Er, Schwagers Tuch« u eige, dass issen und Plank- Bl; verlegt Linz. - und Bern, den prompt :h Maass ■en 'orren zu Pedition De meinem ifl tzt in der ler Art für c., in kür- bsführung St?ea"' Ktof. ' A8entm,n ’ 0CrundF*. rgen ‘ü«iliche Begi ' Hollandiscben (3441 Mnn Lrstrn .jSl socialen unb ‘fi™ S"11* ' Den8«*"” lud) ^en .L yjflbtUf n Ereignd" ® S»Ä {bre |p iuchen ®*T' gitfeOHiß mgen jVo. 148. Samstag, dell 30. Juni 187». Kießcner HWiger Anzeige- iü Amtsiiktt für kn Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ■«^asaMHieeeiaeeeeHeHBaeeMeeHeBeeeBznszseröiiitMses: politischer T ß e i l. Deutschland. Aus dem Großherzogthum Heffen, 27. Juni. Mit dem 24. Juni b. I. ist die neue Dienstboten-Ordnung in Wirksamkeit getreten, und cs steht zu erwarten, daß dieselbe bezüglich der Regelung von Streitigkeiten zwischen Herrschaft und Gesinde den gehegten Erwartungen entsprechen wird. Eine Bekanntmachung des Ministeriums des Innern enthält die nöthigen Ausführungs- Bestimmungen und das Formular für die von der Ortspolizei zu führenden Gesinde-Register und die Dienstbücher. Darmstadt, 27. Juni. Die gestern stattgehabte Condolenz-Cour verlief rascher, als man bei der großen Zahl der ausgeqebenen Karten, es sollen an 1500 gewesen sein, vermuthen konnte. Das ganze Land war durch die Spitzen bei Behörden vertreten, auch waren aus allen Kreis- und Provinzial-Haupt städten die Bürgermeister und sonstigen Delegirten der Gemeinderäthe erschienen Die protestantische Geistlichkeit war vollständig erschienen. Das Ganze verlief programmmäßig. Die Allerhöchsten Herrschaften zeigten eine bewunderungswürdige Ausdauer in der Erwiderung der Begrüßungen Ihre König!. Hoheit die Frau Großherzogin trug über der Brust das Kaiser!. Rufs. Katharinen - Ordensband. Se. König!. Hoheit der Großherzog trug das Großkreuz des Ludwigs-Ordens. Die Herrschaften standen nicht erhöbt. Bei den Civilbeamten, den Vertretern des Handelsstandes und den Ge meinden hatte Herr Ministerial-Präsident v. Starck das Amt der Vorstellung übernommen. Die Universität Gießen war durch den Kanzler, Herrn Geh.-Rath Wasserschieben, Herrn Professor Oncken, Herrn Baurath v. Ritgen und Herrn Profesior Hofmann vertreten, die politechnische Schule durch sämmtliche ordentliche Professoren. Die Lehrer des Gymnasiums und der Realschule, sowie der Dwector der höheren Töchterschule nahmen an der Condolenz-Cour ebenfalls Theil. Das Ofsiciers-Corps bildete ein großes Contingent; an seiner Spitze befand sich General v. Wichmann, der in den letzten Tagen allgemein als dein- uächstiger Commandeur der Division bezeichnet wird. Von der Damenwelt haben wir Nichts gesehen, können also auch Nichts berichten. Zum Schlüsse aber möchten wir beifügen, daß der Bruch mit den alten Ueberlieferungen, nach welchen nur adlige Damen bei Hofe Zutritt hatten, hier allerwärts angenehm berührt hat. Ebenso ist die Tendenz der Condolenz-Cour nur dahin aufzufassen, daß die Allerhöchsten Herrschaften den betr. Kreisen die übliche Audienz erleichtern wollten. Darmstadt, 28. Juni. Der nächste Zusammentritt der zweiten Kammer wird wohl frühestens erst Ende Juli stattfinden, da das dermalen zur Beschlußfassung reife Material zur Erledigung kaum mehr als eine Sitzung erfordert! würde und daher abgewartet werden dürste, bis auch die neuerdings von der Regierung eingebrackten Gesetz-Entwürfe in Betreff des Austritts au der Kirche und des Erziehungörechts der Kinder in Berathung gezogen werden können. Ueber eine Neuregelung der Civil-Liste würde, selbst wenn solche Seitens der Regierung alsbald in Anregung gebracht wird, voraussichtlich doch während der nächsten Session der zweiten Kammer noch nicht verhandelt werden, weil für die Berichterstattung über die Civil-Liste, dem Vernehmen nach, wegen der Wichtigkeit des Gegenstandes vielseitig der Vorschlag, wenn nicht zur Erwählung einer besonderen Commission, doch wenigstens, zur Verstärkung des Finanz-Ausschusses, von dem einige Mitglieder schon längere Zeit krank sind unb deshalb an den einschlägigen Arbeiten keinen Theil nehmen, beabsichtigt sein soll und würde der Vorschlag, wie wahrscheinlich, von der zweiten Kammer angenommen, dann die Verstärkung des Ausschusses erst bei dem nächsten, die Berathung und Beschlußfassung selbst aber erst bei einem späteren Zusammentritt der zweiten Kammer, etwa im Herbste dieses Jahres, vorgenommen wer- sondere aus kleineren Städten laut gewordenen Klagen und Beschwerden kennen zu lernen. Das eiukommende Material wird dem Reichskanzler-Amte zur Verfügung gestellt werden, und dieses wird alsdann zu befinden haben, ob eine Aenderung in der Gewerbeordnung vorzunehmen, und welche Vorschläge hierüber dem Reichstage zu unterbreiten sind. Berlin, 27. Juni. Die „Post" schreibt: Der Zweck der Reise des Präsidenten des Reichskanzler-Amts, Hofmann, nach Kissingen wäre die definitive Feststellung der Instructionen für die diesseitigen Bevollmächtigten zur Fortführung der Verhandlungen des Handels-Vertrags mit Oesterreich gewesen, mit welcher sich der demnächst stattgehabte Ministerrath beschäftigt habe. England London, 27. Juni. Der „Standard" tritt den Meldungen der Blätter über die außerordentliche Credit-Forderung der Regierung entgegen und behauptet, die Regierung erblicke noch keine Nothwendigkeit, einen außerordentlichen Credit zu beanspruchen. — Der „Morning Post" zufolge wird der britische Botschafter in Berlin, Lord Odo Ruffell, der noch einige Zett in England zu verweilen beabsichtigte, unverzüglich auf seinen Posten zurückkehren. Relgien. Brüssel, 27. Juni. Der Senat nahm den Gesetz-Entwurf, betr. die Bewilligung eines Credits für das Kriegs-Departement zur Fortführung dec Befestigungs-Arbeiten an der unteren Schelde, einstimmig an. Rumänien Bukarest, 26. Juni. Der Senat genehmigte unverändert das mit dem englischen Eisenbahn Unternehmer Crawley getroffene anderweitige Abkommen. Der Schluß der Kammer wird morgen erwartet. Bukarest, 27. Juni. Die Kammern sind geschloffen. Die Botschaft des Fürsten verweist auf das Verbalten der Türkei gegenüber Rumänien; ferner darauf, wie die Nation und die Kammern alle Mittel erschöpften, um zu einem Arrangement zu gelangen und sodann das Recht des Landes der Gerechtigkeit der Garantie-Mächte anheimstellten. Schließlich erinnert der Fürst an die von den Kammern erfolgte Proklamation der Unabhängigkeit, indem sie zugleich der Regierung die Mittel gewährten, dieselbe zu behaupten. Amerika. Netv-Aork. Die mit der Niederwerfung des Indianer-Aufstandes im Territorium Idaho beschäftigten Bnndestruppen hatten ein Gefecht mit den Jndanern zu bestehen, in welchem 6 Soldaten und ein Häuptling der Indianer getöUet wurden. Wie verlautet, metzeln die Indianer die weißen Colonisteu niedw und die Regierung wurde angegangen, wettere Truppen zu senden. — Ein Orkan von furchtbar verheerender Wirkung hat am 5. d. Mts. Mount Camel, ein an der Cairo- und Vincennes - Bahn liegendes, 3000 Einwohner zählrndes Städtchen in Illinois, fast vollständig zerstört und einen Schaden von 300,000 bis 500,000 Dollars angerichtet. Kirchen, öffentliche Gebäude, Gesyäfts- und Wohnhäuser wurden zu Hunderten von der Gewalt des Orkans in enem einzigen Momente eingerifsen, als wären sie aus dem zerbrechlichsten Material. Nicht weniger als 20 Personen fanden den Tod unter den Trümmern, während Hunderte schwere Verletzungen davonirugen. Gleich nach dem Einsnrz der Gebäude brach an mehreren Punkten gleichzeitig Feuer aus. Die Flanmen vollendeten das Zerstörungswerk. — Elf „Molly-Maguires" (Mitglieder des geheimen Arbeiterbundes „Mllly- Maguire", vorzugsweise Irländer), sind in Pennsylvanien gehängt (walrscheinlich gelyncht) worden. Der orientalische Krieg. Wien, 27. Juni. Meldungen des „Tageblatts" : Belgrad, 26. Juni. Belinor-Rodich, Militär-Attache in Montenegro, geht in besonderer Mission nach Cettinje. — Türkische Deserteure plündern christliche Dörfer in Bosnien. Konstantinopel, 27. Juni. Prinz Hassan von Aegypten ist nach Varia abgereist. Der Sultan begibt sich dem Vernehmen nach Ende der Woche nachAdrianopel, um die dortigen Fortificationen zu besichtigen. — Zwischen Kalaat und Widdin sand gestern ein Geschützkampf statt. Der Einmarsch der Türtn in Cettinje steht unmittelbar bevor. Von Mukhtar Pascha sind keine neueen Meldungen eingetroffen. Wien, 27. Juni. Officiellen Personen zugegangene Telegramme lasten es whrscheinlich erscheinen, daß der Hauptübergang der Russen gar nicht bei Braa beabsichtigt ist. Die türkische Heeresleitung ist zur Stunde noch Überzeugs, er werde zwischen Silistria und Rustschuk, in der Nähe der letzterer Stat, erfolgen. Fasil Pascha hält darum den Kern der türkischen Armee bei stistschuk. Pesth, 27. Juni. Der österreichisch-ungarische Botschafter in Konstan- tinosl, Gras Zichy, hat sich bei der Pforte für die Integrität Montenegros den könnte. ., „ _ r . . . Zur Erledigung für den jetzigen Landtag im nächsten Jahre wurde ubri- gens immer noch Material, darunter namentlich die Steuerregelung des dwecten Steuerwesens und die Vorkehrung wegen Einführung der Justlzgeschaste, u rig blet6cl»erl<1t, 27. Juni. Aus amtlichem Wege ist dem hiesigen italienischen Botschafter eröffnet worden, daß die deutsche Regierung gemäß der von dem Vundesrath getroffenen Entscheidung bereit sei, dem zwischen Italien "nd Oesterreich abgeschloffenen Vertrage zum Schutze der der Landwirthschaft nützlichen Vögel beizutreten, sobald die Materie in einer für ganz Deutschland gütigen Weise geregelt sein würde. Zu diesem Behuse wird, wie wir hören, dem nächsten Reichstage und zwar entsprechend dem Gesetz-Entwürfe, welchen der Abg. Fürst von Hohenlohe-Langenburg in der letzten Session einbrachte, eine Vorlage Seitens des Bundesraths eingehen. — Mehrere Regierungen wenden jetzt ihre besondere Aufmerksamkeit dem Gewirbebetrieb im Umherziehen zu und ist von diesen eine Untersuchung der betr. Verhältnisse angeordnet worden. Das auf Grund dieser amtlichen Erhebungen gewonnene Material wird endlich einen sichern Anhalt geben, um den wirklichen Thatbestand der nach dieser Richtung hin seit langen Jahren msbe- verwandt. Die Pforte ist geneigt, dem Gesuche nachzugeben, wenn Montenegro förmlich um Frieden bittet. Die Besetzung Cettinjes lst hiervon abhängig Belgrad, 27. Juni. Aufrufe eines panflavistifchen Comitös versprechen Serbien die Unabhängigkeit gleich Rumänien. Die Serben müßten sich vorbereiten, um im gegebenen Moment energisch in die Action einzutreten. — Morgen wird die Skupschtina zu einer Session von kurzer Dauer eröffnet. Bukarest, 27. Juni. Die Russen hatten bet Braila große Verluste. Jsaktscha und Tultscha sind noch nicht besetzt. Giurgewo hat stark gelitten. Dle russischen Matrosen, welche türkische Handelsschiffe sammt deren unbewaffneter Bemannung durch Torpedos vernichteten, erhielten Georgs-Kreuze. Warschau, 27. Juni. Hier werden, angeblich zur Abhaltung der jährlichen Manöver, 43,000 Mann concentrm. Wien, 27. Juni. Der „Polit. Corresp." wird aus Cettinje vom 26. Juni gemeldet: In der verstossenen Nacht und heute Morgen hat sich die türkische Macht nach Podgoritza zurückgezogen. Gestern vereinigten sich beide montenegrinische Heere am Kosovilug, wo der Fürst dieselben Revue passiren ließ. Zwischen Planinick und Spuz befindet sich kein Türke mehr. — Derselben Correspondenz wird aus Cattaro vom 27. d. Mts. gemeldet: Die Türken lagern zwischen Spuz und Podgoritza, die vereinigten Montenegriner hinter Orjaluka bei Kumani. — Ferner wird aus Bukarest vom 27. Juni gemeldet' Das ganze Donau-Ufer von Hirsowa bis Tultscha ist von den Russen besetzt. Gerüchtweise verlautet, daß die Russen die Donau bei Sistowo überschreiten. Petersburg, 27. Juni. Osficiell. Osurgehty, 24. Juni. Bei einer Bewegung gegen die Position von Zichidsiri begegneten die Russen unverhofft zahlreichen türkischen Truppen. Es wurden bei dem hierauf ftattfindenden Kampfe 11 russische Officiere verwundet — zrhatzubany, 25. Juni. Gestern griffen die Türken den rechten Flügel des Centrums der Samebah-Position an. Der Kampf dauerte 8i/2 Stunden. Die Türken wurden mit großem Verlust zurückgeschlagen. Der Verlust der Ruffen betrug 150 Todte und Verwundete. — Aus Mazra wird weiter gemeldet: Im Gefechte bei Dajar am 21. Juni blieben nur 3 Officiere tobt; 12 wurden verwundet. Konstantinopel, 28. Juni. Prinz Hassan ist gestern im Hauptquartier eingetroffen. Wien, 28. Juni. Die „Presse" meldet aus Bukarest: Mehemed Ali, der aus Alt-Serbien in's Brda-Gebiet eingedrungen war, wurde auf dem Bjelastiza-Plauina geschlagen und aus Montenegro hinausgeworfen. — Meldungen des „Tageblatts" : Cettinje, 27. Juni. Mehemed Alt griff die Montenegriner an der Moratscha an, welcher Angriff zurückgewiesen wurde. Die Türken wurden geschlagen, bis jenseits Kolatschin von den Montenegrinern verfolgt und erlitten bedeutende Verluste. — Turn - Severin, 27. Juni. Am Dienstag Abend transportirte ein hier von den Ruffen angekaufter Dampfer russische Matrosen danauaufwärts in der Richtung von Gruja, wo ein Theil der rumänischen Armee die Donau überschreiten soll. Wien, 28. Juni. Im „Tagblatt" wird gemeldet: Aus Bukarest: Die Türken räumten Czernawoda und Medschidje (Dobrudscha). Aus Rust- schuk: Nikopolis steht in Flammen. Der gestrige Uebergang des Großfürsten Nikolaus erfolgte in der Nähe der Insel Nardin. Bukarest, 28. Juni. Ein Telegramm des Großfürsten Nikolaus vom 27. d. meldet: Heute, den 27. Juni, bei Tagesanbruch ist das 8. Armeekorps, welchem die 14. Division vorausgezangen war, bei Simnitza über die Donau gesetzt. Die Schlacht dauert fort. Nikopolis, von uns bombadirt, brennt. — D>e Truppen des Generals Zimmerann sind insgesammt bei Galatz über die Donau gegangen und halten Jsaktscha, Tultscha und Hirsowa besetzt. Petersburg 28. Juni. Ein Telegramm des Kaisers an die Kaiserin über den Donau-Uebergang bei Simnitza ist mit der bereits telegraphirten bezüglichen Meldung nahezu gleichlautend. Nustfchuk, 28. Juni. Russische Vorposten erscheinen bei Bogasdschik unweit Czernawoda. Es geht das Gerücht, 100,000 Russen hätten bei Sistswa die Donau überschritten.___ Vermischtes. Ems, 27. Juni. A». der Kaiser - Re^aua, welche am 1. Juli zu stattfinden wird, werden folgende Vereine Theil nehmen: der Beuel-Bonner Ruder-6lub, der Kölner Ruder-Club, der Kölner Rudrr-Ver-in „Union", der Deutsche Ruder-Ler- ein in Rotterdam, die Frankfurter Ruder - Gesellschaft, sowie die Ruder - Gesellschaft „Germania" in Hamburg. — Rette -'Oether. „Werdet ihr nun bald ausziehen? fragte kurz vor Nerjahr ein mürrischer Wirth des Berliner Voigtlandes einen „pfeifenden" Bengel. „Ich jloobe wohl", erwiederte dieser; „Vater hat ja schon mit die Fensteikreize injeheizt, wat hll'n wn denn nu in det kalte Loch?! Aür^bstbaumzüchter. Dom königl. Garten Inspektor Herrn C. Bouchä in Berlin sind dem Berl. Tgbl. fohende Winke für Obstbaumbesitzcr zugegangen, denen wir im allgemeinen Interesse an dieser Stelle gern Raum geben. Herr Bouch6 schreibt: Die Obstbäume erfordern, wenn sie ihre Pflicht erfüllen, d. h. reichlich Obst tragen s'llcn, sorgfältige Pflege und unausgesetzte Aufmerksamkeit; andernfalls sind sie und ihre Früchte den Angriffen und der Vernichtung durch die verschiedenartigsten Feinde aus dem Reiche der Jnfkteu ausgesetzt. Mehr als die Hälfte des Obstes, wie wohl jeder Obstbaumbesitzer zu seinem Schaden und Verdruß erfahren hat, geht oft durch die Obstmadcn verloren; das Fallobst ha so gut wie gar keinen Werth. Man hat es aber jetzt in seiner Gewalt, sein Obst für die kommnden Jahre von Maden rein zu halten. Es werden zu diesem Zwecke Mitte Juli Papierringe .'twa 11/2—2 Mtr. hoch vom Erdboden um die Bäume, an welchen man madiges Obst bemerkt, glegt, und mit Bindfaden oben am Ringe festgebunden; dann wird der Ring äußerlich mit Bruiata- Leim bestrichen, den der Lehrer E Decker in Jüterbogk (Reg.-Bez. Potsdam) präparirt, und versendet (l/2 Kilogr. — nebst Gebrauchsanweisung und Probering — für etwa 30 Bäumemit- lern Umfangs hinreichend). Der untere Theil des Ringes muß etwas locker gelassen weden, damit die Maven (richtiger Raupen) Raum zum Unterkricchen und Einspinnen finden. Schonnach einigen Wochen, etwa Mitte August, kann man sich von der Nichtigkeit des Verfahrens überzegcn, wenn man den Papicrring vorläufig löst; man sicht bereits die unter einem Papierfleck mge- sponnenen Maden. Der Ring wird jedoch sogleich wieder umgelegt, um die noch später erscheinnden Maden zu fangen. Diese Maden sind die Raupen der Obstschabe, des Abfelwrlers (Tortrix pomonana) und des Pfiaumcnwicklers (Tortrix funebnvia). — Der düstere Falte' des crstern hat bläulichgrauc Vorderflügel mit vielen kleinen ricscligcn Querstrichen; am äßern Flügelwinkcl sieht man einen großen, schwarzen, etwas rothgoldig schimmernden Fleck. Der Schmetterling ist schwer zu fangen, weil er am Tage verborgen still sitzt, nur des Nachts, neist Mitte Juni, ausfliegt. Dann legt jedes Weibchen etwa 300 Eier an die jungen Früchte ab,und zwar meist in eine jede derselben nur ein Ei, so daß durch ein Weibchen 300 Früchte zestört werden können. Für die Nichtigkeit dieser Angabe spricht der Umstand, daß man in den cizel- ncn Früchten selten mehr als eine Made findet. Die kleinen Naupen bohren sich im Juni und Juli in die halbwüchsigen Früchte, verzehren das Kerngehäuse, verschmähen auchdas Fruchtfleisch nicht, und verursachen das madige oder Fallobst. — Mitte Juli bis Ende Septeiber, meist schon vor dem Abfallen der Früchte, lassen sich die fleischrothen Raupen an einem stdcn aus dem Obst berab (darum wird man selten Maden im herabgefallenen, wohl aber im bge- pftückten, oder im abgeschüttelten Obst finden), und der Vorschlag, der sich in manchen entnio lognchen Büchern findet, das wurmstichige, abgefallene Obst aufsuckcn und verfüttern zu lsscn, ist nutzlos. Die Raupen kriechen an den Obstbaum und dann an demselben hinauf, um hiter Rindenschuppen oder in Rinoenrissen in einem weißlichen Gewebe, das mit Rindenspäncheiüund °nberm Abnagsel umkleidet ist, zu überwintern. Gelangen die Raupen an den mit lange klebria bleibendem Brumata-Leim umstrichenen Papierring, so können sie denselben nicht überkriechen - sie bleiben darauf sitzen. Die meisten ziehen cs aber vor, sich hinter dem Ringe, wo sie sich vor Feinden (Schlupfwespen, Kälte rc.) geschützt halten, zu verbergen und einzuspinnen. Diese Beobachtung und Entdeckung des Lehrers Becker ist richtig und wichtig. Anfangs Oktober löst man die Ringe, tobtet die unter einem Papierfleck sitzenden Maden und bindet den Ring wieder Ende Oetober zum Fangen der Frostschmetterlinge, diesen unbedingt gefährlichsten Obstfeinden, um den Daum. Auch zu diesem Zweck hat sich der Leim ausgezeichnet bewährt. An einem Apfelbaume von 20 Ctm. Stammdicke habe ich im Oktober 1873 hinter einem Brurnata-Streifen 40 Rau pen der Apfelschabe gefunden, dem hiesigen Gartenbau-Verein hierüber Mittheilung gemacht und den Leim empfohlen. Am 28. Januar 1874 habe ich ein Papierband mit vielen solcher Raupen derselben Versammlung vorgezeigt. Die Kleinschmetterlinge fliegen zwar nicht weit; dennnoch kann es der Fall sein, daß aus Nachbargärten, wo die Bäume nicht durch Brumata-Bander vor den Obstschaben geschützt sind, einzelne Schmetterlinge zum Eierlegen weiter fliegen. Ebenso wie nach der dankenswerthen obrigkeitlichen Verordnung die Raupennester von den Bäumen bis Ende März abgenommen werden müssen, wäre es nothwendig, maßgebenden Orts zu veranlassen, baß alle Obstbaumbesitzer Mitte Juli ihre Bäume durch mit Brumata-Leim re. (nicht mit Theer der zu rasch trocknet und Laubhölzer brandig macht) überstrichene Bänder vor den Obstmaden chützen müßten Dadurch würde nicht allein das beste Obst erhalten, sondern auch der Obster trag fast p-rdoppclt. Durch jene Verordnung werden nur die Raupen des Goldschwanzes (Bombyx chrysorrhoea), die in kleinen Raupennestern, und die des Baumweißlings (Pieris cralaegi) die in großen Raupennestern überwintern, vertilgt; letzterer (weiß, Flügelrippen schwärzlich) ist seit einer Reihe von Jahren so selten geworden, daß die Sammler förmlich auf ibn fahnden, während er in früheren Jahren millionenweise die Obstbäume verheerte. Möge sich ein Jeder des Spruches bewußt bleiben, daß wer die Lebensmittel vermehrt, Anspruch hat auf die Dank- raukeit der Menschen!" Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 1. Julk. Georg Spies m der Neustadt. Martin Lenz am Marktplatz. Friedricd Hennings auf dem Seltersweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag, den 1. Juli. Trauer-Feier: 3uni Gedächtnis; des höchstseligen Großherzogs Ludwig III. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Schlaffer. (Sonntag, den 8. Juli wird das heil. Abendmahl gefeiert werben). Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 1. bis 7. Juli besorgt Pfarrvicor Schöner. Wir sehen uns veranlaßt, an unsere seit Jahren mehrfach wiederholte Bekanntmachung, daß an Sonntagen vor dem Vormiltagsgottesdienste nach Lage unserer Pfarrverhältnisse kirchliche Leichenbegängnisse nicht statkfinden können, zu erinnern. Wir bitten die Gemeinde, sich vorkommenden Falls darnach richten zu wollen, und so an ihrem Theile zu verhüten, daß wir nicht im Dienste Einzelner an der Erfüllung unserer Pflicht gegen die ganze Gemeinde behindert werden. Gießen, den 29. Juni 1877. Dr. Seel. Schlosser. M—i ii !■ 11vi in^jaiwTwi .jumpm t—ti Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Kosten durck die Heilnahrung: Revalesciere. Seit 80 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit?, speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern oh- Redicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lunten-, Leber-, Drüsen . .Zchleimbaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämor choiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufstetgen, Ohrenbrousen, Uebelkeit und Erbrechen se bst während der Schwange»schalt, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von er Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80.000 Certi. ncaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certtficate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstetn, Dr Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. Dsdö, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Au-zug aus 80,000 Certtficate». Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revaleecibr« hat meine 18jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine dea Des. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescibre und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich hergestellt. 62845. Pfarrer Boilet von Ecratnoille. Bon Asthma mit häufigen Erstickungen völlig h« gestellt. 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden hergestellt. Nr. 64210. Marquise von Br6han von 7 jähriger Leberkrankheit, Schlafiofigkeit Zittern on allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 7^877. Florian Köller, K. k. Militärverwalter, Grsßwardetn, von Lungen- und Luftrök ren-Katarrh., Kopsichwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkett, Schlafiofigkeit und 'lbmageruna. Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. D'e Revalesciere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bet Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere Vr Pfd. 1 80 H, 1 Pfd. 3 50 H, 2 Pfd. 5 JL 70 4 12 Pfd. 28 JL 50 H. Revalesciere ChocolaUe 12 Taffen 1 80 H, 24 Tassen 3 50 48 Taffen 5 70 u f. w. Revalesciere Biscuites 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 70 H. Zu beziehen durch Du Barry u. 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Juli, Vormittags 10 Uhr, Kirschen-Versteigerung. 3636) Die diesjährige Kirschenernte an den Bäumen der Staatsstraße Gtetzen- Äelnhausen, Abth. 63, zwischen Lich und Langsdorf bis Abth. 87 bei Hungen, soll Mittwoch am 4. Juli l. I., Vormittags um H Uhr, bei dem Abtheilungsstein Nr. 63 anfangend, an die Meistbietenden loosweise versteigert werden. Nidda, am 26. Juni 1877. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. Wetter. Arbeitsversteigerung Montag den 2. Juli d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dahiesiger Bürgermeisterei steigert werden: hindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paquet, ausreichend für 500 Liter Milch, Holzversteigerung. Donnerstag den 5. Juli d. I., von Morgens 8 Uhr an, sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, Dtstrict Haide und Hundskopf versteigert Der Anfang ist auf der Staatsstraße nach Lollar. o Das Stammholz kommt des Mittags zur Versteigerung. Wieseck, den 27. Juni 1877. Grotzherzogltche Bürgermeisterei Wieseck. 3645) Lang. 50 H. Käse- & Butterfarbe, per Flacon b 60 zu haben bei (3345 Bettfedern und Daunen, Zwilch, Barchent und Federleinen, Ueberzugstoffe und Vorhänge. Specialität in Lyoner Seidenzeugen und Sammeten (unter Garantie der Echtheit), sowie das Neueste in Hamenkleiilerstoffen^ cn,pMlt •/. ßSäruiaun, Planirarbeit am Weg nach Badenburg, veranschlagt zu . Steinbrechen, veranschlagt Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht Butter fester und schmackhafter und Zimmerarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Schreinerarbeiten, Schlosserarbetten, Glaserarbeiten, Weißbinderarbeiten, (Lpenglerarbeiten, Pflasterarbeiten, „ „ 70 50 Lffentlich wentgstnehmend in Accord gegeben Wesondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. 3642) An Stelle des seit 5. März 1875 gültigen Tarifs und der dazu gehörige-, Nachträge tritt von heute ab ein Ausnahmetarif mit anderweitigen Taxen für Kohlenrind Kokes-Transporte im Hessisch-Nheinisch- Westfältschen Verbände und zwar von Stationen der Köln-Mindener und Bergisch. Märkischen Bahn nach Stationen der Nas- savischen, Main-Weser-, Homburger rc. Bahn. Das Nähere hierüber ist auf den Berbandsstationen zu erfahren. Cassel, den 25. Juni 1877. Königliche Direktion der Main Weser-Bahn. Schlosser. wt Medici» kung: Braunkohlenverkauf. 3522) Für die Braunkohlen, welche vom 1. Juli bis 30. September d. I. von dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk „Ludwigshoffnung" bei Melbach gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft aus Credit bezogen werden, wird Frist zur Zahlung bis Ende December d. I. gegeben. Die Preise der Kohlen sind: für 100 Formklötze 3,20 für Preßklötze für 100 = 1,20 für Holzkohlen für den Cubikmeter (— 5 Ctr.) 3 Preßklötze und Holzkohlen werden nur, soweit gerade der Vorrath reicht, abgegeben. Bad Nauheim, am 21. Juni 1877. Großherzogliches Salinen - und Bergamt Bad Nauheim. Jäger. Die Zusammenkunst ist am Pflanzgarten auf dem Vicinalweg von nach Hattenrod 9 Uhr Morgens. Zahlungsfrist wird gegen Bürgschaft bis Martini 1878 gestattet. Lich, den 22. Juni 1877. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Lich. Jhring. . .' wo n, j/'Mi 'Pinnen, jÄ "> KZr LrL «ft n Bäum,7?!°' d»e ber Pik» y.(p*eris cratae^ m: “U^n fahch«, ft' l'ch ein Hn $at auf die DM- sollen auf dem Rathhause zu Treis a- Lumda die Reparaturarbeiten an dem Pfarrhause daselbst, bestehend in: Maurerarbeiten, veranschlagt 3071) Alle gangbaren Sorten Mineralwasser stets frischer Füllung; „ sowie Nauheimer u. Creuznacher Mutterlauge,Carlsbader u. Franzensbader Haiser- quell-Salz und alle übrigen Quelloxi-Froducte. 2588) Fabrik von W. H. Zickenheimer in Mainz. Holzversteigerung. Im Licher Stadtwald, District Fichtenkopf, kommt am 4» Juli d. I. folgendes Bau- und Werk Holz zur Versteigerung: 3 Eichenstämme von 24—28 Ctm. Durchm. und 7 Meter Länge 4 ist constattrt, daß der Trauben-Brust-Hontg v-Ot-L lU/lLlU) erfunden ist von W. H. Zickenheimer In Mainz. Da nun die vielen Wtnkelfabrikanten, welche den Trauben-Brust- Honig nachahmen, keine Empfehlung für ihre nackgepfuschten obscuren Machwerke aufweisen können, so bedienen sich dieselben Etiquctten und Gebrauchsanweisungen, welche in Form und Inhalt denjenigen unseres Originalpräparates genau nachgebildet sind, um die Käufer in gewinnsüchtiger Weise zu täuschen. — Man achte daher auf nebigen Fabrikstempel, wom t jede Flasche des ächten rheinischen Trauben- Brust-Honigs verschlossen sein muß, und merke sich die von uns autorifirten Verkaufsstellen, in Gießen bet J. A. Busch Sohne. Steinfahren, „ „ Steinsetzen, „ „ Steinklopfen, „ „ Chaussirarbeit „ „ Wieseck, den 27. Juni 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei 3644) ünrifl._________ W'evelghem (Flandern in Belgien), den 21. Mai 1875. < ► (Uebersetzung): Schon 20 Jahre bin ich von einem chronischen Husten < ► beimgesucht. Ick habe jetzt eine Probe mit Ihrem * ♦ Rheinischen Trauben-Brust Honig t genommen. Derselbe gibt mir große Erleichterung, weshalb ich beabsichtige, ▲ noch mehr davon zu gebrauchen. Ersuche Sie (folgt Bestellung). Empfangen ▲ Sie meine herzlichsten Grüße J. C. v.an Ackere, Bürgermeister. * werden. Großen-Buseck, den 29. Juni 1877. In Auftrag: L Hahn, Z64«)______Bezirksbauaufseher. Montag den 2. Juli, Nachmittifsss 2 Uhr, soll im Pfandlocal dahier 1 Nähmaschine, 1 Ofen, 1 Taschenuhr, 1 Regenmantel, 1 Opernglas, Kleidungsstücke und 1 Pistole, sowie Möbel und Bettwerk, an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 28. Juni 1877. Großherzogliches Ortsgericht. Großes Coneert ausgeführt von dem Musik-Corps des 2. Großh. Hess. Inf.-'Regiments Nr. 116, unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Hrausse. Barry n London. jnie SesmidM' ... äibn-, Diib", d)0inb(u<6t. W"e. """ satidt te»- weine Östliche grifft* ... -»- M*** -S-rr put* [ i t JL 70 4 * . <8 r-ß-> C. F. Sennmler in Giessen. Erdbeere», verschiedene Sorten, 3558) Seltersberg E 37 Nebenhaus. 3651) Alle Sorten Waschseife in bekannter ausgezeichneter Qualität, feinste Stärke, sowie bestes Ultramarinblau, empfehlen 2used. LÜL.N.S. Gut gebrannte Rufsensteine sind zu haben bei (3625 L. & A. Petri. 3650) Frische Kartoffeln und Gemüse, prima Schweizerkäse, Sauerkraut h, 12 das Pfund empfiehlt Berni* Kiirth» empfiehlt Aeilgeöotenes. Aechte Schwester Stickereien aus einer der größten Fabriken in der Schweiz empfehle in großer Auswahl zu außergewöhnlich billigen Preisen. 3649)______Carl Schulze. 3583) Engliches verzinktes Drahtge flecht für Hühnerhöfe und Spaliere in verschiedenen Breiten empfiehlt I. G. D. B a p st. Frischen Portiand-Cement empfiehlt (3582) G D. Bapst. 3544; Eine noch gut erhaltene Chaise (Halbverdeck) mit Bocksitz zum Ein- und Zweisvännig-Fohren; zwei Paar fast neue Pferdeschoner, sowie eine Partie gebrauchte Cigarrenformen _ ______bei Carl Lony am Neuenweg. 3495) Verkauf eines Haufens Pferdedünger bei der Actien-Brauerei in Gießen. in der Form so knapp und geföUifl gehalten, daß es bequem in der Brusttaschc ge- In der Sammlung derMeyers Rest-bücher m ^n,^n neuer „Wkgwmser dem btMgsten^aller^oor'hadVnen Schwarzw^ldMhrer, obwohl er an 'nnnem Werth seinen Vorgängern nicht nachsteht. Jermiethungen. 3643) Ein möblirteS Zimmer, per 1 Juli beziehbar, zu vermiethen bet Wtttwe Strauch, Neue Anlage C-39. 3531) Ein Logis zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar _____________bet Wirth F. Feliing. 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen __________bei Alexander Meyer. 3296) Ein Familienlogts auf dem Marktplatze, aus 4 Zimmern nebst Zubehör bestehend, zu vermiethen. Näheres bei __I- Blitz. Ein möbllrtcs Zimmer zu vermiethen. _________________Asterweg Ltt. A. Nr. 108. 1997) Die Mansarden in meinem Hause in der Frankfurter Straße sind per 1. Juli d. I. zu vermiethen._______A. Geisse. 3231) Ein Familienlogts, zwei Stuben, Cabtnet, Küche und Zubehör sind per ersten September, eventuell auch früher beziehbar, zu vermiethen bei __________Elias Meier Wittwe. 3530) Ein unmöblirtes Zimmer zu oen mtethen bet F. Zöller, Neustadt- 3457) Der seither von Herrn Steuereinnehmer Walther bewohnte mittlere Stock ist anderwett zu vermiethen und btS zum 15. September oder Ende August beziehbar__Ehr. Schopdach. Zu vermiethen: Eine Familienwohnung, brslehend aus 4 Zimmern mit Zubehör, sowie zwei möblirte Zimmer B'smarckstraße B- 170 (3339 3156) Em geräumiges Manfardenlogis mit allem Zubehör an eine ruhige Familie zu vermiethen. B- Kann Wittwe, _______________________Frankfurterstraße. 2603) Der mittlere Stock meines neuerbauten Hauses in der Retchensand-Bahn- hofstraße, enthaltend 7 Zimmer nebst 2 Mansardenzimmern, Wasserleitung rc. ist von Anfang August ab zu vermiethen. Hofgerichts-Advocat Lauer. MrrrmHte Anzeigen. Samstag den 30. Juni, Abends 8 Uhr, bet Gastmirth Führer: Pferch - Versteigerung 3638) der Seltersfelder Schäferei. 3637) Em geübter Former für Dach- 3462) Logis zu vermiethen bet iziegel-Biberschwänze auf sofort gesucht Louise Wille, Alicenstraße.I von D. Weygand in Wetzlar. Geschäfts - Empfehlung. Heuer Cursus für Kalligraphie um durch wenig SturrviN geläufig schöne kaufmännische Schri't zu erlangen. Beginnt Dienstag den 3. Juli er. Empfohlen von hohen Behörden, Santtätsräthen, Schul- und Bankdirectore« u. s. w. Vollständig sichere Beseiltgung des SchrerbekrampfeS, des Zitternder Hand. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag bin ich von 1 bis 6 Uhr im Hotel zum Einhorn, um über Zahl und Zeit der Lehrstunden zu vereinbaren. Damen, Herren wie Kinder, welche an einem Kursus theilnehmen, zahlen 5 Eintrittsgeld, wofür man über 100 meiner verschiedenen Sorten Kalligraphie-Federn für Kurrent- und Rundschrift erhält. Der Unterricht umfaßt deutsche, lateinische, englische, Zier-Rundschrift, Zahlen. Rach Belieben der Lernenden abonnirt man auf 3, 6, 8 oder mehr Stunden. Keine Vorauszahlung für den Cursus, nur die bett. Lection ist zu bezahttn- Einzeichnungsltste, Zeugnisse bei der Expedition deS Gießener Anzeigers. Steinert* Lehrer und Kalligraph aus Frankfurt a. M. 3541) Hotel zum Einhorn in Gießen. Pöschel’s Bierhalle. 3647) Samstag den 30. Juni: Großes Coneert, ausgesiihrt von der Kapelle des Rhein. Jägerlmtaillons IVi*. 8 in Wetzlar. Anfang V28 Uhr. — Entree 25 Fig. 3635) Einem verehrlichen hiesigen Publikum zur gefälligen Nachricht, daß das seither von meinem sel. Mann betriebene Metzgerei- und Wirlhschafts-Geschäft durch dessen Tod keine Unterbrechung erleidet, indem ich selbiges durch tüchtige Gehülfen weiter betreiben lasse. Indem ich für das meinem sel. Manne in so großem Maaße geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich, selbiges auch auf mich übertragen zu wollen, da ich jeglichen Anforderungen in streng reellster Bedienung gerecht zu werden versichere. Hochachtungsvoll Iran Carl Stock Wittwe. Das Krcisiilatt für öen Mkrcis erscheint wöchentlich dreimal, Dienstags, Donnerstags und Samstags, und kostet durch die Post bezogen Jl. 1,25 pro Quartal. Dasselbe bringt außer den amtlichen Bekanntmachungen die wichtigsten politischen Ereignisse, Provinzial-, Lokal- und vermischte Nachrichten, sowie in dem illustrirten Sonntagsblatte eine gediegene Unterhaltungs- lecture. Zum Abonnement auf das Kreisblatt laden wir hierdurch ergebenst ein, wie wir dasielbe zum Jnseriren, was bei der großen Auflage des Blattes stets von gutem Erfolge ist, hierdurch bestens empfohlen halten. Die Expedition des Gießener Anzeigers nimmt Anzeigen für uns entgegen. Dillenburg. Die Expedition. „Germania.“ Mens - Versicherungs - Actien - Gesellschaft ZU Stettin. Grund-Capital ...... Angesammelte Reserven Ende 1876 Seit Eröffnung des Geschäftes bis Ende 1876 bezahlte Versicherungs-Summen Versichertes Capital Ende Mai 1877 Jahres-Einnahme an Prämien und Zinsen Im Monat Mai sind eingegangen: 822 Anträge auf «X 9,000,000 „ 27,244,257 , 27,376,445 „ 217,389,641 „ 8,397,466 , 2,814,470 Die mit Gewinn-Antheil Versicherten treten in den Bezug ihrer Dividenden bereits nach zwei Jahren und haben in keinem Falle Nachschusszahlungen zu den bedungenen Prämien zu leisten. Bezugnehmend auf Vorstehendes empfehle ich mich zum Abschluss von Lebens-, Renten und Aussteuer - Versicherungen jeder Art und bin zu wünschenswerthen Auskünften, sowie zur unentgeldlichen Verabreichung von Prospecten und /Yntragsbogen, gerne bereit. Giessen, den 20. Juni 1877. (3549 Carl Lony* am Neuenweg, ______ _____Haupt-Agent der „Germania“.__________ Unterrichts Anzeige. 3648) Anmeldungen für meinen Unterricht im Zuschneiden nnd Anfertigen von Damenkleidern nehme jederzeit entgegen. A. Rothenberger, Lindenplalr. 3319) Julius Bluch. ausgeführt von einem Theil der hiesigen Regiments-Musik (Nr. 116)- (Entree 23 Pfg. — Anfang T/2 Uhr. NB. Bei ungünstiger Witterung, im Saale. Für ein gutes Glas Actienbi'er ist bestens gesorgt. 3540) Achtungsvoll W. Hofmann. -KiThuirnfioii Samstag den 30. Juni: Gescliafls-Ierlegung. Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, dass ich mit Heutigem mein seitheriges Local verlassen und meinen Laden in das von mir erkaufte, frühere Plantsche Haus (Laden des Rhein. Kleider -Bazars), verlegt habe. Durch die Vergrösserung meines Locals habe meinem liappeii - Geschäft eine weitere Ausdehnung gegeben und bin jetzt in der Lage, grössere Lieferungen von Mützen jeder Art für Militär, Eisenbahnbeamte und Gesellschaften etc., in kürzester Frist bei solider und geschmackvoller Ausführung zu übernehmen. Gleichzeitig empfehle die Filiale meines Schwagers WILLSTÄDT aus Mainz in allen Arten Mainzer Schuhwaaren von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten Sorten zu billigsten Preisen. Hauptlager des Schuhlagers in Mainz. — Filialen: Giessen, Aschaffenburg, Zürich und Bern. SÄST Alle vorkommenden Reparaturen werden prompt und billigst besorgt. Bestellungen nach Maass werden innerhalb 48 Stunden ausgeführt. Achtungsvoll Bad Nauheim (liurhaus). 3517) Die Kurmussk spielt auf der Terasse Sonntags von 4 bis 8 Uhr bei freiem Eintritts Jf 3356) Em Mann zum Füttern und Melken einiger Kühe kann in Dienst treten. Bit erfinden in brr Exved. b. Bltrs______ 3629) Cmt Lehrling gesüßt von "W. Löber, Bäcker Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Giessen nach: Deutz 6«, 12, 4«. Dillenburg 6