1S79 Donmrstag, den 26. Juli JVo. 15® Kicßencr Änjeiger Auzeigk- unb AmisdIM für ben Kreis Gießen i Wilhelm Emanuel v. Ketteler. Nach«- gemeldet: Unter den für H zzl N-'b'N- 2*’ $oroi- io* 6* PrriS vierteljährlich 3 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition r Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. l^Dach 3ÜU87. ’ "g, y*«*. ü'L" rsir ihardt, eser-dahn. )N Gießen nach: 819». 11" Vom. 1*. 58*. 750 W. 2b§. I40 Nachts- — Gießen von: 1143 Vorai. 3«. 4»l 835» Abends- M| 3ornt. V-1 W- fil* 225 Nachts- ' 113i Vom- 4^ Nac m. zi,s. 111°-' 2« Nachts-1 bat das deutsche Volk seinen hoben Beruf für das Reich Gottes verloren, als es die Einheit im Glauben zerriß, welche der heil. Bonisacius gegründet hatte. Seitdem hat Deutschland fast nur mehr dazu beigetragen, das Reich Ehristi auf Erden zu zerstören und eine heidnische Weltanschauung hervorzurufen. Seitdem gehen die deutschen Herzen und die deutschen Gedanken immer weiter anseinander und wir sind vielleicht eben jetzt mitten in einer Entwickelung begriffen, die das Verschwinden des deutschen Volks als eines einigen Volkes vorbereitet." ..... Wer so sprach, konnte Emyclica und Syllabus em Jahrzehnt spater nur nut Freuden begrüßen und gleich dem Papste gegen die Möglichkeit einer Aus- söhnuna „mit dem Fortschritt, dem Liberalismus und der neuen Ctvilisatton energisch protestiren. Als aber 1869 die Kunde von dem bevorstehenden valt- canischen Concil und seiner Hauptaufgabe, der Dogmatisirung der päpstlichen Unfehlbarkeit Unruhe und Besorgniß im katholischen Deutschland hervorrief, da beteuerte er auf der Fuldaer September-Conferenz mit dem gesammten deutschen Episcopate; „Nie und. nimmer wird und kann ein allgemeines Concil eine neue Lehre aussprechen, welche in der heil. Schrift oder der apostolischen Ueberlieferug nicht enthalten ist ------ *Je unb nimmer wird und kann ein allgemeines Concil Lehren verkündigen, welche mit den Grundsätzen der Gerechtigkeit, mit dem Rechte des Staates und seiner Obrigkeiten, mit der Gesittung und mit den wahren Interessen der Wissen- schäft oder mit der rechtmäßigen Freiheit und dem Wohle der Völker im Wi- N01, derspruche stehen." , In der That gehörte er dann auf dem Concil selbst der kleinen Oppo- sitionspartei an, die auf dem Standpunkte des Trienter zu verharren entschlossen var. Noch in der letzten Stunde, am Abend des 15. Juni, bat er mit Sinter, Darboy, Ginoulhiac, Schcrr und Rivct knie-fällig d-u Papst, er möge seine Jnfallibilität doch wenigstens mit dem Zusatze „innixus testimomoecclesta- runt“ (gestützt auf das Z-ugniß der Kirchen) erklären lassen. Die Bitte war veraebtick. Am folgenden Tag- ward im schärfsten Contrast zu diesem Wunsche der Minorität die Formel „non autem ex consensu ecctesiae“ (ni$t fwer ans der Zustimmung der Kirche) eingefügt und die Oppositions-B,schöf- reisten ab, um nicht - wie sie dem Papst am 17. Juli schriftlich erklärten - „öffentlich und im Angesichte des Vaters non placet z" sagen. Ketteler hat allerdings, doch wohl nur zufällig, dieses Schriftstück nicht mitunterzeichnet. Jedenfalls ist er bei der bekannten Fahnenflucht der charakterfesten deutschen Kirchenfürsten einer der ersten gewesen, denn ein Ende August von Fulda erlaffener Hirtenbrief verkündet das neue, von ihm bis dahin bekämpfte Unfehlbarkeits-Dogma als Entwicke ung der alten, rn der Sinterlaae des Glaubens enthaltenen lind treu gehüteten Wahrheit. Bischof Retnkens hat die schnelle Wandlung in seiner Schrift „Knieefall unb Satt des Bischoss Wilhelm Emanuel Freiherr» v. Ketteler' (2. Auflage 18<7 Bonn) Arankreich. Daris 23. Juli. Das Journal „Temps" enthält die von irgend einer anderen Seite noch nicht bestätigte Meldung aus Athen, daß auf Kre a ö Gießen am 24. Juli 1877. '"""-M Großhcrzoglichf Kms-Schul-Commisflon Gießen an die Schulvorstände des Kreises. ' « • Bezüglich der Erndieferien, insoweit dieselben in di- Zeit bis zum 4. August fallen, ist bei uns kein- besondere Anzeige zu machen, bei längerer Dauer jedoch rechtzeitig an uns zu berichten. ^öd er MesaM on «ieß-n."- ' »""• 7s’ W j2 gjiittaft®- 0111 2 12 on ®iwi> mm» ,2äM rm 12 Uhr snittae?. Abend?. - Gießen von ♦ 1 \ 421 Nach«- , Wttaös- * Hesterreich. Wien, 24. Juli. Der „Neuen Fr. Pr." wird aus Jaffy vom 23. d. die russische Armee bestimmten Vieh-Transporten ist die Rinderpest in verheerender Weise ausgebrochen. 2; M ich mti„| verlegt' ' bitte ich mir Vu m. 1133 $onn- 427 3 . 121. 61’ 3' II” «oto’. 4 • 11« Die römisch-katholisch- Kirch-, die jetzt täglich erwarten muß, ihres heil. Vaters beraubt zu werden, hat soeben einen ihrer treuesten Sohne und that- kiästigsten, rücksichtslosesten Parteigänger verloren: Wilhelm Emanuel- v. Ketteler, der Bischof von Mainz, ist am 16. Juli zu Burghausen in - Oberbayern gestorben, wo er vor einigen Wochen auf der Rückkehr von Rom erkrankt war. Er wurde am 25. December 1811 in dem lv-stsa .fchen Dorfe Harkotten geboren als Sprößling eines alten westfalischen Adelsgeschiechts, das sich seit der Reformation in eine katholische und eine evangelische LlNietheüe. (Stifter der letzteren ist der bekannte Heermeister von Lievland, Konrad Kette- kr, der sich 1561 zum Herzog von Kurland und Semgaüeu machte.) Wilhelm Emanuel war ursprünglich nicht für den geistlichen Stand bestimmt. Rach ab- solvirtem Abiturienten-Examen studirte er auf den Universitäten Göttingen,, Hei- d-lb-rg, München und B-rliu, trat bann in Münster in di- juristische Laufbahn, ging als Referendar an di- Regierung zu Munster über und diente als Em jährig-Freiwilliger im 11. Husaren-Regiment. Im Jahre 1839 nahm er, veranlaßt durch den Kölner Kirchenstrcit, seinen Abschied aus dem Staatsdienst unb ging nach München, um sich dort theologischen Studien zu^widmen. 1843 trat er in das bischöfliche Priester-Seminar zu Munster, wurde am 1. Ium 1844 zum Priester geweiht unb bann als Kaplan zu Beckum in ber Dwc-sc Münster zuerst in ber Seelsorge beschäftigt. In seinem 35. Leb-nszahr- Pastor jn Hopsten, erwarb er sich balb bi- Zuneigung seiner G-memb-, in bet -r »och h Ute in bankbarer Erinnerung lebt. 1848 nahm er als Abgeorbueter ai b National-Persammluiig in Frankfurt Th-il und vertrat bo.rt «ne entg«ben couservative Richtung. Am Grabe des ermordeten Fürsten Lichnowski hielt er die Leichenrede und predigte zu verschiedenen Malen von Frankfurt aus un Dom zu Mainz, in den er bald daraus als Bischof von Pius ganz beson ; ten Gnaden -inziehen sollte. Nach seiner Frankfurter Thatigk-it war er: Pro st an der Berliner Hedwigskirche geworden und kaum einige Monate m dies Stillmig als^der erledigte Aiaiuzer Stuhl 1849 durch ben vom Capitel ge- Zhlt-n milden Gießene? Professor Leopold Schmid neu besetzt werden sollte. Der Papst verweigerte jedoch diesem dl- Bestätigung und “nannte a MfefcWSföB vom Mär"'185l 'klrchliche^Disttplin ziehen und frei anzustellen und über Priester und Laten di kirch ichDie J »n üben; 2) katholisch- Schnier.zu besitzen und ,rl ^de,?Jnstituie^ui,d Leben zu leiten, namentlich auch die zu dessen Pst g k^^lischen Kirch- » L Ätf-'» ausdrücklich garautirte Vermögen auch selbst v-rw-ilt-n zu dursje . MWMMZW gänzlich verödete Das Ministerium Dalwigk ließ ru^tg gaiizucy verooeie jqka mit fsprm n Ketteler eine geheime Convention Ui(iete, jm beiberf« g 3 II m(tten Kircheusürsten konnte bas letzte Dem für Roms Welt-Mi,,ionemo oöllia katholisirtes Deutschland. Ziel dieser Reactionk-m and- , alg gottlose R-volutioch die unser ”^dnb au8fle6rod,en fcL Mit zäher Entschlossenheit hat der Mainzer Bischof seit seiner Unterwerfung die Consequenzen dieses Schrittes vertreten und als Mitglied der Centrums- Fraction im deutschen Parlament an seinem Theile daran gearbeitet, auch das neugeeinte Reich unter den Krummstab zu beugen. Er ist darüber mit seiner Landesregierung, an deren Spitze kein Dalwigk mehr stand, zerfallen, und ftlhtte sich „wie ein Paria im eigenen Vaterlande. Wir müssen sagen, er hat reich Geistesgaben und eine eiserne Willens-Energie an eine undeutsche ’Dache gesetz. , sich selbst und seiner Kirche nicht zum Heile, unserem Volk und Vaterland«aber zu schwerem Schaden. ermann, liirile edition d. Blattes aller Art, Bier-^ Maturen dnstt' .. VMMinacher, d.____________________ fyanblatißft gesucht nen L. Petri II. von soll ta i DWctm -ag nachor 3 Hol im ® 18b * H ?! J w loöann | ®'b' Grün! < 9.8, N« 50 M oder 4112) Wi Hauses zl Sttaße vor unsahröor. werf vom i bindungsftra mit langem Glünberger überhaupt n solche aus de Großen-' Großh. Sü' Belgien. Brüssel, 22. Juli. Bei der Rückkehr vom Tedeum mit dem König am vergangenen Samstag soll der deutsche Kronprinz, der zu diesem Zweck von Ostende hierher gekommen war, geäußert haben: „Es lag mir daran, einen öffentlichen Beweis der Sympathien des deutschen Reiches für das belgische Volk abzulegen." England London, 23. Juni. Das Journal „Globe" bestätigt die Angabe, wonach die Absendung der Truppen, welchen der Befehl ertheilt wurde, sich marschbereit zu halten, nur den Zweck habe, die Garnisonen von Malta und Gibraltar zu completiren. — Im Unterhaus erklärte der Schatzkanzler Northcote auf Befragen Lord Hartington's: Die Gerüchte über die Entsendung von Truppen und deren Bestimmungsort basirten darauf, daß die Regierung bei dem gegenwärtigen ungewiffen Zustande des mittelländischen Meeres es für angezeigt gehalten habe, die Garnison von Malta auf die volle Stärke zu erhöhen. Dieses sei der Grund für "die Truppensendung und die einzige Antwort, welche er geben könne. £ Buchen Eichen Nadel B. Bau 13 Eichen- Durch« 418 Fe «10 Kiefern 28 Cmi Länge r «35 Kiefern 53,03 F Die Zusa Gfauffee an Wen, bi ^Herzog von Iota auf b, yoHBorn Merer Bau 'M (8tbäu j) Ofenli Mauri 3) 6letnk gft'S SÄittn,, »ti5 gS flt, __ Mm &■«** 60* ”? Portraii- t Vermischtes. ®efan9enc beim (Sjaren ) Aus Slmmtza g-s-n den .Daily News» int-ieisante Mitch-,lung-nüö-r das täglich- L-b-n des das-Ibst wcll-nd-n rulstschnl Kais-rS zu. «or einigen Tagen ließ sich der Czar nach Tisch- all- türkischen Kriegs- gefangenen vorführen. Eine Wache russischer Infanterie mit aufgesteckten Bajonneten und geöffneten Patrontaschen bildete einen Kreis um die Gefangenen, welche ohne Zweifel glaubten, daß sie herausgeführt würden, um erschossen zu werden, und daß beschlagen habe. Der Kaiser, begleitet von seinem Dragoman, mischte sich unter sie, plauderte familiär mit ihnen und richtete Fragen an Diesen oder h^ier,?/iQmo5ß Ewotteten ihm mit großem Freimmhe. Sie sagten ihm, daß dessen Bestandtheile aus einem d-r Wagen herbei geholt wur- ?cn' B-i diesem Male ging es recht lustig und heiter zu, namentlich aber erreichte die brnnotime Stimmung ihren Höhepunkt, als d-r Sauer erfuhr, daß fein Retter in ber »totö d-r König, von Sachsen, weicher in R-ga, zur Cur sich aushielt, gewesen sei, uni> über diese Au klarung aus einer komischen Verlegenheit in die andere gerieth. Lpatec soll er nicht müde geworden sein, in seiner Heimath zu erzählen, daß ein König ihm seinen Vorstecknagel gesucht habe. Groß-Gerau, 20. Juli. Zu Ehren des zum Provinzial-Director in Gießen ernannten seitherigen Kreisraths Dr. Böckmann, fanden im „Gasthaus zur Krone- dahier Zwei stark besuchte Festessen statt, das eine am Dienstag Abend für die Beamten und Bürger Groß Gerau s, das andere am Donnerstag Mittag für die Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinde-Rechner rc. des Kreises. Die Theilnehmer beider Essen waren in recht antmirter Stimmung. Das Wirken des nun Scheidenden, namentlich in Bezug auf die Schule, wurde allseitig anerkannt; dagegen aber auch von diesem betont, daß er nur ungern seinen seitherigen Wirkungskreis verlasse. Kassel, 17. Juli. Der hiesigen Tramway-Compagnie war es anfänglich nur gestattet, mit einem Personenwagen hinter der Locomotive die Strecke zu befahren; seit Samstag jedoch können mit Erlaubniß der Regierung zwei Wagen angehängt werden, und das ist sehr angenehm, denn selbst jetzt, wo jede Stunde - statt früher alle zwei Stunden — em Zug abgeht, ist es nicht möglich, alle Fahrlustigen nach und von Wilhelmshöhe zu befördern. Die Fahrt in den seitlich offenen Wagen ist durch die prächtige Wilhelmshöher Allee eine sehr angenehme. Die Locomotive entsendet in den Straßen fast gar keinen Dampf oder Rauch, und nur am Rondel, wo sie eine bedeutende Steigung und eine Curoe zu überwinden hat, stößt sie einige kräftige Züge weißen Dampfes aus, der dem Geruchsorgane indessen nicht beschwerlich wird. ES macht auf den Beschauer fast den Eindruck, als ob Jemand den Athem hat lange an» halten müssen und nun erfreut ist, einmal nach Herzenslust cmsathmen zu können. Am Sonntag wurden 13 Züge hier und eben so viel in Wilhelmshöhe abgelaffen, alle waren überfüllt — trotz des unfreundlichen Wetters —, weßhalb noch einige Extrazüge eingelegt werden mußten. Das Reue zieht gewöhnlich mächtig an; wir wollen wünschen, daß die Gunst des Publikums auch später dem Unternehmen erhalten bleibt, waS auch wohl zu erwarten fein dürfte, da der Preis — 30 für die ganze Fahrt — kein hoher ist und Wilhelmshöhe stets ein bevorzugter Ausflugspunkt bleiben wird, u- <71 (Zwei Hutmacher.) Ein Herr kaufte kürzlich bet zwei Hutmachern in Pari«, bte erbitterte Concurrenten sind, zwei vollkommen gleiche Setdenhüte. Er verwechselte sodann die beiden Marken der Fabrikanten und brachte nach einiger Zett jedem sein Fabrikat, aber unter der Marke seines Rivalen. „Aber mein Herr-, sagte der erste Hutmacher, „wie können sie als eleganter Mann sich ein solches Scheusal auf den Kopf fitzen? Sehen Sie hier die Räthe? Man hat Ihnen einen aufgearbeiteten Hut als ncu verkauft." Und der zweite sagte, als der Herr dasselbe Manöver wiederholte, in bitterem Tone: „Ich will meinem Collegen gewiß kein Unrecht thun, aber wenn einer meiner Verkäufer es wagen würde, meinem Kunden ein so altes Gestell anzubieten, so würde ich ihn auf der Stelle zum Hause hinausjagen." London, 19. Juli. Der Coloradokäfer ist zur Zeit ein wichtiges Geschöpf und jede neue Kenntniß feiner Lebensweise ist für Naturhistoriker wie für Landwtrthe un- ÜreUtg oon Sntereffe. Indessen ist es doch fraglich, ob die Engländer ihrem ameri- Gaste t. M. Snowie dafür zu Danke verbunden fein werden, daß er etwa hundert iener£|iere lebendig nach England gebracht und hier bei einem Freunde in der nächsten Nahe von Manchester zur weiteren Beobachtung in Kost gegeben hat. Herr Snowie dachte ursprünglich nur an seinen Zeitvertreib während einer zehn- ober zwölftägigen Seefahrt nach England. Er fitzte hundert Käfer und Larven in einen verschlossenen Glaskasten und beobachtete sie während der Fahrt; er verabreichte ihnen verschiedene Futtermittel, um zu ermitteln, was die Käfer annehmen und was sie verschmähen. Er fand, daß sie Steckrüben, Kohlrüben, weiße Rüben, Mohrrüben gänzlich verschmähen, dagegen Kartoffeln und Runkelrüben mit Heißhunger verzehren. Die Lufttemperatur erwies sich von großem Einfluß auf ihre Thätigkeit. Am thätigsten und lebendigsten zeigten sie sich in einer Temperatur zwischen 45 und 75° Fahrenheit, also 6-20° Rcau- mur. Snowie schließt hieraus, daß das europäische Klima ihnen möglicher Weise besser zusagen möchte als das americanische, was den Käsern eine angenehmere Aussicht eröffnet, als den europäischen Gärtnern und Landwirthen. Nach seiner Ankunft in Eng. land übergab Snowie die mitgebrachten Käfer wie gesagt einem Freunde in der Nähe von Manchester unter der Bedingung, — daß er damit weitere FütterungSoersuche anstelle und ihm getreulich darüber berichte. Diese Bedingungen führte der erwähnte Freund in feinem Garten gewissenhaft und anscheinend mit vielem Eifer aus. Der Garten ist mit einer sehr hohen Mauer umgeben, über welche nach Ansicht deS Besitzers der Käfer nicht hinwegkommen kann. Bisher hat sich gezeigt, daß die Käfer Erdbeeren und vegetable marrow — also vermuthlich alle Arten Kürbisse — mit vielem Appetit verzehren. Es sollen ihnen der Reihe nach alle Arten Obst und Gartenge, wächfe vorgesetzt werden. Die Ergebnisse werden vom wissenschaftlichen Standpunkte aus gewiß interessant ausfallen, doch wird es allen Engländern eine große GemüthS- erleichterung sein, wenn sie zu Ende geführt sind und wenn der Ansteller der Versuche dann wird berichten können, daß bei der Zählung seiner Lieben kein theures Haupt fehlt. Der Coloradokäfer ist gewiß ein richt minder gefährliches Spielzeug als da« Feuer. Vielleicht unterbricht der Geheime Rath oder auf Antrag eines Nachbarn baft Gericht frühzeitig die gefährlichen Versuche. Lokal-Stotiz. . 25. Juli. Ein golbner Ring, gezeichnet: „Mina van Amerungen, den 22. November 1854" — ist am 17. Juli 1877 bei ber Ausgrabung am früheren G^ßen von einem Arbeiter gefunben worden. Dies dem früheren Besitzer des Ringes zur Nachricht. c* tifs Gießen, 25. Juli. Zu Vertretern der hiesigen Universität bei dem 400jährigen Jubiläum der Universität Tübingen sind vom Senat der zeitige Prorector Profissor Dr. Hofmann und Professor Dr. Seitz gewählt worden. Gießen, 25. Juli. Am vergangenen Sonntag und Montag hielt der Gauverband Hessen sein 7. Gauturnfest, vom herrlichsten Wetter begünstigt, in Marburg ab. Samstag Nachmittag Empfang ver Veremsvertreter und Abends gesellige Zusammenkunft im Turnerqarten: ©onntflg früh 8 Uhr Turntag und hieran knüpfend Bildung, resp. Wahl des Preisgerichts und ankommenden Turner Nachmittag« großer Festzug durch die schön decorirten ötrayen Marburgs nach dem Turnplatz. .Nachdem Herr Proseffor Horstmann die Festrede gehalten und eine Anzahl Freiübungen vorgeführt worden waren, begann das Preisturnen, welches bis gegen 8 Uhr Abends währte unV®(oran s'ch Turner des Gaues betheiligten. Abends brillantes Feuerwerk und Preis- vertheilung, wobei Nachstehende als Sieger hervorgingen: 1 H. Plank, Gießen; 2. W. Cron- bfTgrr, Marburg - 3^ A. Dtröhle, Gießen; 4. I. Jentzloff, Marburg; 5. M. Klouk, Herborn, und I. Ruppel, Butzback; 6. Gg. Eidmann, Gießen; 7. H. Mollis, Marburg; 8. Th. Schlag öraU?ni 91 Kaufmann, Gießen; 10. W. Dapper, Gießen, und H. Deibel, Wieseck; 11. L.' JHofe, G"pen; 12 K. Jockel, Friedberg ; 13. H. Wöllcnstein, Marburg; 14. F. Walrher Friedberg, und K. Hofmann, Gießen; 16. F. Sommer, Usingen, F S und ®9on°£beTA?ZB^lQr; 17- ®9- Stoffer, Gießen; 18. F. Vogel, Wieseck; J9’ ??' ®‘^en; 201 K"Mng, Wieseck; 21. L. Schmidt, Marburg, und W. Hilbe- vranbt, Wiefeck. Man kann mit Recht sagen, daß die Leistungen im Allgemeinen sehr befriedigend waren. Montag früh Ausflug nach Spiegclslust und Nachmittags wiederum Festzug. Hier an= ?,i„ rt»Fen^TiUrÄ ®DrfAen von Musterriegen und Wettringen. Abends geselliges Zusammen- ta i.fä eÄeti? m todd,e8 b'°8-st'hA-n«hm.r -rst ,>ät n°ch Äj!t.rn°cht für ÄÄhff’ Marburg--«nw°hn-r,ch-ft g.bührl °°°« »n-r,-nnung Literarisches. — Die soeben erschienene 2. veränderte Ausgabe beS kleinen Etfenbahn-KurS- buchS, (Cassel, Verlag von H. Grobei), Preis 40 für ben Sommer 1877 enthält särnrntliche «enberungen bis 15. Juli unb sind biefelben so wesentlich, baß baburch bie Ausgabe poni 15. Mai fast unbrauchbar geworben ist. Die vorliegende Ausgabe zeichnet sich noch burch klaren Druck vortheilhaft aus unb ftnb zur besseren Drientirung nunmehr auch bie Schnellzüge, welche nur 1. unb 2. Classe führen, besonders bezeichnet. Die neuesten Nummern der JUustrirten Frauen-Zeitung (vierteljähriger Abonnementspreis Jt 2. 50 enthalten: I. Die Moden-Nummer (27): Gesell- schafts-, Promenaden- unb Hauskleiber, Negligö- unb Morgenanzüge, Ueberflefber, Blousen, Hüte, Morgenhauben, Unterröcke, Corstt unb Tasche zum Unterbinden- Nacken- Spanien. Madrid, 23. Juli. Der „Correspondencia" zufolge beabsichtigte der König von Portugal heute von Liffabon abzureisen, um Alfons XII. gelegentlich dessen Ausflug nach Galizien zu besuchen. Amerika. New-Avrk, 23. Juli. Der Strike der Eisenbahn-Arbeiter hat sich noch auf die aus den Staaten Pennsylvanien und New-Aork nach Westen führenden Linien ausgedehnt. Man befürchtet Ruhestörungen in Buffalo und St. Louis, doch ist bisher noch von keinem Zusammenstoß gemeldet. Washington, 23. Juli. Wie es heißt, würde Seitens der Regierung der General Sheridan nach Pittsburg entsendet werden, um den Befehl über die Truppen gegen die Aufständischen zu übernehmen. Die Regierung zieht an mehreren Punkten Truppen zusammen, damit diese im Nothfalle einzuschreiten vermögen. Der Betrag des durch die Verwüstungen zu Pittsburg angerichteten Schadens wird auf 3 bis 4 Mill. Dollars geschätzt, mit Einrechnung des Werthes von den zerstörten 125 Locomotiven und 2000 (?) Wagen. Die Bürger von Pittsburg haben gestern, um neuen Gewaltthaten vorzubeugen, ein Sicherhetts-Comitö gebildet. Die strikenden Arbeiter von Philadelphia verhindern den Eisenbahn-Verkehr. Der Gouverneur von Pittsburg hat bei Prä- sident Hayes Unterstützung durch Bundestruppen nachgesucht.__________________ Der orientalische Krieg. Wien, 23. Juli. Die „Polit. Corresp." enthält folgende telegraphische Meldungen: Konstantinopel, 22. Juli. Die Enthebung Abdul Kerim Pascha's von dem Ober-Befehlshaber-Posten ist nicht in Folge der Kriegs-Ereigniffe erfolgt, sondern lediglich durch einen Seitens eines speciellen Abgesandten direct an den Sultan erstatteten Bericht über den desolaten Zustand der türkischen Armee, welche durch Krankheiten und Desertionen mehr als decimirt sei, veranlaßt worden. — Zara, 22. Juli. -Die Festung Niksic soll seit gestern früh von den Montenegrinern beschoffen werden. — Belgrad, 23. Juli. Die Skupschtina hat dem Kriegs-Minister einen Credit zur Erhaltung des Observations-Corps an der türkischen Grenze und zur Errichtung eines Lagers für 24 Bataillone Miliz bewilligt. Dieselbe ermächtigte ferner den Finanz-Minister zur Eintreibung der noch rückständigen Subscriptiionen auf die Kriegs-Anleihe und genehmigte die erfolgte Verausgabung von 2 Mill. Ducaten für die Kriegführung. Bukarest, 23. Juli. Die russischen Batterien bei Slobosia unterhalten ein lebhaftes Feuer gegen Rustschuk. Die türkische Armee steht noch in der Nähe von Rustschuk. Konstantinopel, 23. Juli. Die „Agence Havas" meldet: Die Ruffen haben sich in Folge des Gefechtes bet Khediller vom 19. Juli gegen die Grenze zurückgezogen. Mukhtar Pascha habe neuerdings sein Lager vorgeschoben. Die Telegraphen-Verbindung mit Kars ist wieder hergestellt. Redif Pascha und Abdul Kerim Pascha sind hier eingetroffen. Konstantinopel, 23. Juli. Der Ober-Befehlshaber der Donau- Armee, Mehemet Ali, meldet: Am Samstag fand bei Gaila, zwischen Schumla und Osman-Bazar, ein Gefecht mit den vier Bataillone und ein Kavallerie- Regiment starken Ruffen statt. Dieselben wurden zurückgeschlagen. Ebenso wurden die Ruffen bei Kadikoi zurückgewiesen. ft”*16»’* . ,,7 Bauer mit t Km8 em Retter in hielt, gewesen sei, e andere gerieth. en, bah ein König ilenb^0110 Aws* ^Aen^!^11 l-n. me l^tten verden „nek °hne 'inein bQB n an L °d°r hatten. L baß L'K' siSte irrctor in Gießen zur Krone' dahier die Beamten und urgermeister, Bei- Jelbtr Essen waren namentlich in Leon diesem betont, es ansänglich nur t zu befahren - seit angtbängl werden, lt früher alle zwei m nach und von Rtn ist durch die n entsendet in ben wo sie eine bedeu- ugt kräftige Züge oerlich wird. Es em hat lange an- m zu können. Am : abgelaffen, alle h einige Exttazüge wir wollen wün- haltrn bleibt, was anzr Fahrt — kein eiben wird. machern in Paris, t. Er verwechselte er Zett jedem sein sagte der erste tufal auf den Kopf tteten Hut als mu r wiederholte, in aber wenn einer Kestell anzubieten, tiaes Geschöpf und ur Landwtrthe un- iber ihrem amert- n etwa hundm rtunbe in der nach- j Hal. Herr Snow'e ober zwölstagigen einen verschlosfevtn t ihnen verschiedene e verschmähen, br Lid) verschmähe". DieLnfttemE ^nnb lebenblgstea ,r61200 9leaiv §er Weise besser m.« - arte der 'Ä&S IL- - >e*?Ä| pwet ^.hvrch ch, d°ß ^leichnrt "eloK nun' i oY^Kch^' Gesell- D- schützen für Herren. Anzug für kleine Knaben. Wiegen- oder Schlsidecke, Häkelarbeit. Körbchen aus Gurtenband. Reise-Necessaire. Stickerei zu Rückenkissen. Stühle mit Stickerei-Bekleidung. Teppich, Stickerei auf gepreßtem Stoff. Etui für englisches Pflaster. Bunt- und Weißstickeret, gehäkelte Spitzen und Einsätze, Filet-Guipüre, Tülldurchzug rc. rc. mit 67 Abbildungen. II. Die Unterhaltungs-Nummer (28): Ein Mädchenräthsel. Novelle von Ida von Düringsfeld. Fortsetzung. — Vom Körner-Museum zu Dresden. Von einem alten Soldaten. — Aus der Frauenwelt. 7. Von Robert S chweichel. — Der Chiemsee. Von Max Haushofer- — Am goldnen Horn. Von Nuredin Aga. 5. Liebe, Verlobung, Helrath. Fortsetzung.— Das Zimmer-Aquarium. Von Max Holborn. 3. Die Thierwelt II. — Verschiedenes. — Wlrthschaftllches: Der August in der Küche. — Briefmappe. — Frauen-Gedenk- tage. — Ferner folgende Illustrationen: Cäctlia de Arrom (Fernan Caballero). Nach dem Bilde von F. de Madrazo in der Gallerte von San Telmo in Sevilla. — Königin Sophie von Holland. Portrait. — Mtnnie Hauck. Portrait. — Adele Grantzow. Portrait. — Fischfang auf dem Chiemsee. Von Karl Raupp. Handel und Verkehr. Grünberg, 21.Juli. (Fruchtpreise.) Weizen JL. 13.93, Korn JL 11.21, Gerste JL 9.8, Hafer 7.80, Erbsen JC. 9.75, Saamen JL 17.38, Kartoffeln —. (Alles per 50 Kilo oder 1 (Str.) Mittheilung Französische Mühlsteine werden hiermit den Herren Mühlbesitzern aus der Fabrik aus Nord haus en zu entnehmen empfohlen, wo ihnen die drei- bis fünffache Dauer derselben gegen dieAccord-, oder gar der feilen französischen Herstellung garantirt wird. Das beste Exlstirende bietet denn auch wirklich das größte aller Lager, das größer ist, als die einzelnen Lagervorräthe der Bruchbesttzer in Frankreich und dem alle Brüche steuern, namentlich die von Süd-Frankreich, die das feurige, starke Gestein liefern. Wir empfehlen so aus Ueberzeugung und aus Dankbarkeit für unsere in einer ungekannten Mahltüchtigkeit uns erfreuenden und die größtmögliche Dauer versprechenden Steine, nachdem wir Alle der meist aus Frankreich bezogenen Mühlsteine nach nur kurzer Benutzung verlustig gingen. Wendekind's Fabrik bietet uns in Nordhausen bequem die Prüfung unserer Mühlsteine ohne Decke und im Rohbau. Und dazu rathen wir. Man weiß seine guten Steine dann auch von der inneren Sorgfalt und Güte, also der wohlthätigen Beständigkeit. Die Namen der Einsender und Referenzen sind in der Exp. d. Ztg. zu erfahren. Behufs Verminderung von Schreibereien und Jncassokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition deS Gießener Anzeigers. Allgemeiner Anzeiger. cn empfiehlt u e miethen bei E. Pttth an. Gg. Wilh. Weidig 3361) 4125) A. Bramm. zu 2950) Emil Fischbach. empfiehlt 6g. Wüst. Weidig, empfiehlt zu Cinkaufspr eisen (4126 Emil Elschbach J. Oh. Heller gilt der M M 11 7 43 Wellen 380 70 3820 25 9,5 16 Buchen Eichen Nadel t e r 25 7 129 (3532 6g. Wilh. Weidig. Verkauf. Samstag den 28. d. Mts Dienstag den 31. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen alten RathhauSsaale behufs Vornahme verschiedener äußerer und innerer Bau-Herstellungsarbeiten an städtischen Gebäuden versteigert werden: 3) Steinhauerarbeit, 4) Zimmerarbeit, 5) Dachdeckerarbeit, 6) Schreinerarbett, 7) Schlosserarbeit, 8) Glaserarbett, 9) Spenglerarbeit, 10) Weißbinderarbeit, B. Kau?, Werk- und Nutzholz: 13 Eichen-Stämme bis zu 41 (Zentimeter Durchmesser und 13 Meter Länge mit 4,18 Festmtr. 010 Kiefern- und Fichtenstämme bis zu 28 Cmtr. Durchmesser und 16 Meter Länge mit 153,40 Fstmtr. €55 Kiefern - und Fichtenstangen mit 53,03 Fstmtr. Die Zusammenkunft ist auf der Sicher Chaussee an der 6. Schneiße. Gießen, den 24. Juli 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 223 36 17 — 12 — 40 — 279 15 118 — 20 — 40 - 680 27 Toilette-, Bade-, Jenster- und Pferdeschwämme in größter Auswahl empfiehlt Vormittags 11 Uhr, lasse ich an dem ehemals Ronstadt- schen Hause in der Neustadt eine Partie altes Bauholz, Thüren, Fenster, Falzziegel re. gegen Baarzahlung versteigern. R. Scheel. Ein kleiner gebrauchter Schreibpult mit zugehörigem Tisch, ein Reitstuhl, zwei Stockdegen, ein Stockhammer, ein Säbel, ein Degen mit Silberdrahtgriff, eiy Conversationslexlkon (16 Bände), sind billig zu verkaufen Lit. C. Nr. 77, Nebenhaus. Chlorkalk, Eisenvitriol, (3357 Carbolsäure, flüssig, sowie in Pulver. ÄeUgeüoLenes. 4132) verschiedene Arbeitstische, mehrere Hundert neue Cigarrenformen und andere Utensilien der Cigarrenfabrtk werden billig abgegeben. Die Arbeitsräume der Fabrik (Bodenräume) mit Comptoir rc. sind zu ver- Feinsten Himbeer - Syrup in Vi und V: Flaschen, sowie im Anbruch, Matjes - Häringe -mpfiehlt (3461) Gg. Wilh. Wt«»ig. Haarbalsam. Dieser Balsam reinigt die Kopfhaut, als das beste Mittel, das Wachsthum Die neuesten besten Spar-Kochherde in verschiedenen Großen liefert unter Garantie zu billigen Preisen die Herdfabrik von H. Ulrich, 3937)Gartseld A. 114, 4121) Wegen Ueberproduction habe ich 300 Stück weiße Leinwand zu Verkaufen. Gute kräftige Waare mit Handgespinnst ä Stück 74 Ctm. breit, 60 Meter lang, 10% bis 11 Kilo schwer nur 37 «X 50 Auf Verlangen sende ich i/2 Stück per Post oder 2 Stück per Bahn franco gegen Nachnahme. Auch stehen Muster in Seinwanb von 74 bis 165 Ctm. 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Vl „ ä 1.20, haben bei (3369 C. F. Semmier in Giessen. Mn- Hoteldroschke ist zu verkaufen (4128 Im „Prinz Carl". Japanische Schreib- ü copir-Tinte (Euere violette ä copier). Dieselbe ist von violetter, dem Auge angenehmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch nach kurzer Zeit schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fiießend, schimmelt selbst bet längerer Aufbewahrung nicht und ist unauslöschbar. Auch dann, wenn die Schrift bereits mehrere Tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Eopien und empfiehlt sich de- schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher. Niederlage davon in 4 Flaschensüllungen L V, Liter Jt 2, V2 Liter 1 25. V4 Liter 75 H, % Liter 50 H, in 6iessen bei der Expedition des Gießener Anzeigers.__ Neste Gardinenstoffe für 1 und 2 Fenster, Schwämme wähl zu billigen Preisen, empfiehlt 3360)____________Gg. Wilh. Weidig. 3808) Für bevorstehende Einmachzeit empfehlen wir: feinste reingehaltene Weineffige, do. Raffinade (Zucker), do. Ceylonzimmt, sowie alle sonstigen Gewürze in besten Qualitäten. _ J. A. Busch Söhne. Schmetterlings-Netze, Schmetterlings-Kasten, Spannbretter, billigst bei (3828 ______Wilh- Balser, Frischen Portland-Cement empfiehlt (3582) I. G. D. Bapst. Donnerstag den 26. und Freitag den 27» d. M., jedesmal Nachmittags 2 Uhr anfangend, werden im hiesigen Offieier-Cafino in der Reichskammergerichts-Caserne 2 ovale Tische, 1 runder u. 1 viereckiger Tisch, 13 Stühle, 4 Sessel, 2 Cousole, 2 Sopha's, 1 Kommode, 1 nußbr. Glasschrank, 1 Spiel tisch, 4 stumme Diener, 1 Waschtisch, 1 Pianino, 1 Eisschrank mit Aufsatz, 1 Speise- und Wäscheschrank, 2 Weintische zum Hängen, 1 Waschvorrichtung, Gardinen u. Gardinenstangen, 2 Ofenschirme, 3 Spiegel, 1 Regal, 2 .Hakenleisten, 536 Flaschen u. 183 Schoppen Weiß- u. Rothwein, sowie V2 Ohm Ahrbleichert, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert. (4123 Wetzlar, den 21. Juli 1877.fF» Rrauneck. sodann das Aufräumen des Landwehrgrabens, veranschlagt zu 63 — Gießen, den 25. Juli 1877. Groherzogltche Bürgermeisterei Gießen. 4134) A. Bramm. Bekanntmachung. 4129) Die Brennholz-Versteigerung vom 20. Juli 1877 im Distrikt HörneS hat die Genehmigung nicht erhalten und wird das auf den 20. Juli ausgeschriebene und ver- steig erte Holz einer nochmaligen Versteigerung Mittwoch den 1. August 1. I., Vormittags 8 Uhr, ausgesetzt. Kesselbach, am 24. Juli 1877. Die Freiherrlich von Rabenauische Oberförsterei Rabenau. H 0 pp 6. Neu! Papier-Anfeuchter, Neu! Leveson Patent. Hierdurch empfehle den mir am 22./1. 1877 patentirten Conlrbiicli- Aiireachter, als unentbehrlich für jedes Comptoir. Derselbe vereinfacht das bisher so umständliche Anfeuchten der Copir-Papiere dadurch, daß er Pinsel, Schwamm und Wasserbehälter in sich vereinigt und ist einmaliges Anfeuchten desselben für monatelangen Gebrauch hinreichend. Köln, Paul Leveson- Detail'Verkauf: bei der Expedition des Gießener An- zeigers ä 2 ‘JDIOAi qiliopn« 'usAsrß) ‘z6 g -jhvaiKUK rsugHj u| urjisistz urtzsj rrgv usvrstlg n? 3)tz-jctms qun quviQs lag tzovjatzsm 'uaßuiqn^ -n us)W 'pjjvs) ui ^anmvret ^uoipniffuciI latiaqiioj qun exrcrerqosueq.ue'cxmoocC qun ‘-PFO (6W8 4071) Ein Pflug mit Egge und sonstigem Zugehör, eine große Steigleiter, zwei Erndte- leitern und die Erndte von zwei Acker Korn ist zu verkaufen bei Carl Weidig Wttw., _________________________Gartenstraße. Zwei poltrte Spinnräder und ein Haspel sehr billig zu verkaufen. Lit. C. 77 Nebenhaus. Bekanntmachung. 4112) Wegen Neubau des Schulhauses zu Großen-Buseck ist die Straße vor demselben bis auf Weiteres unfahrbar. Es hat deshalb alles Fuhrwerk vom Bauplatz ab die kurze Ver- Lindungsstraße zu passiren. Fuhrwerke mit langem Bauholz, welche von der Grünberger Straße aus kommen, können überhaupt nicht durchpassiren und müffen solche auf der Staatsstraße weiter fahren. Großen-Buseck, den 21. Juli 1877. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. Versteigerungen. Holz-Versteigerung im Giesterrer Stadtwalde. Montag den 30. Juli, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Waldshut, Oberhag und Unterhag nachoerzeichneteS Holz versteigert werden: A. Brennholz: 3071) Alle gangbaren Sorten Mineralwasser in stets frischer Füllung; _ _ sowie Nauheimer u. Creuznacher Mutterlauge,Carlsbader u. Franzensbader Kaiserquell-Salz und alle übrigen Quellen-Froducte. empfiehlt AuttUfi i Wedekind, Hordhausen, Ä: Brennerei ächte» Nordhäusers, des Korn-Weins der alten Brenn-Art und Französische und deutsche Mühl- u. Schleifstein-Brüche und -Fabrik. Preislisten gratis und franco. 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