uncnschirme M 'ksrllschllst ffi rxJ c ?ben3; 11 "Erden solide M “• ^cquifitfure :r™Lbie Ergebene AnM nächsten Tagen in ®je^r «"b ersuche die geehrt^ lt)Te gescbahten Ansicht ,tt0ÖeiL Durch meint rtlN während der Winter i * wir nicht möglich meint I •,n 1° lu bedienen, wie itb | hie. Achiungsvvll thea Engelhardt, machen,! aus Mainz. h'chgcS Englos-Wssit lünstigen Vedintzunyen einml ilkknntnissm versehenen jung.» \ hrling. Eintritt kann fofort * oberes in der (ggpeb. d. kl.: und Lerkaus von flehüfleRtx ; tiefeln, Hemden, Weißzeug, i und Silber, außer SourS e, alten Oelgemölben, An ist r, Messing, ginn, ffloftaaw, I ic. bei ou18 Rothenberger, Neuenweg 163. m .Gasthaus zum Lvwen", zedüdelr wünsch! ? tz zwei ÄHmnkfiasten et. Pension |u nehmen. Nähere» Lit B- » «Ich^izcii. “^.br'fnm e «Ute öen« i tm - ^"Mie: Quf ?öume E^rmachl '"dkrenLmir !7, März 1877. Ift, KirlhenpIaK. »ge. , JFetW > BH-Msl, ., K,kd-robe. iE Ausführung btt W iW^' JU Origin°>p«'l'" «—• «t^s; "S?Ä n>ll*«eal^ül,A6ft ^ad,? nnk-^LtE' .öl' »- WE $». 95. Frkitag, den 30. März 189». AMP- ui Amtsblatt fit den Kreis Gieftn. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Peci? vierteljährNch 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. Expedition r S ch ulftratz e. Lit. 8. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 2MS" Des h. Charfreitags wegen erscheint Samstag früh kein Anzeiger. Amtlicher I $ ei L Berlin, den 9. März 1877. B e k a n n t m a ch u n g. Betreffend: Den Remonte-Ankauf pro 1877. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei und ausnahmsweise vier und fünf Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Heffeu für dieses Jahr nachstehende, Morgens um 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar am 20. Juni in Alsfeld, 30. „ „ Nidda, 5. Juli „ Nieder-Wöllstadt, 6. „ ■ „ Groß-Umstadt, 7. „ „ Bickenbach, 9. „ „ Groß-Gerau, 10. „ ,, Goddelau, 11. „ „ Gernsheim, ferner ein Nachmittags 2 Uhr beginnender Markt 6. Juli in Groß-Bieberau. Die von der Militär-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Quittung sofort baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesehen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer vom Kaufe ausgeschlosten und ist erwünscht, daß die Schweife der Pferde nicht übermäßig verkürzt werden. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß rnib Ringen versehen, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen starken Hanfstricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Kriegsministerium, Abtheilung für das Remonte-Wesen. ___(gez.) von Rauch. von Uslar.__________________________________________________ __ ©iejen, am 26. März 1877. Betreffend: Das Behüten der Wiesen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groscherzoqlichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß das Behüten der Wiesen nach der Wiesen-Polizei-Ordnung für den Kreis Gießen vom 1. April an unter- agt ist. Sie wollen die Schäfer hierauf aufmerksam machen und die Feldschützen strengstens anweisen, etwaige Uebertretungen zur Anzeige zu bringen. Die Gendarmerie ist gleichfalls angewiesen, Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot zur Anzeige zu bringen. __v. Röder._______________________________________ Gießen, am 24. März 1877. Betreffend: Anleitung zur Ertheilung des evangelischen Religions-Unterrichts in den Volksschulen. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die evangelischen Schnlvvrstände des Kreises. Auf Anregung Großherzoglichen Oberconsistoriums ist von einer besonders dazu bestellten Commission auf Grund des Lehrplans für die Volksschulen eine Anleitung zur Ertheilung des evangelischen Religionsunterrichts in den Volksschulen ausgearbeitet worden. Wir übersenden Ihnen mit nächster Post Exemplare derselben mit dem Auftrage, solche an die evangelischen Schulen und Schulklasten zur Benutzung bei Ertheilung des Religionsunterrichts zu vertheilen. v. Röder. politischer H h e i £ Deutschland. Mainz, 26. März. Die auf mehreren Punkten gleichzeitig mit äußerster Beschleunigung in Angriff genommenen Arbeiten der unterirdischen Telegraphenleitung zwischen Halle (Berlin) Frankfurt und hier werden schon in der nächsten Woche beendigt. Die Fortsetzung bis Metz mit Abzweigungen nach Bitsch und Straßburg und Diedenhofen, welche Plätze mit dem hiesigen den Bezirk der hier etsblirten Festungs- und Artillerie-Jnspection III bilden, dürfte ebenfalls bald erfolgen. In den Rhein wird ein zweites Kabel versenkt werden. — Bezüglich des weiter zu bildenden Eisenbahn-Regimentes mit einer Kriegs-Telegraphen-Abtheilung sind die Vorbereitungen schon seit dem letzten Kriege getroffen; namentlich besteht seitdem hier ein eigenes Kriegs'Telegraphen- Amt mit dem entsprechenden Personal, welches das Krieg-ministerium in Berlin dtrect mit dem Platze, vermittelst des Festungs-Telegraphen sogar mit allen Hauptpunkten der inneren und äußeren Festungswerke in Verbindung setzen kann. Die Bildung des neuen Regiments wird dem Vernehmen nach mit Benutzung der hier gebildeten Eadrcs im Herbste erfolgen. Berlin. Die Blätter erinnern daran, wie Kaiser Wilhelm mit der Gunst des Schicksals, die ihn in das neunte Jahrzehnt eines thatenreichen Lebens treten ließ, unter den großen Potentaten ganz einzig dasteht. Nicht allein in der langen Reihe der deutschen Kaiser, sondern auch von sämmtlichen Herrschern Preußens, Englands, Frankreichs und Rußlands hat kein einziger den Austritt aus 70, haben Wenige nur, wie Friedrich der Große (1712 bis 1786) die 70 erreicht. Georg III. von England wurde zwar über 81 Jahre alt, hatte aber längst nicht mehr regiert; die Franzosen Louis XIV. und Louis HWpp wurden 77, Karl X. 79 Jahre alt, aber wie! Von sämmtlichen deutschen Kaisern, deren durchschnittliches Lebensalter nicht mehr als etwa 53 Jahre beträgt — bekanntlich feine ungünstige MortalitätSziffer — sind nur vier 70 Jahre und darüber geworden: nämlich Karl der Große 72, Rudolf, der erste Habsburger, 73, seine Nachkommen Sigismund 75 und Friedrich III. 78; nicht mehr als im Ganzen 19 unter 49 haben es zu 60 und mehr gebracht. Berlin, 26. März. Der ReichstagS-Abgeordnete Herr A. Kapell sendet der „Volks-Ztg." nachstehende Erklärung mit der Bitte nm Aufnahme zu: Durch mehrere Zeitungen läuft unter der Ueberschrift „Officiös" die Nachricht, daß ich in der Reichstags-Sitzung vom 12. März d. I. behauptet hätte: im Kreise Neurode herrschte der Hungertyphus in solch' erschreckender Weise, daß in der Stadt Neurode allein 125 Personen der Seuche erlegen wären, daß jedoch die daraufhin angestellte amtliche Untersuchung das Gegentheil ergeben habe. Der Kreisphysikus habe erklärt: „eS wäre in sechs Monaten kein Typhusfall mehr vorgekommen." Daraufhin erkläre ich, daß ich oben angeführte Aeußerungen nicht gethan, sondern nach dem amtlichen stenographischen Bericht der Sitzung wörtlich gesagt habe: „Ich habe vor wenigen Tagen erfahren, daß im Neuroder Kreise der Hungertyphus in solchem Grade aufgetreten ist, daß über 100 Menschen ihm schon erlegen find." Hier ist von der Stadt Neurode nicht die Rede, ebensowenig von 125 Personen, welche in der Stadt bereits der Seuche erlegen sein sollen. Ferner ist auch nichts von mir „behauptet" worden, sondern ich sprach von einem „Erfahren" durch andere Personen. . . Zur Sache selbst will ich noch hinzufügen, daß die Nachricht, welche mir zugegangen ist, keineswegs falsch war, sondern daß der Jrrthum lediglich daraus beruht, daß die Person, welche mir Bericht erstattete, den Neuroder Kreis mit einem der oberschlesischen Kreise verwechselt hat. — Berlin wird abermals einen aufregenden und schwierigen Wahlkampf durchzufechten haben; denn es kann wohl kaum noch zweifelhaft sein, daß die Wahl Hasenclever'- im 6. Wahlkreise, nachdem sie von der Commission einstimmig für ungültig befunden worden, vom Reichstage kassirt werden wird. Nach den Resultaten der Stich- und Nachwahlen in den übrigen Berliner Wahlkreisen dürfte auch hier der Fortschrütepartei der Tieg zufallen, wofern sie mit einem geeigneten Candidaten in die Arena des Wahlkampfes tritt und es an derjenigen Rührigkeit nicht fehlen läßt, welche der erschöpfenden Agitation der (Gegenpartei geboten ist. Berlin, 27. März. Wie die „Wef.-Ztg." hört, wird eine veränderte Organisation der Admiralität beabsichtigt und zwar sollen die militärischen und Kommando-Angelegenheiten von der eigentlichen Verwaltung abgesondert werden. — Dem Bundesrath ist vom Präsidium ein Gesetz-Entwurf unterbreitet worden, betr. die Verwendung eines Theiles des aus dem Verlage des Werkes des Großen Generalstabs über den deutsch-französischen Krieg gezogenen Reingewinns. Danach sollen 300,000 Mk. zur Verfügung des Kaisers gestellt werden, um eine Stiftung zu errichten, welche im Interesse deS Generalftabs selbst und unter Verwaltung des Generalstab-Chefs zur Förderung militärisch- wissenschaftlicher Zwecke und zu Unterstützungen dienen soll. — Cardinal Simeoni arbeitet, wie der „Köln. Ztg." aus Rom mitge- theilt wird, im Auftrage deS Papstes eine Denkschrift aus über die zwischen Deutschland und dem päpstlichen Stuhle seit dem Abbruche der Beziehungen schwebenden Streitfragen. Die Denkschrift soll die „kirchenfeindlichen" Gesetze Deutschlands und die Ursachen derselben aufzählen und auseinandersetzen, was der päpstliche Stuhl gethan hat, um die Bedrängniß des Katholinsmus abzuwenden. Sie wird, mit Gutachten von deutschen Bischöfen belegt, an die Car« dinäle vertheilt werden, damit sie thre Meinung über die künftige Haltung des Papstes abgeben. Berlin, 27. März. Der vom „Reichs-Anz." veröffentlichte Erlaß de» Kaisers an den Fürsten BiSmarck hat folgenden Wortlaut: „Der Tag, an welchem Ich Mein achtzigstes Lebensjahr vollendete, Hai im deutschen Volke eine Mich tief rührende Theilnahme gesunden. Die Beweise derselben sind Mir aus allen Theilen des Reiches in der mannigfachsten Weise, namentlich in der Form von Adresicn, schriftlichen und telegraphischen Glückwünschen, Gedichten, Corupositionen, Bildern, Blumen und anderen sinnigen, zum Theil kostbaren Spenden zugegangen. Städte und Dorfschaften, Corpo- rationen und Vereine, Fest-Genossenschaften und einzelne Personen aller Stände haben sich beeilt, Mir die allgemeine festliche Stimmung des Tage- zu zeigen, und nickt allein aus den Gauen des Vaterlandes, sondern auch von jenseits der deutschen Grenzen, selbst aus den fernsten Ländern habe Ich die Versicherung empfangen, daß überall, wo Deutsche weilten, Meiner in Liebe gedacht worden ist. Diese überreiche Fülle freudiger Wünsche hat Mir den Tag zu einem besonders weihevollen gestaltet. Umgeben von einem mächtigen Kreise verbündeter und befreundeter Fürsten, habe Ich mit Genugthuung den Werth gefühlt, als Mittelpunkt dieses nationalen Empfindens betrachtet zu werden; auS diesem Bewußtsein schöpfe Ich neue Kraft, Mich der Sorge für die Wohlfahrt des Vaterlandes zu widmen. In diesem Sinne möchte Ich allen jenen Glückwünschenden Meine« Dank für Ihre Aufmerksamkeit kundgeben; Ich beauftrage Sie zu dem Zwecke, Vorstehendes alsbald zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Berlin, 24. März 1877. Wilhelm." Berlin, 28. März. Nachdem der Magistrat den Rathhaus-Saal zu einer Gedenkfeier für Jacoby verweigert hat, bewilligten die Stadtverordneten denselben gestern aus Antrag verschiedener Bürger, sowie Stadtverordneten ohne Debatte. Oesterreich. Wie«, 26. März. Aus Konstantinopel wird dem „Neuen Wiener Tagebl." berichtet, der Scheck 61 Islam habe den Sultan benachrichtigt, daß die Ulemas in den Moscheen das Gebet für ihn einstellen wollen, was nach dem Koran mit seiner Absetzung gleichbedeutend wäre. Der Großvezir — wird erzählt — habe vor ungefähr 8 bis 10 Tagen bei dem russischen Geschäftsträger in Konstantinopel angesragt, ob ein türkischer Special-Gesandter in Petersburg werde empfangen werden. Die Antwort darauf habe gelautet: „Bevor der Friede mit Montenegro geschloffen sein werde, könne dem vertraulich geäußerten Wunsche der Pforte nicht entsprochen werden." Wie», 27. März. General Jgnatieff empfing heute Vormittag längere Besuche von dem Botschafter Rußlands, Novikoff und dem französischen Botschafter, Grasen Voguö. Prinz Tzereteleff empfing den serbischen Obersten Becker und den russischen Agenten Weszelitzky. — General Jgnatieff wurde heute Mittag 1 Uhr in besonderer Audienz vom Kaiser empfangen. Nach der Audienz, die etwa eine halbe Stunde währte, besuchte Jgnatieff den Grasen Andraffy und verweilte längere Zeit bei demselben. Wien, 37. März. General Jgnatieff nahm heute an der Hoftafel Theil und hatte Nachmittag- Besprechungen mit dem italienischen Botschafter Gras Robiüant und dem russischen Botschafter v. Novikoff. Abends 8% Uhr reiste derselbe mit dem Kurterzug der Nordwestbahn nach Berlin ab; Gras Robillant mit Gemahlin, v. Novikoff nebst dem Botschaft--Personale und der hiesige diplomatische Agent Rumäniens geleiteten ihn au den Bahnhof, wo er sich nochmals mit Novikoff längere Zeit unterhielt. Kraukreich. Paris, 28. März. Man erwartet, daß die von klerikalen Blättern veröffentlichte Notiz, nach welcher der Herzog v. Decazes einer Deputation ultramontaner Senatoren in Betreff der Lage des Papste- eine für Italien zweideutige Antwort ertheilt und die republikanische Presse herb getadelt habe, von dem Minister desavouirt werde. Gagla«^ Lo»do», 27. März. Sitzung des Unterhauses. Der Sckatzkanzler Northcote erklärte auf eine Anfrage Hartington's, die Unterhandlungen über die Orient-Politik unter den Großmächten dauerten fort. Der Text de- Protokolls sei noch nicht gänzlich festgestellt. Aber die hauptsächlich noch zu erwägende Frage sei, unter welchen Bedingungen unterzeichnet werden solle. Er habe Hoffnung, nach den Osterferien befriedigende Mittheilungen machen zu können. 27. März. Im Unterhause erklärte der Unter-Staatssecretär Bourke auf Anfrage von Jenkins, die Regierung habe keine Mittheilung über von den Türken in Bosnien und der Herzegowina angeblich neuerdings verübte grausame Handlungen erhalten. Auf Anfrage von Samuelson erwiderte sodann Bourke, Consul Holmes habe am 13. t. Mts. an die Regierung berichtet, daß sich in Bosnien verschiedene Jnsurgenten-Abtheilungen gezeigt, auch Ruhestörungen, jedoch nicht ernster Natur, vorgekommeu seien. Die Auswanderung aus den aufständischen Provinzen nach Oesterreich dauert noch fort. Rylandö wt- versprach lebhaft der etwaigen Rückkehr Elliot's nach Konstantinopel, ebenso Forster und Gladstone, welche die Regierung zugleich eriuchten, Vorkehrungen zu treffen, um die christliche Bevölkerung zu schützen. Bourke und der Schatz- kanzier Northcote vertheidigtcn dagegen Elliot; Northcote fügte dem noch hinzu, die Regierung fühle die Pflicht, zur Verbefferung der inneren Verwaltung der Türkei beizutrageu, müsse sich aber gegen eine Zwangs-Politik verwahren, welche die zu Gunsten der christlichen Unterthanen der Türkei gemachten Anstrengungen unwirksam machen würde. Das Haus vertagte sich hieraus bis zum 5. April. Das Oberhaus hat seine Sitzungen bi- zum 13. April vertagt. London, 28. März. Das Cabinet tritt heute zusammen zur Erwägung der russischen Vorschläge, betr. die Vereinbarung des Protokolls. Die Morning Post" äußert sich sehr hoffiiunzSvoll, da Rußland augenscheinlich geneigt sei, den Wünschen Englands in Bezug auf die Abrüstungs-Frage möglichst zu begegnen. Rußland. Petersburg, 27. März Londoner Meldungen zufolge sollte morgen dort Ministerrath ftattfinben, welcher von durchschlagender Bedeutung für die Protokoll-Frage sein dürfte. — Aus Konstantinopel wird gemeldet, daß die Friedens-Verhandlungen mit Montenegro nicht abgebrochen, sondern nur suspen- dirt seien. Das hauptsächlichste Hinderniß bilde noch immer die Forderung der Abtretung von Niksic. Kumänieu Bukarest, 27. März. Da die Regierung in Folge der allgemeinen Krisis nicht in der Lage ist, zur Deckung des bei ihrem Amtsantritt vorgefundenen Deficits ein Anlehen im Auslande zu contrahiren, so hat sie beschlossen, durch Ausgabe von Papiergeld ohne Zwangscours eine innere Anleihe im Betrage von 32 Mill. Lei aufzunehmen, welche periodisch nach Maßgabe des weiteren Fortschreitens des Verkaufs der Domamal-Güter mrückgezahlt werden soll. Die Nachricht, daß von der Regierung 35,000 Chaffepot Gewehre angekauft seien, ist durchaus unbegründet. Die Deputirten-Kammer hat die Verlängerung der provisorischen Handels-Conventionen um 9 Monate genehmigt. Amerika. Washington, 27. März. Der republikanische und der demokratische Gouverneur von Süd-Earolina, Chamberlain und Hampton, haben die Einladung des Präsidenten nach Washington, um mit ihm über die Lage zu confe- riren, angenommen. — Aus New-Orleans wird gemeldet, daß Packard und Nicholls Jeder eine Proclamation erlaflen haben, in der sie die Unterstützung für sich in Anspruch nehmen.____________________________________________ L o k a l - N o t i z. Gingen, 27. ITiäij. Die gestern Abend von dem Vorstand detz nationalen und liberalen Vereins anberaumte Versammlung, zu welcher auch Nicht Mitglieder Zutritt hatten, waren äußerst zahlreich betucht. Nachdem der Präsident, Herr Dr. Dittmar, die Versammlung eröffnet hatte, nahm zuerst Hr. Prof. GareiS das W -rt und entwickelte in einem nahezu zweistündigen Vortrag die Principien der tzoocialdemokratie. Nach einer kurzen Einleitung, in welche auf das Interesse htngewiesen wurde, welches die Bestrebungen der Socialdemokratie für die Wissenschaft und für alle politischen Parteien bieten, ging der Redner zu der socialtstischen Grundbebauptung über: die Mißstände in der heutigen Güterverthellung hätten ihren Grund in der bish.itgen Gestaltung des Staates und der Volkswirtbschast Um die Richtigkeit oder UnrichUg- keit dieses Satzes zu prüfen, hielt Pros. Gareis für nolhwendig auf hie elementaren Grundlagen des Staats und der Wirthschaft «nnzu^ehen: eS sind dies die natürlichen Triebe im Menschen, vermöge welcher er die Lebensbedürfnisse zu befriedigen sucht und die in ihrer Äesammtheit den Egoismus (Eigenliebe, Individualismus, bilden. Würde jeder Mensch seinem Egoismus schrankenlos folgen, es wurde ein absolut unerträglicher Zustand des rohesten, blutigsten Kampfes entstehen. Diesen Zustand beseitigt oder verhütet aber ein anderer Trieb der Menschen, der Trieb, welcher Gemeinwesen gründet, der ^iechtstrieb, und der dadurch veranlaßte Staat, in seinen ältesten Formen als Familie und als Gemeinde auftretend; die Menschen anerkennen gemeinsame Interessen und haben neben hem Egoismus den diesen beschränkenden Gemeinfinn. Die Aufgaben, welche das Gemeinwesen, Staat genannt, im Laufe der Geschichte zu erfüllen sich vorgesetzt hat, sind vielfach wechselnd. Am meisten griff in die Sphäre der Selbstthätigkeit der Individuen jen : Staatsart ein, welche man Polizeistaat nennt, eme Staatsart die bereits das Alterthum kannte, auch das Mittelalter cultivirte und die bis in unser Jahrhundert hineinreicht. Gegenüber dem Polizeistaat ward der Rechtsstaat begründet Prof. Gareis stellte sodann ausführlich dar, worin das Wesen des Rechtsstaats besteht und wie der R.'chtsstaat zum Cultur-Rechtsstaat fortentwickett wird. Der erstere läßt die Staatsthätigkeit nur da eintreten, wo gemeinsame Bedürfnisse gar nicht ander- befriedigt werden können, als durch Staatsthätigkeit, der Cultur- rechtsstaat aber sei auch da direkt und sclbstproducirend thätig, wo eS sich um Gemein- bebürfniffe handelt, die von den Individuen zwar befriedigt werden können, aber nicht so gut wie durch Staatsthätigkeit. Das Wesen des socialdemokratstchen „Volksstaates" ergab sich nach diesen Erörterungen von selbst; derselbe macht noch einen weiteren Schritt; es hebt die Privatproduction gänzlich auf und fetzt an deren Stelle die absolute Staatsinduftrie; die gesammte Volkswirthschaft soll vom Staate betrieben werden, der Individualismus dadurch gänzlich gebrochen und durch den die ganze Arbeit organisircndcn Staat der Nutzen dieser Arbeit gerecht vertheilt werden. Redner ging sodann zur Darstellung des Verhältnisses über, welches nach dem heutigen Rechtssysteme, indes, im deutschen Reiche, zwischen dem Individualismus und dem Gemeinsiun herrsche, er betonte, welche Fülle von Freiheitsrechten das gesammte Volk, also auch die Arbeiter, gerade den Bestrebungen der von der Socialdemokratie so lebhaft angegriffenen liberalen Parteien verdanken, und ging sodann zur auSführ- Itchcn Erörterung des social-demokratischen Programms über. Dabei beschäftigte er sich insbesondere einacbend mit der Frage der Volkswehr, dann dem Verhältnisse zu Religion, zur Ehe, zum Erbrecht u- s. w Zum Schluffe stellte er der Verwirklichung deS socialistischen Volksftaates als Haupthindernisse eine Reihe von Einrichtungen entgegen, die der Volksstaat fordere, an denen er aber nothwendig scheitern müsse; so namentlich daS im Volksstaate unvermeidlich herrschende Beamtenthum, bann der Mangel an eigenen selbständigem Interesse, die in Folge davon eintretende Erschlaffung, bet Culturrückschritt u. f. w. Absolut nothwendig sei, daß die zwei Triebe, der Gcmem- stnn und der Egoismus, letztem beschränkt durch ersteren, im Staatsleben anerkanni werd-n, und das ihue, wie z. B. die Gesetzgebung des deutschen Reiches beweise, bet heutige Staat, der Eulturrechtsstoat. Nach birfem mit vielem Beifall aufgenommenen Vortrag erklärt^ zunächst Herr Schwarz seinen abweichenden Standpunkt wegen Kürze der Zeit nicht näher begrünbeit zu können; er wies auf die hohen Ziele der Socialdemokratie, sowie auf die fortschrn- tcnde Verbreitung ihrer Ideen hin und sprach von den bestehenden mangelhaften Mitz- ftänben der Gegenwart, bekannte aber dadei offen, selbst nicht zu wissen, wie der künftige Jdealstaat der Socialdemokratie beschaffen sein werde. Hr. Kler^ lud hierauf bte Mitglieder des nationalen und liberalen Vereins zu einer demnächst zu haltenden Do- cialtsten-versammlung ein, indem er ihnen einen ruhigen Berltuf der Verhandlungen He und der bemokratistl impton, haben die Eick- i über die Laße zu coch melttt, daß Packard und der sie die Umerstüßunz 1 der allgemeinen n Amtsantritt vorgesun- hat sie beschlosien, e innere Anleihe im Belsch nach Maßgabe M üter mkickgezahlt werden Lhasiepot-Gewehre ange- en-Smmer hat die Ber- 9 Monate genehmigt. "Ms- s°A, morgen et Sebent^ st/dk '*« äemelbel, baj bi, len' sondern nur suspen- nmer die Forderung der cl*Dn erwidert» t k A'ung BerJjS W auch n daß ch fort. <»MltUn8 aus Zebe"fe 8** unb b?S'« ‘Nt t,m bi- 3| äpt'i. •*Ä3 HM des national ch WWM W Wrnt, hm vr. DM ; tzüs D'bü und tntoiiüt Hoeialdemokratie. tnteresse hingewiesen wck, . iffenschast und sur alle M ; Len Grundbebauptung -en Stund in der b shM < ie Richtigkeit oder Un* »Jta auf die elementaren ijfit iu befriedigen suchte L ein absolut unertraziG ■ SLSTi annt, nn tauic ,^ate -»fett! - • S-S-S 'S*äS ,molrahti‘n „M mad)t ’* °n6taate 61ld,bfV£ [heilt ®ft61”',14t8 ««t » d iwff» w SZSK ilbweud'8 dgnnbel ^ Triebe, bfl ev, -lelchrk 6O,fl4 rtJÄ Landwirthschaftliches. Am 3. April, Abends 5 Uhr, findet eine Sitzung des land- wirtdfchaftlichen Local-DereinS für Gieren und Um- gegeud in den Räumen des landwirthschaftlichen Institutes Statt, praktische Winke für die rationelle Beljanblunj »i»b Anwendung der wichtigeren concentrirten Düngemittel. Von Dr. E. Wolff. (Fortsetzung). 1. Knochenmehl. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 1. Osterfesttage den 1. April. Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Mitpredtger Drescher. Am 2. Osterfesttage den 2 April. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. (Eollecte für die Stadtarmen.) Theater. «pit der unfreiwilligen Ruhe und Pause in unfern Theatervorstellungen nnBi sAcrn Ende und st Montag, den 2. Feiertag, die erste Aufführung und zwar ^Vostillon^u. Sängerin" mit Fr. Kurde in der Titelparthie. Wie wir Hören, wurd kttie Woche fleißig benutzt zu fortgesetztem Studium neuer Bühnenstücke und haben wir in Folge desseu neue Genüsse zu erwarten, 3. B. die komische Oper .Blaubar- an deren Vorbereitung jetzt mit größter Sorgfalt gearbeitet wird^ Hoffentlich bleibt k . । । _ in 4 8 Auf daS Unterbringen ist, besonders auf trockenem, sandigem Boden, bei , ber Knochenmehldüngung große Sorgfalt zu verwenden. Das Knochenmehl muß ent- x «eder flach untergeackert oder wenigstens gut und tief emgeeggt «erden. < d Am besten wird das Düngemittel längere Zeit vor der Einsaat des , Ackers aukscstreut und in den Boden gebracht z. B- schon im H^'bste zur Dü^uug der Sommersaaten. Das gedämpfte und vmher angefaul^e Knochenmehl äußert aber such bei seiner Anwendung im zeitigen Frühjahr meist eme deutliche. Wirkung^auf d Vegetation, wenn die Witterung durch Feuchtigkeit und Wärme dessen Zersetzung im $o*tneei.,ia«m*nmb=iafinfli8ttt lo^nenJ>ftcIi a f Me Winter- Rückte- ftdoch kann daffelbr oft auch mit Vortheil zunächst bet dem Anbau von Som- tner^tretbe uub von Wurzelfrüchten benutzt werben. Behufs der Düngung der Kar- tofteln muß man, wenn nicht schon im Herbste eine gleichförmige Düngung der ganzen K-ldstäche stattaefunden hat, daS sngefaulte Knochenmehl mit recht viel Erde^ermischen «ntz in ieber Stufe möglichst gut vertheilen; es verbessert ost sehr merklich die Quält- tät der Kartoffeln, die letzteren werden unter seinem Einfluß stster und ^^lreicher. Zum Klee und überhaupt bei den auf dem Felde angebauten Drünfutterarten ist das Snockenmehl gewöhnlich nicht als direkte Düngung zu verwenden, etz äußert aber fast immer eine sehr günstige Nachwirkung auf diese Pflanzen, wenn es in den vorher- aebenben Jahren bet dem Anbau einer Halmfrucht rc. «u^eftreut worden tft. fl f. Auf Neubruch, wenn in Folge der geognoftischen Verhaltmsse k^«e beson der» aroßc Menge von Phospborsäure im Boden zu vermuthen ist, hat die Knochen- mehldüngun« oft den besten Erfolg und ist die Wirkung derselben stets zu prüfen, uch -iJ« rHdhiidie Menae von rasch verwesendem Humus vorhanden ist. p Kuck als Bestsndtheil eines guten WiesendÜngers verdient daS Knochen^ mehl in hohem Grade Beachtung. Zu diesem Zwecke w-rd es sm besten mtt einer Hnontum Erde iu einem kräftigen Kompostdünger verarbeitet, unter Zusa äS, Asche, vegetabtlifchen und thierischen Abfällen rc. und in der Weise ausgestreut. daß auf die Fläche eine- Morgens vielleicht 1 Centner Knochenmehl kommt. Diese Düngung der Wiesen wirb im Winter oder zeitig im Frühjahr vorgenommen und äußert oftmals mehrere Jahre lang eine günstige Wirkung, «enn d e betreffende Mischung vollständtg zu einer lockeren Masse zerfallen war und die Vertheilung über die WiesenflSche recht gleichförmig staltfand. .. . . . h. Wenn man durch vorautzgehende Versuche sich überzeugt hat, daß das Knochenmehl auf dem Felde unter den vorhandenen Verhältnissen für bte Ve0etation der Kulturpflanzen eine durchaus lohnende Wirkung äußert, so kann man diese« Düngemittel auf die Weife innerhalb einer gewöhnlichen Düngungsperiode zu e.ner uml so vollstan- digeren Ausnutzung bringe, wenn man dasselbe zunächst dem Stallmlste bei dessen Ansammlung auf der Miststätte beimischt, infeem man von Zeit zu Zeit d e Oberfläche deS entstehenden Düngerhaufens mit Knochenmehl, paffend im Gemenge mit Erde, überstreut. Ss wird dadurch die Qualität der ganzen ^9crmaffc erhöht unb zugleich bewirkt daß da- Knochenmehl in einem rasch wirkenden Zustande über eine große Fläche gleichförmig sich vertheilt. Jedenfalls ist dieses' Verfahren sehr rationell und man kann hierzu, ebenso wie zur Bereitung eines Wiesen-Kompostdüngers, mit gutem Lrsolge auch die gröberen und im Handel meist billigeren Dorten von Knochenmehl benutzen, wahrend für alle sonstigen Zwecke der Verwendung die staubartig seinen Sorten entschieden den Vorzug verdienen. 2. SuperphoSphat. a. Die GuperphoSphate äußern eine raschere Wirkung a'uf die Vegetation als das Knochenmehl und die vollständige Ausnutzung erfolgt gewöhnlich schon in 1 bis 2 Jahren. Da diese Düngemittel meistens keine oder nur wenig orgam che,.faulnißfahige 5toffe enthalten und die hauptsächlich wirksamen Bestandtheile schon in einem 10^11^11 auftanbe zugegen sind, so läßt man die im Handel vorkommenden Fabrikate auch nicht . ?! anfaule« sondern streut sie sofort, der besseren Vertbeilung wegen mit Erde ober , Sagemehl vermischt, über die zu düngende Fläche aus. Asche, Kalk und überhaupt an Letzkalk ober kohlensaurem Kalk reiche Substanzen sind als Zusatz bei> den Superphos- phaten zu oermest'en, da hierdurch die Löslichkeit ber vorhandenen Phosphorsaure und omit bte leichte Vertheilung unb rasche Wnkunz des Präparates verminbeU wird. b. Man wendet pro Morgen al6 kräftige Beidüngung durchschnittlich 1 bis - Sentncr an, von den sogenannten hochgräbigen Fabrikaten (mit 15 bis 20 %™c'nt lidber Phospborsäure) entsprechend weniger, von den minder reichhaltigen (mrt » bis 15 Procent löslicher Phosphorsäure) etwas mehr. Bei den Sommerhalmfrüchten ge- vüat schon 1 Centner, bei den Winterhalmfrüchten lohnt sich eine etwas größere Quantität, bei Raps und Rüben, namentlich ben Zuckerrüben, kann die Menge mit Erfolg ruweilen bis zu 3 Gentnern pro Morgen gesteigert werden. i C. Das Autzstreuen der SuperphoSphate wird meistens^ unmittelbar vor d.r Saat vorgenommen, oder auch das Dünsemittel Kleichzeitis wtt der^Saat.in den LtnaeecQt; bester aber wird es fein, im Fall c8 praktisch ausführbar ist, die Super- vbospbate etntac Wochen ober wenigstens einige Tage vor ber ©ast ** den Boden zu bringen damit bei dem Keimen der letzteren schon eine vollständige^B^theilung des Düngers stattgefunden hat unb derselbe in keiner Weise eine ätzende Wirkung autzüben kann Eine Ueberdüngung junger Saaten, namentlich der Halmfrüchte, mit ®UPC^' Spbat ift iS aulw&itodfe zu empfehlen unb darf nur im Gemenge mit einem größeren Quantum Erde vorgenommen werben. r m d Die Superphosphate werben, ähnlich wie das Knochenmehl, mit dem besten Erfoloe bei dein Anbau von Oetreidearten und von Wurzelgewächsen verwendet. Nament- lick für die rübenarttßcn Gewächse bilden sie gleichsam em specisisch wirkendes jünger mitte“ für be» «nbau beFSurfcrrüben haben sie sich vorzüglich bewährt, ebenso zur Förderung des Wachsthums von Winterrap»; in beiden fallen ist die Wirkung jedoch eine erböbte und mehr gesicherte, wenn man das SuperphoSphat im G/menge oder mtt km V«8»«n. auiftreut, vvn jebem eüng.mittd rtn>» '/. »W i ner vro Moraen. Für den Hopsen- und den Weinbau »erbtent bas SuperphoSphat glerch- sallS Beachtung und eS Ut hi-rbet «ehr zu empfehlen,_ bsffelbe ) In tlnmeubunfl ,u .....— 1 8 '^"""s7hTfraberT«h*. 1 'räitgetbeilt °->n"dU^gcnten d-8 Norddeutsch-- Slop» Aessndere Aekanntmachung. Bekanntmachung. 1694) Dem für schwachsinnig erklärten Johannes Filsinger IV. von Mphc ist Johannes Dietz II. von da alS Curator beigegeben worden. Ohne des Letzteren Zustimmung von ihm abgeschlossene Rechtsgeschäfte sind ungültig- Hungen, am 27. März 1872. Großherzogliches Landgericht Hungen. C el l a r tu8. Mrsteigemnge». Versteigerung ans den Abbruch. Dienstag ben 10. April l. I., Jßormtttog« 11 Uhr, sollen die von der Gtadt erworbenen ©e» baulichkeiten D- 4S in der Marktstratze, nämlich: ein dreistöckiges 9 Mtr. langes unb 5 Mtr. breites Vorderhaus mit Ladenfront, Quadersockclmauern, Eichenholz« wänden und Ziegelbedachung, Allgemeine ein ähnliches dreistöckiges 10 Mtr. langes und T Mir. breites NebenhauS unb ein IV,stückiges 5,5 Mir. langes und 3,5 Mir. breites Oecsnomiegebäude an Ort unb Stelle auf den Abbruch versteigert werben. Gießen, ben 29. März 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. (1T01 Stockholz, 18 149 2,122 Lubikmeter, Rmtr. Scheibholz, w Prügelholz, Mittwoch ben 4. April, Nachmittags 1 Uhr, wirb im Lang-Gönser Pfarrwald, nahe dem Weg von Lang GönL nach Gambach, folgendes Nadelholz versteigert: 8 Stämme Bau - unb Nutzholz, 58 „ Stockyolz, 1550 Wellen. . r - Bemerkt wird, daß das Holz durchgansis von vorzüglicher Qualität ist und daß ein Theil 10-12 Fuß Läage hat unb darum zu Nutzholz sich eignet. Lang-GönS, den 26. Mär, 1877 8 Für ben Kirchenoorstand: 1678) Strack. r Anzeiger. Bekanntmachung. Dienstag den 3. April d. I-, von vormittags 9 Uhr an, kommen in ber Freiherrlich von DHldjlinoh chen Waldung Oberseilbach — Oberförste« ret TreiS a. Lda. - folgende Holzsortimente zur öffentlichen verstei,erun-, alS: 118 Rmtr. Buchen-Scheffholz, 6 , Sichen- , 18 w Buchen.Prügelhslz, 2 , Eichen« , 70 w Buchen-Erdstöcke, 2 , Eichen« 150 , vuchen-NeiSholz, 10 , Eichen« , m g Kaufiiebhaber werden mit dem Bemerk-'N einpelaben, daß die Zusammenkunft zur an. gegebenen Stunde in der bereichneten Waldung am Pfad nach Nlt-Bus?ck Statt stützet. Treis a. Lda., am 2». März 1877. Kehr, ('616 Freih. v. Milchliaqischer Administrator. Gut gebrannte Backsteine verkauft billigst 1695) August Vchlesfinger. Ieilgevvrenes. 1683) Ein Nebengebäude, Fachwerk Eonstruction, zu einer kleinen Fami- lten-Wohnung sich eignend, aus den Abbruch zu verkaufen. K o ch & P a tz. Bratbückinge, ä Stück |M8 Si, Stocksisch. gewäffert, 35 Häringe 12 frische Maikräuter, empfiehlt (1698 H. Kurth, Neustadt. Apfelsinen ä 10, 12 und 15 empfiehl! 1702) 6g. Wilh. Weidig. ^Hte frische C1877 Bralbückingr, k Stück 8 ________ H Kurth. 1704) Gutes Heu und Grummet ver- tuuft P h. V 0 gt's Wittwe« Neuenweg. Wenzel’s Garten (Saalbaii). Am 11. und 111. Osterfeiertage: Großes Coneert (168t ausgeführt von dem Musik-Corps des 2. Grofih. Hess. Inf.:Regiments Rr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters C. Krausse. 99 1700) Rothen deutschen Kleefamcn em- W- Dietz am Markt psiehlt C. F. S e m m l e r. 353) Pressziegel 1679) A. Saatfeld. Sich, den 13. März. 1877. (1413 kommen bei Herm nun ;«eS 6nb her Qv te«. ,n» 5 ™ kauni ( Kl. 8”b’’ «»IM«