H?o. 146. Donnerstag, den 28. Juni 1879» KWner MnMger Anflizc- und Amtsblatt fit den Kreis Kitzen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags» Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ikst Einladung zum auf den Gietzener Anzeiger. Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III Quartal 1877 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Die Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denselben zu 2 Mark. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 2 Mark excl. Postgebühr. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Um vollzählige Exemplare liefern zu können, ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten, ihre Bestellungen rechtzeitig bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten aufgeben zu wollen. Die Redaetion. Amtlicher HHeil. B e k a n n t m a ch u n g. Dem Vorstand der Gewerbehalle zu Darmstadt ist die Erlaubniß zur Abhaltung einer Verloosung von Jndustrieg.genständen, welche im December I. I. stattfinden wird, ertheilt worden. Nach dem dessallsigen Verloosungsplan sollen 6000 Loose ä 2 «X ausgegeben und von der Gesammteinnahme 60 % eventuell 7200 E übernommen haben, «st auf dn ®* Der Berunglüeklr M/S ® w frMir «t‘ „itw?*1“” l rt( nunmehl S°b" »5 liu,w U A°-l- WKm d- ibttt YV iit V« AKs SA lelt^ Lubea, beste" ^°jhr & ! lAd'-'ö gSö* yft» d°- K ”™bai|t-n OOI1 > u 7 Mtaga, ' 6elbt« N 5«„i. f«‘. Iw. !Ä Sestern nch * Lieferanten gewesene Mhüjttt hat 2 W.lw« zu ^gulären com- Baden. (Correspondenzkarten-Tinte.) In letzter Zeit wurde mehrfach darauf Äinoewiesen daß es in manchen Fallen zweckmäßig sei sich bei Korrespondenzkarten ?,n« farblosen Tinte zu beMenen, wobei das damit Geschriebene nicht sofort sichtbar in sondern erst durch den Empfänger auf irgend eine Art lesbar gemacht werden kann. La nibt eine Anzahl chemischer Verbindungen, welche sich für derartige Tinten verwen- den lassen. Empiehlenswerth wäre j B. eine verdünnte wässerige Lösung von gelbem Nlutlauaensalz (Ferrocyankalium.) Um das bannt Geschriebene sichtbar zu machen, genügt das Bestreichen mit einer Lösung von Eisen- oder Kupfervitriol. Im ersten Falle kommen die Schriftzüge mit blauer, rnt letzteren mit bräunlicher Farbe zum Vor: Hn Sebr zweckmäßig erscheint hier auch die Verwendung von Losungen der sog. kalorischen Salze wie z B- des salpetersauren Kobaltoxyduls oder des Kupferchlorids. Wird eines dieser Salze in Wasser gelöst und etwas Zucker oder Gummi zugesetzt, um vTLa Fließen aus der Feder zu erleichtern, so erhalt man eine Tinte, die vorerst unsichtbare Schriftzüge liefert, welche sich aber einfach dadurch sichtbar machen lassen, daß man das Vavier gelinde erwärmt- Ein brennendes Streichholz würde schon genügen, dem Empfänger einer mit solcher Tinte beschriebenen Briefkarte den Inhalt derselben lesbar machen. _______ Der Bazar, JUustrirte Damenzeitung ist das tonangebende, reichhaltigste Modejournal der Welt. Laut der beim Reichskanzler-Amt eingegangenen officrettm Liste der auf der Ausstellung in Philadelphia prämiirten Zeitungen ist dem „Bazar" von der Jury die Verdienst Medaille zugesprochen worden. Diese Prämiirung erscheint um so werthvoller, als von allen deutschen Modezeitungen dem „Bazar" nur allein diese Auszeichnung zu Tbeil wurde. Bestellungen auf das Sommer-Quartal (Juli-September) nehmen alle Buchhandlungen und Postanstalten jederzeit entgegen. Preis nur X 2.50 (in Oesterreich nach Kurs.) Probe-Nummern find in jeder Buchhandlung vorräthig und gratis zu erhalten. <6133 Handel und Verkehr. Herborn, (an der Köln-Gießener Eisenbahn), den 25. Juni 1877. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 205 Ochsen, 339 Kühe und Rinder, 1107 Schweine. Der nächste Markt ist am Donnerstag, den 26. Juli l. Js. Grünberg, 23. Juni. (Fruchtpreise.) Weizen X 12.75, Korn^L 11.50, Gerste —, Hafer X 10, Erbsen X 9.62, Saarnen —, Kartoffeln X 5. (Alles per 50 Kilo oder 1 Ctr.) Allgemeiner Anzeiger. 3558) Gießen. 3427) 6g. Wilh. Weidig. empfiehlt „ 125,86 5) 3610) na 3594) 3609) Otto Ttiiet den. i/4 Originalpaket C. F. Semmler in Giessen. Planirarbeit, Pflästererarbeit 3) 4) Lich bis ä X 0.25, ä X 0.50, ä X 1—, Körner, Bezirksbauaufseher. beziehen, empfiehlt 3454) 44,— 675,— 360,— 150,— 95,— Erdbeeren, verschiedene Sorten, Seltersberg E- 37 Nebenhaus Versteigerungen. Arbeitsversteigerung zu Heuchelheim. Samstag den 30. Juni, Nachmittags um 1 Uhr, Vasen Schalen, Gruppen, Statuetten, Pendals, Lustres, Kandelaber, Toilettenspiegel, Thierstücke wie Pferde, Elephanten rc., Phantasie-Gegenstände, Nippsachen, Briesbeschwerer, Handleuchter, Fruchtschalen, Taselaussatze u. s. w.. prachtvolle runde Tische mit Platten in Mosaik, Achat-Vasen u. s. w. NB. Neparaturen werden billigst und bestens ausgeführt. Egisto Capitini, Kbrikant aus Volterra in Italien. Bekanntmachung. 3615) Das Verzeichnis? der zu den Verrichtungen eines Geschwornen zulässigen Personen liegt drei Tage lang zu Jedermanns Einsicht auf dem Bürgermeisterei-Bureau offen. Gießen, den 26. Juni 1877. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Seltersweg C. 194. Groster Ausverkauf zu Fabrikpreisen von Florentiner und römischen Msrmor-Kunst-Grgenstsnden, als: Abonnements-Einladung auf die 3579) Ein großer Neufoundländer Hund billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.________________ Feuerfeste Steine empfiehlt S. Katzenstein, Holzhandlung. Vr Vi zu haben bei Feinsten Himbeer-Syrup in Vi und Vr Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt <3532 Gg. Wilh. Weidig. Holzvcrsteigeruug. 3m Licher Stadtwald, District Fichtenkops, kommt am kt. Juli d. I. folgendes Bau- >md Werkholz zur Versteigerung: 3 Eichenstämme von 24-28 Ctm. Durchm. und 7 Meter Läng- fiu Wagnerholz geeignet); 500 Fichtenstämme bis 36 Ctm. Durchm. und 20 Meter Lange; 300 Fichtenstangen bis 12 Etm. Durchm. und 15 Meter Lange. Die Zusammenkunft ist am Pflanzgarten auf dem Vicinalweg von h Hattenrod 9 Uhr Morgens. Zahlungsfrist wird gegen Bürgschaft Martini 1878 gestattet. Lich, den 22. Juni 1877. . Grohher,-gliche Bürgermeisterei Lich. Jhring. Für Land- und Ackerwirthe. Cngl. Futterrüben - Samen. 3607) Diese Rüben, die schönsten und ertragreichsten von allen jetzt bekannten Futterrüben, werden 1—3 Fuß im Umfange groß und 5—10—15 Pfd. schwer, ohne Bearbeitung. Die erste Aussaat geschieht Ausgangs März oder tm April. Die zweite Aussaat tm Juni. Juli, auch noch Anfangs August und dann auf solchem Acker wo man schon eine Vorfrucht abgeerntet hat, z. B. Grünfutter, Frühkartoffeln, Raps, Lein und Roggen. In 14 Wochen sind die Rüben vollständig ausgewachsen und werden die zuletzt gebauten zum Winterbedarf aufbewahrt, da dieselben bis im hohen Frühjahr ihre Nähr- und Dauerhaftigkeit behalten. Das Pfund Samen von der großen Sorte kostet 6 X, Mittelsorte 3 x Unter Vr Pfund wird nicht abgegeben. Aussaat pro Morgen ^/^Pfund.^^^ Auftrage bei. Es offerirt diese Samen: Ernst Lange, Schöneberg bei Berlin W. Frankirte Aufträge werden mit umgehender Post expedirt, wo der Betrag nicht beigefügt, wird solcher durch Postvorschuß entnommen. sollen auf dem Rathhaus zu Heuchelheim nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu X 113,62 2) Steinhauerarbeit, , Schlosserarbett, , Casseler Tages post. Dieselbe erscheint täglich in großem Format und vertritt eine durchaus freisinnige Anschauung. Alle Ereignisse von Bedeutung, insonderheit der gegenwärtige Krieg, rote die gesammten Interessen unseres Vaterlandes werden, soweit es der Raum nur immer gestattet, theils in besonderen Leitartikeln, theils in der Politischen Wochenschau oder in Original - Correspondenzen auf das Eingehendste besprochen. Besondere Aufmerksamkeit ist unausgesetzt den Angelegenheiten der Provinz Hessen-Nassau, der Rubrik für Schule und Unterricht, bem Feuilleton, der Kunst und Literatur, bem HandelStheil und einer guten Auswahl von Mannigfaltigkeiten gewidmet. Der AbonnemcntspreiS beträgt vierteljährlich nur 2 25 Pfst, bei allen Postanstalten des Deutschen Reichs einschließlich des Postaufschlags 2 M. 6^ Pf. Inserate, welche bei der hohen Auflage des Blattes die anerkannt wirksamste Verbreitung finden, werden die Petitzeile oder deren Raum mit 15 Pfennigen berechnet. Redaction und Verlag der „Casseler Tages-Post“ Universal- Reinigungs - Salz. 3283) Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwer- Bettfedern und Bannen Zwillch und Barchent, Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Nusführung, bei (439 Th. Brück, Kanzleiberg B. 1- Monogramms (473 ouf Briefbogen und Couverts, per 100 1 X 50 Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenvlotz im Blumengeschäft. 3573) Täglich frische und verschiedene Obsttorten u. Kuchen empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Kinkel, Schulstraße. Wiener und eiserne Gartenmöbel bet Th. Brück, 3420) Schloßgasie B. 1. 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I. verboten, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Albach. am 25 Juni 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Schäfer. Nene Matjes-Häringe empfiehlt (2949) Emil Ftschbach. Prima naturellen Mostrich in V2-Pfd--Glasbüchsen empfiehlt 3533) Gg. Wilh. Weidig. Aeilgebotenes. 3612) 917 Klafter Heugras im Heeg strauch verkauft Ehr. Löber Hl Eichenholz gutes, ftebeit Rmtr., zu verkaufen Königsberg. Pfarrhaus. 3586) Eine Konto de mit 3 Schubladen, mehrere Bettstellen, sowie sonstige Möbel, zu verkaufen bei Heinemann Hermann. Dampf- Dresch.-Maschine. Eine 8pserdige Dumpsdiesch-Maichine tr.it Locomobtle, im besten Zustande, frisch repa- rirt. mit diversen Reservetheilen, billig zu verkaufen. A. Jung Wittwe, Wölfersheim bei Friedberg. 6) Chaussirarbett „ „ 7) Steinfahren und Aufsetzen derselben, veranschlagt zu Gießen, den 27. Juni 1877. I- A.: Frühj ahrsspiele in großer Auswahl bei 2828) Moritz Gregor! L5 Sohn. 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Geisse. 3231) Ein Familtenlogis, zwei Stuben, Cabinet, Küche und Zubehör sind per ersten September, eventuell auch früher beziehbar, iu vermiethen bet __________Elias Meier Wittwe. 3296) Ein Familienlogis auf dem Markt- platze, aus 4 Zimmern nebst Zubehör bestehend, zu vermiethen. Näheres bet _________________I- B^i _ 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen __________bei Alexander Meyer. 3531) Ein Logis zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar _______________bei Wirth F. Felsing. 3417) Das von Herrn Rentner P eters bisher bewohnte Logis ist ganz oder getrennt anderweit zu vermiethen und bis zum 15. September zu beziehen __________________Gärtner S ch aum. 3331) Zwei tnetnandergehende Zimmer sind zu vermiethen im vormals Ehr. H o re ys e ck'schen Hause, Retchensand-Bahn- hofsstratze._____________A. Marcus. 1442) Das seither von Herrn Canzlei- Chef Wilk er bewohnte Logis ist bis zum 15. Juni anderweit zu vermiethen. Ehr. Noll III., Canzleiberg 8. 66. 3598) Ein Familienlogis zu vermiethen in der Nähe des Bahnhofs. Mank. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Asterwea Lit. A. Nr. 108. Vermischte Anzeigen. 3617) Ein schwarzes Rädchen, mit Franzen beseht, ist von der Bahn nach dem Riegelpfad verloren gegangen. Gegen Belohnung abzugeben __________bei Kennel, am Riegelpfad. 3616) Ein Heizer und einige Hof- arbetter finden Beschäftigung ________bei Andreas Euler. Verloren am Samstag vom Löwen aus bis an dic Grünberger Straße ein schwarzer Regenschirm. Der Finder wird gebeten, denselben bei Herren Flick & Kröll gegen Beloh- nung abzugeben.__________________________ 474) An- und Verkauf von getragener. Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, außer Cours gesetztem Gelde, alten Oelgemälden, Antiquitäten, Kupfer, Messing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Möbeln rc. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193, _____neben dem „Gasthaus zum Löwen" 3538) Ein tüchtiges, gesetztes Frauenzimmer wird für einen größeren Haushalt zur Stütze der Hausfrau gesucht. Nähere Auskunft bei der Exped. d. Bltts._________ Spiegel in allen Grützen, Consoltifche, Bilderrahmen, Photographie- Ra Kuren, sowie das Einrahmen von Bildern in Gold-, Politur- und antiken Leisten fertigt zu billigen Preisen J. F- Ritsert, Vergolder, WaUthor 156. WB. Das Neuvergolden alter Rahmen rc. wird solid und billig ausgeführt. (3184 Wenzel’s Garten. 36ii) Donnerstag den 2 8. Juni: 1 Aboiuienieiils-LoncerL NB. Die Liste liegt noch zum Abonnement an der Kai je offen. Anfang ‘/26 Uhr. — CrntreeSO Pfg. „Die Post", die billigste der grasten Berliner Abend-Zeitungen, während des Krieges täglich erscheinend. Abonnementspreis: 6 Mk. pro Quartal. Die Exemplare für jeden Ort werden direct expedirt und neueste Nachrichten bis zum letzten Augenblick nachgetragen. Keine Zeitung ist deßhalb im Stande, so zeitig das Neueste aus Berlin zu melden, als die „Post." Ausgedehnteste Correspondenz aus Wien, Paris, Petersburg und vom Kriegsschauplatz. Reichhaltigste Telegramme. Eigenes Bureau im Parlamente, deßhalb ausführlichste Berichte an demselben T-ge. Genaueste Sport-Nachrichten. Vörsen-Nacbrichtkn, gediegenes Feuilleton. Man abonuirt bei jeder Postanstalt, sowie bei der Expedition dcr „Post". Berlin S.W. Zimmer-Straße 96. Reise-Abonnements nach jedem beliebigen Orte, jederzeit Adresienänderung berücksichtigt, franco unter Kreuzband 1 Inland, 11/4 Jl. Ausland pro Woche. iSacl Sttlslumsen» Bürger-Club. 3618) Wegen Der Kirchentrauer wird die auf Sonntag den 1. Juli arrangirte Farthie nach. Staufenberg bis auf Weiteres verschoben. Der Vorstand. Einladung zum Abonnement. Die zu Frankfurt am Main täglich mit Ausnahme der Sonn- und Festtage erscheinende „Deutsche Deichspost" Organ der deutsch-konservativen Partei, auf Grund des Programms vom 12. Juli 1876, bittet bei bevorstehendem Quartalwechsel um rechtzeitige Erneuerung deS Abonnements und empfiehlt sich allen gesinnungsvcrwandten Kreisen. Seit Beginn des orientalischen Krieges hat die „Deutsche RetchSpost" es sich angelegen sein lassen, diesen Krieg in militärisch-fachmännischer Weise zu beleuchten ; die mittlerweile erstrebte Sickerung vorzüglicher Quellen und raschester Nachrichten ist nunmehr zum festen Abschluß gekommen, so daß die täglicke selbstständige Berichterstattung mit den besten und zweckentsprechendsten Mitteln ausgerüstet ist. Ohne auf die weitläufigen, oft inkorrekten und nicht sachgemäßen Berichte über die unwesentlichsten Vorgänge auf den Kriegsschauplätzen, wie solche häufig eine ausgedehnte Verbreitung finden, einzugehen, wird die „Deutsche NeichSpost" die wesentlichen kriegerischen Vorgänge, je nack ihrem Werth in kürzerer oder ausgedehnter Form bearbeitet, täglich mittheilen und glaubt so allen Interessen ihrer Leser gerecht zu werden, welche hierdurch der Mühe der Sichtung der einfachen, oft unwesentlichen Nachrichten, überhoben werden. Das Blatt wird auch ferner bestrebt sein, durch Sorgfalt und Ausführlichkeit der Mtttheilungen über Handel und Verkehr, sowie durch eine gediegene, objective Kritik der Vorgänge auf dem Effekten- und Waarenmarkte alles zu leisten, was von einer täglich einmal erscheinenden Zeitung erwartet werden kann. Das Beiblatt der „Deutschen NeichSost" wird in Frankfurt Vormittags auSgegeben, für die Post-Abonnenten dem Hauptblatte beigelegt. Außer dem Feuilleton und den neuesten telegraphischen Nachrichten bringt daffelbe die tägliche Fremdenliste und den DergnügungS Anzeiger der Stadt Frankfurt. Der Preis beträgt vierteljährlich sowohl für Frankfurt bei der Expedition, Metsengasse 12, wie auswärts bei allen Postanstalten des Deutschen Reiches 3 M., ausschließlich Bestellgebühr, beziehungsweise Trägerlohn. Bei der Verbeitnng des Blattes über sehr zahlreiche Orte des ganzen mittleren und südlichen Deutschlands wird Inseraten durch daffelbe ein großer Erfolg gesichert. Der Preis für die sechsspaltige Petitzeile beträgt 25 Pf., bei mehrmaliger Einrückung wird entsprechender Rabatt gewährt, im Texte kostet die vierspaliige Zeile 80 Pf. Famtlien-Nachrtchtcn werden mit nur 10 Pf. pro Zeile berechnet. Frankfurt a. M., im Juni 1877. Redactton und Expedition der Deutschen RetchSpost. Bestellungen aus das mit dem 1. Juli beginnende III. Quartal 1877 des „WeiBburger TagbBatt“ mit der wöchentlichen Gratis-Beilage „Sonntagsblatt" wolle man bei der nächsten Poftanstalt ober Landbriesträgern möglichst bald machen. Man abonnirt pro Quartal zum Preise von nur 1 v4L 20 H ohne Bringerlodn, 1 Jt 50 H mit Bringerlobn, 1 JL 75 H durch die Post iu's Hans gebracht, Inserate und Bekanntmachungen von Behörden haben bei der großen Verbreltung des „Weilburger SagMatt" einen großen Erfolg. 3606) Zu dem Sonntag den 1. Juli stattfindenden BALL laden ergebens! ein Gebrüder Eich, Kurhanspächter. Tägliche Ausgabe. Tägliche Ausgabe. Hessische Eflnbcsjcitung (Stadt und Iandbote) mit illustrirter Wochen-Beilage „U L K“ vertritt den Standpunkt der Fortschrittspartei, steht fest zu Kaiser und Reich, bekämpft die Bestrebungen der bekannten Parteien, welche auf den Zerfall des Reichs und den Umsturz aller gesellschaftlichen Ordnung hinarbeiten. Ans dem Gebiete der Politik stets die neuesten Nachrichten, gleichmäßige I n t e r e s s e n - V e r t r e t n n g des Bürger- und Bauern- Standes. Mittheilungen aus gewerblichen, haus- und landwirthschast- lichen Fachblättern. Börsenberichte, allerlei gemeinnützige Notizen, sowie Nachrichten lokaler Natur aus Hessen und den Nachbarstaaten. Gutgewähltes Feuilleton. Der Abonnementpreis beträgt vierteljährlich (ohne Postbestellgeld) nur 2 Mark und nehmen alle kaiserlichen Postanstalten fortwährend Bestellungen an. Inserate finden weiteste Verbreitung und beträgt die Jnserations- gebühr für die Petitzeile nur 10 bei mehrmaliger Aufgabe entsprechende Rabatte. probemlmmcrn gratis und franco. WarmeBäder. Erlaube mir, meine Bade-Anstatt in empfehlende Erinneruno zu bringen. 87)__Anrtr. Euler. JaiiaiMe Schreib- Copir-Tinle (Euere violette ä copier). Dieselbe ist von violetter, dem Auge angenehmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch nach kurzer Zeit schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei Längerer Aufbewahrung nicht und ist nnauslöschbar. Auch dann, wenn die Schrift bereits mehrere Tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich des schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher. Niederlage davon in 4 Flaschenfüllungen ä Vi Liter 2 V2 Liter JL 125, V4 Liter 75 H, % Liter 50 H, in Giessen bei der Expedition des Gießener Anzeigers. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Untv.-Dr ent .Fr Ehr. Pietsch) in Gießen.