18W eWanbes 24. Februar 1877. Berftadt und Grüuberg bereits abgegangen find. v. Röder. 20 H die Instruction zur unterstehenden Kirchen- .und .xre;eß mit Leib, anzkranzchens, 'ltkn »r Voistand- Erscheint täglich mit Ausnahme des M^rrtirgS. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Deutschland. Darmstadt, 26. Februar. Die erste Kammer der Stände wird, Mittbeilungen aus sicherer Quelle zufolge, Dieustag den 13. März zur Erledigung deö erwachsenen Materials zusammentreten. Hierzu gehören in erster Luue tie Gesetz-Entwürfe in Betreff der Gehalte der Volksschullehrer, der Benutzung von Leichen zu wiffenschaftlichen Zwecken auf der Landes-Universitäts und der Comvetenz der Gerichte in Strafsachen in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen. Die Kammer wird in ihrem wesentlich vergrößerten und aufs Geschmackvollste hergerichteten neuen Sitzungs-Saale tagen, der sich von der früheren Einrichtung namentlich dadurch unterscheidet, daß Die Galerien ein Stockwerk höher gelegt sind, was sowohl für die Mitglieder der Kammer, als für das Publikum eine Annehmlichkeit ist. Darmstadt, 26. Februar. Demnächst kommt ein Proceß wegen De- leidiauna des Reichskanzlers und Gottes-Lästerung vor dem hiesigen Bezirks- Strafgericht zur Verhandlung. Der Beschuldigte ist der durch seinen Hoch- verraths-Proceß auch in wetteren Kreisen bekannt gewordene Agitator lisolf -/In der Abend-Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde die zweite Beratung des Cultus-MinisteriumS beendigt, sodann der allgemeine Finanz-Etat den vorher beschloffenen Zusätzen und Streichungen gemäß abgeändert und schließlich der Etats-Gesetz-Entwurf genehmigt, wonach Einnahmen und Ausgaben des Etats sich mit 651,638,414 Mk. das Gleichgewicht halten. Nächste Sitzung Montag. . t — Der „Reichs-Anz." hebt anläßlich der Entsendung eines britischen Schiffes zum Sckutze der mißhandelten deutschen Unterthanen in Nicaragua die dankenswerthe Bereitwilligkeit hervor, mit der England an einer Stelle, wo die deutschen Kriegsschiffe nicht gleich j»r Hand waren, mit seiner Seestreit, macht sür die Deutschen eintrat und damit den Grundsatz der Solidarität bc- srenndetki Mächte bezüglich des Schutzes ihrer Angehörigen in fernen Ländern ’nifai Mtki. nommen. ische__Ausschus£— von Büdingen, dermalen in Mülheim. Berlin, 24. Februar. Das Abgeordnetenhaus nahm in der zweiten Lesung den Gesetz-Entwurf, betr. die Verwendung der Bestände für die außerordentlichen Bedürfniffe der Bau-Verwaltung im Etats-Jahre 1877/78 und die Aufnahme einer Anleihe zu Bau-Ausführungen auf Staatsbahnen, unverändert au. Bei der Berathung der an die Budget-Commission verwiesenen Positionen des Handels-Etats wurde beschloffen, die Regierung zur Vorlegung einer Ueber- ficht über die im Gange befindlichen Bauten bei Canälen, Schleußen und Häfen im nächsten Etat, sowie zur Vorlegung eines Finanz-Planes wegen der Beschaffung der dazu erforderlichen Mittel, eventuell im Anleihe-Wege, aufzufordern, wobei zugleich der Canal von Mannsee (?) nach Allenburg und die Cana- lisiruna der oberen Netze berücksichtigt werden soll. Hierauf wurden in der fortgesetzten zweiten Lesung des Cultus-EtatS die Capitel 124 und 125 (Ausgaben) nach längerer, meist von den Mitgliedern des Centrums geführten Debatte unverändert genehmigt. Fortsetzung in der Abend-Sitzung. — Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlich! eine von 32 Reichstags-Abgeordneten unterzeichnete Aufforderung an die Abgeordneten der conservativen Richtung, sich mit ihnen zu einer Fraction „Deutscher Konservativer , die sie zu errichten beabsichtigen, zu vereinigen, da die Zeit den Zusammenschluß aller conservativen Elemente dringend erfordere. abermals bewährte. Berlin, 24. Februar. Die Reserven in Stärke von 100,000 Mann werden bereits im April statt erst im Herbst zu Uebungen eingezogen. Große Lieferungen sind angeblich nach Ost-Preußen ausgeschrieben. Berlin, 25. Februar. Der lang erwartete Gesetz-Entwurf zur Reform der Prüfungen für die deutschen Aerzte wird soeben auf Grund der Vorschläge der einzelnen Staaten im Reichskanzler-Amt ausgearbeitet. Berlin, 25. Februar. Wie aus Nom telegraphirt wird, befindet sich unter den Maßregeln, welche mit Bezug aus das künftige Conclave beschloffen sind, eine solche, durch welche bestimmt wird, daß irgend ein Cardinal zum Nachfolger von Pius IX. ohne Rücksicht auf seine Nationalität gewählt werden mag. Dadurch wird die pragmatische Regel, kraft welcher nur Italiener gewählt werden können, beseitigt. Zwischen dem Papste und den Cardmälen ist viel über diesen Punkt discutirt worden, aber es herrschte bie Meinung vor, daß die Wahl absolut frei sein solle. Dieser Entschluß wird sämmtlichen Car- dinälen mitaetheilt werden. Bekanntlich erscheint unter den Candidaten für den päpstlichen Stuhl ein Cardinal englischer Nationalität, Msgr. Manmng, und es ist nahezu klar, daß man in Rücksicht auf diese Candidatur den obigen sehr wichtigen Beschluß gefaßt hat. , Berlin, 26. Februar. Das Herrenhaus erledigte in der heutigen Sitzung vier unerheblichere Vorlagen; unter diesen wurde der Vertrag zwischen Preußen, Oldenburg und Bremen bezüglich der Unterhaltung der Seeschifffahrts-Zeichen auf der Unter-Weser und der Strand-Schutzwerke von Wangeroge unverändert nach dem Regierungs-Entwurf, die Vorlage wegen der Grenz-Regulirung zwischen Preußen und Hamburg nach den Commissions-An« trägen angenommen. ------------ ” ” Gießen, den 26. Februar 1877. Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstationen. Das Großherzogliche Kmsamt Gießen an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien. „ Wir weisen Sie an, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lasten, daß die Großherzoglichen Landgestutsbeschäler für die Landgestütsstationen --—-------------------------—------------- ' ” Gießen, den 24. Februar 1877. B etreffe nd : Die Ausführung der Verordnung vom 2. December 1874, die Einteilung der Volksschulen in Klaffen und Abtheilungen und den Lehrplan für die Volksschulen. Die Großherzogliche Krels-Schul-Coinimfswn Gießen an die Schulvorstände in Annerod, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Ettingshausen, Garbenterch, Hattenrod, Heuchelhe.m, Ober-Hörgern und Reiskirchen. . Wir sehen der Erledigung unserer Auflage vom 28. October I. (Amtsblatt ohne Nummer), «onirt im Anzeiger Nr. 24 d. I, unfehlbar innerhalb 8 Tagen entgegen. Bezüglich jeder der 4 Fragen ist besonderer Bericht ju «statten. . Dr. Hoffmann, Regierungsrath. ’F«S?Ä Ä -V" Tomas' 1»* V- k £ aW Pl-ci? vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Drstln.-rlohn. r Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Gießen, den Betreffend: Instruction zur Geschäftsführung der Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen vom 18. September 1835, Regierungsblatt Nr. 43. Das Großherzogliche Kmsamt Gießen an die Kirchenvorstände des Kreises. In der Buchhandlung Großherzoglichen Staatsverlags, G. Jonghaus in Darmstadt, ist soeben zum Preise von Geschäftsführung der Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen vom 18. September *$35' qinen Da diese Instruction seither vergriffen war, so machen wir Sie hieraus unter der Emladung aufmerksam, dre Jh Stiftungsrechner hiervon in Kenntniß zu setzen. I V d K - Dr. Hoffmann, Regierungsrath.__________________ *; »lee ihhaus. JtTtXÄ ’* ^Snkner ii L9,ac """* "kei. Nst 1H W, i Stern. itlteajL finnig. iMi-KW amit ein verehrliches Publitzen Zuspruch gebeten. Solist Baldauf, in. ttg Abends ^9 W L FUHR. Mittwoch, den 28. Februar Xo« 49 Weilburg, 23. Februar. Dem Bernehmen nach war der Herr tOber forftmeister Trelmann aus Wiesbaden gestern hier anwesend, um wegen Errichtung einer Försterschule auf dem Windhofe daselbst eine eingehende Prüfung aller in Betracht kommender Verhältniffe vorzunehmen und soll dieselbe in jeder Hinsicht als sehr geeignet gefunden haben. Demnach wäre die beste Aussicht vorhanden, daß auch diese Anstalt in die unmittelbare Nähe unserer Stadt time. ' (W-Ub. Tgbl.) Aus Bayern, 26. Februar. Die jüngst gebrachten Mittheilungen, daß unsere Kürassier-Regimenter umgewandelt werden, und daß die Mannschaft als Kopfbedeckung einen Lederhelm erhält, der durch eine Einschaltung in Parenthese sofort in „Pickelhaube" umgetauft wurde, diese Mittheilung beruht, wie dem „Pf. K" versichert wird, auf unbegründeten Vermuthungen, da weder in der einen, noch in der anderen Beziehung bis jetzt irgend eine Bestimmung getroffen wurde. — .Wie werden sich darüber unsere Raupenhelm-Enthusiasten entzücken. Kesterreich. Wie«, 24. Februar. Die Versammlung der Verfaffungs-Partei, wel- cher 194 Abgeordnete anwohnteu, nahm bei namentlicher Abstimmung mit 123 gegen 62 Stimmen folgenden Antrag Dr. Herbst's an: Die Verfassung«' Partei erklärt, indem sie sich vollständig freies Votum über die Ausgleichs- Vorlagen und die Bank-Statuten vorbehält und insbesondere die Frage über bie Bestellung der Vice-Gouverneure der Bank als eine offene bezeichnet, daß sie im Uebrigen die von Seiten der Regierung mitgetheilte Zusammensetzung des Generalraths der Bank nicht für unannehmbar betrachtet. Wie«, 25. Februar. Der „Preffe" zufolge würde der ungarische Finanzminister zur Deckung der laufenden Ausgaben demnächst (abgesehen von dem jüngst mit der Eredit-Anstalt abgeschloffenen Vorschuß Geschäft) eine Finanz- Operation vornehmen, und zwar dem Vernehmen nach in Form einer schwebenden Schuld. Wien, 25. Februar. Unter der sensationellen Ueberschrift: „Russia locuta C3t“ bringt die „Pesther Corresp." einen Bericht aus Petersburg über einen im Winter-Palaste unter Vorsitz des Kaisers Alexander abgehaltencn großen Mmister-Conseil, in welchem Gortschakoff über die politische Lage, der Kriegsminister über die militärische Bereitschaft Rußlands referirten und Beide die sofortige Action beantragt hätten. Gortschakoff soll erklärt haben, eine europäische Gegnerschaft sei nicht zu befürchten, wenn Rußland sich darauf beschränke, nur zur Execution der Conserenz-Beschlüffe zu schreiten und das Abwarten ver- beffere die diplomatische Lage nicht; der Kriegminister habe den Stand der russischen und türkischen Streitkräfte auseinandergesetzt und erklärt, „er sei bereit." Die Verantwortung für diese Meldungen ist selbstredend dem citirten Pesther Organ zu überlasten. ArauLreich. Pari-, 26. Februar. Der Deputirten-Kammer ist eine von 300 Personen unterzeichnete Eingabe eingereicht worden, worin die Aufhebung des einjährigen freiwilligen Dienstes verlangt wird. Von der betr. Commission wird die Jnbetrachtnahme vorgeschlagen. Paris, 26. Februar. Die Linke wird die Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung Castagnac's verweigern. — Das „Suffrage universel des Charentes" wurde im Auftrag der Gattin des Ministers Jules Simon wegen Verleumdung zu 2500 Frcs. Geldbuße und derselben Summe als Schaden- Ersatz verurtheilt. tzugl«m». London, 24. Februar. Das Kriegs-Budget für das nächste Finanzjahr beziffert sich mit 14,538,700 Lstrl., demnach werden im Vergleich mit dem Vorjahre 742,900 Lstrl. weniger gefordert. Die Effectivstärke der Armee wird zu 191,981 Mann angenommen. — Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Washington telegraphirt: In der gemeinsamen Sitzung beider Häuser erhoben die Demokraten Widerspruch gegen die Entscheidung der Fünfzehner-Commisfion, wonach die Wahl-Stimmen von Oregon zu Gunsten Hayes' gezählt werden sollen. Trotzdem wurde die Entscheidung bestätigt. Demnächst sprachen sich die Demokraten gegen die Gültigkeit der Abstimmung von Pcnnsylvanien aus. London, 26. Februar. Die hiesigen Morgen-Zeitungen veröffentlichen zwei Petitionen von Bewohnern der Bulgarei, wovon die eine an die sechs Großmächte, die andere an die Bevollmächtigten zur Conferenz gerichtet ist. In beiden erklären die Petenten, sie hätten nicht das mindeste Vertrauen zu der neuen türkischen Constitution, und beklagen sich außerdem darüber, daß bie Bulgaren von den türkischen Behörden gezwungen würden, Adreffen, in welchen die Constitution gebilligt wird, zu unterzeichnen. Schweden. Stockholm. Die Stadt Herönsund wurde von einer riesigen Feuersbrunst heimgcsucht; sechs Straßenviertel sind eingeäschert. Der Filiale der hiesigen Mälarbank sind sämmtliche Werthpapiere und Wechsel verbrannt. Belgien. Brussel, 24. Februar. In einer Correspondenz des „Nord" aus Petersburg heißt es, Lord Derby werde bei Rußland auf kein Entgegenkommen rechnen können, wenn er nicht bei einer erneuerten Weigerung der Pforte die zu ergreifenden Zwangsmittel feststelle. Die Haltung Englands würde dazu führen, daß Rußland seine Entschließung beschleunige, um aus seiner Lage herauszukommen, welche weder Frieden noch Krieg sei, Rußland aber ohne jede Eompensation alle Opfer eines Krieges auferlege. Italien No», 25. Februar. Wie verlautet, soll Fürst Bismarck die Auslieferung Ledochowski's verlangt, die italienische Regierung jedoch dieselbe aus Grund des Garantie-Gesetzes verweigert haben. Nutzlast. Petersbmr-, 25. Februar. An den aus Wien hierher gemeldeten Gerüchten, wonach Seiteus des Kaisers von Rußland der Befehl erlassen wäre, die russische Armee solle am 28. Febr. den Pruth überschreiten, ist kein wahres Wort. Allerdings erreicht an diesem Tage der zwischen Serbien und der Pforte bestehende Waffenstillstand, welcher seiner Zeit auf das russische Ultimatum zu Stande kam, sein Ende. Jndeffen ist nicht zu erwarten, daß der Kampf Serbiens mit der Pforte am 5. März wieder ausgenommen wird. Die Nachrichten über die Friedens-Verhandlungen zwischen beiden Staaten lauten günstig; sollte man bis zum 5. März damit nicht zum Abschluß kommen, so würde jedenfalls eine Verlängerung des Waffenstillstandes erfolgen. Die Situation rm Allgemeinen ist unverändert. Die Rückäußerunzen der Mächte auf die russische Circular-Depesche stehen noch aus. Von diesen, resp. von der Entwickelung der Dinge in Konstantinopel «erden die dieffeitigen weiteren Maßnahmen abhängen. — Weder in Regierung«- noch in Bank-Kreisen ist etwas davon bekannt, daß gegenwärtig Verhandlungen mit Rothschild oder anderen auswärtigen Bankhäusern über etwa zu negocnrende dieffeitige Staats-Anleihen stattfinden. TürLri. Konstantinopel, 24. Februar. Nach einer Meldung von „Havas" wird heute das vollständige Einvernehmen zwischen Serbien und der Pforte erwartet. Die Serben acceptircn die letztbekannlen Garantien, doch sollen die Punkte betreffs der Gleichberechtigung der Juden und die Bestellung eines bevollmächtigten Agenten Seitens der Türkei in der Convention nicht berührt werden. Zehn Tage nach der Ratification durch die Skupschtina würden die türkischen Truppen das serbische Gebiet räumen. Konstantinopel, 25. Februar. Dem Vernehmen nach ist in der gestrigen Conferenz zwischen den serbischen Abgesandten und Saofet Pascha eine Verständigung erzielt. Wie verlautet, würde Fürst Milan demnächst in einem Schreiben an den Sultan erklären, daß er die Friedens-Bedingungen annehme, worauf dann der Oroßvezir erwidern würde, daß die Pforte hiervon Act genommen habe. Die Stellung des Fürsten von Serbien zur Pforte solle hier- nächst durch einen neuen Firman geregelt werden. Lokal-Notig. Gießen, 27. Februar. Wir lassen nachstehend die Tagesordnung der Stadt- verordneten-Sitzung am Donnerstag den 1. März 1877, Nachmittags 1 Uhr, in dem Sitzungssaale der alten Realschule folgen: 1. Die Verpachtung der Georgenschanze detr. 2. Den Schlcusenwärterdtenst betr. 3. Die Anlegung eines Schießplatzes für das Militär betr. 4. Gesuch deS Gastwitths Jean Weber zur Stadt Cassel um Erlaubnitz zur Vornahme von Bauoeränderungen. 5. Gesuch des Heilgehülsen Gerlipp von Gießen wegen desgleichen. 6. Gesuch bc5 Maurermeisters Christian Hcrubach um Erlautznib zur Anlage eines Wärterhauses am Gleiberger Weg. 7. Fluthgräben auf dem Reickenfand betr. 8. Gesuch des Georg Stuhl er von hier wegen käuflicher Ueberlassung von städtischem Gelinde. 9. Straßenanlaze im Gartfeld betr. 10. Die Eröffnung der Blockstraße betr. 11. Gesuch wegen Abgabe von Kiefernstämmen aus den städtischen Waldungen mittelst Handverkauf. 12. Baureparaturen am alten Realschulgebäude. 13. Die Erbauung einer Brücke über die Wieseck- 14. Befreiung von Schulgeld. 15. Decretur von Drucktasten. 16. Die ReichSbanknebenstelle. 17. Maßregeln gegen die Rinderpest. 18. Gesuch wegen miethweiser Ueberlassung städtischer Näumltchkctten. Gie ßen, 27. Februar. Auszug auS dem Sitzungsprotokoll der Stadtverordneten- Versammlung am 15. Februar 1877. 1. Dem Gesuche des Herrn Küfers Johann Thoma aus Rollhofen im Königreich Bayern um Naturalisation wurde insoweit stattgegeben, al8 dasselbe befürwortet und dem Bittsteller die Aufnahme als Oitsbürger von Gießen ertheilt werden soll, wenn er das Stt.atSbürgcrrecht erlangt hat- 2. Für die von der Stadt Gießen zur Besoldung des 1. Stadtgeistlichen M Natur zu liefernden 17,2 Rmtr. Buchen-Scheitbolz wur.be die dafür vom 1. Jan. 1877 ad zu leistende baare Vergütung mit 200 je jährlich genehmigt. 3. Auch für dieses Jahr ist von dem Verein fir Vögel- und Geflügelzucht eine Ausstellung in Aussicht genommen und soll demselben für diesen Zweck die Turnhalle vom 4. bis 15. April c. zur Verfügung gestellt werden. 4. Auf ein Gesuch des Herrn Heinrich Bruchhäuser dahier, um Ueber- lasiung eines städtischen Bauplatzes links der Grünbergerstraße ist beschlossen worden, demselben den noch freien Platz zunächst der Wohnung deS Herrn B alt h asar Weber unter den Bedingungen zu überlassen, daß er für jede DÄlefter bis zu 100 oPlafter 4 J£'unb für jeve «eitere lHKlafter 8 je. ju bezahlen, alle entstehenden Kosten zu tragen und die nöthig werdende Verlegung deS dortigen WegS mit Canal zu über nehmen dabe, auch das anzulegende Vorgärtchen mit entsprechender Einfriedigung versehen müffe. , 5 Die Pläne über das von Herrn Schreinermeister Wilhelm Schäfer neben seinem schon aufjefü&iien Bau im Gartfeld weiter zu erbauende Wohnhaus finden Billigung und wird sich für Befürwortung des Gesuchs ausgesprochen. 6. Ebenso sollen die Gesuche der Herren Heinrich Frech I und Wilhelm Kratzenberger, welche an ihren Häusern auf dem Reichensand Bauveränderungeu vornehmen lassen wollen, zur Genehmigung vorgeschlagen werben. 7. In dem in der heutigen Sitzung beratenen Voranschlag der Stadt Gießen für da8 Jahr 1877 schließt sich die Hauptsumme der Einnahme» und Ausgaben aus 860024 JL 44 $ ab. Als wesentliche Beträge in demselben erscheinen: A. Bei der Einnahme. JL H Rubr. 1 Kasseoorrath auS der 1875er Rechnung 88065 — „ 1 Ausstände „ „ „ „ ......... 5579 - „ 3 Von verliehenen Gütern.............. 4958 — „ 4 Aus Gras und anderen Naturalien 105T9 — „ 5 Von Waldungen 132338 — „ 18 Miethe von Markt und öffentlichen Plätzen . ..... 2500 — „ 21 Octroi ............. 59270 - „ 22 Schul« u. Holzgeld und sonstige Beiträge zu den Schulkosten 45788 — „ 42 Neu aufzunehmende Kapitalien..... 352637 — „ 53 Umlagen ................ 127656 — »AL Rubr. 65 Kapitalzinsen ........... 65060 — „ 67 Unterhaltung und Kosten der Güter 3122 — „ 68 „ „ „ „ Waldungen 33097 — „ 75 Kosten der Schulhäuser und Schalen 12084 — „ 77 Unterhaltung der Straßen, Brücke» u. Wege 11151 — „ 78 Reinigung der Straße»............. 4504 — । „ 80 Für Straßenbeleuchtung . .......... 12000 — „ 81 Wasserleitungen und Brunnen 27554 — „ 84 Feuerlöschanstalten............ 3136 — „ 87 Für Octroivermaltung und Rückvergütung 9350 — „ 94 Unterstützung HülfSbedurftiger............11801 — „ 98 Beitrag zur Kreiskasse 3499 — „ 103 Besoldungen 164738 — 11b '' 117 116 121 " 122 Zweiter am 16. 123 ... Siä» °--7 -5 “ Ä» ' kommt, Ltifitab-rfn®*»«6 >Jt die Kleinen. -r, rS» 0? rs- V'Ä" ss* MraS 1? \ 1. Der zweite -er Leiltralholle von Ü 2. Der Berkaus au r.b bezw. höndlcr selbst k vMW nach auW 3. Die Muster jed in Yeschassenhrit der ver 4. Da es wünsche ii Mkemebl Berücksich ■.jum von fiartoftehmi rol Mich der Bethesti bhl selbst eorfitnommt 5. Der Markts Veffc 661) Die nafa -eführten Immobilien z sich Nachweisen zu köi kcrechliftlkn bezahlt ist 1) Pauiutz lLNtzelhar 2 IohLuue- TtM 3) iKevrtz Luh Hl. i xil. 681. XIII/5: 1) Margarethe Rei b, l'ubiDig iSnbermi ' M VI/120. 183. 11/158,3 Ki III. 282 Gemarkt 6) Conrad Frei ui. XVII/510.1X/14 7) Johanne- fiäuji Ä-tzenbormSie Konrad Diehl, s J 127. XVUI/4 *) Äonrab B-ppb, gasiger -emark "J Mn m8o,r 1 *'/«” «ll-r: W«”M5ung @nnatfi fal’- $1 "■«»Sft '"Ä* srASk-. Diedrich ßpnr. 5 rM - dastg.r ra mQrfung, U,tru 11 b*rut •.;,n §krich/^ Ee fOße 2592 8300 118 123 käuflicher Ueberlaffung sin bta sttttischm Waldungen 1) Rmtr. Buchen-Schettholz, 7) 8) Stück 9) Buchen-Stamm, Lang. (106$ 1102) 16) in Rmtr. Tannen-Prügclholz, 712 Mer,ässe 20. 121 122 172655 20982 67405 30334 24) 25) 75000 66000 22 125 2910 189 115 117 259 55 129 16 1090 180 58 1 13) 14) 15) 17) 18) 19) 20) 21) 22) 23) 10) 11) 12) Wellen „ Fichten und 15 bis 44 und 10 Hitz empfiehlt 443) Stockholz, Reisholz, Lärchen - Stämme von Centimeter Durchmesser 20 Meter Länge mit S. Katzen stein, Holzhandlung. Cassel. 1101) 2) 3) 4) 5; Wiese , den 23. Februar 1877. Grotzherzogltche Bürgermeisterei Wieseck. Rubr.105 „ 113 „ Prügelholz, „ Stockholz, Eichen-Prügelholz, Buchen-Wellen, Eichen „ Eichen-Stämme, 32,80 Kbmtr. ir bett. 'kessel um ErlaMH zur wtgei desgleichen. ch um Erlaudnih zur An- Holzversteigerung. Freitag den 2. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Wiesecker Gemeindewald Diftrict Teufelsspitze, Essigpfad und K laus versteigert werden: Büreaukosten An Betriebskapital und indisponibler Ueberschuß vorhergehender Jahre.................. Zurückzuzahlende Kapitalien .... . • • • • • • • • Ankauf von Grundstücken und zwar 3. Ziel und Kaufschtlliug für die Reg.-Rath Ebel'sche Besitzung . Erbauung gemeinschaftlicher Gebäude, nämlich eines Schlachthauses und einer Viehhalle............ Für Erbauung eines neuen MädchenschulgebäudeS .... Für Erbauung von Straßen, der Brücke über die Wieseck in der Reichcnsand-Bahnhofsstraße und für den Ankauf der Häuser zur Durchführung der Straße von der Neustadt über 67,57 Festmeter, Stück Fichten-Stangen, zu Sparren Itfortmg bet Stabt. *' Nachmittags L Uhr, Käufer und Verkäufer, welche es wünschen. Aufträge sind schriftlich an den Schrift- ührer dcS Marktausschusses, Herrn KreiSsekretatr Francke in Leipzig, zu addressirem dieselben müssen genaue Angabe hinsichtlich der Sorten, der GewichtSmenge und deS Preises enthalten- Der Marktausschuß berechnet für diese Vermittelung dem Auftraggeber 5% der Kaufsumme, jedoch mindestens 1 3L und höchstens 10 JL 6. Die Aufstellung der Muster erfolgt durch den Verkäufer oder dessen Beauftragten an dem ihm durch den Marktausschuß anzuwetsenden Orte. Zm Falle der Übertragung der Verkaufsvermittelung an den Marktausschuß übernimmt der letztere auch die Aufstellung gegen Vergütung der Baarauslagen. 7. Flache Körbe zum Auslegen der Muster, je 2*/2 Kilo Kartoffeln fastend, können im Marktlokale zu 15 Pf. pro Stück in Empfang genommen werden. Es ist indessen völlig dem Ermessen des Verkäufers anheimgegeben, in welcher Weise er seine Proben zur Auslage bringen will 8. Jede zur Auslage bestimmte Sorte muß in deutlicher Schrift mit der Firm« des Verkäufers und dem Name» der Sorte versehen sein. Es ist zu wünsche», daß auch Angaben über die verkäuflichen Mengen und den Verkaufspreis hinzugesügt werden. 9. Vorherige Anmeldung unter Angabe der Sortenzahl ist wegen Eintheilung des verfügbaren Äufstellungsplatzetz «ünschenSwerth. 10. Einsendungen. Die Muster sind, soweit sie nicht durch den Verkäufer selbst mitgedracht werde«, zu abressiren: An den Ausschuß für den Kartoffelsaatmarkt in der Centralhalle zu Leipzig, welcher sie vom 12. März an iu Empfang nimmt- 11. Mit der Auslage der Muster kann bereits am 15. März begonnen werden. 12. Die vollständige Räumung des Lokals mutz noch am Abende deS zweiten Markttages erfolgen. — Bis AbendS 8 Uhr nicht weggeräumte Proben bleiben zur Verfügung des Marktausfchusses. Rücksendungen durch den Marktausschuß erfolgen nur auf besonderes verlangen und auf Kosten des Einsenders. 13. Eintrittskarten. Es werden Karten zum einmaligen Eintritt gegen Entrichtung eines Betrags von 25 Pf. und auf die Person lautende Karten für die Dauer des Marktes gegen Zahlung des Betrags von 50 Pf. a'usgegeben. Zur Lösung solcher Karten sind ebensowohl Käufer wie Verkäufer und deren Beauftragte verpflichtet- 14. Versammlung. Freitag den 16. März, Nachmittags 4 Uhr, findet in dem Kaisersaale der Centralhalle eine Versammlung von Interessenten statt- Die Tagesordnung für die abzuhaltenden Vorträge über die Kartoffel und ihre Cultur und daran anzuschließende Berathungen wird im Marktlokale angeschlagen. Die Eintrittskarten zum Markte berechtigen auch zur Theilnahme an der Versammlung. Leipzig, im Februar 1877. Der Markt-Ausschuß. Feodor v. Schönberg - Bornitz, Vorsitzender. Kreissekretair Francke - Leipzig, Schriftführer. v. LangSdorff-DreSden, Gencralsekretair deS LandeSculturraths. Oeko- nomie-Commiffar Lechla-Leipzig. Emtl Meincrt-Leipzig. H. Mothes-Stötteritz, Rittergutsbesitzer. F. A. Spilke-Letpzig, Handelsgärtner. Steinert-Leipzig, städ- ttscher Oekouomie-Jnspektor. Amtmann Vollsack-Großzschocher, Rittergutspachter. Fenner. Begl. Finkel de. Das den Erben und der Wtttwe der Bürgermeisters Johann Jacob Frauz zu Oberwalgern zustedende Gut, bestehend aus Wohnhaus, Scheuer, anderen Neben- gebäuden u. Hofraithe, 50 Acker 107/9 Ruthen Land, Wiesen, Gärten und dem Gemeinde- nutzen in Oberwalgern, l1/? Acker 29 Ruthen Wiesen in der Gemarkung von ReimerS- hausen und IVe Acker, 614 Ruthen Land und Wiesen in der Dammer Gemarkung, soll erbthcilungShalber öffentlich durch Meistgebot verkauft werden. Hierzu ist erster Termin auf den «. März d. I., Vormittags 11 Uhr, an die unterzeichnete Gerichtsstelle, zweiter und letzter Termin auf den 9. März d. I., SkachmittagS 2 Uhr, in die Franz'sche Behausung in Oberwalgern anberaumt. Fronhausen, am 22. Februar 1877. Königliches Amtsgericht. Versteigerungen. Holzversteigerung der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. Hefe!! Für Bäcker und Wiederverkünfer beach- tungswerth wird täglich frisch geliefert bei Abnahme von 10—50 Kilo iu 24 Jü pro 50Ko. Oeffentliche Aufforderung. 664) Die nachoerzeichneten Personen beabsichtigen die bei jedem Namen aufgeführten Immobilien zu veräußern, ohne das Eigenthum an solchen und resp. urkundlich nachweisen zu können, daß der von solchen rückständige Kaufschilling an die 1111) Einen Einspänner und zwei schwere Doppelspänner verkauft billigst _________H. A d a m i. Feinster Dorsch-Lcberthran fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit gestempeltem Metallverschluß h 60 JL1.— und «X 1.70 echt zu haben bei (305 C- F- Semmler. Die - - . den Rubriken 81, 84, 118, 121, 122 u. 123 beftimnat. Der für 1877 Rubr. 53 umzulegende Betrag überschreitet den vom Jahr 1876 nicht, es wird sich vielmehr der Ausschlag auf den einzelnen Gulden Steuerkapital in Folge der Erhöhung der Gesammtstcuerkapitalien gegen das Vorjahr vermindern. Unter dem Ansatz Rubrik 113 stvd 44593 Mindercrlös für Holz berücksichtigt, welche sicherlich entstehen, weil der unter Rubrik 5 berechnete Tsrifpreis seit dem am 12. Marz v. I. stattgehabten bedeutenden Windfall, für das Nadelholz, was namentlich zum Verkauf kommt, nicht mehr erlöst wird- Laut Beilage 1 zum Budget betragen die Schulden der Stadt Gießen 1,260007 Ern Fastelochs, reiner Vogelsberger, Wa Jahr alt, Diensttauglich, ist zu »erkaufen bei (1100 Karl Von-Eiff in Grünberg. seinen Namen. Es werden darum alle, welche Ansprüche an diese Parcellen noch zu bilden haben, aufgefordert, solche sogewitz binnen sechs Wochen von heute an bet dem unterzcich- nekn Gerichte anzumelden, als sonsten nach Ablauf dieser Frist ohne Rücksicht auf solche Ansprüche die betreffenden Eigentdumsurkunden gerichtlich bestätigt und der Eintrag in's Mutationsoerzeichniß auf die neuen Erwerber verfügt und resp. die Löschung der „Beschränkung" resp. der „nichtbeschränkte" Eintrag im Mutationsverzeichnisse ungeordnet werden wird. Gießen, am 27. Januar 1877. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. Montag den S. März c., Morgens 9 Uhr anfangend, soll in dem District „Eichelöberg" zunächst Hohensolms nachstehendes Gehölz versteigert werden: und das Vermögen derselben nach Beilage 2 — 2,120400 J4 Gießen, 27. Februar. Wir machen unsere Leser nochmals auf die heute Abend im „Prinz Carl * ftattfindcnde Generalversammlung der nationalen und liberalen Partei aufmerksam und bemerken zugleich, daß sich Herr Dietz bereit erklärte, Bier im Glas zu verzapfen. --Gestern Mittag brannte es in einem Hause auf dem Asterweg und waren drei Kinder in Gefahr dabet zu ersticken. Ein zufällig auf dem Gang befindlicher Soldat rettete die Kleinen. Berechtigten bezahlt ist: Paulus Engelhard von Steinberg 1/165. 165a und 1/165b Gemarkung Watzen- Keilgeöotenes. 1098) Ein HauS mit Specerei-Laden, Hof und Hinterraum, an der Straße gelegen, ist zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. BlttS.___________ Preßziegel 11 65060 - 3122 - 33097 - 12084 11151 4504 " 12000 " 2755* 3136 - 9350 ti8°j 5 3499 1ö4?^ Zweiter Kartoffel-Saatmarkt zu Leipzig am 16. und 17. Mürz 1877 in der Eentralhalle. Bestimmungen. 1. Der zweite Kartoffel-Saatmarkt zu Leipzig findet am 16. und 17. März 1877 in der Centralhalle von Morgens 9 Uhr bis Abends 6 Uhr statt. 2. Der Verkauf auf dem Kartoffel-Saatmarkte geschieht durch den Producenten und bezw. Händler selbst oder durch einen von ihm bestellten Stellvertreter ober Agenten ausschließlich nach aufzustellenden Mustern. 3. Die Muster jeder einzelnen Sorte müssen mindestens 2'/r Kilo betragen und der Beschaffenheit der verkäuflichen Waare entsprechen. 4. Da es wünschenswerth ist, daß beim Verkauf der Kartoffeln deren Gehalt an Stärkemehl Berücksichtigung finde, so ist Veranstaltung getroffen, daß die Untersuchung von Kartoffelmuftern auf ihren Stärkegehalt gegen eine angemessene Vergütung auf Wunsch der Betheiligten durch dazu aufgestelltes zuverlässiges Personal im Markt- lokal selbst vorgenommen werden kann. , 5. Der Markt-Ausschuß übernimmt die VerkaufSvermittelung für diejenigen Briefkasten. | P. P. Unbefangener Anhänger der socialen Bewegung. Sie dürften doch ganz ! gewiß wisse«, daß anonyme Zusendungen keine Berücksichtigung finden. born-Steinberg. Johannes Stumpf II. von Garbenteich IV/450 1/92 und 93 in dasiger Gemarkung Georg Luh III. vpn Großen-Linden 1/457. III/22. IV/178. V/87. VII/48,5. XII/299. , XII,684. XIII/556. XII/800 dasiger Gemarkung. Margarethe Reichard zu Großen Linden XII/421 dasiger Gemarkung. ’ Ludwig Andermann von Klein-Linden 1/505.11/169. 11/158,3. V/110. V/111. V/210. V/223. VI/120. VII/68. VII/180. VIII/33,3 u. 33,8. VIII/184. 175. 155. 179. 181. , 183. 11/158,3 Klein-Lindener, XXI/55. XXII/39. 97 Gießener Gemarkung und ' III/282 Gemarkung Allendors a. d. Lahn. Konrad Frei III. von Lang-Göns XXII/123. XXVII/204. XIX/142. 11/806. XIX/141. XVII/510. IX/142 dasiger Gemarkung. Johannes Häuser IV., Balthasers Sohn, von Steinberg IV/258a Gemarkung Watzenborn-Steinberg. Konrad Diehl, Ad. S-, in ßeibgeftern 11/645. 1/777. IV/400. VIII/435a. XVI/418 u. 127. XVIII/413 dasiger Gemarkung. Konrad Brppler und Ehefrau, Louise geb. Pfaff in Gießen VI/227. XLIV/51,8 dasiger Gemarkung. Anton Müller IX. zu Long-Göns XXI/585 u. 634 dasiger Gemarkung. Anton Müller XX. zu Lang Göns XVII/100. XIX/391 dasiger Gemarkung. Johannes Jung IV, Kronenwirth zu Steinberg, 11/286. III/193. VIII/609. XVIII/20 oasiger Gemarkung. Paul Pauly, Pt. S-, von Leihgestern XX/320. XXII/366 dasiger Gemarkung. Johannes Pauly I. Wwe. von Leihgestern XXI/331 dasiger Gemarkung. Peter Bierau von Leihgestern XVII/487 dasiger Gemarkung. NB. Die Parcellen XVII/487 und XXI/331 hat bescheinigtermaßen Paul Pauly mittelst Ersitzung erworben und sollen demselben in den öffentlichen Büchern zugeschrieben werden. Samuel Katz von Lang-Göns und Ehefrau Hannchrn, geb Strauß, XI/211. XXI/1157 dasiger Gemarkung. Georg Melchior Harnisch zu Steinberg IV/91 u. 92. VII/413 dasiger Gemarkung. Georg Bccker zu Leihgestern XXI/419. XXII/313 dasiger Gemarkung. Friedrich Lenz, And. ©., von Klein-Linden XX/292. XXI/69,5 Gießener Gemarkung. Ludwig Gorr, Ph. S, zu He»chelheim XV/380. 380a Gießener Gemarkung. Konrad Vogt, Balthasers Sohn, in Gießen VI/92 dasiger Gemarkung. । Heinrich Pitz Wtttwe von Watzenborn 11/115 Gemarkung Watzenborn-Steinberg. 1 Johannes Jughard, RathschöffS Sohn, von Gießen XVI/307. XXV/25. XXXVI/45. III/77. 78. XXVIII/148. 149. XXX/58. XXXÜ/56. VIII/93,1. 109. IX/96. XVI/118 dasiger Gemarkung. I Anna Marie Stollmer in Gießen XXVII/153a, 98 u. 153a, 99 dasiger Gemarkung. 1 Friedrich Willstrumpf's Ehefrau, geb. Feldmann, in Gießen 1/750 dasiger Gemarkung. NB. Diese Parcelle hat mittelst Kaufbriefs vom 29. August 1874 Hermann Euler von Gießen erkauft, behauptet, das Kaufgeld für solche mit 2400 fl. bereits bezahlt, den Kaufbrief mit darauf befindlicher Quittung aber verloren zu haben und beantragt deren nichtbeschränkten Eintrag im Mutations-Verzeichnisse auf de« Reichensand........... Beitrag zu den Kosten des Universitätsgebäudes unter Rubr. 42 vorgesehene Kapitalaufnahme ist für die Ausgaben unter Bekanntmachung.^ 1095) Ein Hebregister über nachträgliche directe Steuern pro 1877 liegt auf dem Bürgermeisterei-Bureau 8 Tage lang zur Einsicht offen. Gießen, den 26. Februar 1877. GroMeyogliche Bürgermeisterei Gießen. .A. Bramm. "'Wen, bfl6 k ?e" »itb. 6 fontnien r ^njlig; Di,' 1° ^ürde btt Mächte telp- von «wXÄ!' it,aH 5*3 “ta. doch, 7' bemna4(l ln -«hm-, ■wrte hiervon Act ae- jur Pforte solle hier- 2,04 „ : RLMlichkeite«. Umi « >ie dafür m 3«-1877 gd'unb J« Kien 611 AUtn6*“e . ,5.. kt6ier, um Uebm m beicblassen worden, Weber , ln. Lchafer * SrL- ** lijtWty1'Wilhelm ;S nrbtn- Hießen *utfo" tfg : und Letterbäumen geeignet Hohensolms, am 24. Februar 1877. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, Revierförster. _(1085 1081) Einige Centner rothe Zwiebeln sind zu verkaufen. Wo? sagt die Exped vieses Blattes.___ 983) Die Jahrgänge der Gartenlaube und des Hausfreundes von 1868—72 eingebunden, sehr gut erhalten, sind billig labzugeben. Wo? sagt die Exped. d- Bl. Formulare per 50 Kilo loco Grube. (1114 S^ESS^- (1108 den 1. März 1877. Die Grubenverwattung an^s Haus frei 86 Cafe Wenzel 80 if M. 154 1097) Rier sowie ein vermtethet H. Ad a m i. LA (1104 Nachmittags 3 Uhr, statt. Carnevatverein Türkei, Zimmer- Köln - Gießener Bahn 442) Anfertigung von arbeiten, sowie Holllieferung zu ^eratitrgortfidbe Redaction: 91. Sch eyd — Druck und Verlag Der Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. /<£ Die In unser iijM, Odenhausei Gießen, an cs; Ausstellung. Verloosung von Kanarienvögeln 1094) Ein schöne? möblirteS Zimmer in der Räbe desWallthsrs im Jutzi'schen House 2. Stock zu vermiethen. Stollwerk’sche Brustbonbons sind sowohl naturell genommen als Abends und Morgens in heisser Milch oder Thee aufgelöst getrunken von vorzüglicher Wirkung gegen jedes Haisund Brustleiden. In Originalpacketen ä 50 vorräthig in Giessen bei: J. A. Busch Söhne und Louis Fronhäuser; in Lieh bei: H. C. Bingmann. Donnerstag den 1. März Abends 8 Uhr, Am £afe Geilfus Tagesordnung: Reichensand-Bahnhossstraße. Direkt bezogene Ullgar-^Veine, als : Marbacher, rotben, Oedenburger. rotben, Ofener, weißen, vorzügliches (Llas 7Zlr Deidesheimer und billigen Preisen übernimmt S. Katzenstein, Holzhandlung. Wermiethungen. 1110) Zwei oder auch drei ineinander - gehende Zimmer, möblirt oder unmobltrt, J»5 * Verein öer nationalen imö liberalen Partei, Generalversammlung Mittwocb den 28. d. M., Abends S Ubr, im Saale des Gasthofs zum „PRINZ CARL.“ Beitrittserklärungen werden im Vorzimmer des Saales bis zum Beginn der Generalversammlung entgegengenommen. 1066) Der provisorische Ausschuss. Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer Fouiif Flett, im Schwanen. Generalversammlung Mittwoch den 28. Lebruar, Abends 8y3 Uhr, Im Sälchen bei Karl Fuhr im Stern. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 1086) 2) Dorstandswabl. I. Qualität. 1109) In Folge Grubenabschlags liefere ich den Centner zu Wagenladungen von 25 Ctr. an und mehr, frei an's Haus geliefert, pr. Ctr. zu Wagenladungen (200 Ctr.) die ganze Ladung frei an's Haus geliefert Allen Freunden und Bekannten diene hiermit zur Nachricht, daß unser innigst geliebter Gatte und Vater Ludwig Geistler nach längerem Leiden heute, den 26. Februar, Morgens 6 Uhr, sanft dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. NB. Die Beerdigung findet Mittwoch den 28. kebruar, Braunkohlen verkaufen von heute ab so weit die Vorräthe reichen: Die dlesjähri tttitfdflS $ tlht, i ” ^nter Hinwe jenigui Echulamis-As) Wiiisterialabiheilung, rinrurkichtn, welche bi Die Großhe' Bekanntmachung in 8 Darmstab Stückkohlen 55 Brockkohlen 50 „ Kohlenklein 45 „ Hefsenbrücker Hammer, Geschäfts Empfehlung. Dem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich seit Januar d. I. au« der Firma Döpfer & Schäfer ausgetreten bin. Ich empfehle mich in Uebernahme von Weißbinder- uni) Lackirarbeiten jeher Art, und wird es mein Bestreben sein, auf reelle und billige Bedienung dieselben auSzuführen. Meine Wohnung befindet sich wie seither Bachgasie D. 175. Werkstatt. Wall- thor bet Ernst Pitt Han. Achtung-v^l ni2) Ph. Schäfer« 1113) Ein mödlirles Zimmer zu ver» miethen. Marktstraße Lit. D. 27._______ Eine Stube mit Bett ist zu vermiethen. Lit. A. 35._____________________________________ 1092) Zwei tneinandergebende möbltrte Zimmer vermtethet per 1. April Eugen Kauffmann, Alicenstraße. 49) Der zweite Stock meines Hauses in der (9 orten ft. aße, 6 Zimmer rc. enthaltend, ist zu vermiethen und am 1. Mai bezichdar. Aut Wunsch kann Stallung abgegeben werden. S cb m i t t, Univ.-Her.-Acluar. Dsmstadt, $ W bttttt Mm, ttn N t den Liinlin Vt $ avzusinnrn. DamstM al-s »MH b(i n ’R von Mainz i kütgemch« hi fiW ^beibürgnN hn Charakter als ^vzlaihajiptstatt' ^iiiksgerichlsrajl Lsters oflergräbi . Stiebbett 2oben ^che am 22. b. !n'6fl in brm ( , les Nx, UKb ßdi, ® biirrf) N toirftn unb £ ;»*» S'***fi Wen «im & in'26. LLZ« pLÄ Ä Elster: tÄ Mge Fetmischte Anzeigen. 846) Junge Leute finden Pension in einer anständigen Familie, Nachhülfe in den Sch'-larbeiten, Musikunterricht gratis. Näheres btt der Exped. d. Bltts._______ 1096) Dkine Letter ist mir aus dem Hofe obbonden gekommen und wird derjenige, welcher sich dieselbe nicht in unehrlicher Absicht angeeignet hat, um sofortig« Rückgabe redeten. Ehr. Bix am Neuwegrrtbor. Neue süße Apsetßnen, per Stück 15 empfiehlt 516) Gg. Wilh. Weidig. Abfahrten von Giesteu nach: Deutz 6«, jo 4«. Dillenburg 64», 12, 4«, 9». (1? Siegen 645, 12. Q^e-tzlar 646, 8«, 9«, 12, 4«, 76, 9». sind zu haben bei 1073)___ Stöcke in großer Auswahl zu sehr billigen Preisen empfehlen (96° __Moritz Greqori öl Sohn. 955) Meinen Garten in der Schwarzlach 164 DÄlftr. groß und in der Daulinie liegend, verkaufe ich preiSwürdig H. Schmidt, Braugasse. Gefunden eine goldene Brille; abzuholen im Hause des Herrn Fabrikanten Löber, Grün- .berger Dtraße. _________________(1103 1106) Ein mit guten Schulkennlnissen versehener junger Mann wird zu Ostern auf das Comptoir eines hiesigen Engroß- Geschäfts als Lehrling gesucht. Wo? sagt die Exprd. d. Bltts.___ 1080) Emen tüchtigen Huf'cbmied sucht „Sophienhütte" bei Wetzlar.__ 1075) Eine tüchtige Arbeiterin sucht Stelle als Putzmacherin. Näheres in der Erped. h Bltts.____________________________ 1058) Zimmergesellen können dauernde Arbeit erhalten bet __E b. Feuster, Gießen. 1039) Für mein Leinen- und Wäsche - Geschäft suche per 1. April einen Lehrling. Albert Lüttringhaus. 862) Ein ordentliches Dienstmädchen aesucki- Asterwea 105. Theater. 1105) Warum wiederholt Herr Dtrector Kurde nicht einmal die reizende Martha und schöne Galathea? Beide Sachen haben ja außerordentlich gefallen. _______________A. — Z. 1107) Es liegen 6—8000 JL zum An- kauf von Kausschtlltngtzgeldern bereit. Wo? sagt die Expcd. d. Bltts. zu den Viehstands-Tabellen zur Controfirung Öer Äü= unö Zugänge Öes viehstanöes (Regierungsblatt von 1867, S. 275) Wilhelm Klee am llatl)l)aii5.________________ steiner. Bei Abnahme von 6 Flaschen billigste Berechnung. Sämmt- liche Weine gebe ich (Xitcb litt (8las. 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