lahm, Bürgermeister in Bingenheim. Jacob Sommer, Fruchthändler in Nidda. Moritz Meyer, Handelsmann in Homberg a. b. Ohm. Joh Georg Widdersheim, Landwirth in BorSdorf. Philipp Gorlach IV., Bürgermeister in Eberstadt. Carl Lutz, Landwirth in Elpenrod. Otto Flemming, Pachter in Büdingen 8. Meyer Adler, Fruchthändler in AltwiedermuS. S. Georg Emil Lang, Färber in Alsfeld. 10. Karl Guntrum II., Gastwirth in Alsfeld. H. Heinrich Schudt, Müller in Bruchenbrücken. 12. Johannes Seim, Landwirth in Heidelbach. 13. Zadock Fretmark, Fruchthändler in Btnbsachsen. 14. Johannes Hanstein, Fabrikant in Gießen. 15. Heinrich Dörr V., Landwirth in Eifa. 16. Ernst Diegel, Kaufmann in Alsfeld. 17. Ludwig Georgi, Fabrikant in Gießen. 40 Kaspar Hofmann, Landwirth in Rainrod. Heinemann Grünebaum, Elleawaarenhändler in Bad-Nauheim. Karl Fischer II., von Fraurombach. Joseph Eulau I., Fruchthändler in Büdingen. Dietrick Lang, Landwirth in Kestrich. Carl Friedrich Langsdorf, Rittmeister in Bad-Nauheim Hermann Homberger, Fabrikant in Gießen. Heinrich Fink II., Landwirth in Leusel. Adam Moscherosch, Bürgermeister in Burg-Gräfenrod Bernhard Schäfer II., Maurer in Bad-Nauheim August Schneider, Händler in Ulrichstein. Friedrich Uhl, Bierbrauer in Nidda. SrnfiL _ «8. Qr, 29. 30. 24. 25. 26. 27. 28. 9. 10. 24. s |ffl| J-!s» Ztußland. Petersburg. Nun hat auch Rußland sein Socialistengesetz bekommen. Der Erlaß desselben ist nicht auf die Schwierigkeiten gestoßen, wie sie in Deutschland zu gewärtigen sind, im Rusienreiche ordnet man ja derartige Dinge „so einfach, so praktisch und so glatt." In Petersburg ist kurzer Hand ein Ukas verkündet worden, nach welchem Staatsverbrechen und einzelne Verbrechen gegen Staatsbeamte zeitweilig unter die Gerichtsbarkeit des Kriegsgerichts nach den für Kriegszeiten geltenden Gesetzen zu stellen sind. Der Erlaß lautet: „Die in der letzten Zeit sich wiederholenden Fälle von Staatsverbrechen, offenen Ungehorsams und der Widersetzlichkeit gegen die von der Regierung eingesetzten Autoritäten und eine ganze Reihe gegen Staatsbeamte gerichteter Frevel- thaten legen bei eingehender Untersuchung dieser Verbrechen unzweifelhaft Zeugniß dafür ab, daß ein Kreis Uebelgesinnter besteht, welche unter dem Einfluß social-revolutionärer und anderer destructiver Lehren darauf ausgehen, den ganzen Staatsorganismus zu stürzen. Die Nothwendizkeit jeglicher gesellschaftlichen Ordnung, die Unantastbarkeit des Eigenthums, die Heiligkeit der Fami- lienbande und selbst den Glauben an Gott negirend, schrecken diese Frevler, um ihre verbrecherischen Zwecke zu erreichen, vor keinerlei Mitteln zurück, wie schändlich und unsittlich sie auch sein mögen; durch freche Verübung der arglistigsten Frevelthaten regen sie die öffentliche Ruhe auf und bedrohen die Sicherheit der von der Regierung eingesetzten Autoritäten, deren heilige Pflicht , es ist, die Gesellschaft zu schützen und diesen destructiven, verbrecherischen Ten- i benzen entgegenzuwirken. Das successive Auftreten dieser ungewöhnlichen Fce- ! velthaten ruft die Nothwendigkeit hervor, unverweilt solche zeitweilige Ans- 1 * nahmemaßregeln zu ergreifen, durch welche eine schnellere und strengere Bestrafung < jener gewährleistet wird. In Anbetracht dessen haben wir für gut befunden, i derartige Verbrechen zeitweilig unter die Gerichtsbarkeit der Kriegsgerichte mit x Anwendung der durch die Militär-Criminalgesetze für Kriegszeiten festgesetzten Strafen zu stellen. Demnach befehlen Wir: In den oben angegebenen Fällen, Personen, welche unter der Anklage des bewaffneten Widerstandes gegen die ' V°n ber ^Regierung eingesetzten Autoritäten, oder des Uebersalls auf Chargen : des Militärs und der Polizei und überhaupt auf alle Staatsbeamten, bei Aus- ! Übung ihrer amtlichen Pflichten oder in Folge der Ausübung ihrer amtlichen ■ Psuchten, stehen, sobald diese Verbrechen von Mord, Mordversuch, Verwundung Verstümmelung, schwerer Mißhandlung oder Brandstiftung begleitet waren — dem Kriegsgericht zur Aburtheilung nach den für Kriegszetten geltenden Gesetzen und Zuerkennung der durch Art. 279 des Militär-Strafcodex, Ausgabe von 1®75' vorgesehenen Strafe zu übergeben. Das angegebene Verfahren ist auf alle diejenigen Falle anzuwenden, in denen die Angeklagten bis jetzt dem Gericht noch nicht übergeben sind." Amerika. New-Orleans, 30. August. Das gelbe Fieber nimmt immer mehr zu. ^n Memphis sind gestern neue 70 Personen gestorben. In Vicksburg wurden 129 @rfranfunggfäac constatirt, wovon 17 mit dem Tode endigten. In Granada hat das Fieber nicht zugenommen. Im ganzen Lande werden Meetings und zahlreiche Subscrtpttonen zur Unterstützung der Bevölkerung der von der Krankheit hetmgesuchten Landesthetle veranstaltet. Die Regierung sorgt für die Herbetschaffung von Lebensmitteln. y Den 25. Aubusi ,eb. den 4. August, Denselben. De> -eb. den 31. Zult. Denselben. Dei Den 25. Augu ...GH des verst. htts Änn, des «« DM 25. Augu in Wahlen Reinhard * Dm 26' W r-HerbstKdeSSt Saline Mathilde P rjel. Tochter. Lokal-Notiz. . $’• August. Das durch Plakate auf gestern Nachmittag angezetate der amerlkanlschen Capelle (65 Mann unter Leitung von Mr. Gilmore) fand, veranlaßt S dre Ungunst der Witterung, nicht statt. Gedachte Capelle concertirte am Donnerstag im Pa!«? iS?» f Tr 281 ?-ln3el cbeeiUe Die Kapelle auch nach Gießen zu Ichaffen, welches ihm auch telegraphisch zuzesagt wurde, um am Abend diese Zusage wieder f i ma?cn/ Frankfurt wurde nämlich das Concert so gründlich verregnet, bei w Eap ll-' veranlaßt vurch die Direction des Palmengartens, am Freitag ein zweites Concert «i! und ihre Zusage in Gießen nicht erfüllen konnte. Um nun jedoch dem gerechten Verlag Mttwock ^^vrechen verständigte man sich zu zwei Concerten für Fomnttn^ Donnerstag. Wir glauben heute schon auf die Leistungen und die Vortrefjl,^ der Capelle Hinweisen zu sollen, verweisen jedoch des Näheren auf folgende Nummer dS i und begnügen uns für heute, eonstatiren zu können, daß den Bewohnem unserer Stadt e,n Genuß geboten wird wie derselbe Städten gleichen Umfangs nie geboten wird. Wir 6a5 bat ^^ff-?b?/^?^?^ud ^angenbach, Bilse, Parlow u. s. w gehört und begrüßen-ü das Eintreffen der fremden Künstler, um uns an den Leistungen derselben zu erfreuen. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Torrespandeur-Bnrea». Wien, 30. August. Vom Occupations-Sckauplatze ist im Laufe des gestrigen Tages Nickts von Belang eingelaufen. Das türkische Zollhaus an bet dalmatinischen Grenze nächst Ragusa und das türkische Fort Zarina auf der Straße von Ragusa nach Trebinje sind am 29. d. von der türkischen Besatzung geräumt und durch eine Abtheilung der Garnison von Ragusa besetzt worden. Die Besatzung, bestehend aus 80 regulären Soldaten, ist nach Ragusa transportirt worden. Bei den österreichischen Vorposten am Han Prolog an der Straße von Livno streckten ein türkischer Ofstcier und 19 Soldaten die Waffen. Ebenso legten am 22. d. in Srb 45 und am 24. d. 31 Insurgenten bei den österreichischen Cordontruppen die Waffen nieder. Nom, 30. August. Der päpstliche Nuntius in Wien, Msgr. Jacobini, wird heute Abend hier erwartet. Der Zweck seiner Reise geht dahin, dem Vatican über seine mit Rußland eingeleiteten Verhandlungen Bericht in erstat- U"^ W mit der päpstlichen Regierung über die Organisation der katholischen Kirche in Bosnien und der Herzegowina in's Einvernehmen zu setzen. — T" Vatican wird mehrere neue Bischofssitze in Amerika errichten. k- 30* ^gust- Se. Majestät der Kaiser hat heute eine zweistündige Morgenpromenade gemacht und wird nach dem Diner eine Spazierfahrt unternehmen. - Cultusminister Dr. Falk ist gestern Abend hier an. gekommen. . ' 30'. Gladstone veröffentlicht in dem Septemberheft *nneteenth Century“ einen Artikel, betitelt „Englands -vlisston , worin die Orientpolitik der britischen Regierung einer scharten Kritik unterzogen wird. Gladstone beschuldigt die britischen Vertreter, von Beginn des Eongreffes bis zum Schluffe deffelben statt stch auf der Seite der Freiheit, der Emancipation und des Fortschrittes zu stellen, in jeder Frage, wo es sich sich sür die Knechtschaft, die Reaktion und nnh hT ^6en' Di- Regierung habe den Namen, den ni Bd,6,n Englands gebraucht, um Metternich's Principien ®annln88 tn den Staub zu treten. — Ein schotti- 5 Q h mctbm' b°^, ^'dhat Pascha, gegenwärtig Gast des Herzogs von 5 $ Sn«,;*“ -MUI®06 na®aKe’ na* Konstantinopel berufen worden sei. nnm k 8; 3i' Das „Journal ofstciel" veröffentlicht das Decret 24 b:’,tur* n,,1*e6 der frühere Präfekt Leguay und der Deputirte Le- v«I» ’,rnyntter»®kUCCtnCUr£ bc8 Er^dit foncier an Stelle Sonbeyran's und Bat Thr, « 7 »3°urnal officiel" sagt i Die Münzconferen; , c”,,3 6i ,*?" °ssEN- Da die Mitglieder der Eonferenz nicht die Auf- ft, tt,n' «« Äeflt«un8en zu verpflichten, konnte ein- internationale Ab- cuätnf* den B-rathungen nicht beroorgehen; aber der stattgehabt- gbeen. iXS h "bn:b L b‘n D-l-g S"«lb®be8 $' sämmtllchen Positionen vor Konstantinopel Seitens der Raffen in Aus^ rtSSÄ* 3n Begleitung Mukhtar Pascha's sind mehrere höhere 59eaT? ®flD a der Pforte nach Kreta abgereist. — Dieselbe Eorrespondenz meldet aus Srad: Zwei serbische Generalstabs-Officiere sind von Nisch nach Pristina qd» t>et worden um mit Mazif Pascha wegen der Räumung der Serbien fprochenen Ortschaften zu verhandeln. Wegen der fortdauernden Angriffe Aruauten haben die Serben Podujewo wtederbesetzt. — Die Hauptmacht^ mohamedantschen Insurgenten concentrirt sich an der Planina rotnania, Oo; e^llUn^cn Errichten. — Ristic geht am 31. August zu einer vierwöckr- ltchen Kur nach Karlsbad. Handel und Verkehr. 1 05-ieiVnöü3 *^nÄ^iper ®1-8^1 öÄ5"i3Ptk,^ fühner al ßU?n 8fnfcn' 1 Liter 22 Tauben,^öaS Paar 50 4 Üüoner, per Stück Jt —.70, Hahnen, per St. jl __.55 ffnten nrr m. 131 c%art60eA' (S»manefbff5rh564 ~ 72 per Mb., Kuh- unb Rinbfl.ili ^albsteUck 50-60 4, Hammelsteisch 60—70 4 nntltch in Sie^n. tim. 5156) 5214) 5236) 5216) Zweteehen und Reineclauden, sowie Gemüse zu haben bei C. Rahn. -°N' i" “n« 6l l* Locomotivheizer bet der Cöln-Mindener Bahn Johannes Reinig, eine Tochter, noch ohne Vornamen. 25. August. Lina, Tochter des Wagners Wilhelm Kinkel. 27. August. Johann Wilhelm Christian, ein außereheliches Kind von auswärts. 29. August. Eduard Christian Karl, Sohn des Küfermeisters Karl Klemmrath. 28. August. Ernst Karl, Sohn des Bremsers bei der Cöln-Mindener Bahn Ernst Franz. 29. August. Dem Gastwirth Karl Wilhelm Balzer, eine Tochter, noch ohne Vornamen. Seftorbene. 24. August. Heinrich, 4 Jahre 4 Monate alt, Sohn des Postillons Heinrich Pfannkuchen. 25. August. Marte Mühlig, geborene Mahr, 44 Jahre 6 Monate 14 Tage alt, Ehefrau des Maurers Anton Mühlig. 25. August. Marie Filli, 66 Jahre alt. 27. August. Schnetdergeselle Johannes Welches, 33 Jahre 3 Monate 16 Tage alt, von Nehren, Kreis Cochem an der Mosel, Regierungsbezirk Coblenz. 30. August. Karoline von Klipstetn, geborene von Uber, 70 Jahre 1 Monat 22 Tage alt, Ebefrau des Großherzoglichen Professors Dr. August von Klipstein. Bekanntmachung. 5229) Die GrummetgraS-Ver- steigerungen der cameral-fiscaltjchen Wiesen der Gemarkungen Alten-Buseck, Wieseck und Gießen finden statt: I. in der Gemarkung Alten-Buseck von 7 Hektaren Donnerstag den 5. September, des Nachmittags um 2 Uhr, bei Wirth Krämer zu Alten-Buseck. II. in der Gemarkung Wieseck von 41 Hektaren Freitag den 6. September, des Morgens um 10 Uhr, bei Wirth Lenz zu Wieseck und III. in der Gemarkung Gießen von 36 Hektaren an demselben Tage, des Nachmittags um 2 Uhr, bei Wirth Leib am Phtlosophenwald. Der Großherzogliche Wtesenwärter Müller zu Alten-Buseck ist bereit auf Verlangen die Wiesenloose vor der Versteigerung^ vorzuzeigen oder nähere Auskunft darüber zu geben. Gießen, den 30. August 1878. Großherzogliche Oberförsterei Gießen. L an g. Meine Niederlassung dahier erlaube ich mir hiermit ergebenst anzuzeigen und werde das in mich gesetzte Vertrauen auf jede Art rechtfertigen. Meine Wohnung ist bei Herrn Kaufmann Hoffmann, Seltersweg. II. Marw, Reichensand- Bahnhofstraße. Bertha Stock, geprüfte Hebamme. Manufaclur-, Kurz- und Wullewaarengeschäft bringe in empfehlende Erinnerung. lllf Mart» -haust" Ä i W*1' |tl , (TMlH • mb Bekanntmachung. 5243) Wegen Räumung des Stadtkanals wird besten Waster- zufluß eine Zeit lang abgestellt. Gießen, den 31. August 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Keller, Beigeordneter. Robert ®twtit, Marktstraße D. 23. Mein ,tln Weites Sonett en und dir gz-rkU lern unftttt Sich, l’bitw uirt. ; e" äu erf«tteil.3 k’-Oww l).„, Stoff,,« «ter ernannten M ßnd bentjufoki n '«»••iniOtafei,,, t Worben. Original-Dampf-Dreschmaschinen & Locomobilen der größten Fabrik dieser Branche in England. Neber 650 compl. Satze wurden von mir nach Süd- und Mittel Deutschland verkauft Lieferung frc. aufjede Eisenbahnstat.; Probezeit, Garantie, Dahlunaserleichterunaen. Ausführliche illuftr. Catalöge auf Anfrage gratis und franco. 5221)__________HEINRICH LANZ in Mannheim.__ Mein Lager in wollenen Strick- re. Garnen zu billigsten Preisen bringe in empfehlende Erinnerung. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 25. August. Karl Philipp Daniel Johann Christian LampuS, Schreiner dahier, des verst. hiesigen Bäckers Franz Lampus, ehel. Sohn, und Theodore Christiane Fillmann, des Glasers dahier Christian Daniel Fillmann, ehel. Tochter. Den 25. August. Heinrich Nicolaus Köhler, Schuhmacher dahier, des Maurers zu Wahlen Reinhard Köhler, ehel. Sohn, und Anna Marie Heiß von Rudlos. Den 26. August. Friedrich Gustav Ferdinand Bruno Clemm, ev. Pfarroerwalter zu Herbstein, des Stiftsbechanten zu Lich Ludwig Clemm, ehel. Sohn, und Marie Louise Karoline Mathilde Pfannmüller, des Hofgerichtsraths Wilhelm Pfannmüller dahier, ehel. Tochter. Getaufte. Den 25. August. Dem Buchbinder Eberhard Käs, ein Sohn, Karl Wilhelm, geb. den 4. August. Denselben. Dem Kupferschmied Louis Völlmater, ein Sohn, Heinrich Jakob, geb. den 31. Juli. Denselben. Dem Porzellanmaler Ernst Gebhardt, eine Tochter, Helene Christine Gertrude, geb. den 2. Juli. Denselben. Dem Schuhmacher Theodor Stohr, ein Sohn, Wilhelm Friedrich Valentin, geb. den 27. Juli. Denselben. Dem Bäckermeister Hermann Vogt, ein Sohn, Heinrich Lorenz Emil, geb. den 12. Juli. Denselben. Dem Spengler Heinrich Ignatz Kraus, ein Sohn, Bernhard Ignatz Victor, geb. den 19. Juli. Den 28. August. Dem Spenglermeister Wilhelm Orbig, ein Sohn, August Christian Albert, geb. den 12. August. Beerdigte. Den 24. August. Eleonore Amalie Stein, geborene Heberer, Wittwe des verst. eo. Pfarrer« zu Nteder-Saulheim Friedrich Stein, alt 65 I. 8 M. 1 T-, gest. den 23. August. Denselben. Karl Vogel, Bürger und Polizeidiener, alt 63 I. 5 M. 19 gest den 23. August. Den 27. August. Marie Mühlig, geborene Mahr, Ehefrau de« Maurers Anton Mühlig, alt 44 I. 6 M. 14 T., gest. den 25. August. »Ä| iW ,n5?41) In unserem Firmen-Registei teert en-C ° 0Cn^er ®intro9 vollzogen . Philipp Bauer II. zu Gießen be- treibt daselbst seit 1. April I. Herder Firma Philipp BauerII. eine Specereiwaarenhandluna. Gießen, den 28. August 1878. Großh. Stadtgericht Gießen, Bötticher. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici« und timt Kosten durch die Keitnahrung: REVALESCIERE ÄL5S-. ?? fahren bat keine Krankheit dieser angenehmen 6eftm>6dt*> Sb ^währt sich diesckbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medici, i1 allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimb«t-, ® Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaultchkett, Diarrhoen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Waffersucht, Fieber, Schwindel, Diabete« ^^nbrausen, Uebelkett und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Sui ÄRheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahr^j aus 80000 ?°n,?eT S)cbu,t an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein «usz!^ von mrn°f?ffnr6n ^miCn bie öIIer Medtctn widerstanden, worunter Certificate tiTnr n f ^r.vxr V®»3”' m9Ä.cbk,nalTa^ Dr. «ngelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Pro. aellellte/ ®raf*n .^estuart, Marquise de Br6han, und vielen anderen hoch- gestellten Personen, wird franco auf Verlangen etngesandt. . Abgekürzter Auszug aus 80,000 Eertisicate«. Rarrv Dr Bonn, 10. Juli 1852. Ravaleeoibre Du ecigaAe.n„°ae Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bei bü S^cÄw?^n unb Ruhren in Krankheiten der Urinwege, Nterenkrankhctten k, i entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bet krankhafte» Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen - Hämorrhoiden ic. — Mit de» be^Lal^V^Em^Ä^ bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blos bei HalS- und Brustkrankhe,t«z, sondern auch bei der Lungen- und Luftröhrenschwtndsucht. U ®urW Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. 18läb^^«' o?t76, , ® ™ tfeBcn ®ott und Ihnen sei Dank. Die Revaleaefcre hat mehl »?««? tn den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwache und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 892l l. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren sgenieße ich die köstlich, mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich währmd m ? gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich letzt der vollkommensten Gesundheit. Lnoy, Pfarrer. 11 fln k,n rerG,^1°«t.marquife ®r<^a,n bon 7laM0er Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zitter» an den Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Q..F^xrl9Zr'o7^877L ,?lorTrijm Ä5Qer' Ä K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- «ch Luftröhren-Katarrh, Kopfschwinbel und Brustbeklemmung. 8 in ^ßrtT bet öffentlichen höheren Handelslehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. magming 65715‘ bröuletn de MontlouiS, von Unverdaultchkett, Schlaflofigkett und «tz. Nr. 75928. Baron Stgmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen re. m^^^alesolLre Ist viermal so nahrbaft als Fleisch und erspart bet Erwachsen« und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. - ^?tse der Lavalesoiöre V- Pfd. 1 80 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 70 5 Pfd. 14 JL, 12 Pfd. 28 JL 50 k 24 Pfd. 54 JL c ,, *e\alT^C,hocolat6* 12 Taffen 1 X 80 4, 24 Taffen 3 M 50 48 taffer 5 70 120 Taffen 14 Jt, 288 Taffen 28 Jl 50 576 Taffen 54 Revalesciöre Biscuites 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 JL 70 Ä. Zu beziehen durch Du Barry & Co. in Berlin NW., 25 Loutsenstr., und bei viel« gm« Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicateffenhändler im ganzen Lande. In Gießen bet Philipp Schwager. (1100 Papierlaterneii zu Festivitäten. In Partien zu Fabrikpreisen bei (5249 Ernst Balser, Mäusburg. 5225) Ein Haufen Mist verkauft W. Kohlermann, D. 56. Bekanntmachung. । Dienstag den 3. September er., Vormitttags 9 Uhr, soll im Büreau der unterzeichneten Garnison-Verwaltung (Nahrungsberg) der Bau eines Wachthäuschens nebst Latrine bei den hiesigen Mtlitär-Schteß- ständen, beides veranschl. auf 2777 69 H incl. aller Materialien, im Wege der Entreprise öffentlich vergeben werden. Unternehmungslustige wollen ihre ver> siegelte Offerten vor dem Termin an die unterzeichnete Garnison-Verwaltung einsenden. Bedingungen, Anschläge und Zeichnungen liegen in dem obenbenannten Bureau in den Dtenststunden zur Einsicht offen und muffen von den Offerenten vor Abgabe ihrer Offerten unterschrieben werden. (5085 Gießen, den 23. August 1878. Großberzoaltche Garnison - Verwaltung. Grummetgrasversteigkrung. Mittwoch den 4. September l. Js., von Morgens 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den hiesigen Gemetndewtesen versteigert werden. Der Anfang ist zu Erbach auf der Gemeinde- Weidwiese. Garbenteich, am 28. August 1878. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 5201) Schwarz. Aeilgevotenes. JJrima Saatkorn billigst bei (5215 M. Engel, Kreuz. 5228) Meine, an der Reuen Anlage, nächst dem Selter sthor gelegene Hof- raithe, beabsichtige aus freier Hand zu verkaufen. Etwaige Reflectanten wollen sich direkt an mich wenden. ______________Philipp Uhl. 5230) Ein Ofen gutgebr. Ftldbrandback- fteine, ca. 150,000 ©f. haltend, wird billia abgegeben, auch können dieselben in kl. Quantitäten abgegeben werden. wS‘4' iheeamti E' ___________________________________B. Strauch. 5238) Zur Saison halte mein Lager in allen Sorten Hüten bestens empfohlen. Besonders empfehle sehr feine, dauerhafte Herrenfilzhüte bester Qualität und neuester Form, sowie eine Partie retourgesetzter Herrenhüte zu 2,50 Mark per Stück. Carl Schmidt, Hutmacher, Seltersweg. Kinderhüte und Baron in reicher Auswahl. Wenzel’s Garten 5248) gerichtet) ist;u vermiethen und Ikann sofort bezogen werden. (5180 Die Direction. Restauration Arnold. 5247) Hierzu eine „Beilage (5231 tat Brühl',»« Unto-»!£>rutftrei (Fr- Darmstadter Haus. 4873) LadeHt^Wohnung u. Lagerraum per Oktober zu vermiethen. Ehr. H o reyseck. 774691) Das Doflein'sche Haus ist iw Ganzen oder tm Einzelnen CTVix Borläufige Anzeige. Jttittwod), den 4. und Donnerstag den 5. September ö. J. CONOERT der Amerikaner Programm und Ausführlichere« in nächster Nummer.— ------------------ Philosophenwald. Montag den 2. September: s# •* > gteuet.Sefortrt, * ti- dwO-" wmchch md bal ■irueaen NiftwM Jii' Wa Dl $ scheint in den 1 als solle das Prof j,ia| im Reichstage e Blich nur mit dem^ tm. daß eine der :: hinaus der öffentliä - trutschtu Finanzminis xi nur dazu bei, dat -ichen. Wir toifrn »rbing« ein, daß dienen einigen sonnen, raus dürfen sich die \ tritt jux Besserung ihbrhagen hervoxrufc : Nation sicher und 5 gelegen sein ließe, irg : TeheimniWmerei t ".trt sich unuMllia njei v. d. Heydt se z^Iich entzog. Wochen f neue Steuern und 5 waren falsche Zahl -in Strauß vereinigt ^ksenen Ueberraschu ■ Herr v. d. Heydt I '! und so unconsegi J - 3m Umsehen Id ■M Mibm int; $ hat sein sehr -'und seine Vertreter' Tarnung für Alle,: Adelberger Conseret "^entlichenMeinuna M des damaligen p iln darin, daß di Ae, noch dazu als -."e. Vor zehn IM ;® siitmt Mzelentwürse aus Mit Bezugnahme auf obige Bekanntmachung empfiehlt sich Unterze.ch. ÄST?*"'»''*”®" S,,WI"*’ ’ä 4'“e”"" [H. 63990] ____________” ---—-L---V7------- i Vereinigte Gewerk, chapen. teilte Nachmittag Ausflug nach dem Hirtenbrunnen. Bei ungünstiger Witterung gesell. Zusammenkunft in Restauration B ramm. Janus Lebens- u. Pensionsverficherungs^GesellschLst Hamburg. in Wenzel'S Garten. ___ VeiaittwvrtliLe Redeten: Scbepda. —