****** Dienstag, den 25 December Wo. 300 1877 MM- iiüi AUiÄmt für den Kreis Kltftll ohn. Italic, Stadt im I. selben 1. latier. »*• Ä 2. 3. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. U X X t, daß ich meine aarschneideNy X M Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch Quartal 1878 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Die Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denselben zn 2 Mark. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 2 Mark excl. Postgebühr. Die- können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — llicfittn. * » 3MK* Des hlg. Weihnachtsfestes wegen erscheint die nächste Nummer Samstag den 29. December Morgens früh. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18 UR Besuche labet (6954 itnM Spamer, Regierungsrath. §. 89. Nachsuchung der Berechtigung. Die Berechtigung mm einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem i 7. Lebensjahr nachgesucht werden. De, Nachweis derselben ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum i. April des ersten Militärpslichtjahres (§.20,2) zu "bringen. Die Berechtigung wird bei derjenigen Prüfungs-Commission »achgesucht, in deren Bezirk der Wehrpflichtige gestellungspflichtig ist. (§. 23 u. 24.) Wer die Berechtigung nach suchen will, hat sich bei der unter Nr. 2 bezeichneten Prüfungs-Commission spätestens bis zum i. Februar des -Bashliks für Kinder, Strümpfe, (673G tl (59*6 B e k a ii ii t m a ch u n g. Betreffend: Den einjährig Freiwilligen Militärdienst. Diejenigen Wehrpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige bien 11 wollen nnd im Gr oßherz og thum Hessen nach §.23 und 24 der Ersatz-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 (Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) gestellungspflichtig sind, werden auf die in den §§ 89 nnd 91 der Ersatz- Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszüge mitgdlheilten Bestimmungen aufmerksam gcmacbt, nut dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die Pflichten der zum einjährig freiwilligen Dienst Berechtigten und die Meldung zum Dienstantritt in den §§ 93 und 94 1. c. enthalten sind. Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften oder verspäteter Einreichung der Gesuche, kann die Zulassung zu der nächsten Prüfung nicht stattfinden, bezw. der Berechtigungsschein nicht verliehen werden. Die vorstehenden, sowie die Bestimmungen des unten abgedrnckten § 89 gelten sowohl für diejenigen Wehrpflichtigen, welche sich der Prüfung unterziehen wollen, als auch für die, welche auf Grund eines Schulzeugnisses den Berechtigungsschein n a ch s u ch e n. Für die im nächsten Frühjahr stattfindende Prüfung sind die Gesuche um Zulassung spätestens bis zum 1. Februar 1878 bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden rc. gibt die Prüfungs-Ordnung (Anlage 2 zur Ers.-Ord.) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, worin die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Eine specielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt, den 11. December 1877. Großherzogliche Prüfungs - Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Um vollzählige Exemplare liefern zu können, ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten, ihre Bestellungen rechtzeitig bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten aufgeben zu wollen. Die Redaction. ersten Militärpflichtjahres schriftlich zn melden. Dieser Meldung sind beizufügen: b) ein Einw*ilUn/s-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über die Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen, c) ein Unbef cho ltenheitszengniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und Oberen Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist. 4 ^AußkrdM blE^die" wiUschaf tl iche^Be'^ähigung für den einjährig freiwilligen Dienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung von Schulzeugnissen oder durch Ablegung einer Prüfung vor der Prüfungs-Commission geschehen. . 5 Der Meldung bei der Prüsungs-Commission sind daher entweder die Schulzeugnisse, durch welche die wissenschaftliche Befähigung nachgewiesen werden kann (§. 90) beiznfügen, oder es ist in der Meldung das Gesuch um Zulasiung zur Prüfung auszusprechen. Die Einreickuna der «timnifie darf bis zu dem unter Nr. 1 genannten äußersten Termin ausgesetzt werden. In dem Gesuche um Zulassung zur Prüfung ist anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüft sein will (Anl. 2. §. 1). Auch hat der sich Meldende einen selbst geschriebenen Lebenslauf beizufügen. JC 2C* IC» 91/ Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung. 1. Wer die wissenschaftliche Befähigung für den einjährig freiwilligen Dienst durch eine Prüfung nachweifen will, hat sich auf Vorladung der PrufungS- 2. Alljährlich finden 2 Prüfungen statt, die eine im Frühjahr, die andere im Herbst. Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß für die Fruh- jahrsprüfung fvätestens bis zum 1. Februar, für die Herbstprüfuug spätestens bis zum 1. August angebracht werden. rc. rc. rc. Einladung zum Abonnement auf den M u. M» „bMtlhieW^ »ehe isbarg) I, Mur. vM itall itrasse 60, l- und Herren- ii allen Farben «*■(8 fftbenb? " d Nummer «"Rj Notiz In sondern । entstamm bewältige Wro. Hern sch ruffu ab 8 -en Tür jurütf. Äl lefene un fordert d den Krie< der Ms den zurü Kälte flti K Chefvik Liami! S abaereist, A vor, beti die sosor Commiss versöhnli werden. w D b-g-b-l' sten Tag düng dei WM reichte 01 tet ou8 Koni Pforte. Deutschla nicht gem Heus muf Oesterreu llnmö^ W V Plewna nach der Uebergabe. I» „Daily News" und „Times" hegen wiederum Berichte über Plewna vor, welche sich diesmal hauptsächlich mit der Schilderung der Lage nach der Capitulatiön befassen. Gleich nach Beendigung der kurzen Verhandlungen bestieg — wie der Korrespondent der „Daily News" berichtet — Osman Pascha einen Wagen und fuhr auf Plewna zu. Kaum hatte er sich entfernt, als der Großfürst Nikolaus eintraf, um Parade über die Truppen abzuhalten. Er ward mit lautem Zuruf empfangen, der wahrhaft stürmisch wurde, nachdem der Großfürst eine kurze Ansprache an die Grenadiere gehalten hatte. Während dessen war in der Scene jenseits der Brücke bei den türkischen Truppen eine gewaltige Veränderung eingetreten. In der gegen 2 Uhr mit Osman Pascha stattgefundenen Verhandlung war nämlich die übliche Bedingung aufgestellt worden, daß die Türken ihre Waffen ntederzulegen hätten. Schlag 3 Uhr war diese Bedingung erfüllt, und zwar buchstäblich, da jeder Mann sein Gewehr gerade dort, wo er zufällig stand, in den Schmutz niedergelegt hatte. Der Boden war mit Waffen wie besäet und auch die Straßen waren damit bedeckt, so daß die Hufe der Pferde Hunderte von guten Peabodybüchsen ver darben. Wir ritten — so fährt der genannte Korrespondent fort — langsam auf Plewna zu, indem wir die Anhöhe von Kcischina rechts liegen ließen. Balo gelangten wir zu einer Menge von Ochsenkarren — es müssen ihrer etwa 5 bis 600 gewesen sein — die den Troß des Ausfallheeres gebildet hatten. Viele derselben schienen Privatleuten zu gehören, denn sie waren mit Hausrath, türkischen Weibern und Kindern beladen. Der bloße Gedanke, daß diese armen Kleinen in den Bereich des schrecklichen Geschütz- und Gewehrfeuers hätten kommen können, macht einen erzittern. Da $ Tage l On. Ti 7199) W * 3uj 8t, dm bei d .Belegten Wien, 22. December. Die „Presse" meldet aus Pera: Ein Theil der iiach Erzerum bestimmten Verstärkungen wurde nach Aorianopel dirigirt. Das "Leraskierat hofft daselbst 120,000 Mann concentriren zu kö inen.— Das „Neue Wiener Tageblatt" meldet aus Belgrad: Eil türk scher Uebergangs- Versuch bei Leschnitzi am Drina-Fluß ist mißglückt. Die Türken mußten die Zusel Bujuklitsch räumen. Die dritte Claffe der serbischen Miliz hat Ordre jir Marschbereitschaft erhalten. Vor Risch ist bereits Belagerungs-Material eingetroffen. Petersburg, 22. December. Der Kaiser ist heute Vormittag 10 Uhr Pingetroffen und wurde am Bahnhof von den Mitgliedern der kaiserlichen /Familie, sä amtlichen Mitgliedern des Reichs-Raths und Senats, sowie vo i allen höheren Beamten und Militärs empfangen. In den Straßen wogten zahllose Menschenmassen, die ihrer Begeisterung unaufhörlich Ausdruck gaben. Auf dem ganzen Wege vom Bahnhof bis zum Palais bildete die Bevölkerung L-palier und begrüßte den Kaiser mir enthusiastischen Hurrahs. Die hier anwesenden Garde-Ofstciere bildeten die Escorte des Kaisers. — Die Stadt ist zu Ehren des Kaisers reich geschmückt. Am Abend findet Illumination statt. Wien, 22. December. Die „Presse" meldet aus Sistowo: Die Armee des Großfürsten - Thronfolgers hat den Lom überschritten. Der linke Flügel besetzte die Straße Rustschuk-Piscmca. Die Eisenbahn Rustschuk Varna ist von Kosaken unterbrochen. Konstantinopel, 22. December. Gestern ließ der Sultan auf dem Seraskierats-Platze alle hiesigen Truppen, einschl. der Bürgergarde und der Zöglinge der Militärschule, im Ganzen 40,000 Mann, Revue passtren. Der Sultan ließ den Truppen, von denen ein Theil auf den Kriegsschauplatz abzugehen im Begriffe steht, durch den Palast-Marschall seinen Gruß entbieten und die Hoffnung aussprechen, daß im Falle des Bedürfniffes die Bürgergarde denselben Patriotismus zeigen werde, wie die reguläre Armee, der Gott den Sieg ver. leihen möge. Wien, 22. December. Das Herrenhaus hat den Gesetz-Entwurf, betr. die Rekcuten-Aushebung pro 1878, ferner die Vorlagen, betr. Verlängerung des Handels-Vertrages mit England und die theilweise Abänderung des Ueber- einkommens mit der Südbahn vom Jahr 1867, angenommen. Wien, 22 December. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest vorn 22. b.j Neuerdings passirten einige russische Regimenter Bukarest. — Ler Großfürst Nikolaus richtete anläßlich der Entgegennahme der rumänischen Tapferkeits-Medaille ein überaus anerkennendes Schreiben an den Fürsten von Rumänien. Rom, 22. December. Der „(Sortiere d'Italia" sagt: Die italienische Negierung, welcher zuerst die Circular-Note der Pforte zukam, beeilte sich, der Pforte die Versicherung zu geben, daß sie, obwohl in der Orientfrage nicht so direct interessirt, wie andere Mächte, doch, nachdem sie an der Conserenz in Konstantinopel und an dem Londoner Protokolle betheiligt war, nicht ermangeln werde, im gegebenen Momente den guten Gesinnungen der Pforte ihre guten Dienste zu leihen. London, 22 December. „Reuter's Bureau" meldet aus Pirot: Die Serben, welche die Gegend von Bulpalanka auf Vildiz durchstreiften, wurden von drei Bataillonen Türken angegriffen und geschlagen. — Aus Erzerum wird demselben Bureau berichtet, daß die Russen Olti besetzt haben. Konstantinopel, 22. December. Oer Ministerrath berieth heute übet Maßregeln, welche bezwecken sollen, die Entverthung der Kaimes hintanzuhalten. — Die Encyclica des griechischen Patriarchen bezüglich deS Militärdienstes wird morgen in den griechischen Kirchen verlesen werden. — Muha- medanische Delegirte aus I Wien sind mit Unterstützung^ Geldern hier ringe« rroffen. — Telegramme aus Erzerum vom 22. d. deuten auf Bewegungen der Russen hin, aus welchen die Absicht heroorgeht, Erzerum zu cerniren. Die Verbindungen der Stadt mit dem Meere find indeß noch nicht abgeschnitten. London, 22. December. Heute Nachmittag hat in Windsor eine Mini- sterrath stattgefunden. — Lord Hartingto.i labet die Führer der Liberalen zu einer Versamml mg behufs Berathung in der Orientfrage ein. — Die amtliche „Gazette" veröffentlicht die Verfügung der Königin, wodurch das Parlament wegen dringender und wichtiger Angelegenheiten auf den 17. Januar einberufen wird. Wien, 23. December. Die heutige „Wiener Ztg." schreibt: Die „Neue Fr. Pr." bringt eine Reihe von Details aus der letzten geheimen Aus- sckußsitzung der reichsräihlichen Delegation. Wir beschränken uns darauf, zu erklären, daß die betr. Mittheilungen entweder aus Mangel an Verständlich oder aus tendenziöser Absicht gerade in den wesentlichsten Punkten so hand- bfe 9?ed Noch waren wir nicht viel weiter geritten, da ertönte der Ruf „Osman." Es war in der Thal Osman Pascha, der gehört hatte, daß der Großfürst Nikolaus des Weges komme, und deshalb seine Kutsche wenden ließ, um mit ihm zusammenzutreffen. Osrnan's Wagen war von 50 Kosaken geleitet und hinterher ritten 25—30 türkische Officiere, von denen kaum einer das 30. Lebensjahr überschritten hatte. Der Großfürst ritt an den Wagen hinan, und ein paar Secunben lang sahen sich die beiden Heerführer scharf an, ohne ein Wort zu sprechen. Dann ergriff der Großfürst die Hand Osrnan's und schüttelte sie herzlich, indem er sagte: „Ich statte Ihnen meinen Glückwunsch zu ber Vertheidigung Plewnas ab. Sie gehört zu den glänzendsten Kriegesthaten, welche die Geschichte auszuweisen hat." Osman lächelte trübselig, erhob sich trotz seiner schmerzhaften Wunde, sprach ein paar Worte, die ich nicht hören konnte, und setzte sich wiederum. Sämmtliche russische Officiere riefen Bcaoo 1 Bravo! und grüßten voller Hochachtung. Nicht einer befand sich unter ihnen, ter nicht mit der größten Bewunderung und der lebhaftesten Teilnahme auf ben Helden von Plewna geblickt hätte. Mittlerweile war Fürst Karl von Rumänien herangekommen. Dieser ritt gleichfalls an den Wagen, wiederholte, ohne es zu toiffen, fast genau die vom Großfürsten gesprochenen Worte und schüttelte ebenfalls Osman's Hand. Dieser erhob sich wiederum und verbeugte sich, beobachtete aber diesmal ein grimmes Stillschweigen. Er trug einen weiten blauen Mantel ohne alle Rangabzeichen und einen rochen Fez. Seine Statur ist grwß und kräftig. Aus jedem Zuge des ernsten Gesichts spricht Thatkraft und Entschlossenheit, und doch zugleich eine Mattigkeit, die wohl erst die letzten fünf Monate ihm eingeprägt haben. Hierzu stimmt der traurige, duldende und gedankenvolle Blick der schwarzen Augen. Die Nase ist römisch gebogen, in dem kurzgehaltenen schwarzen Bart erscheint kein graues Haar. „Es ist ein gewaltiges Gesicht!" rief Oberst Gaillard, der französische Militär-Attachch aus. „Mir bangte fast, es zu sehen, da ich befürchtete, meine Erwartungen würden enttäuscht werden. Aber es übertrifft noch das Bild, was ich mir in Gedanken davon gebildet hatte." „Es Ist das Gesicht eines großen Heerführers", sprach Skobeleff der Jüngere, und ich bin froh, daß ich es gesehen habe. Osman Ghazi heißt er, und Osman der Siegreiche wird er heißen trotz seiner Uebergabe." Vielleicht mag in dieser W-rthschätzung Osman's durch die Rusten einige Uebertreibung liegen. Aber unter dem Eindrücke seiner gewaltigen Thaten stimmte jeder von uns den Worten Skobeleff's bei. .„Die in braune Mäntel gehüllten und mit schlechtem Schuhwerk versehenen türkischen Soldaten, dnrch deren Reihen wir hindurchschritten, sahen meistens schlecht genährt und mit Schmutz bedeckt aus, und doch erschien uns jeder derselben als ein Held, wenn wir der vielen gewaltigen Kämpfe gedachten, in denen sie sich ausgezeichnet hatten. ” Während der Berichterstatter der „Daily N-ws'i, wie ans Vorstehendem ersichtlich, vom Westen her sich der lang umworbenen Feste näherte, ritt d-r „Times - Korrespondent von Radischewo, also von Osten aus nach Plewna. Zwischen dem genannten Orte und der Stadt lagen an den Bergabhängen Hunderte von Gerippen russischer Soldaten, die während des vergeblichen Sturmangriffs im September gefallen waren. Die meisten dieser schaurigen Ueberreste lagen offen und blos da, selbst in der Nähe der türkischen Schanze, denn hier hatte der Regen die dünne Erddecke, welche über die Gefillenen gebreitet worden war, bald hinweggespült. Die Gräben für di- türkischen Vor- posten befanden sich mitten unter diesen Ueberresten. Es war ein aräßiiches Schauspiel und wird denjenigen, die es erblickt, nie aus dem Gedächtniß schwur den. Die russischen Soldaten, welche im Rücken des AuSfallsheeres gen Plewna r „ 3. ,, „ 5 „ Entree 75 Pfg. Billete ä 30 Pfg. sinv bet den Herren Friseur H. Plank (Seltersweg) und Gustav Gerhardt (Schulstraße) zu haben. (7135 Aermietyungen. 7188) Ein möblirtes Zimmer, gleich beziehbar, ist zu oermiethen. __________________________________Ltt. D. 85- 7189) Ein möblirteS Zimmer zu vcr- miethen.________W. Wendel, Gartfeld. 7197) Ein möblirtes Zimmer zu ver- nltethen. Näheres in der Exped. d. Bltts. 7179) In meinem neuerbauten Hause in der Reichensandstraße sind zwei freund liche Familienlogis per sofort oder per April zu oermiethen _______________Lud Geißler Wittwe. 7121) Ein Familtenlociis zu oermiethen Jost Belloff'S Wittwe, _________________________(Srfli b-rgerstr^sie. Gin Laden nebst einigen Familienwohnungen sind tu vermiethen bet (7176 ______Ehr. Zimmer, Reichensandstr. 7163) Ein Zimmer mit Cabinet, sowie ein möblirtes Stübchen, auf sofort zu vermiethen bet ____________Chr Noll, Kaplansgosse. 7152) In dem fiüher Werner'schen Hause Kaplansgasse ist etn kleines Familien- logis an eine ruhige Familie zu vermie- then.____________________________________________ 7131) Etn kleines Logis mit Gartenan- theil zu oermiethen bei _________________Kennel, Rteqelpfad. 5599) Familienlogis, aus 5 Zimmern und sonstigem Zubehör bestehend, zu ver mtethen bei__________F Jutzi, Gartfeld. 5870) Ein Logis vermiethet Carl Haas a. d. schönet: Aussicht. 6136) Durch Wegzug ist die Mansarder- Wohnung zu oermiethen bei ______________Gg. Chr. Spruck. 6293) Ein Familienlogis zu oermiethen und alsbald beziehbar. ______E Harms, Grünbergerstraße. 7100) Kleines möblirtes Zimmer zu ver- mietben.Sonnenstraße B. 103. | 6471) Ein Familienlogis und ein mö blirtes Zimmer sofort zu beziehen. ____________Corl Ockel, Ludwigsplatz. 5185) Die Parterrewohnung in meinem Hause vor dem Wallthor ist zu oermiethen. __M. Hornberger. 5784) Eine Familienwohnung, bestehend aus 6 Zimmern, 2 Kammern rc. zu vermiethen. Auf Wunsch kann Comptoir und Lagerraum dazu vermietbet werden. _________ Moritz Heichelheim. 6766) An der Grünbergerstraße tn dem Hause B. 166,6 sind 2 F^mtlienwohnungen von je 5 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. Die Wohnung im 3 Stock kann alsbald bezogen werden, die im 2. Stock am 1. März f. I. Auskunft wird nur im 1. Stock ertheilt.__ 6543) In dem ehemals R on stzad t'schen Hause in der Neustadt sind zwei neu hergerichtete Logis von je 4 Zimmern, Küche rc. zu dem Preise von JL 350 und 400 per 1. März nächsten Jahres zu vermiethen. Näheres bei Herrn Chr. Bix, Neuenwegerthor. vermischte Anzeigen. 7186) Verlaufen hat sich auf dem Bahnhofe dahier ein weißes Windspiel mit braunem Kopse. Dasselbe Hot auf dem Halsband den Namen Dr. Röder etngravirt. Ich bitte mir im Vorfindungsfalle baldmöglichst, an Dr. Röder, Heidelberg, Notiz zu geben ober mir dasselbe gegen gute Belohnung und Rückstattung der Transport- und Futter-Kosten dahin abzuschicken. 7191) Hierdurch die ergebene An zeige, daß mit dem 7. Januar wieder ein Cursus im Anmeffen, Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern nach neuester Mode, bc ginnen wird. Teilnehmerinnen werden um baldige Meldung gebeten. C. Schneider, Sonnenstraße. Freiw. Gail sehe Feuerwehr. 7187) Abfahrt nach Allendorf am 27. d. M. mit Zug 11 Uhr 45 M. 7187) Zusammenkunft am Baßnhof. Der Vorstand: Restanration SdjnelT. ee Am 3. Feiertag: Frtek-C'OHcert (pikantes Frühstück). 7180) Anfang S'/r Uhr. Zur Beachtung der Feuerwehr! 7184) Zur ersten Hauptübung der Allendorfer Feuerwehr am 3. Weihnachtsfeiertag erlaube ich mir, mein neu eingerichtetes Gasthaus „zur Grholnng" meinen Kameraden zu empfehlen. — Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Bleinrieh Bruun, ________________________________Allendorf a. d. Lumda._________ ■nie l i pro 1878 A hs zum Schluss A mich gelangen ’elecyclte. » __ LOJiTY’S BIERKELLER. Am 2. und 3. Feiertag: Grosse Vor trage von der Familie Simmedinger, genannt der Schwab. Anfang Nachmittags 4 Uhr. Abends 8 Uhr. 7181)______________________Entree 20 4»___ Alleinverkauf von Original - Singer - Nähmaschinen der Singer-Company, New-York, für Familien, Nähterinnen, Schneider, Schuhmacher, Sattler und Buchbinder. Schutzmarke und Certificat gegen Nachahmungen. Feste Preise, dreijährige Garantie, Unterricht gratis. Utensilien, wie Maschinentheile, Nadeln, Del, Garn, stets aus Lager. Alle Reparaturen an Maschinen aller Systeme pünktlich und. billigst besorgt. (6909 ____ E. Eichenberg, Ludwigsplatz. Hierzu eine Beilage. Wir em bei voMiiebenk Pett Anz NtB-18, Alle Kselben für £ Wiiderhol schnitzt verbrei «ch ievorsteheni "folfllm TodeS iir Wi-derhall "ch hat, daß I* Nachfolge W'ilgefchichte, i Muffii auf t l"|m Zwecke d wudervm Untex der Pogstir M wenn auch geglaubt« ° doch bad lf^n JriBut f im Angesio "°ln>ih-It-n zu ,, . D,r Mt, ist fM I daß d »'"»S R-vieß 2 i“ «netnhi «nbetn de N*it g, pachten, di- ‘ÄV- Metten h r g n.N r j».itei>- <Änb( hi«t» > tb1B