Ufo. S48. Donnerstag, den 25. October L8-r. Kicheuer MnMger A«BSk- und Amtsblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition: Schulstratze, Lit. B. Nr. 18. EBBM—Iiiir ———ob , I Hl Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. g* o M t t M Ein Mahnruf an die deutsche Wissenschaft. Die sociale Bewegung der Gegenwart hängt auf's Innigste mit der Gährung aus dem naturwissenschaftlichen und literarischen Gebiete zusammen unb ist vorzugsweise ein Product der sogenannten materialistischen Zeitrichtung. Der Materialismus ist nichts Neues in der Geschichte der Wissenschaften und der Cultur. Man hat schon einmal im vorigen Jahrhundert versucht, Gott abzuschaffen und die Vernunft auf den Thron der Weltregierung zu setzen. Die Folgen sind bekannt. Wenn man das Bewußtsein von der Beschränktheit des menschlichen Wiffens unb das Vertrauen auf eine höhere Bestimmung aus dem Herzen des Volks herausreißt, so darf man sich nicht wundern, daß sich die Maffen mit dem Wahlspruche: „Ich hab' meine Sach' auf Nichts gestellt" befreunden und die Predigt des Neides und Haffes vorziehen der Liebe und Demuth und der rührigen Eelbstthätigkeit. Naturforscher von Verdienst tragen an der materialistischen Richtung unserer Tage wohl weniger Schuld, als diejenigen Schriftsteller, die halb Verstandenes als neue Weisheit im verführerischen Gewände unter das Volk bringen. Tie Wiffenschaft als solche kann es recht wohl vertragen und verzeihen, wenn begeisterte Vertreter neuer Richtungen zuweilen über das Ziel hinausschießen, dagegen wird die Erziehung und Wohlfahrt des Volks tief geschädigt, wenn Halbwiffer tntereffante Seiten neuer Forschungen, die in das praktische Leben eingreifen, schon als fertige Entwickelungs- Gesetze in die Maffen hineinwerscn, um entweder zu unterhalten oder selbstsüchtigen Agitationszwecken zu dienen. Blendende Halbwahrheiten können eine Zeit lang das Gemüth weiter Volkskreise wankelmüthtg machen und sogenannte moralische Epidemien veranlaffen, bis endlich die Wahrheit selbst Gemem- gut wird und das Menschengeschlecht veredeln hilft. In wiffenschaftlichen Kreisen wußte man schon längst, daß gerade unsere ersten deutschen Naturforscher, Männer wie Helmholtz und Du Bois-Raymond, den Darwinismus und die Descendenzlehre zwar als eine werthvolle Hypothese schätzen, die mit den Hilfsmitteln der Wiffenschaft näher beleuchtet werden muß, daß sie sich aber wohl hüten, wiffenschaftliche Hppothesen als erwiesene Wahrheiten hinzustellen. In diesem Sinne ächt wissenschaftlicher Bescheidenheit und Gewissenhaftigkeit hat einer der verdientesten Vorkämpfer geistiger Freiheit, Professor Virchow, auf der Naturforscher-Versammlung in München am 22. September nachdrücklich vor einem Mißbrauch der nunmehr in Deutschland glücklich errungenen Lehrfreiheit gewarnt. Wir müffen zwischen dem, was wir lehren, und dem, wonach wir forschen wollen, einen strengen Unterschied machen und dürfen über den neu errungenen geistigen Freiheiten die entsprechenden wissenschaftlichen Pflichten nicht vergeffen. Eine der ersten Pflichten jedes Gelehrten und Gebildeten ist es aber, sich deffen bewußt zu bleiben, daß unser menschliches Wiffen Stückwerk ist und daß wir unreife Früchte vom Baume der Erkenntniß noch nicht als gesunde Volksspeise anpreisen dürfen. Wie in der Naturwissenschaft, so ist es auch in der Socialwiffenschast. Auch da werden ganz ungelöste Probleme, wie die sogenannte „Ersetzung des Arbeitslohnes durch den Arbeitsertrag", „Productiv-Associationen mit Staats- Hilfe", „Einführung des Collectiveigenthums an Stelle des Privateigenthums" und andere Universalheilmitttel als unbestreitbare Wohlthaten und Wahrheiten den Maffen angepriesen und die ganze jetzige Gesellschaftsordnung als ein großartiges Raubsystem/ als die Verschwörung einer Minderheit gegen die Mehrheit des Volks zu deffen Aussaugung hingestellt. Alle diese unreifen Ideen, die früher höchstens in engeren Kreisen philosophisch erörtert wurden, finden jetzt mit Hilfe der Rebe- und Preßfreiheit die rascheste und allgemeinste Verbreitung. Jeder zungenfertige Lehrbursche kann sie öffentlich empfehlen und Alles beschimpfen, was der Mehrzahl der Menschen noch ehrbar und heilig ist. Neben der Wahrheit ist auch die Unwahrheit, neben dem Guten das Böse, neben der Freiheit die Frechheit im Fortschreiten begriffen. Gegen diesen Mißbrauch von Rede und Schrift muß von Innen heraus mit den Maffen des Geistes durch die Kraft der Wahrheit und Würde der Gesinnung von allen Seiten angekämpst werden. Wirkliche Wahrheitsforscher sollten daher die der Lehrfreiheit entsprechenden Pflichten wohl bedenken und bei Veröffentlichung noch nicht ausgereifter Ideen gerade jetzt mit doppelter Vorsicht verfahren. Deutschland. Berlin, 22. October. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde von der Constituirung der Abtheilnngen Kenntniß gegeben. Sodann sollte die Präsidentenwahl erfolgen. Auf Antrag Windthorst's wurde durch Acc^matwn v. Bennigsen wieder zum ersten Präsidenten, Klotz zum ersten und Graf Bethusy- Huc zum zweiten Vice-Präsidenten gewählt; ebenso die sammtlichen übrigen Mitglieder des früheren Büreans. v. Bennigsen nahm die Wahl dankend an, auch im Namen der anderen Gewählten. Windthorst stellte die Anfrage, ob das Präsidium von den Beurlaubungen im Ministerium benachrichtigt sei, woraus der Präsident verneinend antwortete. Seitens des Finanz-Ministenums Ip1** Job gende Vorlagen eingebracht: Gesetz-Entwurf, betr. die Feststellung emes Nachtrags zum Staatshaushalts-Etat; RechenschaftS-Bericht über dre weitere Ausführung des Gesetzes, betr. die Konsolidation preußischer Staats-Anleihen; die! । e x H h e i t. allgemeinen Rechnungen zum Etat für 1875 ; Nachweisung über die Anzahl der )ro 1877/78 zur Elasten- und classificirten Einkommen-Steuer veranlagten Personen. — In der heutigen Sitzung des Herrenhauses wurde das frühere Präsidium : Herzog v. Ratibor, v. Bernuth und Hasselbach wiedergewählt. — Nächste Sitzung morgen. Berlin, 22. October. Die Meldung von dem Ausbruche der Rinderpest in Langenlonsheim bei Kreuznach hat sich als irrthümlich herausgestellt. — Das an der heutigen Börse verbreitete Gerücht von der Anmeldung des Concurses Seitens der Preußischen Bank-Anstalt (Henckel-Lange) wird von den Abend-Zeitungen für völlig unbegründet erklärt. — Die Rinderpest hat bekanntlich in der sog. alten Welt nur eine einzige Heimathstätte, nämlich die östlichen Steppenländer, die zum größten Theil auf russischem, zum Theil auch aus österreichischem Gebiet sich befinden. Nun trat vor mehreren Jahren eine internationale Conferenz in Bezug auf die Rinderpest in Wien zusammen, welche längere Zeit über Maßregeln berathen hat, die gegen die Verschleppung dieser Seuche aus den Steppen gegen das übrige Europa ergriffen werden sollten. Die Conferenz ist im Ganzen ziemlich resultatlos geblieben und zwar hauptsächlich deshalb, weil sie sich zu keinem Beschluß hat einigen können, welcher praktisch au die Sache heranging. Vom preußischen Abgeordnetenhause war nun neuerlich die Anregung zur Einleitung internationaler Verhandlungen mit den Nachbar-Staa^.-n ausgegangen, um eine strenge Überwachung der Rinderpest in ihren Heimathsorten herbetzuführen. Die preußische Regierung hat sich diesbezüglich mit dem Reichskanzler-Amt allerdings in Benehmen gesetzt, aber es scheint nicht, daß die Anregung den vom Abgeordnetenhause beabsichtigten Erfolg hatte. Inzwischen ist im Hinblick auf die dermalige Verbreitung der Seuche in Oesterreich die ganze östliche Grenze des deutschen Reichs, auch da, wo sie senchensreie Districte berührt, gegen die Ein unb Durchfuhr von Wiederkäuern völlig gesperrt und davet Maßnahmen getroffen wotden, um eine Einfuhr durch die Schweiz zu verhindern. Berlin, 23. October. Graf Eulenburg hat den ihm angebotenen Urlaub nicht angenommen und verharrt auf seiner Entlassung. Berlin, 23. October. Das Herrenhaus nahm eine Mittheilung über die Constituirung mehrerer Commissionen entgegen, stellte zwei kleinere Gesetz- Entwürfe zur einmaligen Schlußberathung und überwies das Feld- und Forstschutz-Gesetz der vereinigten Justiz- und Agrar-Commission. Nächste Sitzung unbestimmt. Kesterretch. Wien, 23. October. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses legte der Finanz-Minister das Budget für 1878 vor; darnach stellt sich der Ausgaben-Bedarf um 9J/2 Mill. fl. geringer, die Einnahmen dagegen um 8 Mill. fl. höher als für 1877 ; daher beziffert sich das Deficit pro 1878 auf 202/i0 Mill, gegenüber 378/10 Mill, im Vorjahre, und stellt sich also die Bilanz des Jahres 1878 um 176/10 Mill, günstiger. Diese Befferung ist das Resultat ernsthafter Anstrengungen zur Herabminderung des Aufwandes unb zur Erhöhung ber Einnahmen, für welchen Zweck eine eigene Ersparniß-Com- mission eingesetzt ist. Durch bas Jnslebentreten ber Steuer-Reform, so schloß der Finanz-Minister, werde hoffentlich schon 1880 das Gleichgewicht im Staatshaushalt hergestellt sein. Aravkretch. Paris, 22, October, Aus Kuba wird officiell gemeldet, daß die Aufständischen zwei ihrer Führer gehängt haben und zwei andere entflohen sind. Paris, 22. October, Abends. Der Minister Herzog v. Decazes hat sich nach Puget-Th6niers begeben, um seinen Wählern Dank zu sagen, unb wird Ende der Woche zurückkehren. gußfimt London, 22. October, Abends. Heute fand in der Kohlengrube Highblanthyre bei Glasgow eine Explosion statt; man fürchtet, daß von den 400 darin beschäftigten Arbeitern viele umgekommen seien. London, 23. October. Die Zahl der Todten in Folge der Explosion in der Kohlenzeche Highblanthyre ist 232. Nur em Einziger wurde gerettet. Statte« Bari, 22. October. Die Fürstin von Montenegro ist auf ihrer Reise nach Neapel hier eingetroffen. Spanien. Madrid, 22. October. Aus Anlaß eines Vorfalles zu Jgnatoras, wo der Ortsvorsteher bei der gewaltsamen Taufe eines protestantischen Kindes in der katholischen Kirche mitwtrkte, ist eine vom Amtsblatte veröffentlichte königl. Verfügung ergangen, welche das Verfahren des Gemeinde-Beamten tadelt und zugleich versichert, die Regierung werde einer jeden Verletzung des Glaubens Der orientalische Krieg. Petersburg, 22. October Aus Gorni-Stuben, 21. d., wird über die Einzelheiten des am 19. d. um eine türkische Redoute bei Plewna ausgefochtenen Kampfes amtlich Folgendes berichtet: Mittags um 12J/2 Uhr verließen vier rumänische Bataillone die vierte Parallele, um die Redoute anzugreifcn, mußten sich aber, da ihnen starkes Gewehrfeuer entgegengesetzt wurde, zurückziehen. Am Abend, 6% Uhr, erneuerte der Führer der vierten rumänischen Division den Angriff gegen die Redoute- Drei voranstürmende Bataillone sprängen in den Graben und verweilten daselbst eine Stunde, sich vergeblich bemühend, die Redoute zu erstürmen. Dieser längere Aufenthalt der bezeichneten Truppen gab Veranlaflung zu der verfrühten Nachricht, daß die Redoute genommen wäre. Schließlich mußten sich die Rumänen mit Verlust von 2 Ofi- ciercn und 200 Soldaten tobt, sowie 20 Osficieren und 707 Soldaten verwundet zurückziehen. Unter den Verwundeten befindet sich der Commandant des siebenten Linien-Regiments. Die Verluste der Türken dürften auch bedeutend sein, da die zur Redoute hineilenden türkischen Reserven durch die rumänischen Batterien von der Flanke und dem Rücken stark beschoffen wurden. Konstantinopel, 22. October. Baker führte eine Recognoscirung aus, ohne bis Popkoi hin aus Ruffen zu stoßen. Jenseits Popkoi entdeckte er russische Batterien, welche Feuer gaben. Nachdem Baker constatirt hatte, daß die Brücken über den Lom-Fluß intact seien, kehrte derselbe nach dem türkischen Lager zurück. Konstantinopel, 22. October. Laut Meldung hiesiger Journale sollen sich einige bei dem Treffen von Aladsa-Dagh entkommene Bataillone mit der Armee Mukhtar Paschals vereinigt haben. Die bei Medschidje stehenden russischen Truppen setzen ihre Recognoscirungen fort, die sich in Piviraki, Ba« zardschik, Girlikasch und Silistria ausdehnen. Suleiman Pascha befindet sich in Rustschuk. — Das amtliche Blatt stellt den früheren Berichten über die Ergebung der 32 Bataillone bei Karadja-Dagh jetzt die Version gegenüber, daß diese nur 300 Mann starken Bataillone sich nicht ergaben, sondern sich, weil sie vereint nicht hätten durchbrechen können, zerstreut in der Umgegend befunden, in der Hoffnung, daß sie sich Mukhtar Pascha wieder anschließen könnten, der bald Revanche nehmen werde, nachdem ihm große Verstärkungen von hier, von Datum und Erzerum zugegangen seien. Petersburg, 23. October. Der „Golos" meldet vom 21. Octbr.: Unsere Truppen fahren fort, täglich Reste der zerstreuten Armee Mukhtar Paschals einzufangen. Das russische Hauptquartier befindet sich in Großtikma. Der Verlust der Ruffen war am 17. Octobr.: 7 Officiere und 223 Soldaten tobt, 41 Officiere unb 1079 Solbaten verwunbet, 8 Officiere unb 64 Solba- ten contusionirt. al. M o tiz. Gießen, 23. Oct. Seine Königliche Hoheit Groß- »og werden sich Montag den 2V. ds, MtS. nach Oberen begeben; und wird hier ein officieller Gmpfang vorbereitet. Am Abend JMTejbcn Tages treffen Seine König- !tchs-HLH^it in Jütefeifc, wo ebenfalls Empfang stattffndet, ein und gedenken einige Tage dortfelbst zu verweilen und der Jagd obzuliegen._____________________________________ Vermischtes. Darmstadt, 22. Oct- Nachstehendes Schreiben ist an die einzelnen Truppen- theile der Heff. Division ergangen: „Alle Berichte, welche schriftlich wie mündlich zu meiner Kenntniß gekommen sind, mit Bezug auf Unterbringung, Verpflegung und sonstige Leistungen für die Truppen der Großh. Division, sowie für die der combinirten Caoalleriedivision gelegentlich der soeben im Großherzogthum stattgehabtcn größeren Uebungen, sprechen sich nur voll der Anerkennung des freundlichen Entgegenkommens und der Bereitwilligkeit aus, deren die Truppen sich in allen in Anspruch genommenen Kreisen und Gemeinden, sowohl Seitens der Großh. Behörden als der Bewohner des Landes zu erfreuen hatten, v. Wichmann, Generalllieutenant und Dioisions - Com- mandenr." Dqrwstad t, 22. Oct. DemBernehmen nach erhalten diejenigen Metzger, welche bei jüngster Revision unverfälschte Wurst eingeliefert, darüber gesundheitspolizeiamtliche Certisicate ausgestellt und werden solche in ihren Schauläden zur Ansicht der Kunden aushangen; in denjenigen Läden, wo solche Dokumente nicht sichtbar, wirdtzalso — ge- bindemittelt! Da muß doch endlich die Stärkemehlwurst ein Ende nehmen. Mainz, 20. Oct. Während heute früh ein Herr Papiergeld zählte, zündete er sich eine Cigarre an. Ein bei ihm sitzender 3jähriger Knabe probirte, als der Papa den Rücken wandte, gleichfalls ein Zündhölzchen und zündete damit die Reichsbanknotm im Betrage von 1500 JL an. Als der Papa gleich darauf wtederkehrte, zeigte der Kleiye eine ungeheure Freude an dem Feuerchen, der Vater aber einen noch größeren Schrecken, denn es war von den 1500 JL nur noch ein bischen Asche übrig. Darmstadt, 22. Oct. Der Gesundheitszustand im Landeszuchthaus zu Rockenberg scheint immer noch nicht ganz befriedigend resp. auf dem früheren Stande zu sein, wenigstens wurde dieser Tage ein Transport Sträflinge von der dortigen Verwaltung nicht angenommen und mußte von der Gendarmerie wieder hierher verbracht werden. — Der schottische Astronom Piazzi Smith läßt sich in einem Schreiben en „Nsture" folgender Maßen als Prophet eines bevorstehenden harten Winters vernehmen: „Ich habe jüngst die Beobachtungen an unseren Bodenthermometern berechnet und eine neue Uebersicht der von 1837 bis zum letzten Jahre an ihnen erhaltenen Resultate entworfen und erhielt dabei ein Ergebniß. welches das bestätigt, zu welchem ich schon 1870 gelangte, dabei aber eine nähere Beziehung zu dem unmittelbar bevorstehenden Wetter zeigt. Die Hauptzüge der Schlüsse aus den Beobachtungen der letzten 39 Jahre sind mit Abzug der mehr der Regel entsprechenden Wirkungen gewöhnlicher Winter und Sommer folgende: 1) Zwischen 1837 'und 1876 haben drei große Wärmewellen von außen her pnsern Theil der Erde berührt, nämlich in 1846/47, 1858/59, 1868/69, und die nächste Berührung dieser Art ist für 1879/80 zu erwarten, wenn nicht eine völlige Aenderung des Wltterungsganges eintritt. 2) Die Kälteperioden sind nicht in der Mitte zwischen den „Kämmen" dieser Wärmewellen, sondern liegen nahe bei denselben, etwa um die Zeit eines Jahres früher oder später. Die nächste Kältewelle ist also Ende dieses Jahres in erwarten " a r m ft ei b t- Die diesjährige IV. Generalversammlung des Thierschutz-Der- einS für das Großherzogthum Hessen tttrb am 24. October in Groß-Gerau im Gast. hauS zur „Krone", Nachmittags 4 Uhr, (nicht 3 Uhr wie anfänglich bestimmt war) abgehalten werden, und sind zum Besuch derselben alle Mitglieder unb Freunde des Vereins höflichst eingeladen. Die Tagesordnung wird folgende Gegenstände umfassen: 1) Geschäftliche Mittheilungen. 2) Bericht über die Thätigkeit des Bureau's. 3) Ifechnungsablage pro 1876. 4) Kassenbericht und Berathung des Budgets pro 1878. 5) vertheilung von Prämien und Ehrendiplomen. 6) Ernennung von Ehrenmitgliedern. 7) Berathung etwa gestellt werdender Anträge. $0lf6f4uU °rtrfla Mehrer Oswald von Darmstadt: Thierschutz und Aus dem Großherzogthum Hessen, 18. Oct. Eine von den ultramontanen Organen unter die Rubrik „Culturkampf" classificirte Scelenjägerei hat ihren AuSgang vor den Gerichten gefunden. Ein katholischer Pfarrer eines Ortes im südlichen Odenwalde, den seine ehemaligen Commilitionen noch immer mit seinem ehemaligen Cereoisnamen „der wilde HanseS" zu nennen belieben, hatte sich oorgesept, hie drei unehelichen Kinder einer protestantischen Frau, welche schließlich einen katholischen Mann heirathete und starb, seiner alleinseligmachenden Kirche zu erwerben. Bei dem ältesten Knaben gelang der Fang, bei dem Zweitältesten «ar die Vormunoschafls- dehorde aufmerksam geworden und wirkte entgegen. Bald darauf aber verschwano der selbe, ward von einem Orte zum andern und schließlich zu Leuten gebracht, die dem katholischen Pfarrer blind ergeben waren und denen dieser aufs strengste die Verheimlichung des Knaben gegen Jedermann anempfahl. Der Pfarrer that dann zufällig an dem Tage, an welchem der Knabe die confessionelle Mündigkeit erlangte (14 Jahre all wird), eine Reise und ließ ihn vor Zeugen sagen, daß er katholisch leben und sterben wolle — beförderte ihn dann persönlich außerhalb der hessischen Grenzen in die sog. Rettungsamtalt Silz in der baierischen Pmlz. Endlich kam die Vormundschaftsbehöide hinter das Treiben, das Gericht schritt ein und die beiden Leute, zu denen der Herr Pfarrer den Knaben gesteckt hatte, beschworen schließlich, daß sie denselben weder gesehen noch daß er bei ihnen gewesen sei, während der Knabe selbst bereits das Gegen- theil bezeugt und die ganze Entsührungskomöde enthüllt hatte. Die beiden Opfer derselben, zwei über 60 Jahre alte, bis dahin sehr gut beleumundete Eheleute, denen die ultramontanen Organe allerlei Schwächen wie Trunkenheit und Schwerhörigkeit als Trostgründe für die Geschworenen andichteten, sind nun vor dem Schwurgericht zu Darmstadt wegen Meineids zu je 6 Monaten Gefängniß verurtheilt worden und der Herr Pfarrer wird demnächst in der auf die Bestimmungen des Art. 235 (.Wer eine minderjährige Person durch List, Drohung oder Gewalt ihren Eltern oder ihrem Vor- munde entzieht, wird mit Gefängniß bestraft') des Reichsstrafgesetzes begründeten Anklage vor dem Bezirksgericht erscheinen. — Die großartige Bankunterschlagung in Bamberg hat eine Deroute Hervorrufen, und in alfth Kreisen herrscht ein gewisses Bangen, da man bis heute die Tragweite dieses Falles noch gar nicht zu übersehen vermag. Das Deficit, das vom Finanzminister v. Berr selbst auf 2,400,000 je. angegeben wurde, soll diese Summe noch übersteigen, und es werden eine ganze Reihe von Firmen genannt, die mit großen Verlusten von 50;, 80. und 100-Tausenden von Mark betheiligt sind. Noch eine Stunde vor seinem Selbstmorde hat der Oberbeamte einer Bankfirma für 42,000 Gulden Wechsel auf ein Züricher Haus verkauft und mehrere Stunden später kam die telegraphische Nachricht aus Zürich, daß die betreffende Firma ihre Insolvenz mit einer Verschuldung von 600,000 Frcs. angezeigt habe. Darmstadt, 18. Oct. Die Gesundheitsoerhältnisse in den 14 größeren Gemeinden unseres Landes waren im verflossenen September, insoweit hieraus au« der Sterblichkeit des Monats Schluß gezogen werden kann, äußerst günstig. Eine bedeutende Abnahme der Todesfälle an Diarrhoe und Brechdurchfällen, sowie an akuten ent zündlichen Erkrankungen der Athmungsorgane bewirkten, daß der September geringste L-terblichkeit von allen bis jetzt verlaufenen Monaten des Jahres aufzuweisen hat. Mit Ausschluß der Todtgebornen verstorben im Ganzen 366 Personen oder 21.4 pro Mille und Jahr auf je 1000 Einwohner. Im August betrug die absolute Zahl der Sterbfälle 442, die relative 25.8 und im März, mit der bis jetzt größten Sterblichkeit der üerflofftnen Monate 544 bezw. 31.8. An der Gesammtsterblichkeit im September par- ticipiit das Säuglingsalter mit 118 Todesfällen, gegen 182 im August, die Kindersterblichkeit überhaupt mit 163 Todesfällen gegen 255 im Vormonat. In ProcentiN ausgedrückt ist, im Vergleich zum August, die Sterblichkeit der Kinder im 1. Lebensjahre von 41.2 auf 32.1 pCt., die Kindersterblichkeit im Allgemeinen von 57.7 auf 44.5 pCt. gesunken. Dagegen hotten die höheren Altersklassen im September 203, im August 187 Todesfälle oder für ersteren Monat 55 5, für letzteren 42.3 pCt der Gesammtsterb- lichkeit. FO7 Me ei"ze!nen Gemeinden ergeben sich in aufsteigender Reihenfolge pro Jahr auf 1000 Einwohner Todesfälle: Gießen 12.3, Bensheim 13.1, Friedberg 13.6, Lampertheim 14.7, Bessungen 15.0, Kastel 15 2, Offenbach 19.2, Darmstadt 20.9, Alzey 22 6, Mainz 23.4, Worms 26.0, Pfungstadt 28.2, Bingen 29.5, Heppenheim 48.3. Was die Todesursachen anbelangt, so verstorben an Infektionskrankheiten 40 Personen gegen 43 im August. Masern veranlaßten 8 Todesfälle und diese ausschließlich in Mainz (August 6, wovon 3 in Darmstadt), Scharlach 3 (2) 2 in Mainz, 1 in Heppenheim, Croup unb Diphtherstis 8 (6), 3 in Worms, je 2 in Mainz und Offenbach, 1 in Heppenheim, Keuchhusten 5 (11), Darmstadt 3, je 1 in Worms und Alzey, Unterleibstyphus 10 (9), 4 in Mainz, 2 in Offenbach, je 1 in Darmstadt, Worms, Gießen und Pfungstadt, Ruhr 3 (5), 2 in Bessungen, 1 in Darmstadt, Kindbettfieber 2 (2), 1 in Darmstadt, 1 in Kastel, andere Infektionskrankheiten 1 in Gießen. Von den vorherrschenden sonstigen Krankheiten stehen diejenigen der Respirationsorgane nach dec Zahl der Todesfälle in erster Linie. Lungenschwindsucht nahm in 58 (August 64) Fällen, akute entzündliche Krankheiten der Athmungsorgane in 23 (31) Fällen, Darmkatarrh und Brechdurchfall, deren sehr wesentlich vermindertes Auftreten die geringere Kindersterblichkeit zur Folge hatte, in 46 (96) Fällen einen tödtlichen Ausgang. Krankheiten der Athmungsorgane absorbirten hiernach im August 21.5, im September 22.1 pCt. der Gesammtsterblichkeit, diejenigen der Verdauungsorgane 21.7 bezw. 12.6 Procent. Schlagfluß veranlaßte in letzterem Monat 11, und andere bekannte Krankheiten 154 Todesfälle. Verunglückung war in 12, Selbstmord in 8 Fällen Todesursache, unbekannt blieb die letztere in 14 Fällen. Die Entwickelung des deutschen Postwesens seit 1868. Es flieht keinen Zweig unserer Staatsverwaltung, auf welchem das Auge des Volks- wirthes mit größerer Befriedigung ruhen könnte, als das Postwesen. Besonders seit der lieber; nähme der Generaldireetion durch den jetzigen Eeneralpostmeister, also seit Ende des vorigen Jahrzehntes, hat das deutsche Postwesen einen Aufschwung genommen, welcher gleichmäßig Zeugniß ablegt von der großartigen Entwickelung unseres Handejs und Verkehrs, wie von der einsichtigen Fürsorge, mit der die Postverwaltung die Interessen desselben zu fördern bestrebt gewesen ist. Es ist für eine staatliche Behörde nicht immer eine ganz leichte Aufgabe, allen Wünschen des Publikums in ausreichender Weise Rechnung zu tragen, da nicht selten finanzielle Bedenken sich dem entgegenstellen. Um so größer ist deßhalb daS Verdienst unseres Generalpost. meisters, der es verstanden hat, den Wünschen des Publikums und den Anforderungen der Staatskasse in gleicher Weise gerecht zu werden. Während noch im Jähre 1868 die Postverwaltung mit Deficits zu kämpfen hatte, hat sie besonders seit 1870 von Jahr zu Jahr steigende Ueberschüffe ergeben, die im Jahre 1872 sogar den Betrag von 14 Mill ,4L erreichten. Und dabei wurden in dieser Zeit die einheitliche Brieftaxe, Postkarten, Postanweisungen und der neue Packetportotarif eingeführt, lauter Maß- regeln, welche, indem sie ven Portotarif herabsetzten, an sich finanzielle Einbußen erwarten ließen. Die Folge dieser Portoermaßlgungen, die außerordentliche Zunahme deS Postverkehrs, hat jedoch bald alle finanziellen Befürchtungen verschwinden lassen. Die Beförderung von Briefen, Packeten, Zeitungen, Anweisungen re. ist von 489 Mill. Stück iix Jahre 1868 auf ca. 980 Mill. Stück im Jahre 1875 gestiegen, also um mehr als 100 pCt. Zwar sind inzwischen Elsaß-Lothrinaen und Baden dem deutschen Postgebiete hinzu» getreten, indessen auch wenn man dies berücksichtigt, ist die Zunahme des Postverkehrs eine ganz exorbitante gewesen, da im Jahre 1868 16, im Jahre 1875 dagegen 27 Stücke auf den Kopf der Bevölkerung des Postgebietes zu rechnen waren. Der Geldverkehr ist seit 1868 von 6 auf 15 Milliarden JL. gestiegen und repräsentirt gegenwärtig also gerade das Dreifache der Summe, welche wir seinerzeit von Frankreich als Kriegskostenentschädigung erhielten. Was den Vergleich mit den anderen Eulturländern anbetrifft, so sind uns hinsichtlich der Ausdehnung des Postver» kehrö nur England und die Vereinigten Staaten überlegen, was sich aus den unvergleichlich weiteren Handelsbeziehungen dieser Länder erklärt. In England kamen im Jahre 1875 nicht weniger als 31 Briese auf den Kopf der Bevölkerung, in den Vereinigten ätaahn gegen 20. Unter dm übrigen Großstaaten steht Deutschland mit 14 obenan, ihm folgen Oesterreich-Ungarn mit 11, Frankreich mit 10. Ebenso ausgezeichnet wie durch den Umfang des Verkehrs, ist das deutsche Postwesen durch die Sparsamkeit und treffliche Organisation 'her Verwaltung. Dies zeigt sich besonders darin, daß die Zahl der Postbeamten in viel geringerem Verhältniß zugenommen hat, als der Verkehr, nämlich nur von 43,000 auf 55,000 und daß dagegen die Postanstalten und Postan« nahmestellm und ebenso die Funktionen der Postbeamten fortgesetzt vermehrt und erweitert werden. Die Verdienste der deutschen Postverwaltung und ihres Leiters um den internationalen Postver- kehr sind im Jnlande und AuSlande zu allgemein bekannt und anerkannt, als daß es nöthig toäxe, hierüber Mehreres zu erwähnm. sD. V^-E.) Handel und Vermehr. Grün berg, 20. Oct. Weizen JL 12.15, Korn JL 9 05, Gerste JL 8.65, Hafer 7.34, Erbsen «X 8.96, Linsen JL 16.80, Samen 16.80, Kartoffeln JL 2.88. (Alle- per 50 Kilo oder 1 Ctr ) LK.,r dir tn- Brt «d-r itr£^’fe= LK >'L'K: ©ui" „b Mn w®4Uä IX9' KL S§.ü s$M 6ltöor; fi* blt Ira«, hkfcs0®$lnant t hi u mme "och 42 ÄS &tab‘ Gulven Wechsel fljn die telegraphische einer Verschuldung be,n4 " größeren Se- °cu hieraus aus der Mstig. Eine bedeut , sowie an akuten ent :r September geringste ' aufzuweisen hat, Mit n oder 21.4 pro Mille >lute Zahl der Stnb- ßten Sterblichkeit der it im September par- n August, die Kindermonat. JnProMn Kinder im 1. Lebens- iNLN von 57.7 auf 44.5 ptember W, im August pCt. der Gesammtsterb- gender Reihenfolge pro i 13.1, Friedberg 13.6, Darmstadt 20.9, Hey Heppenheim 48.3. Was tten 40 Personen gegen ^schließlich in Mainz nj, 1 in Heppmheiw, und Offenbach, 1 in mb Alzep, Unterleibs- Doms, Tichrn und MMeder 2 1 ta Men. Von den vor- ationsorgane nach der 158 (August 64) Fallen, j Fällen, Darmkatarrh i die geringere Mtr- zlusaang. KramMn n Wber M M „7 bezw- 12.6 Procent- kannte Krankheiten is Todesursache, unbekannt US seit 1868. em das Auge des Volks- Besonders scü der Uebe- j0 seit Snde des vongen mtn, welcher gl-chmM 7^rkehrs, wie von der den »u fördern bestrebt ze- «ufqabe, asten ich B b’lirW«9’«bn M-.-,& ■ä s* 17 S-d« 7„„S °-f LSÄrtSfiß 4 1 Ä« 18,5J "Ass* I,cli „ wte I» fcti 5952) 5 Trommeln. 5269 5965) Bückinge i/l Wild. Ba lser. kaufen bei 4 C5fÖ6 Reichsbote empfiehlt billigst «S. Wilh. Weidig. « A. Brainm 9 Bürger m ei st er zum Rohessen, empfiehlt Emil Fischbach- 5788) Die Unterzeichneten beehren sich für die diesjährige Saison ihr reichhaltiges Lager in: Breil n h o l£. Kurzgeschnittenes Brennholz per Centner «M. 1.10^, bet Abnahme von 8 Centner an rei ins Haus bei (5946 E. Fries, Neustädterthor. Preiscourant ^gratis u. franco. II. Riidolpli’s Wwe., Musikalienhandlung in Giessen- Nestle’s Kmdermelil in l-Pfd.-Büchsen a Jl. 1,25 fln die (finmoljiiiT fließms! 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PH Morgel, ______________________________Reiskirchen. 5966) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.______________Seltersberg Nr. 4. 5397) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen bei______Frau Advokat Frank 5416) (Sin FamUienlogis aus 6 geräumigen Zimmern nebst allem Zubehör bestehend, per 1. Januar 1878 zu vermiethen __________________bei A. MarcuS. 5123) Wolkengasse C. 90 ist ein möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet an einen Herrn zu vermiethen.__ 3526) Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen __________bei Alexander Mayer. 5599) Famtlienlogts, aus 5 Zimmern und sonstigem Zubehör bestehend, zu ver- miethen bei_________F. Jutzt, Gartfeld. 5391) Im dritten Stock des Hessischen Hofes (Seltersberg) sind mehrere sehr freundlich möblirte Zimmer zu vermietben. 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Notzustände, die man zuvor hingenommen, als müßten sie so sein, werden unerträglich und fordern Abhilfe. So haben wir in diesem Jare unser Augenmerk vor Allem aus die Pflege armer Kranker, die oft so hilflos daliegen, gerichtet; eine der zu diesem Zwecke berufnen Diaconisien ist an diesen Tagen eingezogen. Sie bedarf Mittel zur Pflege ihrer Kranken. Dazu steht der Winter vor der Tür mit seiner Kälte, seinem Arbeitsmangel. Für das Alles bedürfen wir die Hilfe unserer Freunde. Wir hoffen, daß wir nicht vergebens bitten, wenn wir ihnen zurufen: Unsre Einnamen müssen wachsen, laßt uns nicht im Stich, sondern öffnet uns freudig. Herzen und Hände. Der Vorstand. Warme Bader. Erlaube mir, meine Bade Anstalt in empfehlende Erinnerun - zu bringen. 87) Aiulr. Eitle»'« Corned Beef (amertk. Rinder-Noulade) per 2-Pfd.-Büchse JL 1.80 n ii ii „ 6 „ „ „ 5.50 Beef Tonga es Paysandu Oac „ Ochsenzungen „ 2 „ , „ 3.40 Tongues II u „ Büchse „ 4.20 empfiehlt 4925) Emil Fischbach. asthmatische Beschwerden, catarrhalischo •Jtffrclionen der Luftröhre, überhaupt die meisten krankhaften Zu. stände frö? •&, .Qcblfopft*-? u. Oer Vmtrflbn- werden soso, gelindert u. beseitigt durch den Gebrauch von von (T. Asche tu Hamburg, von Acrzten angewandt und emvsohlen. Jeder Schachtel ist ein Auszug von Gutachten über die vorzügliche Wirkung dieser Po deigegügt, worunter die ersten Soryphäen der Welt vertreten sind.' Brei4 ä Kästchen Ml. 1, TcpötS in den meisten Avotheken de4 In, und 2u4lande4. sr . - jo iZ e <5* TO ® O) C?F.Asche/s Bronchial Pastill H uDtsndis iserkeit,Ve rsch leim u n gf 4057) Zur Anfertigung neuer Pumpen aller Art, Bier- Apparaten, Wasserleitungen, sowie in Reparaturen derselbt» empfiehlt sich Friedrich. Weber, Pumpenmacher, Gartfeld. BeramworUlche RedacUon: A. Scheyva. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. >3t Bel Ml Gieß« I. periobi Die nach ptß-)Gesktzes v, 8efonntmadnin| Mts. ei lassen, aufgeführte ausgedehnt Laligknjchiralbai hrim, sowie an Hahn und Bre Ur die Luordnung to und die rela ringesübrt. Zue Du inittklst Polizei Kommando von Demachnntz knitzer M Da diel MMr.-Komn requiri'rt trorl antreten wnd. Seitens sagende Rath Rath Beyer; Seitens: Angelegei hoben ihren w Von der ^filburg zur^ ^lls'tzommissa Wiesl n lNo. 1 13- Oct. 1877 (No. i Tie 2* «Ml