1878 Mittwoch, den 1. Mai Mo. flOO Mchener Anzeiger AWgk- unii AmisdM für heu Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. RedaetionSbureaur Gartenstraße B. 165. Expeditionsbureaur Schulstraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. i-z-tchn°t-n Gesetz, gemacht »erben. Zu gleicher Zeit hat auch das Vorsteher- land demüthigeni> sei. , Qrtlt d-r Danziger Kaufmannschaft den Vorschlag erhoben, daß dle Seehandels- Wren, 29. April, me „Pre^e pläfee ihren Austritt aus dem immer mehr und mehr in schutzzöllnertschem rungen Englands auf dem Congr-ffe (immer vorausgesetz die »oU^änbifle Sot- z.chrwafler schwimmenden deutschen Handelstage erklären möchten und eventuell läge des Friedensinstrnments) folgendermaßen formuiirt werden . Beschra .ung Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr» «orrespondeuz-Bureav» London, 29. April. Graf Münster ist von Hatfield zurückgekehrt. — Times" meldet aus Petersburg: Den Gerüchten, wonach Deutschland feine Vermittlerrolle niedergelegt habe, liege etwas Wahres ju Grunde; nachdem der gleichzeitige Rückzug der Streitkräfte acceptirt, glaube Deutschland, die Unterhandlungen über die Details könnten bequemer direct geführt werden. Rußland sei völlig bereit, die Unterhandlungen direct soctznsetzen, und hoffe, Salisbury werde seine rein negative Kritik aufgeben; aber es sei unbekannt., wie England zu handeln gedenke. Rußland wünsche aufrichtig eme friedliche Lösung und sei bereit, jedwedes Arrangement zu acceptiren, wodurch der Hauptzweck des Krieges gesichert und eine mäßige Entschädigung für die von ihm gebrachten Opfer erlangt würde. Die Annexion Besiarabiens betreffend, wurde Rußland der von Ruffen bevölkerte Theil befriedigen. Eine friedliche Lösung sei jedoch nur möglich, wenn die Unterhandlungen den Punkt, daß der ganze Vertrag dem Congresse formell unterbreitet werde, vermieden, weil dies für Ruß- neu erbauLn Paule n Eck der Aicenstraße isi 5 auch 6 Zimmern, iro lermictben. irtenstraße B- 165,5. l Zimmer mit Cabtml trt zu oermikihen. 6 er, Kaplansgasse. M Deutschland. id-r Berlin. Dem deutschen Handelstage droht eine Spaltung. Der dem Bundesrathe vorgelegte Gesetzentwurf, betreffend die Statistik des auswärtigen Warenverkehrs und die Erhebung einer statistischen Gebühr hat nämlich in den Seehandelsplätzen eine starke Opposition hervorgerufen. Von einigen Seestädten ist jetzt der Vorschlag zu einem gemeinsamen Vorgehen gegenüber dem vMAvSon Qn nfpirftpr Aeit fmt rittck dns Norlleber- eine telegraphische Berufung der Delegtrten-Conferenz der deutschen Seehandels * Plätze beantragt. Nach einem Rundschreiben des als Vorort fungirenden Vorsteheramts der Stettiner Kaufmannschaft wird der Vorort diesem Anträge auf telegraphischem Wege entsprechen, sobald der oben bezeichnete Gesetzentwurf an den Reichstag gelangt. Gleichzeitig soll auf dieser Delegirten-Conferenz über die Tabaksstcuer und das Tabaksmonopol, über die neuesten schutzzöllnerischen Agitationen, die Einsetzung eines volkswirthschastlichen Senats und die handelspolitische Stellung Deutschlands zu Rußland verhandelt werden. Die von Lebensversicherungs-Gesellschaften in ihren Geschäftsplan aufge- nommnne Bestimmung, daß Policen, welche aus den Inhaber lauten, an den Präsentanten ausgezohlt werden, ist nach einem Erkenntniß des Reichs-Ober- handelsgerichts, I. Senats, vom 26. Februar 1878 gütig; die Police bat dadurch für Denjenigen, welcher einen Anspruch auf die Versicherungssumme geltend macht, den Charakter eines Legitimatiortpopiers, welches desien materielle Legitimation als Forderungsberechtigten ersetzt. Berlin, 27. April. Die Krankheit des Fürsten Bismarck ist, wie versichert wird, durchaus ungefährlich und nimmt ihren regelmäßigen Verlauf, wird aber doch dem Reichskanzler hinderlich sein in seiner Thätigkeit, und das zu einer Zeit, wo sie für die wichtigsten Dinge in Anspruch genommen ist. Jedenfalls wrrd seine Rückkehr nach Berlin, die für den 29. d. in Aussicht genommen war, wochenlang verzögert werden. Bedenklicher ist die Erkrankung des Fürsten Gonschakoff, und das um so mehr, als es keineswegs seststeht, daß der gemäßigte und friedliebende Graf Schuwaloff sein. Nachfolger werden würde. Die kriegslustigen Panslavisten sollen leider wieder bei dem Kaiser Alexander in Gunst stehen. Die „Nat. Ztg." schreibt darüber: „Da ist General Jgna- tieff, ein Mann, dessen ganze Laufbahn, von seinem berüchtigten Vertrage nut China an bis auf seinen leichtsinnigen Krieg von 1877 und seine Rundreise durch Europa, eine Kette von orientalischen Schwindeleien, Gewandtheiten und Unzuverlässigkeiten bildet. Trotz Allem ist er heute wieder in Gunst bei seinem Herrn, weil er ein Muster jener aalglatten orientalischen Geschmeidigkeit ist, die den äußeren Schein der Verläßlichkeit trägt. Das ist auch der andere Kämpe des Slaventhums, General Tschernajeff, ebenso begabt als der Vorhergehende, aber fast ebenso ergeben den Träumen einer unruhigen Phantasie, eines ruhelosen nationalen Chauvinismus. Nach seinen Niederlagen in Serbien fiel er sammt dem Lande seiner Kämpfe in Ungnade beim Czaren. In jüngster Zeit hat er verstanden, die verlorene Stellung dennoch wieder zu gewinnen. Er soll einem Feldzugsplan nach Indien dies verdanken, den er dem Czaren jüngst vorgelegt hat. Diesen Plan, der den Weg durch Persien im Auge hat, übergab der Czar dem Kriegsrath, welcher ihn für gut befand. Darauf hin ward Tschernajeff eines Tages vom Czaren officiel empfangen und ist seitdem rehabilitirt. Mit Tschernajeff kommt aber eine ganze, schon fast sinkende Partei beim russischen Hofe wieder zur Geltung, die Partei der Panslavisten, die mit den Jgnatteff's etwa verwandt ist wie Bruder und Bruder." Inzwischen dauern die Verhandlungen fort, ohne daß sie bis jetzt zu einem Ziele gelangten, weder über die Vorfrage der gleichmäßigen Zurückziehung der russisch-englischen Streitkräfte von Konstantinopel, noch wegen des Congresses. — Wit Bezug aus den militärischen Compromiß im Osten verlautet, England wolle jedenfalls Vorsorge treffen, daß Rußland die Besetzung Gallipolis durch englische Truppen, sollte dieselbe in weiterem Verlaufe der KrisiS nothwendig werden, nicht verhindern könne. Soweit es sich um die englischen Bedingungen wegen des militärischen Compromiffes handelt, hört man noch, England werde auch verlangen, daß Rußland sich verpflichte, gewtsie Punkte auf der sestzustellenden Demarcationslinie nicht zu befestigen. Man zweifelt, daß Rußland darauf eingehen werde. ________________________ enlvais von 3 st Rücke und gehör in der arktplatz per 1, ) früher zu ver- ' sagt die Erp. * Zur allgemeinen politischen Lage. ' Die deutsche Regierung setzt ihre Vermutlungslhätigkeil zwischen den ] bei der orientalischen Frage nächstbetheiligten Mächten mit unermüdetem Eifer ' fort. Sie hat dabei auch schon wichtige Erfolge erzielt. Vor Allem ist es ; ihr gelungen, die Annäherung zwischen Oesterreich und Rußland so zu fördern, daß beide Mächte zu der Erkenntniß gekommen sind, ihre Interessen könnten recht gut auf dem Wege freundschaftlicher Verständigung gewahrt werden. Dagegen haben die Verhandlungen mit England und Rußland bisher nur zu mehr scheinbaren als wirklichen Resultaten geführt. Man ist zwar in London sowohl wie in Petersburg auf den Gedanken des Fürsten Bismarck, zunächst eine Vor- conserenz abzuhalten, aus welcher das Programm für den Congreß sestgestelll werden solle, im Princip eingegangen. Man hat sich sogar aus beiden Seiten, um nicht den Schein allzu großer Kriegslust auf sich zu laden, principiell zu einer gleichzeitigen Räumung der nächsten Umgebung Konstantinopels bereit erklärt. Aber die Unterhandlungen über die Art und Weise der Ausführung dieser Vorsichtsmaßregeln stoßen auf zahllose Schwierigkeiten. Es tritt dabei das Mißtrauen, von dem die beiden Gegner gegen einander erfüllt sind, in seiner ganzen Schärfe hervor: jeder von beiden fürchtet, daß der andere aus dem scheinbaren Rückzüge irgend einen unberechtigten Vortheil erringen möge. Man fühlt zugleich je länger um so mehr, daß der Gegensatz zwischen den beiderseitigen Jntereffen zu tiefgehend ist, als daß er durch Verhandlungen am ßiümn T'sch ausgeglichen werden könnte — handelt es sich doch, nachdem England den Vertrag von San St.fano in seinen wichtigsten Bestimmungen für unannehmbar erklärt hat, für Rußland um Aufrechthaltung oder Preisgebung ter mit den schwersten Opfern erkauften Errungenschaften. Das Schlimmste ist, daß Kaiser Alexander sich durch Rücksichten auf die bedenklichen inneren Zustände seines Reiches gehindert sieht, so wesentliche Zugeständniffe zu machen, wie England sie fordert. Ist doch die Volksstimmuug in Rußland durch den Widerstand, den England der Ausführung des Friedensvertrages entgegensetzt, so gereizt worden, daß sie über Verrath schreien würde, wenn die Regierung noch mehr Mäßigung zeigen wollte, als sie — der Meinung des russischen Volkes zufolge — bisher geübt hat. Zudem sind die revolutionären Leidenschaften, wie sich bei Gelegenheit des Processes gegen die Nihilistin Vera Sassu- litsch gezeigt hat, gerade jetzt so aufgeregt, daß die Regierung eine Beschwichtigung derselben nur von einem neuen Kriege erhoffen kann. So treiben denn beide Mächte fast unaufhaltsam dem Kriege entgegen. So friedlich die Worte klingen mögen, die von London und Petersburg noch in die Welt hinausgesprochen werden, so dringend die Welt überhaupt die Erhaltung des Friedens wünscht und bedarf, die Wünsche und Worte stehen in einem unheilbaren Widerspruche mit den Thatsachen: die beiden Gegner betreiben nämlich ihre Kriegsrüstungen eifriger als je zuvor, und zumal seitdem es bekannt geworden ist, daß die englische Regierung schon indische Truppen zur Einschiffung nach dem Mittelmeer beordert hat, kann an dem Ernst ihrer Absicht, eventuell das Schwert zu ziehen, nicht mehr gezweifelt werden. Die deutsche Vermittlung ist augenblicklich der letzte Anker, an den sich die Hoffnung auf Erhaltung des Friedens anklammert. Dieselbe könnte indeß nur unter der Voraussetzung begründete Aussicht auf Erfolg eröffnen, wenn die deutsche Regierung eine bestimmte Partei ergriffe und den hartnäckigen Theil durch Androhung von Gewaltmaßregeln zur Nachgiebigkeit zwänge. Zu einer solchen Parteinahme, welche Deutschland selbst unfehlbar mit einer der beiden Parteien verfeinden würde, haben wir aber gegenwärtig um so weniger Veranlassung, da sich in Frankreich — Dank dem Treiben der Jesuitenpartei — neuerdings wieder eine Neigung zu Allianzbildungen bemerkbar macht, welche die deutsche Regierung dringend mahnt, aus ihrer Hut zu sein und ihre bisherigen freundlichen Beziehungen zu allen Mächten auch fernerhin zu erhalten. Kurz, die politische Lage scheint uns gegenwärtig ähnlich zu sein, wie vor dem Kriege von 1866: während über Rückzug und Abrüstung unterhandelt wird, bereiten sich die feindlichen Gegner in Wirklichkeit aus den unvermeidlichen Krieg vor. Der Ernst der augenblicklichen Lage kennzeichnet sich auch durch den Umstand, daß Kaiser Wilhelm sich durch dieselbe sogar bewogen gefühlt hat, auf die von ihm beabsichtigte Erholungsreise nach Wiesbaden für jetzt zu verzichten. Ein Trost ist nut, daß Deutschlands neutrale Haltung auch die übrigen Mächte zur Zurückhaltung zwingen und somit dazu beitragen wird, den bevorstehenden Krieg Mschen Rußland und England zu localisiren. *■«?!&& issB? Aliwe. $anfh MU !61 heurbi JU velMl'thrn, " Ul, bestehend aus irf und 3 Wunsch auch mft unb Anfangs L^- v. Gehren, ? otimiethif °"ner, fttujtabt U- Ferber, SlnbengL fee Nr. 102, Parime, r zu verwinden. Zimmer zu ver- n a. Grünberenstr. Anzeigen. zwei Schüler (Israel.! Lehranstalten Wir. M Familie W B iberes i. d. Exv- d- jj Her, welche die hiesM i dieselbe in 500 Exemplaren durch den Druck vervielfältigen zu lassen. Diese Eingabe schließt mit dem Ersuchen, ber Reichstag möge nach eingehender Prüfung des Inhalt! beschließen: 1) alle diejenigen Schritte und Maßregeln abzulehnen, welche auf Einführung des Tabaksmonopols sowohl wie auch jeder Fabrikatsteuer nach dem amerikanischen ober einem anderen System gerichtet sind; 2) nur einer angemessen höheren Besteuerung des Tabaks im Sinne deS bisher bestandenen Systems, der Gewichtsbesteuerung, zustimmen zu wollen, so daß dieser Artikel nicht allein dazu ausersehen bleibe, die Bedürfnisse des Reichs. Haushaltes zu decken. Handel und Verkehr. Gießen, 30. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. JL 1.10, Hühnereier, per Stück 4—5 ©finfecier per St. 10 H, Enteneier, per St 5s Käse, per Stück 5—9 Käsematte, per Stück 3H, Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 24 Tauben, das Paar 80 Hühner, per Stück jt 1.15, Hahnen, per St. JL 1.50, Enten, p. Stück JÜ 3.43, Kartoffeln, 100 Kilo 7 Ochsenfleisch 70 H per Pfd., Kuh, u. Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 64 , Kalbfleisch 54 bil 56 H. Sehlffeberieht. Mitgetheilt von dem Agenten del Nordbeutschev Lloyd T. W. Dietz in G i e ß e n. Newyork, 29. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Da! Postbampffchiff Donau, Capt. R. BussiuS, vom Norbbeutschen Lloyd in Bremen, welche! am 14. April von Bremen unb am 16. April von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angenommen. "f b!t 6:»t lnl,äll"8 eincr '*« in d.» wsithschMchm tlSlammetn und it, welcher lautet: arschretden um ' Wünsche, 8e- ^schenHaMs- cherZusammen- sehlen, welchem Destderten nichl Forderung der ist, die Umgestaltung g neuer Steuern lung der handelS- •ibuig entaegen- z-o/rchschaftlichen 'selben in wirtb- thiils dir Mit di, $!tr ’J“ *’««= Wfübrltn. (ia Kommen, *51®' btr stch ^lächltch durch -eechen mche. nsführung der "em Ttrcular- Resolutionen M. bestehend "«den. Frank- ^i Offenbach, sten-^Fabri- °^:rmttluntz Veretnr. jogie lei, und erluchr zur wetteren 8 derselben ein- selche als solche Htr -er ffi‘ ffüfe O*/4fe- i-rdd^" hen handelstags mlung desselben itr Bildung eines >ie Tagesordnung chem Wunsche in m willfahrt wird, d. Mts. in Folge zlprtl L 3, den , insoweit st« das n den Eisenbahnen. n Km-nern für zsustijvrrwaltung sich zu dem Sitz imvor geschwungen grohe Änzahlvo« iedenartigstrn Er- n Weise vor, und M Mtaisteriuul daß von iiesteie oie Errtch- L-rl-'M-n „6 bl, blifW 3. Sprit >• 3’ ujSiHinb*1”8 Stijltw"1 *”e,r t$#»»bt53 *5» «** I BauhosiVerfleigerung. I Geräucherter Lachs sind Wilh. Balser. ein getroffen. (2582 t u sind eingetroffen. 2011) (2709 150 1630 610 4 47,2 28,6 1,2 II. Bau-, Werk- und Nutzholz. 224 ErLenftämme mit 62 64 Festmeter, m m e 3,3 37,2 19 5 2 steigert werden. Sieben den 30. April 1878. Großh. Ortsgericht. Müller. Gdictalladuug. 2653) Nachdem über das Vermögen des Johannes Schneider II. zu Fellingshausen rechtskräftig der Concurs erkannt worden ist, wird zur Anmeldung sowohl per'önlicher, als dinglicher Ansprüche Termin auf Freitag den 31. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, an hiesige Gerichtsftelle Zimmer Nr. V. unter dem Rechtsnachtheil des ohne Bekanntmachung eines Präclusiv - Bescheids von Rechtswegen eintretenden Ausschluffes von der vorhandenen Ver- mögensmasse anberaumt. Gladenbach, den 9. April 1878. Königliches Amtsgericht IL Versteigerungen. Donnerstag den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, soll bei der Wohnung des Karl Ockel dahier 1 Wa. en und 50 Meter Holz oer- U terzeichnkter läßt Freitag den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr, sein sämmtlicheS zu einer ganzen Hof- raithe bestimmtes Fichten-Bauholz meistbietend öffentlich versteigern. Bemerkt wird, daß das ganze Holz schon beschlagen ist. Steigliebhaber werden hierzu eingeladen. Muschenheim, am 28. April 1878. 2694) Caspar Becker V. Holzversteigerung. Freitag den 3. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Grüninger und Dors- Giller Markwald im District Fliegen- ftall versteigert werden: 81 Eichenstämme von 4 —15 Mtr. Länge und 16—96 Cmtr. Durchmesser, 9 Fichtenstämme von 10—18 Mtr. Länge und 13—53 Cmtr. Durchmesser. Die Zusammenkunft ist auf der Chauffee von Dors-Gill nach Garbenteich um die bestimmte Stunde. Grüningen, am 27. April 1878. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. 2652) Leidich. Großh. Gymnasium zu Gießen. 260t) Anmeldungen für das neue Schuljahr Freitag iltn 3. Mai, Vormittags von 8—12 Uhr, im Gymnasium. Aufnahmeprüfungen Samstag den 4. Mai, von Vormittags 8 Uhr an Anfang des Unterrichts Montag den 6. Mai, Vormittags7JK Die Direction. Restauration zum Stern. 2713) Mit heutigem Tage empfehle einen feinen und reichhaltigen Mittagstifch, per Couvert 1 .X, im Abonnement 85 H. Zahlreicher Betheiligung sieht entgegen R. Engbrocks. Aeilgebotcnes. gebende Goldfische ft ts vorräthig in der Delicateffen- Königs-Reis-Starke» unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt 2-ggr Emil Fischbach »1 vO) R a Buchen 10 Eichen 13 Nadel 3,2 Aspen 4 Eine neue Sendung Kattune die Elle tu 18 sts., Kleiderstoffe die Elle von 35 Pf. an, 2703) Die Grasernte aus meinen Gärten ist zu vergeben.______Emil Pistor 2633) Ein Etchen-Stamm (Wellbäum), 40' lang, 26" Durchmesser, zu verkaufen bei K. Jung IV., Kleinlinden. DieZusammenkunst ist an der Strangswiese. Gießen, am 30. April 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2712) A. Bramm. Frankfurter Schuh- u. 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Achtungsvoll 2699) Gärtner Jean Frick* Handlung von 2693) _________Carl Schwaab. 2702) Amerik. Rasenmäher, Garten- sp, ihen und We, kzeug, Gartenmöbel, Stühle, i 1 JL Sessel 2 40 JL, Tische, 5 emvfiehlt Emil Pistor 2574) Zwei Waschkomoden und Nachttisch mit Marmoraufsatz billig zu verkaufen. ______I. Rothenberger, Lindenplatz. ß Kiesern-Brennhosi, ganz ttein gehauen, wird 100 Centnei weise, der Centner zu 90 fronco Waggon Gießen geliefert von N. Kiegel in Lich- Ein- unv zweifpännige sertiae Wagen bei ' (1991 Georg Klein*, Schmiedemeister, Marburg, Elisabethstraße. 2701) Fußbodenlack schnell trocknend, neue Sendung erhalten. Emil Pistor. 2540) Ich mache die Herrn Rekruten, welche dieses Jahr zur Rekrutirung nach Lich kommen, hiermit aufmerksam, daß Bänder u. Sträuße bei mir billig zu haben sind. Honn. Schmidt Lich. Gyps s zum Düngen empfehlen I. D- Weinig Lk Sohn, Hanau, Herrenmühle. 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Betr.: Die Erhebung der Steuer- 2708) Die Steuererhebung findet vom 3. bis 23. k. M. statt, worauf die Sttuerpflichttgen aufmeiksam gemacht werden. Greßen, am 27. April 1878. . Großherzogliche Bürgermeistern Gretzen. _______A. Bramm.______________________ Köln Mindener Eisenbahn - Gesellschaft. 1642) Am 1. Mai d. I. tritt für die Beförderung von Personen im Binnenverkehre der unter unserer Verwaltung stehenden Bahnen ein neuer, mit theilweiser Erhöhung und theilweiser Ermäßigung der Fahrpreise verbundener Tarif in Kraft. Vom bezeichneten Tage ab sind 1) die Personenzugbillete für die einmalige Reffe von Schnellzugstationen nach Schnellzugstationen auf der Strecke Köln-Hamm, mit Ausnahme der Personenzugbillete für die Reise von und nach Köln und Düsseldorf nach und von Hamm, auch zu den Schnellzugen aller Art gültig; „ 2) können die Retourbillett mit zweitägiger Gultigkettsdauer zu allen Zügen, mit Ausnahme der Expreßzüge, benutzt werden; Z) kommen auf der Strecke Deutz-Dortmund von und nach Deutz und Mülheim, nach und von Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Altenessen, Essen, Gelsenkirchen, Schalke und Dortmund; von und nach Düsseldorf, nach und von Altenessen, Essen, Gelsenkirchen, Schalke und Dortmund; von und nach Duisburg, nach und von Gelsenkirchen und Dortmund; von und nach Oberhausen, Altenessen, Essen und Gelsenkirchen, nach und von Dortmund Tagesbillete HI. Wagen- klasse zur Ausgabe, welche für die Hin- und Rückreise in den Personenzügen und nur für den Tag der Ausgabe gültig sind. Der Preis der Tagesbillete stellt sich fast durchgehends nur unbedeutend böher, als der doppelte Preis für die IV. Wagenklasse. Alles Nähere ist vom 1. April er. ab auf unseren Stationen zu erfahren. Köln, den 16. März 1878. Die Direction. _________________ Der Ausschuss then. Arnold Müller Gebrauchte 2636) Steintreppentritte gesucht. Von t-em? >agt ttc Expedition. Kirchenplatz A. 13. miethen. L- Herbert 1. Juli beziehbar. Pension gewünscht- B- 32. Markt. Dr. Weber erhalten bei Näheres Anlage C- 25. tben. L. Fuhr II. 2608) Verantwortliche Redaction: A. Scheyda- — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ. Druckerei lFr- Ehr. Pietsch) in Gießen. Grundkapital ........... Prämien- und Zinsen-Einnahme für 1877 . . PrämiemUeberträge ......... Nach vor der Stad! lichen Wege r DaS Aufsichtss Gieße: 40—50 Aemhauer finden gegen guten Lohn bei dem Unter« zeichneten dauernde Beschäftigung. Londorf, am 26. April 1878. nen Jahr. 2) Rechnungslegung 3) Ergänzungswahl des Ausschusses. Gießeo, dey 30. April 1878. 2577) Das seither von Frau Schocker bewohnte Logis ist zu vermiethen und per 2714) (stn junges Mädchen zur Erlernung der Küche gesucht. ____________Restauration „zum Stern". 2711) Eine goldene Uhr gefunden. B. 92. machen jeder Art empfiehlt sich «M. Schwarxmeler, Mühlg&sse 81. Volksbildungsverein dahier. 2706) Mittwoch den 8. l. I., Abends 8 Uhr, findet in dem CAFE Ebel (Balzer) Die jährliche Generalversammlung des hiesigen Volksbildungsverems statt. Gegenstände der Tagesordnung sind: 1) Bericht über die Tätigkeit und Leistungen des Vereins im verstosse- S-tzk' drutschland N zwar dahier in fonlnet zu 4 bei der Krma Da d oder an eine b Gieße JL 26,812,164. 30 Veisicherungen in Kraft am Schlufie des Jahres 1877 4,395,460,882. — Gießen, den 1. Mai 1878. Agenten der Gesellschaft: L. Wittich, Kaufmann in Gießen. C. Ritzel, Steuercommissariatsgehülfe in Gießen. Secretär Gross in Lich. Akademischer Gesangverein 2688) Tonnerstag den 2. Mai er. beginnen die regelmäßigen Proben zum Requiem von Cherubim und dem II4. Psalm von Mendelssohn zur gewöhnlichen Zeil. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt der akademische Musikdirector sowohl in seiner Wohnung, täglich von 8—9 Uhr Morgens, alS auch in der kleinen Aula an den Probeabenden Montags und Donnerstags entgegen. ______ Der Vorstände tcwW*. Expedition-! Aachener und Münchener Jener-Versicherungs- Gesellschaft. 2698) Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1877 : Logis und Kost für einen Schüler in einem freundlichen Hause in der Nähe der Realschule. Rah. Gartenstr I6S. Danksagung. 2705) Allen Denjenigen, welche unsere Mutter und Schwiegermutter Susanne Vogt, geb. Kühne, zur letzten Ruhestätte geleitet haben, unseren innigsten Dank. F. Winter und Frau. JC. 9,000,000. — „ 7,445,112. 20 „ 10,367,052. 10 Gardinen iti schwerster Oualität (für gute Wäsche garanllrt) das Fenster 5V2 METER lang. 8/4 Mullgardinen, Fenster 2 JC., % Zwirngardinen, Fenster 4y2 J4, 10/4 Zwirngardinen, Fenster 5*/4 Jt., 10/< Irisch Zwirngardinen (neu) Fenster nur 6 Ji., engi. Tüllgardinen, verschieden, Morgenkleider fertig 2V2 'M., schw. Spitzentücher 1—4 «x, gestrickte u. weiße Chiffon-Unterröcke für Kinder 11/2 «A., Kinder- kragen 3 St. 25 seid. Damentaschentücher 50H, Kinder- wanschetten 5 P. 1 e Parterre-Wohnung meines Houfes bestehend aus 4—5 Zimmern 1 ebft allem Zubehör ist per 15. Juli zu vermie- 2622) istnige Parterreräume, als Comp' totr und Lagerraum sich eigneno, sowie die Mansarden, im Ganzen oder getrennt, sind zu vermiethen. Ehr. Zimmer, Reichensand-Bahnhofsstr. 2624) Zwei möblnte Zimmer zu vir- miethen. Gründerger Straße 166,6 im Hause des Herrn Weißgerber, 3. Stock. 2625) Em Logis zu oermiethen, beziehbar 1. Juni._________________Flügelsgasse 94. 2587) Eme Wohnung von 3 Zimmern zu vermiethtn.I S wacker W w e. Eine schön möblirte Stube nebst Cabinet, in einem vor der Stadt inmitten eines Gartens gelegenen Hause, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.______________________ 2666) Ein frcunhl., möbl. Zimmer mit Cabinet zu verm. Wo!kengasse Lit. C. 88. 2635) Em schön möblirtetz Zimmer zu vermiethen._____________Neustadt D- 61. 2586) Möbltrte Zimmer zu vermiethen bei H. Rudolph's Wwe. 2542) Der zweite Stock meines Vorderhauses, Reichensand C- 121, bestehend aus 5 geräumigen Zimmern, 2 Kammern und ollem Zubehör, ist, aus Wunsch auch mit Gartenantheil, zu vermiethen und Anfangs August zu beziehen. F. W- v. Gehren. 2390) Möblirt- Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Bei der Exped. zu erfragen. 2269) Marburgerstraße,'No. 161 freund- liche, möbltrte Zimmer zu vermiethen. 2141) Eine Wobnung von 3 Zimmern mit Zugehör im 4. Stock zu oermiethen; auch können daselbst 2 Mansarden Zimm.r abgegeben werden. Cbr. Schopbach. Ein Familienlogis von S Zimmern nebst Küche und sonstigem Zugehör in der Nähe vom Marktplatz per 1. Juli oder auch früher zu vermiethen ; wo? sagt die Erp. d. Bltts.__ 2594) Mansaide, an eine ruhige Familie vom 1. Juli an, billigst zu vermie- 267b) Einen Kellner sucht __Rst Schnell. 2686) Ein Knabe, der eine hiesige Lehranstalt besuchen will, kann Kost und Logis 2*< lo) Ein rnöblirtes Zimmer ist an einen Schüler zu ver- wietheu. Grüubgstr. No. 149. 2695) Et!» 5un ilun;OutS zu vermiethen bii Carl Schmoll, _________Schießgäitcn, Neustädler Thor. 2696) Ein schön möbltrtes Parterre- zimmer bet Karl Kaspar, B- 166, Grünbergerstr. 2700) Bet Ftau L au ckert in dem Hause deS Herrn Lotz (Retchensand C. 134.) ist ein möbl. Zimmer zu vermiethen._________ 2705) Der dritte Stock und dre Mansarde (mit Wasserleitung versehen) in meinem neuerbauten Hause in der Re'chev.sand- Bahnhofsstraße ist zu vermiethrn __________________A Simon 2718) Ein möbltrtes Zimmer zu oer-