Mo. «I Freitag, den 26. Januar AS?? s Herald" inUmlauf gefefet «rben 1858 in ^^D.r S feien. Jene Gerüchte seien schon früher in deutschen und englischen Blättern starke Truppen.M ff «iforte linb Serbien wird in unterrichteten aedruckt aewesen, ehe die franrösische Preste davon Notiz genommen hatte- Fr,edeus-Aofchluß zwischen der Psorie uno öerei Weit entfernt davon, die von Deutschland in Konstantinopel befolgte Politik Kreisen ols imwahr bezechne^ polnischen Bevölkerung anzugrelfen, habe sie, die „«gence Havas", vielmehr darauf hingewiesen, daß Warschau, 1»- Januar, unter 9,egge, f iw feie von fremden Blättern verbreiteten Gerüchte auf einem Jrrthum beruhen müßten Am 10. d. Mts. fei bei der Wiedergabe eine« Telegramms der Morning Post", welches die Versicherung enthielt, daß Deutschland die Pforte -eimllch zum WrderKnd ermuthige, ausdrücklich hinzugesügt worden, daß diese Depesche mit um so größerer Vorsicht ausgenommen werden müsse, als die Berichte der eigenen Berichterstatter jener englischen Ansicht über die Haltung des Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS ErpedMonr Schulstraße, Lit. 8. Nr. 18. Pkstls vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen Vierteljährlich 2 Mart b0 Pf. Pari», 22. Januar. Die „«gence Havas" beantwortet heute die Bemerkungen de« deutschen „Reichs-Anz." über ihre Haltung in der orientalischen Frage dahin, daß die Muthmaßungen über die Haltung des Frhrn. v. Weicher Pctrrsbura, 23. Januar. Die weitere Recrutirung des Jahrganges 1858 in Pole» und Rußland ist bevorstehend. Au« Süd-Rußland werden •* m------- ------Der dtrecke Deutschland. Darmstadt, 23. Januar. Auf einen Antrag- der Abgg. Jöckel und Ellenberger, die Verlegung der Haltestellen Mittel-Gründau und Ranstadt in die Nähe der Staatsstraße und Einrichtung von Güter-Expeditionen daselbst betreffend, hat die zweite Kammer in ihrer letzten Session auf Antrag ihres Finanz-AuSschusses beschlossen, die Großh. Regierung zu ersuchen, mit den bei der Verlegung genannter Haltestellen betheiligten Gemeinden und etwaigen sonstigen Interessenten wegen Ausbringung der erforderlichen Mittel in Verhandlung zu treten. Die erste Kammer ist diesem Beschlüsse nicht beigetreten, ersucht dagegen die Großh. Regierung, die Gemeinden Ranstadt und Mittel-Gründau, unter Anberaumung einer nicht zu langen Frist, zu einer Erklärung darüber au^ufordern, ob sie, vielleicht auch unter Anrheilnahme anderer betheiligter Gemeinden und Jntereffenten, ordentliche Zufuhrwege zu den jetzigen Haltestellen Herstellen wollen, wenn dieselben auch zu Güterstationen eingerichtet werden, und, falls eine zustimmende Erklärung hierüber erfolgt, den Ständen baldmöglichst über die vom Staate auszuwendenden Kosten Vorlage zu machen. Dir Abg. Tdeobald hat Namens des Finanz-Ausschusses zweiter Kammer über die betr. Eommunication des andern Hauses Bericht erstattet, woraus hervorgehd daß der Finanz-Ausschuß beantragt, den früheren Beschluß fallen zu lassen und dem Bkschluffe der ersten Kammer beizutreten, da auch nach deren Beschluß Unterhandlungen mit den Gemeinden stattzufinden haben, den Gemeinden also Gelegenheit gegeben sein wird, sich über die von ihnen zu bringenden Opfer zu erklären, auch das Resultat der Unterhandlungen mit der der desiderrrken Vorlage zur Cognition der Stände gelangen wird und die Stände dann erst definitive Beschlüsse zu fassen haben. , Darmstadt, 24. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnäligst geruht: am 15. Januar den Kreisassessor bei dem Kreisamte Darmstadt, Dr. Hermann Momberger, zum Kreisassessor bei dem KreiSamte Offenbach, den Kreisassessor bei dem Krcisamte Alzey, Gustav v. Zangen, zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Darmstadt, den Kreisassessor bei dem Kreisamte Oppenheim, Tr. Wilhelm Zeller, zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Alzey und den Kreisassessor Ferdinand Fuhr zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Oppenheim zu ernennen. ' Berlin, 22. Januar. Die schon heute Mittag telegraphisch bezeichne- 5 ten Symptome von möglichen Friedensverhandlungen zwischen der Türkei und । Sirbien werden von mehreren Seiten sigualisirt. Aus dem Umstande, daß der < strbische Agent Marinowitsch vor seiner Abreise von Petersburg Aehnliches angedeutet haben soll, wollte man schließen, daß Rußland gegen einen solchen . Separatfrieden nichts einzuwenden habe; doch bedarf Letzteres der Bestätigung. । Serbien soll übrigens Vorkehrungen für alle Fälle treffen. Stuttgart, 24. Januar. Die Stände-Versammlung ist auf den 6. Februar einberufen. Hesterreich. Wie», 21. Januar. Die „Revolution" in Liechtenstein hat gesiegt. Wie aus Feldkirch gemeldet wird, hat der regierende Fürst von Liechtenhein ang-ortnet, daß das Gesetz über die Einführung der Goldwährung vorläufig nicht durchgeführt, sondern einstweilen die bisherige Silberwährung beibehalten werte. Nach einer weiteren Mittheilung hätten auch die Vertreter der oberen Landschaft abgedankt, welche den Anlaß zur Einführung der Goldwährung gegeben. Damit endete ganz „unblutig" die liechtensteinische „Revolution." Wien, 23. Januar. Das russische Kriegs-Ministerium hat bei der Maschinenfabrik in Abo sechs Dampfschaluppeu bestellt, Mitte Mai in Kronstadt abzuliefern. Auch ist die Ausrüstung schwimmender Batterreen vor den russischen Poutushäfeu angeordnet. Das fünfte und sechste Sappeur-Bataillon, zwei combinirte Pontonnier-Bataillone der Südarmee, haben mit dem Bruckenmaterial Cantonnements am Pruth bezogen. Pesth, 21. Januar. Gestern fand hier eine Straßen-Demonstratwn statt bei Empfang der Deputation, die zu Kosiuth reist. Die Volksmasteu wurden durch die Polizei gewaltsam zurückgedrängt. Troppau, 19. Januar. Gestern fand auf der Mährisch-Schlesischen Centralbahn zwischen Domstadtl und Großwasfer eine Feljeurutfchung statt. Niemand ist verunglückt. Die Passagiere des Zuges Nr. 12 mußten »msteigen. Nmnöreich. Glauben finden. f . — An der Börse hat man die Nachrichten aus Konstantinopel sehr ruhig ausgenommen; die kleine Baisse am Samstag ist heute schon wieder ausgeglichen. — Wir haben heute zum ersten Mal in diesem Winter 1° Kälte. Sfofittt. Rout, 24. Januar. Deputirten-Kammer. Bei der Berathung der Vorlage gegen die Mißbräuche des Klerus hielt der Justizminister Mauzln, eine Rede, in welcher et erklärte, im Namen der Regierung die Tagesordnung Laporta's anzunehmen. Er wäre auch nicht abgeneigt, jene Tagesordnung anzunehmen, in welcher Cairoli, Bertani und Musst ihr Vertrauen zu dem gegenwärtigen Ministerium und seiner Festigkeit, die Staalsrechte gegen die Ausschreitungen der klerikalen Partei zu schützen, aussprechen. Der Munster verspricht eine Vorlage wegen der Regelung und der Nutznießung des Kirchen- Vermögens, ivnsorm den durch Art. 18 des Garantie-Gesetzes gemachten Reserven, und schließt daran eine freimüthige bestimmte Erklärung der mehrseitig kundgegebeneu Wünsche nach der Aufhebung oder Äenderung der Garantie- Gesetze. Der Minister betrachtet dieses Gesitz als ein der katholischen Welt gegebenes feierliches, unantastbares Unterpfand für die vollständige Unabhängigkeit des Papstes in der Ausübung der geistlichen Gewalt. Tie Stabilität dieses Gesetzes müsse für Italien eine Frage der Ehre und der Loyalität gegenüber Europa fei,,; welche politische Partei auch regiere, er fet entschlossen, das ■ Gesetz zu achten und in dieser Hiiisicht keine Illusion unter den politischen i Frenndeu des Ministeriums auskvmmen zu lassen. Tie Tagesordnung Laporta's (Eingehen in die Specialdeba»te) wurde mit großer Majorität genehmigt, i — Ter Papst wurde am Sonntag von einer Ohnmacht befallen und . verließ nicht in Folge desten am Montag seine Appartements. Gestern früh • wollte jedoch der Papst absolut Audienz ertheilen, was später einen nenen Ohnmachts-Anfall verursachte. Der Papst empfing indesten gestern einige Personen und gab auch heute Anordnungen für weitere Empfänge. , Nutzlaad. Frhrn. v. Wertber geradezu widersprächen. , Paris, 22. Januar. Die heutigen Blätter bringen folgende Mltihei- lung: „Auf die Nachricht von dem Tode der Prinzessin Karl begab sich unser Botschafter, Vicomte de Gontaut-Biron, zum Kaiser und zur Kaiserin von Deutschland, um ihnen das Beileid des Marschalls Mac Mahon zu bezeigen. Der Kaiier und die Kaiserin zeigten sich bei diesem Beweise der Theilnahme sebr gerührt. Dieser Austausch von Herzlichkeit bildet einen Gegensatz zu dem Feldzuge, den die deutsche Presse gegen Frankreich unternimmt." Lo d.e Mit- tyeilung, neben der mehrere Organe der französischen Republik fvitfahren, der deutschen Negierung kriegerische Absichten vorzuwerfen. — Berliner Blätter machen die Franzosen verantwortlich für die Agitation gegen Deutschland, welche seit 14 Tagen in der europäischen Presse statt- gifunden bat, und die hiesigen Zeituug-.n finden es leicht, nachzuwkisen, daß auch die Presse anderer Länder sich dabei beteiligt habe. .Sie bezeichnen daher die Berliner Abwehrartikel als übertrieben, oerathen darüber, wie z. B. heute die Röpubliaue Fran^aise", in Helle Entrüstung, und so kommen wir unversehens wieder, wie in den vorigen Jahren, in eine zänkische Preßpolemik zw-.- scheu Tcuttchen und Franzosen. Gambetta's Blatt lamentirt über die Verpro- viantiruug von Metz, und die „N. A. Ztg." bettagt sich , daß die Pariser Negierun g bedrohlich viel Getreide einführe; es wäre gewiß zweckmäßig, wenn man beid-erfeits mit diesen Verdächtigungen aufhörte. Auf - Mischer Lette liegt kein anderes Interesse vor, als das des Protestes gegen tie ausgestreuten Verleumdungen. Was die Franzosen angeht, so kann man hier leicht-genug nachweisen, daß viele von ihnen aufrid)itfle SMotgmffe treten ^riff^ lust hegen, und daß ihre Regierung bemüht ist, alle Schwierigkeiten im Verkehr mit Deutschland zu vermeiden. Aber wenn sie auch wirkliches Mißtrauen hegen, 0 ist es doch höchst unpolitisch, dasselbe ohne genügende Grundlagen zu äußern und jedesmal den Chorus zu machen, wenn in irgend einer Ecke der Wett eme Verdächtigung gegen die Politik des Reiches ausgesprochen wird, je sie fcö8 unterlassen, desto leichter werden sie mit ihren friedliebenden Erklärungen ist eine allgemeine freudige Erregung durch das seit einigen Tagen verbreitete Gerücht hervorgerufen, der Kaijer habe den Grafen Krasinski auf Opinogora und den MarquiS Siegmund Wielopolski zu vertraulichen Conferenzen nach Petersburg berufen. Was an diesem Gerücht Wahres ist., habe ich nicht erfahren können; die Polen glauben aber daran und sind überzeugt, daß es sich um Aussöhnung mit ihnen und um große Zugeständnisie für das Königreich Polen handle, was jedoch durchaus nicht wahrscheinlich ist. — In der Diöcese Augustowo wurde kürzlich der Pfarr-Administrator Simon Lopmski auf höheren Befehl verhaftet und nach kurzer Untersuchung nach Olonetz in dte Verbannung ab geführt weil er beim Abfingen der MuttergotteS-Litanei in der Kirche dret- mal die Bitte angestimmt und mit der Gemeinde gesungen hatte: „Heilige Mutter Gottes, Königin von Polen, bitte für uns!" Von diesem Falle ist durch Circularverfügung des General. Gouverneurs Grasen Kotzebue die ge- sammte römische Geistlichkeit des Königreichs Polen mit der Androhung benach- Uchtigt worden, daß jeden Geistlichen, der öffentlich zur Mutter Gottes als der Königin Polens bete, eine gleiche Strafe treffen werde. (Osts.-Ztg.) Tiflis, 7. Januar. Die kaukasische Armee wird andauernd durch neue Truppenzuzüge verstärkt. Der Ober - Commandant, General-Adjutant Lorrs- Melikow, fordert gegenüber der stetig anwachsenden Stärke der türkischen Armee in Armenien noch weitere 40,000 Mann. Der Stand des Heeres dürfte sich nun in folgender Weise darstellen: An regulären Truppen 134,000 Mann Infanterie und Kavallerie, 18,600 Kavallerie und Trainsoldaten, 1760 Mann Pioniere und Genietruppen und 288 Feldgeschütze. An Irregulären bei 1400 Reiter (adelige Druschinen, Offetiner und Jmretiner) mit Berggeschützen. Heute wurde damit begonnen, Belagerungsgeschütze von hier nach Kutais nach der Grenze zu befördern. Es werden zwei große Parks zusammengestellt, wahrscheinlich für den Fall der Belagerung von Kars und Erzerum. Batum dürfte nur cernirt werden. (Polit. Corresp.) Türkei. Konstantinopel, 24. Januar. Die „Agence Havas" meldet: General Jgnatieff wird morgen r die anderen Botschafter werden übermorgen ab reisen; dieselben konnten jedoch wegen des Unwohlseins des Sultans nicht in Abschieds-Audienz empfangen werden. Von der Pforte wird ein Rundschreiben an die Großmächte vorbereitet, worin die bezüglich der Conferenz-Beschlüsse getroffene Entscheidung erläutert wird. Wie man versichert, beabsichtigt die Pforte von der französischen Regierung einige Officiere behufs Einexercirung der Gensd'armerie und von der englischen mehrere Finanz-Capacitäten behufs Reorganisirung des Finanzwesens zu erbitten. In den Regierungskreisen wird gegenwärtig über die beim Friedensschluß mit Serbien und Montenegro zu stipulirenden Bedingungen berathen. Amerika. Nechp-Nork, 24. Januar. Nachrichten aus Mexico vom 16. Januar zufolge bat Porfirio Diaz die gesammte Republik, mit Ausnahme von Sinaloa und Chihuahua, in Besitz. Jglesius ist nach Mazatlan geflüchtet, Lerdo de Te jada nach San Francisco abgereist. " “ " Loff a [ , tiz UJ Gießen, 25. Januar. Gestern Nachmittag gegen 2 Uhr entzündeten sich bei einem Böcker in der Neustadt, die zum Trocknen auf der sog. Dörre befindliche« Holz spöne, sowie kleingemachtes Hol; u. s. w. Zum Glücke wurde da« Feuer rasch entdeckt und sofort gelöscht. Welch entsetzliches Unglück bet den dicht aneinanderstehenden Scheunen und Ställen hätte entstehen können, wenn daS Feuer zur Nachtzeit auSge- brochen, wollen wir nicht weiter beurteilen, möchten nur für die Folge etwas mehr Vorsicht empfehlen und zu bedenken tfeben, daß durch eigene Fehler die Nachbarschaft mit leiden muß. — Auf dem gestern und vorgestern stattgehabten Viehmarkt waren 862 Stück Rindvieh und 147 Schweine aufgetrieden. Landwirts» schaftlichts. Aampstreschmaschinen und Lokomobile«. (Fortsetzung des Artikel- au9 Anzeiger No. 15.) Drischt man kurzes Getreide und kommt stündlich in beiden Maschinen aus 3300 Klgr. Garben, so sind dazu zur Pferdekraft des Leerganges hin in beiden Maschinen noch 3 Pferdekräfte, also im Ganzen bei der schmalen Maschine 7 und bet der breiten 9,5 Pferdekräfte erforderlich. Man braucht demnach in diesem Falle bet der breiteren Maschine 35 pCt mehr ArbÄt für dieselbe Leistung, was zur Genüge zeigt, daß es unzweckmäßig ist, brettere Maschinen zu kaufen alS unbedingt nö thig ist. Mit guten Dampfdreschmaschinen kann man so ziemlich alleS dreschen, nur Klee läßt sich nicht mit denselben auSreiben, und auch dte Mehrzahl der eigentlichen Kl e- dreschmaschinen arbeitet nur bei kaltem Wetter gut, während eine neue Maschine von Caraw in Prag bei jeder Witterung gut arbeiten soll. Diese Maschine besteht im Wesentlichen aus zwei Walzenpaaren, durch »eiche der Klee passiren muß, um auSge- rieben auf Siebe zu gelangen, welche in gewöhnlicher Weise die Reinigung bewerf: stelltgen Bei jedem Walzenpaare ist die eine Walze mit Kautschuk überzogen, die andere dagegen von Stahl und gerieft. Die Geschwindigkeit der Walzen ist nicht ganz gleich, wodurch ein förmlicheS Ausreiben auf dem weichen Kautschuk entsteht. Wir beziehen in Deutschland noch die Mehrzahl unserer Dampfdreschmaschinen ans England, während wir die Hand und Göpeldreschmaschinen nicht nur für unseren eigenen Bedarf bauen, sondern auch noch viele derartige Maschinen nach Oesterreich ausführen. Daß wir fast keine Dampfdreschmaschinen bauen, liegt nicht daran, daß unsere Fabriken nicht darauf eingerichtet sind, sondern vorwiegend an dem zu erwartenden verhältnißmäßig geringen Absatz, der weniger Gewinn erwarten läßt alfl bei anderen Maschinen, welche mit geringerer Muhe einen größeren Absatz auf einem kleinen Ge biete gestatten. Die in der Landwirthschaft hauptsächlich zum Dreschen verwendeten Locomo bi len werden ebenso wie die Dreschmaschinen häufig auS England bezogen. Einige deutsche Fabriken z. B Wolf in Buckau und Götjes Bergmann in Reudnitz und! Garrett in Luckau bauen auch Locomobilen für landwirthschaftliche Zwecke, und ersterer Lefert englische Dreschmaschinen mit denselben, während letztere seihst Dampf» dreschmaschinen bauen Klgr. 2,09 1,75 1,61 1,54 1,25 Klgr. 4,76 3,01 3,28 2,74 Prüfung im Jahre. 1852 1858 1863 1867 1872 pro Pferdekraft. Klgr 8,05 5,02 6,00 4,71 richtet. Von besonderem Interesse ist die Strohfeuerung, weil es in manchea Gegenden, z. B. in den südrussischen Steppen, fast gar keinen Werth hat, während Holz und Kohle außerordentlich kostspielig sind. Da bei Strohfeuerung immer nur ganz geringe Mengen Stroh auf einmal brennen dürfen, so hat man für die größeren Locomobilen eine mechanische Speiseoorrichtung ähnlich wie an einer Häckselmaschine, während bet den kleineren Maschinen eine Gabel voll Stroh nach der andern in die Feuerbüchse geschoben wird und auf dem ungewöhnlich weiten Roste verbrennt. Die Mehrzahl aller in der Landwirthschaft o.-rwrndeten Locomobilen ist von der bekannten englischen Construction, die bei gutem reinen Wasser an Dauerhaftigkeit kau n etwas zu wünschen läßt, dagegen früher femltd? viel Kohle brauchte- Für die leichtere Reinigung der englischen Locomobtlkessel von JMfelftern ist bi- beute nur wenig geschehen. Wo die Locomobile auf dem Hofe selbst gebraucht wird, kann man das Wasser nöthigen Falles nach dem de Haen'fchen Verfahren durch Kalk- und Ehlorbariumzusatz von seinem Gehalte an gelöstem kohlensaurem Kalke und Glps befreien, wo man aber das Wasscr aus beliebigen Brunnen nehmen muß, wird sich bald so viel Kesselstein ansetzen, daß der Kohlenverblauch bet gleicher Leistung hoppelt so groß werden kann. Um den Kessel dann wenigsten- oon Ze>t zu Zett gründlich reinigen zu können, wendet man mit gutem Erfolge die Kestel mit ausziehbaren Röhren und Feuerbüchsen an, wie sie z y von Wolf in Buckau gebaut werden, erzielt aber nicht dieselben Vortheile wie bei einer gründlichen Reinigung de- Wassers. Außer kleineren Verbesterungen nahm besonders die Verminderung deS Kohlenoerbrauches dte Fabrikanten in Anspruch und wie weit dieselbe den englischen Fabrikanten in den letzten 20 Jahren gelungen ist, geht auS der nachstehenden Zusammenstellung hervor, welche die Resultate der von der Royal Agricultural Society of England Gemachten Messungen enthält, und deswegen von ganz besonderem Werlhe ist, weil man bei allen Messungen dieselbe Kohle verwendete. 1,45*) — Wenn auch die meisten zu diesen Concurrenzen gesandten Maschinen viel beffere Ausführung und zum Theil auch andere Einrichtung and größere Kessel hoben als die gewöhnlichen Maschinen, so zeigen doch die wirklich staunen» werthen Fortschritte, daß dte besseren Fabrikanten ganz genau rotffen, wie man vorzügliche Locomobilen baut. Die gewöhnlichen Locomobilen brauchen wesentlich mehr Kohle al- oben angegeben wurde, ober der Kohlenverbrauch dürfte sich doch im gleichen Maße vermindert haben, weil alle Fabriken ganz wesentliche Verbesser ungen angebracht haben. Zunächst werden statt der früher üblichen sehr niedrigen Dampfspannungen jetzt häufig Spannungen von 5—7 Atmosphären Ueberbrucf verwendet, und habet arbeiten die Maschinen unge» gesihr mit halber Füllung, während man fiüher etwa 80 pCt. Füllung hatte. Durch die Verminderung der Cylindersüllung und die Eryöhung der Damvfspannung konnte man 20-30 p(St. Kohlenersparniß erzielen, weil mit dem durch die Expansion vermin» berten Dampfoerbrauche auch die Heizfläche verhältnißmäßig größer wurde, viele Fabrikanten wenden an den Eylindern Dampfmäntel an und erzielen so eine weitere Ersparniß, während ein Theil de- abgehenden Dampfes zum vorwärmen deS Speise» wasser- verwendet wird, wodurch man leicht 10 pE. Brennmaterial ersparen kann. Eine wesentliche Ersparniß wird für viele Gegenden auch dadurch erz'clt, daß man die Feuerung der Locomobilen für die möglichst billigen Brennmaterialien ein» Geringster Kohlenoerdrauch Mittlerer Kohlenver» Höchster Kohlenverrauch pro Pferdekraft. brauch pro Pferdekraft. Bei den älteren Maschinen bemerkte man wahrend der Arbeit das Bestreben, vor und zurück und auf und ab zu schwingen, das auch durch sorgfältige- Feststellen nicht ganz aufgehoben werden konnte, und den Uebelftanb mit sich brachte, daß der Riemen bald mehr und bald weniger gespannt wurde, wobei die Reibung entweder durch die erforderliche stärkere Riemenspannung ober burch ein theilweise« Gleiten des Rieme s vergrößert wurde. Jetzt macht man in bas Schwungrab an einem Ende der Kurbelwelle und womöglich auch in eine Riemenscheibe am anderen Ende Gegengewichte, welche diese Schwingungen zum größten Theile aufheben und zur Schonung der R-emen beitragen. So bequem und so nützlich sich auch die Locomobilen im Allgemeinen für die Landwirthschaft erweisen, so haben sie doch die großen Fehler, daß ersten? bei schlechtem Wasser und dadurch erzeugtem Kesselstein der Kohlenverbrauch außerordentlich rasch wachst, und daß zweiten- bei nicht sachgemäßer Behandlung Explosionen stattfinden können, welche namentlich beim Dreschen, wo sich so viele Leute in der Nähe der Maschine befinden, die schlimmsten Folgen haben werden. Diesen Uebelständen würde vollständig abgeholfen, wenn die Luftmaschinen, welche bi- jetzt noch etwas zu theuer arbeiten, so verbessert würden, daß sie ersten- billiger arbeiten, zweitens kein Kühlwasser mehr brauchen und drittens transportabel gemacht werden können. Außer der Vermeidung der eben erwähnten Nebelstände hätte man auch noch die Dortheile, daß man keine Concessio» mehr brauchte, sondern die Maschine überall ausftellen dürfte, wo nicht etwa die Feuerung gefahrbringend werden könnte. Wie weit wir noch von diesem Ziele entfernt sind, oder ob e- so zu erreichen ist, daß man Luftmaschinen von größerer Pferdekraft leicht wird trantportiren können, ist schwer zu sagen, aber daß man diese« Ziel anstrebt, beweisen die vielen neu auftauchenden Conftructionen. *) Diese Zahl gibt nur da- Mittel aus den sechs besten Maschinen und ist bei» wegen etwas zu günstig. Schlffeibericht. Mitzetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd (?♦ W. Dictz in Gießen. Newyork, 22 Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Da- Postdampf» schiff des Nordd. Lloyd Baltimore, Capt. H. Andreßcn, welches am 27. Decbr. von Bremen und am 30. Decbr. von Southampton abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore anaefommen. Rewyork, 22. Januar. (Per transatlantischen Telegraph). DaS Postdampfschiff deS Nordd. Lloyd Hannover, Capt- H- Erdmann, welches am 26. December von Bremen und am 30. December Den Havre abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. Southampton, 24. Januar. DaS Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd Hermann, Eapitain G Reichmann, welches am 13. Januar von Newyork abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 12 Uhr Mittags dte Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Hermann überbringt HO Passagiere und volle Ladung. Mit dem Dampfer ^Hermann" kehren ein Officier, zwanzig Seecadelten und zwei Matrose : Sr. Iltaj. Schiff „Hertha"' in dte Heimath zurück. Sie haben sich in Southampton, wohin sie von Australien mit einem englischen Dampfer gelangt waren, an Bord des „Hermann" eingeschifft. Allgemeiner Anzeiger- Carnevalverein Türkei. Fünfte Wochensitzung. Freitag den 2 6. Januar in MWenzeFs Saal66. Anfang 8 Uhr. (483 MchlMiierlegimg. 461) Von heute an befindet sich mein Geschäft im Hause des Herrn Chr. Schopbach,, Neuebäue B. 80. Achtungsvoll W. Heusler. «’Ä @ro6ÄlIv i) %ie yrma / UÄ’C“'8 „re X'-e,3®’ Sunt Miinnd Zl^aMe M jun ädenborf f* "nne WM de" SlOtsiogl'ches l ___ Bötticker^ Sgdveri 488) Die der kaufen zuslehmd W soll Donnerstag bet Vomitivs 10 aus dm Bureau Bürgermtisterri ant verpacktet werden. Geilshausen, am Großb. Bürgemei Wag 480) Sm« von der Straße, b 1. und 2. Febru I iflittrood) Öen 680 Acht?,, - 18 Mi 40 Eichend 9 Buchen 2 Linden- 4^0 Buchen 330 Rmtr. Prügel 3^2 Rintr. 5100 Welle,, , . Die Zusa, S; Mo t 7™' »»rf 877 gestattet. ^ch, den dm V?eterD^ ’ÄLink 1. I. 732. II. 191. IX. 558. XX. 796. VI. 32. 155. 212. 1030. 4. III. 624. von Stein- 5. I. 18,6. 19,6. 20,7. 21,4. v. Schmalkalden Dr. G. 4180. N. 7029. D. 2908. F. 3747. 6. Holzversteigerung 99 Stockbolz, 84 317 I. Ban-, Werk- und Nutzholz 686 680 Vogel. (444 Willi. Hlee. 356) Wegner. (484 Schmid. (446 -f a u m m e Buchen Geräucherten Luchs O.U km"' 27 M 23 (498 empfiehlt H. Sonntag. 2. 3. 4540 200 40 9 2 450 98 535 273 6350 359 72 II. 94. NI. 38. 124. 102. 619. 936. 290. 474. I. 169. 279,5. 649. 610. 652 765. t t r 508 8 Gemarkung Burkhardsfelden. Johannes Becker II. von Burkhardsfelden Paulus Horn, Kasp. S. I. bad) Gemarkung Treis al Georg Becker von Treis a. weit der Sandsteinbrüche. Staufenberg, am 20. Januar 1877. Großherzogl. Bürgermeisterei Staufenberg. Gemarkung Beuern. Heinrich Wagner von Beuern Wilhelm Hahn III. von Beuern IX. 214. 267 412 X. 391. 266. 783. 1134. 1198. XVIII. 122. 198. XX. 251.325. 687. IX. 637. 742. X. 975. Rmtr. Nadel-Scheitholz „ „ Prügelholz, „ „ Stockholm Stück Nadel-Wellen, „ „ Stämme, „ „ Stangen. VII. 46. 394. VIII. 177. JJ a (f o r Ö e u in schöner Auswahl 480) Im Licher Stadtwald, District Großhäuserberg, ca. >/» Stunde von der Straße, die von Lick nach Grünberg fuhrt, kommt den 31. Januar, I. und 2. Februar d. I. folgendes Holz zur Versteigerung: Für hfe Abschrift: Tasche, Gerichtsaccessist. 3 Eichen-Stämme, 410 Nadel-Stämme von 10—20 Meter Länge und 16—45 Centimtr. Durchm-, 630 Nadel-Stangen, versteigert werden. Der Anfang ist am Climbacher Pfad, District Streitwald, und wird gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft das Holz biß Michaelitag d. I. creditirt. Graßen Buseck, am 25. Januar 1877. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buscck. Eichen-Stämme bis zu 31 Centimtr. Durchmesser und bis zu 15 Mir. Länge — 32,15 Cubikmtr., Nadel - »nd Fichten-Stämme bis zu 46 Centimtr Durchm. u. bis zu 19 Mir. Länge — 112,16 Cubikmtr., Staatsanwalt-Substitut Müller; 4) Großh. Secretär virar Tasche. In Untersuchung gegen Heinrich Weifenbach »on Gießen und Versteigerungen. Samstag den 27. Januar, Nachmittags 2 Uhr, Versteigerung. Samstag den 3. Februar I. I, Vormittags 11 Uhr, soll das Gemeindebaus zu Muschenheim von 10 Meter Länge und 7 Meter Brette, sehr flut von starkem Etchen-Holz, öffentlich an Ort und Stelle verkauft werden. Muschenheim, den 22. Januar 1877. Großherzogl. Bürgermeisterei Muschenheim. 1310 Nadel-Wellen. Die Zusammenkunft ist im District Gold Gemeindewald. Freitag den 2. Februar l. I., Vormittags von 10 Uhr on, Gemarkung Oppenrod Johannes Becker von Oppenrod Gemarkung Steinbach. Gndurtheil. Oeffentl'che Sitzung des Großherz. Berirksstrafgertchts Gießen vom 28. November 1876, 330 Rmtr. Buchen-Scheit- und Buchen-, Eichen-, Fichten- und Kiefern- Prügelholz, 312 Rmtr. Buchen-, Eichen, Fichten- und Kiefern-Stockholz, 5100 Wellen desgl. Reisholz. (w,frp,,fr Die Zusammenkunft ist jedesmal am Riedlingswinkel am Muhlsachser Hof. Anfang Morgens 9 Uhr am Dachsbau am Nonnenröther Feld. Das Holz kann theilweise über Mühlsachsen nach Rieder-Bessingen abgefahren werden. Bei vorschriftsmäßiger Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini 1877 gestattet. Lich, den 20. Januar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. I h r i n g. „ Maschinen unb ist btb Holzversteigerung. Mittwoch den 31. b. M., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Wies eck er Gemeindewald, District Heide, versteigert werden: d. Ldar d. Lda. Holzversteigerung in der Mrstl. Oberförstern Ach. Dienstag den 3 0. Januar soll im „Höler", ca. Vi Stunde von hier, nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: IV. 496. V. 584. VIII. 101. IX. 244. 722 „ Stangen, „ 49,90 35 Rmtr. Nadel-Prügelholz, So gegeben und alibalb verkündigt in öffentlicher Sitzung. (496 Bau- und Werkholz- Versteigerung 'M Staufenberger Gemeindewald. Montag den 29. Januar, von Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem Staufenberger Gemeindewald, Districten Birken, Schwalbengraben und Tiefenbgch nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: daß 1) 2C. 2) Rebeeka, Herz Walldorf s Frau von Gießen, 39 Jahre alt, Israelitin, der Beleidigung der Heinrich Weisenbach's Frau schuldig zu erkennen und deßhalb in eine Haftstrafe von drei Tagen, und in die Kosten bes Verfahrens zu verurtdeilen sei. Zugleich wird der Ehefrau Weisenbach das Recht zuerkannt, die Verurtheilung der Walldorf's Frau auf Kosten dieser ein Mal im Gießener Anzeiger binnen der eriten 14 Tage der Zustellung der UrtheilS-Ab- schrift an gerechnet, zu veröffentlichen. V. R. W- Holzversteigerung. Donnerstaa den 1. Feb' uar d. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Districten Streitwald, Entenpfuhl und Schelenkirsch- baum: Iagdverpachtung. 488) Die der Gemeinde Geilshausen zustehende Feld- und Wald- Jagd soll Donnerstag den 8. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei anderweit auf 6 Jahre verpacktet werden. (488 Geilshausen, am 23. Januar 1877. Großb. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner.__________ Gießen, den 10. Januar 1877. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Landrichter. In unserem Firmen Register sind folgende Einträge vollzogen worden: 1) am 12 l. M : , Die Firma „S. Weimersheim" zu Gießen wurde, nachdem der Jnbaber sein Geschäft aufgegeben, Im Firmen, Register gelöscht- 2) Unterm Heutigen: Marcus Kaan zu Gießen betreibt daselbst seit 1. l- M- unter der Firma N. Kaan, vormals S- Weimersheim", ein kaufmännisches Geschäft. Gießen, den 23. Januar 1877. (482 GroßherzoglicbeS Stadtgericht Gießen. v ö t t i ch e r. Deffenttiche Bekanntmachung. Die von Großherzogl. Hofgericht der Provinz Oberhessen über den Wilhelm Adam Eteinmüller vvn Allendorf an der Lahn wegen verschwenderischer Lebensweise ange- vrdnete Curatel wird mit dem Anfügen jur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß gültige Rechtsgeschäfte mit demselben nur durch die gerichtlich bestellten Curatoren Johannes Steinmüller HL und Heinrich Binz von Ullendorf an der Lahn abgeschlossen werden können. — (486 Gießen, den 23 Januar 1877. Großberzogliches Stadtgericht Gießen. Bö tti cher. Gebhardt- Centimtr. stark und 5—16 Mtr. lang, mit 363/4 Kubikmeter Inhalt, 4 Fichtenstämme unb 4 Eickenftcm-en. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Hauptschneiße unweit vom Licher Felde. Lich, !>en 22. Januar 1877. (424 Wimmenauer, Forstrath. Htesvndere Uekanntmachnngen Bekanntmachung. Die Verlagshandlung Becker LLariS in Gießen hat seit 1 December 1876 eine Zweigniederlassung in Berlin gegründet, waS heute in unserem Firmen-Register eingetragen worden ist. Gießen, den 20. Januar 1877. (487 GroßberzoglicheS Stadtgericht Gießen. B ö t t i ch e r. vr. G i l m e r. AeUgebolenes. Ballorden in großer Auswahl. Eichen Eichenstamme, 15—45 Centimtr. stark unb 4—14 Mtr. lang, mit 121/, Kbmtr.,< schwere Buchenstämme, 39—53 137 200 — 16 wobei zugegen waren: 1) als Vorsitzender der Großh. Justizrath Dr. v. Schmalkalden; 2) als Richter: der Großh. Stadtge, rchtS Assessor Justizratb Ouvrier, der Großh. Landgerichts-Assessor Schober; 3) der Großh- *' der Fichten-Stangen — 53,44 Cubikmtr. Der Anfang ist im District Birken uns 292 338. IV. 19. 618. V. 217. 253. 333 673. 875 Ocffcnlliche Aufforderung. 450) Nachverzeichnete Personen wollen die ihren Namen beigesetzten, ihnen in dem Grund- und beziehungsweise Flurbuch vor Namen stehenden Par cellen veräußern. Da sie ihr Eigenthum, resp. die erfolgte Zahlung der Kauf- schillinge nicht genügend nachzuweisen vermögen, so werden alle diejenigen, welche irgend welche Rechte oder Forderungen an diese Parcellen bilden zu können glauben, hiermit aufgesordert, diese ihre Ansprüche binnen sechS AVochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonst nach Ablauf dieser Frist, da, wo dieß erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränke verfügt, die -neuen Eigenthumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Ueber- schreibnng der Verkaufsgegenstände auf die Namen der neuen Erwerber wird verfügt werden. Ouvrier. Schober. Tasche. 18 Meter Länge, Eichen-Stämme von 26 Ctm. Durchm. und 10 Meter Lange, Buchen Stämme von 44 Ctm. Durchm. und 7 Meter Länge, Linden-Stämme von 27 Ctm. Durchm. und 12 Meter Länge, Buchen- und Fichten-Stangen. II. Brennholz. Freitag den 2. Februar d. I. köpf. Watzenborn am 24. Januar 1877. Großhk. Bürgermeisterei Watzenborn S ch ä f er.(489 ^^orddMchenLloyd L 7. »on WJU »aw ncn U12 Ubr Mittag >s ;*«■■*■* Rebecka, Herz Walldorf's Ehefrau von da wegen wechselseitiger Beleidigung wird auf die am heutigen Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung, bei welcher Heinrich Weisenbach, nicht aber Herz Walldorf's Frau anwesend war, auf Grund nachfolgender Gesetzesstellen: der 185, 194, 200 des St.-G-, des §• 11 des Gesetzes vom 30. December 1870 und Alt. 322, 324 btr St-P-O-,. in Erwägung, daß beschuldigt ist A. rc. zu Recht erkannt: , B. SO- iit p’ « Ifi«. Scheith- Prügelh. Stockh. R iSh Wellen unb S1 «nb >° Mini 'fl6tr nicht assäjg tiigr. 8,05 5,02 «,00 4,7t ?i«icT‘n,x U"bt ^.schmrn unie. t Wuna hatte. Du!ch 2Ä”'PQnrUnfl konnte J v'e„Ecpansion vermin. 18 8* wurde, ytrle ff '° tint »^tere Ä”™riien H Speise, otfrial erspare» kann. dadurch t^dt, daß tn Brennmaterialien ein. eö m manche, «egenden, hl, während Holz und immer nur zanj geringe die größeren Locomodilen 'selmaschine, wahrend bei löem in die Feuerbüchse ennt- itr Arbeit da? Bestreben, ech sargflitizes Feststellen lit sich brachte, daß der 'ei die Reibung entweder ’n tbiilnnifti Hielten des >grad an einem Ende der »ermEndetzegentzkwichte, zur 6d|ome der Riemen Im Allgemeinen für die r, daß erste«; bei schlech- -auch außerordentlich rasch 1g Explosionen stgttfinden ute in der Nähe der Ma- ff die Lckmischmen, welche , daß sie ersten! billiger ul lrandportabel gemacht in Uedelstände hatte man lchte, sondern die Mchine rbrinzend werden er ob H so ju erreichen rrh iranlportiren können, isen die vielen neu auf- Wieseck, den 22. Januar 1877. Großberzvssttche Burgermelueret auteiea. Lang. (454 491) Durch den Verkauf meines Hauses bin ich genöthigt, sämmtliche noch vorräthigen Möbeln, bestehend aus Kleiderschränken, KÜchenschränken mit Glas-Aufsatz, Tischen, Nachttischen, Bettstellen, Kinderbettstellen u. s. w., um damit zu räumen, zu den billigsten Preisen abzugeben. H. Werner, Kaplavsaasse 227. Amerikanische Ochsenzungen in 2-Pfd.-Dosen, Feinste Cervelatwurst, „ Salamiwurst, empfiehlt (477 ____1Emil Fischbach. Butterpnlver verkürzt die Zeit des Butterns, macht di« Butter fester unb schmackhafter und verhindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paket, ausreichend für 500 Liter Milch, k 50 Pfg. zu haben bei 353)C. F. Semmler. Holzversteigerung. Dienstag den 30. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Gemeindewald zu Röthges bei Laubach folgendes Holz versteigert werden: 50 Eichen-Baustemme von 6—18 Meter Länge und 20—46 Centimtr. Durchm.. 300 Stück Kiefern-Baustämme von 8—14 Meter Länge unb 10—20 Zentimeter Durchmesser, 100 Stück Kiefern-Stangen von 8—10 Mir. und v-n 7—10 Centimtr. Durchmesser. Bemerkt wird noch, baß das Holz alle gut «bzufahren ist und die Eichen-Baustämme von seltener Schönheit sind. Die Zusammenkunft ist im Ort. Röthges, den 22. Januar 1877. (445 Grsßherzogliche Bürgermeisterei Röthges. D ö p f e r. Holzversteigerung im Watzenborner und Steinberger laste ich auf der School am SelterSthor eine Partie Linden-Stämme, zu Werkholz geeignet, öffentlich gegen baare Zahlung oerfteigern. 3 o b- ' 8 ' ^llen in hiesigem Gemeindewald, Di- 502’ ------------- ftrict Golbkopf, folgende Holzsortimente versteigert werden, als: 43 Nadel-Stämme mit 10,16 Festmeter, Mittwoch den 31. Januar, Donnerstag den 1. Jedruar d. J Fichten- und Kiefern - Stämme von 20-54 Ctm. Durchm. und Ordn.- Nummer. Namen der Besitzer. Bezeichnung der Parcellen. (501 (Entree 40 pig Hnfmig präcis 4*|« lU)r Gewähltes Programm A(!i csshticli der Provmrial-Hauptstadt Giessen Ruckelsh ausen, Pedell b(i gesucht von Prospekte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt von der Generat- Agentur für das Gralrheyaathunl Kesten: Leopold Muller, vannltabt 1 Erttst-Lndwig-Straßc Verantwortliche Ne Action: 8L Scheyda. — Druck nnb verlaß der Brühllchen llutv^Druckeret (Fr. Thr. «letsch) tn «letzen. Z. Balser, mittlere Bleiche. Aktiva............ Jahreseinkommen ans Prämien und Zinsen •HO) Reu- Anlage 37 2 den zweiten Stock Mit 7 Zimm-rn, Kammern 2c.. wcgzugshalber pn 15. April oder auch früher zu beziehen, vermiethkt H. Adami. vermischte Lnzei^en. 494) Eine bedeutende Fettkohle« zeche Westfalens sucht für den Vertrieb ihrer Producte am hiesigen Platze einen tüchtigen Vertreter. Meldungen mit Ne- ferenzen sub D. D. 14061 befördert die Annoncen-Expedition von Fried. Crüwell in Dortmund. ______________ 500) Ein unmöblirtcs Zimmer mit Ca- net, in einer angenehmen Vage der Stadt, wird von ein:'r einzelnen Dame auf sofort zu miethen gesucht- Näheres auf der Expe- dttion dieses Blattes.__________________ 499) Ein tüchtiger Accor- dant zur Backsteinfabrikation gesucht. Offerten nimmt die Exped. d. Bltts. entgegen. L 25 und 50 Niederlagen in Gießen: C. JF- Nemmler. A. ScheytEsö. 1^ — yä ist erschienen. Dasselbe ist in der Expedition des Giessener Anzeigers ä 3 JL zu haben. Darmstädler Wrde-Looje ä 2 Mk. find in der Expedition d. Bl. zu haben. Fcs. 57,195,329. 15. Fcs. 12,255,664. 80. (Eiujfifrfje CcömsoerlMimmflSflefcfrfdjaft in London. Rechenschaftsbericht vom 1. Juli 1875 bis tncL 30. Juni 1876 ITortnU} oon Dr. Gerhard Kolilfs. Freitag den 26. Januar, Abends 6 Ahr, im Clnbsaal, über seine Reise vom Mittelmeer nach dem Tschad-See und von da nach dem Golf von Guinea. Eintrittskarten zu JL. 1,50, Gallerbkarten für Schüler zu 50 ferner geographische Karten über Robls's Asrika-Neisen in der (405 Ferber’fdjen Univ.-Biichhandluiig in Kielten. In Päckchen mit Gebrauchsanweisung 1 ~ (426 Georg RS e//s. Wetäig. Weiße Vorhänge aller Art; Rouleaux. Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertiaunc jeder Decorations - Arbeit in geschwrck oll r au? 5 Zirnrnein, Küche und c lle.«-. B^queinlickkeiten, sowie der Man> sardcnstock 'st zusatvmeu oder getrennt zu vermiethen und 1. April oder hüfoer zu beziehen._____Friedrich Heß, Oeconom. 4S5) Ein kleines Famtuenlogts zu ver- initthen und Anfangs März zu beziehen. 459) Rach meln jährigem Aufenthalte im Ausland litrher zurückgekcbrt, beabsichtige 'ch Privatunterricht in der französischen und englischen Sprache zu ertheilen. Anmeldungen nehme ich täglich, Nachmittags von 2—5, in der Wohnung von Fabrikant Koch (Schiffeu- berger Weg) entgegen. ______Louise Koch.. 481) Ein junges Mädchen aus anständiger Familie, wNckes hier in Behandlung des Ohrenarztes sich befindet, sucht auf sogleich Beschästiguna im Kleidcrmachen, Weißnähen und Bügeln geaen Kost und LcgiS Itn einer Familie. Näheres Sonnenstraße I®. 57. 449) Eine Parkte leere Oelgedtnde, zu Regenfässern geeignet, billig zu verkaufen bei________Heinzerling & Tribus. Mncntbeljrlidj für feine Wäsche! Pateul Stärkeglauz von Franz Coblenzer in Cöln. Dieses ausaezeichnete neue Präparat verleibt als Zusatz zur Stärke der Wäsche einen prächtigen Glanz, elastische Steife und blendende We'ße. Vettfedern und Daunen iroiUd) und Barchent, Feder-L-inen, l.-irfe- rung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei l., Zh. Bruck, Kanzletberg B. 1. Bauplätze in der Plockstraße zu verkaufen. (295 Näheres bei__Jul. B a m- Extrafeiner Tapioca, in Griesform, empfiehlt (478 Emil Fischbach. Die Mw Coi'MlUN genainiie Blatt tvifs wäbftnd der lkssten zujche, alle die Ue btitiderts zu erdulde hr Sache scindliche nnb eudlich den Eir bie Encyklica über' mbreiten, welche Glauben zu erhalte^ Der Papst beschreil guropaS, und spric die Kalheliken erteil Lodann kommt die liebel ausgesührt, z reiche die Religion den -atholiken, der harrllchkrit und Mu nicht blos an und Kurie sein, sondern in ihr eine erste öff seit dem Ableben bei B'sttz rrtzristen hat. pesiji, „aus Grund theilungen zu mache Eardinäle Antonelli * gemäßigten j vermied. Das ist ' Cardinal-Staatssec 4nt> es haben sich t Heiligkeit, Cardinal »»»108 sich f< ^estentlichkeit drang W ein sanatischer WJi alle Regeln 1 üionato zu seinem 9 »ußerordeMchen Legung, um H blejft Strömung u Rt abzusehen - ( des Vatica MW machen. Di Ä* »erben. ?M«it In fcem Offenfiefr ^W'che Jmftauben reinen > Ht die Spato unter ■ÄSj* i,n" mb 0,,; fe,9te e|t s i,; Ochste "''“«8«. ' n“t