i^jAlbold. löh|er’schc ^Mcldatter, chkr ljoL 'n 29. April: II 8 i k. ag 3 «f r. Leguminos-e. Maisstärke, Mutier, Gelatine, condensirte M -riudemt-k Benedictine, Pepsinliqueur sowie alle sonstig^ Jfitihisltl! IW»enre. .ffrankliiri fftr : zu BowteD. Hummer und Salm in P^o- getan- und Elb-C»^. Xo. 98 x 1 • -w B & K R $ D k Zweites Sonntag, ben 29. April 88VV. Atlffizk- imb AmtsdlÄ für tat Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme bc5 Montags Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HHeil. Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen an die Großberzogl. Bürgermeistereien des Bezirks- Zur Ersparung von Porto wollen Sie die Cornmunalsteuerzettel baldigst auf unserm Bureau in Empfang nehmen lassen. Gießen, den 28. April 1877. puffert. politisch Woche nübersicht. D. V. C. Kaiser Wilhelm hat sich aus einige Tage zur Kur nach Wiesbaden begeben. Da er von dort aus später Baden und die neuen Rcichslande zu besuchen gedenkt, so haben die Kriegervereine und andere Corporationen der Pfalz ihn gebeten, bei dieser Gelegenheit auch ihr Land mit seinem Besuche zu beehren. Wie sehr der Kaiser geneigt ,st, auf die Wünsche einzelner Volksstämme Rücksicht zu nehmen, beweist die Thalsache, daß er kürzlich die Anordnung getroffen hat, die gegenwärtig im Berliner Zeughause befindlichen Fahnen und Standarten der ehemaligen hannoverschen Armee bei dem bevorstehenden Umbau desselben nach Hannover überführen und im dortigen Zeughause auf- stellen zu lassen. — Der deutsche Kronprinz hat seinen zweiten Sohn, den Prinzen Heinrich, nachdem derselbe sein Examen zum Eintritt in die Marineschule bestanden, in Anwesenheit seiner Gemahlin und seines ältesten Sohnes, des Prinzen Wilhelm, zu Kiel feierlich in die kaiserliche Marine eingesührt- Der Chef der Admiralität, General Stosch, wies bei diesem Anlaß darauf hin, daß auch die Marine bestimmt sei, eine starke Waffe für den Berns deö Hohen- zollernhauses zu werden und die deutsche Kraft überall, wo Deutsche auf der Erde zerstreut seien, zu deren Schutz kund zu geben. Der mehrtägige Aufent halt, den das Kronprrnzen-Paar auf der Hinreise nach Kiel in Hamburg nahm, wurde von dem Senat und der Bürgerschaft dieser freien und Hansestadt benutzt, um den Erben des deutschen Kmserthroneö durch großartige Festlichkeiten ihre begeisterte Hingabe an Kaiser und Reich zu bezeugen. _ Fürst Bismarck hat von verschiedenen Seiten, wie Düsseldorf, Worms u. a. Adressen empfangen, in welchen ihm die Bürger ihre Freude über seinen Entschluß, im Amte zu bleiben, aussprtchen. Staatsministcr Delbrück erhielt kurz vor seiner Abreise nach Süd-Frankreich als Antwort aus seinen Glückwunsch zum 80jährigen Geburtstag des Kaisers von diesem ein eigenhändiges Handschreiben, in welchem der Kaiser nochmals seinem tiefen Bedauern über den AuStriit Delbrücks aus dem Reichsdienste Ausdruck gab. Der Reichstag, der in der vergangenen Woche außerordentlich fleißig war, hat sich vorzugsweise der Berathung wirthschaftlicher Fragen gewidmet. Stine dreitägigen Verhandlungen über die von deu verschiedenen Parteien zur Abänderung der Gewerbeordnung gestellten Anträge führten zwar nicht zu einem positiven Resultate, indem alle Anträge schließlich einer besonderen Commission zur Vorprüfung überwiesen und damit für die lausende Session abgethau wurden, sie haben aber nicht unerheblich zur Klärung der ganzen Sachlage beige- tragen. Es stellte sich nämlich heraus, daß die Mehrheit des Reichstags ebensowenig wie die Reichsregierung daran denkt, die Priucipien der Gewerbefreiheit und Freizügigkeit, auf denen 'die bisherige wirtschaftliche Gesetzgebung ruht, aufzugeben, sondern nur gewisse Lücken und Mängel, die im Laufe der letzten Jahre hervorgetreten, zu beseitigen beabsichtigt. Vom Gebiete des Culturkampfes liegen verschiedene bedeutsame Nachrichten aus ganz Deutschland vor. Das Schicksal der Amtsentsetzung droht jetzt auch dem Ermeländer Bischof Crementz; der Oberpräsident hat nämlich wegen Besatzung einer durch den Tod des früheren Inhabers erledigten Pfarrstelle das Zwangsverfahren gegen denselben eingeleitet und muß ihn, wenn dieses, wie vorauszusehcn, ohne Erfolg bleibt, zur Amtsniederlegung auffordern, diese Aufforderung kann aber keinen andern Ausgang haben, als die Amtsentsetzung durch den kirchlichen Gerichtshof. Die österreichische Armee hat das 40jährige Dienstjubiläum ihres Ober- Commandircnden, Erzherzogs Albrecht, des berühmten Siegers von Custozza, feierlich begangen. Bedeutsam war die ausrichtige Theilnahme, welche auch die Bevölkerung bei dieser Gelegenheit dem Manne zeigte, welcher seit Jahren als Vertreter des Gedankens gilt, daß der alte Kaiserstaat den Berus habe, sich im Südosten auszudehnen und dort neue Gebiete für die christliche Cultur zu gewinnen. Die Ungarn wollen zwar von dem „altösterreichischen Kriegsgeiste", der bei der Feier mehrfach zum Ausdruck gelangte, nicht viel wissen, werden sich aber in das. was die Interessen des Gesammtstaates unter den gegenwärtigen Verhältnissen fordern, wohl oder übel schicken müssen. Den Huldigungen, welche man in Pesth dem türkischen außerordentlichen Gesandten zugedacht hatte, der den Ungarn die alte Bibliothek des Königs Corvinns als Geschenk des Sultans überbringen sollte, hat die Regierung kluger Weise dadurch vor- ßxcbeugt, daß sie das Geschenk in Wien in Empfang nahm. Aus Rom kommt von glaubwürdiger Seite die Nachricht, daß sich der Zustand des Papstes in neuester Zeit entschieden verschlimmert hat, indem sich er H l) e i l. die ersten Symptome der Herzbeutelwassersucht an ihm gezeigt haben. Die Cardinäle werden sich daher mit der Untersuchung der ihnen vom heil. Vater vorgelegten Frage, ob die in Bezug auf das Eonclave getroffenen neuen Anordnungen mit den Bestimmungen des kanonischen Rechts in Einklang fliehen, beeilen müssen. Die Franzosen haben sich durch eine unbeschreibliche Angst vor^ einer deutschen Invasion wieder einmal vor der ganzen Welt gründlich lächerlich gemacht. Ihre Angst artete in eine förmliche Panik aus und war so groß, daß sich die Negierung gezwungen sah, die öffentliche Meinung durch officiöse Versicherungen über die friedfertigen und versöhnlichen Gesinnungen Deutschlands gegen Frankreich zu beruhigen.' Freilich ist die Regierung selbst mit schuld an dem bösen Gewissen, welches die revanchelustige Bevölkerung Frankreichs Deutschland gegenüber durch ihre Angst an den Tag legt, denn die Schwachheit, welche sie ten Agitationen der klerikalen Partei gegenüber zeigt, ist ebenso verwerflich. Wagt sie es doch nicht einmal, den Verweis, den sie dem Bischof von Nevers für seinen zudringlichen Brief an den Marschall Mac Mahon ertheilt haben soll, zu veröffentlichen! Und nachdem derselbe Bischof seine Frechheit dadurch auf die Spitze getrieben, daß er nachträglich auch allen Maires seines Spren- gels ein Rundschreiben zugesandt hat, worin er sie anweist, durch Einwirkung auf die Bevölkerung darauf hinzuarbeiten, daß dem Papst seine Freiheit wiedergegeben werde, begnügt sich der Minister damit, alle Präfekten aufzusordern, sie möchten sich den Herren Bischöfen vorstellen und ihnen erklären, daß es ihnen nicht gestattet sei, Rundschreiben an die Maires zu richten, indem dies ein Eingreifen tn die Rechte der Civilbehörden involvire!! Den Protest des Bischofs von Angers gegen einen Erlaß des Justizministers, worin die Ueberlaffung von Kirchen zu Laienvorträgen untersagt wurde, scheint der Minister sich so zu Herzen genommen zu haben, daß er ihn gar nicht zu beantworten wagt. Die holländische Regierung hat den Generalstaaten einen Gesetz-Entwurf vorgelegt, wonach der 157,000 Hektaren umfassende südliche Theil des Zuyder- Sees auf Staatskosten trocken gelegt und zugleich ein neuer Canal zwischen Amsterdam und den Rheinprovinzen hergestellt werden soll. Im englischen Parlament haben wieder lebhafte Debatten über die Politik der Regierung in der orientalischen Frage stattgesunden. Die Opposition ließ es indessen nie zur Abstimmung kommen, da sie die Ueberlegenheit der am Ruder befindlichen Torypartei wohl kennt. Die Minister fahren ihrerseits fort, zu versichern, daß sie die Türkei nicht gegen die Angriffe Rußlands vertheidi- gen, sich überhaupt nicht in ihre Angelegenheit einzumischen wünschten, sich aber vorbehielten, die Interessen Englands nachdrücklich zu wahren. Mittlerweile verbittert sich die Stimmung gegen Rußland unter der englischen Bevölkerung von Tag zu Tag mehr. Der Schweizer Bundesrath hat auf feine Mittheilung von dem Wunsch der Pforte, das Kreuz als Abzeichen der Genfer Convention durch den Halbmond zu ersetzen, sehr verschiedenartige, von Rußland und Oesterreich nichts weniger als zustimmende Antworten erhalten und es in Folg« dessen der türkischen Regierung selbst anheimgestellt, ihrem Anträge die Zustimmung der Mächte zu erwirken. Jetzt ist's aber natürlich zu einem solchen Schritt schon zu spät und so werden die Zeichen des Kreuzes und des Halbmonde- in dem bevorstehenden „heiligen" Kriege aller Wahrscheinlichkeit nach nur dazu dienen, den unheiligen Fanatismus auf beiden Seiten zu verstärken. Aeutschland. Berlin, 26. April. Reichstag. Dritte Berathung deS Reichshaushalts- Etats. Abg. v. Benda bespricht die Finanzlage des Reiches, spricht gegen die Erhöhung der Matrikularbeiträge und für eine Reform des Steuerwesens. Abg. Jörg erörtert die allgemeine politische Lage; der Reichstag könne nicht auseinandergehen, ohne dieselbe besprochen zu haben. Der Redner ist mit der Politik Rußlands einverstanden, insolange sich dieselbe von panslavistischen Jdren fernhalte; bezüglich der deutschen Politik sei der Redner von der Rede p«s Reichskanzlers vorn 5. December 1876, welche die Localität des Krieges als Ziel der deutschen Politik bezeichnete, sehr befriedigt gewesen. Der Redner verbreitete sich über die Interessen Oesterreichs, über die Mai-Gesetze, tzaS Jesuiten-Gesetz, die Handelskrise und sagt, Deutschland könne nicht gleichzeitig ein großer Industriestaat und Militärstaat sein. Deutschlands Aufgabe sei es, das Mißtrauen zwischen den Mächten zu beseitigen. Abg. Payer erblickt in der Verkürzerung des Militär-Etats das beste Mittel zur Beseitigung des Mißtrauens. Abg. v. Maltzahn erklärt sich gegen solche academische Vorträge über die Orientfrage und constatirt die Dankbarkeit des gesammten Vaterlandes gegenüber der Hallung der Reichs-Regierung in der Orient Frage. Hierauf Schluß der General-Discussion. In der Special-Discussion über den Etat des auswärtigen Amtes betonte Lasker das vollste Vertrauen aller Parteien zu der Politik des Reichskanzlers. In der Rede Moltke's habe er auch nicht eine bedingte Drohung gefunden, dieselbe bekunde vielmehr die eminente Friedens- Politik Deutschlands; ebenso beruhigend sei für ihn die Sprache Bismarck's gewesen. Deutschland werde seiner Friedens-Mission stets eingedenk bleiben, man wisie dieselbe durch Bismarck hinreichend repräsentirt. Abg. Windtborst (Meppen) /heilt die Ansicht Jörg's, daß dem Ueberwuchern des Panslsvismus gewehrt werden muffe. Moltke dankt Lasker, daß derselbe seine neuliche Rede bester erklärte, als er selbst es vielleicht hätte thun können. Wenn er gesagt habe, daß beträchtliche Theile der französischen Armee sehr nahe an der deutschen Grenze ständen, so habe er dem hinzuzufügen, daß im Gegensätze dazu deutsche Regimenter gleichmäßig durch das ganze Reich vertheilt wären, und wenn er gesagt habe, daß früher oder später deutscher Seits eine ausgleichende Maßregel eintreten müsse, so habe er sie doch nur als solche bezeichnen wollen, die keinen offensiven, aggressiven Charakter trage. Moltke schließt mit den Worten: „Eingangs meiner Rede sagte ich, daß ich unsere Politik so verstehe, daß dieselbe nothwendiger Weise eine friedliche sein muß, ohne daß man deßhaib auf jede Actionsfreiheit verzichten würde." (Lebhafter Beifall ) Bei der zweiten Etats- Lesung wurde die gestrichene, von Graf Bethusy-Huc wieder beantragte Erhöhung des Gehaltes des Londoner Botschafters um 30,000 Mk. vom Abg. Richter (Hagen) bekämpft und mittelst Hammelsprungs mit 139 Stimmen gegen 138 abgelehnt. Der Antrag des Abg. v. Schorlemer-Alst, die in zweiter Lesung genehmigte Gehalts-Erhöhung für den Botschafter in Petersburg bei der dritten Lesung zu streichen, wird abgelehnt. Der Militär-Etat wurde nach unerheblicher Debatte nach den Beschlüsten zweiter Lesung genehmigt, desgleichen der Etat des Justizministers. Der Lrtaats-Secretär Friedberg erklärte sodann auf die Anfrage des Abg. Windthorst: Die Regierung werde in voller Loyalität das Gesetz über das Reichsgericht ausführen, auf ein würdiges Gerichts-Gebäude in Leipzig Bedacht nehmen. Die übrigen einzelnen Etats wurden, unter von den Abgg. Rickert, Bender, Richter, Wehrenpfennig geführten Debatten allgemeinen finanz-politischen Characters, unverändert genehmigt. Gegenüber dem Abg. Majnnke, der bei der Berathung des Post-Etats nochmals die Entziehung des Post-Debits in Elsaß-Lothringen für mehrere klerikale Blätter zur Sprache brachte, wies der Bundes-Commistär die bezügliche Berechtigung der Postbehörden nach. Das Etatsgesetz, wonach die Einnahmen und Ausgaben mit 540,536,915 M. balanciren, wird gleichfalls genehmigt. Der vom Abg. Richter beantragte Gesetz-Entwurf, betreffend den Jnvaliden-Fonds und das Gesetz über die Marine-, Post- und Lelegraphen-Anleihe werden nach den Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt. Vermischtes. — Ein unverschämter Druckfehler. Ein Componist hatte zu einer Musikaufführung ein Lied vierstimmig drucken lassen und darüber gesetzt: „Sanft, langsam und mit Nachdruck." Das Lied wurde in der Druckerei erst spät fertig und der Componist empfing die abgezogenen Exemplare, kurz bevor das Lied sollte gesungen werden. Nichts Böses ahnend, vertheilte er sogleich das in Partitur gedruckte Lied. Schon als er das Zeichen zum Anfang gegeben, hörte er ein unterdrücktes Lachen, welches später, während das Lied gesungen wurde, so zunahm, daß das Tonstück durchaus verunglückte. Die Schuld an dem ganzen Unglücke war ein Buchstabe, ein umgekehrtes „n". Der Setzer hatte nämlich gesetzt: „Saust, langsam und mit Nachdruck." — Frau: „Als ich Deine Braut war, hoffte ich, Du würdest in der Ehe Deine Trunksucht ablegen; bis jetzt aber hat es nicht den geringsten Anschein. Willst Du denn ewig die rothe Nase behalten? — Mann: „Ja! Ein schlechter Kerl, der seine Farbe wechselt!" Schiffebericht Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Llood E. W. Dietz in Gießen. Southampton, 25. April. Das Postdampfschiff Neckar, Capt. W. Willi,erod vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 14. April von Newyork abgegangen war, ist heute 12 Uhr Mittags wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 3 Uhr Nachm. die Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Neckar überbringt 239 Passagiere und volle Ladung. Allen Kranken Kraft und ovne weeOicin und ohne Kosten durcb die Heilnahrung: llevalesciere ü Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit-, speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Webtcin und ohne Kosten bet allen Magen-, Nerven-. Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen«, chle^mda^t-, Athem-. Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht. Asthma, >?usten, Unverdaul'chkeit, Verstopfung, Diarrhöen. Schlaflosigkeit, Schwäche, Hömor- ho ben, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und x brechen se bst während der Schwange schalt, Diabetes, Mlancholie, Abmageruna. lth.umttismas, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von er Geburt an selbst der Ammenmilch oorzuzieben. — Ein Auszug aus 80,000 Certi, naten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Lrofeffor Dr. Wur,er, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Campbell, llrosissor Dr. D6dö, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart. Marquise de Brshan, und vielen inberen hochge rellten Personen, wird franco auf Verlangen e'nge'audt. Abgekürzter AuSzug auS 80,000 Certificatcn. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Reval «eifere hat meine 18jährigen Leiben im Magen unb in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich befestigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Ilea. Nr. 89211. Oroaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescibre und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit- Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergeftellt. 62845. Pfarrer Boilet von Ecrainoille. Von Asthma mit häufige« Erstickungen völlig hcrgestellt. 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden berßestellt. Nr. 64210. Marquise von Bröhan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militäiverwalter, Großwardein, von Lun-en- und Luftrobren-Katarrh., Kopfschwtndel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Hände» und Füßen rc. Die Revalesoibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speise». Preise der Revaleeolfere n Medaille. . . DieChocoladen smd grösseren Geschäften v( träge von Privaten ™ Orten von der Fabn « sich keine Yerbufe-N finden. 4 5 Hochdr Expansions-Dan in krästiger bewährte gediegner eleganter unter Garant von 2, 4, 6, 8, 10 uni gröbere Maschinen Wegelin * Maschinen»Fabrik i ________Haie a, ! 2061) Oelfarben jur bart und schnell trockne strich, Leinölfirniß zr steinlack zum letzter SpirituSlack mit uM trocknend empfiehlt L- Muller. .'S Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 2392) Die steuerpflichtigen Einwobner werden darauf aufmerksam gemacht, daß das dritte Ziel der Staatssteuer im Monat Mai an den festgesetzten Zahltagen an die Großherzogliche Districts-Einnehmerei Gießen I — B. 80 — zu bezahlen ist. Gießen, den 27. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Vergebung von Bauarbeiten. Nachbezeichnete zur Erbauung eines Univerfitätsgebäudes dahier auszusührende Arbeiten: 1) Maurerarbeit, einschließlich Material-Lieferung, veranschlagt zu .......... 2) Steinhauerarbeit..........„ 3) Zimmerarbeit ..........„ 4) Dachdeckerarbeit..........„ 5) Schreinerarbeit..........u 6) Schlofferarbeit ..........„ 7) Glaserarbeit...........„ 8j Weißbinderarbeit..........„ 9) Spenglerarbeit ..........„ sollen im Submisstonswege vergeben werden. 131095,47 85232,13 31703,59 6935,68 26590,87 12748,35 8*41,12 14128,81 1775,15 Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Die Eröffnung der versiegelt, portofrei und unter bezüglicher Aufschrift bei uns einzureichenden Offerten (worin die Gebote in Procenten der Voranschlagssumme auszudrücken) wird Samstag den S. Mai, Vormittags 10 Uhr, in unserem Bureau in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten stattfinden. Später einlaufende Offerten bleiben unberücksichtigt. Gießen, am 19. April 1877. 2258) Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Main-Wkser-Bahn. 2401) Es soll die Anlieferung der zur Herstellung von Stützmauern und Steinbanketts erforderlichen Mauersteine und zwar: 400 Kbm Bekleidungssteine von Sandstein, 650 „ gewöhnliche Mauersteine von Basalt-, Quarzit-, Sandoder Kalkstein in Größen nicht unter i/2 Kubiksuß und 700 „ wie vor in Größen von %—i/2 Knbikfuß, in Quantitäten von mindestens 200 Kbm. franco Bahnwagen einer Station der Main-Weser-Bahn im Wege öffentlicher Submisston vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission aus Lieferung von Mauersteinen" bis zum Submissions-Termin am Mittwoch den 9. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Inspektion zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M., den 23. April 1877. Königliche Betriebs-Jnspection H der Main-Weser-Bahn. Heyl. Husten-, HalS , Brust- u.Lungenletden! Kein Winkelfabrikat!! Zeugniß: Der ächte phälz. Traubenbrusthonig aus der Fabrik von H. Kneib in Köngernheim bet Alzey kann bet chronischem Brustleiden, besonders für brustkranke Kinder bestens empfohlen werden. (681 Alzey, 7. Januar 1876. Kantons. Dr. Sauerwald. Dr. WeifTenbach. Alleinige Niederlage für Gießen und Umgegend bet H Kinkel, Condttor, Echulstraße. Brut-Eier ß ausländischer Hühnerracen sind zu haben Neue-Bäue 85.___________Th Wöbe 2380) Nachttische sind abzugeden bet G. Tränkner 1. 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I. zu vermiethen._______A. Geisse. 2000) Ein größeres Familienlogis zu vermiethen und per 10. Juli zu beziehen Joseph Man« berg er. 1999) Ein m^olirtes Zkmmer zu ver- miethen.______Joseph Mar.nbei g er. 1928) Ein v'öbliiits Zimmer zu ver- miethen.___Elias Meier Wurme. 1442) Das srilher von Herrn Canzlri- Chef Wilker bewohnte Logis ist bis zuin 15. Ium anderweit zu vermiethen. Chr. Noll III., Canzlcibetg ki. 66. 2181) Ein freundliches Familienlogis zu. vermiethen und per 1. Juli d. I. zu de- zuchln______(ft. Pa tz, Sckifsinberger Weg. 2186) Eine Farnilien-Wohnung, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, Speise- und Magd- f immer, Wasserleitung, etwas Garten und Bleichplatz, ist zu vermiethen und bis 1. Juli zu beziehen. Näheres bei Exped. d. Blits. SelterSberg E. Nr. 32 ein größeres Familienlogis, von einemgioßen Garten umgeben, und mit allen Bcqurmlich- feitsn, auch Bleichplatz, versehen, zu vcr- mirihen.(2315 Oelmiihle?u verpachten in einer größeren Mittelstadt, wo die Production als Speise -Oel zu guten Preisen abgesetzt wird. Constante Waffer- kraft dabei. Gesuche sub F. Nr. 750 franco zu richten an die Expedition d. Blattes. (1935 Kcrmischte Anzeigen. 474) An- und Verkauf von getragenen .Kleidern, Stieseln, Hemden, Weißzeug, Bellen, Gold und Silber, außer CourS gesetztem Gelde, alten Oelgemälden, Antiquitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Weig, Möbeln rc. bet. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. neben dem „Gasthaus zum Löw.n-. Thüringer JKunstlftröerei, Mönigsfcf. Musterkarte der neuesten Farben! Aufträge vermitteln unentgelvlich 731)____________________Geschw. Heerz, Neuenweg. 2183) Hierdurch zeige ich ergebenft an, daß ich in der Nahe des Bahnhofes Wetzlar eine Ningofen Ziegelei errichtet habe und spätestens vom 1. Juni ab Ofcusteine bester Qualität, welche das deutsche Normal-Format haben, liefern kann. Auf vorherige Bestellung liefere auch Preß- sowie Fa^onsteine nach Zeichnung rc., Dachziegel (auch sogen. Biberschwänze) sind erst Mitte Juni zu haben. Bestellungen nimmt Herr Fr. Müller II. in Giessen entgegen und werden dieselben prompt, billigst und in bester Waare ansgeführt. jL. Weyguml in WETZLAR. jeden Sonnabend. 2. Mai 9. Mai 16. Mai September bis Mai einmal monatlich. auf alle Hauplplätze von Amerika sind stets zum Taflet 11 CourS zu haben bei C. W. Pietz, (2138 Cajüte 630 X Zwischendeck 150 X Cajüte 400 X-. Zwischendeck 120 X 1. Caj. 500 X H. Caj. 310«^ Zwischendeck 120 X Norddeutscher Lloyd Virsrte deutsche Pogdamplschiffsahrt Nähere Auskunft erthcilt bie Direction des Xorddeuteeheii Lloyd in Bremen, sowie drrrn General-Dgent |ür das E-roßherzogl-um Hessen üduard Mu mann in Mainz und dessen Agent C. W. Dietz tn Gießen. (387 Friedrich Weber, Pumpcnmncher, Gartfeld. 2244) Zur Anfertigung neuer Pumpen aller Art, sowie in Reparaturen alter Pumpen, empfiehlt sich von BREMEN noch MewyorU: nach AMERIKA. nach Äiaiaiiiiore : noch NewrOrleutia» | Erste Prämien für Mat^-Extracte in Paris, Mim, Moskau, Wien, Santiago und Philadelphia. $ | i I litt das ächte, concentrirte, gegen Husten, Heiserkeit, i ^UHIUIU h lüQCl, @doTb‘8 8t,b«Ston,^b'T', Niemeyer’ I iTl litt n 1*1 hntltn cine Art versüßtks MalZkxNtact von vortr. ffl chrm l LUIlllIU) b Jliaij={julll(f, R m ^B,z -Kxtrnet mit Eieen, pegen Bleichsucht und Blutarmuth dos wilksomste, von Aerzte« und Ü Patienten allpkinein bevorzugte Mittel. — Malz-Extraet mit C’liiiiiHt e n neurs Krästigungsrnittel sür Frauen und Rcconvalescenten. — Mlalz-Extract mit Kalk noch Dr. Reich, wird ge^en Lunger.ltld n, Scrophulose ur d englische । Krankheit ärztlich en^sohlen. — Iflalz-Extract mit Pepsin ist ein neues diätetisches ^ agenmitt.l. — Eoflund’# . Malz-EMtraet-Bonbon» sind außerotdentlich schleimlösrnde, sehr leicht verdauliche und schn'ackhafte Husten-Bonbons. M 8 das bekannte Extract der Liebig'schcn Suppe für Säuglinge, liefert durch ein- fatfetö Äuiloirn tn nimmer Milch die nahrhafteste und billigste Kinderspeise und vollstärdifien Ersetz der Muttermilch. ’ _. , Präparate btr Firma Ed. Löflund in Stuttgart sind vorräthig in Gießen in säinmtliehen Apotheken, sow'e । bei Herrn Emil Fischbach. z39 Eelgemälde werden retouchirt und ge: firnißt. Wo? sagt die Gxp. d. Bltts._________________ Stroötjiitc für Damen und Herren zum Waschen und Färben werden nach den neuesten Formen fayonnirt bei 1407)______________A Hangmann «. Groell, I pract. Zahnarzt, Marburg. Sprechstundeu von 9—4 Uhr iLglich. Ein schwarzer Tchleier gefunden; obz^- holen in der Exped- d. Blits- Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'sckm Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in iS.eßen. Betreffend In Betreff der ' Lilien iinb den Ein stiere eö in diesem F s, ^raussetzungen der ' ^meinenden Falls - eröffnen wir 1. Sofern ein Tniobilieu unb die Eins >\\ die Anfertigung ei hntregt, so haben Sie tun unb Frogenbeantwor 2. Sosern Ihn itbüien Trundbnchsausz fcTfit n'öglich in der R Ihhdien Angreisen des hi Gerichte hiervon ui Betreffend: Di Wir ersuchen Mw, daß vom 1. Ju ■-T-■ , Darmstadt, vraicknlager der te\ tabier. ... Darmstadt, : ”fj ^getroffen unb b Karlsruhe weiter " Der Kaiser i .....&■; S-'L- (»«4p 'in,"r[2l Swi heg ftc! . der e ll,e «nl 2" NIX) i< ®elMitteln ! ’Wt ; ; «6. st '"fgegt;