Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags (Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Deutschland. Die Zustände in Frankreich. Italira Regierung keinen Anlaß oder Vorwand zu geben, daß sie ihre Rüstungen gegen Manrigi erklärte Ricoiera Wetzlar, 26. November. Unser Gemeindevorstand ist unermüdlich thätig, um für die hiesige Stadt ein Landgericht zu erhalten. Allein unsere Aussichten werden durch den Mangel an genügenden und geeigneten Localitäten getrübt. Dazu kommt, daß die nahe gelegene Stadt Dillenburg bedeutende Concurreuz macht, indem dort zwei große justizfiskalische Gebäude in dem alten Archiv und dem sog- Prinzenhaus disponibel sind, die auch seither gerichtlichen Zwecken gedient haben und daß sowohl Dillenburg sich wiederholt um ein Landgericht beworben hat, als auch von dem Kreise Siegen dem Vernehmen nach eine Petition nach Berlin abgegangen ist, worin um Errichtung eines Landgerichts in Dillenburg und um Zntbeilung des Kreises Siege» nach Dillenburg gebeten wird. Nachrichten aus Berlin lauten neuerdings für Dillen- eine Katastrophe dazu benutze, eine Katastrophe herbeizuführen. (Kölner Zig-) bürg günstiger. ' München, 27. November. An Stelle des erkrankten Ministerial- Directors v. Landgraff hat der König nunmehr den Ministerial-Direetor Wien, 27. November. Aus Pesth wird den Blättern gemeldet, daß der brititische Botschafter Buchanan ermächtigt sei, einen Meistbegünstigungs- Vertrag abzuschließen. Die diesbezügliche Declaration Ungarns sei bereits v. Riedel zum Finanzminister ernannt. Hefterreich. Ron», 27. November. In Beantwortung einer Frage des Deputieren 7mvv.v.u, das Ministerium habe die Absendung dreier Telegramme an auswärtige Journale über die Enthüllung des Denkmals in Men- tana verboten, weil er das Recht habe, die Absendung unrichtiger Telegramme zu verhindern, welche die öffentliche Ruhe stören ober die Beziehungen zu aus- Jn Versailles wollten politische Spürnasen in den letzten Tagen schon Pulver riechen. Das darf allerdings noch als eine Sinnestäuschung, gelten; । aber beruhigend sind die Zustände in Frankreich selbst für einen eingefleischten Optimisten nicht mehr. Das Staatsoberhaupt und die Volksvertretung sind । Lurch falsche Schritte, welche von beiden Seiten begangen sein mögen, zu einer । immer schrofferen Stellung gegeneinander gelangt. Die Mehrheit der Kammer : hat erklärt, daß sie zu dem neuen Geschäfts Ministerium, welches der Präsident der Republik ihr vorgestellt hat, in keine Beziehungen treten wolle. Der Mar- - schall-Präsident hat darauf seiuerseits eiklärt, daß er unter diesen Umständen zum Widerstand entschlossen sei. Aus guter Quelle erfährt man, daß.Mac । Mahon u. A. sich folgendermaßen geäußert hat: „Ich habe den aufrichtigen Versuch gemacht, mit der Deputirten Kammer zu leben ; ich habe Zugeständnisse gemacht, aber man hat sie mir vor die Füße geworfen. Unter diesen Umständen erwacht Der Soldat in mir, und ich werde das Ansehen der Regierung zu wahren wissen." Leider hat dec Marschall zur Ausführung seines Versuchs einen Weg gewählt, der einen Staatsmann von anerkannter politischer Fähigkeit unfehlbar in den Verdacht gebracht haben würde, gerade das Gegen- theil desjenigen Zieles zu erstreben, welches er angeblich in's Auge gefaßt hatte. Von Mac Mahon jedoch darf man in der Thal annehmen, daß er nach der besten Einsicht, die ihm eine karge Natur verliehen, der Kammer ein wirkliches Zugeständniß gemacht zu haben glaubt und feinen guten Willen jetzt schnöde verkannt oder gar mißachtet sieht. Diese Ansicht erklärt seine» Zorn. Der Kauimer ihrerseits kann es keineswegs zur Beruhigung gereichen, daß der Präsident glaubt, der Mehrheit des Landes die Hand zur Versöhnung geboten z» haben, indem er sich mit einem in seiner Wesenheit bonapartistischen Ministerium umgibt, einem Ministerium überdies, welches seiner inner» Schwäche wegen noch mehr als das ihm vorausgegangene den versteckien Triebfedern gehorcht, Die auf die Handlungen des Marschalls einen so unheilvollen Einfl,iß zu üben pflegen. So hat denn die Deputirten Kammer auf die Annahme des scharfen Giövy'schen Antrages, weichen selbst die „Revue des deux Mondes" trotz ihrer republikanischen Gesinnung als fast revolutionär bezeichnete, neulich die Erklärung folgen lassen, mit denjenigen Leuten, welche Mac Mahon als das Ministerium der Versöhnung vorzustellen dachte, in keine Verbindung zu trete». Nichts natürlicher, als daß der Präsident der Republik der Kammermehrhew vorwirst, daß sie durch solches Vorgehen eines der verfaffungsrnäßig ihm zu- strhenden Rechte, die Ernennung seiner Minister, illusorisch mache und folglich die Verfaffung selbst verletze. Dagegen wendet die republikanische Partei ein, um mit den Worten des „Journal des Döbats" zu reden: „Es ist nicht das Recht des Marschalls, um das es sich hier handelt; es ist der Gebrauch, den er von diesem Rechte zu machen beliebt, ein so ungewöhnlicher und neuer Ge- brauch, daß die Kammer darauf mit einer That antworten mußte, die 9letd)= falls neu war in ihrer Raschheit und Entschiedenheit. Wenn der Marschall frei ist in der Wahl seiner Minister, so sind die Minister darum nicht minder verantwortlich. Die Kammer hat also das Recht, sie zu beurtheilen, wle es ihr gefällt, als genügend oder als ungenügend, als ein ernstgemeintes Ministerium oder als das Gegentheil, als annehmbar oder als unannehmbar; und weil der Präsident seine Macht angewandt hat, wie er es gethan,^so hat die Kammer die Pflicht, von der ihrigen ihrem ganzen Inhalte nach Gebrauch zu machen. Sie hat daher den Minister» erklärt, daß sie Strohmänner seien, daß sie die Krisis verlängerten, statt sie zu beendigeu, daß sie für den Präsidenten, der andere Berather habe, nichts bedeuteten, und daß sie für die Kammer, welche sehr wohl ohne sie fertig werden könne, ebenso wenig zu sagen hatten. Hat doch die Kammer die Initiative aller Gesetze, selbst der Finanzgesetze. Jiun wohl, wenn man ihr parlamentarische Minister verweigert, so wird sie versuchen, ohne Minister die Geschäfte des Landes zu führen. Darin ließt, nichts, was sich nicht aus gesetzlichem und verfassungsmäßigem Boden bewegte.' Man kann diesen Ausführungen ebenso wenig ihre theoretische ^rechU- auna versagen wie den subjectiven Gegengründen des Marschalls. Beide Thnle wollen ihre Rechte bis zum äußersten Punkte geltend machen, und beide mußten aus vielfacher Erfahrung der eigenen und fremde» Geschichte wisse», daß es tm Bereiche Des Coi.st,tuiio»alismus kaum eine größere Gefahr gibt, als wenn die durch den Vertrag der Verfassung verbundenen Parteien gegeneinander Shylock - schcs Recht ausüben wollen. Summum jus, summa injuria gilt jumal in diesen Verhältnisse». Wenn das elastische Band des Re chtes b,s an die äußerste Grenze der Dehnbarkeit gespannt ist, so genügt die kleinste Verletzung, »in es ganz zu zerreißen. Die Gefahr liegt nahe, und die R'giermig trifft schon ihre Vorbereiiunge», um auf eine Katastrophe gerüstet zu fein. Die republikanische Partei, deren Aussichten auf erfolgreichen Widerstand y gen die bewaffnete Macht gering ist, thäte wohl, bei der ruhigen Haltung, wi lche sie feit Aus regung vorn vorige» Samstag wieder angenommen hat, zu verharren und der ausgearbeitet. Wien, 27. November. Tie „Polit. Cvrrefp." melbet: Zwischen Mahmud Damat Pascha und dem provisorischen Kriegsminister Mustapha Pascha sind ernstliche Differenzen ausgebrochen, welche möglicherweise zum Rücktritte des Ersteren aus dem Krtegsrathe führen dürften. — Die nämliche Corre- fpondenz meldet ferner: Die Betheiligung Serbiens am Kriege ist als entschiede» anzusehe». Der Beginn der Feindseligkeiten findet wahrscheinlich um Mitte December statt. Das Hauptquartier des Fürsten Milan geht am 7. December nach Paratschin ab und am Andreastage soll die Unabhängigkeit Serbiens proclamirt werden. Arankreich. Paris, 27. November. Für die Wahl zweier lebenslänglicher Senatoren an Stelle der verstorbenen Marquis Franclien und Lanfrey haben sich die Gruppe» der Rechten auf Baron Lacy, gemäßigten Legitimisten, und Ferdinand Bairot, Bonapartisten, geeinigt. Die Wahl dieser zu Senatoren wird die Majorität für die Kammer-Auflösung abermals um zwei Stimmen vermehren. Fürst Hohenlohe hatte am Sonntag Nachmittag auf dem auswärtigen Amte eine längere Besprechung mit dem neuen Minister Marquis Banneville. _ Die „Gazette des Tribunaux" berichtet: Heute Nacht waren in verschiedenen Vierteln von Paris beleidigende und drohende Plakate gegen die Regierung angeschlagen. Gestern wurden mehrere Personen wegen Straßenlärms und aufrührerischer Ruse verhaftet. - „Figaro" behauptet, sobald die Auflösung der Deputirten Kammer ausgesprochen sei, solle in verschiedenen Departements der Belagerungszustand proclamirt werden, namentlich in solchen, deren Journale die Tisciplin der Armee besprechen. Paris, 27. November. Der „Moniteur", welcher wiederholt, daß Mac Mahon jede Eoncessio» in Folge der Haltung der Linken für unmöglich erachte, bestätigt, daß die Rechte entsä'Iosse» sei, die Initiative zur Berathung des Budgets zu ergreifen. Der Finanzminister werde diesen Anlaß wahrnehmen, , um die Ideen der Versöhnung und Beruhigung, welche bet der Bildung des t neuen Cabinets leitend gewesen seien, nochmals zu bekräftigen. Wenn die Kammer nichtsdestoweniger sich weigern würde, das Budget zu vottren, werde , der Marschall mittelst einer Botschaft den Senat zum Richter über die Lage machen und ihn veranlasien, zwischen einer nochmaligen Auflösung der Kammer und dem Rücktritte des Staats-Chefs zu wählen. Paris, 27. November. Tie Geschäftswelt sängt an, die Ausstellung i für bedroht zu halten, und wenn der gegenwärtige Zustand noch lange dauert, l gilt sie für ruinirt. Es ist deshalb in Abgeordnetenkreisen jetzt ernstlich die . Rede davon, die Verschiebung der Ausstellung auf 1879 zu beantragen. Versailles, 27. November. In der Deputirten-Kammer wurde der > Bericht der Budget-Commission verlesen, in welchem die seit dem 16. Mai er- > öffneten Supplementar-Credite für ungesetzlich erklärt werden., — Die Minister i wohnten der Sitzung nicht bei. — Einige Wahlen wurden für gültig erklärt > die Prüfung der Wahl des Deputirten Laroche -Jaquelin mit 259 gegen 240 - Stimmen vertagt. Ul). ?rt Hbet\ 1877. Freitag, den 30. November nro. Aichener MnMM Anzeige - und Amtsblatt für den Kreis Gießen. »rnee blich iraße) zu tiaben. i in Kiesten Kennst. sei. txxxxx ♦ dH ich »nin vaaren, nfläiM W feil! verbunden Prompter De- Lony- I Ji.il-»«* jretter»W ftdt Ne”9 (65j? estgr" Ak den en* v«r k^'^alsbak Iw Safe, ii H n wärtigen Mächten gefährden könnten. Manrigi erklärte sich mit dieser Ant- Landwirthfchaftliches. wort zufrieden. ihren Truppenkörpern etnzufinden. Der orientalische .Krieg i. Affaire war ernst und für das 12. Corps glorreich. Die Türken griffen äußerst 23 DaS Oberconfiftoiium hat eine — Aus dem Großherzogibum Hessen. 40.450 7.295 2.255 6. 7. 8. 9. 10. 4. 5. 24. 25. Acker-Hunbscarnille, Anthemis arvensis L., peren- nirend Belgrad, Ausland weilende Schwedischer Klee, Trifolium hybridum L , p.'renr nirentz............... Erdbeerklee, Trifolium fragifcrum L., perennirend Rothklee, Trifolium pratense L., perennirend 2. 2ßblbqalin, Apera spica venti L., einjährig . 3 L tndotter. Camelina sativa Crtz., einjährig . Verluste bei und verfolgten sie über Polomacza und Grafe vo bis hinter den schwarzen Lom. An der Verfolgung nahmen auch zwei Sotnien Kosaken Theil. Weißer Gänsefuß, Chenopodium album L., einjährig Gemeine Wucherblume, Chrysanthemum leucantho- mum L., perennirend Dach-Grundfeste, Crepis tectorum L., perennirend Kleeseide, Cuscuta trifolii Bab , ein- und zweijährig*) Gemeines Labk aut, Galium Mollugo L , perennirend Hopsenklee, Medicago lupulina L., einjährig . . . W.itzer Steinklee, Melilotus alba Dar, zweijährig . Klatschmohn, Papaver rhoeas L., einjährig . . . Timotheegras, Phleum pratense L., perennirend . Spitzwegerich, Plantago lapcolata L, p.rrennirend Unser Verlust beträgt 2 Todte und 9 Verwundete. Petersburg, 27. November. Aus Bogot vom 26. d. wird osficiell gemeldet: Unsere Vorposten auf der östlichen Front werden fortdauernd gestört. Hin 25. d. Morgens verdrängten zwei Tabors mit Artillerie und einem Regiment Artillerie unsere Vorposten von Op^ka und Epolomirzi, wurden jedoch durch Verstärkungen, welche aus Schüswaf herbeieilten, mit großen Verlusten hinter Karalitz zurückgeworfen. Wir verloren zwei Todte und drei Verwundete An demselben Tage verdrängten zwei Compagnien mit einer Escadron Kavallerie unsere Husaren-Posten bei Kroptscha. Um 11 Uhr Vormittags wurde unsere Husaren-Patrouille bei Kroptscha umzingelt, schlug sich aber mit Verlust von 1 Tobten und 1 Verwundeten durch, -r- Auf dem Schipka-Paß wüthet seit Eine Illustration ;um gegenwärtigen Zustande des landwirthschafilichen Lamenmarktes. Von Dr. A. Sempolowski. hartnäckig an; sie näherten sich bis auf 100 Schritte unseren Batterien und erlitten in Folge deffen große Verluste. Eine Masse Todter blieb auf dem Kampfplatze, einige Verwundete wurden von uns gefangen genommen. Unser Verlust beträgt gegen 300 Mann, darunter leider viele Officiere des Ukrainischen Regiments. Der Kaiser verlieh für diese Affaire dem Großfürsten Wladimir den Georgs-Orden 3. Klaffe. — Am 26 d. rückten türkische Abtheilun- gen gegen Polomacza vor. Sobald jedoch unser kleines, diesen Punkt besetzt haltendes Detachement die Offensive ergriff, zogen sich die Türken hinter den Lom zurück, ohne den Kamps anzunehmen. — An demselben Tage gegen Mittag rückte ein aus allen Waffengattungen bestehendes türkisches Detachement gegen Katzelewo vor, zog sich aber nach kurzem Geplänkel zurück Bei dieser Affaire wurden die Türken von einer Abtheilung Atamanen und einer Abtheilung Jn- guschen angegriffen. Serbien. 27. November. Der Stadt - Präfekt fordert fämmlliche im nirentz.......... 18. Winterroggen, Secale cereale L , einjährig . . . 19 (Skünc '-öarftenbtrfe, Setaria viridis Beauv., einjährig 20. Weißer Senf, Sinapis alba L, t t'.tjähli 1 . . . . 21. Acker spörgel, Spergula arvensis L , einjährig . . 22. Ackerklee, Trifolium arvense L , einjährig . . . . Somit hat der Käufer auf 1 Hectare 3,264,300 fremde Samenkärner au^esäet! Nebenbei sei bemerkt, daß solche Waare mit 54 je pro 50 Kilsgramm bezahlt wurde. Wir wären im Stande, das traurige Ergebnitz der Untersuchung noch durch andere nicht minder schlagende Beispiele zu illustriren, die alle darauf Hinweisen, day man allen Landwirtben nicht »arm genug empfehlen kann, daß sie namentlich die Kleesamen nur unter z'.ffermäßiger, in der Samencontrolsiation constatirter Garantie der Reinheit und Keimfähigkeit kaufen und immer nachuntersuchen lassen. Die Bestimmung der Keimfähigkeit allein ist nicht maßgebend, denn waS nützt uns der mit einer guten Keimfähigkeit versehene Same, wenn er andererseits viele fremde Bestandtheile, schädliche Unkräuter, Schmarotzer u. A. enthält! (Deutsche Landwirthschaftliche Presse.) *) Die Kleeseide überwintert mit aller Sicherheit an den Herbfttrieben der Kleepflanze. sie tritt sonst selten auf dem Weißklee auf. »ehirfüberteilt. Mitgetheilt öon Agenten oes Rorodcutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Baltimore, 24. Nw. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Ob's, Capt. G. Meyer, vom Nordeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern wohlbehalten hier anqekommen. Nrwyork, 25. Roo. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Neckar, Capt. W W.llicerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 10. Nsvbr. von Bremen und am 13. Noobr. von Southampton abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Morgens wo lbebalten bicr anqekommen. = 80.90 pCt. echtem Weißkleesamen, = 14.59 „ fremden Samenkörnern, = 4.51 , Spreu, Sand rc. ,,, , , c • , .s Qn r.x tu Kein Landwirth macht sich wohl bei der oberflächlichen Besichtigung und Schätzung militärpflichtige L-erben auf, bis zum öU. Rovbr. sich bei öcr z ernlich reinen Proben von Klee, Luzerne, Gräsern und anderen fteimn drei Tagen stürmisches Wetter. Petersburg, 28. November. Osficiell wird aus Bogot vom 27. d. gemeldet: Am 26. d., Morgens 9 Uhr, griffen die Türken mit großen Kräften unsere befestigten Positionen bei Trostenik und Metschka an. Nach einem sechs- 11. stündigen heißen Kampfe schlugen die Truppen unter dem Großfürsten Wladimir u. Alexandrowitsch den Feind glänzend zurück, ergriffen ihrerseits die Offensiv. £ A-f„dlLtirig-r Knö--„ch. Polygon,™ lapathi- Die Bestimmung der fremden Samenkörner ergab: Zahl der Körner in 1 Kilogr. der auf 1 Hectar bei Statistik deS KirchcnbesucheS, deS Verhältnisses der blos civiliter Copulirten zu den kuchlich Getrauten und der unehelich Geborenen zu der Gesammtzadl der Geborenen ausgestellt, welche für das Jabr 1876 folgendes Resultat ergab: 1) Provinz Starken- bura: 10,4 pCt. Kirchenbesuch, 17,4 Civiltrauungen. 5.4 pCt. uneheliche Gebdirten. 2) Provinz Oderbessen: 18,6 pCt. Kirchenbesuch, 5 3 pCt. Civiltrauungen, 5,3 pCt- unehrliche Geburten. 3) Provinz Rheinhessen: 14 0 pCt Kirchenbesuch, 12,1 pCt- Civiltrauungeri, 3.4 pCt uneheliche Geburten. Das Verhältniß in der ganzen evangelischen Lande-kirche stellt sich wie folgt: 14,2 pCt- Kirchenbesuch, 10,8 Civiltrauungen, 5 pCt. uneheliche Geburten Mainz, 22. Rov- Ein frecher Diebstahl wi.ide dieser Tage auf der Nassauischer Eisenbahn verübt- Eine Dame, die vor. Wiesbaden nach Frankfurt fuhr, stieg in ein Coup^ erster Closse, wo sich bereits zwei anständig aussebende T'amen befanden: tru eine halte ein schönes Bouquet in der Hand, und als die Damen während der Fahrt sich in ein Gespräch einließen, reichte die eine der beiden Damen der fremden da- Bouquet zum Riechen, waS diese auch tbet, worauf sie bald in Schlaf verfiel. Als der Zug in Frai kfun ankam, sah der Conducteur die Coupö's nach und fand die Dame noch immer im Scklaf. Ein Arzt, der mittlerweile her beigerufen wurde, brochie fit wieder zu sich und da gewahrte sie zu ihrem Schrecken, daß ihr die Uhr mit der gol denen Kette fehlte und die zwei Damen nichts weiter als routfntrte Schwindlerinnen waren, die sic eirzuschläfern gesucht hatten, um sie zu beraube*, was ihnen auch gelungen wa> Hanau, 23. Rov. In der R «ckt non Dienstag auf Mittwoch wurde am Haus des Hrn. Kappenmacher Häffner iri^der Nürnbeigerstiaße da-Firm^r'chkld beffelbtn ab gemacht und fortgeschleppt Die Schildmarder wurden jedoch in flagranti von de Schutzmann Herdert ertappt Es waren diesmal zwei kgl. preußische Lieutena'iS und zwei Cwilisten, letztere, wie wir hören, ReservkUeuten ntSll (H. Z ) Literarische-. — Das „Berliner Tageblatt" schreibt: DeS Lahrer Hinkenden Boten neuer Kalender auf das Jabr 1878. (Lahr, Moritz Schauenburg) Ein alter Freund, den wir herzlich begrüßen! — Der hinkende Bote kommt nach, sagt das Sprichwort: In der Kalender-Literatur aber geht her Hinkende Allen voran, sowohl der Verbreitung wie dem Werthe nach. Er ist in seinem belletristischen Theil, an welchem Federn wie P. K- Rossegger u. A. mitarbeiten, eine Heimstätte wahrer Volkstümlichkeit und Herzenssrlsche. Wie weit erheben sich alle seine kleinen, sauber auSgefeilten Erzählungen über das, was man so gemeiniglich eine Kalendergeschichte nennt! und wie köstlich sind gar erst die belehrenden Aufsätze gehalten, worin der Leser über die Weltereignisse n. s w. orientirt wird: Gemeinfaßlich, humorvoll, und was die Hauptsache ist, von der besten Gesinnung erfüllt. Bekanntlich haben sich neuerdings auch Die Rathen auf die Kalendermacherei geworfen, um so unter harmloser Hülle ihr Gedankengift unter die Leute zu bringen. Da gibt's kein besseres Gegenmittel als den ,hinkenden Boten", der bei seinem beispiellosen Leserkreis ein wirksamer Apostel gesunder Ansichten ist, als silbst die verdreiteste Zeitung. Sämereien darüber eine richtige Vorstellung, waS er für eine Menge von allerlei fremden Bestandthetlen in der theuer genug bezahlten Wrare mit auf seine Fluren aussäet. Wenn diese fremden Bestandtheile ausschließlich nur au8 leblosem Material, wie Spreu, Sand u. A beständen, so könnte man den Verlust der Consumenten in P o- Prtersburg, 27. November. Aus Bogot vom Heutigen wird osficiell centen des Einkaufspreises berechnen und den schädlichen Folgen eines zu dünnen aemelbet • Am 25. d. kamen von Berdiha aus auf der Straße nach Helena Pflanzenstandes durch Anwendung von mehr AuSsaatquantum oorbeugen. Leider ist »•«" *00 «.»» -"d >000 »d TIch.. keffen, zündeten die Dörfer Jgnato vzi und Mckoivzt an und zogen sich daraus a()er einer außerordentlichen Widerstandskraft gegen ungünstige äußere Einflüffe wieder zurück. — Am 25. d. griffen 2 Tabors und 3 Escadronen Kavallerie und ernaunlicher Reproductionskraft versehen sind. Manchmal gehören sie zur Gruppe auf der Straße von Schumla unsere vorderen Positionen bei Ko vatschitza an. oer gefährlichen Schmarotzer, die, einmal in die Ackerkrume gebracht, diese auf eine Acht Compagnien d°S Regiments Ust.ng mit 8 Geschützen und> 3 ein(r im origen Iah« ver. der Tschngujew scheu Ulanen warfen die Türken zuruck, brachten ihnen große fauftcn Weißkleeprobe mag als Belag dienen. Verluste bei und verfolgten sie über Polomacza und Graje vo bis hinter den 50.000 Gramm der Waare bestanden aus: Lokal-Nvtiz. Gießen, 29. Novbr. Am 3. December d. I., Abends 8 Uhr, wird Herr Cand. Ed. Krüger von Bützow (Mecklenburg Schwerin) auf Einladung des kaufmännischen Verrirs im Saale des Hötel Prinz Carl eine Vorlesung aus Fritz Reuter'S Dichtungen halten. Seine betreffenden Vorlesungen über diesen, durch Humor, Gemüthlichkeit und treffliche Charakteristik ausgezeichneten plattdeutschen Schriftsteller sind in vielen be deutenden Städten, wo er bereits anfgeireten, beifällig aufgenommen worden. Unter Anderen hat ihn Herr Dr. Carl Hessel. Rector der höheren evangelischen'Töchterschule und Lehrerinnen Bildungsanstalt zu Coblenz unter’m 13. Januar d. I in folgender Weise empfohlen: „Her, Cand. Ed. Krüger laß in Gegenwart der Schülerinnen unserer Lehrerinnen- Bildungsanstalt eine Anzahl Sachen aus Fritz Reuter's Schriften mit großer Gewandt, heil und so, daß den Zuhörern eine vortreffliche Gelegenheit dadurch geboten wurde, in den Geist des berühmten Dialectdichtertz eingeführt zu werden. Die Einleitung und die Erläuterungen, welche Herr Krüger gab, dienten dazu, auch solchen die Vorlesung zu einer genußreichen zu machen, welche etwa b's dahin mit dem Dichter unbekannt geblieben waren. Ich wünsche Herrn Krüger die besten Erfolge in nnbtren Orten." Es ist die-, beiläufig bemerkt, der vom hiesigen kaufmännischen Verein veranstaltete 11 Vortrag, zu welchem, wie zu allen ihm vorausgegangenen, ebenfalls dem größeren Publikum Zutritt gestattet ist. Briefkasten. Herrn S. Ihr Schreiben ist nicht geeignet Aufnahme in unser Blatt zu finden. Der Inhalt desselben gehört vor der Hand nicht vor baß Forum der Oeffentlichkeit. Wenden Sie sich doch birect an die Gesellschaft, deren Mitglieb ber Betreffende ist, di selbe wirb f fren, ihrem Prircip gemäß, wissen, maß sie eoent gegen ein solch S Mitglied für Schritte zu tbun bat-__________________________________ 6285) Der Geiundheitsrath in Sanct-Petersburg hat die Emführung der G uy ot'i chen Th eerkapsel n, welche von io ausgezeichneter Wirkung in Erkältungssällen, bei Katarrhen sowie gegen Bronchitis und Schwindsucht sind, gestattet. 2 oder 3 Kapseln bei jeder Mahlzeit genommen, führen eine fast augenblickliche Linderung herbei. Die ganze Lur stellt sich auf den kaum nennenswerthen Preis von 10—12 H täglich. Zur Vermeidung der zahlreichen Nachahmungen ist genau darauf zu sehen, daß sich auf jedem Flacon die Unterschrift des Herrn Guyot in dreifarbigem Drucke bennbet. Depot in (fließen bei l>r. Hempel. Apotheker, und in den übrigen Apotheken. und verfolgten den Feind bis zum Eintritt vollständiger Dunkelheit ungeachtet folium L> Einjährm ......... des weit treffenden Feuer- der türkischen Artillerie, die den Rückzug deckte. Am 15. Wilde Camille, Pyrethrum inodorumSm., einjährig ärgsten verfolgten den Feind das ukrainische und beffarabische Regiment. Die U6. (Sroßer Sauerampfer, Rumex acetosa L., perennirenb 91 FFntrp mnr emft itnb für das 12. Lorvs alorreic^. Die Türken ariffen äußerst l7. Kleiner Sauerampfer, Rumex acetosclla L„ peren- Waare. 15 Kgr. Saatb 1,500 22,500 980 14,700 16,300 244 500 620 9 300 660 9,900 180 2 700 580 8,700 60 900 1,300 19,500 160 2.400 96H 11,400 86,200 1,293,000 18,240 273,600 280 4 200 2,360 35,400 320 4,800 69,200 1,038,000 100 1,500 580 8,700 120 1,800 5,000 75.000 480 7,200 1,040 15,600 780 13,700 10,520 157,800 217,620 3,264,300 Handel und Verkehr. ^Reichhaltig, praktisch und interessant^ ist ber Inhalt beS biesjährigen Limburg, 28. Nov. (FtUchtbeiicht.) Rotber Weizen JL 20 10, Korn 13.50, Daheia kalenbers; wer sich noch nicht "it bem unentbehrlichen Hausrath eine- Kalenbers Gerste V*L 12.10, Hafer JL 7.50. (Durchschnitts Preis pro Malter) versehen hat, wirb an ihm am besten feine Rechnung finben. (6556 Allgemeiner Anzeiger. Kesondere Bekanntmachungen Oeffentliche Aufforderung. Gegen Georg Z i e g l er von Leihgestern ist von Großhcrzoglichem Hofgericht der Provinz Oberhessen der Concurßproceß erkannt worden. Es werden daher Alle, welche vermögensrechtliche Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, dieselben bei Meidung Ausschlusses von der Masse im Termin Montag den 21. Januar 1878, Vormittags 11 Uhr, mit etwaigen Vorzugsrechten anzumelden. Im Termin soll zugleich die Güte versucht und beziehungsweise wegen der weiteren Fortführung der Sache Beschluß gefaßt werden; in diesen Beziehungen werden die nickterschetnenden Gläubiger als mit den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden einocrftanben angesehen. Gießen, den 8. November 1877. (6436 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Oppermann, Stadrichter- Stadtg.-Assessor. Oberhessische Eisenbahnen. Mit dem 20. Januar f. I. treten die im Hessisch-Rheinisch - Westfälischen Verbandsgütertarife vom 1. Mat 1872 bezw. in den dazu gehörigen Nachträgen 1, 2 und 7 bestehenden directe Tarifsätze für den Verkehr der diesseitigen Stationen Alsfeld, Grünberg, Hungen, Lauterbach, Lich, Mücke, Nidda, Salzschlirf, Stockheim und Zell- romrod einer- und Station Caub der Nassauischen Bahn via Wetzlar andererseits außer Kraft. Gießen, den 26. November 1877. Großherzogliche Directton. 6701) Mohn. Versteurungen. Bekanntmachung. Freitag bin 30. b- Mts., Nachm-ttags 3 Uhr, werben von ber Unterzeichneten 10,000 Kilo Steinkohlen (Knaddelkohlen) öffentlich versteigert. (6693 Gießen, den 29. November 1877. Die Güter-Expedition ber Coln-Gießener-Bahn. Wiedefeld. Mobilien - Versteigerung. Dienstag den 4 und Mittwoch den 3. December und wenn N'cht beendigt, die folgenden Tage, werde ich den größten Theil meiner Mobilien, bestehend aus: vollständigen Betten, Sopha's, Stühlen, Tischen, Komoden, Kleidertchränken, Weißzeug, einer kleinen Nähmaschine, Schreibpult und sonstigen Haushaltungsgegenständen, an den Meistbietenden ve-stei ern lassen. Eingang zum Hause v. der Dreihäufergaffe aus. (6702 Aug. Balser Wttw., Mäusburg. Cigarren Versteigerung. Freitag Den 30. November, Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Restauration Schnell, Brandqasse 50,000 Stück abgelagerte seine Cigarren versteigert werden. (6683 Ieilgebotenes. 6697) Feuergeräth eständer, Feuergeräthe, Kohlenkasten mit und obne Deckel, broncirt, lackiri und roh, Ofenschirme, Ofenvorsätze, fein lackirt, empfiehlt I. G. D. Bapll. Geschäftskalender mit weißem Feld pro 1878, (6413 Hinkender Bote, Reichsbote, Landkalender, Hessischer Hausfreund, Gustav Adolph-Kalender, Miniaturkalender. Wiedervelkäuier erhalten Rabatt bei Ernst Balser, Mäusburg Zu verkaufen Harzer (Kanarienvögel (gute Sänger). Wo? sagt die Exped. o. Bltts. 6659) Hackspäne sind wieder zu haben. __Lohmühle. Sauerkraut, Gurken empfiehlt billigst (6690 Carl Hol oft'. Brandgasse. Universal- Reinigungs - Salz. 3283) Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden. Vs Originalpaket k 0.25, 4/2 n k X 0.50, V1 v a JL 1.—, zu haben bei C. F. Semmler in Giessen. Steinkohlen, Braunkohlen, kleingemachtcs Buchen- und Tannenholz cmpffehlt S. Katzenstein, 5985) Holzhundlung. Zum Einmachen empfiehlt: Extrafeinen Weinessig per Ltt. 30 H ffein do. „„ 24 „ sowie sämmtliche Gewürze ganz und rein gemahlen. 4704) E. Hüller. Gegen Husten und Heiser- feit empfehle Gummi-Pastillen, prima bairischen Malzzucker, sowie Altheebonbons (6673 ttg. Wilh. Weidig. Holz- & Fournir-Handlung Pli. 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Bltts 6595) Ein j. Mann, der die Kaufmannschaft gelernt hat und zuletzt als Verwalter einer Ziegelei und Oeconomie placirt war, sucht Stellung. Offerten unter T. E. bef. die Exv^d. b. Bltts. 6522) Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen, Anfertigen aller Gattungen in Stühlen von den gewöhnlichsten bis zu feinsten wird prompt und reell ausgeführt von Philipp Henkel, Stuhlmacher in dem Hause des Herrn Julius Strack am Wall- thor. 6647) Gespieltes Clavier zu kaufen gesucht. Offerten abzugeben in der Exp. b. Bltts. Geschiifts-Erössmmg. Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich unter heutigem Tage Jlarhlslrasse !>• 9O& mit meiner Küferei ein Lager in fertigen Küferwaaren, als: Bütten, Züber, Eimrr, Brenken rc., Haushaltungsgegenständen, Holz- krahnen, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln verbunden habe und halte mich bei Bedarf, unter Zusicherung prompter Bedienung, bestens empfohlen. Gießen, den 28. November 1877. Louis Lony. Reparaturen an Küferwaaren werden gut ausgeführt. (6650 IX1XDOOC Annoncen für folgende Zeitungen: Basler Nachrichten, Neue Züricher Zeitung, Schweizer Handelszeitung, St. Galier Zeitung, Neuchatel, Union Liberale, Gazette de Lausanne. wolle man zur Vermeidung von ZeiWenäiMnin, etet» direet rlehten an llaasensteiii A' Vogler (Vertreter in GIESSEN : A. Scheyda, Schulstrasse 18) da genannte Blätter ihre Annoncen ausschliesslich durch diese Firma annehmen und verrechnen lassen. Genfer Journal, Fribourg, Confedere, „ Chroniqueur, Magdeburg, Isr. Wochenschr., j Berlin, Wochenschr. des Vereins deutscher Ingenieure, Deutsche Jagd-Zeitung. Erster wissenschaftlicher Vortrag Pelzwaaren-JLager Sonntag den 2. December, Abends 6 XThr, von H. Rübsamen in Gr i G S S © H f im Clubsaale, Mäusburg D. 9, gehalten von Herrn Professor Dr. Gareis, „lieber Gründerthuin und Gesetzgebung“ Für diejenigen Mitglieder des Concertvereins, die sich seither noch nicht auf die Vorlesungen abonnirt haben, liegt an diesem Abend die Liste zum Gin* zeichnen am Eingang des Saales noch auf. Einzel-Billete such in der Ricker'scheu Buchhandlung und Rudol ph'schen Musikalienhandlung ä J4 1,50 zu haben. 6695) Der Vorstand des Concert-Vereins. 6668) Meine WoKnung befindet sich nunmehr in dem Hause be$ Herrn Glaserrneisters Hirz, Eeltersweg C. 8. Wh» Brummer, Friseur. NB. Alle Haararbeiten werden, wie seither, schnell und pünktlich angefertigt. Kaufmännischer Verein. Montag den 3. December 1877, Abends präcis 8 Uhr, im Zaalc des Gasthofs „pim Prinz Carl": öffentliche Vorlesung des Herrn Cand. Ed. BLrtiger von Bützow (Meckl.-Schw.) aus Fritz Reuter’s Dichtungen. Mitglieder haben mit Familie freien Eintritt. Eintrittskarten für Nichtmitglieder ä Person JL. 1, für eine Familie 2, für Handlungslehrlinge» Schüler und Schülerinnen ä Person 50 H sind Abends an der Kasse zu haben. (6696 Der Vorstand. Mit der Zusammenstellung des Materials für das Adressbuch pro 1878 beschäftigt, erlaube mir an ein geschätztes Publikum die ganz ergebene Bitte zu richten, etwaige Berichtigungen von Irrthümern , Veränderungen im Geschäftsbetriebe) Procuren-Ertheilung etc. sowie sonstige Wünsche gefälligst schriftlich an mich gelangen zu lassen. — Wohl wissend, dass der von mir herausgegebene erste Jahrgang noch keinen vollständigen Anspruch auf Correktheit machen konnte, ersuche Alle, denen ein Interesse an einem vollständigen Handbuch für Geschäftsleute innewohnt, mir Alles das mitzutheilen, was Aufnahme in einem für den öffentlichen Verkehr dienenden Buche finden kann. Gleichzeitig erlaube mir die Bemerkung, dass ich im Laufe der nächsten Tage eine Subscriptionsliste zu gefl. Einzeichnung circuliren lasse. Inserate finden, wie bekannt, eine .geschmackvolle und elegante Fassung und bitte solche baldigst an mich gelangen zu lassen, damit die nöthige Sorgfalt bei Herstellung des Satzes angewandt werden kann. Achtungsvoll A. Scheyda IXJXIXXXXXXX* Ailressliiidi pro 1S7S Beuten- ti. Letiensnerstcherungs-AnstaU zu Darmstadt. Von jetzt ab bis Ende December werden die Renten täglich von 12 bis 2 Uhr in meiner Wohnung (Bahnhofstraße) gegen Einhändigung der 1877er Coupons ausbezahlt. Die Rentenbezugsberechtigteu, welche mir nicht bekannt sind, müssen die Lebens* und Aufenthalts-Atteste auf der Rückseite der Coupons bescheinigen lasten. Ter Bevollmächtigte: J. P/t JfliiUer. bietet zur Saison eine sehr reiche Auswahl in allen Arten Dameu- und Kinder-Garnituren zu sehr billigen Preisen. Alle in's Kürschnerfach einschlagende Arbeiten werden solid und gut ausgeführt (5974 ß Wedekind. Nordhausen, Brennerei ächten Zlordhäulers, des Korn-Weins der alten Lrenn Art und Französische und deutsche Mühl- u. Schleifstein-Brüche und -Fabrik. Preislisten fratts und franco. Agenten, wo noch nicht vertreten, qrfud.t. Jäpäiiisdie Schreib- ti lupir-Tiiile (Euere violette ä copier). Dieselbe ist von violetter, dem Ange oiiflcnebmer Farbe, wird indeß beim ®e£niucb nach kurzer Zeit schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier Hodj Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei längerer Aufbewahrun nicht und ist unanslöschbar. Auch dann, trenn die Schuft bereits mehr, ■ ■Tage alt ist, liejert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich t.o schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders znm Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher. Niederlage davon in 4 Flaschenfüllungen ä ’/i diter je. 2, X 1.25, Vt Liter 75 >/, Liter 50^, in Giessen bei der Gxpebitir >r des ®iefvit