U konterten en »att >ch , 1111 üunachk. b tfI ettc b'trägt: j: 40 4 k"He «-Hwn). ®ro^oOt.n6 er. eige? hier 9'‘t«en ist unt> ersch tf^enhe Zutrauen «i e führen und empM arl Jockel arl Fendt, Spedition b. M n-LWD im unb fofonnfrt bti g. Etäfrnfotn, total- MrM Wn-M«. n von Gießen nack 656 8°*. ll41 ®orm. I’ )• s» 11» Sorm. 441 W lbfc§. t46* W- k_, gt 9S5». 1l5?$ortn- 44IN )ds. 1- Nachts. ift in Gi-ß-n -30. 8:ti* Abends, w ° H=i $orm. \\». 2^ Nockts. • L, 1P Storni. 1“» 15 jJ. 1140. 2« W 7« Abos- 11 hü «Mf- 5 7^7 |i , 1 ip kann- ‘ jgN- ditn i20t<10‘' ^ortf. »»».J in HUP 1 jft * i1 i $et»- j, jitiH' , Jir»' ’ 6< ,,...-«7-2 Ile*®; „ 12 Uhr ®'«‘ ’• 7^gs Sbrnds- 1 ll$ Slilttofl®. 7* • . z dl. T s-inds- 33 Dorn'. Q '. 1 mfc»nn6 -<* Mo. 1SL Mittwoch, den 30. Mai 1879. Aießener MnMger Anzeige- nnb Amisbinit sie den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H 6 eil. Das Budget des landw- Vereins für die Provinz Oberhessen pro 1877 betr. Nachdem Gr. Ministerium des Innern das vom Ausschüsse des landw. Vereins von Oberhessen pro 1877 festgestellte Budget genehmigt hat, wird dasselbe hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. A. Einnahme: 1. Zuschuß aus Gr. Hauptstaatskasse 2. Beitrag der Aachen-Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft . . 3. Beiträge von Vereinsmitgliedern............ 4. Überschüsse aus vorderen Jahren 5. Zinsen von angelegten Capitalien......... • Summa: B. Ausgabe: 1. Büreaukosten 2. Casse und Rechnungswesen 3. Unterstützung der landw. Bezirksvereine 4. Kosten der landw. Zeitschrift............. 5. Gehalt des Wiesenbaumeisters ....... 6. Zur Unterstützung eines Lehrkursus für Wiesenbauer u. Wiesenwärter 7. Beitrag zur landw. Versuchsstation .......... 8. Für die Ackerbauschule in Friedberg 9. Für die Ackerbauschule in Alsfeld 10. Beitrag zu den Kosten des Landwirthschaftsraths 11. Zur Unterstützung des Unterrichts im Hufbeschlag 12. Zur Unterstützung des Obstbaumwärtercursus in Friedberg . . . 13. Zur Hebung der Viehzucht............. 14. Betriebsfonds................ Summa: Staatssond 9943 JL it u H 9943 JL — cX. n H 2500 243 „ 3600 " 3600 „ tt tt n 9943 .ugung zu entscheiden, ob eine thatsächliche Behauptung für wahr oder nicht wahr zu erachten sei. In dem Urtheile sind die Gründe anzugeben, welche für die richterliche Ueberzeugung leitend gewesen sind. An die gesetzlichen Beweisregeln ist das Gericht nur infoferne gebunden, als es sich um Beweis durch Eid oder Urkunden bandelt. Artikel 31. Auf die Leistung eines Eides ist durch bedingtes Endurtheil zu erkennen. Wenn jedoch die Parteien über die rechtliche Erheblichkeit und die Norm des Eides einverstanden sind, oder wenn der Eid zur Erledigung eines Zwischenstreites d ient, so kann die Leistung des Eides durch einfache Verfügung angeordnet werden In dem bedingten Endurtheile ist die Eidesnorm und die Folge sowohl der Leistung als Nichtleistung des Eides so genau, als die Lage der Sache dies gestattet, serstzustellen. Der Eintritt dieser Folge wird durch Endurtheil ausgesprochen. Artikel 32. Ist das Ergebniß der Verhandlungen und einer etwaigen Beweisaufnahme nicht ausreichend, um die Ueberzeugung des Gerichts von der Wahrheit oder Unwahrheit der zu erweisenden Thatsache zu begründen, so kann das Gericht der einen oder andern Partei über eine streitige Thatsache einen Eid auferlegen. Dieser Eid und dessen Form wird durch ein bedingtes Endurtheil auferlegt und finden auf ihn im Uebrigen die zur Zeit bestehenden gesetzlichen Bestimmungen über den Eid entsprechende Anwendung. Artikel 33. Gegen Verfügungen oder Zwischenbescheide findet kein selbstständiges, ordentliches Rechtsmittel statt. Der Partei, welche sich durch eine Verfügung ober durch einen Zwischenbescheid beschwert erachtet, bleibt es jedoch unbenommen, ihre Beschwerde mit dem ordentlichen Rechtsmittel gegen das demnächstige Endurtheil, beziehungsweise bedingte Endurtheil zu verbinden. Artikel 34. Das ergebende Endurtheil ist auf Antrag der obsiegenden Partei für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Das Gericht kann auf Antrag der unterliegenden Partei die vorläufige Vollstreckbarkeit von einer vorgängigen Sicherheitsleistung abhängig machen. Artikel 35. Insoweit in den Artikeln 26 bis 34 Nichts Abweichendes bestimmt ist, kommen die zur Zeit bestehenden prozessualischen Vorschriften zur Anwendung. b. In der Provinz Rheinhessen. Artikel 36. In der Provinz Rheinhessen bleibt es bei dem bestehenden Verfahren. Dritter Abschnitt. Polizeiliche Vorschriften. Artikel 37. Jeder Dienstbote wird, sobald er in einen Dienst eingetreten ist und dieses nachgewiesen hat, von der Ortspolizeibehörde in das von dieser zu führende Gesinderegister eingetragen und erhält zugleich ein vorschriftsmäßiges Dienstbuch, insofern er solches noch nicht besitzt. Wer bereits früher ein Dienstbuch erhalten hat, ist zur Vorlage desselben bei der Ortspolizeibehörde zum Zwecke der Visirung desselben bei Meidung einer Geldstrafe von Einer bis zehn Mark verbunden. Artikel 38. In der Regel darf keinem Dienstboten, welcher schon ein Dienstbuch erhalten hat, ein neues ausgefertigt werden, wenn er nicht das alte vorzeigt, oder auf glaubhafte Weise die Ursache nachweist, welche ihn an der Vorzeigung hindert. In das vrrzuzeigende alte, wie in das neu auszufertigende Dienstbuch muß auf das eint, wie auf das andere durch geeigneten Eintrag hingewiesen, namentlich auch der Tag der Ausfertigung des neuen Dienstbuchs im alten angemerkt werden. Artikel 39. Das von der Ortspoltzeibehörde ausgestellte oder oisirte Dienstbuch hat der Dienftbote bei Vermeidung einer Geldstrafe von Einer bis fünf Mark unverzüglich an feine Dienstherrschaft abzugeben. Die Dienstherrfchaft ist bei Vermeidung einer Geldstrafe von Einer bis fünf Mark verpflichtet, innerhalb achtundvlerzig Stunden nach erfolgtem Dienstantritt den Dienstboten zur Abgabe des Dienstbuchs an sie anzuhalten und im Falle der Ver Weigerung der Abgabe desselben hiervon der Ortspolizeibehörde sofort Anzeige zu machen- (Schluß folgt.) Berlin, 26. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: In diesem Jahre pflegt eine öffentliche Aufforderung an Cwil-Aerzte gerichtet zu werden, eventuell in militär-ärztliche Praxis einzutreten. Es bedarf kaum der Versicherung, daß die gegenwärtige Wiederholung dieser Bekanntmachung ebensowenig wie in früheren Jahren auf eine bevorstehende Mobilmachung schließen läßt. Ebenso ist der Sensations-Nachricht entgegenzutreten, daß die Militär-Behörde nach den Bekleidungs- und Bewaffnungs-Stücken für den Landsturm Erkundigung eingezogen habe, woran gleichzeitig die Meldung von einer in Aussicht genommenen Mobilifirung des Landsturmes geknüpft wurde. Von allem Diesem war keilte Rede. Berlin, 27. Mai. Der russische Botschafter, Herr v. Oubril, ist heute Vormittag nach Petersburg abgereist. Breslau, 26. Mai. Wie ein Telegramm der „Schles. Presse" aus Vakau (Moldau) von heute meldet, ist in der Nähe von Bakau ein russischer Militär-Train verunglückt, wobei 8 Mann tobt blieben und 13 Mann und 6 Pferde verwundet wurden. Coburg, 26. Mai. Die Herzogin von Edinburgh mit Kindern ist heute Abend 6 Uhr hier eingetroffen. Hesteneich. Wien, 25. Mai. Die neuerlich vom hiesigen auswärtigen Amte gefor bette Antwort bet Pforte auf die Vorstellungen Oesterreichs wegen der Donau- schiffsahrt wurde heute dem Grafen Andrassy zugestellt. Sie lautet: „Auf Grund gemachter Erfahrung ist die Pforte außer Stande, die Schifffahrt von Orsowa abwärts freizugeben." Es steht fest, daß ein österreichisch-ungarlscheS Schiff kürzlich in der Walachei an Rußland verkauft wurde. Die Pforte fürchtet in Zukunft Aehnliches. Das hiesige auswärtige Amt erklärt sich durch die Entscheidung der hohen Pforte nicht befriedigt. — In Konstantinopel ist eine Art von Revolution ausgebrochen, indem sich eine Anzahl Softas gestern zur Depulirten-Kammer begab, um eine Reihe von Beschwerden vorzubnngen. Zwanzig wurden in den iniiern Raum des Sitzungssaales vorgelassen, wo sie alsbald die Stühle besetzten und von dort das Wort ergriffen, um die sofortige Absetzung des Kriegs-Ministers zu verlangen. Der Präsident war genö- thigt, die Sitzung auszuheben, und begab sich sodann zum Sultan, auf der ganzen Strecke von den Softas begleitet, welche „Nieder mit dem Kriegs- Minister !" und dergleichen mehr schrieen. Seitdem ist die Proclamirung des Belagerungs-Zustandes erfolgt. Die Gesandtschaften werden wegen der Capi- tulationen Einsprache erheben. Die Anklage gegen den früheren Großvezir Mahmud Pascha hat einen politischen Hintergrund; man hofft nämlich an den Tag zu bringen, warum Mahmud die Bulgarei von regulären Truppen entblößte, so daß, als der Aufstand ausbrach, nur Baschi-Bozuks zugegen waren, von welchen man die Verübung von Greuelthaten erwarten mußte. Man ist überzeugt, daß Mahmud den Einflüsterungen Jgnatieff's gefolgt sei, welcher ihn in einer fortwährenden Täuschung über die Lage der Bulgarei erhielt und von der Entsendung regulärer Truppen abrieth, angeblich um das Feuer des Auf- standes nicht noch mehr zu schüren. — Die aus Kars eingetroffenen Nachrichten lauten den Türken ungünstig, Wien, 26. Mai. Ein Brief der Wiener „Abendpost" aus Petersburg sagt: Rußland werde diesmal keinen übereilten Frieden machen; im jetzigen Krieg nützte kein Palliativ-, sondern nur Nadical-Mittel. Die „Abend- post" beurtheilt die Konstantinopeler Vorgänge ungünstig und bezweifelt baldige Beruhigung. — Ein officiöser Artikel im „Lloyd" signalisirt Seitens der Großmächte eine genaue Begrenzung der Action der Russen. — Der Czar übernimmt keineswegs das Ober-Conunando. Der Besuch der Armee Seitens des Czaren erfolgt aus dringendes Aiirathen der Aerzte wegen seiner krankhaften Aufregung. Wien, 27. Mai. Hier und auswärts verbreitete Gerüchte, wonach gelegentlich der Reise des Czaren nach Plojesti eine Zusammenkunft deffelben mit dem Kaiser Franz Joseph an der österreichisch-russischen Grenze stattfinden sollte, wird von unterrichteter Seite als unbegründet bezeichnet. Wien, 28. Mai. Das „Tageblatt" meldet aus Konstantinopel vom 26. d. Mts.: Prinz Reuß überreichte heute seine Creditive. Gestern fanden gegen Rebif Pascha, als er in das Seraskerat ging, neuerdings Demonstrationen statt. Aus Turn-Severin: Die Donau-Sperre bei Adakale ist heute in Folge Ordre Obdul Kerim Paschas aufgehoben. Die Türken zogen Truppen in die Nähe der Mündung des Timok. Pesth, 26. Mai. Der Zoll-Ausschuß hat nach einer mehrtägigen General-Debatte die Regierungs-Vorlage bezüglich des gemeinsamen Zollgebiets mit Oesterreich als Grundlage für die Special-Debatte angenommen. Frankreich. Paris, 27. Mai, Die „Agence Havas" bestätigt die Nachricht des „Temps", daß der König von Italien an den Marschall Mac Mahon einen Brief mit den herzlichsten Versicherungen geschrieben habe. Atalieu Rom, 26. Mai. In der Kammer der Deputirten erklärte der Minister- Präsident Depretis, die Beziehungen Italiens seien zu allen Mächten freund' schaftliche. Italien habe keinerlei Verpflichtungen gegen irgend eine Macht und verfolge keine Politik der Abenteuer. Die Kammer nahm darauf mit 275 gegen 120 Stimmen eine Tages-Ordnung an. welche ein Vertrauens-Votum in sich schließt. Rom, 28. Mai. Zweihundert italienische Deputirte gaben ihre Karten bei dem zur Zeit hier verweilenden preußischen Landtags-Präsidenten v. Bennigsen ab. Der deutsche Botschafter v. Keudell gab zu Ehren Bennigsens ein Dejeuner, welchem der Präsident der italienischen Deputirten-Kammer, Crispi, beiwohnte. — Die Kammer genehmigte mit 232 gegen 109 Stimmen das Zuckersteuer-Gesetz. Ein Antrag auf Herabsetzung der Salzsteuer wurde abgelehnt. Rußland. Petersburg, 27. Mai. Uefcer den Aufenthaltsort des Czaren während seiner Anwesenheit bei der Donau-Armee und über die Dauer seines Aufenthalts ist Endgültiges noch nichts bestimmt, doch dürfte die Dauer nicht kurz bemeffen sein. — Die Nachricht, daß in Polen fortdauernd Haussuchungen und Verhaftungen stattfinden, wird von gut informirter Seite für unbegründet erklärt. Seitens der polnischen Bevölkerung werde auch zu Ausnahms-Maß- regeln nicht der geringste Anlaß gegeben. Türkei. Konstantinopel, 27. Mai. Von Seiten der Regierung wird bekannt gegeben, daß ein MiUtärrath unter dem Präsidium des Kriegs-Ministers gebildet werden wird, der die Direktiven für die Armeen feststellen soll. Zu den Mitgliedern gehören der Marine-Minister, der frühere Großvezir Mehemed Rnschdi Pascha, der Senator Hannik Pascha und der Palast-Marschall Said Pascha. Konstantinopel, 28. Mai. Die Pforte erklärte, die Capitulationen trotz des Ausnahmezustandes respectiren zu wollen. Zahlreiche Softas gehen nach dem Kriegsschauplatz. Die Vertreter Serbiens und Persiens haben neuerdings die Neutralität betheuert. Rumänien Bukarest, 26. Mai. Der Fürst hat eine Jnspections-Reise nach der kleinen Walachei angetreten. — Das Waffer in der Donau, dem Sereth und der Aluta ist fortwährend steigend und bereits stark ausgetreten. Man befürchtet eine Unterbrechung der Postoerbindung. — Die Türken haben längs des ganzen Donau Users Piquets zu 30 Mann errichtet, welche von drei zu drei Kilometern stehen und mit einander Signale austauschen. — Im Senat machte Demeter Ghika einen Vorbehalt wegen des Wortes König, das Bra- tiano in seiner letzten Ansprache an den Fürsten anwandte. Der Senat schloß sich diesem Vorbehalte an. — In verschiedenen Orten Rumäniens haben die Israeliten Sammlungen für die rumänischen Soldaten veranstaltet. Der orientalische Krieg. Wien, 25. Mai. Rumänien hat den Donauverkehr freigegeben. — Die „Deutsche Zeitung" meldet aus Pera: die Hälfte der türkischen Besatzung von Ardahan habe, die russische Linie durchbrechend, sich nach Erzerum durchgeschlagen. Köln, 26. Mai. Die „Köln. Ztg." meldet aus Rustschuk vom 25. Mai. Heute Morgen eröffnete eine rumänische Batterie bei Giurgewo ihr Feuer gegen Rustschuk. Die türkischen Geschütze auf der großen Schanze von Bayr «ahmen das Feuer lebhaft auf. Vormittags 10 Uhr dauerte das Feuer noch fort. TVien, 26. Mai. Telegramme des „Neuen Wiener Tagebl." : Pitesti, 26. Mai. Heute Vormittag eröffneten die rumänischen Batterien ihr Feuer gegen Nikopolis. In Kalafat find weitere drei russische Batterien angelangt. Die türkischen Batterien in Rahowa wurden von den Ruffen demontirt. Gestern Kanonade zwischen Widdin und Kalafat. — Orsowa, 26. Mai. Serbien pro- testirte gegen die Anordnung des türkischen Commandanten, daß L-chiffe Adakale nicht passiren dürfen. In Tekia werden serbische Batterien errichtet. — Der „Polit. Corresp." wird aus Galatz von heute telegraphirt: Die russischen Marine-Officiere Dubaschoff und Schestakoff planten einen Torpedo- Angriff auf die im Matschin-Canal lavirenden türkischen Monitore. Sie adju- stirten zu diesem Behuf die rumänische Schaluppe „Rundunika" mit Torpedo?. Als heute Morgen 3 Uhr ein türkischer Monitor Braila gegenüber Dampf machte und in den Matschin-Canal einfuhr, näherten sich ihm die russischen Osficiere mit der Schaluppe, worauf der Torpedo mit solcher Präcision explodirte, daß der Monitor augenblicklich in die Luft ging. Die russischen Osficiere erreichten mit der Schaluppe glücklich das rumänische Ufer. Bukarest, 26. Mai. Nach hierher erfolgter Anmeldung werden am 14. und 15. Juni von Berlin drei Trains von je 20 Wagen mit Gerätschaften zur Pflege der Verwundeten expedirt werden, welche das Berliner Central-Comit6 zur Pflege Verwundeter im Felde der Gesellschaft des rothen Kreuzes zur Verfügung gestellt hat. Giurgewo, 26. Mai. Die Türken bombardirten heute das rumänische Ufer von Rustschuk aus, stellten jedoch nach einer Stunde das Feuer wieder ein. Auf Giurgewo wurde nicht geschoffen. Moskau, 26. Mai. Nachrichten aus Eupatoria zufolge sind tie meisten der besitzenden Klaffe angehörenden Familien nach Simferopol und anderen Städten im Innern der Halbinsel geflohen. Die Verkaufsläden sind geschloffen, die Rhede ist leer, die Handelsschiffe sind abgesegelt, kleinere Fahrzeuge versenkt oder trocken gelegt. In der Stadt herrscht ein fühlbarer Mangel an Lebensmitteln. Konstantinopel, 26. Mai. Das Bombardement der Ruffen gegen die Forts von Kars hat nachgelaffen. Die Ruffen rücken unausgesetzt in,der Richtung auf Erzemm vor. Eine Schlacht wird erwartet. Der rechte Flügel der Ruffen steht bei Olti, der linke bei Wan. Petersburg, 27. Mai. Telegramm des Großfürsten Nicolaus vom 26. d. Mts.: General Saloff berichtet aus Braila: Die Lieutenants Dou- baffoff und Chestakoff sprengten von einer Schaluppe aus mit Torpedos einen türkischen Monitor in die Luft. Wir keine Verluste. Großfürst Michael telegraphirt vom 26. d. Mts.: Bei Ardler wurden am 23. Mai etwa 3000 Cir- cassier von den Türken gelandet. Eine Kosaken Abteilung von Ardler ist ihnen entgegengerückt. Die koubanischen Truppen rücken weiter vor, um die Gebirgspässe zu besetzen. General Dewell hat sich den Hauptkräften bei Zaime wieder angeschloffen. Orsowa, 27. Mai. In der russischen Armee in Rumänien wurde eine tscherkessische Verschwörung entdeckt. Oberst Woldonossky wurde in Folge besten cassirt; mehrere Osficiere sinb süsilirt unb zahlreiche Mannschaften nach Nord- Rußland abgesendet worden. — Die ungarischen Behörden mternirten einen nach Rumänien bestimmten Zug serbischer Volontaire. — Die Türken ziehen eine ansehnliche Truppenmacht an der Timok-Mündung zusammen. Petersburg, 28. Mai. Telegramm des Großfürsten Michael vom Met »W ^auemb L7Uer 4 4 in äuj ""Mit "9na^6»4 •*» ’ÄÄJ?S *" wS M- Soft«« B lbN«8 Heu«» ch«tionS-W P’iwu, bem Sm,h,rj ■ausgetreten. $uif ®lt Tuiken h«b« Ifa - tet- welche von btei i; *a*„ - 3«l ®M ^rtes König, das ndte. Der Senat W> en Rumäniens haben tu ' veranstaltet. eg» »uverkehr steigegeben.- t_ der türkischen Bescknz ßch nach Erzerum dich 1 Rustjchuk vom 25, B: bei Giurgewo fyjiuit mosten Schanze cm W Uhr dauerte M ßitutr tyttt": Msti tn Batterien ihr Feuer he Batterien an^angl ^enbemM- Testen, Mai. Serbien M inten, bah Schisse W tterien errichtet. n heute telegraphirt: in ff planten einen W< den Monitors. Sie'4 iundunika" mit W Braila gegenüber ihm die russischen Ossim Präcision explodirte, ,fischen Ossiciere emW r z,Meldung * ® d«8 «mH Md- d°- z--»l 4 M -M ■ au« I'1 rl.1^ «f« •*&*** »urb""5$«r1, nS?< 27. d. Mts.: Das von Ardler zurückgezogene Fuß-Kosaken-Bataillon ist in Sotscha angekommen, wo sich das Detachement des Obersten Schelkownikoff concentrirt, welchem von Norden her Verstärkungen zugegangen sind. Es bestätigt sich, daß bis jetzt an der Küste ausschließlich Tscherkeffen - Auswanderer gelandet werden. Die Verluste des Generals Krawtschenko, der bei den Alkapu- Höhen dem Feinde große Verluste beibrachte, bestehen in 2 Officieren, 20 Soldaten tobt, und in 31 Verwundeten. Auf dem linken Ufer des Kodor-Flusies ist das Detachement des Generals Alchasoff concentrirt und bereitet den Ueber- gang über den Kodor vor. Die türkische Garnison von Ardahan ist größten- theils zersprengt; ein kleiner Theil floh mit dem Pascha nach Datum. Das Detachement von Bajazed bleibt vorläufig bei Surb-Orhannes und besorgt die Verproviantirung. Lokal-Vtotiz. Gießen, 29. Mai. An die Stelle des verstorbenen Rectors Bürkel als Pandektist hat der ordentliche Professor der Jurisprudenz G. Kretschmar in Rostock einen Ruf in die hiesiae juristische Facultät anaenommen. Gießen, 29. Mai. In Nachstehendem lassen wir das Protokoll der Sitzung der Stadtverordneten vom 16. Mai folgen: 1. In der heutigen Sitzung fand die Wahl der Mitglieder der Einschätzungs-Commission für die Einkommensteuer ves Jahres 1878 statt und es wurden erwählt: I. für die 1. Abtheilung: a. aus der Zahl der Stadtverordneten Herr Bürgermeister Bramm, b. aus Der Zahl der Steuerpflichtigen die Herren Ludwig.Bücking, Hofg.- Advoeat Dornseiff, Carl Schwan und Theodor Wo'rtmann, e. als Ersatzmänner die Herren M. Homberger, Wilhelm Mosler und Anton Petri; II. für die 2. Abtheilung: a. aus der Zahl der Stadtverordneten die Herren Haustein, Lüdeklnq und Schwall, b. aus der Zahl der Steuerpflichtigen die Herren Ferdinand Hoffmann, Friedrich Müller, Adolph Noll, Christian Schopbach, Philipp Schlatter und Heinrich Vogt, c. als Ersatzmänner die Herren Emil Gail, Ludwig Kauf, Justus Kreiling und Christian Leo. 2. Nach den Anträgen der Schul-Deputation wurden folgende Gehaltsregulirungen beschlossen: I. für d'e Stelle eines städtischen Schulinspectors: Anfangsgehalt 3000 JL, der nach 5 Jahren auf 3500 .M., nach 10 Jahren auf 4000 uno nach 15 Jahren auf 4500 J4 zu erhöhen ist mit der Bestimmung, daß diese Gehalte nur tarnt zu zahlen sind, wenn der Inspektor das ganze städtische Schulwesen leitet. II. für die aeademisch gebildeten Lehrer an den städtischen Schulen, und zwar: a. für die Vicare: im 1. und 2. Dienstjahr 1300 JL, im 3. Dienstjahr 1500 im 4. Dienstjahr 1650 ch evda. (Nr. M Gcktzcs vor Tom 11. Mai (Nr. 1 1814) Alle Sorten Farben, trocken so- wobl, als auch mittelst Dampfkraft auf'S Feinste in Cd abgerieben, alle Sorten Möbel- und Holzfarblacke, Siccattf, Terpentinöl, naturgebleichtes Leinöl, (S8r. 1<8' (5ir. (91t. *<» (9ir. US Zllbst-tt nach Ch (91r. Hi Für die Schönfärberei, Druckerei und chemische Waschanstalt uon Louis Korn in Lreis a. d. 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