,Qoooo Samstag, den 28. April Wo. 99 1S99 Merze - uni Amtsblatt für beu Kreis GieKerr Lang-Göns, den 25. April 1877. Strack, Dekan. XKI Berlin 25. April. Konstantinopel, Nachricht des „Staats-Anz.' können in der Uebernahrne kraftvolle Unterwerden sich also Russen sich an- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. lichkett ab, in der Mitwirkung der Flottille eine wesentlich stützung der Defensive zu finden. Die ersten ernsten Kämpfe möglicherweise in dem Momente entwickeln, in welchem die schicken, die Donau zu übersetzen. — Eine Korrespondenz der Wiener „Prefle", d. d. Erscheint täglich mit Ausnahme d«S MontagS Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. 13. April, macht nach „authentischen Aufzeichnungen" über den Bestand des türkischen Heeres folgende Angaben: Aus den beim Seraskierat zusammengestellten Listen würde die gejammte türkische Armee, wenn alle Militärpflichtigen einberufen werden könnten, 1,306,879 Mann, 24,150 Kavallerie- und 20,694 Artilleriepferde betragen, während der dermaliae Effectivstand der ganzen Armee nur 502,700 Combattanten zählt, und zwar 485,700 Mann, 17,000 Pferde, 644 Feld-, 88 Gebirgs- und 2932 Festungs-Geschütze beträgt. Cattaro, 25. April. Die Miriditen, welche, von 14 Bataillonen türkischer Truppen nebst 2000 Baschibozuks bedroht, eine Umgehung befürchteten, haben Oros ohne Kampf verlassen. Die Türken besetzten am 22. c. die von ersteren aufgegebene Stellung. Die Montenegriner ziehen gegen die Grenze von Albanien; der Fürst mit dem Generalstab hat sich gestern zu den im Felde stehenden Truppen begeben. turch meine Scbanblunu in oben , haben ihren Dank mir burd) :tv. wu ÄrdnMW iu Pfarr-Con ferenz. Mittwoch den 2. Mai. Deutschland. Tie „Nordd. Allg. Ztg." knüpft an die gestrige an und sagt: Die einsichtigen patriotischen Kreise der Vertretung der Unterthauen Rußlands in der die denkträgen Paschas schlecht kennen, wenn wir von ihnen einen derartigen raschen Handstreich voraussetzen wollten. Wir glauben daher, die russische Avantgarde werde ohne alle Fährlichkeiten in Galatz und Gyurgyevo auswag- gounirt werden, so daß unter deren Schutze der Transport der schweren Geschütze für bie Uferbatterien und der sonstigen Kriegsgeräthe durchgeführt werden kann, während die große Mehrheit der Truppen auf den wenigen, Halbwegs praktikablen Straßen sich der Donau nähert. Was werden aber inzwischen die Türken thun? Sie haben zur Stunde noch auf seinem einzigen Punkte eine größere Streitmacht versammelt, welche die Attribute einer Operations-Armee besäße. In Widdiu stehen allerdings unter dem Befehle Ferik Osman Paschas, der unrühmlichen Angedenkens während des vorjährigen ganzen Feldzuges gegen Serbien in ächt türkischer Thatei lofigkeit in Zaitschar sich gelangweilt, 83 Bataillone nebst entsprechender. Reiterei und Artillerie, sowie einige Brücken- Equipagen; im Ganzen — besonders wenn man den hohen Krankenstand in Anschlag bringt — etwa 75 bis 80,000 Mann. Eine Operations-Armee kann aber diese Macht nicht darstellen, denn es fehlt ihr die erste Bedingung zur Beweglichkeit: ein ausreichender Train. Ihre Aufgabe kann sie also nur in der Vertheidigung finden und daran wird durch den Umstand wenig geändert, daß die nächst Wtddur concentrirten Kriegssahrzeuge Osman Pascha befähigen, einen Theil seiner Kräfte nach Kalafat zu übersetzen. Sollte es sich wirklich bestätigen, was die neuesten Telegramme melden, daß die Türken nämlich zwischen Widdin und Kalafat einen Uebergang Herstellen werden, so erreichen sie aller Berechnung nach damit nichts Anderes, als daß sie die Russen zwingen, zur Deckung der rechten Flanke ein oder vielleicht auch zwei Divisionen donauaufwärts zu -detachiren. Die dadurch entstehende Schwächung werden die Rusten nm so weniger verspüren, als sie mit den vorhin erwähnten 250,000 Combattanten der Südarmee noch keineswegs ihren letzten Mann ausgespielt haben, sondern im Begriff stehen, nebenbei Reserve-Divisionen der Armee folgen zu lassen. Die Türken könnten aber die Bataillone, die sie als wenig wirksame und den Gang der großen Ereigmsse nicht alterirende Drohung für die Besetzung des Brückenkopfs bei Kalafat verwenden, sehr gut dort brauchen, wo eigentlich die Entscheidung fallen wird: in dem Festungsviereck Rustschuk- Silistria - Schumla-Varna. Hier haben die Türken nicht mehr als Alles in Allem 90,000 Mann. Davon fällt etwas mehr als die Hälfte auf die Garnisonen der genannten vier Festungen, der Rest ist zersplittert in den festen Plätzen entlang der Donau. Die Gruppirung der türkischen Truppen läßt darauf schließen, daß der Ober-Commandant Serdar Ekrem Abdul Kerim Pascha keineswegs im Sinne hat, den Rumänen viel Böses zuzufügen. Abgesehen von der Demonstration durch die Besetzung Kalafats, wird die großherrliche Armee sich strategisch defensiv verhalten. Da aber die Türken vermöge ihrer Flottille den Donauflrom vollkommen beherrschen, so hängt es nur von ihrer Geschick- Dmk für Ihre 0 t QU5*td)tn! Ich verspüre v°" -a- Don diesen fatalen Beschwerden X ‘ unb gestehe offen, ich fühle mich V WM* 80- Q ■r brr.farbwurin mttÄopf befre I ' »bmtnben 3JM um in Dodommenben Fallen, Q S England London, 25. April. Das kaiserliche Manifest und das Rundschreiben Gortschakows, die beide wider mancher Leute Erwarten kein Versprechen enthalten, daß Rußland keine Eroberungen anstrebe, verbunden mit der Rede Moltke's, haben hier jede Hoffnung auf eine Localisirung des Krieges erschüttert. Die Tagespresse kritisirt das besagte Schriftstück sehr scharf und betont besonders die Weglassung des erwähnten Versprechens. Die „Times" schreibt, jene Schriftstücke feien zwar maßmall abgefaßt, müßten aber aller Orten ein >f5 Canftwurms: j lulelartißtt ober fihWtrn« ft Für 69119(15 72/15 81 69119 15 3596 66 Daher in 1876 mehr als in 1875 . . Die Rückvergütungen betrugen: verunglücktes Schlachtvieh........ Brennmaterialien........... Mehl. Hafer, Brod - - Getränke - ...... Lieferungen an das Militär Daher in 1876 mehr als in 1875 Von dem Einkommen....... D»e Rückvergütungen ab mit ... - Bleiben....... Daher in 1876 mehr als in 1875 Bukarest, 26. April. Die telegraphische Verbindung zwischen Rumänien und der Türkei ist unterbrochen. Die Eisenbahn von Bukarest nach Jafiy befördert noch über Barbosöi Paffagiere. Der größte Theil der russischen Truppen rückt über Bolgrad in Rumänien ein. Der Vormarsch derselben gegen die Dobrudscha hin dauert fort. Es ist zweifelhaft, ob die türkischen Truppen aus dem Donau-Vilajet schnell genug in der Dobrudscha eintreffen, um den Ruffen den Weg zu verlegen. L o k a l > St o t i r. Gießen, 27. April. Nach dem vorliegenden Jahresbericht des städtischen Octroi- controleurs pro 1876 betrug das Octroteinkommen der Stadt Gießen: Fritchbäcker ?u Gießen. Sonntag den 29. April 1877. Daniel Rühl am Marktplatz. Jake Klingelhöffer am Wallthor. August Noll auf der Mäusburg. Mischer Beifall.) . Bukarest, 25. April. Türkische Truppen marschiren von Wlddin in der Richtung gegen die Dobrudscha ab, wo sie den Haupt-Angriff Seitens der Ruffen zu gewärtigen scheinen. Die Türken haben keinerlei Operation unternommen, um Kalafat, Magurele, Oltenitza und Giurgewo zu besetzen. Die russische Armee setzt ihren Einmarsch in Rumänien über Leovo und Jassy fort. Das russische Hauptquartier wird in einigen Tagen nach Jassy verlegt. Bukarest, 25. April. Die rumänische Regierung hat die Präfecten angewiesen, im Derkebr mit den fremden Truppen-Führern nicht als Agenten der Central-Gewalt, sondern lediglich als Polizei-Beamte auftutreten und durch ihre offfciöse Dazwischenkunft die Bevölkerung vor jedem Constict zu bewahren. Die Regierung bat beschlossen, den Munictpal-Bebörden die Vertretung. der Communal-Jntereffen in den Beziehungen zu den Truppen Führern zu überlassen. Gießen, 27. April. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen vom H. Quartal l. I hat tn den nachoerzeichneten Anklagesachen erkannt: Am 21. April gegen Heinrich Roth von Frtschborn, wegen Versuchs eines schweren Diebstahls, Zuchthausstrafe von 1 Jahr 6 Monaten, Verlust der bürgerlichen Ehren: rechte auf die Dauer von 3 Jahren und Zulässigkeit der Polizei-Aufsichl. Denselben, gegen Christian Dörr von Flensungen, wegen Diebstahls und Urkundenfälschung, Gefängnißstrafe von 4 Wochen. Den 23. April gegen Heinrich Damm von Ockstadt und Consorten wegen Dted stahls rc., auf Vertagung dieser Sache wegen eingetretenen Hindernisses. Den 24. April gegen Heinrich Kretschmar von Bobenhausen, wegen Diebstahls, Gefängnißstrafe von 3 Monate 14 Tagen. Denselben, gegen Daniel Bollmann von Schweinsberg, wegen Diebstahls, Gefängnißstrafe von 4 Wochen. Hiermit haben die diesmaligen Quartalssitzungen ihr Ende erreicht. wurden heute eröffnet. Die Belgien. Brüssel, 25. April. Der „Etoile belge" zufolge hat Prinz Peter Bonaparte an den Fürsten Orloff geschrieben und dem Kaiser Alexander seine Dienste in dem Feldzug gegen die Türken angeboten. Rußland. Petersburg, 25. April. Das kaiserliche Manifest ist gestern in Kischeneff in Gegenwart des Kaisers vor der Front der Truppen verlesen worden. Danach erfolgte die Ceremonie der Segnung des Oberst-Commaiidiren- den vor dem Jnsfeldrücken der Armee durch den Bischof Heute ist das Manifest in allen Kirchen des Reiches verlesen und' überall enthusiastisch begrüßt worden. Der Kaiser kehrt am 26. d. hierher zurück. Bezüglich des Urlaubs- Gesuches des Botschafters in London, Grafen L)chuwaloff, bemerkt die Cor- respondenz der „Agence Russe": derselbe habe bereits vor einigen Monaten aus persönlichen Gründen Urlaub nachgesucht, da der Verwalter feiner Güter plötzlich verstorben wäre. , m ,, . . . Moskau, 25. April. Der Magistrat hat nach Veröffentlichung des Kriegs-Manifestes 1000 Betten für Verwundete und eine Million Rubel zu deren Pflege gestiftet. Gleichzeitig setzte derselbe eine Commission zur Entwerfung einer Adresse an den Kaiser nieder. Nachmittags 2 Uhr fand in der Kathedrale des Kreml mit in allen Kirchen feierlicher Gottesdienst statt. Alle Kirchen waren von Andächtigen überfüllt. Türkei. Konstantinopel, 25. April. Gerüchtweise verlautet von Scharmützeln an der türkisch-russischen Grenze in Asien bei Kars. Türkische Zeitungen behaupten, Suleiman Pascha habe nach Zurückwerfung der Montenegriner den Duga-Paß überschritten und marschire auf Nicsic. Konstantinopel, 26. April An der asiatischen Grenze entspann sich ein Kampf. Seitens der Regierung wurde den Journalen Mäßigung anem- pfohlen; ebenso wird in den Moscheen den Muselmanen gepredigt, mit den Christen in gutem Einvernehmen zu leben. — Die Russen haben die Grenze der asiatischen Türkei bei Alexandropol überschritten. Wie verlautet, waren die türkischen Truppen angewiesen, einige Punkte der rumänischen Grenze zu besetzen. In Rescht (Persien) ist die Pest ausgebrochen. . — Der Sultan richtete ein Telegramm folgenden Inhaltes an den Armee Commandanten : Nachdem Rußland den Krieg erklärt habe, fei er gezwungen , zu den Waffen die Zuflucht zu nehmen. Der Sultan werde, die geheiligte Fahne des Kalifats erhebend, sich zur Armee begeben, bereit, fern Leben für die Ehre und Unabhängigkeit des Landes zu opfern. Suleiman rückt nach Niksic vor. 3000 Russen sollen bei Datum die Grenze überschritten haben. Ein Angriff auf Kars scheint beabsichtigt. tiefes Mißvergnügen erwecken, denn trotz der unleugbaren Schuld der Türke, trage doch Rußland durch die Moskauer Rede des Czaren und die Erklärung Schuwaloff'S die meiste Schuld an dem Scheitern des Friedenswerkes. Das Schweigen Rußlands über etwaige Gebietserwerbungen errege nothwendig schweren Verdacht und werde mit Recht schlimm beurtheilt. Der „Standard" nennt jene Schriftstücke die schlimmsten Muster kaiserlicher Logik, die jemals Europa geboten wurden. Die „Morning Post" beurtheilt die Kriegserklärung als einen Beweis für die Absicht Rußlands, die Türkei zu zerreißen, und als einen directen Angriff auf die europäischen und asiatischen Interessen Englands. Letzteres werde nicht geduldig zusehen, wenn das despotische und anmaßende Rußland die Verfassung der Türkei niederstampfe und England den Weg nach Indien verlege. Der „Telegr." gebraucht noch heftigere Ausdrücke, er spricht von barbarischen Eroberungsgelüsten und heuchlerischem Blutdurst und schließt mit der Versicherung, daß England fortan blos seine eigenen Interessen berücksichtigen werde. Selbst die türkenfresserische „Daily News" schreibt, Rußlands Haltung beweise nicht sowohl religiöse Begeisterung als teuflische Heuchelei, doch trage die Haltung des britischen Cabinets große Schuld an dem Kriege. London, 26. April. Gestern hat ein Cabinetsrath stattgefunden; heute tritt abermals ein solcher zusammen, um über die von England auf das russische Rundschreiben zu ertheilende Antwort zu berathen. — Die „Morningpost" theilt mit, daß die beurlaubten englischen Offiziere Befehl erhalten hätten, zu ihren Regimentern zurückzukehren; die bei Malta stationirte britische Flotten-Abthei- lung werde binnen Kurzem nach den orientalischen Gewässern absegeln. London, 26. April. Bei einem Bankett der conservativen Partei ließ sich der Schatzkanzler Northcote dahin aus, die Regierung sehe die Lage nicht leichten Herzens, sondern mit Besorgniß an, jedoch in dem Bewußtsein, ihre Pflicht gethan zu haben. Sie werde solche auch fortgesetzt thun, indem sie mit Sicherheit auf die Unterstützung des Landes rechne bei Allem, was sie etwa unternehmen könnte. Aumänie« Bukarest, 25. April. Die Kammern Thronrede des Fürsten erklärt: Nachdem unsere Bemühungen bei den Mächten, die Neutralität Rumäniens als Recht anzuerkennen, erfolglos waren, so ist es unsere Pflicht, zu verhindern, daß Rumänien zum Kriegs-Schauplätze werde. Die Mächte protestirten nicht gegen den Einmarsch der Russen. Als Beweis der Anerkennung der politischen Individualität Rumän'ens werden die Russen Bukarest nicht occupiren. Die Kammern werden meiner Regierung die Haltung vorzeichnen. Für die Erhaltung der alten Rechte Rumäniens und die Integrität der Grenzen wird meine Person an der Spitze der Armee einstehen. (Stür- * Vermischtes. Mainz, 23. April. Noch ist der Procetz wegen Verfälschung der Warst nicht endgültig entschieden (der betr. Metzgermeister hat auch gegen das Bejirksger.chtlicke Urtveil Recurs an den Cassationshof tn Darmstadl ergriffen) als ein neuer FaUchungs- proc/ß im Anzug ist. Ein hiesiger Gewürzdändler hat dieser Tage eine Sendung Pfeffer (gemahlenen) von hier absenden wollen: als die Ladung jedoch zur Eisenbahn gefahren wurde, wurde die ganze Ladung auf Verfügung der Polizeibehörde consiscirt. Wie man vernimmt sollen in dem Pfeffer bereits andere Producte, die mit dem Pfeffer nicht verwandt sind, vorgrfunden worden fein. (Warnung für Fabrikanten und Producenten.) Die .Magdeb. Ztg." bringt nachstehende Mittheilung: Oeffentliche Warnung für alle Geschäftsleute. Es ist schon mehrfach darauf hingewiesen worden, daß hier in Magdeburg (ebenso aber auch in größeren Städten der Rheinprooinz) eine Anzahl „Firmen" sich zu einer sogenanmen schwarzen Bande" zusammengethan haben. Dieselben treiben ihr Wesen leider schon geraume 3eit, ohne daß es bisher möglich gewesen ist, ihnen im Wege des Gesetze; das Handwerk zu legen, weil einerseits die Geschädigten sich als solche anzugede'. scheuen, andererseits die „Firmen" unbegreiflicher Weise immer neuen Credit sinder. Nun die letzteren haben es aber auch schlau genug ang-fangen, die nichts Arges ahnen: den Geschäftsleute in die Schlinge zu locken! Sie bestellen zunächst bei ihren Opfer eine kleine Parthie Waare und reguliren prompt, der nächste größere Posten wird si doch auf Riel" gekauft und selbstverständlich nicht bezahlt. Als Referenzen gibt man su gegenseitig auf und natürlich erfolgen dann die besten Auskünfte. So liegen brJ Schreiber dieses zwei Auskünfte vor, in denen gesagt wird: „Wir haben mit genannte Hirma seit iroei Jahren zu thun; dieselbe ist gut und können Sie ihr einen Credit voi 5 bis 10,000 J4 gewähren. Die Inhaber sind strebsame und tüchtige Leute und wn den in nicht zu langer Reit bedeutend emporkommen." Vorsiast also vor Allem ledra Geschäftsmanne! Die Inhaber sind mittellose Leute, die die erschwindelten WaaiN verschleudern, um eine Zeit lang „fein" leben zu können. Man erkundige sich daru, vor Abschluß von Creditgeschäften mit unbekannten Firmen bei alten renommirto Käufern l Die bereits „Hineingefallenen" aber mögen bedenken, daß sie der ganzen W schäitswelt einen außerordentlichen Dienst durch rücksichtsloses Vorgehen ihrerseits r weisen würden! Jedem sei die weiteste Verbreitung dieser Warnung empfohlen 1 Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen Gottesdienst. Sonntag, den 29. April. Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Pfarrvikar Schoner. (Sonntag den 6. Mai soll daS heil. Abendmahl gefeiert werden.) Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrverwalter Schlosser. Handel und Verkehr. Mainz. 25. April. Weizen per Mai 27.10. Roggen per Mai 19.40. Hafer Mai 17.75. Rüböl per Mai 35.30. ______________________________ Für Schlachtvieh . . „ Fleisch u. Wildpret „ Brennmaterialien „ Mehl und Früchte „ Getränke . - • in 1873 1 1^1 in 1876 JL | 1 1 23433 28 24203 97 1357 50 1294 79 17360 28, 16917 84 13469 50, 15862 48 21643 12) 23466 83 77263 68 81744i91 77263)68 448112$ 17 6 1651 321 8 384 18 3259 13 3797181 1723 61 2240 7 2823 65 2590,53 8144 53 9029,10 8144,53 884 57 77263 68 81744 91 8144 53 9029,10 23701 V M ÄS am W W Freitag oe fei dir unters*' -»ch di- B< «eiiommen werbenjt ’ Frankfurt 2356) W* JO,3 " ß5 «’S graben V <2 Ä ®'rfumpf66,1 Xr in wfai V 2371) Es 1 und Gainbacherwa! in 2 Loosin getreu Die Offerten .Lu bis zum Submissio Lorrnabenl bei der unterzeichn Die Bedingungen I ungesehen und. eben, Frankfurt 2372) Di Löschungen soll w 1) Montag den 2) a Dienstag ben8.9 Frankfui Königliche m dt 2294) M Districlen Brauho H Hichrborn Werben: Holzart Buche Eiche Aspe S8*2 2 tobet,1" " 43 31at"bolv$e,b 2„74 W •"BP »'i ®lcÜen, d, Bekanntmachung 2356) Wir hingen hiermit zur allgemeinen Kennlniß, daß uunmebr in . ' . —n . A_ « UL a jilh r»*v» aham aii STA t ff U11 X 8. liatzenetein, Holzhandlung, Gießen. dem von 50 1294 79 Main Wncr-Bahn ^263'6» 8I744J1 Weyer. 8 131 3797(81 6t 2240 i 65 25905. »14453, 9029JÖ 69119^5 Main-Wescr-Bahn Ianeeiangtn w j||M Cr Knüppel Scheiter e u a 41 Ctm. Durchm., t! 2342) 43 Nadelholz-Derbstangen von 77263 8144 68 53 ir fi 17 321 3259 1723 2823 R 74 16 10 8 M le breit' u i« Ur, r6n,n „ gniu» ®Li4Äirer neuen W» g fcieeS- f>. I»* •erben) Li«< 41 Eichenstämme von 19— 29 Nadelholz „ ,, 15-33 2Elsbeer „ „ 19u.35 1 Buchenstamm „ 47 888588^^t»™JMtil " *“ ®tnb?9ifj(J?^w Ocirtj, 2370 Es ioll die Herstellung von Trockenmauern in dem Rodberg Die Offerten sind portofrei und versiegelt nut ber Aufschrift. „Submission aus Herstellung von Trockenmauern bis zum Submissions-Termin am ,, 'Sonnabend den 19. Mai d. I., Vorinrttags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs - Jnspection zu Frankfurt a. M. eu’iure‘*c"- Di- Bedinaungen können bei dem Babnmeister, Herrn Gerhard zu Giessen, dnaefefeen und^ ebendaselbst Offerteu-Formular- in Empfang genommen werden. 9 Frankfurt a. M., den 25. April 1877. ® Könrqlichk Betriebs - Jnspection. Kehl._________________________ 2370) Es soll die Erneuerung des äußeren Fresco-Verputzes und des Oel'Anstrichs am Hauptgebäude der Station Gießen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt nut der Aufschrift. „Submission aus Erneuerung des Perpuhes und des Oel- Anstrichs am Hauptgebäude der Station Gießen" Lis zum Subnussious-Termirr: ... . n Lreitag den 11. Mar d. I., Vormittags 11 Uyr, bei der unterzeichneten Berriebs-Jnfpeetion zu Frankfurt a. M- «nzurerchen woselbst auch die Bedingungen eingefeheu und Offerten-Formulare in Empfang aenommen werden können. 8 Frankfurt a. M., den 23. April 1877. 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