Dienstag, den 27. Februar 18W, M». 48 an En Partei. v. Gagern. (1084 Farben! 7». iWilh. ^arnrneb i, jugeomitö anf, unb 'Mtntn deffelben r.iS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 3. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnisien der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Gießen. 4. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Bensheim. 5. Uebersicht der für das Jahr 1877 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Lommunal-Bedürfnissen in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. —— i ■! H i fi schiedene Schlüffel, 1 Handschuh. Gießen, am 24. Februar 1877. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. "nds 8 llbr, -INZ CARL.“ ft des Saales bis zum mmen. ehe Ausschuss. Deutschland. Darmstadt, 26. Februar. Die Nr. 9 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Gesammtministeriums, das Papier- sormat zu Eingaben an die Behörden betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, die Zu- theilung der Gemeinde Solms-Ilsdorf zum Standesamts-Bezirk Lardenbach betreffend. Ge funde ne Geteuft ander Eine Peitsche, 1 Manchettenknopf, 2 Portemonaies, 1 Pincenez, 1 Brille, 1 Regenschirm, 1 Taschentuch, 1 Perpendikel, 1 Mustkalienverzeichniß, ver- Gießen, den 22. Februar 1877. Betreffend: Das Papierformat für die Akten der Deutschen Reichs und Staatsbehörden. Das Gr^Herzogliche Kreisamt Gießen die Großberzoglichen Bürgermeistereien, sowie Kirchen- und Schulvorstände und Vorstände der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises. Das nachstehende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern theilen wir Ihnen zur Nachachtung mit. v. Röder. 8er ien £5L**e al» jySjN 8 und unter ^derein. ■Wrfutig im beth-iligen CnH utn 7*/2 Uh, Vorstand. »ei der am 23. d. M. vorgenommenen Wahl ist Herr Aron Stern mit 39 Stimmen zum Mitglied des Vorstandes der israelit. Reltgions- gemeinde^Gt^^ ^^nnt dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß während drei Tagen, nämlich den 28. Febr. sowie am 1. u. 2. Märzdas Wahlprorokoll mit allen Anlagen auf dem'Büreau des i. Vorstehers, Herrn Meyer Hom berg er, offen gelegt sein wird und daß während der unechrecküchen Frist dieser drei Taae lebet Stimmberechtigte von dem Wahlprotokoll und deffen Anlagen Einsicht nehmen und auch Einwendungen gegen die Wahl oder gegen den Gewählten, beziehungsweise auch Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschlusses Bei Großherzoglichem Kreisamt Gießen Vorbringen kann. Gießen, am 24. Februar 1877. Der Wahl-Comnnssär: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. Bekanntmachung. Der Maschinenfabrikant Georg Renzel dahier beabsichtigt in seiner Hofrailhe Flur XVII Nr. 162, 5, 163, 5, 163, 6, 165, 166 u. 167 verschiedene bauliche Veränderungen zum Zweck der Verlegung seiner Maschinenfabrik in den Hinteren Theil des Hofraums vorzunehmen, wodurch die Betriebsstätte einiaermaßen verändert, namentlich eine Versetzung und Neuanlage von Dampfkeffeln nöthig wird. , . . Plan und Beschreibung dieses Vorhabens können binnen 8 Tagen auf unserem Büreau eingesehen werden und sind innerhalb dieser Frist etwaige Einwendungen gegen das Unternehmen bei Meidung Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 23. Februar 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder. tn »V & 4 , i-, ► i, i1 „ EvUl-s 11 >mem m Zuz einstweilen dn nWen MiUrvoch eTiammlung Rechnung almkins „Mei". WKr, Art, Consoltischen ,na unbg«Kr$etg«lbime. iphie-Rahmen, * Kvlifarbe iNM prompt mi t Politur, uiib antiken i» »>»i“"(y -O- tb billig aussuhre Ae fiewef’ ___- 3u Nr. M- d. I. 2314. Darmstadt, am 10. Februar 1877. Betreffend: Das Papierformat für die Akten der Deutschen Reichs- und Staatsbehörden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an sämmtliche untergebene Behörden. Die vorgeschriebene Größe für das Papierformat zu den Akten der Großherzoglichen Behörden betrug bekanntlich bisher 13,3 Zoll (oder 33 25 Centimenter) in der Länge und 8,2 Zoll (oder 20,50 Centimeter) in der Breite. (Bekanntmachung vom 13. Dezember 1856, Regierungsblatt von 1856, Seite 5301 Mit Rücksicht auf den vielfachen schriftlichen Verkehr der deutschen Reichs- und verschiedenen Landesbehörden untereinander sind die sämmtlichen deutschen Bundesregierungen dahin übereingekommen, ein gleichmäßiges Papierformat von 33 Centimeter Höhe und 21 Ce n timet er Breite, unbeschadet der für Briefpapier, Tabellen und in etwaigen sonstigen Ausnahmefällen üblichen anderen Formate, für den Gebrauch der deutschen Reichs- und Staatsbehörden einzuführen, und wird demgemäß eine diesbezügliche Bekanntmachung auch in dem Großherzoglichen Regierungsblatte erscheinen. Wir weisen Sie demnächst an, nicht nur sich seibst in der Folge für Ihre Akten eines Papierformats in der angegebenen Größe zu bedienen, sondern auch die Ihnen etwa unterstehenden Staats-, Kirchen- und Gemeindebehörden entsvrechend zu instruiren, — was insbesondere Seitens der Großherzoglichen Kreisämter in den Kreisblättern zu geschehen hat. — Die vorhandenen Papiervorräthe, welche dem seitherigen diesseitigen, von dem neuen ohnedies ganz unbedeutend abweichenden Papierformate entsprechen, sind vorerst aufzubrauchen; bei Neuanschaffungen ist aber auf die Einhaltung des neuen Vereinsformats sorg- $ D^ wir auch wiederholt die Bemerkung machen mußten, daß manche Behörden neuerdings wieder, zum Nachtheil der Conservirung ihrer Akten, zu dünnes und wenig haltbares Papier für dieselben nehmen, so bringen wir aufs Neue bei Ihnen die in der oben allegirten Bekanntmachung hinsichtlich der Wahl einer guten, starken, nicht zu feinen Papierqualität gegebenen Vorschriften in Erinnerung. v. Starck. 6. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Grotzherzog haben aller, flnibiaft geruht i am 1. gebt, den von dem Fürsten zu LowensteM'Wertbheun. Rosenberg und dem Grafen zu Erbach-Schönberg auf die Geinemde-Schulstelle zu Höllerbach präsentirten Schulverwalter Karl Muller aus Wersau skr tiefe Stelle zu bestätigen; am 2. Febr. dem Schullehrer Georg Jacob Morell zu Dieben die Gemeinde-Schulstelle zu Bodenrod zu übertragen; am 5. gebt, den von dem Grafen zu Erbach-Schönberg auf die Gemeinde-Schulstelle zu Zell präsentirten Schullehrer Johannes Bayerer zu Winterkasten für diese Stelle zu bestätigen; an dems. Tage dem Schulverwalter Ludwig Heß aus Lang-Gons bk dritte Gemeinde-Schulstelle zu Gambach zu übertragen; an dems. Tage die Mili- täranwärter Karl Krumb aus Kirtorf, Michael Bremmer aus Neu-Bamberg, Ludwig Schneider aus Köddingen, den Adam Zimmermann aus Dorn-Dürkheim zu Conducteuren bei der Main-Neckar-Eisenbahn zu ernennen; am 10. Febr. dem Schulverwalter griedrich Schachner aus Fehlheim die zweite Gemeinde- Schulstelle zu Klein-Krotzenburg zu übertragen. 7. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die zweite Gemeinoe-Schulstelle zu Raunheim, im Kreise Groß-Gerau, mit einem jährl. Gehalt von 771 42 H. Darmstadt, 25. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigft geruht: Am 1. Februar den Director an der Realschule zu Gießen, Dr. Georg Ernst Stein, aus sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Treue und Eifer geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. April d. Js. an, in den Ruhestand zu versetzen. Darmstadt, 25. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 12. Februar den Lehrer an der Realschule zu Offenbach, Dr. Karl Landmann, zum Director an der Realschule zu Groß-Umstadt, den Lehrer an der Realschule zu Darmstadt, Wilhelm Soldan, zum Director an der Realschule zu Gießen, den Lehrer an der Realschule zu Offenbach, Dr. Friedrich Schön, zum Director an der Realschule zu Oppenheim — mit Wirkung vom 1. April d. Js. an zu ernennen. Berlin, 23. Februar. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses erklärte der Justiz-Minister in Beantwortung der Interpellation des Abg. Komierowski betreffs Jnhaftirung des Redacteurs Kantecki wegen Zeugniß- Verweigerung, es handle sich hier nicht um eine staatsanwaltschaftliche; sondern um eine richterliche Action, welche durch die verfassungsmäßig fortgesetzte richterliche Unabhängigkeit gedeckt werde. Nachdem hierauf Wehrenpfennig zur Unterstützung der Interpellation das Wort genommen und Windthorst (Mep. pen) die Intervention des Ministers bei der requirirenden Behörde (der Ober- post-Direction zu Bromberg) gefordert hatte, erwiderte nochmals der Justizminister, er könne dem Oberpost-Director keine Weisungen ertheilen. Seitens des Abg. Lasker wurde die Wiederholung der Interpellation im Reichstage befürwortet. Demnächst trat das Haus in die dritte Lesung des Gesetz-Entwurfs wegen Theilnng der Provinz Preußen ein. § 1 wurde in der Fassung der zweiten Lesung angenommen, sodann auch die übrigen Paragraphen mit den von der Regierung gebilligten Amendements Miquel's hinsichtlich der Uebergangs - Bestimmungen und der Regelung der Rechte und Pflichten des bisherigen Provinzial-Verbandes von Preußen, und schließlich das Gesetz im Ganzen. Bei der nunmehr folgenden Fortsetzung der Berathung des Etats des Cultus-Ministerium- vertagte sich das Haus gegen 1 Uhr bis auf heute Abend 7j/2 Uhr. — In dem Processe gegen die Gründer der Bank für Sprit- und Pro- ducten-Handel, Abel, Wrede und Genossen, hat heute das Kammergericht das in der ersten Instanz ergangene Erkenntniß bestätigt, wonach sämmtliche Angeklagte wegen Betrugs zu je 6 Monaten Gefängniß und 3000 Mk. Geldbuße verurtheilt sind. — In der Abend-Sitzung der Abgeordneten-Kammer wurde der Antrag des Abg. Kräh angenommen, wonach die Regierung aufgefordert wird^ einen Gesetz-Entwurf vorzulegen, betr. die Gewährung einer Beihülfe des Staates zu Strom- und Userschutz-Anlagen am Elbdeiche auf der Wilster Marsch. Hierauf wurde bei der fortgesetzten Berathung des Etats des Cultus-Ministe- riums der Antrag Virchow's, wegen Vorlegung einer Denkschrift über die rechtliche Stellung des hannoverschen Kloster-Fonds, genehmigt. Bei dem Eapitel über Gymnasien und Realschulen brachte Kantecki vielfache Beschwerden vor über die Germanisirungs - Bestrebungen beim Unterricht im Posen'schen; ein Regierungs-Eommissar widerlegte dies» Auslassungen. — Um 11 Uhr vertagte sich das Haus zur Fortsetzung der heutigen Berathung auf morgen Vormittag 10 Uhr. Berlin, 23. Februar. Dem Reichstage sind bereits alle vom Bundesrath genehmigten Anlagen zum Etat, ferner der Gesetz-Entwurf wegen Untersuchung von See-Unfällen und die Vorlage über die Landes-Gesetzgebung in Elsaß - Lothringen zugegangen Auch die Lbtheilungen haben sich constituirt. Bei der in der heutigen Sitzung vorgenommenen Präsidenten - Wahl wurden im Ganzen 296 Stimmen abgegeben, wovon jedoch nur 253 Gültigkeit hatten; von diesen fielen 249 auf v. Forckenbeck, der die Wahl dankend annahm. Zum ersten Vice-Präsidenten wurde v. Stauffenberg mit 210 von 297 abgegebenen Stimmen gewählt (v. Franckenstein erhielt 84); bei der Wahl des zweiten Vice-Präsidenten fielen von 277 Stimmen (wovon nur 2(0 gültig) 178 auf Fürst Hohenlohe - Langenburg. Die Wahl der Schriftführer erfolgte hierauf durch Acclamation. Somit ist das Haus constituirt. Berlirr, 24. Februar. Das Herrenhaus genehmigte den Gesetz-Ent- wurf über die Unterbringung verwahrloster Kinder in Besserungs-Anstalten in der Special-Debatte wesentlich nach den Anträgen der Commission und erledigte außerdem vier andere kleinere Vorlagen und Petitionen ohne allgemeinere- Interesse. Augsburg, 24. Februar. Die „Allg. Ztg." veröffentlicht eine Mittheilung aus Neapel vom 23. Februar, wonach ihr Gewährsmann die aus unmittelbarer Quelle geschöpfte Meldung zu machen in der Lage ist, daß das zuerst von englischen Blättern veröffentlichte, vom 4. Februar datirte angebliche Schreiben Midhat Paschas vollständig apokryph ist und nur tendenziöser Erfindung seinen Ursprung verdankt. Midhat habe dem Sultan stets in ehrerbietiger Weise geschrieben und an denselben auch nie seine Entlassung eingereicht, da et einen solchen Schtttt mit Rücksicht auf die schwietige Lage des Staates als Landesvetrath bettachtet haben würde. Glauchau, 23. Februar. Bei der Nachwahl zum Reichstage fielen, > soweit bi« jetzt bekannt, auf Bracke (Social-Demokrat) 10,453 und auf Birnbaum (national-liberal) 8784 Stimmen; von sechs Dörfern fehlen noch die Ergebnisse. Stuttgart, 23. Februar. Der „L-chwäb. Merk." meldet aus Karlsruhe, daß Prälat Holtzmann daselbst heute gestorben ist. Hesterreich. Wien, 23. Februar. Die Obmänner der verschiedenen Clubs einigten ich dahin, die nächste Conserenz der Verfassungs-Partei morgen Vormittag abzuhalten. Der Club der Linken nahm mit großer Majorität die von Dr. Herbst gestellte Resolution an. Die Verfassungs-Partei spricht ihre Zustimmung zu dem von der Regierung vorgelegten Frage-Punkte über die Organisation des Generalrathes aus, behält sich jedoch die volle Freiheit rücksichtUch aller andern Ausgleichs-Bestimmungen vor. Der Fortschritts-Club behält sich die Beschlußfassung bis zur Conserenz vor. Schweiz. Luzern, 24. Februar. Ein Pulver-Magazin, welches zum Zwecke der Arbeiten am Gotthard-Tunnel errichtet war, ist in die Luft geflogen, wodurch zwei Personen um's Leben kamen. Zttallkreich. Versailles, 23. Februar. In der Deputirten-Kammer wurde Seitens des Ministeriums beantragt, dasselbe zur gerichtlichen Verfolgung des Depu- tirten Caffagnac wegen mehrerer gegen die Republik gerichteter Zeitungs-Artikel desselben zu ermächtigen; der Antrag wurde an die Bureaus gewiesen. Hierauf stellte Laisant (Linke) den Antrag, daß die militätische Dienstzeit auf 3 Jahre herabgesetzt werde. Obwohl Seitens des Conseil-Präsidentea Simon der Antrag bekämpft wurde, beschloß die Kammer doch die Jnbetrachtnahme desselben. Kvgla^. London, 23. Februar. Im Oberhause kündigte Lord Stratheden für Montag die Vorlegung einer Resolution an, wonach Maßnahmen ergriffen werden sollen, welche geeignet seien, den Ausbruch von Feindseligkeiten zu verhindern, die Ausrechterhaltung der Verträge von 1856 so, wie solche 1871 erneuert worden, zu sichern und die Wohlfahrt der der Pforte unterworfenen Völkerschaften zu fördern. London, 24. Februar. „Reutet's Bureau" wird aus Washington telegraphisch gemeldet: Die Fünfzehner-Commission beschloß mit 8 gegen 7 Stimmen, daß die Stimmen von Oregon für Hayes abgegeben seien. — Silber schloß mit 56. — General Tschernajeff hat einen Brief veröffentlicht, worin er gegenüber der im Parlament vorgebrachten Behauptung Lord Derby's, daß die serbische Armee fast ganz aus russtschen Freiwilligen zusammengesetzt gewesen sei, die Erklärung abgibt, die vorhanden gewesenen russischen Freiwilligen hätten niemals die Zahl von 3000 überstiegen. Belgien. Brüssel, 24. Februar. Der „Moniteur beige" veröffentlicht eine königliche Verordnung, welche die Ein- und Durchfuhr von aus Holland kommendem Rindvieh und Schafen über Ostende und die Nvrdzrenze verbietet. Italien 9kom, 23. Februar. Sämmtliche Ptäliminat-Bestimmungen zur Regelung von künftigen Conclaves sind festgesetzt und heute dem Papste vorgelegt worden; diese Bestimmungen berühren nicht das Wesen der Conclaves, modi- ficiren aber die bisherigen Förmlichkeiten vor dem nächsten Zusammentritt der Catdinäle. MtzliUld. Odessa, 23. Februar. Nach hier eingegangenen Nachrichten ist die Einfahrt in den Hafen von Balaklawa ohne vorher ergangene Anzeige den Schiffen untersagt. An der Küste zwischen Sukum-Kaleh und dem Fort Nikolai sind im Schwarzen Meere Torpedos gelegt; die russischen Lootsen sind angewiesen, herangehenden Schiffen das Fahrwasser zu zeigen. »8dUi. Konstantinopel, 22. Februar. Heute fand ein außerordentlicher Ministerrath statt. In der heutigen zweiten Conferenz der serbischen Delegirken bei Savfet Pascha, die drei Stunden dauerte, soll ein Einverständniß fast her- gestellt worden sein. Die nächste Conferenz findet übermorgen statt. Es wird versichert, die Verzögerung der Ankunft der montenegrinischen Delegirten würde nicht eine förmliche Verlängerung des Waffenstillstandes nach sich ziehen, es seien indessen im Einvernehmen beiderseits Befehle ergangen, sich defensiv zu verhalten. Konstantinopel, 24. Februar. Heute hat die Ächluß-Redaction des serbischen Friedens-Protokolls stattgefunden. Rumänien Bukarest, 23. Februar. Eine Anzahl Türken, unterstützt von türkischen Soldaten, erschien gestern auf der Insel Gouvanmei (?), woselbst sie plünderten. Ein denselben entgegengesandtes rumänische- Detachement nahm 13 Mann, die auf frischer That ertappt wurden, gefangen, darunter einen Soldaten ; ferner wurden zwei Türken getödtet, von denen der eine, ein Beam ter aus Rustschuk, die Plünderung geleitet hatte. Jassy, 24. Februar. Der Pruth > Uebergang der Russen bei Leowa, Skuljane und sechs weiteren Punkten ist vorbereitet. Die Pontons sind bereits eingetroffen. — Aus Moskau wird ein Nothstand von allen Seiten berichtet. Amerika. Washittgton, 23. Februar. Die Commission, welche über die Ausrüstung einer neuen Nordpol-Expedition und die Errichtung von Niederlassungen als Ausgangs-Punkte von Polar-ForschungS-Reisen in Berathung getreten war, hat einen günstigen Bericht erstattet. Lokal-I^otiz. Gießen, 36. Februar. Der von uns mitgetheilte Aufruf bei nationalen und liberalen Vereins vom 7. Februar l. I. hat in unserer Stadt großen Anklang gefunden, lieber 500 Mitbürger aller verufiklassen der Vaterstadt haben demselben bereitwillig ihre Theilnahwe entgegengebracht. W“1” b8t» * filr i(te ® Vorms, 20. Fcbr. , fflunö 1258 auf La j?' *d6 ßchntt-livässer liier im N “nb . Nit Srandrvunden bedeckt ■ HtrII«. nr würdigen Feier scme. tjbe ihm aber sein außer ijt. k>ie Sattln machte e fit auf und verlieh refign rruiü; °-°- wird 5- M taua|re, denn nach Verla " i ifl tineS kleinen Madchei U oorfteQte. Jetzt macht rejien WeinandersetzM i vennutbetes Geburtstag Aus Baiern. Vo bim kam ein Landtier hibrudtr Warth erwtcd reiche, die nichts fefteten. iib steckte ein Packet solch Meinung, baj ein Ort , ttimmen geliefert hatte. - Der alle Wrang tata Mln'. „ton wei : fci*. - „ha, Van V oort. - „LMvi vnzri luswez sah, sich vttM Dai freut mirl" Besondere Aekai Mnitlidjr M Unter Vezugnahme sv t.®m 30- November 187( Äenntnij flei > 'ich Schmidt II. vor ^.rtchwendunst unter Cm «MH« R-ch „’flm Kurator ® ?bMI°N!n : ®lf6en, den 21. ^br ^ber^ogliches Lan lr r d m a n n, .^Landrichter, j Behuf- *•^*4 di- | • Erarbeiten iu 49< ! jli 532 V “*«-Sr«|7n 1 Nicht vergeblich haben die Unterzeichner der ersten Anregung die patriotische und kr-ibeitttche Gesinnung der Gießener Bürgerschaft aufgerufen, um einzutreten und m t- menn sckon tH engem lokalen Kreise, darum Nachmittags 2 Uhr, gehörenden Rmtr. röder Stück Holzversteigerung ver- Stockhelz, Wellen 20 Meter Länge mit Stück 712 (1051 1091) 22 125 2910 189 430 203 3225 25 15 bis 18 10 Mir. 15 bis 44 und 10 bis Stockholm Wellen, 3 38 9 8 127 103 7 200 259 55 129 16 1090 180 58 1 District Nonnensollen in dem Marienstiftswald, Sandacker am Weg von Lich nach „ „ Stämme von Zentimeter Durchmesser und Länge 67,57 Festmeter, Stück Fichten-Stangen, zu Sparren und Leiterdäumen geeignet. Sauerkraut, Kabeljau, Hechte, Karpfen, Aale, Acker über dem Schafer- brunnen, Acker auf der Weißerbe, Acker auf dem Läuferts- Jeilgeöotenes. Universal-Reinigungs-Sal). 300) Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Ausstößen, .Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenb^ schwerden, in Vi, Vr, V* Original-Packeten mit Gebrauchsanweisung d Vr und k Mark zu haben bei C- F- Semrnler- Buchen-Scheitholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, Eichen-Prügelholz, Buchen-Wellen, Eichen „ Eichen-Stämme, 32,80 Kbrntr. e^rt Möge das Publikum auch fernerhin seine Anerkennung für den sich bietenden dramatischen wie musikalischen Genuß durch einen recht zahlreichen Besuch der Vor- stellungen an versteigert werden. Lich, den 21. Februar 1877. W i n h ei m. Bekanntmachung. 1078) Die verfallenen Pfänder müssen längstens biS zum 15. März d. I. prolongirt oder ausgelöst werden, andern- falls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. K. Griinebaum. Gingesandt. Theater. Nachdem Prinz Carneval seinen Abzug gehalten und auch dem Rufe Terpsichorens wenig Folge mehr geleistet wird, dürfte es wohl an der Zeit sein, daS Stillschweigen, welches in Betreff der Vorstellungen der gegenwärtig hier weilenden Theatergesellschaft bis ieiit beobachtet wurde, einmal zu brechen. Somit möge denn dem Einsender dieser Zellen gestattet sein, Einiges hierüber in die OeffentUchkeit gelangen zu lassen. Alle, welche bis daher de« Aufführungen angewohnt haben, werde» sich gestehen müssen, daß sie es hier mit Leistungen von Seiten der Mckwirkenden zu thun haben, welche - bei einem so gewählten Repertoire, das lebem Publikum Rechnung trägt — noch selten hier geboten wurden. Die Besiegung der Schwierigkeiten, die in manchen Stücke» sich darbieten, lassen die Leistungen der Künstler im hellsten Lichte erscheinen, zumal sich die letzteren von ihrer Aufgabe wirklich erfüllt zeigen. U. A. nennen wir die Herren Director K trde, Berthold, Lange und Müller, die Damen Kurde Berthold, Weber und Brauckman». Besonders sei der Frau Director Kurde gedacht, welcher dadurch, daß deren besondere Befähigung den ihr ^E>ertr°6 en en Partien entspricht, ein Hauptverdienst an dem günstigen Erfolge zufallt,- wahrend sich aus den Leistungen der hier nicht genannten Kräfte die Ueberzeugung gewinnen laßt daß von ihnen allen das Möglichste zum Gelingen der Stücke beigetrageni wird. Neben den Aufführungen steht in würdiger Weise die Bewältigung des dem Orchester übertragenen Parts. Für den Erfolg spricht am besten dies, daß das Publicum es an äußeren Zeichen der Anerkennung keineswegs fehlen laßt, indem d^selbe mit öfterem Beifall bei offener Scene und mit seinen wiederholten Hervorrufen Kunst und Künstler Literarische-. Die von Ernst Eckstein redigirte im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig Holzversteigerung. Freitag den 2. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, District Teufelsspitze, Essigpfad und Klause versteigert werden: Hohensolms, am 24. Februar 1877. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, Revierförster. (1085 Montag den 5. März c., Morgens 9 Ubr anfangend, soll in dem District ^EichelSberg^ zunächst Hohensolms nachstehendes Gehölz steigert werben: " Rmtr- Tannen-Prü-elholz, Donnerstag den 1. März l. I-, Vormittags 9 Uhr, „Deutsche Dichterhalle" von der Werra, Helene von Hülsen. Eonrad von Prtttwitz-Gaffron. Epischer Theil: Sängers Dank- Von Alexis Aar. (Fortsetzung u. Schluß.) — Die Lyrik auf dem Gymnasium. Von Ernst Eckstein. — Aphorismen. Vermischte Mittheilungen. — Beobachtungen über die Frauen. Von Albert Lindner. (Fortsetzung und Schluß.) — An Wilhelm Jensen. Von Konrad Telman». — Offener Sprechsaal. — Briefkasten- — Grun-Lenau-Denkmal in Wir^nache» wiederholt darauf aufmerksam, daß bie „Deutsche Dichttrhalle^ nicht nur den anerkannten Größe» unserer Literatur, sondern auch solchen Dichtern und Schriftstellern von Talent offen steht, die einenNalE^sich^e^ . roth am Heuweg: Rmtr. Kiefern-Prügelholz, empfiehlt H. Kurth. Das Interesse für die Stenographie hat in erfreulicher Weise in unf’rer Stadt zugenommcn, was deutlich daraus hervorgeht, daß an dem in der Aula adgehaltenen Cursus nahezu 60 Herren Theil nahmen. Im Lause des Winters traten allerdings einige Teilnehmer aus Mangel an Zeit von dem Eursus zurück, die übrigen jedoch setzten die stenographischen Studien ort und überzeugten sich immer mehr, welche Vortheile die schone Kunst b'etet- Vor Kurzem nun brach Herr No ack, der den Unterricht anfänglich auf 40 Stum deu festgesetzt hatte, denselben plötzlich ab und zwar gerade an dem Zeitpunkt, wo man bei dem wichtigsten Theile der Stenographie, nämlich der Satzkurzung angelangt war. Auf diese Weise ist der Zweck be§ Stenographie-Unterrichts nicht erfüllt worden und wäre es erwünscht, wenn Herr Noack die Gründe, die ihn zur Aufgabe des Cursus veranlaßt haben, anpabe. _____ A 1 ' _____Weg, Acker am Schwalbach'- Sehtffeilerieht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd m» im r*f %4. Februar- (Per transatlantischen Telegraph^) Das Postdampf- sckiff Neckar Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 10 y ruu? ton Bremen unb awt 13 Februar von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten hier ansekommen. 0 Berlin. Ein erst kurz verheiratheter Gatte hatte am letzten Sonntag Alles zur roürbtgen Feier seines Geburtstages festlich hergerichtet. Als erstes Ansebinde wurde ihm aber sein außereheliches Kind ins Haus geschickt, da bdfen BHtr «efto:eben war Die Gattin machte ein sehr komisches Gesicht, band den Mantel um, letzte den L»t aus und verließ refignirt bat HauS. Der anfänglich verblüffte Gatte wurde nun Wrubig; was wird sie beginnen? wo ist sie hin? sie wird sich doch kein Leid anthun? Blwah?e, kenn nach Verlaus einer halben Stunde erschien d,e Frau «nebei: in Sefllei« tuns ’ne? kleinen Mädchens d°S ste dem ®atten MJCenbant i-'n-r Sünden °°r der Ebr oorstellte. Jetzt machte der Mann daS komische Gesicht, aber nach einer kurzen erregten Auseinandersetzung beschloß man, den plötzlichen Haussegen den Gästen alS unvermuthetes Geburtstagsgeschenk zu piüsentiren. non 23eiP Aus Baiern. Vorzüge der Billigkeit. Zu dem Buchdrucker Warth von Weil heim kam ei* Landbürgermeister, verlangte Wahlzettel und fragte was sie kosten < Buchdrucker Warth erwicderte, das Hundert komme auf 5 ^ ju Men«Jobe welche, die nichts kosteten. „Nacha nema gleich do , sagte der biedere Darrmeister und steckte ein Dackel solcher Zettel zu sich- Folge davon war die überraschende Er- Knung, b«6 dn Ort ««nrnberd (®rer,) wäbtte, der früher nur ultramonUne stimmen fldiefed ».tte. k^ilich auf der Kunstausstellung einen ihm be- kannten Maleri „Son wem ist das Bild da?" - „Von mir, Ele-llem , °°rs-tzi- der Künstler, - „Ha, Ban Mir, d°S ist ja wohl ein Niederländer nicht? w" dl- «nt- wort. - „Ex-ell-o, oerzeihen", stammelte der verwirrte Künstler, d-rke.n-n andern Ausweg sah, sich verständlich zu machen, „es ist — von mich! — „Ah so, von Siel Da« freut mir!" sycuxrt „ Reisholz, Fichten und Lärchen-Stämme von ■“ " Zentimeter Durchmesser Vermischtes. Worms, 20. Fcbr. lieber Wassernoth enthält die „Wormser .^on^'' folgen» des: „Anno 1258 auf Lätare, welches der Zeit war der 3. Marz, ist solch ein ungestüm groß Schneegewässer angangen, daß der Stabtwall bet her Juden Kirchhof ein groß Stück eingefallen unn auf der Andreßbrücken zween ersoffen sind. 6 Worms, 20. Febr- Ein hiesizer Pferdebesitzer wollte gesteh seinem Pferde die etwas allzularigen Haare schneiden, fand aber, daß diese« Geschäft leitraubenb sei. Um nun die Arbeit adzukürzen, wußte derselbe nichts Besseres zu thun, als die noch nicht abgeschnittenen Haare deS THiereß mit Pettsleum ein-ureiben unb anruzünden. Wie rasend rannte ba> erschreckte und von Schmerzen gepeinigte Thier im Hose und auf der Straße herum, bis es endlich wieder eingefangen wurde. Mit Brandwunden bedeckt wurde das arme Opfer des Unverstandes dem Wasenmeister werden auf dem Büreau des unterzeichneten Ortsgerichts die dem Metzger Carl Sack Grundstücke: ; IV. „ = 2,05 „ Fichtenstämme IV. „ = 1,18 * Fichtenstangen I., II- und III. Classe, Kiefernstangen I. Cl^se, Rmtr. Eichen- resp. Buchen-Derbholz, „ verschiedene Reiser. 2) Von Nachmitlags 2 Uhr ab im Gemeindewald von Lützellinden: 4 Eichenstämme I. Classe ^-17,78 Fstmtr., 4 , II „ —6,11 . Buchen-Stamm, 2,04 „ Wiese ck, den 23. Februar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck- Lang. (1063 den hohen fielen, welche, wenn schon tu engem totalen »uiu.u nicht minder bedeutsam, das Programm vom 1. Februar l. I- zu erreichen sich vor- | ätm'fünftiaen Mittwoch dm 28. I. M- Abends 8 Uhr in dem Gasthof rumPrin- wird sich in der anberaumten Generalversammlung der nationale und liberale ^"""Durch^di/ angezeigte Entgegennahme der Theilnahmeerklärung in einem Vor- «mmer des Versammlungslokales wird denjenigen Herren, welche den Zwecken deS Der- £ geneiot 6i§ jetzt aber die Mitgliedschaft noch nicht erlangt haben, nach Gelegen- b t rum Betritt und so zur Mitwirkuns bet der Organisation gegeben werden. ^e t 1 X- der Generalversammlung wird nach einem einleitenden Vortrage des Herrn er^tsadvokaten vr Muh l von Gießen über die Tendenz des Vereins und die Motche^sttner Entstehung die Berathungeines provisorisch entworfenen Statuts er- Der Inhalt dieses Entwurfs wird sich durch eine wohlthuende Kürze auSzeichnen, «in Vorzug, der Angesichts her ausführlichen Darlegung des Aufrufs vom 1. Februar L Aus^Grmrd^d'er in ^dieser Veröffentlichung nicbcrgelegtcn Zielpunkte lufammengetreten, bedürfen die Theilnehmer des Vereins nur solcher Statntenvor- iAriften welche für jede Beremsbilbung unerläßlich sind. 1 Es wifd darum von dem provisorischen Ausschuß der Generalversammlung lediglich die Feststellung des Zwecks des Vereins, die Fixirung des zährlichen Beitrages auf 1 unb bie Organisatlon des Vorstandes als Statutinhalt vorgesch «gen »erben. Die Generalversammlung wirb nach Feststellung des Statuts die Vorstandswahl voraussichtlich alsbald vornehmen und so eine bauernde Vertretung für den neuen Ver rin geschaffen sein- __ gggBBW-MggB» scheu Acker, Acker hinter dem Steinbrunnen, Acker am Steinbrunnen, Acker zwischen dem Aulweg und Leihg. Weg, Acker am Atzelbusch, Acker am Heegstrauch, Acker auf den Fluth- graben, meistbietend versteigert. Die Bezahlung geschieht in sechs gleichen Jahreszielen und soll der Zuschlag bei annehmbarem Gebot alsbald erfolgen- Gießen, den 21. Februar 1877. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Lüdeking. (1000 2 , III. „ =1,78 Groß-Rechtenbach, den 24. Februar 1877. Das Bürgermeister-Amt- Hardt. (1082 ■, 1036) Eine große Vogel-Hecke mit einem guten Weibchen sofort zu verkaufen. Näheres bei der Expedition d. Bl- Am Dienstag den 6. März d. I. ollen öffentlich versteigert werden: 1) Bon Vormittags präciS 9 Uhr ab im Gemeindewald von Groß-Rechtenbach: Eichenstämme II. Classe = 5,33 Fstmtr-, III. „ =24,15 , Besondere Bekanntmachungen Brffentlichr Beksnntmrchung. Unter Bezugnahme aus die Aufforderung vom 30. November 1876 wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Hein- । rieb Schmidt II. von Rödgen wegen Verschwendung unter Suratei gestellt worden ist unb daß gültige Rechtsgeschäfte nur mit dessen Curator Jacob Stein I. von Rödgen adgefchloffen werden können. Gießen, den 21. Februar 1877. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, vr. Trapp, Landrichter. Lauda. Assessor. Dienstag den 6. März c., Morgens 10 Uhr, soll dahier Behufs Erbauung einer Förster - Wohnung die Anfertigung der Zimmerarbeiten zu 499 «X, eines Falz- ziegeldacheS zu 532 Jl., sowie Lieferung bon Sandsteinstusen zu 72 «M. und , Lungstein-Trog und -Krippe zu 44 veranschlagt, «enigstnehmend vergeben - werden. Krofdorf, den 24. Febr. 1877. Der Bürgermeister: 1088)_______Colnot._______ Versteigerungen. Holzversteigerung. Freitag den 2. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll das im Garbenteicher Gemeindewald, District Herrnwald unb Seewalb gefällte Holz versteigert werben: 10 Rmtr. Rabel-Scheitholz, 58 w „ Knüppelholz, 17 „ „ Stockholz, 1100 Wellen „ Reitzholz, 19 Nadelstämme von 10—24 Ctmtr. Durchm. unb 9—12 Mtr. Länge, 136 Nabelstangen, mit 6,37 Cubikmtr. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im District Herrnwalb bei dem Teich; nach dieser Versteigerung soll bas gefällte Holz im Markwald daselbst versteigert werden. Garbenteich, den 22. Februar 1877. Grotzherzogl. Bürgermeisterei Oarbenteich. ________Schwarz.________(1083 Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. Irische Veilchenbouquets in jeder Größe empfiehlt (568 O. Garn, Handelsgärtner, ______________________Lindenplatz.___________ 1008) Ein Garten am Rodberg, Vr Morgen Lsltend, ist zu verkaufen, oder zu verpachten. 5!äheres bei der Exped. d. BlttS. Flur Nr. lllKlftr. 42 90 1554 29 25 224 3 131 u 132 490 3 62 343 24 221 432 24 250 625 25 231 386 30 92 478 32 45 355 7 200 416 1IÄS W jpriAf- lIE öön Sbet t(©ttat&eben füt Mnahmen ergriffen ykindseligkeiteil zu ver. 8 »ie solche 1871 11 dlvrte untermorftnen wird au8 Washington beschloß mit 8 gegen 7 abgegeben seien. — Sil- Echt, worin er gegen- ’b Derby's, daß die |er» mmengesetzt geivesen sei, chen Freiivilligen hätten x"f,019“n3 d-r VW. hierauf auf 3 3,6,,' Limo» bet -etrachtnahme befftlbtn. ielje“ vtröfftatlicht eine : w au8 Holland ton- HlHbjttttj' wrbietet. WmnMzen jur Regele dem Pa^e wW tn ^et Soatltoti, mck» i^en Sufammmhitt bet 'n RachrWm ist bie W- laeneanjeiae beit SW« •eB gort Ml« fi|lb 101 enftnbangewieftn, 5«® „v ,;n auitrorbeÄ(t 'S b,T,,r6'^8Han«“ «ürbt |fl liebe«. li °'V"e? st! defenst» t« tll sM.R-d'cli°"d>i -ä;Ä i*!i V totunter eine» ,e.r hie fion. habeo Formulare zu den Viehstands-Tabellen zur Controfirung der M- und Zugänge des Mhstandes (Regierungsblatt von 1867, S. 275) sind zu haben bei Wilhelm Klee 1073) am Nathhaus. 983) Die Jahrsänge der Gartenlaube und des Hausfreundes von 1868—72 eingebunden, sehr gut erholten, sind billig abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Zur Beachtung für alle Kranke! Tausende und aber Tausende zerrütten ihre Gesundheit durch Ausschweifungen. Dieselben gehen nicht allein ihrem geistigen, sondern auch ihrem körperlichen Verfall sicher entgegen, was sich durch Abnahme deS Gedächtnisses , Rückenschmerzen, Glieder- rittern recht deutlich bemerkbar macht. Auster den genannten sind noch Erschlaffung der Gefchlechtsorgane, Flim- niern der Augen, große Erregtheit der Nerven sichere Zeichen uno Folgen obengenannten Lasters. Recbt deutlich und für Jedermann verständlich behandel! diese Borg mge das ausgezeichnete Werk: (19 ■>r. Aetau's Selbttbkwadr'unq Hilfe in allen Schwächezustän-en. Preis 3 Mark und lyeilt gteichzeitrn die besten Mittel und Wege zur Beseitigung aller diefer Leiden mit. Dieses wirklich gediegene Werk wurde von Regirrunaen und WohlfohrtSüe- hörden empfohlen. [H. 36000.) Zu beziehen ist dasselbe durch jede Buchhandlung, auch von €1. Poe- nleke’s Buchhandlung in Leipzig. 1056t 80 — 100,000 schöne Backsteine billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. Bettfedern und Daunen Zwillch und Barchent, Feder-Lcinen, Lieferung vollständiger Betten in streng re.ller Ausführung, bei (43^ LH. Brück, Kanzleiberg B. i. 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Im Verlage von Emil Roth tn Gießen ist soeben erschienen: Grundriss zu Vorlesungen ührr das Deutsche bürgerliche Necht mit Einschluß deS Handels-, Mechsel- und Leerechts nebst detgefüftten Quellennachweisungen zum Gebrauche in den akademischen Vorlesungen über deutsches Privatrecht, sowie überhaupt zur Qrientirung über die neuen, das Privatrecht betreffenden Gesetze des deutschen Reiches von Dr. Carl Gareis, o. ö. Professor der Rechte zu Gießen. Preis Jt 3.60. (1093 Sermretßm.gen. 1092) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer vermiethet per 1. April Eugen Kauffmann, Alicenstraße. 1049) Zwei möblirte Zimmer zu ver miethen. Asterwea 111.__ Eine Stube mit Bett ist zu vermiethen. Lit. öl. 35. 081) Ein mittelgroßes Familienlogis per 15. 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Gefällige Offerten beliebe man bet der Expedition diese- Blatte- ntederzulegen.__ 1074) Ein CommiS, der bereits feiner Militärpflicht als Einjährig * Freiwilliger Genüge geleistet, sucht unter sehr bescheidenen Salair - Ansprüchen Stelle in einem hiesigen Engros - oder Bank - Geschäfte. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Woiiuuügsveräuderuug. 1090) Unterzeichneter beehrt sich hiermit anzuzeigen, daß er seine seitherige Wohnung tn der Neustadt verlassen hat und nun Dallthorstraße Lit. A. Nr. 66 vis-ä-vis dem Darmstädter Haus wohnt. Gg. Tränkner II., r?»au- und Möbel schreiner. 1061) Zwei gute Arbeiter sucht Th. Schneider, Schubmachermeister. Carnevalverein Türkei. Generalversammlung Mittwoch den 28. Februar, Abends 8^ llhr, im Sälchen bei Karl Fuhr im Stern. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 1086) 3) Dorstandswahl. Geschäfts Grvsfnung^ 1087) Das in dem Steinmeper'schen Wohnhause, Scbloßgaffe Lit. A. 233, neu eingerichtete Specerri = uni) .Kurjumiiren = flefdjflrt wird Dienstag den 27. l. M. eröffnet und damit ein verehrliches Publikum unter Zusicherung reeller Bedienung um geneigten Zuspruch gebeten. Achtungsvollst Cttlhaeina Baldauf*. Turnverein. Generalversammlung Dienstag am 27. Februar 1877, Abends l/29 Uhr im Locale des Herrn CARL FUHR. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage, 2) Referat über den Prozeß mit Leib, 3) Abhaltung eines Tanzkranzchens, 4) Innere Angelegenheiten. 1015)__Der Vorstand- Verein Ötr niiliomifrn unö fißerufen Partei. Generalversammlung Mittwoch den 28. d. M., Abends 8 Uhr, im Saale des Gasthofs zum „PRINZ CARL.“ Beitrittserklärungen werden im Vorzimmer des Saales bis zum Beginn der Generalversammlung entgegengenommen. 1066)____________________Der provisorische Ausschuss. DmmsiMer pferöe=£oo|e ä 2 Mk. find in der Expedition d. Bl. zu haben. 930) Zu Ostern finden 2 Gymnasiasten oder Realschüler freundliche Aufnahme und liebevolle Beaufsichtigung. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.________________ 700) Für einige Stunden deS* Tages wünscht ein Beamter Beschäftigung in schrfft- lichen Arbeiten. Näheres bei d. Exp. t*. Bl. Buchhandlungsreisende auf neue Werke mit zugfähigen Prämien gesucht, (198 Deutsche Srpori-Kuchhandlung Main). 1046) Ein schwarzer Hofhund mit weißer Brust und neuem Halsband ist mir entlaufe«. Wiederbringer eine gute Belohnung. _____________Carl HaaS, Kalkbrenner. 1058) ZrmmergeseUen können dauernde Arbeit erhalten bei Sb. Feuste r, Gießen. Theater. Mittwoch den 38. Februar 1877: Salon Pitzelberger, komisch Operette von Offenbach. ATacMiuaU iuul Aic/ite, Posse von Hahn. Der Fhlegmatikus, Lustspiel von Benedtx Hochachtungsvoll 1089) Hugo Kurde. Köln-Gießener Kahn. Abfahrten von Giesten nach: Deutz 6«, 12, 4*. DiUendurg 6«, 13, 4", 95. (11 Gienen 6«, 12. Wetzlar S", 8", 9«, 12, 4*, 7\ 9L Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen »niv.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Betr^knd In der Buihh Stistungsrcher hiervo Betressen an die Schulvorstän Wir sehen de halb 8 Tagen entgege Betreffend Wir weisen Berstabt und Gr Dar»,-dt, chk'lungen eng «« 'rwachsmm M« ®t|e|l=Gnt»irfe in °°" ju Kifft; «ompttenj d„ ®eli Di- K- «-schm-ÄM, i)tx, ü4Un;ttn, 21 < en. kch' 66et bi, ch°ff-mg b(t b», Jfang der A^''ch t •tbn»t8 Achtung p'tyitfaefe f tttW? ihr ‘Mm«,?..'Äti».